Kommentare

NEUSTART JA , ABER BITTE OHNE DIE CSU ! ! !

Ein Neuanfang der CDU kann nur mit der Trennung von der CSU gelingen!
Nach so vielen Jahren Regierungszeit ist es vielleicht doch gut, wenn die CDU sich in der Opposition wirklich neu erfindet. „Neu erfinden“ bedeutet für mich zuerst Grundübel zu beseitigen.
Bevor man sich programmatisch und personell völlig erneuert, sollte man sich vorrangig (!) von der CSU trennen! Söder lenkt von seinem eigenen Versagen in Bayern ab, in dem er munter und laut gegen die CDU mobbt und intrigiert.
Das feindselige und intrigante Verhalten von Söder und der CSU hat das unterirdische Benehmen seines Vorgängers Seehofer noch deutlich getoppt. Auch die von der CSU fachlich schlechte Regierungsarbeit (Inneres, Verkehr und Digitales) hat der Union 2021 mit Sicherheit viele Prozentpunkte gekostet. Die CDU sollte bundesweit ohne die CSU weitermachen und besser liberalere , EU- kritische und „junge“ Themen programmatisch aufnehmen.

Problem liegt im "Klientel" der Partei ...

Eine Partei, deren begünstigter Personenkreis soo klein ist, wie der der CDU sollte doch, wenn sie wirklich mehr Wählerstimmen bekommen will, den begünstigten Personenkreis erweitern.
Bisher wurden Spitzenverdiener, Großunternehmer u. Vermögenden von der CDU vertreten.
Ich schätze, dass dies zs. rd. 5 % der Bevölkerung waren.

Jetzt kann man rechnen:
Nimmt man den Mittelstand zum begünstigten Personenkreis dazu, dürften damit nochmals rd. 40 % +/- beim "Klientel" dazu kommen.
Das könnte dann reichen, um wieder auf Prozensätze von 30 oder mehr bei Wahlen zu kommen.

Ob aber der bisher begünstigte Kreis der Superreichen damit einverstanden ist, ist eine andere Frage.

Das "Personal" allein zu tauschen, wird nichts bringen, wenn der begünstigte Personenkreis so klein wie bisher bleibt.

Die Parteispitze neu zu

Die Parteispitze neu zu wählen bringt doch garnichts.
Da müssen neue Leute an die Parteispitze gewählt werden.
Keiner über 50 wäre die beste Lösung. Die sind dann nach 2 Legislaturperioden Ampel im besten Politikeralter.

Aber das wird sich die CDU nicht trauen.
Wozu gibt's denn die Junge Union?
Lasst die Alten mal ihrem Ruhestand genießen. Es reicht ja irgendwann auch mal.

Na geht doch

" Das CDU-Präsidium sei sich einig darüber gewesen, dass es in Zukunft mehr Mitgliederbeteiligung geben müsse, sagte der Generalsekretär. Wie diese aussehen werde, solle bei den Gesprächen mit den Kreis- und Landesverbänden besprochen werden. Im Gespräch ist unter anderem eine Befragung der Mitglieder, um den Parteivorsitz zu bestimmen. "

Klingt schon anders als beim Herrn Schäuble, neben neuen Köpfen braucht es auch noch ein Programm, und auf das bin ich mal gespannt, wie die Partei sich ausrichten will, und freie Themen her nimmt.
Kommt natürlich auf die Köpfe an.

Jamaika?

Dem Anschein nach hat die CDU in absehbarer Zeit keine Kapazitäten frei, einen Kanzler oder Kanzlerin zu stellen. Die Partei braucht jetzt schon mal Monate um sich selbst neu zu organisieren. Wollten wir einen Kanzler und MinisterInnen, die uns regieren und im Ausland vertreten, die erkennbar keinen Plan haben. Schon das Programm der Union war voller Allgemeinplätze und Dingen, die jede(r) unterschreiben könnte, aber ohne konkrete Pläne für die Zukunft.

Ich glaube, die Ampelverhandlungen sind zum Erfolg verdammt. Die Union macht nicht den Eindruck, als wäre sie derzeit zu "Neuanfang", "Aufbruch" und "Zukunft" in der Lage. Wenn die Union in eine Jamaikakoalition oder eine neue Groko stolpern würde, dann würde sich das Chaos nach außen natürlich beruhigen. Aber wer sollte wohl für den Neuanfang stehen, anstatt für weiter wie bisher?

Jetzt werden die Fragen

Jetzt werden die Fragen angegangen, und es wird ein spannender Prozess, welches Profil sich die Partei inhaltlich und personell geben wird. In meinen Augen sind Hans, Günther und evtl. auch Brinkhaus drei Kandidaten, bei den Frauen sieht es salopp gesagt mau aus. Da scheint die Ära der profilierten Fraue derzeit vorbei zu sein. Und sollten wirklich die Hardliner-Oldies um Merz zum Zuge kommen, wird das weder was mit inhaltlicher und personeller Neuorientierung noch mit der angemessenen Repräsentanz von Frauen in der Union.

Laschet als Schuldiger

Allein hat er sicherlich nicht zu verantworten, was in der CDU schief lief. Man versäumte, beizeiten junge Leute einzubinden und die Platzhirsche, die alles dicht besetzten, mit Newcomern aufzufrischen. Man versäumte in dem ganzen Gerangel um Personalien, Merkels Nachfolge anzugehen und hat nun ein Tretauto gegen die Wand gefahren. Selbstherrlich hat man gemeint, alles würde schon wie geschmiert laufen und die Wählerstimmen zufliegen. Unrealistisch glaubte man, die Mitglieder würden jede Kröte schlucken. Man hat nicht regiert, man hat nicht reagiert, man hat einfach behäbig verpennt. Laschet hat nun abbekommen, was er allein garnicht gemacht hat. Klar, auch seine Fehler kamen dazu. Aber die Fehler der CDU reichen 16 Jahre zurück. Es ist immer billig, einem alles aufhalsen zu wollen, was an Wut, Enttäuschung oder gescheiterter Wunschvorstellung kam. Aber: Selbst ein Amthor ist hoffentlich nicht die nächste Lösung- der hat mit Lobbyismus Chancen vergeigt. Jungsein reicht nicht.

Na, da bin ich ja mal gespannt…

Lobbyisten wie der kleine philipp stehen schon in den Startlöchern um alles „besser“ zu machen.. vor allem für das eigene Säckel.

#allesaufdentisch

Das ist mal eine gute Idee von Herrn Ziemiak, ausnahmsweise alles auf den Tisch statt drunter zu packen. Ein bisschen was liegt da schon: allesaufdentisch.tv .
Aber bitte nicht Herrn Spahn aussparen, auch nicht Frau Merkel, und nicht die Ministerpräsidenten.

man staunt nur noch

aber mit wem einen neuanfang? bei der fdp gibt es kluge köpfe. auch bei den Jungen grünen. die cdu hat Nur amthor und linnemann, als nachwux, ok, noch den tilman

Erneuerung an der Spitze, Junge von unten

Mal ehrlich, diese Forderung ist auch geheuchelt. Erneuerung heißt zunächst, dass die beleidigte alte Garde der Langdienenden einen angemessenen Posten oben bekommen. Bisschen Routine und Erfahrung schadet da oben nie. Konservativ sein heißt aber nicht gleichbedeutend, die alten Politzossen machen nun ihr Ding. Junge von unten scheitern und hängen bisweilen an den Stricken, die die oben nach unten gezogen haben, um sich gegen unten abzusichern. Und noch öfter fehlt es auch an Jungvolk, das willig ist, neben den Aufmärschen gegen Politik der Alten, moderate und realistische Politik dauerhaft und einsatzbereit mitzumachen. Abends in Sitzungen hocken, stets parat zu stehen und mitzumachen- das liegt nicht jedem. Freizeit und Freunde punkten da schon mehr. Also: nichts Neues an Hürden und Bürden in der CDU, was nicht andere Parteien auch haben. Ehrenamt und Karriereleiter stehen immer noch im Zwiespalt. Geld aber winkt dann doch den einen oder anderen. Aber insgesamt sind zu wenige.

Am 11. Oktober 2021 um 16:17 von Wotsäp

Bevor man sich programmatisch und personell völlig erneuert, sollte man sich vorrangig (!) von der CSU trennen! Söder lenkt von seinem eigenen Versagen in Bayern ab, in dem er munter und laut gegen die CDU mobbt und intrigiert.
__
Der Herr Söder macht so eine schlechte Arbeit in Bayern, dass in Berlin z.B. die Lichter ausgingen ohne den Länderfinanzausgleich, der zum grössten Teil von Bayern finanziert wird. ja, nee, is klar. Total schlechte Arbeit in Bayern.
Die Wahl ist gelaufen, doch ich bin überzeugt, hätte der KK Herr Söder geheissen, hätte es anders ausgesehen.
Der Kardinalfehler war der Kandidat.

@um 16:17 von Wotsäp

"Bevor man sich programmatisch und personell völlig erneuert, sollte man sich vorrangig (!) von der CSU trennen! Söder lenkt von seinem eigenen Versagen in Bayern ab, in dem er munter und laut gegen die CDU mobbt und intrigiert.
Das feindselige und intrigante Verhalten von Söder und der CSU hat das unterirdische Benehmen seines Vorgängers Seehofer noch deutlich getoppt. Auch die von der CSU fachlich schlechte Regierungsarbeit (Inneres, Verkehr und Digitales) hat der Union 2021 mit Sicherheit viele Prozentpunkte gekostet."

In ihrer Bewertung der Ministerarbeit der CSU kann ich ihnen zustimmen. Wenn ich nur an Andreas Scheuer denke! Wie oft mussten Freunde und Bekannte meine Wutreden wg. dieser Person ertragen! Aber er bildet nur die Spitze einer langen Reihe von Versagern. Ich kann mich an keinen CSU-Minister erinnern, der etwas Nennenswertes zum Fortschritt der Gesellschaft beigetragen hätte.

Vielleicht lernt es ja auch die Tagesschau

Laut dem amtlichen Ergebnis des Bundeswahlleiters hatten die CDU und die SPD folgende Ergebnisse

. . . . . . . . . Erststimmen . . . . Zweitstimmen . (in %)
CDU. . . . . . . . . . 22,5 . . . . . . . . . . . 18,9
SPD . . . . . . . . . . 26,4 . . . . . . . . . . . 25,7

Die immer von Tagesschau.de angegebenen Wahlergebnisse stimmen nicht mit den offiziellen Zahlen überein.

Die angegebenen 24,1 sind nicht die Zahlen des Bundeswahlleiters sondern ??

Wotsöp

Von der CSU trennen? Erfolglos? Das reichste Bundesland erfolglos?
Ne ne. Spricht da der Pure Neid aus dir? Ohne Bayern könnten die Nordlönder alle das Gebet ich zumachen. Dann sehe es dort zappenduster aus.
Die CSU sollte sich von der CDU trennen und bundesweit antreten.

16:17 von Wotsäp

"Ein Neuanfang der CDU kann nur mit der Trennung von der CSU gelingen!"

Die CDU hat bei der Bundestagswahl fast 8 % der Wähler verloren, die CSU nur 1%.

In Bayern scheinen die Bewohner mit der CSU sehr zufrieden zu sein. Bayern ist eines der erfolgreichsten Bundesländer!

@Karl Maria Jose... um 16:43

"man staunt nur noch
aber mit wem einen neuanfang? bei der fdp gibt es kluge köpfe. auch bei den Jungen grünen. die cdu hat Nur amthor und linnemann, als nachwux, ok, noch den tilman"

Diana Kinnert.

Aber das trauen die sich nicht; dann sehen die alten Herren ziemlich,...naja eben genau so aus.

@16:29 von Margitt.

„Eine Partei, deren begünstigter Personenkreis soo klein ist, wie der der CDU sollte doch, wenn sie wirklich mehr Wählerstimmen bekommen will, den begünstigten Personenkreis erweitern.
Bisher wurden Spitzenverdiener, Großunternehmer u. Vermögenden von der CDU vertreten.
Ich schätze, dass dies zs. rd. 5 % der Bevölkerung waren.“

Deshalb dümpelte die CDU bei den Wahlen der letzten Jahre und Jahrzehnte auch immer so bei 5% herum. Meinen Sie das?

Die Mitglieder....

....sind die Essenz dieser Partei...
Es wird aus m.Sicht Zeit, dass die CDU das erkennt und akzeptiert...
Bevor es zu spät ist.

Am 11. Oktober 2021 um 16:29 von Margitt.

" Bisher wurden Spitzenverdiener, Großunternehmer u. Vermögenden von der CDU vertreten.
Ich schätze, dass dies zs. rd. 5 % der Bevölkerung waren.

Jetzt kann man rechnen:
Nimmt man den Mittelstand zum begünstigten Personenkreis dazu, dürften damit nochmals rd. 40 % +/- beim "Klientel" dazu kommen.
Das könnte dann reichen, um wieder auf Prozensätze von 30 oder mehr bei Wahlen zu kommen. "

Gut, gehen wir davon aus, das es so viel Mittelstand gibt, fehlt die Definition.
Will ja die FDP und auch die Grünen, beide haben etwas mehr sagt man immer, auch noch was abhaben.
Bei jetzigen Stand, gehen also mindestens 20 Prozent weg, bleiben die 25 Prozent, die sie jetzt auch erreicht haben.
Würde also nicht das erhoffte bringen, man muss ja noch die 5 Prozent CSU abziehen, um zu einem reellen Ergebnis zu kommen, bei der Union ist das ja immer verfälscht, weil es 2 Parteien sind.
Eine Lösung wäre das also nicht.

Ich halte nur Merz für brauchbar...

Ich halte nur Merz für brauchbar und das hat zum einen was mit seinem guten Bildungsstand, seiner Wirtschaftserfahrung und hohen Kompetenz zu tun. Zum anderen was mit seiner soliden konservativen Grundausrichtung und nur mit dieser kann die Union (wieder) zu einer Partei in der Mitte aufgebaut werden. Es muss und sollte endlich die Zeit vorbei sein wo die Union sich von den Linksparteien am Nasenring durch die Arena ziehen lies und versuchte, die Linksparteien teilweise links zu überholen. Nur Merz kann den Übergang zu einer neuen, guten Union federführend gestalten.

@16:17 von Wotsäp

„Ein Neuanfang der CDU kann nur mit der Trennung von der CSU gelingen!“

Das würde der CDU möglicherweise schlecht bekommen: Während sie dann in Bayern - und nur dort - einige Stimmen gewinnen könnte, die der CSU dort verloren gingen, könnte die CSU in 15 (!) weiteren Bundesländern auf Stimmenfang gehen - auf Kosten der CDU.
Ich würde keine größere Wette darauf abschließen, dass die CDU dann weiterhin die größere der beiden Parteien sein würde.

Ziemiak

Bei einem Neuanfang sollte aber auch Ziemiak zurück treten.

Am 11. Oktober 2021 um 16:43 von marvin

" Das ist mal eine gute Idee von Herrn Ziemiak, ausnahmsweise alles auf den Tisch statt drunter zu packen. Ein bisschen was liegt da schon: allesaufdentisch.tv . "

Das hat aber mit einem Parteiprogramm wohl nichts zu tun, da geht es darum, wenn ich das richtig verstehe.
" Runden Tisch" für das Corona-Krisenmanagement, an dem WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen mit unterschiedlichen Standpunkten. "

Amtor

Phillipp Amtor ist durch eine Lobbyaffäre belastet. Beim Neuanfang der Union sollte auch er besser zur Seite treten.

Heftige Kritik an Laschet?

Heftige Kritik an Laschet? Verstehe ich nicht? Hatten denn nicht die Merkel-CDU-Anhänger Laschet aufs Schild gehoben und den eloquenten Söder verschmäht nur weil dieser von der CSU kam? Hatten denn nicht die Merkel-CDU-Anhänger einfach so ein lustloses Parteiprogramm hingeschmiert in der Hoffnung der Merkel Bonus ziehe immer noch? Haben nicht die Merkel-CDU-Anhänger sich einen linksorientierten Kandidaten ausgesucht der sich mit seiner Ausrichtung nicht für viele Wähler nicht genug vom links/grünen Einheitsbrei der SPD, Grüne und Linke unterschied? Von diesen Rahmenbedingungen heraus betrachtet hat Laschet sicherlich als Peron einen sehr guten Job gemacht und das rausgeholt was ging. Es hat halt nicht gereicht. Aber jetzt dafür Laschet an den Pranger stellen halte ich für ungerecht. Die CDU hat versagt.

Lächerlich unglaubwürdig

Also wie oft haben wir das in den letzten Monaten, Jahren gehört?
Zu oft.
.
Da gab es brutalsmögliche Aufklärer und sonstwas.
.
Dennoch, ein Skandal nach dem anderem.
Dass dann jetzt noch die Inhalte weg sind, Positionen und Kernwerte, wen wundert das.
.
Ich finde das amüsant. Die CDU unter Merkel ist ziemlich am Ende, aber die CDU spiegelt eben nur die Situation des Landes wider.
.
Merkel hat das gemacht, was möglich war. Tja, am Ende sehen wir, wie großartig das war.
.
Grüße ins Kanzleramt.

@ Sinn und Verstand

In meinen Augen sind Hans, Günther und evtl. auch Brinkhaus drei Kandidaten

Hans Günther sagt mir nichts, aber Brinkhaus ist integer und kompetent. Ihn könnte ich mir als Vorsitzenden verstellen und Laschet kann dann den Fraktionsvorsitz machen.

@ um 16:43 von Karl Maria Jose...

„bei der fdp gibt es kluge köpfe.“
Ach was.
Wie Klug kann man sein, wenn man unter sogenannter Freiheit ausschließlich die Freiheit zum unbegrenzten Geschäfteverrichten meint?
Und ansonsten traditionell aus der nationalbraunen Ecke des Parteienspektrums kommt, deren einziges Ziel schon vor 150 Jahren war, sich vom Staat beim Geschäfteverrichten nicht beschränken zu lassen.
Alles haben wollen, aber nichts dafür bezahlen. Weder Lohn noch Steuern.

Das wird wohl nicht reichen

Ein neues Präsidium, ein neuer Vorsitzender. OK, aber dann gibt es immer noch einen Witz von einem Programm und die entsprechende Frage - für was und wen will die CDU in Zukunft stehen? Bisher gibt es nur eine leere Hülle, ohne jeden Inhalt. Das überzeugt noch niemanden.

Herzschlag der Mitte?

Spannende Prozesse! Die CDU hat 16 Jahre regiert und in einer Regierung ist es normal, dass alle Entscheidungen immer an einer unmittelbaren Umsetzbarkeit gemessen werden. Perfekt vorzelebriert von Merkel.

Erneuerung kommt aber immer nur aus Ideen. Und diese muss man nicht nur haben - man muss sie entwickeln! Dies ist ein Prozess und dieser braucht Ziel und Umfeld.

Was ist die Idee einer CDU für die mittel- und langfristige Entwicklung unserer Gesellschaft? Was bedeutet „Mitte“ in einer Zeit, in der sich alle in der Mitte wähnen? Was könnten Alleinstellungsmerkmale einer „neuen“ CDU sein?

Ist es noch die „katholische Soziallehre“, von der sie so lange gezehrt hatte? Kennt diese überhaupt noch einer?
Ist es noch die „Westbindung“ in einer Zeit, in der sich die Blockbindung auflöst?
Ist es noch das „klassische Familienbild“ in einer Zeit, wo keiner mehr in einer „klassischen Familie“ leben will? usw...

Wo schlägt das neue „Herz“ der CDU? Ich spüre es z.Z. einfach nicht.

Richtung nicht mehr erkennbar

Armin Laschet ist nicht der Versager, als der er derzeit hingestellt wird. Ja, sein Lacher im Ahrtal gehörte dort nicht hin, das hat er selbst zugegeben. Sein größerer Fehler war, dass er ohne erkennbar zukunftsträchtige Idee die Politik der abgewirtschafteten Kanzlerin weitertreiben wollte. Die CDU war im Laufe deren Kanzlerschaft nicht mehr klar zu verorten und der Filz kam offen zutage. Es gab keine Zukunftsperspektiven, die Kanzlerin reagierte nur noch und lief den Entwicklungen in der Welt hinterher. ( siehe auch EU-Politik)
Der Generalsekretär muss sich vor allen anderen Bemühungen Gedanken machen, für welche Zukunftsperspektiven die CDU eintritt. Eine klare Richtung muss für potentielle Wähler erkennbar sein. Dann erst kommt die Überlegung zu den Personalien.

um 17:13 von leider geil

>>"Bei einem Neuanfang sollte aber auch Ziemiak zurück treten."<<

Vielleicht könnte der dann zusammen mit Kühnert eine Ausbildung machen? Denn schon Gabriel (SPD) sagte das Kühnert zuerst mal eine Ausbildung machen solle und dann könne er immer noch in die Politik gehen. Für Ziemiak trifft dies, trotz seiner sicherlich vorhanden rhetorischen Fähigkeiten, ebenfalls zu.

Ohr ans Gleis

Armin Laschet ist so sehr beschädigt, dass er heute den Fahrplan des Selbstfindungsprozesses der CDU nicht mehr vorstellen durfte. Paul Ziemiak gab stattdessen die Pressekonferenz.
Der Grund ist klar: der Bote hätte sonst die Glaubhaftigkeit der Botschaft desavouiert.
Jetzt ist erstmal eine Konferenz der 337 Kreisverbandsvorsitzenden angesagt.
Unklar ist, ob auf dieser Konferenz etwas beschlossen werden soll.
Diagnosen: die CDU hat sich Zeit verschafft. Armin Laschet ist nicht mehr erste Wahl, wenn es um die mediale Selbstdarstellung der CDU geht.
Lustig die Formulierung Ziemiaks: "... Der Bundesvorsitzende Armin Laschet wird in den nächsten Tagen auch Gespräche führen, mit den Vereinigungen, mit den Landesverbänden um auch dort, wie sagt man so schön, das Ohr ans Gleis zu legen, um zu wissen, was da auf uns alle zu kommt, und möglicherweise auch darüber zu sprechen, wie könnte eine Lösung aussehen. "

Eine weitere Fraktionsgemeinschaft

mit der CSU kann nur scheitern. Das Söder seinen persönlichen Ehrgeiz über alles stellt, ist hinreichend bewiesen. Da ist ein klarer Schnitt fällig - oder es wird sich nichts daran ändern, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt. Bei den Wählern kommt das aber gar nicht gut an.

um 16:43 von weingasi1

>>"Der Herr Söder macht so eine schlechte Arbeit in Bayern, dass in Berlin z.B. die Lichter ausgingen ohne den Länderfinanzausgleich, der zum grössten Teil von Bayern finanziert wird. ja, nee, is klar. Total schlechte Arbeit in Bayern.
Die Wahl ist gelaufen, doch ich bin überzeugt, hätte der KK Herr Söder geheissen, hätte es anders ausgesehen.
Der Kardinalfehler war der Kandidat."<<

Da muss ich Ihnen vollumfänglich recht geben bei ihrem Kommentar und das Schlimme daran war, das es eine Niederlage mit Ansage war (Kandidat). Um Schäuble ist es momentan verdächtig ruhig?

@ Rainer Niemann

Die Union hat 24,1% der Zweitstimmen, das ist schon richtig. Die ARD ist offenbar besser informiert.

Wo bitte ist Neu-Aufstellung?

Das ist doch nur Personal ausgewechselt. Und das nur halbherzig, denn der Stänkerer Söder ist der Stein des Anstosses - er steht für weiter rechts. Da gibt es nach dem Meuthen-Rückzug auch mehr Platz ... den Söder und seine Seilschaft ruhig einnehmen sollen. Ich glaube, das tackle-down funkioniert in D genau so wenig wie in den USA, also ist der stringente wirtschaftsfreundliche Kurs der Schwarzen eh unglaubwürdig !

Am 11. Oktober 2021 um 16:37 von SirTaki

Aber die Fehler der CDU reichen 16 Jahre zurück. Es ist immer billig, einem alles aufhalsen zu wollen, was an Wut, Enttäuschung oder gescheiterter Wunschvorstellung kam. Aber: Selbst ein Amthor ist hoffentlich nicht die nächste Lösung- der hat mit Lobbyismus Chancen vergeigt. Jungsein reicht nicht.
__
Mir liegt es fern, jemanden missionieren zu wollen ABER von den 16 Jahren, die Sie hier anführen, hat die SPD 12 lange Jahre mitregiert, hatte z.B. auch das FM unter sich.
Auch wenn das hier immer in Abrede gestellt wird, so sind wir doch 16 Jahre lang so gut regiert worden, dass uns manch einer, nicht nur, aber auch in der EU um unsere stabile Wirtschaftslage und viele andere Dinge, die bei uns eben gut/besser liefen, beneidet hat
Vom internationalen Ansehen von Frau Merkel mal ganz zu schweigen. Es war beileibe nicht alles schlecht; ganz im Gegenteil ! Und ob es jetzt besser wird, da bin ich skeptisch, lasse mich aber gerne angenehm überraschen und gerne bereit meine Meinung zu revidier

@Rainer Niemann

Beides ist richtig. Sie betrachten die Zahlen für die CDU. Gewertet wird aber die Zahl für die Union und da werden die 5,x% von der CSU dazugerechnet.

@ MrEnigma

Die CDU unter Merkel ist ziemlich am Ende, aber die CDU spiegelt eben nur die Situation des Landes wider.

Das Land ist gut aufgestellt. Die Regierung Merkel gilt im internationalen Vergleich als Premiumklasse. Die Union insgesamt leider ganz und gar nicht.

16:29 von Bender Rodriguez

"Die Parteispitze neu zu wählen bringt doch garnichts.
Da müssen neue Leute an die Parteispitze gewählt werden.
Keiner über 50 wäre die beste Lösung. Die sind dann nach 2 Legislaturperioden Ampel im besten Politikeralter.

Aber das wird sich die CDU nicht trauen.
Wozu gibt's denn die Junge Union?
Lasst die Alten mal ihrem Ruhestand genießen. Es reicht ja irgendwann auch mal."

,.,.,

Ihr Ruf nach jungen Leuten wird durch Ihr eigenes Schreiben sehr problematisch.

Wenn alle jungen Leute so unreif denken wie Sie, dann gibt das eine Katastrophe.

re 17:19 MrEnigma: Regierung und Partei

>>Ich finde das amüsant. Die CDU unter Merkel ist ziemlich am Ende, aber die CDU spiegelt eben nur die Situation des Landes wider.<<

Ich bin ehrlich überrascht, wie viele hier heute zu unterschiedlichen Themen immer wieder das Ende oder den Untergang „des Landes“ sehen wollen.

Also ich sehe überall nur Aufbruch. Symbolisiert von einer programmatisch starken SPD flankiert von progressiven Grünen und einer die Freiheit suchenden FDP.

Eine Regierung, um die uns in Ausrichtung und Stabilität die ganze Welt beneidet und die sich nur auf der Grundlage der Stabilisierungspolitik Merkels bilden konnte.

Besser kann man die Überlegenheit und Lebendigkeit eines politischen Systems nicht demonstrieren.

Die CDU hat jetzt Zeit, konkurrierende Modelle zu entwickeln und aus den Fehlern der Anderen neue Kraft ziehen. Dann wird in 8 Jahren - empfehle ich als Zielmarke - wieder ganz neu gewählt werden. Mit PolitikerInnen, die wir jetzt noch gar nicht kennen können.

Ohne Mutti ist die CDU ein Nichts

Das alles schaut mehr nach Chaos als nach Neuanfang aus.

@ eine_anerkennung

Heftige Kritik an Laschet? Verstehe ich nicht?

Ich schon.


Hatten denn nicht die Merkel-CDU-Anhänger Laschet aufs Schild gehoben und den eloquenten Söder verschmäht nur weil dieser von der CSU kam?

Doch. Aber dann hat Laschet alles verbockt und daher ist die Kritik gerechtfertigt.

@ 17:09 von eine_anmerkung.

Nun, das ist nicht verwunderlich, dass Sie "nur Merz für brauchbar (merkwürdiger Begriff im übrigen)" halten, wo Sie doch heute schon als Selbstoffenbarung posteten, "besser zehn Höckes, als eine Claudia Roth". Inhaltlich muss ich Ihnen da übrigens noch widersprechen: 10 Höckes mit ihrer dünnen braunen Suppe schaffen es nicht, einer Claudia Roth das Wasser zu reichen, zumal sie diese Brühe aus Überzeugung auch ablehnen würde.
Wo die CDU die Linkspartei teilweise links überholt haben soll, bleibt auch Ihr Geheimis, oder anders formuliert: Es zeigt, wie gehörig Ihr politisches Koordinatensystem durcheinander ist.

@ schnitzundschnitz 16.44

"Ich kann mich an keinen CSU-Minister erinnern, der etwas Nennenswertes zum Fortschritt der Gesellschaft beigetragen hätte."

Ich erinnere eine Ausnahme: Entwicklungsminister Gerd Müller, der leider nicht mehr antritt. Seine Partei hat es ihm nicht einfach gemacht - und die Schwesterpartei auch nicht. Zuletzt brachte er noch das seit Jahren überfällige Lieferkettengesetz durch trotz aller Widerstände besonders von Herrn Altmeier (wodurch es leider stark abgeschwächt wurde)
Auch forderte er mit klaren und sehr eindringlichen Worten weltweite Impfgerechtigkeit.

@ Wotsäpp

Ein Neuanfang der CDU kann nur mit der Trennung von der CSU gelingen!

Besser wäre eine Fusion unter dem Namen CDU. Wie damals bei der Dresdner Bank. Dann könnte Andreas B. Scheuer (der Andi) auch Bundesvorsitzender werden.

16:35 von SinnUndVerstand

«In meinen Augen sind Hans, Günther und evtl. auch Brinkhaus drei Kandidaten, bei den Frauen sieht es salopp gesagt mau aus. Da scheint die Ära der profilierten Frauen derzeit vorbei zu sein.»

Hinsichtlich Frauen in der Partei muss sich die CDU erst mal männerbündisch von der einen Frau erholen, die 16 Jahre Kanzlerin war. Neben eigener Ungeschicklichkeit ist auch A. Kramp-Karrenbauer das Männerbündische in der CDU gar nicht gut bekommen.

Bei den jüngeren Frauen gibt es noch Serap Güler, die über die Landesliste NRW in den Bundestag einzieht (im Wahlkreis Köln IV als Direktkandiatin gegen K. Lauterbach unterlegen). Bisher Staatssekretärin für Integration im NRW-Innenministerium.

Kluge Personalwahl von A. Laschet. Sehr angeeckt ist sie bei Friedrich dem Merz, weil sie die CDU-Nominierung von Herrn Maaßen als Direktkandiat kommentiert hatte mit: "Habt ihr sie noch alle?".

Diana Kinnert gibt es auch noch.
Die junge Frau, die immer Hut trägt.
Gar nicht in die CDU zu passen scheint.

@ 17:19 von leider geil

Sie haben das Komma überlesen: Tobias Hans ist saarländischer Ministerpräsident, Daniel Günther schleswig-holsteinischer Ministerpräsident. Laschet als Fraktionsvorsitzender wäre eher die "österreichische" Lösung: vermeintlicher Rückzug, um eigentlich zu bleiben.

@ leider geil 17.19

Sie haben das Komma übersehen.
Es handelt sich um Daniel Günther und Tobias Hans.

16:43 von weingasi1

"Der Kardinalfehler war der Kandidat."

Ich finde es gut, dass dadurch die inhaltliche Leere der CDU für jeden sichtbar wird.

Und von wegen Länderfinanzausgleich: Das macht doch der Scheuer Andi alles wieder wett, indem er jede Menge Geld vom Bund seinem Heimatland zuschanzt. Das haben zwar immer alle CSU-Verkehrsminister gemacht, aber der Scheuer ist der Beste, hat sein Boss in aller Öffentlichkeit gesagt.

17:19 von leider geil

«Hans Günther sagt mir nichts, aber Brinkhaus ist integer und kompetent.»

Nicht Hans Günther, sondern Tobias Hans und Daniel Günther.
Die beiden Ministerpräsidenten von Saarland und Schleswig-Holstein.

16:44 von schnitzundschnitz @um 16:17 von Wotsäp

Ich kann mich an keinen CSU-Minister erinnern, der etwas Nennenswertes zum Fortschritt der Gesellschaft beigetragen hätte.

Kleiner Tipp: Entwicklungsminister Gerd Müller.

um 17:32 von leider geil

>>
@ Rainer Niemann

Die Union hat 24,1% der Zweitstimmen, das ist schon richtig. Die ARD ist offenbar besser informiert.
<<

Die Union schon, aber nicht die CDU.

17:09 von eine_anmerkung

Eine "neue, gute Union" in Ihrem Sinn unter Merz würde bei den nächsten Wahlen ganz sicher durch die Decke gehen. Sie wollen doch keine Konkurrenz?

Personalaufbau der CDU

Das war bekannt ist aber immer ignoriert worden! Die SPD hat ihren Personalaufbau auch verschlafen, und ein Rest der Seeheimer
bleibt ja noch zurück! So schnell ist die SPD damit auch nicht aus dem Schneider, der Olaf...! Zurück zur CDU ! Ich habe in diesem Forum vorgeschlagen CDU/ CSU müsse ihre Fraktionsgemeinschaft aufheben! Da wird richtiger Wahlkampf wie es das GG vorschreibt auch möglich! Wie viele Stimmen hätte Söder denn in Berlin , Brandenburg, Meck. P. geholt! In NRW erfreut ersich auch nur begrenzter Beliebtheit! In Hessen hat Bouffier einige Termine verpasst! Da ist das
Lachen von Armin Laschet unabhängig von der Situation schon lieber! Ach ja, die Emfehlung Tobias Hans! Er war schon mal
vorausgeeilt nach Berlin! Erst Söder und jetzt nachdem im Saarland alle Direktmandate verloren wurden! Er hat die letzte Wahl im Landkreis Neunkirchen verloren! Nachfolger im .. Landtag" von AKK! Was jetzt? Die Wahl am 27.3.2022!
Gegen Rehlinger! Gewonnen hat er noch nie!

Eine Option...

...zur momentanen CDU?
Eine pragmatische Linke, die den Menschen und dessen Sorgen in den Mittelpunkt stellt....
Leider ist die CDU meilenweit von der Wirklichkeit entfernt, sie gehört abgeschafft!!!!!

Hoffentlich wird bei einem Neuanfang der CDU ...

... nicht der katastrophale Fehler überhaupt begangen, nämlich Merz in ein bedeutendes Amt zu hieven. Merz, Schäuble und Konsorten haben mit ihrer Entscheidung gegen Söder und für Laschet die Wahl gründlich verdorben. Dabei war es damals schon absehbar, dass viele Wählerinnen und Wähler Laschet nicht akzeptieren werden. In einem Neuanfang haben für mein Dafürhalten diese Gespenster aus der Vergangenheit nichts mehr verloren. Alles andere wäre ein "Scheinneuanfang", und ein Fehler, der sich auf tragische Weise wiederholen würde.

um 17:32 von leider geil

Zitat: Die Union hat 24,1% der Zweitstimmen, das ist schon richtig. Die ARD ist offenbar besser informiert.

Aha, die ARD ist besser infomiert als der Bundeswahlleiter.

Das verblüfft mich jetzt aber doch sehr.

Was der Union (momentan) fehlt...

Was der Union momentan fehlt ist:

- eine solide Grundausrichtung hin zur Mitte.

- die dann in einem entsprechenden (neuen) Parteiprogramm hinterlegt ist.

- entsprechend (Mitte) agierende junge, unverbrauchte, Köpfe die dann aufgebaut und in den Vordergrund geschoben werden.

- einen kompetenten Mentor und Coach (Merz) der die Übergangsphase gestalten kann.

- altbackende verstaubte Kandidaten wie Rötten und Altmaier in die Wüste schicken.

Mit so 2 Jahren Anlauf wird das dann was.

Deutschland hängt am Tropf von Bayern bla bla bla ...

alle paar Tage muss ich diesen Unsinn lesen. Mich hat noch nie ein Bayer subventioniert.
Es dürfte auch spannend werden, zu beobachten, wie es mit dem Superreichtum dieses Bundeslandes weitergeht, wenn jetzt - zunächst mal die nächsten Jahre - das Kabinett nicht mehr mit CSU-Ministern getränkt ist, die mit viel Geschick und gut getarnt massenweise Bundesmittel in ihr Heimatland umleiten, die woanders fehlen.
So großartig selbstgemacht und bayerntypisch kann ja wohl der Wohlstand dort nicht sein. Oder habe ich übersehen, dass auch in BaWü und Hessen die CSU regiert?

17:09 von eine_anmerkung.

«Ich halte nur Merz für brauchbar und das hat zum einen was mit seinem guten Bildungsstand, seiner Wirtschaftserfahrung und hohen Kompetenz zu tun.»

"Brauchbar" ist so was wie die Jeans mit Flicken am Hintern und Löchern an den Knien, die man nicht mehr für auf die Straße aniehen, sondern nur noch für Gartenarbeit oder Ölwechsel am Auto verwenden kann. Wer aber weiß heute schon, wie lange das noch …

um 17:40 von leider geil

>>"Das Land ist gut aufgestellt. Die Regierung Merkel gilt im internationalen Vergleich als Premiumklasse. Die Union insgesamt leider ganz und gar nicht."<<

Wie sich zeigt ist es sehr gefährlich die Wirkung einer Partei nur an der Galionsfigur festzumachen. Jetzt wo Merkel aufhört, ist die Union in sich zusammengefallen. Ich halte aber auch nichts von einer Doppelspitze (was der eine nicht weiß, weiß dann der andere erst recht nicht).

Es wird Jahre dauern …,

… bis in der CDU eine neue Generation das Sagen hat. Und mit den jetzigen Funktionären wird mit Sicherheit kein Blumentopf mehr zu gewinnen sein. Zu groß ist die Distanz zum Wähler und noch viel größer der Kampf innerhalb der eigenen Partei um Posten und Richtung. AKK und Altmeier verdienen großen Respekt, denn es sind die Ersten, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und für das Handeln der Vergangenheit die erforderlichen Konsequenzen ziehen. Nur die frühere langjährige Vorsitzende der CDU hat immer noch nicht erkannt, das ihre Politik die eigentliche Ursache für die Wahlschlappe ist. Ein bisschen postume Verantwortung wäre wünschenswert, wird aber nicht erfolgen.

Ich hoffe die cdu bekommt

Ich hoffe die cdu bekommt ihre parteiintern Probleme bald in den Griff. Für ein funktionierendes demokratisches System braucht es eine starke Opposition. Nachdem die Linke ebenfalls ziemlich gerupft aus dem Wahlkampf kam, ist man für Oppositionsarbeit im demokratischen Sinne umso mehr auf die Konservativen Kräfte angewiesen

17:55 von Mauersegler

"Und von wegen Länderfinanzausgleich: Das macht doch der Scheuer Andi alles wieder wett, indem er jede Menge Geld vom Bund seinem Heimatland zuschanzt."

Wie macht er das denn?

Das Problem ist nicht die Führungsriege!!!!

Das C im Nahmen ist überholt.
Die Jugend hellt nichts vom Glauben und dann die Frage kann ein streng Islamgläubiger eine christliche Partei wählen?

18:02 von Gregory Bodendorfer

"Eine pragmatische Linke, die den Menschen und dessen Sorgen in den Mittelpunkt stellt....
Leider ist die CDU meilenweit von der Wirklichkeit entfernt, sie gehört abgeschafft!!!!!"

Die LINKE hat den Nerv der Zeit getroffen, wie die letzten Wahlen gezeigt haben. Die Bundesländer in denen die LINKE mitregiert sind schließlich die Besten!

@ 17:49 von schabernack

Ja, Serap Güler wäre eine interessante Option, wenn sie sich das denn im derzeitigen Haifischbecken cdu schon antun will.

Sausewind

""Ihr Ruf nach jungen Leuten wird durch Ihr eigenes Schreiben sehr problematisch.

Wenn alle jungen Leute so unreif denken wie Sie, dann gibt das eine Katastrophe""

Was hast Du denn dagegen zu setzen? So exzelent, wie ich, denken nicht viele.
Die Alte Riege ist verbraucht, die will keiner mehr. Die müssen halt auch mal abtreten. Diese Ämter sind nicht auf Lebenszeit gepachtet. Und ü60 hat mit dem Leben im JETZT nichts gemein.
BTW, wieso denkst Du, ich gehörte zu den jungen Leuten?

um 17:48 von SinnUndVerstand

>>"Wo die CDU die Linkspartei teilweise links überholt haben soll, bleibt auch Ihr Geheimis, oder anders formuliert: Es zeigt, wie gehörig Ihr politisches Koordinatensystem durcheinander ist.."<<

Die Union ist innerhalb der EU mittlerweile weiter links als viele sozialdemokratische Parteien in der EU. Schauen Sie sich zum Beispiel mal Dänemark an und wenn Sie die Aussagen von Merkel so um die Jahrtausendwende anhören, trauen Sie Ihren Ohren nicht.

Mann/Frau wählt doch ..

.. keine Partei und damit ihre Repräsentanten, damit diese vom Ausland gepriesen werden, sondern damit es im Inland gut geht. Ich habe den Eindruck gewonnen, daß unser Land heute schlechter dasteht als vor zehn Jahren. Das Wahlergebnis beweist , daß noch weitere Wähler dies so empfinden. Ein Ende der Talfahrt von CDU/CSU ist noch nicht in Sicht. Hunderttausende Kirchenaustritte pro Jahr machen das "Hohe C" wertlos - und das "Sozial" oder "Demokratisch" scheint auch nicht mehr attraktiv zu sein. Bleibt also nur noch "Partei" - und davon gibt es viele zum Aussuchen. Das Rot-Grüne Experiment wird allerdings ein schlimmes Resultat ergeben.

@ Gregory Bodendorfer

Eine Option ... zur momentanen CDU?
Eine pragmatische Linke, die den Menschen und dessen Sorgen in den Mittelpunkt stellt....

Ja, das wäre cool, die sind aber bei der Bevölkerung durchgefallen und nur auf dem Gnadenweg noch im Bundestag. Glück im Unglück.

Immer wieder amüsant, wenn CDU Gegner Ratschläge geben…

Ich wünsche der Partei, das Sie sich schnell erholt und altes Führungspersonal auswechselt - liebe AFD Wähler, Sie wünschen sich Herrn Merz bei der CDU - das wäre weder ein Neuanfang noch eine Chance - Wahlen werden in der Mitte gewonnen! Schröder, Scholz oder eben Merkel - Herr Merz ist zu sehr Lobbyist und in meinen Augen nicht wählbar! Die versprochene „Steuererklärung auf dem Bierdeckel“ kam auch nie…

Am 11. Oktober 2021 um 18:02 von Gregory Bodendorfer

" Eine Option...

...zur momentanen CDU?
Eine pragmatische Linke, die den Menschen und dessen Sorgen in den Mittelpunkt stellt....
Leider ist die CDU meilenweit von der Wirklichkeit entfernt, sie gehört abgeschafft!!!!! "

Also die Linke hat 4,9 Prozent, die eher pragmatischen Zugpferde will die Linke nicht haben, und der Bürger bei der Wahl die Linke auch nicht.
Auch wenn die CDU ziemlich leer ist, die Linke kann die CDU nicht ersetzen.
Und ich bin kein CDU Wähler, nur das ich nicht falsch verstanden werde.

um 17:59 von Mauersegler

>>"Eine "neue, gute Union" in Ihrem Sinn unter Merz würde bei den nächsten Wahlen ganz sicher durch die Decke gehen. Sie wollen doch keine Konkurrenz?"<<

Durch die Decke gehen ist sicherlich übertrieben und ja, es würde (auch) zu Lasten ("meiner") AfD gehen. Ist doch logisch wenn der weitaus überwiegende Teil der AfD Wähler sich aus dem ehemals konservativen Lager der Union rekrutiert. Dann noch ein paar verlorene Schäfchen von der FDP, von der SPD und, ja sogar, von den Grünen.

@ Kopfschuetteln

... nicht der katastrophale Fehler überhaupt begangen, nämlich Merz in ein bedeutendes Amt zu hieven. Merz, Schäuble und Konsorten haben mit ihrer Entscheidung gegen Söder und für Laschet die Wahl gründlich verdorben.

Merz ist ausnahmsweise unschuldig an der Laschet-Nominierung, da nicht Mitglied im Präsidium der CDU.

18:02 von Gregory Bodendorfer

"Eine Option...
...zur momentanen CDU?
Eine pragmatische Linke, die den Menschen und dessen Sorgen in den Mittelpunkt stellt....
Leider ist die CDU meilenweit von der Wirklichkeit entfernt, sie gehört abgeschafft!!!!!"

,.,.,

Das kann ja dann der Bundespräsident über die Bühne bringen - in dem Moment, wo wir hier die Diktatur haben.

@ Rainer Niemann

Aha, die ARD ist besser infomiert als der Bundeswahlleiter.

Besser als Sie.

18:02 von Gregory Bodendorfer

« Leider ist die CDU meilenweit von der Wirklichkeit entfernt, sie gehört abgeschafft!!!!!»

Aha. Wie heißt er, und wo wohnt er?
Der Messias, der Parteien abschafft.

Kann man den auch anheuern, um Fußballvereine abzuschaffen?
Ich hätte gerne 17 abgeschafft, damit der 1. FC Köln endlich mal wieder ganz sicher Deutscher Meister wird.

um 18:11 von schabernack

>>"17:09 von eine_anmerkung.
«Ich halte nur Merz für brauchbar und das hat zum einen was mit seinem guten Bildungsstand, seiner Wirtschaftserfahrung und hohen Kompetenz zu tun.»

"Brauchbar" ist so was wie die Jeans mit Flicken am Hintern und Löchern an den Knien, die man nicht mehr für auf die Straße aniehen, sondern nur noch für Gartenarbeit oder Ölwechsel am Auto verwenden kann. Wer aber weiß heute schon, wie lange das noch …"<<

Vielleicht haben Sie recht und ich habe mit meiner Wortwahl "brauchbar" eine falsche Suggestion erzeugt, sorry. Vielleicht sollte ich "brauchbar" durch "fähig" oder "kompetent" ersetzen?

Die CDU braucht jetzt

erst einmal 4 Jahre Pause in der Opposition um sich Inhaltlich und mit neuen jüngeren Personal wieder anzumelden.

@ eine_anerkennung

Ich halte aber auch nichts von einer Doppelspitze (was der eine nicht weiß, weiß dann der andere erst recht nicht).

Unter diesem Aspekt ist eine ahnungslose Einzelspitze natürlich wesentlich besser.

Das passende Bild

Warum gerade dieser Herr Zimiak, dieser Greis im Gewand eines jungen Mannes, die Verjüngung der CDU verkündigen muss, zeigt, in welch verzweifelter Lage die CDU ist. Die hat einfach kein Gefühl mehr für Menschen.

um 17:43 von leider geil

>>"Doch. Aber dann hat Laschet alles verbockt und daher ist die Kritik gerechtfertigt."<<

Kritik schon und auch an Laschet, aber bitte nicht in Personalunion wie damals beim Maddin (SPD) wo sich die eigentlichen Verursacher wegducken die das ganze angezettelt haben.

@ Südstaatlerin

Nur die frühere langjährige Vorsitzende der CDU hat immer noch nicht erkannt, das ihre Politik die eigentliche Ursache für die Wahlschlappe ist.

Ist sie ja auch nicht. Wäre sie angetreten, hätte sie ohne viel Wahlkampf souverän gewonnen. Ganz locker.

@17:10 von Egleichhmalf @16:17 von Wotsäp

//„Ein Neuanfang der CDU kann nur mit der Trennung von der CSU gelingen!“
---
Das würde der CDU möglicherweise schlecht bekommen: Während sie dann in Bayern - und nur dort - einige Stimmen gewinnen könnte, die der CSU dort verloren gingen, könnte die CSU in 15 (!) weiteren Bundesländern auf Stimmenfang gehen - auf Kosten der CDU.
Ich würde keine größere Wette darauf abschließen, dass die CDU dann weiterhin die größere der beiden Parteien sein würde.//

Es würde aber vermutlich die AFD verzwergen, weil viele tief konservative Wähler die CSU als eine Art "seriöse Alternative" ansehen könnten.

@ eine_anmerkung 17.26 Wie oft noch

wollen Sie sich mit Ihren Parteifreunden hier im Forum an Herrn Kühnerts fehlender Ausbildung abarbeiten - jetzt mit Zuhilfenahme von Herrn Ziemiak?
Herr Kühnert hat offensichtlich sehr viel mehr Wissen als so manch anderer, der hier Unsinn schreibt. Vor allen Dingen hat Herr Kühnert aber durch sein Eintreten für Gerechtigkeit, Solidarität und Anstand bewiesen, dass er als Politiker gebraucht wird, ebenso wie Herr Borjans und Frau Esken, die von Menschenverachter*innen immer im gleichen Atemzug genannt werden.

Lassen Sie sich doch mal was Neues einfallen - wenn möglich etwas Sinnvolles anstelle von dumpfen Parolen.

um 18:20 von SinnUndVerstand

>>"Ja, Serap Güler wäre eine interessante Option, wenn sie sich das denn im derzeitigen Haifischbecken cdu schon antun will."<<

Wenn (wie geschehen) Bosbach die gute Frau unterstützt, kann Sie so schlecht nicht sein?

@ Gregory

„Eine pragmatische Linke, die den Menschen und dessen Sorgen in den Mittelpunkt stellt....“

Die Linke ist natürlich bei der letzten Wahl komplett durch die Decke gegangen. Haben die Hälfte ihrer Wähler verloren. Lag bestimmt an dem fantastischen Inhalten und dem glänzenden Personal.
Wenn sie schon Parteien verbieten / abschaffen wollen, sollten sie bei denen anfangen, die scheinbar nicht gebraucht werden, weil kaum gewählt (da wäre ihre Linke dann zumindest mal ganz weit vorne)

@weingasi1 17:36

Ich rede nicht Merkels Auftreten schlecht, sondern den parteiinternen Umgang miteinander. Haben Sie die letzten fünf Jahre vergessen, in denen sich erneut die Parteischranzen kabbelten und das Regieren vergaßen? Vor einigen Jahren haben auch andere in der oberen Parteietage ihre Machtspielchen ausgeweitet und sich um Merz und andere geprügelt. Und in diesen Jahren, auch als die Flüchtlingswelle, Finanz- und Bankenkrise anstanden, waren sich die Leutchen nicht zu schade, ihre eigenen Interessen und Pöstchen zu verschachern. Die SPD hat da eher die Fäden gehalten und versucht, Politik und Regierung zu tragen. Sie sollten in die Presse blicken und sich das vergegenwärtigen.Vergessen ist nichts davon.

18:19 von Emil67

"Das C im Nahmen ist überholt.
Die Jugend hellt nichts vom Glauben"

,.,.,

Oh doch, das tut sie.
Vor 50 Jahren hätten Sie noch Recht gehabt.

Dann aber - so ab der Jahrtausendwende - wurden immer mehr Jugendliche religiös.
Übrigens auch in der DDR, ein paar Jahre vor der Wende.

Ob das "C" im Namen aber bleiben sollte, zweifele auch ich an.
Zumal, wie Sie andeuten, wir in Deutschland ja nicht nur das Christentum als Religion haben.

Ich schlage als Namensänderung vor:
RDU. Das "R" tauscht "religiös" gegen "christlich" aus.

@ eine_anerkennung

Die Union ist innerhalb der EU mittlerweile weiter links als viele sozialdemokratische Parteien in der EU.

Nur weil sie eine Verstaatlichung der Schlüsselindustrie und eine Anhebung der Spitzensteuersätze fordert? Ich finde, Sie übertreiben ein wenig.

Emil67 18:19

Da fällt mir wirklich die Kaffeetasse aus der Hand. Das C ist überholt- also christlich erledigt? Und Sie sprechen von islamischen Gläubigen, die eine christliche Partei deshalb nicht wählen können? Sind wir hier plötzlich mit Religionsparteien analog zum Gottesstaat in Iran und anderen Islamländern vermixt? Oder bezeichnen wir eine Partei, politisch und mit dem Wertekanon des Christentums? Auf den bauen alle anderen Parteien auch. Wenn wir hier nun anfangen, an den Namensbezeichnungen und Grundwerten zu feilen, reduzieren wir unsere Demokratie auf alte Symbolik, die wir längst mit Toleranz und deutlich anderen Auslegungen verbinden. Und ich sehe eher die Gefahr, dass man in Deutschland mit solchen Fragen eine Unwucht der religiösen Freiheiten und Politik herbei führt.

@ Bender Rodriguz 18:20

"Und ü60 hat mit dem Leben im JETZT nichts gemein."

Der war gut. So lebe ich also mit meinen 64 Lenzen in der Vergangenheit und pflege meine Demenz? Und ein Computer ist was, mit dem man Eis machen kann oder telefonieren. Und wenn ich morgens zur Arbeit fahre, dann ist mein Betreuer dabei. Übrigens habe ich am 26.09. den Bismark gewählt. Ich finde den echt cool..

18:21 von eine_anmerkung.

«Die Union ist innerhalb der EU mittlerweile weiter links als viele sozialdemokratische Parteien in der EU. Schauen Sie sich zum Beispiel mal Dänemark an und wenn Sie die Aussagen von Merkel so um die Jahrtausendwende anhören, trauen Sie Ihren Ohren nicht.»

Gibt es in der Pollitik niemals was anderes als immer nur Flüchtlinge und Migration, dann muss man sich so was zwangsläufig herbei halluzinieren.

Zusätzlich noch zu dem Mysterium, man könne Zeitgeschichte und Entwicklung mit dem Jahr 2000 für immer und ewig fest tackern.
Bald kommen die ersten klagenden Rufe:

«Wir wollen unseren Guten Alten Konrad wieder haben.»

Damals in den '50-ern war die CDU noch CDU.
Und nicht so links und so begrünt wie im im letzten Jahr.
Wann wird's mal wieder richtig CDU.
Mit altbackenem Sonnenschein von Juni bis Septe-ember.

Am 11. Oktober 2021 um 17:26 von eine_anmerkung.

Zitat: Vielleicht könnte der dann zusammen mit Kühnert eine Ausbildung machen? Denn schon Gabriel (SPD) sagte das Kühnert zuerst mal eine Ausbildung machen solle und dann könne er immer noch in die Politik gehen. Für Ziemiak trifft dies, trotz seiner sicherlich vorhanden rhetorischen Fähigkeiten, ebenfalls zu.

Haben Sie noch nicht mitbekommen, dasss sich Herr Ziemiak für eine Lehrstelle als Bäckereifachverkäufer beworben hat.

Werden Sie dann zufrieden sein, wenn er diese abgeschlossene Berufsausbildung haben wird?

17:09 von eine_anmerkung

>>Ich halte nur Merz für brauchbar und das hat zum einen was mit seinem guten Bildungsstand, seiner Wirtschaftserfahrung und hohen Kompetenz zu tun. Zum anderen was mit seiner soliden konservativen Grundausrichtung und nur mit dieser kann die Union (wieder) zu einer Partei in der Mitte aufgebaut werden<<

Puh, da sind Ihre Koordinaten aber gehörig durcheinander geraten. Zur Zeit ist die CDU in der Mitte des politischen Systems. Abgesehen dass mit Herrn Merz eine Blackrockfiliale die CDU übernehmen würde, würden sich die Wähler dann gleich für das Original, die FDP entscheiden.

Am 11. Oktober 2021 um 18:11 von eine_anmerkung.

Zitat: Ich halte aber auch nichts von einer Doppelspitze (was der eine nicht weiß, weiß dann der andere erst recht nicht).

Das wird für die AfD, in der Sie sich ja gut auskennen, zutreffen.

Andere Parteien haben gute Erfahrungen gemacht.

18:20 von Bender Rodriguez

«Und ü60 hat mit dem Leben im JETZT nichts gemein.»

Auch Ü-100 hat mit Leben im Jetzt sehr viel gemeinsam.
Solange man noch nicht verstorben ist.

«BTW, wieso denkst Du, ich gehörte zu den jungen Leuten?»

Schon den Mittelalten bleibt in Ihrerm mythischen Zeituniversum nicht mehr all zu lange im Jetzt, bevor dann mit Ü-60 automatisch das Ableben im Jenseits beginnt. Selbst schuld für so'n Unsinn.

«So exzelent, wie ich, denken nicht viele.»

Es ist immer schon mehr als nur der Anfag vom Ende, erhebt man sich selbst zum Exzellenz-Denker. Das ist schon dann so, wenn Ü-30 noch Ferne Zukunft ist.

Jamaika muss als Option bleiben

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es nicht zur Einigung kommt. Und dann muss seitens der CDU klar sein wer dann Kanzler werden würde.

Es war ein strategischer Fehler Laschet so kurz nach der Wahl zu demontieren. Es ging um weniger als 1% der Wähler. Wenn die statt zur SPD zu wechseln bei der Union geblieben wären, dann hätte es gereicht.

Auch wenn die Union viele Stimmen verloren hat. Das sind letztendlich Momentaufnahmen.

Grüne und FDP hätten sich sicherlich nicht so früh für die Ampel entschieden.

um 19:05 von falsa demonstratio

>>“Andere Parteien haben gute Erfahrungen gemacht.“<<

Sehe ich weder bei dem Dreamteam Borjans/Esken und schon garnicht bei Baerbock/Habeck so. Besonders letzteres Duo bestätigt meine Aussage wie kein Anderes.

17:01 von Egleichhmalf:

< Deshalb dümpelte die CDU bei den Wahlen der letzten Jahre und Jahrzehnte auch immer so bei 5% herum. Meinen Sie das? >

Die übrigen Stimmen bekommt die CDU stets von den Wählern, die auf den aggressiven u. schmutzigen Wahlkampf der CDU hereinfallen.
Ich hatte, wenn Sie meine Beiträge der letzten 2 Wochen gelesen haben, das immer wieder angesprochen.
Die CDU schürte im Wahlkampf durch Laschet, Söder u. Merkel irrationale Ängste vor den Parteien links der Mitte, auch mit unwahren Behauptungen. Sie erzeugte ein Weltuntergangsszenario, wenn es zu Rot-Grün-Rot käme.
Wie Söder u. a. vor der Wahl oft betonten, gab es wie bei jeder Wahl viele unentschlossene Wähler. Die hat die CDU zur Zielgruppe ihres aggressiven Wahlkampfes gemacht.
Das klappte bei allen Wahlen bisher. Die CDU/CSU holten dann noch etliche Stimmen u. die politischen Gegner fielen gegenüber den Umfragewerten ab.
So auch dieses Mal: Grüne u. Linke büßten viele Stimmen ein.

um 18:59 von falsa demonstratio

>>“Haben Sie noch nicht mitbekommen, dasss sich Herr Ziemiak für eine Lehrstelle als Bäckereifachverkäufer beworben hat.

Werden Sie dann zufrieden sein, wenn er diese abgeschlossene Berufsausbildung haben wird?“<<

Womit er dann sicherlich einen klaren Vorteil gegenüber Kühnert hat wenn er diese erfolgreich beendet.

18:39 von berelsbub

< Die Linke ist natürlich bei der letzten Wahl komplett durch die Decke gegangen. Haben die Hälfte ihrer Wähler verloren. Lag bestimmt an dem fantastischen Inhalten und dem glänzenden Personal. >
Die Inhalte waren sehr gut, das Personal war gut.

Dass die Linken so abgefallen sind, lag auch am schmutzigen Wahlkampf der Union, die Rot-Grün-Rot auf alle Fälle verhindern wollten. Denn die Union hat auf mit unwahren Behauptungen auf die Parteien links der Mitte förmlich „eingedroscchen“ und irrationale Ängste bei den unentschlossenen Wählern geschürt.
Mit „ Rote Socken“, Linksruck und einigem mehr, versuchte man die Linken zu bashen.
Denn hätten die Linken nur ein % mehr Stimmen bekommen, hätte es für Rot-Grün-Rot gereicht. Denn 1 % mehr Stimmen hätten, mind. 7 Sitze mehr bedeutet und 5 Sitze wären für Rot-Grün-Rot nötig, um eine Mehrheit zu haben.

So haben die Linken nur 39 Sitze, davon 3 Direktmandate, verbleiben 36 Sitze bei 4,9 % der Stimmen u. es reichte nicht für Rot-Grün-Rot.

@ eine _anmerkung.

Ihre Erfahrung mit der AfD ("Ich halte aber auch nichts von einer Doppelspitze (was der eine nicht weiß, weiß dann der andere erst recht nicht).") sollten Sie nicht auf seriöse demokratische Parteien übertragen, zu denen ich auch die CDU zähle.
Im übrigen ist Ihr Verweis auf die dänische Sozialdemokratie eher von Unkenntnis gespeist, sieht man mal von dem nach eigenen Bekundungen einzigen für Sie relevanten Thema Flucht/Asyl. Dabei scheinen Sie nicht mitzubekommen, dass man als Regierung zwar die markige Rhetorik beibehalten hat, aber nicht viele neue einwanderungspolitische Initiativen gestartet hat. Die dänische sozialdemokratische Minderheits(!)Regierung hat darüber hinaus längst von einem orthodoxen Sparkurs abgelassen, weil sie erkannt hat, dass ambitionierte Klimapolitik, die sozial gerecht sein soll, kostet. Die Bekämpfung des Klimawandels und die Sozialpolitik stehen ganz oben auf der politischen Tagesordnung der dänischen sozialdemokratischen Regierung.

um 18:37 von Wohlergehen

>>“… Vor allen Dingen hat Herr Kühnert aber durch sein Eintreten für Gerechtigkeit, Solidarität und Anstand bewiesen…“<<

Im Focus war heute zu lesen das Kühnert in erster Linie das macht was seiner Karriere förderlich ist und so sehe ich das auch. Wie war es noch als er vom GroKo-Gegner zum GRoKo-Befürworter mutierte als man Ihm diese 180 Grad-Wende mit einem Vorstandsposten in der SPD versüsste?

@Margitt

"Eine Partei, deren begünstigter Personenkreis soo klein ist, wie der der CDU sollte doch, wenn sie wirklich mehr Wählerstimmen bekommen will, den begünstigten Personenkreis erweitern."

Könnte man denken, aber ich fürchte, es wird anders kommen. Meine Vermutung: ein Merz wird sich durchsetzen und mit ihm betreibt die Union dann einen rechtslastigen Populismus, um Stimmen von der AfD abzugreifen.
Das bedeutet nicht, dass die Union ihre Klientelpolitik aufgeben müsste (was sie wohl gar nicht will und vielleicht gar nicht kann), man muss nur den Wählern genug Sand in die Augen streuen und ein paar emotionale Aufregerthemen hochkochen.
So machen es die polnische PiS, die FPÖ oder die Reps in den USA, auch Bolsonaro in Brasilien ist damit lange gut gefahren.

Diejenigen, die Laschet auf den Thron verholfen und Merz verhindert haben, haben diese Gefahr wohl erkannt, weshalb dort auch eine Mitgliederbefragung nicht sehr populär ist.

@18:20 von Bender Rodriguez @Sausewind

//Was hast Du denn dagegen zu setzen? So exzelent, wie ich, denken nicht viele.//

Wenn Sie jetzt auch noch exzellent(!) schreiben und argumentieren würden, könnte man Ihnen Ihre Behauptung vielleicht abnehmen.

//Was hast Du denn dagegen zu setzen? ...
BTW, wieso denkst Du, ich gehörte zu den jungen Leuten?...//

Vielleicht wegen dieser rüpelhaften Duzerei? Rüpelhaft, weil unerwünscht!

//Und ü60 hat mit dem Leben im JETZT nichts gemein.//

Schließt da jemand von sich auf andere?

Am 11. Oktober 2021 um 18:40 von Sausevind

18:19 von Emil67

"Das C im Nahmen ist überholt.
Die Jugend hellt nichts vom Glauben"

,.,.,

Oh doch, das tut sie.
Vor 50 Jahren hätten Sie noch Recht gehabt.

Dann aber - so ab der Jahrtausendwende - wurden immer mehr Jugendliche religiös.
Übrigens auch in der DDR, ein paar Jahre vor der Wende.

Ob das "C" im Namen aber bleiben sollte, zweifele auch ich an.
Zumal, wie Sie andeuten, wir in Deutschland ja nicht nur das Christentum als Religion haben.

Ich schlage als Namensänderung vor:
RDU. Das "R" tauscht "religiös" gegen "christlich" aus.
------
Das mit dem C im Namen der CDU hat historisch ganz einfache praktische Gründe.
Habe ich schon öfter geschrieben.
Nur kurz :
Das hat damit zu tun,weil Herr Adenauer seine alte Zentrumspartei nicht mehr wollte.

Ich habe jetzt die letzten Tage..

.. viele Beiträge zum Thema Union Wahlverlierer gelesen und mich bewusst nicht beteiligt. Man muss weder CSU noch CDU wählen oder akzeptieren. Und ja, die Union hat verloren. Was mir jedoch gegen den Strich geht, ist die Art und Weise, auf welche Art und Weise viele Foristen ihren- ja ich sage schon-Hass und Häme ausschütten. Da wird Frau Dr. Merkel auf eine Art und Weise diskreditiert, dass sich die Stammtischstühle vor Scham verbiegen. Da wird verbal eingedroschen, aus offenbar vordergründigen und neidbewährten Stimmungen heraus ein Dr. Söder zum bayerischen Hampelmann und Bierzeltpolitiker befördert und der politischen Verachtung freien Lauf gelassen. Ich würde mich niemals herablassen, mich auf diese Weise gegen Politiker der Grünen, AfD oder sonstigen Partein zu äußern. Man gibt sich intellektuell, sozial und immer humanistisch, zeigt in Kommentaren jedoch das Gegenteil. Dies ist mein letzter Kommentar auf META. Das ist nicht mehr mein Niveau. Ich wünsche allen eine gute Zeit..

Schabernack

inwiefern bringen dich deine kindischen persönlichen Atacken weiter?
Weist Du, wenn du mich des Nichtdenkens bezichtigst, kann ich mich auch erhöhen.
du kannst das weiter machen und dich immer weiter diskreditieren. Mir ist das eigentlich egal.

Oder erklär mal, warum wir immer so extrem alte Politiker haben MÜSSEN? Glaubst du, die können irgendetwas besser, als Nachwuchskräfte?

18:27 von eine_anmerkung.

"wenn der weitaus überwiegende Teil der AfD Wähler sich aus dem ehemals konservativen Lager der Union rekrutiert."

Eines der vielen gern erzählten Märchen Ihrer Partei. Sie rekrutiert sich bekanntlich in der Mehrzahl aus vorherigen Nichtwählern.

Am 11. Oktober 2021 um 18:30 von schabernack

« Leider ist die CDU meilenweit von der Wirklichkeit entfernt, sie gehört abgeschafft!!!!!»

Aha. Wie heißt er, und wo wohnt er?
Der Messias, der Parteien abschafft.

Kann man den auch anheuern, um Fußballvereine abzuschaffen?
Ich hätte gerne 17 abgeschafft, damit der 1. FC Köln endlich mal wieder ganz sicher Deutscher Meister wird.
___
Aujaaa ! Da mach' ich mit ! Da bin ich bei.

@ Margitt

„Das klappte bei allen Wahlen bisher. Die CDU/CSU holten dann noch etliche Stimmen u. die politischen Gegner fielen gegenüber den Umfragewerten ab.“

Ihre Rechenkünste zum Thema Wahlen sind ähnlich legendär wie die von Frau Weidel zur letzten Bundestagswahl

Am 11. Oktober 2021 um 18:32 von schiebaer45

„Die CDU braucht jetzt
erst einmal 4 Jahre Pause in der Opposition um sich Inhaltlich und mit neuen jüngeren Personal wieder anzumelden.“

So ist es.

" Die Bundestagswahl werde sehr intensiv aufgearbeitet.“

Dann noch mal 4 Jahre das jüngere Personal einarbeiten.
Dann noch mal 4 Jahre um Führungspersonal aufbauen,
Dann noch mal 4 Jahre……….

Sagt der Anwalt zu seinem Mandanten:

„So, jetzt sitzen Sie erst mal in Ruhe Ihr lebenslänglich ab,
dann sehen wir weiter.“

@18:55 von Opa Klaus @ Bender Rodriguz 18:20

//Und ein Computer ist was, mit dem man Eis machen kann oder telefonieren.//

Warum nicht? Mit einem gut gekühlten 3D-Drucker sollte das gehen:
***3D-Drucker erobern unsere Küchen! Galileo hat ein Restaurant in Spanien besucht, dass seine Zutaten mithilfe eines 3D-Druckers gewinnt.***

Ihre Antwort hat mir aber Spaß bereitet.

//Übrigens habe ich am 26.09. den Bismark gewählt. Ich finde den echt cool..//

Sehen Sie, das haben Sie mit voraus: Ich weiß gar nicht mehr, ob ich gewählt habe. Aber ich bin Ihnen ja auch vier Jahre voraus - vielleicht auch mehr. Ich weiß es nicht mehr so genau.

nicht für Rot-Grün-Rot.

Margitt@
Also ist Deutschland jetzt erstmal gerettet.

Wenn wir jetzt noch eine konservative demokatische Mehrheit mit der FDP erreichen könnten, wären gut Wahlziele erreicht.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden.

Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ Margitt

„Dass die Linken so abgefallen sind, lag auch am schmutzigen Wahlkampf der Union, die Rot-Grün-Rot auf alle Fälle verhindern wollten. Denn die Union hat auf mit unwahren Behauptungen auf die Parteien links der Mitte förmlich „eingedroscchen“ und irrationale Ängste bei den unentschlossenen Wählern geschürt.“

Keine weiteren Fragen. Wäre die Union nicht, hätte die Linke wahrscheinlich 80-90%. Weil die ja so geil sind. Immer sind die anderen schuld. Zum heulen. Wirklich. Ich fühle mit Ihnen und glaube auch, dass die Mehrheit schon seit Jahrzehnten linke Politik will, nur beim Kreuze machen kurz abgelenkt sind - so ich muss zurück in die Realität. Tschüss

Annaelisabeth

"Vielleicht wegen dieser rüpelhaften Duzerei? Rüpelhaft, weil unerwünscht!"

das ist hier nunmal kein Wunschkonzert.
Ich finde Siezen völlig unnötig. Gibt es in anderen Ländern ja auch nicht. Warum also hier? Ich habe zB etwas gegen Gendersprech. Kann ich auch nix gegen machen.

Und ich bleibe dabei, daß man mit 60 eben nicht mehr im Mitelpunkt steht und es auch nicht sollte. Is ja auch nicht schlimm. Dann müssen eben andere sich beweisen.

@ 18:40 von Sausevind

Der Vorschlag ist kein guter: Die Union ist keine "religiöse" Partei. Sie nennt sich christlich, weil sie sich an christlichen Grundhaltungen und Werten orientiert (hat). Das ist weder religiös noch gegen andere Religionen gerichtet.

18:20 von Bender Rodriguez

"BTW, wieso denkst Du, ich gehörte zu den jungen Leuten?"

Ist nicht zwangsläufig, stimmt. Es gibt auch Ältere, denen es an intellektueller Kompetenz, Bildung und Umgangsformen gebricht.

Am 11. Oktober 2021 um 18:39 von SirTaki

Haben Sie die letzten fünf Jahre vergessen, in denen sich erneut die Parteischranzen kabbelten und das Regieren vergaßen? Vor einigen Jahren haben auch andere in der oberen Parteietage ihre Machtspielchen ausgeweitet und sich um Merz und andere geprügelt. Und in diesen Jahren, auch als die Flüchtlingswelle, Finanz- und Bankenkrise anstanden, waren sich die Leutchen nicht zu schade, ihre eigenen Interessen und Pöstchen zu verschachern.
__
Irgend etwas bringen Sie da offenbar durcheinander.
Die Banken- und Finanzkrise war 2008 und wurde von Frau Merkel zusammen mit seinerzeit Peer Steinbrück sehr gut gemanagt, oder glauben Sie, das war NUR Herr Steinbrück ?
Die Flüchtlingskrise war 2015 also 7 Jahre später. Was da an Pöstchen u. Interessen verschachert worden ist, weiss ich nicht.
Wahr ist, dass die CDU/CSU in dieser Frage uneins war und vermutlich noch ist. Dennoch waren die vergangenen Jahre gut.
Vllt sprechen wir uns in 2 Jahren nochmal.
Ich bin gespannt, aber skeptisch.

Die Neuausrichtung muss in Richtung Mitte gehen!

Die CDU hat sich unter Merkel zwar stets als "Mitte" erklärt, sie stand aber eher rechts der CDU von Kohl und Blüm, auch wenn häufig das Gegenteil kolportiert wird. Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Telegrammstil:

1. Soziales u. Wirtschaft: Verwirklichung der Lambsdorff-Pläne der 80er Jahre (übernommen von Schröder), rechts von Blüm

2. Kernenergie: Kein Rechts-Links-, sondern Technik-Thema, Frage der Einschätzung von Risiken und Chancen alternativer Energieerzeugung

3. Wehrdienstaussetzung: Zugeständnis an Koalitionspartner CSU

4. Flüchtlingspolitik: Rechtstreue. Unter Kohl auch keine Zurückweisungen an der Grenze, da rechtswidrig. Erst nach Verfassungsänderung erlaubt. Unter Merkel analog. Erst Dublin-IV (Verbot Sekundärmigration) durchsetzen, Merkel scheiterte aber, da Mitgliedstaaten zerstritten (Kompromisslosigkeit Ungarns und Polens)

5. EU-Politik: Unter Kohl noch Ziel der Errichtung eines europäischen Bundesstaats, Überwindung des Systems der Nationalstaaten

Naturfreund

"ch schlage als Namensänderung vor:
RDU. Das "R" tauscht "religiös" gegen "christlich" aus."

nein. nichts mit Religion im Namen. Denn das schließt dann die Atheisten aus. "Christlich" verbietet einer großen Menge Wähler mit Migrationshintergrund, sie zu wählen.

Da muß was neutrales hin.

Am 11. Oktober 2021 um 20:41 von Opa Klaus

eren. Und ja, die Union hat verloren. Was mir jedoch gegen den Strich geht, ist die Art und Weise, auf welche Art und Weise viele Foristen ihren- ja ich sage schon-Hass und Häme ausschütten. Da wird Frau Dr. Merkel auf eine Art und Weise diskreditiert, dass sich die Stammtischstühle vor Scham verbiegen.

Man gibt sich intellektuell, sozial und immer humanistisch, zeigt in Kommentaren jedoch das Gegenteil. Dies ist mein letzter Kommentar auf META. Das ist nicht mehr mein Niveau. Ich wünsche allen eine gute Zeit..
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Das finde ich sehr schade, Opa Klaus, obwohl Sie recht haben. Ich sollte es Ihnen vllt gleich tun. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen alles Gute. So long !

@eine_anmerkung, 17:18

Fakt ist doch, dass die CDU/CSU noch vor wenigen Wochen schier uneinholbar bei den Meinungsumfragen vorne lag. Dann kam die Nominierung von Laschet, verbunden mit allerlei Gezänk und einem Kandidaten, der von einem ins andere Fettnäpfchen trat. Das Parteiprogramm der "Merkel-Anhänger" kann wohl so schlecht nicht gewesen zu sein. Auch gab es unter dieser Klientel genügend Söder- Sympathisanten. Sie schwadronieren immer von linken/linksgrünen und rechten Positionen - diese Betrachtung ist viel zu oberflächlich. Letztlich hat die AFD sehr zum Linksruck in Deutschland und zu ihrem eigenen Untergang beigetragen, indem sie das Land schlechtgeredet und gegen die Union gehetzt hat. Wenn nun die CDU/CSU in die Opposition geht, wird die Luft für die AFD verdammt dünn werden.

Mauersegler

"Ist nicht zwangsläufig, stimmt. Es gibt auch Ältere, denen es an intellektueller Kompetenz, Bildung und Umgangsformen gebricht."

Das tut mir für diese dann doch leid. Ein Glück betrifft mich da ja nicht, dann bei mir sind alle drei Faktoren bestens.

20:27 von eine_anmerkung.

«Womit er [Ziemiak / Bäckereifachverkäufer] dann sicherlich einen klaren Vorteil gegenüber Kühnert hat wenn er diese [Lehre] erfolgreich beendet.»

Genau … und die Bäckerei im Bundestag hat endlich (wieder) einen Fachverkäufer, der dem Kevin K. ohne Ausbilung verklickert, was der Unterschied zwischen einem Brötchen und einem Laugenbrezel ist.
Wüsste der sonst ja gar nicht so ohne Ausbildung.

Jeder nehme im Bundestag seine zugewiesene Stelle je nach Befähigung ein. Manche machen Politk. Andere verkaufen Backwaren.

OHNE DIE CSU ! ! !

Wotsäp@
Warum? Die CSU hat in fast allen Wahlreisen die Direkmantate erreicht.

Wollen Sie die demokatisch Kräfte auf dem erfolgreichen Land Bayern nicht achten?

adeo

Stimmt, vor Laschet lag die Union vorne. Dann hat er es grandios vermasselt.
Oder die Wähler haben kapiert, daß die union so überhaupt kein konzept vorgelegt hat.
Von der unmöglichen Personaldecke mal ganz zu schweigen. Irgendwie hat Merkel den laden allein am Leben gehalten. Als Fähnchen im Wind gaht das ja auch recht einfach. kannste täglich deine Meinung ändern

20:41 von Opa Klaus

Gebe ihnen zu 100% recht. Wäre aber schade wenn sie den Rändern das Feld überlassen würden.

20:41 von Opa Klaus

Herrjeh, wie melodramatisch. Gerade als Fan der durch und durch korrupten Lobbyparteien der Union und noch viel mehr als Söder-Fan sollte man aber doch eigentlich kein Problem mit Häme und Stammtisch haben.
Abgesehen davon, dass es das hier gar nicht gegeben hat. Die Unionsparteien wurden so bewertet, wie sie nunmal sind. Und es wurde herausgearbeitet, dass diese `Alte weiße Männer´-Parteien sich in ihrer jetzigen Form und Aufstellung nicht mehr halten können. Haben übrigens auch Mitglieder jener Parteien, wie z.B. Röttgen oder Altmeier (wenngleich letzterer auch eher aus Opportunismus) so gesagt. Weit weg von Stammtisch.

"Am 11. Oktober 2021 um 20:58

"Am 11. Oktober 2021 um 20:58 von Alles für die Katz
Die Neuausrichtung muss in Richtung Mitte gehen!
"

Das wäre schon mal ein Anfang. Denn die CDU ist irgendwie rund um die Mitte. Mal eher rechts, dann doch wieder Links.

Die CDU ist eine Partei der bürgerlichen Mitte mit einem konservativen Markenkern. Kanzlerin Merkel hat durch ihre politische Arbeit und ihre hohen Beliebtheitswerte alle überstrahlt. Es war zu befürchten, dass dadurch ein Machtvakuum entstehen würde. Gleichwohl gibt es genügend kluge, kompetente Köpfe, wie z.B. Röttgen, Brinkhaus, Linnemann, Kretschmer, Günther u.a., die alle für einen modernen Zuschnitt der Partei stehen. Da mache ich mir um die Union keine Sorgen. Um Politik nachhaltig gestalten zu können, müssen Parteien das große Ganze im Blick haben. Das können eigentlich nur CDU/CSU und SPD. Alles andere ist eine nicht ganz ungefährliche Klientelpolitik.

2015 kaum Streit in der Sache

Am 11. Oktober 2021 um 20:56

Vorweg: Ich stimme ihnen zu. Nur die Aussage

"Die Flüchtlingskrise war 2015 also 7 Jahre später. [...]
Wahr ist, dass die CDU/CSU in dieser Frage uneins war und vermutlich noch ist."

möchte ich um ein paar Details ergänzen.

Es gab im Grunde genommen, wie wir im Nachhinein wissen, keine relevanten Streit in der Sache: Zurückweisungen Schutzsuchender an der Grenze sind mit den Bestimmungen der Dublin-III-Verordnung nicht vereinbar (siehe z. B. BtDrs. 19/21316, Antwort auf Frage 1).

Dublin-III untersagt auch keine Sekundärmigration, die Schutzsuchenden benötigten also keine "Erlaubnis" Deutschlands zum Kommen.

Dass Dublin-Überstellungen in vermeintlich zuständige Mitgliedstaaten dann an deren Sabotage scheiterten, musste Seehofer auch erfahren.

Söder hat inzwischen zugegeben, dass es bei dem Streit nur darum ging, ob man das "Stinktier überstinken" solle (im Ton). Er hat inzwischen eingesehen, dass dies gar nicht möglich ist.

20:41 von Opa Klaus

«Was mir jedoch gegen den Strich geht, ist die Art und Weise, auf welche Art und Weise viele Foristen ihren- ja ich sage schon-Hass und Häme ausschütten. Da wird Frau Dr. Merkel auf eine Art und Weise diskreditiert, dass sich die Stammtischstühle vor Scham verbiegen. Da wird verbal eingedroschen, aus offenbar vordergründigen und neidbewährten Stimmungen heraus … Dies ist mein letzter Kommentar auf META. Das ist nicht mehr mein Niveau. Ich wünsche allen eine gute Zeit..»

Nein … nicht doch !

Neid und Häme sind die Stilmittel der Armseligen. Es gibt hier auch viele, die keine Freunde von CDU / CSU sind, die den beiden Parteien aber nicht den Niedergang an den Hals wünschen aus Gründen von Niedertracht.

17:26 von eine_anmerkung.

Vielleicht könnte der dann zusammen mit Kühnert eine Ausbildung machen? Denn schon Gabriel (SPD) sagte das Kühnert zuerst mal eine Ausbildung machen solle und dann könne er immer noch in die Politik gehen. Für Ziemiak trifft dies, trotz seiner sicherlich vorhanden rhetorischen Fähigkeiten, ebenfalls zu.

Sie haben sich doch die letzten Tage für Sebastian Kurz ins Zeug gelegt. Dieser Mann hat ein abgebrochenes Studium vorzuweisen. Wenn man einen Berufsabschluss generell als Voraussetzung für politische Ämter ansieht, sollte man das m.E. auch einheitlich vertreten. Genauso wie die Nennung irgendwelcher Titel, unabhängig davon, ob einem die betreffende Person zusagt oder nicht.

Davon abgesehen, finde ich es wichtig, dass die CDSU sich als Partei wieder gängig bekommt. Und Kandidaten auf die sie sich auf welche Weise auch immer einigen, voll und geschlossen unterstützt ohne Sticheleien. Bekommen CDU und CSU das hin?

Alles muss auf den Tisch

Eben. Alles. Und zu allem gehören insbesondere auch die politischen Inhalte der CDU. Diese sind unter der linksgrünen Merkel zu linksgrünen Inhalten verkommen. DAS hat der Union den Sieg gekostet.

Die bürgerlich- konservativen Inhalte werden von der CDU nicht mehr vertreten. Das erledigt nun die AfD und kriegt dafür völlig richtigerweise > 10 % der Wählerstimmen. Diese Stimmen fehlen der Union.

um 21:06 von schabernack

>>“Genau … und die Bäckerei im Bundestag hat endlich (wieder) einen Fachverkäufer, der dem Kevin K. ohne Ausbilung verklickert, was der Unterschied zwischen einem Brötchen und einem Laugenbrezel ist.
Wüsste der sonst ja gar nicht so ohne Ausbildung“<<

Neben einer fundierten Ausbildung ist es sicherlich auch gut wenn man im Leben auch mal was zuende bringt was man angefangen hat finde ich? (Kellner geschmissen, Call-Center geschmissen, Studium geschmissen….).

Am 11. Oktober 2021 um 20:27 von eine_anmerkung.

um 18:59 von falsa demonstratio: >>“Haben Sie noch nicht mitbekommen, dasss sich Herr Ziemiak für eine Lehrstelle als Bäckereifachverkäufer beworben hat. Werden Sie dann zufrieden sein, wenn er diese abgeschlossene Berufsausbildung haben wird?“<<

Zitat: Womit er dann sicherlich einen klaren Vorteil gegenüber Kühnert hat wenn er diese erfolgreich beendet.

Dann könnte Herr Kühnert ja eine Lehre als Fleischereifachverkäufer machen.

Dann könnte die beiden nebenher zusammen belegte Brötchen im Bundestag verkaufen.

Sie könnten aber auch Kanzler in Österreich oder Innenminister in Italien werden. Dafür langen jetzt schon ihre beruflichen Qualifikationen.

Warum nicht

die Doppelspitze?
Männlich - weiblich,
ostdeutsch - westdeutsch,
jung - alt.
Wer käme denn da in Betracht?
Reiner Haseloff und Diana Kinnert?
Passt.

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@ Schabernack 21:08

"Nein … nicht doch !

Neid und Häme sind die Stilmittel der Armseligen. Es gibt hier auch viele, die keine Freunde von CDU / CSU sind, die den beiden Parteien aber nicht den Niedergang an den Hals wünschen aus Gründen von Niedertracht."

Meine Lebenserfahrung lehrt mich, über ad hoc Entscheidungen nochmals nachzudenken. Sie würden mir auch fehlen..

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