Kommentare

WVLer (Ökonome) sind eher Philosophen

und Theoretiker, als Fachkräfte. Die Unterschiede zwischen WVLern können daher sehr groß sein. Das bedeutet nicht, dass WVL nichts bringt. Zum Beispiel hatte Milton Friedman sehr viel Ahnung, Keynes wenig und Karl Marx null.

Ich würde als junger

Ich würde als junger Volkswirtschaftler auch schauen, dass ich, nach diesem jetzigen Wahlausgang, in banger Erwartung der daraus zukünftigen Kinderparlamente, bestehend aus Schülern, Studienabbrechern, bestenfalls frische Uniabgänger und deren so entsprechender Gesetzesgebungen und Entscheidungen, dass ich jetzt einen Arbeitsplatz dort finde, wo die Industrie notwendig sich zurück ziehen wird. Aber eigentlich werden wir ja auch viel weniger Volkswirte hier brauchen, wenn unsere Wirtschaft zur Einsparung ihres einprozentigen Anteil am Umwelt und Klimaverursachen abgebaut und mit Gesetzesmacht zum Niedergang gezwungen werden wird, während andere Staaten mit bis zu einem Drittel Anteil am Klimageschehen noch Jahrzehnte in ihrem Trott weiter machen werden. Alleine China will ja noch weltweit so an die 2 bis 500 Kohlekraftwerke bauen, während man sich hier bald nicht wundern wird, wenn unsere Umwelteleven hier aus überzogenem Umweltschutz beinahe das CO2 trächtige Ausatmen verbieten wollen.

Zum Glück ist eine Spitzen-Ökonomin noch geblieben!

Zitat: "Deutschland gehen die Spitzen-Volkswirte aus. Wer in der VWL-Forschung Karriere machen möchte, zieht es häufig in die USA. Das liegt nicht nur am Geld, sondern auch an ganz anderen Faktoren."

Zum Glück ist eine Spitzen-Ökonomin wie Frau Dr. Alice Weidel noch geblieben!

Dass es sich Deutschland als führende Industrienation es sich leistet, den Posten des Wirtschaftsministers mit fachfremden Dilettanten regelmäßig zu besetzen (Volksschullehrer, Jurist, und jetzt: ein Call-Centre-Mitarbeiter?), sprengt jeden Rahmen.

Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel als Wirtschafts- und Finanziministerin wäre eine ideale Besetzung.

Das ist doch ganz einfach zu beantworten

In den USA gibt es eine ergebnisoffene Forschung, ohne Ideologie. In Deutschland sieht das leider anders aus, nicht nur im Bereich VWL.

Natürlich gibt es den „Mainstream“ auch in den USA. Es gibt aber auch Nischen für abweichende Meinungen. In Deutschland nicht. Wer ausschert aus dem „Konsens“, der wird im Akademiebetrieb ausgegrenzt und erhält keine Förderung oder überhaupt keine Professur.

"Brain Drain"

Und was machen die USA mit dem ganzen "Brain Drain" aus Deutschland?
Geht es da den Menschen und dem Land wirtschaftlich wirklich besser? Oder ist da mehr Schein als Sein?

Ich habe den Eindruck, dass den USA ohne ihre militärische Stärke auch den "Brain Drain" nicht gebrauchen können.

@ Blitzgeschneit

Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel als Wirtschafts- und Finanziministerin wäre eine ideale Besetzung.

Fehlt ja nur noch Bernd Höcke als Integrationsbeauftragte.

@ 11:11 von Blitzgescheit

"""Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel als Wirtschafts- und Finanziministerin wäre eine ideale Besetzung."""

Auf jeden Fall. Wer in der ökonomischen Tradition von Friedman und Hayek steht, weiß was zum Erfolg führt.

@ Tada

Und was machen die USA mit dem ganzen "Brain Drain" aus Deutschland?
Geht es da den Menschen und dem Land wirtschaftlich wirklich besser?

Betreibt man VWL, damit es den Menschen besser geht? Da wäre Sport wesentlich effektiver.

@11:19 von Tada

„Ich habe den Eindruck, dass den USA ohne ihre militärische Stärke auch den "Brain Drain" nicht gebrauchen können.“

Was VWL jetzt mit der militärischen Stärke der USA zu tun hat, erschließt sich vermutlich auch Ihnen selbst nicht. Aber immerhin ein schöner Anlass sich negativ über die USA zu äußern - wenn auch komplett am Thema vorbei.

Jeder der mit offenen Augen

Jeder der mit offenen Augen durchs Leben geht, sieht doch das es mit Deutschland bergab geht. Mit der neuen Regierung wird sich dieser Trend eher beschleunigen. Deutschland ist ein Industrieland das man nicht in 10 Jahren Klima neutral machen kann. Die Idee ist zwar gut nur sind wir noch nicht soweit. Deswegen kann ich jeden verstehen der geht wenn er/sie die Gelegenheit hat.

@ Möbius

Natürlich gibt es den „Mainstream“ auch in den USA.

Der fehlt in Deutschland. Hier begnügen wir uns mit einem Hauptstrom.

Allgemeines Problem

Das Problem ist doch eher, dass die hiesige Politik den Wert auf Ausbeutung der Leistungsträger legt. Wenn man im Hochsteuerland Deutschland nich über Steuererhöhungen philosophiert, laufen die Gutverdiener und Spitzenwissenschaftler eben weg. Es gibt keine Demo und keinen Protest. Man stimmt mit den Füßen ab.

In Deutschland geht es um Diversität, außer bei den Themen

Es gibt ein Quasi-Monopol der Forschungsfinanzierung in Deutschland, das liegt bei der DFG.

Diese wird je zur Hälfte vom Staat und der Industrie finanziert.

Es ist für viele Forscher schwierig für ihre Forschung in Deutschland Finanzierung zu erhalten, wenn man nicht das macht, was alle machen.

Zwar spielt die EU bei der Forschungsförderung heutzutage auch eine große Rolle. Hier wiegen aber leider ideologische Aspekte genauso schwer.

@Am 11. Oktober 2021 um 11:22 von État DE gauche

Zitat: """"Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel als Wirtschafts- und Finanziministerin wäre eine ideale Besetzung."""

Auf jeden Fall. Wer in der ökonomischen Tradition von Friedman und Hayek steht, weiß was zum Erfolg führt."

Ja. Walter Eucken, Roland Baader, Markus Krall, Thorsten Polleit u.v.a. seien an dieser Stelle auch erwähnt.

@11:03 von État DE gauche

„WVLer (Ökonome) sind eher Philosophen
und Theoretiker, als Fachkräfte“

Ein Philosoph und - ganz allgemein - ein Theoretiker ist keine Fachkraft? Wie kommen Sie denn auf diese abwegige Definition? Oder habe ich Sie einfach nur falsch verstanden?

@ leider geil

"Betreibt man VWL, damit es den Menschen besser geht?" Am 11. Oktober 2021 um 11:24 von leider geil

*

Das verstehe ich jetzt so, dass wir Egoisten hinterher heulen, die etwas gegen moralische Grenzen in ihrer Karriere haben.

Was soll's. Betrachten wir die Abwanderung doch als Entwicklungshilfe für die USA. (Oder als Sabotage, was die Moral angeht.)

@Am 11. Oktober 2021 um 11:22 von leider geil

Zitat: "Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel als Wirtschafts- und Finanziministerin wäre eine ideale Besetzung.

Fehlt ja nur noch Bernd Höcke als Integrationsbeauftragte."

Sie sagen es!

Hervorragender Vorschlag!
Dann würde es mit der Integration auch endlich mal klappen!

Wobei all die unzähligen Integrations-diesunddas-Beauftragte lediglich ein institutionalisiertes Armutszeugnis dafür ist, dass die Integration bestimmter Personengruppen nicht funktioniert, was - so wird mir seit Jahren erzählt - angeblich nur Fake News rechter Hetze sei.

(wenn das Fake News rechter Hetze sei, dann klapp die Integration also und die Posten der Integrations-diesunddas-Beauftragten sind völlig überflüssig).

@ Blitzgescheit_in_es

... was - so wird mir seit Jahren erzählt - angeblich nur Fake News rechter Hetze sei.

Ja, dann wird das wohl stimmen.

(wenn das Fake News rechter Hetze sei, dann klapp die Integration also und die Posten der Integrations-diesunddas-Beauftragten sind völlig überflüssig).

Daher mein Vorschlag Bernd Höcke.

Ihr Bild im Artikel ist etwas

Ihr Bild im Artikel ist etwas verzerrt. Den weltweiten Zuzug von Wissenschaftlern fast aller Wissenschaftszweige in die USA gibt es bereits seit Jahrzehnten, wenn man so will, seit dem 2. Weltkrieg. In den letzten beiden Jahrzehnten hat es sich eher konsolidiert, jedenfalls fuer den WissschStOrt in Deutschland.

11:03, État DE gauche

>>WVLer (Ökonome) sind eher Philosophen
und Theoretiker, als Fachkräfte. Die Unterschiede zwischen WVLern können daher sehr groß sein. Das bedeutet nicht, dass WVL nichts bringt. Zum Beispiel hatte Milton Friedman sehr viel Ahnung, Keynes wenig und Karl Marx null.<<

Sie unterstellen Karl Marx null und Keynes wenig Ahnung, schreiben aber beharrlich WVL statt VWL.

Das ist sportlich.

@ Quantenoptik

Ein Philosoph und - ganz allgemein - ein Theoretiker ist keine Fachkraft? Wie kommen Sie denn auf diese abwegige Definition? Oder habe ich Sie einfach nur falsch verstanden?

Ob man den User "État de ..." verstehen kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber in einem ehemals auf deutschem Boden existenten sozialistischen Staat galt ein Philosoph durchaus als ein Werktätiger im geistigen Sinne.

Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel

Aber das haben Sie hoffentlich mitbekommen, dass diese Dame nicht ausreichend Wählerstimmen bekommen hat ?

WVLer (Ökonome) sind eher Philosophen

Das ist eine der Facetten, die den Weggang von Akademikern fördert: Die gesellschaftliche Anerkennung.

Wer nicht hauptberuflich schwere Dinge von A nach B trägt, ist fachfremder Theoretiker, und soll gefälligst "erst mal mit anpacken", bevor sein/ihr Wort Gewicht bekommt (ich dramatisiere natürlich).

Schwierige Ausgangslage.

um 11:11 von Blitzgescheit

"Zum Glück ist eine Spitzen-Ökonomin wie Frau Dr. Alice Weidel noch geblieben!"
.
Ich zitiere und ergänze den Foristen #Am 11. Oktober 2021 um 11:03 von État DE gauche#: "WVLer (Ökonome) sind eher Philosophen und Theoretiker, als Fachkräfte. Die Unterschiede zwischen WVLern können daher sehr groß sein. Das bedeutet nicht, dass WVL nichts bringt. Zum Beispiel hatte Milton Friedman sehr viel Ahnung, Keynes wenig und Karl Marx null." - Alice Weidel steht bei minus Fünfzig!

11:27, Möbius

>>In Deutschland geht es um Diversität, außer bei den Themen
Es gibt ein Quasi-Monopol der Forschungsfinanzierung in Deutschland, das liegt bei der DFG.

Diese wird je zur Hälfte vom Staat und der Industrie finanziert.

Es ist für viele Forscher schwierig für ihre Forschung in Deutschland Finanzierung zu erhalten, wenn man nicht das macht, was alle machen.

Zwar spielt die EU bei der Forschungsförderung heutzutage auch eine große Rolle. Hier wiegen aber leider ideologische Aspekte genauso schwer.<<

Derjenige, bei dem ideologische Aspekte sehr schwer wiegen, das sind eindeutig Sie. Jedes Problem wird bei Ihnen zu einer ideologischen Frage. Komplett mit Forschungszensurunterstellungen und ähnlichem.

@ 11:38 von fathaland slim

"""Sie unterstellen Karl Marx null und Keynes wenig Ahnung, schreiben aber beharrlich WVL statt VWL.
Das ist sportlich."""

Tippfehler sind eine Sache, wirtschaftliche Zusammenhänge nicht mal im Ansatz zu begreifen, ist eine ganz andere.

um 11:11 von Blitzgescheit

"Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel als Wirtschafts- und Finanziministerin wäre eine ideale Besetzung."
.
Für die Konkurrenz ja, für Deutschland aber eine Katastrophe. Weidel war im Februar 2020 noch der Ansicht, dass die Regierung bei Corona eine -Zitat- "unverantwortliche Verharmlosung" betreibe und meinte „Die Sterblichkeitsrate beim #Coronavirus ist zehn mal höher als bei einer normalen Grippe. Die Regierung unternimmt nichts, um die Risiken für die Bevölkerung zu mimimieren“. Im April 2021 sagte sie dann "Schluss mit der Panik! Nur 0,09% Sterberate bei den unter 70-Jährigen! Weniger Grippetote als 2017 & 2018! Weniger Krankschreibungen als 2018 & 2019!". Das hat nichts mit seriöser Politik zu tun, das ist "Ich-bin-gegen-Alles"! Nur gut, dass diese Frau und diese Partei in Deutschland nichts zu sagen hat

@Blitzgescheit (11:31):

Eine Partei, die in ihrem Wahlprogramm recht unverhohlen - sowohl im Bezug auf Wohnraum als auch auf Bildung - eine Ghettoisierung von Flüchtlingen und Asylbewerbern fordert (vgl. Landtagswahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt), mit Integration beauftragen? Sie belieben zu scherzen.

@Egleichhmalf

"Was VWL jetzt mit der militärischen Stärke der USA zu tun hat, erschließt sich vermutlich auch Ihnen selbst nicht" Am 11. Oktober 2021 um 11:24 von Egleichhmalf

*

Nein, nur Ihnen nicht.
(Als ob Militär weder einen Plan noch Ressourcen bräuchte.)

Aber mir ging es um die Vormachtstellung.

11:07, Kambrium2

>>Ich würde als junger Volkswirtschaftler auch schauen, dass ich, nach diesem jetzigen Wahlausgang, in banger Erwartung der daraus zukünftigen Kinderparlamente, bestehend aus Schülern, Studienabbrechern, bestenfalls frische Uniabgänger und deren so entsprechender Gesetzesgebungen und Entscheidungen, dass ich jetzt einen Arbeitsplatz dort finde, wo die Industrie notwendig sich zurück ziehen wird.<<

Ja, in wenigen Wochen werden wir uns auf dem wirtschaftlichen Niveau von Zimbabwe befinden.

>>während man sich hier bald nicht wundern wird, wenn unsere Umwelteleven hier aus überzogenem Umweltschutz beinahe das CO2 trächtige Ausatmen verbieten wollen.<<

Mit diesem Satz beweisen Sie, daß Sie die CO2.Diskussion überhaupt nicht verstanden haben.

Haben Sie schon einmal den Begriff "Kohlenstoffkreislauf" gehört?

allgemein gesprochen kehren führende Wissenschaftler ...

Deutschland den Rücken. Nicht nur sind die Gehälter in der deutschen Wissenschaft lächerlich im Vergleich zu denen an ivory league Unis, - auch die Arbeitsbedingungen sind oft eher schlecht. Insofern ist dies ein altbekanntes Phänomen. Zudem hat sich Deutschland durch die Habilitation ein Bein gestellt: völlig unnötiger Ballast für viele Forschungskarrieren. Am schlimmsten aber ist das viele drittklassige Personal an Unis. Ich habe einmal einer Berufungskommission einmal 40 Minuten lang dargelegt, welch hohes Maß an Inkompetenz in ihrer Aufgabenstellung zum Ausdruck kommt. Anstatt sich für die Belehrung zu bedanken, war man pikiert. Kleingeister, Kleingeister.

11:24, heribix

>>Jeder der mit offenen Augen durchs Leben geht, sieht doch das es mit Deutschland bergab geht. Mit der neuen Regierung wird sich dieser Trend eher beschleunigen.<<

Ja sicher.

Deutschland schafft sich ab.

Nobelpreise haben deutsche Forscher auch schon lange nicht mehr gewonnen.

Zu Moebius. um 11. 27

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat kein Forschungsfoerderungsmonopol. Das ist Unsinn. Die Finanzvolumina von Max Planck, Helmholtz, Leibniz und Fraunhofer und und und betragen ein Mehrfaches der DFG. Die DFG ist EIN sicherlich wichtiges Steuerungsinstrument unter vielen, auch die F&E-Forschung nicht zu vergessen.

11:58, État DE gauche

>>@ 11:38 von fathaland slim
"""Sie unterstellen Karl Marx null und Keynes wenig Ahnung, schreiben aber beharrlich WVL statt VWL.
Das ist sportlich."""

Tippfehler sind eine Sache, wirtschaftliche Zusammenhänge nicht mal im Ansatz zu begreifen, ist eine ganz andere.<<

Dreimal denselben Tippfehler in wenigen Sätzen?

Und dann Marx und Keynes unterstellen, sie würden wirtschaftliche Zusammenhänge nicht mal im Ansatz zu begreifen...

nachvolziehbar

Als Junger, Dynamischer Manager würde ich auch ins gelobte Manager Land gehen.
In Deutschland wird es, wenn man sich die Zukünftige Regierung anschaut, Ätzend.
Es werden Steuern erhöht, die sogenannten "??Topverdiener werden zur Kasse gebeten, was ist eigentlich mit den Damen und Herren des Bundestages?
werden die von der AMPEL auch zur Kasse gebeten?
Die Diäten sind Fett und somit müssen sie sich selbst in die Spitzen Verdiener Kategorie setzen.
Oder ist das was anderes, wenn man im Parlament sitzt??
Die sogenannten "Volksvertreter" kassieren auch kräftig ab.

@fathaland slim

"Ja, in wenigen Wochen werden wir uns auf dem wirtschaftlichen Niveau von Zimbabwe befinden." Am 11. Oktober 2021 um 12:03 von fathaland slim

*

Zimbabwe?

Nein, Atlantis! ;-)

@12:10 von fathaland slim

"""Dreimal denselben Tippfehler in wenigen Sätzen?"""

Ja. Nicht die Erstsprache und auch noch auf dem Smartphone. Besonders die zwei Buchstaben vertauschen passiert mir öfters.

"""Und dann Marx und Keynes unterstellen, sie würden wirtschaftliche Zusammenhänge nicht mal im Ansatz zu begreifen..."""

Das gilt für Marx. Keynes hatte etwas Ahnung, zog aber die falschen Schlussfolgerungen.

Zugegeben, ich habe

Zugegeben, ich habe eigentlich keine Ahnung von VWL oder BWL oder was es sonst noch so gibt in diese Richtung.
Bisher dachte ich, dass es auf wirtschaftlichem Gebiet nichts mehr zu erforschen gibt, da es eh nur darum geht, den Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen.
Aber wenn es dafür sogar einen Nobelpreis gibt, liege ich wahrscheinlich falsch.
Schön wäre es dann allerdings, wenn es mal einen Wirtschftswissenschaftler gäbe, der all diese Zusammenhänge und deren Hintergründe ähnlich verständlich erklärt, wie es Herr Yogeshwar oder Herr Lesch bei anderen Themen immer wieder gelingt.
Fest steht, dass die Erkenntnis „Die besten Talente gehen dorthin, wo sie die besten Bedingungen vorfinden." auch für Pflegekräfte, Lehrer, Handwerker und sämtliche anderen Berufe gilt, in denen ein Fachkräftemangel herrscht. Da ist reichlich zu tun.
Schön wäre auch gewesen, daß, wenn schon behauptet wird, daß VWLer in den USA das Doppelte verdienen, diese Gehälter konkret in Zahlen benannt werden

Nachvollziehbar

Ich habe meinem Sohn auch gesagt, er solle nach seiner Ausbildung Deutschland den Rücken kehren und in Länder gehen, wo Freiheit praktiziert wird, wie in Canada, Australien oder Neuseeland . Hier ersticken wir in unserem Bürokratismus und es wird immer schlimmer. Und zwar in jeder Hinsicht. Dazu Politiker, die nur in die eigene Tasche wirtschaften und dazu völlig am Volkswillen vorbei regieren. Es werden versprechungen gemacht und keine gehalten. Danke Frau Merkel, dass Sie ein derartiges Chaos hinterlassen haben. Die Berichte, dass sie die mächtigste Politkerin waren, bezweifle ich sehr und es ist nur gedrucktes Papier. Es heißt noch lange nicht, dass sie ihrem Land auch für dessen Fortschritt gedient haben. Unsere Hochschullandschaft ist ein Scherbenhaufen und wenn man sieht, was ein Nachwuchswissenschaftler verdient und wie viele sich mit Jahresverträgen abmühen müssen, wird einem geradezu schlecht. Unser Hochschullandschaft ist jedenfalls großteils ruiniert, wir sind abgehängt.

@Am 11. Oktober 2021 um 12:00 von Stefan T

Zitat: "Für die Konkurrenz ja, für Deutschland aber eine Katastrophe. Weidel war im Februar 2020 noch der Ansicht, dass die Regierung bei Corona eine -Zitat- "unverantwortliche Verharmlosung" betreibe und meinte „Die Sterblichkeitsrate beim #Coronavirus ist zehn mal höher als bei einer normalen Grippe. Die Regierung unternimmt nichts, um die Risiken für die Bevölkerung zu mimimieren“. Im April 2021 sagte sie dann "Schluss mit der Panik! Nur 0,09% Sterberate bei den unter 70-Jährigen!"

Das ist der Tatsache zuzuschreiben, dass der Bewertung der Sachlage zu unterschiedlichen Zeitpunkte eine unterschiedliche Datenlage über das Infektionsgeschehen vorlag. Einer Bewertung eines Sachverhalts sollte immer eine möglichst akkurate Datenlage zugrunde legen. Das macht jeder intelligente Mensch. Sie etwa nicht?

Ihr Argument, warum Frau Dr. Weidel jetzt keine Idealbesetzung als Wirtschaftsministerin sei, ist jetzt genau welches? Wenn Sie die Güte hätten, dieses noch anzuführen.

Am 11. Oktober 2021 um 12:14 von MotoFan

Die Diäten sind Fett und somit müssen sie sich selbst in die Spitzen Verdiener Kategorie setzen.
Oder ist das was anderes, wenn man im Parlament sitzt??
Die sogenannten "Volksvertreter" kassieren auch kräftig ab.
__
Und auch, wenn es immer und immer wieder gerne vorgetragen wird, sind die Parlamentarier/Abgeordnete/Politiker in DE NICHT sonderlich gut bezahlt. Jemand, der einen guten Job in der freien Wirtschaft hat, wird wesentlich besser bezahlt. Deshalb sitzen in DE eben auch nicht die besten Köpfe in der Politik, sondern halt nur mittelmäßige, die den Bürger weniger als 0,40 €/Monat kosten. Das sollte dem Bürger die Demokratie schon wert sein.
Mir könnte solch ein Job garnicht hoch genug bezahlt sein, für die Unliebsamkeiten, die er mit sich bringt.
Ich würde dankend abwinken.

`@Am 11. Oktober 2021 um 11:44 von Donousa

Ztat: "Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel
Aber das haben Sie hoffentlich mitbekommen, dass diese Dame nicht ausreichend Wählerstimmen bekommen hat ?"

Ja. Habe ich mitbekommen.

Habe ich etwas anderes gesagt?

Die Hauptaufgabe von Universitäten ist nicht Spitzenforschung

Die weitaus wichtigere Aufgabe unserer Universitäten ist es, eine breite Masse gut ausgeblideter Akademiker für unserer Land zu generieren.

In Deutscchland sind zum Beispiel die finanziellen Hürden für einen Zugang zum Studium um ein vielfaches niedriger als in den USA. "Student debt" wächst sich dort immer mehr zur Systemkrise aus.

Nach meiner Überzeugung macht unsere Hochschullandschaft bei dieser Hauptverantwortung einen besseren Job als die der USA und dieser Exzellenz-Gedanke hat bei uns schon erheblichen Schaden angerichtet, z.B. durch das Abschmelzen des akademischen Mittelbaus an den Universitäten.
Die Qualität unserer Universitäten nur über den Publikations-Output zu bewerten ist ein folgenschwerer Fehler.

@12:03 von AufgeklärteWelt

„Zudem hat sich Deutschland durch die Habilitation ein Bein gestellt: völlig unnötiger Ballast für viele Forschungskarrieren.“

Vermute mal, dass Sie sich nicht habilitiert haben. Aber falls es bei Ihnen zu einer Hochschullaufbahn nicht gereicht haben sollte: das hat eher nicht mit der Habilitation zu tun: wir (bin regelmäßig in Berufungskommissionen tätig) berufen inzwischen mehr Nichthabilitierte als Habilitierte, wenn sie entsprechend qualifiziert sind. Stichwort: habilitationsäquivalente Leistungen.

„Ich habe einmal einer Berufungskommission einmal 40 Minuten lang dargelegt, welch hohes Maß an Inkompetenz in ihrer Aufgabenstellung zum Ausdruck kommt.“

Echt? Ich inkompetenter Kleingeist hätte Sie schon nach 5 Minuten hinausgeworfen.

Zu fathaland slim um 11.58

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Europ.ERASMUS-Programm bspw. sind in ihrer Schwerpunktsetzung, was gefoerdert wird und was nicht (wobei die Evaluierungen von externen Wissschaftlern vorgenommen werden) sicherlich haufig nicht zu Unrecht einer streitbaren Diskussion ausgesetzt. Und das ist auch ganz ok. Dass aber die (fast) Gesamtheit der Wissenschaftler in Deutschland vor der vermeintich wissenschaftideologischenDFG wegen ihrer angeblichen Monopolstellung wie das Kaninchen vor der Schlange sitzt, ist Unfug. Von daher erscheint auch mir das Meinungsbild von Forist Moebius ziemlich verzerrt.

Das Volk in der Wirtschaft

VWL - Volkswirtschaftslehre... solange das Volk in der Lehre mehr oder weniger nur als ausbeutbare Masse gesehen wird - und das ist in der gängigen Lehre innerhalb unseres Systems so - wird natürlich ein ausgebildeter VWLer dorthin gehen, wo seine Lehrgebäude am ehesten noch umgesetzt und bezahlt werden. Das Musterland einer Wirtschaft "ohne" Volk sind die USA. Ich frage mich nur, ob nicht inzwischen der eine oder andere Student der Volkswirtschaft auch China als Experimentierfeld sieht. Könnte noch interessant werden...

@Dreimal denselben Tippfehler in wenigen Sätzen? 12:10 von fs

zu @@11:59 Etat DE Blitz

Das war kein Fipptehler sondern nur popy und caste geschuldet ;-)

Posten

12:33 von weingasi1
"Und auch, wenn es immer und immer wieder gerne vorgetragen wird, sind die Parlamentarier/Abgeordnete/Politiker in DE NICHT sonderlich gut bezahlt..."
Nach dem Jammern der unterbezahlten VWL-Koryphäen nun auch das bejammernswerte Schicksal der "Parlamentarier/Abgeordneten/Politiker" in Deutschland. Mal abgesehen von der ausgezeichneten Grundversorgung und den Zusatzeinkünften (die oft genug ein Vielfaches der Diäten ausmachen) - da stehen im Anschluss an die Politikerkarriere schon Posten in der "freien" Wirtschaft bereit.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Moderation

@weingasi1

"Und auch, wenn es immer und immer wieder gerne vorgetragen wird, sind die Parlamentarier/Abgeordnete/Politiker in DE NICHT sonderlich gut bezahlt." Am 11. Oktober 2021 um 12:33 von weingasi1

*

Stimmt.

Deshalb haben viele gleich mehrere Nebenjobs zu deren Ausübung sie 48 Stunden pro Tag an 14 Tagen pro Woche arbeiten müssen. Die armen...

vor allem wegen zu "begrenzter" Möglichkeiten

"Michael Weber ist einer dieser klugen Köpfe. Nach seinem Studium an der Universität Mannheim wanderte er 2009 in die USA aus, promovierte in Berkeley und ist mittlerweile Professor für VWL an der Universität Chicago. Dort forscht der 37-Jährige mit dem Schwerpunkt Inflationserwartungen: einem Themenbereich, bei dem seine Expertise momentan sehr gefragt ist.
Dass die Entscheidung, in die USA zu gehen, die richtige war, stellte er schon während seiner Zeit als Doktorand in Berkeley fest. "Wir hatten damals eine sehr engmaschige Betreuung. Wenn viele schlaue Köpfe aus der ganzen Welt zusammenkommen, entsteht fast schon automatisch ein sehr stimulierendes Arbeitsumfeld"

Wo der uneingeschränkte Austausch von Erfahrungen und Wissen möglich ist wohl nicht nur "fast" automatisch. Es wäre also für die gesamte Gesellschaft gut, wenn sich solche Freiräume nicht auf Bildungsinstitutionen, die obendrein nicht jedem zugänglich sind beschränken würden.

Wir werden nicht so viele vwl

Wir werden nicht so viele vwl er brauchen. Deshalb wandern die ab.
In USA werden die mehr Geld bekommen, bei gleichzeitig viel geringeren Belastungen.
Da wird der VWLer ganz schnell zum BWLer in eigener Sache.
Deshalb ist es auch wichtig, dass die FDP irgendwie in die Regierung kommt, denn SPD, Grüne und CDU würden das Geld sonst sinnlos verschenken.
Zb nach china. Oder Israel (atommacht) oder den Taliban..... dazu würden die die Steuern anheben.

@weingasi1 "Und auch, wenn es

@weingasi1
"Und auch, wenn es immer und immer wieder gerne vorgetragen wird, sind die Parlamentarier/Abgeordnete/Politiker in DE NICHT sonderlich gut bezahlt." Am 11. Oktober 2021 um 12:33 von weingasi1

*
Nicht gut bezahlt? Ich würde eher sagen völlig überbezahlt.
Bei jeder BT Sitzung ist nur 1/7 anwesend.
Und mehr als 45h arbeiten die auch nicht . An und Abreise sind ja keine Arbeitszeit.

Sachverstand

"Eine blitzgescheite Frau Dr. Weidel als Wirtschafts- und Finanziministerin wäre eine ideale Besetzung." @Blitzgescheit
.
Ja, ich bin auch jedes Mal platt, wenn Frau Weidel in ihren Einlassungen ihren volkswirtschaftlichen Sachverstand aufblitzen lässt!
.
"Die politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!" @Alice Weidel
Das ist ganz klar VWL! Da weiß man ganz genau, wie die mit der Staatskasse umgehen wird.

Zitat: "Ich habe einmal einer

Zitat:
"Ich habe einmal einer Berufungskommission einmal 40 Minuten lang dargelegt, welch hohes Maß an Inkompetenz in ihrer Aufgabenstellung zum Ausdruck kommt. Anstatt sich für die Belehrung zu bedanken, war man pikiert. Kleingeister, Kleingeister."

das war jetzt Satire?
Nee - das haben Sie wirklich ernst gemeint?
40 min Selbsterhöhung und Abkanzelung und dann woltten Sie auch noch ein Dankeschön dafür haben?
echt jetzt?

re Fathaland Slim

"Und dann Marx und Keynes unterstellen, sie würden wirtschaftliche Zusammenhänge nicht mal im Ansatz zu begreifen..."

Vor allem deswegen etwas ironisch, da der vielnamigste User doch immer so treuherzig dazu auffordert, über den deutschen Tellerrand hinauszuschauen. Da gäbe es allerdings etliche Beispiele erfolgreicher Keynesianistischer Politik zu bestaunen. Übrigens auch in den vom besagten User über alles gepriesenen "freiheitlich etablierten" Staaten...

12:51 von Izmi

da stehen im Anschluss an die Politikerkarriere schon Posten in der "freien" Wirtschaft bereit.
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für jeden Hinterbänkler ?
erzählen sie mehr davon !

VWL oder BWL oder oder

Kaufmännische, Theoretiker von Volkswirtschaften und ähnliche Ausbildungs- und Studiengänge lassen uns tief blicken, wie sich unsere Gesellschaft, Arbeitswelt und Wissenschaft in eine falsche Richtung bewegen. Gut dotiert, dem Merkantilismus verbunden, Philosophie im Gepäck, die erklärt, erforscht und auch neue Aufgaben sucht, finden Interessierte da Beruf, Zukunft und Heimat, wo die Lebens- und Arbeitsbedingungen stimmen. Teilweise haben die Unis zu viele VWLer produziert und ausgespuckt. Bedarf und Arbeitsmarkt haben sich verändert. Aber nur in der Rührschüssel von Studien und Berechnungsmodellen zu fingern, ist eben nicht mehr zeitgemäß. Subventionen und Gelder sind von Staatsseite gekürzt. Also sucht man sich seine Arbeitgeber, wo man benötigt wird. Aber auch BWLer werden jedes Jahr in die Gesellschaft geschickt. So viele brauchen wir nicht, dass alle einen gut bezahlten Job finden. Selbst in der Lehre sind die Stellen besetzt. Der Überhang muss anderswo unterkommen.

Warum wohl?

Ist es, dass wir Post-Docs als Praktikanten einsetzen oder derartig kurze Arbeitsverhältnisse anbieten, dass sie im Grunde nach Genehmigung gleich wieder gucken müssen was ihr nächster Job ist?
Liegt es vielleicht daran, dass Forschungsförderung ein derartig großer Bürokratischer Akt ist, dass man nach Ausfüllen der Anträge gleich wieder die neuen Anträge bestellen kann, weil der Förderzeitraum so kurz ist, dass die Antragsbearbeitung fast länger dauert als der Förderzeitraum?
Oder ist es, dass unsere Post-Docs nur Forschen dürfen wenn sie auch unterrichten und sich so gar nicht voll auf die Forschung konzentrieren können?
Ist es vielleicht noch so, dass der Hass der Nazizeit auf die Forschung (wenn der Forscher zum falschen Teil der Bevölkerung gehört), immer noch Bestandteil unserer Gesellschaft ist und so den ambitionierten Menschen Hindernisse in den Weg legt (was sich noch viel länger ausführen lässt)?

Hmm ... das ist es wohl nicht, oder?

Honig

"...für jeden Hinterbänkler ?
erzählen sie mehr davon !"
Gerne. Sie sollten sich einmal schlau machen, wer bei Ihnen in der engeren Region in welchen Firmen, Institutionen und sogar Vereinen sitzt und daraus Honig saugt. Es sind nicht nur die großen AGs oder andere Rechtsformen, in denen Ex-Politiker untergebracht werden. Aber regional nachsehen müssen Sie selber.

Wissenschaft ?

Wenn dies VWLer Wissenschaft und nicht nur wohlwollende Gutachten für die Superreichen
erstellen würden, wäre die Abwanderung bedauerlich.
Aber der ganze Neoliberalismus der amerikanischen Universitäten hat eher Religionscharakter .
Keine der Aussagen der letzten Jahre hat gestimmt .
Crash 2008 ? Nicht erkannt , usw.
Das in den USA zuweilen - aber nicht immer - deutlich besser bezahlt wird, vor allem wenn die Koch Brüder unf Co Drittmittel spenden ist evtl. der entscheidende Grund.
Wenn mir als Informatiker soviele Programme falsche Ergebnisse geliefert hätten, hätte mein Arbeitgeber der Pharmaindustrie wohl nicht soviel Geduld mit mir gehabt.
Garbage in, garbage out !!

12:03 von AufgeklärteWelt

«Ich habe einmal einer Berufungskommission einmal 40 Minuten lang dargelegt, welch hohes Maß an Inkompetenz in ihrer Aufgabenstellung zum Ausdruck kommt. Anstatt sich für die Belehrung zu bedanken, war man pikiert. Kleingeister, Kleingeister.»

Nörgler, Querulanten, und Ewige Besserwisser werfe ich immer nach spätestens zwei Minuten raus. Ich habe mein Lebenszeit ja nicht gestohlen, um die mit Kleingeistern Kleingeistern zu verwesen.

führende VWLer ?

Eigentlich vollkommen logisch.

Wer will denn für persönlich Leistung bestraft werden und als Dank Ausbeutung und Bevormundung erhalten.

Dazu ideologisch Bürokratie und Verwaltungen und Teile der Medien die kaum noch einen klaren Bezug zu wirtschaftlichen Notwendigkeiten Rahmenbedingungen mehr haben.

Nach dieser Bundestagswahl wird das bestimmt noch schlimmer werden. Ich kann die Menschen die gehen aber sehr gut verstehen.

@ 11:03 von État DE gauche

Sie scheinen sich mit Karl Marx und seiner Reputation bei Ökonomen unterschiedlichster Couleur nicht auszukennen. Ohne die brillianten Analysen von Marx kommt in den Wissenschaftszweigen, die sich mit Ökonomie und Gesellschaft befassen, bis heute niemand aus.
Sein Namensvetter Reinhard Marx sagt zutreffend: Ohne Marx gäbe es auch keine katholische Soziallehre. Und der Nestor der katholischen Soziallehre, Oswald von Nell-Breuning, betont: „Wir alle stehen auf den Schultern von Karl Marx.“
Ich empfehle: lesen.

Es gibt doch in jeder Branche

Es gibt doch in jeder Branche abwandern.
Das hat was mit den minilöhnen zu tun.
Ohne Geld gibt's halt Fachkräftemangel.
Für jede Branche gibt es Länder, in denen besser bezahlt wird.
Ausser Abgeordnete und beamte. Die sind extrem überversorgt.

@ werner1955

Nach dieser Bundestagswahl wird das bestimmt noch schlimmer werden. Ich kann die Menschen die gehen aber sehr gut verstehen.

Das glaube ich nicht, denn das sind ja studierte Wirtschaftswissenschaftler.

Und was machen die USA?

von Tada@

Sie begrüßen Menschen die persönliche Leistung erbringen wollen und können, mitmachen und mit eigenen Anstrengungen sich freiwillig und aus innerer Überzeugung ohne Zwang in die Gesellschaft integrieren und sich nicht Abkapselns oder nur hohe, hole Forderungen an Steuerzahler stellen.

Also das Gegenteil von dem was wir hier bei und gemacht wird.

@ hgoten

Aber der ganze Neoliberalismus der amerikanischen Universitäten hat eher Religionscharakter .
Keine der Aussagen der letzten Jahre hat gestimmt .

Und jetzt liegen Sie wieder nicht richtig.

@ Bender Rodriguez

Ohne Geld gibt's halt Fachkräftemangel.
Für jede Branche gibt es Länder, in denen besser bezahlt wird.

Besser als in Deutschland? Da hätte ich gern mal ein Beispiel.

@11:03 von État DE gauche

>> ...und Karl Marx null.

Ähh, für "null" "Ahnung" hat er aber erschreckend oft (eigentlich IMMER) Recht behalten in den letzten >100 Jahren. -.-

sind ja studierte Wirtschaftswissenschaftler.

von leider geil @
Die die bleiben sind die abbrecher .

14:03, DeHahn

>>"Die politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!" @Alice Weidel
Das ist ganz klar VWL! Da weiß man ganz genau, wie die mit der Staatskasse umgehen wird.<<

Diese Aussage hat sie aber nicht ernst gemeint. Denn als jemand sie beim Wort nahm und sie als Nazischlampe bezeichnete, da hat sie den verklagt. Erfolglos.

Am 11. Oktober 2021 um 14:46

Am 11. Oktober 2021 um 14:46 von leider geil
@ Bender Rodriguez
Ohne Geld gibt's halt Fachkräftemangel.
Für jede Branche gibt es Länder, in denen besser bezahlt wird.

Besser als in Deutschland? Da hätte ich gern mal ein Beispiel."

Wie? Egal welche Branche, man findet ein Land in dem besser bezahlt wird.

Wozu brauchst du da ein Beispiel?

12:23, État DE gauche @12:10 von fathaland slim

>>"""Dreimal denselben Tippfehler in wenigen Sätzen?"""

Ja. Nicht die Erstsprache und auch noch auf dem Smartphone. Besonders die zwei Buchstaben vertauschen passiert mir öfters.<<

Ich tippe ebenfalls auf dem Smartphone.

>>"""Und dann Marx und Keynes unterstellen, sie würden wirtschaftliche Zusammenhänge nicht mal im Ansatz zu begreifen..."""

Das gilt für Marx. Keynes hatte etwas Ahnung, zog aber die falschen Schlussfolgerungen.<<

Meine Güte, wenn Sie ernst genommen werden wollen, dann dürfen Sie so etwas nicht schreiben.

Die Kritik an Marx (und auch an Keynes) findet ausschließlich auf ideologischer Ebene statt. Niemand stellt seine wissenschaftliche Expertise in Frage, auch erbittertste ideologische Gegner, so sie denn Ahnung von Wirtschaftswissenschaften haben, nicht.

Sie outen sich hier als fachlich ahnungslos.

@Grossfamilienberater 12:05/12:41: es geht um Drittmittel !

In Ihrem Post von 12:05 vergleichen Sie Äpfel mit Birnen: was bitte hat das Budget der MPG mit der Drittmittelfinanzierung der DFG zu tun?

Dann bringen Sie auch noch unternehmensinterne Auftragsforschung (F&E) ins Spiel ... dass das nicht kreativitätsfördernd ist, haben die Konzerne übrigens auch schon gemerkt: bei Siemens zB bekommen „Experten“ seit einiger Zeit bis 1 Mio Euro „Spielgeld“ für ihre Projekte, andere Firmen haben ähnliche Konzepte.

Es mag Ihnen vielleicht fremd vorkommen, ich erlebe aber seit Jahrzehnten täglich das es gerade in der deutschen Spitzenforschung mehr um Netzwerke und Vitamin B geht, als um die eigentliche Leistung.

Die MPG steht übrigens im Ruf eines „Familienunternehmens“, weil manchmal außer dem Forscher vielleicht auch sein Vater, Bruder, Onkel und die Cousine 2. Grades bei einem MPI arbeitet. Gewitzte Zeitgenossen meinen, dass läge halt an den „guten Genen“ - aber man kann das auch anders sehen.

Am 11. Oktober 2021 um 11:03 von État DE gauche WVLer (Ökonome)

Danke für Ihre Bilanz....
Gut, dass Sie DIE Ahnung zur Evaluation der Geschichte und des Themas haben!!!!!

American Dream

"Also das Gegenteil von dem was wir hier bei und gemacht wird." @werner1955
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Vielleicht ein Mal die Einkommensverteilung in den USA anschauen. Den 8 reichsten Amerikanern gehören 50% des weltweiten Kapitals. Klar, wer sich da hinboxen will ... aber wer´s nicht schafft, der muss halt zusehen.
.
Das Märchen vom Tellewäscher zum Millionär träumen halt immer noch viele. Davon lebt diese Einkommenpyramide.

Karl Marx keine Ahnung? Da

Karl Marx keine Ahnung?

Da spricht der Expropriareur. Dann ist das klar, dass der seinem Widersacher die Kompetenz abspricht.

@11:58 Uhr fathaland slim: Ideologie tötet die Kreativität

Ich kenne Ihren Zugang zur Forschung und speziell zur Forschungslandschaft in Deutschland nicht.

Aber mir Ideologisierung zu unterstellen ist schon arg.

Es ist ja nicht alles schlecht. Aber warum soll ich hervorheben was gut läuft anstatt den Finger auf die wunden Punkte zu legen?

Die DFG ist halt auch „menschlich“, sie fördert was gerade „in“ oder „en Vogue“ ist oder was gerade gehyped wird. So läuft das nun mal.

Für mich kam zB der Nobelpreis für Chemie (Asymmetrische Organokatalyse an List und McMillan) nicht überraschend, nachdem am Vortag die Klimaforscher dran waren. Denn es geht um „nachhaltige, grüne“ Chemie. Das passt ins Konzept und war außerdem lange überfällig.

Mir scheint, der hier zitierte "Brain Drain" greift

zu kurz:

D hat sich den größten Brain Drain unter den Nazis geleistet, als viele Spitzenwissenschaftler und der Mittelbau umgebracht oder zur Auswanderung gezwungen wurde.

Es dauert aus vielen Gründen lange, bis eine solche Zäsur überwunden wird.
Andererseits ist das permanente Schielen zu den USA überhaupt nicht angebracht: Wenn man immer wieder dieselben Ivy-League-Unis und Public Ivies mit hohen Beträgen fördert, bekommt man eine dünne Elite, die Spitzenergebnisse erzielt, der Rest ist Provinz.
Das gesamte Bildungssystem sackt dann ab: nirgends in der industrialisierten Welt gibt es so viele de-facto-Analphabeten und Weltblinde wie in den USA.
Wenn die US-Amerikaner ihren Wissenschaftlern, z. B. VWLern, so gut zuhören, warum dann der Sozialkollaps bei jeder Finanzkrise, die schlechte/unbezahlbare medizin. Versorgung, die Arbeitslosen und Massen Obdachlosen, Rassenprobleme, exzessiven Drogenprobleme, die Überfettung, die vielen Corona-Toten, die traurige Umweltschutzbilanz?

15:42, Möbius

>>Es mag Ihnen vielleicht fremd vorkommen, ich erlebe aber seit Jahrzehnten täglich das es gerade in der deutschen Spitzenforschung mehr um Netzwerke und Vitamin B geht, als um die eigentliche Leistung.<<

Diese Klage ist so alt wie die Wissenschaft. Man hört sie in jedem Land dieser Erde.

Ja nun

Die selben Strukturklagen wie in allen Universitären Wissenschaftsbereichen.
Wie zu erwarten dreht sich die Diskusion hier natürlich nicht um die derzeitige Universitätsstruktur-fehlsteuereung durch Unterfinanzierung und Fehllende Personalbindung sondern es werden irgendwelche Gemeinplätze ausgetauscht die irgendwie mit "Wirtschaft" in Verbindung gebracht werden.
"Ein Bier aufs Volk bitte"

@Kokolores2017 um 16:03

"Wenn die US-Amerikaner ihren Wissenschaftlern, z. B. VWLern, so gut zuhören, warum..."

Ich bitte sie.
Hofnarren durften schon immer die Wahrheit sagen. Sie wurden sogar gut bezahlt dafür.
Es wurde und wird geklatscht...und dann weitergemacht wie bisher.

15:56, Möbius

>>@11:58 Uhr fathaland slim: Ideologie tötet die Kreativität
Ich kenne Ihren Zugang zur Forschung und speziell zur Forschungslandschaft in Deutschland nicht.<<

Ich bin Biologe, aber lange aus dem Betrieb raus.

>>Aber mir Ideologisierung zu unterstellen ist schon arg.<<

Ihr Blick auf die Welt scheint mir stark ideologisch geprägt zu sein.

>>Für mich kam zB der Nobelpreis für Chemie (Asymmetrische Organokatalyse an List und McMillan) nicht überraschend, nachdem am Vortag die Klimaforscher dran waren. Denn es geht um „nachhaltige, grüne“ Chemie. Das passt ins Konzept und war außerdem lange überfällig.<<

Sie unterstellen also, ideologische Gründe wären maßgeblich für die Nobelpreis-Entscheidungen. Zumindest verstehe ich Ihre Worte so.

Am Beispiel der Realität lässt sich am anschaulichsten lernen

Vorausgesetzt, man verfügt über eine gewisse an der Realität erprobte, also auf Erkenntnissen aus der Praxis beruhende Methodik. Und die liefern die drei Forscher nun:

„Alle drei Forscher "haben uns neue Erkenntnisse über den Arbeitsmarkt geliefert und gezeigt, welche Schlussfolgerungen über Ursache und Wirkung aus natürlichen Experimenten gezogen werden können", begründete die Akademie ihre Entscheidung.
>> "Ihr Ansatz hat auf andere Bereiche übergegriffen und die empirische Forschung revolutioniert." Viele der großen Fragen in den Sozialwissenschaften hätten mit Ursache und Wirkung zu tun (...).
>> Diese Fragen seien schwer zu beantworten, weil es dazu keine Vergleiche gebe. "Wir wissen nicht, was passiert wäre, wenn (...)", so die Akademie.
>> Die diesjährigen Preisträger hätten jedoch gezeigt, dass es möglich sei, solche und ähnliche Fragen mit natürlichen Experimenten zu beantworten“

Und damit Verbreiter oft jeder Grundlage entbehrender „fester Überzeugungen“ den zu widerlegen.

Die Wahrheit über den „Brain Drain“

Ich mag diesen sehr plakativen Begriff nicht.

Ich kenne das Beispiel eines deutschen mit einem Forschungspreis ausgezeichneten Mathematikers, dem man ein „unwiderstehliches“ Angebot in USA gemacht hat (ich erinnere in etwa so 200-300.000 Dollar Jahresgehalt). Er hat das Angebot angenommen.

In den 1980er Jahren war „Brain Drain“ in (West)Deutschland ein Riesenthema. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR sind unzählige erstklassige Wissenschaftler von den USA abgeworben worden (was Putin übrigens ein Dorn im Auge war ...). DAS war wirklich ein „Brain Drain“!

Heute hat sich in Deutschland die Situation kaum verändert. Wer frei forschen will kommt um die USA kaum herum. Viele bleiben dann dort, gründen Familien.

Ausnahmen bestätigen da eher die Regel.

Das liegt nur zum Teil am in Deutschland fehlenden akademischen Mittelbau und es liegt NICHT an den Gehältern, denn die sind für Forscher in Deutschland bereits sehr hoch ! Es hat aber was mit dem wenig offenen „Forschungsklima“ zu tun...

Dieses Abwandern untergräbt

Dieses Abwandern untergräbt zutiefst das kostenlose deutsche Bildungswesen. Die geben schließlich nix zurück.
Da müsste sich ein BWLer mal Gedanken machen, wie man die Kohle zurück bekommt.

11:07 von Kambrium2

Ich würde als junger Volkswirtschaftler auch schauen,
-----------

nur als junger Volkswirtschaftler ?
das sollte sich jeder überlegen der sein Leben gern in die eigenen Hände nimmt

Brain drain

gibt es schon lange auch in anderen Branchen.
Die Gastländer sorgt für qualifizierte Einwanderung und sparen obendrein die teuren Ausbildingungkosten. Europa und Deutschland sichert sich die anderen, sicher den einen oder anderen ungeschliffen Diamant.

@ 14:47 von saschamaus75

"""Ähh, für "null" "Ahnung" hat er aber erschreckend oft (eigentlich IMMER) Recht behalten in den letzten >100 Jahren."""

Obwohl der Marximus im der Imagination viele "Erfolge" feiert und "Recht behält", ist er in der Realität die Blaupause für Scheitern und Massemarmut.
Wie wertvoll Risikobereitschaft, gute Ideen und Organisationsgeschick sind, hat Marx alles übersehen oder nicht verstanden. Mit ihm als Vorbild, ist das Scheitern garantiert. Siehe Realität.

16:21 von fathaland slim

das du nicht ideologisch unterwegs bist, glaubst aber selbst du doch nicht mehr. und sicher, sind viele nobelpreise ideologisch begründet. also obama, arrafat, jelinek, pinter und rubin. alle waren von linksaussen, wie grass, bei dem man es dachte. jetzt greta und luisa wäre aber wohl zu peinlich gewesen. deshalb hat die ard ja auch nicht über den friedensgewinner berichtet

@Bender Rodriguez

"Dieses Abwandern untergräbt zutiefst das kostenlose deutsche Bildungswesen. Die geben schließlich nix zurück." Am 11. Oktober 2021 um 16:33 von Bender Rodriguez

*

Da könnte man dem Beispiel der USA folgen und Steuern an die deutsche Staatsangehörigkeit knüpfen.

Wissenschaft allgemein

Das betrifft doch nicht nur die Volkswirtschaften, es ist ein generelles Problem der Wissenschaften. Fragen Sie mich: Mein erster befristeter Arbeitsvrtrag datiert aus dem Jahre 2001, mache also dieses Jahr 20 Jahre Befristung voll (und davon 90% halbe bzw. zweidrittel Stellen). Meinen letzten unbefristeten Arbeitsvertrag hatte ich übrigens zu DDR-Zeiten, das wäre heute nicht mehr vorstellbar. Wissenschaft ist etwas für Idealisten, deren Neugier sie dazu bewegt, Kenntnis über die Natur der Dinge zu erhalten anstatt auf einen festen Vertrag zu hoffen. Niemand sonst tut sich derlei an.
Wieviele kenne ich, die ins Ausland gegangen sind, weil es da bessere Arbeitsbedingungen gibt (Chicago, Sorbonne, ESRF, Wien, Zürich, auch China ist dabei). Deutschland bietet nun mal so ziemlich die schlechtesten Arbeitsbedingen für Wissenschaftler, die man sich vorstellen kann. Mein Sohn wollte auch kein Wissenschaftler werden. "Papa, bis du denn zu etwas gekommen?" war seine Frage. Mußte ich verneinen.

Bei uns wird eben VERwaltet und gespart

Schon an den Schulen mit kaputten Toiletten und leckenden Dächern kann man erkennen, warum junge Menschen sich nicht motiviert fühlen, denn die Eltern dürfen nicht ein Mal auf eigene Kosten renovieren, ohne eine Genehmigung von der Schulbehörde einzuholen.
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Dann haben wir an Unis und Hochschulen für junge Forscher diese "wunderbaren" Zweijahresverträge, so dass sojemand nicht heiraten und eine Familie gründen kann.
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Und auch bei der neuen Ampel geht man auf diese Misstände nicht dezidiert ein. In meiner Jugend, vor 60 Jahren, da war das anders. Da hat man Sozialwohnungen und neue Schulen gebaut, dass man stolz sein konnte. Wenn ich gehäuft schäbige Bahnhöfe und schlaglöcherige Straßen sehe, schäme ich mich!

Falsches Bild

Die wenigsten Absolventen gehen in die Forschung, genaugenommen so um die 5%. Es ist richtig das jedes Jahr so 130.000 High Potentials Deutschland den Rücken kehren, aber das hat primär was mir den sehr schlechten Rahmenbedingungen zu tun und der weitaus größte Teil geht auch nicht in die USA. Die schlechten Rahmenbedingungen resultieren zum Beispiel aus den, im EU-Vergleich, höchsten Steuerbelastungen in Deutschland. Aus diesem Grund wird mit diesem Bericht meiner Meinung nach ein falsches Bild suggeriert.

@eine_anmerkung [17:54]:

>>Die schlechten Rahmenbedingungen resultieren zum Beispiel aus den, im EU-Vergleich, höchsten Steuerbelastungen in Deutschland.<<

Da werde ich Sie enttäuschen müssen, aber Deutschland liegt bei der Abgabenquote sicher nicht auf Platz 1 in der EU.
[Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157383/umfrage/abgabenquoten-ausgewaehlter-staaten/]

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