Bundestag: Mehr Frauen ins Parlament - aber wie?

Kommentare

Claudia Roth will mehr. Nur freiwillige Lösungen reichen ihr nicht. "Wenn wir so weitermachen, sind wir in 100 Jahren noch nicht so weit." Sie fordert eine gesetzliche Regelung. Im Grundgesetz seien gleiche Rechte fest verankert, und die Verantwortung, für Gleichheit zu sorgen. Nötig sei daher ein verfassungskonformes Paritätsgesetz.
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Dann erklären Sie doch mal liebe Frau Roth, warum das Wahlkampfteam von Frau Baerbock fast nur mit Männer besetzt war?
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"https://www.tagesschau.de/inland/btw21/team-baerbock-101.html"

Claudia Roth hat scheinbar nicht begriffen, dass das Volk der Souverän ist.

Wir haben nicht nur 50% Frauen im Land, sondern diese sind auch Wähler.
Und wenn diese 50% Frauen Männer wählen, dann liegt es an den aufgestellten Kandidaten, ihrer Bildung, Leistung, etc.
Ich als Mann wähle auch Frauen, habe dies die letzten Jahre getan. Meine Stimme bekamen Frauen die etwas vorweisen konnten, nicht weil sie Frau waren.

Laut Grundgesetz sind alle Menschen gleich,
aber einige wollen Gleicher sein.

Das Parlament ist doch jetzt schon aufgebläht.
Bevor man sich über die "zu niedrige" Frauenquote aufregt, sollte doch bitte erst mal Platz geschaffen werden, indem die Zahl der Sitze reduziert wird.

Die Regierung bekommt doch jetzt schon keine Performance mehr hin.
Die Behörden arbeiten immer noch mit Faxgeräten, aber hier dürfen immer noch solche unsinnigen Diskurse angeschoben werden.

Das Patriarchat ist noch nicht vorbei.
Selbst vermeintlich progressive Spitzenpolitiker greifen da in die Klischeekiste: "Die Schraube muss gerade angesetzt werden, sonst wird's nix."
Jeder merkt dann: "Hier bohrt der FachMANN.
Er hätte für Sorgfalt auch ein Beispiel aus dem Küchenalltag finden können, aber dazu ist er zu rückständig.
Meiner Meinung nach hilft nur die Quote.
Abstruse Ansichten, wie die, dass man Frauen für die Politik begeistern müsse, befördern nur Narrative vom politikfernen weiblichen Wesen, das doch lieber zu Hause hegt und pflegt.
Das passt dann auch zu Habecks Werkzeugkiste.

Ich meine, es kommt auch darauf an, wie viele Männer und wie viele Frauen sich in den Parteien engagieren und Aufgaben übernehmen. Da kenne ich die Zahlen in den einzelnen Parteien nicht.
Beispiel: Partei X hat 65% Männer- und 35% Frauenanteil (Genderanteil lasse ich der einfachheitshalber mal weg): ist dann eine paritätische Verteilung (50:50) von Posten gerechtfertigt?
Ich könnte im Beispiel auch den Frauenanteil höher als den Männeranteil machen - die Frage wäre dieselbe.

Dass ein Engagement von Männer in Parteien eventuell höher ist als bei Frauen, kann natürlich auch vielfache Ursachen haben, die man auch mal betrachten sollte.

Dieses Thema stellt sich ja nicht nur bei Parteien, sondern wird auch stark z. B. in der Wirtschaft (Vorstandsetagen) diskutiert.

Völlig klar ist für mich: Frauen müssen die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben wie Männer - egal jetzt in welchen Bereichen (gilt auch umgekehrt für Männer in Bereichen, wo mehrheitlich Frauen die Positionen innehaben).

An sich sollte im Bundestag der Bevölkerungsquerschnitt vertreten werden. Neben den Frauen fehlen auch die Jüngeren, die mehr als die eigene Zukunft im Blick haben, sowie all jene, die soziale Probleme kennen und ernst nehmen.

Zitat: "Auch im neuen Bundestag bleiben Frauen in der Minderheit. Ihr Anteil ist nur leicht gestiegen - von 31 auf 34 Prozent. Politikerinnen wie Claudia Roth oder Gyde Jensen wollen das ändern. Ihre Ideen sind unterschiedlich."

Newsflash!

Es gibt in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht.

Um es den Damen Jensen und Roth zu erklären, das aktive Wahlrecht beinhaltet, Politiker oder Parteien frei nach eigener Entscheidung zu wählen.

Das passive Wahlrecht beinhaltet, sich zur Wahl zu stellen.

Wenn es den Wählern oder Politikern wichtig ist, wieviele Frauen oder Männer in den Parlamenten vertreten sind, müssten sich dieser Instrumente bedienen.

Alles andere ist ein verfassungs- und demokratiefeindlicher Eingriff in die Wahlfreiheit und eine ideologische Paternalisierung ... Pardon ... Maternalisierung, die ich zutiefst ablehne!

Tja das mit dem Aufstellen in den Parteien ist das Grund- Problem. Da müsste man ansetzen, und man müsste einfach auch mehr Frauen für die Politik begeistern, damit sie bei einer gesetzlichen Regelung auch aufgestellt werden.
Aber ehrlich gesagt, zweifle ich an so mancher angeblichen Leistung, wie auch Bildung von verschiedenen Herren, auch wenn sie heute nicht nur im BT oder LT sitzen, sondern noch an mehreren Vorständen und Aufsichtsräten rum lungern und fette Kohle einstreichen. Ich denke, dies sollte grundsätzlich jedem Abgeordneten untersagt werden, wie auch jegliche Nebenjobs. Sie sollen sich als gewählte Volksvertreter/innen nur diesen Aufgaben widmen, und dies nach besten Wissen und Gewissen.

man einfach das Geschlecht abschaffen.

Dann braucht es kein m,w,d mehr.... alle sind gleich.
Dann gibt es keine Herrenklubs mehr, kein Männer- oder Frauensport etc.... das Leben wird einfach.

Die Vorschläge von Frau Roth und ihrer Mitstreiter muten eher einer "Machtergreifung" an.

Der Frauenanteil der CDU beträg 27 %. Warum sollten also Frauen mehr Mandate bekommen ? Die Parität würde in der CDU dazu führen, dass eine Frau eine dreifach höher Chance hat ein Mandat zu erringen, wie ihr männnlicher Kollege. Und das soll gerecht sein ?

Eine Quotierung für die CDU ist durchaus sinnvoll, sollte aber nicht zu deutlich über dem Frauenanteil liegen, z.B. einem Drittel.

Der Focus kann daher nur darin liegen, Frauen für die Parteiarbeit zu gewinnen. Dann folgen die Mandate automatisch. Aber letztlich entscheiden das die Frauen selbst !

Ich bemerke schon seit einiger Zeit, dass bei allzu vielen Gerechtigkeitsdiskussionen, diese immer auf Kosten einer Personengruppe gehen sollen. So entsteht aber kein gemeinsames Miteinander, sondern Spaltung. Ich möchte hier in Deutschland keine Zustände, wie sie in den Vereinigten Staaten herrschen.

Gruß Hador

für die Wähler- die Fähigkeit von Kandidaten oder ihr Geschlecht? Für mich ist es egal ob es ein Mann oder eine Frau ist, Hauptsache er oder sie liefern gute Arbeit ab.

Wie auch schon aus den vorrausgegangenen Kommentaren hervorgeht:
Es hängt auch davon ab, wie hoch der Frauenanteil in der entsprechenden Partei ist, und wie hoch der Anteil ist, der wirklich Führungsaufgaben übernehmen will. Eine reine Freizeitmitgliedschaft ist her also eher nicht gemeint.

Man sollte sich doch mal eher die Frage stellen, warum solche Forderungen überhaupt gestellt werden von Claudia Roth oder Gyde Jensen. Wenn niemand Frauen daran hindert in die Politik zu gehen, dann gibt es auch keine Diskriminierung.

Nur weil Claudia Roth oder Gyde Jensen das so wollen, heißt das noch lange nicht, daß die Frauen draußen auf der Straße das auch wollen. Viele Menschen leben halt noch mit dem Rollenverständnis wie vor 50 Jahren. Und das ist auch ihr gutes Recht.

Jeder soll selbst entscheiden, wie er Leben will. Wir brauchen wirklich keine Sozialismusquote im Bundestag.

Man kann ja über eine "Frauenquote" denken, wie man will.

Ich möchte aber mal die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass alle Parteien mehr oder weniger stillschweigend Quoten durchsetzen, wenn es um andere Attribute als das Geschlecht geht.

Da wird geschaut, dass auch die Franken genügend repräsentiert sind, oder die Protestanten, die von der Gruppierung X oder die aus dem Kreis Y. Das ist ein ganz normales Vorgehen.

Kritik daran, wenn es um Frauen geht, macht sich unglaubwürdig, wenn sie nur in diesem Fall mehr oder weniger verbindlichen Quoten entgegentritt.

dass in Zukunft der Bundestag um Überhangmandate erweitert wird, mit denen sicher gestellt ist, dass der Frauenanteil 50% beträgt. Dazu gehören dann natürlich auch etsprechende Ausgleichsmandate, um die vorherige prozentuale Sitzverteilung wieder herzustellen.
Der Vorteil wäre, dass wir dieses Verfahren nicht neu zu erfinden brauchen, wir wenden es ja jetzt schon an. Und was ist schon dabei, wenn wir irgendwann 4500 Abgeordnete haben?

Sie schreiben es, grundsätzlich sollten schon lange die Gleichheit von Mann und Frau gelten, wie es im GG verfasst ist. Nur lassen es viele Gockel in den Parteien und Firmen nicht wirklich zu. Sondern immer noch müssen Frauen sich extrem beweisen, müssen deutlich mehr leisten, um überhaupt gesehen zu werden, und weiter zu kommen. Zu oft werden Frauen wegen ihres Geschlechtes gesehen, werden mehr angegriffen, sexistisch und noch weiter unter der Gürtellinie, weil viele Männer zu viel Testosteron und ein paar stärkere Muskeln , aber weniger Hirn besitzen !
Deshalb denken viele Männer nicht nach, was sie sagen, und was da daraus auch gesehen werden kann.
Ja auch ich denke, Männer und Frauen sollten überall ihre Chancen bekommen, auch um Neues zu sehen und lernen, und damit den eigenen Horizont zu erweitern !

Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, als ob das was ändern würde. Es herrscht Fraktionszwang bei den Abstimmungen und da ist es relativ egal, ob das eine Frau oder ein Mann ist.

Frauen können sich genauso zur Wahl stellen. Eine Quote führt dann zu so seltsamen Entwicklungen wie bei den Grünen oder den Linken, nämlich dass dann irgendwer auf Platz 1 gesetzt wird, nur weil er eine Frau ist.

Ich würde eher gewisse Mindestanforderungen setzen an die Qualifikation und an den Intelligenzquotienten.

Andererseits, wenn man will, dass das Parlament einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellt, dann sollten da nicht all zu viele überdurchschnittlich kluge und clevere Leute sitzen. Dann passt das so wie es jetzt ist eigentlich ganz gut…

>>Um es den Damen Jensen und Roth zu erklären, das aktive Wahlrecht beinhaltet, Politiker oder Parteien frei nach eigener Entscheidung zu wählen.<<

Ein perfektes Beispiel für dieses Mansplaining, auf das Gott sei Dank so viele Frauen einfach keinen Bock mehr haben.

Sie haben einfach keinen Bock mehr, sich von uns Männern die Welt von oben herab „erklären“ zu lassen. Was ich sehr gut verstehen kann.

Verstehen kann ich aber auch, dass viele Frauen gerade deshalb keinen Bock haben, sich in den zahllosen mansplainenden Gremien aufzureiben oder „aufreiben“ zu lassen.

Gerade deshalb bin ich für angemessene Frauenquoten. Vor allem sollten wir Männer uns als Männer bei deren Bewertung mal deutlich vernehmbar zurücknehmen.

Womit auch ohne Quoten schon viel gewonnen wäre.

Ich kann nur jedem empfehlen sich dieses Statut in Ruhe mal durchzulesen.
Hier wird Diskriminierung nach Geschlecht durchgesetzt. Als ich das las, war ich mehr als schockiert, hätte ich doch ausgerechnet bei den GRÜNEN jede Art von Diskriminierung als unmöglich angesehen.
Und viele, die aus dem feministischen Umfeld am Werke sind, zeigen häufig genug ernstzunehmende Anzeichen von Misandrie.

Dem stelle ich mich entgegen !
Ich bin für eine Gesellschaft in der man sich respektiert, fördert und unterstützt und nicht spaltet.

Gruß Hador

In den Beamtengesetzen aller 16 Bundesländer stehen die gleichen gesetzlichen Voraussetzungen für eine Beförderung: "Beförderungen sind nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorzunehmen." Von Mann oder Frau ist da keine Rede. Nichts anderes muss für die Politik gelten. Wenn nun Frau Roth von den Grünen eine gesetzliche Quote als "Schlüssel für die politische Türöffnung für die Frauen" fordert, widerspricht dies dem vorgenannten Grundsatz. Man hat den fatalen Eindruck, dass sie lieber eine "ungeeignete" oder "nicht befähigte" Frau an der Spitze von politischen Ämtern sehen will – Hauptsache es ist eine Frau.

"Wir brauchen eine Quote für DICKE Männer im Bundestag" - ist das eine sinnvolle Forderung? Wohl eher nicht - obwohl es dafür durchaus Gründe geben soll. Nur sind sie sicher nicht von sehr hoher Priorität. Denn darauf kommt es an. Die Demokratie setzt sehr auf das freie Spiel der Kräfte und das ist in aller Regel ein zeitaufwendiger Prozeß - Zeit, die nicht immer vorhanden ist (Gefahrenabwehr). Es kommt zu gesetzlichen Normierungen - aber die sollten gut begründet sein.
Das ist der springende Punkt : wer eine Frauenquote fordert muß belegen, daß damit eine wesentlich andere Politik zustande kommt. Das ist aber nirgendwo der Fall - ganz im Gegenteil kann man beobachten, daß Frauen in der Politik im Grunde den männlichen Strategien nacheifern, nicht selten noch um einige fragwürdigen Nuancen bereichert.

Wobei „wirklich“ im Sinne von „wirksam“ zu verstehen ist, also tatsächlich positive Auswirkungen auf die Lebensbedingungen aller durch Veränderungen der politischen „Rahmenbedingungen“ bzw. Verbesserungen der individuellen Möglichkeiten aller bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens zur Folge hat.

Roth: „Beispielsweise mache es einen Unterschied, wenn Frauen im traditionell eher männlich dominierten Verteidigungsausschuss sitzen - und Männer im Familienausschuss“

Wer das ernsthaft bezweifelt (oder bestreitet), hat jeden Realitätssinn verloren. Und disqualifiziert sich damit selbst für die Übernahme politischer Verantwortung.

>> Selbst vermeintlich progressive Spitzenpolitiker greifen da in die Klischeekiste: "Die Schraube muss gerade angesetzt werden, sonst wird's nix."
Jeder merkt dann: "Hier bohrt der FachMANN.
Er hätte für Sorgfalt auch ein Beispiel aus dem Küchenalltag finden können, aber dazu ist er zu rückständig. <<

Also das ist nun wirklich spitzfindig. Habeck hat hier schnell sinnbildlich ein Beispiel aus dem Handwerkerbereich genommen, ohne zwischen Männer und Frauen zu unterscheiden; er hat ja nur gesagt, dass „die Schraube gerade anzusetzen ist“ - egal ob ein Mann oder eine Frau diese dann reindreht.
Ich sehe mit dem oben zitierten Passus Ihres Posts eher eine Ablehnung gegenüber Habeck.

>>Newsflash!

Es gibt in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht.

Um es den Damen Jensen und Roth zu erklären, das aktive Wahlrecht beinhaltet, Politiker oder Parteien frei nach eigener Entscheidung zu wählen.

Das passive Wahlrecht beinhaltet, sich zur Wahl zu stellen.<<

Was würden Frau Jensen und Frau Roth nur ohne Sie machen.

Es verfestigt sich mittlerweile der Eindruck, dass sich in der Politik mehr und mehr Personen tummeln, Mann und Frau, die die Anforderungen und den Stress in der freien Wirtschaft scheuen. In dieser werden laufend die Ergebnisse der geleisteten Arbeit abgefrag, bewertet und unterliegen meist einem Konkurrenzkampf, intern wie extern.

Dass man all dem im politischen Alltag weitgehend ausweichen kann erkennt man, wenn man die Leistungen und Expertisen zahlreicher Politiker und Politikerinnen, gleich welcher Partei, betrachtet und sieht, dass sie weiterhin unsanktioniert ihr (Un)Wesen treiben dürfen.

Hier sollte man zuerst ansetzen und nicht den Bundestag mit weiteren Personen anreichern, die nicht nur das eigene Wohlergehen und ihre Altersabsicherung im Sinn haben. Und ich denke, jedem der Kommentatoren fallen hier nicht wenige ein, auf die das zutrifft.

mal der Bundestag auf die richtige Größe gebracht werden, 598 sind mehr als genug.
Und als zweites, nicht jede Frau möchte in die Politik gehen als Job, und dann entscheidet noch der Wähler bei welcher Person er sein Kreuz setzt beim wählen.
Wenn Frauen und Männer zur Verfügung stehen, kann es durch aus sein, das einer von Beiden beliebter ist, und eher gewählt wird.
Dieses zwanghafte bringt uns nicht zum Ziel, Ziel muss sein, verkleinern und zeitlich begrenzen auf 2 Wahlzeiten, dann mischt sich das von alleine.
Die Dame Roth sitzt auch schon ewig in der Regierung, der andere Name sagt mir jetzt nichts, an den zwei Dingen. sieht man das Problem sehr gut.

Ich glaube, dass sich einfach auch ein Umdenken in den Köpfen der Frauen einstellen muss, was ihre "traditionelle" Rolle als Frau betrifft. Ich sehe es leider selbst bei mir auf der Arbeit. Wenn eine Kollegin ein Baby bekommt, bleibt sie selbstverständlich zu Hause; ganz, ganz selten, dass auch mal der Vater bei dem Kind bleibt. Wird das Kind krank, bleibt auch immer die Mutter zu Hause und bekommt dann eine Kind-AU. Ihnen gefällt die Rolle aber, muss ich sagen. Sie trauen es entweder dem Vater von vornherein nicht zu oder gefallen sich in der Rolle, die einzige zu sein, die das Kind versorgen kann. Der Vater/Mann kann einfach weiterarbeiten und an seiner Karriere basteln. Eine Frau, die in jungen Jahren in die Politik geht, möchte entweder keine Kinder oder diese sind so gut versorgt, dass sie sich ganz ihrem Beruf widmen kann. Das ist eben schwierig hier in Deutschland.

Zitat: ">>Um es den Damen Jensen und Roth zu erklären, das aktive Wahlrecht beinhaltet, Politiker oder Parteien frei nach eigener Entscheidung zu wählen.<<

Ein perfektes Beispiel für dieses Mansplaining, auf das Gott sei Dank so viele Frauen einfach keinen Bock mehr haben.

Sie haben einfach keinen Bock mehr, sich von uns Männern die Welt von oben herab „erklären“ zu lassen. Was ich sehr gut verstehen kann."

Mir eigentlich ziemlich Latte, ob es "mansplaining", "womansplaining" oder sonst was ist.
Das, was ich aufgezählt habe, sind konstitutive Elemente der Verfassung und Demokratie.

Es mag ja sein, dass sie davon nichts halten, aber dann sagen sie es doch einfach!

Zitat: "Das Grundgesetz will keine Selektion nach Rasse,Alter,Geschlecht
"Wir brauchen eine Quote für DICKE Männer im Bundestag" - ist das eine sinnvolle Forderung? Wohl eher nicht - obwohl es dafür durchaus Gründe geben soll. Nur sind sie sicher nicht von sehr hoher Priorität. Denn darauf kommt es a"

Danke.

Wenigstens einer mit klarem Verstand und dem demokratische Prinzipien wichtig sind.

>>Nur weil Claudia Roth oder Gyde Jensen das so wollen, heißt das noch lange nicht, daß die Frauen draußen auf der Straße das auch wollen. Viele Menschen leben halt noch mit dem Rollenverständnis wie vor 50 Jahren. Und das ist auch ihr gutes Recht.<<

Sie fürchten, Roth und Jensen würden den „Frauen draußen auf der Straße“ vorschreiben wollen, sich in den Bundestag wählen zu lassen?

>>Jeder soll selbst entscheiden, wie er Leben will. Wir brauchen wirklich keine Sozialismusquote im Bundestag.<<

„Sozialismusquote“ - Respekt! Einen Kampf um Gleichberechtigung mit der „Sozialismuskeule“ niederhalten zu wollen, das prägt allerdings unsere gesamte Geschichte. Und zeigt, welcher Art von Anfeindungen solche Personen ausgesetzt sehen, die sich für die „Niedergehaltenen“ einsetzen.

Um welches Ihrer „Rollenverständnisse“ haben Sie denn Angst, wenn Frauen ein bestimmter Sitzanteil in Gremien zugeschrieben wird?

09:27 von covid-strategie:
"Eine Quote führt dann zu so seltsamen Entwicklungen wie bei den Grünen oder den Linken, nämlich dass dann irgendwer auf Platz 1 gesetzt wird, nur weil er eine Frau ist."
> Ja, diese Alice Weidel ist wirklich seltsam. :)

"Ich würde eher gewisse Mindestanforderungen setzen an die Qualifikation und an den Intelligenzquotienten."
> An welche Qualifikationen denken Sie da? In der Politik wird ja eher Linientreue belohnt.

Indem Frauen an Politik beteiligen, sich wählen lassen und wählen. Es sind 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger. Ich weiß nicht, wo das Problem liegt? Es sollen doch Frauen auch Frauen wählen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen und zur Wahl stellen.
Es ist mit der Politik ja nicht wie an der Schule, wo ein Stundenplan vorgegeben werden muss.

In unserem Land ist es Regel, dass man sich für den gewünschten Beruf interessieren, qualifizieren und bewerben muss. Die Frauen sind m. E. die Mehrheit in unserem Land. Wenn diese Mehrheit sich als Parteimitglied betätigt, sehe ich keinen Grund, dass interessierte Frauen nicht auch Erfolg bei Abstimmungen zu Postenbewerbungen erreichen können. Man braucht also keine Quote sondern mehr Frauen, die anstatt zu jammern bereit sind, sich in die politische Arbeit einzubringen.

bringt man mehr Frauen in Parlamente. Fachwissen und Leistung dürfen bei diesen wichtigen Posten keine Rolle spielen, die Parteivorstände geben die Richtung vor und dann wird abgenickt.

Zitat: ">>Newsflash!

Es gibt in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht.

Um es den Damen Jensen und Roth zu erklären, das aktive Wahlrecht beinhaltet, Politiker oder Parteien frei nach eigener Entscheidung zu wählen.

Das passive Wahlrecht beinhaltet, sich zur Wahl zu stellen.<<

Was würden Frau Jensen und Frau Roth nur ohne Sie machen"

Eben.

Sie sagen es!

Wenn das Verhältniswahlrecht dauernd für Quantität statt Qualität sorgt, brauchen sie diese achso benachteiligten Frauen nicht darüber aufregen.
Wenn es es nämlich nur Mehrheitswahlrecht gäbe, würde sich Klasse Frauen gegen Männer durchsetzen.
Parteikarriere und Assistenz in überflüssigen Org. reicht eben nicht.

Diese Diskussion gäbe es gar nicht, wenn es die ganz reale Benachteiligung nicht geben würde.

Und es wird sie in wenigen Jahrzehnten nicht mehr geben, wenn ich die Zeichen der Zeit richtig deute. Denn nach meiner Beobachtung sind die ganz jungen Leute bei weitem nicht so sehr in überkommenen Rollenklischees verhaftet wie die Vierzigjährigen.

Aber auch hier gilt, von selbst ändert sich gar nichts. Deswegen ist so etwas wie eine "Affirmative Action" für den Übergang gerechtfertigt und nötig. Die "Begleitdiskussion", die seit Jahrzehnten mit denselben Argumenten geführt wird, muss man ertragen. Wobei sie durchaus aufschlussreich ist. So wird hier von Leuten ein Recht auf ein Rollenverständnis wie vor fünfzig Jahren propagiert, die sich sonst gern gegen "den Islam" positionieren, weil der ja angeblich genau so ein Rollenverständnis vorschreiben würde.

"Zuerst muss
mal der Bundestag auf die richtige Größe gebracht werden, 598 sind mehr als genug."

Einfach zu lösen... Etat für den BT festlegen, z.B, 598 Büros, 598 PAs, 589 Gehälter...

Sind es dann mehr, sollen die sich Drucker, Sekretär oder Sekretärin teilen, Open Plan Office einführen, Gehalt wie festgelegt * 598 geteilt durch die aktuelle Anzahl der MdBs etc...

>>Mit der Quote
bringt man mehr Frauen in Parlamente. Fachwissen und Leistung dürfen bei diesen wichtigen Posten keine Rolle spielen, die Parteivorstände geben die Richtung vor und dann wird abgenickt.<<

Ist das so?

Und gilt das nur für Frauen?

>>Das ist der springende Punkt : wer eine Frauenquote fordert muß belegen, daß damit eine wesentlich andere Politik zustande kommt.<<

Ich gehöre ja durchaus zu denen, die mit einer „Frauenquote“ auch und gerade Probleme verbinden.

Aber wenn ich mir diese und andere Posts tief sacken lasse, dann kommen mir meine eigenen Einwände ganz ganz nebensächlich vor und die Einführung einer Frauenquote als absolut überfällig.

>>> Wenn eine Kollegin ein Baby bekommt, bleibt sie selbstverständlich zu Hause; ganz, ganz selten, dass auch mal der Vater bei dem Kind bleibt. Wird das Kind krank, bleibt auch immer die Mutter zu Hause und bekommt dann eine Kind-AU. Ihnen gefällt die Rolle aber, muss ich sagen. Sie trauen es entweder dem Vater von vornherein nicht zu oder gefallen sich in der Rolle, die einzige zu sein, die das Kind versorgen kann. Der Vater/Mann kann einfach weiterarbeiten und an seiner Karriere basteln. >>>

So wird es "traditionell" halt immer noch gehandhabt, angesehen!
Beispiel, ich kenne ein Akademikerpaar beide im Arztberuf. Sie Chirurgin, Er in der med. Forschung. Sie arbeitet, er forscht halt zu Hause u kümmert sich um die 3 Kinder!
Er wird oft ausgelacht u als "Weichei" bezeichnet und Sie ist eine "Rabenmutter" welche lieber operiert, als sich um ihre Kinder zu kümmern!
Dabei geht ja nur das Paar an, wie sie das handhaben. Aber die "Außenwelt".... hat da halt Meinungen...

Zitat: "Wir haben nicht nur 50% Frauen im Land, sondern diese sind auch Wähler.
Und wenn diese 50% Frauen Männer wählen, dann liegt es an den aufgestellten Kandidaten, ihrer Bildung, Leistung, etc.
Ich als Mann wähle auch Frauen, habe dies die letzten Jahre getan. Meine Stimme bekamen Frauen die etwas vorweisen konnten, nicht weil sie Frau waren."

Wenigstens einer, dem demokratische udn verfassungskonforme Prinzipien wichtig sind.

Danke für Ihren Kommentar. Ansonsten kommt es einem vor, dass man nur noch in einer Clownwelt lebt.

daß viele, auch Foristen, von denen ich das nicht erwartet hätte, dieses Thema benutzen, um sich über die Größe des Bundestages auszulassen.

Das ist aber nun wirklich ein Phänomen, das vom hier diskutierten Thema komplett unabhängig ist.

>>re 09:36 Esche999: Selektion?
>>Das ist der springende Punkt : wer eine Frauenquote fordert muß belegen, daß damit eine wesentlich andere Politik zustande kommt.<<

Ich gehöre ja durchaus zu denen, die mit einer „Frauenquote“ auch und gerade Probleme verbinden.

Aber wenn ich mir diese und andere Posts tief sacken lasse, dann kommen mir meine eigenen Einwände ganz ganz nebensächlich vor und die Einführung einer Frauenquote als absolut überfällig.<<

Das geht mir ganz genau so.

Je mehr Kommentare ich hier lese, desto geringer werden meine Zweifel an der Notwendigkeit einer Quote.

„Sozialismusquote“ - Respekt! Einen Kampf um Gleichberechtigung mit der „Sozialismuskeule“ niederhalten zu wollen, das prägt allerdings unsere gesamte Geschichte. Und zeigt, welcher Art von Anfeindungen solche Personen ausgesetzt sehen, die sich für die „Niedergehaltenen“ einsetzen.
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Welche Frau wird denn in Deutschland Niedergehalten??
Jede Frau hat die Möglichkeit sich zu entfalten, ob im Privatleben oder im Beruf. Keine Frau wird in Deutschland gezwungen zu Heiraten und ein Heimchen am Herd zu sein. Auch kann jede Frau sich politisch engagieren. Ob das für den Landtag oder den Bundestag ausreichend ist, bestimmen auch die Wähler.
Da 50% der Wähler Frauen sind, können diese ja Frauen in den BT Wählen. Wer hat Ihnen verboten die Erststimme einer Frau zu geben?

>>Das, was ich aufgezählt habe, sind konstitutive Elemente der Verfassung und Demokratie.

Es mag ja sein, dass sie davon nichts halten, aber dann sagen sie es doch einfach!<<

Ich denke tatsächlich, dass Sie entweder die wirklich konstitutiven Elemente unserer Verfassung noch nicht einmal im Ansatz begriffen haben oder diese gerade deshalb ablehnen, weil Sie sie begriffen haben.

>>Am 02. Oktober 2021 um 09:43 von wenigfahrer
"Zuerst muss
mal der Bundestag auf die richtige Größe gebracht werden, 598 sind mehr als genug."

Einfach zu lösen... Etat für den BT festlegen, z.B, 598 Büros, 598 PAs, 589 Gehälter...

Sind es dann mehr, sollen die sich Drucker, Sekretär oder Sekretärin teilen, Open Plan Office einführen, Gehalt wie festgelegt * 598 geteilt durch die aktuelle Anzahl der MdBs etc...<<

Würden Sie sich dann noch in den Bundestag wählen lassen?

Wobei die Frage müßig ist. Sie tun es ja sowieso nicht.

Denn nach meiner Beobachtung sind die ganz jungen Leute bei weitem nicht so sehr in überkommenen Rollenklischees verhaftet wie die Vierzigjährigen.
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Sie sehen nur was Sie gerne sehen wollen.

Mit Quote bringt man mehr Frauen in Parlamente. Fachwissen und Leistung dürfen bei diesen wichtigen Posten keine Rolle spielen,

Und gilt das nur für Frauen?
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Wenn Sie ihr grüne Brille mal abnehmen würden.
Männer haben im Bundestag (Grüne ausgeschlossen) meistens Ausbildung, Abschlüsse, Berufserfahrung und haben Menschen geholfen, vertreten und sind für Menschen eingetreten.
Das sollte der Kern eines Politikers sein.
Schauen Sie sich mal die gerade gültige Vita von Baerbock an.
Nennen Sie das Eignung für den Vizekanzler?

Ich gehöre ja durchaus zu denen, die mit einer „Frauenquote“ auch und gerade Probleme verbinden.
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Welche Probleme haben Sie plötzlich mit einer Frauenquote?

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