Kommentare - Deutsche Bahn erhöht Fahrpreise im Dezember

01. Oktober 2021 - 13:33 Uhr

Es ist der höchste Preisaufschlag seit 2012: Um durchschnittlich 1,9 Prozent sollen Bahn-Tickets im Fernverkehr ab Mitte Dezember teurer werden. Betroffen sind vor allem Pendler und Kunden, die volle Flexibilität wünschen.

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Kommentare

Klimaziele!

"...Das soll dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziel im Verkehr erreicht. Dafür fließen Milliarden in Züge, das Schienennetz und zusätzliche Mitarbeiter...."
Und das ist sehr erfreulich und absolut notwendig! Individualverkehr arbeitet dem Klimaziel entgegen.

Ja, es wäre schön, wenn die Forderungen der Linken für kostenlosen ÖPNV erfüllt würden.
Nur, ich weiß als seit Jahrzehnten ausschließlich den ÖPNV Nutzende, dass ich niemals mit einem Auto so günstig fahren würde. Wer die Gesamtkosten berechnet, die mit einem Auto verbunden sind, weiß das.
Für mich waren und sind viele Gründe ausschlaggebend für die Wahl ÖPNV:
Stressfrei ans Ziel kommen, lesen, schlafen, erholen in der Bahn, nicht auf im Blech versinkenden Autobahnen rasen zu müssen...am meisten aber der Umweltschutz.

Streiks und Fahrpreiserhöhungen

gibt es nicht nur bei der Bahn!

Wer will seinen Lohn / sein Gehalt nicht erhöht haben?

Bahn bestreiken

Man muesste die Bahnkunden auffordern, die Bahn zu bestreiken, aber das tun sie ja schon, aus diversen Gruenden, darunter auch die, die potentielle Kunden waeren. Der Bahnvorstand, waere er eine Person, konnte sogar drei oder mehr Knie haben, und wuerde sich weiterhin in alle schiessen. Kein Wunder, das das Unternehmem dahin humpelt, jedenfalls aus Sicht der zu erbringenden Leistung, aber das ist ja Neben(gleis)sache. Aber all das scheint der DB ja gut zu tun, da sie weiterhin existiert und Geld in die eigenen Reihen wirft. Ich denke, man kann hoeflich sagen, dass die Bahn sich in erster Linie selbst befriedigt.

14:23 von FakeNews-Checker

"Sehr originell
Das GdL-Streikergebnis zahlen nun die Bahnkunden. Wer hätte das gedacht ?"

Das sehen Sie völlig falsch. Es hängt eher an der EVG , die nun für alle (für alle!) anderen Bahnangehörigen ebenfalls einen satten Ausgleich fordert. Die GdL war da noch moderat...

18:08 von weingasi1

«Häufig kennt man ja einschlägige Kürzel. NHK sagt mir allerdings nichts. Muss man das kennen ? Wenn nicht, wäre vllt ausgeschrieben besser.»

Bitte siehe @schabernack, 17:19 Uhr.
Ausgeschrieben in Silben-Laut-Umschrift ist NHK:

エンエイチケー en-eichi-kee・NHK

Die Englische Aussprache der 3 Buchtaben NHK.
Besser können Japaner das nicht.

列車  res-sha・Linie Rad|Zug, Eisenbahn
箱馬車 hako-ba-sha・Kiste Pferd Rad|Kutsche
新車  shi-sha・Neu Rad|Neues Auto
新幹線 shin-kan-sen・Neu Baumstamm Gleise|Shinkansen

Baumstämme sind die Stützpfeiler, auf denen die Trasse verläuft。

車の運転者 kuruma no untensha
      Rad des Schicksal Drehung Person|Autofahrer。

Weitere Begriffsverwirrung der Japaner zum Transportwesen。

17:27 von weingasi1: "Die DB

17:27 von weingasi1: "Die DB hat z.Zt. ca. 40 Milliarden Schulden."

Zitat: Ja eben. Wie kann ein Teil der staatlichen Infrastruktur Schulden haben? Wie groß sind die Schulden der Straßen?

Ich glaube, dass darin ein Teil des Problems der Bahn liegt.

Die Bahn muss ihre Infrastruktur selbst finanzieren.

Die Infrastruktur für das Auto wird über allgemeine Steuermittel (darunter zugegebenermaßen auch die Kfz-Steuer) finanziert.

Ich frage mich, wie die Bahnpreise aussähen, wenn die Bahn keine Infrastrukturkosten hätte.

18:25 von weingasi1

>>Nein, dann hätte man die Preiserhöhung unmittelbar VOR den (zu erwartenden)
Streiks bekannt geben müssen. Das hätte dann während der Streiks zu viel mehr Protest geführt. Eigentlich hat der Vorstand hier suboptimal agiert.<<

Demnach wäre es optimal gewesen, den Forderungen der eigenen Beschäftigten mit zusätzlichen falschen Schuldzuweisungen vor dem Streik die Akzeptanz bei den Bahnkunden weg zu grätschen. Sie verlangen geradezu, dass die Öffentlichkeit getäuscht wird, um mit dieser Täuschung dann wieder zu argumentieren.

Haben Sie übrigens mitbekommen, dass jetzt auch EVG - die sich gegen die GDL-Streiks ausgesprochen hatte - die eigenen Abschlüsse nachverhandeln will, weil die GDL einen besseren Abschluß erzielt hat? Sind das alles geldgierige, überbezahlte Beschäftigte bei der DB?

Sie haben schon mitbekommen, dass man ohne die Mitarbeiter den Laden einmotten kann, weil nichts mehr geht?

@ Kaneel 18.12 h

"Ich nutze die Bahn gerne..."

Ich auch! Die Sparpreisangebote sind super und für mich ist es toll, umweltfreundlich und stressfrei zu fahren - und nicht selten einen schönen Ausblick zu haben.

Natürlich kann man auch "mal eben" nach z.B. Berlin fliegen zu einem ähnlichen Preis - wenn man auf Klimaschutz pfeift.

@Nachfragerin 18:06 Uhr..

Das mach ich, wenn ich in 4-5 Jahren in Rente gehe..

Bis dahin geht die Fahrt zum Dienst, zum Einkaufen mangels Einkaufsmöglichkeit in unserer Altstadt und Verwandtenbesuche definitiv nur mit dem Auto

18:50, Izmi

>>14:23 von FakeNews-Checker
"Sehr originell
Das GdL-Streikergebnis zahlen nun die Bahnkunden. Wer hätte das gedacht ?"

Das sehen Sie völlig falsch. Es hängt eher an der EVG , die nun für alle (für alle!) anderen Bahnangehörigen ebenfalls einen satten Ausgleich fordert. Die GdL war da noch moderat...<<

Sie wollen die Forderungen der EVG jetzt aber nicht als ungerechtfertigt bezeichnen, oder?

von schabernack 18:35

Natürlich, daß ist so.
Aber es gibt hier einige, die versuchen dem Personal oder der Gewerkschaft die Schuld für die Preiserhöhung im Dezember zu geben. Hier wurde sogar vom "gut bezahlten Bahnpersonal" geschrieben. Das gibt es aber nur im Management (Boni, Altersvorsorge).

Abgehaengt

Interessant, die Schere mal wieder.

19:01 von Wohlergehen: "Die Sparpreisangebote sind super"

versus

14:50 von Gytha: "Die Sparpreise sind schon länger keine mehr und nun auch noch die generelle Erhöhung, nein danke! Es reicht, dass mein Mann jedes WE und auch zur Arbeit mit dem Zug fährt, das ist teuer genug."

Noch Fragen zur Befoerderungsethik der DB?

20:09 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Aber es gibt hier einige, die versuchen dem Personal oder der Gewerkschaft die Schuld für die Preiserhöhung im Dezember zu geben.»

Lohn- und Gehaltskosten der DB AG (sogar inkl. der Gehälter für die Vorstände) sind im Vergleich zum Gesamtetat der Bahn so was wie Portokasse 2.

Nicht nur im Vergleich zu eher unsinnigen Bauprojekten wie Stuttgart 21 mit Milliardensummen. Der Betrieb der Bahn kostet auch ohne Investionen im Ausland im Inland ein sehr hohes Vielfaches der Löhne und Gehälter und Pensionen.

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