Kommentare - Bahnreisen: Die Renaissance der Nachtzüge

29. September 2021 - 16:48 Uhr

Nachtzüge sind wieder "in", gelten sie doch als klimafreundliche Alternative zum Fliegen. In dieser Nische sind besonders die Österreicher erfolgreich. Von ihnen könnte auch die Deutsche Bahn lernen. Von Angela Göpfert.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

@ État de gauche

Kraftfahrer erhalten keine Subventionen.
Sie subventionieren über die Mineralölsteuer/Energiesteuer andere Verkehrsmittel.

Nur der erste Satz ist richtig. Kein Steuerpflichtiger subventioniert irgend etwas. Zur Zahlung von Steuern sind wir alle verpflichtet.
Mal abgesehen davon, dass die Einnahmen durch die Kraftfahrer zu gering sind.

21:40 von État DE gauche

Zitat:"Es war richtig die Bahn zu privatisieren."

Das war aber nur eine Scheinprivatisierung, denn der Bund ist immer noch zu 100% Eigentümer der Deutschen Bahn. Das Ziel war ja, die Bahn an die Börse zu bringen (Mehdorn/Schröder), aber das war nur mit massiven Einsparungen zu erreichen, denn die Bahn hat wie die Post, die Energieversorger, der ÖPNV usw. eine Aufgabe der Daseinsvorsorge und damit auch jede Menge "unwirtschaftlicher" Aufgaben zu erfüllen, wie bspw. hier die Nachtzüge. Sowas mindert natürlich den Börsenwert und deshalb wurde die Bahn kaputt gespart, ohne dass der ursprüngliche Zweck erreicht wurde. Die Kosten dafür und für die jetzt notwendigen Investitionen trägt der Eigentümer, also der Bund und damit alle Steuerzahler. Welche Folgen eine vollständige Privatisierung gehabt hätte, lässt sich am Bsp. GBs hervorragend sehen: Die konservative Regierung Johnson musste die heruntergewirtschafteten Privatbahnen wieder
teilverstaatlichen, um zu retten, was noch übrig war.

@Miauzi um 21:33

So ganz schlüssig ist Ihre Argumentation nicht. Der LKW wird fahren, egal ob JiT oder in ein Zwischenlager. Da sich ein Zwischenlager nicht CO2-neutral betreiben läßt ist JiT nicht nur wirtschaftlich sondern auch sinnvoll.

@État DE gauche - Subventionen

21:45 von État DE gauche:
"Ja eben! Kraftfahrer erhalten keine Subventionen."
> Als deutscher Kraftfahrer nutzt man ein komplett durchsubventioniertes System. Das umfasst weit mehr als nur die Straßen.

"Sie subventionieren über die Mineralölsteuer/Energiesteuer andere Verkehrsmittel."
> Und verursachen Folgekosten, die durch diese beiden Steuern nicht ansatzweise abgedeckt werden können.

Der Umstieg auf die Schiene mag nicht immer der bequemste sein, aber er ist dringend geboten.

@dunkeldeutsch

"
Am 29. September 2021 um 21:54 von dunkeldeutsch
@ État de gauche

Kraftfahrer erhalten keine Subventionen.
Sie subventionieren über die Mineralölsteuer/Energiesteuer andere Verkehrsmittel.

Nur der erste Satz ist richtig. Kein Steuerpflichtiger subventioniert irgend etwas. Zur Zahlung von Steuern sind wir alle verpflichtet.
Mal abgesehen davon, dass die Einnahmen durch die Kraftfahrer zu gering sind."

Das ist genau der Trugschluß der Privatisierung-über-alles-Fraktion. Würde man den Straßenverkehr als Eigenbetrieb organisieren, d.h. Es müßte kostendeckend gearbeitet werden, würden die Befürworter der Privatisierung tatsächlich merken, daß individueller Straßenverkehr exorbitant teuer ist und die Bahn im Vergleich dazu konkurrenzlos billig und außerdem umweltschonend. Niemand würde mehr über die Bahnpreise jammern, sondern über die Mautgebühren. Ich wäre dafür: Kfz-Steuer abschaffen, Individualverkehr über Maut finanzieren. Das wäre ehrlich.

@Hirschauer

"m 29. September 2021 um 22:01 von Hirschauer
@Miauzi um 21:33

So ganz schlüssig ist Ihre Argumentation nicht. Der LKW wird fahren, egal ob JiT oder in ein Zwischenlager. Da sich ein Zwischenlager nicht CO2-neutral betreiben läßt ist JiT nicht nur wirtschaftlich sondern auch sinnvoll."

Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, daß ein Zwischenlager deutlich weniger CO2 verursachen würde, dazu könnte man größere Mengen wieder in Zügen per Bahn transportieren (ach nee, geht nicht mehr, die Strecken wurden ja von Mehdorn abgebaut, sowas aber auch), was wiederum etliche hundert LKW-Fahrten ersparen würde.

Die Privatisierung

von Volksvermögen (Bahn/Post etc.) und die Überführung in AG´s führt zu Misswirtschaft und Maroder Infrastruktur. Der Markt regelt da nur die Mitnahmementalität. Für die Beschäftigten und Kunden siehts Mau aus.

Es ist Diebstahl, nur das es niemand so nennt, wenn die durch die Allgemeinheit finanzierten Konzerne plötzlich an einzelne Lobbygruppen verkauft werden. So wird die Volkswirtschaft ausgeblutet und zurück bleiben nur Schäden die die nächsten Generationen nicht reparieren können.

Das muss hier einmal deutlich gesagt werden.

@21:54 von dunkeldeutsch

Kein Steuerpflichtiger subventioniert irgend etwas.

Faktisch und real, doch.

Die Bahn könnte in der jetzigen Form ohne Subventionen so nicht überleben. Und die Kosten des Straßenbaus werden durch Mineralölsteuer/Energiesteuer und weitere nutzungsabhängige Abgaben mehr als gedeckt.

@22:04 von Nachfragerin

Als deutscher Kraftfahrer nutzt man ein komplett durchsubventioniertes System. Das umfasst weit mehr als nur die Straßen.

Ja, nutzt, und das bezahlt was man nutzt, und zudem auch noch den Zugreisenden über das Steuersystem die Fahrkarte teilweise bezahlen.

@Nachfragerin um 20:51

Die Schiene kann dort punkten, wo es um lange Strecken geht und ganze Züge von-nach bewegt werden. Beispiele: Rotterdamm-Wien, Hamburg-Zürich.
.
Der Anteil an Privatgleisanschlüssen geht zurück. Schauen Sie mal, was eine Weiche in der Anschaffung kostet und welche Kosten entstehen, wenn der Anschluß von einer Personen-/Güterverkehrsstrecke abzweigt. Den Weichensteller gibt es nicht mehr und der Rangierer hat Sicherheitsauflagen zu beachten.
.
Privatgleisanschlüsse kenne ich nur noch von großen Industriebetrieben - mit einer Ausnahme, IKEA im Norden Dortmunds erhielt beim Bau des neuen Distributionszentrums einen mit zwei Gleisen in der Halle.

@21:30 von Karl Maria Jose

>> unschlagbar in euerm wissen bei allem

Wenn ich etwas (tatsächlich mal) nicht weiß, dann stelle ich halt Fragen bzw. schreibe garnichts zu dem Thema. -.-

@22:11 von État DE gauche

Die Bahn könnte in der jetzigen Form ohne Subventionen so nicht überleben. Und die Kosten des Straßenbaus werden durch Mineralölsteuer/Energiesteuer und weitere nutzungsabhängige Abgaben mehr als gedeckt.

Zu kurz Gedacht, die Folgekosten werden mal wieder vergessen, dazu die Versiegelung der Böden und alle ökologischen Schäden in deren Folge.

@AfD-Presseabteilung II

"
Am 29. September 2021 um 22:11 von État DE gauche
@21:54 von dunkeldeutsch

Kein Steuerpflichtiger subventioniert irgend etwas.

Faktisch und real, doch.

Die Bahn könnte in der jetzigen Form ohne Subventionen so nicht überleben. Und die Kosten des Straßenbaus werden durch Mineralölsteuer/Energiesteuer und weitere nutzungsabhängige Abgaben mehr als gedeckt."

Sie haben es immer noch nicht verstanden: Die Bahn könnte und kann in der jetzigen Form (Sie wird als Eigenbetrieb geführt) sehr wohl ohne Subventionen auskommen, wenn Mehdorns Altlasten - die angeblichen Gewinne, die ja unter anderem dadurch zustande kamen, daß einfach nicht mehr investiert und Strecken einfach stillgelegt wurden, Fahrpläne ausgedünnt, etc. pp. - bewältigt sind und die Bahn technisch und wirtschaftlich wieder auf Fordermann gebracht wurde. Dauert schon, seit Mehdorn weg ist und wird noch 10 bis 15 Jahre dauern. Die tolle Privatisierung hat den Steuerzahler Milliarden gekostet.

@Hirschauer Zitat: "@Miauzi

@Hirschauer
Zitat:
"@Miauzi um 21:33
So ganz schlüssig ist Ihre Argumentation nicht. Der LKW wird fahren, egal ob JiT oder in ein Zwischenlager. Da sich ein Zwischenlager nicht CO2-neutral betreiben läßt ist JiT nicht nur wirtschaftlich sondern auch sinnvoll."
JiT ist eine reine BWL-Erfindung - bei der Betriebskosten "geschickt" zu Allgemein-Kosten der Gesellschaft gemacht werden.
--
z.B. durch JiT ist der wesentlich ökologischere Bahntransport der Fahrzeugteile durch das Raster gefallen - er lässt sich halt nur via LKW und Strasse realisieren
ohne JiT muss nur noch ein Bruchteil der LKW fahren - was z.B. unsere Autobahnen drastisch vom Verkehr entlasten würde.
und schon hat man eine komplett andere CO2-Bilanz
--
mit BWL-Scheuklappen kann man keine VWL und auch keinen ökologischen Umbau betreiben - man verliert sich im buchhaltärischen Klein-Klein

@22:11 von État DE gauche

>> Die Bahn könnte in der jetzigen Form ohne
>> Subventionen so nicht überleben

Richtig, ABER:
Die Atomkraftwerksbetreiber könnten in der jetzigen Form ohne Subventionen so auch nicht überleben. Wann beschweren Sie Sich mal darüber? -.-

Zitat: "Mit dem kleinen aber

Zitat:
"Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, daß ein Zwischenlager deutlich weniger CO2 verursachen würde, dazu könnte man größere Mengen wieder in Zügen per Bahn transportieren (ach nee, geht nicht mehr, die Strecken wurden ja von Mehdorn abgebaut, sowas aber auch), was wiederum etliche hundert LKW-Fahrten ersparen würde."

Wenn man dem "Nieten-in-Nadelstreifen"-Wahnsinn einen Namen geben würde dann wähle ich "Mehdorn"
Die Bahn braucht für Neubau und Unterhalt von Gleiskörpern z.B. grosse Mengen an Schotter
Diesen gewinnt man in einheimischen Steinbrüchen - so weit so gut.
Diese Steinbrüche hatten früher mal alle einen Gleisanschluss - da kam er dann gleich auf die Wagons mit denen er dann zu den Baustellen gebracht werden konnte.
Die DB unter Mehdorn baute diese Anschlüsse ab - der Schotter wird jetzt per LKW gefahren.
Angeblich viel kostengünstiger...
..ja für die Bahn - aber nicht insgesamt - denn der Steinbruchbetreiber trägt jetzt die deutlich höheren Transportkosten alleine

Bahnstrecken kosten nur 1/10 des Straßenbaus

Ich habs gerade mal nachgesehen, für alle, die denken, Straße wäre billiger als Bahn. 1 Km Autobahn kostet zwischen 60 und 100 Millionen Euro. Einen Kilometer Schiene kostet zweigleisig 6 bis 9 Millionen Euro. Soviel zum Thema Straße wäre billiger.

@22:11 von État DE gauche

>> Und die Kosten des Straßenbaus werden
>> durch Mineralölsteuer/Energiesteuer [...]
>> mehr als gedeckt.

Lesen Sie zu diesem Irrglauben bitte meinen Kommentar von 21:11 nochmal. -.-

um 22:11 von État DE gauche

"@21:54 von dunkeldeutsch

Kein Steuerpflichtiger subventioniert irgend etwas.

Faktisch und real, doch.

Die Bahn könnte in der jetzigen Form ohne Subventionen so nicht überleben. Und die Kosten des Straßenbaus werden durch Mineralölsteuer/Energiesteuer und weitere nutzungsabhängige Abgaben mehr als gedeckt."

Die Kosten für das Teilprodukt "Straßenbau" - vielleicht. Die Kosten für das Gesamtprodukt "Straßenverkehr" - auf keinen Fall.
Dies ist die ähnliche Rechnung wie bei der Atomwirtschaft. Die Erzeugung der Kosten der Erzeugung mögen (und nicht mal das ist wahr) gedeckt sein. Die Gesamtkosten (Endlagerung!) bei Weitem nicht!

@unbutu77 um 22:09 Uhr

"Es ist Diebstahl, nur das es niemand so nennt, wenn die durch die Allgemeinheit finanzierten Konzerne plötzlich an einzelne Lobbygruppen verkauft werden. So wird die Volkswirtschaft ausgeblutet und zurück bleiben nur Schäden die die nächsten Generationen nicht reparieren können."

Die Befürworter von Marktwirtschaft und Privatisierungen werden die berechtigte Frage stellen, welche Schäden Sie konkret meinen? Denn seit 200 Jahren Industrialisierung im Kapitalismus geht es dem weitaus größten Bevölkerungsteil immer besser und besser. Das unendliche Wohlstandswachstum, inklusive dem Verschwinden so großer Armut, dass man verhungern könnte, wird doch auch für die nächsten Generationen gelten - wird man Ihnen entgegenhalten.
Also welche Schäden? Etwa, dass das Versprechen auf Aufstieg, Wohlstand und gute Rente durch Fleiß nicht mehr gelten, wie noch vor 40 Jahren? Oder die psychischen Schäden, burnout, Stress? Fettleibigkeit und Herzinfarkte wegen billiger ungesunder Ernährung?

@Anderes1961 um 22:08

Einspruch Euer Ehren.
.
Bei JiT brauche ich kein Zwischenlager, also entsteht auch kein zusätzliches CO2.
.
Zum Thema Privatgleisanschluß habe ich um 22:20 Nachfragerin in von 20:51 geantwortet.

Am 29. September 2021 um

Am 29. September 2021 um 22:11 von État DE gauche
@21:54 von dunkeldeutsch
Kein Steuerpflichtiger subventioniert irgend etwas.

Faktisch und real, doch.

Die Bahn könnte in der jetzigen Form ohne Subventionen so nicht überleben. Und die Kosten des Straßenbaus werden durch Mineralölsteuer/Energiesteuer und weitere nutzungsabhängige Abgaben mehr als gedeckt."

720.000.000.000 Euro (720 Mrd. in Worten, wegen der vielen Nullen bei 60 Mio Euro/Km) haben uns die ca. 12 000 Km Autobahn alleine an Steuergeldern bisher gekostet (nach heutigen Preisen). 324.000.000.000 (324 Mrd. bei 9 Mio/Km) kosteten uns bisher 36 000 Km Bahnstreckennetz.

Bei 48 Millionen Pkw heißt das, alleine für den Autobahnbau müßte man pro Fahrzeug 15 000 Euro bezahlen, um die 720 Mrd. Straßenkosten zu bezahlen.

um 22:09 von unbutu77

"Die Privatisierung

von Volksvermögen (Bahn/Post etc.) und die Überführung in AG´s führt zu Misswirtschaft und Maroder Infrastruktur. Der Markt regelt da nur die Mitnahmementalität. Für die Beschäftigten und Kunden siehts Mau aus."

Das stimmt so nicht.
Ein Staatsbetrieb wird auch durch politischen Erwägungen geführt. Diese können durchaus volkswirtschaftlich vollkommen unrational sein. Wenn eine Bahnstrecke von A nach B nur Kosten verusacht (zu wenige Bahnfahrer), gibt es zwei Möglichkeiten. Man erhält die Strecke um die Großstadt (B) trotzdem zu entlasten und Folgeprobleme (Wohnungsbau) zu berücksichtigen. Das wäre einem Privatunternehmen natürlich egal und dieses würde den zweiten Weg gehen und die Strecke schließen.
Trotzdem muss aber auch bei der Version "Erhalten" eine Verhältnismäßigkeit bleiben, da ja der Steuerzahler die Version bezahlt und auch Rechenschaft erwartet.
Da haben Lobbygruppen gar nichts zu sagen. Nur die Schmerzgrenze verschiebt sich...

@Hirschauer

"Am 29. September 2021 um 22:43 von Hirschauer
@Anderes1961 um 22:08
Einspruch Euer Ehren.
.
Bei JiT brauche ich kein Zwischenlager, also entsteht auch kein zusätzliches CO2.
.
Zum Thema Privatgleisanschluß habe ich um 22:20 Nachfragerin in von 20:51 geantwortet."

Ich machs nur ganz kurz, weil es sonst wieder zu weit ab vom Thema ist. Klares Jain. Über Detailfragen können wir ja gerne bei einem entsprechenden Thema gerne diskutieren, beschränken wir uns hier und heute auf die Bahn. Einverstanden? :-)

@22:25 von Anderes1961

Sie haben es immer noch nicht verstanden: Die Bahn könnte und kann in der jetzigen Form (Sie wird als Eigenbetrieb geführt) sehr wohl ohne Subventionen auskommen, wenn Mehdorns Altlasten

Die Bahn war vor Mehdorns Zeit noch viel teurer, hat Unmengen an Steuergeldern verschlungen.

@Miauzi um 22:25

Ich bin Dipl. Kaufmann und zum Dipl. VW fehlte mir nur ein Semester für Diplomarbeit und Prüfung. Es ließ sich aus zeitlichen Gründen (heftiges Reiben des rechten Daumens an der Unterseite des linken Zeigefingers) nicht mehr realisieren.

Wo sind die Nachtzüge?

Hat die Deutsche Bahn nicht alle nach Österreich verkauft, eine Geniale Planung!

um 22:40 von WM-Kasparov-Fan

"Also welche Schäden? Etwa, dass das Versprechen auf Aufstieg, Wohlstand und gute Rente durch Fleiß nicht mehr gelten, wie noch vor 40 Jahren? Oder die psychischen Schäden, burnout, Stress? Fettleibigkeit und Herzinfarkte wegen billiger ungesunder Ernährung?"

Sie hatten vor einiger Zeit mal ihren (Lebens-)Beitrag zur Sozialversicherung bzw. Steueraufkommen gepostet. Diesen dürfen sie gerne wiederholen, um diesen Kommentar ins richtige Licht zu rücken. Auch ihr Wunsch nach einem BGE wird dann klarer.

@AfD-Presseabteilung II

"Am 29. September 2021 um 22:58 von État DE gauche
@22:25 von Anderes1961
Sie haben es immer noch nicht verstanden: Die Bahn könnte und kann in der jetzigen Form (Sie wird als Eigenbetrieb geführt) sehr wohl ohne Subventionen auskommen, wenn Mehdorns Altlasten

Die Bahn war vor Mehdorns Zeit noch viel teurer, hat Unmengen an Steuergeldern verschlungen."

Jetzt trägt es Sie aber wirklich aus der Kurve.

um 21:45 von État DE

um 21:45 von État DE gauche

"
Ja eben! Kraftfahrer erhalten keine Subventionen.
Sie subventionieren über die Mineralölsteuer/Energiesteuer andere Verkehrsmittel.
"

->
Für den Kraftfahrer wird doch alles getan:
Infrastruktur:
- Radfahrer, die Kraftfahrer subventionieren
(12 Millionen für Radwege – nutzt Scheuer für neue Straßen)
- 560+ Milliarden Subventionen für Scheuers 'keine Mautbetreiber' (geschätzt)

Fahrzeughersteller:
- Autobranche mit Milliardengewinnen per Corona-Hilfen subventioniert
- Tesla-Subventionen (Fahrzeughersteller)
-Strafzahlungen des Abgaskartells waren doch schon im Gewinn eingepreist...
-usw...

für den Kraftfahrer:
- Abwrackprämie gab es 2009
- & grad aktuell 'ne Umweltprämie bis max 9.000€
...wem das nicht reicht, für den gibt's noch die Dienstwagen-Regelung...

@AfD-Presseabteilung II

"Am 29. September 2021 um 22:58 von État DE gauche
@22:25 von Anderes1961
Sie haben es immer noch nicht verstanden: Die Bahn könnte und kann in der jetzigen Form (Sie wird als Eigenbetrieb geführt) sehr wohl ohne Subventionen auskommen, wenn Mehdorns Altlasten

Die Bahn war vor Mehdorns Zeit noch viel teurer, hat Unmengen an Steuergeldern verschlungen."

Jetzt, nachdem ich wieder tief Luft geholt habe, nur eine Frage: Wieviel ist Umengen? Oder ist das einfach nur mal eine pauschale, faktenfreie Behauptung? Das will ich nicht glauben. Unmengen ist ja eine ziemlich konkrete Zahl - in den Augen mancher Menschen.

21:40 von État DE gauche

«Es war richtig die Bahn zu privatisieren.»

Die Bahn in Deutschland ist nicht privatisiert, aber wenn man die DB AG mit dem 100% Anteilseigner Staat als "privat" ansehen will. Dann ist es so was wie das Quasi-Maximum an Unsinn an denkbarer Art von Privatisierung. Der Staat erwartet die DB AG als Dividendenbringer. Mega ungeschickt.

Entweder man betreibt die Bahn wie die SNCF in Frankreich als Staatsbetrieb. Oder man privatisiert die Bahn so wie Japan Rail mit Vorgaben des Staates, wo Strecken sein sollen, und wie das Angebot an Leistungen der Bahn.

In beiden Fällen sind Staatliche Vorgaben, aber auch Unterstützung beim Bau von Trassen, ohne dass der Staat Gewinne abschöpft. In der Schweiz ist es auch ähnlich. Deswegen haben auch alle 3 Länder Bahnsysteme, die besser, und dann auch noch relativ günstiger für Passagiere sind. Sogar im Mega-Teuer-Land Japan.

Bei sowas dampfen aber die Jünger von Privatisierung (die Sie nicht mal verstehen) wegen zu viel Sozialismus aus den Ohren.

@Hirschauer Zitat: "Einspruch

@Hirschauer
Zitat:
"Einspruch Euer Ehren.
Bei JiT brauche ich kein Zwischenlager, also entsteht auch kein zusätzliches CO2."
Typisch selektive BWler-Betrachtungsweise
-> die Ladeplattform des LKW ist das Zwischenlager
und
JiT lässt sich unter den aktuellen Rahmenbedingungen NUR via LKW organisieren - per Bahntransport ist dies nicht möglich
darum hat sich auch ein grosser Teil des Transportvolumens vom Bahn-Gleis auf die Strasse verlagert - was den CO2-Ausstoss pro Transport-KM drastisch erhöht hat
--
Sie brauchen hier nicht mit ihrer Berufsqualifizierung "winken"...
..ein Diplom habe ich übrigens auch

@22:32 von saschamaus75

Lesen Sie zu diesem Irrglauben bitte meinen Kommentar von 21:11 nochmal. -.-

Von mir bereits in dem Kommentar, auf den sie antworten, beantwortet. Stichwörter: "faktisch und real".

@22:26 von saschamaus75

Das bekannte "auch-Argument" bezüglich Subventionen.
Fragt aber nicht "wie viel" im Vergleich zum Wettbewerb.
Nach Verrechnung der gezahlten Steuern, Abgaben und realen Leistungen stellt es sich oft heraus, dass so manche "Subvention", eigentlich das Gegenteil ist.
Bei der Bahn ist unter dem Strich die Subvention jedoch real.

@ 23:07 von Anderes1961

Jetzt trägt es Sie aber wirklich aus der Kurve.

DER SPIEGEL 4/1977

"Die Bundesbahn, zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands, ist zu einem kaum noch tragbaren Kostgänger des Staates geworden. Nur noch acht Prozent der Reisenden fahren lieber mit der Bahn. Die fälligen Zuschüsse -- 1977 knapp 15 Milliarden Mark -- kann der Bundesfinanzminister nicht mehr aufbringen."

@Anderes1961- Die Bahn war früher nicht teurer

Die Gelder welche in den Unterhalt instandsetzung gingen,
landeten auch dort wo sie gebraucht wurden.

Heute landen diese Gelder unter den Armen der Manager,
welche doppelt noch an der Auftragsvergabe an Externe
Sub Sub Unternehmen verdienen.

Der Staat als Beute des Kapitals :-)

Bahnhöfe , Netz sind die Opfer
Was rollt, erwirtschaftet Kapital und wird gemäß EU-Wettbewerb wirtschaftlich.

um 21:24 von État DE

um 21:24 von État DE gauche:
"
Habe ich bereits mehrfach geschrieben: nutzungsabhängige Steuern und Abgaben wie z.B Mineralölsteuer/
Energiesteuer. Maut ist übrigens auch nutzungsabhängig.
"

->
Straßenbaubeiträge für Anwohner, die oftmals mit ihren vorhandenen Straßen zufrieden sind, damit/weil Ortsfremde bei denen durch die Gegend gurken, welche sich häufig Mineralölsteuer/Energiesteuer beschweren...

Ein besonders Beispiel für

Ein besonders Beispiel für den transport-Wahnsinn sind die die Krabben aus der Nordsee.
Als ich Kind war in den 1970er Jahren sah ich am Sonntag-Mittag mal einen Beitrag über einen deutschen Erfinder -> Krabben-Auspulen via Maschine
Super Sache sagte mein Vater - der wusste wie müheseelig das mit der Hand ist - der lebte 1935-38 an der Nordsee.
--
Haben wir heute solche Maschinen? NEIN!
weil die deutsch Fisch-Industrie eine andere "Mega"-Idee hatte -> wir fahren die Krabben via Kühl-LKW nach MARROKO und lassen sie dort per hand auspulen und dann wieder zurück nach D-Land
-> damit man sie dann "fangfrisch" am Hafenkai mit Brötchen dem Touri verkaufen kann
Heute macht man es in Algerien - noch biliger als Marroko!
--
Nur eines der vielen Beipiele die es nur geben kann wenn BWL vor VWL gilt.

@AbseitsDesMain

[...]
Und die Bahn fährt mit Luft und Liebe?
Ein ICE benötigt bei 50 % iger Besetzung etwa die Energie von 2-3 Liter Benzin als Äquivalent. Dazu eine eigene Trasse mit Versiegelung großer Flächen und Trennwirkung. Auf den Straßen sehe ich neben Pkws in letzter Zeit neben Bussen und Fußgängern auch viele Fahrräder. Die Bahn ist da nicht so offen für Vielfalt ...

Aja. Eine Straße hat keine Trennwirkung oder versiegelt keine Flächen?

Im Vergleich zu einer Straße versiegelt eine Bahntrasse nur einen Promilleanteil an Fläche, die eine Straße benötigt. Wasser kann an einer Bahntrasse versickern.

Bei uns im Ort gibt es eine stark befahrene Durchgangsstraße. Neulich traf ich einen Bekannten auf der gegenüberliegenden Seite. Ich fragte: "Wie bist du rüber gekommen?" Er antwortete: "Gar nicht. Ich wohne hier."

Ist nur ein Witz, beschreibt aber die Situation bei uns im Ort sehr gut. Soviel zur Trennwirkung einer Straße.

Darstellung: