Kommentare

Ist mir...

...schon jetzt etwas zu viel "Schau"laufen.

Schon eigenartig,

wenn nicht die Partei mit den meisten Sitzen einlädt, sondern die beiden Juniorpartner erst mal zusammen rumklüngeln. Das spricht für ziemliche Profilierungswut, und die wird der SPD nicht guttun. Insofern wäre die CDU zu warnen, sich von denen am Nasenring durch die Arena führen zu lassen, nur um Laschet noch zu retten.

Man wagt nicht daran zu denken,...

...dass die CDU wieder ins Regierungspaddelboot geholt würde.
Da die Wahlergebnisse, vor allem im Vergleich zur letzten Wahl gezeigt haben, was "des Volkes Wille" n i c h t ist, muss das Ganze an sich auf die Ampel hinauslaufen.

Das weiß die FDP natürlich auch, und wenn deren führende Persönlichkeiten jetzt damit kokettieren, dass Jamaika noch keineswegs vom Tisch sei, dient das wohl eher dem Weichkochen der Grünen bei den Koalitionsverhandlungen.

Und denen dürften das ja ebenfalls klar sein...

Und so wird es bald wieder zu hören und zu lesen sein, dass man miteinander "ringt".

Die Gretchenfrage: welche Koalition wollen die Wähler ?

Die Vorsondierung der beiden möglichen Koalitions- und Regierungspartner Grüne und FDP macht Sinn. Ausloten was geht und welchen Stellenwert die einzelnen Programmpunkte für die möglichen Partner haben.

Dass die FDP die Jamaika-Option noch offen hält, ist Verhandlungstaktik, um den Preis für die SPD nach oben zu treiben.

Die Präferenzen der Wahlbevölkerung sind, wie die Umfragen ziegen, indes klar für eine von Olaf Scholz als Bundeskanzler geführte Regierung. Sich dagegen zu formieren würde die Grünen zerreißen und auch für Union und FDP bei den kommenden Landtagswahlen eine Belastung werden.

Die FDP

Dann hat die FDP offenbar den Willen der Bürger*innen bei der Wahl, wie auch den Umfragen zur Regierungsbildung nicht verstanden.
"Parteichef Lindner habe zuletzt deutlich gemacht, dass die Liberalen eine Präferenz für ein solches Bündnis haben"(Jamaika)
Es wäre doch DER Lacher, wenn Lindner die nächsten Koalitionsgespräche platzen lassen würde, die Grünen sich wehren (zu recht) Jamaika einzugehen und eine neue große Koalition unumgänglich werden würde.
Beide jetzt so wichtigen Parteien gehen wieder in die Opposition und bis 2025 haben sich hoffentlich die jungen Wähler*innen informiert und festgestellt, dass die FDP Politik für maximal 10% der Bevölkerung macht und ganz sicher nicht für junge Menschen die am Anfang ihres Berufslebens stehen mit zumeist entsprechenden Einkommen.

FDP und Grüne

E n d l i c h mal im Vordergrund stehen u n d
das Gefühl zu haben: Jetzt braucht man mich !
Reicht das zum Regieren ?

Merkwürdige Interviews

Ich verstehe gar nicht, warum irgendwelche Vertreter von FDP oder Grünen in irgendwelchen Interviews ständig betonen müssen, dass ihnen Jamaika oder eine Ampel "näher liegen". Erstens weiß das jeder und zweitens bringt das alles nichts, wenn die beiden sich nicht näher kommen. Dann gibt es nämlich weder Jamaika noch eine Ampel. FDP und Grüne müssen sich auf jeden Fall vertragen. Sonst Groko. Da die Union Laschet bis dahin vermutlich in die Wüste geschickt hat, bleibt die Frage, wer dann Vize wird.

RE: harry_up um 08:37

***Ist mir...
...schon jetzt etwas zu viel "Schau"laufen.***

Ach, die senden jetzt Signale nach innen und nach außen: "Wir legen jetzt los. Keine Zeit zu verlieren. Jetzt wird gearbeitet.Und wir sind jetzt dran am Thema Regierungsbildung!".

Und wenn die jetzt ihre Pflöcke eingeschlagen haben und später mit der SPD in Koalitionsverhandlungen treten, dann wir sicherlich noch so manches Drama durch die Republik getrieben. Gehört alles zum Programmablauf der jetzt abgespult wird, um später auch vor den eigenen Leuten als maximal harte Verhandler dazustehen, mit der Aussage: "Mehr ging nicht!".

Gruß Hador

Gut so.

Wenn sich jede Partei auf ihre Kerninhalte konzentrieren wird, sollte es klappen. Nur mal zur Erinnerung, die Grünen sind keine Partei der sozialen Gleichheit. So wie die FDP eben keine Ökopartei ist.
.
Die SPD wirft dann noch den Mindestlöhn ein, dann passt das schon im groben.
.
Eine Sicherung der Rente sollte für alle kein Problem sein, immerhin sind die meisten Wähler rentennah und auch der Jugend liegt ja an einer "sicheren" Rente... zumindest an dem Versprechen.
.
Daher, also soooo abwegig ist das alles nicht. Ob die Koalition dann auch 4 Jahre hält, das weiß man bei einer FDP Beteiligung natürlich nie.

Dieses Foto der Vier

kann ein Selbstbezichtigungsselfie eines großen Zwergenaufstandes sein.
Oder ein Bild, das für einen fulminanten politischen Aufbruch steht.
Schaun mer mal.

Das ist ja alles schön und

Das ist ja alles schön und gut, beste Absichten überall. Trotzdem wird es 2023 die nächsten Wahlen geben, weil irgendwas nicht passt.
Und dann wird Scholz wieder gewinnen.
Denn bei der Union wird bis dahin immer noch Vakuum herrschen.
Wo sind denn eigentlich die ganzen Nachwuchsorganisationen?
Jusos, Junge Union,Julis, hellgrüne(?)...?
Was sagen die eigentlich zu den Possen der versammelten Altenriegen?

Den starken bürgerlichen Flügel der Grünen nicht unterschätzen

Interessant war am Wahlabend das Interview mit den beiden Ministerpräsidenten von Saarland und Baden-Würrtemberg.

Winfried Kretschmann hat aus seiner Präferenz für Jamaika keinen Hehl gemacht. Er führt eine erfolgreiche Landesregierung und steht der stärksten bürgerlichen Partei in Baden-Württemberg vor. Dort sind die Grünen im Zentrum verortet und führen eine ziemlich störungsfrei arbeitende Koalition mit der CDU.

Wenn von 'Kretsch', der als beliebtester Ministerpräsident in Deutschland regiert, für Jamaika geworben wird, hat das Gewicht. Aber bei den Grünen würde es dennoch nicht geschmeidig durchgewunken werden sondern zu heftigen Diskussionen führen.

@08:52 von Erich78

"ganz sicher nicht für junge Menschen die am Anfang ihres Berufslebens stehen mit zumeist entsprechenden Einkommen"

Es gibt ja nicht die "jungen Menschen". Es gibt zahlreiche junge zukünftige Erben, die irgendeinen Business-Bachelor studieren und von einer Managementkarriere träumen. Die Unis sind voll davon. Alles potentieller FDP-Nachwuchs.

"Die Jugend" besteht aus den oben beschriebenen, den FFF-Anhängern, den Mechatroniker-Azubis, die unbedingt ihr Geld in einen gebrauchten 3-er investieren müssen, den idealistischen Azubis auf Schulen für Pflegekräfte usw.

Jede Partei hat eine Jugendorganisation und wenn die FDP unter der Fraktion mit dem hochgeklappten Polo-Kragen gerade hipp ist, dann ändert sich das auch mal wieder.

Schon eigenartig,

Schon eigenartig, aber dennoch richtig dass eine Einigkeit erzielt wird die mehrere Faktoren berücksichtigt. A realistische Umweltvorgaben, B keine Demontage der Deutschen Wirtschaft, C eine Verbesserung der Ausrüstung unserer Bundeswehr, D wie Deutschland keine erhöhten Steuern für den Mittelstand und alle Bürger. Realisten und Pragmatiker sollen in der Regierung das Sagen haben und keine idiologisch ausgerichteten Fantasten. Herrn Scholz seine Aufgabe ist es, die Büxe der Patera in seiner Partei immer geschlossen zu halten.

Dickerwisser

Was soll da merkwürdig sein? Grüninnen und FDP müssen ja so oder so zusammenkommen. Wozu brauchen die da den störenden Laschet oder Scholz? Und wenn die nicht zusammenpassen, gibt es galt rotrotgrün oder schwarzgelbblau. Oder doch rotschwarz mit Kanzler söder.

@ 08:49 von derdickewisser

Sie sagen es!
Es mutet schon merkwürdig an wenn zwei Parteien die gerade einmal 11,5 und 14,8% der Stimmen, also wirklich einen kleinen Prozentsatz der Wähler*innen vertreten, jetzt so eine mediale Welle machen.
Klar die sog. Volksparteien haben auch nur ~10% mehr Stimmen bekommen, dennoch fühlt sich das komisch an, wenn jetzt erst einmal die Juniorpartner zusammen kommen, um dann mitzuteilen, wer Kanzler ihrer Gnade werden soll.
FDP und Grüne tuen gerade so, als ob sie noch nie etwas miteinander zu tun gehabt hätten und sich erstmal klar werden müssen, was eigentlich die Inhalte der jeweiligen Parteien seien.
Das Herr Günther seit 2017 offensichtlich erfolgreich eine Jamaika Koalition führt und die Parteien natürlich programmatisch genau wissen was der jeweils Andere für eine Politik vertritt, wird gänzlich ausgeblendet.
Die sollen mit Herr Scholz in Koalitionsverhandlungen gehen und sich dann Gedanken machen, falls das scheitert.
Diesen Kindergeburtstag jetzt kann man getrost lassen

Wenn das grün/gelbe Ergebnis den Größeren mißfällt,

was machen die Grün/Gelben dann. Sind Sie sich so sicher, dass die Größeren so kanzlerschaftssüchtig sind, dass sie sich dem Vorschlagspaket widerspruchslos beugen. Das wissen wir/sie noch nicht, ob solche Überlegungen aufgehen, insbesondere dann, wenn sie bei ihren Abstimmungsgedanken vergessen, die möglichen Reaktionen der zukünftigen größeren Regierungspartner, soweit möglich, mitzubedenken.

Tolles. Foto!

Ziemlich beste vier Freunde (nach leckerem Essen und einem Glas Wein?) - da geht was mit denen!
Hoffentlich kommt nicht noch so ein „Spielverderber“, den so viele Rentner gewählt haben.

Etwas 'Skandinavisierung' würde Deutschland gut tun

In den Ländern Skandinaviens regieren seit Jahrzehnten Koalitionen mit einem starken sozialdemokratischen Bezug. Die bürgerlichen Parteien haben viel an sozialpolitischen Positionen der Sozialdemokraten übernommen, während diese umgekehrt ihre Wirtschaftspolitik liberal gestalten.

Das Ergebnis ist eine erfolgreiche Wirtschaft, ein Arbeitsmarkt mit 'Fördern & Fordern' und eine Sozialpolitik, die für sozialen Frieden sorgt.

Die Parteien stehen im harten Wettbewerb zueinander, aber wenn es um den Erhalt der Funktions- und Regierungsfähigkeit des Landes geht, wird kooperiert.

Vieles davon könnte zum Vorbild für deutsche Regierungen werden.

Re : dr.bashir !

Das ist da Eine, ständig vor irgend welchen Mikrofonen stehen und quasseln.
Das andere, was ich kritisiere, ist die Sucht der Presse, den Damen und Herren ständig auf die Füße zu treten, dauernd irgend was zum Besten zu geben, statt mal abzuwarten, und den Protagonisten die Zeit zu geben, sich zu finden und verständigen.
Dieser Wahn alles sofort und live zu senden, schon bevor das Ei gelegt wurde, zu spekulieren, zu drängen, aber auch die Sucht von manchen Personen ständig zu befriedigen, die sich profilieren wollen, gefährdet viel zu viel !
Auch das Gerangel in der CDU wird schon zuvor "zerlegt", bevor die Partei ihre "Linie" gefunden hat, und dort allen klar ist, man geht besser in die Opposition, um sich zu erneuern und wieder finden !

Das Theater geht weiter und weiter...

Eigentlich ist es doch völlig egal, wer mit wem koalliert.
Mal ernsthaft, was soll sich den ändern, wenn die Beteiligten stets die gleichen bleiben? Es werden nur die Themen etwas anders gewichtet und ins öffentliche Interesse gerückt. Jetzt sind es vielleicht mehr Umwelt und soziale Belange, doch glaubt irgendwer ernsthaft, daß sich an der Politik auch nur ein Deut ändert? Wählerwille, Regierungsauftrag etc., das sind doch nur Phrasen, um dem Bürger vorzugaukeln, er hätte a) etwas mitzubestimmen und b) man wäre engagiert.
Es wird weiterhin soziale Einschnitte, Kriegseinsätze der BW und das Diktat der (Finanz)wirtschaft geben, ebenso wird sich an der Außen- und EU-Politik Deutschlands nichts ändern.
Eben weil es nach wie vor die Frösche sind, die den Sumpf trockenlegen sollen. Nur eben ab und an mal andere Frösche. Es regiert nach wie vor die "Marktwirtschaftliche Einheitspartei Deutschlands" (CxUSPDFDPGrüne) im Auftrag der Wirtschaft. Alles wie gehabt.

@Carina F. um 08:48

Dass Sie jetzt schon wissen, wer mit wem ins „Bettchen“ könnte und wer das auf gar keinen Fall darf (weil sonst die „Scheidung“ droht), ist interessant.

FDP

Gestern bei Markus Lanz konnte man sehen, für was die FDP z.B. in Sachen Militär steht. War interessant was da Frau Zimmermann von sich gab. Bewaffnete Drohnen, mehr Nuklear. Dann die Steuern, wer soll das bezahlen? Die FDP pokern sehr hoch, so manch einer hat sich verzockt s.h. CDU/CSU. Die FDP meint ja das bei ihnen der Zulauf von den Jüngeren zugenommen hat. Ist ja richtig, aber ob die dort bleiben ist eine andere Sache wenn sie bemerken, welches Spiel die FDP spielt. Die meisten Jüngeren haben ja die FDP noch nicht in einer Regierung erlebt. Ich bin gespannt wie sich die Grünen und die SPD sich mit der FDP einigen, da gibt es bestimmt noch dicke Kröten zu schlucken.

Spannend

Scholz' Drohung an die FDP, mit der Linken zu koalieren, ist ad acta gelegt.

Jetzt hält Lindner mit der Jamaika-Option die Parteilinke der SPD (Esken, Kühnert) im Zaum. Große Umverteilungs- oder Enteignungs-Träume kann die SPD-Linke jetzt begraben.

Für mich würde zwar das politische Wasser bergauf fließen, wenn die Union trotz -9 % und der breiten innerparteilichen Skepsis noch einmal die Regierung anführte (die Finger leisten schon beim Schreiben Widerstand).

Aber so ist es im Moment: die Union ist als Option nützlich, damit die Annäherungen von Rot, Grün, Gelb genügend Freiheitsgrade besitzen und nicht zu schnell feststecken.

Faszinierend würde Spock sagen.

@derdickewisser

"
Am 29. September 2021 um 08:49 von derdickewisser
Schon eigenartig,

wenn nicht die Partei mit den meisten Sitzen einlädt, sondern die beiden Juniorpartner erst mal zusammen rumklüngeln. Das spricht für ziemliche Profilierungswut, und die wird der SPD nicht guttun. Insofern wäre die CDU zu warnen, sich von denen am Nasenring durch die Arena führen zu lassen, nur um Laschet noch zu retten."

Daran ist gar nichts eigenartig. Die Artikel der letzten Tage nicht gelesen? Es ist im Gegenteil äußerst sinnvoll, das so zu machen, daß erst die beiden kleineren Parteien sich einigen, bevor mit der SPD verhandelt wird oder eventuell später mit der CDU.

Ich weiß nicht, was ich von Ihrem Post halten soll, er ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. Aber vielleicht wollten Sie ja einfach nur rumküngeln und Nasenring in einem Post unterbringen.

Erich

"Gedanken machen, falls das scheitert.
Diesen Kindergeburtstag jetzt kann man getrost lassen"

Könnte man sowieso. Eine Regierung ist absolut nicht notwendig. Es würde völlig reichen, wenn die Abgeordneten im BT nach ihrer eigenen Meinung abstimmten. Dann würde die stärkste Partei ein paar Minister bestimmen. Die dürften dann das Ergebnis öffentlich vortragen.

Wozu brauchen wir eine Regierung? Das Parlament entscheidet. Und da ist für die CDU in meckpomm bestimmt was anderes wichtig Als für die CDU im Saarland.

@Erich78 um 08:52

>> …Dann hat die FDP offenbar den Willen der Bürger*innen bei der Wahl, wie auch den Umfragen zur Regierungsbildung nicht verstanden… <<
-> Da haben Sie womöglich etwas nicht verstanden: die FDP hat nicht den Willen der Bürger*innen aus der Wahl umzusetzen, sondern wie sie ihr Programm am besten verwirklichen kann - das ist der Auftrag, den die FDP von ihren Wähler*innen erhalten hat!

Re : Bender Rodriguez !

Also ich finde es in Ordnung, wenn diese beiden erst mal schauen, ob sie eine gemeinsame und vertretbare Linie finden, mit denen beide leben können, um dann mit der SPD und Scholz zusammen Nägel mit Köpfen zu machen.
Es wird sicher für keinen eine leichte Aufgabe, aber im Sinne von allen und all den so wichtigen Aufgaben und dem Wunsch, einen Aufbruch zu starten, sollten die beiden, aber auch die SPD ihre Positionen sehr deutlich und klar überdenken, damit für alle was Positives raus kommt. Jegliches "Gockel- Denken" sollte in den Hintergrund, denn die Probleme sind zu wichtig und drängend !

09:08 von Bender Rodriguez | Lauter Falsch-Additionen

'Und wenn die nicht zusammenpassen, gibt es galt rotrotgrün oder schwarzgelbblau. Oder doch rotschwarz mit Kanzler söder. '

Keine dieser Additionen geht auf. RGR hat keine Mehrheit.
Rotschwarz mit Kanzler Söder ist sicher als kleinerScherz gedacht ;-) Wieso sollte die SPD als stärkste Partei dem Junior-Partner die Kanzlerschaft antragen ?

schwarzgelbblau ist ein NOGO, weil schon aus demokratischen Prinzipien weder die Union noch die FDP mit den Rechtsradikalen paktieren würden. Falls doch, würden sie einen Großteil ihrer Wähler verlieren und die Addition würde auch nicht aufgehen.

Also bleibt Ampel oder Jamaika.

"Parteifreund" Jürgen hör endlich auf

WAS bei all dem Störfeuer immer vergessen wird FDP und Grüne sind stärker als der jeweilige Kanzler und seine Partei/en.

Wenn sich beide so wie in den vergangenen Koalitionen mit dem Katzentisch abspeisen lassen, wären sie schön dumm.
Wenn sie zusammen agieren holen sie am meisten raus.
Übrigens wäre Laschet in der -1%+x knapp über -10 Sitze schlechteren Postion als Scholz, .
- Da wäre also nochmehr rauszuholen.

Beide sind schwach auch wenn das Brüllen von Scholz etwas anderes suggerieren will.
Beide sind weg, wenn sie nicht Kanzler werden, beide entsprechen nicht (mehr) dem Mainstream ihrer Partei.

Wenn sich FDP und Grüne sorgen machen welche Koalition kommt schlecht ankommt (in Bezug auf einen Wiedereinzug/regierung 2025) , das ist bei jeder der Fall...

Die Idee mancher der CDU sie könnten sich in der Opposition neu sortieren und 2025 wiederregieren ist ein Witz und zeigt nur Hoffnung auf die Fehler der SPD in der Regierung.
Sie fliegen so oder so im Saarland und S-H raus..

Erich78

Danke für den Kommentar. Vermutlich hat die FDP den Wählerwillen überhaupt nicht verstanden. Wenn die jetzt wie die aufgeblasenen Gockeln durch viele Talkshows geschleust werden, wird mir ganz anders. Wenn ich höre, dass Herr Lindner die oberen 5% mit 30 Milliarden entlasten will, die dann dem sogenannten Mittelstand zu gute kommen sollen, werden für die unteren Schichten nur noch die Brotkrumen verteilt. Das ist Typisch FDP. Auch die immer wieder gleiche Formulierung, dass die SPD von 75% der Wähler nicht gewählt worden ist, ist zwar richtig, aber das die FDP auch nur von 14 % der Wähler gewählt wurden, wird verschwiegen.

Beste Grüße

Geschmeidig, diese Grünen

Sie sind in 7 Bundesländern mit in der Regierung, in allen erdenklichen Koalitionen. Und der Herr Kretschmann ist in Baden-Würtemberg seit 2011 Regierungschef, wo er erfolgreich S21 fertigbaute und Fahrverbote wegen erhöhter Abgaswerte abwenden konnte. Gefällt mir einfach!
.
Und so können die Grünen nun locker mit Herrn Lindner klöppeln, es kann ihnen ja nicht schaden. Und ob Jamaika oder Ampel, ein wirklicher Politikwechsel kann da nicht zustande kommen, außer man rechnet die bewegenden Worte zu den Taten.

RE: dr.bashir um 09:06; @08:52 von Erich78

***"ganz sicher nicht für junge Menschen die am Anfang ihres Berufslebens stehen mit zumeist entsprechenden Einkommen"

Es gibt ja nicht die "jungen Menschen". Es gibt zahlreiche junge zukünftige Erben, die irgendeinen Business-Bachelor studieren und von einer Managementkarriere träumen. Die Unis sind voll davon. Alles potentieller FDP-Nachwuchs.***

Werter dr.bashir,

bitte nicht so pauschale Urteile zu jungen Menschen die einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang absolvieren wollen.
Meine Studienkollegen/-Freunden und ich waren hälftig liberal-konservativ und sozialdemokratisch eingestellt. Die Hälfte aus dem l-k Lager ist zu den GRÜNEN und LINKEN gewechselt. Tätig sind wir als Geschäftsführer/Manager, Wirtschaftsprüfer und Selbständige. Aber mit liberal oder konservativ haben wir allesamt nicht mehr viel am Hut, aus Erfahrung "klug" geworden.
Und das sollten wir auch den Herren Lindner und Wissing, wie auch Frau Baerbock und Herrn Habeck zubilligen.

Gruß Hador

bodenhaftung

den weg den beide parteien gehen finde ich gut, wenn eine menschliche basis gefunden wird, ist sicher auch eine inhaltliche möglich. die allerdings mit dem dritten partner gefunden werden muss. dabei sollte man sich auf die spd konzentrieren, denn die union muss sich erst selbst sortieren. das laschet die politische bühne verlassen muss wird durch verschiedene äußerungen aus der union deutlich. das die machtposition fraktionsvorsitzender nur für 6 monate besetzt wurde, sind anzeichen dafür, dass teile der union sich in der opposition sehen. grüne und fdp sollten in ihren forderungen gegenüber der spd die bodenhaftung nicht verlieren, denn nach dem abgang von laschet ist auch mit einer anderen person eine groko unter spd-führung wieder möglich.

08:52, Peter Kock

>>FDP und Grüne
E n d l i c h mal im Vordergrund stehen u n d
das Gefühl zu haben: Jetzt braucht man mich !
Reicht das zum Regieren ?<<

Ohne die FDP und die Grünen wird es keine Regierung geben.

Ist so.

Wie würde Laschet's Kanzlerschaft auf die Wähler wirken ?

Verheerend.

Die Wähler von heute haben ein sensibles Gespür für Fairness und werten es aus diesem Grund als richtig, wenn Scholz die Regierung führt. Natürlich ist dafür eine Koalition und eine Mehrheit im Bundestag die Voraussetzung.

Aber wenn Laschet, der bei den Wählern nie ankam und die CDU bei der Wahl zu desaströsen 18,9% geführt hat, jetzt aus Dusel oder mit machttaktischem Geschick die Kanzlerschaft erringen würde, dann würde sich das für viele wie ein Ränkespiel anfühlen, das die Wahlen nicht respektiert. Egal wie man zu Laschet oder Scholz, zur CDU oder zur SPD steht: das kann keiner wollen.

Das ganze rumgeschacher und Schaulaufen nervt

Grüne und Gelbe scheinen zu über sehen, das es nach hinten losgehen kann.
Was der Wähler vor allen will ist eine schnelle funktionsfähige Regierung.
Man kennt die Programme des anderen und sollte damit auch genau wissen, welche Kompromisse sind möglich.
Also rein in Koalitionsverhandlungen .
Viele Wähler und Basismitglieder in den Parteien haben sich klar geäußert was sie wollen.
Diese Art v. Regierungsbildung kann speziell für beide Parteien ganz schnell zum Bumerang werden.

Tom tom

In den Ländern Skandinaviens regieren seit Jahrzehnten Koalitionen mit einem starken sozialdemokratischen Bezug. "
Vor allem in Dänemark. Mit solchen Sozialdemokraten gäbe es keinen Grund mehr für eine afd.

Jeder möchte seine Position stärken,

für die gleich Zielsetzung:
Für alle in gleicher Weise das Beste.
Für den Rolls Royce Fahrer oder den Besucher der Tafel.

Warum

...gibt es so viele Foristen hier, die (angeblich) nicht verstehen, dass es sehr sinnvoll ist, wenn Grüne und FDP zunächst einmal ausloten, ob sie überhaupt zusammen kommen können. Wenn das nicht klappt, gibt es weder Ampel noch Jamaika. Dann kann man sich von vornherein wochenlange Koalitionsverhandlungen sparen, die irgendwann platzen.
Aber es geht wohl wieder mal nur ums rummäkeln: Schaulaufen, was bilden die Kleinen sich ein usw. Und, psst: wenn 6 Parteien im Parlament sitzen, sind 15 und 11 Prozent nicht wenig, die FDP benötigte in den alten Zeiten mit nur 3 Parteien nie ein zweistelliges Ergebnis und war immer mit in der Regierung. Aber diese Zeiten sind lange vorbei.

08:52 von Peter Kock

"FDP und Grüne
E n d l i c h mal im Vordergrund stehen u n d
das Gefühl zu haben: Jetzt braucht man mich !
Reicht das zum Regieren ?"
*
Es geht doch nicht um Eitelkeiten, sondern um
eine Selbstverständlichkeit!

Auszuloten ob FDP und Grüne es packen, trotz aller politischen Gegensätzlichkeiten, Kompromisse zu finden,
damit mit ihnen unter der SPD oder der Union eine tragfähige Regierung zustande kommt!

Miteinander reden, war schon immer besser, als abfällig übereinander herzuziehen!
Hoffe, es klappt dann auch die Ampelkoalition
unter Kanzler O. Scholz!

um 08:50 von harry_up

"...was "des Volkes Wille" n i c h t ist, muss das Ganze an sich auf die Ampel hinauslaufen"

Wirklich? Sehe ich nicht so! Union und SPD sind quasi gleich auf! Nur weil 8 % weniger Union gewählt haben, kann man die verbleibenden 24 % bei dem Ergebnis, was die SPD mit 25 % eingefahren hat, kaum ignorieren. Es zählen schließlich nicht die Verluste und Gewinne, sondern die Summe der Stimmen, welche auf die Parteien gefallen sind. Auch wenn ich das Ergebnis so für die Union interpretieren würde, von sich aus eine Erneuerung in der Opposition suchen zu müssen. Fakt ist: einigen sich die 3 Parteien auf eine Koalition, stellen Sie die Mehrheit im Bundestag und bilden somit den Willen von 24 % Unionswählern, 11 % FDP-Wählern und 14 % Grünen-Wählern ab! Auch wenn die Grüne Basis wohl lieber zur SPD möchte.

Genau genommen sind die Ergebnisse von Union UND SPD ein Armutszeugnis. Gott bewahre uns vor italienischen oder griechsischen Verhältnissen!

Egal wie sich die beiden entscheiden ...

Ampel, Jamaika ... eines steht fest: Aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Wähler schnell vergisst wenn man ihm nicht zu dolle über die Füße fährt. Darüber hinaus werden Sachen wie CumEx oder Wirecard usw. großzügig verziehen. Verstehen muss man das nicht.
Die SPD ist wieder da, die FDP auch ... und die waren längst Totgesagt; es gibt kein politisches Langzeitgedächtnis. Die meisten machen sich 3 Mon. vor den Wahlen Gedanken, und die sind dann gegenwartsfeflektiert.
Sollte sich wider erwarten keine Ampel "installieren" lassen, könnte ich mir durchaus Jamaika vorstellen ... allerdings unter Söder.
Man darf auf den Ausgang dieser Gespräche gespannt sein.

Ich denke am Ende

wird die Ampel die richtige Entscheidung sein.Die CDU ist eindeutig vom Wähler abgestraft und sollte sich ein paar Jahre in der Opposition erneuern. Lindner sollte das zu hohe pokern mit SPD und Grünen unterlassen,denn so viel an Prozenten hat die FDP ja auch nicht dazu gewonnen. Brücken bauen und sehen das es zum regieren passt.

Wenn drei Parteien...

...einen gemeinsamen Standpunkt finden wollen, ist es keine schlechte Idee, wenn sich erst mal die beiden Partner zusammensetzen, die am weitesten auseinander liegen. Auch wenn es "nur" die Juniorpartner sind. Solange diese nicht zusammenkommen, braucht man weder über Ampel noch Jamaika nachzudenken.

Aber lösungsorientiertes Handeln und Pragmatismus sind natürlich in einer Gesellschaft, in der selbst die Kritiker des Status Quo dabei vor allem an ihre eigene Situation denken nur schwer zu vermitteln. Zudem ist vor lauter medienwirksamer Show vielen Leuten gar nicht mehr zu vermitteln, was Inhalte sind, da die nicht so einfach mal in einen Tweet passen.

Lieber Ampel als Jamaika

Obwohl ich ein wenig Bauchschmerzen bzgl. einer Ampel-Koalition habe, wäre es immer noch besser als eine Jamaika-Koalition unter dieser derart angeschlagenen CDU, die kein verlässliches Personal hat, angeführt von einem Kanzler Laschet. In diesem Fall wird die bundesdeutsche Politik völlig der Lächerlichkeit preisgegeben und verliert noch mehr an Glaubwürdigkeit, wie es jetzt schon ist. Es ist jetzt schon schlimm genug, was den Wählern alles geboten wurde und Laschet hätte auf Grund dieses desaströsen Ergebnisses der CDU "NEIN" zur Kanzlerschaft sagen müssen. Was macht er? Der, der wie ein Boxer k.o. in der Ecke liegt, sagt: "Ich habe gewonnen". Scholz hat aber die Wahl und das Aufholrennen gewonnen und gezeigt, dass er was kann und zumindest Charisma hat. Und somit hat er auch den Führungsanspruch. Laschet hat das alles nicht und es wäre ein Fauxpas, wenn es doch Jamaika gibt mit einem Laschet als Bundeskanzler an der Spitze. Ein absolutes NO GO wäre das. Dann lieber Neuwahlen.

die wahre Wahlaussage wird ignoriert

Auch wenn es einem fast peinlich ist , diese Banalität extra zu erwähnen, so sei es drum :
SPD und UNION haben zusammen , nach aktuellem Stand, eine Stimmenmehrheit von 70,7% !
DAS ist die Stimme des Volkes - nur scheint das niemanden zu interessieren.
Warum ? Weil diese beiden Parteien der Ansicht sind, sie müßten ihr jeweiliges Profil schärfen, indem sie sich gegeneinander in Frontstellung bringen - also sich koalitionsUNfähig machen.
Abgesehen davon, daß Parteien nach dem GG nicht Selbstzweck sind : Glaubt die SPD eigentlich, einen profilgerechteren Kurs steuern zu können, indem sie sich die Laus FDP in den Pelz setzt?
Sie geht damit ein Risiko ein das weit höher ist als es eine numerisch bei 49,4% liegende Koalition mit GRÜNEN und LINKE wäre.

09:14, Glasbürger

>>Es regiert nach wie vor die "Marktwirtschaftliche Einheitspartei Deutschlands" (CxUSPDFDPGrüne) im Auftrag der Wirtschaft. Alles wie gehabt.<<

Es gibt also eine Einheitspartei. Mit dieser Einschätzung sind Sie nah beim „Flügel“ der AfD.

Die Sache mit der Glaubwürdigkeit

Das die Grünen eine Ampel bevorzugen und die FDP eine Jamaika-Koalition ist bekannt. Das sich BW-Ministerpräsident Kretschmann für eine Jamaika-Koalition stark macht, wird für die Grünen zur Gretchenfrage. Hier werden sich wieder Gräben zwischen "Realos" und "Fundis" öffnen und könnten die Grünen in eine schwierige Lage bringen. Der bürgerliche Block der Grünen sieht sich eben nicht in einer "linken" rebellischen Tradition vergangener Zeiten! Hier handelt es sich eher um Grüne mit konservativen Vorstellung a la CDU oder FDP. Ich mag aber zu bezweifeln, dass die Mehrheit der Grünen Wählerschaft konservatives Gedankengut teilt, angesichts der Klimaproblematik. Letzten Endes geht es bei Koalitons-verhandlungen um das Eingehen von Kompromissen. Ich sehe nicht das die Grünen bei einer Jamaika-Koalition besser wegkommen sollten, als bei einer Ampel. Was hier vor allem auf dem Spiel steht ist die Glaubwürdigkeit. Dieses Dilemma begleitet auch die FDP! Ich tippe auf eine neue Groko, leider!

Vorsondierungen: FDP und Grüne haben bereits gesprochen....

Das passt schon. Denn so groß sind die Gegensätze ja nicht: Die einen, die Partei der Besserverdienenden. Und die anderen haben sich schon seit Schröder/Fischers-Agenda-Zeiten in diesem Sinn "gemacht". Und eine grüne Verkehrssenatorin bringt die Privatisierung der S-Bahn auf den Weg.

Haben CDU und SPD daran gedacht,

eine verhandlungstaktische Gegenposition aufzubauen, indem sie sich über die Fortsetzung einer großen Koalition unterhalten. Es geht in der neuen Regierung auch um den Nachweis der Reformfähigkeit/Reformwilligkeit, was durch neue Personen/neuen Regierungsstil gelingen kann. Damit könnten sie ein Gegengewicht zum grün/gelben Block aufbauen, wenn sie von den Grün/Gelben mit unangemessenen Forderungen konfrontiert werden. Es geht längerfristig für CDU/SPD auch um die Wiedergewinnung des Status einer Volkspartei, indem sie ihre Inhalte auch in der neuen Regierung sichtbar machen.Dies geht, wie MeckPomm gezeigt hat. Diese Chance auf Größen/Identitäts-zuwachs könnten sie verlieren, wenn die sichtbaren Erfolge der neuen Regierung wegen eines übergroßen Gewichts der Grün/Gelben das Größenwachstum dieser kleineren Parteien Beflügeln.

09:35, Bender Rodriguez

>>Tom tom
In den Ländern Skandinaviens regieren seit Jahrzehnten Koalitionen mit einem starken sozialdemokratischen Bezug. "
Vor allem in Dänemark. Mit solchen Sozialdemokraten gäbe es keinen Grund mehr für eine afd.<<

Es gibt sie aber. Nämlich die DF. Bei der letzten Wahl holte sie 8,7%. Nicht wesentlich weniger als „unsere“ AfD.

Schönes Schauspiel

was hier am laufen ist, und ich werde das Gefühl nicht los, das am Ende der Bürger der Dumme ist. Denn einer muss die netten Ideen die jetzt Schlag auf Schlag kommen, ja irgendwie bezahlen.
Wie immer, die Wahl ist vorbei, die Politik verselbstständigt sich, besonders schön auch die Militärischen Ideen und einige zur EU.
Ampel ist wohl eher eine nicht so gute Idee, am Ende hat die GroKo uns mehr gebracht, weil die SPD viele Dinge durchgebracht hat.
Wenn jemand anders als Laschet sich an die Spitze setzen würde, wäre eine Rot/Schwarz/Gelb Kombi wohl das vernünftigste, unter Kanzler Scholz.
Damit hätten wir wenigstens Sozial und Wirtschaft zusammen, ganz ohne verblendetet Verbote.
Ich sehen Grün Gelb noch nicht, die passen so gut wie nicht zusammen.

Das Geschacher um Macht

und Pöstchen der Parteien die über 80% der Wähler NICHT haben wollen, ist im voll im Gange. 85,2% wollen die Grünen NICHT und 88,5% nicht die FDP, aber sie stürzen sich schon jetzt wie die Geier auf die Fleischtöpfe.
https://www.tagesschau.de/inland/btw21/gruene-diskussionen-101.html
https://www.tagesschau.de/inland/btw21/vorsondierung-fdp-gruene-103.html

Einzige Möglichkeit

kann eigentlich nur Ampel sein.
Klar,rechnerisch ginge auch noch Jamaika oder Groko,was ich mir aber nicht so richtig vorstellen kann.
Wenn diese drei Parteien es schaffen,eine gute Arbeit abzuliefern,kann es für alle drei ein Gewinn sein.
Vor allem geht es darum,dass der Bürger der Gewinner ist.
Und zu Laschet,was nicht ist,das ist dann auch nicht.
Er hat wahrscheinlich gedacht,wenn er als Unionskandidat antritt ist das eine sichere Bank und da ist er noch nicht so ganz darüber weg."Der fiese Wähler"hat da einfach nicht ganz mit gespielt.
Dieses Spiel will er sich jetzt noch nicht ganz verderben lassen.

@ Erich78

Zitat: "Es wäre doch DER Lacher, wenn Lindner die nächsten Koalitionsgespräche platzen lassen würde, die Grünen sich wehren (zu recht) Jamaika einzugehen und eine neue große Koalition unumgänglich werden würde."
#
Ich denke, zu diesem Lacher wird es nicht kommen. Die Ampel wird sich bis zum Exzess verbiegen und Kröten schlucken bis es passt. Zu groß ist die Angst von Baerbock und Lindner das gerade erreichte wieder aufs Spiel zu setzen, sich bei den nächsten Wahlen im Land verantworten zu müssen.
So nah an der Macht werden beide nur noch eins wollen ... zugreifen.

Re : FritzF !

Es sollte aber nicht darum gehen, seine Position zu stärken, sondern eine gemeinsame Linie zu finden, die eine tragfähige Regierung bringt, die allen so gerecht wird, dass die anstehenden so wichtigen Themen auch irgend wie gelöst werden können.
Dazu bedarf es alle, egal aus welchen Kreisen, denn jeder sollte nicht nur einen Beitrag leisten, sondern auch gewisse Vorteile mit der Zeit haben, und wenn es nur an besserer und sauberer Luft zum Atmen ist.
Und es sollte grundsätzlich eine ausgewogene soziale Komponente gefunden werden, um den Besucher einer Tafel mehr Sicherheit und mehr Lebensgefühl wieder zu geben. Es gibt zu viele, die zu oft und schon lange benachteiligt sind, die keine so große Lobby haben. Dafür muss die zukünftige Politik eine besserer Antwort finden, um den sozialen Frieden wieder zu stärken !

@09:26 von Hador Goldscheitel

"bitte nicht so pauschale Urteile zu jungen Menschen die einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang absolvieren wollen"

Sie versuchen doch nicht etwa, meine Vorurteile mit Fakten zu bekämpfen. Ist wie immer zum Scheitern verurteilt ;-)

Ganz klar - alle Klischees gelten nie für alle. Ich bin ein heftiger Verächter aller Theorien über "Generation XYZ" und Formulierungen über "die Jugend" oder "die Rentner". Und somit natürlich auch über "die BWLer". Von denen gehen bestimmt auch welche auf FFF-Demos und nicht nur zum Porsche-Händler.

Ich bin begeistert, die alte Zöpfe müssen ab.

In und nach dieser Wahl beginnen sowohl CDU/CSU als auch die SPD zu begreifen das die gute , geruhsame Zeiten vorbei sind. Das
Änderungen und Modernisierungen unabdingbar sind. Und unter Modernisierungen wird nicht nur Digitalisierung und Wirtschaft verstanden, sondern die alte Zöpfe müssen ab, beginnend beim Staat und Behörden.
Lasst sie anfangen mit dem Motto von Friedrich der Grosse "Der Staat ist für den Bürger da".

Deswegen ich bin begeistert das die Grünen und die FDP zuerst miteinander reden und das sie festlegen was sie sich unter keiner Bedingung gefallen lassen. Auch die SPD wird, wie die CDU, sich anbiedern. Und wenn die Grünen und die FDP diese Chance nicht ergreifen wird eine neue politische Partei kommen und dies tun.

@fathaland slim (9:31)

"Ohne die FDP und die Grünen wird es keine Regierung geben.
Ist so."

Hm. Weder glaube ich, dass sich Olaf Scholz wesentlich dafür interessiert, mit wessen Stimmen er am Ende Kanzler wird, noch denke ich, dass die CDU-Führungsriege überaus wählerisch dabei ist, unter welchem Kanzler sie ihre gut bezahlten Jobs behalten kann.

Deshalb halte ich rot-schwarz durchaus für möglich. Auch wenn ich das nicht mehr GroKo nennen würde.

@DB_EMD

"
Am 29. September 2021 um 09:41 von DB_EMD
um 08:50 von harry_up

"...was "des Volkes Wille" n i c h t ist, muss das Ganze an sich auf die Ampel hinauslaufen"

Wirklich? Sehe ich nicht so! Union und SPD sind quasi gleich auf! Nur weil 8 % weniger Union gewählt haben, kann man die verbleibenden 24 % bei dem Ergebnis, was die SPD mit 25 % eingefahren hat, kaum ignorieren. [...]

Genau genommen sind die Ergebnisse von Union UND SPD ein Armutszeugnis. Gott bewahre uns vor italienischen oder griechsischen Verhältnissen!"

Zustimmung bis auf die letzten beiden Sätze, da stehen mir die Haare zu Berge. Vor "italienischen oder griechischen Verhältnissen" werden wir schon mal durch die 5-Prozent-Hürde bewahrt. Ernsthafte Sorgen würde ich mir nur machen, wenn eine Partei mit 99 % der Stimmen gewinnen würde.

Daß es künftig voraussichtlich keine "Volksparteien" mehr geben wird, halte ich eher für einen Fortschritt. Politiker werden damit leben müssen und sich darauf einstellen. Nichts ist ewig.

Andere Länder

Vielleicht müssten die deutschen Wähler doch mal mehr ins Ausland schauen, um ihr Demokratieverständnis zu erweiteren.
In den Niederlanden zum Beispiel besteht das momentane Parlament (das viel kleiner ist als der Bundestag) aus 17 Parteien (wobei die grösste gerade mal 21% erreicht hat), die Noch-Regierung aus 4. Die zukünftige Regierung wird wahrscheinlich sogar aus noch mehr Parteien bestehen. Und das ist kein Problem. Demokratie besteht aus Unterhandelen, Kompromisse schliessen usw. Jede Partei (und damit schliesslich auch jeder Wähler) muss Wasser zum Wein tun, niemand wird alle seine Ziele verwirklicht sehen. Auch nicht mit einer 2- oder 3-Parteien Regierung (wie in Deutschland).

Wie Umfragen zeigen...

"...bevorzugt eine Mehrheit von 55 Prozent der Bürger eine SPD-geführte Koalition"
Ich seh den Sinn dieser Aussage nicht, denn darum geht es nicht. Jeder, der einen Kanzler Scholz wollte, wählte SPD und nicht die Grünen und auch nicht die FDP. Welchen Sinn macht es, einen Wähler der Linken oder der AFD zu fragen, welche Koalition sie bevorzugen? Die Wahl ist gelaufen. Punkt. Jetzt kommen die Koalitionsverhandlungen und dabei geht es ausschließlich darum, welcher große Partner den kleineren am meisten Spielraum läßt und ob eine Koalition "Ampel" oder "Jamaika" überhaupt zustande kommt.
Ich finde es unfair, wie seitens der Medien die CDU totgesprochen und immer wieder Scholz gepuscht wird und das, obwohl ich kein Anhänger von Laschet bin. So wird Druck auf die FDP ausgeübt, sich doch in Richtung SPD zu bewegen und nicht, was dieser Partei inhaltlich mehr entsprechen würde, in Richtung CDU.

@29. September 2021 um 09:31 von fathaland slim

Ja, das ist hoffentlich so. Das Gespenst der Groko ist aber noch nicht vom Tisch und solange heißt es Daumen drücken. Auch wenn Grüne und FDP sich nicht als Traumpartner gegenüber stehen, sehe ich durchaus fruchtbare gemeinsame Punkte. Die Grünen können sich mit einer starken Klimapolitik profilieren, die FDP könnte sich in Außenwirtschaftspolitik gegenüber Russland und China profilieren und die SPD könnte dafür sorgen, dass das nicht auf dem Rücken vom "kleinen Mann" ausgetragen wird. So in etwa würde ich jedenfalls meine Wünsche für eine Ampel skizzieren. Aber Sie wissen ja: Es kommt oft ganz anders, als man denkt. Ich bin jedenfalls weiterhin gespannt auf die Ergebnisse der Verhandlungen.
Besten Gruß!

@09:31 von fathaland slim

Naja zugegeben Sie haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht, aber nehmen wir doch einmal an, dass sich die Grünen und die FDP nicht einigen, bzw. die Vorstellungen einer Regierung dann zu weit auseinandergehen und eine der beiden Parteien dann entscheidet, nicht regieren zu wollen-hatten wir ja genau so schon einmal und was ist 2017 dann daraus geworden?
Manch ein Kanzlerkandidat hat direkt nach der Wahl eine große Koalition ausgeschlossen und die Oppositionsführerin sagte gar, dass es "ab morgen auf die Fresse geben soll".
Wie das "auf die Fresse" ausging, wissen wir heute-als braver Juniorpartner.
Deswegen würde ich bei der Konstellation die wir heute haben, nichts endgültig ausschließen- vor allem wenn man sich die vier Profilierungsbedürftigen auf dem Bild ansieht.

@DB_EMD (9:41)

"Gott bewahre uns vor italienischen oder griechischen Verhältnissen!"

Wieso? Funktioniert doch auch irgendwie. Und ich habe nicht das Gefühl, dass die Italiener und die Griechen mit den Deutschen tauschen möchten.

Einfach mal abwarten

Grüne und FDP werden sich vermutlich einigen. Keiner weiß, was am Ende in der zweiten Stufe der Sondierungen rauskommt. Ja, es ist aus Sicht der Grünen wahrscheinlicher, dass es mit der SPD passt. Aber ohne die FDP geht nichts. Und wenn Herr Scholz in den Verhandlungen Ärger mit seinem Parteivorstand bekommen sollte, kann das noch eine Überraschung geben.

@Glasbürger

Ich darf Ihrem Kommentar entnehmen, daß Sie politisch in einer (kleineren) Partei aktiv an der Änderung der von Ihnen beschriebenen Missstände arbeiten - oder sind Sie einer von denen, die zwar über alles meckern, aber ansonsten auf der Couch hocken und die Schuld am Stillstand immer bei den anderen verorten??

Innovationen und ie grüne Jugend

Die grüne Jugend ist beseelt von der wie sie meint antikapitalistischen Propaganda des linken Spektrums. Die Geschichte lehrt allerdings, dass der Ruf nach dem alles richtenden Staat nur zur Lähmung führt und zur Gleichgültigkeit. Innovationen in zukunftsträchtige Techniken kann man nicht per Gesetz erzwingen. Was wir brauchen sind schlanke staatliche Rahmenbedingungen, die es kreativen Zeitgenossen ermöglichen, ihre Ideen umzusetzen. Mit dem bestehenden Planungsrecht (5 Jahre Genehmigung für ein Windrad(!), neue Stromtrassen am Sanktnimmerleinstag aber auch dem technikfeindlichen Geist in vielen Planungsbehörden und Verwaltungsgerichten wird kein Umbau der Infrastruktur, höchsten ihr Abwürgen per Gesetz erfolgen.
Und zu den Medien: Politologen und Soziologen vertreten in ihren Wahlanalysen zwar spannende, oftmals aber auch schräge Thesen, die uns nicht weiterbringen.

@09:41 von DB_EMD

"Union und SPD sind quasi gleich auf!"

Das wird ja auch gerne von Vertretern der Union kolportiert und natürlich ist der absolute Unterschied nicht groß.

Ich frage mich dabei nur immer, ob die Unionsvertreter dies genauso sehen würden, wenn die Ergebnisse genau umgekehrt wären. Ich bin mir sicher, die würden von einem "klaren Regierungsauftrag" fabulieren, auch wenn sie nur 1% mehr hätten.

Aber wir müssen sowieso darauf warten, wer sich am Ende mit wem verträgt. Dabei spielen die Prozente tatsächlich nicht die entscheidende Rolle.

@29. September 2021 um 09:19 von Bender Rodriguez

Was Sie skizzieren, ist eine klassische Minderheitsregierung. Da sehe ich in Deutschland aktuell noch keine Mehrheiten für. Menschen schließen sich in Parteien zusammen um sich auf einige Kernpunkte zu einigen, die dann auf Bundesebene durchgesetzt werden sollen. Es spielt keine Rolle, ob auf Landesebene ein und dieselbe Partei in verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Ansatzpunkte hat. Deshalb gibt es Bundestag und Bundesrat, um jeweils Bundesinteressen und Landesinteressen Raum zu geben.
Im Übrigen widersprechen Sie sich selbst, wenn Sie auf der einen Seite schreiben, das einfach die stärkste Partei die Minister stellen soll und auf der anderen Seite hinterfragen wozu wir eine Regierung brauchen.
Zu meiner Schulzeit gab es ein Heft zur politischen Bildung, dass ich in vielen Ausgaben geradezu verschlungen habe. In dem ein oder anderen Heft ist dort sicher unsere Verfassung noch einmal verständlich erklärt. Prädikat: Empfehlenswert!

09:41 von H. Hummel

In den meisten Punkten gebe ich Ihnen Recht, allerdings sehe ich nicht, wie Soeder "durch die Hintertür" es dennoch schaffen sollte, Kanzler zu werden.
Ich bin der Meinung, daß beide, sowohl Scholz als auch Laschet als Kanzler mit Richtlinienkompetenz sehr wohl in der Lage sind, die sehr unterschiedlichen Standpunkte von Grünen und FDP zusammenzubringen, zumindest beidseitig akzeptierte Kompromisse zu schließen. Die Fähigkeit zu moderieren ist jetzt gefragt und da traue ich Laschet mehr zu als Soeder.
"Man darf auf den Ausgang dieser Gespräche gespannt sein."

Warum nicht eine

Warum nicht eine Schwarz-Gelb-Grüne-Koalition, auch die Herren Brand und Schmitt gelang es ja mittels Koalition dereinst zu einer Regierungsmehrheit zu kommen. Man stelle sich nur mal vor: Am Ende könnte es doch noch eine Schwarz-Gelb-Grüne Koalition geben, in der Söder doch noch die Führung übernimmt, nachdem die CDU den Herrn Laschet abgehängt hat. Da würde sich dann für Herrn Söder seine Wadenbeißerei doch noch sehr gelohnt haben? Man sieht, wenn man sich nur richtig anstrengt, kann man bei uns auch mit unterster Kraft noch ‘was werden…

Geschacher um Posten statt Zukunftsbewältigung

Mich würde mal interessieren, was die FDP zum dem grünen Postengeschacher sagt, weil die grünen Spitzen schon ihre Posten klargemacht haben.
Mich widert das nur an, wie wenig den Grüninnen die Probleme Dtl. interessieren und ihre Vollversorgung voran stellen.
Was bleibt denn noch für die FDP übrig?
Man hört von der CDU, daß den Grüninnen sogar das Bundespräsidentenamt angeboten wurde.
Ist das mittlerweile ein Berliner Basar?
Sollen die sich doch auf den Trödelmarkt am Mauerpark stellen und meistbietend verschleudern...

08:51 von MRomTRom

Die Gretchenfrage: welche Koalition wollen die Wähler ?

Eine Frage, welche Koalition die Wähler wollen, stellt sich nicht. Die Wähler haben gewählt und jeder Wähler hat die Partei gewählt, die er wollte mit der Hoffnung, dass diese alleine ohne eine Koalition mit anderen Parteien regieren kann. Auf einem Wahlzettel steht nirgends, welche Koalition der Wähler möchte.

Die immerbringende Aussage von den Parteien, dass die Wähler die eine oder andere Koalition wollen, ist nur eine sinnlose Aussage der koalierenden Parteien, also reiner Quatsch. Dies wird umso deutlicher, dass die FDP vor der Wahl mit der CDU/CSU geliebäugelt hat und nunmehr zur Machtergreifung schön Kind mit der SPD und den Grünen macht, obwohl sie vor der Wahl eine Koalition mit den Grünen nicht eingehen wollte. Wieder eine Volksverdummung von den Parteien.

Wer hat die Lösungskompetenz?

Typisch: Während Volker Wissing (FDP) sein mit Ch. Lindner ausgearbeitetes CO2- Reduktionsprogramm erläutert, schauen die Propheten des Fortschritts, Lisa Neugbauer und Kevin Kühnert ratlos in die Kamera auf der Suche nach Gegenargumenten. Sie zeigen aber, dass sie den Ansatz nicht verstanden haben und verurteilen ihn einzig und allein deshalb, weil er von der verhassten FDP kommt.
Übrigens: die Kommentare viele hochrangiger Journalisten beweisen deren Inkompetenz in Sachen Technik und Mathematik.

um 09:52 von Klabautermann 08

Das Geschacher um Macht
und Pöstchen der Parteien die über 80% der Wähler NICHT haben wollen, ist im voll im Gange. 85,2% wollen die Grünen NICHT und 88,5% nicht die FDP, aber sie stürzen sich schon jetzt wie die Geier auf die Fleischtöpfe.

Viele Grüne sind Vegetarier.

Das ist Demokratie

Ich musste schon viele Jahre meines Lebens mit Regierungen die nicht meinen Vorstellungen entsprachen leben.
Das ist halt Demokratie.
Das die FDP die eigentlich da stehen geblieben ist wo sie schon letzte Wahl waren und damals nicht mitregieren wollte wohl wieder in einer Regierung sitzen wird ist schon bitter. So wie sie sich vehement für Steuerverbrecher genauso wie die CDU/CSU u. AFD eingesetzt hat also gegen Recht u. Ordnung befindet sie sich nicht mehr auf dem Boden unseres Rechtsstaates.

Jamaika?

Ich habe ein Problem. Jamaika ist natürlich weiterhin mathematisch möglich. Allerdings ist ja die Union selbst schon damit beschäftigt, Laschet zu demontieren. Ob das die Lust von FDP und Grünen erhöht, ihn doch noch zum Kanzler zu machen. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ebenso wenig kann ich mir einen Kanzler Laschet auf einem EU- oder G7 Gipfel vorstellen, wie er entschlossen deutsche Interessen vertritt gegen die dort anwesenden Platzhirsche.
Vielleicht kippt die Union Laschet und jemand anderes der Jamaikakanzler würde. Dann gäbe es auch wieder Aufregung, ähnlich wie bei vdL.
Jamaika ist für mich zwar möglich, aber irgendwie tot. Eine Regierung, weil nichts anderes ging. Der kleinste gemeinsame Nenner.

9:06 dr. bashir

"Es gibt nicht die "jungen" Menschen. Es gibt die Erben, die Mechatroniker, die Idealisten usw......."

So ist es. Bin ganz bei ihnen.
Und wenn den Hippstern ihr Auto kaputt ist, brauchen sie den Mechatroniker, und wenn sie einen entzündeten Blindarm haben brauchen sie die Idealisten die ihnen den H........ putzen wenn sie nicht aus dem Bett können, und wenn sie essen wollen brauchen sie zunächst Landwirte, LKW Fahrer, Supermarktangestellte und Bäcker usw. usw.

10:08 von WB0815

"Und wenn Herr Scholz in den Verhandlungen Ärger mit seinem Parteivorstand bekommen sollte, kann das noch eine Überraschung geben."
Sehr richtig, gilt aber auch in Richtung CDU.
Politik ist eben keine "Einmannshow". Glücklicherweise haben die Parteien ein Wörtchen mitzureden und diese dürfen den Willen der eigenen Anhängerschaft nicht ausblenden. Das macht alles komplizierter, aber nicht schlechter, denn in einer Diktatur will wohl keiner leben, hoffe ich zumindest.

Am 29. September 2021 um 09:53 von H. Hummel

" Ich denke, zu diesem Lacher wird es nicht kommen. Die Ampel wird sich bis zum Exzess verbiegen und Kröten schlucken bis es passt. Zu groß ist die Angst von Baerbock und Lindner das gerade erreichte wieder aufs Spiel zu setzen, sich bei den nächsten Wahlen im Land verantworten zu müssen.
So nah an der Macht werden beide nur noch eins wollen ... zugreifen. "

Dem kann ich zustimmen, in 4 Jahren sind die Menschen vielleicht aufgeweckt, und merken das es ein sehr teures Wahlvergnügen war ;-).
Dann kommt es nicht noch mal zu so einem Ergebnis, also wird man die Chance nicht verstreichen lassen.

10:19 von Kambrium2/ Söder als Kanzler?

Oh je, blos das nicht!
Dann werden "die Zügel enger angezogen" und das mag ich gar nicht!

knapp

bei dem knappen Unterschied zwischen CDU und SPD ist es auch albern Mr CumEx-Wirecard als grossen Wahlsieger zu küren, nur weil die SPD schon vorher drastisch abgesackt war, und Laschet als den grossen Verlierer darzustellen, weil Merkel die CDU zugrunde gerichtet hat, Merz als BK ausgeschlossen hat, und Laschet das nicht auffangen konnte. Da ist es richtig und gut, wenn FDP und Grüne beide Parteien auf Koalitionsmöglichkeit prüfen. An der vorigen Regierung waren beide Parteien CDU und SPD beteiligt, und haben nichts von dem, was sie jetzt wieder vollmundig versprechen, umgesetzt.

Gelebte Demokratie

Die Verhandlungen um Ampel, Jamaika und Groko sind für mich als Demokratiefan super, weil sie zeigen wie spannend das Ringen um politische Interessen sein kann. Das Wahlergebnis hat dazu geführt, dass wir endlich nach 16 Jahren eine reelle Chance auf neue Impulse haben. Dabei spielt es in erster Instanz noch nicht einmal eine Rolle, ob alle meine Wünsche da Berücksichtigung finden. Wenn es mir nicht gefällt, was am Ende rauskommt, kann ich ja immer noch nöseln.
:)

@ 10:01 von bolligru

"Ich finde es unfair, wie seitens der Medien die CDU totgesprochen und immer wieder Scholz gepuscht wird..."
Wer war denn noch vor ca.5 Monaten totgepsrochen, CDU/CSU oder SPD? Man hat letztes Jahr über die SPD genügend her gezogen, weil sie z.B. so früh einen Kanzler stellten und das Wahlprogram vorstellten. Die CDU/CSU hat sich eben auf der Matte zu lange ausgeruht und sich zu viel Zeit gelassen und sie wissen, wer hoch oben sitzt kann tief fallen. So ist es nun mal passiert und die CDU kann froh sein, das sie iher "Schwesterpartei" CSU hat, sonst würde die CDU nur bei ca. 18% liegen.

09:41 von DB_EMD

Genau genommen sind die Ergebnisse von Union UND SPD ein Armutszeugnis

Genau genommen hat die CDU/CSU nur verloren, weil die Parteien den falschen Kanzlerkandidaten hatten. Obwohl Laschet von Anfang an und bis zuletzt keine große Zustimmung in der Bevölkerung genoss und vielmehr Söder als Kanzlerkandidat bevorzugt war, hat die CDU an Laschet festgehalten. Und das war ein schwerer Fehler! Hinzu kommen noch die naiven Ausrutscher, die sich Laschet leistete, zuletzt noch mit seinem bloßgestellten Wahlzettel. Vielleicht hat ihn die Wahlzettel-Affäre zum Countdown am Wahltag noch 1 - 2 % gekostet, man weiß es nicht.

Wenn allerdings nunmehr die CDU Laschet fallen lässt, wie eine heiße Kartoffel, weil die Wahl nicht zu ihren Gunsten ausgefallen ist, dann ist dies Laschet gegenüber unfair und heuchlerisch. Die CDU hat bis zuletzt an Laschet festgehalten und gestützt und steht daher in der Verantwortung ihres Verschuldens.

@norisNL

Danke für diesen Beitrag. Eine wohltuende Stimme aus dem Ausland.
Ich habe in den letzten Tagen auch schon auf dieses merkwürdige Denken in D hingewiesen. Alles oder nichts. Aber in einer Demokratie kann so etwas nicht funktionieren. Wenn keine Partei sich bewegt, gibt es keine Kompromisse, Koalition und Regierung.
Ihr Beispiel NL, ich füge gerne die skandinavischen Länder hinzu, zeigt, daß es funktioniert.
Und davon mal ab: in den Bundesländern gibt es viele unterschiedliche Koalitionen.

9:19 Wolf1905

"die FDP wurde gewählt um ihr Programm durchzusetzen......."

Nun das gilt ja zunächst für jede Partei.
Wenn aber eine Partei die von 89% oder 85% Wählern nicht gewählt wurde glaubt ihr Programm durchsetzen zu können, leidet sie an Realistätsverlust. Es gilt das umzusetzen das pragmatisch, machbar und möglich ist um unser Land voranzubringen. Ich halte überhaupt nichts davon sich als Königsmacher aufzuplustern denn auch der/die Könige haben ein Wörtchen mitzureden denn auch die sind ihren Wählern verpflichtet.

@29. September 2021 um 10:25 von rareri

Moderne Kochshows mit vielen Köchen beweisen aber das Gegenteil: Für jeden Geschmack ist etwas dabei!

@H. Hummel

"
Am 29. September 2021 um 09:53 von H. Hummel
@ Erich78

Zitat: "Es wäre doch DER Lacher, wenn Lindner die nächsten Koalitionsgespräche platzen lassen würde [...)"
#
Ich denke, zu diesem Lacher wird es nicht kommen. Die Ampel wird sich bis zum Exzess verbiegen und Kröten schlucken bis es passt. Zu groß ist die Angst von Baerbock und Lindner das gerade erreichte wieder aufs Spiel zu setzen, sich bei den nächsten Wahlen im Land verantworten zu müssen.
So nah an der Macht werden beide nur noch eins wollen ... zugreifen."

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich das Gerede von den Politikern, die nur die Macht wollen, schenken könnten. Natürlich wollen Politiker die Macht, das ist ihr Job. Deshalb gehen Menschen in die Politik. Das nennt man auch gestalten und das umsetzen wollen, was man als Partei mit anderen vertritt.

Verhandeln ist kein verbiegen. Jede Partei möchte natürlich soviel wie möglich von dem umsetzen, was sie vertritt. Und wenn man sich einigt, nennt man das Kompromiss.

@JorisNL

Selbstverständlich war meine Antwort an Sie gerichtet. Entschuldigung für meine schlampige Namensverdrehung!

Dauert noch etwas

10:14 von powderc

Zitat"" Die grüne Jugend ist beseelt von der wie sie meint antikapitalistischen Propaganda des linken Spektrums.

Es wird wie sich bei dieser Wahl immer noch gezeigt hat noch etliche Jahre dauern bis die die Technokraten erkennen werden das man Geld tatsächlich weder essen noch trinken noch einatmen kann.
Wir haben uns in eine Situation gebracht in der wir aber glauben dass es möglich wäre und das dann als Fortschritt bezeichnen.
Schon Albert Einstein sagte:
"Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein."
Es ist auch Aufgabe der Politik Regulierend einzugreifen um das möglichst zu verhindern.

@08:53 von dr.bashir

Zitat: "Ich verstehe gar nicht, warum irgendwelche Vertreter von FDP oder Grünen in irgendwelchen Interviews ständig betonen müssen, dass ihnen Jamaika oder eine Ampel "näher liegen"."

Ich vermute, dass Teile der FDP Wählerschaft eine tiefgreifende Aversion gegen die vermeintlich fortschritts- und wirtschaftsfeindlichen Grünen hat und deswegen eine Partnerschaft mit der CDU bei dieser Wählerschaft das Gesicht wahren könnte.

In dieser feuchten Phantasie könnten dann die Grünen als 'Öko Feigenblatt' in eine klimaaktivistishe Nebenrolle eines an sich Neoliberalen weiter-so-Programms gedrängt werden. Mehr Geld den Reichen und alles wird gut.

Man hört schon wieder die ganzen Anklänge der FDP Machtgeilheit und Überheblichkeit. Wenn, dann ist die FDP drittes Rad am Wagen. Sie kann sich entscheiden, Verantwortung zu übernehmen und Kompromisse einzugehen oder sich wieder wie 2017 zu verweigern. Letzteres wäre hoffentlich ihr Tod.

Auf jeden Fall wären 'kleinere Brötchen' jetzt angemessen

Am 29. September 2021 um 08:51 von MRomTRom

Die Präferenzen der Wahlbevölkerung sind, wie die Umfragen ziegen, indes klar für eine von Olaf Scholz als Bundeskanzler geführte Regierung. Sich dagegen zu formieren würde die Grünen zerreißen und auch für Union und FDP bei den kommenden Landtagswahlen eine Belastung werden.
__
Ich bin mit Ihrem gesamten Kommentar einverstanden. Dass die CDU (noch) nicht klein beigibt, ist vllt ihren treuen (?) Wählern geschuldet, die vll. nicht einsähen, wenn die Union nich wenigstens die Jamaika-Option ausloten würde.
Jamaika würde ich aber auch z.Zt. für nicht gangbar halten. Das würde in der Tat viele Wähler verprellen. Die einzige Möglichkeit bestünde eventuell, wenn der "linke" Flügel der SPD derart krasse Forderungen stellen würde, dass die FDP, vllt auch Teile der Grünen diese nicht annehmen können.
Die CDU sollte sich wirklich eine Auszeit gönnen, die Fehler aufarbeiten und dann gute Oppositionspolitik machen. Zunächst.

10.00 JorisNL

Lieber JorisNL Sie schreiben so als wäre alles Honigkuchen in den Niederlanden.
Weit gefehlt.
Seit mehr als 6 Monate haben die Niederlanden keine Regierung. Und gerade heute Morgen hat man festgestellt das man nicht mehr in der Lage ist eine Regierung zu bilden.
Die Kleinstaaterei in dieser Form führt zum Chaos.

09:43 von Esche999

"SPD und UNION haben zusammen , nach aktuellem Stand, eine Stimmenmehrheit von 70,7% !"

Nach welchen Rechenregeln sind 24,1 + 25,7 = 70,7?

Marcel78 Wählerwillen überhaupt nicht verstanden?

Die SPD hat sehr knapp gewonnen weil die über 60 Jährigen zu Ihnen gewechselt sind.
Das wars. Sie wollen, logisch, keine Veränderungen, das hat Scholz verkauft.
Alles andere ist demoskopisch und in der Wahlerauswertung nicht belegbar.
Insofern ist die Parole Erbschleicherei süffisant richtig.
Nur hat sie eben nicht gezogen.
Über 1% sind nunmal über 1%.
Aber auch nicht mehr.
Die Jungen wollen einen Wandel oder besser 2 verschiedene Arten von Wandel. ..
Auch Laschet hat das immer angedeutet.
Nur sind die Alten im Wahlvolk inzwischen in der Mehrheit.
Das lähmt alles und hilft der SPD.

Nur eine weiterentwickelte qualifizierte Demokratie kann da helfen...

So wie in Berlin geht es in die falsche Richtung sehr viele, gerade auch Neubürger, Erstwähler oder sehr Alte haben die Wahlzettel insbesondere für das Begehren nicht mal verstanden... und eher ja angekreut, ist das Demokratie???
deshalb und wg Corornaabständen die ganz neu sind... die Warteschlangen...

FDP und Grüne haben bereits...

Das ist fein, dann kann ja demnächst der Schwanz ganz bequem mit dem Hund wedeln - mal sehen, wohin die Kugel dann rollt, wenn die "Kleinen" bestimmen, was wie auf der Agenda steht.
die Summe aus Fleisch verächtenden Hoteliers bestimmt dann, das der gemeine Deutsche vorgesetzt bekommt.

Am 29. September 2021 um 08:58 von MrEnigma

Daher, also soooo abwegig ist das alles nicht. Ob die Koalition dann auch 4 Jahre hält, das weiß man bei einer FDP Beteiligung natürlich nie.
__
Wann hat denn die FDP eine REGIERUNG platzen lassen ? Sie hat seinerzeit die Koalitionsverhandlungen abgebrochen wegen Unvereinbarkeit, aber sonst ?

@powderc

"
Am 29. September 2021 um 10:26 von powderc
Wer hat die Lösungskompetenz?

Typisch: Während Volker Wissing (FDP) sein mit Ch. Lindner ausgearbeitetes CO2- Reduktionsprogramm erläutert, schauen die Propheten des Fortschritts, Lisa Neugbauer und Kevin Kühnert ratlos in die Kamera auf der Suche nach Gegenargumenten. Sie zeigen aber, dass sie den Ansatz nicht verstanden haben und verurteilen ihn einzig und allein deshalb, weil er von der verhassten FDP kommt.
Übrigens: die Kommentare viele hochrangiger Journalisten beweisen deren Inkompetenz in Sachen Technik und Mathematik."

Was genau beweißt inwiefern was? Wollten Sie nur mal nebulös raunen? Wenn Sie etwas auszusetzen haben an Berichterstattung müssen Sie schon konkret werden.

09:52 von Klabautermann 08

"Parteien die über 80% der Wähler NICHT haben wollen"

Da hat Lindner ja einen schönen Coup gelandet, der jetzt von jedem zweiten nachgeplappert wird.

Die CDU wollten beim letzten Mal 67 % auch nicht haben, und trotzdem war Frau Merkel die mit Abstand beliebteste Politikerin.
Eine Mehrheit von 51 % hat es in Deutschland nur ein einziges Mal gegeben, und zwar 1957.

@29. September 2021 um 10:26 von powderc

Leider hat die FDP in NRW unter Linder in Sachen Co² Reduktion und Kohletagebau eher bewiesen wenig Kompetenz zu besitzen. Allerdings stimme ich Ihnen zu, dass das gemeinsam mit den Grünen besser werden könnte. Die SPD hat dafür zu sorgen, dass dadurch nicht zu große soziale Härten entstehen. Einzelnen ihrer Mitglieder deswegen die politische Kompetenz abzusprechen, ist dabei wenig konstruktiv.

...ttestEineMeinung @29. September 2021 um 10:26 von powderc

"Wer hat die Lösungskompetenz?
...FDP...CO2- Reduktionsprogramm...
Übrigens: die Kommentare viele hochrangiger Journalisten beweisen deren Inkompetenz in Sachen Technik und Mathematik."

Da oute ich mich auch mal als (in ihren Augen) "inkompetent":

Ich bin bei solch dreisten Märchen auch rat- oder besser fassungslos.
Die FDP möchte die CO2-Neutralität über den Handel mit CO2-Zertifikaten erreichen.
Da sollen es dann der freie Markt und irgendwelche nebulösen Innovationen richten.

Fakt ist, dass die FDP in den Jahren nach Rot-Grün mit für die Blockade der bereits existierenden technischen Lösungen (erneuerbare Energien) verantwortlich sind.

Fakt ist, dass wir eine schnelle Reduktion der CO2-Emission auf Null brauchen, was den Preis extrem hoch treiben würde wenn man nur darauf setzt.

Das Programm der FDP dient nur dem Schutz jener Wirtschaft, die nach dem Prinzip "nach mir die Sinnflut, wenn ich jetzt noch Profit machen kann" arbeitet.

Der Rest ist Steuervermeidung und Nebelkerzen.

9:41 DB EMD

"Union und SPD sind quasi gleich auf......."

Nun 2005 war der Unterschied nur 0,9% und im Bundestag gab es eine Partsituation SPD und CDU/CSU gleich viele Abgeordnete. Wenn die FDP sich nicht veweigert hätte, hätte es da schon eine Ampel gegeben (nun 4 Jahre später bekam sie Regierungsverantortung und flog 4 Jahre später aus dem Bundestag). Ich behaupte unser Land wären heute weiter wenn es 2005 eine Ampel gegeben hätte. Jedenfalls weiter als unter 16 Jahren Merkel.

@10:20 von rareri

„Dies wird umso deutlicher, dass die FDP vor der Wahl mit der CDU/CSU geliebäugelt hat und nunmehr zur Machtergreifung schön Kind mit der SPD und den Grünen macht, obwohl sie vor der Wahl eine Koalition mit den Grünen nicht eingehen wollte. Wieder eine Volksverdummung von den Parteien.“

Ihrem übrigen Beitrag stimme ich voll zu. Die letzten Ihrer hier von mir wiedergegeben Zeilen möchte ich schon gern kommentieren:

Das Volk wird m.E. nicht - von wem auch immer - verdummt: Entweder waren die einzelnen Menschen schon vorher dumm, oder eben nicht.
Wenn eine Partei die Koalition mit einer anderen favorisiert oder eben auch nicht, dann sagt das zunächst nur etwas über politische Vorlieben aus, mehr nicht.
Wenn dann eine Wahl Fakten schafft, die mit den Vorlieben eher nicht übereinstimmen, müssen eben praktische Lösungen gesucht werden.
Wer das nicht versteht, versteht sehr wenig vom Leben. Und dafür ist jeder selbst verantwortlich, nicht irgendeine Partei.

Eine Frage der Lernfähigkeit. Und des Verantwortungsbewusstseins

Bei der letzten "schwarz-gelben" Koalition ist die FDP bekanntlich nach der BTW 2009 mit 14,6% "als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet" (Stichwort "Mövenpicksteuer"). Und dann 2013 ganz aus dem Bundestag geflogen. Hoffentlich überlegt sie sich jetzt gut, worum es hier wirklich geht.

Am 29. September 2021 um 09:07 von Treualp1

Herrn Scholz seine Aufgabe ist es, die Büxe der Patera in seiner Partei immer geschlossen zu halten.
__
Ich kenne nur die "Büchse der Pandora".
Welchen Inhalt sollte diese denn haben, dass sie unbedingt geschlossen bleiben muss ?

@Wer hat die Lösungskompetenz? 10:26 powerc

"Übrigens: die Kommentare viele hochrangiger Journalisten beweisen
deren Inkompetenz in Sachen Technik und Mathematik."

Übrigens gehören Politiker dazu.
Besonders Politiker die ihre Kompetenz als Startupunternehmer
mit einer Pleite bereits 'bewiesen' haben.

Nur um mal die mathematische Inkompetenz gewisser Kommentatoren hier aufzuzeigen.
Wollen Sie wirklich hier den Wahlk(r)ampf weiterführen.

Dann haben Sie den Knall noch nicht gehört ;-)

die etwas andere Casting Band

2017 war es ein Schaulaufen auf dem Balkon
und nun ein schnuckliges Selfie dieses Quartetts.
Sie sollten doch einfach begreifen,
dass es hier um UNS geht und nicht um sie.
Um den Bürgern mitzuteilen, dass man vorsondiert hat,
muss man kein Selfie wie bei einer Casting Band ins Netz stellen.
`Sehen ja alle total süss darauf aus,
aber es geht in diesen Tagen um mehr
und nicht um Hits und Schlafzimmerblick !

@bolligru um 10:01

Richtig! Jetzt geht es nicht mehr um Umfragewerte, sondern darum, dass die Parteien, die eine Regierungsbeteiligung anstreben, ihre wichtigen Punkte durchbringen. Und das kann bei einer Ampel genauso sein wie bei Jamaika.
Aber es ist in diesem Forum nun mal eher linkslastig, und da schmeckt es manchen nicht, wenn es doch Jamaika werden sollte (was ich als weniger, aber eben nicht unwahrscheinlich ansehe).
Und klar, wenn eine Koalition steht, werden v. a. jene, die die Grünen in der Hoffnung auf RG oder RGR gewählt haben, ernüchternd sein. Aber auch die müssen letztendlich froh sein, wenn die Grünen wichtige Punkte ihres Programms durchbekommen.
Das ist jetzt kein „wünsch dir was“ mehr, sondern knallharte Politik mit Durchsetzung von Interessen.

09:43, Esche999

>>die wahre Wahlaussage wird ignoriert
Auch wenn es einem fast peinlich ist , diese Banalität extra zu erwähnen, so sei es drum :
SPD und UNION haben zusammen , nach aktuellem Stand, eine Stimmenmehrheit von 70,7% !
DAS ist die Stimme des Volkes - nur scheint das niemanden zu interessieren.
Warum ? Weil diese beiden Parteien der Ansicht sind, sie müßten ihr jeweiliges Profil schärfen, indem sie sich gegeneinander in Frontstellung bringen - also sich koalitionsUNfähig machen.
Abgesehen davon, daß Parteien nach dem GG nicht Selbstzweck sind : Glaubt die SPD eigentlich, einen profilgerechteren Kurs steuern zu können, indem sie sich die Laus FDP in den Pelz setzt?
Sie geht damit ein Risiko ein das weit höher ist als es eine numerisch bei 49,4% liegende Koalition mit GRÜNEN und LINKE wäre.<<

Wie kommen Sie auf 70,7%?

Und wofür plädieren Sie?

Für eine große Koalition?

Oder eine rot-rot-grüne? Wie haben Sie da 49,4% errechnet?

Ihr Kommentar macht mich ein wenig ratlos.

@Klabautermann 08, 09:52

"Das Geschacher um Macht und Pöstchen der Parteien die über 80% der Wähler NICHT haben wollen, ist im voll im Gange. 85,2% wollen die Grünen NICHT und 88,5% nicht die FDP, aber sie stürzen sich schon jetzt wie die Geier auf die Fleischtöpfe." -

Ab wann darf man denn als Partei an die Fleischtöpfe? Mit 20%? Mit 50%? Mit 75%? Oder erst wenn man 100% der Stimmen erhalten hat?

Am 29. September 2021 um 09:08 von Bender Rodriguez

Und wenn die nicht zusammenpassen, gibt es galt rotrotgrün oder schwarzgelbblau. Oder doch rotschwarz mit Kanzler söder.
__
KEINE Ihrer Optionen kann bzw. wird eintreten.
1. RRG hat keine Mehrheit. Einer Minderheitsregierung wird kaum eine Zustimmung erteilt werden.
2. Mit der AFD geht NIEMAND zusammen. Das wäre für jeden Selbstmord.
3. Sollte es tatsächlich zu einer erneuten GROKO kommen, hiesse der Kanzler Scholz.
Logischerweise.

10:19 von Kambrium2

Warum nicht eine Schwarz-Gelb-Grüne-Koalition, auch die Herren Brand und Schmitt gelang es ja mittels Koalition dereinst zu einer Regierungsmehrheit zu kommen.

Die Herren Willy Brandt und Helmut Schmidt koalierten stets mit der FDP. Einer Zweier-Koalition regiert leichter als eine Dreier-Koalition und Sondierungsgespräche werden schwierig und vor allem das Regieren: Viele Köpfe, viele Meinungen.

09:43/ Esche999 gut analysiert

Eine große Koalition entspricht nach den Zahlen am meisten dem Wählerwillen. Zudem sind die Abstimmungsprozesse einfacher, da es nur um Diskussionen zwischen zwei Parteien geht. Übrigens, in einer Koalitions-Analye der Ard nach der Wahl hatte die Fortsetzung der großen Koalition die größte Zustimmung unter den Befragten (39%)

09:46, Apollo1995

>>Das die Grünen eine Ampel bevorzugen und die FDP eine Jamaika-Koalition ist bekannt. Das sich BW-Ministerpräsident Kretschmann für eine Jamaika-Koalition stark macht, wird für die Grünen zur Gretchenfrage. Hier werden sich wieder Gräben zwischen "Realos" und "Fundis" öffnen und könnten die Grünen in eine schwierige Lage bringen. Der bürgerliche Block der Grünen sieht sich eben nicht in einer "linken" rebellischen Tradition vergangener Zeiten!<<

Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß Winfried Kretschmann in der 70ern Mitglied des KBW, also des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, war...

>>Ich tippe auf eine neue Groko, leider!<<

Ich nicht. Denn es wäre das Ende der SPD, und die Linke läge bei der nächsten Wahl dann näher an zwanzig als an zehn Prozent. Das weiß man auch in der SPD.

@klabautermann

"Das Geschacher um Macht
und Pöstchen der Parteien die über 80% der Wähler NICHT haben wollen, ist im voll im Gange. 85,2% wollen die Grünen NICHT und 88,5% nicht die FDP, aber sie stürzen sich schon jetzt wie die Geier auf die Fleischtöpfe."

Eine einfache Rechnung, die leider nicht stimmt.
Für mich gibt eine Partei, die ich NICHT will.

Und ich kenne keine Partei, die 100% mit mir übereinstimmt. Ich habe aber nur eine Stimme, kann mir aber mehr als eine Partei vorstellen, die ich gerne in einer Koalition sähe. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es nicht auch vielen anderen so geht.

...ttestEineMEinung #Pest&Cholera - die Wahl nach der Wahl...

So wie das Wahlergebnis aussieht muss wohl eine von zwei Parteien die seit Jahrzehnten jeden Wandel blockieren mit in die Regierung.

Entweder die CD/sU, die - mit Ausnahme weniger einsamer Entscheidungen Angela Merkels, z.B. zum Atomausstieg - seit 16 Jahren auf der Klima- und Sozialpolitischen Bremse steht und für Laschets "Jahrzent der Innovationen" aber auch so gar keine eigenen Ideen hat.

Oder die FDP, mit der die CD/sU nach Rot-Grün erstmal die erneuerbaren Energien absichtlich und unnötig verteuert hat um sie der Bevölkerung zu vermiesen und deren "Innovatinsfeuerwerk" so nebulös ist wie manche Innenstadt um 0:30 - am 1.Januar.

Wenn die FDP fordert, es könne nicht so bleiben, wie es ist, dann meint sie offensichtlich damit nur eins:

Dass die Forderungen vom Tisch müsssen, endlich auch mal diejenigen fair an der Finanzierung unseres Staates zu beteiligen, die am meisten profiteren.
Und die CDU klatscht dazu Beifall.

Tja, die Qual der Wahl nach der Wahl...

haben bereits gesprochen

Logisch,
Es geht und Geld, macht Posten.

Der einzige der bei diesen gesprächen kein berücksichtigung findet ist der Steuerzahler, Arbeitnehmer und Rentner.

Nicht einfach

TS: "Führende FDP-Politiker machen klar, dass Schwarz-Grün-Gelb für sie noch nicht vom Tisch ist - trotz Werben der SPD."
Ebenso ist von den Grünen zu hören, dass dies trotz anderer Präferenz nicht ausgeschlossen ist.

Schwierig. Denn folgt man "info dimap" (siehe TS: "Was Grüne und FDP eint - und was sie trennt" / 27.09.2021), findet jeweils die sehr deutliche Mehrheit der WählerInnen sowohl eine Ampel mit Rot als auch mit Schwarz nicht gut. (47 % zu 24 % bzw. 50% zu 20 %)

Am 29. September 2021 um 09:14 von Glasbürger

Eben weil es nach wie vor die Frösche sind, die den Sumpf trockenlegen sollen. Nur eben ab und an mal andere Frösche. Es regiert nach wie vor die "Marktwirtschaftliche Einheitspartei Deutschlands" (CxUSPDFDPGrüne) im Auftrag der Wirtschaft. Alles wie gehabt.
__
Anstelle substanzloser Kritik, hätten Sie ja mal einen besseren Vorschlag machen können.
Vielleicht könnten Sie auch mal ein Beispiel anführen, wo man es, wie, besser macht.

Welchen Handlungsspielraum hat die FDP

Im Grunde keinen, wenn die Grünen so Parteidemokratisch sind wie immer gesagt wird.
Die grüne Basis ist Mehrheitlich für eine Koalition mit der SPD, eben um Umweltschutzmaßnahmen voranzutreiben und das sozialverträglich.
Entweder die FDP zieht mit oder läst es bleiben. Dann zeigt sich wie wahr ihre Worte von Verantwortung über nehmen sind.
Wurde alles rapide verkürzen.
Ein zweites 2017 können sich Lindner und Co nicht leisten.
Nicht die FDP sind die Königsmacher, den entscheidenden Punkt müssen die Grünen liefern und die Basis hat da eine eindeutige Meinung.

"des Volkes Wille" ?

von harry_up @
Waran machen Sie das Fest?
In Bremen ist die stärkste Partei bei der Regierungsbildung übergangen worden?

Als sollten die guten konservativen Kräfte auch mit der FDP ein Regierung bilden können ohne RGRs.

@ 09:45 von fathaland slim

"Es gibt also eine Einheitspartei. Mit dieser Einschätzung sind Sie nah beim „Flügel“ der AfD."

Mit dieser Einschätzung sind Sie nah an einer Diffamierung.
Nur fürs Protokoll, mit der AfD habe ich nichts zu schaffen. Grundsätzlich sollte man sich jedoch immer die Frage stellen, ob die Wahrheit weniger wahr ist, nur weil ein Narr sie ausspricht.
Was die "Einheitspartei" angeht, wo ist der Fehler in meiner Aussage?
Früher war es die "Einheitspartei", die auch dem Namen nach, mit ihren "Blockparteien" als solche agierte, heute tun "Koalitionen" exakt dasselbe, nennen sich nur "demokratisch". Doch selbst das tat man vordem ja auch...

Koalitionsbildung

Eins sollte nicht vergessen werden: In die absolute Mehrheit wurden als bewiesenermaßen auch auf Dauer arbeitsfähige und realpolitische Zweier-Koalition CDU (196) und SPD (206) = 402 von 368 Mandaten hineingewählt.

Der Versuch, sich im Wahlkampf gegeneinander zu profilieren und sich möglichen anderen Koalitionspartnern anzubiedern, ist ja wohl gründlich (in die Büx) gegangen.

Ach ja, und dann bliebe da ja auch noch ein Muratorium mit anschließenden Neuwahlen. Wer kann ahnen in welche Richtung das dann ginge? Zumal die direkt gewählten Abgeordneten da keinen Gefallen dran finden würden.

Am 29. September 2021 um 10:50 von Humanokrat

Auf jeden Fall wären 'kleinere Brötchen' jetzt angemessen
__
Sowohl die Grünen als auch die FDP sind maßgeblich für eine neue Regierung ausserhalb einer GROKO und sie liegen auch gemaß dem Wählerwillen nicht weit auseinander. Dass jeder dieser beiden, das Bestmöglich rausholen will, ist doch selbstverständlich. Ihnen wäre wohl RRG lieber gewesen. Aber auch da hätte die Linke als kleinster Teilnehmer versucht ihre Wünsche durchzubringen. Das hätte Sie dann vermutlich weniger gestört. Ein wenig mehr Unvoreingenommenheit ALLEN gegenüber wäre schon schön.

10:34, wenigfahrer

>>Dem kann ich zustimmen, in 4 Jahren sind die Menschen vielleicht aufgeweckt, und merken das es ein sehr teures Wahlvergnügen war ;-).
Dann kommt es nicht noch mal zu so einem Ergebnis, also wird man die Chance nicht verstreichen lassen.<<

Wenn Sie glauben, daß es ohne die Grünen billiger als mit ihnen würde, dann haben Sie offensichtlich den Schuss nicht gehört.

Die Zukunftsaufgaben kosten Geld. Egal wer regiert. Es geht lediglich darum, wie dies für die Bezieher geringer Einkommen erträglich gestaltet werden kann. Dazu brauchen wir auch die Linke. Obwohl das offensichtlich bei denjenigen, die glauben, mit den Grünen würde es teuer, nicht angekommen ist. Die wählen lieber AfD. Sie hätten es wohl gern so richtig teuer...

Vorsondierungen: FDP und Grüne haben bereits gesprochen....

Von Oktober 2017 bis Januar 2018 erzielte Christian Lindner durch Auftritte vor Banken und Consultingfirmen 38.500 Euro an Nebeneinkünften.
In der 19. Legistaturperiode des Bundestages erzielte er 424.500 Euro an Nebentätigkeiten.

Im Gegensatz dazu können Hartzer, Arbeiter, Niedriglöhner, Mieter und Rentner auf nichts gutes durch eine Regierungsbeteiligung der FDP hoffen.

Jimi58

Und: die CDU kann heilfroh sein, dass die CSU
nicht unter 5 % in Bayern gerutscht ist, von
vormals 6,2 %.
Wer hat denn die CDU in die derzeitige Lage
gebracht, sicher nicht Herr Laschet, soviel
Fairness muss sein.

um 09:52 von Klabautermann 08

Das Geschacher um Macht
und Pöstchen der Parteien die über 80% der Wähler NICHT haben wollen, ist im voll im Gange. 85,2% wollen die Grünen NICHT und 88,5% nicht die FDP, aber sie stürzen sich schon jetzt wie die Geier auf die Fleischtöpfe.
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Die Zahlen die sie nennen sind geistlos.
Die SPD und CDU wurden auch von über 70% der Wähler nicht gewählt.
Um eine mehrheitsfähige Regierung zu bilden, braucht es Koalitionen.
Bei diesen Verhandlungen geht es um Inhalte, erst in zweiter Linie um "Pöstchen"

Niemand würde verstehen, wenn

Niemand würde verstehen, wenn der Wahlverlierer cdu/csu (-9%) mit dem historisch schlechtesten Ergebnis und einem selbst in den eigenen beiden Parteien umstrittenen Kandidaten den Kanzler stellt. Deshalb sollten die 3 Wahlgewinner spd, Grüne und fdp in Koalitionsverhandlungen eintreten, und dass dafür Grüne und fdp als die beiden Parteien mit den größten Gegensätzen zügig Vorgespräche führen, ist richtig und verantwortungsbewusst. Man muss dabei sagen, dass der Sprung für Lindner ungleich größer ist als 2017, wo er die Jamaikaverhandlungen platzen ließ. Ich bezweifle, dass er dazugelernt hat, hoffe aber auf eine Mischung aus eigenem Ehrgeiz und politischem Kalkül, dass er weg vom Fenster wäre, wenn er ein zweites Mal verweigert.

@weingassi1 um 10:55

Wann hat denn die FDP eine REGIERUNG platzen lassen ? Sie hat seinerzeit die Koalitionsverhandlungen abgebrochen wegen Unvereinbarkeit, aber sonst ?

Man muss da schon etwas weiter zurückdenken, als nur vier Jahre - in 1982 hat die FDP die sozial-liberale Koalition "aufgekündigt" und über eine Misstrauensvotum Helmut Kohl die Kanzlerschaft ermöglicht.

@friedrich peter..., 10:51

"... Und gerade heute Morgen hat man festgestellt das man nicht mehr in der Lage ist eine Regierung zu bilden. ..." -

Das stimmt so nicht. Es wird immer noch verhandeld. Es kann passieren, das es zu Neuwahlen kommt - das wäre dann aber (aus diesem Grund) das erste mal in Jahrzehnten. Und das auch nur weil eine von 5 Parteien alle ihre Ziele durchsetzen will, kein 'Wasser zum Wein' tun will. Das kann. Das stellt aber nicht das System selbst in Frage, das zeigt allein um so deutlicher, das Kompromisse in der Politik wichtig sind und mit dem Kopf durch die Wand nicht funktioniert.

10:55, weingasi1

>>Wann hat denn die FDP eine REGIERUNG platzen lassen ? Sie hat seinerzeit die Koalitionsverhandlungen abgebrochen wegen Unvereinbarkeit, aber sonst ?<<

Damals unvereinbar, heute Lieblingskoalition.

Irgendwie merkwürdig, oder?

@10:53 von oooohhhh

Die Intention Ihres Posts verstehe ich nicht. Man hat in einer Gesellschaft immer unterschiedliche Gruppen, z.B. ältere und jüngere. Und entweder die verschiedenen Gruppen wählen unterschiedliche Parteien, dann hat man mehrere kleine Parteien oder es gibt große Volksparteien, dann aber darin unterschiedliche "Flügel" (Seniorenunion, Jugendorganisation, Wirtschafts- oder Arbeitnehmerflügel usw.). Und dann muss man sich eben vor der Wahl innerparteilich einigen, welche Interessen, wie im Wahlprogramm auftauchen oder eben hinterher in Koalitionsverhandlungen.

Naja - und über die Wahl in Berlin reden wir besser nicht. Die war wohl kaum Demokratie, so wie sie sein soll.

@ 10:13 von Svensker

Muß man unbedingt in einer "Partei" sein, um sich zu engagieren oder ist etwas anderes auch erlaubt?
Und selbst wenn ich auf meiner Couch hocken und meckern würde, sollte es dann nicht eher darum gehen, worüber ich meckere, statt mein Hocken auf der Couch in den Fokus zu rücken?
Allein Ihre Frage, obschon nicht unberechtigt, spiegelt sehr deutlich unsere "politische" Kultur in Deutschland wider. Entweder man engagiert sich in einer "Partei", die oft genug Teil des Problems ist, oder man ist ein Meckerkopp, der nur zu Hause auf dem Sofa hockt und dessen Meinung somit eh schon mal als weniger relevant entlarvt wird. Das angesprochene Thema fällt dabei diskret hinten runter.

Dass Sie die wichtigen

Dass Sie die wichtigen Gespräche zwischen Grünen und fdp als "rumklüngeln" entwerten, zeigt eher, dass Sie nicht begriffen haben, wie wesentlich die Überbrückung der Gegensätze zwischen diesen beiden Parteien für zielführende Koalitionsverhandlungen mit der spd sind.
Im übrigen hat die spd 25,7 und Grüne und fdp zusammen 26,3 Prozent der Stimmen. Die Gewichte in dieser Koalition werden auch daran austariert, dass die sog. Juniorpartner zusammen mehr Stimmen erreicht haben als die Sozialdemokraten.

Am 29. September 2021 um 10:32 von Löwe 48

So wie sie sich vehement für Steuerverbrecher genauso wie die CDU/CSU u. AFD eingesetzt hat also gegen Recht u. Ordnung befindet sie sich nicht mehr auf dem Boden unseres Rechtsstaates.
__
Wen meinen Sie mit "Verbrecher" ? Wer hat sich für rechtskräftig verurteilte Straftäter eingesetzt ? Bitte Quellen angeben.

Ansonsten sind Sie wohl in erster Linie sauer, dass Frau Baerbock, Ihre Favoritin, nun doch auf Platz 3 zurück gefallen ist. Sie könenn aber doch nicht wirklich daran geglaubt haben, dass sie BK werden könnte.

@um 10:55 von weingasi1

"Wann hat denn die FDP eine REGIERUNG platzen lassen ? Sie hat seinerzeit die Koalitionsverhandlungen abgebrochen wegen Unvereinbarkeit, aber sonst ?"
Als Hemlut Schmidt in einer Vertrauensabstimmung verlor und Helmut Kohl Kanzler wurde ....

Scholz war Vizekanzler unter

Scholz war Vizekanzler unter Merkel und hat daher auch wohl deshalb Stimmen für die spd geholt, weil Wähler ihr die Stimme gaben, die ein 'weiter so' wollen. Scholz ähnelt im Politikstil Merkel (Stichwort "Teflon"), und sowohl Grüne wie fdp wollen kein "weiter so" und einen engagierteren Politikstil, wenn auch aus überwiegend unterschiedlichen Gründen. Auch deshalb machen die Gespräche zwischen Baerbock, Habeck, Wissing und Lindner Sinn, um dann konstruktiv in Koalitionsverhandlungen der drei Partner hineinzugehen.
Es ist völlig klar, dass es erhebliche Kompromissbereitschaft braucht, auch mit schmerzlichen Zugeständnissen. Es ist aber auch klar, dass die neue Regierung eine Klimaregierung sein wird, denn alle drei Parteien haben die notwendige Priorisierung betont. Das Ziel ist diesbezüglich klar, bei den Wegen wird man die Wende in Energie- und Verkehrspolitik, die notwendige sozial gerechte Orientierung und die Intensivierung technischer Forschung kombinieren.

Am 29. September 2021 um 10:27 von grübelgrübel

Viele Grüne sind Vegetarier.
__
Ok, für diese gilt dann "Tofu-Töpfe"
Hm, lecker !

Ironie off.

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