Kommentare - Anteil der Erneuerbaren am Strommix zurückgegangen

28. September 2021 - 15:39 Uhr

Angesichts des Klimawandels müssen die erneuerbaren Energien stark ausgebaut werden. Darin ist sich die Politik und Wissenschaft einig. Um so mehr dürften die neuesten Zahlen für Ernüchterung sorgen.

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Kommentare

Verneuerbar

gut die CDU/CSU haben ferdig. Sie haben die alternative Energie aus gebremst. Mein Eindruck bewusst um eine Zuspitzung und Wiedereinführung von Atomenergie wieder einzuführen, natürlich nur die kleinen, die nur wenig schmutzigen...
Die neue Regierung muss den Ausbau von Stromleitungen sorgen, dann muss der ein oder andere Lurch vielleicht einen neuen Sumpf finden.

Es ist furchtbar!

Mit Verlaub, ich hab es nicht gelesen, mir blutet das Herz wie hier eine traumhafte Landschaft mit diesen fürchterlichen, von weit her zu sehenden, Windrädern verschandelt wird.
Die anderen Länder bauen Atomkraftwerke und lassen die alten in Betrieb, wir zerstören wegen einer hysterischen Stimmung unser Land. Gott sei Dank kann man diesen Schwachsinn wieder abbauen und entsorgen!

@hesta15 - Anlagen werden unrentabel,aber nicht wegen Förderung

Dazu müssen sie nur Zahlen 1993 o,5 MW
mit heute 9,5 MW vergleichen.

Man braucht heute auch keine Kilometerlangen Stromkabel legen,
bei Speicherung mittels Wasserstoff steigt zudem noch der Wirkungsgrad.

um 17:55 von saschamaus75

@17:38 von hesta15
>> sondern viel mehr an der Bereitschaft der
>> Bürger, WKA möchte keiner vor der
>> eigenen Haustüre

Also, ich habe lieber 100 WKA's vor meiner Haustür als ein(!) einziges AKW. -.-
---------------
Das ist sehr lobenswert. Die Wahrheit sieht in Deutschland leider anders aus.

..und wer bezahlt wieder die Zeche?
Wieviele Billionen € noch von EU, D, EEG ....?

Deutsche zahlen bereits für die nationale Förderung die höchsten Strompreise und sie steigen weiter wie man lesen und hören kann.

Noch ein paar Billionen € für EU, globalem EE und EEG?
Wir haben es?!
Man kann eine Volkswirtschaft, Unternehmen und Menschen auch mit Subventionen (Förderungen) in den Ruin treiben.
Es ist bekannt, dass Subventionen grundsätzlich schädlich sind. Sie verzerren den Wettbewerb. Nicht das Bessere, sondern das Geförderte setzt sich durch.

Nur im begründeten Ausnahmefall sind sie befristetet gerechtfertigt. Z.B. zum Anschub; was dann nicht von selbst läuft ist keiner Förderung würdig.

@ Paco

Nee, AKWS sind echt völlig veraltete Technologie.

Wer ist jetzt noch so blöd, radioaktiven Müll zu produzieren?

Und kein Endlager in Sicht. ( ist ja auch völlig realistisch, davon auszugehen, man könnte etwas bauen, das 10.000e Jahre hält )

@Werner40 - Wasserstoff & Brennstoffzellen

17:36 von Werner40:
"Es wird sehr viele Wasserstoff-Gaskraftwerke im überwiegend stand-by Modus brauchen, um 54 Gigawatt zur Verfügung stellen zu können."

Die derzeit vorhandenen Gaskraftwerke bringen es schon auf 24 GW. Da es in Deutschland nie gleichzeitig dunkel und windstill sein wird, dürfte das reichen.

Und wenn man den Wasserstoff in Brennstoffzellen umsetzt, wäre die Stromausbeute noch höher.

Aber von grünem Wasserstoff faseln ...

Das sind bescheidene Zahlen. Mehr geht ja offensichtlich mit der vorhandenen Ausstattung nicht.
Und dann will man aus Kohle und Atom aussteigen, glaubt kein Erdgas dafür zu brauchen ("Nordstream II ist überflüssig") und technisch ahnungslose Phantasten plappern das Märchen von gigantischer Wasserstoff-Erzeugung aus überschüssigem Wind- und Solarstrom auf allen Kanälen.
Das hat in den nächsten Jahrzehnten sicher nichts mit der Realität zu tun. Textqualität wie beim Brexit, bestenfalls.

um 18:08 von gman

17:49grübelgrübel "Bei genügender Förderung ist alles möglich"..und wer bezahlt wieder die Zeche?
Wieviele Billionen € noch von EU, D, EEG ....?

Die Förderung der Solaranlagen hat dazu geführt, dass die Herstellungspreise um Faktor 10 reduziert werden könnten. Heute amortisiert sich eine Photovoltaikanlage energetisch nach ca. 3 Jahren und kostenmäßig nach 7 Jahren. Ohne Förderung wäre das niemals möglich gewesen.

@16:00 von Olivia59

Ja, genau das ist das Problem. Wenn die Massnahmen zur Transformation hin zur E-Mobilität tatsächlich so greifen wie geplant, dann erhöhen wir entweder unseren CO2-Ausstoß noch erheblich in den nächsten Jahren oder wir müssen die Atommeiler länger laufen lassen. Jedes neue gebaute und in den Verkehr gebrachte E-Fahrzeug läuft von der Herstellung bis zur Entsorgung ausschliesslich auf Kohle/Gas oder Atom, wenn sich hier nix ändert. Mal wieder ein klassisches Beispiel dafür, dass man erstens nicht bis 3 zählen kann und zweitens auf die falschen Experten hört. Nämlich die, denen es nur um den kurzfristigen wirtschaftlichen Ertrag geht.

um 18:08 von gman

grübelgrübel "Bei genügender Förderung ist alles möglich"
>>Deutsche zahlen bereits für die nationale Förderung die höchsten Strompreise und sie steigen weiter wie man lesen und hören kann.<<

Dänemark hat die höchsten Strompreise. Aber stimmt schon fast, danach kommt D.

Tja, warum bremsen Grüne dann den Ausbau?

Woran merkt man, dass man Rheinland-Pfalz verlässt und nach Baden-Württemberg kommt? Man sieht links und rechts plötzlich keine Windräder mehr.

Ich bin kein Freund hoher Strompreise und von mir aus kann der Ausbau erneuerbarer Energieen ruhig gemächlich bleiben. Mich nervt aber die Scheinheiligkeit, mit der manche "Klimaschützer" wie der MP von BaWü agieren. Entweder man akzeptiert den bereits ansehnlich hohen Anteil der Erneuerbaren ohne zu klagen, oder man legt selbst einen Zahn zu.

@18:08 von gman

>> Es ist bekannt, dass Subventionen
>> grundsätzlich schädlich sind. Sie verzerren
>> den Wettbewerb

Richtig! Und deshalb ein sofortiges Ende der Subventionierung von Kohle und Atom. -.-

um 18:00 von Olivia59

@17:52 von grübelgrübel
"Olivia: >>Eine echte Schnapsidee. Wer lässt sich denn bitte bei externem Strombedarf seine Autobatterie leersaugen? Sein Vehikel möchte man doch jederzeit zur Verfügung haben.<<
Entschuldigung: Sie haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt, sonst würde nicht so antworten.
Und nicht immer von sich auf andere schließen"
Es geht dabei ganz genau darum, was ich beschrieb. Die Autobatterie eine E-Autos soll für Fremdbedarf angezapft werden können. Nachts bringt das garnix weil dann der bedarf extern nicht besteht und tagsüber möchte man sein Auto zur Verfügung haben. Es bleibt Unsinn.

Derzeit gibt es 86 Projektteams aus Wissenschaftlern und Ingenieuren, die sich weltweit damit beschäftigen. Die beschäftigen sich alle mit Unsinn?

Zu 18:06 von hesta15 Windräder statt .......

Also, ich habe lieber 100 WKA's vor meiner Haustür als ein(!) einziges AKW. -.-
---------------
Das ist sehr lobenswert. Die Wahrheit sieht in Deutschland leider anders aus.

Ja, die Wahrheit ist anders!
Da gab es schon mal vor langer Zeit eine Studie für das kleine Kernkraftwerk Emsland im Jahr 2009. Rund 1000 Windräder würden das KKW ersetzen wenn der Wind ordentlich weht um die gleiche Nennleistung zu erreichen. Bis zur Flaute steigt die Zahl dann ins Unendliche.

Ob KKW oder AKW, das macht da keinen Unterschied. Es zeigt nur die verbreitete Illusionen.

Lediglich und nicht unwichtig für das Klima, ein KKW emittiert u.a. kein CO2.

@gman - Druckluftspeicher

17:40 von gman:
"Vor etlichen Jahren!?"
> Die Idee mit den Druckluftspeichern kam 2006 auf.

"Warum wurde diese 'tolle Idee' denn nicht umgesetzt?"
> Die Idee wurde umgesetzt.

"Wohin sollte die Druckluft geblasen werden? Mit Rohrleitungen wohin?"
> In einen unterirdischen Speicher.

"Solche 'Ideen', besser Phantomutopien gibt es auf Papier zu hauf."
> Die Anlage im niedersächsischen Huntorf ist real.

(Aber ich wollte Sie nicht mit Fakten stören.)

@18:23 von grübelgrübel

"Olivia: >>Es geht dabei ganz genau darum, was ich beschrieb. Die Autobatterie eine E-Autos soll für Fremdbedarf angezapft werden können. Nachts bringt das garnix weil dann der bedarf extern nicht besteht und tagsüber möchte man sein Auto zur Verfügung haben. Es bleibt Unsinn.<<

Derzeit gibt es 86 Projektteams aus Wissenschaftlern und Ingenieuren, die sich weltweit damit beschäftigen. Die beschäftigen sich alle mit Unsinn?"

Keine Ahnung ob diese Zahl bzgl. genau dieser Idee korrekt ist. Aber ja, es ist Unsinn. Zumal das ständige Ent- und Aufladen dieser Autobatterien enorm die Batterie schädigen würde. Kein E-Car-Besitzer ist scharf auf so etwas.

Zu 18:22 von saschamaus75 "Subventionen"

@18:08 von gman
>> Es ist bekannt, dass Subventionen
>> grundsätzlich schädlich sind. Sie verzerren
>> den Wettbewerb
Richtig! Und deshalb ein sofortiges Ende der Subventionierung von Kohle und Atom. -.-

Einverstanden unter der Bedingung, dass die mit fixen Wuchereinspeisungspreisen und jahrelanger Abnahmegarantie betriebene EEG-Förderung endlich eingestellt wird. Der Verbraucher zahlt hier selbst noch für nicht erzeugten Strom.
Keine Förderung von EE wie Batterieautos etc.pp.
Jährlich werden in Deutschland mehr als 20 Mrd.€ alleine über die EEG-Umlage von Arm nach Reich umverteilt und das ist nur die halbe Miete.

.. und wer entsorgt die Millionen von Cadmium-Spiegeln und Windräder?
Alles umwelt- und klimafreundlich. Was ist da alles verbaut, Schwermetalle & Co.? Kostet nichts?

@nachfragerin 18:11

Um die Differenz von 30 GW (von 24 auf 54 GW) mit grünem Elektrolysewasserstoff zu decken braucht man fast das Doppelte, also 60 GW an Elektrolysekapazität. Nicht mal 1/20 davon ist derzeit projektiert.

Strom ist nicht alles...

als wenn es nur ein Mittel gegen den CO2 Ausstoß gäbe. Der Alternative Mix wird es richten. Dazu Zählen auch Bio Methan und Bio Wasserstoff nicht allein der Strom.
Wer z.B. dem VW Chef oder Macon richtig zugehört hat der findet den Fehler bei der Aussage nur noch auf E-Mobilität zu setzen.
Sie sprechen explizit von einer Renaissance der Kernkraft.
Das E-Auto ist also keine Lösung, es gibt daneben auch Verbrenner die Co2 Neutral betrieben werden z.B. mit CNG/LNG und sogar dem E-Auto gegenüber, in der Bilanz, im Vorteil sind.
Also Scheuklappen ablegen und endlich alles fördern was weniger CO2 imitiert.

Zu 18:24 von Nachfragerin -Fakten und ein Exotenkraftwerk-

@gman - Druckluftspeicher
17:40 von gman:
"Vor etlichen Jahren!?"
> Die Idee mit den Druckluftspeichern kam 2006 auf.
"Warum wurde diese 'tolle Idee' denn nicht umgesetzt?"
> Die Idee wurde umgesetzt.
"Wohin sollte die Druckluft geblasen werden? Mit Rohrleitungen wohin?"
> In einen unterirdischen Speicher.
"Solche 'Ideen', besser Phantomutopien gibt es auf Papier zu hauf."
> Die Anlage im niedersächsischen Huntorf ist real.
(Aber ich wollte Sie nicht mit Fakten stören.)

@Nachfragerin, Sie stören nicht mit Fakten, sondern mit einem alten ortsgebundenen Experiment, einem Exotenkraftwerk! Das ist kein Muster und keine Lösung?
u.a.
Der Wirkungsgrad von Huntorf liegt insgesamt nur bei 42 Prozent. Mehr als die Hälfte des Stroms geht bei seiner Speicherung also verloren. Das dürfte der wesentliche Grund dafür sein, dass es neben dem deutschen weltweit nur ein weiteres Druckluftspeicherkraftwerk gibt – im US-Bundesstaat Alabama.
Es gibt weit bessere Speicher!

ALLE Energieträger durch erneuerbare Energiequellen ersetzen?

In Deutschland wurden im Jahr 2019: 2.514 Terawattstunden Energie verbraucht, davon (Primärenergieverbrauch) 17% aus erneuerbaren Quellen gewonnen.
.
Die entscheidene Frage ist diese:
Will man den elektrischen Strom zu 100% aus erneuerbaren Quellen gewinnen oder will man die bislang genutzten Energieträger komplett ersetzen und was ist davon ökonomisch sinnvoll?
2019 wurde der elekrtrische Strom zu 42% aus erneuerbaren Quellen hergestellt.
Will man diesen Anteil zu 100% aus erneuerbaren gewinnen, so müßte die Anzahl der Windräder und Solaranlagen „nur" ca. verdoppelt werden.
Will man alle anderen Energieträger durch erneuerbare Energiequellen ersetzen, so müßte man, da gegenwärtig ca. 17% so gewonnen werden, die Anzahl aller dafür benötigten Anlagen fast versechsfachen. Was das bedeutet, allein was das kostet, kann man sich kaum vorstellen.
(Zahlen vom Umweltbundesamt)

@18:13 von grübelgrübel

"Ohne Förderung wäre das niemals möglich gewesen."

da bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob man das so sagen kann. Die Förderung ging überwiegend als Zuschuss in die Installation und weniger in die Forschung. In den Anfangsjahren dieses Jahrhunderts hat sich Photovoltaik ausschliesslich aufgrund der Subvention gelohnt. Es gab gar keinen Anreiz technisch besser zu werden. Erst als die Fördergelder särker in andere regenerative Formen gesteckt wurden nachdem man merkte, wie schwachbrüstig die Photovoltaik real ist, musste man von Seiten der Hersteller was leisten. Btw: Die 3 Jahre energetische Amortisationszeit sind doch eher optimistisch für unsere Gefilde (bei einem Energieerntefaktor von ca. 4). Real liegt man da schon eher bei ca. 6 Jahren.
Aber klar, auch die Photovoltaik werden wir ausbauen müssen, wenn wir CO2-neutral werden wollen.

@18:01 von Paco: mit fürchterlichen Windrädern verschandelt

"Mit Verlaub, ich hab es nicht gelesen, mir blutet das Herz wie hier eine traumhafte Landschaft mit diesen fürchterlichen, von weit her zu sehenden, Windrädern verschandelt wird."

Dann empfehle ich Ihnen mal eine Reise in Rheinland. Hier können Sie sehen, wie man die Landschaft verschandelt.

Gleich bei mir um die Ecke z.B. mit dem Tagebau Inden und ein paar Km weiter Hambach und Garzweiler.

"https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Inden"

Wenn ich zur Arbeit oder nach Hause fahre, dann sehe ich bei gutem Wetter wie z.B. heute 6 Braunkohlekraftwerke vor sich hin dampfen.

Echt schlimm wie diese Windräder die Landschaft verschandeln:

"https://www.facebook.com/radioeins/photos/schlimm-wie-diese-windr%C3%A4…"

@spax-plywood

18:59 von spax-plywood:
"Um die Differenz von 30 GW (von 24 auf 54 GW) mit grünem Elektrolysewasserstoff zu decken braucht man fast das Doppelte, also 60 GW an Elektrolysekapazität."

Es ging um die Sicherstellung der Versorgung, wenn Wind und Sonne komplett wegfallen - was meiner Meinung nach nie der Fall sein wird.

Der Umweg über den Wasserstoff (oder andere Speichermedien) ist natürlich immer schlechter als die direkte Stromerzeugung.

@18:11 von EPN

>> und technisch ahnungslose Phantasten
>> plappern das Märchen von gigantischer
>> Wasserstoff-Erzeugung aus
>> überschüssigem Wind- und Solarstrom

Das "Märchen" heißt übrigens 'Elektrolyse'. -.-

@gman - Zwischenspeicher

19:01 von gman:
"Sie stören nicht mit Fakten, sondern mit einem alten ortsgebundenen Experiment, einem Exotenkraftwerk!"
> Wenn es alle Menschen stören würde, neues auszuprobieren, hätten wir nicht einmal das Menschwerden geschafft. Der Ansatz mit der Druckluft hat jedenfalls Potenzial.

"Der Wirkungsgrad von Huntorf liegt insgesamt nur bei 42 Prozent."
> Ich habe von 46% gelesen, die sich auf 57% steigern lassen. Das ist besser als beim Wasserstoff.

"Es gibt weit bessere Speicher!"
> Welche denn? Pumpspeicherwerke lassen sich ja auch nicht überall hinstellen.

"Ich habe vor etlichen Jahren

"Ich habe vor etlichen Jahren von der Idee gelesen, mit Windrädern Druckluft zu erzeugen, die dann je nach Bedarf einen Generator antreiben kann."

Druckluft als Energiespeicher ist so ziemlich die unwirtschaftlichste Art der Ernergiespeicherung, noch unwirtschaftlicher geht es nicht.

AKWs waren noch nie wirtschaftlich.

@16:11 von sprutz
Ohne Subventionen - und ohne einen manchmal auch heimlichen militärischen Hintergrund - wären sie gar nicht entstanden. Für den AKW-Strom er 50er werden sicher unsere Enkel noch bezahlen.

Und: Sie sind natürlich auch keine zuverlässigen Energielieferanten.
Ich erinnere mich noch an einen kalten Winter in Bayern, in dem sämtliche (!) AKWs abgeschaltet werden mussten. Grund war dem Vernehmen nach, dass die Kühlung nicht mehr möglich war offensichtlich wegen zugefrorener Flüsse.

19:13 von GeMe

Wenn man schon die Frage zuläßt, ob Windräder mehr oder weniger schön anzusehen sind, dann muß man sich auch damit abfinden, daß es Menschen gibt, die diese nicht "besonders hübsch" finden.
Nur wenige Menschen, denen ein Windrad "vor die Nase gesetzt" werden soll, sind glücklich darüber.
Ich muß gestehen: Schön finde ich diese auch nicht gerade. Mich erinnert das immer etwas an die Teletubbie- Sendung.

Zu 18:11 von Nachfragerin - Die Dunkelflaute -

Da es in Deutschland nie gleichzeitig dunkel und windstill sein wird, dürfte das reichen.
Und wenn man den Wasserstoff in Brennstoffzellen umsetzt, wäre die Stromausbeute noch höher.

@Nachfragerin, Sie schreiben hier von einem Zustand den die Experten Dunkelflaute nennen und spekulieren gewaltig ins Risiko.

Nichts ist unmöglich, wie schon ein bekannter Werbespruch deutlich macht.
Selbstverständlich ist es möglich, dass in ganz Deutschland die Sonne nicht scheint und Flaute herrscht.
Die Sonne kann auch nur ganz wenig scheinen und der Wind nur säuseln.

Was gar nicht geht, ist hier ein Risiko einzugehen. Die Versorgung muss in jeder Sekunde gesichert sein.
Manche scheinen damit schon zu experimentieren. Wissenschaft und Technik haben hier das Sagen, nicht die Ideologie!
Ein Blackout in Deutschland hätte unermessliche Schäden für die Volkswirtschaft, die Menschen, u.a. die gesamte Umwelt zur Folge.

@18:54 von gman

>> Was ist da alles verbaut, Schwermetalle &
>> Co.? Kostet nichts?

Da fragen Sie am Besten doch einfach mal in Lubmin nach, was der Rückbau eines einzigen(!) AKW's den Steuerzahler kostet und wie lange das Ganze jetzt schon dauert. -.-

Abschaltung der AKWs war ein Fehler

Die völlig überflüssige Abschaltung der AKWs hat uns abhängig von anderen Ländern gemacht. Noch nie habe ich solch eine derart dümmliche Entscheidung auf Grund eines Bebens in Japan erlebt; zudem wurde der Abbau komplett auf den Steuerzahler umgelegt. Andere bauen dagegen die Atomkraft aus. Was soll denn die kWh demnächst in Deutschland kosten?
1 € / kWh oder gar 2 €? Und Benzin ist dann irgendwann um 5 € zu haben? Somit wäre dann eine flächendeckende Energieversorgung das Privileg der Reichen. Ist es das, was wir wollen, um klimaneutral zu werden, wenn ein völliger Stillstand herrscht, weil sich keiner mehr ein Auto leisten oder eine Firma produzieren kann, während andere Länder wie China wegen der AKW´s Strom im Überfluss haben bzw. der globale CO2-Ausstoss trotzdem so weiter geht wie bisher? Bisher geht die Kurve weiter steil nach oben. Ich sehe es jetzt schon. Europa ist 2050 klimaneutral, alle liegen am Boden und der AKW-Strom wird teuer aus dem Ausland importiert.

Saschamaus "Wenn es nach dem

Saschamaus

"Wenn es nach dem Großteil von uns(???) Deutschen gehen würde, dann hätte Dtl. seit über 40 Jahren keine Atomenergie mehr. -.-"

Ich sehe in der Kernenergie immer noch keine große Gefahr. Da kommt sehr wenig Müll raus. Den kann man leicht wegpacken.
Man müsste es nur wollen und nicht so ideoligisch an die Sache drangegen.

Das zeug in ein Bergwerk zu SCHMEISSEN, war allerdings die dümmste Idee.

Re: 16:44 von gman Zu 16:20vonFlugbaer2810

„ So ist es! Dafür gibt es mehrere Gründe. Der erste Fakt und Grund:
In unseren Breiten scheint die Sonne nur zu einem Drittel der Zeit und das nicht nach dem Strombedarf. Im Winter oft lange nicht, ab und zu herrscht auch noch Flaute, dann ist Ersatz gefragt. Unabhängig davon, dass die Erzeugung hinten und vorne nicht reicht, gibt es keine ausreichenden Stromspeicher, allenfalls als Blaupausen tauchen sie als untaugliches Argument auf.
AKW und KKW abschalten, was dann? Ersatzkraftwerke (Gas?) müssen teuer vorgehalten werden. Deutsche zahlen wegen dieser schädlichen EE-Politik schon lange höchste und ständig steigende Strompreise.“
Ein unschöner Versuch meinen Post inhaltlich ins Gegenteil zu verkehren. Natürlich sehe ich erneuerbare Energien als wichtigen Bestandteil einer zukünftigen Energieversorgung. Mein Hinweis war lediglich, dass es vermutlich nicht reicht und auch seine Probleme mit sich bringt

In Lyon fuhren städt. Autos mit Druckluft.

@18:24 von Nachfragerin
Das wäre ein weiteres Beispiel aus der Praxis.
Mir erscheint die Diskussion oft als nicht offen genug. Und teilweise sogar richtig verlogen, wie bei der Subvention der Atomkraft und deren Folgen.

Zu 19:25 von Nachfragerin -Stromspeicjer

[..]
"Der Wirkungsgrad von Huntorf liegt insgesamt nur bei 42 Prozent."
> Ich habe von 46% gelesen, die sich auf 57% steigern lassen. Das ist besser als beim Wasserstoff.

"Es gibt weit bessere Speicher!"
> Welche denn? Pumpspeicherwerke lassen sich ja auch nicht überall hinstellen.

Bei Lithium-Ionen-Batterien zum Beispiel liegt der Wirkungsgrad bei bis zu 95 Prozent.
Aber Batterien sind aus anderen Gründen auch nicht das Gelbe vom Ei.
Das Speicherproblem ist halt noch lange nicht gelöst. Deshalb funktioniert das mit den EE noch lange nicht. Ersatzkraftwerke müssen teuer vorgehalten werden, die zu jeder Zeit einspringen können, wenn die Sonne nicht scheint und Flaute herrscht.
Man könnte so moderne GuD-Kraftwerke oder auch moderne KKW auch direkt nutzen.
Der deutsche Weg wird nicht das globale Muster werden.
Für EE-Kraftwerke gibt es weit geeignetere Standorte als solche in D. Das gilt insbesondere für Solar, aber auch für Wind.

@nachfragerin 19:19

Ja eben, die Versorgung ist nicht mal ansatzweise sichergestellt.

Das kann man so nicht sagen

schließlich haben wir bald in der Regierung eine Dame, die den Strom in den Leitungen speichert - oder glaubt, speichern zu können.
Und Leitungen gibt es genug in Deutschland, vor allem lange Leitungen.

So hab ich es nicht gesagt #GeMe

Ich habe nicht geschrieben, dass ich den Tagbau mag, obwohl dieser nur auf ein paar Kilometer beschränkt, die Landschaft verschandelt. Ich bin für Atomkraft und es gibt mittlerweile die Technik den Müll zu verarbeiten und dann bleibt nur sehr wenig Restmüll.
Und was machen die anderen Länder mit dem Atommüll?
Wir müssen doch sehen, dass die Prognose von Frau Merkel nachdem Unglück in Fukuschima nicht Realität wurde. Sie sagte damals, Deustchland spielt eine Vorreiter Rolle bei der Energie, wenn man aus der Atomkraft aussteigt, die anderen Länder werden folgen.
Nicht ein Land ist gefolgt, fast alle bauen neue Atomkraftwerke. Deutschland wird also die Welt wieder einmal nicht retten und niemand hört auf Deutschland. Die lachen sich kaputt, dass wir unsere Wirtschaft schädigen, die Landschaft verschandeln und freuen sich.

@19:28 von bolligru

>> Nur wenige Menschen, denen ein
>> Windrad "vor die Nase gesetzt" werden
>> soll, sind glücklich darüber.

Nur wenige Menschen, denen ein Kohlekraftwerk "vor die Nase gesetzt" werden soll, sind glücklich darüber.

Nur wenige Menschen, denen ein Tagebau "vor die Nase gesetzt" werden soll, sind glücklich darüber.

Nur wenige Menschen, denen ein Atomkraftwerk "vor die Nase gesetzt" werden soll, sind glücklich darüber.

Nur wenige Menschen, denen ein Endlager "vor die Nase gesetzt" werden soll, sind glücklich darüber.

""Der Wirkungsgrad von

""Der Wirkungsgrad von Huntorf liegt insgesamt nur bei 42 Prozent."
> Ich habe von 46% gelesen, die sich auf 57% steigern lassen. Das ist besser als beim Wasserstoff."

Haben Sie auch gelesen, daß die Druckspeicher von Huntorf nach 2 Stunden leer sind? Jetzt muss man diesen Druckspeicher also nur noch so vergrößern, daß Platz für ein "windarmes erstes Quartal" da ist.

Am 28. September 2021 um 17:09 von grübelgrübel

Auf der Homepage der Grünen zu finden: „Und für die wenigen Stunden, in denen Sonne und Wind gleichzeitig Pause machen und die Speicher sich leeren, sollen mit grünem Wasserstoff betriebene Gaskraftwerke als Backup zur Verfügung stehen.“
#
#
Wo in DE stehen den die Speicher, und wo wird zur Zeit der grüne Wasserstoff produziert?
Gibt es da schon Pläne?

#Jochen Peter

Sie haben völlig recht, eine hysterische Entschidung einer Physikerin, die es ja wissen muss. Die folgen dieser Entscheidung und anderer Entscheidungen, werden Deutschland noch Jahrzehnte beschäftigen und es wird sehr teuer werden.
Wie sagte Schröder damals, sie kann es nicht und man kann nur sagen, so ist es.

Es gibt viele Möglichkeiten...

das effektivste ist aber die Einsparung bzw. Effektivste Nutzung der Energie.
Die meisten z.Z. verfügbaren Batterie Autos haben immer noch einen zu hohen Energieverbrauch.
Ebenso Verbrauch der Güterverkehr noch immer viel zu viel Energie.

Dezentrale Energieversorgung ist noch immer eine Nische, das Verbundnetz wird noch immer Propagiert, und der Strommix ist alles andere als Grün und Nachhaltig. Allein die Leistungsverluste betragen noch immer etwa 6% des erzeugten Stroms.

Kernkraft scheidet wegen der ungeklärten Abfalllagerung von hoch Radioaktivem Abfall aus.
Der Weg ist das Ziel, das Ziel muss Energieverzicht bedeuten, das geht einher mit nachhaltigen Produkten die sich einfach Reparieren lassen und lange haltbar sind.
Aber genau das passt nicht zu unserer derzeitigen Wirtschaftsweise die auf ein Ewiges unaufhörliches Wachstum setz.
Wir brauchen ein neues Wirtschaftssystem
das Nachhaltigkeit als Wert versteht.

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