Quad-Gipfel im Weißen Haus: Zu viert gegen China

25. September 2021 - 08:26 Uhr

Vordergründig ging es beim ersten Quad-Gipfel um Informationsaustausch und Kooperationen bei der Forschung. Doch das Bündnistreffen von Australien, Japan, Indien und USA sollte vor allem ein Gegengewicht zu China schaffen. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

QUAD in Asien und NATO in der

QUAD in Asien und NATO in der Deckung im Hintergrund. Die USA blicken in die Zukunft, wenn der Streit um knappe Resourcen in ca. 100 Jahren militärisch eskaliert. Hierbei geht es hauptsächlich um die Spratley Inseln und Taiwan. Der Kampf um die in 100 Jahren nur noch knapp vorhandenen Resourcen kann die USA nur mittels starker Bündnisse gewinnen. Die Musik spielt in Asien und Afrika. Biden hat das zumindest in Bezug auf Asien erkannt.

Eins ist sicher:

Nur die freie und offene Zusammenarbeit aller Menschen kann ihnen eine. gute Zukunft sichern. Nicht nur, aber gerade auch in der Wirtschaft.

„Das Signal (…) lautet: Im Wettstreit mit autoritären Systemen setzen die USA auf Diplomatie - aber auch Abgrenzung“

Die ist dabei auch das einzige funktionierende Mittel. Nicht Gewalt. Und das Wesen militärischer Einsätze ist immer der Versuch ist, Interessen - ganz gleich, welcher „Natur“ - offensiv oder defensiv - mit Gewalt durchzusetzen Dass das nicht funktioniert, hat sich in der Realität inzwischen oft genug erwiesen.

„Abgrenzung“ muss also bedeuten, dass jeder, der mit illegitimen Mitteln versucht, eigene Interessen durchzusetzen möglichst schnell erkennt, dass er sich dadurch selbst schadet. Und in diesem Zusammenhang muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass Geld in einem Wirtschaftssystem, das nicht auf das nicht auf demokratisch, also transparent definierten Bewertungsmaßstäben beruht Macht bedeutet. Und damit Gewalt ermöglicht.

Quad- Gipfel !

Gut so, da geht Herr Biden einen sinnvollen Weg. Denn die Chinesen streben nach zu viel, und werden langsam aber sicher auch viele ausländische Firmen das Fürchten lehren.
Ich frage mich, wann merken all die Firmen dies endlich, wie sehr dort in China zwar Geld verdient werden kann, aber auch der Druck in vielen Belangen immer größer wird.
Wenn ich da lese, dass Daimler noch ein Motorenwerk in China bauen will, für herkömmliche Motoren, dann ist dies in meinen Augen eine totale Idiotie und raus geworfenes Geld. Es sollten sich viele Länder wieder mehr auf ihre eigenen Stärken und Bereiche kümmern, im eigenen Land produzieren, und viele mehr die Regionalität fördern, als nur dem Gewinn- Wahnsinn folgen. Chinas KP geht es doch um die noch größere Herrschaft, noch mehr Einfluss, als wären sie das Wahre ! Es gibt noch ein paar andere Vögel auf dieser Welt, die denken und leben dies auch !

Gemeinsam gegen die Übermacht

Der gemeinsame Kampf gegen Chinas Übermacht wird eine große Herausforderung der Zukunft sein.
Ich finde, die totalitäre Parteidiktatur sollte nicht triumphieren. Die Welt muss demokratisch werden.

@Nettie um 08:55

"Und in diesem Zusammenhang muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass Geld in einem Wirtschaftssystem, das nicht auf das nicht auf demokratisch, also transparent definierten Bewertungsmaßstäben beruht Macht bedeutet. Und damit Gewalt ermöglicht."

Da ist es egal ob demokratisch oder nicht. Geld war schon immer verbunden mit Macht.
Ob demokratisch oder nicht ... spielt da keine Rolle.

Quad-Gipfel im Weißen Haus

Erst wurde AUKUS ins Leben gerufen, jetzt folgt der Quad-Gipfel. Das geht natürlich gegen die Hegemonialbestrebungen Chinas. Bemerkenswert ist, dass J. Biden die EU heraushalten will, die zu wenig Fähigkeiten mitbringt, die nützlich wären und viel zu debattierfreudig ist, um entschieden aufzutreten. Dazu hat sich Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer "Wirtschaftsgeisel" Chinas entwickelt. Deutschland wird in diesem Spannungsfeld die Schweiz geben. Immer schön neutral bleiben und sich nur nicht die lukrativen Geschäfte gefährden.

Geopolitisch ist die EU ein Zwerg und so wird sie von den "Großen" mittlerweile auch behandelt.

Gruß Hador

Ich kann das Gejammer über

Ich kann das Gejammer über China nicht mehr hören. China wäre heute noch das rückschrittliche Land was es vor 30 Jahren war. Es waren die westlichen Firmen die alles Knowhow nach China schleppte mit der Aussicht auf schnelle Gewinne. Man verlagerte was nur ging ins Billiglohn Land China. In Windeseile haben die Chinesen sich unser Wissen angeeignet und begonnen es zu verbessern und für sich selbst zu nutzen. Die Westliche Arroganz war dabei sehr hilfreich. Eigentlich hätte man es besser wissen müssen, den wir hatten das alles schon mal mit Korea und Japan bei der Unterhaltungselektronik und dem Foto Sektor. Scheinbar machen Gewinne aber blind. Jetzt China die Schuld zu geben und das mit allerlei hanebüchenen Begründungen zu untermauern hilft niemanden weiter. Scheinbar kann auch keiner verstehen das sich andere Länder bedroht fühlen wenn wir sie immer mehr militärisch einkreisen und anfangen sich zur wehr zu setzen. Diplomatie ist gefragt und keine Armeen, wir haben genug Probleme.

Geht es da wirklich nur um ...

.. eine Übermacht Chinas oder den Machterhalt bei den bröckelnden USA?
Zumindest auf mich machen die plötzlichen Aktionen Bidens den Eindruck.
Erst USA-Australien-England, jetzt Australien, Japan, Indien und USA, Frankreich war wohl zu unbequem ... und wurde durch die Hintertür im wahrsten Sinne "ausgebootet".
Die Interessen verschieben sich gerade gewaltig. Und trotz aller Lippenbekenntnisse: Europa wird in diesen "we first" Gruppen zweitklassig ... wirtschaftlich und im Auslaufmodell "NATO".
Ob das in den nationalen Parlameten und der EU jemand erkennt?

@Traumfahrer " Wenn ich da

@Traumfahrer " Wenn ich da lese, dass Daimler noch ein Motorenwerk in China bauen will, für herkömmliche Motoren, dann ist dies in meinen Augen eine totale Idiotie und raus geworfenes Geld." Dazu fällt mir immer ein Spruch von Marx ein "Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens." Das er recht hatte beweist sich heute immer mehr.

@08:55 von Nettie

"Und in diesem Zusammenhang muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass Geld in einem Wirtschaftssystem, das nicht auf das nicht auf demokratisch, also transparent definierten Bewertungsmaßstäben beruht Macht bedeutet. Und damit Gewalt ermöglicht."

Um Himmels Willen... von was reden sie hier bitte? Geld=Macht=Gewalt? Soll man die "Bösen" und deren Bevölkerungen mal wieder wie im Kalten Krieg wirtschaftlich in die Knie zwingen, bis die Menschen vor Hunger revoltieren? Zum Glück bedeuten 700 Milliarden Militärbudget in den USA nicht Macht und Gewalt, weil demokratisch verfasst.
Quad ist nichts anderes als das alte Blockdenken und es lädt China dazu ein genauso selektiv zu verfahren.

„ 09:41 heribix- schnelle Gewinne

„ Es waren die westlichen Firmen die alles Knowhow nach China schleppte mit der Aussicht auf schnelle Gewinne. Man verlagerte was nur ging ins Billiglohn Land China. In Windeseile haben die Chinesen sich unser Wissen angeeignet und begonnen es zu verbessern und für sich selbst zu nutzen. Die Westliche Arroganz war dabei sehr hilfreich. Eigentlich hätte man es besser wissen müssen, den wir hatten das alles schon mal mit Korea und Japan bei der Unterhaltungselektronik und dem Foto Sektor.“

Sie haben den Schiffsbau vergessen. Wir haben das Know How als Entwicklungshilfe nach Korea exportiert und in Folge dessen hat bei uns das Werftensterben eingesetzt.

Heinrich von Pierer sagt auch mal: es ist ein Risiko nach China zu gehen. Aber es ist ein größeres Risiko nicht nach China zu gehen.

Siemens baute beim 3-Schluchten Staudamm auf der einen Seite die Turbinen zur Stromerzeugung. Auf der anderen Seite haben es die Chinesen selber gemacht. Abgeschaut von den Deutschen…

Wettkampf der Systeme

Ich denke mit Säbelrasseln wird man den Wettkampf der Systeme nicht gewinnen. Wenn man es ehrlich betrachtet, verfolgt China langfristige Ziele konsequent, man investiert zielgerichtet in moderne Technologien während man sich insbesondere in den USA vergleichsweise nicht vorwärts bewegt, man ist vielmehr nach einem Regierungswechsel damit beschäftigt, was die Vorgängerregierung eingeführt hat, wieder rückgängig zu machen. Das verschwendet Recourcen. Auch ist in China der Wohlstand inzwischen viel breiter als viele im Westen annehmen: Ein Paketfahrer verdient hier gut 1200 Euro netto im Monat und das zählt zu den Einkommen am unteren Ende. Er kann sich aber locker etwas außerhalb von Stadtzentrum eine nagelneue 4 Zimmer Wohnung für 250 bis 300 Euro mieten. Es entsteht hier eine breite Schicht, die mit akzeptablem Einkommen vernünftig leben kann, während im Westen dazu untere Lohngruppen schon oft zwei oder drei Jobs brauchen. Das westliche System hat seine Grenzen.

um 09:41 von heribix

Ich kann das Gejammer über China nicht mehr hören. China wäre heute noch das rückschrittliche Land was es vor 30 Jahren war. Es waren die westlichen Firmen die alles Knowhow nach China schleppte mit der Aussicht auf schnelle Gewinne. Man verlagerte was nur ging ins Billiglohn Land China. In Windeseile haben die Chinesen sich unser Wissen angeeignet und begonnen es zu verbessern und für sich selbst zu nutzen.
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So ist es, und Airbus Flugzeuge werden heute auch schon in China gefertigt.

Schon eigenartig

erst sind alle nach China, weil es ein riesiger Markt ist, wo man alles auslagern kann, billig produzieren, und viel Gewinn machen.
Mit Indien ist es ähnlich, nur noch nicht so stark wie in China, die beiden Länder mit den meisten Menschen, werden mal eine große Rolle spielen.
Alles große Worte, von Liberal und Demokratie, in Wirklichkeit geht aber aber um etwas ganz anders, man denkt auch das alle Menschen dumm sind, und nichts merken, dem ist aber nicht so.
Unter der Oberfläche sieht das ganz anders aus.

Zentrale Rolle der ASEAN-Organisation

"In der Abschlusserklärung heißt es, dass Präsident Biden und seine Gäste die zentrale Rolle der ASEAN-Organisation, dem Bündnis der südost-asiatischen Staaten, anerkennen."

Eine etwas seltsame Erklärung. Die ASEAN -Mitgliedsstaaten sind Brunei Darussalam, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
Wollen die USA, Australien, Indien und Japan jetzt ein "Gegengewicht zu Chinas Visionen" auf dem Gebiet der ASEAN-Staaten schaffen oder warum werden diese explizit genannt?

Quad-Gipfel im Weißen-Haus: Zu viert gegen China....

Da muss die Angst vor dem Aufstieg Chinas, die Konkurrenz und die Befürchtung des eigenen Bedeutungsverlust ja erheblich sein.
Die Quad-Gruppe veranstaltet regelmäßig Manöver im indopazifischen Raum. Im letzten Jahr auch mit zwei Flugzeugträgergruppen. Unter anderem werden auch Operationen gegen Landziele geübt. Während sich im Oktober Großbritannien an einem Manöver beteiligten will, hat Vietnam sämtliche Testballons einer Teilnahme an Quad platzen lassen.

Im Prinzip geht es doch nur

Im Prinzip geht es doch nur darum, ein neues Konfliktgebiet zu finden, um der Waffenindustrie weiterhin große Profite und sich selbst womöglich irgendwelche wirtschaftlichen Möglichkeiten zu verschaffen.
Und eines ist ganz sicher: diesen „liberalen Demokratien“ geht es um nichts anderes.

Unlautere Mittel

Wer wie China Produkte unter den Herstellungskosten verkauft, will größtmögliche Marktmacht erreichen, das schafft keine Freunde.

Ich befürworte Bidens Handeln, gerade auch im Hinblick auf unzuverlässige Lieferketten, überdenken viele Unternehmen längst schon, sich nicht mehr auf "China only" zu verlassen.

@09:45 von H. Hummel

"Geht es da wirklich nur um ...
.. eine Übermacht Chinas oder den Machterhalt bei den bröckelnden USA?
Zumindest auf mich machen die plötzlichen Aktionen Bidens den Eindruck.
Erst USA-Australien-England, jetzt Australien, Japan, Indien und USA, Frankreich war wohl zu unbequem ... und wurde durch die Hintertür im wahrsten Sinne "ausgebootet"."

Bemerkenswert ist vor allem, dass diese aussenpolitischen Ambitionen (Militärbündnis AUKUS + QUAD) unmittelbar an Afghanistan anschliessen. Dies legt nahe, dass der gewaltige Militärapparat permanent Beschäftigung bzw. ein nettes Projekt braucht.
Die Containment-Strategie gegenüber China ist an sich nicht neu, doch nimmt das Ganze nun richtig an Fahrt auf und die Partner, die zuvor zögerlich waren, sind offensichtlich nun bereit zur offenen Konfrontation China´s.

Re : Bernd Kevesligeti !

Vietnam hat ja auch eine sehr ähnliche politische Agenda wie China. Da ist es verständlich, dass die nicht sich gegen die Chinesen stellen.

@Charlys Vater

China verkauft nicht unter den Herstellkosten, Chinesische Geschäftsleute würden das niemals tun, da kennen Sie China schlecht wenn überhaupt. Es ist aber so, dass in China Kosten für Löhne oder Grundstücke erheblich niedriger sind, als in Deutschland. Umweltstandards für Fabriken sind in China inzwischen durchaus auf europäischem Niveau. Wer aber geringere Kosten hat, kann seine Produkte günstiger anbieten und hat oft auch noch einen höheren Gewinn. Im Übrigen gibt es ja bestimmte Produktionen in Europe garnicht mehr wie Mobiltelefone.

Am 25. September 2021 um 09:38 von Hador Goldscheitel

Biden will Europa nicht raushalten wegen zu wenig Fähigkeiten oder zu vielen Debatten, sondern weil gerade auch nach Afghanistan Europa mehr mitbestimmen will und das zu recht.
Wir können nicht immer nur die Scherben wegräumen, welche die amerikanische Außenpolitik hinterläßt.
Da nimmt man halt Länder die brav folgen.
Diese letzten beiden Blockbildungen von Biden zeigen deutlich, es waren nur Worte auf der UNO Konferenz.
Mehr und mehr Rückkehr zum kalten Krieg. Da kann man Europa mit sein Demokratieverständnis noch brauchen, erst recht nicht wenn es einig sein sollte

"Hierbei geht es

"Hierbei geht es hauptsächlich um die Spratley Inseln und Taiwan."

Australien, Japan, Indien und den USA geht es um Inseln die von Vietnam, Malaysia, Brunei, Indonesien, den Philippinen und China beansprucht werden?

von Traumfahrer 10:12

Man versuchte in dieser Hinsicht ja schon manches: Auch Vizepräsidentin Harris scheiterte bei einem Besuch in Vietnam mit dem Versuch, daß Land in eine militärische Zusammenarbeit gegen China einzubeziehen...

@09:55 von wenigfahrer

"Schon eigenartig erst sind alle nach China, weil es ein riesiger Markt ist, wo man alles auslagern kann, billig produzieren, und viel Gewinn machen.
Mit Indien ist es ähnlich, nur noch nicht so stark wie in China, die beiden Länder mit den meisten Menschen, werden mal eine große Rolle spielen.
Alles große Worte, von Liberal und Demokratie, in Wirklichkeit geht aber aber um etwas ganz anders, man denkt auch das alle Menschen dumm sind, und nichts merken, dem ist aber nicht so.
Unter der Oberfläche sieht das ganz anders aus."

Sicher sind die Menschen nicht dumm, doch wenn man moralische Motive anführen kann nimmt man dieses Narrativ gern auf. Konkret geht es darum, dass in China 1,4 Milliarden Menschen leben die grossteils Globalisierungsgewinner sind und wir hier Probleme bekommen langfristig zu konkurrieren. Bei den einfachen Leuten hiess das immer... die nehmen uns die Jobs weg. Nun liefern unsere Regierungen ein viel bessere Erzählung. Kampf für Werte und Demokratie.

@ 10:02 von nie wieder spd

"""Im Prinzip geht es doch nur darum, ein neues Konfliktgebiet zu finden, um der Waffenindustrie weiterhin große Profite """

Ein bekanntes, und schwaches, kommunistisches Ablenkungsmanöver. Wenn man die eigenen Machenschaften (hier zB Drangsalierung des demokratischen Taiwan) argumentativ nicht stützen kann, wird stattdessen über "Waffenlobby" und "Profite" der Gegner geschwafelt.

Am 25. September 2021 um 10:05 von Charlys Vater

Abgesehen davon das sie kaum wissen dürften wie hoch die Herstellungskosten sind. Es wäre interessanter und man kommt den Kern der Dinge näher, wenn man sich umfangreich mit der Wirtschaft und Voralpen der Finanzpolitik weltweit beschäftigt., denn dieses Angstschüren vor der chines. Wirtschaft ist doch mehr gekünstelt. Ein Blick in die internationalen Veröffentlichungen verschiedener Börsen zeigt schon viel klarer die Ursache , das ist wie einige richtig erkannten..Geld und Banken, denn nur auf diesen Gebiet hat China der USA den Rang abgelaufen und das mit mehreren Banken. Wirtschaftlich, sowohl Börsenwert, Umsatz, Aktiva, beschäftigte sind nach wie vor mit großen Abstand amerikanische Konzerne in den top 500.
Das nebenbei auch der entscheidende Punkt bei den Streitigkeiten um Hongkong, nicht die relativ kl. Wirtschaft, der Finanzplatz u. Sein 5Platz im Ranking Geldwäsche/Schwarzgeld

Erst AUKUS, jetzt QUAD ...

Interessanterweise scheint die NATO in der US-Außenpolitik immer mehr in den Hintergrund zu treten. Biden setzt die Politik von Trump fort, nur die Tonlage hat sich geändert.

Der Einsatz der NATO in Afghanistan gemäß Artikel 5 war schon grenzwertig: eine Invasion in einem fernen Land weil dort Terroristen Unterschlupf fanden? Warum ist die NATO dann nicht auch in Saudi-Arabien einmarschiert ?

In Osteuropa liegen sich NATO-Truppen und russische Verbände gegenüber. Doch die Weltpolitik spielt sich heutzutage dort ab, wo auch die wirtschaftliche Dynamik am größten ist: im Indopazifik. Nur so ist die plötzliche „Milde“ der US-Regierung zu verstehen, das von Polen und der Ukraine abgelehnte Gas-Pipeline Projekt in der Ostsee zu „erlauben“.

Dabei ist der Antagonismus zwischen USA und China nicht einmal primär politisch, denn über die Taiwan Frage hat man sich schon 1970 prinzipiell verständigt.

Es geht um wirtschaftlichen Einfluss in Asien, Südamerika und Afrika!

re 10:02 nie wieder spd: Das immer und nie Prinzip

>>Im Prinzip geht es doch nur darum, ein neues Konfliktgebiet zu finden, um der Waffenindustrie weiterhin große Profite und sich selbst womöglich irgendwelche wirtschaftlichen Möglichkeiten zu verschaffen.
Und eines ist ganz sicher: diesen „liberalen Demokratien“ geht es um nichts anderes.<<

Genau das wird von allen „illiberalen Autokratien“ immer einfach so behauptet.

Weil Demokratie und Freiheit und Liberalität im Allgemeinen einfach nicht im eigenen Weltbild zugelassen werden.

@baumgart67 (9:51)

Es ist schön, dass Sie das Leben in China genießen und uns regelmäßig mitteilen, wie gut es dort ist, während sie uns gleichzeitig gerne die Fehler des Westens vorhalten.

Würde ich mit Wohnsitz in Deutschland versuchen, das gleiche in einem chinesischen Forum zu tun, würde ich auf erhebliche Hindernisse stoßen. Chinesische Staatsbürger, die mir dabei helfen wollten, bekämen mächtig Probleme.

Das ist ein Unterschied, den sie konsequent ignorieren. Insofern sind mir ihre Kommentare ziemlich suspekt.

wieder mal der "gelbe Elefant"

In Stichworten nach TS:
Es geht um Lieferketten für Computerchips ... Unabhängigkeit von Chinas Marktmacht ... die Produktion von einer Milliarde Corona-Impfdosen zu produzieren.
Und:
"Das sogenannte Quad ist keine militärische Allianz ... Auch wenn die Armeen der vier Staaten zum Beispiel beim maritimen Malabar-Manöver gemeinsam trainieren."

Mir ist nicht ersichtlich, wie dem genannten Zweck (etwa Produktion von Impfdosen) Militärmanöver dienen sollten.

Man kann davon ausgehen, dass es maßgeblich um den ungenannten "Elefanten im Raum" (China) geht.

Andererseit um das was genannt wird, weniger:
"Scott Morrison: "Wir sind liberale Demokratien, die an eine Weltordnung glauben, die der Freiheit den Vorzug gibt."
Jedenfalls solange dabei nicht "die Freiheit die ich meine" herauskommt.

Herr Morison spricht von Glauben. Allen Versuchen, Glauben, welchen auch immer, mit militärischer Unterstützung zu verbreiten, stehe ich sehr skeptisch gegenüber - stark untertrieben gesagt.

ASEAN ist nicht gleich ASEAN !

Das wissen viele nicht. In den 1970er Jahren war die ASEAN eines der NATO nicht unähnlichen militärischen Beistandsbündnissen, die die USA weltumspannend schmiedeten im Sinne von Kissingers „Containment“ Strategie gegen den „Kommunismus“.

Mich erinnerte das immer etwas an die seltsame Einigkeit der historischen europäischen Feudalmächte im Kampf gegen das revolutionäre Frankreich nach 1789.

Was viele nicht wissen: die ASEAN von heute ist eine Neugründung mit anderer Satzung und anderem Teilnehmerkreis.

Deutschland hat inzwischen eine merkwürdige Position: fest an der Seite der Ukraine, aber ohne Biss gegenüber China, da die deutsche Industrie Schluckauf bekommt wenn die Container aus Shanghai ausbleiben .. das hat man auch in Washington missbilligend zur Kenntnis genommen.

„Transatlantische“ Zusammenarbeit hat sich durch Chinas Aufstieg fundamental verändert. Berlin hat das noch nicht so richtig verinnerlicht!

Geopolitische "Interessen"

Das sind eigentlich reine Luxusangelegenheiten,die wir uns in Wirklichkeit gar nicht mehr leisten können.
Wenn wir davon nicht weg kommen und endlich es schaffen gemeinsame Konzepte zu entwickeln wie wir die anstehenden Probleme gemeinsam lösen können,wir es eben in spätestens zwei bis dreihundert Jahren nicht weniger als der Untergang der Menschheit sein.
Mit dieser Politik jedenfalls kommen wir keinen Schritt weiter.
Wenn ich die Worte Geopolitik und Interessen lese,sind das sehr kurzsichtige Begriffe.

10:01 von Bernd Kevesligeti

«Während sich im Oktober Großbritannien an einem Manöver beteiligten will, hat Vietnam sämtliche Testballons einer Teilnahme an Quad platzen lassen.»

Vietnam ist ja auch kein Demokratischer Staat als auch so was wie eine halb-post-kommunistische Einparteien-Diktatur. Außerdem steht Vietnam unter der Fuchtel von China vor allem in wirtschaftlichen Aspekten.

Australien, Indien, Japan sind nicht so abhängig von China, und China kann diese 3 Staaten halt nicht so rumkommandieren wie Vietnam. Obwohl China auch das sehr gerne können würde, aber das geht wegen der Demokratie nun mal nicht.

Am 25. September 2021 um 10:27 von État DE gauche

Weltweit der größte Arbeitgeber , das selbst vor riesigen Konzernen, ist das Pentagon.
Wenn man "Arbeit" vergibt braucht man auch eine Vielzahl an Material. Was natürlich maximal Profit ergibt, da vom Staat bezahlt. Ein Urlaubskonzern Pentagon wird sich auch die USA nicht leisten können.
Dazu kann man dann halt noch alles militärische und halbmilitärische Weltweit verkaufen wenn man ein Gegner findet, den es ja direkt nachdem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus nicht mehr gab
Ergo kein Ablenkungsmanöver

RE: Magic.fire um 10:18

***Biden will Europa nicht raushalten wegen zu wenig Fähigkeiten oder zu vielen Debatten, sondern weil gerade auch nach Afghanistan Europa mehr mitbestimmen will und das zu recht.***

Ja die Nationalstaaten der EU bzw. die EU mögen ja schön mitbestimmen wollen, sie haben nur nicht viel zu melden.
Konnte man ja bei der Rettungsaktion in Afghanistan sehen. Und nicht zuletzt das "kalte Abservieren" Frankreichs im Atom-Uboot-Deal haben die USA doch sehr deutlich gezeigt: "Ihr seid nicht mehr so wichtig im Allgemeinen und hier im Indo-Pazifikraum im Besonderen bedeutungslos für uns!"

Nicht zuletzt ein Zeichen an die EU-Staaten, in Sachen vertiefte Zusammenarbeit, auch im militärischen Bereich, endlich mal zu Potte zu kommen.

Gruß Hador

@10:31 von Möbius

"Interessanterweise scheint die NATO in der US-Außenpolitik immer mehr in den Hintergrund zu treten. Biden setzt die Politik von Trump fort, nur die Tonlage hat sich geändert." ... "Es geht um wirtschaftlichen Einfluss in Asien, Südamerika und Afrika!"

Ex-Aussenminister Gabriel sagte einmal sinngemäss zur Seidenstrasse 2.0, dass das eigentliche Problem damit sei, dass Europa keine eigene Gestaltungsidee hat. Manche mögen das Vorgehen China´s dabei für neo-kolonialistisch halten, doch das ist im Rahmen der westlich geprägten internationalen Ordnung ja durchaus im Rahmen und längst vorgelebt, wie vor allem Staats-Präsidenten afrikanischer Länder bezeugen.
Die Antwort QUAD + AUKUS ist da ganz anderer Natur. Ich sehe darin die Kapitulation in der rein wirtschaftlichen Auseinandersetzung. QUAD bastelt an neuen Blöcken und ist damit gegen den globalisierten Markt gerichtet.

@ Tinkotis

Ich versuche hier nur meinen Eindruck und Vorort Wissen aus den letzten 17 Jahren in China zu teilen. Man sieht doch leider, dass China wirtschaftlich immer erfolgreicher wird, der Wohlstand hier vor Ort steigt und das Land erheblich moderner ist als Deutschland, offensichtlich macht man hier vieles richtig. Und es ist keineswegs so, dass nur eine kleine Elite davon profitiert. In vielen Branchen sind die Gehälter schon vergleichbar mit dem Westen. Man sieht hier, dass der Wohlstand in der Breite wächst, junge Arbeitnehmer in unteren Lohngruppen haben hier z.B. die realistische Perspektive Eigentum zu erwerben was in Deutschland bei vergleichbaren Jobs nahezu unmöglich ist. Und neue Entwicklungen wie 6G kommen aus China oder den USA und nicht aus Europa. Und das ist in immer mehr Technologiefeldern so.

09:38 von Hador Goldscheitel

«Bemerkenswert ist, dass J. Biden die EU heraushalten will, die zu wenig Fähigkeiten mitbringt, die nützlich wären und viel zu debattierfreudig ist, um entschieden aufzutreten.»

Es ist auch besser so, die EU aus diesen Angelegenheiten in Südostasien heraus zu halten. Die EU muss ihren eigenen Weg zum wirtschaftlichen Umgang mit den Ländern der Region finden. Territorial ist die EU von den Streitigkeiten um Inseln & Co. im Südchinesischen Meer sowieso nicht betroffen.

«Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer "Wirtschaftsgeisel" Chinas entwickelt.»

Wirtschaftsgeisel ist ein schönes Wort in diesem Zusammenhang, und es erinnert an Krimis im TV, bei denen am Ende rauskommt, dass die Geisel Komplize der Geiselnehmer war, um Lösegeld bspw. vom reichen Vater zu erpressen.

Klug war die Deutsche Wirtschaftspolitik mit China der letzten 20 Jahre nicht. Zu viel großer Absatzmarkt im Sinn, und zu wenig an Nachteile durch Abhängigkeiten gedacht. Too much money thinking.

@10:54 von Magic.fire

"""Dazu kann man dann halt noch alles militärische und halbmilitärische Weltweit verkaufen wenn man ein Gegner findet, den es ja direkt nachdem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus nicht mehr gab"""

Da muss kein Gegner gefunden werden.
Der Gegner (China) schlägt bereits gegen die taiwanische Haustür, und droht.
Egal was für Waffengeschäfte wo gemacht werden, will Taiwan die Demokratie behalten.

"""Ergo kein Ablenkungsmanöver"""

Ergo, doch ein Ablenkungsmanöver.

@ Olivia59

An das Statement von Gabriel kann ich mich auch gut erinnern. Es ist auch so, dass das Engagement der Chinesen offensichtlich von der Bevölkerung in Afrika weitgehend positiv aufgenommen wird. Vor ca. 2 Jahren lief im deutschen Fernsehen eine Reportage über einen der größten chinesischen Schuhhersteller, der in Afrika Fabriken gebaut hat und damit sehr viele Afrikaner aus der Armut geholt hat, die haben plötzlich vernünftige Wohnungen, Geld, Elektrizität. Sicherlich ist nicht alles perfekt und es gibt auch Seidenstraßen Projekte die sinnlos sind aber es holt auch viele Leute aus der Armut im Prinzip genauso wie es in China ja auch gelungen ist.

@Tinkotis

"Es ist schön, dass Sie das Leben in China genießen und uns regelmäßig mitteilen, wie gut es dort ist, während sie uns gleichzeitig gerne die Fehler des Westens vorhalten."

@Baumgart geht es nicht darum, das westliche Narrativ über das böse China zu ersetzen, sondern nur um eine neue Perspektive zu erweitern: dass nämlich das chinesische System für mindestens 1,2 Mrd. Menschen seit 30 Jahren sehr gut funktioniert! Dieser Umstand wird bei uns weitgehend komplett ausgeblendet und die Perspektive nur auf Menschenrechte, Umwelt, Taiwan und Uiguren bzw. Tibeter reduziert. Warum aber ignorieren wir, wie das System für 1,2 Mrd. Menschen funktioniert so sehr? Ist es die Angst vor der gelben Gefahr, wie selbst deutsche Leitmedien zuweilen titulieren (wo ist da eigtl. der Rassismusaufschrei?).

"Das ist ein Unterschied, den sie konsequent ignorieren."

Das tut der User nicht. Er weist in anderen Zusammenhängen auch immer wieder mal darauf hin, was in China nicht gut funktioniert.

von schabernack 10:51

Also, da werden neue Militärpakte geschaffen.
Die meisten Länder der Region wollen da aber nicht mit machen. So auch Vietnam, daß es ablehnt in gegen dritte Staaten gerichtete Bündnisse einzutreten. Eine vernünftige Haltung.
Und demokratisch ist doch wohl gegen den Hegemonismus zu sein, der durch die Militärbündnisse geschaffen oder erhalten werden soll. "Rumkommandieren", eine spiegelbildliche Reflexion ?

09:19 von Shantuma

<< @Nettie um 08:55

"Und in diesem Zusammenhang muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass Geld in einem Wirtschaftssystem, das nicht auf das nicht auf demokratisch, also transparent definierten Bewertungsmaßstäben beruht Macht bedeutet. Und damit Gewalt ermöglicht."

Da ist es egal ob demokratisch oder nicht. Geld war schon immer verbunden mit Macht.
Ob demokratisch oder nicht ... spielt da keine Rolle. "

,.,.,

Welchen Zeitraum umfasst denn Ihr "schon immer"?

Überblicken können Sie doch höchstens Ihre eigene Lebenszeit.

Und selbst da ist Geld nicht immer verbunden mit Macht.

Was die Zukunft betrifft, so kann man durchaus in dieser Hinsicht demokratischer werden.

Aber es gibt sicher Menschen, die dem Geld sklavisch unterworfen sind und dann meinen - oder gar herbeizubeschwören suchen -, die Menschheit als ganzes sei das seit jeher.

@10:49 von Naturfreund 064

"Das sind eigentlich reine Luxusangelegenheiten,die wir uns in Wirklichkeit gar nicht mehr leisten können.
Wenn wir davon nicht weg kommen und endlich es schaffen gemeinsame Konzepte zu entwickeln wie wir die anstehenden Probleme gemeinsam lösen können,wir es eben in spätestens zwei bis dreihundert Jahren nicht weniger als der Untergang der Menschheit sein.
Mit dieser Politik jedenfalls kommen wir keinen Schritt weiter.
Wenn ich die Worte Geopolitik und Interessen lese,sind das sehr kurzsichtige Begriffe."

In diesem Sinne hatte mich Bidens UN-Rede zunächst wirklich beeindruckt. Wenn man sich allerdings die Handlungen der USA ansieht halte ich das Gesagte mittlerweile für eine grosse Irreführung. Mit der Gründung einer gegen China gerichteten Militärallianz betreibt man keine Diplomatie. Es sei denn man hat davon eine Auffassung die in einigen US-thinktanks zu vernehmen ist... "sticks & carrots". Aus einer Machtposition heraus verhandelt es sich besser.

RE: schabernack um 11:12; 09:38 von Hador Goldscheitel

***«Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer "Wirtschaftsgeisel" Chinas entwickelt.»

Wirtschaftsgeisel ist ein schönes Wort in diesem Zusammenhang, und es erinnert an Krimis im TV, bei denen am Ende rauskommt, dass die Geisel Komplize der Geiselnehmer war, um Lösegeld bspw. vom reichen Vater zu erpressen.

Na, womöglich doch eher das "Stockholm-Syndrom ! Ich denke Deutschland fühlt sich noch sehr wohl, zu wohl ! Das böse Erwachen kommt erst noch.

Als exemplarisches Beispiel dient der Autobahnausbau in Montenegro. Von China, mit teuren Krediten finanziert und gebaut, entwickelt es sich zum reinsten Desaster für Montenegro. Autobahn unfertig, Kredit fällig. Zonck !

Gruß Hador

zu billig?

@ 10:18 von baumgart67

Sie an "Charlys Vater":
"China verkauft nicht unter den Herstellkosten, Chinesische Geschäftsleute würden das niemals tun, da kennen Sie China schlecht wenn überhaupt. Es ist aber so, dass in China Kosten für Löhne oder Grundstücke erheblich niedriger sind, als in Deutschland."

Ich bleibe der Einfachheit halber mal beim schablonenhaften "wir" bzw. "die".
Gewiss scheint mir jedenfalls, das China unter den hiesiegen Herstellungskosten verkauft - aufgrund dessen, was Sie angeführt haben. Das nutzen "wir" zum kostengünstigen Einkauf und kritisieren dann die daraus resultierende wachsende Marktmacht.

"Geopolitisch ist die EU ein

"Geopolitisch ist die EU ein Zwerg und so wird sie von den "Großen" mittlerweile auch behandelt."

Was ich an sich gar nicht sooo schlimm finde, da ich dieses großgeopolitische, militärische Auftreten nur recht beschränkt unterstütze. Aber bemerkenswert finde ich, dass das einzige EU-Land, das dieses wohl wirklich erkannt hat, Frankreich heißt.

Wir sollten diesbezüglich mehr auf Frankreich hören. Da wird zwar auch nicht alles richtig gemacht und Frankreich ist mir etwas zu "kriegslüstern" (Lybien, Mali, etc), aber Frankreich scheint irgendwie das einzige EU-Land zu sein, das etwas von europerspektivischer Geopolitik versteht.

Die EU könnte eine starke autonome Macht sein. Nicht imperialistisch aber entschlossen defensiv. Fände ich gut.

Nachdem die Hoffnung, China

Nachdem die Hoffnung, China würde sich demokratisch entwickeln, nicht eingetreten ist, sondern das extreme Gegenteil, ist es nur folgerichtig, durch Ausgrenzung eine globale Ausbreitung des chinesischen Diktatur Systems zu verhindern.

10:54 von Hador Goldscheitel

«Und nicht zuletzt das "kalte Abservieren" Frankreichs im Atom-Uboot-Deal haben die USA doch sehr deutlich gezeigt: "Ihr seid nicht mehr so wichtig im Allgemeinen und hier im Indo-Pazifikraum im Besonderen bedeutungslos für uns!"»

Mind. zu 50% hat sich Frankreich mit den U-Booten und Australien selbst aus dem Spiel gekegelt.

Teuer - teurer - noch teurer … plus … spät - später - noch später geliefert.
Hätte sich das nicht alles wie Kaugummi in die Länge gezogen, hätte Australien die U-Boote aus Frankreich längst gehabt. Lange bevor Biden überhaupt US-Präsident wurde.

Und dann ging es noch um die Antriebstechnologie der U-Boote. Konventionell und relativ laut im Sonar, oder atomarer Antrieb und relativ leise im Sonar. Frankreich verkauft eigenes Militärisches High Tech nicht so gerne. Mr. Biden scheint nun mit den U-Booten für Australien den anderen Weg gehen zu wollen.

Wenn man schon Abermilliarden für Militärtechnologie ausgeben will.
Dann ist das Moderne die bessere Wahl.

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