Kommentare - Vielfalt in der Gesellschaft: Warum der Bundestag diverser wird

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So vielfältig wie die

So vielfältig wie die Gesellschaft ?
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Lieber nicht. Professionelle Vertretung ist besser.

@Werner1955 . Größe und

@Werner1955
.
Größe und Diversivität sind nicht korreliert.

Vielfalt in der Gesellschaft: Warum der Bundestag diverser wird.

Wird der Bundestag diverser ? Oder, was versteht man darunter ?
70 bis 80 Prozent der Abgeordneten sind Akademiker. Der Anteil der Beamten(171) ist etwa doppelt so hoch wie in der Bevölkerung (10 Prozent). 106 Abgeordnete waren vorher Mitarbeiter von Parteien und Kirchen. In der Wirtschaft waren 133 tätig. Aber nicht als Arbeiter. In freien Berufen waren 125 tätig (Anwalt, Unternehmensberater, Steuerberater).
Arbeitslos waren vor ihrer Abgeordnetentätigkeit vier. Hausfrauen waren zwei.
Eine soziale Diversifizierung fehlt.

@15:21 von Werner40

//So vielfältig wie die Gesellschaft ?
.
Lieber nicht. Professionelle Vertretung ist besser.//

Was verstehen Sie unter professionell? Als Politiker wird man nicht geboren und auch nicht ausgebildet. Der Umstand, dass man in einem Ausbildungsberuf arbeitet bzw. kein Studium vorweisen kann, sagt allein noch nichts über den IQ oder besondere Begabungen eines Menschen aus. Es gibt sogar Verkäuferinnen, die Mitglied bei MENSA sind. Warum sollten die zu blöd sein, sich in politische Spezialgebiete einzuarbeiten? Die könnten das vermutlich sogar schneller als manch ein aktiver Politiker.

Möchte keine 5 Parteien Koalition

Das Land muss regierbar bleiben und viele Köche verderben den Brei.

Wer weiß was sich die Parteien sonst noch so einfallen lassen um an der Macht zu bleiben. Solche Merkwürdigkeiten wie die Hausdurchsuchung der Ministerien wäre dann wohl an der Tagesordnung.

Wissenschaftstheorie(-kritik: Vielfalt passt einigen nicht

Vielfalt in der Gesellschaft? Was hat der Bundestag mit der Gesellschaft zu tun. Es ist ja genau anders rum: Die Vielfalt der Gesellschaft findet im Denken derer, die sich als die Elite betrachten, keinen Platz. Vieles wird zudem mittlerweile mit dem Totschlagargument "Gefährder" abgehakt. Gefährliche Weltanschauung, wenn man bereits Homöopathie als ein Gut befindet. Bin ja mal gespannt, ob das hier gleich mal aufgegriffen wird. Homöopathie, das hat in der Gesellschaft nichts zu suchen. Letztlich wird vieles ja auch durch "Wissenschaft" untermauert. Aber was das angeht, kann man viele Studien machen, das ist völlig egal (traue nur einer Studie, die du selbst gefälscht hast), und wichtiger ist bei manchen Fundamenten der sog. Wissenschaft die Absicht (der Widerlegung der erklärten Feinde). So wird eine Obrigkeit geschaffen, die sich zum Teil mit gefälschten oder manipulierten Studien an der Macht hält. Die Vielfalt wird als Bedrohung der entstandenen Macht gesehen.

"das Wahlrecht von der

"das Wahlrecht von der Staatsbürgerschaft zu entkoppeln."

*

Wie soll das funktionieren? Wo gibt es sowas schon?
Irgendwelche Vorgaben muss es doch geben, sonst könnten ganze Busse Touristen wählen. (Da war gerade was in Russland.)

Jeder darf dort wählen, wo er Staatsbürger ist. Ich finde das gerecht genug. Staatsbürger kann man werden. Wenn man das nicht will, aus welchen Gründen auch immer... Man kann nicht alles haben.

Allerdings könnte ich mit vorstellen, dass jeder nur dort mitwählen kann, wo er steuerpflichtig ist.

Warum Steuerflüchtlinge hier immer noch wählen können obwohl sie keine Steuern zahlen wollen kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.
Dafür zahlen hier andere Steuern und dürfen nicht wählen. Gerecht ist das nicht.

>>Gerade erst wies die

>>Gerade erst wies die Türkische Gemeinde darauf hin, dass zwölf Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland eine Migrationsgeschichte haben. Und dann gibt es noch knapp zehn Millionen Menschen, die hier leben, aber nicht wählen dürfen, weil sie keinen deutschen Pass haben.<<

Kein deutscher Pass, aber die Geschicke Deutschlands mitbestimmen wollen? Das passt m.E. nicht zusammen.

@15:21 von Werner40

"So vielfältig wie die Gesellschaft ?
.
Lieber nicht. Professionelle Vertretung ist besser."

Professionelle Vertretung?!!!!!!

Absprachen hier, Absprachen da die dem Steuerzahler Milliarden kosten!
Dafür sorgen das Abermilliarden an Steuern hinterzogen werden können!
Cum-Ex!!! Türen und Tore öffnen für Abzocker!
4,3 Milliarden Steuergeschenk für Braunkohle, wo es keinerlei Notwendigkeit für gibt!

Usw.

Was haben wir denn?
Profis in Selbst Bereicherung?

Gruppenfestschreibung

"...erstmals liegt ein Schwarzer ganz vorn. In einer Selbstbeschreibung sieht er sich selbst vor allem als "Bürger dieses Landes, Vater dreier Kinder und Bildungspolitiker."

Nach dieser Diversitäts-Betonung und -Denkweise ist er aber vor allem wieder "Schwarz".

Die im Artikel beschriebenen Vorschläge sind

sehr, sehr interessant und nehmen die Menschen ins Visier, die im Lande gemeinsam leben und damit auch gemeinsam von Regierungsentscheidungen betroffen sind. - Mir scheint, es ließe sich eine gute Kombination von Heute mit dem früheren Stände- oder Klassenwahlrecht und den verschiedenen Nationalitäten der EU und darüber hinaus finden. - Auf eine Religionszugehörigkeit als besondere Gruppe würde ich jedoch verzichten, denn zum einen gibt es viele Religionen im Lande und zum anderen bin ich, außer einer Religion anzugehören, auch noch Mensch. Es schlösse ein, daß sich zwei politische Parteien von heute dann umbenennen müßten. -

15:45 von Tada

kennst du denn steuerflüchtige, die am sonntag hier wählen wollen?

Warum der Bundestag diverser wird

Nichts gegen Diversität in der Politik.

Professionalität wäre besser.

Damit das Bundesverfassungsgericht nicht dauernd Gesetzeskorrekturen vornehmen muss.

@15:21 von Werner40

"Lieber nicht. Professionelle Vertretung ist besser"

Was ist eine "professionelle Vertretung" in diesem Fall? Ist eine ernste Frage. Jede(r) fängt irgendwann mal an, sich in der Politik zu engagieren und wird professioneller, je länger er oder sie das macht. Aber keiner wird als Politikerin geboren und es gibt keine Ausbildung dafür.

Im Vorgängerthread waren bei vielen genau die unbeliebt, die ihr ganzes Leben nichts anderes gemacht haben, als Politik. Also während Schule und Studium schon in der Jugendorganisation einer Partei, Studium am besten Jura und danach ein Job bei einer Partei, einem Lobbyverband oder sonst irgendwie etwas in der Richtung, irgendwann Abgeordnete(r) usw.

Die finden Sie in allen Parteien, sind bestimmt professionell. Von Gauland, Merz, Nahles bis Kühnert (nur Beispiele, die mir gerade einfallen)

Wollen wir nur solche Profis? Nicht zur Abwechslung mal Handwerker, Hausfrauen, Bauern, Künstlerinnen. Die werden mit der Zeit auch professionell.

@Bernd Kevesligeti

„ Eine soziale Diversifizierung fehlt.“

Definitiv! Nur wie sollte das funktionieren? Wer Vollzeit arbeitet und darauf auch wirklich angewiesen ist, zudem Familie hat, der dürfte kaum die Möglichkeiten haben ganz nach oben zu kommen. Jedenfalls ist das mein Eindruck.

C

„Der Deutsche Bundestag sollte eigentlich so vielfältig wie die Gesellschaft zusammengesetzt sein.“

Ui, da bleibt aber noch einiges zu tun !
50% Frauen, 25% Menschen mit Migrationshintergrund, 15% Bayern, ein paar Promille Clan-Mitglieder, ein paar Promille wieder eingegliederte Straftäter, 1% oder so Querdenker…alles Quoten, die es noch zu erfüllen gilt !

1535 Bernd Kevesligeti - Wird der Bundestag diverser ?

"Zurecht bemängeln sie das der Anteil von Beamten, Mitarbeiter von Kirchen und Parteien, Vertreter der Wirtschaft und Vertreter von freien Berufen mit annähernd 550 Abgeordneten, also circa 80 % übermässig vertreten sind. Eine soziale Diversifizierung fehlt ".
So ist es das war in den 50 er und 60 er Jahren besser. Da gab es noch Arbeiter im Bundestag. Auch wenn es Gewerkschaftsvertreter waren, sie hatten mal als Arbeiter körperlich gearbeitet.
Das ist es ja was uns fehlt. Deswegen gehen soviel nicht mehr zur Wahl. Die soziale Diversifizierung fehlt. Sie fühlen sich nicht vertreten. Auch nicht mehr von der SPD und den Linken oder vom linken Flügel der CDU ( Ja, Ja, die gab es mal ).
Heute erschien im NRC, eine liberale grosse Niederländische Zeitung, anlässlich der Parlamentseröffnung ein Bericht über eine d r a m a t i s c h e Zunahme der Aggressivität gegen Regierung und Parlament. Oder Frankreich, da ist sie schon da in den Vorstädten.
Die Demokratie ist dabei zu versagen.

Bundestag

ob er diverser wird ist mir Schnuppe.
Das der Bundestag immer groesser wird aber nicht weil das geht auf Kosten der Steuerzahler. Bald haben wir die Chinesen ueberholt.
Da die Froesche nicht dafuer stimmen den Sumpf trocken zu legen - wer kann das Problem loesen? Das gilt auch gleich bei der Festlegung der Gehaelter.
Wenn nun der Bundestag immer groesser wird warten wir so lange bis alle Buergen Mitglieder sind, dann bezahlen wir uns selbst.
Nebenbei, selbst als "Biodeutscher" verliehren sie das Wahlrecht wenn sie laenger als 20 Jahre im Ausland gewohnt haben.

Dann bin ich auf die 30%

Dann bin ich auf die 30% Aufstocker gespannt, die dann im BT sitzen. Warum muss der BT die Bevölkerung abbilden? Es langt völlig, wenn er von der Bevölkerung ordentlich gewählt wird.
Wenn ich vor Gericht vertreten werde, nehme ich ja auch nen Profi.
Das bringt nix, wenn der nur so schlau usw, wie ich.

Diversität

Nun, ich verstehe eigentlich gar nicht, warum sich am Sonntag nicht Millionen von sehr unterschiedlichen Kandidaten um einen Parlamentssitz bewerben. Nach den in diesem Forum immer wieder, auch heute im Vorgängerthread beschriebenen paradiesischen Traumjobs in der Politik, kann ich nicht nachvollziehen, warum das so wenige machen wollen...
Warnung: enthält Spuren von Ironie

Warum erwähnt man nicht Leyla Bilge?

Zitat: "Drei Beispiele: Auf Listenplatz eins der SPD in Sachsen-Anhalt steht der Abgeordnete Karamba Diaby - erstmals liegt ein Schwarzer ganz vorn."

Dass Hr. Diaby schon seit längerem im Deutschen Bundestag, ist doch nichts Neues. Ich weiß nicht, warum darauf noch einmal extra hinweist.

Warum erwähnt man nicht die großartige Deutsch-Kurdien Leyla Bilge, den Deutsch-Äthiopier Homib Mebrahatu, die sich - neben unzähligen rassischen und sexuellen Minderheiten - in meiner Lieblingspartei engagieren?

Dass ehemalige Flüchtlinge wie Petr Bystron oder meine Lieblingslesbe Alice Weidel seit Jahren erfolgreiche Politik im DB machen, ist wohl auch nur eine Randnotiz, wie?

@15:46 von Emil67 @15:21 von Werner40

//Was haben wir denn?
Profis in Selbst Bereicherung?//

Diese Frage würde ich mit "Ja" beantworten. Nicht nur, aber auch.

@15:37 von Anna-Elisabeth

„Der Umstand, dass man in einem Ausbildungsberuf arbeitet bzw. kein Studium vorweisen kann, sagt allein noch nichts über den IQ oder besondere Begabungen eines Menschen aus.“

100% Zustimmung!
Ich hatte @Werner40 allerdings so interpretiert, dass es zunächst auf die Kompetenz ankommen sollte, und wenn es dann gleichzeitig (zufällig) auch noch diverser ist: um so besser.
Das ist zumindest meine Meinung.

Sospach

selbst als "Biodeutscher" verliehren sie das Wahlrecht wenn sie laenger als 20 Jahre im Ausland gewohnt haben."

Meine Tante bekommt seit Jahr und Tag Wahlunterlagen nach Österreich geschickt.

Seit wann wurde das geändert?

Was soll denn dieser Unsinn mal wieder!

Zitat: "Und dann gibt es noch knapp zehn Millionen Menschen, die hier leben, aber nicht wählen dürfen, weil sie keinen deutschen Pass haben."

Was ist denn das wieder für ein Unsinn?

Wieso sollten Personen ohne deutschen Pass denn hier wählen dürfen? Ich komme doch auch nicht auf die Idee, in China, Frankreich oder Mexiko wählen zu dürfen, nur weil ich mich da für eine gewisse Zeit aufhalte.

Personen ohne deutsche Pass, die hier wählen wollen, können sich ja um eine deutsche Staatsbürgerschaft bemühen, die Voraussetzungen dafür erfüllen und sich assimilieren. Dann gibt es auch keine Loyalitätkonflikte, die aus solch einem Kuddelmuddel entstehen.

Niemand kann wollen,

dass tatsächlich ALLE Gruppen und Meinungen im Bundestag repräsentiert werden. Der Ruf nach "Diversität" ist deshalb immer schon begleitet von einer Vorauswahl dessen, was man für Repräsentationswürdig hält.
Im übrigen ist die volonté generale, die wir ja als Basis demokratischer Entscheidungen annehmen, niemals eine volonté de tous, es müssen also keineswegs alle im Parlament sitzen. Insofern ist die Debatte unsinnig und überflüssig.

Harpdart

Kann ich nicht nachvollziehen, warum das so wenige machen wollen..."

Mir wäre es zu einfach und zu dröge.
Ausserdem wäre es mir zu blöd,1000 mal das gleiche erklären zu müssen, was die anderen eh nicht verstehen. Das Meiste ist auch alternativlos. D.h. Veränderungen nicht möglich.
Für sowss stehe ich do h morgens nicht auf.

warum das so wenige machen wollen..

von harpdart @
Weil Sie ehrlich und gut für ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes alimntierungsfreies lebn in Deutschland arbeiten und Steuern zahlen müssen.

@15:23 von Werner40

„Größe und Diversivität sind nicht korreliert.“

Widerspruch: doch!
Immer leicht an Extrembeispielen erkennbar: Wenn irgendwann 80 Millionen Personen im Bundestag sitzen sollten (was bei der Herumeierei unserer Volksvertreter hinsichtlich Verkleinerung des Bundestages nur eine Frage der Zeit sein kann :/)), dann sind alle gesellschaftlichen Gruppen perfekt abgebildet,

sind nicht korreliert.

von Werner40 @
Richtig.
Aber diese Diversität macht es nicht einfacher, sondern viel teuer und schwere Gesetzte für Steuerzahler und leistungsbereite eigenverantwortlich Bürger zu erlassen.

Schon heute sind Gerichte und EU Regeln bei den Gesetzten viel wichtiger als die Politiker, weil sie letztlich bestimmen was gemacht werden darf oder muss.

@ 16:29 von Bender Rodriguez

>Dann bin ich auf die 30% Aufstocker gespannt, die dann im BT sitzen. Warum muss der BT die Bevölkerung abbilden? Es langt völlig, wenn er von der Bevölkerung ordentlich gewählt wird.
Wenn ich vor Gericht vertreten werde, nehme ich ja auch nen Profi.
Das bringt nix, wenn der nur so schlau usw, wie ich.<

Stehen denn die Bürger Deutschlands vor Gericht?!
Halten sie sich denn für so unmündig?
Warum kann eine Reinemache Frau denn Bundestagsabgeordnete mit einem Satz ins Schwimmen bringen......

Obrigkeitshörigkeit ist keine Tugend.

@Karl Maria Jose... (15:45)

Noch nie von Briefwahl gehört?

Gut, aus dem Ausland muss sich ein Deutscher selbst rechtzeitig anmelden und wird nicht automatisch benachrichtigt.

@Werner40 Professionelle Vertretung

Professionelle Vertretung ist in der Tat besser. Aber bestimmte Gruppen werden gar nicht vertreten während andere Gruppen überproportional vertreten sind. Einen Ausgleich zu suchen, der zur Stabilität unserer Demokratie beiträgt, spricht wenig entgegen.

von Gytha 16:11

Zu nennen wäre da noch Wechselschicht und Pendelei. Und nicht alle potentiellen Kandidaten können erhebliche finanzielle Beiträge für den Wahlkampf leisten.

Alle Perspektiven angemessen repräsentieren ...

Zitat: "Darum geht es auch Maximilian Oehl von der Initiative "brandnew bundestag". "Unser Anliegen ist es, dass alle Perspektiven der in Deutschland lebenden Menschen im Parlament angemessen repräsentiert sind", "

Irgendwie macht eine demokratische Wahl das Anliegen von Hrn. Oehl obsolet. Denn in der Bundestagswahl entscheidet der angeblich mündige Bürger darüber, welche Parteien mit welchen Positionen er für eine "angemessene" Repräsentanz im Parlament vertreten sein sollen.

Insofern ist seine Initiative "brandnew bundestag" mal wieder völlig nutzlos und kann weg.

Dass Hr. Oehl vielleicht - wie viele linke Aktivisten - jeder sich legal oder illegal in D aufhaltenden Personen ein Wahlrecht einräumen möchte, mag seine private Meinung sein, die aber alleine nicht durch das GG gedeckt ist, das vorsieht, dass der Souverän - nämlich das deutsche Staatsvolk - den Bundestag wählt.

Vielleicht sollte Hr. Oehl sich über solche Grundlagen erst einmal informieren.

@16:29 von harpdart

//Nun, ich verstehe eigentlich gar nicht, warum sich am Sonntag nicht Millionen von sehr unterschiedlichen Kandidaten um einen Parlamentssitz bewerben. Nach den in diesem Forum immer wieder, auch heute im Vorgängerthread beschriebenen paradiesischen Traumjobs in der Politik, kann ich nicht nachvollziehen, warum das so wenige machen wollen...
Warnung: enthält Spuren von Ironie//

Ich weiß, wie das gemeint ist, bin aber nicht sicher, ob das die ganze Erklärung ist. Ich könnte mir vorstellen, dass es die allgemeine Entwicklung ist, die man in vielen Firmen beobachten kann. Früher konnte man in einer Firma, in der man als Lehrling begonnen hatte, bei entsprechender Leistung in die obersten Etagen aufsteigen. Das geht heute nicht mehr. Man holt sich lieber "Profis" von außen. In der Politik wird das für die höheren Ämter ähnlich sein. Nicht die Leistung zählt, sondern Studium, Zeugnisse und Perfomance. Und dies verleitet dann u.U. zu Schummeleien z.B. bei Lebensläufen.

@16:41 von Bender Rodriguez Harpdart

//Ausserdem wäre es mir zu blöd,1000 mal das gleiche erklären zu müssen, was die anderen eh nicht verstehen.//

Mit der Einstellung sollten Sie wirklich der Politik fern bleiben. Wenn Sie etwas 1000 mal erklären müssen, was die anderen - welche anderen? - nicht verstehen, dann haben Sie es selbst nicht verstanden.

@Blitzgescheit (16:38)

Zitat: "Was soll denn dieser Unsinn mal wieder!"

Bitte auf die korrekte Verwendung der deutschen Interpunktion achten. Ansonsten wirken Schlagworte ein wenig deplatziert und peinlich.

Danke im Voraus!

@16:36 von Egleichhmalf @15:37 von Anna-Elisabeth

//Ich hatte @Werner40 allerdings so interpretiert, dass es zunächst auf die Kompetenz ankommen sollte...//

Damit hätte @Werner40 natürlich recht. Möglicherweise habe ich den Kommentar tatsächlich falsch interpretiert.

Kann man machen

es spricht ja nichts dagegen, nur dürfen es nicht mehr als die 598 Personen werden, und nicht 800 -1000 wie es in einigen Artikeln zu lesen ist.
Wenn Personen sich nicht für die Deutsche Staatsbürgerschaft entscheiden, kann man keinen Vorwurf daraus machen, das Sie nicht wählen dürfen, die wählen ja in einem anderen Land.
Ich kann auch nicht an der Türkischen Wahl teilnehmen, weil mir der dortige Machthaber nicht gefällt.
Einige Dinge ja, andere eben nein, was soll uns der Artikel sagen, wir haben Menschen im Bundestag, die haben noch nie etwas anderes gemacht.
Also liegt am Bundestag, das alles mal auf 2 mal 4 Jahre zu begrenzen, dann haben wir schnellen Personalwechsel.
Und nicht wie Herr Schäuble.
" Dezember 1972 statt. Schäuble befindet sich somit aktuell in seiner 13. Legislaturperiode (2017 bis 2021). Von 1981 bis 1984 war Schäuble parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "
Oder 16 Jahre ein Kanzler.
Dort liegt das Problem, eine Begrenzung muss her.

16:31 von Blitzgescheit

>>Dass ehemalige Flüchtlinge wie Petr Bystron oder meine Lieblingslesbe Alice Weidel seit Jahren erfolgreiche Politik im DB machen,...<<

"erfolgreiche Politik", der war gut.
Sie haben offensichtlich noch keine Rede der Beiden im Bundestag gehört.

@ 16:26 von sosprach

Das Problem wäre relativ einfach zu lösen durch eine deutliche Verringerung der Wahlkreise. Überhang- und Ausgleichsmandate haben ja letztlich den Sinn, die Stimmengerechtigkeit im Proporz der Zweitstimmen aufrecht zu erhalten und gleichzeitig alle direkt gewählten Kandidatinnen und Kandidaten zu berücksichtigen.

Professionelle Vertretung?

Was Sie als professionelle Vertretung bezeichnen, sind aus meiner Sicht professionelle Lobbyisten und Berufspolitiker, ganz sicher aber keine "Volksvertreter". Direkte Demokratie oder Demarchie wären m.E. viel wünschenswertere Formen als diese Parteienvertreter, die gerade einmal 1,5% der deutschen Bevölkerung repräsentieren.

Langsam wird's komisch

Deutschland und damit den Bürgern ging es am besten in den 60er bis Ende der 80er Jahre. Es gab kein Gendern, keine Frauenquote und die Bundestagsdebaten waren hitzig, manchmal grenzwertig, aber ehrlich, und jeder wusste wie er dran ist.

Und heute? Statt sich mit den zuhauf vorhandenen Problemen in unserem Land mit hochgekrempelten Ärmeln zu befassen doktert die politische Elite in ihrem Wolkenkuckucksheim an Schwachsinnigkeiten herum. Das ist so, als würde jemand ein Haus bauen wollen, konzentriert sich aber lieber zuerst auf das Anlegen eines Blumenbeets im Vorgarten. Quo vadis, Deutschland?

Emil67

Das ist keine Obrigkeitshörugkeit. Aber stell dir mal vor, du solltest morgen meinen Jib machen. Es wäre totaler Zufall, wenn du das könntest ebenso, wenn ich deinen machen müsste.
Und selbst hier sieht man, das es Personen gibt, die schnell was entscheiden und dabei wichtige Punkte nicht nur vergessen, sondern gar nicht kennen. Und da schließe ich mich selbst nicht aus.
Deshalb hätte ich doch lieber jemanden mit geschichtlicher, technischer, juristischer oder ethischer Vorbildung, als die von dir ins Spiel gebrachte Reinemachefrau, ohne diesen Job in irgendeiner Weise diskreditieren zu wollen.
Aus diesem Grumde lehne ich auch Plebiszite ab. Fas kann nämlich für Minderheiten schnell mal blöd werden. Da habe ich lieber jemanden, der das besser abwägen kann.

15:21 von Werner40

"So vielfältig wie die Gesellschaft ? Lieber nicht."

Viele mit der Komplexität der Gesellschaft offenbar überforderte können sich wohl nicht vorstellen, dass Vielfalt aka Diversität und Professionalität miteinander vereinbar sind.

Wenn schon die AfD es nicht schafft mehr Frauen in ihre Fraktion zu bekommen, so hat sie in der Vergangenheit zumindest in Sachen Vielfalt gleich 2 Fraktionsmitarbeiter bei ihren MdBs mit Pöstchen versorgt, die beide im Rechtsterrorismus verstrickt sind.

Da war der Antisemit Ochsenreiter, beschäftigt beim russischen Einflussagenten (lt. VS-Erkenntnissen) AfD-MdB Frohnmaier. Ein Mann, der bei der Sprengstoffbeschaffung für ein Attentat in Osteuropa involviert war.

"https://www.focus.de/politik/ausland/prozess-in-polen-brandanschlag-vor…"

Und Hr. Maximilian T., mutmaßlicher Komplize von Franco A., beschäftigt beim MdB Nolte.

"https://taz.de/Rechte-Bedrohung-im-Bundestag/!5667859/"

Annaelisabeth

"Mit der Einstellung sollten Sie wirklich der Politik fern bleiben. Wenn Sie etwas 1000 mal erklären müssen, was die anderen - welche anderen? - nicht verstehen, dann haben Sie es selbst nicht verstanden."

Unerhört. Ich hätte etwas, das ich mir selber ausdenke, nicht verstanden? Wie soll das gehen? Das geht aber andersrum auch: Irgendein BWLer würde mir 1000mal erklären, warum es sinnvoll ist, Nettozahler der EU zu sein. Das verstehe ich nicht. Und ich würde einem Ornithologen erklären, wie technische Zusammenhänge funktioneren? kapiert der wohl auch nicht.

Jetzt verständlich?

Unterrepräsentation der Arbeiterklasse

In der Politik muss man auch hauptsächlich plappern können.
Die Arbeiterklasse ist eher handwerklich begabt. Auch das kann nicht jeder, manche haben zwei linke Hände.

Von daher macht jeder das, was er am besten kann. Und dafür wird in der Politik gewählt.

15:21 Werner40 -professionelle Vertretung..?!

"So vielfältig wie die Gesellschaft ?
.
Lieber nicht. Professionelle Vertretung ist besser."

Zugegeben. Es ist eigentlich egal wer uns vertritt. Es herrscht Fraktionszwang und man sollte sich nicht er Illusion hingeben, dass es einen Unterschied macht wer da die Hand hebt bei der Abstimmung...

Aber und da sehe ich auch das Hautproblem, es sind gerade die Berufspolitiker, weswegen dies so ist.

Hätten wir wieder mehr Überzeugungstäter, dann würden wir wohl auch wieder mehr Demokratie haben.

Das aktuelle System höhlt selbige aber immer mehr aus, anders Denkende werden immer stärker ausgegrenzt und die Medien und die Gesellschaft werden immer mehr durchsetzt von links, begründet mit dem angeblichen "Kampf gegen Rechts".

Dies ist mittlerweile ganz offensichtlich so sehr aus der Balance gefallen, dass inzwischen die AfD für die Demokratie und gegen Corona Maßnahmen kämpfen muss.

Etwas mehr Diversifität kann da also sicher nicht schaden...

16:37 von Bender Rodriguez

«selbst als "Biodeutscher" verliehren sie das Wahlrecht wenn sie laenger als 20 Jahre im Ausland gewohnt haben.»

«Meine Tante bekommt seit Jahr und Tag Wahlunterlagen nach Österreich geschickt. Seit wann wurde das geändert?»

Das kann daran liegen, dass Ihre Tante noch einen Wohnsitz in Deutschland angemeldet hat, an dem sie sich aber so gut wie nie aufhält. Aus dem Ausland muss man die Zusendung der Wahlunterlagen (Anforderung der Briefwahlunterlagen) immer beantragen. Beim Einwohnermeldeamt, wo der letzte Wohnsitz war.

Lebt man nur im Ausland, hat man in Deutschland kein Wahllokal, in dem man im Wählerverzeichnis registriert ist. Dann geht nur Briefwahl.

Früher mal musste man auch für Briefwahl im Inland eine Begründung nennen. Temporärer oder permanenter Aufenthalt zum Wahltermin im Ausland war immer ein Grund. Musste ich mich zur BTW 1998 aus Tokyo aber rechtzeitig kümmern. Sonst droht Gefahr von zu spät.

Man verliert nach (x) Jahren nur im Ausland das Wahlrecht in DEU.

17:19 von Garfield215

>>Deutschland und damit den Bürgern ging es am besten in den 60er bis Ende der 80er Jahre. Es gab kein Gendern, keine Frauenquote ...<<

Dieses imer wiedergekäute "früher war alles besser" ist so unsinnig wie falsch. Deutschland hat sich erfreulicherweise weiterentwickelt und ist nicht stehen geblieben. Auch wenn das manche Ewiggestrigen nicht verstehen.
Und mit Gendern beschäftigt sich fast ausschließlich die AfD. Ein anderer Forist hat dazu heute schon einen Link gepostet.

Das ist nicht wahlentscheidend

Zitat: "Und Nuha Sharif-Ali kandidiert für die Linkspartei im hessischen Fulda. Sie ist in Somalia geboren und hat Politik studiert. Die Gesellschaft macht es ihr nicht einfach: Schwarz, muslimisch, geflüchtet und eine Frau zu sein, das sei schwer, sagt sie. Ihr Kopftuch sei ein schwieriges Thema."`

Schwarz, weiß, gelb, rot zu sein, ist irrelevant, inbesondere wenn man sich einmal vergegenwärtigt, wovon ein gewisser Martin "I have a dream" Luther King Jr. geträumt hat.

Irgendeiner Minderheiten anzugehören, stellt genauso wenig eine Leistung an sich dar.

Mich würde interessieren: welche Positionen vertritt Frau Sharif-Ali?
Was hat sie bereits in Ihrem Leben geleistet. Wodurch hat Frau Sharif-Ali bisher zu einer Verbesserung des Lebensstandards in Deutschland beigetragen? Wie will sie dies zukünftig tun?

Das ist für mich wahlentscheidend. Aufgezählte, äußerliche Merkmale sind es nicht.

17:19 von Garfield215

"Langsam wird's komisch

Deutschland und damit den Bürgern ging es am besten in den 60er bis Ende der 80er Jahre. Es gab kein Gendern, keine Frauenquote und die Bundestagsdebaten waren hitzig, manchmal grenzwertig, aber ehrlich, und jeder wusste wie er dran ist.

Und heute? Statt sich mit den zuhauf vorhandenen Problemen in unserem Land mit hochgekrempelten Ärmeln zu befassen doktert die politische Elite in ihrem Wolkenkuckucksheim an Schwachsinnigkeiten herum. Das ist so, als würde jemand ein Haus bauen wollen, konzentriert sich aber lieber zuerst auf das Anlegen eines Blumenbeets im Vorgarten. Quo vadis, Deutschland?"

,.,.,

Vielleicht Richtung Menschenwürde?

Davon halten Sie möglicherweise nicht sehr viel, wenn ich Ihre Beschimpfung von Frauen etc. zur Kenntnis bekomme.

Am 21. September 2021 um 16:06 von morgentau19

Zitat: Nichts gegen Diversität in der Politik. Professionalität wäre besser. Damit das Bundesverfassungsgericht nicht dauernd Gesetzeskorrekturen vornehmen muss.

Meinen Sie, die vom BVerfG aufgehobenen Gesetze seien von Laien in Ihrer Freizeit gestrickt worden?

@16:31 von Blitzgesch...

Leyla Bilge hat den rassistischen Slang der AfD gut gelernt, indem sie "80 Prozent der Flüchtlingsmänner als Horde unkontrollierter, muslimischer Männer“ beschimpft.
Homib Mebrahatu ist als Redner bei Nazi-Demos aufgetreten, u.a. am 5.Mai 2018 in Kandel und für das extrem rechte 'Bürgerbündnis Franken'.
Petr Bystron haut Sätze raus wie "Solche Menschen müssen wir selbstverständlich entsorgen." als Verteidigung des Herrn Gauland, der die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz nach Anatolien entsorgen will.

Tolle Truppe, die Sie da anführen. Es zeigt lediglich eines: Migrationshintergrund schützt nicht vor rassistischen Positionen, die man brav in der AfD lernen kann.

Bisher sind im Bundestag

Bisher sind im Bundestag überproportional Rechtsanwälte vertreten. Daß nicht mal die samt Jurastudium ihr Diätengeld wert sind, zeigen all die vom BGH und BVerfG wieder einkassierten Bundestagsgesetze. Bei groben Grund- und Menschenrechtsverletzungen sollten nicht nur solche Gesetze wieder einkassiert werden, sondern auch den Urheber-Rechtsanwälten ihre Anwaltszulassung und ihr Bundestagsmandat entzogen werden.

Mix aus vielem verwischt die Konturen

Ich finde einen bunten Strauss von Parteien im Bundestag nicht zielführend. In Italien und anderen Ländern hat man gesehen, wohin ein solcher Mix führen kann. Auch in Deutschland werden Koalitionsbildungen immer schwieriger, weil rund ein 1/5 der Wählerstimmen auf Parteien wie die AFD und die LINKE entfallen, die für die großen Parteien grds. nicht als koalitionsfähig erscheinen. Vor allem die Wählerstimmen für die AFD sind von vornherein dem politischen Gestaltungsanspruch entzogen. Eigentlich war das 3-Parteiensystem der jungen Republik ideal. Die konkurrierenden Parteien hatten ein klares, von einender abgegrenztes Profil. Die Union stand für wirtschaftlichen Aufschwung, die SPD für das soziale Gewissen und die FDP für die Freiheitsrechte. Heute erleben wir einen Mix aus vielem, aber mit immer weniger Kernkompetenz.

@SinnUndVerstand - 17:16

"Überhang- und Ausgleichsmandate haben ja letztlich den Sinn, die Stimmengerechtigkeit im Proporz der Zweitstimmen aufrecht zu erhalten und gleichzeitig alle direkt gewählten Kandidatinnen und Kandidaten zu berücksichtigen."
Ja, nur leider verzerren sie letztendlich aber den Wählerwillen. Man kann ja nicht umsonst Erst- und Zweitstimmen splitten. Z.B. kann man Sahra Wagengenknecht als Person (Erststimme) wählen, die LINKE als Partei aber unwählbar finden. Oder die "Verstoßenen" der anderen Parteien (B. Palmer etc.). Ich würde Ausgleichs- und Übergangmandate wieder abschaffen und beim "unfrisierten" Wahlergebnis bleiben.

Demokratie in Gefahr

Ich würde die Sache mit der Vielfalt mal eher auf Einflussnahme erweitern und diese nicht nur auf den Bundestag sondern mit dem grundsätzlichen Anspruch von Demokratie zur Diskussion stellen.

Dort, wo politische Entscheidungen getroffen werden, hat sich ein Tross von Influencern etabliert, die überwiegend ein Ziel verfolgen: Einflussnahme.
Das sind Horden von Lobbyisten, Beratern, Unternehmen, sogenannte Think-Tanks oder diese Bilderberger Konferenzen.

Das Problem dabei: Die haben im Gegensatz zu den von uns Gewählten keinerlei demokratische Legitimation. So weiß man schon nicht mehr, wenn ich die Partei CXX wähle, wieviel RWE, VW, Rheinmetall oder Nestlé mit dabei ist.
Harald Schuhmann machte schon vor Jahren mit seinem Beitrag "Macht ohne Kontrolle" auf diese Erosion von Demokratie aufmerksam.

Wenn außerhalb der demokratischen Strukturen soviel tägliche Einflussnahme stattfindet, dann haben wir ein Missverhältnis zu unseren Wahlaufträgen, wo wir alle 4 Jahre mal zur Urne gehen

Ob der Bundestag Diverser

Ob der Bundestag Diverser wird weis ich nicht immer größer wird er auf jeden fall. Wenn ich richtig informiert bin der 2. größte nach China. Platz 1 schaffen wir auch noch da bin ich mir sicher. Wenn ich mir aber die Ergebnisse so anschaue die dieser Bundestag so produziert frage ich mich wirklich wie lange das noch so weiter geht. Im Moment haben wir noch den größten Bundestag in der Geschichte der BRD und meiner Meinung nach auch den unfähigsten. Leider fehlt mir der Glaube das beim nächsten besser wird. Denn schon die Spitzenkandidaten lassen wenig Hoffnung aufkommen. Aber das ist nur meine Meinung und die muss nicht richtig sein.

@17:19 von Bender Rodriguez

>Deshalb hätte ich doch lieber jemanden mit geschichtlicher, technischer, juristischer oder ethischer Vorbildung, als die von dir ins Spiel gebrachte Reinemachefrau, ohne diesen Job in irgendeiner Weise diskreditieren zu wollen.
Aus diesem Grumde lehne ich auch Plebiszite ab. Fas kann nämlich für Minderheiten schnell mal blöd werden. Da habe ich lieber jemanden, der das besser abwägen kann.<

Können die "besser abwägen"?
Machen die darum so viele Fehler?
Es wird alles für die Wirtschaft gemacht der Bürger ist momentan nur Arbeitse.....
Zudem wofür bezahlt der Steuerzahler dan eigentlich die ganzen Spezialisten, Gremien und Co.?
Das kommt also alles nicht so hin was sie da schreiben.
Doch obrigkeitsh......

15:50 von Olivia59

<< Gruppenfestschreibung

...erstmals liegt ein Schwarzer ganz vorn. In einer Selbstbeschreibung sieht er sich selbst vor allem als "Bürger dieses Landes, Vater dreier Kinder und Bildungspolitiker."

Nach dieser Diversitäts-Betonung und -Denkweise ist er aber vor allem wieder "Schwarz". <<

,.,.,

Für Sie jetzt?

Daran kann man arbeiten:
man sieht ihn primär als Menschen.

Oder es geschieht von alleine:
wenn man plötzlich die Schönheiten dieses Menschen entdeckt.

Dann fällt das Rassistische an einem ab.

Erfolgreiche Politik sieht anders aus

Dass Alice Weidel eine "erfolgreiche Politik" im Deutschen Bundestag machen würde, ist mir neu. Weidel vertritt bei fast all ihren Reden Meinungen, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, sei es in der Klima- oder auch der Corona-Schutzpolitik. Es geht für sie letztlich immer nur und vorrangig darum, Deutschland schlecht zu reden, um den eigenen politischen Vorteil daraus ziehen zu können. Mit solchen Politikern ist kein Staat zu machen. Leyla Bilge ist mir offen gestanden nicht bekannt.

@ 17:14 von Tremiro

Sie müssen schon zugeben, dass A.Weidel sehr erfolgreich €120.000 aus dem Ausland 'angenommen' hat und dabei sogar clever genug war, bei der Zerstückelung der Spende selbst nicht aktiv aufzutauchen. Damit steht sie 'unangefochten' auf Platz eins, 'erfolgreich' wie sonst keiner. Für irgendwas muss ja ihr Volks- und Betriebswirtschaftslehre-Studium gut gewesen sein, wenn sie es schon nicht in die sachkompetente Politikgestaltung einbringt und dort die einfachste Mathematik nicht beherrscht, wie z.B. bei der Berechnung der Fläche für Windkraftanlagen, die sich nach Studien der Leopoldina selbst bei einem deutlich erhöhten Strombedarf 2050 auf maximal rund zwei Prozent der Fläche Deutschlands verteilen und nicht auf 25 Prozent, wie von Weidel behauptet.

Am 21. September 2021 um 17:14 von Tremiro

16:31 von Blitzgescheit: >>Dass ehemalige Flüchtlinge wie Petr Bystron oder meine Lieblingslesbe Alice Weidel seit Jahren erfolgreiche Politik im DB machen,...<<

Zitat: "erfolgreiche Politik", der war gut. Sie haben offensichtlich noch keine Rede der Beiden im Bundestag gehört.

Das war von "Blitzgedings" doch nicht ernst gemeint. Der Begriff "Lieblingslesbe" ist ein frauenfeindliches, vergiftetes Kompliment.

@Mr. Nobody60, 17:18

Unsere Verfassung ist aus gutem Grund auf dem Prinzip der repräsentativen Demokratie aufgebaut. Die Sachverhalte sind oft viel zu komplex, um sie der Entscheidung über eine Volksabstimmung zu überlassen. Zudem besteht die Gefahr der Manipulation über die sozialen Medien. Deutschland ist mit seinen Volksvertretern - und als solche sind sie in der Tat gewählt . bisher sehr, sehr gut gefahren. Für die meisten anderen Länder ist Deutschland bis heute ein Vorbild - in Sachen Wirtschaftskraft, sozialer Verantwortung, Sicherheit und gesellschaftlicher Geschlossenheit. Und auch Kanzlerin Merkel hat ihren Anteil daran, dass unser Land international hoch angesehen ist

Ein Abbild der Gesellschaft?

Bei 10.000€ im Monat, ist ein Aufstocker im Bundestag keine Aufstocker mehr.
Mit diesem Gehalt hat es eine alleinerziehende Mutter auch einfacher, bleibt trotzdem eine alleinerziehende Mutter.
Was machen wir mit den funktionellen Analphabeten? Gesetze in leicht verständlicher Sprache?
Mir reicht es schon, wenn ich die Vorschläge der jetzigen Eliten höre.

Dies ist ein erster Schritt

Wie sieht es aus mit der sozialen Zusammensetzung?
Wieviele Arbeiter, kleine Angestellte, Bauern, Handwerker, Arbeitslose, Rentner sind im Bundestag, oder anders ausgedrückt, wer kann es sich finanziell leisten, überhaupt für so ein Mandat zu kandidieren?
Es sind fast nur Akademiker da, die über den Rest der Bevölkerung bestimmen, viele der Volksvertreter haben in ihrem Leben nicht einen Tag gearbeitet, sondern haben studiert und dann Parteiarbeit geleistet. Wie können diese Menschen wissen, was in der Bevölkerung überhaupt los ist? Einmal vor der Wahl zum Wahlvolk zu gehen und mit "dem Volk" zu reden, dürfte nicht ausreichen.
Und wen vertreten die Rechtsanwälte, Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder des Bundestages denn nun? die arbeitende Bevölkerung - wohl kaum.
Demokratie ist auch, wenn alle Schichten der Bevölkerung die Chance haben, mitzubestimmen. Dies ist in Deutschland schon lange nicht mehr der Fall. Da geht die Diskussion um Diversität total daneben und ist nur Ablenkung.

17:25 von Bender Rodriguez

<< Annaelisabeth

"Mit der Einstellung sollten Sie wirklich der Politik fern bleiben. Wenn Sie etwas 1000 mal erklären müssen, was die anderen - welche anderen? - nicht verstehen, dann haben Sie es selbst nicht verstanden."

Unerhört. Ich hätte etwas, das ich mir selber ausdenke, nicht verstanden? Wie soll das gehen?<<

,.,.

Anna-Elisabeth hat Recht.

Wenn Sie als Politiker nicht in der Lage sind, den Bürgern etwas 1000 Mal erfolgreich zu erklären, dann wissen Sie selber nicht, was Sie meinen.
Sie stammen ja nicht von einem anderen Stern.

Ihr anschließendes Beispiel - das ich hier nicht zitiert habe - zeigt, dass Sie auch Anna-Elisabeth nicht verstanden haben:

weil das Beispiel nichts mit dem Verhältnis Politiker-Bürger zu tun hat.

@17:19 von Garfield215

Wenn es das Wort gäbe , würde ich sagen,“„vollste“ Zustimmung“!
Gibt es aber ebensowenig wie das Wort „Gästinnen“, auch wenn das die auf gender-gerechten Sprachgebrauch Fokussierten gerne benutzt haben möchten.
Also bleibe ich bei „voller“ Zustimmung.

um 15:46 von Anna-Elisabeth

Kein deutscher Pass, aber die Geschicke Deutschlands mitbestimmen wollen? Das passt m.E. nicht zusammen.
#
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Gruß

Ich würde es begrüßen, wenn

Ich würde es begrüßen, wenn die Politik den Mut hätte, nicht ausschließlich Parteisoldaten, sondern auch ausgewiesene und unabhängige Experten in Spitzenämter zu berufen. Ludwig Erhard war seine damals fehlende Parteianbindung zwar zum Verhängnis geworden, aber ich denke, unser Land hat sich weiterentwickelt und weiß insbesondere wirtschaftspolitischen Sachverstand heute stärker zu schätzen.

17:25 von Bender Rodriguez

«Unerhört. Ich hätte etwas, das ich mir selber ausdenke, nicht verstanden? Wie soll das gehen?»

Es kann ein himmelweiter Unterschied sein zwischen selbst etwas verstehen, und das gleiche Verstandene dann anderen auch erklären zu können.

Ich kenne so einige Menschen, denen die Fähigkeit zum Erklären-Können sehr mangelt, obwohl sie (sehr) klug und verständig sind. So was kann man lehren, trainieren, und immer wieder üben. Meist wird das besser, aber nicht unendlich wenn "das Erklärbär-Gen" nicht vorhanden ist.

Für fast ein Jahr war Erklären-Lehren meine berufliche Hauptaufgabe. Gegenüber hauptsächlich Optik- und Elektrik-Ingenieuren in Tokyo bei der Firma, bei der ich damals arbeitete. Da war noch Sprachhürde / Sprachverwirrung Japanisch / Englisch mit dabei.

Manche haben es sehr gut verstanden, wie man viel Wissen denen erklärt, die Zusammenhäge weniger gut kennen. Bei anderen war es das Ewige Trauerspiel.

Mit anderen Inhalten ist das in der Politik genau das Gleiche.

@17:49 von Sausevind

>> Oder es geschieht von alleine:
wenn man plötzlich die Schönheiten dieses Menschen entdeckt.
Dann fällt das Rassistische an einem ab.<<

Rassismus hat Ihrer Meinung nach also etwas damit zu tun, ob man jemanden schön findet oder nicht ?
Jetzt wird’s hinten höher als vorne.

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