Zahl der Koalas in Australien sinkt rapide

Kommentare

Die Probleme der Welt

an jeder Ecke sind Bürgerkriege und es herrscht Gewalt.
Menschen verhungern, Dürren und Überschwemmungen wechseln sich ab.
Klimawandel, Kinder werden ausgebeutet, Frauen in Afghanistan unterdrückt,
... und jetzt die Koalas

Erst der Lebensraum der Tiere, dann irgendwann der der Menschen

Die verheerenden Buschfeuer im Sommer 2019/2020 hätten erheblich zur Dezimierung der Eukalyptus-Esser beigetragen. Im Dezember hatte der WWF mitgeteilt, dass wahrscheinlich mehr als 60.000 Koalas bei den Bränden getötet, verletzt … worden seien. Allerdings sei dies nicht der einzige Grund für den Rückgang: Auch Dürren, Hitzewellen und Wassermangel bedrohten die Tiere. Die Expertin: "Ich habe einige Landschaften gesehen, die wie der Mond aussehen - mit toten und sterbenden Bäumen überall."
Vor allem die Rodung von Flächen für Landwirtschaft, Wohnungen und Bergbau sei tödlich für die nur in Australien beheimateten Koalas. Es sei wichtig, die Rodungen in Koala-Lebensräumen zu stoppen, "um unser geliebtes Nationaltier vor Gefahr zu schützen"

Bleibt zu hoffen, dass das den Bewohnern nicht nur Australiens wichtig ist. Ihren Politikern wird wahrscheinlich wie immer die „Wirtschaft“ wichtiger sein. Obwohl die natürlich auch auf eine Art und Weise möglich wäre, die das Überleben aller sichert.

Re : Nettie !

Ja es ist echt schlimm dies so zu lesen. Und echt traurig dazu. Was aber noch schlimmer ist, sind die Politiker auf der Welt, die immer nur vom großen Wachstum und Expansionen reden, und damit die Zerstörung der Natur und den Lebensraum von vielen Tieren gefährden.
Da ist nicht nur in Australien so, sondern auch anderen Erdteilen. Es sollte endlich in das Bewusstsein der Verantwortlichen dringen, dass nicht nur der Mensch auf der Erde lebt, sondern auch sehr viele Tiere, Pflanzen und Bäume. alleine durch die riesige Industrierealisierung wurde schon viel Schaden angerichtet, und es wird nicht verhindert oder irgend wie reguliert, dass die Anzahl der Menschen noch weiter wächst, weil diese Menschen brauchen ja alle Essen und Trinken, das irgend wie erzeugt werden muss.
Und wo sollen dann all die Tiere bleiben ???

@Traumfahrer, 09:49

„dass die Anzahl der Menschen noch weiter wächst, weil diese Menschen brauchen ja alle Essen und Trinken, das irgend wie erzeugt werden muss“

So paradox das klingen mag, dass die Anzahl der Menschen überall mit der Durchsetzung menschenwürdiger Lebensbedingungen sinkt, ist längst erwiesen (mehr dazu u.a. hier: de.wikipedia.org/wiki/Demografisch-ökonomisches_Paradoxon).

09:37 von Nettie

«Vor allem die Rodung von Flächen für Landwirtschaft, Wohnungen und Bergbau sei tödlich für die nur in Australien beheimateten Koalas.»

Kommt ja noch hinzu, dass Koalas extreme Nahrungsspezialisten sind, die nur Blätter, Früchte, und Rinde vom Eukalyptus mampfen mögen. Und dann noch nur von ± 10% der 600 Eukalyptusarten in Australien.

Als so was wie Zoo-Maniac kenne ich die Putzigen aus dem Zoo in Duisburg. Das ist ja nahe vor der Tür bei mir. Zur Ernährung der Koalas lassen die in Duisburg immer Eukalyptus aus Australien einfliegen. Den Eukalyptus aus Portugal mögen sie nicht essen. Sehr aufwändig und teuer, Koalas in Zoos zu halten. In Deutschland gibt es in den Zoos in Dresden und in Leipzig auch noch welche.

Ein weltweites Symboltier … und welches Kind liebt seinen Koalabär nicht als Teddy mit Beutel, in den man was reintun kann. Wenn man dann noch in real im Zoo den kleinen Koala in den Beutel rein oder raus klettern sieht. Sooo süß und schnuckelig.

Beuteltiere sind mega.

@Wombat Warlock (09:45)

Australien ist nicht (nur) von Klimawandel, sondern von hauptsächlich Überbevölkerung betroffen.
Da kann Platz sein ohne Ende, aber es gibt nicht genug Wasser für Mensch und Natur.
Ausgetrocknete Wälder brennen besonders gut.

Mit genug Wasser wäre auch der Klimawandel kein Problem. Es gibt aber nicht genug Süßwasser auf der Erde, um so viele Menschen zu ernähren und auch noch jedem (wie im Artikel erwähnt) Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Australien hat in der Hinsicht schon reagiert indem keine Flüchtlinge aufgenommen werden.

Ps. Das Verdrängen des Problems der Überbevölkerung und alleinige Fokussierung auf den Klimawandel ist nicht zielführend. Die Überbevölkerung des Planeten ist die Ursache für Klimawandel. Auch in Europa (Kontinent) leben zu viele Menschen. Anfang der 1950er Jahre waren es 560 Millionen Menschen, aktuell 750 Millionen. Ein Wachstum um fast 34%. Und alle brauchen Wasser zum Überleben - direkt und indirekt. Uns stehen die Probleme noch bevor.

Kann ein weiteres Massensterben der Arten verhindert werden?

Die davor liegenden Massensterben waren nicht menschengemacht. Das heutige Massensterben ist menschengemacht, die Gründe: die Menscheit ist zu zahlreich, sie verbraucht zuviel Fläche, sie übernutzt die Erdresourcen, sie schafft durch zuviel Nutzung von fossiler Energie (auch durch zuviel Bevölkerung verursacht) einen zu schnellen Klimawandel. Dies sind Ursachen für Massensterben von Arten, die im Gegensatz zu früheren Massensterben hätten verhindert werden können. Denn jetzt lebt eine intelligente Spezies auf der Erde, die ökologischen Zusammenhänge verstehen kann und etwas für die Artenvielfalt tun könnte. Der Egoismus besser leben zu wollen und zahlreich zu sein verhindert den Einsatz von intelligenter Selbstbeschränkung. Die Grundprogrammierung der Evolution, dass der Lebenstüchtigste an Einfluss gewinnt, unterdrückt den intelligenten Gedanken, dass der Mensch im Einklang mit der Natur leben sollte. Aus diesem Grund bin ich für die Erhaltung der Artenvielfalt leider pessimistisch.

Hmm...

"Der Stiftung zufolge leben heute schätzungsweise noch zwischen etwa 32.000 und 58.000 Koalas auf dem fünften Kontinent. 2018 waren es noch zwischen 46.000 und 82.000."

Also, es wäre möglich das es 2018 46.000 Koalas gegeben hat, dann kam ein Feuer, und heute sind es vielleicht 58.000.

Wie kommt man auf den Satz:
"Zahl der Koalas in Australien sinkt rapide"?

@09:45 von Wombat Warlock

"""Australien ist von den Effekten des Klimawandels besonders betroffen.
Das ist aber kein Grund für ein Umdenken dort:"""

Weil in Australien die fähigen Politiker und die gut-informierten Wähler wissen, dass klimapolitisch autoritäre Maßnahmen lediglich Wohlstandsverschiebung nach China bringen.

Statt auf Verbote und Steuern, wird im modernen und demokratischen Australien auf Technologie, basisdemokratische Marktwirtschaft, Eigenverantwortung und Freiwilligkeit gesetzt.

60 000 Koalas..

.. sollten eigentlich ausreichend sein, damit diese putzige Art nicht ausstirbt. Die Australier müssen nur dafür sorgen, daß die Biotope in Ordnung gehalten werden. Das ist aber nicht ein europäisches Problem. Ich erinnere daran, daß es in Polen gelungen ist, den Bestand an Wisenten zu erhalten und zu vergrößern. Ganz ähnlich hat es in den USA mit dem Bison geklappt. Man muß nur wollen !

10:19 von État DE gauche

«Weil in Australien die fähigen Politiker und die gut-informierten Wähler wissen, dass klimapolitisch autoritäre Maßnahmen lediglich Wohlstandsverschiebung nach China bringen.»

Die ganz tolle Politik in Australien hilft gerade Koalas und anderen Beuteltieren sehr, und bringt sie von Auswanderungsgedanken nach China ab.

@ Tada

Zitat: "Mit genug Wasser wäre auch der Klimawandel kein Problem ..."
#
Ich bin mit da nicht sicher. Ein mehr an Wasserverbrauch, z. B. in der Landwirtschaft bedeutet gerade in wärmeren und sich erwärmenden Regionen mehr Verdunstung. Die dabei entstehenden Wolken müssen irgendwo abregnen, dass tun sie allerdings unkontrolliert oder da, wo diese Mengen u. U. unerwünsch sind ... in Australien verdunstetes Wasser das über Island abregnet ... über Griechenland hätte es gepasst.
Zum Anderen verhindern Wolken die Rückstrahlung von Erdwärme in den Weltraum, sie hüllen die Erde in einen dämpfenden Wolkenmantel.
Mehr Verdunstung, mehr Wolken, mehr Wärme ... ein Dilemma

Eine Zahl sinkt - was heißt das?

Wenn sich bei uns die Amseln oder Spatzen, Insekten von Bienen bis Maikäfern reduzieren oder einige Jahre kaum vorhanden sind, tauchen ähnliche Meldungen und Spekulationen auf, dass die Welt und das Weltklima schuld sind. Wenn dann die Bestände sich erholen, wird werden Gründe und wissenschaftliche Ergebnisse angeführt, die nicht nur ausschließlich Klimawandel und Menschenhandeln anführen, sondern das Spektrum erweitern. Weil es oft mehrere Faktoren gibt, die Populationen schwanken lassen. Das sollte auch weiterhin berücksichtigt werden, um einen gewissen Tunnelblick zu vermeiden. Menschen siedeln, besiedeln, bewirtschaften immer mehr. Und Naturschutzgebiete und Schutzzonen werden von Wanderern durchwalzt. Jedes Handy, jeder Akku hat Seltene Erden, die irgendwo anders abgebaut werden. Natur zerstören. Da sind also viele Zusammenhänge, die jeden einzelnen von uns einbeziehen- aktiv wie passiv. Koalas sind wie Seehunde betroffen. Und: Populationen kommen und gehen. Der Mensch auch.

10:17 von sonnenbogen

«"Der Stiftung zufolge leben heute schätzungsweise noch zwischen etwa 32.000 und 58.000 Koalas auf dem fünften Kontinent. 2018 waren es noch zwischen 46.000 und 82.000."

Also, es wäre möglich das es 2018 46.000 Koalas gegeben hat, dann kam ein Feuer, und heute sind es vielleicht 58.000.

Wie kommt man auf den Satz:
"Zahl der Koalas in Australien sinkt rapide"?»

Auf so was kommt man, wenn man nicht wie Sie verplumpend einmal die niedrigste Zahl der einen Schätzung nimmt, um sie dann der größten Zahl der anderen Schätzung gegenüber zu stellen.

Artensterben nicht wegen Klimawandel

Es scheint heute Mode zu sein, alles und jedes mit dem Klimawandel zu verknüpfen.

Die größte Bedrohung für die Artenvielfalt sind hingegen die Abholzung der Regenwälder, das absichtliche Schaffen von Monokulturen aus wirtschaftlichen Gründen, der massive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die zunehmende Zersiedlung der Landschaft bzw. die Flächenversiegelung.

Tatsächlich gehen in atemberaubendem Tempo Biotope verloren oder werden „abgewertet“.
Übrigens spielt auch die erneuerbare Energie (Windkraft und Photovoltaik) dabei eine unrühmliche Rolle, weil sie mit enormem Flächenverbrauch einhergeht bzw. die Tierwelt unter Stress setzt - wie übrigens auch der Luft- und Straßenverkehr.

Wenigstens Befischung und Bejagung spielen nur eine untergeordnete Rolle (bis auf Ausnahmen). Invasive Arten sind da schon schlimmer.

Manche meinen das die Häufigkeit und das Ausmaß von Busch- und Waldbränden bedingt durch Klimawandel sind. Ein einziger Vulkanausbruch ist aber weit bedeutender!

in Australien

Also klar wer was tun muss. Wir nicht.

@Tada 10:10

"Da kann Platz sein ohne Ende, aber es gibt nicht genug Wasser für Mensch und Natur."

Das ist Unsinn.

"Mit genug Wasser wäre auch der Klimawandel kein Problem."

Das ist leider auch ganz großer Unsinn.

"Es gibt aber nicht genug Süßwasser auf der Erde, um so viele Menschen zu ernähren und auch noch jedem (wie im Artikel erwähnt) Wohnraum zur Verfügung zu stellen."

Auch das ist eine von Ihnen aufgestellte Theorie, die mit der Realität mal so gar nix zu tun hat.

"Das Verdrängen des Problems der Überbevölkerung und alleinige Fokussierung auf den Klimawandel ist nicht zielführend."

Doch.

"Die Überbevölkerung des Planeten ist die Ursache für Klimawandel."

Und das ist einfach nur vollkommen absurd.

Die Begründungen, warum Ihre Thesen absurd und falsch sind, wurden Ihnen bereits dutzende Mal gebracht, so dass ich nicht davon ausgehen kann, dass Sie bereit sind, die Fakten zu akzeptieren.

Am 20. September 2021 um 10:37 von schabernack

"Auf so was kommt man, wenn man nicht wie Sie verplumpend einmal die niedrigste Zahl der einen Schätzung nimmt, um sie dann der größten Zahl der anderen Schätzung gegenüber zu stellen."

Nein, auf so etwas kommt man wenn man Zahlen vergewaltigt um etwas pseudowissenschaftlich behaupten zu können.

10:41 von Möbius

«Manche meinen das die Häufigkeit und das Ausmaß von Busch- und Waldbränden bedingt durch Klimawandel sind. Ein einziger Vulkanausbruch ist aber weit bedeutender!»

In Australien gibt es aber keine Vulkane, und auf La Palma (wo gerade der "Cumbre Vieja" ausbrach) gibt es keine Koalas.

So schnell wird sich hier nichts ändern

Zumindest nicht unter einem Premierminister Scott Morrison.
Kenne noch das Bild von ihm,als er vor den verbrannten Trümmern stand.
Jetzt leugnet er auch noch die Probleme beim Gread Barrier Reef.
So lange solche traurigen Gestalten in der Politik das Sagen haben,werden wohl auch die Koalas in Australien keine große Zukunft mehr haben.

@10:27 von schabernack

"""Die ganz tolle Politik in Australien hilft gerade Koalas und anderen Beuteltieren sehr, und bringt sie von Auswanderungsgedanken nach China ab."""

Korrekt.
Statt für AU-nichtsbringende China-bereichernde "Klima-Maßnahmen", wird Geld für Artenschutz ausgegeben.
Undenkbar dass die Australier den Koala aussterben lassen.

Die Überbevölkerung ist die Ursache für Klimawandel

von DrBeyer@

Das ist doch Fakt für alle.

Die alle Menschen in den Industreistaatne verbrauchen zu viel und die massenbevölkerungen in den andern Ländern wollen den gleichen Wohlstand wie wir.

Das wird selbst bei CO2 Einsparungen bei uns nichts ändern.

@ Naturfreund 064

Zitat: "So schnell wird sich hier nichts ändern"
#
Eine wahre Aussage. Selbst wenn die Welt morgen früh Klimaneutral wäre (!), würde es noch hunderte-, wenn nicht mehr Jahre dauern, bis eine spürbare Klimaänderung eintritt.
Neutral heißt hier nämlich unentschieden, ein Patt, es hält sich die Waage; das Klima bleibt genau so, wie es zum Stichtag ist ... nicht besser, nicht schlechter.
Minusemission heißt das Zauberwort. Damit kann das Klima sich erholen.
Die Frage, ob das Klima bei seiner Eigendynamik dann allerdings "wie früher" oder doch ganz anders wird, konnte mir bis heute kein Gelehrter erklären ...

Globale Kraftanstrengung erforderlich

Das Beispiel der Koalas zeigt, wie wichtig der weltweite Kampf gegen den Klimawandel ist. Es genügt nicht, wenn Deutschland alleine Klimaschutzmaßnahmen ergreift. Neben diesen Aktivitäten braucht es vor allem globale Partnerschaften im Kampf gegen den Klimawandel. So trägt das Festhalten der australischen Regierung an fossilen Brennstoffen entscheidend dazu bei, dass auch das Great Barrier Reef zunehmend zerstört wird. Der Anblick ausgebleichter, toter Korallen ist ein schrecklicher Vorbote der Zerstörung unserer Lebensräume. Auch bei meinem letzten Besuch auf den Seychellen war ich entsetzt, wie sehr dieser Prozess fortgeschritten ist. Wie gesagt: Wir brauchen GLOBALE Allianzen - und das sehr schnell.

@ um 09:59 von Nettie

"@Traumfahrer, 09:49
„dass die Anzahl der Menschen noch weiter wächst, weil diese Menschen brauchen ja alle Essen und Trinken, das irgend wie erzeugt werden muss“

So paradox das klingen mag, dass die Anzahl der Menschen überall mit der Durchsetzung menschenwürdiger Lebensbedingungen sinkt, ist längst erwiesen (mehr dazu u.a. hier: de.wikipedia.org/wiki/Demografisch-ökonomisches_Paradoxon)."
.
Sinkt mit der sinkenden Anzahl der Menschen bei der Durchsetzung menschenwürdiger Lebensbedingungen auch der Ressourcenverbrauch?

@ Adeo60

Zitat: "Wie gesagt: Wir brauchen GLOBALE Allianzen - und das sehr schnell,"
#
Stimmt. Wenn man nun aber die Zeit betrachtet, die allein das Pariser Klimaabkommen in Anspruch genommen hat und was es, wenn alle mitmachen, als Resultat erbringt, dann ist das zwar besser als nichts ... aber im Endeffekt keiner Rede wert. Es steht in keinem Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln.
Da Klimaneutralität nicht wirklich weiterhilft, benötigen (nicht nur) wir auch noch zusätzlich unabsehbare Mittel, um die Deutschen Küsten vor dem steigenden Meeresspiegel zu schützen. Sonst ist in 100 Jahren + X unsere Küstenlinie auf Höhe Warschau-Berlin-Amsterdam ... erstmal ...

In Australien

ist Labor die stärkste Kraft mit 33,3% und ist trotzdem nicht an der Regierung.
Kann vielleicht bei der Bundestagswahl auch so kommen (nur so nebenbei ).
Dann gibt es in Australien beste Voraussetzungen für erneuerbare Energien,Welche aber nicht wirklich genutzt werden.
Die Mehrheit von Scott Morrison ist auch nicht so überwältigend,was zeigt,das es auch in Australien doch viele gibt,die das Problem erkennen.
Das selbst eine schnelle Umkehr den Koalas nicht gleich so schnell helfen wird,das ist leider so.
Das ist das Problem der letzten verschlafenen Jahrzehnte.
Deshalb müssen wir jetzt um so schneller handeln.
Natürlich nicht überstürzt und unüberlegt,aber entschlossen.

11:01 von État DE gauche

«Statt für AU-nichtsbringende China-bereichernde "Klima-Maßnahmen", wird Geld für Artenschutz ausgegeben.
Undenkbar dass die Australier den Koala aussterben lassen.»

Hätte der Coal Mine Manic Australian Premier Mr. Scott keine Allergie gegen Klimaschutz, hätte der Klimablinde mal besser was Geld für Klimaschutz ausgegeben. Müssten die Australier nicht hier Geld für den Schutz vom Barrier Reef, da für den Schutz vom Koala, und dort zur Beseitigung aller möglichen Dürre- und Brandschäden aufwenden.

Mr. Fossil aus dem Bilderbuch vom Gruselkabinett.

Natürlich gibt es genügend Australier, die alles in Menschenmacht stehende tun werden, damit Koalas nicht aussterben. Das droht ja auch nicht unmittelbar. Tierbestände in dezimierter Natur (oder gar in Schutzreservaten) sind aber was ganz anderes als viele Tiere in natürlichen gesunden Lebensräumen.

Für so was erkennen und verstehen ist Mr. Coal Mine Maniac aber längst viel zu blind. Trotz Lobhudelei von Australien ohne Ende & Verstand.

Zitat: " werner1955 Die

Zitat:
" werner1955
Die Überbevölkerung ist die Ursache für Klimawandel
von DrBeyer@
Das ist doch Fakt für alle.
Die alle Menschen in den Industreistaatne verbrauchen zu viel und die massenbevölkerungen in den andern Ländern wollen den gleichen Wohlstand wie wir.
Das wird selbst bei CO2 Einsparungen bei uns nichts ändern."

In den Industriestaaten lebt aber nur ein kleiner Teil der Menschheit - je nach Sichtweise 1-2 Mrd von den inzwischen 8 Mrd.
Und dieser geringe Anteil verursacht 90% des CO2-Ausstosses.
--
Die Mehrheit der Weltbevölkerung - in Armut aka Entwicklungsländern lebend - sprich die Überbevölkerung - hat weder an der Industrieproduktion für die Wegwerfgesellschaft noch am Rohstoff-Verbrauch für selbige einen nennenswerten Anteil.
Denen jetzt auch noch die Haupt-Schuld am Klimawandel zu geben ist an Perfidität nicht zu übertreffen...
..aber typisch für konservative nationalistische Weltbilder ala CDU/CSU oder AfD

@Nettie

"So paradox das klingen mag, dass die Anzahl der Menschen überall mit der Durchsetzung menschenwürdiger Lebensbedingungen sinkt" Am 20. September 2021 um 09:59 von Nettie

*

Aber die Anzahl der Menschen sinkt nicht!
Es gibt mehr Menschen, nur der Zuwachs sinkt.
Das heißt nur das jährliche "Mehr an Menschen" ist nicht mehr so hoch.

Nur als Beispiel:
1. Jahr 100 Menschen
2. Jahr 190 Menschen
3. Jahr 240 Menschen
4. Jahr 300 Menschen
5. Jahr 300 Menschen

Der Zuwachs sinkt, aber es sind immer noch viele Menschen da, die mit allem versorgt werden müssen.

Trotz jährlicher Schwankungen lebte in Deutschland vor 10 Jahren über 1 Million Menschen weniger, als aktuell.

Und selbst wenn die Anzahl stabil bleibt sind es immer noch zu viele Menschen, um dauerhaft weiterhin von den Ressourcen leben zu können.
Wenn Wasserreservoirs nicht mehr auffüllen können und nur daraus verbraucht wird, dann ist das Wasser irgendwann weg.

Zitat: "So paradox das

Zitat:
"So paradox das klingen mag, dass die Anzahl der Menschen überall mit der Durchsetzung menschenwürdiger Lebensbedingungen sinkt, ist längst erwiesen (mehr dazu u.a. hier: de.wikipedia.org/wiki/Demografisch-ökonomisches_Paradoxon)."
.
Sinkt mit der sinkenden Anzahl der Menschen bei der Durchsetzung menschenwürdiger Lebensbedingungen auch der Ressourcenverbrauch?"

Das ist leider nicht ganz richtig!
Was richtig ist -> steigender Wohlstand führt zu einer sinkenden Geburtenrate
das Wachstum der Bevölkerung wird geringer bzw. kommt zum Stillstand
-
Da aber auch das Gesundheitswesen auf hohem Stand ist - bleibt die Sterblichkeit ebenso gering - sprich die Bevölkerungszahl stagniert auf hohem Niveau
-
Ein Rückgangseffekt - wie er z.B. bei uns in D-Land zu beobachten ist - setzt erst nach einigen Generationen ein - schafft aber reichlich soziale Probleme bei der aktuellen Wirtschaftsordnung
--
Also keine tatsächliche Lösung - das ist aber auch seit 50 Jahren Stand der Wissenschaft!

Und über ein weiteres Szenario wird zu selten ...

.. gesprochen: Den Golfstrom.
Dem Golfstrom verdanken wir in (Nord) Europa unser gemäßigten Klima. Die Funktion der Strömungsumkehr im Norden ist auf ganz bestimmte Verhältnisse von Salz- zu Süßwasser angewiesen. Schmilzt das Eis zu schnell könnte das eine Verschiebung des Punktes zur Ströhmungsumkehr gen Süden sich ziehen ... dem Norden stünde eine Eiszeit ins Haus.
Auch das ist sicher nichts das schon morgen anstünde, unsere Urenkel allerdings dürften das dann bereits deutlich merken.
Also es ist bei weitem nicht so, dass "ein wenig Klimaneutralität" bereits alles zum Guten wendet ... es ist ein Einstieg, nicht mehr.
Aber nur, wenn alle einsteigen ... DAS ist das eigentliche Problem.

@11:54 von schabernack

"""hätte der Klimablinde mal besser was Geld für Klimaschutz ausgegeben. Müssten die Australier nicht hier Geld für den Schutz vom Barrier Reef, da für den Schutz vom Koala, und dort zur Beseitigung aller möglichen Dürre- und Brandschäden aufwenden."""

Premier Morrison versteht die Zusammenhänge.
Für jeden für Klimaschutz ausgegebenen Dollar, würde Australien in den anderen genannten Bereichen höchsten einen Cent einsparen. Politiker, die diese Zusammenhänge nicht ausrechend verstehen, haben bei den gut-informierten Wählern Australiens wenig Chancen.

@Miauzi

"Am 20. September 2021 um 11:56 von Miauzi
Zitat: " werner1955 Die

Zitat:
" werner1955
Die Überbevölkerung ist die Ursache für Klimawandel
von DrBeyer@
Das ist doch Fakt für alle.
[...] In den Industriestaaten lebt aber nur ein kleiner Teil der Menschheit - je nach Sichtweise 1-2 Mrd von den inzwischen 8 Mrd.
Und dieser geringe Anteil verursacht 90% des CO2-Ausstosses.
--
Die Mehrheit der Weltbevölkerung - in Armut aka Entwicklungsländern lebend - sprich die Überbevölkerung - hat weder an der Industrieproduktion für die Wegwerfgesellschaft noch am Rohstoff-Verbrauch für selbige einen nennenswerten Anteil.
Denen jetzt auch noch die Haupt-Schuld am Klimawandel zu geben ist an Perfidität nicht zu übertreffen...
..aber typisch für konservative nationalistische Weltbilder ala CDU/CSU oder AfD."

Nicht ganz. Es ist typisch nur für die AfD. Die braucht Sündenböcke: Flüchtlinge, Moslems, oder zu viele Menschen in Afrika, die Lieblingssündenböcke in Sachen Klimawandel. Ist so schön einfach.

@H.Hummel, 11:49 Uhr

Volle Zustimmung. Danke für die Ergänzung.

11:28 von Adeo60: GLOBALE Allianzen

"Wie gesagt: Wir brauchen GLOBALE Allianzen - und das sehr schnell."

---

Da kann ich Ihnen nur zustimmen, ein globales Problem verlangt nach einer globalen Lösung.

Ich habe gleichzeitig mein Problem mit allen Zeitgenossen, die diese Tatsache als Rechtfertigung nutzen, um selbst keine Anstrengungen zu unternehmen - weil die anderen es ja auch nicht tun.

Wer von basisdemokratischer Marktwirtschaft, Eigenverantwortung und Freiwilligkeit schwadroniert, der blendet aus, dass es trotzdem Aufgabe der Politik bleibt, Ziele vorzugeben und Grenzlinien zu ziehen.

Man kann die technologische Transformation eines Wirtschaftsraums zu mehr Nachhaltigkeit hin auch als ökonomische Chance betrachten, und nicht nur als Untergangsszenario für die Industrie.

Es ist unglaublich, was der

Es ist unglaublich, was der deutsche Dieselfahrer so alles verursacht. Kein Wunder, wenn man für 2% der Klimakatastrophe verantwortlich ist. Jetzt fehlt nur noch dass die wahren Klimaretter, wie Brasilien, China,Russland, USA endlich heilig gesprochen werden.

10:16 von sikgrueblerxyz

die Menschheit ist zu zahlreich,
-------------
.
genau das wird von nicht wenigen hier in Frage gestellt,
die glauben die Erde verträgt noch mehr Menschen.
Das Bevölkerungswachstum, schon mal der Rente wegen, sinnvoll

@ werner1955 10.42 h

"Also klar wer was tun muss. Wir nicht."

Nun haben Sie Ihre und die einiger anderer Forist*innen - zu welchem Thema auch immer - Haltung doch mal kurz und bündig auf den Punkt gebracht:
Was habe ich mit anderen zu tun....

Haben Sie den Artikel gelesen? Das Elend der Tiere interessiert Sie also nicht. Doch es betrifft auch die Menschen - alle Lebewesen: "....Dürren, Hitzewellen und Wassermangel....". Doch vor Ihrer Haustür macht selbst der Klimawandel Halt -dann ist ja alles gut.

Wasser gibt es genug. Und

Wasser gibt es genug. Und durch Verdunstung wird aus Salzwasser ganz leicht Süßwasser. Wolken verhindern nicht nur die wärmerückstrahlumg, sondern senken auch drastisch die Sonneneinstrahlung.
Blöd ist nur, dass wir nicht steuern können, wo das u viel verdunstete Wasser wieder runter kommt.
Der Koala hat da ein ganz anderes Problem. Das fängt schon bei seiner spezialnahrung an.
Da muss .an ansetzen.

@H. Hummel

"Zum Anderen verhindern Wolken die Rückstrahlung von Erdwärme in den Weltraum, sie hüllen die Erde in einen dämpfenden Wolkenmantel" Am 20. September 2021 um 10:32 von H. Hummel

*

Das gilt aber nur in der Nacht. Tagsüber verhindern Wolken das Aufwärmen durch die Sonne.

12:12 von État DE gauche

«Politiker, die diese Zusammenhänge nicht ausrechend verstehen, haben bei den gut-informierten Wählern Australiens wenig Chancen.»

Australier sind die Tollsten und Klügsten von allen.
Alle direkt verwandt mit Crocodile Dundee und dem Koala.

RE: Wombat Warlock um 09:45

***Es ist traurig, dass es um die Zukunft der Koalas, Wallabies und Wombats so schlecht bestellt ist.***

Nicht zu vergessen die possierlichen Bergbilchbeutler, die schon als ausgestorben galten.
Die Population ist auf New South Wales begrenzt. Die Tierchen verfallen im Winter in Kältestarre. Wenn sie nun aufwachen, dann lässt sich genau zu dieser Zeit ein bestimmte Falterart dort nieder, um sich fortzupflanzen. Diese Falter dienen nun dem Beutler als wichtige Nahrungsquelle, der seinen Wintervorrat meist aufgezehrt hat. Durch den Klimawandeln nun, wacht der Bergbilchbeutler früher auf und findet diesen Falter nicht vor, der seinerseits seinem eigenen festen Rhythmus folgt. Die Beutler stehen dann ohne Nahrung da und verhungern zuhauf.
Schade um die kleinen Tierchen, wenn die verschwinden würden, wie auch die von Ihnen benannten großen Cousins.

Gruß Hador

Sisyphos

"genau das wird von nicht wenigen hier in Frage gestellt,
die glauben die Erde verträgt noch mehr Menschen.
Das Bevölkerungswachstum, schon mal der Rente wegen, sinnvoll "

Viele Foristen gehen davon aus, dass die Kritiker des Bevölkerungswachstums zu apokalyptischen Massnahmen greifen wollen, um die Anzahl zu veringern. Dabei geht es rein theoretisch darum, dass es zu viele Menschen sind. Und theoretisch könnte die Erde 30mrd Menschen vertragen.
Die dürften dann allerdings nichts anderes machen, als leben. Kein Konsum. Kein Kommerz. Keine Maschinen.
Wenn das so sein soll, mache ich meinen Platz bald frei. Denn so will und muss ich nicht vegetieren.
Die Rente ist ein Schneeballsystem und lässt sich so, wie sie mal gedacht war, nicht halten. Auch mit außerirdischen Zuwanderung nicht.

@AfD-Presseabteilung II

"Am 20. September 2021 um 12:12 von État DE gauche
@11:54 von schabernack

"""hätte der Klimablinde mal besser was Geld für Klimaschutz ausgegeben."

Premier Morrison versteht die Zusammenhänge.
Für jeden für Klimaschutz ausgegebenen Dollar, würde Australien in den anderen genannten Bereichen höchsten einen Cent einsparen. Politiker, die diese Zusammenhänge nicht ausrechend verstehen, haben bei den gut-informierten Wählern Australiens wenig Chancen."

Ja, das hat er verstanden wie kein anderer, der Herr Premier. Australien verdient sein Geld überwiegend mit dem Raubbau an der Natur, das weiß auch der Herr Premier. Und solange er Premier ist, wird er das nicht ändern wollen. Die nachfolgenden Generationen interessieren ihn einen Sch... Hauptsache, der Rubel rollt. Daß Australien diese Politik eines Tages teuer bezahlen muß, wenn keiner mehr seine Kohle will, ist ja nicht sein Problem. Er wirds nicht mehr erleben. Politik à la Ludwig XIV.: Nach mir die Sintflut.

@wombat warlock, 12:26

Volle Zustimmung. Deutschlands Wirtschaft ist in der Lage, Technologie in Sachen Klimaschutz zu entwickeln und damit in diesem Bereich Weltmarktführer zu werden. Insoweit auch ökonomisch ein interessanter Weg, den ja gestern auch Herr Laschet im Triell
zumindest ansatzweise beschrieben hat.

Zahl der Koalas in Australien sinkt rapide

denke das Problem ist im Gegensatz zu Klimawandel etc. beherrschbar.
Deren Population wird sich erholen, sehr schnell sogar

@10:10 von Tada

Was für ein Unfug, die Weigerung Australiens, Geflüchtete aufzunehmen, mit "nicht genügend Süßwasser" zu verknüpfen. Man ist ja hier einiges gewohnt von Flüchtlingsgegnern, aber das setzt dem Fass die Krone auf.

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