Kommentare

Der persönlichen Überzeugung folgen

Fast alle Konstellationen sind möglich, mit Ausnahme der AFD, die von allen Parteien als Koalitionspartner kategorisch abgelehnt wird. Stimmen für die AFD sind letztlich verschenkt. Deshalb sollte man sich klar und unmißverständlich zu der Partei bekennen, die am ehesten der persönlichen Überzeugung entspricht und die möglichst auch gestaltend wirken kann. Aktuell wird viel zu sehr auf die Kanzlerkandidaten und viel zu wenig auf die Programme der Parteien geachtet. Diese sind es, die letztlich die Richtung vorgeben.

Taktisch wählen - geht das?

Klar geht das !

Wenn ich die Liberalen unter Chr. Lindner aus der nächsten Regierungsbilderung heraushalten will, dann wähle ich DIE LINKE, und nur DIE LINKE !
Alle anderen Optionen sind nicht zielführend.

Gruß Hador

Viele wählen taktisch - die Frage ist nur wie

Die verkleinerten Volksparteien CDU/CSU und SPD haben eine Stammwählerschaft von 20-25 %.

Koalitionen sind also unabdingbar und die spannende Frage wird sein, ob es zwischen Union und FDP einen Austausch von taktischen Wählern gibt.

Unionswähler, die keine RGR wollen, könnten versucht sein, FDP zu wählen, um wenigstens darüber die bürgerliche Schiene in einer Ampel zu stärken und Steuererhöhungen zu vermeiden.

RE: Adeo60 um 10:01

***Fast alle Konstellationen sind möglich, mit Ausnahme der AFD, die von allen Parteien als Koalitionspartner kategorisch abgelehnt wird. Stimmen für die AFD sind letztlich verschenkt.***

Da haben Sie absolut recht !!!

.

***Aktuell wird viel zu sehr auf die Kanzlerkandidaten und viel zu wenig auf die Programme der Parteien geachtet. Diese sind es, die letztlich die Richtung vorgeben.***

Naja,... Papier ist geduldig wie Sie wissen und die Position des Kanzlers ist in Deutschland ja auch nicht gerade unwichtig. Daher ist die Person, die die Kanzlerschaft anstrebt von großer Bedeutung.

Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass Sie, aufgrund von A. Laschets schwachen Umfragewerten, nun die Partei in den Vordergrund schieben wollen.

Für mich wäre ausschließlich MP Laschet der Grund, überhaupt an die CDU als potentielle Option in Betracht zu ziehen, nach all den Skandalen der letzten Zeit, wie auch den wenig fähigen CDU-Ministern in A. Merkels Regierung.

Gruß Hador

10:05 von Hador Goldscheitel

Wenn sie eine stabile Regierung die auch in der Außenpolitik Verlässlich sein soll dann garantiert nicht die Linken.

MRomTRom, 10:08

FDP-Wähler könnten aber auch zur Union tendieren, denn SPD und Grüne werden wohl eher - auf Druck der Basis - zu einer RGR-Regierungsbildung tendieren, wenn es sich denn numerisch anbietet. Die AFD-Wähler, die sich ja aus vielen ehemaligen CDU-Wählern rekrutieren, werden möglicherweise erkennen, dass sie mit ihrer Stimmabgabe eine RGR-Regierung fördern. Aber ich finde gleichwohl, grds. sollte der Wähler seiner eigenen politischen Überzeugung folgen und nicht taktisch wählen.

10:01 von Adeo60 | Stimmen nicht nutzlos machen

'Stimmen für die AFD sind letztlich verschenkt' .

Die Stimmen für die AfD wären als Stimmen für die Demokratieferne ohnehin problematisch.

Aber der andere Aspekt, den Sie nennen, könnte noch bedeutsamer sein. Wem es als Wähler wichtig ist, dass seine Stimme einen Effekt beim Regieren hat, kann nicht AfD wählen.

Ich kann mir denken, dass viele Wähler, die nicht zum inneren Kern der AfD gehören, sondern nur aus 'Protest' mal darüber nachdenken, ihre Stimme dort zu verschwenden, im Zweifel doch bei der Union bleiben.

Denn trotz aller Unvorhersehbarkeiten („Sie [die Wählerinnen und Wähler] schaffen mit ihrer Stimme sozusagen die Ausgangslage für alles, was dann passiert. Und das ist aus den oben genannten Gründen ziemlich unvorhersehbar. Schwierige Zeiten für eine taktische Wahl“) gibt es gewisse Wahrscheinlichkeiten. Die zu erkennen, setzt natürlich ein Mindestmaß an Informiertheit über das, was sich außerhalb des persönlichen Lebensumfelds abspielt, also über das politische Geschehen („innen-“und „außen-“) voraus. Aber wer dann schon einmal genau weiß, was er auf keinen Fall will, ist durchaus in der Lage, eine Entscheidung zu treffen, die das (den „politischen GAU“) allen Regeln der Wahrscheinlichkeit nach verhindert. Also taktisch zu wählen. So unbefriedigend der tatsächliche Mitgestaltungsspielraum des Einzelnen dabei angesichts der Nicht-Nutzung der heute technisch möglichen Demokratiegestaltungsmöglichkeiten und des Festhaltens an nicht mehr zeitgemäßen „althergebrachten“ Regularien auch ist.

10:01/Adeo60 ein hilfreicher Kommentar

für alle, die nach einem Schema zu Findung der persönlichen Wahlentscheidung suchen
Zitat:“Deshalb sollte man sich klar und unmißverständlich zu der Partei bekennen, die am ehesten der persönlichen Überzeugung entspricht und die möglichst auch gestaltend wirken kann. Aktuell wird viel zu sehr auf die Kanzlerkandidaten und viel zu wenig auf die Programme der Parteien geachtet. Diese sind es, die letztlich die Richtung vorgeben.“
Hier würde ich noch ergänzen, dass der Wähler seine Wahlentscheidung auch noch durch Betrachtung der Grundausrichtung der Parteien (z.B. sozial, konservativ, liberal etc.) bewerten kann, indem er vergleicht, inwieweit eine Partei seiner persönlichen Grundausrichtung entspricht.

Alles Volksparteien

Wir wählen die Stärke der Koalitionspartner !!! Starke Grüne können mehr durchsetzen als Schwache. Die FDP bekommt einen Misterposten. Die CSU Bayern......

Daher wählen wir nur die Richtung. Es sei denn wir wählen Miniparteien. Aber je weiter außen wir wählen desto stärken drängen die Großen in diese Richtung.
Man muss nur aufpassen wenn zuviele zu extrem wählen. Dann kommen plötzlich Vollidioten in Regierungen die so gar keine Ahnung von irgendwas haben.

Obwohl es legitim ist, dass...

...sich keine der Parteien klipp und klar auf einen Lieblings-Koalitionapartner festlegt erinnert dieses Taktieren schon sehr an ein Versteckspiel.

Am meisten stört mich Herr Lindner, der bzw. dessen FDP die Weisheit gepachtet zu haben glaubt und angeblich genau weiß, was in Deutschland künftig zu tun ist, sich trotzdem alle Optionen offenlässt, um ja diesmal mit in der Regierung zu landen.

Mir wäre bzgl. des Wahlprogramms der FDP der bekannte Halbsatz recht: Lieber nicht regieren...

Die Partei wählen, deren Kanzlerkandidat man auf dem Kanzlerstuhl sitzen sehen möchte - das ist diesmal die einzig sinnvolle Wahlvariante.

Taktisch zu wählen kann, wie im Artikel auch sehr klar zum Ausdruck kommt, gewaltig "in die Hose gehen".

AfD zu wählen geht auf jeden Fall dorthin...

@Adeo60 um 10:01

Sie schreiben u. a. „Fast alle Konstellationen sind möglich, mit Ausnahme der AFD, die von allen Parteien als Koalitionspartner kategorisch abgelehnt wird. Stimmen für die AFD sind letztlich verschenkt.“
-> auch wenn ich überhaupt nicht die AfD gut finde - nein, sogar widerlich - kann man m. E. nicht sagen, dass die Stimmen für die AfD „verschenkt“ wären - das ist denjenigen gegenüber, die diese Partei (aus welchen Gründen auch immer) wählen, nicht gerecht; es ist erwiesen, dass es in D ein rechtsnationales Gedankengut gibt, was in etwa dem entspricht, was die AfD als Ergebnis erzielt. Damit muss man in einer Demokratie leben.

„…man sich klar und unmißverständlich zu der Partei bekennen, die am ehesten der persönlichen Überzeugung entspricht und die möglichst auch gestaltend wirken kann.“
-> dem ist wohl so.

„Aktuell wird viel zu sehr auf die Kanzlerkandidaten und viel zu wenig auf die Programme der Parteien geachtet…“
-> dies ist m. E. (leider) mediengesteuert - die verdienen daran.

Der Umzug von grünen und schwarzen Wählern zur Scholz

Der Erfolg von Olaf Scholz in den Umfragen hat ja zwei Quellen.

Zum einen hat die Kanzlerschaft von Angela Merkel verdeckt, dass die Union viele Stimmen bei sich beheimatete, die nicht CDU-, sondern Merkel-Stimmen waren. Die sind jetzt flexibel zwischen den beiden Volksparteien und haben keine Problem mit dem Umzug zum 'dosierten Wechsel'. Motto: Änderung, aber kein Umsturz.

Bei den Wählern der Grünen, die zur SPD wechseln, überwiegt, dass sie zwar grüne Inhalte umgesetzt sehen möchte, aber dabei mit Blick auf das Kanzleramt mehr der Erfahrung und Kompetenz von Scholz trauen als die Unerfahrenheit von Baerbock zu riskieren.

Interessante Erklärung

über die ich schon die ganze Zeit nachdenke, schmunzeln musst ich gleich beim ersten Hinweis, die Blauen sollten doch lieber Schwarz wählen um Rot zu verhindern ;-).

Gehen wir mal davon aus, das Blau und Rot verlorene Stimmen sind, und sich eher zu Kleinparteien mausern.
Dann bleibt ja nicht mehr viel übrig, wenn ich also Grün nicht unterstützen will, kann ich gar nichts wählen. Weil Schwarz ja gerne mit Grün will, Rot will auch mit Grün, und die FDP will ja unbedingt regieren, und macht das am Ende auch mit Grün.
Es gibt also keine Option oder Taktik die irgendwie aufgeht.
Da hilft nur noch der umgewandelte Satz von Lindner, lieber gar nicht wählen, als falsch zu wählen ;-).
Das wäre aber das erste mal das ich meine Stimme behalte, und es bleibt die Frage, was nun?, ich möchte einem Gesicht in der neuen Regierung nicht begegnen.
Ein Lösung gibt es in keiner Konstellation in diesem Jahr.

@ Hador Goldscheitel, um 10:05

...und wenn jemand weder die FDP noch DIE LINKE will?

Nee, das halte ich für keine gute Wahl.

mein linker, rechter Platz ist frei, ich wünsch mir den ...

Gestern noch Kanzlerstimme heute Mittel zur Einflussnahme auf Koalitionentscheidungen. Unsere wertvollste Stimme, die Zweitstimme, muss ganz schön etwas aushalten.
Ich kann nur jedem raten sich nicht einlullen zu lassen. Die eigenen Prioritäten gilt es abzuwägen und dann ist jede Stimme dort gut aufgehoben, wo man sich lieber wiederfindet. Ob man am Ende der Regierungskoalition oder einem fleißiges Lieschen in der Opposition zu einem weiteren Platz verholfen hat, bleibt doch egal. Das Parlament lebt von ehrlichen, faktenreichen und fundierten Auseinandersetzungen.
Hauptsache die Plätze bleiben später nicht leer. Stell dir vor es ist Parlament und keiner geht hin. Ach nee, das haben wir bereits - mein Fehler: Anwesenheitspflicht für Abgeordnete des Bundestages gibt es nicht, aber wir debattieren über taktisches Wählen.

@Hador Goldscheitel um 10:05 / Mass Efect

„Taktisch wählen - geht das? Klar geht das !
Wenn ich die Liberalen unter Chr. Lindner aus der nächsten Regierungsbilderung heraushalten will, dann wähle ich DIE LINKE, und nur DIE LINKE !
Alle anderen Optionen sind nicht zielführend.“

Da haben Sie recht, Hador, taktisch wählen geht - deshalb die Zweitstimme für die FDP, um wirtschaftlichen Sachverstand in der nächsten Regierungskoalition zu ermöglichen ;-).
Eine „Umverteilungsorgie“ und ein außenpolitisches Abseits mit den Linken möchte ich keinesfalls.

Aber jedem sein Ansatz!
Gruß, Wolfgang

Es geht auch anders:

Wenn man die Linken wählt, weiß man, was man bekommt.

Und wenn man AfD wählt, weiß man, was man nicht bekommt.

Hinter schwarz-grün und rot-grün stehen dagegen völlig andere Politikansätze.

Und schwarz-rot-gelb ist eben nicht dasselbe wie rot-schwarz-gelb. Und Lindner hat nur eine Koalition mit der Linken ausgeschlossen - eine Frage, die sich sowieso nicht stellt.

Das Lindner auch schwarz-grün-gelb recht wäre, finde ich verdächtig. Kann eine Partei mit so vielen „Andockstellen“ überhaupt Werte glaubhaft vertreten ?

Laschet hat immerhin ausgeschlossen, als Juniorpartner in eine Koalition zu gehen. Aber dann macht es halt ein anderer.

Ich halte es sogar für möglich, dass das derzeit unwahrscheinlichste Szenario doch noch eintritt: die Grünen werden stärkste Kraft und Annalena wird „Plötzlich Kanzlerin“.

Klima ist nicht das Problem was die Leute bewegt, sondern ihr Geldbeutel. Das deutsche Steuersystem ist zutiefst sozial ungerecht. Deutschland gilt als Reichenparadies.

Taktisches Wählen macht Umfragen unsicher

Die gegenwärtigen Umfragen der seriösen Institute folgen methodischen Standards und sind qualitativ hochwertig - aber das macht sie nicht zu exakten Vorhersagen.

Gerade das taktische Wählen ist der größte Unsicherheitsfaktor für Umfragen und kann am Ende dafür sorgen, dass Laschet es doch mit der CDU noch an die Spitze schafft.

Deswegen ist der CDU klar, dass sie auch gegen die FDP einen harten Kampf um Stimmen führen muss. Merz ist der Flügelmann der CDU, der die Ränder der AfD-Wählerschaft davon überzeugen soll, dass sie mit der CDU 75 % ihrer Anliegen umgesetzt bekommen, mit der AFD aber 0%.

Das alles hält den Wahlausgang spannend.

RE: Mass Effect um 10:19; 10:05 von Hador Goldscheitel

***Wenn sie eine stabile Regierung die auch in der Außenpolitik Verlässlich sein soll dann garantiert nicht die Linken.***

Warum sollte DIE LINKE nicht für eine stabile Regierung stehen ?
Sie war, bzw. ist an Regierungen in MV, Berlin, Brandenburg, Bremen und Thüringen beteiligt und die hat doch bisher alles doch recht gut funktioniert. Die Regierungsarbeit möchte ich damit aber nicht beurteilen.
Und ich fürchte, Sie übertreiben mit Bedeutung der DIE LINKE in außenpolitischen Fragen, einer Partei, die Sorgen hat überhaupt in den Bundestag in Fraktiongröße einzuziehen (5% Klausel).

Gruß Hador

Neutralität

Obwohl inhaltlich als auch rechnerisch RRG sehr gut möglich ist, wird mehrfach in diesem Artikel von "sehr unwahrscheinlich" und "Drohkulisse" geschrieben.

Für mich sieht guter und neutraler Journalismus anders aus.

Taktisches Wählen? Es geht schon ...

Es wäre für taktisches Wählen aber sinnvoll, wenn die Parteien schon konkretere Koalitionsaussagen machen.

Manche Aussagen liegen dazu vor:
-Keine Partei wird mit der AfD eine Koalition bilden

-CDU und Linke wollen beide mit jeweils der anderen Partei keine Koalition bilden.

-SPD u. Grüne würden gern eine Koalition zs bilden und nur wenn eine 3. Partei nötig ist, noch eine weitere Partei dazu in die Koalition aufnehmen.
Unklar ist, ob das die FDP oder die Linken sind.

Da viele Bürger auf Rot-Rot-Grün setzen u. auch in beiden Parteien viele Mitglieder dies erhoffen, glaube ich, dass Rot-Rot-Grün vor einer Ampel kommt - vor allem, weil RRG die größte "Schnittmenge" haben.
Doch kann es sein, dass viele vormals Linken-Wähler die SPD wählen und dann die Linke Probleme mit der 5 % -Hürde bekommen könnte.
Taktisches Wählen würde hier dann heißen, dass man versuchen muss, die Linken über den 5% zu halten. Ich neige dazu, da mitzumachen.

Viele wollen die Union in der Opposition sehen...

Am 18. September 2021 um 10:08 von MRomTRom

" Unionswähler, die keine RGR wollen, könnten versucht sein, FDP zu wählen, um wenigstens darüber die bürgerliche Schiene in einer Ampel zu stärken und Steuererhöhungen zu vermeiden."

Wäre eine Option, das ist Grün aber auch dabei, Schwarz und Gelb geht ja vielleicht noch, aber es muss ja noch eine Dritte dazu, weil nicht reicht.
Weil Wähler die Schwarz-Gelb unterstützen, ja nicht unbedingt Grün wollen, aus dem Kreis kommt man zwar im Land raus, aber nicht im Bund, siehe Sachsen-Anhalt.
Bleibt das selbe Dilemma, Links in die Regierung kommt, denke ich nicht.
Also kann man zur Not Links wählen, passieren kann nichts.

Taktik

Meine Meinung ist, dass man die Partei wählen sollte, deren Programm und deren bisherige Politik am meisten mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. Und selbst da ist es schwierig, denn 100 Prozent passt nie zusammen. Das war aber schon immer so, wer in den 1970ern SPD gewählt hat, der bekam auch Atomwaffen und AKWs. Man geht also immer automatisch einen Kompromiss ein, dazu muss man nicht noch eine Partei wählen, von der man eigentlich gar nicht überzeugt ist, nur weil man hofft, dass dann eine Wunschkoalition möglich wäre.
Taktisch kann man meiner Meinung nach höchstens im eigenen Wahlkreis etwas bewirken, wenn es ziemlich wahrscheinlich ist, dass der "eigene" Kandidat keine Chance hat, das Direktmandat zu holen. Kann man dann einen anderen wählen, der bessere Chancen hat.

@ MRomTRom 10:08

"...die bürgerliche Schiene in einer Ampel zu stärken und Steuererhöhungen zu vermeiden."
Ja, ja die bösen Linken und manch SPDler und auch wenige(?) Grüne wollen doch tatsächlich den lieben Leistungsträgern ihr sauer auf die Cayman Islands verschobenes Geld nicht gönnen. Und dann noch unsere Beamten zu normalen Einzahlern degradieren. Das geht nun wirklich nicht, da muss "man" doch einfach FDP wählen und CDU/CSU trotzdem stärken.
Ist natürlich etwas vereinfacht, aber so sind Wahlen nun mal.
War zwar gerade ein anderes Thema, aber warum es nicht möglich ist, bei einem angenommen 600er Bundestag, die Parteien exakt nach ihrer Zweitstimmenprozentzahl zu bedenken, erschließt sich nicht wirklich. Da würde die FDP genauso gut bedacht werden.

@ Wolf1905, um 10:30

re @ Adeo60, um 10:01

Gleichwohl wäre die Stimme für die AfD verschenkt.

Niemand fragt doch danach, ob es einem Wähler gegenüber ungerecht ist, wenn man dessen Partei nicht wählt.

10:22 von MRomTRom

Ich kann mir denken, dass viele Wähler, die nicht zum inneren Kern der AfD gehören, sondern nur aus 'Protest' mal darüber nachdenken, ihre Stimme dort zu verschwenden, im Zweifel doch bei der Union bleiben
#
Ich habe Zweifel das die AfD Wähler darüber nachdenken nicht doch der CDU ihre Stimme geben.Gerde im Osten ist die AfD stark und es sind nicht nur Protest Wähler.Noch immer fühlen sich viele Ostdeutsche gegen über den Westlern in vielen Dingen benachteiligt. So leider auch meine liebe Verwandschaft.

Taktisches Wählen geht

Das haben wir zuletzt deutlich in Sachsen-Anhalt gesehen. Das Ziel, die Afd einzuschränken, hat zu dem Erfolg der CDU und zur Schwäche der anderen Parteien geführt, ein Ergebnis, das so niemand vorher erwartet hatte.

Am 18. September 2021 um 10:22 von Adeo60

Den letzten Satz Stimme ich zu. Nur ist das so gut wie nicht mehr möglich, sei Wochen wird der Wähler durch alle möglichen Medien, welche meistens von den aktuellen Parteien benutzt werden beeinflußt.
Neutralität ist kaum vorhanden.
Z.B habe ich zwei verschiedene sogenannte wahlhilfen oder wahlomate probiert, danach müßte ich eine multiple oder schizophrene Person sein.
Oder bei den Artikeln zu "Prognosen wer mit wem". Die Beispiele sind weitest gehend so erklärt, " wenn man RRG oder RGR verhindern will muss man so oder so wählen"..die Liste ließe sich Fortführen.
Also wo sind es noch freie, selbstbestimmten Wahlen?

Taktisch wählen ?

Besser ist es die Herkunften der Parteien zu überdenken , die Erfahrungen - möglichst langjährig- ausgiebig zu nutzen und sich an die Versprechen der letzten Jahre zu erinnern.
Die verschiedenen "Ministerarbeiten" zu überdenken warum wer zurücktrat und warum wer noch da ist obwohl er eigentlich weg sein sollte ! Dann wird die Luft von ganz allein sehr viel dünner .....

Ich hatte schon einmal geschrieben,

das ich nicht weiß was ich wählen soll.
Nun bin ich aber weiter und wähle etwas Kleines.
Denn die fünf Parteien in der oberen Hälfte sind für mich nicht mehr wählbar .
Laut Umfragen geht es vielen so.

10:36 von Möbius | Bei Wetteinsätzen ein Verlustgeschäft

'Hinter schwarz-grün und rot-grün stehen dagegen völlig andere Politikansätze.
Und schwarz-rot-gelb ist eben nicht dasselbe wie rot-schwarz-gelb. Und Lindner hat nur eine Koalition mit der Linken ausgeschlossen - eine Frage, die sich sowieso nicht stellt. '

Deswegen ist die Frage, wer die Spitzenposition am Wahlabend einnimmt, von Belang. Also Laschet oder Scholz, Union oder SPD.

'Ich halte es sogar für möglich, dass das derzeit unwahrscheinlichste Szenario doch noch eintritt: die Grünen werden stärkste Kraft und Annalena wird „Plötzlich Kanzlerin“.

Dagegen spricht jegliche Wahrscheinlichkeit. Überraschungen über die Stärke der Parteien am Wahlabend sind drin, aber diese Konstellation ist durch. Ich würde keinen Euro darauf verwetten, und wenn Sie ehrlich sind, würden Sie ihr Vermögen auch nicht darauf setzen.

Am Steuersystem in DE wird sich nur marginal etwas ändern, so oder so.

Am 18. September 2021 um 10:19 von Mass Effect

Zitat:
"...Wenn sie eine stabile Regierung die auch in der Außenpolitik Verlässlich sein soll dann garantiert nicht die Linken..."

Da haben Sie etwas missverstanden, es geht mit den Linken eine verlässliche Politik sowie in inneren als auch im äußeren zu gestalten.
Für mich bedeutet eine stabile Regierung, nicht im Fahrwasser der USA sondern in der EU stark zu sein.

@möbius

"Laschet hat immerhin ausgeschlossen, als Juniorpartner in eine Koalition zu gehen. Aber dann macht es halt ein anderer."
-
Stimmt, hat er. Finde ich sehr fragwürdig sowas. Mal abgesehen davon, dass ich sehr glücklich wäre, ginge die Union in die Opposition, ist das kein einer demokratischen Partei würdiges Verhalten. Entweder ganz oder gar nicht ist der Gedanke dahinter. Aber was wurde die SPD vor vier Jahren nicht unter Druck gesetzt. Hätten die Sozialdemokraten damals auch gesagt, als Juniorpartner geht es nicht, dann hätte es wahrscheinlich Neuwahlen gebraucht. Und danach nochmal. Und nochmal. Zum Glück hatten wir gerade in dieser schwierigen Zeit die Sozialdemokratie in der Regierung. Aber die CDU will sich also ihrer Verantwortung einer demokratischen Partei entziehen. Das wäre für mich ein weiterer Grund, meine Stimme einer anderen Partei zu geben.

Karnevalisten verhindern

Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde …

… aber bei dieser Wahl sind mir sogar die AfD und Linksradikalen lieber, als die CDU Wähler!

… dieser Karnevalist muss in meinen Augen unbedingt als Kanzler verhindert werden!

… um jeden Preis!

@Demokratie-in-Gefahr

"
Am 18. September 2021 um 10:45 von Demokratie-in-Gefahr
Neutralität

Obwohl inhaltlich als auch rechnerisch RRG sehr gut möglich ist, wird mehrfach in diesem Artikel von "sehr unwahrscheinlich" und "Drohkulisse" geschrieben.

Für mich sieht guter und neutraler Journalismus anders aus."

Wenn Sie etwas neutrales lesen wollen, empfehle ich Ihnen das Bundesgesetzblatt.
Kein Journalist und kein Medium - auch nicht die öffentlich-rechtlichen - ist dazu verpflichtet neutral zu berichten. Aus vielen Gründen. Zum einen: Es verstößt gegen die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit. Die gilt nämlich auch für Journalisten. Zum anderen: Es geht gar nicht. Schon die Auswahl desThemas ist Meinung.

Egal wie für Sie "neutraler" Journalismus aussehen soll, es gibt Ihn nicht. Es ist eine Fata Morgana.

Wen kenne ich?

Auf diesem Stimmzettel kenne ich zwei Personen mit Namen:

- Alexander Dobrindt
- Peter Boehringer.

Wenn ich mir ansehe, wie und mit welchen Erfolgen sich die betroffenen Kandidaten in den letzten Jahren eingesetzt haben, dann bleibt eigentlich nur Einer übrig.

Taktik:
Wenn abzusehen ist, daß der Kandidat der eigenen Partei nicht gewinnen wird, dann könnte die eigene Stimme das Zünglein sein, ob der CSU- Mann (ja, der Biomüller ist ein Mann!) direkt gewählt wird und damit weiteren 20 Personen per Überhang- mandat den Einzug in den Bundestag ermöglicht.

RE: Wolf1905 um 10:36; @Hador Goldscheitel um 10:05

***Da haben Sie recht, Hador, taktisch wählen geht - deshalb die Zweitstimme für die FDP, um wirtschaftlichen Sachverstand in der nächsten Regierungskoalition zu ermöglichen ;-).
Eine „Umverteilungsorgie“ und ein außenpolitisches Abseits mit den Linken möchte ich keinesfalls.***

Aber die Umverteilungsorgie, wie Sie das nennen, hatten wir doch schon mit der Agenda 2010 wurden hohe Einkommen massiv entlastet auf Kosten der kleinen Einkommen, bzw. den Erwerbslosen. Dies hat die Spaltung unserer Gesellschaft in arm und reich in radikaler Weise verstärkt. Dies so weiter zu führen halte ich für demokratiegefährdend. Daher braucht es keinen Herrn Lindner in der nächsten Regierung, der diese Spaltung weiter zementieren möchte.
Zuletzt folgte Mütterrente, Baukindergeld und Kaufprämien für Kfz's dazu, diesmal für die "Mitte". Die ALG II-Bezüge sollen um € 3 steigen, bei 3,9 % Inflation. Jeder Arme, oder von Armut bedrohte ist betroffen, also jeder 5. Mitbürger. => Linke wählen, jetzt !

Gruß H.

10:47 von hbacc | Die Ist-Aufnahme zuerst

'Ja, ja die bösen Linken und manch SPDler und auch wenige(?) Grüne wollen doch tatsächlich den lieben Leistungsträgern ihr sauer auf die Cayman Islands verschobenes Geld nicht gönnen. Und dann noch unsere Beamten zu normalen Einzahlern degradieren. Das geht nun wirklich nicht, da muss "man" doch einfach FDP wählen und CDU/CSU trotzdem stärken. '

Für mich kommt immer die Ist-Aufnahme der Realität und der Risikofaktoren für meine Annahmen zuerst. Eine Ingenieursmarotte ;) Das war die Grundlage meiner Überlegungen zur CDU-FDP 'Austauschtaktik'.

Bewertungen und Päferenzen waren da noch nicht dabei.

Am 18. September 2021 um 10:29 von stgtklaus

Man muss nur aufpassen wenn zuviele zu extrem wählen.
Dann kommen plötzlich Vollidioten in Regierungen die so gar keine Ahnung von irgendwas haben.
#
#
Kennen Sie den unterschied von Oppositionsparteien und Regierungsparteien?
Nur RG liebäugelt mit der SED Nachfolgerpartei.

@Hador Goldscheitel: Richtig - Zustimmung

Und man wählt ausser Taktik auch eine gehörige Portion Strategie mit klaren Positionen dazu. Es rentiert sich das Programm einmal zu lesen.

Grüne Wechselwähler

Ich denke, das Umfrage-Hoch von Scholz hat auch was mit taktischem Wählen zu tun. Frau Baerbock hat es mit ihren handwerklichen Fehlern "vergeigt". Viele Menschen möchten aber trotzdem, daß es mit dem Klimaschutz vorangeht. Und das geht nunmal am zweitbesten mit Scholz.

Schwarz-Grün wäre für viele, die um das Klima ernsthaft besorgt sind, ein No-Go: Man stelle sich vor Frau Baerbock sitzt auf dem Fahrrad und strampelt bergauf. Hinten auf dem Gepäckträger sitzt Armin Laschet und bremst was das Zeug hält, damit das Gespann nicht bergab rollt.

Viele Grünen dürften also ins Scholz-Lager gewechselt sein.

10:05 von Hador Goldscheitel

um einen kanzler scholz/baerbock zu vermeiden, muss man FDP wählen, nur FDP, sonst stürzt unser land ins elend.

Also

Die Überlegung taktisch zu wählen liegt mir fern und am Wahlsonntag wird im Wahllokal die Stimme abgegeben.
Die Entscheidung wo das Kreuz gemacht wird ist schon getroffen.
Wie es dann aus geht wird man sehen.

Wer rot,grün,rot verhindern will muss SPD wählen

oder die Bündnis 90 Grünen, dann wird keine dritte Partei benötig.

Natürlich geht das

Man muss nur wissen, was man bezwecken will.
Ich habe mich entschieden den Versuch zu machen den lokalen immer wieder gewählten und in meinen Augen "Obermauschler" endlich und hoffentlich loszuwerden und den aussichtsreichsten Gegenkandidaten zu unterstützen. Mit der Zweitstimme im Bundestag dafür zu sorgen, dass es noch ein Mindestmass an Kontrolle dort gibt und zumindest im Nachhinein die Bevölkerung informiert wird was dort wieder hinter verschlossenen Türen ausgekungelt wurde.
Nur um für Klarheit zu sorgen, AFD geht garnicht, auch wenn eine Reihe von Thesen richtig klingen, denn das Risiko, dass die im Hintergrund aktiven Neonazis und deren industrielle Sponsoren sofort die Chance ergreifen werden den Laden und das Land zu übernehmen. Sowas hatten wir schon mal in Deutschland und leider gibt es vergleichbare Konstrukte in fast allen Ländern.

um 10:57 von MRomTRom

'Ich halte es sogar für möglich, dass das derzeit unwahrscheinlichste Szenario doch noch eintritt: die Grünen werden stärkste Kraft und Annalena wird „Plötzlich Kanzlerin“.
#
Ganz unmöglich ist es nicht das die Grünen stärkste Kraft werden.CDU ist im sinkflug und bei der SPD wähle ich nicht nur Scholz sondern auch Esken und Kühnert mit die sich ja sehr weit nach links sich positionieren.

Ein weiteres taktisches Motiv - 'staatstragend' sein

Taktisch wählen ist nicht nur eine Frage von Parteien, sondern auch von Inhalten und der Frage der Stabilitiät der Demokratie. Was das heißt ?

Einerseits wäre für die Demokratie wichtig, dass das Kanzleramt nicht immer nur mit der Union fest verbacken bleibt. Die neue Offenheit zur Möglichkeit des Wechsels tut ihr gut.

Andererseits muss uns klar sein, wie wichtig die beiden (ehemals noch größeren) Volksparteien SPD und Union als Stützen für die Stabilität der deutschen Demokratie sind.

Deswegen würde es ihr nicht gut tun, wenn auch nur eine der beiden unter die 20 % Linie absackt. Unterschiedliche Koalitionen und taktische Überlegungen dazu sind das neue 'normal'. Aber wetterfeste Säulen müssen stehen bleiben und die parlamentarische Demokratie tragen.

@ Hador

Ich gehe mit Ihnen mit und sogar noch ein Schritt weiter, abgesehen von den Programmpunkt "Austritt aus der NATO..welcher eh bei Koalitionsverhandlungen fallen würde" sehe ich bei den Linken eine stabile Außenpolitik als bei den anderen. Die einzige Partei die nicht mit Dikdatoren "kuscheln" würde , nur al Beispiel, bei Länder wie Katar, Saudi usw..
Gibt vieles zu kritisieren bei den Linken die Außenpolitik eher nicht.

10:56 von Ingo hamann

mir ist von vielen jungen leuten erzählt worden, daß ihnen volt gefällt, weil sie europäisch denken und ein vernünftiges wahlprogramm haben. aber die kommen ja nicht an die 5%, also ist die stimme weg, aber volt bekommt geld für die nächste wahl, wenn es sie dann noch gibt

@10:30 von Wolf1905

"""es ist erwiesen, dass es in D ein rechtsnationales Gedankengut gibt, was in etwa dem entspricht, was die AfD als Ergebnis erzielt."""

Gilt sicherlich für viele mit flügelnahen Ansichten, welche auf dem Hufeisen in etwa den Grünen gegenüberstehen. Die AfD ist jedoch (ähnlich wie die Republicans) eine sehr vielfältige und breit-aufgestellte Partei. Meuthen-nahe Personen stehen auf dem Hufeisen in etwa der CDU gegenüber.

Wer Mitte-rechts Politik möchte, aber CDU wählt, wird genau das Gegenteil erreichen. Der beispielose Linksruck wird weiter gehen.

Wahl

nach meiner Meinung nach ist keine der etablierten Parteien geeignet dieses Land zu Führen , denn man braucht sich nur die Rechtsbrüche der letzten 16 Jahre unter der Führung der Union anschauen und auch die Programme lesen . da zeigt sich einmal mehr das diese Parteien nicht geeignet sind die Bundesregierung zu stellen.
das einzige was unser Land noch retten kann ist Direkte Demokratie.
denn die SPD will ja sogar das Deutschland für die Arbeitslosenversicherung auf kommt.

Wer Grün wählt

bekommt "Die Linke".

Taktisch wählen, aber wie?

Wähle ich die CDU, bekomme ich mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Grünen, wähle ich die SPD, bekommen ich garantiert die Grünen, was ich nun mal nicht will. Was tun? Eine kleine Partei wählen, die eh nicht oder nur sehr begrenzt mitregieren wird?
Und diese ganze Koalirerei hat auch seine Tücken. So brauche ich nach der Wahl mich nicht an meine Wahlversprechen halten, denn dann heißt es einfach: "War mit meinem Koalitionspartner nicht zu machen!" Dann habe ich für mehrere Jahre aufs falsche Pferd gesetzt.
Auch dieser Fraktionszwang widerspricht jeder Demokratie,
Und warum nicht mal eine Minderheitsregierung wagen? Aber da muß man ja Überzeugungsarbeit leisten.

@Maghic.fire

"
Am 18. September 2021 um 10:55 von Magic.fire
Am 18. September 2021 um 10:22 von Adeo60

Den letzten Satz Stimme ich zu. Nur ist das so gut wie nicht mehr möglich, sei Wochen wird der Wähler durch alle möglichen Medien, welche meistens von den aktuellen Parteien benutzt werden beeinflußt.
Neutralität ist kaum vorhanden.
Z.B habe ich zwei verschiedene sogenannte wahlhilfen oder wahlomate probiert, danach müßte ich eine multiple oder schizophrene Person sein.
Oder bei den Artikeln zu "Prognosen wer mit wem". Die Beispiele sind weitest gehend so erklärt, " wenn man RRG oder RGR verhindern will muss man so oder so wählen"..die Liste ließe sich Fortführen.
Also wo sind es noch freie, selbstbestimmten Wahlen?"

Dann, wenn Sie sich bis zum 18. Lebensjahr in eine Kammer einschließen um sich von ihrer Umwelt komplett abzukapseln. Und erst am Wahltag mit Gehörschutz und Augenbinde bis zur Wahlkabine gehen, um dann dort ihr Kreuzchen zu machen.

Was erwarten Sie eigentlich?

@ MRomTRom

Wem es als Wähler wichtig ist, dass seine Stimme einen Effekt beim Regieren hat, kann nicht AfD wählen.

Ich kann mir denken, dass viele Wähler, die nicht zum inneren Kern der AfD gehören, sondern nur aus 'Protest' mal darüber nachdenken, ihre Stimme dort zu verschwenden, im Zweifel doch bei der Union bleiben.
#
#
Ganz nach dem Motto "Träumen ist erlaubt".
Durch die AfD ist es nicht mehr möglich das zwei Parteien eine Regierungskoalition bilden können. Das kann für DE nur gut sein, außer es wird RRG. Bei RRG gibt es klare Aussagen das viele Firmen Ihre Investitionen im Land auf Eis legen, wenn diese überhaupt noch hier bleiben.
Wer die AfD wählt, lehnt die Programme der anderen Parteien ab. Warum soll er dann diese Wählen?
Nur weil Sie das möchten?

Wir brauchen eine klare

Wir brauchen eine klare Priorität für Klimaschutz. Da braucht es kein taktieren, da ist die Wahl ziemlich eindeutig. Ohne diese Priorität haben alle anderen wichtigen Themen der Sozial-, Arbeitsmarkt- und sogar Außenpolitik auf Dauer so gut wie keine Spielräume mehr.

Politik der Mitte

Es ist zumindest bei einer angestrebten Koalition der Mitte möglich, diese eher wahrscheinlich zu machen. Das geht nur bei einer Stimmabgabe für die CDU/CSU. Nur wenn diese stark genug ist, die Politik mitzubestimmen, wird eine Linksregierung verhindert. Die FDP wäre zu klein, um die große Richtung mitzubestimmen in einer Koalition mit SPD und Grünen, die beide Links der Mitte stehen.

*** Die Wahlmöglichkeiten ***

****************************

In meinen Augen gibt es folgende Wahlmöglichkeiten (alphabetisch):

AfD: unwählbar, weil gesellschafts- und demokratiefeindlich, Stimmen sind glücklicherweise verschenkt, da niemand koalieren wird!

CDU: unwählbar, weil sonst ein Karnevalist Kanzler wird

FDP: … eine Alternative für AfD-Wähler, die von Regierungsbeteiligung träumen

GRÜNE: sehr wichtig für unsere Zukunft und daher für alle echten Patrioten und Demokraten die erste Wahl, wenn es um Zukunft geht

LINKE: … gibt es auch … sollten aber nicht gewählt werden, da die Stimmen dringender bei der SPD benötigt werden

SPD: mein Favorit und ganz, ganz wichtig um endlich einen neuen Kanzler zu stellen! Jede Protestwähler-Stimme, die nach linksextrem und rechtsextrem verschwendet wird, fehlt hier!

Alle Stimmen für die SPD helfen, unser Land endlich zu verändern! Für ALLE! Auch für die AfD-Wähler!

Einen “weiter so”-Karnevalisten kann sich unser geliebtes Land nicht leisten!

**************************

@harry_up um 10:49

>>> @Wolf1905, um 10:30
re @Adeo60, um 10:01

Gleichwohl wäre die Stimme für die AfD verschenkt.

Niemand fragt doch danach, ob es einem Wähler gegenüber ungerecht ist, wenn man dessen Partei nicht wählt. <<<

Sie meinen nicht „verschenkt“, sondern „sinnlos vergeben“ - weil die AfD nicht in der kommenden Regierung dabei sein wird, oder?
Mit dieser Einstellung braucht man überhaupt keine kleinere Partei zu wählen (da gibt’s eine Menge davon), und selbst die Stimme für die Freien Wähler wäre im Prinzip umsonst vergeben, weil die vermutlich nicht in den Bundestag kommen.

Diejenigen, die die AfD normalerweise wählen, sind Protestwähler. Die wissen, dass die AfD keine Chance auf eine Regierungsbeteiligung hat. Wenn die nicht wählen, haben Sie wieder eine geringere Wahlbeteiligung. Alle Stimmen für kleinere Parteien und der AfD kann man nicht den dann übrig gebliebenen Parteien irgendwie zuordnen - jede könnte davon profitieren, von der Linke bis zur FDP und Union.

10:01 von Adeo60

"Deshalb sollte man sich klar und unmißverständlich zu der Partei bekennen, die am ehesten der persönlichen Überzeugung entspricht und die möglichst auch gestaltend wirken kann."

.-.-.

Ich habe über den ersten Teil Ihres Satzes jetzt eine Weile nachgedacht.

Und muss sagen:
für ParteiMITGLIEDER kann das gelten - aber für die anderen?

Unsere Demokratie ist nicht so aufgebaut, denke ich, dass man sich mit einer bestimmten Partei identifizieren muss - auch nicht unbedingt "am ehesten".

Hingegen kann man sich wohl mit einer - angekündigten oder erwarteten - politischen Handlung identifizieren, die man erwünscht.

Parteien haben Schwerpunkte - und man kann sich theoretisch mit allen diesen Schwerpunkten identifizieren:

nur dass diese alle paar Jahre von unterschiedlicher Bedeutung für einen sind - je nach momentaner politischer Lage.

Insofern sehe ich nur die taktische Wahlmöglichkeit.

RE: Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe um 11:19 Uhr

***um einen kanzler scholz/baerbock zu vermeiden, muss man FDP wählen, nur FDP, sonst stürzt unser land ins elend.***

Sind Sie sicher ?
Auch ein Herr Lindner wäre sicher nicht gänzlich abgeneigt, in einer Ampel-Koalition als Minister sein Schärflein zu einem prosperierenden Deutschland mit blühenden Landschaften für Vermögende auch unter einem Kanzler Scholz zu leisten.

Auch denke ich nicht, dass wir beide, ebenso wie Deutschland, unter einem Nicht-CDU-Kanzler verelenden... Ganz im Gegenteil wird sich die Situation unter einer Koalition mit zwei R und 1 G für viele Mitbürger deutlich verbessern, gerade für jene, die es am nötigsten hätten.

Gruß Hador

10:01 von Adeo60

"Fast alle Konstellationen sind möglich, mit Ausnahme der AFD, die von allen Parteien als Koalitionspartner kategorisch abgelehnt wird."
*
Leider kann man auch der Union nicht mehr trauen, dass sie nicht doch noch, bei drohenden Regierungsverlust,
mit der AfD nach den Wahlen eine Koalition eingeht,
um an der Regierungsmacht zu bleiben!
Das ungeklärte Verhältnis der Union mit Hans-Georg Maaßen CDU, sowie anderen Unionspolitikern in der Werteunion, sehe ich als Riesenproblem an!

10:51 von schiebaer45 | AfD Kern und 'Flirter'

'Ich habe Zweifel das die AfD Wähler darüber nachdenken nicht doch der CDU ihre Stimme geben.Gerde im Osten ist die AfD stark und es sind nicht nur Protest Wähler.Noch immer fühlen sich viele Ostdeutsche gegen über den Westlern in vielen Dingen benachteiligt.'

Mal ein Punkt zuerst: deswegen würde ich mir wünschen, dass die TS viel mehr Foren mit Disskussionsmöglichkeiten zur innerdeutschen Themen freigibt. Wir brauchen mehr an Austausch zwischen den 'Landesteilen' um uns zu verstehen.

Zum Thema Taktik AfD-Wähler zur CDU:

Es gibt einen harten Kern von AfD-Wählern, der ist für die normalen demokratischen Parteien sicher nur mehr schwer erreichbar. Dort haben sich auch rechtsradikale Weltbilder verfestigt.

Meine Überlegungen gilt aber den Wählern, die aus zweitweiligem Frust oder Protest (wogegen auch immer)
bei der AfD gelandet sind. Die sind mit Argumenten noch erreichbar und dort ist das Potenzial, wieder im demokratischen Parteienspektrum zu wählen, gegeben.

Realität

Sie haben vollkommen recht mit Ihren Hinweisen aber die Realität ist dass mehr als 50% aller Wahlberechtigten über 50 Jahre alt sind und und ca. 1/3 älter mehr als 65,also wird dieses Klientel bevorzugt bedient!Lieber 2 Kreuzfahrten im Jahr als zusätzliche Abgaben für den Klimaschutz, das ist nun mal die Realität und erklärt auch u.A. warum die CDU eine Herabsetzung des Wahlalters sowie eine Begrenzung des BT bisher verhindert hat!!! Wenn auch noch eine Begrenzung der Mandatszeit auf 2 Perioden festgelegt würde werden sie einige Namen in Zukunft auf Wahlzetteln nicht mehr finden weil Politik für viele Politiker weniger wichtig sind als finazielle "Erträge"!

@Wolf1905

"[...] „Aktuell wird viel zu sehr auf die Kanzlerkandidaten und viel zu wenig auf die Programme der Parteien geachtet…“
-> dies ist m. E. (leider) mediengesteuert - die verdienen daran."

Ja, Ja. Die bösen Medien. Brauchen Geld um existieren zu können. Echt schlimm. Die würden übrigens auch daran verdienen, wenn sie über die Programme berichten würden. Mal ganz abgesehen davon, daß auch über die Programme von so ziemlich allen Medien sehr viel berichtet wurde. Wie kommen Sie auf die Idee, es würde nur über die Kandidaten berichtet?

Taktisch wählen...

... funktioniert auch so:

Im Wahlkreis X hat die Partei A bei der letzten BTW mit Erststimmen ca 35% erhalten. Partei B 25% und C 15%, der Rest verteilt sich.

Aktuell laut Umfragen B und C im erheblichen Aufwind und A mit starken Verlusten.
C wird wahrscheinlich nicht den Wahlkreis gewinnen, der Abstand ist zu groß.
B hat mehr Chancen. Will man A nicht mehr, gibt man B die Erst- und C die Zweit-Stimme, sofern man B und C näher steht als A. Damit fördert man lokal B und bundesweit C - win/win.

"Mögliche Koalitionen" nach der BTW "taktisch" wählen zu wollen ist nicht zielführend, da zu viele Unbekannte zu beachten sind.

Wer wählt was wirklich wenn er wählt

Erststimmen werden über Ausgleichsmandate, fast nur die Zweitstimmen zeigen sich in den Stimmenverhältnissen
deshalb zählt die Zweitstimme mehr...:
ich versuche hier Wahrscheinlichkeiten nach Umfragen und Lagern einer Regierungskoalition abzubilden:

SPD: SPD, Grüne, Linke
oder sehr unwahrscheinlich: SPD, Grüne FDP, (Koalition mit CDU wurde wiedermal ausgeschlossen...)

CDU: CDU, Grüne, FDP,
fast ausgeschlossen: SPD, CDU, Grüne oder FDP,
das gleiche extrem unwahrscheinlich s.o.: CDU, SPD mit Grüne/FDP

AFD: SPD, Grüne, Linke.

Grüne: SPD, Grüne, Linke
oder aber nicht sicher:
CDU, Grüne FDP

FDP: CDU, FDP, Grüne
sehr unsicher:
SPD, Grüne, FDP oder SPD, CDU, FDP

Linke: SPD, Grüne, Linke

Übrigens wundert mich den Effekt der CoronaPandemie auf die Gesundheitspolitik Wahlprogramme: 0

ES wird weiter von den 3 linken Parteien ein Projekt aus der Mottenkiste propagiert, die Einheitskrankenversicherung....
Das eskaliert nur die Situation, Geld für Gesundheitheitskonzerne -Spitze

Funktioniert es überhaupt?

Ja, wenn man gut überleget und alternativ wählen tut.

Alle drehen sich um sich selbst

Der Wähler, wird als solcher nicht ernst genommen.
Das ganze Wahlsystem ist krank und muss dringend reformiert werden.
Was habe ich als Wähler von 800 + + Bundestagsabgeordneten, die so oder so den Wählerwillen nicht respektieren und in erster Linie nur an sich selbst denken.
Freies denken und handeln ist nicht erlaubt, es gilt die Parteilinie.
Mit den ganzen Wust an Diäten, Dienstwagen, Büro, dutzenden weiteren Mitarbeiten.
Das sollte mir bitte mal, jemand als potenzellen Wähler erklären.

Wer rot,grün,rot verhindern will

von V.Scho@

so machen das wohl nur feuerwehrleute die "Gegenfeuer" legen.

Leider hat das unr sehr selten Erfolg gehabt.
Richtig verhindert man weitern Schaden durch Wasser, oder hier Schwarz/Blau.

10:56/Ingo hamann eine gut begründete Meinung

„Ich hatte schon einmal geschrieben,
das ich nicht weiß was ich wählen soll.
Nun bin ich aber weiter und wähle etwas Kleines.
Denn die fünf Parteien in der oberen Hälfte sind für mich nicht mehr wählbar .
Laut Umfragen geht es vielen so.“
Eigentlich sollen die Bürger ja so entscheiden, wie es ihrem Meinungsbild und den Vorlieben entspricht. Selbst wenn dann die bevorzugte Partei nicht in die Regierung kommt, ist so das Abbild der Gesellschaft und die Entstehung neuer politischer Ideen schon einmal im Bundestag vorhanden und kann so Wirkung entfalten.
Der taktische Wähler sorgt ja u.U. für die Erhaltung des Althergebrachten, so dass neue politische Richtungen und Ideen beim taktischen Wählen weniger Chancen haben. Aber auch das taktische Wählen hat seinen Pluspunkt, wenn man durch taktisches Wählen wichtige Wahlziele stärken will. Wofür man sich letztlich entscheidet, hängt von der Beurteilung des Wählers ab, was bei dieser Wahl am Wichtigsten sein sollte.

@Hador Goldscheitel um 11:09

Ich bin nun mal davon überzeugt, dass es den von Armut betroffenen Mitbürgern (Sie meinen es sei jeder 5.Mitbürger davon betroffen) hier nur besser gehen wird, wenn die Wirtschaft floriert, das Wachstum anhält, der Staat mehr Steuereinnahmen hat und somit auch im sozialen Bereich mehr verteilen kann.
Was juckt mich, wie viele Milliarden eine Frau Klatten (Quandt), ein Herr Aldi, ein wer auch immer, als ihr Vermögen hat? Davon wird kein Mensch hier geschädigt. Mehr noch: die haben die Möglichkeit, mit ihrem Vermögen Dinge voranzutreiben und zu finanzieren, wie Frau Klatten in München!
Wie auch die von vielen gehassten Gates, Bezos etc. mehr bewirken können als viele denken.

Außerdem: ich habe in meiner fast 40-jährigen beruflichen Zeit eine Menge Einkommensteuer entrichtet, auch spende ich regelmäßig an „SOS Kinderdorf“ und „Ärzte ohne Grenzen“ (Greenpeace habe ich wegen diverser Aktionen eingestellt), und möchte nicht haben, dass mit der Linke jemand kommt, der von mir Geld will!

Frau Baerbock Unerfahrenheit

Frau Baerbock Unerfahrenheit zu unterstellen, ist zwar allseits verbreitet, aber falsch: Sie bringt jahrelange politische Erfahrung mit, auch wenn sie noch kein Ministeramt inne hatte. Volker Pispers brachte es in seiner unnachahmlichen Treffsicherheit auf den Punkt: Der Deutsche wählt keine Veränderung. Und die Grünen stehen nun mal für gravierende notwendige Veränderungen.
Da ist es mit der Wahl notwendiger Veränderungen ähnlich wie mit dem näherrückenden Termin von Vorsorgeuntersuchungen: Je näher beides rückt, um so unangenehmer erscheint es, und manche vergessen dann, dass notwendiges eben auch sinnvoll ist.

10:59 von Postquestioner

Eine verlässliche Politik im inneren als auch im äußeren ist mit der Linken nicht zu gestalten.
Diese Partei hat gegen die Rettungsmission der BW gestimmt und damit Menschenleben aus Ideologischen Gründen aufs Spiel gesetzt. Außerdem werden teile dieser Partei vom Verfassungsschutz überwacht. Diesen will aus eigennützigen Gründen ja genau diese Partei als einzige abschaffen.

Taktische Chance überwiegt die Risiken

Goldene Regel: Wenn der Wahlausgang vorhersehbar ist, zeige ich mit meiner Stimme meine Überzeugung. Wenn es knapp wird, versuche ich das Zünglein an der Waage zu werden. Die damit verbundene Chance überwiegt die Risiken.

Nicht taktieren, mutig den Wandel wählen, überschaubares Risiko

Will man den – m.E. dringend nötigen- Wandel, oder lässt man sich einreden, dass dann die Welt untergeht und bleibt bei Strukturen, die nachweislich Welt und Gesellschaft zerstören. Mindestens ¾ der Bürger haben nicht von der guten Wirtschaftslage der vergangenen Jahre profitiert, eher im Gegenteil. Wirkliche Verbesserungen und wichtige Reformen sind fast ausschließlich von der SPD durchgesetzt worden, CDU/CSU haben alles daran gesetzt so viel wie möglich zu verhindern. Einen Wandel zu wollen und dabei die FDP als sicherndes Korrektiv zu wählen ist, als würde man um zu rasen einen Ferrari kaufen, ihn mit Beton befüllen, um nicht zu schnell zu fahren und sich dann wundern, dass man nicht mehr einsteigen kann. Einzig ein Linksbündnis inklusive der grenzwertigen Linken wird die so schön geölten Strukturen ein wenig aufbrechen. Dies wird weit mehr Gutes bewirken, als zerstören. Wenn dann um vieles gestritten wird, umso besser, Disput ist gut, will man zu durchdachten Lösungen kommen.

Am 18. September 2021 um 11:19 von Karl Maria Jose

Kann auch vernünftig diskutiert werden ohne Horrorszenarien , aus der Glaskugel gelesen, an die Wand zu malen? Was ich bis dato von Unterstützern , Geldgeber, der FDP gelesen habe ist alles andere als Denken für den Standort Deutschland.
Trotzdem verwende ich es nicht um die Partei zu verunglimpfen.

Auf keinen Fall FDP wählen!

Dieses ganze Gesäusel, dass man nicht mit Verboten sondern Innovationen den Klimawandel bewältigen soll, ist wohl der größte Witz überhaupt.
.
Nehmen wir mal unsere gloriose Autoindustrie: da macht VW lieber eine Schummelsoftware statt Innovation zu betreiben. Und zur Belohnung gibt´s noch eine Abwrackprämie, damit die Leute auf G6 Autos umsteigen. Und nun gibt´s noch eine Prämie für den Kauf von e-Autos. So kann VW a) locker die 32 Milliarden Strafen bezahlen, größter Autohersteller der Welt werden und noch ordentlichen Gewinn machen.
.
Allerdings kann man nun weltweit das 1,5-Grad-Ziel nicht erreichen, sondern wird bei 2,7 Grad landen. So viel dazu, wie der "Markt" uns alle glücklich macht!

Nachtrag zum Kommentar von 10:25

(zu „Aber wer dann schon einmal genau weiß, was er auf keinen Fall will“):

Bevor er sich da „festlegt“, sollte sich jeder die gestrige Meldung „Welt steuert auf 2,7 Grad Erwärmung zu“ (tagesschau.de/ausland/amerika/un-klimaziele-verfehlt-erderwaermung-101.html) genau durchlesen.
Und dabei - Zitat daraus:
„[UN-Generalsekretär] Guterres mahnte die Regierungen für die in sechs Wochen im schottischen Glasgow beginnende Weltklimakonferenz COP26 zu mehr Ehrgeiz. "Es ist an der Zeit, dass die Staats- und Regierungschefs aufstehen und handeln, sonst werden die Menschen in allen Ländern einen tragischen Preis zahlen"
gründlich darüber nachdenken, ob es nicht nur nicht zielführender, sondern für alle überlebenswichtig wäre, statt nach wie vor auf den „guten Willen“ der Staatsführungen der heutigen „Big Player“ in der globalen Politik, deren (zumindest der meisten) Interesse an diesem Thema sich offensichtlich in engen Grenzen hält auf den von deren sowie aller anderen Länder Bürgern zu setzen.

11:21 von V.Scho

«Wer rot,grün,rot verhindern will muss SPD wählen …
oder die Bündnis 90 Grünen, dann wird keine dritte Partei benötig.»

Nur sehr wenig wahrscheinlich, dass außer theoretisch (CDU + CSU) / SPD eine andere Zweierkoalition genug Stimmen zur Regierungsbildung bekommen könnte.

Taktisches Wählen geht mit den beiden kleineren Parteien FDP oder Linke, um so die Tendenz der Regierungsbildung mit 3 Parteien zu beeinflussen.

Aber auch hier wird kein eigentlicher CDU-Wähler aus taktischen Gründen mit der Zweitstimme die Linke wählen. Die Stimmen bleiben "eingelagert" in den beiden Lagern CDU / FDP einerseits, und SPD / Linke andererseits. Zu beiden Lagern könnten die Grünen zur Regierungsbildung dazu kommen.

Wobei Grüne & FDP so was wie Feuer & Wasser sind, und Mr. Christian FDP das auch immer wieder so betont. Die Linke verschreckt wegen der Außenpolitik Wähler, die sie durch Sozialpolitik eher anzieht.

Für manche mag Taktikwahl sein, Linke wählen.
Damit die nicht noch an 5% scheitern.

10:01, Adeo60

>>Aktuell wird viel zu sehr auf die Kanzlerkandidaten und viel zu wenig auf die Programme der Parteien geachtet. Diese sind es, die letztlich die Richtung vorgeben.<<

Wahre Worte.

@Hador Goldscheitel

So lange die Linke meint die Terroristen der PKK zu unterstützen und die Grünen meinen der Liter Kraftstoffpreis muss erhöht werden (dann lohnt sich arbeiten gehen wirklich nicht mehr). So lange sind beide für mich unwählbar. Nach den Versprechen her würde ich SPD wählen aber bei denen hackt es mir am Glauben der Umsetzung.

10:36 von Wolf1905

"deshalb die Zweitstimme für die FDP, um wirtschaftlichen Sachverstand in der nächsten Regierungskoalition zu ermöglichen ;-)."
*
Die FDP hat, trotz aller Bierdeckel-Rechenkünste, nicht
den wichtigsten Sachverstand im Gepäck um der Gesellschaft zu nutzen!
Es fehlt ihr am sozialen Sachverstand!
Die sozialen - und wirtschaftlichen - Kompetenzen
in Verbindung, wie in der alten, beiseite geschobenen Sozialen Marktwirtschaft, bringen zusammen den Gewinn für die gesamte Gesellschaft!

Habe schon per Briefwahl gewählt…

Es wird keine Gewinner im klassischen Sinn geben… dieses Jahr wählt man Koalitionen…meine Stimme hätte normalerweise eine Kleinstpartei bekommen, aber aus strategischen Gründen habe ich etwas anderes gewählt… Hauptsache es gibt keine groko wie vorher sonst ändert sich nicht in Land… schwarz war zu lange an der Macht und sitzt so fest im Sattel dass Korruption und Lobbyismus Tür und Tor geöffnet stehen… was auch immer ihr wählt, Hauptsache die schwarzen regieren nicht mit, sonst geht es weiter wie bisher… wir brauchen dringend einen Wandel im Land… zum Thema Koalition gab es vor Tagen einen sehr guten Artikel auf TP…

10:08 von MRomTRom

>>Unionswähler, die keine RGR wollen, könnten versucht sein, FDP zu wählen, um wenigstens darüber die bürgerliche Schiene in einer Ampel zu stärken und Steuererhöhungen zu vermeiden.<<

Ich spreche jetzt nicht Sie persönlich an.
Was mir auffällt. Fast jeder hat Angst vor Steuererhöhungen. Überraschenderweise auch vor allem Menschen mit geringem Einkommen, die keine oder nur wenig Einkommensteuer zahlen.

Umverteilungsorgie?

Nennen wir das Kind doch mal beim Namen: Zurückverteilung. Es wird nämlich schon permanent umverteilt, und zwar von unten nach oben. Das zumindest etwas wieder auszugleichen, sollte eigentlich das Bestreben jedes Politikers sein.
Die "Umverteilung!" schreien, beklagen in aller Regel auch, dass Deutschland einen viel zu hohen Sozialhaushalt habe. Da muss man natürlich erst mal die Frage stellen, was das eigentlich für ein Wirtschaftssystem ist, in dem bei den reichsten paar Prozent der Bevölkerung ein so ungeheurer Anteil des von allen erwirtschafteten BSP landet, dass der Rest - trotz Arbeit - Unterstützung aus den Steuer- unbd Sozialkassen braucht, um überhaupt überleben zu können.
Im Grunde ist es ein Klagen darüber, dass man jenen, denen man alles abnimmt, einen winzigen Teil zurückgeben muss. Zurückverteilung.

Am 18. September 2021 um 11:22 von klug und weise

" Zwei Lager :
rechts: CDU/CSU, FDP, AfD
links: SPD, Grüne, die Linke "

Die AfD steht doch gar nicht zur Debatte, also geht Ihr Rechtslager doch nicht auf, alle haben Koalition mit der AfD ausgeschlossen, sowohl Laschet und auch Lindner.
Was soll also dieser Ansatz, das Linke ist möglich, das andere nicht.

Die Verantwortung hat der Wähler!

Ich halte es für verantwortlungslos die großen Parteien wiederzuwählen. Jeder der ihnen die Stimme gibt ist für das verantwortlich was getan wird bzw. getan wurde z.B. Bankenrettung, Flüchtlingskrise, Afghanistan, Coronamaßnahmen und deren Folgen, ... und alles was die nächsten Jahre noch folgt. Wer nicht wählt, wählt die die an die Mcht kommen. Ich persönlich werde jemanden wählen der noch nie die Chance hatte in der Regierung zu sein - mal sehn was die so drauf haben und ob sie es besser machen. Schlecht übereinander reden können sie jedenfalls alle.

Frust im Osten @10:51 von schiebaer45

>>> Gerde im Osten ist die AfD stark und es sind nicht nur Protest Wähler.Noch immer fühlen sich viele Ostdeutsche gegen über den Westlern in vielen Dingen benachteiligt. So leider auch meine liebe Verwandschaft. >>>

Wissen Sie, ich kann nachvollziehen dass sich diverse Ostdeutsche vom Westen benachteiligt fühlen. Das ist ja auch teilweise so.

Nur dass die ostdeutschen AfD WählerInnen, nicht bemerken, das diese Partei dieser Umastand eigentlich nicht juckt, und diese Wähler nur "Mittel zum Zweck" sind, verstehe ich nicht. Wer ohnehin rechtsnational eingestellt ist, wählt so oder so eine rechte Partei! Aber die Frust WählerInnen (auf Dauer) verstehe ich nicht.

@ 10:05 von Hador Goldscheitel

"Taktisch wählen - geht das?
Klar geht das!
Wenn ich die Liberalen unter Chr. Lindner aus der nächsten Regierungsbilderung heraushalten will, dann wähle ich DIE LINKE, und nur DIE LINKE !
Alle anderen Optionen sind nicht zielführend.
Gruß Hador
"
----
Taktisch wählen - geht das?
Klar geht das!
Wenn ich DIE LINKE unter [fällt mir gerade nicht ein] aus der nächsten Regierungsbilderung heraushalten will, dann wähle ich die FDP, und nur die FDP!
Alle anderen Optionen sind nicht zielführend.
Gruß Lutz
--

Ihr Ansatz ist völlig richtig; nur muss natürlich jeder Wähler individuell für sich entscheiden,
a) von welcher Partei er seine persönlichen Interessen am besten vertreten sieht
b) mit welcher Partei seine angestrebte Gesellschaftsform verwirklicht werden könnte.

Als in der Wolle gefärbter Sozialliberaler fehlt mir eine entsprechende Partei, aber ich werde die FDP wählen, da ich deren Korrektivfunktion potenziell bei mehr Koalitionsvarianten verwirklicht sehe als bei der Linken.

Was ist wenn die Freien Wähler

5,1% schaffen und die Linke mit 4,97% rausfliegt?

10:36, Wolf1905

>>Eine „Umverteilungsorgie“ und ein außenpolitisches Abseits mit den Linken möchte ich keinesfalls.<<

Die Umverteilungsorgie findet seit geraumer Zeit statt, wie sich statistisch leicht nachweisen lässt. Umverteilung von unten nach oben.

Außenpolitisch werden die Linken sich letztendlich pragmatisch gebärden. Darauf gebe ich Ihnen Brief und Siegel. In einer Regierung, in der sie der kleinste Partner sind, haben sie gar keine andere Wahl. Einem Teil ihrer Wähler wird das natürlich gar nicht passen, aber so ist das nun mal in einer parlamentarischen Demokratie.

@AfD-Presseabteilung II

"
Am 18. September 2021 um 11:26 von État DE gauche
@10:30 von Wolf1905

"""es ist erwiesen, dass es in D ein rechtsnationales Gedankengut gibt, was in etwa dem entspricht, was die AfD als Ergebnis erzielt."""

Gilt sicherlich für viele mit flügelnahen Ansichten, welche auf dem Hufeisen in etwa den Grünen gegenüberstehen. Die AfD ist jedoch (ähnlich wie die Republicans) eine sehr vielfältige und breit-aufgestellte Partei. Meuthen-nahe Personen stehen auf dem Hufeisen in etwa der CDU gegenüber. [...]"

Netter Selbstverharmlosungsversuch, läuft aber ins Leere.

Zitat Mandic: "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützer-Umfeld, nicht so sehr durch Inhalte." Das gilt nach wie vor. Da nutzt es Meuthen nichts den gesamten Kreidevorrat aufgekauft zu haben, um sein völkisch-rassistisches Weltbild zu verbergen, daß er mit dem Geflügel teilt. Denn das haben alle gemeinsam. Der Streit zwischen "Geflügel" und "Halben" ist nur ein Streit um die Lautstärke.

Wechsel @11:16 von Anderes1961

>>> Viele Grünen dürften also ins Scholz-Lager gewechselt sein. >>>

Ü40 GrünwählerInnen eventuell schon.
Ich denke die jüngeren GrünwählerInnen, bleiben aufgrund der Klimawandelproblemarik bei den Grünen.

Taktisch Wählen um echte Bewertungen vorzunehmen

Alle Afd-Wähler sollten Richtung Rot-Rot-Grün wählen und den Parteien eine Chance geben ihr Wahlprogramm umzusetzen. Nach den Ablauf von 4 Jahren sollten die Linken dann mal die AfD wählen (sofern das dann noch möglich ist). Diese könnte sich dann 4 Jahre lang behaupten. Ich fände es durchaus interressant und jeder sollte die Chance bekommen. An das was dabei rauskommt sollte eine Bewertung angelegt werden und nicht an das was jemand über jemand anderes sagt - dann das ist unfair und dumm. Ich geh mit dem Thema Wahl als AfD-wähler ganz entspannt um auch wenn Deutschland weiter nach links rückt - ich bin im Gegensatz zur großen Mehrheit abgesichert und wenns zu bunt wird bin ich weg.

anfängl. Gedöns um Fettnäpfchen, handw. Fehler u.ä. Kleinkram

Nachdem wir uns viele Stunden ein persönliches Bild von jedem Kandidaten machen konnten, wurde aus anfänglichem Interesse für Fettnäpfchen, handwerkl. Fehler und ähnliche Bagatellen nur noch durchschaubar übler Wahlkrampf. Wichtiger: Was braucht politische Gestaltung? Wer ist Gestalter*in?

@Mass Effect um 10:19 Uhr

"Wenn sie eine stabile Regierung die auch in der Außenpolitik Verlässlich sein soll dann garantiert nicht die Linken."

Weil Auslandseinsätze von bewaffneten Kräften bisher immer für sehr stabile Verhältnisse gesorgt haben? Ach so, Sie meinen, Hauptsache unser Land und unsere großen Parteien sollen stabil bleiben, im Ausland kann ohne Probleme Unruhe, Chaos und Elend verbreitet werden.

RE: SinnUndVerstand um 11:33

***Wir brauchen eine klare Priorität für Klimaschutz. Da braucht es kein taktieren, da ist die Wahl ziemlich eindeutig. ***

Dann dürften Sie keine der im Bundestag vertretenen Parteien wählen, da alle keine Konzepte haben, um dem Klimaschutz hinreichend zu begegnen. Alle, auch die DIE GRÜNEN würden den selbstgesteckten Zielen, gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen, nicht gerecht. Zu diesem Ergebnis kommt jeweils eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Tja, und die ÖDP schafft's wohl nicht ins Parlament aufgrund der 5 %-Hürde. Also dann doch lieber den "grünen Spatz" in der Hand ?

Gruß Hador

11:34, Deutsche-Elite

>>LINKE: … gibt es auch … sollten aber nicht gewählt werden, da die Stimmen dringender bei der SPD benötigt werden.<<

Da bin ich etwas anderer Ansicht. Wir brauchen die Linke als Korrektiv für die SPD, als Gegengewicht zu den Seeheimern. Gerade jetzt, wo sich Olaf Scholz als männliche Merkel geriert.

@Wolf1905 Zitat: "Ich bin nun

@Wolf1905
Zitat:
"Ich bin nun mal davon überzeugt, dass es den von Armut betroffenen Mitbürgern (Sie meinen es sei jeder 5.Mitbürger davon betroffen) hier nur besser gehen wird, wenn die Wirtschaft floriert, das Wachstum anhält, der Staat mehr Steuereinnahmen hat und somit auch im sozialen Bereich mehr verteilen kann.
Was juckt mich, wie viele Milliarden eine Frau Klatten (Quandt), ein Herr Aldi, ein wer auch immer, als ihr Vermögen hat? Davon wird kein Mensch hier geschädigt. Mehr noch: die haben die Möglichkeit, mit ihrem Vermögen Dinge voranzutreiben und zu finanzieren, wie Frau Klatten in München!
Wie auch die von vielen gehassten Gates, Bezos etc. mehr bewirken können als viele denken."

genau - es geht den Armen nur besser wenn man die Steuern für die Reichen weiter senkt - denn der Staat kann damit ja rein gar nix anfangen
*sarkasmus*
--
Hasse ich die Reichen?
Nö - aber warum sollen diese nicht mal ordentlich viel Steuern zahlen - Milliadäre beleiben sie ja trotzdem

10:56 von Ingo hamann

«Ich hatte schon einmal geschrieben,
das ich nicht weiß was ich wählen soll.
Nun bin ich aber weiter und wähle etwas Kleines.
Denn die fünf Parteien in der oberen Hälfte sind für mich nicht mehr wählbar .
Laut Umfragen geht es vielen so.»

Die 5% Hürde ist eine zu hohe Hürde. Halb so hoch mit 2,5% täte auch der Maxime genüge, das Parlament nicht mit (x) Kleinparteien zu "zersplittern".

Bei 60 Mio. Wahlberechtigten und 70% Wahlbeteiligung sind 4,9% auch 2,068 Mio. Stimmen, die wegfallen. Viel und zu viel. Bei der BTW 2017 war die PARTEI mit 1,0% die stimmenstärkste Partei, die nicht in den BT kam.

Hürde 2,5% wäre auch eine, die kleinere Parteien wachsen ließe, da sie eher zu erreichen ist, und Wähler weniger zurückschrecken würden, eine Stimme zu geben, die man irgendwie als "verschenkt" ansieht.

Das ist sie nicht real, ab 0,5% Stimmenanteil gibt es ja "Parteienförderung" nach dem Parteiengesetz. Auch bei 2,5% würde wohl keine Kleine in den BT einziehen.

Aber mehr motivierend.

Karl maria, 11.19

Ich bin mir nicht sicher, ob die fdp dem Ruf von spd und grünen widersteht und ihrer Linie in der Wirtschaftspolitik treu bleibt. Zu oft waren die Liberalen unter Lindner das Fähnchen im Wind.

12:10, Tremiro

>>Fast jeder hat Angst vor Steuererhöhungen. Überraschenderweise auch vor allem Menschen mit geringem Einkommen, die keine oder nur wenig Einkommensteuer zahlen.<<

Ja, da wird es wirklich irrational. Ich kann mir das nur so erklären, daß sich die weit verbreitete Unlust am Steuerzahlen verselbstständigt. Bei Lichte betrachtet ist ein Wahlprogramm, das möglichst wenig Steuern verspricht, ein Programm für Besser- und Bestverdiener.

um 11:33 von SinnUndVerstand

Priorität Umweltschutz ja ja ja...nur leider steht keine Partei dafür, auch nicht wenn es im Namen steht.
Viel mehr existieren in allen Parteien realistische Kräfte die für die Zukunft der Erde stehen, nur leider konnten die sich bisher wenig durchsetzen.
Umweltschutz kann nur unabhängig von der Farbe der Partei funktionierend.
Einfach mal den Unterschied zwischen Umweltschützer und einer Grünen Partei erkennen.
Die einen machen und tun, und erstaunlich geht vieles ohne Geld, die anderen reden und reden und alles muss Geld kosten

@Mass Effect um 11:58

<<< 10:59 von Postquestioner

Eine verlässliche Politik im inneren als auch im äußeren ist mit der Linken nicht zu gestalten.
Diese Partei hat gegen die Rettungsmission der BW gestimmt und damit Menschenleben aus Ideologischen Gründen aufs Spiel gesetzt. Außerdem werden Teile dieser Partei vom Verfassungsschutz überwacht. Diesen will aus eigennützigen Gründen ja genau diese Partei als einzige abschaffen. >>>

Zustimmung!
Für mich, ein Bürger aus der politischen Mitte dieses Landes, kommen derzeit auf Bundesebene nur 4 Parteien in Betracht, die ich in einer Regierungsbeteiligung sehen möchte: CDU, SPD, die Grünen und die FDP; und genau so habe ich per Briefwahl gewählt und hoffe, dass aus den o. g. Parteien nach der Wahl eine verlässliche Regierung - nach innen und außen - gebildet werden kann.

nie die Chance hatte in der Regierung zu sein

von gully @
Also AFD? Dann wird es hoffentlich auch so bleiben.

Die Parteien taktieren um an der Macht zu bleiben,

das muß ich als Wähler nicht machen!
Seit Wochen wird der Wähler durch alle möglichen Medien beeinflußt, welche meistens von den aktuellen Parteien und vor allem der Regierung benutzt werden.
Trotzdem denke ich, dieses Mal wird die Wahl eine Überraschung, da viele die Briefwahl schon genutzt haben.

@davidw, 11.38

Ich würde die CDU in meinen Kommentaren „zerreißen“ wenn sie in irgendeiner Form mit der AfD kooperieren würde. Aber dies wird definitiv nicht geschehen. Massen ist ein Außenseiter, leider wurde er als BT Kandidat gewählt. Die Partei würde ihn am liebsten wegbeamen…

Themenzuordnung

@ 12:14 von wenigfahrer

Ich hatte ja auch noch nicht von Koalitionen gesprochen.

Es ging mir um Themenzuordnung

@davidw um 12:09

>>> 10:36 von Wolf1905:
"deshalb die Zweitstimme für die FDP, um wirtschaftlichen Sachverstand in der nächsten Regierungskoalition zu ermöglichen ;-)."
*
Die FDP hat, trotz aller Bierdeckel-Rechenkünste, nicht den wichtigsten Sachverstand im Gepäck um der Gesellschaft zu nutzen!
Es fehlt ihr am sozialen Sachverstand!
Die sozialen - und wirtschaftlichen - Kompetenzen
in Verbindung, wie in der alten, beiseite geschobenen Sozialen Marktwirtschaft, bringen zusammen den Gewinn für die gesamte Gesellschaft! <<<

Ja, wie in der alten, beiseite geschobenen Sozialen Marktwirtschaft, bringen zusammen den Gewinn für die gesamte Gesellschaft!
-> Und wer war da mit dabei? Immer die FDP, ob mit der SPD oder der Union!

12:09, Hackonya2

>>@Hador Goldscheitel
So lange die Linke meint die Terroristen der PKK zu unterstützen und die Grünen meinen der Liter Kraftstoffpreis muss erhöht werden (dann lohnt sich arbeiten gehen wirklich nicht mehr). So lange sind beide für mich unwählbar. Nach den Versprechen her würde ich SPD wählen aber bei denen hackt es mir am Glauben der Umsetzung.<<

Mit der PKK muss geredet werden, sonst nimmt der Bürgerkrieg nie ein Ende. Vorbild sollte hier der nordirische Friedensprozess sein.

Und ich wundere mich immer wieder, daß ausgewiesene, bekennende Erdoganfreunde wie Sie in Deutschland der SPD zuneigen. Ich halte das für ein Mißverständnis, denn die AKP hat wesentlich mehr Gemeinsamkeiten mit der AfD. Allerdings kenne ich einige Menschen, die sich für Sozialdemokraten halten, aber in ihren politischen Positionen der AfD entschieden näher als der SPD sind. Ein interessantes Phänomen, das man vielleicht mal untersuchen sollte.

Taktisch wählen

Ich muss gestehen, so schwer wie dieses Mal ist mir die Wahl Zweitstimme selten gefallen.
Als eher konservativer Mensch hat man es ohnehin zurzeit schwer. Die CDU als innerlich entkernt und mit einem dilettantisch agierenden Vorsitzenden und Spitzenkandidat ist da nur schwer wählbar. Bleibt halt entweder die Faust in der Tasche zu ballen und sie trotzdem zu wählen oder eben den Liberalen die Stimme zu geben. Da kann man hoffen, dass diese in einer Koalition zumindest in einigen Bereichen Vernunft walten lassen (bei weitem nicht in allen, leider).
Die Hoffnung kann natürlich trügen. Besser als ein mögliches RRG Bündnis ist es jedoch allemal.
Oder eben eine der Splitterparteien, aber da gibt es etliche Gründe dagegen...
Wie gesagt, eine wirkliche konservativ-liberale Partei sehe ich momentan nicht wirklich.
Und die AfD ist ja ohnehin für echte Konservative nicht wählbar.

Auch wenn einige nicht müde werden, sie als "normale Mitte-Rechts Partei" darzustellen.

RE: Hackonya2 um 12:09; @Hador Goldscheitel

Soweit ich weiß, haben Sie türk. Wurzel und da hat das Thema PKK für Sie sicherlich einen höhen Stellenwert als für mich.
Der Spritpreis erhöht sich auch ohne Zutun der GRÜNEN. Beschlossen ist, dass die Bepreisung von CO2 stückweise erhöht werden soll, die GRÜNEN wollen allein ein bischen mehr Tempo in der Angelegenheit.
Wenn das für Ihre Wahlentscheidung ausschlaggebend ist, bitte sehr. Ich habe da andere, für mich wichtigere Punkte, die ich realisiert sehen möchte.

Gruß Hador

11:57 von SinnUndVerstand

Ich freue mich zwar darüber, dass die Grünen letzten Sonntag eine Stimmenmehrheit für den Osnabrücker Stadtrat bekommen haben. Habe selbst allerdings einer humorigen Kleinstpartei zu einem Sitz dort verholfen, die auch meine Zweitstimme bei der BW bekommt. Taktisch wählen liegt mir nicht. Da „verschenke“ ich lieber und bleibe mir halbwegs treu.

Vieles am Programm der Grünen sagt mir zu und Frau Baerbock sehe ich trotz m.E. vermeidbarer Fehler als die bessere Kandidatin als Habeck, da sie tougher, bodenständiger und zielstrebiger agiert und eher Aufbruch signalisiert als Scholz und Laschet. Auch dass sie insbesondere Kinder und Jugendliche in den Blick nimmt, werte ich als sehr positiv.

Aufgrund der eindeutigen Haltung der Grünen pro Impfpflicht für mich auf Bundesebene derzeit nicht wählbar. Mir ist sowohl die Gesamtausrichtung einer Partei sehr wichtig, als auch einzelne Themen.

Und was wenn AFD Wähler auch

Und was wenn AFD Wähler auch (zurück) zu den Linken wandern, wo auch Einige, va. im Osten herkommen? Einfach nur Motzen kann man auch von da.

12:25, gully

Danke für diesen Einblick in die Gedankenwelt eines saturierten AfD-Wählers. Wirklich ein sehr interessantes Politikverständnis.

@ Tagesschau, 11:32

Wer die AfD wählt, stellt sich gegen die Bekämpfung des Klimawandels, gegen die Bekämpfung von Hass und Hetze, Fremdenfeindlichkeit und die Corona-Pandemie. Er votiert gegen gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse, für Fake-News, die Stärkung des Rechtsextremismus und für gesellschaftliche Spaltung.

@Carina F

"
Am 18. September 2021 um 12:23 von Carina F
Wechsel @11:16 von Anderes1961

>>> Viele Grünen dürften also ins Scholz-Lager gewechselt sein. >>>

Ü40 GrünwählerInnen eventuell schon.
Ich denke die jüngeren GrünwählerInnen, bleiben aufgrund der Klimawandelproblemarik bei den Grünen."

Na hoffentlich, sonst könnte es nämlich passieren, daß die Grünen zu wenig Stimmen bekämen. Das wäre eine ziemlich gruselige Vorstellung, angesichts des jüngsten UN-Berichts, laut dem wir locker auf 2,7 Grad zusteuern. Bei Laschet habe ich das Gefühl: Wäre doch gelacht, wenn wir die 2,7 Grad nicht erreichen würden. Das schaffen wir locker. Ich hätte mir auch eine Grüne Kanzlerin gewünscht, Frau Baerbock hat den Spiel-, Satz- und Siegball leider verschenkt. Bleibt nur noch Scholz, mit trotz Baerbock starken Grünen und eventuell noch irgenwas anderes dabei.

Ich kann auch nur spekulieren, niemand weiß es, ich auch nicht. Aber mein Bauch sagt: Sie könnten Recht haben.

RE: Lutz Jüncke um 12:19; @ 10:05 von Hador Goldscheitel

***Als in der Wolle gefärbter Sozialliberaler fehlt mir eine entsprechende Partei, aber ich werde die FDP wählen, da ich deren Korrektivfunktion potenziell bei mehr Koalitionsvarianten verwirklicht sehe als bei der Linken.***

Auch ein Ansatz. Leider sehe ich die Korrektivfunktionen der Liberalen mit äußerst großem Misbehagen. Die Konzepte für Wirtschaft und Steuern sehe ich extrem kritisch, wie ich hier heute schon ausführte.

Gruß Hador

10:36 von Wolf1905

>>Da haben Sie recht, Hador, taktisch wählen geht - deshalb die Zweitstimme für die FDP,<<

Wenn Sie zu den reichsten 5% der Wähler gehören, stimme ich Ihnen zu.
Ansonsten wäre es Unfug.

nur SPD und GRÜNE verhindern Laschet!

////////////////////////////////////

nur SPD und GRÜNE können Laschet verhindern!

… was muss man da noch überlegen oder taktieren?

///////////////////////////////////

11:51 von werner1955

« Funktioniert es überhaupt?
Ja, wenn man gut überleget und alternativ wählen tut.»

Alternativ wählen tun heißt, zu den ± 12% der Wähler zu gehören, deren AfD-Abgeordnete auch im nächsten Bundestag außer Sitze kaputt sitzen gar nichts auf die Reihe kriegen. Und Oppositionsführer mit der guten Redezeit sind die Sitze-Kaputt-Sitzer dann auch nicht mehr.

Wer von den Parteien

Wer von den Parteien außerhalb des Bundestages sind noch wählbar?
Abgesehen von einigen konservativen Kleinstparteien dürften die Freien Wähler wohl am ehesten (wenn auch wohl nur geringe) Chancen haben. Wäre sicherlich ein Gewinn für das bürgerliche Lager. Aber wie sich eine Partei auf Bundesebene präsentiert, wenn sie bis dahin nur in einzelnen Landtagen vertreten sind, weiß man auch nicht.
Wie gesagt, so schwer wie dieses Mal wars lange nicht.

(P.S.: Ich widerstehe in diesem Thread mal, auf die Ablenkungen und Thesen des vielnamigsten Users einzusteigen. Wobei mich das Hufeisen mit Höcke als Äquivalent zu den Grünen doch sehr amüsiert hat ;) )

10:45 von Demokratie-in-Gefahr

>>Für mich sieht guter und neutraler Journalismus anders aus.<<

Dieser Satz ist seit einiger Zeit die höfliche Form von "Lügenpresse".

Na klar..

""Aufrichtiges Wählen" heißt: Wer eine Partei bevorzugt, der stimmt auch für sie. Im Gegensatz dazu ist das taktische oder das strategische Wählen ein "Um-die-Ecke-Wählen". Ein Beispiel: Ein CDU-Anhänger will etwa keine Große Koalition - und wählt deshalb mit der Erststimme den CDU-Kandidaten in seinem Wahlkreis und mit der Zweitstimme die FDP."

Da die FDP ohne Leihstimmen max. auf 0.3% kommen würde, wird ja schon taktisch gewählt.

11:58, Mass Effect

>>Eine verlässliche Politik im inneren als auch im äußeren ist mit der Linken nicht zu gestalten.
Diese Partei hat gegen die Rettungsmission der BW gestimmt und damit Menschenleben aus Ideologischen Gründen aufs Spiel gesetzt.<<

Da alle anderen demokratischen Parteien für diese Rettungsmission gestimmt haben und dies auch von vornherein klar war, hat die Linke hier gar nichts aufs Spiel gesetzt, sondern mit ihrer Abstimmung ein politisches Statement getroffen. Leider wurde das von vielen mißverstanden.

Gegen die Rettung von Menschen aus Afghanistan ist die Linke jedenfalls nicht einmal ansatzweise, wie eigentlich jeder wissen müsste.

@ frosthorn 12.13

Vielen Dank für Ihre klare Definition! Dieses gegen Nachhaltigkeit und gegen das Gemeinwohl gerichtete Wirtschaftssystem gehört schnellstens "abgeschafft". Ich hoffe, das Wahlergebnis wird die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen.

@ 10:30 Hador Goldscheitel - keine AfD? Und keine Linken!

„ ***Fast alle Konstellationen sind möglich, mit Ausnahme der AFD, die von allen Parteien als Koalitionspartner kategorisch abgelehnt wird. Stimmen für die AFD sind letztlich verschenkt.***

Da haben Sie absolut recht !!!“

Alle Parteien schließen kategorisch eine Koalition mit den Demokratiefeinden aus. Dazu gehört auch die Linke.

Wäre ich die CDU, ich würde eine Koalition mit der AfD auch nicht ausschließen, so wie manche Parteien das mit den Linken machen.

12:22 von Armagedon

«Was ist wenn die Freien Wähler 5,1% schaffen und die Linke mit 4,97% rausfliegt?»

Dann sind die Freien Wähler drin, und die Linke ist raus.

Für eine Koalition CDU / CSU / FDP / Freie Wähler reicht das aber auch nicht mit den Stimmen.

@Adeo60

"
Am 18. September 2021 um 12:44 von Adeo60
@davidw, 11.38

Ich würde die CDU in meinen Kommentaren „zerreißen“ wenn sie in irgendeiner Form mit der AfD kooperieren würde. Aber dies wird definitiv nicht geschehen. Massen ist ein Außenseiter, leider wurde er als BT Kandidat gewählt. Die Partei würde ihn am liebsten wegbeamen…"

Da muß ich Ihnen widersprechen. Wenn ich mir die Rumdruckserei von Laschet anhören muß, der sich bei Maaßen windet wie ein Aal. Meiner Ansicht nach hofft Laschet still und heimlich mit Maaßen doch noch ein paar Wählerstimmen vom rechten Rand abfischen zu können.

Warum die AfD ausschließen?

Wir leben schließlich in einer Demokratie.
Sollte jedenfalls so sein. Deshalb sollten
die Politiker auch mit der AfD reden, das kann
ja wohl eher nützlich sein.
Diese ganz Wahl ist eigentlich eine Farce. Egal was man wählt, man weiß nie, was dann mit den Wählerstimmen gemacht wird.
Eigentlich braucht man überhaupt nicht
wählen. Die können ja mal alles auslosen!!

12:23/Carina F durch Umfagen bestätigt

"Ich denke die jüngeren GrünwählerInnen, bleiben aufgrund der Klimawandelproblemarik bei den Grünen."
Ich meine mich zu erinnern, dass In Umfragen schon die Begeisterung der jungen Leute für die Grünen bestätigt wurde. Ist ja auch verständlich, sie müssen es ja auch noch am längsten in der Zukunft auf unserer Erde ein lebenswertes Leben leben können.

RE: Wolf1905 um 11:54; @Hador Goldscheitel um 11:09

***Ich bin nun mal davon überzeugt, dass es den von Armut betroffenen Mitbürgern (Sie meinen es sei jeder 5.Mitbürger davon betroffen) hier nur besser gehen wird, wenn die Wirtschaft floriert, das Wachstum anhält, der Staat mehr Steuereinnahmen hat und somit auch im sozialen Bereich mehr verteilen kann.***

Das sind die Märchen, die uns schon früher erzält wurden. Die Kassen in A. Merkels waren mehrheitlich wohlgefüllt und im unteren Bereich kam so gut wie gar nichts an. Die fetten Jahre sind jetzt erst einmal vorbei und die Ärmsten ALG II-Empfänger bekommen eine Erhöhung von 0,7% bei einer gleichzeitigen Teuerungsrate von 3,9 %. Verpulvert wurden stattdessen Mrd-Beträge für die "Mitte", die es nicht nötig hätte.

Und dann Ihr Versuch einer Neiddebatte anzufachen. Die Vermögenden dieser Welt sollen endlich ihrer Verantwortung gerecht werden. Stattdessen werden mehr oder weniger legeal Steuern hinterzogen, mehr oder weniger gedeckt duch die Politik. Den Ausfall zahlen wir alle.

Gruß H.

11:32 von tagesschlau2012

>>Wer die AfD wählt, lehnt die Programme der anderen Parteien ab. Warum soll er dann diese Wählen?
Nur weil Sie das möchten?<<

Wer die AfD wählt akzeptiert dass am Ende RGR regiert.
Allerdings ist das den AfD-Wählern egal. Hauptsache es schadet Deutschland.

11:19 von Karl Maria Jose...

um einen kanzler scholz/baerbock zu vermeiden, muss man FDP wählen, nur FDP, sonst stürzt unser land ins elend.

Man möchte Ihnen ja schon gut zureden und Sie beruhigen ob Ihrer Panik. ;-)

Interessanterweise habe ich bei der EU-Wahl eine kleinst sozial-liberale Partei gewählt, die u.a. von ehemaligen FDPlern gegründet wurde, da diesen der soziale Aspekt zu kurz kam. Deren Wahlprogramm hat mir ganz überwiegend zugesagt, wie z.B die Forderung nach einem BGE. Nun haben diese sich aber Volt angeschlossen, deren Hauptanliegen nicht meine oberste Priorität abbilden.

11:59 von Magic.fire

welche partei habe ich denn angebl. verunglimpft? ich habe nur seitenverkehrt auf den unsinn vom hador geantwortet

gar nichts auf die Reihe kriegen.

von schabernack@

Da fehlt mir jetzt aber doch der Hinweis wer den in den letzten Jahren und besonders bei Corona, Schulden,Steuern, Klima, oder Afganistan "etwas auf die Reihe " bekommen hat?

@ Adeo60 12.44 "Wegbeamen"...

....wird wohl kaum klappen.

Aber auch ernsthaft erweckt die CDU nicht den Eindruck, dass sie Maaßen lieber nicht in der Partei sehen würde. Selbst der Kanzlerkandidat windet sich, trifft bei mehreren Fragen zu Maaßen keine klare Absage - und Herr Spahn genauso wenig.

Ich teile Ihre Meinung nicht, ich denke vielmehr, dass eine nicht geringe Anzahl von CDU / CSU Politiker*innen "nichts gegen Herrn Maaßen hat".

@ um 10:55 von Magic.fire

"Z.B habe ich zwei verschiedene sogenannte wahlhilfen oder wahlomate probiert, danach müßte ich eine multiple oder schizophrene Person sein."

Geht mir anders. Bei mehreren Anbietern habe ich stets (fast) dasselbe Ergebnis. Was mich erstaunt - die CDU ist bei mir stets auf dem vorletzten Platz, weit hinter den Parteien wie NPD oder 3. Weg. AfD belegt den letzten Platz. Die Spitzenplätze teilen sich (wie zu erwarten) linke Parteien wie "die Partei" oder "Piraten"und (Überraschung) die von vielen als rechtsextrem eingestufte "die Basis".
Aber egal, ich werde weiterhin für "ungültig" stimmen, da ich diese Wahlen und das dahinter stehende Konzept nicht mehr anerkenne.

@Reni456

"
Am 18. September 2021 um 13:12 von Reni456
Warum die AfD ausschließen?

Wir leben schließlich in einer Demokratie.
Sollte jedenfalls so sein. Deshalb sollten
die Politiker auch mit der AfD reden, das kann
ja wohl eher nützlich sein.
Diese ganz Wahl ist eigentlich eine Farce. Egal was man wählt, man weiß nie, was dann mit den Wählerstimmen gemacht wird.
Eigentlich braucht man überhaupt nicht
wählen. Die können ja mal alles auslosen!!"

Um Ihre erste Frage zu beantworten: Weil es für jede demokratische Partei ein absolutes No-Go ist mit Parteivertretern zusammen zu arbeiten, die ein völkisch-rassistisches Weltbild vertreten. So einfach ist das. Reden kann man mit denen: um zu erklären, daß ein völkisch-rassistisches Weltbild nicht in Ordnung ist. Das Problem ist nur, daß die AfD nicht zuhört.

Und was mit den Wählerstimmen gemacht wird, kann ich Ihnen verraten: Sie werden ausgezählt.

noch schlimmer als r-g-r ist für Unternehmen ..

Noch schlimmer als Rot-Grün-Rot, wäre ein ewiger Koalitionsstreit,
weil die Unternehmen dann nicht wissen, wie sie sich darauf einstellen sollen.

Sagt jedenfalls Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur finanztip,
Im tv: Phoenix vor Ort 15. 9.2020

12:36 fathaland slim - bitte nicht

>> >>LINKE: … gibt es auch … sollten aber nicht gewählt werden, da die Stimmen dringender bei der SPD benötigt werden.<<

Da bin ich etwas anderer Ansicht. Wir brauchen die Linke als Korrektiv für die SPD, als Gegengewicht zu den Seeheimern. Gerade jetzt, wo sich Olaf Scholz als männliche Merkel geriert.<<

///

… lieber Herr Fathaland, mit wirklich guten, fundierten Beiträgen, die von Belesenheit und Intellekt zeugen …

… hier sind wir nicht einer Meinung!

1) ich halte ein möglichst hohes Ergebnis der SPD für wichtig, um eine Beteiligung der FDP zu verhindern!

2) ich halte ein möglichst hohes Ergebnis der SPD für wichtig, um eine entscheidungsfähige Regierung zu ermöglichen!

3) ich halte es für wichtig, dass die SPD führende Kraft ist und mit den Grünen zusammen regieren kann!

4) ich hätte erwartet, dass Ihre politischen Interessen eher von den Grünen vertreten werden!

… man darf die AfD und die LINKE nicht in einen Topf werfen …

… wählbar sind für mich definitiv beide NICHT !!

13:06, covid-strategie

>>Alle Parteien schließen kategorisch eine Koalition mit den Demokratiefeinden aus. Dazu gehört auch die Linke.<<

Die Linke ist im Gegensatz zur AfD keine demokratiefeindliche Partei.

>>Wäre ich die CDU, ich würde eine Koalition mit der AfD auch nicht ausschließen, so wie manche Parteien das mit den Linken machen.<<

Als selbstverharmlosender AfD-Wähler würde ich das auch schreiben.

13:12 von Reni456

>>Warum die AfD ausschließen?
Wir leben schließlich in einer Demokratie.<<

Das haben Sie falsch verstanden. Die AfD darf kandidieren und wird sicherlich auch im nächsten Bundestag vertreten sein.

Allerdings werden die anderen Parteien nicht mit der AfD eine Koalition eingehen, da bei der AfD in den Vorstandsämtern Personen mit nationalistischem Gedankengut vertreten sind. Zum Teil darf man diese Personen Faschisten nennen.

@werner1955 - “Schwarz/Blau” ???

Zitat: “ so machen das wohl nur feuerwehrleute die "Gegenfeuer" legen.
Leider hat das unr sehr selten Erfolg gehabt.
Richtig verhindert man weitern Schaden durch Wasser, oder hier Schwarz/Blau.”

////////////////////////////

… Sie träumen von “Schwarz/Blau” ???

… au !!!

Werden wir in meinen Augen hoffentlich niemals erleben

12:40/fathaland slim /Tremiro

„Am 18. September 2021 um 12:40 von fathaland slim
12:10, Tremiro
>>Fast jeder hat Angst vor Steuererhöhungen. Überraschenderweise auch vor allem Menschen mit geringem Einkommen, die keine oder nur wenig Einkommensteuer zahlen.<<
Ja, da wird es wirklich irrational.“
Man erklärt uns gerade, dass die Inflation von 3,9% durch die Wiederkehr der alten MWST Höhe verursacht wird. Die Inflation trifft auch die Menschen mit geringem Einkommen besonders. Daher ist es nur logisch, dass sie bei weiteren Steuererhöhunge( +Mehrabgaben auf den Verbrauch) ein weiteres Anziehen der Inflation befürchten, auch wenn sie selbst keine Einkommensteuern zahlen.

@ Hadoe ...

LINKE und AfD kann man als Bundesbürger beide nicht wählen!

Insofern ist taktisches Wählen noch nie so wichtig wie aktuell.

Am 18. September 2021 um 11:58 von Mass Effect

Zitat:
"...Diese Partei hat gegen die Rettungsmission der BW gestimmt und damit Menschenleben aus Ideologischen Gründen aufs Spiel gesetzt..."

Und wer hat die BW erst in einer solchen Situation gebracht, wo Menschenleben riskiert wurden und ganz nebenbei es waren bestimmt keine humanitären Gründe.
Und was den Verfassungsschutz betrifft, darüber kann sich jeder sein Urteil bilden. Die sehen, hören und sagen nichts.

Was die Verlässlichkeit der Linken betrifft, so gebe ich Frau Wagenknecht recht, auch diese Partei ist zu einer Business-Partei verkommen.
Ein bekannter Rockmusiker sagte einmal .... dass man einsehen muss, dass alle Absichten, dieses Land in eine bestimmte Richtung zu begleiten oder auch zu drängen, zu nichts führen. Man kann die eigenen Systeme nicht einfach jemand anderem überstülpen und denken, das wird schon passen.

@Wolfes74

"
Am 18. September 2021 um 13:28 von Wolfes74
@ um 10:55 von Magic.fire

"Z.B habe ich zwei verschiedene sogenannte wahlhilfen oder wahlomate probiert, danach müßte ich eine multiple oder schizophrene Person sein."

[...] Die Spitzenplätze teilen sich (wie zu erwarten) linke Parteien wie "die Partei" oder "Piraten"und (Überraschung) die von vielen als rechtsextrem eingestufte "die Basis".
Aber egal, ich werde weiterhin für "ungültig" stimmen, da ich diese Wahlen und das dahinter stehende Konzept nicht mehr anerkenne."

Die Basis wird nicht nur so eingestuft, die outet sich selbst als rechtsextrem. Einfach mal die Regierungserklärung von Bundeskanzler Dr. Reiner Fuellmich auf youtube anhören. Kein Witz. Fuellmich übt schon mal regieren. Sogar einen Bundespräsidenten gibt es schon. Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Ich habe mich fürs Lachen entschieden.

@ Karl Maria Jose..., um 11:19

re 10:05 von Hador Goldscheitel

“um einen Kanzler scholz/baerbock zu vermeiden, muss man FDP wählen, nur FDP, sonst stürzt unser land ins elend.“

...oder AfD, dann passiert das Gleiche, nur schneller.

Darstellung: