Kommentare - Autoren des Weltrisikoberichts fordern bessere Sozialsysteme

15. September 2021 - 15:09 Uhr

Deutschland kann extreme Naturereignisse noch gut abfedern. Andere Staaten sind deutlich verwundbarer, bilanziert der Weltrisikobericht. Die Autoren schlagen einen globalen Fonds für soziale Sicherung vor. Von Kai Clement.

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Kommentare

Am 15. September 2021 um 16:31 von wenigfahrer

In dem Zusammenhang

wäre es doch gut wenn TS mal eine Liste macht, wo mit welchen Summen oder Leistungen Deutschland Länder in der Welt unterstützt.
Den wenn es heißt, in einen Topf einzahlen, sind wir immer ganz vorn mit dabei.
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Das kann man bestimmt ganz gut recherchieren, habe ich aber noch nicht ernsthaft gemacht. Müsste man mal googlen
vllt unter "Entwicklungshilfe DE " oder so.
Hinsichtlich der Einzahlung in die Töpfe, bin ich auch Ihrer Meinung. Wir sind ja nun wirklich nicht das einzige Land, dem es relativ gut geht. Man sollte sich an der Bereitschaft anderer, ähnlich aufgestellter Länder orientieren, anstatt immer den Oberlehrer und Vorturner zu geben. Auch bei uns gibt es wohl noch einiges zu tun, wenn man die Beiträge auch hier im Forum so verfolgt, ist hier auch nicht nur reines Honiglecken angesagt.

um 17:40 von Sisyphos3 17:19 von Pessimist001

[könnte man sich sparen und in den Klimaschutz investieren]
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,,und sie glauben wir retten dadurch die Welt ?"

Ich weiß nicht, wie oft Sie hier schon dokumentiert haben, daß und warum Sie sich ausschließlich selbst retten. Ich könnte wetten ( vielleicht um 3 €), daß die Anhebung von Hartz IV in Ihrem Sinne ist und selbst die würden Sie gerne noch besteuert sehen. Die Welt wäre längst gerettet ohne die Bremser, die für nichts Verantwortung zeigen und aufreizend gedankenlos in die Welt blicken, weil man sich das leisten kann.

Wir denken da anders.

Auch dafür sollte es eine Sondersteuer für Reiche geben

Afghanistan ist das beste Beispiel dafür, was mit ausländischen Hilfsgeldern getan wird: Die herrschenden „Eliten“ versuchen bei ihrer Flucht mehr Geld aus dem Land zu stehlen, als ein Hubschrauber tragen kann, so daß ein Teil davon auf der Rollbahn zurückgelassen wird.
Als erste Maßnahme müßten doch die besonders vulnerablen Staaten ihre eigenen Regierungen zum Teufel jagen. Und der Westen hilft solchen Staaten häufig durch die Ausbildung von Militär und Polizei, die dann die Bevölkerung drangsalieren, wenn die gegen ihre Regierungen aufbegehren. Oder sie stürzen eine gewählte Regierung, um eine Diktatur von ihren Gnaden zu errichten. Alles mit Hilfe westlicher Länder, wie man in Mali sehen kann, die gleichzeitig „gute“ Geschäfte mit allen jeweiligen Machthabern verrichten.
Nach 20 Jahren westlichem Einsatz in Afghanistan herrscht dort Hunger & gibt es nicht genug selbstangebaute Lebensmittel. Wer hat sich darum gekümmert? Der Westen offensichtlich nicht!

18:31 von teachers voice

ist es so schwer zu verstehen

ich bin dafür unseren CO2 Ausstoß auf Null zu fahren

dann haben wir unseren maximalen Beitrag mit -720 Mill Tonnen geleistet
blöd nur zwischenzeitlich haben andere, (nicht nur dass sie nichts einsparten)
den CO2 Ausstoß auch noch um 14.000 Mill Tonnen erhöht

@18:31 von Nettie

Weil die Nutznießer ("Profiteure") des jetzigen Systems daran kein Interesse haben. Und das deshalb mit aller Macht verhindern.

Das könnte ja jeder als Ausrede für seine nicht-funktionsfähigen Vorstellungen nutzen. Jede erfolgreiche Idee konnte kann auf andere zumindest teilweise ähnliche erfolgreiche Systeme zeigen.

m 15. September 2021 um 16:54 von DeHahn

Und warum verplempert der Staat Geld? Weil er es in Projekte steckt, die absolut überteuert sind oder gar Fehlschläge werden. Einzelne verdienen dicke, die Allgemeinheit muss dazuzahlen.
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Ja, ja, der böse/dumme/unfähige Staat verpulvert die Mittel, die der geneigte Forist natürlich wesentlich sinnvoller und besser angelegt hätte und bei dem Fehlschläge natürlich nicht vorkommen, derweil er alles besser weiss, besser einschätzen kann und im Vorfeld schon beurteilen kann, ob ein Projekt erfolgreich sein wird, oder nicht.
Ich frage mich, wieso derart fähige Menschen nicht an zentralen Stellen sitzen und gestaltende Positionen innehaben.

16:43barbarossa zum4.

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das hier heute nicht in so schöne und treffende wörter kleiden

re 18:35 Klabautermann 08: Grenzen

>>Aber bitte doch nicht ständig Steuergelder der Gemeinschaft mit offenen Armen verteilen, während hier Rentner Flaschen sammeln müssen, Kinder zur Tafel gehen die letztendlich durch Privatspenden finanziert werden, Schulen in einem erbärmlichen Zustand sind und die Infrastruktur den Bach runter geht. WAS Sie machen, ist Ihnen überlassen, aber lassen sie doch die Allgemeinheit aus dem Spiel, wir haben selber genug Baustellen (Siehe Ahrtal und andere)<<

Klingt logisch - ist es aber nicht.

Ansonsten „dürften“ wir ja auch an der Ahr nicht helfen, solange „bei uns“ noch „Rentner Flaschen sammeln“. Tun wir aber - obwohl noch soooo viel anderes zu erledigen wäre.

18:22 von weingasi1

«Habe einen sehr interessanten Bericht im Spiegel gelesen über die "Megacity Lagos" in Nigeria. Da frage ich mich, wenn die dortige (Finanz-) Elite offenbar keinerlei Neigung verspürt, sich in ihrem eigenen Land hilfreich einzubringen, sorry, aber dann schwindet bei mir die Bereitschaft dort bzw. in ähnlich gelagerten Fällen Hilfe zu leisten.»

Lagos in Nigeria ist das mieseste Beispiel einer fuktionsunfähigen Megacity weltweit. Das ist gar keine eine Stadt, sondern mind. 10 einzelne Städte mit je eigener Verwaltung im Ballungsraum, von dem niemand weiß, ob dort nun 20 Mio. oder 25 Mio. Menschen wohnen.

Im Vergleich zu Lagos sind Neu Delhi und Kalkutta sehr gut verwaltete Megacities. Nigeria als bevölkerungsreichtes Land in Afrika mit bedeutender Erdölindustrie ist das Kaleidoskop Spezialfall mit mega-reich da, und unfassbar ärmlich dort.

Im Weltrisikoindex ist Nigeria auf Rang 52 gar nicht so schlecht aus 171.
Bei "Anpassungskapazität" dann aber nur im oberen Unteren Drittel.

Anstieg der Weltbevölerung ist das wahre Problem

Neben unserem Klimaproblem, das übrigens nicht national sondern nur international gelöst werden könnte, haben wir den exponentiellen Anstieg der Weltbevölkerung.

Dieser verschlingt so enormen Ressourcen, dass sich m.E. die Klimakrise noch verschärfen wird.
Die Fertilitätsrate in den betreffenden Staaten muss zwingend gesenkt werden. Andernfalls bekommen wir das Problem nie in den Griff.

16:53, SinnUndVerstand

>>@16:43 von Barbarossa 2
Der einfache Bürger wie ich unterstützt internationale Solidarität seit vielen Jahren und hat viel Sympathie dafür, dass Deutschland gerade aufgrund seiner Geschichte sich da in einer Vorreiterrolle für die Unterstützung und Sicherung der ungeteilten Menschenrechte sieht.<<

Ich als einfacher Bürger schließe mich Ihren Worten an.

Einfacher Bürger heißt nicht Nationalist.

Hieß es noch nie.

Auch wenn Nationalisten das glauben machen wollen.

17:15, Barbarossa 2

>>17:09 von Wohlergehen
Ich habe 45 Jahre gearbeitet, bin jetzt Rentner und sehe absolut nicht ein, daß ich mich jetzt für irgend etwas schämen soll.<<

Sie meinen, Sie haben sich das Recht auf Schamlosigkeit verdient?

Umwelthilfe ja, Hilfe bei Naturkatastrophen selbstverständlich

Auch noch für den Sozialstandart aufkommen nein.
Damit spielt man nur jeweiligen Regierungen und Diktatoren in die Karten irgent wer wird ja kommen und die Not lindern.
Da ja viele so viel wert auf Reisen ins Ausland legen, schauen sie sich die extremen Unterschiede zw. Reichen und Regierungsviertel und den Rest an.
Es muss unsere Aufgabe sein als Industrienation mehr für die Umwelt zu tun aber es kann nicht die Aufgabe sein soziale Probleme zu lösen.
Wenn ich aber einige Beiträge lese und mich erinnere wie Befürworter der uneingeschränkten Hilfe jetzt Argumentieren und vor einiger Zeit als es um Rentner ging, um Hartz IV Empfänger argumentierten ..wird eh nur Alkohol gekauft, hätten ja anderen Beruf lernen können etc. Dann sind das in der Regel auch diejenigen welche angesicht von Obdachlosen die Straßenseite wechseln oder tief im Gespräch sind.
Übrigens Hilfe vor Ort wird heute genauso falsch gemacht wie vor 40Jahren, an Tradition und den lokalen aktuellen Situation vorbei

Ein Grund mehr, endlich etwas gegen Steuerhinterziehungen zu tun

In der BRD werden pro Jahr ca 150 Milliarden Euro an Steuern hinterzogen. In Italien ca 250 Milliarden Euro pro Jahr. In der EU sind es ca 1 Billionen Euro pro Jahr.
Da kommt doch schon einiges zusammen.
Im Rest der Welt läppert sich sicherlich auch noch das eine oder andere Billiönchen, so dass einer Finanzierung von Sozialsystemen weltweit nichts entgegensteht und bestimmt noch genug für Schutzmaßnahmen gegen die Auswirkungen der Klimamisere verfügbar ist.
Eine Steuer auf den weltweiten Hochgeschwindigkeitshandel mit Finanzprodukten nur im Promillebereich, könnte weitere größere Mengen an Geld liefern.
Jedes Jahr aufs Neue & alles, ohne irgendwo irgendeine Steuer zu erhöhen, die den Durchschnittslohnbezieher betrifft. Aber sämtliche Länder bzw. sämtliche Menschen dieser Welt können davon profitieren.
Mit Parteien aus dem rechten und neoliberalen Spektrum wie Union, FDP, AfD und noch schlimmeren wird das allerdings nichts. Auch nicht mit der SPD.

re 18:43 Sisyphos3: Verstehen

>>18:31 von teachers voice
ist es so schwer zu verstehen

ich bin dafür unseren CO2 Ausstoß auf Null zu fahren

dann haben wir unseren maximalen Beitrag mit -720 Mill Tonnen geleistet
blöd nur zwischenzeitlich haben andere, (nicht nur dass sie nichts einsparten)
den CO2 Ausstoß auch noch um 14.000 Mill Tonnen erhöht<<

Nein, das ist nicht schwer zu verstehen und das habe ich - und sicherlich viele andere - auch längst verstanden.

Ich verstehe aber unter „Die Welt retten“ kein Ergebnis, sondern einen Prozess. Der solange weitergeht, wie sich - nicht nur für uns - die Welt „weiterdreht“.

Am 15. September 2021 um 18:31 von Nettie

@État DE gauche, 16:59

"Ein alternatives und funktionierendes System aufzubauen ist bisher keinem gelungen"

Weil die Nutznießer ("Profiteure") des jetzigen Systems daran kein Interesse haben. Und das deshalb mit aller Macht verhindern.
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Optimismus ist ja schön und eine sympathischere Eigenschaft als Pessimismus.
Wo Sie aber die Zuversicht hernehmen, dass das Interesse der "Profiteure" erlahmt, hat sich mir noch nicht erschlossen; vielmehr ist hier glaube ich eher die Hoffnung, die aber vermutlich eben nicht erfüllt werden wird, der Vater des Gedankens.

18.22 weingasi1 - Megacity Lagos Nigeria

"Wenn die dortige Elite offenbar keinerlei Neigung verspürt, sich in eigenen Land hilfreich einzubringen, sorry, aber dann schwindet bei mir die Bereitschaft dort bzw. in ähnlich gelagerten Fällen Hilfe zu leisten.
Ich denke Ihre Einstellung ist das einzig richtige das unsere westliche Naivität verschwindet. Übrigens zumeist werden diese Gelder ( unsere Steuergelder ) steuerfrei angelegt in den westlichen Finanzmetropolen, wie in Luxemburg, Malta, Irland usw. Genf ist zu eines der Hauptfluchtorten für Politiker aus Afrika und Nahen Osten geworden.

Am 15. September 2021 um 18:39 von weingasi1

Ich Stimme Ihnen beiden zu aber sie werden keine solche Liste finden.
Das ist aber weder Schuld der TS noch die von Journalisten. Selbst die würden schnell bei aller Mühe an ihre Grenzen stoßen. Viel zu undurchdringbar ist der Finanzdschungel geworden welcher im Zuge des"Klimawandel" und humanitären Hilfe gewachsen ist.
Nach einigen Recherchen scheint es aktuell eher der Geldvermehrung und Machtausdehnung zu diente als realen Umweltschutz und Hilfe

18:40 von melancholeriker

Die Welt wäre längst gerettet ohne die Bremser, die für nichts Verantwortung zeigen und aufreizend gedankenlos in die Welt blicken, weil man sich das leisten kann.
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Wo bitteschön kann ich was ändern außer in meinem eigenen Land

Ein globaler Fond? Dann kann

Ein globaler Fond?
Dann kann Deutschland sich ja wieder hervortun und die Hälfte einzahlen.
Sehr löblich. Immerhin profitieren wir auch am meisten von der Globalisierung.

Am 15. September 2021 um 17:12 von Möbius

Wenn zB Teile von Los Angeles, Neapel oder Tokio durch solche Ereignisse zerstört werden, kann sich der Rest der internationalen Gemeinschaft nicht nur auf gute Wünsche und die Freiwillige Entsendung von Ärzten, Decken und Hundestaffeln beschränken.
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Da bin ich vollkommen bei Ihnen und soweit mir bekannt ist, hat sich DE bei solchen schrecklichen Ereignissen auch immer in hohem Maße beteiligt, sowohl was manpower als auch finanzielle Unterstützung anbelangt, egal ob es sich um die Türkei, den Iran, Haiti oder Katastrophen andernorts gehandelt hat.
Ich glaube nicht, dass sich DE da irgendeines Versäumnisses schuldig gemacht hat.

18:28 von falsa demonstratio

Was ist dann an Klimaschutz toll und wichtig, wenn es -zumindest in Ihren Augen- doch nichts nutzt?
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sich zumindest der Schöpfung gegenüber verantwortungsvoll verhält
unabhängig davon wie andere sich verhalten

@15:58 von ONYEALI

//...verbindliche Begrenzung der Sozialausgaben,...also "wo" fängt "man" damit an ?-> Bei unseren Renten, ...fürchte ich//

Da hat man am 26. September ja die Möglichkeit, mit einem Kreuzchen bei der richtigen Partei, diese Wahrscheinlichkeit zu verringern.

17:40 von Werner Krausss

Besser als Greta Thunberg könnte ich es auch nicht sagen.

Heute ein Schild mit ihr gesehen.

„Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet, auf dem es Bier gibt.“

Bei Ihren Kommentaren bräuchte ich eine Übersetzungshilfe. Apropos "Preachers and Teachers" - können Sie am 24.09. haben.

Am 15. September 2021 um 19:02 von fathaland slim

Ich habe 45 Jahre gearbeitet, bin jetzt Rentner und sehe absolut nicht ein, daß ich mich jetzt für irgend etwas schämen soll.<<

Sie meinen, Sie haben sich das Recht auf Schamlosigkeit verdient?
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Ich halte diese Bemerkung in diesem Zusammenhang für sehr anmaßend.
Sie wissen doch ganz genau, dass der Ausdruck "sich schämen" in den wenigsten Fällen etwas mit "Schamlosigkeit" zu tun hat.
Und das wissen Sie. Dass Sie diese Bemerkung jemandem gegenüber machen, der wie Sie genau wissen, kein grosser Rhetoriker ist, dafür sollten Sie sich eher schämen, womit ich Ihnen grundsätzlich KEINE Schamlosigkeit unterstelle.

@16:06 von Bernd Kevesligeti von ONYEALI 15:58

//In diesem Fall, zu diesem Thema, hat es nicht viel mit hiesigen bundesdeutschen Renten zu tun.//

Nicht direkt, aber wenn es um Geld geht, hat alles mit allem zutun. Irgendwo muss das Geld ja herkommen.

Am 15. September 2021 um 18:51 von schabernack

Im Vergleich zu Lagos sind Neu Delhi und Kalkutta sehr gut verwaltete Megacities. Nigeria als bevölkerungsreichtes Land in Afrika mit bedeutender Erdölindustrie ist das Kaleidoskop Spezialfall mit mega-reich da, und unfassbar ärmlich dort.

Im Weltrisikoindex ist Nigeria auf Rang 52 gar nicht so schlecht aus 171.
Bei "Anpassungskapazität" dann aber nur im oberen Unteren Drittel.
__
Das habe ich damit ja ausdrücken wollen, wobei ich über Delhi oder Kalkutta auch nur das weiss, was man nachlesen kann aber dieser Bericht über Lagos war doch sehr faszinierend (in der schlimmsten Interpretationsform )Dass Lagos quasi aus Inseln zusammengesetzt ist und wie da teilweise die Menschen auf dem Wasser (sofern man diese Brühe noch so bezeichnen kann )leben, ist schon nunja, bemerkenswert. Und wir reden hier über Nano- und Microplastik, obwohl das auch nicht ok ist, aber im Vergleich felen mir da die Worte.

19:25 von weingasi1

«Da bin ich vollkommen bei Ihnen und soweit mir bekannt ist, hat sich DE bei solchen schrecklichen Ereignissen auch immer in hohem Maße beteiligt, sowohl was manpower als auch finanzielle Unterstützung anbelangt, egal ob es sich um die Türkei, den Iran, Haiti oder Katastrophen andernorts gehandelt hat.
Ich glaube nicht, dass sich DE da irgendeines Versäumnisses schuldig gemacht hat.»

Deutschland und Japan sind unter de G7 die beiden Staaten, die erstens finanziell die größten Zusagen machen, plus gemachte Zusagen dann zweitens auch einhalten beim Zahlen. Beide Länder auch getragen in einer Art von Staatsraison, dass auch ihnen beiden nach den Verwüstungen nach WK2 geholfen wurde. Obwohl gerade sie die Faschistischen Aggressoren waren, die (in diesem Fall) weltweite Verwüstung erst angezettelt hatten.

Norwegen ist auch ein großzügiges Geberland. Bezogen auf nur 5 Mio. Norweger wohl in Relation noch mehr zahlend als Deutschland mit 83 Mio. und Japan mit 127 Mio. Einwohnern.

Am 15. September 2021 um 18:35 von Klabautermann 08

@ von frosthorn Re: @kritikunerwünscht

Warum kritisieren Sie den User kritikunerwünscht? Er hat doch Recht. Und keiner nimmt Ihnen die Freiheit Ihr Einkommen und Erspartes unter den Armen dieser Welt zu verteilen. Aber bitte doch nicht ständig Steuergelder der Gemeinschaft mit offenen Armen verteilen, während hier Rentner Flaschen sammeln müssen, Kinder zur Tafel gehen die letztendlich durch Privatspenden finanziert werden, Schulen in einem erbärmlichen Zustand sind und die Infrastruktur den Bach runter geht. WAS Sie machen, ist Ihnen überlassen, aber lassen sie doch die Allgemeinheit aus dem Spiel, wir haben selber genug Baustellen (Siehe Ahrtal und andere)
__
Das sehe ich genauso. Nächste Woche jammern dann die gleichen Foristen über zu niedrige Löhne, zuwenig Mittel für Bildung, Gesundheitswesen, Digitalisierung uvm.
Leider kann aber auch der Grosszügigste jeden Euro nur einmal ausgeben.

@ 16:12 von frosthorn @kritikunerwünscht

//Hier forscht jemand darüber, wie gute Ausgangspositionen für den ganzen Planeten und alle Völker hergestellt werden können.//

Das ist ohne Zweifel lobenswert und auch wichtig, allerdings finde ich, dass der Einwand von 16:08 91541matthias:

"Bessere Sozialsysteme setzen politische Stabilität voraus, sowie das Zurückdrängen von politischen Eliten, die sich die Konten auf Kosten der Bevölkerung füllen..
Außerhalb Europas und Nordamerikas fast unmöglich.."

auch seine Berechtigung hat. Irgendwelche Sicherungssystem, die sicherstellen, dass das Geld nicht in falsche Kanäle fließt, braucht es m.E. schon.

@weingasi1 / klabautermann 08 / frosthorn / kritikunerwünscht

Nächste Woche jammern dann die gleichen Foristen über zu niedrige Löhne, zuwenig Mittel für Bildung, Gesundheitswesen, Digitalisierung uvm.
Leider kann aber auch der Grosszügigste jeden Euro nur einmal ausgeben.

Richtig. Und das, was Sie da als Widerspruch hinzustellen versuchen, ist auch keiner, sondern nur konsequent.
Einer von zwei Euros, die wir erwirtschaften, landen im Nettovermögen von einigen wenigen, die irgendwann nicht mehr wissen, wohin damit. Und die fehlen dann sowohl für Bildung, Gesundheitswesen, Digitalisierung uvm. als auch bei der Schaffung eines halbwegs brauchbaren Sozialwesens für alle.
Wir haben diese Euros nicht, weil sie, wie Sie völlig richtig feststellen, bereits ausgegeben sind. Wofür? An wen? Siehe oben.

Einfach mal mehr Recherchieren

Und das nicht nur bei "Gott wikipedia".
Nicht gerade wenige Staaten in Afrika mit Extremen Problemen sind nicht arm an Bodenschätzen und Naturreichtümer.
Z.b die ganzen Kleinen Länder an der Goldküste, oder die Länder in Mittelafrikanische, wie z.b das ehemalige Zaire.
Dort sind Hungersnöte hausgemachte.
Umweltschutz von meist ausl. Konzernen ..Fehlanzeige. Vernünftige Bezahlung .. Fehlanzeige.
Ein Sozialfonds würde dort nur den multikonzernen helfen

Am 15. September 2021 um 17:49 von schabernack

Es ist aber nicht die Aufgabe einzelner sehr wohlhabender Privatpersonen, die weltweite Soziale Absicherung zu verbessern. Diese 8x Forbes > 100 Mio. von oben zusammen müssten jeder Einzelne 2 Mrd. geben. Dann hätte man 16 Mrd. eingesammelt.

So was ist aber nicht die Aufgabe Einzelner, sondern die der Weltgemeinschaft gemeinsam. Wenn man das will … dann mit Hauptbeteiligung der wohlhabenen Staaten, die gleichzeitig auch Haupt-Emittenten von CO2 sind.
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Diesen Geberstaaten müsste dann aber auch die Möglichkeit gegeben werden, eine gewisse Kontrolle über die Verwendung der ja dann durchaus recht grossen Summen zu erhalten z.B. in Form intern. Treuhänder, sonst sind die Mittel sehr schnell in irgendwelchen Kanälen verschwunden und der gewünschte Effekt gegen Null. Das gilt dann ganz besonders für Staaten, die für ihre zweifelhafte Rolle in Sachen Staatsführung bekannt sind.

@Anna-Elisabeth, 20:06

Bessere Sozialsysteme setzen politische Stabilität voraus

Gegenthese: politische Stabilität setzt funktionierende Sozialsysteme voraus.
Klingt jetzt platt, ist aber ernst gemeint.

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