Kommentare - Vertrauensabstimmung in Kalifornien: Demokraten-Hochburg in Gefahr?

14. September 2021 - 08:07 Uhr

Der demokratische US-Gouverneur Newsom muss sich heute in Kalifornien einer Vertrauensabstimmung stellen. Sollte er abgewählt werden, hätten republikanische Kandidaten die Chance auf das wichtige Amt im sehr demokratisch geprägten Kalifornien. Von Marcus Schuler.

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Kommentare

@Am 14. September 2021 um 10:54 von MRomTRom

Zitat: "Schwarzenegger war auch eine Recall-Erscheinung
Ich erinnere mich an 2003, als Arnold Schwarzenegger aus einem Recall gegen den Amtsinhaber Gray Davis als Sieger hervorging. Das war damals eine Sensation.

Nur ist Arnie nicht vergleichbar mit dieser schillernden Figur Larry Elder."

Stimmt, denn Larry Elder ist ja auch nur so ein stinknormaler Rechtsanwalt, Konservativer und Publizist, wohingegen der gute Arnie ein feinsinniger Intellektueller und Philosoph war, dem jeglicher glamouröse, schillernde Auftritt fern lag ... oh, wait.

Zitat: "Schwarzenegger hat sich politisch entwickelt und ist in der Republikanischen Partei einer der größten Kritiker von Trump."

Ach, der Arnie läuft nur dem linken Mainstream Hollywoods hinterher. Kritik würde beinhalten, dass Arnie ein fundiertes SACHARGUMENT gegen Donald vorbrächte. Das ist bisher noch nicht geschehen.

Die Umfragen sind "eindeutig", aber ...

haben auch eine weit größere "Margin of Error" als sonst bei Wahlen üblich. (Quelle: fivethirtyeight)

  • Die Umfragen ergeben 57 % vs. 41% gegen den Recall ...
  • ... von Newsom. Empirische Daten zeigen jedoch, dass die besagte Fehlermarge gerade bei Recalls auch schon mal im zweistelligen Bereich lag. Diesen Umstand hat Newsom in seiner Kampagne adressiert, um die Wähler der Demokraten aus ihrer gefährlichen "Selbstsicherheit" zu wecken.

  • Die bislang eingegangenen Briefwahlen ...
  • in Höhe von 7, 7 Millionen kommen zu

    • 52 % von registrierten Demokraten
    • 25 % von registrierten Republikanern
    • 23 % von unaffiliated ("Unabhängigen").

    Nur: auch in der Vergangenheit haben Demokraten bei Wahlen auch schonmal jenseits der Parteilinie gewählt.

    Fazit: die Wahl bleibt spannend bis zur Auszählung der Stimmen.

    @Blitzgescheit (11:06)

    Stimmt. Das ist mir jetzt wirklich peinlich. Auch wenn's nur die automatische Fehlerkorrektur war.

    Aber wollen wir wirklich über ein apostrophe diskutieren?

    "Wenn ich die vielen

    "Wenn ich die vielen 'Strohmann'-Kandidaten der 'Konservativen' und schlimmer sehen muss.(...) Nicht nur in den Staaten werden besonders strategisch Schwarze eingesetzt."

    Sie setzen also voraus, dass Herr Elder ein "Strohmann" ist? Weil er eine Ihnen nicht angenehme Meinung vertritt? Für Sie hat ein "echter Schwarzer" offensichtlich nicht-konservativ zu sein?

    Eher so @ 10:40 von mispel

    >>> Er zweifelt Corona-Impfungen nicht generell, sondern nur bei jungen Menschen an >>>

    Zitat: Er lehnte die Idee ab, dass mehr junge Menschen mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diese Position widerspricht den Tatsachen. Mitte August zeigten Daten der CDC, dass jede Altersgruppe unter 50 Jahren den vorherigen Krankenhausrekord vom Januar übertraf.
    "https://newsfounded.com/germany/kalifornien-erinnert-sich-an-den-protag…"

    11:05 von Blitzgescheit

    "dass die Argumentation über Rasse und Hautfarbe heutzutage fast ausschließlich unter Linken zu finden ist."

    Wer ist nochmal in diesem Thread plötzlich mit der Hautfarbe um die Ecke gekommen?

    @ 10:54 von MRomTRom - Zwei unterschiedliche Situationen

    Schwarzenegger hatte 2003 eine günstige Situation vorgefunden. Der Staat war durch eine Rezession getroffen und die organisatorische Arbeit für den Recall hatte der Republikaner Darrell Issa geleistet. Der Recall fand eine Mehrheit, aber Schwarzenegger überholte Issa in der Replacement-Abstimmung und wurde Gouverneur.

    Sowohl während seiner Amtszeit wie auch danach wandelte sich Schwarzenegger zu einem gemäßigten Republikaner mit einem honorigen demokratischen Wertesystem, folgerichtig auch zu einem Trump-Gegner.

    Saniert hat Californien allerdings erst der Demokrat Jerry Brown, der ihm nachfolgte. Er verringerte die Arbeitslosenquote von 12 % in 2011 auf 4,2 % und wandelte ein 27 Milliarden $ Haushaltsdefizit in einen Überschuss von 29 Milliarden.

    Californien hat unter ihm seinen ökonomischen Spitzenplatz unter den U.S. Staaten ausgebaut.

    @mispel, 10:40

    Auch ich wehre mich immer wieder gegen die sehr plakative und oberflächliche Zuordnung in rechte und linke Politik. Auch der Begriff "konservativ" wird häufig überstrapaziert. Der Umweltschutz ist im besten Sinne des Wortes eine "bewahrende" Aufgabe. Die Verbreitung von Hass und Hetze ist per se etwas zerstörendes, also das Gegenteil von konservativ. Und wenn man das eigene Land permanent schlecht redet (im Gegensatz zur sachlich-konstruktiven Kritik) gibt man sich auch nicht als Patriot zu erkennen. Ich stimme Ihnen daher zu, dass viele Gruppierungen
    einen Etikettenschwindel betreiben und bewusst stigmatisieren. Entscheidend sollte immer sein, was den Bürgern nützt, nicht was der eigenen politischen Ideologie dient.

    um 10:56 von Blitzgescheit

    Grund Gütiger. Es wird immer peinlicher! Sie sollten die Artikel besser selber erst einmal lesen und auch verstehen! Dann wüssten Sie, worum es sich dabei genau dreht! Mit Ausnahme von 2020 (und das wird auch zum Teil Corona angelastet), hat es keinen Bevölkerungsrückgang gegeben. Und, was Sie scheinbar auch nicht verstehen wollen, ist die Zu- und Abwanderung innerhalb der US-Staaten ein Vorgang, der nicht ungewöhnlich ist. Es ist nur halt in diesem Fall so auffällig, weil Kalifornien mit die meisten Einwohner hat, was in Staaten wie Texas mit einer Zuwanderung von dort eher auffällt, als wenn Einwohner aus Alaska zuwandern.

    Einen tatsächlichen Bevölkerungsrückgang gibt es nur im wirtschaftlich gebeutelten West Virginia (Rep.) sowie in Illinois (Dem.) und Mississippi (Rep.).

    Wenn Sie das nicht glauben, empfehle ich Ihnen folgenden Link.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/volkszaehlung-in-usa-der-su…

    @Mauersegler, 11:18

    Natürlich ist es üblich, von linken und rechten
    Parteien bzw. politischen Gruppierungen zu sprechen. Gerade aber bei einer Partei wie der AFD fällt es schwer, diese als "rechts" oder gar "konservativ" einzuordnen. Auch vor diesem Hintergrund machen Etikettierungen oft wenig Sinn.

    Sollte er abgewählt werden,

    Ist das eine demokratisch notwendige und gute Entscheidung der Mehrheit der Bürger.

    11:12 @ Leipzigerin59  10:21 @Blitzgescheit

    Ergänzung

    "Oncle" von @Blitzgescheit,

    sich über ein Apostroph mokieren, aber Onkel nicht richtig übersetzen, schreiben.

    Mit der Hautfarbe als erster kommen, obwohl die keine Rolle spielt,
    warum?

    Ihre Ausfälle gegen Linke und Grüne sind nichts als Beleidigungen - OHNE Sachargumente.

    Sollten das billige Retourkutschen sein, dürfte "blitzgescheit" eine maßlose Übertreibung sein.

    So,
    und nun hoffe ich, dass trotz Verfehlung Newsom die Vertrauensfrage zu seinem Gunsten übersteht.

    @11:07 von Carina F

    "Es bedeutet HERRschaft! Die Einstellung ist HERRschaft, egal wie Sie es nennen! "

    Können Sie das auch logisch nachvollziehbar begründen? Ich sehe da jedenfalls keinen Zusammenhang. Und wie gesagt hat schon die DDR gezeigt, dass vermeintlich fortschrittliche Systeme totalitär enden können. Geherrscht hat hier wie in jedem System einfach nur der Mensch.

    @Tinkotis, 11:29 Uhr@Blitzgescheit, 11.00

    "Traditionsbewusst und weltoffen" - dies entspricht ziemlich genau auch meiner Denk- und Lebensweise. Das eine schließt das andere keineswegs aus, vielmehr ergänzen sich die beiden. "Weltoffenheit" steht m.E. für ein "über den Tellerrand hinausschauen", für Neugierde und ein ausgeschlossenes, unvoreingenommenes, kommunikatives Wesen, für das Kennenlernen anderer Kulturen und ein entsprechendes Verständnis, für Rücksichtnahme und ein respektvolles, solidarisches Handeln. Man könnte auch (nach Aristoteles) von dem "Zoon politikon" sprechen. Keine schlechte Verbindung also, die Sie da für sich beanspruchen.

    @DB-EMD, 12:46

    So leicht und überzeugend entzaubert man Falschmeldungen. Kompliment!

    @12:44 von Adeo60

    "Entscheidend sollte immer sein, was den Bürgern nützt, nicht was der eigenen politischen Ideologie dient."

    Das wäre sicherlich wünschenswert. Zumindest sollte man seine eigene Position nicht als der Weisheit letzter Schluss verkaufen. Wenn man nicht bereit ist im Unrecht zu sein und die eigene Position zu hinterfragen, macht eine Diskussion keinen Sinn. Heutzutage ist die Situation leider sehr zerfahren, sowohl in den USA als auch mittlerweile hierzulande. Da wird mehr übereinander geredet als miteinander, obwohl letzteres deutlich produktiver ist.

    Übrigens...

    ...ein wenig schizophren ist so ein Recall schon.
    Theoretisch hätte ich NO zum Recall sagen können und trotzdem für Angelyne als Ersatz stimmen.

    Re Blitzgescheit/bote/breiterbart

    Um meinen ersten Kommentar zu wiederholen:
    Sie bleiben sich treu.
    Sie von Ihnen angegebenen Quellen belegen, dass es die letzten Jahre mit Ausnahme von 2020 keinen nennenswerten Rückgang gegeben hat. (Davon abgesehen, dass die angebliche Abwanderung in republikanische Staaten ohnehin nicht belegt wird).
    Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein "Verfall der Gesellschaft" (ein Paradebeispiel Ihres inhaltsleeren Framings) ist nicht zu belegen. Wie denn auch, bei derart absurden Vorwürfen...

    11:06 von Blitzgescheit 10:36 von Tinkotis

    Bitte auf die korrekte Verwendung der englischen Sprache achten. Ansonsten wirken Anglizismen ein wenig deplatziert und peinlich.
    Danke im Voraus!

    Apropos Fehlertoleranz bei anderen:

    Am 29. Juni 2021 um 09:48 von Blitzgescheit

    Das mal wieder nicht beschrieben wird, was die Inflation anheizt, ist mal wieder klar.

    Es heißt dass(!) anstatt das.

    Am 29. Juni 2021 um 09:43 von Blitzgescheit

    Dann müssen eben deutsche Familien mit viel Kindern sparen.

    Grammatikalisch korrekt wäre mit vielen(!) Kindern…

    Am 29. Juni 2021 um 11:14 von Blitzgescheit

    Informieren Sie sich doch bitte ein klein bisschen, bevor Sie Ihren sinnfreien Quak absondern.

    Quak...??

    Bei den eigenen Beiträgen (mind. drei Fehler innerhalb eines Threads) sind Sie anscheinend weniger kritisch hinsichtlich Grammatik und Rechtschreibung. Wie kommt's?

    11:01 von Olivia59 | Darauf muss man erst mal kommen

    'Die Demokraten wollen "on behalf" der gesamten jeweiligen Minderheiten sprechen. Teile dieser Minderheiten, die sich von dieser identity politic nicht vereinnahmen lassen wollen dürfte es garnicht geben oder sie stehen dann eben nich mehr "unter Schutz". '

    Meine Güte, was für ein Unsinn.

    Erstmal ist diese Eierwurf-Story aus der Boulevard-Zeitung New York Post etwa auf der Ebene der Staeck-Satire

    BILD: „Jetzt ist das Maß voll!! JUSO beißt wehrloses Kind.“

    Und diese anekdotische 'Beweisführung' ist dann natürlich noch eine Bestätigung für Ihren verbissenen Feldzug gegen die Demokraten und deren Identitätsding im Verhältnis zu den Schwarzen. Da wundert mich nicht mehr, dass Sie sich mehrfach als 'Beraterin' der AfD angeboten haben.

    11:29 von Blitzgescheit | Sie laufen dem rechten Rand hinterher

    'Ach, der Arnie läuft nur dem linken Mainstream Hollywoods hinterher. Kritik würde beinhalten, dass Arnie ein fundiertes SACHARGUMENT gegen Donald vorbrächte. Das ist bisher noch nicht geschehen.'

    Lassen wir mal das bei Ihnen übliche sinnfreie Wortgeklüngel und Ihr schwieriges Verhältnis zu anderen Rassen weg.

    Elder ist kein ‚Stinknormaler‘ sondern ein mutmaßlicher Gewälttäter, der aber gleichzeitig die Todesstrafe propagiert. Doppelmoral lässt grüßen.

    Schwarzenegger hat sich durch seine Regierungspraxis qualifiziert. Er hat sich nach seiner Amtszeit verfassungsgemäß von seinem Amt verabschiedet, Trump hat einen Putschversuch gegen seine Abwahl inszeniert. Schon allein dazu hat Schwarzenegger genügend gute Argumente eingebracht.

    ‚SACHARGUMENT‘ ist bei Ihnen ohnehin eine rein metakommunikative Worthülse ohne inhaltliche Bedeutung, das Sie selbst immer dann strapazieren, wenn sie selbst keins haben. Also meistens. Geschenkt.

    Ist für D eher bedeutungslos

    Welche Partei in Kalifornien den Gouverneur stellt, ist für D eher bedeutungslos! Als Schwarzenegger, damals Republikaner und mit einer Kennedy verheiratet (!), Gouverneur war, hat es keine negativen Auswirkungen auf D gehabt.
    Wenn der Demokrat so handelt, wie er gehandelt hat, gehört er tatsächlich auf den „Prüfstand“!
    Viel wichtiger für D ist die Wahl übernächstes Wochenende!

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