Kommentare - Chefin der Rentenversicherung: "Ordentliches Renten-Plus" in Sicht

12. September 2021 - 09:02 Uhr

Nach der Nullrunde in diesem Jahr können Rentner 2022 mit einem "ordentlichen Plus" rechnen. Das sagte die Chefin der Rentenversicherung. Laut Bundesregierung gibt es ein drastisches Gefälle zwischen Renten und Beamten-Pensionen.

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Kommentare

Gefälle zwischen Renten und Beamten Pensionen

Endlich geht es mal jemand an, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, vor allem auch dass alle einbezahlen , Beamte, Selbständige u.s.w. Österreich ist ein gutes Beispiel!
Es ist eine Schande dass nur die links Partei das im Programm hat, die grossen Parteien blenden das aus, halten es bewusst aus dem Wahlkampf, weil sie keine Konzepte haben!

"Beamte würden jedoch ...

... nach dem Lebenszeitprinzip eingestellt". Richtig - Die kennen das Damoklesschwert Arbeitslosigkeit nicht! Und was diese Ungleichheit nun auch noch was mit Hochschulabschluss zu tun haben soll ...

Na Prima

"Ich gehe davon aus, dass die ausgebliebene Erhöhung im kommenden Jahr in gewissem Umfang nachgeholt wird und die Rentner 2022 ein ordentliches Plus bekommen werden", sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
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Und die Lebenserhaltung Kosten müssten stabil bleiben.Dann passt es.

Noch gar nicht gewusst!

"Gefälle zwischen Renten und Beamten-Pensionen." Ich hatte immer gedacht, es wäre umgekehrt.
Außerdem ist das Renten-Plus auch richtig.
Jetzt geht wieder das Gejammer mit der Finanzierbarkeit los. Die Beiträge müssen steigen, und das ist auch richtig bei steigenden Einkommen.
Das Dilemma ist nur, dass die armen Arbeitgeber und auch Aktionäre mit davon betroffen sind. Und daran scheitert das Rentensystem früher oder später.

Solidaritätsprinzip

Laut Bundesregierung gibt es ein drastisches Gefälle zwischen Renten und Beamten-Pensionen. Das wissen die Regierungen seit Ewigkeiten und was haben sie unternommen? Nichts, denn sie sitzen auf dem Ast, den man nicht absägen möchte. Schön rundum abgesichert hat man vergessen, dass der Solidaritätsgedanke ausnahmslos für jeden Bürger zählen sollte. Es langen doch die Vergünstigungen, die die Beamten und Bundestagsabgeordneten schon besitzen. Sie haben viel Stress und arbeiten rundum die Uhr! Das haben systemrelevante Berufe auch und wie werden sie im Alter abgesichert?

die automatische Anhebung der Renten ist richtig

denn wenn Löhne steigen, sollen auch Renten steigen. Allerdings ist das Fehlen einer automatischen Rentenabsenkung bei fallenden Löhnen falsch. Auch die Unterscheide zwischen Rentnern und Pensionären ist falsch. Und das Fehlen einer Mindestrente ist unerträglich in Deutschland, weil es Altersarmut Vorschub leistet. Insgesamt ist das deutsche Rentenkassenmodell durch Umlagefinanzierung sehr schwach und krisenanfällig. Die Rente ist alles andere als sicher. Hier zeigt sich das politische Versagen insb. der C-Parteien in den letzten Dekaden, die sich zwar auf Renten-Propaganda verstehen, aber tatsächlich nichts zur Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit der Renten unternommen haben. Merkel war hier wie auf so vielen Gebieten eine Total-Versagerin.

wieder mal eine Runde Generationenkonflikt

Da wird schon bald die Empörung losbrechen, dass "schon wieder die Rentner" eine Extrawurst bekommen, während die jüngere Generation das alles bezahlen muss. Schon interessant, wie in unserer Gesellschaft immer jeder sofort als privilegiert gilt, der etwas kriegt, was andere nicht etwa gar nicht, sondern früher oder später auch bekommen. Das können dann heute mal Lokführer, morgen Rentner sein.
Solidarität, habe ich schon mal geschrieben, ist etwas, was man erfreulicherweise immer einfordern kann, ohne es jemals selbst leisten zu müssen. Und fair ist von allen Lösungen immer diejenige, von der ich selbst am meisten profitiere. Der Generationenvertrag wird immer in Frage gestellt, wenn man selber zu den Zahlern gehört (Arbeitsleben), während man ihn toll findet, solange oder sobald man selbst Empfänger (vor und nach dem Arbeitsleben) ist.

um 09:10 von Leisetreter

"Es ist eine Schande dass nur die links Partei das im Programm hat, die grossen Parteien blenden das aus, halten es bewusst aus dem Wahlkampf, weil sie keine Konzepte haben!"

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Ganz genau so ist es.
Die einzige Partei, die das Wort sozial auch wirklich im Parteiprogramm steht.
Stellt euch vor, diese Partei kommt nicht über 5%, wie es sich ja viele wünschen - dann ist RoT-schwarz gar nicht so abwägig. Will das wirklich jemand?

Da kann ich mich ja noch mehr

Da kann ich mich ja noch mehr freuen, denn ab April 2022 komme ich mit knapp 66 Jahre in die (abschlagsfreie) Rente - toll für mich!

Aus dem Artikel:
<<< "Das Gefälle zu den Beamten-Pensionen zeigt eine Zweiklassengesellschaft", sagte der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Dietmar Bartsch. Die Linke trete für eine große Rentenreform ein, die sich an Österreich orientiere. Dort zahlten alle Bürger ein, auch Beamte, Selbstständige und Politiker. >>>

Wer als junger Mensch ins Berufsleben einsteigt, wie z. B. ich 1980, kann sich ja überlegen, ob er/sie Beamte werden will. Für mich war das damals kein Weg, den ich gehen wollte, bin also bewusst in die freie Wirtschaft gegangen. Prinzipiell hätte ich nichts dagegen, wenn ALLE Berufstätigen, egal ob Beamte, Angestellte oder Selbstständige, in ein neues (Renten)System einzahlen und daraus später ihre Rente beziehen sollten. Wie hoch diese Rente dann wäre, würde sich dann zeigen. Solch eine Umstellung dauert aber sehr sehr lange!!

< Endlich geht es mal jemand

< Endlich geht es mal jemand an, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, vor allem auch dass alle einbezahlen >

Wenn alle einbezahlen, bekommen ALLE auch Leistungen. Das bedeutet, dass die Kassen danach wieder leer sind.

Im übrigen versteuern Beamte ihre Pensionen voll.
Rentenbezieher bezahlten lange keine Steuern bis am 6.3.02. das BVerfG entschied, dass die unterschiedliche Besteuerung von gesetzlichen Renten und Beamtenpensionen verfassungswidrig ist (Verstoß gg. Art 3 GG).
Daher wurde die Besteuerung der Renten schrittweise eingeführt.
Wer 2005 in Rente ging, muss dabei 50 % der Rente versteuern, 2021 sind es 81 %.
Erst für die, die 2040 in Rente gehen, wird die gesamte Rente versteuert.

Die Abschaffung der Beamten führt zu höheren Kosten:
Der Staat müsste Arbeitgeberanteile in die Soz.Ver. mtl. bezahlen u. nicht erst bei Pensionierung.
Beihilfen bei Krankheit an Beamte sind viel niedriger als evtl. Arbeitgeberanteile in die Krankenvers.
-> Der Staat zahlt mehr!

Bitte die Welt nicht zu einfach machen (wollen)...

Vorab: ja, ich bin Beamter. Ich war allerdings auch in der freien Wirtschaft tätig. Und ja: ich weiß sehr gut um die Vorzüge, die das Beamtentum mit sich bringt. Aber demgegenüber stehen auch ein, zwei kleine Einschränkungen: Beamte dürfen nicht demonstrieren, Beamte können nicht zum Chef gehen und eine Gehaltserhöhung aushandeln etc. ...Für Bahnpendler:innen wäre das in den letzten Wochen möglicherweise schon ein Unterschied gewesen...Wie gesagt, ich will mich keinesfalls beschweren! Allerdings habe ich bei der Wahl meines Arbeitgebers eben die Vor- und Nachteile abgewogen bevor ich mich entschied, Beamter zu werden. Diese Möglichkeit hatten auch viele, die sich für die Wirtschaft entschieden haben und ggf. eher den Firmenwagen als wichtig erachtet haben. Die Differenz zwischen der Rente und der Pension ist auch nicht neu. Letztendlich hat "Hector" es auf den Punkt gebracht: Vergleichen macht unglücklich...

Nicht unerwartet unverfroren,

Nicht unerwartet unverfroren, wie noch versucht wird, den Ü63ern ein Rentenversprechungsschlaftrunk zu verabreichen, um die sichere Bank der verunsicherten Pensionäre und Glücksrentner nicht an den Wahlurnen zu verlieren. Ich kann diese Laiendarsteller auf der Bühne der Demokratie von Gnaden der Geldaristokratie nicht mehr sehen.

Bezeichnend ist der Zeitpunkt

Bei einem vorgeblichen Automatismus, ist es mehr als plump ein Teelicht ans Ende des Tunnels zu stellen, aber die Verbindung Rente-Wahl hat ja eine gewisse Tradition, die es zu "konservieren" gilt.

Rentenkoppelung

Es wäre sicherlich gerecht wenn die Rentenerhöhungen an die Diäten der Abgeordneten gekoppelt wären.

Na endlich bewegt sich was

Zum einen wird es Zeit, dass die Renten der Lohnsteigerung 2022 angepasst wird im Osten wie auch im Westen.
Des weiteren ist es schon längst überfällig, dass ALLE in die Rentenkasse einzahlen. In Österreich wird dies seit Jahrzehnten so gehandhabt, nur in Deutschland hat man immer dies nicht durchsetzen können wohl auch aus Angst das man keine Staatsdiener mehr bekommt. Also nicht erst seit die Linkspartei damit auf "Kundenfang" geht.
Meine Frau war 46 Jahre im öffentlichen Dienst, als Angestellte, Verdienst war nicht üppig da ist sie froh eine Zusatzversorgung zu haben. Welche über die Jahre von ihr mitgetragen wurde. Ich bekomme keine Rente, da nach der Gesellenprüfung in die Staaten ausgewandert bin. Bin armer Privatier.

Pensionen deutlich höher als Renten

an was könnte das wo liegen ?

sicherlich am Rentenniveau das seit Jahren sinkt
was nicht unbedingt sein muß !
Andererseits ein Pförtner oder ne Putzfrau also Menschen im Niedriglohnbereich
erhalten die ne Rente oder sind die Beamtet ?
Ein Lehrer kriegt doch auch mehr Geld als ein Möbelpacker
Also ein klein wenig überlegen bevor man losprügelt schadet nicht

09:52 @ Margitt.

Sie übersehen, dass die Pensionskasse für die Beamten von allen gefüllt werden,
also auch von Nicht-Beamten (allen Steuerzahlern)

Beihilfen niedriger

Beihilfen bei Krankheit an Beamte sind viel niedriger als evtl. Arbeitgeberanteile in die Krankenversicherung, könnte daran liegen das wenig BEamte auf dem Bau arbeiten oder Kankenschwester sind. Auch sind in der Gruppe keine Flüchtlinge oder HarzIVler . Die werden ja nicht Beamte. Klar ist es bei denen billiger - das Risiko ist ja auch geringer. Das ist keine Solidargemeinschaft für alle, sondern ein Sparverein

09:14 von Tinus: Einseitige Betrachtungsweise hilft nicht weiter

< Richtig - Die kennen das Damoklesschwert Arbeitslosigkeit nicht!...was diese Ungleichheit nun auch noch was mit Hochschulabschluss zu tun haben soll ... >

Wenn ein Mensch einen Hochschulabschluss hat, wird er in der freien Wirtschaft deutlich mehr als ein Beamter verdienen.
Wenn also der Staat seinen Beamten mit Hochschulabschluss noch weniger bezahlen würde, wird er keine Beamten für diese Tätigkeitsbereiche bekommen, sondern die Menschen gehen dann in die freie Wirtschaft.
Viele Beamtenlaufbahnen schreiben aber einen Hochschul- oder zumindest einen Fachhochschulabschluss zwingend vor.
D. h. bei den Beamten sind überdurchschnittlich viele Studierte.

Bei den Rentenempfängern sind aber die Studierten die Ausnahme- Das Lohn- bzw. Rentenniveau ist daher niedriger.

<- Hinweis auf meine Antwort um 9:52 Uhr an Leisetreter zu den anderen Nachteilen einer evtl. Abschaffung des Beamtentums für die Steuerzahler.

wahltermin

rechtzeitig vor der wahl wird so eine meldung verbreitet. die durch ihre stimmabgabe ausschlaggebenden rentner sollen fröhlich gestimmt werden. verdecken soll solch eine meldung den skandal mit was für mickerigen renten ein großer der bevölkerung nach einem langen arbeitsleben abgespreist wird. von einer grundlegenden rentenreform wird immer nur geredet, meistens vor wahlen, danach herrscht absolute ruhe - bis zum nächsten wahltermin.

Das glaube ich erst

wenn es auf dem Konto erscheint, und natürlich ist es auch ganz neu, das Beamte andere Summen bekommen, und auch auf Lebenszeit unkündbar sind.
Man muss schon schwere Fehler machen, um seinen Status zu verlieren.
In der Industrie ist man von heute auf morgen weg, wenn es nicht läuft, ganz ohne eigenes Verschulden.
Es fehlt eine Mindestrente, von der man Leben kann, und 1500 € Brutto wäre ein Traum für ganz viele, da gehen ja noch rund 170 Euro weg, und das wäre für die Meisten die arbeiten gehen, die Hälfte des Einkommens.
Wenn ich von den Kommentaren hier im Forum aus gehe, ein ganz großer Teil hat aber nur um die 1000 € Nettorente, darf jeder mal überlegen wie alles bezahlt werden soll.
Andere Artikel gab in den letzten Wochen schon zu lesen, sogar mit Zahlen, aber das will ich erst auf dem Konto sehen, eher glaube ich das nicht.
Rente in Deutschland, eins der angeblich reichsten Länder, ist mehr zum schämen als zum Leben, für andere Dinge ist auch Geld vorhanden.

Wir brauchen wieder signifikant mehr Verbeamtungen!

Nicht nur, um für viele Menschen höhere Altersversorgungen zu erhalten – sondern weil Beamte sich enger mit dem Gemeinwesen identifizieren, erheblich fleißiger arbeiten; und weil alles Infrastrukturelle sowie Systemrelevante zwecks Gemeinwohl- statt Gewinnmaximierung, Krisen- und Streikfestigkeit ohnehin unwiderruflich in die Hände des Staats gehört...

Milchmädchenrechnung

Wenn Beamte verpflichtet werden, in die Rente einzuzahlen, glaubt doch wohl niemand, dass sie dafür nicht einen finanziellen Ausgleich bekommen, den letztendlich die Steuerzahler finanzieren. Und Selbständige, die nicht freiwillig in der ges. Rente versichert bleiben, zahlen in der Regel in eine private Vers. ein, denn die wenigsten werden so dumm sein, nicht vorzusorgen. Die bekommen dann aber auch nur das, was sie eingezahlt haben. In der Vergangenheit, insbesondere seit den 90er Jahren, wurden immer wieder immense Summen aus dem Topf der ges. Rente für Leistungen entnommen, für die gar keine Breiträge eingezahlt wurden. Dabei müsste es genau umgekehrt sein: Wenn die Rente nicht reicht, sollte aus Steuermitteln nachfinanziert werden, damit diejenigen, denen wir unseren heutigen Wohlstand zu verdanken haben, nicht am Hungertuch nagen müssen oder ihre Wohnung verlieren, weil ihre Prozente für die immer abenteuerlicheren Mieten nicht mehr ausreichen.

@Sisyphos

Das Pensionen höher sind als Renten liegt u.a. daran, dass bei Beamten der Verdienst der letzten 2 Jahre zählt, das gilt für gesetzlich Versicherte nicht. Ein schönes Beispiel dafür sind angestellte Lehrer und verbeamtete Lehrer. Für die gleiche Arbeit bekommt der eine mehr, der andere weniger. Halte ich jetzt nicht für sonderlich gerecht.
Und ob das extreme Lohngefälle zwischen einzelnen Berufen so gerecht ist, darf man sich auch mal überlegen, denn letztlich werden alle gebraucht.

um 10:02 von Sisyphos3

Andererseits ein Pförtner oder ne Putzfrau also Menschen im Niedriglohnbereich
#
Das ist ja richtig was Sie schreiben.Aber man sollte auch im Alter von seiner Rente leben können und nicht auf Sozialhilfe angewiesen sein.

Altersarmut: Die neue Normalität

Wer die Beträge auf den Rentenbescheiden, die Entwicklung der Mieten und die Inflationsrate ins Verhältnis setzt, dem bleibt nur eine Interpretation: Auf unsere Gesellschaft rollt eine gewaltige Welle von Altersarmut zu, die Millionen von Menschen in Deutschland betreffen wird. Flaschensammeln und Essensausgabe an den „Tafeln“ werden dann nicht mehr reichen. Die „Lösungen“ der Politik für dieses Problem: Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters in einem Land, in dem schon jetzt die Frühverrentungen immer häufiger werden, sowie die eine „Reform“ der Finanzierung des Rentensystems über Wertpapiere -- ganz so, als würde die Finanzwelt nicht von einer Krise zur nächsten stolpern. Man könnte drüber lachen, wenn es nicht so tragisch wäre.

10:06 von Leipzigerin59 09:52 @ Margitt.

Sie übersehen, dass die Pensionskasse für die Beamten von allen gefüllt werden
-----------------------

und sie übersehen dass auch die Bezüge von Beamten und Richtern
im aktiven Berufsleben von allen bezahlt werden

10:02 @Sisyphos3

Warum vergleichen Sie immer wieder große mit kleinen Äpfeln,
und nicht
angestellte Lehrer mit verbeamteten Lehrern,
Angestellte Lehrkräfte an Hoch- und Fachschulen mit anspruchsvolleren Lehraufgaben mit verbeamteten Lehrern,
andere mit Hochschulabschluss mit Beamten mit Hochschulabschluss,
gleiche Leistungs-Anwartschaftszeit, gleiches Gehalt, ...

Erstere bekommen alle wesentlich weniger gesetzliche Rente.

Sogar ein verbeamteter Pförtner bekommt mehr als ein angestellter Pförtner.

Sie können Ihre Rente auxh mal mit der Pension eines vergleichbaren Beamten vergleichen.

Also finden Sie das dann immer noch gerecht.

Ich jedenfalls nicht.

Wer auf Nummer Sicher gehen will,

sollte Beamter werden.

Das ist bekannt.

Ich bin trotzdem froh, keiner zu sein.

Mieten sind ein Hauptproblem

Die horrenden Mietkosten machen sehr viele Menschen, besonders Rentner arm.
Nicht Renten erhöhen, oder staatliches Wohngeld zahlen, wenn man an dem Wiener Modell sehen kann, dass man sehr gut mit einer Miete von 5 Euro/qm die Wohnungen und deren Erhaltung finanzieren kann. Hinzu muss ein vernünftiges Grundeinkommen für alle Bürger kommen, um endlich in einem der reichsten Länder die Armut abzuschaffen.
Der Staat ist unser aller Solidargemeinschaft und hat für eine gerechte, faire Umverteilung zu sorgen. Immobilienunternehmen, die einzig profitorientierte Mietpreistreiber sind, darf es nicht geben, schon weil Wohnraum ein Grundrecht ist, welches zu gewährleisten ist.
Renten werden also erhöht, um die Gier dieser Unternehmen zu befriedigen.
In Hessen (CDU/Grün) gibt es eine große Wohnungsgesellschaft, die ausschließlich staatliche Besitzer hat, Landesbank und Bundesland, hier werden die gleichen Mieterhöhungen, wie bei den privaten Unternehmen gefordert, so darf es nicht weitergehen.

10:06 von Leipzigerin59

< 09:52 @ Margitt.
Sie übersehen, dass die Pensionskasse für die Beamten von allen gefüllt werden,
also auch von Nicht-Beamten (allen Steuerzahlern) >
Logisch!
Wer sollte die Pensionen eines Staatsbediensteten bezahlen, wenn nicht der Staat als Arbeitgeber?
Die Leistungen der Beamten kommen ja auch den Nichtbeamten zugute.

Sie haben das System des Beamtentums noch nicht verstanden.

Würde nicht der Staat die Pensionen bezahlen, müsste man die Beamten abschaffen und als Arbeitnehmer über die Rentenversicherung versichern. Denn irgendwoher muss das Geld kommen.

Gerade das aber wäre teurer, weil der Staat dann Monat für Monat (und nicht erst bei Pensionierung) Arbeitgeberanteile an die Renten- u. Krankenversicherung (erheblicher Finanzierungsnachteil bei mtl Arbeitgeberanteilen).
Die Beihilfen der Beamten im Krankheitsfall sind niedriger als evtl. Arbeitgeberanteile an die Krankenversicherung.
Auch hier legt der Staat dann drauf.
Unterm Strich rechnet es sich nicht, sagen Experten.

Ordentliches rentenplus

erwartet. Tjaja, direkt vor der Wahl kann man das schonmal sagen...

Wenn man Renten und Pensionen vergleicht

dann bitte unter vergleichbaren Berufen. Und da wird man sehen, dass der Unterschied nicht so eklatant ist. Natürlich sind die Pensionen auch da höher. Aber man muss auch vergleichen was vorher Brutto verdient wurde. Und da liegt der Verdienst in der Freien Wirtschaft weit über den Beamtenverdiensten. Bei Beamten ist es immer so, man hat einen festen Arbeitsplatz weil man kann ja nicht entlassen werden. Aber dafür ist das Entgelt auch niedriger als in der Freien Wirtschaft.

Renten bzw. Pensionen

Bei aller Diskussion über die Pensionen der Beamten, sollte man vielleicht auch einmal etwas überlegen:
Nehmen wir einmal den Polizeibeamten, der Tag oder Nacht für die Bevölkerung da ist.
Möchte jemand der User welche sich über die Pensionen "aufregt" den Job machen? Beispiel z. Zu. in München, oder in Berlin wenn der rechtsfreie Raum Randale macht oder Stuttgart, wo man sich vielleicht zum Invaliden geprügelt wird.
Will ich das???
Jeder hat die Möglichkeit sich einen Job entweder in der freien Marktwirtschaft oder im öffentlichen Dienst zu bewerben

U.a.zu 10:02 von Sisyphos3 -Eine Betrachtung von Vorgestern

Andererseits ein Pförtner oder ne Putzfrau also Menschen im Niedriglohnbereich
erhalten die ne Rente oder sind die Beamtet ?
Ein Lehrer kriegt doch auch mehr Geld als ein Möbelpacker
Also ein klein wenig überlegen bevor man losprügelt schadet nicht

In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es mindestens soviele hoch qualifizierte Mitarbeiter wie im Beamtentum. Unterschiede in der Qualifikation gibt es hier wie dort. Das ist keine Begründung für die geringere Altersversorgung im Vergleich zwischen Renten und Pensionen.

Warum benötigt der Beamtenapparat im Bund und den Ländern diese massiven fremden Beraterleistungen, wenn dort die hochqualifizierten Pensionsempfänger sitzen? Ein Indiz eher dafür, dass die Hochqualifizierten offensichtlich in der freien Wirtschaft angestellt sind.
Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Berater, sind zunehmend keine Beamten, sondern kümmern sich in der Wirtschaft innovativ um die Zukunft und die viel genannte Nachhaltigkeit!

Klar bekommen Beamte mehr,

sie arbeiten auch 35 - 40 Jahre, haben vielfach einen Hochschulabschluss, sind von Arbeitslosigkeit nicht betroffen.
PS: Jeder hat die Chance Beamter zu werden.

Den Leuten, die sich alle Jahre …

… wieder an der Neiddebatte hinsichtlich Beamtentum beteiligen, war es doch freigestellt, selbst Beamte zu werden.
Aus verschiedenen Gründen haben sie das nicht getan (oft fehlte es schlichtweg einfach an der notwendigen Qualifikation). Die Jammerei darüber im Nachhinein nehme ich nicht ernst: sie amüsiert mich nur.

"Ordentliches Renten-Plus" in Sicht

Nix dagegen. Jeder soll gut leben können. Aber mit den derzeitigen Mechanismen lässt sich die Dysfunktionalität bzw. die (offensichtliche) Ungerechtigkeit im heutigen System nicht beseitigen: Für die einen ist dieses „ordentliche Plus“ nichts weiter als ein Tropfen auf den heißen Stein, die anderen nehmen es einfach so mit.

Am 12. September 2021 um 09:50 von Wolf1905

>>Da kann ich mich ja noch mehr freuen, denn ab April 2022 komme ich mit knapp 66 Jahre in die (abschlagsfreie) Rente - toll für mich!<<

Sie Glücklicher! Wenn ich mir die Pläne für die Zwangs-Digitalisierung aller Berufe ansehe, wäre ich auch gerne schon im Rentenalter, um diesem Alptraum noch rechtzeitig zu entkommen.

10:09 @ Margitt.

"... Rentenempfängern sind aber die Studierten die Ausnahme-..."

Sie widersprechen sich, wenn die Studierten in die Wirtschaft gehen und mehr verdienen (sollten), was auch nicht immer der Fall ist, so sind sie nicht automatisch privat versichert und / oder Unternehmer.

Sie unterschätzen den Anteil von Rentnern mit Hochschulabschluss.
Die wenigsten Hochschulabgänger aus meinem ehemaligen Kommilitonenkreis sind verbeamtet.

@Margitt

Im übrigen versteuern Beamte ihre Pensionen voll.
Rentenbezieher bezahlten lange keine Steuern bis am 6.3.02. das BVerfG entschied, dass die unterschiedliche Besteuerung von gesetzlichen Renten und Beamtenpensionen verfassungswidrig ist (Verstoß gg. Art 3 GG).

Unsinn. Sie konstruieren da eine Benachteiligung der Beamten, die es nie gegeben hat. Die gesetzliche Rente war früher deshalb steuerfrei, weil die Beiträge aus bereits versteuertem Einkommen bezahlt wurden. Weil ein vermeintlich betrogener Staatsanwalt das nicht hinnehmen wollte, ging er vors BVerfG. Seitdem werden die Beiträge aus dem Bruttoeinkommen bezahlt, und Steuer fällt dann bei der Rente an.

Alle Einzahlen dann haben

Alle Einzahlen dann haben alle einen Nutzen davon. Aber so ein vergleich mit Hochschulabschluss anzuführen vom Bundesamt zeigt eher wie Arrogant dort über die Gruppe der Beitragszahler gedacht wird! Die sollten mal 1 Jahr in der Baubranche verbringen, dann Wissen die es vielleicht mehr zu schätzen wem sie einen trocknen und warmen Hintern zu verdanken haben! Das von einem SPD geführten Ressort!

Es muß endlich Schluß sein mit der Ungerechtigkeit

Ungerecht ist, daß ein Beamter keinen Eigenanteil zu seiner Pension zahlen muß. Nehmen wir mal an, daß ein Beamter und ein Bauarbeiter ca. 2.500 EUR brutto im Monat bekommen, dann hat der Beamte schon einmal 250 EUR netto mehr in der Tasche, weil sein Eigenanteil ja wegfällt. Der Bauarbeiter muß noch aus den 250 EUR pro Monat privat sparen, um im Alter annähernd die Höhe der Beamtenpension zu erreichen, aber soviel kann er garnicht sparen, denn sonst fehlen ihm dringend benötigte Lebenshaltungskosten. Warum muß der Bauarbeiter sparen, hier die zweite Ungerechtigkeit, der Beamte bekommt eine Pension von 70 % seines letzten Einkommens, der Rentner bekommt 48 % seines letzten Einkommens, berechnet auf die Zeit seines gesamten Arbeitslebens. Diese Ungerechtigkeiten müssen abgeschafft werden. Und liebe Beamte, kommt nicht mit eurer vollen Steuerzahlung im Alter. Ich würde auch lieber von 72 % die volle EK-Steuer bezahlen als von 48 % mittlerweile die 3/4 Steuer.

10:24 von Leipzigerin59

Warum vergleichen Sie immer wieder große mit kleinen Äpfeln,
und nicht
angestellte Lehrer mit verbeamteten Lehrern,
----------------

warum ist das so

sagt ihnen der Begriff "Rentenbemessungsgrenze" was
und mir wäre es neu dass ein Angestellter im Staatsdienst dasselbe kriegt, wie ein Beamter

@ fathaland slim, um 10:24

“Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte Beamter werden.
Das ist bekannt.
ich bin trotzdem froh, keiner zu sein.“

Warum denn das?

Ich sehe bislang hauptsächlich Neider.

10:10, der.andere

>>von einer grundlegenden rentenreform wird immer nur geredet, meistens vor wahlen, danach herrscht absolute ruhe - bis zum nächsten wahltermin.<<

Grundlegende Rentenreform?

Ich habe nicht mitbekommen, daß jemals darüber wirklich geredet worden wäre. Zumindest nicht von unseren „Parteien der Mitte“.

Sicherlich, die FDP würde das Rentensystem gern auf Kapitaldeckungsbasis umstellen. Seit Jahrzehnten redet die Partei davon. Ich glaube aber nicht, daß Sie das meinen, wenn Sie von grundlegender Rentenreform reden.

10:24 von Leipzigerin59: Die Systemunterschiede verstehen

Ich habe in meinem Beitrag um 9:52 Uhr auf einige Systemunterschiede zwischen dem Beamtensystem und dem System der Nicht-Beamten angesprochen.
U. a.: Beamte versteuern ihre Pensionen voll.
Nicht erwähnt habe ich um 9:52 Uhr, dass Beamte sich privat krankenversichern müssen, da die Beihilfe nur 50 oder 70 % der Krankheitskosten abdeckt.
Das allein kostet dann nochmals mehrere Hundert Euro monatlich, die man von der Pension abziehen muss.
Hingegen ist der Krankenversicherungsbeitrag von Rentnern nicht sonderlich hoch.

Es gibt noch einige andere Unterschiede, die ich hier aber nicht nennen will, weil das zu komplex werden würde.

Wohnen oder Essen, Volker Pispers

Auf die Misere der niedrigen Renten hat der geniale Kabarettist Volker Pispers schon vor vielen Jahren hingewiesen und ausgeführt, dass man bei einem Rentenniveau von 50 % der aktiven Bezüge sich im Alter entscheiden muß, ob man wohnen oder essen möchte. Beides funktioniert nicht mehr, wenn man vorher schon knapp mit dem Geld ausgekommen ist.

Am 12. September 2021 um 10:10 von der.andere

" wahltermin

rechtzeitig vor der wahl wird so eine meldung verbreitet. die durch ihre stimmabgabe ausschlaggebenden rentner sollen fröhlich gestimmt werden. verdecken soll solch eine meldung den skandal mit was für mickerigen renten ein großer der bevölkerung nach einem langen arbeitsleben abgespreist wird. von einer grundlegenden rentenreform wird immer nur geredet, meistens vor wahlen, danach herrscht absolute ruhe - bis zum nächsten wahltermin. "

Artikel über Rentenerhöhung haben andere Deutsche Seiten schon vor einer Weile gebracht, da war es noch nicht so nahe am Wahltermin.
Und ich denke mir mal, das Versprechen vor der Wahl, die erst in einem Jahr eintreten, den mitdenkenden Rentner nicht beeinflussen werden.
Alt bedeutet nicht unbedingt naiv, denn wenn die Erhöhung wirklich kommt, ist bis dahin alles teurer, also am Ende nicht ein einziges Prozent an Lebensqualität gewonnen für den Rentner.
Die Alten haben eine gewisse Lebenserfahrung, Beeinflussung etwas schwieriger.

10:33 von gman

In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es mindestens soviele hoch qualifizierte Mitarbeiter wie im Beamtentum. Unterschiede in der Qualifikation gibt es hier wie dort. Das ist keine Begründung für die geringere Altersversorgung im Vergleich zwischen Renten und Pensionen.
....................

was wollen sie mir damit sagen ?

verstehen tu ich´s nicht

meine Aussage war dass in der Regel eben die Putzfrau nicht verbeamtet ist
und der Hochschullehrer in der Regel schon
der Meister an einem Fließband oder der Hallenchef kriegt doch auch mehr als der Werker
also lässt sich da ein Unterschied auch ohne "Ungerechtigkeitsgefühl" ableiten

dass wer mehr und länger in die Rentenkasse einzahlt eben auch ne höhere Rente kriegt

und ich stellte fest dass das Rentenniveau, eben das Verhältnis Rente zu Gehalt schlechter ist als das bei Beamten

@Tinus, 09:14

Natürlich wird der Hochschulabschluss auch im Rahmen der Einstufungskriterien berücksichtigt. Sie sollten dabei auch nicht vergessen, dass ein Hochschulabgänger während seines Hochschulstudiums keine Rentenpunkte gesammelt hat und sich sein Studium erst einmal selbst finanzieren musste. Das alles ohne die Sicherheit, am Ende auch einen adäquaten Job zu finden.

Bundestagswahl in Sicht

""Ordentliches Renten-Plus" in Sicht"

Nach Nullrunden ist jetzt ausgerechnet kurz vor der Bundestagswahl ein "ordentliches Renten-Plus in Sicht"? Wer hätte das gedacht...

10:33, gman

>>In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es mindestens soviele hoch qualifizierte Mitarbeiter wie im Beamtentum. Unterschiede in der Qualifikation gibt es hier wie dort. Das ist keine Begründung für die geringere Altersversorgung im Vergleich zwischen Renten und Pensionen.<<

Wer in der „freien Wirtschaft“ angestellt ist und gut verdient, hat auch eine gute Altersversorgung.

10:33 von Augustus Cäsar

sie arbeiten auch 35 - 40 Jahre, haben vielfach einen Hochschulabschluss, sind von Arbeitslosigkeit nicht betroffen.
#
Ich verstehe Ihren Kommentar als Ironie,denn ich habe 45 Jahre gearbeitet und meine Rente muss ich hauch noch versteuern. Das halte ich für sehr Ungerecht.

Jeder kann Beamter werden

aber nicht alle. Irgendwer muss produktiv die Kohle erwirtschaften. Die Beamten schaffen keinen Exportweltmeister.

Die Rentner werden aus der

Die Rentner werden aus der Corona-Pandemie profitieren. Die Senkung der Löhne und Kurzarbeitergeld gingen nicht zu ihren Lasten. Wenn nun die Wirtschaft, wie erkennbar, wieder anspringt, werden sie deutlich mehr Rentenleistung erhalten. Ich bin im übrigen auch für eine umfassende Rentenreform, ggf. nach Vorbild der skandinavischen Länder. Immerhin sind die Renten jedoch in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

09:26 von AufgeklärteWelt

>>... denn wenn Löhne steigen, sollen auch Renten steigen. Allerdings ist das Fehlen einer automatischen Rentenabsenkung bei fallenden Löhnen falsch.<<

Wann wurde den jemals ein ausgehandelter Tarif gesenkt?

10:20 von Sisyphos3: Wer bezahlt Beamte, wenn nicht der Staat ?

< und sie übersehen dass auch die Bezüge von Beamten und Richtern
im aktiven Berufsleben von allen bezahlt werden >

Hier < 10:24 von Margitt. > bin ich auf dieses Scheinargument eingegangen.

Wer sollte Ihrer Meinung nach denn die Richter und Beamte (nicht zu Unrecht "Staatsdiener" genannt) bezahlen?

Wer übrigens glaubt, dass die

Wer übrigens glaubt, dass die Linke die Rente reformieren will, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann: https://www.tagesschau.de/inland/btw21/programmvergleich-rente-107.html

Demnach will die Linke das System, ziemlich so wie es ist, nicht nur beibehalten, sondern auch noch die Renten stark erhöhen. Also noch höhere Belastungen für alle, die einzahlen. Nix Reform, außer, dass man früher in Rente kann (aber auch nur die, die über 40 Jahre gearbeitet haben) und Mindestrente (wie das finanziert werden soll, steht da nicht). Erschreckend. Und da wirft man der CDU vor, dass sie nichts ändern will.

"Bei den Rentenempfängern

"Bei den Rentenempfängern sind aber die Studierten die Ausnahme"

Haben Sie auch eine Quelle für Ihre Behauptung? Wer meinen Sie, konstruiert z.B. Fahrzeuge und Maschinen? Wird diese Arbeit Ihrer Meinung nach im "Amt für Konstruktionen " durch Beamte erledigt?

Beamtenmodell ist überholt

Das ist ein Relikt aus der Kaiserzeit. Mit Ausnahme ganz weniger Funktionen (Richter u.ä.) braucht es kein Beamtentum mehr. Der Staat bzw. dessen Verwaltung hat sich zu sehr aufgebläht und muss drastisch reduziert werden. (Abgabenqoute über 50%). Wenn die hochintelligenten Beamten in der freien Wirtschaft arbeiten würden, wäre das für die Volkswirtschaft ein großer Vorteil.

Rentenplus in Sicht

Jetzt geht das wieder los, pünktlich vor jeder Bundestagswahl.
Leider wird nicht erwähnt das die meisten Beamten Komunal oder Landesbeamte im mittleren Dienst sind und deren Verdienst bzw. Pension nicht bedeutend höher sind als der Durchschnitt sondern teilweise sogar niedriger.
Eine Neiddebatte die immer wieder von den Linksparteien aufgerufen wird. Sollte ein Beamter wirklich in die Rentenversicherung einzahlen müsste auch deren Verdienst steigen, ein Faktor den der öffentliche Arbeitgeber scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Am 12. September 2021 um 10:24 von Forfuture

" Mieten sind ein Hauptproblem

Die horrenden Mietkosten machen sehr viele Menschen, besonders Rentner arm.
Nicht Renten erhöhen, oder staatliches Wohngeld zahlen, wenn man an dem Wiener Modell sehen kann, dass man sehr gut mit einer Miete von 5 Euro/qm die Wohnungen und deren Erhaltung finanzieren kann. "

Und das bei Renten in Österreich die wesentlich höher sind als bei uns, weil die Arbeitgeber auch mehr zahlen.
So etwas geht bei uns gar nicht, das ist schon fast Sozialismus ;-).
Mit den Renten klappt es in einigen Nachbarländern auch sehr gut, auch mit der Pflege, das geht natürlich im angeblich sehr reichen Deutschland nicht.
Da lagert man vieles aus, damit Firmen auch gute Gewinne machen können, was eigentlich Staatliche Aufgaben wären, ohne Gewinn.

10:24 von Leipzigerin59

Also finden Sie das dann immer noch gerecht.
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was verstehen sie unter "Gerechtigkeit"
was noch schwammigeres haben sie nicht ?

Ich war Angestellter in einem Großbetrieb
Vermute mal mein Gehalt war höher als in einer vergleichbaren Tätigkeit beim Staat
Aber mein Betrieb zahlt mir ne großzügige Betriebsrente
(ohne dass ich da Beiträge zahlen mußte)`
Sinn der Übung dass durch die Kappung in der Rentenbemessungsgrenze
keine allzu große Versorgungs - Lücke zwischen letztem Gehalt und Rente entsteht
macht ungefähr 50 % der staatlichen Rente aus, welche ich zusätzlich kriege
also wo soll ich mich ungerecht behandeln fühlen ?

Man merkt förmlich,

... Dass Wahlen kurz bevorstehen...das, sonst eigentlich regelmäßig im Sommerloch, auf der Bildfläche erscheinende Thema Renten und Pensionen ist wieder da.
Und am Ende gibt es wieder Null Konsens ... aber Einigkeit, dass die Grundrente für alle richten wird.
Für mich jedesmal völlig unverständlich. Ich kenne bis heute kein Deutsches oder EU - Gesetz, dass es einem Bürger verbietet Abgeordneter, Polizist, Lokführer, Vorstand von Bahn, Mercedes, BaFin u.v.m. zu werden.
Es ist alles eine Frage von Bildung, Leidensfähigkeit und persönlicher Ausrichtung, manchmal auch von "Vitamin B", also bei weitem nichts neuem.
Im Endeffekt, und ich schreiben ist es "alle Jahre wieder" ist es eine verkappte Neiddebatte ...

Zu 10:33 von Augustus Cäsar -Hartz 4 für Akademiker-

Klar bekommen Beamte mehr,
sie arbeiten auch 35 - 40 Jahre, haben vielfach einen Hochschulabschluss, sind von Arbeitslosigkeit nicht betroffen.

Na, da sieht für manchen Akademiker die Realität anders aus. Es gibt nicht wenige HartzIV-Empfänger darunter.

Wieviel sind arbeitslos nach dem Studium?!
Problem Hochschule!
Keine feste Anstellung. Von Befristung zur Befristung bis zur Rente.
Abhängig von der Eigenmittelbeschaffung der Uni.
Familie = Fehlanzeige.
@ Augustus Cäsar umgekehrt wird ein Schuh daraus.
In der Regel ist im Schnitt der ausgebildete Handwerker besser bezahlt, arbeitet länger im Beruf und hat eine bessere Altersversorgung.

Wer hat das Rentenniveau abgesenkt?

Nachdem seit Jahrzehnten die Rente "reformiert" wurde und per Saldo immer weniger dabei herauskam, hat die Rot-Grüne Koalition unter H. Schmidt vor 20 Jahren zum Generalangriff geblasen und die Rente mit dem Ristermodell weiter drastisch in den Keller gefahren.
Eine richtige Lösung hat bislang keine Partei anzubieten. Leider.

Abschaffung Beamte: Verdienstausfälle im Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen, vor allem die Ärzte, profitieren nicht unerheblich vom Beamtensystem. Beamte gelten als Privatversicherte.

Viele Ärzte können nur deshalb kostenneutral arbeiten, weil sie viele Beamte unter ihren Patienten haben.
Würden die Beamten also wegfallen, würden sich die Ärzte sicher wehren.
Sie würden auf einer Anhebung der Gebührensätze bestehen, um die Verdienstausfälle zu kompensieren.
Auch die Kliniken hätten weniger Einnahmen wie auch die Therapeuten etc.
Indirekt würde sich das auf das Lohnniveau der im Gesundheitswesen Beschäftigten auch auswirken können, wenn die Einnahmen durch Wegfall der Beamten schrumpfen würden.

10:44, Werdaswissenwill

>>Alle Einzahlen dann haben alle einen Nutzen davon. Aber so ein vergleich mit Hochschulabschluss anzuführen vom Bundesamt zeigt eher wie Arrogant dort über die Gruppe der Beitragszahler gedacht wird! Die sollten mal 1 Jahr in der Baubranche verbringen, dann Wissen die es vielleicht mehr zu schätzen wem sie einen trocknen und warmen Hintern zu verdanken haben! Das von einem SPD geführten Ressort!<<

Auch in der Baubranche gibt es gut bezahlte Jobs. Die dann auch eine gute Altersversorgung nach sich ziehen.

Nicht alle Beamten haben warme Hintern. Ich erinnere an Polizei und Feuerwehr.

10:07 von Sisyphos3

« Dort zahlten alle Bürger ein, auch Beamte, Selbstständige .....
da diese aber auch einen höheren Gehalt haben.
Kriegen die auch ne höhere Rente,
also es ändert sich nichts.»

Das prinzipiell am meisten gesellschaftsgerechte Rentensystem geht so:

Alle zahlen den gleichen Prozentsatz ein.
Es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze.
Bei angenommen 10% Rentensatz zahlte man auf 1 Mio. Rentenbrutto 100.000 Währungseinheit / Monat. Bei weniger dann entsprechend weniger.

Die Rentenhöhe ist nach oben begrenzt. Mehr als max. (x) Währungseinheit gibt es nicht, egal wie viel man eingezahlt hat. Senkt generell den Prozentsatz Rentensatz für alle. Das ist die 1. Säule Gesetzliche Rente.

In den beiden völlig links-unverdächigen Ländern Schweiz und Japan ist das genau so, und es ist gesellschaftlicher Konsens. Einheitsrenten gibt es in beiden nicht, aber weniger ganz geringe Renten.

Eine 2. Säule sind Betriebsrenten. In DEU mit der Unterscheidung Beamte / Nicht-Beamte schwierg umzustellen.

Haben vielfach einen Hochschulabschluss

…… während sich andere, also die Niedrigrentenempfänger, bucklig geschafft haben um sie mit ihren Steuern zu unterstützen.

Rente Pension

Nur so eine Frage: Wer zahlt eigentlich die Beiträge für die Beamtenpensionen. Die Beamten?
Die Beiträge zur Rentenversicherung teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer(später Rentner).
Ähnlich verhält es sich mit den Leistungen zur Krankenversicherung, usw.

10:36 von Egleichhmalf

Dann können Sie sicher erklären, warum nicht alle Angestellten im ÖD mit Hochschulabschluss verbeamtet werden.

Es geht nicht um Neid Debatte als Totschlagargument, sondern um gerechte Berechnung von Renten und Pensionen.

Warum werden bei Pensionen nicht die durchschnittlichen Solde über alle Berufsjahren als Basis verwendet sondern die höchsten der letzten 2 Jahre?

Das wäre ein einfacher 1. Schritt zu mehr Gerechtigkeit gegenüber den Rentnern.

10:39, Rosemarie Hägele

>>Am 12. September 2021 um 09:50 von Wolf1905
>>Da kann ich mich ja noch mehr freuen, denn ab April 2022 komme ich mit knapp 66 Jahre in die (abschlagsfreie) Rente - toll für mich!<<

Sie Glücklicher! Wenn ich mir die Pläne für die Zwangs-Digitalisierung aller Berufe ansehe, wäre ich auch gerne schon im Rentenalter, um diesem Alptraum noch rechtzeitig zu entkommen.<<

Was soll ich mir denn unter „Zwangs-Digitalisierung aller Berufe“ vorstellen?

Wobei mein Beruf durchaus zwangsdigitalisiert wird. Ich bin Pianist und muss immer öfter, wogegen ich mich mit Händen und Füßen wehre, auf Digitalpianos, also Klavierimitationen, spielen.

Aber das meinen Sie wahrscheinlich nicht.

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