Ihre Meinung zu: Chefin der Rentenversicherung: "Ordentliches Renten-Plus" in Sicht

12. September 2021 - 9:02 Uhr

Nach der Nullrunde in diesem Jahr können Rentner 2022 mit einem "ordentlichen Plus" rechnen. Das sagte die Chefin der Rentenversicherung. Laut Bundesregierung gibt es ein drastisches Gefälle zwischen Renten und Beamten-Pensionen.

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Kommentare

Gefälle zwischen Renten und Beamten Pensionen

Endlich geht es mal jemand an, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, vor allem auch dass alle einbezahlen , Beamte, Selbständige u.s.w. Österreich ist ein gutes Beispiel!
Es ist eine Schande dass nur die links Partei das im Programm hat, die grossen Parteien blenden das aus, halten es bewusst aus dem Wahlkampf, weil sie keine Konzepte haben!

"Beamte würden jedoch ...

... nach dem Lebenszeitprinzip eingestellt". Richtig - Die kennen das Damoklesschwert Arbeitslosigkeit nicht! Und was diese Ungleichheit nun auch noch was mit Hochschulabschluss zu tun haben soll ...

Na Prima

"Ich gehe davon aus, dass die ausgebliebene Erhöhung im kommenden Jahr in gewissem Umfang nachgeholt wird und die Rentner 2022 ein ordentliches Plus bekommen werden", sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
#
Und die Lebenserhaltung Kosten müssten stabil bleiben.Dann passt es.

Noch gar nicht gewusst!

"Gefälle zwischen Renten und Beamten-Pensionen." Ich hatte immer gedacht, es wäre umgekehrt.
Außerdem ist das Renten-Plus auch richtig.
Jetzt geht wieder das Gejammer mit der Finanzierbarkeit los. Die Beiträge müssen steigen, und das ist auch richtig bei steigenden Einkommen.
Das Dilemma ist nur, dass die armen Arbeitgeber und auch Aktionäre mit davon betroffen sind. Und daran scheitert das Rentensystem früher oder später.

Solidaritätsprinzip

Laut Bundesregierung gibt es ein drastisches Gefälle zwischen Renten und Beamten-Pensionen. Das wissen die Regierungen seit Ewigkeiten und was haben sie unternommen? Nichts, denn sie sitzen auf dem Ast, den man nicht absägen möchte. Schön rundum abgesichert hat man vergessen, dass der Solidaritätsgedanke ausnahmslos für jeden Bürger zählen sollte. Es langen doch die Vergünstigungen, die die Beamten und Bundestagsabgeordneten schon besitzen. Sie haben viel Stress und arbeiten rundum die Uhr! Das haben systemrelevante Berufe auch und wie werden sie im Alter abgesichert?

die automatische Anhebung der Renten ist richtig

denn wenn Löhne steigen, sollen auch Renten steigen. Allerdings ist das Fehlen einer automatischen Rentenabsenkung bei fallenden Löhnen falsch. Auch die Unterscheide zwischen Rentnern und Pensionären ist falsch. Und das Fehlen einer Mindestrente ist unerträglich in Deutschland, weil es Altersarmut Vorschub leistet. Insgesamt ist das deutsche Rentenkassenmodell durch Umlagefinanzierung sehr schwach und krisenanfällig. Die Rente ist alles andere als sicher. Hier zeigt sich das politische Versagen insb. der C-Parteien in den letzten Dekaden, die sich zwar auf Renten-Propaganda verstehen, aber tatsächlich nichts zur Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit der Renten unternommen haben. Merkel war hier wie auf so vielen Gebieten eine Total-Versagerin.

wieder mal eine Runde Generationenkonflikt

Da wird schon bald die Empörung losbrechen, dass "schon wieder die Rentner" eine Extrawurst bekommen, während die jüngere Generation das alles bezahlen muss. Schon interessant, wie in unserer Gesellschaft immer jeder sofort als privilegiert gilt, der etwas kriegt, was andere nicht etwa gar nicht, sondern früher oder später auch bekommen. Das können dann heute mal Lokführer, morgen Rentner sein.
Solidarität, habe ich schon mal geschrieben, ist etwas, was man erfreulicherweise immer einfordern kann, ohne es jemals selbst leisten zu müssen. Und fair ist von allen Lösungen immer diejenige, von der ich selbst am meisten profitiere. Der Generationenvertrag wird immer in Frage gestellt, wenn man selber zu den Zahlern gehört (Arbeitsleben), während man ihn toll findet, solange oder sobald man selbst Empfänger (vor und nach dem Arbeitsleben) ist.

um 09:10 von Leisetreter

"Es ist eine Schande dass nur die links Partei das im Programm hat, die grossen Parteien blenden das aus, halten es bewusst aus dem Wahlkampf, weil sie keine Konzepte haben!"

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Ganz genau so ist es.
Die einzige Partei, die das Wort sozial auch wirklich im Parteiprogramm steht.
Stellt euch vor, diese Partei kommt nicht über 5%, wie es sich ja viele wünschen - dann ist RoT-schwarz gar nicht so abwägig. Will das wirklich jemand?

Da kann ich mich ja noch mehr

Da kann ich mich ja noch mehr freuen, denn ab April 2022 komme ich mit knapp 66 Jahre in die (abschlagsfreie) Rente - toll für mich!

Aus dem Artikel:
<<< "Das Gefälle zu den Beamten-Pensionen zeigt eine Zweiklassengesellschaft", sagte der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Dietmar Bartsch. Die Linke trete für eine große Rentenreform ein, die sich an Österreich orientiere. Dort zahlten alle Bürger ein, auch Beamte, Selbstständige und Politiker. >>>

Wer als junger Mensch ins Berufsleben einsteigt, wie z. B. ich 1980, kann sich ja überlegen, ob er/sie Beamte werden will. Für mich war das damals kein Weg, den ich gehen wollte, bin also bewusst in die freie Wirtschaft gegangen. Prinzipiell hätte ich nichts dagegen, wenn ALLE Berufstätigen, egal ob Beamte, Angestellte oder Selbstständige, in ein neues (Renten)System einzahlen und daraus später ihre Rente beziehen sollten. Wie hoch diese Rente dann wäre, würde sich dann zeigen. Solch eine Umstellung dauert aber sehr sehr lange!!

< Endlich geht es mal jemand

< Endlich geht es mal jemand an, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, vor allem auch dass alle einbezahlen >

Wenn alle einbezahlen, bekommen ALLE auch Leistungen. Das bedeutet, dass die Kassen danach wieder leer sind.

Im übrigen versteuern Beamte ihre Pensionen voll.
Rentenbezieher bezahlten lange keine Steuern bis am 6.3.02. das BVerfG entschied, dass die unterschiedliche Besteuerung von gesetzlichen Renten und Beamtenpensionen verfassungswidrig ist (Verstoß gg. Art 3 GG).
Daher wurde die Besteuerung der Renten schrittweise eingeführt.
Wer 2005 in Rente ging, muss dabei 50 % der Rente versteuern, 2021 sind es 81 %.
Erst für die, die 2040 in Rente gehen, wird die gesamte Rente versteuert.

Die Abschaffung der Beamten führt zu höheren Kosten:
Der Staat müsste Arbeitgeberanteile in die Soz.Ver. mtl. bezahlen u. nicht erst bei Pensionierung.
Beihilfen bei Krankheit an Beamte sind viel niedriger als evtl. Arbeitgeberanteile in die Krankenvers.
-> Der Staat zahlt mehr!

Bitte die Welt nicht zu einfach machen (wollen)...

Vorab: ja, ich bin Beamter. Ich war allerdings auch in der freien Wirtschaft tätig. Und ja: ich weiß sehr gut um die Vorzüge, die das Beamtentum mit sich bringt. Aber demgegenüber stehen auch ein, zwei kleine Einschränkungen: Beamte dürfen nicht demonstrieren, Beamte können nicht zum Chef gehen und eine Gehaltserhöhung aushandeln etc. ...Für Bahnpendler:innen wäre das in den letzten Wochen möglicherweise schon ein Unterschied gewesen...Wie gesagt, ich will mich keinesfalls beschweren! Allerdings habe ich bei der Wahl meines Arbeitgebers eben die Vor- und Nachteile abgewogen bevor ich mich entschied, Beamter zu werden. Diese Möglichkeit hatten auch viele, die sich für die Wirtschaft entschieden haben und ggf. eher den Firmenwagen als wichtig erachtet haben. Die Differenz zwischen der Rente und der Pension ist auch nicht neu. Letztendlich hat "Hector" es auf den Punkt gebracht: Vergleichen macht unglücklich...

Nicht unerwartet unverfroren,

Nicht unerwartet unverfroren, wie noch versucht wird, den Ü63ern ein Rentenversprechungsschlaftrunk zu verabreichen, um die sichere Bank der verunsicherten Pensionäre und Glücksrentner nicht an den Wahlurnen zu verlieren. Ich kann diese Laiendarsteller auf der Bühne der Demokratie von Gnaden der Geldaristokratie nicht mehr sehen.

Bezeichnend ist der Zeitpunkt

Bei einem vorgeblichen Automatismus, ist es mehr als plump ein Teelicht ans Ende des Tunnels zu stellen, aber die Verbindung Rente-Wahl hat ja eine gewisse Tradition, die es zu "konservieren" gilt.

Rentenkoppelung

Es wäre sicherlich gerecht wenn die Rentenerhöhungen an die Diäten der Abgeordneten gekoppelt wären.

Na endlich bewegt sich was

Zum einen wird es Zeit, dass die Renten der Lohnsteigerung 2022 angepasst wird im Osten wie auch im Westen.
Des weiteren ist es schon längst überfällig, dass ALLE in die Rentenkasse einzahlen. In Österreich wird dies seit Jahrzehnten so gehandhabt, nur in Deutschland hat man immer dies nicht durchsetzen können wohl auch aus Angst das man keine Staatsdiener mehr bekommt. Also nicht erst seit die Linkspartei damit auf "Kundenfang" geht.
Meine Frau war 46 Jahre im öffentlichen Dienst, als Angestellte, Verdienst war nicht üppig da ist sie froh eine Zusatzversorgung zu haben. Welche über die Jahre von ihr mitgetragen wurde. Ich bekomme keine Rente, da nach der Gesellenprüfung in die Staaten ausgewandert bin. Bin armer Privatier.

Pensionen deutlich höher als Renten

an was könnte das wo liegen ?

sicherlich am Rentenniveau das seit Jahren sinkt
was nicht unbedingt sein muß !
Andererseits ein Pförtner oder ne Putzfrau also Menschen im Niedriglohnbereich
erhalten die ne Rente oder sind die Beamtet ?
Ein Lehrer kriegt doch auch mehr Geld als ein Möbelpacker
Also ein klein wenig überlegen bevor man losprügelt schadet nicht

09:52 @ Margitt.

Sie übersehen, dass die Pensionskasse für die Beamten von allen gefüllt werden,
also auch von Nicht-Beamten (allen Steuerzahlern)

Dort zahlten alle Bürger ein, auch Beamte, Selbstständige .....

da diese aber auch einen höheren Gehalt haben.
Kriegen die auch ne höhere Rente,
also es ändert sich nichts.
Außer man strebt ne Einheitsrente an
will das die LINKE ?

Beihilfen niedriger

Beihilfen bei Krankheit an Beamte sind viel niedriger als evtl. Arbeitgeberanteile in die Krankenversicherung, könnte daran liegen das wenig BEamte auf dem Bau arbeiten oder Kankenschwester sind. Auch sind in der Gruppe keine Flüchtlinge oder HarzIVler . Die werden ja nicht Beamte. Klar ist es bei denen billiger - das Risiko ist ja auch geringer. Das ist keine Solidargemeinschaft für alle, sondern ein Sparverein

09:14 von Tinus: Einseitige Betrachtungsweise hilft nicht weiter

< Richtig - Die kennen das Damoklesschwert Arbeitslosigkeit nicht!...was diese Ungleichheit nun auch noch was mit Hochschulabschluss zu tun haben soll ... >

Wenn ein Mensch einen Hochschulabschluss hat, wird er in der freien Wirtschaft deutlich mehr als ein Beamter verdienen.
Wenn also der Staat seinen Beamten mit Hochschulabschluss noch weniger bezahlen würde, wird er keine Beamten für diese Tätigkeitsbereiche bekommen, sondern die Menschen gehen dann in die freie Wirtschaft.
Viele Beamtenlaufbahnen schreiben aber einen Hochschul- oder zumindest einen Fachhochschulabschluss zwingend vor.
D. h. bei den Beamten sind überdurchschnittlich viele Studierte.

Bei den Rentenempfängern sind aber die Studierten die Ausnahme- Das Lohn- bzw. Rentenniveau ist daher niedriger.

<- Hinweis auf meine Antwort um 9:52 Uhr an Leisetreter zu den anderen Nachteilen einer evtl. Abschaffung des Beamtentums für die Steuerzahler.

wahltermin

rechtzeitig vor der wahl wird so eine meldung verbreitet. die durch ihre stimmabgabe ausschlaggebenden rentner sollen fröhlich gestimmt werden. verdecken soll solch eine meldung den skandal mit was für mickerigen renten ein großer der bevölkerung nach einem langen arbeitsleben abgespreist wird. von einer grundlegenden rentenreform wird immer nur geredet, meistens vor wahlen, danach herrscht absolute ruhe - bis zum nächsten wahltermin.

Das glaube ich erst

wenn es auf dem Konto erscheint, und natürlich ist es auch ganz neu, das Beamte andere Summen bekommen, und auch auf Lebenszeit unkündbar sind.
Man muss schon schwere Fehler machen, um seinen Status zu verlieren.
In der Industrie ist man von heute auf morgen weg, wenn es nicht läuft, ganz ohne eigenes Verschulden.
Es fehlt eine Mindestrente, von der man Leben kann, und 1500 € Brutto wäre ein Traum für ganz viele, da gehen ja noch rund 170 Euro weg, und das wäre für die Meisten die arbeiten gehen, die Hälfte des Einkommens.
Wenn ich von den Kommentaren hier im Forum aus gehe, ein ganz großer Teil hat aber nur um die 1000 € Nettorente, darf jeder mal überlegen wie alles bezahlt werden soll.
Andere Artikel gab in den letzten Wochen schon zu lesen, sogar mit Zahlen, aber das will ich erst auf dem Konto sehen, eher glaube ich das nicht.
Rente in Deutschland, eins der angeblich reichsten Länder, ist mehr zum schämen als zum Leben, für andere Dinge ist auch Geld vorhanden.

Wir brauchen wieder signifikant mehr Verbeamtungen!

Nicht nur, um für viele Menschen höhere Altersversorgungen zu erhalten – sondern weil Beamte sich enger mit dem Gemeinwesen identifizieren, erheblich fleißiger arbeiten; und weil alles Infrastrukturelle sowie Systemrelevante zwecks Gemeinwohl- statt Gewinnmaximierung, Krisen- und Streikfestigkeit ohnehin unwiderruflich in die Hände des Staats gehört...

Milchmädchenrechnung

Wenn Beamte verpflichtet werden, in die Rente einzuzahlen, glaubt doch wohl niemand, dass sie dafür nicht einen finanziellen Ausgleich bekommen, den letztendlich die Steuerzahler finanzieren. Und Selbständige, die nicht freiwillig in der ges. Rente versichert bleiben, zahlen in der Regel in eine private Vers. ein, denn die wenigsten werden so dumm sein, nicht vorzusorgen. Die bekommen dann aber auch nur das, was sie eingezahlt haben. In der Vergangenheit, insbesondere seit den 90er Jahren, wurden immer wieder immense Summen aus dem Topf der ges. Rente für Leistungen entnommen, für die gar keine Breiträge eingezahlt wurden. Dabei müsste es genau umgekehrt sein: Wenn die Rente nicht reicht, sollte aus Steuermitteln nachfinanziert werden, damit diejenigen, denen wir unseren heutigen Wohlstand zu verdanken haben, nicht am Hungertuch nagen müssen oder ihre Wohnung verlieren, weil ihre Prozente für die immer abenteuerlicheren Mieten nicht mehr ausreichen.

@Sisyphos

Das Pensionen höher sind als Renten liegt u.a. daran, dass bei Beamten der Verdienst der letzten 2 Jahre zählt, das gilt für gesetzlich Versicherte nicht. Ein schönes Beispiel dafür sind angestellte Lehrer und verbeamtete Lehrer. Für die gleiche Arbeit bekommt der eine mehr, der andere weniger. Halte ich jetzt nicht für sonderlich gerecht.
Und ob das extreme Lohngefälle zwischen einzelnen Berufen so gerecht ist, darf man sich auch mal überlegen, denn letztlich werden alle gebraucht.

um 10:02 von Sisyphos3

Andererseits ein Pförtner oder ne Putzfrau also Menschen im Niedriglohnbereich
#
Das ist ja richtig was Sie schreiben.Aber man sollte auch im Alter von seiner Rente leben können und nicht auf Sozialhilfe angewiesen sein.

Altersarmut: Die neue Normalität

Wer die Beträge auf den Rentenbescheiden, die Entwicklung der Mieten und die Inflationsrate ins Verhältnis setzt, dem bleibt nur eine Interpretation: Auf unsere Gesellschaft rollt eine gewaltige Welle von Altersarmut zu, die Millionen von Menschen in Deutschland betreffen wird. Flaschensammeln und Essensausgabe an den „Tafeln“ werden dann nicht mehr reichen. Die „Lösungen“ der Politik für dieses Problem: Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters in einem Land, in dem schon jetzt die Frühverrentungen immer häufiger werden, sowie die eine „Reform“ der Finanzierung des Rentensystems über Wertpapiere -- ganz so, als würde die Finanzwelt nicht von einer Krise zur nächsten stolpern. Man könnte drüber lachen, wenn es nicht so tragisch wäre.

10:06 von Leipzigerin59 09:52 @ Margitt.

Sie übersehen, dass die Pensionskasse für die Beamten von allen gefüllt werden
-----------------------

und sie übersehen dass auch die Bezüge von Beamten und Richtern
im aktiven Berufsleben von allen bezahlt werden

10:02 @Sisyphos3

Warum vergleichen Sie immer wieder große mit kleinen Äpfeln,
und nicht
angestellte Lehrer mit verbeamteten Lehrern,
Angestellte Lehrkräfte an Hoch- und Fachschulen mit anspruchsvolleren Lehraufgaben mit verbeamteten Lehrern,
andere mit Hochschulabschluss mit Beamten mit Hochschulabschluss,
gleiche Leistungs-Anwartschaftszeit, gleiches Gehalt, ...

Erstere bekommen alle wesentlich weniger gesetzliche Rente.

Sogar ein verbeamteter Pförtner bekommt mehr als ein angestellter Pförtner.

Sie können Ihre Rente auxh mal mit der Pension eines vergleichbaren Beamten vergleichen.

Also finden Sie das dann immer noch gerecht.

Ich jedenfalls nicht.

Wer auf Nummer Sicher gehen will,

sollte Beamter werden.

Das ist bekannt.

Ich bin trotzdem froh, keiner zu sein.

Mieten sind ein Hauptproblem

Die horrenden Mietkosten machen sehr viele Menschen, besonders Rentner arm.
Nicht Renten erhöhen, oder staatliches Wohngeld zahlen, wenn man an dem Wiener Modell sehen kann, dass man sehr gut mit einer Miete von 5 Euro/qm die Wohnungen und deren Erhaltung finanzieren kann. Hinzu muss ein vernünftiges Grundeinkommen für alle Bürger kommen, um endlich in einem der reichsten Länder die Armut abzuschaffen.
Der Staat ist unser aller Solidargemeinschaft und hat für eine gerechte, faire Umverteilung zu sorgen. Immobilienunternehmen, die einzig profitorientierte Mietpreistreiber sind, darf es nicht geben, schon weil Wohnraum ein Grundrecht ist, welches zu gewährleisten ist.
Renten werden also erhöht, um die Gier dieser Unternehmen zu befriedigen.
In Hessen (CDU/Grün) gibt es eine große Wohnungsgesellschaft, die ausschließlich staatliche Besitzer hat, Landesbank und Bundesland, hier werden die gleichen Mieterhöhungen, wie bei den privaten Unternehmen gefordert, so darf es nicht weitergehen.

10:06 von Leipzigerin59

< 09:52 @ Margitt.
Sie übersehen, dass die Pensionskasse für die Beamten von allen gefüllt werden,
also auch von Nicht-Beamten (allen Steuerzahlern) >
Logisch!
Wer sollte die Pensionen eines Staatsbediensteten bezahlen, wenn nicht der Staat als Arbeitgeber?
Die Leistungen der Beamten kommen ja auch den Nichtbeamten zugute.

Sie haben das System des Beamtentums noch nicht verstanden.

Würde nicht der Staat die Pensionen bezahlen, müsste man die Beamten abschaffen und als Arbeitnehmer über die Rentenversicherung versichern. Denn irgendwoher muss das Geld kommen.

Gerade das aber wäre teurer, weil der Staat dann Monat für Monat (und nicht erst bei Pensionierung) Arbeitgeberanteile an die Renten- u. Krankenversicherung (erheblicher Finanzierungsnachteil bei mtl Arbeitgeberanteilen).
Die Beihilfen der Beamten im Krankheitsfall sind niedriger als evtl. Arbeitgeberanteile an die Krankenversicherung.
Auch hier legt der Staat dann drauf.
Unterm Strich rechnet es sich nicht, sagen Experten.

Ordentliches rentenplus

erwartet. Tjaja, direkt vor der Wahl kann man das schonmal sagen...

Wenn man Renten und Pensionen vergleicht

dann bitte unter vergleichbaren Berufen. Und da wird man sehen, dass der Unterschied nicht so eklatant ist. Natürlich sind die Pensionen auch da höher. Aber man muss auch vergleichen was vorher Brutto verdient wurde. Und da liegt der Verdienst in der Freien Wirtschaft weit über den Beamtenverdiensten. Bei Beamten ist es immer so, man hat einen festen Arbeitsplatz weil man kann ja nicht entlassen werden. Aber dafür ist das Entgelt auch niedriger als in der Freien Wirtschaft.

Renten bzw. Pensionen

Bei aller Diskussion über die Pensionen der Beamten, sollte man vielleicht auch einmal etwas überlegen:
Nehmen wir einmal den Polizeibeamten, der Tag oder Nacht für die Bevölkerung da ist.
Möchte jemand der User welche sich über die Pensionen "aufregt" den Job machen? Beispiel z. Zu. in München, oder in Berlin wenn der rechtsfreie Raum Randale macht oder Stuttgart, wo man sich vielleicht zum Invaliden geprügelt wird.
Will ich das???
Jeder hat die Möglichkeit sich einen Job entweder in der freien Marktwirtschaft oder im öffentlichen Dienst zu bewerben

U.a.zu 10:02 von Sisyphos3 -Eine Betrachtung von Vorgestern

Andererseits ein Pförtner oder ne Putzfrau also Menschen im Niedriglohnbereich
erhalten die ne Rente oder sind die Beamtet ?
Ein Lehrer kriegt doch auch mehr Geld als ein Möbelpacker
Also ein klein wenig überlegen bevor man losprügelt schadet nicht

In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es mindestens soviele hoch qualifizierte Mitarbeiter wie im Beamtentum. Unterschiede in der Qualifikation gibt es hier wie dort. Das ist keine Begründung für die geringere Altersversorgung im Vergleich zwischen Renten und Pensionen.

Warum benötigt der Beamtenapparat im Bund und den Ländern diese massiven fremden Beraterleistungen, wenn dort die hochqualifizierten Pensionsempfänger sitzen? Ein Indiz eher dafür, dass die Hochqualifizierten offensichtlich in der freien Wirtschaft angestellt sind.
Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Berater, sind zunehmend keine Beamten, sondern kümmern sich in der Wirtschaft innovativ um die Zukunft und die viel genannte Nachhaltigkeit!

Klar bekommen Beamte mehr,

sie arbeiten auch 35 - 40 Jahre, haben vielfach einen Hochschulabschluss, sind von Arbeitslosigkeit nicht betroffen.
PS: Jeder hat die Chance Beamter zu werden.

Den Leuten, die sich alle Jahre …

… wieder an der Neiddebatte hinsichtlich Beamtentum beteiligen, war es doch freigestellt, selbst Beamte zu werden.
Aus verschiedenen Gründen haben sie das nicht getan (oft fehlte es schlichtweg einfach an der notwendigen Qualifikation). Die Jammerei darüber im Nachhinein nehme ich nicht ernst: sie amüsiert mich nur.

"Ordentliches Renten-Plus" in Sicht

Nix dagegen. Jeder soll gut leben können. Aber mit den derzeitigen Mechanismen lässt sich die Dysfunktionalität bzw. die (offensichtliche) Ungerechtigkeit im heutigen System nicht beseitigen: Für die einen ist dieses „ordentliche Plus“ nichts weiter als ein Tropfen auf den heißen Stein, die anderen nehmen es einfach so mit.

Am 12. September 2021 um 09:50 von Wolf1905

>>Da kann ich mich ja noch mehr freuen, denn ab April 2022 komme ich mit knapp 66 Jahre in die (abschlagsfreie) Rente - toll für mich!<<

Sie Glücklicher! Wenn ich mir die Pläne für die Zwangs-Digitalisierung aller Berufe ansehe, wäre ich auch gerne schon im Rentenalter, um diesem Alptraum noch rechtzeitig zu entkommen.

10:09 @ Margitt.

"... Rentenempfängern sind aber die Studierten die Ausnahme-..."

Sie widersprechen sich, wenn die Studierten in die Wirtschaft gehen und mehr verdienen (sollten), was auch nicht immer der Fall ist, so sind sie nicht automatisch privat versichert und / oder Unternehmer.

Sie unterschätzen den Anteil von Rentnern mit Hochschulabschluss.
Die wenigsten Hochschulabgänger aus meinem ehemaligen Kommilitonenkreis sind verbeamtet.

@Margitt

Im übrigen versteuern Beamte ihre Pensionen voll.
Rentenbezieher bezahlten lange keine Steuern bis am 6.3.02. das BVerfG entschied, dass die unterschiedliche Besteuerung von gesetzlichen Renten und Beamtenpensionen verfassungswidrig ist (Verstoß gg. Art 3 GG).

Unsinn. Sie konstruieren da eine Benachteiligung der Beamten, die es nie gegeben hat. Die gesetzliche Rente war früher deshalb steuerfrei, weil die Beiträge aus bereits versteuertem Einkommen bezahlt wurden. Weil ein vermeintlich betrogener Staatsanwalt das nicht hinnehmen wollte, ging er vors BVerfG. Seitdem werden die Beiträge aus dem Bruttoeinkommen bezahlt, und Steuer fällt dann bei der Rente an.

Alle Einzahlen dann haben

Alle Einzahlen dann haben alle einen Nutzen davon. Aber so ein vergleich mit Hochschulabschluss anzuführen vom Bundesamt zeigt eher wie Arrogant dort über die Gruppe der Beitragszahler gedacht wird! Die sollten mal 1 Jahr in der Baubranche verbringen, dann Wissen die es vielleicht mehr zu schätzen wem sie einen trocknen und warmen Hintern zu verdanken haben! Das von einem SPD geführten Ressort!

Es muß endlich Schluß sein mit der Ungerechtigkeit

Ungerecht ist, daß ein Beamter keinen Eigenanteil zu seiner Pension zahlen muß. Nehmen wir mal an, daß ein Beamter und ein Bauarbeiter ca. 2.500 EUR brutto im Monat bekommen, dann hat der Beamte schon einmal 250 EUR netto mehr in der Tasche, weil sein Eigenanteil ja wegfällt. Der Bauarbeiter muß noch aus den 250 EUR pro Monat privat sparen, um im Alter annähernd die Höhe der Beamtenpension zu erreichen, aber soviel kann er garnicht sparen, denn sonst fehlen ihm dringend benötigte Lebenshaltungskosten. Warum muß der Bauarbeiter sparen, hier die zweite Ungerechtigkeit, der Beamte bekommt eine Pension von 70 % seines letzten Einkommens, der Rentner bekommt 48 % seines letzten Einkommens, berechnet auf die Zeit seines gesamten Arbeitslebens. Diese Ungerechtigkeiten müssen abgeschafft werden. Und liebe Beamte, kommt nicht mit eurer vollen Steuerzahlung im Alter. Ich würde auch lieber von 72 % die volle EK-Steuer bezahlen als von 48 % mittlerweile die 3/4 Steuer.

10:24 von Leipzigerin59

Warum vergleichen Sie immer wieder große mit kleinen Äpfeln,
und nicht
angestellte Lehrer mit verbeamteten Lehrern,
----------------

warum ist das so

sagt ihnen der Begriff "Rentenbemessungsgrenze" was
und mir wäre es neu dass ein Angestellter im Staatsdienst dasselbe kriegt, wie ein Beamter

@ fathaland slim, um 10:24

“Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte Beamter werden.
Das ist bekannt.
ich bin trotzdem froh, keiner zu sein.“

Warum denn das?

Ich sehe bislang hauptsächlich Neider.

10:10, der.andere

>>von einer grundlegenden rentenreform wird immer nur geredet, meistens vor wahlen, danach herrscht absolute ruhe - bis zum nächsten wahltermin.<<

Grundlegende Rentenreform?

Ich habe nicht mitbekommen, daß jemals darüber wirklich geredet worden wäre. Zumindest nicht von unseren „Parteien der Mitte“.

Sicherlich, die FDP würde das Rentensystem gern auf Kapitaldeckungsbasis umstellen. Seit Jahrzehnten redet die Partei davon. Ich glaube aber nicht, daß Sie das meinen, wenn Sie von grundlegender Rentenreform reden.

10:24 von Leipzigerin59: Die Systemunterschiede verstehen

Ich habe in meinem Beitrag um 9:52 Uhr auf einige Systemunterschiede zwischen dem Beamtensystem und dem System der Nicht-Beamten angesprochen.
U. a.: Beamte versteuern ihre Pensionen voll.
Nicht erwähnt habe ich um 9:52 Uhr, dass Beamte sich privat krankenversichern müssen, da die Beihilfe nur 50 oder 70 % der Krankheitskosten abdeckt.
Das allein kostet dann nochmals mehrere Hundert Euro monatlich, die man von der Pension abziehen muss.
Hingegen ist der Krankenversicherungsbeitrag von Rentnern nicht sonderlich hoch.

Es gibt noch einige andere Unterschiede, die ich hier aber nicht nennen will, weil das zu komplex werden würde.

Wohnen oder Essen, Volker Pispers

Auf die Misere der niedrigen Renten hat der geniale Kabarettist Volker Pispers schon vor vielen Jahren hingewiesen und ausgeführt, dass man bei einem Rentenniveau von 50 % der aktiven Bezüge sich im Alter entscheiden muß, ob man wohnen oder essen möchte. Beides funktioniert nicht mehr, wenn man vorher schon knapp mit dem Geld ausgekommen ist.

Am 12. September 2021 um 10:10 von der.andere

" wahltermin

rechtzeitig vor der wahl wird so eine meldung verbreitet. die durch ihre stimmabgabe ausschlaggebenden rentner sollen fröhlich gestimmt werden. verdecken soll solch eine meldung den skandal mit was für mickerigen renten ein großer der bevölkerung nach einem langen arbeitsleben abgespreist wird. von einer grundlegenden rentenreform wird immer nur geredet, meistens vor wahlen, danach herrscht absolute ruhe - bis zum nächsten wahltermin. "

Artikel über Rentenerhöhung haben andere Deutsche Seiten schon vor einer Weile gebracht, da war es noch nicht so nahe am Wahltermin.
Und ich denke mir mal, das Versprechen vor der Wahl, die erst in einem Jahr eintreten, den mitdenkenden Rentner nicht beeinflussen werden.
Alt bedeutet nicht unbedingt naiv, denn wenn die Erhöhung wirklich kommt, ist bis dahin alles teurer, also am Ende nicht ein einziges Prozent an Lebensqualität gewonnen für den Rentner.
Die Alten haben eine gewisse Lebenserfahrung, Beeinflussung etwas schwieriger.

10:33 von gman

In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es mindestens soviele hoch qualifizierte Mitarbeiter wie im Beamtentum. Unterschiede in der Qualifikation gibt es hier wie dort. Das ist keine Begründung für die geringere Altersversorgung im Vergleich zwischen Renten und Pensionen.
....................

was wollen sie mir damit sagen ?

verstehen tu ich´s nicht

meine Aussage war dass in der Regel eben die Putzfrau nicht verbeamtet ist
und der Hochschullehrer in der Regel schon
der Meister an einem Fließband oder der Hallenchef kriegt doch auch mehr als der Werker
also lässt sich da ein Unterschied auch ohne "Ungerechtigkeitsgefühl" ableiten

dass wer mehr und länger in die Rentenkasse einzahlt eben auch ne höhere Rente kriegt

und ich stellte fest dass das Rentenniveau, eben das Verhältnis Rente zu Gehalt schlechter ist als das bei Beamten

@Tinus, 09:14

Natürlich wird der Hochschulabschluss auch im Rahmen der Einstufungskriterien berücksichtigt. Sie sollten dabei auch nicht vergessen, dass ein Hochschulabgänger während seines Hochschulstudiums keine Rentenpunkte gesammelt hat und sich sein Studium erst einmal selbst finanzieren musste. Das alles ohne die Sicherheit, am Ende auch einen adäquaten Job zu finden.

Bundestagswahl in Sicht

""Ordentliches Renten-Plus" in Sicht"

Nach Nullrunden ist jetzt ausgerechnet kurz vor der Bundestagswahl ein "ordentliches Renten-Plus in Sicht"? Wer hätte das gedacht...

10:33, gman

>>In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es mindestens soviele hoch qualifizierte Mitarbeiter wie im Beamtentum. Unterschiede in der Qualifikation gibt es hier wie dort. Das ist keine Begründung für die geringere Altersversorgung im Vergleich zwischen Renten und Pensionen.<<

Wer in der „freien Wirtschaft“ angestellt ist und gut verdient, hat auch eine gute Altersversorgung.

10:33 von Augustus Cäsar

sie arbeiten auch 35 - 40 Jahre, haben vielfach einen Hochschulabschluss, sind von Arbeitslosigkeit nicht betroffen.
#
Ich verstehe Ihren Kommentar als Ironie,denn ich habe 45 Jahre gearbeitet und meine Rente muss ich hauch noch versteuern. Das halte ich für sehr Ungerecht.

Jeder kann Beamter werden

aber nicht alle. Irgendwer muss produktiv die Kohle erwirtschaften. Die Beamten schaffen keinen Exportweltmeister.

Die Rentner werden aus der

Die Rentner werden aus der Corona-Pandemie profitieren. Die Senkung der Löhne und Kurzarbeitergeld gingen nicht zu ihren Lasten. Wenn nun die Wirtschaft, wie erkennbar, wieder anspringt, werden sie deutlich mehr Rentenleistung erhalten. Ich bin im übrigen auch für eine umfassende Rentenreform, ggf. nach Vorbild der skandinavischen Länder. Immerhin sind die Renten jedoch in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

09:26 von AufgeklärteWelt

>>... denn wenn Löhne steigen, sollen auch Renten steigen. Allerdings ist das Fehlen einer automatischen Rentenabsenkung bei fallenden Löhnen falsch.<<

Wann wurde den jemals ein ausgehandelter Tarif gesenkt?

10:20 von Sisyphos3: Wer bezahlt Beamte, wenn nicht der Staat ?

< und sie übersehen dass auch die Bezüge von Beamten und Richtern
im aktiven Berufsleben von allen bezahlt werden >

Hier < 10:24 von Margitt. > bin ich auf dieses Scheinargument eingegangen.

Wer sollte Ihrer Meinung nach denn die Richter und Beamte (nicht zu Unrecht "Staatsdiener" genannt) bezahlen?

Wer übrigens glaubt, dass die

Wer übrigens glaubt, dass die Linke die Rente reformieren will, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann: https://www.tagesschau.de/inland/btw21/programmvergleich-rente-107.html

Demnach will die Linke das System, ziemlich so wie es ist, nicht nur beibehalten, sondern auch noch die Renten stark erhöhen. Also noch höhere Belastungen für alle, die einzahlen. Nix Reform, außer, dass man früher in Rente kann (aber auch nur die, die über 40 Jahre gearbeitet haben) und Mindestrente (wie das finanziert werden soll, steht da nicht). Erschreckend. Und da wirft man der CDU vor, dass sie nichts ändern will.

"Bei den Rentenempfängern

"Bei den Rentenempfängern sind aber die Studierten die Ausnahme"

Haben Sie auch eine Quelle für Ihre Behauptung? Wer meinen Sie, konstruiert z.B. Fahrzeuge und Maschinen? Wird diese Arbeit Ihrer Meinung nach im "Amt für Konstruktionen " durch Beamte erledigt?

Beamtenmodell ist überholt

Das ist ein Relikt aus der Kaiserzeit. Mit Ausnahme ganz weniger Funktionen (Richter u.ä.) braucht es kein Beamtentum mehr. Der Staat bzw. dessen Verwaltung hat sich zu sehr aufgebläht und muss drastisch reduziert werden. (Abgabenqoute über 50%). Wenn die hochintelligenten Beamten in der freien Wirtschaft arbeiten würden, wäre das für die Volkswirtschaft ein großer Vorteil.

Rentenplus in Sicht

Jetzt geht das wieder los, pünktlich vor jeder Bundestagswahl.
Leider wird nicht erwähnt das die meisten Beamten Komunal oder Landesbeamte im mittleren Dienst sind und deren Verdienst bzw. Pension nicht bedeutend höher sind als der Durchschnitt sondern teilweise sogar niedriger.
Eine Neiddebatte die immer wieder von den Linksparteien aufgerufen wird. Sollte ein Beamter wirklich in die Rentenversicherung einzahlen müsste auch deren Verdienst steigen, ein Faktor den der öffentliche Arbeitgeber scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Am 12. September 2021 um 10:24 von Forfuture

" Mieten sind ein Hauptproblem

Die horrenden Mietkosten machen sehr viele Menschen, besonders Rentner arm.
Nicht Renten erhöhen, oder staatliches Wohngeld zahlen, wenn man an dem Wiener Modell sehen kann, dass man sehr gut mit einer Miete von 5 Euro/qm die Wohnungen und deren Erhaltung finanzieren kann. "

Und das bei Renten in Österreich die wesentlich höher sind als bei uns, weil die Arbeitgeber auch mehr zahlen.
So etwas geht bei uns gar nicht, das ist schon fast Sozialismus ;-).
Mit den Renten klappt es in einigen Nachbarländern auch sehr gut, auch mit der Pflege, das geht natürlich im angeblich sehr reichen Deutschland nicht.
Da lagert man vieles aus, damit Firmen auch gute Gewinne machen können, was eigentlich Staatliche Aufgaben wären, ohne Gewinn.

10:24 von Leipzigerin59

Also finden Sie das dann immer noch gerecht.
-------------

was verstehen sie unter "Gerechtigkeit"
was noch schwammigeres haben sie nicht ?

Ich war Angestellter in einem Großbetrieb
Vermute mal mein Gehalt war höher als in einer vergleichbaren Tätigkeit beim Staat
Aber mein Betrieb zahlt mir ne großzügige Betriebsrente
(ohne dass ich da Beiträge zahlen mußte)`
Sinn der Übung dass durch die Kappung in der Rentenbemessungsgrenze
keine allzu große Versorgungs - Lücke zwischen letztem Gehalt und Rente entsteht
macht ungefähr 50 % der staatlichen Rente aus, welche ich zusätzlich kriege
also wo soll ich mich ungerecht behandeln fühlen ?

Man merkt förmlich,

... Dass Wahlen kurz bevorstehen...das, sonst eigentlich regelmäßig im Sommerloch, auf der Bildfläche erscheinende Thema Renten und Pensionen ist wieder da.
Und am Ende gibt es wieder Null Konsens ... aber Einigkeit, dass die Grundrente für alle richten wird.
Für mich jedesmal völlig unverständlich. Ich kenne bis heute kein Deutsches oder EU - Gesetz, dass es einem Bürger verbietet Abgeordneter, Polizist, Lokführer, Vorstand von Bahn, Mercedes, BaFin u.v.m. zu werden.
Es ist alles eine Frage von Bildung, Leidensfähigkeit und persönlicher Ausrichtung, manchmal auch von "Vitamin B", also bei weitem nichts neuem.
Im Endeffekt, und ich schreiben ist es "alle Jahre wieder" ist es eine verkappte Neiddebatte ...

Zu 10:33 von Augustus Cäsar -Hartz 4 für Akademiker-

Klar bekommen Beamte mehr,
sie arbeiten auch 35 - 40 Jahre, haben vielfach einen Hochschulabschluss, sind von Arbeitslosigkeit nicht betroffen.

Na, da sieht für manchen Akademiker die Realität anders aus. Es gibt nicht wenige HartzIV-Empfänger darunter.

Wieviel sind arbeitslos nach dem Studium?!
Problem Hochschule!
Keine feste Anstellung. Von Befristung zur Befristung bis zur Rente.
Abhängig von der Eigenmittelbeschaffung der Uni.
Familie = Fehlanzeige.
@ Augustus Cäsar umgekehrt wird ein Schuh daraus.
In der Regel ist im Schnitt der ausgebildete Handwerker besser bezahlt, arbeitet länger im Beruf und hat eine bessere Altersversorgung.

Wer hat das Rentenniveau abgesenkt?

Nachdem seit Jahrzehnten die Rente "reformiert" wurde und per Saldo immer weniger dabei herauskam, hat die Rot-Grüne Koalition unter H. Schmidt vor 20 Jahren zum Generalangriff geblasen und die Rente mit dem Ristermodell weiter drastisch in den Keller gefahren.
Eine richtige Lösung hat bislang keine Partei anzubieten. Leider.

Abschaffung Beamte: Verdienstausfälle im Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen, vor allem die Ärzte, profitieren nicht unerheblich vom Beamtensystem. Beamte gelten als Privatversicherte.

Viele Ärzte können nur deshalb kostenneutral arbeiten, weil sie viele Beamte unter ihren Patienten haben.
Würden die Beamten also wegfallen, würden sich die Ärzte sicher wehren.
Sie würden auf einer Anhebung der Gebührensätze bestehen, um die Verdienstausfälle zu kompensieren.
Auch die Kliniken hätten weniger Einnahmen wie auch die Therapeuten etc.
Indirekt würde sich das auf das Lohnniveau der im Gesundheitswesen Beschäftigten auch auswirken können, wenn die Einnahmen durch Wegfall der Beamten schrumpfen würden.

10:44, Werdaswissenwill

>>Alle Einzahlen dann haben alle einen Nutzen davon. Aber so ein vergleich mit Hochschulabschluss anzuführen vom Bundesamt zeigt eher wie Arrogant dort über die Gruppe der Beitragszahler gedacht wird! Die sollten mal 1 Jahr in der Baubranche verbringen, dann Wissen die es vielleicht mehr zu schätzen wem sie einen trocknen und warmen Hintern zu verdanken haben! Das von einem SPD geführten Ressort!<<

Auch in der Baubranche gibt es gut bezahlte Jobs. Die dann auch eine gute Altersversorgung nach sich ziehen.

Nicht alle Beamten haben warme Hintern. Ich erinnere an Polizei und Feuerwehr.

10:07 von Sisyphos3

« Dort zahlten alle Bürger ein, auch Beamte, Selbstständige .....
da diese aber auch einen höheren Gehalt haben.
Kriegen die auch ne höhere Rente,
also es ändert sich nichts.»

Das prinzipiell am meisten gesellschaftsgerechte Rentensystem geht so:

Alle zahlen den gleichen Prozentsatz ein.
Es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze.
Bei angenommen 10% Rentensatz zahlte man auf 1 Mio. Rentenbrutto 100.000 Währungseinheit / Monat. Bei weniger dann entsprechend weniger.

Die Rentenhöhe ist nach oben begrenzt. Mehr als max. (x) Währungseinheit gibt es nicht, egal wie viel man eingezahlt hat. Senkt generell den Prozentsatz Rentensatz für alle. Das ist die 1. Säule Gesetzliche Rente.

In den beiden völlig links-unverdächigen Ländern Schweiz und Japan ist das genau so, und es ist gesellschaftlicher Konsens. Einheitsrenten gibt es in beiden nicht, aber weniger ganz geringe Renten.

Eine 2. Säule sind Betriebsrenten. In DEU mit der Unterscheidung Beamte / Nicht-Beamte schwierg umzustellen.

Haben vielfach einen Hochschulabschluss

…… während sich andere, also die Niedrigrentenempfänger, bucklig geschafft haben um sie mit ihren Steuern zu unterstützen.

Rente Pension

Nur so eine Frage: Wer zahlt eigentlich die Beiträge für die Beamtenpensionen. Die Beamten?
Die Beiträge zur Rentenversicherung teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer(später Rentner).
Ähnlich verhält es sich mit den Leistungen zur Krankenversicherung, usw.

10:36 von Egleichhmalf

Dann können Sie sicher erklären, warum nicht alle Angestellten im ÖD mit Hochschulabschluss verbeamtet werden.

Es geht nicht um Neid Debatte als Totschlagargument, sondern um gerechte Berechnung von Renten und Pensionen.

Warum werden bei Pensionen nicht die durchschnittlichen Solde über alle Berufsjahren als Basis verwendet sondern die höchsten der letzten 2 Jahre?

Das wäre ein einfacher 1. Schritt zu mehr Gerechtigkeit gegenüber den Rentnern.

10:39, Rosemarie Hägele

>>Am 12. September 2021 um 09:50 von Wolf1905
>>Da kann ich mich ja noch mehr freuen, denn ab April 2022 komme ich mit knapp 66 Jahre in die (abschlagsfreie) Rente - toll für mich!<<

Sie Glücklicher! Wenn ich mir die Pläne für die Zwangs-Digitalisierung aller Berufe ansehe, wäre ich auch gerne schon im Rentenalter, um diesem Alptraum noch rechtzeitig zu entkommen.<<

Was soll ich mir denn unter „Zwangs-Digitalisierung aller Berufe“ vorstellen?

Wobei mein Beruf durchaus zwangsdigitalisiert wird. Ich bin Pianist und muss immer öfter, wogegen ich mich mit Händen und Füßen wehre, auf Digitalpianos, also Klavierimitationen, spielen.

Aber das meinen Sie wahrscheinlich nicht.

Augustus Cäsar vom 12. September 2021 um 10:33

Ach ne, und Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft arbeiten nicht 35-40 Jahre und haben vielfach Hochschulabschluß? Und hören sie damit auf, jeder hat die Chance Beamter zu werden. Diese Blasphemie muß ja nicht dazu führen, daß wir so horrend auseinanderklaffende Alterssicherungssysteme haben. Diese Zweiklassengesellschaft war vielleicht ein Relikt der Kaiserzeit aber nicht des 21. Jahrhunderts.

10:43 von frosthorn: Urteil aus 2002, nicht das aus 2021 ...

Die Renten werden definitiv niedriger besteuert als die Pensionen.
Erst bei Rentnern, die 2040 in Rente gehen, ist eine Gleichstellung gegeben.

Bei denjenigen, bei denen der zu versteuernde Rentenbetrag nur 50 % (bei Rentenbeginn in 2005) beträgt, fällt meist im Ergebnis dann keine Steuer an.
Beispiel:
Rentner mit 15000 Euro Rente
davon sind 50 % steuerfrei = 7500 Euro
7500 Euro sind zu versteuern, wobei hier noch die Werbungskosten- und Sonderausgabenpauschale und die Vorsorgeaufwendungen abgehen.
Der Rest beträgt dann rd. 6500 Euro und dieser Betrag liegt unter dem Grundfreibetrag, so dass dann keine Steuer für diesen Rentner anfällt.

Sehr gut

Renten erhöhen, Löhne stagnieren, Inflation steigt, Zinsen sinken...

100 Milliarden Zuschuss aus Steuermitteln in die Rentenkassen sind nicht genug.

Reform? Wozu, denn? Die größte Wählergruppe in Deutschland will nur, dass die Rente steigt und bekommt ihren Willen.

Alles Bestens, weiter so

10:47, harry_up @ fathaland slim, um 10:24

>>@ fathaland slim, um 10:24
“Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte Beamter werden.
Das ist bekannt.
ich bin trotzdem froh, keiner zu sein.“

Warum denn das?

Ich sehe bislang hauptsächlich Neider.<<

Die sehe ich immer und überall. Egal worum es geht. Es gibt ja sogar zahlreiche Foristen, die Flüchtlingen ihre unterhalb des Hartz4-Niveaus liegende „Rundumwohlfühlversorgung“ neiden.

Ich habe es mir schon vor langer Zeit abgewöhnt, mich darüber zu wundern.

Und warum ich froh bin, kein Beamter zu sein?

Weil ich mein selbstbestimmtes Leben liebe.

Rentenerhöhung

Jeder der heute arbeitet ist irgendwann auch Rentner, das sollten die bedenken die sich über die Erhöhungen aufregen. Ich bin der Meinung das die Beitragsbemessungsgrenze aufgehoben gehört und auch auf Kapitalerträge erhoben wird.

Ist es Zufall...

...dass diese Meldung zwei Wochen vor der Wahl kommt? Immerhin sind Rentner und Menschen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen, die deutlich größte Wählergruppe.

11:01 von Margitt.

Wer sollte Ihrer Meinung nach denn die Richter und Beamte (nicht zu Unrecht "Staatsdiener" genannt) bezahlen?
----------------------

sie betonten der Steuerzahler bezahle deren Pensionen
und ich erwähnte auch die laufenden Bezüge

wo haben sie ein Problem mit der Aussage ?

Am 12. September 2021 um 10:36 von Egleichhmalf

" Den Leuten, die sich alle Jahre …

… wieder an der Neiddebatte hinsichtlich Beamtentum beteiligen, war es doch freigestellt, selbst Beamte zu werden. "

Es geht nicht um Neiddebatte, sondern lediglich um den Rentenzugang, Beamte mit 71,75 Prozent bei 40 Jahren, Arbeiter mit zur Zeit 2021 47,5 Prozent bei 45 Jahren.
Wenn Beide das selbe hätten, also 40 Jahre und 70 Prozent, dann wäre das gerecht.
Der Unterschied ist die Höhe und die Zeit, dabei werden die Pensionen und Gehälter auch noch von den Steuern aller Bürger getragen.
Was ja bei Rentnern nicht in dem Maße zutrifft, Lohn gar nicht, bei Rente einen Zuschuss.
Also mit Neid hat das nichts zu tun, sondern mit nackten Zahlen, und dem was der jeweilige zur Verfügung hat.
Arme Rentner die 40 Jahre gearbeitet haben gibt es viele, arme Pensionäre die 40 Jahre im Dienst waren, sind nirgends bekannt.
Oder kennen Sie welche?, beides sind Menschen die ihr Leben lang gearbeitet haben.

10:58 @ fathaland slim

"... Wer in der „freien Wirtschaft“ angestellt ist und gut verdient, hat auch eine gute Altersversorgung."

Schon richtig,
nur schauen Sie sich die Diskrepanzen im Artikel an, demnach bekommen nur 18% der Rentenempfänger mindestens 1.500 €, während es bei den Pensionen eher umgekehrt ist.

@ Ben Sharpsteen

Dienstwagen? Klar, jeder der nicht Beamter wurde machte das nur weil er ja nen Dienstwagen bekommt in der freien Wirtschaft. Bitte besser und fachlicher argumentieren
Schönen Sonntag noch

@frosthorn... Es gibt keinen Generationenvertrag

Das Problem an der Argumentation ist einfach, dass es keinen Generationenvertrag gibt. Entsprechend müssten die Alten ja auch mal irgendwas machen. Einfach rumexistieren und sich auf den irgendwann mal entrichteten Beiträgen verlassen - das können die Jüngeren eben auch nicht.
Passenderweise reichen ja die Beiträge der Jüngeren schon lange nicht mehr, um das System stabil zu halten.
.
Und jaaaa - liebe liebe Alte. Es sind heute die Jungen, die die Werte leben, die ihr uns beigebracht habt. Egomanie und Ellenbogen - Also Solidarität .. die wurde in der Schule abtrainiert. Jeder ist sich selbst der Nächste.
.
Also - wer meint zu wenig Rente zu bekommen, der kann ja mal seine Kinder fragen, ob diese nicht für Mama 100 Euro über haben. Haben die natürlich nicht, es ist andersrum.
.
Kinderarmut kümmert niemanden, Altersarmut ist das Top-Thema. Das sagt dann auch alles. Die einen bekommen keine Chance, die anderen den Hals nicht voll.
Egomanie eben - die haben wir von euch gelernt.

10:39 von Leipzigerin59: Beamte / Angestellte

Ich wollte mit meinem Beitrag um 10:09 Uhr auf das Verhältnis der Beamten mit/ohne Hochschulabschluss zu dem Verhältnis der Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft mit/ohne einen Hochschulabschluss hinweisen.
Innerhalb der Gruppe der Beamten haben deutlich mehr einen Hochschulabschluss als dies innerhalb der Arbeitnehmer der freien Wirtschaft der Fall ist.
Denn es gibt in der freien Wirtschaft viele Lohnempfänger, die keinen Hochschulabschluss benötigen.
Sehen Sie sich doch die Beschäftigten von Großunternehmen wie BASF, Daimler, Audi, etc. an. Dort sind natürlich auch Hochschulabgänger, aber die große Mehrheit der dort Beschäftigten hat keinen Hochschulabschluss.
Bei den Beamten sieht dies etwas anders aus, weil bereits der gehobene Dienst mittlerweile ein Studium (Fachhochschule) erfordert.

11:11 von wenigfahrer

Die horrenden Mietkosten machen sehr viele Menschen, besonders Rentner arm.
----------------------
.
unterschiedlich !
während im Saarland 65 % ne eigene Immobilie haben
haben es nur 17 % in Berlin
von daher ....
stellt sich das nicht für alle als ein Problem dar

„Beamte werden nach dem

„Beamte werden nach dem Lebenszeitprinzip eingestellt.“

Und können - schwups - eine höhere Pension erhalten, wenn Sie noch kurz vor Eintritt ins Rentenalter hochgestuft werden.
Sie erhalten ein Altersruhegeld, dass höher ist, als das, was ihnen gem. jahrelanger Arbeit zustehen würde.
Eine gelebte Praxis, die den Steuerzahler noch mehr kostet.

Chefin der Rentenversicherung: "Ordentliches Renten-Plus" in Si

Die durchschnittliche Rente in Westdeutschland beträgt 1539 Euro brutto. In Ostdeutschland beträgt sie 1495 Euro brutto.
Die durchschnittliche Neurente, also Renten die zum ersten Mals gezahlt werden, betragen 989 Euro brutto. Hier zeigt sich die Wirkung der Rentenreformen, die ein Ergebnis der Rentenkommissionen sind. In ihnen waren auch Vertreter von Versicherungen wie Raffelhüschen und Rürup (ERGO-GRuppe).

@Walter2929

">>... denn wenn Löhne steigen, sollen auch Renten steigen. Allerdings ist das Fehlen einer automatischen Rentenabsenkung bei fallenden Löhnen falsch.<<

Wann wurde den jemals ein ausgehandelter Tarif gesenkt?"

Es gibt bei weitem nicht nur Tariflöhne, und der Beschäftigungsgrad und die Beschäftigungsintensität spielen bei der Lohn- und Einkommensberechnung ebenfalls eine große Rolle. Tatsächlich sind Löhne bereits mehrfach stark gefallen: während der Finanzkrise 2008, während der Corona-Krise. Renten können nicht verringert werden, weshalb sie auf diese Weise überproportional ansteigen relativ zur Lohnentwicklung.

Stimmt aber

@11:00 von Walter2929
„“Wann wurde den jemals ein ausgehandelter Tarif gesenkt?““

Noch nichts von „niedrigeren Einstiegslöhnen“ gehört.
Und das Gejammer vom Fachkräftemangel müsste lauten „Mangel an Billiglöhnern“
Im öffentlichen Dienst gibt es sowas nicht. Da sind die Einstiegsgehälter fix und es werden die Stellen nicht mit Billigbeamten besetzt.

@Leipzigerin59;

Da der Staat im Falle von Beamten der Arbeitgeber ist und bleibt, bleibt einem Arbeitgeber Staat auch nichts andres übrig, als seine Anteile an der Versorgung aus Steuermitteln zu zahlen - und Beamte zahlen auch ein: nicht nur durch Steuern, die sie bezahlen, auch durch Abzug von ihrem Grundgehalt vor der Versteuerung nach uralter Abmachung fifty/fifty; deswegen versteuern sie auch ihre Pensionen. Um allem Neid vorzubeugen: von zugesicherten 75 % vom letzten Ggehalt als Pension sind die Verkürzungen gelaufen wie bei den Renten; von Beihilfebeträgen für die nicht vom Arbeitgeber gezahlten Beiträge für die Krankenversicherung gelten dieselben Kürzungen wie bei den Krankenkassen. Es gibt sogar pauschale Abzüge für Anteile von Medikamenten selbst dann, wenn sie gar keine Medikamente nehmen. - Also, Neid ist nicht angebracht, schon gar nicht, Rentner und Pensionäre gegeneinander auszuspielen. Es fehlt die Versicherung für ausnahmslos ALLE, Milliardäre bis zu deutschen Leiharbeitern. -

@H. Hummel um 11.11 Uhr die Zweite

Wenn jemand nach seiner persönlichen Ausrichtung in den Pflegedienst geht, ist er nach Ihrer Meinung also einfach selber Schuld, wenn er sich im Alter dann keinen Pflegedienst mehr leisten kann.
Hätte er sich doch einen Job suchen sollen, der eine ordentliche Rente sichert.

So ein Unsinn.
Keinem, der einen Beruf ergreift, sollte so etwas im Kopf herumgehen, weil jede langjährige Tätigkeit mit einem Altersruhegeld, das ein menschenwürdiges Leben ermöglicht, belohnt werden muss.

Zu 10:54 von Sisyphos3 -Vergleiche hinken gewaltig!

10:33 von gman
In der sogenannten freien Wirtschaft gibt es mindestens soviele hoch qualifizierte Mitarbeiter wie im Beamtentum. Unterschiede in der Qualifikation gibt es hier wie dort. Das ist keine Begründung für die geringere Altersversorgung im Vergleich zwischen Renten und Pensionen.
....................
was wollen sie mir damit sagen ?
verstehen tu ich´s nicht
[..]
und ich stellte fest dass das Rentenniveau, eben das Verhältnis Rente zu Gehalt schlechter ist als das bei Beamten

@Sisyphos3, ich will damit sagen, dass solche Vergleiche gewaltig hinken. Außerdem und schon weil Beamte kein Gehalt bekommen.
Für Beamte gelten immer noch die Grundsätze des Beamtentums. Danach erhält ein Beamter im Unterschied zu einem Arbeitnehmer kein Entgelt für eine Leistung, sondern wird für seine Dienste vom Staat alimentiert.

Siehe z.B. hier ging es um die Alimantation von Beamten:
"https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/bvg15-095.html

In Österreich ist der Staat

In Österreich ist der Staat aber die Beamten nicht abhanden gekommen oder. In der Unionspartein sitzen viele die den ärmeren Sichten einfach nichts gönnen. Die Amthors, Kubans und Ziemiaks, die lachen sich doch tot, wenn sie die Flaschenfischer sehen.

11:11 @ Sisyphos3

Ich habe genügend Beispiele aufgezählt,
die für Ungerechtigkeit sprechen.

Des Weiteren ist schon die Berechnung
der Renten und Pensionen ungerecht.

10:18 von schiebaer45

wer widerspricht ihnen ?

Ein Mensch der arbeitet sollte auch von seinem Lohn ne Familie ernähren können
ebenso muß es für ne ausreichende Rente reichen.

Nur steckt der Teufel (wie immer) im Detail

arbeitet auch jeder entsprechend und bezahlt Beiträge
woraus er letztlich seine Ansprüche ableitet ?

Rentensystem der deutschen ist überholt

Wen man dies so hier liest ist vieles eine Neid Debatte, typisch deutsch.

Was bitte spricht gegen eine Bürgerversicherung und weiterhin für eine große Reform der Rentenversicherung?

Wieviele selbständige zahlen nichts ein und wen es schlimm läuft liegen sie im Rentenalter dem Staat auf der Tasche weil sie Sozialhilfe bekommen.

Was ist daran verkehrt nach dem Vorbild Österreich oder den Niederlanden, oder den skandinavischen Ländern die Rentenversicherung zu reformieren, es wird nur gejammert und keine Partei will es anpacken, nur die dummen Sprüche die rente ist sicher, wie sicher kann jeder der etwas Mathematik kann selber ausrechnen.

Nur Deutschland steht für Diskussionen und endloses dagegen und ja wen und ja was wird dann.
Nur machen will keiner aber alle reden von einer sozial gerechten und sicheren Rente,
Unsere tenten sind sozial ungerecht und im Jahre 2021 schon 20 überholt,
Sorry ich kann es nicht mehr hören.
Machen statt Jahr zu reden und zu verdummen,

von Aufmerksamleser Ich habe

von Aufmerksamleser
Ich habe soeben nach Ihrem Kommentar einmal nachgesehen was der Unterschied zwischen Arbeitnehmer in der Freien Wirtschaft bzw als Beamter ist.
Bei einem Bruttoeikommen von 3000,00€ und einer Lohnsteuerklasse III fallen für beide einen Lohnsteueranteil von ca. 250,00 € an.
Der Unterschied, ist dass bei den Beamten der komplette Sozialversicherungsanteil entfällt. dafür muss der Beamte einen Betrag für die Krankenversicherung (Privatversicherung) bezahlen. Dieser ist aber wesentlich geringer als wenn ich mich als Privatversicherten anmelde. Der große Unterschied, ist meiner Meinung nach auch, dass der Staat immer seinen Mitarbeitern die Steuer aus der linken Tasche entnimmt und den Mitarbeitern ausbezahlt um danach wieder in die Rechte Tasche als Einnahmen verbucht.

Zu 10:58 von fathaland slim

Wer in der „freien Wirtschaft“ angestellt ist und gut verdient, hat auch eine gute Altersversorgung.

Ja und, es ging um die Unterschiede zwischen staatlich sanktionierten Renten und Pensionen.
Über zusätzliche Altersversorgung, Direktversicherung, Riester & co..
Pensionszusagen in der Wirtschaft (aktuell ist die Bahn groß im Gespräch), das würde hier den Rahmen sprengen, darüber könnte man Bücher füllen. Bei manchen gehen die extrem wachsenden Verpflichtungen an die Existenz.
Wie bei der Negativzinspolitik der EZB die "freie Wirtschaft" die Rückstellungen für Pensionszusagen bilden soll, steht in den Sternen.
Der Staat holt es bei seinen Pensionsverpflichtungen vom steuerzahlenden Bürger zur gegebenen Zeit.

Am 12. September 2021 um 11:11 von Sisyphos3

" Ich war Angestellter in einem Großbetrieb
Vermute mal mein Gehalt war höher als in einer vergleichbaren Tätigkeit beim Staat
Aber mein Betrieb zahlt mir ne großzügige Betriebsrente
(ohne dass ich da Beiträge zahlen mußte)`
Sinn der Übung dass durch die Kappung in der Rentenbemessungsgrenze
keine allzu große Versorgungs - Lücke zwischen letztem Gehalt und Rente entsteht
macht ungefähr 50 % der staatlichen Rente aus, welche ich zusätzlich kriege
also wo soll ich mich ungerecht behandeln fühlen ? "

Nun ist das für die meisten Menschen aber nicht die Regel, nur ein kleiner Teil arbeitet in solchen Großfirmen ( Großbetrieb ), und Betriebsrente bekommen auch nur etwa 50 Prozent, bei sehr vielen Arbeitnehmern, gibt es so etwas gar nicht.
Ich hatte zum Beispiel nie die Möglichkeit einer Betriebsrente, also lässt sich Ihr Beispiel nicht generell vergleichen.
Natürlich gibt es immer Menschen die auf der Sonnenseite leben, darum geht aber nicht.

11:28 von Kleinschnittger

Nur so eine Frage: Wer zahlt eigentlich die Beiträge für die Beamtenpensionen. Die Beamten?
-------------------

wo liegt eigentlich ihr Problem

das ist doch nur ne Setzung
die besagt bei der Kohle die der Beamte kriegt ist sein Rentenbeitrag oder seine Krankenkasse abgezogen
man könnte ja auch dem ne kostenfreie Werkswohnung zur Verfügung stellen
oder nen Firmenwagen, den Platz im KiGa für die Kinder oder wie im Bergbau früher die Deputats Kohle
oder jede Woche 2 Kisten Haustrunk für Brauereimitarbeiter

Gerechtigkeitsdebatte

Wieder eines der Themen bei denen m.E. eine faire Diskussion über Privilegien (Anspruch auf eine Mindestpension von 1.573 Euro nach fünf Berufsjahren verglichen mit ähnlichem Rentenniveau nach 45 Berufsjahren) und eine Angleichung der Renten und Pensionen mit dem Begriff „Neiddebatte“ von vornherein abgewürgt werden soll. Wie wäre es mit dem Begriff Gerechtigkeitsdebatte?

Logisch, jede/r hätte die Chance gehabt, selbst verbeamtet zu werden. Menschen, die als MFA, Pflegekräfte, Einzelhandelsbeschäftigte, Logistikfachkräfte etc. tätig sind, sind selbst schuld, wenn diese als Dank für ihre systemrelevanten (war da nicht was?) Tätigkeiten mit Altersarmut abgespeist werden. Die einen haben es halt geschafft und die „richtige“ Entscheidung getroffen – die anderen den falschen Weg gewählt.

Interessant fände ich zu wissen wie viele der hier mit dem Begriff Neid operierenden Foristen selbst (angehende) Pensionäre sind.

11:28 von Kleinschnittger

< Wer zahlt eigentlich die Beiträge für die Beamtenpensionen. Die Beamten?
Die Beiträge zur Rentenversicherung teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer(später Rentner). >

Das Beamtensystem ist ein anderes System wie das System der Arbeitnehmer, die über die gesetzliche Sozialversicherung versichert sind.
Ihre Frage isoliert gestellt, macht wenig Sinn.
Sie müssen das Gesamtpaket betrachten und vergleichen.

Dass die Abschaffung des Beamtensystems aber für den Staat (=Steuerzahler) teurer würde, als es so zu belassen wie es ist, sagen etliche Experten, die das durchgerechnet haben.
Nur ein Beispiel:
In Sachsen-Anhalt hätte im Jahr 2016 dieses Bundesland als Arbeitgeber-Anteil 90 Mio Euro an die GKV für die Beamten zahlen müssen, wenn es die Beamten zu normalen Arbeitnehmern gemacht hätte.
Für die Beihilfen im Krankheitsfall hat aber das Land Sachsen-Anhalt nur 35 Mio Euro an die Beamten zahlen müssen.
Allein bei der Krankenvers. hätte das Land Sachsen-Anhalt 55 Mio Euro draufgelegt.

Am 12. September 2021 um 11:30 von fathaland slim

>>Was soll ich mir denn unter „Zwangs-Digitalisierung aller Berufe“ vorstellen?<<

Man braucht nur den Artikel: >Wie Deutschland digitaler werden soll< vom 12.8.21 um 12h26 anzuklicken.
Dort heißt es: >Dass Deutschland digitaler werden muss, ist unbestritten.<
Der Artikel bezieht sich vorwiegend auf Staat und Verwaltung, was dann aber letztendlich wieder in die Berufe übergreifen wird. In meinem Fall: die Digitalisierung des Gesundheitswesens, die zunehmend dazu führt, dass Mediziner und Therapeuten zwangsweise immer mehr Zeit vor dem Computer verbringen müssen, die ihnen dann für die Patienten fehlt.
Und deswegen wäre ich glücklich, schon jetzt in Rente zu dürfen.

11:15, Franz-Josef - 1

>>Wer hat das Rentenniveau abgesenkt?
Nachdem seit Jahrzehnten die Rente "reformiert" wurde und per Saldo immer weniger dabei herauskam, hat die Rot-Grüne Koalition unter H. Schmidt vor 20 Jahren zum Generalangriff geblasen und die Rente mit dem Ristermodell weiter drastisch in den Keller gefahren.<<

Man kann Helmut Schmidt sicherlich viel nachsagen, aber das ganz gewiss nicht.

Am 12. September 2021 um 11:37 von fathaland slim

" Und warum ich froh bin, kein Beamter zu sein?

Weil ich mein selbstbestimmtes Leben liebe. "

Jetzt musste ich mal schmunzeln, ich kenne ja einige in meinem Umfeld, die sind Beamte, bei Zoll oder Schule und Polizei oder Stadt.
Bis jetzt hat noch keiner geäußert, das er oder sie sein Leben nicht selbstbestimmt leben kann. Eher das Gegenteil, viel Urlaub und gutes Geld, und einige andere Dinge, wie Vorruhestandreglungen, macht alle zu sehr zufriedenen Bürgern.
Sorgen sind eher Fremdbegriffe, meist arbeiten auch noch Beide in ähnlich gelagerten Jobs, es gibt Menschen den geht es da wohl eher schlechter ;-).

Internationaler Vergleich

Wieder einmal bekommen wir das übliche Spiel vorgesetzt:
Spalten, wo die Politik unerklärbar wird, weil schlicht falsch.
Wieder einmal wird gegengerechnet : Beamte einerseits und Angestellte bzw. Arbeiter andererseits. So läßt sich leicht verschleiern, daß im EU- Vergleich der deutsche Rentner ganz hinten steht, bezogen auf die Produktivität und den letzten Nettolohn. Wer fragt da noch, wann die französischen Eisenbahner in Rente gehen und zwar abzugsfrei (54) mit 75% des letzten Nettolohns- oder der italienische Arbeitnehmer, der griechische, der niederländische....?
Jetzt heißt es: Die bösen Beamten bekommen zu viel! Es soll gefälligst allen gleich schlecht gehen!
Jeder hat heutzutage die Möglichkeit im Internet die Rentenregelungen der EU- Staaten zu finden. Man möge sich einmal die Mühe machen und staunen!
Jetzt sollen die deutschen Arbeitnehmer noch länger arbeiten, was gesundheitlich nur Wenigen möglich sein wird, also kommt die nächste Rntenkürzung. Danke!

Zu 11:46 von MrEnigma "von euch gelernt."

@MrEnigma, fragen Sie mal die Nachkriegsgeneration was sie von ihren Eltern gelernt haben.
Da war wirkliche Armut, nicht nur Kinderarmut.
Das Top-Thema war das Überleben.
Was heute ist wurde danach aufgebaut. Wer hat sich da die "Egomanie" und das Anspruchsdenken antrainiert? Wer steht Schlange für das neueste Smartphone etc. pp.
Sicher nicht die Rentner.

11:11 von Sisyphos3: Betriebsrente, gut dass Sie das ansprechen

< Aber mein Betrieb zahlt mir ne großzügige Betriebsrente
(ohne dass ich da Beiträge zahlen mußte)` >

Diesen Vorteil, den viele Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft nutzen können, haben die Beamten nämlich nicht.
Eine Betriebsrente ohne eigene Beitragszahlung. Toll für jeden, der das nutzen kann.

11:45 von Leipzigerin59 10:58 @ fathaland slim

nur schauen Sie sich die Diskrepanzen im Artikel an, demnach bekommen nur 18% der Rentenempfänger mindestens 1.500 €, während es bei den Pensionen eher umgekehrt ist.
----------

wäre es nicht besser gleichzeitig die Gehälter/Bezüge zu betrachten
von beiden Gruppen
schon der Vergleichbarkeit wegen ?
vielleicht ist da auch ne gewisse Diskrepanz zu erkennen

@ Vaddern, um 11:49

“Und können - schwups - eine höhere Pension erhalten, wenn sie noch kurz vor Eintritt ins Rentenalter hochgestuft werden.“

So ist das also.
Mir war das bislang nicht bekannt, muss ganz neu sein.

Am 12. September 2021 um 09:26 von AufgeklärteWelt

Merkel war hier wie auf so vielen Gebieten eine Total-Versagerin.
__
Ich würde jede Wette eingehen, dass Sie sich nochmal rau Merkel zurück wünschen würden. Im übrigen hat die CDU NIE alleine regiert, zeitweise war sie garnicht in der Regierung. Das Renten/Pensions-Thema ist für alle ein heisses Eisen, an dem sich JEDER die Finger verbrennt, weil es quasi kaum aufzudröseln ist aufgrund der jahrzehntelangen Anwartschaften kaum zweigleisig zu bedienen sein wird. Auch nicht von anderen Parteien. Eine Mindestrente gibt es in Form von Grundsicherung, die nach xx Jahren Arbeit aufgestockt wird. Andere Länder, wie die Schweiz haben eine Säule in Form von Kapitalerträgen. Das würde hier bestimmt auf grosse Widerstände stossen. Insbesondere von Bürgern, wie Ihnen.
Also, Ihr Vorschlag ? Sollte aber realistisch und finanzierbar sein ? Da haben sich schon andere graue Haare wachsen lassen, ohne eine Lösung zu finden. Aber meckern geht ja immer.

@Leberkas, 10.00h

Das wird nicht passieren.
Die Parlamentarier sind ja nicht dumm.
Sie haben die Anpassung ihrer Diäten an die allgemeine Einkommensentwicklung gekoppelt und nicht an die Einkommensentwicklung im öffentlichen Dienst.
Das wäre ein schlechtes Geschäft für sie gewesen.

@Armagedon - Wenn man Renten und Pensionen vergleicht

Diesen Vergleich können sie aktuell bei der Bahn machen

Gleiche Arbeit unterschiedliche Löhne,Renten & Pensionen

Beamte bekamen Lohnerhöhung & Corona Geld
und die Angestellten Nullrunde, Betriebsrentenstreichung
und kein Corona Geld.

Da kann man doch verstehen warum die ehemaligen nicht verbeamteten Reichsbahner & die GDL streiken.

@Mr. Enigma, 11:46, Generationenvertrag

Das Problem an der Argumentation ist einfach, dass es keinen Generationenvertrag gibt. Entsprechend müssten die Alten ja auch mal irgendwas machen. Einfach rumexistieren und sich auf den irgendwann mal entrichteten Beiträgen verlassen - das können die Jüngeren eben auch nicht.

Ist Ihnen tatsächlich nicht klar, dass Sie, was den Generationenvertrag betrifft, von Geburt an bis Sie den ersten Euro verdienen, schon im Soll waren? Haben Sie Ihre eigene Geburt schon mit Zeitungsaustragen verdient? Ihren Kindergarten, Ihre Schule, Ihre Ernährung und Gesundheit im Kinder- und Jugendalter? Nein, das haben die bezahlt, die Ihrer Meinung nach "einfach rumexistieren". Und zwar ohne sich zu beklagen über die "Kinder, die einfach rumexistieren, ohne was zu leisten". Bereits damals hat der Generationenvertrag, dessen Existenz Sie bestreiten, voll zu Ihrem alleinigen Vorteil durchgeschlagen.
Meckern Sie weiter, wenn Sie Ihren Teil des Vertrages erfüllt haben.

11:45, Leipzigerin59

>>10:58 @ fathaland slim
"... Wer in der „freien Wirtschaft“ angestellt ist und gut verdient, hat auch eine gute Altersversorgung."

Schon richtig,
nur schauen Sie sich die Diskrepanzen im Artikel an, demnach bekommen nur 18% der Rentenempfänger mindestens 1.500 €, während es bei den Pensionen eher umgekehrt ist.<<

Das heißt, daß 82% der Arbeitnehmer weniger als etwa 2250€ monatlich netto verdient haben.

Wie kann man mit solchen Löhnen die momentanen Mieten zahlen?

Ich verstehe unser Land immer weniger.

Am 12. September 2021 um 09:42 von frosthorn

Da wird schon bald die Empörung losbrechen, dass "schon wieder die Rentner" eine Extrawurst bekommen, während die jüngere Generation das alles bezahlen muss. Schon interessant, wie in unserer Gesellschaft immer jeder sofort als privilegiert gilt, der etwas kriegt, was andere nicht etwa gar nicht, sondern früher oder später auch bekommen. Das können dann heute mal Lokführer, morgen Rentner sein.
__
Es kommt zwar sehr selten vor aber hier muss ich Ihnen recht geben. Es wird ja auch immer wieder ein anderes System hinsichtlich der Beamten/Pensionen gefordert. Wie man das aber bewerkstelligen könnte, da hat sich schon manch einer die Zähne dran ausgebissen.
Scheint ein quasi unlösbares Problem zu sein, dass immer wieder in die Zukunft verschoben wird. Und zwar von allen Parteien, weil es sich irgendwie nicht lösen lässt.

@Margitt, 09.52h

Sie mühen sich immer wieder ab und haben selbstverständlich recht.
Nur das will doch niemand hören.
Passt nicht ins Neidschema.

@stgtklaus, 10.09h

Beamte arbeitem selten auf dem Bau, dafür aber z.B. bei der Polizei mit einem sehr hohen Verletzungsrisiko.
Die Beamtenschaft besteht nicht nur aus Lehrern und Verwaltungsmenschen.

11:47 von Margitt.

Wie viele der BeamtInnen bei Post, Bahn, Telekom hat einen Hochschulabschluss? Wie viele davon mit ohne Hochschulabschluss sind von Altersarmut betroffen?

11:27, Ölfriede

>>Haben vielfach einen Hochschulabschluss
…… während sich andere, also die Niedrigrentenempfänger, bucklig geschafft haben um sie mit ihren Steuern zu unterstützen.<<

Niedrigrentenempfänger haben in ihrem Arbeitsleben meist zu wenig verdient, um nennenswert Steuern zu zahlen.

@ Sisyphos3 10:02 stimmt nicht.

folgendes findet man über die Pension von Postboten. (nur so als Beispiel)

"Im Schnitt bekommt jeder von ihnen eine Durchschnittspension von 2940 Euro brutto."

Da muss man schon sehr gut verdienen und vor allem eine viel qualifiziertere Ausbildung in der freien Wirtschaft haben.

@wenigfahrer um 11:44 / Egleichmalf

<<< " Den Leuten, die sich alle Jahre …

… wieder an der Neiddebatte hinsichtlich Beamtentum beteiligen, war es doch freigestellt, selbst Beamte zu werden. "

Es geht nicht um Neiddebatte, sondern lediglich um den Rentenzugang, Beamte mit 71,75 Prozent bei 40 Jahren, Arbeiter mit zur Zeit 2021 47,5 Prozent bei 45 Jahren.
Wenn Beide das selbe hätten, also 40 Jahre und 70 Prozent, dann wäre das gerecht. <<<

Geht absolut nicht, 70% für alle! Was glauben Sie denn, wenn ein Besserverdienender (AT-Angestellter) z. B. ein monatliches Gehalt von ca. 10.000,- Euro verdient - der müsste dann ca. 7.000,- Euro Rente bekommen… völlig utopisch! Das wäre „Schlaraffenland“ und eine noch größere Neiddebatte.
Eine Einheitsrente für alle wird auch keine Lösung sein, weil auch die Lebensarbeitszeit zu berücksichtigen ist.

Okay, ich habe dafür keine Lösung (bin nicht vermessen genug, um das zu behaupten), aber in der kommenden Regierung sollte eine Expertenkommission dies ganz genau prüfen!

Ordentliches Renten-Plus?

Das wird nicht passieren.

Die geplanten weiteren Ausbeutungen durch höhere Steueren, GEZ Umlagen, EEG , CO2 Kosten und ganz schlimm wirds mit der neuen Grundsteuer der Länder und Komunen werden.
Gerade Rentner die schon immer ordentlich , Eigenverantwortlich und umweltgerecht sowie sparsam leben müssen haben da keinen Fianziellen Spielraum mehr.

Also gut aufpassen bei der Wahl und nicht auf trojanische Pferde reinfallen.

Am 12. September 2021 um 11:57 von OlliH

Und das Gejammer vom Fachkräftemangel müsste lauten „Mangel an Billiglöhnern“
Im öffentlichen Dienst gibt es sowas nicht. Da sind die Einstiegsgehälter fix und es werden die Stellen nicht mit Billigbeamten besetzt.
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Vllt rührt es daher, dass so oft vom "faulen" oder desinteressierten Beamten die Rede ist, wobei ich das nicht pauschal sagen will.
Leider ist es aber so, dass es bei Beamten eben leider NICHT nach Leistung geht. Der engagierte Beamte, der während seiner Arbeitszeit engagiert arbeitet und vieles schafft, verdient keinen Cent mehr, als derjenige, der nur seine Zeit absitzt. Nicht einmal mit (schnellerer)Beförderung kann der Fleissige rechnen, da nach Alter und Dienstzeit befördert wird. Einen "Rausschmiss" riskiert der Faule auch nicht.
Wenn er nicht gerade mit der Hand in der Portokasse erwischt wird, bleibt er Beamter auf Lebenszeit. Beamtentum ist quasi das Gegenteil von Funktionalität und Effektivität.

diese Partei kommt nicht über 5%

von PaulinaS @
Das ist auch gut und richtig so.

Nur weil ich einem Punkt des dem Wahlprogramm zustimmen kann , darf ich dei schlimmen und gefährlichen andern Punkte und 40 Jahre DDR Unrechtsstaat nicht vergessene.

Dan dürfte ich ja besser AFD wählen da passen sogar mehrere Punkte und ist schon 70 Jahre vorbei.

Am 12. September 2021 um 11:54 von Bernd Kevesligeti

. Hier zeigt sich die Wirkung der Rentenreformen, die ein Ergebnis der Rentenkommissionen sind. In ihnen waren auch Vertreter von Versicherungen wie Raffelhüschen und Rürup (ERGO-GRuppe)
__
Aha, und wer noch, oder waren das nur die beiden ? Wenn schon, dann bitte ein wenig mehr Ausgewogenheit, die totsicher auch vorhanden war. Sie schinden hier wieder den Eindruck, als seiennur Vertreter der Wirtschaft in dieser Kommission gewesen, was ja überhapt nicht stimmt !

12:06 von Bear9

Nur Deutschland steht für Diskussionen und endloses dagegen und ja wen und ja was wird dann.
Nur machen will keiner aber alle reden von einer sozial gerechten und sicheren Rente,
Unsere tenten sind sozial ungerecht und im Jahre 2021 schon 20 überholt,
Sorry ich kann es nicht mehr hören.
Machen statt Jahr zu reden und zu verdummen,

An eine umwälzende Reform scheint sich niemand so richtig ran zu trauen. Nun ist es ja auch so, dass der größte Teil der PolitikerInnen vom Pensionssystem profitiert.

11:10 von Franz-Josef - 1

Mit Ausnahme ganz weniger Funktionen (Richter u.ä.) braucht es kein Beamtentum mehr
----------------
.
und ausgerechnet Richter sind keine Beamten

12:12, gman

Was meinen Sie mit „staatlich sanktionierten Renten“?

vor der Wahl "Geschenke"

vor der Wahl "Geschenke" verteilen, nach der Wahl wieder einsammeln

Pensionen und Renten

die Unterschiede zwischen Pensionen und Renten beruhen nur auf den unterschiedlichen Berechnungsverfahren: Rentner bekommen 48% vom Durchschnittsgehalt des eigenen Arbeitslebens, Beamte 67% des letzten Gehalts.

12:23, Rosemarie Hägele @11:30 von fathaland slim

>>. In meinem Fall: die Digitalisierung des Gesundheitswesens, die zunehmend dazu führt, dass Mediziner und Therapeuten zwangsweise immer mehr Zeit vor dem Computer verbringen müssen, die ihnen dann für die Patienten fehlt.<<

Verbrachte man früher nicht wesentlich mehr Zeit mit Papierkram?

Anspruchsdenken bei Bürgern sehr hoch

Wer - wie durchschnittlich - 38 Jahre arbeitet und 10% seines Einkommens (+10% Arbeitgeber) in die Rente steckt, kann nicht erwarten dann 19 Jahre mit einer üppigen Rente zu leben. Irgendwo muss das Geld ja herkommen und 20% Einzahlungen in 38 Jahren reichen nun mal nicht zu mehr als 50% des letzten Lohns/Gehalts.
Es zeigt sich wie bei so vielem, die Leute sind selbst schuld. Die eigene Unfähigkeit wird dann mit Hilfe mitfühlender Journalisten auf die Politiker und Staat übertragen. Populismus pur - es sind immer andere Schuld, selbst trägte frau/man keinerlei Verantwortung. Der Staat steckt schon 100 Milliarden jährlich in die Rente, trotzdem meckern alle.

Ich fordere die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen

in der Renten- und Krankenversicherung. Und zwar gerade weil ich ein Leben lang mit meinen Gehältern darüber lag.

Mich hat es immer beschämt, dass jeder Geringverdiener prozentual mehr in die Sozialkassen einzahlt als ich mit meinem Gehalt als "Besserverdienender".
In vielen Ländern ist das so, dass es keine Grenze bei der Einzahlung gibt, wohl aber bei der Auszahlung. Geldsäcke wie ich haben im Gegensatz zu den Habenichtsen die Möglichkeit, parallel eine private Vorsorge aufzubauen. Aber genau die wollen das nicht. Das ist unerträglich.

"Die Renten werden definitiv

"Die Renten werden definitiv niedriger besteuert als die Pensionen. Erst bei Rentnern, die 2040 in Rente gehen, ist eine Gleichstellung gegeben."

Das kommt daher, weil die Beiträge zur Rentenversicherung aus bereits versteuerten Einkommen gezahlt wurden. Beamte zahlen keine Beiträge, weder aus versteuertem noch aus unversteuertem Einkommen.

11:24 von fathaland slim

Das Pensionsniveau ist von 81 Prozent auf 72 gesunken.
Das Rentenniveau allerdings von 62 auf 48 Prozent.

Allein diesen Unterschied empfinde ich als ungerecht. Viele Löhne und Gehälter sind eben nicht vergleichbar hoch und es besteht für viele Menschen niemals die Möglichkeit dieses Niveau ansatzweise zu erreichen.

Der Staat finanziert den BeamtInnen als eine Säule so etwa wie eine "Betriebsrente". Wie viele Unternehmen tun dies und wie viele AN sind heutzutage ihr Leben lang in einem Unternehmen?

Rentensystem ist eine der Folgen der unionsgeführten Regierungen

Wer sich über das Rentensystem in Deutschland aufregt, hat sicher bei den Wahlen als Arbeitnehmer und als späterer Rentner nie die Union gewählt.
Denn die Union stellte nahezu immer die Regierungen im Bund.
Bekanntermaßen macht die Union Politik für die Großunternehmen, Spitzenverdiener und Vermögenden.
Für Arbeitnehmer, die nicht zu den Spitzenverdienern zählen, hat die Union nichts in ihrem "Programm".
Schon das Wort "Programm" ist eigentlich falsch gewählt, weil die Union nie ein konkretes Wahlprogramm hatte.
Denn es wäre dann umso leichter erkennbar, dass dieses Wahlprogramm nichts für die Normalbürger enthält.

Gerade das Rentensystem wäre sicher verbesserungswürdig:
Es ist im Vergleich zu anderen EU-Ländern deutlich schlechter.
Wer auf die Beamten schilt, sollte nicht vergessen, dass dies kein Argument dafür ist, dass es allen gleich schlecht gehen muss. Man sollte also das Rentenniveau der Rentner anheben, anstatt das der Beamten senken zu wollen.

Besser gestellte Beamte

1. welche Beamte sind denn gemeint?
2. Wer fordert Beamte müssten gleichgestellt werden mit Gesetzlichen Rentnern wählt den falschen Ansatz Ges. Rentner müssen gleichgestellt werden mit Pensionen sonst kriegen Beamte Weniger Rentner nicht Mehr und das eingesparte Geld wird dann zur Sanierung von reichen verwendet.
3. Renten reformieren ja sebstverständlich! Aber alle genannten Modelle genau prüfen und Versicherungskonzerne kein Geld in den Rachen werfen.
Deutsche Rentenversicherung hat die geringsten Nebenkosten. Das Schwedische Model teilweise in Aktienfond,s anlegen kann gut sein für gut verdienende. Geringverdiener gewinnen dadurch überhaupt nichts.
Besser wäre alle in eine Rentenversicherung einzubeziehen vom Arbeitnehmer bis zum Selbständigen. Gegenwehr dagegen kommt nicht nur von Beamten sondern auch von Selbstständigen.

"war es doch freigestellt,

"war es doch freigestellt, selbst Beamte zu werden"

Ein seltsames Argument! Sie werden mir sicher zustimmen, daß die Alterssicherung von z.B. Bundestagsabgeorneten noch besser ist wie die der Beamten. Nach Ihrer Logik sollten die Pensionen für Beamte gekürzt werden, weil es stände ja jedermann frei z.B. Bundestagsabgeordneter zu werden.

"Ordentliches Rentenplus" wäre 4 Prozent

wenigstens in Höhe der Inflationsrate. Aber ich fürchte, so ordentlich sind wir nun wieder nicht, obwohl wir ja unter 2 Knabberfaktoren der Rente leiden in der gesetzlichen Rente. Einerseits am Prozentsatz vom Netto, andererseits am Kaufkraftwert der Rente, der nach Betrachtung des Kaufkraftverlustes meines persönlichen Warenkorbs höher liegt als 4 Prozent. Aber in bin ja auch kein Bundesbankmensch, der den Warekorb der Bundesbank nachlebt.

..."Rentenreform, die sich an Österreich orientiere"

"Dort zahlen alle Bürger ein, auch Beamte, Selbstständige und Politiker."

Das würde ich mir als Freischaffende wünschen. Die Versorgungskammern der freischaffenden Berufe investieren die eingezahlten Gelder in Gewinn orientierte Unternehmen oder legen die Gelder in Hedgefonds an. Auf die Auswahl der Geldanlegung haben die einzelnen Freischaffenden so gut wie keinen Einfluss. Aber ich weiß, dass auch in den Immobiliensektor investiert wird - wie in die Malls in unseren Städten und ihren Folgen usw..

13:10, kinglouis

>>Pensionen und Renten
die Unterschiede zwischen Pensionen und Renten beruhen nur auf den unterschiedlichen Berechnungsverfahren: Rentner bekommen 48% vom Durchschnittsgehalt des eigenen Arbeitslebens, Beamte 67% des letzten Gehalts.<<

Wobei sich die 48% auf das Bruttogehalt beziehen.

Aufs Nettogehalt bezogen sind es etwa 70%.

13:00, werner1955

>>Nur weil ich einem Punkt des dem Wahlprogramm zustimmen kann , darf ich dei schlimmen und gefährlichen andern Punkte und 40 Jahre DDR Unrechtsstaat nicht vergessene.

Dan dürfte ich ja besser AFD wählen da passen sogar mehrere Punkte und ist schon 70 Jahre vorbei.<<

Was ist denn das für eine Argumentation?

von weingasi1 13:02

Mit "Ausgewogenheit" können die genannten aber nicht in Zusammenhang gebracht werden. Bert Rürup war Aufsichtsratsvorsitzender der Pensionskasse des AXA-Konzerns und wurde später Chefökonom des Finanzdienstleisters AWD. Bernd Raffelhüschen und sein Freiburger Zentrum "Forschungszentrum Generationengerechtigkeit", wird finanziell von der INSM, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" unterstützt (Metall-und Elektroindustrielle).
Finanzwirtschaft und Arbeitgeber waren sich in vielem einig. Von einem niedrigen Rentenbeitragsatz, finanziert über niedrige Renten, profitieren Arbeitgeber unmittelbar. Es überrascht nicht , daß sich neben den Unternehmerverbänden auch die INSM (2001 von Verband Gesamtmetall gegründet) intensiv der Themen Rente und demographischer Wandel annahm. Die Deutsche Bank hatte schon 1997 das Deutsche Institut für Altersvorsorge gegründet, daß eine entsprechende pseudo-wissenschaftliche Lobbyarbeit gegen die gesetzliche Rente betrieb.

Bitte mal unterscheiden

Beamter ist nicht gleich Beamter man kann ganz sicher nicht, nur als Beispiel einen Polizeibeamten..den ich jeden Cent Pension gönne..mit ein politischen Beamten im Staatsdienst vergleichen.
Sie Anzahl dieser Beamten die Pensionberechtigt sind nimmt mit jedwer Wahl zu, weil es sind eben nicht nur gewählte Personen, sondern jede Menge Staatssekretäre etc.
Hohe Pension nach kurzer Zeit und meist auch nicht mit niedrigen Einstiegsgehälter wie halt normale Beamte z.B un der Exekutive.
Ein durchforsten u. radikale Verkleinerung würde in vielerlei Hinsicht Geld sparen und einb neuen Rentensystem entgegenkommen

@frosthorn 13:16

"Ich fordere die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Krankenversicherung. Und zwar gerade weil ich ein Leben lang mit meinen Gehältern darüber lag."

Ein sehr wichtiger Punkt!
Ich muss selbstkritisch zugeben, noch nicht so weit gegangen zu sein wie Sie, dass ich so etwas fordere, seit ich vor ein paar Jahren aufgrund von Tariflohnerhöhungen auch diese Grenze überschritten habe.

Was mich übrigens zu einer Forderung bringt, die parallel unbedingt auch bearbeitet werden müsste.
Ich habe die Grenze, wie gesagt, genaugenommen nur aufgrund der Inflation überschritten, was mir vor Augen führt, wie wichtig die Abschaffung der kalten Progression ist!

Herd vom 12.09.21,13:15

Ihr Kommentar ist ein Schlag ins Gesicht von rechtschaffenen Arbeitnehmern in der privaten Wirtschaft. Sie unterstellen denen, daß sie selber schuld an ihrer Rentensituation haben. Was meinen sie wohl, wie viele versuchen aus ihrem kärglichen Nettoeinkommen Sparbeiträge für eine spätere etwas bessere Altersversorgung abzuknapsen. Deshalb sind Beamte die größten Schmarotzer unseres Sozialsystems, keine eigenen Beiträge für die spätere Pension und auch keine Notwendigkeit des Sparens für später, es fließt ja reichlich aus dem Honigtopf des Staates. Das muß aufhören, auch solche Hämekommentare wie der ihrige. Aber wahrscheinlich sind sie auch Beamter.

@Sisyphos3

Sie erkennen ausnahmsweise mal etwas richtig.
Auch wenn sie sich dessen vermutlich nicht bewusst sind.

Die Tatsache, das das deutsche Jobwunder bevorzugt minderwertige Arbeitsplätze geschafft hat, ist verantwortlich für die Schieflage.

Leute wie ihnen ist das Vorhandensein der Schieflage egal.
Intelligenter wäre es allerdings, wenn man sie wahrnimmt.
Und behebt....
Sonst wird es in D sehr ungemütlich

13:19 von Kaneel

"Das Pensionsniveau ist von 81 Prozent auf 72 gesunken."
Wo steht das? Wann war es je auf 81%?
Sie können ja einmal spaßeshalber z.B. den Pensionsrechner beim Landesamt NRW besuchen.
Aber, darum geht es nicht, oder sind Sie der Meinung: "Es soll gefälligst allen gleich schlecht gehen"?
Sie sollten sich einmal die Mühe machen und den EU- Vergleich zu suchen und Sie werden staunen! (vgl. auch mein Beitrag oben, 12.29 Uhr)

13:16 von frosthorn

«Ich fordere die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Krankenversicherung. Und zwar gerade weil ich ein Leben lang mit meinen Gehältern darüber lag.»

Das wäre schon mal der erste ganz wichtige Schritt, den man unabhängig von der Sachlage Beamte / Nicht-Beamte gehen müsste, und auch ohne Kollision dieser beiden Systeme problemlos gehen könnte.

Drum aufgepaßt bei der Berufswahl !

Würden Alle Beamte, gäbe es weder Rentnerarmut noch Rentengefälle.

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