Ihre Meinung zu: Tarifstreit: Bahn legt GDL neues Angebot vor

11. September 2021 - 14:48 Uhr

Um einen weiteren Streik zu verhindern, hat die Deutsche Bahn eigenen Angaben zufolge ihr Angebot nachgebessert. Die Lokführergewerkschaft GDL solle zu den Tarifverhandlungen zurückkehren, ein Abschluss sei "überfällig".

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Kommentare

Tarifstreit: Bahn legt GDL neues Angebot vor....

Irgendwie müssen ja die zurückliegenden Streiks gesessen haben. Zuletzt standen 19.000 Bahnbeschäftigte im Arbeitskampf. Lokführer, Werkstätten, Zugbegleitpersonal und Fahrdienstleiter.
Nur was beinhaltet denn das neue Angebot des Bahn-Vorstandes ? Rückt man von der Forderung nach einer Nullrunde 2021 ab ? Oder vom Abbau der Betriebsrente (150 Euro im Monat) ? Kein tricksen und täuschen mehr ? Es bleibt spannend.

Arbeitgeberpräsident Dulger fordert von der Regierung Gesetzesänderungen. Den Abbau des Streikrechts (Grundrechtsabbau).
Gegenüber den anderen Gewerkschaften fordert er das nicht.

Auto

Meinem alten Diesel musste ich noch nie ein neues Angebot vorlegen. Der fährt pünktlich und zuverlässig und unglaublich gemütlich. Ich kann sogar jedes mal sitzen und muss nie stehen. Ein wahrgewordener Traum.

Ach so ist das!

Angesichts der 3,9% Inflation äußerte sich heute im Radio ein Wirtschaftswissenschaftler:
1. Die Kaufzurückhaltung wegen Corona hat daszu geführt, dass "haufenweise" Geld auf Konten schlummert, so dass
2. die Konsumenten nun in Kauflaune sind, auch wenn die Preise dank Nachfrage steigen.
3. Nun dürfe man aber nicht den Fehler machen, die Löhne entsprechend zu erhöhen, denn das würde
4. zu weiteren Preissteigerungen (Inflation) führen.
.
Jetzt verstehe ich endlich, dass der Bahnvorstand den Daumen auf den Lohnerhöhungen hält: die wollen die Volkswirtschaft retten!

„Bahn legt GDL neues Angebot vor“

Wohl weil sie erkannt hat:
"Ein Tarifabschluss mit der GDL ist überfällig." (Bahn-Personalvorstand Seiler)

„Ein neues Angebot enthalte nun eine "Entgeltkomponente", teilte die Bahn mit. "Der Konzern erklärt sich außerdem bereit, den Anwendungsbereich der GDL-Tarifregelungen in den heutigen GDL-Mehrheitsbetrieben zu überprüfen"

Warum erst jetzt?

Und dass es hier um einen Kampf um persönliche Macht und nicht um angemessene Entlohnung geht, stimmt:
„Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte der Nachrichtenagentur dpa, der Streik habe mit der Umsetzung von Lohnforderungen nicht mehr viel zu tun gehabt. Das sei offensichtlich. "Die GDL ringt um die Vorreiterstellung in einem großen Unternehmen und legt dafür das ganze Land lahm. Das zeigt für mich, dass hier Bedarf für den Gesetzgeber besteht").

Und dass solche „privaten“ Kämpfe auf dem Rücken der Allgemeinheit - wegen derer zahlreichen indirekten gemeinschädlichen Auswirkungen nicht nur auf das Wirtschaftsleben - gar nicht gehen, auch.

Arbeitgeberpräsident Rainer

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte der Nachrichtenagentur dpa, der Streik habe mit der Umsetzung von Lohnforderungen nicht mehr viel zu tun gehabt. Das sei offensichtlich. "Die GDL ringt um die Vorreiterstellung in einem großen Unternehmen und legt dafür das ganze Land lahm. Das zeigt für mich, dass hier Bedarf für den Gesetzgeber besteht."

Die ewig gleiche Unterstellung, nur um die Gewerkschaft zu diffamieren. Es fehlt noch die Erwähnung der persönlichen Motive des "egomanischen" Gewerkschaftschefs.

Gerade im Bereich der Infrastruktur solle der Staat sensibler darüber nachdenken, wie man "Abkühlungsphasen" organisieren könne.

z.B. indem man Streiks verbietet ...

aber Arbeitskampf ohne Regeln passt nicht in die Soziale Marktwirtschaft des 21.Jahrhunderts."

Er meinte wohl eher, dass Tarifsteigerungen nicht in die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts passen.

@Nettie, 15:29

Interessant, dass Sie in das Horn des Arbeitgeberpräsidenten pusten. Aber wenn der das sagt, dann muss das ja wohl stimmen.

Und dass solche „privaten“ Kämpfe auf dem Rücken der Allgemeinheit - wegen derer zahlreichen indirekten gemeinschädlichen Auswirkungen nicht nur auf das Wirtschaftsleben - gar nicht gehen, auch.

Jaja, ich weiß. Streiks gehören dazu, aber wenn sie "Auswirkungen" haben, geht das natürlich gar nicht. Die dürfen ruhig streiken, sollten aber selbstverständlich dabei weiter arbeiten.

Sie sollten wisen, was arbeitsteilige Wirtschaft - und dass wir diese haben, ist Ihnen doch bekannt? - bedeutet. Dass nämlich gar niemand streiken kann, ohne dass alle die Auswirkungen zu spüren bekommen. Ich bei Ihrem Streik und Sie bei meinem.

Streiks in Bus und Bahn gehören verboten!

Bus und (die) Bahn ist sowieso schon extrem unattraktiv. Nicht nur wegen den üblichen Umständen, sondern auch durch den Faktor Zeit (gegenüber dem Auto). Streiks machen es nur noch schlimmer und bewegen noch mehr Menschen zum Auto. Wenn der Streik dann auch noch verschärft wird aus reiner Machterhaltung auf Kosten der Kunden, ist das ein echtes Armutszeugnis. Es spricht die ähnliche Sprache, die man täglich beim Bahn fahren erlebt: "Service und Zuverlässigkeit sind für uns Fremdwörter, der Kunde ist uns egal".

Streik !

Auch ich meine, es geht nur um Macht und größere Anteile für die GDL, die Herr Weselsky unbedingt will. Dafür hetzt er gegen alle anderen !
Grundsätzlich sollte nur eine Gewerkschaft für so ein Unternehmen da sein, die die jeweiligen Bedürfnisse abdeckt und regelt.
Aber leider kriegt dies die größere Gewerkschaft nicht auf die Reihe !

Es wird Zeit!

Dieser Streik zeigt, dass es höchste Zeit wird, das Tarifeinheitsgesetz (ein Unternehmen - ein Tarifvertrag) auch tatsächlich umzusetzen, denn diese Posse dient nur dazu, das Ego des Herrn Wesselsky zu befriedigt und ihm eine Existenz mit dieser Splitter-Gewerkschaft zu sichern.

Nur mal ganz theoretisch

Nur mal ganz theoretisch angenommen,
die Bahn hätte die Forderungen der GDL
SOFORT und VOLLUMFÄNGLICH erfüllt.
Dann hätte es wohl keinen Streik gegeben,
und alle währen glücklich - oder nicht?

Da geht bestimmt noch etwas mehr

Auf diesen DB-Kuhhandel läßt sich GdL-Klaus erst recht nicht ein. Übrigens funktioniert der Ersatzfahrplan besser als der Regelbetrieb. Daher mal schön weiterstreiken, dann klappts auch mit der Bahn-Qualität.

@Er meinte wohl eher, dass Tarifsteigerungen 15:35 von frosthorn

"nicht in die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts passen."

Meinte er wohl.
Ist ja wohl eher auch bald eine neofeudalistische Wirtschaft,
wenn man so liest, was Amazon und Tesla so weltweit veranstalten.
Thema: Wallraff Undercover

Und da viele pseudokritische Foristen hier nicht mal mehr
die Grundsätze der Mathematik verstehen,
hier mal ein wirklich schöner Link:
wie man 'Bildung' auch interessant machen kann.
math.stackexchange.com/questions/733754/visually-stunning-math-concepts-which-are-easy-to-explain
kurz: https://is.gd/mqpoON

Man erlaube mir ausnahmsweise diese didaktische Attitüde,
wirklich gut gemacht und nicht von mir ;-)

um 15:04 von Toni B. :

Hauptsache alleine in der Blech-Kiste sitzen?

Echt jetzt? (...mal abgesehen von Umweltaspekten):
---
Bahn: Bei Ersatzfahrplan (immer Ärger mit demPersonal...) und Verspätung (meist im Minuten-Bereich...) großes Gejammer: Handlungsbedarf

Auto: Stau oder Umleitung wg. Sperrung: mal wieder Pech gehabt, kann passieren...
---
Ich kann mit dieser Auto(dann auch noch Old-School-Verbrenner)-Fixierung nichts anfangen.
Oder um 'Werner' mal (nur ein wenig...) aus dem Zusammenhang zu reissen:
"Sektenquatsch und Eiermatsch"

Nebelkerzn allüberall

Das neue Angebot enthalte nun eine "Entgeltkomponente". Was bitte soll denn das heißen? Was für eine Komponente, wie hoch?

Ja, das wäre ja auch noch schöner, wenn nicht! Diese Ansprüche haben sich die Beschäftigten bereits erarbeitet! Als wenn mir meine Bank nach langen Verhandlungen "anbietet", mir einen Teil meines Guthabens auszuzahlen, und nur den Rest zu behalten.

Und wieder das Unwort Geiselhaft. Da werden die Verhandlungsführer des AG wohl per Hypnose darauf trainiert, das Wort pro Stellungnahme mindestens ein Mal auszusprechen.

Schluss mit dem Streik-Wahnsinn

Jetzt muss die GDL aber auch mal zur Vernunft kommen und an den Verhandlungstisch zurück kehren.

Am 11. September 2021 um 15:50 von Traumfahrer Streik !

>>>Auch ich meine, es geht nur um Macht und größere Anteile für die GDL, die Herr Weselsky unbedingt will. Dafür hetzt er gegen alle anderen !
Grundsätzlich sollte nur eine Gewerkschaft für so ein Unternehmen da sein, die die jeweiligen Bedürfnisse abdeckt und regelt.
Aber leider kriegt dies die größere Gewerkschaft nicht auf die Reihe !<<<
Wenn das so einfach wäre, das eine Gewerkschaft, schon politische Entscheidungen treffen darf, gäbe es wahrscheinlich gar keinen Streik mehr.
Auch die EVG, muss sich an die Regeln halten, was aber die GDL anscheinend nicht hinbekommt und nicht nur die eigenen Mitglider sondern ALLE Eisenbahner damit spaltet.
Letzendlich wird das den Arbeitgeber erfreuen, wenn sich 2 Gwerkschaften gegenseitig zerfleischen.
Leidtragende sind dann immer alle Eisenbahner und vorallem die Kunfschaft, die letztendlich auch die Löhne bezahlt!

Wie viele Tonnen CO2

Gibt es Schätzungen, wie viele Tonnen CO2 zusätzlich produziert wurden, weil die Leute während des Streiks Auto fahren mussten?

FakeNews-Checker

Daher mal schön weiterstreiken, dann klappts auch mit der Bahn-Qualität.

Dann erwarte ich von der Bahn aber, dass sie auf die Zähne beißt und den Streik aushält, bis die Streikkasse der GdL leer ist.

omg

Aus dem Artikel:
> Die GDL ringt um die Vorreiterstellung in
> einem großen Unternehmen und legt dafür
> das ganze Land lahm. Das zeigt für mich,
> dass hier Bedarf für den Gesetzgeber
> besteht.
((c) by Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger)

Ähh:
"Die Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert, daß der Gesetzgeber gegen die Tarifautonomie verstoßen soll. Das zeigt für mich, daß hier Bedarf für die Juristen besteht."

@ waldbeutler

Nur mal ganz theoretisch angenommen,
die Bahn hätte die Forderungen der GDL
SOFORT und VOLLUMFÄNGLICH erfüllt.
Dann hätte es wohl keinen Streik gegeben,
und alle währen glücklich - oder nicht?

Eine Tarifeinigung ist immer ein Kompromiss, bei der jede Seite Abstriche machen muss. Als Bahn Kunde möchte ich, dass die Bahn möglichst hart verhandelt.

@15:49 von Weltraumhausmeister

>> Es spricht die ähnliche Sprache, die man
>> täglich beim Bahn fahren erlebt: "Service
>> und Zuverlässigkeit sind für uns
>> Fremdwörter, der Kunde ist uns egal".

Sicher gibt es bei der Bahn auch Probleme.

ABER das, was Sie (und Andere) hier beschreiben, kann ich (in diesem Umfang) nicht bestätigen. -.-

Am 11. September 2021 um 15:44 von frosthorn

Sie sollten wisen, was arbeitsteilige Wirtschaft - und dass wir diese haben, ist Ihnen doch bekannt? - bedeutet. Dass nämlich gar niemand streiken kann, ohne dass alle die Auswirkungen zu spüren bekommen. Ich bei Ihrem Streik und Sie bei meinem.
__
Natürlich gibt es Unterschiede. Wenn ich wegen eines Streiks der IGM 4 Wochen warten muss, bis ich mein neues Auto bekomme, ist das nicht dramatisch. Wenn es aber um Betriebe der Daseinsvorsorge geht, ist das ein Unterschied. Man hätte z.B. den Güterverkehr bestreiken können. Wäre für viele (Firmen) auch ärgerlich gewesen aber man hätte nicht Teile der Bevölkerung für die eine zuverlässege Möglichkeit ihre Arbeitsstelle zu erreichen, existenziell ist, derart gestraft, ohne dass die eine Mitschuld tragen. Die Bahn AG, bzw. dem Vorstand, hätte man auch mit einem Güterverkehrstreik unter Druck gesetzt.
Warum man das gemacht hat, sondern die Bevölkerung abstraft, verstehe und akzeptiere ich nicht.

@Corona Obermayer, 17:10

Als Bahn Kunde möchte ich, dass die Bahn möglichst hart verhandelt.

Als Universalkunde einer arbeitsteiligen Wirtschaft, bei der ich die Tarifsteigerungen jeder Branche mit meinen Preisen zu zahlen habe, möchte ich, dass alle Löhne und Gehälter auf der Stelle eingefroren, wenn nicht gar gesenkt werden.

Ihr Gehalt natürlich inbegriffen.

Am 11. September 2021 um 16:40 von jaja...

Ich kann mit dieser Auto(dann auch noch Old-School-Verbrenner)-Fixierung nichts anfangen.
Oder um 'Werner' mal (nur ein wenig...) aus dem Zusammenhang zu reissen:
"Sektenquatsch und Eiermatsch"
__
Recht hat er, der Toni ! Immerhin sitzt es sich im Auto besser und bequemer, als auf einem zugigen Bahnsteig, auf einen Zug wartend, der vllt kommt, vllt sogar pünktlich, vermutlich aber nicht, wenn überhaupt.
Dem Umweltschutz wurde mit diesem Streik auf jeden Fall ein Bärendienst erwiesen. Wer sich womöglich mit dem Gedanken getragen hat, sein Auto zugunsten der DB abzuschaffen, wird das jetzt mit Sicherheit erst einmal nicht tun.
Die Bahn ist, in beinah jeder Beziehung eine schlechte Alternative zum Auto, wie man jetzt wieder eindrucksvoll erleben durfte.

Tarifstreit: Bahn legt GDL ein neues Angebot vor...

Den Eingang des Tarifangebots bestätigt die Gewerkschaft auf ihrer Internetseite. Sie werde das Angebot bewerten und die Medienvertreter über weitere Schritte informieren, heißt es.
Das kann einen Erfolg der Bahnbeschäftigten bedeuten, die in den letzten Wochen Rückrat gezeigt haben. Anders als manch andere....

Am 11. September 2021 um 16:57 von frosthorn

Ja, das wäre ja auch noch schöner, wenn nicht! Diese Ansprüche haben sich die Beschäftigten bereits erarbeitet! Als wenn mir meine Bank nach langen Verhandlungen "anbietet", mir einen Teil meines Guthabens auszuzahlen, und nur den Rest zu behalten.
__
Wie darf man das verstehen ? Hat die Bahn AG ausstehende Gehälter nicht bezahlt ? Inwiefern "schuldet" die Bahn den Streikenden Geld ? Da passt das Beispiel mit der Bank ja nun irgendwie nicht. Jeder (Bahn)Angestellte hat einen Arbeitsvertrag. Daraufhin erbringt er seine Arbeitsleistung zu dem vereinbarten Lohn. Wenn sich daran etwas ändern soll, müssen beide Parteien der Änderung zustimmen, oder nicht ?

re 16:08 von Gogolo

Dieser Streik zeigt, dass es höchste Zeit wird, das Tarifeinheitsgesetz (ein Unternehmen - ein Tarifvertrag) auch tatsächlich umzusetzen, ...

Das Tarifeinheitsgesetz wurde, meines Wissens nach, noch nicht abschließend aus Karlsruhe abgesegnet. Ich habe seltsamerweise auch noch nichts von einer Klage gegen dieses Gesetz mitbekommen. Sollte diese aber eingehen, gehe ich davon aus, dass das BVerFG das Tarifeinheitsgesetz kippen wird, da es eindeutig gegen § 9, Satz 1 und 3 GG verstößt.

Wer Streiks bei Bus und Bahn ...

... verbieten will, möge dafür sorgen, dass alle deren Arbeitnehmer verbeamtet werden. Dann fallen Pensionen in wohl reichlicher Höhe an und den Vorstand braucht es dann auch nicht mehr.
Dieser kann dann mit verbeamtet werden und mitarbeiten, und kann
die Aktiengesellschaft aufgelöst werden.

17:42 von frosthorn

Ihr Gehalt natürlich inbegriffen.
-------------------
.
wie sieht denn die Welt aus ?
Bei KIK kauft der Kunde ein, weil die Ware so billig ist
warum ist sie billig, weil miserable Löhne gezahlt werden
Von daher

Wieder mal alle Bahnfahrer

Es wundert mich immer wieder das anscheinend alle in Geiselhaft genommen werden, und erfreut mich irgendwie wenn immer bei Streiks um gerechte Löhne erkannt wird, wie wichtig die Bahn ist. Warum sind dann fast alle Güter auf der Straße unterwegs und morgens die Straßen verstopft. Also wenn der Umweltschutz ernst genommen würde dann wären fast alle Güter auf der Bahn zu transportieren und die Straßen fast leer. Die Mitarbeiter hätten dann eine angemessene Entlohnung und nicht nur die Manager und Vorstände.

Keine Streiks heute ...

und dennoch Misere bei der Bahn, ICE von Berlin nach Köln mit Ausfall und unvollständiger Wagenreihung - Herr Lauterbach berichtete auf Twitter.

30 Mia. € Schulden, permanent nach mehr Geld schreien,
Ausfall, Unpünktlichkeit und weiterer fehlender oder mangelhafter Service auch ohne Streiks, das verdanken wir einer jahrelangen Misswirtschaft und Inkompetenz von Vorstand und Managern bei der Bahn und nicht den Arbeitnehmern die vor Ort den Mist ausbaden müssen und die Ohrfeigen von den Kunden kassieren.

Allein dieser Übergangsvorstand / Manager, Name ist mir jetzt entfallen, war eine Schande, da dieser davor schon andere Unternehmen ruiniert hatte.

@weingasi1 17:33

Der Güterverkehr wurde auch bestreikt! Beide Male sogar noch vor dem Personenverkehr.

17:33 von Weingasi1

An sich haben Sie mit ihren Einwänden recht, insbesondere was die Zielgruppen des Streiks betrifft.

Auf der anderen Seite, es ist die Bevölkerung, die die Parteien wählt, welche die Regierung bilden. Und wenn diese Regierung so schlechte Entscheidungen getroffen haben, dass diese Streiks erst möglich wurden, darf auch die Bevölkerung für diesen Fehler bezahlen.

Leider habe ich ohnehin den Eindruck das Gejammere und Geheule von Wirtschaft, Politikern und Presse ist nur Schau, denn insbesondere die Politik könnte dieses Problem ganz schnell beseitigen, indem die Fehlentscheidungen kurz nach der Eingliederung der NeBuLä korrigiert werden.

Der bahnvorstand

Sollte vor weiteren Unverschämtheiten folgendes erklären :
Wie kann es sein, das Subjekte wie Ronald pofalla diesjährig 10% Gehaltssteigerung bekommt und man den Lokführern eine Lohnsteigerung weit unter der Inflationsrate angedeihen lassen will ?

@frosthorn, 15::44

„Sie sollten wisen, was arbeitsteilige Wirtschaft - und dass wir diese haben, ist Ihnen doch bekannt?“

Sicher. Aber dass Arbeitsteilung zwangsläufig etwas mit Macht (-Verhältnissen oder vielmehr -gefällen) zu tun haben soll, leuchtet mir nicht ein. Und dass das ganze öffentliche Gemeinwesen inklusive seiner Wirtschaft darunter leiden müssen soll, noch weniger.

@weingasi, 17:50

Sorry, in meinem Beitrag ging das folgende Zitat aus dem Artikel leider verloren:

Darüber hinaus sagte die Bahn zu, bis Ende 2020 erworbene Anwartschaften aus dem früheren Altersvorsorge-System uneingeschränkt zu erhalten.

Daruf bezog sich dann der Abschnitt, den Sie zurecht als unverständlich bezeichnen.

17:15 von saschamaus75

Sicher gibt es bei der Bahn auch Probleme.
------------
.
auch oder vor allem ?
Meine Tochter buchte mit Fixbahn Stuttgart => Berlin
für 10 Euro und weil der Zug 1 Stunde Verspätung hatte gab es nen 5 Euro Gutschein
übrigens die Rückfahrt klappte toll, der Zug fuhr, nicht wie die bestreikte DB
und was den Service betrifft (Info wenn ne Bahn ausfällt) und die Sauberkeit ......

Ich bin gespannt,

wann hier zum ersten Mal über die Erhöhung der Ticketpreise, die so sicher sind, wie das Amen in der Kirche, gewettert wird. Das Ärgerliche ist, dass das vermutlich nicht diejenigen trifft, die hier den Streik so glühend verteidigen. Vermutlich sind das eh keine Bahnnutzer oder ihnen tut die Erhöhung nicht weh, oder sie sind nicht in einer Position, wo sie pünktlich auf ihrer Arbeitsstelle zu erscheinen haben, weil sonst Ärger ins Haus steht. Leider sind diejenigen, die wirklich unter dem Streik immens leiden, hier wohl eher nicht vertreten. Sehr ärgerlich auch, dass der Bürger mit seinen Steuern auch noch für die entstandenen und entstehenden Kosten berappen muss. Wie man unter solchen Bedingungen immer noch mehr Zuständigkeiten an den Staat delegieren will, erschliesst sich mir nicht. Ein noch mehr aufgeblähter Beamtenstaat kann's ja wohl nicht sein.

@um 17:33 von weingasi1

>> Man hätte z.B. den Güterverkehr
>> bestreiken können.

Ähh, genau DAS hat die GDL doch vorher gemacht. Als Antwort kam daraufhin vom Bahnvorstand: "Ja und? Interessiert uns nicht." -.-

@Nettie, 18:31

... dass Arbeitsteilung zwangsläufig etwas mit Macht (-Verhältnissen oder vielmehr -gefällen) zu tun haben soll, leuchtet mir nicht ein. Und dass das ganze öffentliche Gemeinwesen inklusive seiner Wirtschaft darunter leiden müssen soll, noch weniger.

Arbeitsteilung bedeutet, dass eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Arbeitnehmern eine bestimmte Ware oder Dienstleistung für alle anderen produziert. Und somit ist es nicht möglich - nicht für diese Arbeitnehmer und auch nicht für alle anderen - die Produktion einzustellen, ohne dass davon die ganze Gsellschaft betroffen wäre. Anders gesagt, in der arbeitsteiligen Wirtschaft ist nun mal die ganze Gesellschaft Kunde bei jedem.
Ich finde das furchtbar einleuchtend.

18:31 @ Nettie

Wir haben ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, da haben die Besitzer der Produktionsmittel die Macht, die Nichtbesitzer, also nichtverbeamtete Arbeitnehmer kämpfen um ihre Rechte.

Wenn es nicht nur bei der Bahn, sondern auch in den anderen Branchen viel mehr Streiks gebe, würden wir noch viel mehr "leiden" .
Wir würden endlich die Signale erkennen, was sie Ursachen sind, und nicht die Folgen - nämlich die
Streiks.
Die Streiks als Folge der Politik der kapitalistischen Machthaber.

um 17:42 von weingasi1

>>Immerhin sitzt es sich im Auto besser und bequemer, als auf einem zugigen Bahnsteig, auf einen Zug wartend, der vllt kommt, vllt sogar pünktlich, vermutlich aber nicht, wenn überhaupt.
Dem Umweltschutz wurde mit diesem Streik auf jeden Fall ein Bärendienst erwiesen. Wer sich womöglich mit dem Gedanken getragen hat, sein Auto zugunsten der DB abzuschaffen, wird das jetzt mit Sicherheit erst einmal nicht tun.
Die Bahn ist, in beinah jeder Beziehung eine schlechte Alternative zum Auto, wie man jetzt wieder eindrucksvoll erleben durfte.<<

Nun, mit der Bahn hab ich ab und an Verspätung (meist nur Minuten...) die meiste Zeit kommt der Zug und wenn denn mal gestreikt wird, kann ich mich umorganisieren.
Mit dem Auto stünde ich jeden Tag im Berufsverkehr, bräuchte doppelt solange, im Vergleich zur reinen Fahrzeit.
Für mich ist das Auto keine Alternative (ganz zu schweigen von Umweltschutz und Platzverbrauch, der Zug steht auch nicht den größten Teil der Zeit ungenutzt vor der Tür)

@17:50 von weingasi1

>> Jeder (Bahn)Angestellte hat einen
>> Arbeitsvertrag. Daraufhin erbringt er seine
>> Arbeitsleistung zu dem vereinbarten Lohn.

Das hört sich wieder nach dieser typischen Gläubiger-Schuldner-Umkehr im Verhältnis AG zu AN an.

Wenn ich auch nur 1h gearbeitet habe, schuldet mir der AG Geld für diese Stunde. D.h., die Arbeitnehmer sind die GLÄUBIGER, nicht(!) die SCHULDNER. -.-

Das dürfen Sie dabei nie vergessen.

Im Gegensatz zu sonst bei der

Im Gegensatz zu sonst bei der Bahn, hat sich die Reaktion auf den Streik eingespielt. Welche Züge noch fahren ist inzwischen ein fester Plan, zumindest bei den ICEs und es werden zumindest die Schiene München Hamburg mit den alten, längeren ICEs besetzt. Ich bekam bei drei notwendigen Hin- und Rückfahrten jeweils einen Sitzplatz, kam ohne Verspätung (!) an. Das hatte ich seit Jahren nicht mehr. Vielleicht sollte man die GDL einfach weiterstreiken lassen ;-)
Wenn mehr bezahlt wird, vor allem Coronabonus an Lokführer, die in ihrer Arbeit in ihrer Kabine nie erhöht gefährdet waren, müssen das nur wir über die Tickets zahlen. Das macht sicher das Bahnfahren und den Klimaschutz attraktiver.
Ich empfinde den Bonus als Hohn im Hinblick auf Menschen, die in der Pandemie wirklich etwas enorm geleistet haben: z. B. Pflege- und Krankenhauspersonal.

Finde ich nicht gut

Einverstanden, es steht nicht da, worum es in dem Angebot geht. Insofern geht die Einschätzung etwas ins Vage.

Ich habe keine Probleme, den Eisenbahnern mehr zu gönnen, als bisher erreicht wurde. Ein höherer Fahrpreis dafür geht aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Für den doch seeehr gewöhnungsbedürftigen Schichtdienst haben das alle Beteiligten in meinen Augen verdient.

Aber ...

Nicht als Resultat der astreinen Erpressungstaktik von Donald Weselsky. Wir reden ja nicht vom jahrzehntelang bewährten Arbeitskampf.

18:10 von Leipzigerin59

«Allein dieser Übergangsvorstand / Manager, Name ist mir jetzt entfallen, war eine Schande, da dieser davor schon andere Unternehmen ruiniert hatte.»

Das war Hartmut Mehdorn, den man immer anheuern muss, will man sicher stellen, dass das Unternehmen ruiniert wird. Später dann durfte er beim BER sein Nixkönnen noch mal auf großer Bühne zelebrieren.

@15:29 von Nettie

>> wegen derer zahlreichen indirekten
>> gemeinschädlichen Auswirkungen nicht
>> nur auf das Wirtschaftsleben - gar nicht
>> gehen, auch.

Soll das heißen, die GDL darf Ihrer Meinung nach nur zwischen 02:00 und 04:00 Uhr nachts streiken? oO

@ Weltraumhausmeister 15.49 h

Streiks sind absolut notwendig - bei Bus und Bahn und jeder anderen Branche!
Streiken Sie etwa nicht für Ihre Belange?

"Auf Kosten der Kunden"...ich benutze mein Leben lang ausschließlich ÖPNV aus Überzeugung...und selbstverständlich bin ich solidarisch mit den Bahnstreikenden!

Übrigens: Der AG hätte den Streik vermeiden können indem er auf die Forderungen der GDL eingegangen wäre!

@ weingasi1 17.33

Sie haben also nicht mitbekommen, dass der Güterverkehr bestreikt wurde?

"....Bevölkerung abstraft..." solch einen Unsinn habe ich noch nie gehört - es geht um STREIK!
Sie erwähnten gefühlt hundert Mal, dass Sie in der "Gastro" arbeiten - streiken Sie da nicht?
Oder sind Sie AG? Das würde natürlich so manche Ihrer Kommentare erklären.

@ saschamaus75 17.05 h

"....Das zeigt für mich, daß hier Bedarf für die Juristen besteht."

Sehr gut geschrieben - sehe ich auch so!

Was soll das für ein Argument sein?

"Übrigens: Der AG hätte den Streik vermeiden können indem er auf die Forderungen der GDL eingegangen wäre!"

Ja, natürlich. So herum geht es aber auch:

"Die GdL hätte den Streik vermeiden können, wenn sie das Angebot des AG angenommen hätte!"

Man kann *jede* Auseinandersetzung vermeiden, indem man auf das die Forderung des Gegenüber eingeht. Und was genau ist dann erreicht?

Am Ende geht es hier um das Geltungsbedürfnis einer einzigen Person, die absichtlich die Lage eskalieren lassen hat, um durch eine Arbeitskampfmassnahme gegen einen unkaputtbaren Betrieb (ein Streik in der Privatwirtschaft ist da eine ganz andere Hausnummer) das Rampenlicht zu finden.

@14:57 von Bernd Kevesligeti

//Arbeitgeberpräsident Dulger fordert von der Regierung Gesetzesänderungen. Den Abbau des Streikrechts (Grundrechtsabbau).
Gegenüber den anderen Gewerkschaften fordert er das nicht.//

Wundert Sie das? Herr Weselsky ist doch der einzige Gewerkschaftsboss, der noch das tut, wofür er gewählt wurde.

@15:04 von Toni B.

//Meinem alten Diesel musste ich noch nie ein neues Angebot vorlegen. Der fährt pünktlich und zuverlässig und unglaublich gemütlich. Ich kann sogar jedes mal sitzen und muss nie stehen. Ein wahrgewordener Traum.//

Möchten Sie Lokführer, die so strunzdoof sind, wie ein Auto?

Wie lange gedenken Sie denn, Ihren alten(!) Diesel noch zu fahren?

Am 11. September 2021 um 18:54 von saschamaus75

@17:50 von weingasi1

>> Jeder (Bahn)Angestellte hat einen
>> Arbeitsvertrag. Daraufhin erbringt er seine
>> Arbeitsleistung zu dem vereinbarten Lohn.

Das hört sich wieder nach dieser typischen Gläubiger-Schuldner-Umkehr im Verhältnis AG zu AN an.

Wenn ich auch nur 1h gearbeitet habe, schuldet mir der AG Geld für diese Stunde. D.h., die Arbeitnehmer sind die GLÄUBIGER, nicht(!) die SCHULDNER. -.-
_
Der Forist @frosthorn gab mir sogar recht, weil er einen maßgeblichen Teil des Berichtes nicht mitzitiert hat und dadurch mein Einwand berechtigt war.

@15:29 von Nettie

//Und dass es hier um einen Kampf um persönliche Macht und nicht um angemessene Entlohnung geht, stimmt:
„Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte der Nachrichtenagentur dpa, der Streik habe mit der Umsetzung von Lohnforderungen nicht mehr viel zu tun gehabt. Das sei offensichtlich.//

Aha! Wenn der Arbeitgeberpräsident das sagt, muss es ja stimmen. Glauben Sie ernsthaft, den Lokführern wäre dieses höchst unseriöse "Angebot" gleichgültig? Glauben Sie, die streiken nur, um Herrn Weselsky zu mehr Macht zu verhelfen? Weniger Betriebsrente und Nullrunde alles kein Problem?
Ich hätte Ihnen etwas mehr Gerechtigkeitssinn zugetraut.

@saschamaus, 19:15

„Soll das heißen, die GDL darf Ihrer Meinung nach nur zwischen 02:00 und 04:00 Uhr nachts streiken? oO“

Nein, soll es nicht. Sie haben meinen Kommentar offenbar entweder nicht ganz gelesen oder nicht verstanden, worum es mir darin geht (nicht die GDL).

@ weingasi1 18.40 Viel orakelt!

Sie glauben also tatsächlich, dass Fahrpreiserhöhungen ohne Streiks nicht stattfinden würden?
Streiks müssen nicht "verteidigt" werden und schon gar nicht "glühend" - es gibt ein Streikrecht, ein sehr hohes Recht, wie gerade wieder einmal gerichtlich bestätigt wurde!

Oder...oder...oder - ich staune, Sie so empathisch zu erleben, lese ich doch sonst häufig von Ihnen das Gegenteil. Aber wer "leidet immens" unter dem Streik? Ich habe noch nie unter einem Streik gelitten, sondern mich rege beteiligt...auch als Solidaritätsbekundung.

@18:40 von weingasi1

//Ich bin gespannt,
wann hier zum ersten Mal über die Erhöhung der Ticketpreise, die so sicher sind, wie das Amen in der Kirche, gewettert wird.//

Sie können ganz sicher sein, dass die Ticketpreise auch ohne jede Lohnsteigerung erhöht werden. So nämlich funktioniert der Kapitalismus.

// Vermutlich sind das eh keine Bahnnutzer oder ihnen tut die Erhöhung nicht weh,...//

Sie irren sich in Ihren Mitmenschen, wenn Sie glauben, dass es überhaupt keine Solidarität mehr gibt. Ich hasse es, wenn ich etwas nur deshalb billig bekomme, weil irgendein anderer dafür ausgebeutet wird. Beim Paketboten z.B. versuche ich das im Rahmen meiner Möglichkeiten mit Trinkgeld und einem kleinen Geschenk in der Weihnachtszeit ein wenig wettzumachen.

19:33 von Wohlergehen

Übrigens: Der AG hätte den Streik vermeiden können indem er auf die Forderungen der GDL eingegangen wäre!

Stimmt! Das darauf niemand gekommen ist …

GDL: „Wir wollen dies, das und jenes!“

Bahn: „Nö.“

GDL: „Gut, dann streiken wir.“

Bahn: „Mach doch, viel Spaß!“

GDL: „Das heißt, wir kommen nicht zur Arbeit!“

Bahn: „Echt?! Nee, lass mal, wir bezahlen! Was wolltet ihr nochmal haben …?“

So etwa?

@18:31 von Nettie @frosthorn, 15::44

//Und dass das ganze öffentliche Gemeinwesen inklusive seiner Wirtschaft darunter leiden müssen soll, noch weniger.//

Und Sie sehen nicht die geringste Verantwortung beim Bahnvorstand?

Unter Gemeinwesen verstehe ich offensichtlich etwas ganz anderes als Sie. Zumindest wage ich zu behaupten: Früher war nicht nur mehr Lametta, früher war auch mehr Gemeinwesen.

19:33 von Wohlergehen

Übrigens: Der AG hätte den Streik vermeiden können indem er auf die Forderungen der GDL eingegangen wäre!
----------------
ja ?

der Klügere gibt nach ?
...... bis er der Dumme ist !

17:33 von weingasi1

Die Daseinsvorsorgeeigenschaft der Bahn hat man mit ihrer Privatisierung abgelegt.

eine firma, eine gewerkschaft

aber selbst das zu entscheiden, sind unsere politkerinnen zu unfähig

Bundesverdienstkreuz für die GDL

Solange der Staat sich nahezu widerstandslos 150 Milliarden Euro unseres Geldes in Form von Steuerhinterziehungen stehlen lässt, kann es gar nicht zu wenig Geld für alle sozialen Belange geben. Auch nicht für anständige Gehälter für die Mitglieder der GDL, für das Pflegepersonal, für Polizisten und soviele andere wichtige Leistungsträger.

Am 11. September 2021 um 19:33 von Wohlergehen

Streiks sind absolut notwendig - bei Bus und Bahn und jeder anderen Branche!
Streiken Sie etwa nicht für Ihre Belange?
__
Ich habe noch nie für meine Belange gestreikt, wobei die NGG auch immer eine schwache Vertretung war/ist. Da man aber dort eh so gut wie keine Tarifvereinbarungen hat, das meiste sind kleine/familiengeführte Geschäfte, da redet man mit dem Chef und wenn der Betrieb gut läuft und die Leistung erbracht wird, wird in aller Regel auch gut bzw. mehr bezahlt. Ich bin jedenfalls noch nie abschlägig beschieden worden. Wenn ich der Meinung gewesen wäre, dass ich zuwenig verdiene im Verhältnis zu meiner Leistung, hätte ich gekündigt und sicherlich ganz schnell woanders angefangen. Ich habe und hätte mich nie darauf eingelassen, dass ANDERE für meine Belange einstehen. Das mache ich schon lieber selbst. Ihr letzter Satz entbehrt im Tarifgefüge natürlich jeder Realität und Vernunft für ein derartiges Unternehmen.

Bahn bietet Tarife bei GDL Mehrheitsbetrieben zu überprüfen

Na da , auf solche eine überprüfung , werden sich die Lokfürher nicht einlassen.

Eine Überprüfungsangebot , steht nicht monatlich bei Netto

Wie sagte ein Tf von den roten, die Tage
schon wieder eine 60 Std Woche

Jeder LKW Fahrer in Deutschland wird härter nach Lenkzeiten
& Ruhe Zeiten kontrolliert als ein Lokführer.

Was die Arbeitgeber nicht alles fordern

„Arbeitgeber fordern Gesetzesänderung“ weil „der Streik habe mit der Umsetzung von Lohnforderungen nicht mehr viel zu tun gehabt“ hmm das sahen aber zwei Gerichte in Deutschland (wo Arbeitnehmer aber kaum Arbeitgeber (Anmerkung: als Konzerne) steuern zahlen) und nicht auf den Steuerparadies wie den Britische Jungferninseln oder Kaimaninseln doch ganz anders und hat genau diese gleichlautende Behauptung von der Bahn verworfen. Hier wird aktiv versucht schlechte Stimmung zu machen und sich LAUTHALS in die Opferrolle zu drücken, um die Gewerkschaft öffentlich zu deduzieren. Genauso wie die Arbeitgeber 400.000 zuwandere jährlich haben wollen da die wenigen die sie ausgebildet haben lieber bessere Jobs mit mehr Bezahlung im Ausland annehmen. Wie wäre es mit mehr ausbilden (Ausbildungsplätzen), gesponserten Stipendien und mehr Gehalt statt Renditen bei weit über 10%!!! Dann hätte man genug Fachkräfte kümmert euch selbst um euren Mist liebe ARBEITGEBER dann klapps auch mit den Arbeitnehmer!

@ 19:13 von schabernack Herr Mehdorn

war eine weitere Glanzleistung der Schröder SPD! Leider schon wieder von allen vergessen!
https://m.tagesspiegel.de/bildergalerie-hartmut-mehdorn-eine-karriere-in...

Der Bahnvorstand wollte mit 10% Erhöhung die Wirtschaft retten.

@15:12 von DeHahn
Erhöhung natürlich nur für den Vorstand. Die Schere muss weiter auseinandergehen.

Zufriedener Optimist @ 19:13 von schabernack Herr Mehdorn

war eine weitere Glanzleistung der Schröder SPD! Leider schon wieder von allen vergessen!
#
Ich kann mich sehr gut an Mehdorn erinnern als er bei Airbus alles durcheinander gewirbelt hat was nach seinen Abgang mühselig wieder in Ordnung gebracht werden musste.

Es gab Zeiten, da...

...bin ich 4 Jahre lang jeden Tag (einschl. Samstag) 42 km mit Umsteigen zur Schule gefahren.
Morgens um 06:40 Uhr Abfahrt hin, mittags 13:13 Uhr zurück, wieder 42 km.

Ich kann mich nicht erinnern, dass der Zug auch nur ein einziges Mal ausgefallen oder nennenswerte Verspätung gehabt hätte, er kam pünktlich, fuhr auf die Sekunde ab und kam pünktlich an.
Berechenbar.

Ähnlich mit dem Auto:
Da konnte ich, als ich später den FS hatte, eine 400 km-Fahrt zeitlich ganz genau planen, auch da war man pünktlich an seinem Ziel.

Beides haut heute in keiner Weise mehr hin, deshalb ist ein Vergleich beider Reisemöglichkeiten im Hinblick auf die Fahrzeit eigentlich sinnlos.

@19:47 von Kreuzfahrten

>> Am Ende geht es hier um das
>> Geltungsbedürfnis einer einzigen
>> Person

Sie haben vollkommen Recht, dieser Dr. Richard Lutz sollte sein völlig überdrehtes Ego tatsächlich mal herunterschrauben.

@ToniB..@jaja 16:40 Uhr

"Ich kann mit dieser Auto(dann auch noch Old-School-Verbrenner)-Fixierung nichts anfangen."

Bus und Bahn sind was für Großstädter, die keinen Parkplatz für ein Auto haben bzw. nur kurze Wege zur Arbeit haben..

Toni B. hat recht..es gibt Menschen wie mich, die nur mit 3-fachem Zeitaufwand oder gar nicht mit ÖPNV zur Arbeit kommen..

Mein Diesel bringt mich überall hin..

20:27 von Sisyphos3

//der Klügere gibt nach ?
...... bis er der Dumme ist !//

Das könnte man bei diesem Streik auf beiden Seiten sagen.
Das in diesem speziellen Fall die AG die Klügeren sind, darf angezweifelt werden, denn klüger zu sein als andere, setzt ja erst einmal ein gewisses Maß an Klugheit voraus.

19:53 von Anna-Elisabeth

@15:04 von Toni B.

«//Meinem alten Diesel musste ich noch nie ein neues Angebot vorlegen. Der fährt pünktlich und zuverlässig und unglaublich gemütlich. Ich kann sogar jedes mal sitzen und muss nie stehen. Ein wahrgewordener Traum.//»

«Möchten Sie Lokführer, die so strunzdoof sind, wie ein Auto?
Wie lange gedenken Sie denn, Ihren alten(!) Diesel noch zu fahren?»

Auch dem Alten Diesel muss man regelmäßig Angebote machen, sonst streikt der auch. Am häufigstem muss man Diesel anbieten, auch Motoröl, hin und wieder Stoßdämpfer und Radlager, neue Reifen.

Man steht zwar nicht im Diesel, aber mit dem Diesel im Stau. Und dann muss man manchmal ein Klo am Straßenrand suchen, was im Zug immer mit dabei ist.

Generell kann man aber die alten Rollenden Dosen noch recht viele Jahre fahren, bevor die so viel CO2 machen wie die Produktion von 'nem neuen Diesel, dem man auch wieder das von oben anbieten muss. Sonst hat man sich den nächsten Streik in mehr modern in die Garage gestellt.

@ Gogolo Re: Es wird Zeit!

Dann viel Spaß, Wo fängt für Sie denn ein Unternehmen an?
Zitat Wikipedia: Unter dem Dach des DB-Konzerns bestehen rund 600[3] verbundene Unternehmen, darunter mehrere Eisenbahninfrastrukturunternehmen sowie eine Reihe von Eisenbahnverkehrsunternehmen. /Zitat
Heißt 600 gewerkschaftliche Tätigkeiten und 600 Tarifverhandlungen mit 600 Streiks, die für jedes einzelne Unternehmen einen Tarifvertrag aushandeln. Streikt nicht die EVG mit mit den Lokführern, dann die IGM mit den Instandsetzern, die ÖTV/Verdi mit ihren Servicemitarbeitern oder Die Bau Steine Erden mit den Gleisbauern? Seien Sie froh, das es NUR die EVG und GdL sind die als Gewerkschaften im Konzern der DB tätig sind. Und wenn RRG erst einmal die DB in Betrieb und Fahrweg zerschlagen, streiken die Fahrdienstleiter und Lokführer erst recht getrennt. (wenn die Weichen nicht gestellt werden kann auch kein Zug fahren.)

@ Toni B., um 15:04

Das mit Ihrem “alten Diesel“ klingt wie ein Vorwurf:

“Selber schuld, wenn ich die Luft verpeste, was streikt ihr auch!“

Ja, traumhaft - und, sorry, bisschen kindisch.

@20:46 von Karl Maria Jose

>> eine firma, eine gewerkschaft

Sie meinen also, die EVG sollte abgeschafft werden? oO

Am 11. September 2021 um 20:37 von Leipzigerin59

Die Daseinsvorsorgeeigenschaft der Bahn hat man mit ihrer Privatisierung abgelegt
__
Der "Staat" also Sie und ich sind alleinige Aktionäre. Wenn die Bahn privat wäre, müsste nicht der Steuerzahler, also Sie und ich, für die Unterdeckung von schlaffen 30 Milliarden aufkommen. Wenn dem nicht so wäre, könnten die von mir aus machen, worauf immer sie Lust haben und soviel verdienen, dass sie sich die Zigarren mit Geldscheinen anzünden könnten. Da aber u.a. auch meine Steuern dazu verwendet werden, darf ich das sehrwohl kritisieren. Und natürlich gehört die DB weiterhin zur Daseinsvorsorge. Ich war ganz kurz durch Ihren post irritiert, aber ein Blick zu Wikipedia hat dann doch meine Auffassung bestätigt.

@21:26 von Zufriedener Optimist @ 19:13 von schabernack

//Herr Mehdorn war eine weitere Glanzleistung der Schröder SPD! Leider schon wieder von allen vergessen!//

Keineswegs vergessen, dennoch Vergangenheit. Ich bin auch keineswegs mehr eine überzeugte Anhängerin der SPD, werde sie aber diesmal wohl (nach längerer Abstinenz) trotzdem wählen. Denn nur mit einer starken SPD kann es einen Kanzler Scholz (statt Laschet) geben. Und nur mit den eher linken Parteien kann es eine lebenswerte Zukunft auch für die Jungen geben. Meine eigene Zukunft ist aus medizinischer Sicht bereits begrenzt. Die kann bei der Wahl also keine Rolle mehr spielen.

@ weingasi1 20.53 h

"Ich habe noch nie für meine Belange gestreikt...." dann sind Sie also Trittbrettfahrerin. Und genau die "Anderen" streiken für Ihre Belange.

"Ihr letzter Satz..." welchen meinen Sie? Sie beziehen sich einerseits auf meinen Kommentar an Sie, andererseits geben Sie
19.33 an - das war mein Kommentar an Forist*in Weltraumhausmeister.

Von einem Bahnstreik

war ich bisher nicht betroffen. Von etlichen Zugausfällen aufgrund Personalmangels bei einem privaten Bahnunternehmen schon. Die Angewiesenheit auf den ÖPNV habe ich insbesondere während des Schneechaos im Februar dieses Jahres hautnah erlebt. Die Busse fuhren tagelang nicht. Ich bin dann getrampt während der Hochzeit von Corona. Mein AG hat nicht gesagt: Kaneel, kein Problem bleib zu hause. Aber wunderbar, dass so viele Menschen hier in offensichtlich besserer beruflicher Position und mit eigenem PKW oder in Rente solche Zeiten bestens aushalten und abpuffern können. Und selbst verantwortlich bin natürlich ich, wenn ich als kleines Rädchen im Getriebe mich meinem AG nicht entsprechend entgegenstelle. Davon abgesehen, unterstütze ich grundsätzlich gute Bedingungen für JEDEN Arbeitnehmer.

Versagen der Privatwirtschaft.

@21:52 schiebaer45 @schabernack
Bahnvorstand Mehdorn und seine "privatwirtschaftlichen" Aktionen sind ein Beispiel für das Versagen der Privatwirtschaft.
Thomas Piketty hat mit vielen Zahlen belegt, dass es vor Thatcher, vor Reagan besser lief.
In GB wurde durch die Privatisierung die Bahn so heruntergewirtschaftet, dass sich die Unfälle häuften, und am Schluss 80% (!) der Briten sich die staatliche Bahn zurückwünschten.
Vor Reagan, Thatcher waren auch die Steuersätze für Gutverdienende wesentlich höher. Thatcher wurde durch die Ölfunde vor dem kompletten Absturz gerettet.
Und da sind die Parallelen zu Schröder, der als Kanzler der Bosse gerade keine SPD-Politik machte und Leute aus der Privatwirtschaft wie Mehdorn förderte. Mit verheerenden Folgen für den Zustand der Volkswirtschaft (vgl. auch die normalen Renten, die allerdings schon unter Kohl geplündert wurden).

22:02 von harry_up

«Ich kann mich nicht erinnern, dass der Zug auch nur ein einziges Mal ausgefallen oder nennenswerte Verspätung gehabt hätte, er kam pünktlich, fuhr auf die Sekunde ab und kam pünktlich an.
Berechenbar.

Ähnlich mit dem Auto:
Da konnte ich, als ich später den FS hatte, eine 400 km-Fahrt zeitlich ganz genau planen, auch da war man pünktlich an seinem Ziel.»

Früher war mehr Lametta bei weniger Reiseverkehr aller Art. Weniger Autos, und vor allem weniger LkW. Heute kommt man manchmal (abends) nicht mal mehr auf den Rasthof an der Autobahn, weil in der Zufahrt die LkWs wohnen.

Nervt ohne Ende, vor allem, wenn die Kinder mal Pipi müssen. Um Köln drumrum gab es auch mal Autobahnen ohne Staus. Gibt es heute nicht mehr, und völlig egal, ob die GDL streikt oder nicht.

Am 11. September 2021 um 20:14 von Wohlergehen

Oder...oder...oder - ich staune, Sie so empathisch zu erleben, lese ich doch sonst häufig von Ihnen das Gegenteil. Aber wer "leidet immens" unter dem Streik? Ich habe noch nie unter einem Streik gelitten, sondern mich rege beteiligt...auch als Solidaritätsbekundung.
__
Sie irren. Ich bin nicht empathisch. Sehen Sie, das unterscheidet uns. Derweil Sie für Ihre oder aus Spass an der Freud' für andere gestreikt haben, habe ich gearbeitet. Auch am Abend, auch nachts, auch am Wochenende.
Für mich braucht auch niemand eintreten; das mache ich schon am besten selbst. Ich habe nur die Bürger bedauert, die vllt die grössten Schwierigkeiten haben, pünktlich zu ihrer Arbeitsstätte, die sie bestimmt genauso nötig haben, wie die Lokführer und von diesen, auch wenn sich einer der Foristen über den Ausdruck ärgert, in Geiselhaft genommen werden. Es ist nämlich genau dieser Umstand, der mich ärgert.Aber gehen Sie streiken. Ich verdiene derweil lieber Geld, ohne andere zu schädigen

@22:02 von harry_up

//Beides haut heute in keiner Weise mehr hin, deshalb ist ein Vergleich beider Reisemöglichkeiten im Hinblick auf die Fahrzeit eigentlich sinnlos.//

Im Zweifel ist es mit der Bahn aber entspannter als z.B. mit FlixBus. Die Bahn ist zwar teurer, aber wenigsten werden die Toiletten gereinigt. (Könnte natürlich noch öfter sein.)
Und auch Busse können wegen Staus erhebliche Verspätung haben. Und vollkommen übermüdete Fahrer sind bei diesen Unternehmen keine Ausnahme sondern die Regel.

@ Thomas D. 20.21 h

Die GDL hatte ihre - meiner Meinung nach - berechtigten Forderungen klar formuliert.

Ja, und das "wir bezahlen" ist ja nun in die Nähe gerückt.

@22:02 von harry_up

//Ich kann mich nicht erinnern, dass der Zug auch nur ein einziges Mal ausgefallen oder nennenswerte Verspätung gehabt hätte, er kam pünktlich, fuhr auf die Sekunde ab und kam pünktlich an.
Berechenbar.//

Das mag für die Bummelzüge gegolten haben. Bei den D-Zügen kam es wohl auf die Bahnstrecke an. Wenn ich früher (Ende der 70er und in den 80er) nach einem Wochenendbesuch bei meinen Eltern in Bielefeld zurück nach Hamburg (über Hannover) wollte, konnte ich mich auf die 50 bis 60 Minuten Verspätung verlassen. Allerdings musste dieser Zug (von Leipzig nach Paris) auch die innerdeutsche Grenze passieren.
Möglicherweise war auch das ein Grund für die Verspätungen. Aber immerhin hatte der Anschlusszug nach Hamburg in Hannover gewartet. Man musste allerdings schnell sein.

@Anna-Elisabeth, 20:26

„Und Sie sehen nicht die geringste Verantwortung beim Bahnvorstand?“

Ich sehe sogar fast die ganze Verantwortung beim Bahnvorstand. Weil der weitaus mehr Möglichkeiten bzw. Handlungsspielraum hat. Es geht hier, wie ich übrigens schon mehrmals geschrieben habe, nicht um die faire Bewertung von Leistung nach objektiven Kriterien bzw. Wertschätzung von Arbeit und derer die sie leisten (was Transparenz voraussetzen würde, und die ist insbesondere bei der Bahn offensichtlich nicht gegeben, siehe tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahnvorstand-boni-gdl-tarifstreit-101.html), sondern ausschließlich ums „Prinzip“ bzw. die Macht Einzelner. Und dieser Machtkampf wird auf dem Rücken aller - also der gesamten Gesellschaft - ausgetragen. Und das finde ich nicht in Ordnung.

22:36 von Wohlergehen

@ Thomas D. 20.21 h

Die GDL hatte ihre - meiner Meinung nach - berechtigten Forderungen klar formuliert.

Das ist wahrscheinlich nicht das Problem.

Eine Forderung wie z.B. „Wir wollen 100% mehr Lohn und drei Monate Jahresurlaub!“ ist ja auch klar formuliert.

20:37 von Leipzigerin59

«Die Daseinsvorsorgeeigenschaft der Bahn hat man mit ihrer Privatisierung abgelegt.»

Das muss nicht so sein, in anderen Ländern geht es mit Privatisierter Bahn ja auch mit Daseinsvorsorge, und richtig gut.

In der Schweiz, in Frankreich. Der "Thalis" High Speed Train Köln - Paris ist französisch privat, und mein ältester Neffe konnte trotz GDL-Streik ohne Probleme zum 1. Hochzeitstag nach Paris fahren.

Man darf das aber nicht so organisieren wie die DB AG in Deutschland, und mit den Gewerkschaften hat das auch nix zu tun. Die DB AG ist seit der Komplett-Übernahme der Spedition "Schenker" der größte LkW-Spediteur in ganz Europa. "Synergie Schiene - Straße" solle das sein … so hieß es mal. Mega Idee, kommt man selbst ja gar nicht drauf auf so was Tolles.

Der Staat muss Prioritäten setzen, und in der CH kommen die LkW auf den Zug, wenn sie durch den Brenner-Basistunnel wollen.

Vom Bahn-Schlaraffenland Japan gar nicht zu reden.
Private Japan Rail + Daseinsvorsorge des Staates.

Schönen Abend -

ich muss jetzt zur Bahn!

22:17 @ weingasi1

Die Deutsche Bahn AG ist wie der Name sagt, eine Aktiengesellschaft und somit ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen.
Die Besonderheit, dass dem Bund zu 100% die Aktien gehören, ändert daran nichts.

Im Grunde müssten wir alle gegen die Misswirtschaft dieses Unternehmens protestieren, da sie allen schadet.

Haben Sie schon mal Dividende bekommen?
Ich nicht, der Bund wohl auch nicht, im Gegenteil, die Schulden der Bahn AG sind gewachsen.

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