Kommentare

Wo ist da jetzt …

Wo ist da jetzt die so viel gerühmte Innovationskraft der Wirtschaft, die, weil der Markt doch alles gut reguliert, selbst für ihre Wettbewerbsfähigkeit sorgen soll.
Dass wir wegen Klimaschäden dringend solche oder ähnliche Maßnahmen ergreifen müssen, ist schon seit mehr als 30 Jahren bekannt.
Ausländische Wettbewerber, große wie China und auch schon die USA und selbst Indien, haben längst begonnen Erfahrungen in diesen Bereichen zu sammeln und können bald mit alternativen Energien ihre Stahl- und Baustoffe herstellen.
Was hat die deutsche Wirtschaft denn bis dahin gemacht? Klar, das wir den Wettbewerb verlieren wenn unsere Wirtschaft nicht selbst denken und erst dann handeln kann, wenn der Staat es vorschreibt und der Bürger es bezahlt.

Und:Die Wirtschaft beklagt sich immer es gebe zu viele Regulierungen, aber wenn es Geld zu regulieren geben soll dann greift sie dem Bürger, also dem Staat, voll die in die Tasche

Wie Parteien Klimaschutz der Industrie fördern wollen...

Hier die Umstellung der Produktion eines Zementwerkes weg von CO2.
Aber Industriebetriebe sollten kein staatliches Geld bekommen, daß sollte zumindest davon abhängig gemacht werden, wie der Gewinnvortrag aussieht oder ob-bei Aktiengesellschaften Dividenden ausgeschüttet werden.
Und CO2 wird eben nicht nur bei industriellen Produktionsverfahren freigesetzt. Auch im Straßengüterverkehr. Und da rechnet das Umweltbundesamt mit steigenden Zahlen, also kein Rückgang. Und bis 2038 soll noch Kohle gefördert und verstromt werden, dafür noch Dörfer geräumt werden. Da wird nicht angesetzt.

Wirklicher Klimaschutz ist nur international möglich

Deutschland wird und muss in den Klimaschutz investieren aber wer dem Klima helfen will, muss die anderen mit ins Boot holen und genau deshalb wird Scholz der nächste Bundeskanzler.

Das ganze Thema Klimaschutz ist so immens, dass man die Realitäten nicht aus dem Auge verlieren sollte. Es werden unglaubliche Mengen Strom für die Wasserstoffwirtschaft benötigt, dass erst einmal Wasserstoff produziert werden sollte, um den Wasserstoff zu ersetzen, der momentan noch fossil hergestellt wird. Das ist schon mal eine riesige Aufgabe.

Klimaschutz der Industrie

Klimaneutralität ist im Moment ja unheimlich sexy für die Industrie die Jahrzehnte Lang gut verdient hat, bezahlen sollen den Umbau für eine CO2 neutrale Produktion der Steuerzahler. Wie immer.

Egal wie sie ihn fördern wollen ...

.. es wird von Steuergeld oder Einsparungen zum Nacheil des Steuerzahlers finanziert werden.
Ein monetärens Perpetuum mobile, wie es uns gerne verkauft werden soll, gibt es nicht.
Der Steuerzahler zahlt ... alles. Und damit wird es unweigerlich eine Delle in unserem Wohlstandsdenken geben. Steuererhöhungen oder Einsparungen der öffentlichen Hand,
anders wirds nicht gehen. Hier ein Freibad, da ein Theater, ein Museum, die neue Straße ... . Auch weil wir längst nicht jeden Arbeitsplatz 1 : 1 ersetzen können.
Und das ist ein Grund, warum auf es auf keiner Wahlkampfveranstaltung einen Kandidaten gibt, der mit ehrlichen Zahlen arbeitet, geschweige denn, diese öffentlich ausspricht.
In den nächsten Jahren werden wohl viele aus ihren "alles wird gut heile Welt Träumen" aufwachen.

Ethik, Zukunft & Klimaschutz sind nur mit BGE realisierbar

Anstatt die Menschen mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen zu unterstützen, damit sie aus dieser umwelt- und klimaschädlichen Wachstumsspirale von Wirtschaft und Industrie herauskommen und da aussteigen können, machen die Parteien genau das Gegenteil. Gute Nacht, Deutschland !

Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Wir haben nicht mehr die Zeit, darüber zu diskutieren, welche dieser Maßnahmen am sinnvollsten wäre. Eigentlich bräuchten wir alle vorgeschlagenen Maßnahmen, um die Industrie schnellstmöglich klimafreundlich umzubauen. Uns rennt einfach die Zeit davon. Um es noch mal deutlich zu sagen: Es geht um nichts weniger als die Frage, ob es in ca. 150 Jahren noch Leben auf der Erde geben kann.

Am besten wäre, wenn sich die Parteien einigen könnten, Klimapolitik aus dem üblichen parteitaktischen Geplänkel rauszuhalten und gemeinsam am Umbau der Industrie arbeiten würden. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Wer wirklich die Zeichen der

Wer wirklich die Zeichen der Zeit verstanden hat, eiert nicht mehr rum beim Klimaschutz. Jetzt nicht die klare Priorität auch in entsprechende Investitionen zu setzen, würde bedeuten, aufgrund der Versäumnisse in 20-30 Jahren das zigfache investieren zu müssen und die deutsche Wirtschaft weiter abzukoppeln von dieser Entwicklung.
Die Grünen schenken da reinen Wein ein und tun auch nicht so, als würde das nichts kosten und keinen Umbau und kein Umsteuern bedeuten. Sie zeigen aber auch auf, welche soziale Abfederung das braucht und welche Anstrengungen besonders im ländlichen Bereich.
Alle andern bleiben unklar oder beschränken sich auf primitives Leugnen und Verweigern.

Zement und Elektrolyse

Auch hier wird CO2 freigesetzt, aus dem eingesetzten Kalkstein CaCO3:

Nettoreaktion der Elektrolyse. Über Umwege wird erreicht:

CaCO3 + 2 H2O -> Ca(OH)2 + CO2 + ½O2 + H2

Das gebildete Calciumhydroxid Ca(OH)2 wär dann die Basis für neue Baustoffe. Im "normalen Zement" liegt es als CaO vor (ca. 50% ). Vorteil: das Kalkbrennen bei hohen Temperaturen entfällt.

Industrie nicht überstrapazieren!

Die Produktion wird immer dort hin verlagert, wo die Löhne am niedrigsten sind und die Umweltauflagen keine oder eine geringe Rolle spielen, gegenwärtig nach China, aber, innerhalb der EU z.B. nach Rumänien. So funktioniert "Globalisierung" nun mal, ob es gefällt oder nicht.
Will man jetzt den weltweiten Handelskrieg ausrufen? Schutzzölle werden mit Gleichem beantwortet.
Man muß die Realitäten sehen:
"SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz strebt daher internationale Vereinbarungen an, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen." Grundsätzlich richtig. Es bleibt die Frage, wie das konkret aussehen soll.
Wollen wir die Deindustrialisierung Deutschlands?
.
Sieht so unsere Zukunft aus?
Chinesische Touristengruppen besuchen unsere Großstädte und denken sentimental lächelnd: "Wie bei uns vor 50 Jahren! Nur Fußgänger und Radfahrer ("There are nine million bicycles in Beijing- That's a fact"), fehlt nur noch die blaue Arbeiteruniform, der Blaumann, den alle tragen! Wie niedlich!"

Ethik, Zukunft & Klimaschutz sind nur mit BGE realisierbar

Anstatt mit einem BGE unbürokratisch Lebensalternativen, individuelle Lösungen, Erdressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz zu ermöglichen, kommen die Parteien nur wieder mal mit allerlei uniformierenden "Förderprogramme"-Sumpf und Overbürokratie, die genauso nichts bewirken, wie die in jahrzehntelangen "Landentwicklungsförderungsprogrammen" wirkungslos versickerten Milliarden Euros zu Lasten der Steuerzahler. Und so sind auch all die Öko-Mogelpackungen von E-Auto bis Solarenergie nur teure Sackgassen und die Altlasten-Müllberge von morgen, die ihrerseits zusätzlich die Erderwärmung forcieren. Echter Umwelt-, Erdressourcen- und Klimaschutz würde wie Cuba die bereits vorhandenen Dinge sinnvoll nutzen und werterhalten, anstatt immer mehr Wachstumsmüll zu produzieren.

Grundproblem: Keine "echten" Preise. Atomenergie hoch subvention

Die Gesellschaft muss sich dahin entwickeln, dass auch die tatsächlichen Kosten sich im Preis widerspiegeln. Altes Beispiel: Die vom Steuerzahler überall in der Welt hochsubventionierte Atomenergie.
Die Absurdität, dass die Zuzahlung zu erneuerbaren Energien steigt, wenn der Erstellungspreis sinkt.

Beispiel für die Lenkungswirkung könnte der biologische Anbau werden.
Inclusive Folgekosten wäre Bio billiger als konventionell. Das hätte Auswirkungen auf unsere - dann gesünderen - Lebensgewohnheiten und würde auf lange Sicht den Bauern helfen.

Bedarf reduzieren

Man sollte das eine tun (Produktionsverfahren verbessern) und das andere, wohl wichtiger, nicht lassen. Das heißt, man sollte den hohen Betonverbrauch, z.B .zum Zubetonieren unserer Landschaft) stark reduziern. Die Betonindustrie ist nicht nur wegen ihres hohen Enerfiebedarfes, sondern auch des Verbrauches, insbesondere an Sand, kritisch zu sehen.
Ähnliches gilt für die Stahlindustrie.

Der Anpassungsprozess kann ohne Aufgabe sinnlosen Wachstums und zügiger Reduzierung unseres ökologischen Fußabdruckes nicht gelingen.

Ich befürchte, dass Überlegungen zur Veränderungen der Industiellen Verfahren allein nur dazu führen, die Notwendigkeiten zu vernebeln.
Ich fürchte, dass das nicht mehr lange möglich sein kann, abe dann ist es möglicherweise zu spät, um das Schlimmste zu verhindern.

Beim Lesen dieses Artikels

Beim Lesen dieses Artikels wird wieder sehr klar gemacht: der Umstieg auf Klimaneutralität in den Produktionsprozessen der Unternehmen wird sehr teuer werden! Dass für den Klimaschutz (WELTWEIT!!!) viel viel Geld in die Hand zu nehmen ist, ist schon wichtig. Aber jetzt auf D bezogen muss den Menschen hier klar sein: wer reich ist, wird nicht so sehr das Problem haben, die Kostensteigerungen abzufedern; die weniger Betuchten werden das deutlich spüren! Immobilienpreise werden weiter deutlich steigen (Material- und Baukosten steigen), Mieten werden teurer, die Energiekosten steigen, E-Autos sind sowieso für viele noch unerschwinglich teuer (wenn man kein chinesisches Auto kaufen möchte). Da gibt’s noch viele weitere Punkte, die m. E. die Schere hier zwischen arm und reich vergrößern wird.
RGR wird versuchen, dies mit Umverteilung zu mildern, aber es ist zu gewaltig!
Der Ansatz der FDP, mit technologischem Fortschritt dies zu verbessern, ist m. E. der zielführende Weg!

Man könnte ja mal den Staat Kalifornien nehmen

und die Vorgaben die dort für die Autoindustrie allgemein erlassen wurden als Beispiel nehmen.
All das wurde auch damals in Deutschland als unmöglich bezeichnet.
Aber das ist in den bisherigen Lobby Regierungen ja unmöglich.
Vielleicht werden dann solche Milliardengewinne wie bei der Autoindustrie jetzt noch in Deutschland trotz Milliardenstrafen wegen derer betrügerischen Sauereien mal etwas auf Normalmaß gehen.

Ohne die Politik geht Klimaschutz nicht

Ohne die Politik geht Klimaschutz nicht. Sie muss die Rahmenbedingungen setzen, damit in der Wirtschaft die Transformation erfolgt.

Nun werden sicherlich Kommentare erfolgen, dass Klimaschutz keinen Sinn macht, solange China seine Energiepolitik nicht total umgestellt hat. Und die Hauptsache ist, dass die Wirtschaft brummt. Die Klimakatastrophe ist egal, solange momentan genug Geld im Portemonnaie ist.

Klimaschutz ist eine weltweite Aufgabe und im Pariser Klimaschutzabkommen haben sich alle Länder verpflichtet. Die Aufgabe der Politik ist es nun dafür zu sorgen, dass veraltete Technologien kein Wettbewerbsvorteil mehr sind.

Wie Klimaschutz fördern?

Mit Geld natürlich. Zwar heißt es in der Wirtschaftslehre, dass Unternehmen Gewinne machen müssen, um damit Investitionen (Verschleiß und Innovation) zu finanzieren. Aber da von den Gewinnen immer mehr in private Taschen fließt (Rendite), geht jedes Mal ein Gejammer los, wenn Investitionen anstehen.
.
Ob Braunkohleabbau, Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, Neue Autos für alte (Abgasnorm), Umstellung Verbrenner auf e-Mobile etc. jedes Mal sind Milliarden aus dem Steuersäckel erforderlich!

10:43, spax-plywood

>>Zement und Elektrolyse
Auch hier wird CO2 freigesetzt, aus dem eingesetzten Kalkstein CaCO3:

Nettoreaktion der Elektrolyse. Über Umwege wird erreicht:

CaCO3 + 2 H2O -> Ca(OH)2 + CO2 + ½O2 + H2

Das gebildete Calciumhydroxid Ca(OH)2 wär dann die Basis für neue Baustoffe. Im "normalen Zement" liegt es als CaO vor (ca. 50% ). Vorteil: das Kalkbrennen bei hohen Temperaturen entfällt.<<

Calciumoxid ist landläufig als Brannt- oder Ätzkalk, Calciumhydroxid als Löschkalk bekannt.

"Klimaclub"

"... dann können wir uns ja zusammensetzen, zu einer Art Klimaclub."
Ja, das glaubt man gerne, dass Joe Biden, Xi Jinping und Wladimir Putin einem Klub zur Rettung des Weltklimas beitreten, um Sonderabgaben auf konventionell erzeugten Stahl zu erfinden.
Im Ernst, Deutschland hätte schon längst die Fühler ausstrecken können, ob solch ein Klub möglich wäre.
Im Übrigen:
diese ganzen Zukunftsprojektionen, Annahmen und Wunschvorstellungen, die auch erst zukünftig noch zu entwickelnden Technologien und deren staatliche Förderung umfassen, sind unglaubwürdige Ausflüchte.
Ein Vertrösten, ein Vertagen, ein Verschieben.
Man kann das Prinzip Nichtstun auch konventioneller formulieren, so wie die Kanzlerin das jetzt getan hat: "Die Weichen sind gestellt."
Losgefahren wird später.
Nach der Klubgründung.

10:51 von krittkritt

«Beispiel für die Lenkungswirkung könnte der biologische Anbau werden.»

Zement und Stahl kann man nicht biologisch anbauen.

In den kommenden Jahren wird

In den kommenden Jahren wird es entscheidend darauf ankommen, einen nachhaltigen Klimaschutz und eine starke Wirtschaftskraft miteinander in Einklang zu bringen. Der Umstand, dass die Reduzierung des CO-2 Ausstoßes zu einer Verteuerung von Stahl u.a. wird, zeigt, dass Klimaschutzmaßnahmen mit starken globalen Allianzen einhergehen müssen. Es hilft letztlich herzlich wenig, wenn die Verteuerung von Produkten der europäischen Unternehmen von China und anderen Ländern dazu genutzt wird, die Produktion billigerer (da nicht klimaneutral) produzierter Waren voranzutreiben. Immerhin scheint Europa in US-Präsident Biden einen Verbündeten in Sachen Klimaschutz gefunden zu haben. Nun gilt es, weitere Partner zu finden und die Bürger mitzunehmen. Diese dürfen nicht den Eindruck haben, dass der Klimaschutz und die damit verbundenen Belastungen zu einem einseitigen sozialen Abstieg führt. Dass zusätzlichen Kosten auf den Staat und seine Bürger zukommen, sollte ehrlich kommuniziert werden.

10:44, bolligru

>>Die Produktion wird immer dort hin verlagert, wo die Löhne am niedrigsten sind und die Umweltauflagen keine oder eine geringe Rolle spielen, gegenwärtig nach China, aber, innerhalb der EU z.B. nach Rumänien. So funktioniert "Globalisierung" nun mal, ob es gefällt oder nicht.
Will man jetzt den weltweiten Handelskrieg ausrufen? Schutzzölle werden mit Gleichem beantwortet.<<

Globalisierung muss gestaltet werden. Wenn man sie einfach den Kräften des Marktes überlässt, dann kommt das dabei heraus, was Sie beschreiben.

Natürlich müssen auf umweltschädlich produzierte Waren bei der Einfuhr Umweltabgaben bezahlt werden, ebenso wie der Faktor Lohn keinen Wettbewerbsvorteil darstellen darf. Auch wenn er das momentan noch tut. Zölle, die solchen Wettbewerbsverzerrungen entgegenwirken, sind komplett WTO-konform und haben mit Handelskrieg nichts zu tun.

Am 09. September 2021 um 10:33 von SinnUndVerstand

Was zeigen die Grünen, lesen sie bitte den Passus im Artikel betreffs der Vorstellung der Grünen sehr genau und langsam. Mit ein wenig ökonomischen Kenntnissen kommen sie sehr schnell dahinter das damit der Industrie + Anteilseigner, sprich Aktionäre höchstens geringe Kosten entstehen. Alles andere trägt der Bürger und Steuerzahler.
Zu dem steht auch klar im Artikel das noch unklar ist wo der erhöhte öjologische Strombedarf gedeckt wird. Was mit Sicherheit auch zu höheren Strompreisen führt, nur halt nicht für die Industrie.
Kein Wort mehr von den großen Tönen wie vor der Europawahl... Ausgleichsgeld für einkommensschwache Haushalte ala Schweden, nebenbei für mich beschämend wenn das sogar ein reaktionärer Staat macht, Subvention für Strom streicht und den Bürgern 40bis 50Dollar ich glaube es war pro Monat zahlt.
Klimaschutz oder besser und exakter Umweltschutz auf jeden Fall. Nur sind die Grünen genauso weit entfernt dabei vom Bürger wie alle anderen Parteien

Am 09. September 2021 um 10:33 von SinnUndVerstand

Die Grünen schenken da reinen Wein ein und tun auch nicht so, als würde das nichts kosten und keinen Umbau und kein Umsteuern bedeuten. Sie zeigen aber auch auf, welche soziale Abfederung das braucht und welche Anstrengungen besonders im ländlichen Bereich.
Alle andern bleiben unklar oder beschränken sich auf primitives Leugnen und Verweigern.
__
Das ist ja wunderbar, NUR mit dem Aufzeigen von dann notwendigen Maßnahmen ist es ja nicht getan. Wir wissen doch alle, dass Gelder, die der Staat einmal vereinnahmt hat, diese in den allerseltensten Fällen wieder 'rausrückt, wie hier dieses zur Aussicht gestellte "Bürgergeld", was die höheren Energiekosten abfedern soll. Warum soll man zuerst jemandem etwas abnehmen, um es ihm später (vermutlich mit gehörigem Aufwand vonseiten des Bürgers )
wiederzugeben. Für ein Nullsummenspiel braucht es solche Unsinnigkeiten nicht.
Da schenken die Grünen dem Bürger genausowenig "reinen Wein" ein, wie jede andere Partei.

Nach jahrzehntelangem

Kuschelkurs der Politik und massive Einflußnahme der Wirtschaft auf die Politik soll nun endlich was passieren.
Das nehme ich CDU/CSU, SPD und FDP nicht mehr ab.
Die hatten lange genug Zeit die Weichen langfristig zu stellen. Wer aber Solarstrom und Windkraft aktiv behindert und gleichzeitig die Kohle subventioniert und CO2 Schleudern wie Datteln 4 ermöglicht, der handelt massiv gegen die Klimaziele.

Klimaschutz der Industrie fördern wollen ?

Einige Maßnamen werden doch schon jetzt sehr intensiv gefördert. Stilllegen und verkaufen nach China.
Mit der kommenden Regierung wird es da bestimmt noch deutliche Verbesserungen geben.

Wie das gehen wird erkennen wir in Bayern und im 10 Jahre regierten grünen BW von Kretschmann.

Selbst kaum/kein Windräder bauen aber Stromtrassen durch Wohngebiete in NRW und Windparks in Norddeutsland fordern.

Wo für?
Damit die Automobil Industrie in diesen Ländern mit "grünem" Strom gefördern und betrieben werden kann.

@Anderes1961 10:31

"Es geht um nichts weniger als die Frage, ob es in ca. 150 Jahren noch Leben auf der Erde geben kann."

Ich bin ein großer Fan von "Übertreibung macht anschaulich" und auch nicht gefährdet, als Verharmloser des Klimawandels zu gelten, aber dieser Ihrer Formulierung muss ich widersprechen, da sie so weit übertrieben ist, dass sie leider falsch ist.

Es wird ganz sicher noch Leben auf der Erde geben, völlig egal, wie viel CO2 wir noch rauspusten.
Es geht eher um die Frage, ob es in 150 Jahren noch Leben, wie wir es kennen, auf der Erde geben wird.

Und darum, ob der Homo sapiens weiterhin große Teile der Erde wird bewohnen können oder nur kleine Küstenrandstriche.

@bolligru

"Sieht so unsere Zukunft aus?
Chinesische Touristengruppen besuchen unsere Großstädte und denken sentimental lächelnd: "Wie bei uns vor 50 Jahren! Nur Fußgänger und Radfahrer ("There are nine million bicycles in Beijing- That's a fact"), fehlt nur noch die blaue Arbeiteruniform, der Blaumann, den alle tragen! Wie niedlich!""

Nein, sieht sie nicht. Wenn wir nichts machen und einfach so weitermachen wie bisher, wird niemand mehr da sein können um sentimental zu lächeln. Auch keine chinesische Besuchergruppen. Sie können es sich dann bestenfalls noch aussuchen, ob Sie wahlweise von der Sonne gegrillt, in Fluten ertrinken oder vor Dürre verhungern wollen.

@krittkritt

“ Die Gesellschaft muss sich dahin entwickeln, dass auch die tatsächlichen Kosten sich im Preis widerspiegeln. Altes Beispiel: Die vom Steuerzahler überall in der Welt hochsubventionierte Atomenergie.”

Jain, Kosten stecken natürlich immer im Preis drin, aber Subventionen gibt es in vielen Bereichen.

Herstellkosten sind selten der Hauptbestandteil eines Kaufpreises, der entlang der Wertschöpfungskette entsteht und am Ende durch die Bereitschaft des Kunden entsteht einen subjektiven Wert zu akzeptieren…

Am 09. September 2021 um 10:46 von FakeNews-Checker

Echter Umwelt-, Erdressourcen- und Klimaschutz würde wie Cuba die bereits vorhandenen Dinge sinnvoll nutzen und werterhalten, anstatt immer mehr Wachstumsmüll zu produzieren.
Anstatt mit einem BGE unbürokratisch Lebensalternativen, individuelle Lösungen, Erdressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz zu ermöglichen,
__
Superideen, die Sie da haben. Fehlt nur noch die Goldene Gans, das Tischleindeckdich oder andere adäquate Lösungen, die die Einnahmen solcher Hirngespinste generieren. Was das Leben in Cuba anbelangt, wüsste ich nicht, dass es den Menschen dort besser ginge als uns und das Leben dort schöner und einfacher sein sollte. Ausser dem Wetter natürlich. Da würde ich schon gerne tauschen. Aber sonst?

@H. Hummel 10:29

"In den nächsten Jahren werden wohl viele aus ihren "alles wird gut heile Welt Träumen" aufwachen."

Ich fürchte, dass Sie sich da täuschen.

Alle Kandidaten von CDU/CSU/FDP und AfD werden leider schon tot sein, wenn nachfolgenden Generationen die Rechnung für deren "Wir dürfen keinen einzigen Arbeitsplatz gefährden und dürfen deshalb nicht so viel Klimaschutz machen"-Politik präsentiert wird.

In Wahrheit sind es nämlich genau diese Parteien, die ihren "Alles bleibt gut-heile-Welt-Traum" träumen.

Am 09. September 2021 um 10:51 von krittkritt

Beispiel für die Lenkungswirkung könnte der biologische Anbau werden.
Inclusive Folgekosten wäre Bio billiger als konventionell. Das hätte Auswirkungen auf unsere - dann gesünderen - Lebensgewohnheiten und würde auf lange Sicht den Bauern helfen.
__
Ahhhja. Und was soll so kurz und mittelfristig geschehen, bis das "auf lange Sicht" den Bauern hilft ?
Im übrigen wurde bereits in vielen Studien festgestellt, dass mit rein biologischer Anbau und ohne genetische Maßnahmen die Bevölkerung nicht ernährt werden kann !

Wo soll

Wo soll das alles hinführen.
Wir belügen uns selbst. Das wird so teuer, da schauen wir uns noch um. Wo soll der enorm hohe Stromverbrauch herkommen. Es ist geplant 10 Fussball Felder große Flächen mit Solar.
Lukrativ für den Bauern.
Aber dann wird kein Getreide und Gemüse mehr angebaut. Regional ? Die seit zig Jahren verschlafene Politik. Wird für den einfachen Bürger richtig teuer. Aber das verschweigen lieber alle. Auch die Medien. Ich wünschte es gäbe mehr kritische Nachfragen

die Deindustrialisierung Deutschlands? .

die Deindustrialisierung Deutschlands hat schon vor mehr als 30 Jahren begonnen, als sichtbar wurde das Rohstoffe knapp werden und das Klima unseren Weg der Industralisierung nicht mehr lange aushält.

Anstatt da schon zu beginnen, Vorreiter in der Welt zu sein und klimaschonende Industrie zu erfinden und zu exportieren, haben wir mit Hilfe der wirtschaftsliberalen Regierungsparteien einfach nicht nur weiter gemacht, sondern unsere Produkte immer umweltschädlicher werden lassen.
Jetzt sind andere große Nationen uns voraus und können schon Verkehrsmittel und Stahl umweltfreundlicher herstellen als wir.

Um eine Deindustrialisierung zu vermeiden muss unsere Wirtschaft, die dazu ja erwiesener Maßen ohne Hilfe nicht fähig ist, dringend staatlich reguliert und auf den richtigen Weg gebracht werden.
Mindestens so lange, bis die Wirtschaft es begriffen hat und mal selbst und ohne Staatsknete innovativ wird.

Warum immer so viel Subventionen ins Umbauen?

Lieber die Konzerne mit den veralteten Technologien ganz kaputt gehen lassen und ganz neue Firmen gründen, die Arbeit anbieten, welche auch wirklich Zukunft hat.
Wenn eine Schachpartie klar verloren ist, spielt man doch auch nicht bis zum bitteren Ende, dem Matt, weiter, sondern gibt sie auf, und beginnt eine neue.
Was ist so schlimm daran, wenn 25 Großkonzerne mit einem Mal von der Börse verschwinden, aber gleichzeitig 25 neue (z.B. die Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien bauen) da auftauchen?

10:51 von krittkritt

"die tatsächlichen Kosten"- das hört man seit Jahrzehnten.
Das Problem ist, daß wir in einer globalisierten Welt leben und das gilt auch für die Landwirtschaft. Größter Profiteur der EU- Landwirtschaftssubventionen ist übrigens Frankreich und die Franzosen wehren sich mit aller Kraft gegen Kürzungen. Das britische Königshaus profitierte übrigens ebenfalls gewaltig, weshalb man dort auch gewaltig gegen den Brexit war, und muß jetzt sehen, daß der britische Staat das Geld aufbringt.
Die deutschen Schweinemäster produzieren dank der Subventionen derart billig, daß sogar China mit deutschem Schweinefleisch beliefert wird, es sei denn es herrscht gerade Schweinegrippe.
Eine Abkehr vom Subventionssystem hätte also gewaltige Folgen, denn auch beispielsweise China subventioniert gewaltig. Wo soll man dann hin mit den Hähnchenabfällen, wenn sie für Afrika zu teuer werden? (Ironie)
Also: Grundsätzlich haben Sie Recht.
Interessenverbände aber leisten großen Widerstand gegen Subventionskürzungen.

einseitig und durchsichtig

Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder.
Ist ja nur die größte Oppositionspartei und wie es aussieht auch im nächsten Bundestag.

@ Kritkrit

Zitat: "Beispiel für die Lenkungswirkung könnte der biologische Anbau werden.
Inclusive Folgekosten wäre Bio billiger als konventionell. Das hätte Auswirkungen auf unsere - dann gesünderen - Lebensgewohnheiten und würde auf lange Sicht den Bauern helfen.
#
Kann es sein, wenn ich keinen Fake News aufgesessen bin, das der Bioanbau ca. ein Drittel mehr Anbaufläche benötigt als konventionelle Landwirtschaft? Flächen die dann z. B den Wäldern verloren gehen?
Meine Quelle: https://www.scinexx.de/news/geowissen/oekolandbau-klimaschaedlicher-als-...
Das wäre bei Berücksichtigung der rasant anwachsenden Weltbevölkerung ein riesen Problem.

@bolligru - 10:44

"Industrie nicht überstrapazieren!
Die Produktion wird immer dort hin verlagert, wo die Löhne am niedrigsten sind und die Umweltauflagen keine oder eine geringe Rolle spielen, gegenwärtig nach China, aber, innerhalb der EU z.B. nach Rumänien. So funktioniert "Globalisierung" nun mal, ob es gefällt oder nicht."

Und ob es Ihnen gefällt oder nicht, so findet auch globale Umweltzerstörung mit klimabeeinflussenden Aspekten statt - oder was meinen Sie, warum es in den Metropolen Smog-Alarm gibt, Böden erodieren, Trinkwasser versaut ist oder Mikro-Plastik und Ölteppiche in den Meeren schwimmen?

Nicht die Wirtschaft ist überstrapaziert sondern die elementarsten Ressourcen unserer Erde - und das schon lange.
Wenn wir es als intelligente Spezies nicht hinbekommen uns dieser Tatsache zu stellen, dann muss man auch bereit sein, diese Lebensadern dem global konkurrierenden Wachstumswahn zu opfern.

um 10:29 von FakeNews-Checker

Ethik, Zukunft & Klimaschutz sind nur mit BGE realisierbar
Anstatt die Menschen mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen zu unterstützen, damit sie aus dieser umwelt- und klimaschädlichen Wachstumsspirale von Wirtschaft und Industrie herauskommen und da aussteigen können, machen die Parteien genau das Gegenteil. Gute Nacht, Deutschland !
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Wie kommen sie auf das schmale Brett, das durch Bedingungsloses Grundeinkommen, die Wachstumsspirale gebremst wird.

@DrBeyer, 11:28

"Und darum, ob der Homo sapiens weiterhin große Teile der Erde wird bewohnen können oder nur kleine Küstenrandstriche." -

Welche dann wiederum ziemlich weit im heutigen Inland liegen werden.

Mit Bürokratie und starren Quoten ist das Problem nicht lösbar

Nur mit Konzepten, die die Zielrichtung vorgeben und ansonsten statt auf in Anbetracht der Unberechenbarkeit bzw. Unkalkulierbarkeit von Naturphänomenen ohnehin jeglicher realistischen Grundlage entbehrenden "Finanzierungsplänen"auf Basis unbedingter Transparenz und freier und offener bzw. funktionsfähiger Kommunikationskanäle bei der Zusammenarbeit zwischen allen - den Bürgern einschließlich der Fachleute auf sämtlichen Gebieten (hier natürlich insbesondere der Naturwissenschaften) und den von ihnen mit der Organisation bzw. Koordination des öffentlichen Gemeinwesens beauftragten Politikern. Was voraussetzt, dass die nötigen materiellen, technischen und politischen Voraussetzungen für eine schnellstmögliche flächendeckende Vernetzung geschaffen bzw. beschafft werden. Und vor allem natürlich auch, dass diese Vernetzung - Stichwort flächendeckend - sämtliche Orte abdeckt, langfristig nicht nur die in der EU. Und nicht an irgendwelchen willkürlich gezogenen politischen Grenzen scheitert.

11:23 von fathaland slim

Ich bin mit jeder Regelung einverstanden, auf die man sich global einigt. Das ist nicht leicht, ich weiß. Nationale Alleingänge lehne ich ab, auch als "Vorreiter". Dazu hängt viel zu viel davon ab.
"...ebenso wie der Faktor Lohn keinen Wettbewerbsvorteil darstellen darf..."
Das ist aber nun einmal Realität. Will man den Pakistani vorschreiben, deutsche Löhne zu zahlen oder sollen sich die Deutschen anpassen und zu Bedingungen arbeiten wie in Indien: Tageslohn ein Schälchen Reis, 16 Stundenschicht, 7- Tagewoche, Prügelstrafe selbstverständlich...? Ich will das nicht. Die Folge war, daß beispielsweise die Textilindustrie abwanderte aus Deutschland, unaufhaltsam und sie wird auch nicht zurückkommen. Auch "Schutzzölle" ändern nichts, wenn ein Land allein sie erhebt. Da muß die Weltgemeinschaft sich einigen und das ist sehr, sehr schwer vorstellbar. Sollte das gelingen, ich wäre froh und einverstanden, glaube aber nicht so recht, daß es gelingt.

11:00, Wolf1905

>>Aber jetzt auf D bezogen muss den Menschen hier klar sein: wer reich ist, wird nicht so sehr das Problem haben, die Kostensteigerungen abzufedern; die weniger Betuchten werden das deutlich spüren!<<

Das ist eine Frage der politischen Gestaltung. Wenn man die Sache aber den famosem Kräften des Marktes überlässt, dann wird das nichts. Aber genau dafür plädieren Sie ja, wenn Sie schreiben:

>>RGR wird versuchen, dies mit Umverteilung zu mildern, aber es ist zu gewaltig!
Der Ansatz der FDP, mit technologischem Fortschritt dies zu verbessern, ist m. E. der zielführende Weg!<<

Daß technologischer Fortschritt das A und O bei der Bewältigung der Klimakrise darstellt, diese Erkenntnis ist ja nun beileibe kein Alleinstellungsmerkmal der FDP. Ohne Lenkungsmechanismen geht dieser Fortschritt aber nur mühsam in die gewünschte Richtung, und ohne Umverteilung zugunsten der weniger gut gestellten Menschen überwiegt weiterhin die marktwirtschaftstypische Umverteilung von unten nach oben.

@DrBeyer

"
Am 09. September 2021 um 11:28 von DrBeyer
@Anderes1961 10:31

"Es geht um nichts weniger als die Frage, ob es in ca. 150 Jahren noch Leben auf der Erde geben kann."

Ich bin ein großer Fan von "Übertreibung macht anschaulich" und auch nicht gefährdet, als Verharmloser des Klimawandels zu gelten, aber dieser Ihrer Formulierung muss ich widersprechen, da sie so weit übertrieben ist, dass sie leider falsch ist.

Es wird ganz sicher noch Leben auf der Erde geben, völlig egal, wie viel CO2 wir noch rauspusten.
Es geht eher um die Frage, ob es in 150 Jahren noch Leben, wie wir es kennen, auf der Erde geben wird.

Und darum, ob der Homo sapiens weiterhin große Teile der Erde wird bewohnen können oder nur kleine Küstenrandstriche."

Sie haben in sofern Recht, als Sie den optimistischen Klimamodellen folgen, wie ich das bisher auch getan habe. Spätestens seit dem letzten IPCC mußten wir erkennen, daß diese Modelle zu optimistisch waren und die Lage schlimmer ist als ohnehin schon befürchtet.

@fathaland 11:15

Ja, und schon die alten Römer stellten auf Basis dieser Verbindungen und gewissen Zuschlägen einen betonartigen Baustoff her.

@weingasi1 um 11:26 / SinnUndVerstand

Ich sehe das genauso wie Sie @weingasi1.
Es wird inzwischen unerträglich, wie @SinnUndVerstand auf „nur die Grünen können das“ herumreitet, und zwar mit viel Unsinn Und Unverstand. Mehr als Dauerwerbung für die Grünen für die BT-Wahl kommt von ihm nicht.

11:26, weingasi1

>>Wir wissen doch alle, dass Gelder, die der Staat einmal vereinnahmt hat, diese in den allerseltensten Fällen wieder 'rausrückt,<<

Ist das so?

Ich dachte eigentlich bisher immer, der Staat würde tendenziell eher mehr ausgeben, als er einnimmt.

@11:06 von hippojim

„Man könnte ja mal den Staat Kalifornien nehmen
und die Vorgaben die dort für die Autoindustrie allgemein erlassen wurden als Beispiel nehmen.“

Ihnen ist aber schon klar, dass Kalifornien fast pleite, der Mittelstand wg. der hohen Kosten praktisch verschwunden ist (abgewandert in die östlichen Staaten, massiv zB nach Texas) und dass es in CA eine extrem hohe Obdachlosenquote gibt (siehe zB https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vereinigte-staaten-dunkle-wolken-ueber-kalifornien-1.5114721!amp)?
Das liegt natürlich nicht allein an den Umweltauflagen, aber es zeigt, dass man bei allen Maßnahmen immer auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten muss. Und dass eben nicht zum Wohle der ‚Reichen‘ (die kommen problemlos klar, auch und gerade in CA), sondern zum Wohle der Normalbürger.

Klüngel @10:25 von Bernd Kevesligeti

>>> bis 2038 soll noch Kohle gefördert und verstromt werden, dafür noch Dörfer geräumt werden. Da wird nicht angesetzt. >>>

Nein da wird nicht angesetzt, weil enfach (NRW)CDU und RWE ein unheimlicher Klüngel sind! Die sind so auffällig miteinander verwoben, das es krass ist, das die Medien diese Thematik kaum aufgreifen! Und damit meine ich alle Medien, auch die welche sich als "alternativ" verstehen!

Und Kanzlerkandidat Laschet, ist in dem Klüngel ganz groß mit dabei!
Fakt ist, Wer CDU wählt, wählt den RWE gleich mit! Und den ätzenden Klüngel (Lobby) mit!

Bei Industrie förden ohne fordern , und beim Bürger :-)

Wie sagte der Armin, die Industrie stellt sich freiwillig
auf neue Energien um und erfindet freiwillig neue Lösungen.
Resultat: Bonis werden unter den Armen der Vorstände verteilt und nicht in Neuentwicklungen investiert.

Die Lösung kennt man vom EEG
Anlagen werden vom Netz genommen,
regionale Stromverteilung/Vermarkung nicht gestattet

Die mit ehem.Politikern besetzten Vorstände der großen
wollen Bonis haben

Beispiel Auto Stromtankstellen, zig Karten Systeme
anstelle EC-Kartenzahlung , wie bei der Benzin/Diesel/Gas Zapfsäule.

Bei der CO2 Abgabe bekommen die Manager der Wohngesellschaften Bonis und der Mieter,
wird alleine wegen einer alten Heizung bestraft.

Team L .... , Aussitzen & weiter so

@sozialstaat, 11:57

"Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder." -

Mir wäre neu, das die AfD Forderungen zum Klimaschutz hat. Ausser vielleicht: lasst uns nichts tun. Aber vielleicht habe ich da auch was nicht mitbekommen und ist die AfD jetzt auf einmal doch die Klimaschutz-Partei par excellence.

um 11:57 von sozialstaat

>>
einseitig und durchsichtig

Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder.
Ist ja nur die größte Oppositionspartei und wie es aussieht auch im nächsten Bundestag.
<<

Alle Forderungen der AfD zum Klimaschutz sind aufgelistet. Nämlich keine. Was soll also so ein Kommentar ? Auch als AfD-Anhänger könnte man doch Basiswissen haben.

@11:46 von WM-Kasparov-Fan

„Lieber die Konzerne mit den veralteten Technologien ganz kaputt gehen lassen und ganz neue Firmen gründen, die Arbeit anbieten, welche auch wirklich Zukunft hat.“

Die üblichen Klassenkampfvorschläge: Wer gründet denn die neuen Firmen? Der Staat?
Na dann viel Spaß in der DDR 2.0.
Und die alten Firmen warten natürlich nicht, bis sie pleite sind, sondern wandern ins Ausland ab (wird auch im Artikel erläutert - wenn man ihn denn liest).
Übrig bleibt ein Haufen Arbeitslosigkeit.

@sozialstaat

"
Am 09. September 2021 um 11:57 von sozialstaat
einseitig und durchsichtig

Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder.
Ist ja nur die größte Oppositionspartei und wie es aussieht auch im nächsten Bundestag."

Nein, sie fehlen nicht. Es gibt keine. Außer..., ja außer... es gibt keinen Klimawandel und so weitermachen wie bisher und das man den Klimawandel - den es laut AfD ja nicht gibt - als Chance begreifen und das man sich anpassen müsse.

Klimawandel als Chance: erzählen Sie das mal den Menschen, die gerade durch große Dürren verhungern oder in Fluten zu ertrinken drohen.

Anpassen. Ja, Super Idee. Wir lassen uns Kiemen wachsen, ein Höcker als Wasserspeicher wäre super und vielleicht noch ein paar Eiweiße austauschen gegen stabilere, damit wir von der Sonne nicht gegrillt werden.

@Zeit-los, 11:42

Klimaschutz kostet Geld - und dieses Geld muss nun schnellstmöglich global investiert werden. In der Kanzlerschaft von Frau Merkel gab es außergewöhnlich viele weltweite Krisensituationen zu meistern. Ob die Finanzkrise zu Beginn ihrer Amtszeit, die Rettung des EURO, die Flüchtlingskrise, die Pandemie und vieles andere - immer waren auch immense finanzielle Aufwendungen zu stemmen. Ein Kraftakt, den m.E. auch den Handlungsspielraum für andere drängende Herausforderungen wie den Klimaschutz einengte. Das Grundproblem liegt dabei darin, dass jeder Verantwortung abschieben und die eigene Wirtschaftskraft unangetastet sehen will. Kleinstaaterei bringt uns nicht weiter. Der Fokus muss ganz klar auf globalen Allianzen liegen.

11:57, sozialstaat

>>einseitig und durchsichtig
Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder.
Ist ja nur die größte Oppositionspartei und wie es aussieht auch im nächsten Bundestag.<<

Im Artikel geht es darum, wie Parteien Klimaschutz der Industrie fördern wollen.

Die AfD möchte den Klimaschutz aber gar nicht fördern, da er ihrer Ansicht nach unnötig ist. Denn der Klimawandel wäre ja auf natürliche Ursachen zurückzuführen. Bis vor gar nicht länger Zeit hat die Partei bestritten, daß es ihn überhaupt gibt.

Es gibt also keine Forderungen der AfD zu diesem Thema. Weswegen auch nicht darüber berichtet werden kann.

Sozialstaat, 11:57 Uhr

Ich habe nicht den Eindruck, dass sich die AFD in irgendeiner Form des Themas Klimaschutz überhaupt angenommen hat. Diese Partei bestreitet ja schon den von Menschen mit verursachten Klimawandel. Ähnliches gilt für die Corona-Gefahr. Mit dieser Partei ist letztlich kein Staat zu machen.

@ 11:57 von sozialstaat

>>Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder.<<

Natürlich, die AFD bestreitet als einzige im Bundestag vertretene Partei den menschengemachten Klimawandel. Deshalb fordert sie, keinerlei Regulierungen für die Industrie.
Dementsprechend darf man sie und ihre Wähler nicht ernst nehmen.
Oder würden sie z.B. eine Partei ernst nehmen, die entschiedene Maßnahmen gegen verdeckt lebende Echsenmenschen fordert?

11:57 von sozialstaat

«Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder.
Ist ja nur die größte Oppositionspartei und wie es aussieht auch im nächsten Bundestag.»

Fehlen tun die Forderungen der AfD nicht. Die sind aber immer so verpeilt und verplempert, dass man sie immer mit dem Plakat zusammenfassen kann: "NEIN".

«Die AfD lehnt die Förderung der Wasserstoffwirtschaft ab. Sie fürchtet, dass der Industriestandort durch die Klimapolitik insgesamt geschwächt wird.»

Größte Oppositionspartei im nächsten Bundestag wird die AfD nur dann, wenn die nächste Bundesregierung eine aus CDU / CSU / SPD / Grünen wird. Das ist aber sehr wahrscheinlich nach AfD Mathe = NEIN.

"Ausländische Wettbewerber,

"Ausländische Wettbewerber, große wie China und auch schon die USA und selbst Indien, haben längst begonnen Erfahrungen in diesen Bereichen zu sammeln und können bald mit alternativen Energien ihre Stahl- und Baustoffe herstellen."

Interessant. Ich komme aus einem dieser Bereiche und habe noch nie etwas davon gehört? Wovon genau sprechen Sie bitte?

@ DrBeyer

Zitat: "Alle Kandidaten von CDU/CSU/FDP und AfD werden leider schon tot sein, wenn nachfolgenden Generationen die Rechnung für deren "Wir dürfen keinen einzigen Arbeitsplatz gefährden und dürfen deshalb nicht so viel Klimaschutz machen"-Politik präsentiert wird.
In Wahrheit sind es nämlich genau diese Parteien, die ihren "Alles bleibt gut-heile-Welt-Traum" träumen."
#
Ich habe keine Partei namentlich genannt, somit meine ich alle ... inkl. der Grünen.
Ohne Arbeit kein Leben und ohne Leben keine Arbeit.
Es stellt sich die Frage, wie eine immer stärker wachsende Weltbevölkerung mit immer weniger Arbeit überleben soll.
Wir können reagieren, was aber sollen die tun, die erst an der Schwelle zur Industrialisierung stehen? Die haben nichts worauf sie reagieren können, sollen aber 100% Klimaneutral agieren. Wovon? Womit? Das geht doch nicht zum Nulltarif. Sollen wir das auch noch bezahlen?

12:05 von spax-plywood

«Ja, und schon die alten Römer stellten auf Basis dieser Verbindungen und gewissen Zuschlägen einen betonartigen Baustoff her.»

"Pozzolan" nennen die Italiener das Zeug, das die Römer als so was wie Beton machen konnten, der unter Wasser aushärtete. Ganz schön clever die Kumpels von Caesar und Nero.

Am 09. September 2021 um 11:57 von sozialstaat

Zitat: Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder. Ist ja nur die größte Oppositionspartei und wie es aussieht auch im nächsten Bundestag.

Warum lesen Sie nicht bei der TS heute:

Überblick
Wahlprogramme im Vergleich Diese Klimapläne haben die Parteien
Stand: 09.08.2021 10:41 Uhr

@Anderes1961 12:03

"Sie haben in sofern Recht, als Sie den optimistischen Klimamodellen folgen, wie ich das bisher auch getan habe. Spätestens seit dem letzten IPCC mußten wir erkennen, daß diese Modelle zu optimistisch waren und die Lage schlimmer ist als ohnehin schon befürchtet."

Ja - die Lage ist schlimmer als ohnehin schon befürchtet.
Aber nein - ich folge nicht den optimistischen Klimamodellen, sondern lediglich der Einsicht, dass es auf der Erde schon wärmer war, als es uns bevorsteht, und dass es trotzdem Flora und Fauna auf der Erde gab.
Nur gab es damals noch keine Menschen.

Deshalb nochmal: Ja, die Lage ist ohne die geringste Übertreibung katastrophal, aber Leben wird es auf der Erde weiterhin geben, allerdings möglicherweise auf für uns unvorstellbare Weise. Die Dinos konnten sich den Siegeszug von Säugetieren und Menschen auch nicht vorstellen.
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Menschheit auch beim schlimmsten Szenario nicht aussterben wird.

@fathaland slim

"
Am 09. September 2021 um 12:08 von fathaland slim
11:26, weingasi1

>>Wir wissen doch alle, dass Gelder, die der Staat einmal vereinnahmt hat, diese in den allerseltensten Fällen wieder 'rausrückt,<<

Ist das so?

Ich dachte eigentlich bisher immer, der Staat würde tendenziell eher mehr ausgeben, als er einnimmt."

Ja, wenn man Neoliberalen folgt, ist das so. Wenn es Subventionsforderungen geht, dann sitzt für die Neoliberalen der Staat auf dem Geldsäckel, deponiert die Geldsäckel in einem Safe und rückt sie nicht mehr raus, damit der Finanzminister sie ab und zu streicheln kann wie Dagobert Duck.

Wenn es um soziale Fragen geht, dann finden die Neoliberalen, daß der Staat das Geld zum Fenster rausschmeiße.

Liest man doch immer wieder hier im Forum.

Nichts zu bieten @ 11:57 von sozialstaat

>>> Na klar, die Forderungen der AfD fehlen wieder >>>

Richtig, weil sie zum Thema Klimaschutz nichts zu bieten haben! Das liegt an der Partei selbst, wenn außer "da muss man nix gegen machen, Menschen müssen sich ggf anpassen". Keinen Klimaschutz betreiben will, taucht die AfD eben nicht in diesem Artikel auf!

Da können Sie sich winden wie Sie wollen, die AfD hat schlichtweg keine Planung zum Klimaschutz im Programm!

@Carina F 12:08

"Nein da wird nicht angesetzt, weil enfach (NRW)CDU und RWE ein unheimlicher Klüngel sind! Die sind so auffällig miteinander verwoben, das es krass ist, das die Medien diese Thematik kaum aufgreifen!"

Könnten Sie mal bitte Beispiele für diese Verwobenheit nennen?
Ich frage deshalb, weil Hannelore Kraft genau die gleiche Kohlepolitik wie Laschet gemacht hat, obwohl sie von der SPD ist.

Soweit ich informiert bin, ist das NRW-Problem nicht unbedingt ein Partei-RWE-Klüngel, sondern das große Problem, dass sehr, sehr viele NRW-Kommunen RWE-Aktien in ihren Depots haben und deshalb in große finanzielle Schieflage geraten, wenn es RWE zu schlecht geht.

Dutzende NRW-Bürgermeister sind auf RWE-Dividenden angewiesen, weshalb auf jedem NRW-MP der Druck aus den Kommunen landet.

Und die Grünen waren die einzigen, die sich diesem Druck entgegenstellen und Garzweiler schließen wollten, aber von der SPD ausgebremst wurden.

Bin mal gespannt,

wie die Zementproduktion in Deutschland weiterlaufen soll.
Mir erneuerbaren Energien wohl eher nicht bei einem Bedarf von zig Millionen Tonnen allein hier im Land.
Aber gibt es ja von den Nachbarländern zu kaufen,noch.
Ist genau das selbe wie beim Strom. Auslagern oder im Ausland kaufen,aber unsere Co² Bilanz ist dann wieder topp und läuft. Das der Dreck dann im Ausland produziert wird egal, Deutschland kann alles. Sogar grünen Zement,angeblich.
Bis 1900 konnte kein Land der Welt den Pantheon in Rom nachbauen weil sie keine Ahnung von Leichtbeton hatten wie die Römer. Aber auch die Römer brauchten Energie.
Heute sind es Öl,Gas,Kohle und auch selten die Abfälle von Abdeckereien welche einen hohen Brennwert haben.
Mit Wasserstoff geht es,aber der Energieaufwand dafür?
Eine Windkraftanlage kann es auch. Wenn der Wind während der Produktion streikt und der Drehrohrofen kalt wird ist es nicht mehr lustig. Dann steht alles und 2800 Tonnen/ Ofenlinie/Tag im Trockenverfahren sind Illusion.

Bioanbau braucht mehr Fläche, aber er erhält sie auch.

@11:59 von H. Hummel
Im Fall von Glyphosat wurde relativ gut untersucht, dass die Mengen des Pestizids immer höher wurden, um einen Ertrag zu erreichen. Die Böden geben das offensichtlich auf Dauer nicht her.

CO2: Bio-Böden speichern CO2, konventionelle setzen es frei. Durch schwere Landwirtschaftsmaschinen werden die Böden verdichtet. Bayern hat z.B. deshalb ein Programm aufgelegt, dass Zufahrtswege geteert werden sollen, was zu einer weiteren Versiegelung des Bodens mit Folgen für den Wasserhaushalt führt.

Der notwendige Umbau wird auch die Ernährung massiv betreffen und das sollten die Regierungen ehrlich kommunizieren.

Am 09. September 2021 um 11:21 von Adeo60

Sie verwenden das richtige Wort. "Scheint", denn außer das er mit den USA wieder dabei ist, ist ja nun wirklich noch nichts passiert. Die wenigen Dinge welche er entweder gestrichen oder erlassen hat sind nach Analyse von verschiedenen Forschungsinstituten mehr Augenauswischerei als CO2 reduzierd.
Nebenbei, habe ich bei vielen Beiträgen den Eindruck das geglaubt wird es handelt sich beim Klimaschutz rein um den CO2 Ausstoß weil so einseitig auf Kohle Öl und teilweise Gas rumgeritten wird.
Nein, es ist lediglich die Umrechnung aller Umweltschädlichen Gase und da stehen viele technische Gase mit weit höherer Schädigung der Atmosphäre an der Spitze. Die dann auch noch den Nachteil haben, das sie nicht von der Natur absorbiert werden.
Z.B das te hn. Gas welches zur Herstellungvon Flatscreen aller Art benötigt wird. OK, das aktuelle nuhr 1000x so schädlich wie CO2, vorheriges ein vielfaches mehr.. Sollte man auch mal mehr deutlich in die Öffentlichkeit bringen

zu Am 09. September 2021 um 11:26 von weingasi1

Ihr "Wir wissen doch alle, dass Gelder, die der Staat einmal vereinnahmt hat, diese in den allerseltensten Fällen wieder 'rausrückt, "

Sorry, das weiß ich eben nicht.

Und wenn wir gerade von Wirtschaft reden, da hat der Staat Milliarden rausgerückt für Corona Ausfälle und Kurzarbeit bei den Autofirmen,

und die Konzerne haben das den Aktionären geschenkt anstatt mal ein günstiges und familientaugliches eAuto zu entwickeln.

Das Geld kommt durchaus den Bürgern zu gute, wenn wir nicht gerade die CxU-ler und FDP-ler in der Regierung haben.

@Carina F um 12:08

>>> bis 2038 soll noch Kohle gefördert und verstromt werden, dafür noch Dörfer geräumt werden. Da wird nicht angesetzt. >>>

### Nein da wird nicht angesetzt, weil enfach (NRW)CDU und RWE ein unheimlicher Klüngel sind! Die sind so auffällig miteinander verwoben, das es krass ist, das die Medien diese Thematik kaum aufgreifen! Und damit meine ich alle Medien, auch die welche sich als "alternativ" verstehen!
Und Kanzlerkandidat Laschet, ist in dem Klüngel ganz groß mit dabei!
Fakt ist, Wer CDU wählt, wählt den RWE gleich mit! Und den ätzenden Klüngel (Lobby) mit! ###

Der Klüngel zwischen RWE und den Landesregierungen in NRW war immer so! Auch unter den SPD Zeiten mit den MPs Rau, Clement und Kraft! Diesbezüglich ist völlig egal, wer in NRW an der politischen Macht ist - RWE ist mit im Boot!

@11:25 von Magic.fire

Sie scheinen sich mit dem Programm, den Zielvorstellungen und Konzepten der Grünen nicht wirklich befasst zu haben und kauen lieber Allgemeinplätze der politischen Gegner nach. Kann man machen, ist aber wenig zielführend. Keine Partei sagt so klar wie die Grünen, dass Klimaschutz und ökologischer Umbau kosten. Keine Partei betont so klar, dass es soziale Steuerung und Ausgleichskomponenten braucht.

@weingasi1 11:26

"Warum soll man zuerst jemandem etwas abnehmen, um es ihm später (vermutlich mit gehörigem Aufwand vonseiten des Bürgers )
wiederzugeben. Für ein Nullsummenspiel braucht es solche Unsinnigkeiten nicht."

Jetzt muss ich doch mal fragen: Haben Sie die Funktionsweise dieses Bürgergelds bzw. der CO2-Steuer wirklich noch nicht verstanden, obwohl sie doch eigentlich nicht so kompliziert ist und wirklich oft erklärt wurde?

Es ist eben kein Nullsummenspiel, da durch das Geld einnehmen und zurückgeben eine Lenkungswirkung entsteht, hin zu umweltfreundlicheren, weil billigeren Dingen.

@ 11:26 von weingasi1

Es ist kein Nullsummenspiel: Sie übersehen bzw. verschweigen bzw. verdrängen die steuernde Wirkung der CO2-Bepreisung. Ein bisschen muss man sich mit den Mechanismen schon befassen, wenn man ökologische Politik ernsthaft verstehen oder betreiben will.

@DrBeyer

"Ja - die Lage ist schlimmer als ohnehin schon befürchtet.
Aber nein - ich folge nicht den optimistischen Klimamodellen, sondern lediglich der Einsicht, dass es auf der Erde schon wärmer war, als es uns bevorsteht, und dass es trotzdem Flora und Fauna auf der Erde gab.
Nur gab es damals noch keine Menschen."

Schauen Sie sich doch einfach die Modellrechnungen an, was passieren wird, wenn wir nichts unternehmen. Die liegen auf dem Tisch. Wenn die Kipppunkte erreicht werden, geht die Temperaturkurve, die ohnehin schon exponentiell verläuft, ganz steil nach oben.

Ich lese da nur: "bezahlt

Ich lese da nur: "bezahlt mich, bezahlt mich"
Was anderes macht die Industrie nicht. Normalerweise hätte man immer Patte für Instandhaltung und Erneuerung zurücklegen müssen. Dann wäre der neue Käse jetzt schon bezahlt.
Dann warte ich auf ein Gesetz, ähnlich der eeg abzocke, die den co2 Emittenten erlaubt, jetz zweimal hinzulangen, wie beim Strom auch.

Beim Metzger kaufe ich ein Pfund Mett. Davon kauft der neues Mett.
Mit eeg kann er sogar für das eben verkaufte Mett die Anschaffungskosten berechnen. Also anschsffungskosten+materialpreis+wiederbe
schaffungskosten. Dreist.

@H. Hummel 12:27

"Wir können reagieren, was aber sollen die tun, die erst an der Schwelle zur Industrialisierung stehen?"

Die fossile Industrialisierung überspringen und gleich in die erneuerbare Industrialisierung einsteigen.

"Wovon? Womit? Das geht doch nicht zum Nulltarif. Sollen wir das auch noch bezahlen?"

Selbstverständlich. Das hätten wir schließlich sowieso gemacht.
Nur sollten wir ihnen statt der Kohle- und Atomkraftwerke, die wir ihnen vor 20 Jahren noch finanziert hätten, eben Windräder und Solarzellen sowie eine eigene Wasserstoffwirtschaft finanzieren.

12:07 von Wolf1905

dieser aussage schliesse ich mich voller freude vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne , treffende worte kleiden!

@fathaland slim um 12:03

>>> Das ist eine Frage der politischen Gestaltung. Wenn man die Sache aber den famosem Kräften des Marktes überlässt, dann wird das nichts. Aber genau dafür plädieren Sie ja, wenn Sie schreiben:

>>RGR wird versuchen, dies mit Umverteilung zu mildern, aber es ist zu gewaltig!
Der Ansatz der FDP, mit technologischem Fortschritt dies zu verbessern, ist m. E. der zielführende Weg!<<

Daß technologischer Fortschritt das A und O bei der Bewältigung der Klimakrise darstellt, diese Erkenntnis ist ja nun beileibe kein Alleinstellungsmerkmal der FDP. <<<

Von den „famosen Kräften des Marktes“, dass nur die den Wandel bringen, habe ich eigentlich nicht geschrieben, oder? Ich hatte geschrieben, dass v. a. Lindner immer wieder auf den technologischen Fortschritt setzen, und dass ich diesen Ansatz für richtig ansehe.

Im Übrigen wird es eine Mischung von allem sein, um die gewaltigen Kosten, die mit der Transformation in eine ökologische Zukunft einhergehen, zu bewältigen - auch bzgl. arm u. reich.

um 10:44 von bolligru

,,Industrie nicht überstrapazieren!
Die Produktion wird immer dort hin verlagert, wo die Löhne am niedrigsten sind und die Umweltauflagen keine oder eine geringe Rolle spielen, gegenwärtig nach China, aber, innerhalb der EU z.B. nach Rumänien. So funktioniert "Globalisierung" nun mal, ob es gefällt oder nicht..."

Klingt nicht gerade nach einem Wirtschafts - und Gesellschaftsmodell, dem man die Bewältigung der einfachsten Ansprüche an Frieden und Wohlstand für möglichst alle anvertrauen kann.

Wenn die GuV- Rechnung nicht meiner Vorstellung entspricht, gehe ich eben dahin, wo ich ungehindert noch einfacher ausbeuten kann. Man ist also Realist, wenn man das in Ordnung findet oder es mindestens akzeptiert als eine höhere Gewalt unaufhaltsamen ökonomischen Fortschritts in der Globalisierung? Das Unrecht, das unter diesem Begriff zusammenkommt weltweit als Folge einer Verdrängung Anständiger durch unsersättliche und skrupellose Geldanbeter, kann niemandem gefallen und ist reversibel.

@ 12:07 von Wolf1905

Es tut mir leid, wenn Sie meine inhaltliche Argumentation überlesen oder nicht verstanden haben oder möglicherweise keine adäquate Antwort darauf haben.
Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen, Umweltforschung, Wirtschaftsexperten und selbst die großen Rückversicherer haben begriffen, worum es geht. Und die größte Schnittmenge gibt es diesbezüglich mit den Grünen. Kann leider nichts dafür, dass Ihnen das nicht gefällt.

@Hallelujah 12:39

"Bin mal gespannt, wie die Zementproduktion in Deutschland weiterlaufen soll.
Mir erneuerbaren Energien wohl eher nicht bei einem Bedarf von zig Millionen Tonnen allein hier im Land."

Sie haben offensichtlich eine Sache noch nicht verstanden, deshalb nochmal klipp und klar: Es ist keine Frage, OB Zement-, Stahl-, chemische und alle sonstige Industrie auf erneuerbare Energien umsteigt, sondern lediglich, WANN sie das tut.

Wenn die Menschheit einen für sie halbwegs angenehm bewohnbaren Planeten erhalten will, ist sie gezwungen, innerhalb kürzester Zeit wirklich ausnahmslos ALLES auf erneuerbar umzustellen.

Erdöl, Erdgas und Kohle sind auslaufende Energien, die innerhalb der nächsten wenigen Jahrzehnte komplett verschwinden MÜSSEN!

@ 12:39 von DrBeyer

>>> Könnten Sie mal bitte Beispiele für diese Verwobenheit nennen?
Ich frage deshalb, weil Hannelore Kraft genau die gleiche Kohlepolitik wie Laschet gemacht hat, obwohl sie von der SPD ist. >>>

Konkrete und daher überprüfbare Beispiele, kenne ich nur aus dem Video des Youtubers Rezo "Zerstörung Teil 2 Klimakatastrophe", ich erwähne das Video deshalb, weil eben dort auch die Nachweise zu "Viele NRW CDUler beziehen, Nebeneinkünfte vom RWE",
und die Räumung des Hambacher Forstes 2018, war nicht rechtens, der Grund vorgeschoben, dies wusste Hr Laschet auch und gab es sogar zu"

Diese Punkte sind mir erst durch das Video überhaupt mit Nachweisen bekannt, weil ich "Hörensagen" nicht als "Nachweis" anbringen kann u möchte!

Dennoch die Punkte die ich nannte, verdienen alleine schon nähere Berichterstattung. Warum muss da erst ein Youtuber kommen?

@fathaland slim 11:23

"Natürlich müssen auf umweltschädlich produzierte Waren bei der Einfuhr Umweltabgaben bezahlt werden, ebenso wie der Faktor Lohn keinen Wettbewerbsvorteil darstellen darf. Auch wenn er das momentan noch tut. Zölle, die solchen Wettbewerbsverzerrungen entgegenwirken, sind komplett WTO-konform und haben mit Handelskrieg nichts zu tun."

Völlig wahr und ein Aspekt, der, warum auch immer, bisher völlig unter den Tisch gekehrt wird.

Wir werden vermutlich nicht darum herumkommen, auf sehr viele chinesische Produkte Umweltabgaben zu erheben, auch wenn China das nicht mögen wird.
Und erst, wenn China auch Klimaschutz betreibt, können diese Abgaben wieder entfernt werden.

Ich habe kürzlich gelesen, dass inzwischen der CO2-Fußabdruck des durchschnittlichen Chinesen höher als der eines durchschnittlichen Europäers ist ...

Zur Eisenherstellung mit Wasserstoff

Ein "üblicher Hochofen" schafft 5000 t Eisen pro Tag. Wollte man diese Menge mit "Erz Fe3O4" und H2 aus der Wasserelektrolyse gewinnen ergibt sich ein elektrischer Energiebedarf von 13 GWh für die Tagesproduktion.

@Anderes1961 12:49

"Schauen Sie sich doch einfach die Modellrechnungen an, was passieren wird, wenn wir nichts unternehmen. Die liegen auf dem Tisch. Wenn die Kipppunkte erreicht werden, geht die Temperaturkurve, die ohnehin schon exponentiell verläuft, ganz steil nach oben."

Ja, und?
Dann wird das größte Artensterben der Erdgeschichte (das wir bereits begonnen haben) noch etwas größer ausfallen. Und dann würden die Menschen ganz sicher auch aussterben.

Aber es wird ganz sicher die eine oder andere Art überleben, die dann noch einige Milliarden Jahre Zeit hat, wieder einen neuen Artenreichtum zu entwickeln.
Ja, dann würde es vermutlich für einige hunderttausend Jahre etwas trist auf der Erde sein. Aber das Leben komplett auslöschen werden wir nicht.

@12:51 von Karl Maria Jose...

Mein Eindruck ist, dass Sie das "nicht in so schöne Worte kleiden können", weil ich von Ihnen hier noch keine substantielle inhaltliche Aussage zu Klimaschutz und ökologischer Politik gelesen habe. Sie könnten sich ja mal damit beschäftigen, etwas dazu lesen und sich dann an der inhaltlichen Diskussion beteiligen. Wie wär's?

von Carina F 12:08

RWE lässt demnächst weiter räumen. Es fängt mit Lützerath und Mahnheim an. Auch das neue Versammlungsgesetz in NRW trägt für viele Kritiker den Namen Lex Hambacher Wald oder Lex RWE.
2004 wurde bekannt, daß der frühere CDU-Generalsekretär Strom zum verbilligten Tarif erhiehlt. Hermann-Josef Arentz, früher CDU-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der CDA, der Christlich Demokratischen Arbeitnehmer, 60.000 Euro jährlich und verbilligte Stromlieferungen von RWE erhielt.
RWE unterhält auch ein Lobbybüro in der Friedrichstrasse.
Mehr auf der Seite Lobbypedia auch hinsichtlich von Kommunalpolitikern....

Jede Partei inklusive die ...

... SPD und GRÜNE hatte die Chance etwas zu verändern!
In den vergangenen Jahren - weit zurück - als die Schröder-Fischer Konjektion an der Macht war, hatten die beiden Herren die Chance etwas in der Klimapolitik zu verändern. Doch was geschah: Fischer konnte nicht (die Realos der Grünen wurden abgesägt und Trittin erwies als sogenannter "falscher Hund") und Schröder wollte nicht, denn der VW Konzern stand ihm zu Nahe und setzte das Bündnis Rot/Grün massiv mit Erfolg unter Druck.
Über die Merkel Konjektion mit der SPD steht doch voll der Machterhalt im letzten Abschnitt ihrer Regierungsmacht im Mittelpunkt und sonst gar nichts: Die SPD hat brav mit gespielt!

@Carina F 12:59

"ich erwähne das Video deshalb, weil eben dort auch die Nachweise zu "Viele NRW CDUler beziehen, Nebeneinkünfte vom RWE""

Ah, danke! War mir neu.
Wobei sich mir trotzdem die Fragen aufdrängen, wie viele SPDler Nebeneinkünfte von RWE beziehen, und warum Frau Kraft, falls sie oder ihre Partei nicht Teil des Klüngels sind, fast die gleiche Politik wie Laschet gemacht hat.

"Dennoch die Punkte die ich nannte, verdienen alleine schon nähere Berichterstattung. Warum muss da erst ein Youtuber kommen?"

Das hängt mit einer falsch verstandenen Neutralitätspflicht der seriösen Medien zusammen.
Rezo war ja nicht der erste, der das aufgedeckt hat, das haben andere Medien auch schon früher gemacht und darüber berichtet. Sie sind aber nicht am Ball geblieben und haben es, wie ich finde, nicht genug eingeordnet.

Aufgrund der Neutralitätspflicht sind ARD und ZDF oft sehr weichgespült und oftmals (leider!) nur Wiedergebende der Nachrichtenagenturen, statt Dinge beim Namen zu nennen.

@SinnUndVerstand um 12:55

Sie hatten um 10:33 gepostet „Wer wirklich die Zeichen der Zeit verstanden hat, eiert nicht mehr rum beim Klimaschutz. Jetzt nicht die klare Priorität auch in entsprechende Investitionen zu setzen, würde bedeuten, aufgrund der Versäumnisse in 20-30 Jahren das zigfache investieren zu müssen und die deutsche Wirtschaft weiter abzukoppeln von dieser Entwicklung.
Die Grünen schenken da reinen Wein ein und tun auch nicht so, als würde das nichts kosten und keinen Umbau und kein Umsteuern bedeuten. Sie zeigen aber auch auf, welche soziale Abfederung das braucht und welche Anstrengungen besonders im ländlichen Bereich.
Alle andern bleiben unklar oder beschränken sich auf primitives Leugnen und Verweigern.“

Ist klar zu verstehen, ohne Frage; nur: Sie meinen, dass nur die Grünen „reinen Wein“ einschenken würden, andere „beschränken sich auf primitives Leugnen und Verweigern“. Und das sehe ich als Unsinn an, reine Wahlpropaganda für die Grünen (aber klar, wir haben zum Glück Meinungsfreiheit).

12:39 von Magic.fire

"Nebenbei, habe ich bei vielen Beiträgen den Eindruck das geglaubt wird es handelt sich beim Klimaschutz rein um den CO2 Ausstoß weil so einseitig auf Kohle Öl und teilweise Gas rumgeritten wird."

Das ist Taktik gewisser Kreise, denn man kann mit Pseudo-Gegenrechnungen von der Katastrophe ablenken und Zeit zum "Weiter so" durch unnuetze Diskussionen gewinnen. Man sollte sich nicht darin verwickeln lassen. Was mensch im Kern tun muesste: Die Politiker an die Leine der Wissenschaftler aus den gekoppelten Bereichen (interdizplinaer) legen. Dann wird sich um die Details und Prozente schon korrekt gekuemmert. Die Bevoelkerungsteile die Schnappatmung bekommen, muessen ignoriert werden. denn auch die werden schnell kapieren: Mit der Klimakatrostrophe haben quasi Nachkriegsjahre und Kriegsjahre zugleich begonnen: Notstand, Elend und Truemmer. Die Einsicht bestimmt das Level. Aber es ist gerade Punkt 12 und nicht noch eine Minute vor.

12:59 von Carina F

«Konkrete und daher überprüfbare Beispiele, kenne ich nur aus dem Video des Youtubers Rezo "Zerstörung Teil 2 Klimakatastrophe", ich erwähne das Video deshalb, weil eben dort auch die Nachweise zu "Viele NRW CDUler beziehen, Nebeneinkünfte vom RWE",
und die Räumung des Hambacher Forstes 2018, war nicht rechtens, der Grund vorgeschoben, dies wusste Hr Laschet auch und gab es sogar zu".»

Als NRW-ler weiß man schon lange, dass RWE das wohl mächtigste Unternehmen in NRW ist. Verbindungen gibt es nicht nur zur CDU. Betreiber von AKWs und Kohlekraftwerken, Ausbuddler der Braunkohle. Wie kleinen Kölner Grundschulkinder waren schon für das Fach: "Heimatkunde" im Braunkohlerevier: "Ville" westlich von Köln diese Baggermonster gucken. Erklärt hat das der RWE-Mann, und Leckerlis aus Tütchen mit RWE-Aufruck gab es auch.

RWE ist das einige Deutsche Unternehmen in der Liste der BIG 100.
Die zus. ± 70% des weltweiten großindustriellen CO2 ausstoßen.

Die Rodung vom Hambacher Forst ist gestoppt.

@krittkritt 12:39

"Im Fall von Glyphosat wurde relativ gut untersucht, dass die Mengen des Pestizids immer höher wurden, um einen Ertrag zu erreichen. Die Böden geben das offensichtlich auf Dauer nicht her."

Ich bin kürzlich an einem Feld entlanggekommen, das bis vor kurzem konventionell bewirtschaftet wurde und jetzt anscheinend eine Weile eine Brache sein soll.
Das ist eine reine Marslandschaft. Da wächst erst einmal gar nichts.

@SinnUndVerstand um 12:55

Übrigens ist Ihre Antwort auf die Art wie Sie schreiben „Es tut mir leid, wenn Sie meine inhaltliche Argumentation überlesen oder nicht verstanden haben oder möglicherweise keine adäquate Antwort darauf haben…“ auch unterste Schublade! Man sei zu blöde, um zu verstehen, was Sie meinen… was Sie meinen, ist für mich unmissverständlich, nur akzeptieren Sie nicht, wenn andere Ihre Meinung nicht teilen und andere Argumente anführen. Aber sei’s drum…

Industriestandorte???... Starke Worte!!! ...

Industriestandorte: starke Worte! Funktioniert global identisch aber nur mit unserem "intakten Heimatplaneten"!!! Und deeer... schreit um Rettung. Während sich also noch immer keine globalen Währungsreformen zum Vorteil für die gesamte Menschheit, alle Staatshaushalte und bis hin zu Branchen und darin inklusive auch sämtlicher Finanzierungen für Klimaanpassungen ebenfalls im gemeinsam globalen vorfinden lassen: juckt selbst das hiesige Politiker- Festival lediglich hypothetische Industriestandorte. Frage: sollen jene Standorte Mit- oder Ohne Naturkatastrophen geortet werden??? "Naturkatastrophe Ahrweiler 2021" erscheint zwar als politisch überdachter Industrie- Nepper. Quasi als wirtschaftlicher Schadensflicken auf den globalen Landkarten. Doch faktisch... beguckt man die Weltkarte ohne Hallo Wach Tabletten: dann war’s das mit Standorten "ohne Klimaanpassungen" die erst noch finanziert werden müssen!!!
Good morning auch Germany!
Pro Leben braucht Moralspende. Bin dabei! Frau D. Brauer

Am 09. September 2021 um 10:33 von SinnUndVerstand?

"Die Grünen schenken da reinen Wein ein und tun auch nicht so, als würde das nichts kosten und keinen Umbau und kein Umsteuern bedeuten. Sie zeigen aber auch auf, welche soziale Abfederung das braucht und welche Anstrengungen besonders im ländlichen Bereich."

Ja, die Zeche zahlt immer der Endverbraucher, auch die "soziale Abfederung", die nur die Industrie und damit verbändelte Politiker unterstützt. Vor allem die Grünen sorgen dafür, dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden.

Ich bin mal gespannt

Wie wir das ohne die nötige Infrastruktur hinbekommen wollen.
Klappt wohl nur in Deutschland die Umstellung erfolgt vor der Infrastruktur.

@ DrBeyer

Zitat: "Wovon? Womit? Das geht doch nicht zum Nulltarif. Sollen wir das auch noch bezahlen?"
Selbstverständlich. Das hätten wir schließlich sowieso gemacht."
#
Da haben wir uns falsch verstanden, ich meinte nicht für unseren Bereich, der ist klar ... ich meinte die Drittstaaten ohne unsere finanziellen Möglichkeiten ... große Teile Arfikas oder Indiens ... zum Beispiel.

Am 09. September 2021 um 12:44 von SinnUndVerstand

Keine Sorge, da ich es seit jeher mit Meinecke und Ranke halte habe ich mich sehr wohl mit allen Programmen und weiter gehend beschäftigt, allerdings eben ohne colorierter Parteibrille, egal welcher Farbe. Wahrscheinlich haben sie den letzten Satz über lesen.
Und ja, die Grünen haben sehr gut von den anderen sogenannten"Volksparteien" gelernt...viel Versprechen ..und vergessen.
In keinen Programm war wirklich verbindlich zu lesen, wie und in welcher Weise den einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen geholfen wird.
Wer wirklich etwas für die Umwelt erreichen will legt einfach Parteipolitische Ideologien ab und das damit verbundene Klientel denken.
Vom Wähler wird immer wieder gefordert..gemeinsam, Solidarität etc...nur selber nimmt man es für sich nicht in Anspruch und das betrifft auch alle Parteien,genauso wie immer neue"Ideen" zur Geld Generierung v. Bürger. Wo bitte sind all die Gelder die wir jetzt schon, ohne zu murren bezahlen? Weil den meisten die Umwelt wichtig ist,

"Schauen Sie sich doch

"Schauen Sie sich doch einfach die Modellrechnungen an, was passieren wird, wenn wir nichts unternehmen."

Wo finde ich denn die Modellrechnung darüber, was passieren wird, wenn Deutschland nichts unternimmt?

@ SinnUndVerstand

"Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen, Umweltforschung, Wirtschaftsexperten und selbst die großen Rückversicherer haben begriffen, worum es geht."

Allerdings, es geht darum die Reichen noch reicher zu machen.
Wer denselben Banken und Konzernen, die über Jahrzehnte die Wasser und Luft vergiftet haben abkauft, dass sie Wasser und Luft nun sauberhalten wollen, ist selber Schuld.

Sie haben in dem Artikel das Paradebeispiel für Neoliberalismus: Die öffentliche Hand soll gefälligst die Investitionen tätigen, mit denen die Unternehmen in Zukunft Geld verdienen wollen.

12:54 von melancholeriker

"Das Unrecht, das unter diesem Begriff zusammenkommt weltweit als Folge einer Verdrängung Anständiger durch unsersättliche und skrupellose Geldanbeter, kann niemandem gefallen und ist reversibel."
Man nennt das Kapitalismus und es wurde bereits von Marx beschrieben.
Es bleibt die Frage, die sich jeder selbst stellen muß, ob er dieses Gesellschaftsmodell will oder nicht. Dabei dürften die sog. "kleinen Leute" andere Probleme als vorangig ansehen.
Was soll denn auch die Politik auch machen? Löst sich ein Land aus dem Verband, so hat das gewaltige wirtschaftliche Folgen, vor allem für diejenigen, die schon jetzt jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Das würde sicher nicht friedlich "über die Bühne gehen".
Nein, ich bin kein Freund der Globalisierung, sehe aber keine Möglichkeit, dies weltweit zu ändern. Sie?

Nichts Neues in D

Man weiß alles besser, nur so richtig ernst nimmt uns in der Welt niemand. In China und anderswo in der Welt reibt man sich wahrscheinlich schon die Hände, weil demnächst ein Konkurrent auf dem Weltmarkt wegfällt. Selbst bei Zero Emissionen hier, werden wir das Klima nicht retten. Die USA und China werden teilnehmen, aber zu ihren Bedingungen. Und mal ehrlich, ich möchte nicht für eine Sache bluten , von der ich nicht weiß, ob sie wirklich zum Erfolg führt. Und was in 100 Jahren ist , sorry, soviel Empathie hatten frühere Generationen auch nicht mit uns.

13:20 von Wolf1905

Die Frage bleibt aber am Ende der Überlegungen:
Weshalb sollen im kleinen Deutschland die "kleinen Leute" Verzicht üben, um eine Welt zu retten, die nicht gerettet werden will?
Die Reichen werden auch weiterhin dicke Karren fahren, denn der Spritpreis spielt bei denen keine Rolle. Vielleicht kaufen sie sich noch als Drittwagen einen Tesla für 100.000€, weil das chick ist und nicht jeder Hinz und Kunz sich das leisten kann.
Am Ende kommt es nur darauf an, ob es gelingt, die großen Verursacher dazu zu bringen, sich einzuschränken und da denke ich vor allem an China, das 1200 Kohlekraftwerkein Chin neu baut und darüberhinaus in Afrika, während in Deutschland 45 hochprofitable Kohlekraftwerke stillgelegt werden, wodurch der Strom, der schon jetzt europaweit und vielleicht sogar weltweit der teuerste ist, noch weiter verteuert. Auch beispielsweise dir Türkei baut Kohlekraftwerke, mehr als bei uns stillgelegt werden und Polen sogar ein neues Kohlebergwerk...
Das ist der "reine Wein".

10:23 von kurtimwald

Dass wir wegen Klimaschäden dringend solche oder ähnliche Maßnahmen ergreifen müssen, ist schon seit mehr als 30 Jahren bekannt.
Ausländische Wettbewerber, große wie China ..... selbst Indien, haben längst begonnen Erfahrungen in diesen Bereichen zu sammeln und können bald mit alternativen Energien ihre Stahl- und Baustoffe herstellen.
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"seit mehr als 30 Jahren "

wenn sie das so sehen !

wir haben in den letzten 30 Jahren unseren CO2 Ausstoß um knapp 30 % reduziert
China hat den seinen vervierfacht (von 2,4 Mrd t auf 10,2 Mrd t/Jahr)
Indien ebenso (von 0,66 Mrd t auf 2,6 Mrd t/Jahr)
klar kann man jetzt mit dem Prokopf verbrauch kommen
China bei 8 Tonnen/Kopf die Schweiz bei 4,2 Tonnen Kopf
(je nach Tabelle gibts 'Schwankungen)

@H. Hummel 13:38

"Da haben wir uns falsch verstanden, ich meinte nicht für unseren Bereich, der ist klar ... ich meinte die Drittstaaten ohne unsere finanziellen Möglichkeiten ... große Teile Arfikas oder Indiens ... zum Beispiel."

Ich auch.

@10:23 von kurtimwald

//Was hat die deutsche Wirtschaft denn bis dahin gemacht?//

Abkassiert.

//Und:Die Wirtschaft beklagt sich immer es gebe zu viele Regulierungen, aber wenn es Geld zu regulieren geben soll dann greift sie dem Bürger, also dem Staat, voll die in die Tasche//

Und sie beklagt Fachkräftemangel, will aber selbst kaum noch ausbilden. Allerdings muss man hier wohl zwischen 'groß und klein' unterscheiden. Viele kleine Unternehmen nehmen diesbezüglich ihre Aufgaben noch ernst.

Nur am Rande: Mein Friseur (sehr teuer) hat während des Lockdowns das Kurzarbeitergeld seiner Mitarbeiter:innen aufgestockt und auch die Auszubildenden weiterbeschäftigt.
Dafür zahlt man dann auch selbst gern ein paar Euro mehr.
Und jemand wie ich geht dann eben etwas seltener und wird trotz schmalen Geldbeutels jedesmal wie die Queen von England behandelt.

Wie Parteien Klimaschutz der Industrie fördern wollen....

Politiker wie Wolfgang Clement und Hannelore Kraft sitzen oder saßen im Aufsichtsrat von RWE. Er sorgte als Minister dafür, daß Emissionen nur geringfügig gesenkt werden mussten. Und setzte sich auch für Garzweiler II ein. Durch die Lobbyarbeit wurden die Braunkohlekraftwerke und Tagebaue von Zahlungen nach dem EEG, dem Erneuerbare Energien-Gesetz ausgenommen. Laut Lobbypedia bekam der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland, seit 2010 Abgeordneter, für eine Teilzeitbeschäftigung bei einer RWE-Tochtergesellschaft im Jahr 2015 90.000 bis 120.000 Euro. 2004 wurde bekannt, daß RWE die Gehälter von über 100 Kommunalpolitikern mit 600.000 Euro jährlich aufstockt.

14:19 von bolligru

die ganze Klimadiskussion ist so was von müßig
da gibt es Staaten die sparen CO2 ein
und dann gibt es Staaten die stoßen das zehnfache dieser Einsparung zusätzlich aus ...
Aktuell sieht es so aus dass dato 37 Mrd. Tonnen / Jahr ausgestoßen werden
in 1990 "nur" 21 Mrd Tonnen
trotz der Einsparungen in der EU
Klar sagt einem das Gewissen/Verantwortung Einsparen, Klimaneutral werden
letztlich ist es aber fürs Klima egal
wir retten es nicht

Es kommt wie es immer kommt

die ärmeren Steuerzahler, Rentner, Geringverdiener und Alleinerziehende werden die Zeche zahlen.
Alle Preise werden steigen, was logisch ist, da die Aktionäre ja Geld verdienen möchten und nicht an den steigenden Kosten beteiligt werden können.
Im Prinzip ist diese ganze Diskussion völlig sinnlos, weil sie komplett am Thema vorbei geführt wird.
Die einzig wahre Frage ist die der Nachhaltigkeit. Wenn Autos gebaut werden, die 20 oder 30 Jahre halten, andere Maschinen oder Textilien ebenfalls (noch in den 90ern war das möglich), dem Bürger nicht laufend durch Wirtschaft und Politik eingeredet wird, er müsse mehr konsumieren, damit es allen besser gehe, nicht ständige neue Schnickschnackgeräte verkauft werden, die hübsch sind und viele Ressourcen fressen, die aber niemand wirklich braucht, dann hätten wir dieses weltweite Klimachaos überhaupt nicht. Aber es muss ja alle 3 - 4 Jahre ein neues Auto sein, dass immer mehr kann, obwohl es völlig sinnlos ist.
Dieses System zerstört die Erde.

13:24 von schabernack

Die Rodung vom Hambacher Forst ist gestoppt.
-------------

.

dass der Anteil der Waldflächen in Deutschland
in den letzten Jahre gewachsen ist, wissen sie aber schon !

13:46 von Egleichhmalf und @ Humanokrat

Sie (=Egleichhmalf) schrieben im vorigen Thread, ähnliches schrieb "Humanokrat":
< In dem von Ihnen beigefügten Spiegel-Link steht das Gegenteil von dem, was Sie behaupten >

Mein Beitrag von 13:20 Uhr im vorigen Thread war vielleicht nicht klar formuliert.
Ich schrieb darin folgendes (aus Zeichenmangel musste ich mich kurz fassen):

"... Hier zu finden (v. "Polarstern")..."

Ich meinte damit, dass in den Kommentaren zu dem Spiegelbericht, die man durch Anklicken von "Diskutieren Sie mit" auf der rechten Seite aufrufen kann, ein Kommentar des Kommentators bzw. Users "Polarstern" enthalten war, in dem dieser User die von mir gemeinte Berechnung darstellte.
Sorry, dass das nicht klar genug rüber kam.

@14:19 von bolligru 13:20 von Wolf1905

//Am Ende kommt es nur darauf an, ob es gelingt, die großen Verursacher dazu zu bringen, sich einzuschränken und da denke ich vor allem an China, das 1200 Kohlekraftwerkein Chin neu baut...//

Bitte nicht schon wieder China. Schauen Sie sich bitte die CO2-Emissionen pro Kopf im Ländervergleich an. Deutschland liegt da mit 8,4 Tonnen vor China mit 6,84 Tonnen. Spitzenreiter ist allerdings Katar mit 31,27 Tonnen.

Außerdem sollten wir Deutschen nicht die CO2-Emissionen vergessen, die wir ausgelagert haben. (Herstellung unserer Waren im Ausland, Einfuhr diverser Handelsgüter, die mit Umweltschäden im Ausland einhergehen.)

Aber dennoch gebe ich Ihnen Recht: Global betrachtet, kommt das, was wir tun können bzw. könnten einem Hüsteln gleich.

Quelle:
"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167877/umfrage/co-emissionen-nach-laendern-je-einwohner/"

13:34 von Wolf1905

dieser aussage schliesse ich mich voller freude vollumfänglich an. leider kann ich das usw.

15:21 von Kritikunerwünscht

die ärmeren Steuerzahler, Rentner, Geringverdiener und Alleinerziehende werden die Zeche zahlen.
---------------
-
ich weiß dass das immer gut klingt
nur was zahlt denn ein "ärmerer Steuerzahler" an Steuern
was ein Geringverdiener und ihre Alleinerziehende

und wenn ich mein letztes Auto betrachte, 12 Jahre alt, den mußte ich verschrotten
nicht weil er kaputt war, sondern den Anforderungen an Euro 6 Norm nicht entsprach
mir scheint mehr Verstand und weniger Ideologie wäre in der Politik besser

@12:08 von Carina F

//Und Kanzlerkandidat Laschet, ist in dem Klüngel ganz groß mit dabei!
Fakt ist, Wer CDU wählt, wählt den RWE gleich mit! Und den ätzenden Klüngel (Lobby) mit!//

Das zeigt, wie unkritisch immer noch viele Bürger, ab auch - noch schlimmer - viele Medien sind. Überall nur Parteienklüngel.

P.S.: Vielen Dank übrigens noch für Ihre aufschlussreiche Antwort von gestern.

15:26 von Anna-Elisabeth

Außerdem sollten wir Deutschen nicht die CO2-Emissionen vergessen, die wir ausgelagert haben. (Herstellung unserer Waren im Ausland, Einfuhr diverser Handelsgüter, die mit Umweltschäden im Ausland einhergehen.)
----------------
-
was ist mit Frankreich mit der Schweiz
CO2 von 5 Tonnen/Kopf/Jahr und darunter
wir haben ja 8 Tonnen oder so
wo haben die verlagert ?

um 11:26 von vweh

Nach jahrzehntelangem
Kuschelkurs der Politik und massive Einflußnahme der Wirtschaft auf die Politik soll nun endlich was passieren.
Das nehme ich CDU/CSU, SPD und FDP nicht mehr ab.
Die hatten lange genug Zeit die Weichen langfristig zu stellen. Wer aber Solarstrom und Windkraft aktiv behindert und gleichzeitig die Kohle subventioniert und CO2 Schleudern wie Datteln 4 ermöglicht, der handelt massiv gegen die Klimaziele.
------------------------
Was wären denn ihre Alternativen zu Datteln 4.

@15:21 von Kritikunerwünscht

Ich möchte mich Ihren Ausführungen anschließen.

//Aber es muss ja alle 3 - 4 Jahre ein neues Auto sein, dass immer mehr kann, obwohl es völlig sinnlos ist.
Dieses System zerstört die Erde.//

Da wären noch die Smartphones. Volker Pispers war schon der Ansicht, dass jeder von uns davon zwei haben sollte. Schließlich hätten wir auch zwei Ohren.
Besonders gerne zitiere ich ihn mit."...Außerdem ist wissenschaftlich noch gar nicht erwiesen, dass wir überhaupt einen Planeten brauchen."

@15:35 von Sisyphos3

//15:26 von Anna-Elisabeth
Außerdem sollten wir Deutschen nicht die CO2-Emissionen vergessen, die wir ausgelagert haben. (Herstellung unserer Waren im Ausland, Einfuhr diverser Handelsgüter, die mit Umweltschäden im Ausland einhergehen.)
----------------
-
was ist mit Frankreich mit der Schweiz
CO2 von 5 Tonnen/Kopf/Jahr und darunter
wir haben ja 8 Tonnen oder so
wo haben die verlagert ?//

Wenn ich mich hier auf Deutschland bezogen habe, bedeutet das nicht, dass andere besser sind.

@hesta15 15:38

"Was wären denn ihre Alternativen zu Datteln 4."

Meinen Sie das ernst?
Die Antwort hat vweh doch im selben Satz gegeben: Solar und Wind nicht aktiv behindern, sondern mal aktiv fördern wäre ein sehr guter Anfang.

PS @15:35 von Anna-Elisabeth

>>> P.S.: Vielen Dank übrigens noch für Ihre aufschlussreiche Antwort von gestern >>>

Vielen Dank zurück, dass auch Sie dieses Thema aufs Tapet gebracht haben!

um 13:06 von DrBeyer

>>
Wir werden vermutlich nicht darum herumkommen, auf sehr viele chinesische Produkte Umweltabgaben zu erheben, auch wenn China das nicht mögen wird.
Und erst, wenn China auch Klimaschutz betreibt, können diese Abgaben wieder entfernt werden.
<<

Das ist ja nicht so einfach. Für den deutschen Konsumenten verteuern sich damit die importierten Produkte. Der deutsche Staat bekommt den Zoll. Jetzt müsste entweder in Deutschland bei höheren Klimaschutzkosten konkurrenzfähig produziert werden - es gibt ja auch noch andere Kosten. Zugleich müssten die o.g. Zolleinnahmen im Sinne des Klimaschutzes verwendet werden. Das müssen Sie mal alles zu Ende denken. Man muss z.B. aufpassen, dass man nicht auch noch Lohndrücker im Ausland fördert, weil die wenig Energieeinsatz haben.

@comet - 14:12

"Und mal ehrlich, ich möchte nicht für eine Sache bluten , von der ich nicht weiß, ob sie wirklich zum Erfolg führt. Und was in 100 Jahren ist , sorry, soviel Empathie hatten frühere Generationen auch nicht mit uns."

Klar, Empathie los am Klimawandel vorbei leben ist nach wie vor bei vielen trendy.

Ob die Reaktionen der Natur uns noch 100 Jahre Raum für gelebten Gleichgültigkeits-Life-Style gestatten, bestimmen weder Sie, noch die Wirtschaftsverbände oder sonstige Quacksalber, denen die brennenden Wälder in der Ägäis, Kanada, Kalifornien, die Sturzfluten von New Orleans bis New York oder vom 14. / 15. Juli im eigenen Land immer noch nicht Anlass zum Umdenken geben.

Sie wollen ja nicht bluten - andere bluten aber schon, denen Feuer und Wasser die Existenz geraubt hat.
Und dazu noch so etwas wie Empathie aufwenden?
Das wäre ja schon ein Akt der Anerkennung von Fakten die man selbst für Quatsch hält.

15:22 von Sisyphos3 / @schabernack

«Die Rodung vom Hambacher Forst ist gestoppt.»
-------------
«dass der Anteil der Waldflächen in Deutschland
in den letzten Jahre gewachsen ist, wissen sie aber schon !»

Ja … weiß ich.

Die Rodung vom Hambacher Forst wurde ja auch gestoppt.
Prompt hat sich der Bayrische Wald vermehrt aus Solidarität.

@Da wären noch die Smartphones. 15:47 Anna-Elisabeth

"Volker Pispers war schon der Ansicht, dass jeder von uns davon zwei haben sollte. Schließlich hätten wir auch zwei Ohren."

Bzw. andere haben die in uns ;-)
Dies konnte Pispers damals noch nicht wissen:
'Security Risks of Relying on a Single Smartphone'
vom 'Guru der amerik. Kryptografen' B. Schneier erst kürzlich vorgetragen:
'Das Sicherheitsrisiko wenn man sich nur auf ein Smartphone verlässt'

Ich hab sieben ( für jedes Betriebssystem eines bzw. zwei )

Aber zwei reichen für den Standardnutzer.

@sisyphos3 15:35

Immer diese "pro Kopf Vergleiche". Was zählt und wirkt ist die absolute Menge CO2 in der Atmosphäre seit der Industrialisierung. Was den bisherigen Beitrag von China und Indien an dem CO2-Gesamtbatzen angeht so ist der eher bescheiden. Und speziell China wird über kurz oder mittelfristig stark auf erneuerbare Energien setzen.

15:26 von Anna-Elisabeth

"Global betrachtet, kommt das, was wir tun können bzw. könnten einem Hüsteln gleich."

DIrekt erst mal, ja, aber indirekt? Da sind wir keine Hüstler. Beziehungsweise das muss sich erst noch zeigen. Ich denke an den Synergie-effekt, u.a. auch ein Beispiel geben. Manche Deutsche scheinen nichts von Deutschland zu halten. Es gibt aber viele Nichtdeutsche, die sagen anerkennend: In Deutschland, da denkt man noch.

"Außerdem sollten wir

"Außerdem sollten wir Deutschen nicht die CO2-Emissionen vergessen, die wir ausgelagert haben."

Wenn Sie Aktien dieser Firmen besitzen, ist das schön für Sie. Ich persönlich habe nichts "ausgelagert". Das Wörtchen "wir" ist also fehl am Platze.

@ 13:20 von Wolf1905

Mit "Leugnen und Verweigern" war die AfD gemeint: Ist das wirklich so schwer zu verstehen gewesen?

um 15:51 von Anna-Elisabeth

@15:35 von Sisyphos3
//15:26 von Anna-Elisabeth
Außerdem sollten wir Deutschen nicht die CO2-Emissionen vergessen, die wir ausgelagert haben. (Herstellung unserer Waren im Ausland, Einfuhr diverser Handelsgüter, die mit Umweltschäden im Ausland einhergehen.)
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was ist mit Frankreich mit der Schweiz
CO2 von 5 Tonnen/Kopf/Jahr und darunter
wir haben ja 8 Tonnen oder so
wo haben die verlagert ?//

Wenn ich mich hier auf Deutschland bezogen habe, bedeutet das nicht, dass andere besser sind.
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Dann darf man auch nicht vergessen, Deutschland ist der zweitgrößte Warenexporteur.
Und unsere Autobahnen werden von unseren Nachbarn für den Transitverkehr genutzt.

Deutschland als Vorreiter?

Deutschland will Vorreiter und Vorbild sein. Aber wenn die ganzen Innovationen zu Lasten des Bürgers gehen, wer will da schon dem Vorbild folgen.
Es ist doch reine Verdummung, das der "kleine Bürger" entlastet werden soll. Jeder Unternehmer wird seine Mehrkosten auf sein Produkt bzw. seine Dienstleistung umlegen. Denkt wirklich jemand, das z.B. der Spediteur auf seinen Mehrkosten für Sprit oder gar die Anschaffung umweltfreundlicheren Transportmittel sitzen bleibt? Fast alles wird teurer werden, Vielleicht nur um einige Cents, aber die Summe machts.

@13:34 von Wolf1905

Selbstverständlich akzeptiere ich andere Meinungen, aber ich teile Sie nicht unbedingt. Im übrigen habe ich Ihnen nicht unterstellt, Sie seien "zu blöde" (Ihre eigene Formulierung), die erste Möglichkeit, die ich Ihnen angeboten habe, war das Überlesen. Aber wenn Sie so heftig reagieren, scheinen Sie sich doch irgendwie von Angebot 2 angesprochen zu fühlen. Steht Ihnen frei.

Da mir fast jeder Vorschlag

Da mir fast jeder Vorschlag ebenso wie jede Kritik daran gerechtfertigt erscheint, weiß ich selber nicht mehr, wo es lang gehen soll. Egal welchen Weg man einschlägt, überall riesige Stolpersteine.
Für das große Vorhaben "Klimaschutz" müsste sich unsere Gesellschaft neu erfinden. Dafür sind wir aber viel zu träge.
Ich bin weiterhin überzeugt: Wir schaffen das nicht. Nicht ohne gesellschaftliche Verwerfungen.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

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