Kommentare

Bei der Ahn gibt es do h nur

Bei der Ahn gibt es do h nur eine Gewerkschaft. Das ist die gdl. Evg, Verdi und andere Luschen sind doch von der Bahn gekaufte Ja-Sager. Die muss man doch nicht ernst nehmen, wenn die wortlos Gehalts- und Rentenkürzungen hinnehmen.
Leute wechselt den Verein. Ihr verschwendet eure Mitgliedsbeiträge.

Tarifverträge

Tarifverträge sollten für alle Gewerkschaften in diesem Bereich gleichermaßen gelten und sich nicht an der Anzahl der Mitglieder orientieren. Genau dieser Machtkampf wird derzeit erneut auf dem Rücken der Bahnkunden ausgetragen!

GDL-Chef Weselsky: Bahn will Mehrheit der GDL verhindern...

Und das kann geglaubt werden. Der DB-Vorstand möchte natürlich die GDL möglichst begrenzen, ihre Tarifvertragsfähigkeit auf möglichst wenige Betriebe begrenzt wissen.
Man möchte eine handzahme Gewerkschaft, der man diktieren kann.
Die GDL öffnete sich im November 2020 für andere Berufsgruppen. Auf der GDL-Seite werden neue Mitglieder vorgestellt. Da die EVG zwar 185.000 Mitglieder hat, davon aber die meisten im Ruhestand, könnte es in der Zukunft in Werkstätten, Speditionen, bei Fahrdienstleitern und in Büros zu Mehrheitsveränderungen kommen. Bei den meisten kleinen Bahnunternehmen wie Transdev, Go Ahead oder Dispo-TF und PRS hat die GDL schon erfolgreich Tarifverträge abgeschlossen. Da hat sie also die Mehrheit.

Der Eigentümer der DB, der Bund sollte Druck auf daß Bahnmanagement ausüben, damit von deren Blockadehaltung und Scheinangeboten abgerückt wird....

GDL

Nun, die Gewerkschaft ist klein, was auch heißt, sie kann nicht überall Mitglieder vorweisen und bleibt auf wenige Branchenbereiche beschränkt. Weselsky hat abstimmen lassen, man will streiken. Alles gerichtlich abgeklärt. So weit, so gut. Nur: wenn die Gewerkschaft klein ist, muss sie nicht deshalb von den anderen geduldet und gehätschelt werden. Auch die anderen haben Tarifverhandlungen geführt und sich geeinigt. Das sollte auch ein Leitfaden für GDL sein. Wenn ein Gewerkschaftschef aber nun der Bahn allgemein als Arbeitgeber vorwirft, die GDL auf Lokführer und Zugbegleiter beschränken zu wollen, schießt das über das Selbstverständnis der GDL hinaus. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitglieder in der Organisation. Der Griff auf die gesamten Betriebe ist unverhältnismäßig. Die Zielgruppen sind in anderen Gewerkschaften organisiert. Und da patzt der Chef der GDL gewaltig. Nun mutiert das zu einem Schauspiel: Weselsky für sich und gegen den Rest der Welt.

13:05 von Bernd Kevesligeti

haben sie echt den Eindruck dem Weselsky geht es nicht um Profilierung ?
So wie der sich mir darstellt hat er ein starkes Ego Problem,
welches er so zu kompensieren sucht

Bahn keine Alternative

Bei der Bahn sollen Milliarden investiert werden, damit sie künftig Innerdeutsche Flüge und Autofahrten ersetzen kann.
Sollte sich Herr Weselsky durchsetzen, dann sollten diese Pläne ad Acta gelegt werden. Es hat keinen Sinn Geld in einen unzuverlässigen Verkehrsträger zu versenken.

Bundeskanzler gesucht ?

Der GdL-Klaus wäre der richtige Bundeskanzler für Deutschland und läßt auch mal ein paar Diesel-Loks im Stall für mehr Umwelt- und Klimaschutz, wenn für all das Fahrplan-Herumgekreisel sowieso keine anständigen Löhne gezahlt werden. Und all das ÖPNV-Herumgekreisel sollte auch mal selber inhaltlich nach Sinn und Notwendigkeit hinterfragt werden. Müssen z.B. Millionen Bedürftige Woche um Woche zum Amt anreisen für ihr Existenzminimum ? Oder müssen Sozialarbeiter ständig all die Obdachlosen mit Bus und Bahn abklappern ? Oder Handelsvertreter in Mehrfachkonkurrenz in all dem Marktwirtschaftsüberangebot zu Kunden anreisen ? Nö, 85 % Verkehrsaufwand wären locker einsparbar, wenn es ein Bedingungsloses Grundeinkommen gäbe. So geht echter Klimaschutz anstatt profitabler Klimaabverkauf wie bei den Grünen.

Die "Motivationslage" dürfte auf beiden(!) Seiten wohl eher

persönlicher Natur, also nicht im allgemeinen Interesse bzw. dem Gemeinwohl begründet sein, aber Weselskys Argumentation klingt für mich durchaus schlüssig.

Es geht ja hier ..

…um einen Gewerkschaftskrieg die GDL will eigentlich nur einzige Gewerkschaft für Bahn Angestellte werden.

um 13:08 von SirTaki

Ich habe die Argumentation Weselskys noch einmal gelesen und halte sie nach wie vor für stichhaltig.

@13:08 von SirTaki: Kleine Gewerkschaft

Die EVG ist vor allem deswegen so groß weil so viele Rentner, die zwar früher mal bei der Bahn gearbeitet haben - jetzt aber nicht mehr, Mitglied in der EVG sind. Und auch wenn die GDL derzeit kleiner ist als die EVG heisst das nicht, dass dies so bleiben muss. Jede Gewerkschaft hat, wie auch jeder Verein oder jede Partei, das Recht neue Mitglieder anzuwerben. Ansonsten stünde sie ja irgendwann ohne da.
Und es ist durchaus legitim im Bereich der Bahn-Mitarbeiter nach neuen Mitgliedern zu suchen und dafür zu werben. Keine Angst, ich denke nicht dass die Piloten massenhaft bei der GDL eintreten werden.
Was Sie propagieren ist das typische "Schuster bleib bei deinen Leisten" - mit dieser Einstellung wird man aber in keiner Lebenssituation weiterkommen. Das ist Schnee von vorgestern!

Bundeskanzler gesucht ?

Der GdL-Klaus macht seine Sache vorbildlich, woran sich manch andere Gewerkschaft mal ein Beispiel nehmen sollte, die mit den Unternehmen kungelt und nicht wirklich etwas für ihre Gewerkschaftsmitglieder erreichen will. Dennoch wäre das Bedingungslose Grundeinkommen der bessere Gewerkschafter für alle Arbeitnehmer bis hin zu den miserabel bezahlten Pflegekräften. Denn das BGE würde erstmal die Existenzbasis sichern und vom Lohndruck befreien, obgleich ein EZB-finanziertes BGE dann auch anständige Löhne ganz ohne so ein langes GdL-Tauziehen ermöglichen würde. Dann hoffen wir mal, daß der GdL-Klaus nicht so egoistisch und kurzsichtig wie andere Gewerkschaften ist und stattdessen der neue BGE-Bundeskanzler von Deutschland wird.

von Sisyphos 13:13

Bei der Tarifauseinandersetzung geht es um ein Ego-Problem ? Wohl eher um eine soziale Auseinandersetzung. Oder man kann es zu einem Ego-Problem erklären, wenn jemand Rückrat hat. Kommt ja bei den deutschen Gewerkschaften eher selten vor.

@13:15 von zöpfchen

"Bei der Bahn sollen Milliarden investiert werden, damit sie künftig Innerdeutsche Flüge und Autofahrten ersetzen kann"
Die DB Netze erhält jedes Jahr Milliarden von Steuergeldern für den Ausbau der Schieneninfrastruktur, die dann teilweise in Projekte im Ausland investiert werden. Ich glaube nicht dass die Löhne der Bahnmitarbeiter (sei es GDL oder EVG) hier groß von Bedeutung sein werden.

Die Einheit der Gewerkschaften

Arbeitgeber unterstützen und fördern immer den Gedanken vieler Gewerkschaften. Je mehr desto besser! Warum? Nun, gäbe es nur eine Gewerkschaft wäre sie, mit ihren meist berechtigten Forderungen, zu stark und kaum politisch und verhandlungstechnisch zu Händeln! Gibt es viele Gewerkschaften kann man sie besser manipulieren und Uneinigkeit unter Ihnen sähen. Genau so verhält es sich mit den Anschuldigungen der Bahn gegenüber der GDL. Ich frage mich für was braucht die Bahn mehrere Gewerkschaften? Die Interessen der Bahnmitarbeiter könne sehr gut durch eine Gewerkschaft vertreten werden. Nur durch Einigkeit können Gewerkschaften an Stärke und Durchsetzungsvermögen gewinnen. Und das ist die Strategie aller Arbeitgeberverbände Gewerkschaften zu schwächen durch z.B. Spalten. Daher hat GDL-Chef mit seinem Argument recht, wenn er sagt, dass die Bahn Mehrheiten in der Arbeitnehmerschaft verhindern will. Gott sei Dank leben wir in einer Demokratie wo Gewerkschaften existieren dürfen!

um 13:15 von zöpfchen

Das Dumme dabei ist, die Bahn, also der schienengebundene Verkehr, ist nicht ersetzbar. Im Übrigen ist die DB eben nicht das einzige Unternehmen, dass das Schienennetz nutzt. Die Marotte des Bahnmanagments und der Eigentümer, für die ich keinen tragfähigen Grund sehe, schädigt nur ihr eigenes Verkehrskonzept. Merkels wohl auch hier wirkendes Konzept des Aussitzens führt auch in diesem Fall zu immensen wirtschaftlichen Schäden.

Ansonsten zeigt ihr Beitrag mir, dass sie das Problem nicht verstehen wollen oder können.

um 13:13 von Sisyphos3

"haben sie echt den Eindruck dem Weselsky geht es nicht um Profilierung ?
So wie der sich mir darstellt hat er ein starkes Ego Problem,
welches er so zu kompensieren sucht"

Eine haltlose Vermutung. Ich vermute eher, dass sie unter einem derartigen Problem leiden. Sachbeiträge wären mir lieber. Aber das scheint mir nict ihr Spezialgebiet zu sein.

Es ist eigentlich ganz

Es ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur die einzelnen Gehälter an völlig überzogene Vorstandsbezüge und Boni anknüpfen. Gewährt sich der Wasserkopf 10%, bekommt der Rest auch 10%. Bekommt einer einen Bonus von 20% des Gehaltes, bekommen den alle. Dann wäre sofort Schluss mit der Selbstbedienung Oben.

Zöpfchen

"Bei der Bahn sollen Milliarden investiert werden, damit sie künftig Innerdeutsche Flüge und Autofahrten ersetzen kann.
Sollte sich Herr Weselsky durchsetzen, dann sollten diese Pläne ad Acta gelegt werden. Es hat keinen Sinn Geld in einen unzuverlässigen Verkehrsträger zu versenken."

Wieder einmal völlig realitätsferner Unsinn.
Die Bahn wäre zuverlässiger, hätte Mehldorn nicht tausende teure Facharbeiter entsorgt.
Es ist also zu wünschen, dass gdl sich durchsetzt, sonst wandert noch mehr benötigtes Personal ab.

13:31 von Bernd Kevesligeti

das war eine Frage !

ich habe eben so meine gewisse Zweifel
wenn sie das anders sehen
warum nicht !

@ 06. September 2021 um 13:36

@ 06. September 2021 um 13:36 von logig
um 13:15 von zöpfchen
„Das Dumme dabei ist, die Bahn, also der schienengebundene Verkehr, ist nicht ersetzbar. …Die Marotte des Bahnmanagments und der Eigentümer, für die ich keinen tragfähigen Grund sehe, schädigt nur ihr eigenes Verkehrskonzept.

Ansonsten zeigt ihr Beitrag mir, dass sie das Problem nicht verstehen wollen oder können.“

Oh doch! Völlig richtig die Bahn hat ein weitgehendes Monopol.
Und Ich sehe einen Egomanen, der dieses Monopol skandalös ausnutzt , die Verkehrswende torpediert und mein Steuergeld verschwendet

Tja, dann ja doch

Die GDL will sich hauptsächlich profilieren. Dabei kann ihr die Öffentlichkeit egal sein, die nicht versteht warum man nicht verhandelt sondern stur auf seinen maximalen Forderungen besteht.

Ich bin mal gespannt, was passiert wenn das mit den autonom fahrenden Zügen Wirklichkeit wird. Züge auf Schienen dürften wesentlich leichter zu automatisieren als Autos im Straßenverkehr, und da ist man schon ziemlich weit...

Von Herrn Weselsky hieß es

Von Herrn Weselsky hieß es vor einigen Tagen, daß es bei den Streiks nicht um Politik geht. Mit dieser Aussage entlarvt er sich jetzt aber selber, das es ihm eher um Macht geht, als um die Eisenbahner. Denn sonst hätte er auch den letzten Streik nach dem neuen Angebot der Bahn aussetzen können und erstmal wieder verhandeln. Zumal es ja sehr nah dran war an seinen Forderungen, einzig der Zeitpunkt und die Dauer hätte noch geklärt werden müssen.

Verhandlungsunfähig

Für Bahnkunden ist es unverständlich, dass ein Gewerkschaftsboss nicht in der Lage ist "Verhandlungen" zu führen. Sein drohender Machtverlust scheint alles zu blockieren. Persönliche Befindlichkeiten gehören nicht in Tarifverhandlungen. Dem Arbeitgeber ein gutes Angebot abzufordern ist gut und billig, Sturheit hat aber noch keinem genutzt.
Wer zahlt die Zeche am Ende: der Bahnkunde.
Eines noch: Die Bahnbeschäftigten haben in der Pandemie und nicht nur dann, sicher Gutes geleistet, der Arbeitsplatz war und ist sicher. Es gibt viele bei denen es düster aussieht. Die kriegen keine 600 Euro!

Früher war alles besser

Georg Herwegh im Jahr 1864 für einen Arbeiterverein:
Und du ackerst und du säst,
Und du nietest und du nähst,
Und du hämmerst und du spinnst!
Sag, o Volk, was du gewinnst!
Mann der Arbeit, aufgewacht!
Und erkenne deine Macht!
Alle Räder stehen still,
Wenn dein starker Arm es will.
Es sind 157 Jahre vergangen und der Kampf um bessere Lebensbedingungen geht weiter.
Glaubt denn irgend jemand, dass ohne die Kämpfe der Gewerkschaften, unser Wohlstand in Deutschland durch die Großzügigkeit der Arbeitgeber erreicht worden wäre?
Streiken die Piloten und Lokomotivführer, beginnt ein Höllengeschrei, streiken die Angestellten in den Rathäusern, fällt es uns erst auf, wenn wir Bürger höhere Gebühren zahlen müssen.
Einen Gewerkschafter an den Pranger zu stellen ist nicht neu und die Bestechung von Gewerkschaften und Betriebsräten eine gängige Praxis. So der Arbeitsrechtsprofessor Volker Rieble von der Universität München. Ein Herr Weselsky ist da ein Fels in der Brandung.

Territorial-Kampf

Tja, der Herr Weselsky gibt also zu, dass er die Mehrheit der Mitglieder aus GDL UND EVG haben will. Es geht also nicht um einen Arbeitskampf, sondern um einen Territorial-Kampf.
.
Die Bahn wiederum möchte Herrn Weselsky kaltstellen, weil die EVG viel zahmer ist. Also auch hier ein Territorial-Kampf.

"Für Bahnkunden ist es

"Für Bahnkunden ist es unverständlich, dass ein Gewerkschaftsboss nicht in der Lage ist "Verhandlungen" zu führen."

Ein "Gewerkschaftsboss" handelt für die Gewerkschaftsmitglieder und nicht für die Kunden des Unternehmens.

"Ich bin mal gespannt, was

"Ich bin mal gespannt, was passiert wenn das mit den autonom fahrenden Zügen Wirklichkeit wird."

Was soll da schon passieren? Dann werden halt die Mitarbeiter in den Leitständen für mehr Lohn bzw. bessere Arbeitsbedingungen streiken und die Züge fahren auch nicht.

Eine Firma - eine Gewerkschaft - sonst Chaos!

Das Tarifeinheitsgesetz sollte eigentlich erreichen, dass eine Firme eine Gewerkschaft gilt. Wenn sich ständig 5 Weselskys aus 5 Gewerkschaften bekriegen, kann jede Firma dicht machen ...
Und dann der Unsinn, für 50 Mio Lohnsumme 2 Mrd. Schaden zu haben ...

Das Tarifgesetz muss dringend verschärft werden:
- eine Firma, eine Gewerkschaft!
- Streik erst nach Schlichtung erlaubt!

um 13:59 von NeNeNe Früher war alles besser

Ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen! Wäre der Kampf der Gewerkschaften um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen nicht gewesen, wäre der Wohlstand in Deutschland und anders wo nicht möglich gewesen. Hierfür sind viele Menschen gestorben, auch bis vor kurzem in West-Europa, genauer in Spanien! Die Unterdrückung der Gewerkschaften mit Gewalt spricht in Spanien der 1949er bis 1975er Bände. Inhaftierungen, Folter und Mord! Seit Spanien friedlich von einer faschistischen Diktatur a la Hitler bzw. Mussolini zu einer konstitutionellen Monarchie und damit sich zur Demokratie konvertierte hat sich für die spanischen Arbeitnehmer einiges zum Guten gewandelt. Nicht zuletzt auch wegen der guten Gewerkschaftsarbeit aller existierenden Gewerkschaften in Spanien. Gewerkschaften sind das Rückgrat einer funktionierenden Demokratie! Daher sollte man ihr mehr Achtung schenken als viele hier es als selbstverständlich erachten, dass sie so gut leben dürfen!

Zöpfchen

"Oh doch! Völlig richtig die Bahn hat ein weitgehendes Monopol.
Und Ich sehe einen Egomanen, der dieses Monopol skandalös ausnutzt , die Verkehrswende torpediert und mein Steuergeld verschwendet"

Da du weiter gegen Weselsky wetterst, ist es
wieder einmal haltloser Unsinn. Wenn du den bBahnchef meintest, wäre der Text richtig.
Die Bahn verschwender munter unser Geld, weil die Vorstände alles für sich beanspruchen.
Die Bahn will nicht verhandeln. Sonst hätten sie ja ein richtiges Angebot gemacht. Nullrunde und Rentenkürzungen sind kein Angebot.
Und da die Lokführer nicht alle bei der Konkurrenz unterkommen können, nutzt die Bahn ihr Monopol schamlos aus.

Dieser Streik ist nicht legal

Wenn es der GDL doch nur darum geht, andere Gewerkschaften zu dominieren, dann ist dieser Streik nicht legal. Ich habe für die Gerichtsentscheidungen kein Verständnis, das ist naiv. Es geht hier nur um die Konkurrenz zu anderen Gewerkschaften und darum andere in die Knie zu zwingen.

Ich hoffe, die Bahn bleibt bei dieser GDL standhaft und lässt sich nicht erpressen.

@Apollo1995

Völliger Blödsinn! Sie wollen doch nicht etwas Herrn Weselsky im Kontext mit Hitler und Mussolini nennen!
In dieser "gewerkschaftlichen" Auseinandersetzung geht es um den 'Machterhalt' einer Mini-Gewerkschaft und deren Chef, die beide nicht akzeptieren wollen, dass Ihre Existenzberechtigung neben einer großen Gewerkschaft erloschen ist!

Streik auf Biegen und Brechen

Die Bahn hat ein vernünftiges Angebot vorgelegt, jetzt muss sie der GDL klarmachen, dass mehr nicht geht, auch wenn man bis zum St. Nimmerleinstag streikt. Der Steik ist völlig überflüssig und eine pure Machtdemonstration, die diesmal hoffentlich schiefgeht. Bahn und Bund sollen hier nur aus Eigennutz erpresst werden.

Wo ist eigentlich Andi Scheuer?

Auf dem Rücken der Bahnkunden wird ein endloster politischer Streit, kein Arbeitskampf, ausgetragen. Die Bahn ist ein Bundesunternehmen und der Verkehrsminister sagt kein Wort, oder ist Andi Scheuer nach seinen diversen Skandalen schon zurückgetreten und hat es nur Niemandem gesagt?

@ Nenene

Glaubt denn irgend jemand, dass ohne die Kämpfe der Gewerkschaften, unser Wohlstand in Deutschland ...

Wohlstand erreicht man nicht durch Kämpfe und Kriege, Wohlstand erreicht man durch Vernunft und Konsens. Es wäre längst die Zeit der Kompromisse. Hoffentlich ist diese GDL dazu willens und in der Lage. Am Ende muss immer eine Einigung stehen, nicht die Vernichtung des Gegners.

@Dany39, 13:53h

"Von Herrn Weselsky hieß es vor einigen Tagen, daß es bei den Streiks nicht um Politik geht."

Genau. Und diese persönlichen Machtspiele von Herrn Weselsky bringen hunderttausende Bahnkunden in Schwierigkeiten, ohne dass die Politik sich mal zu Wort meldet oder geschweige denn dem Einhalt gebietet. Wessen Rechte werden von unseren Politikern hier vertreten?

@ Bender Rodriguez

Die Bahn will nicht verhandeln. Sonst hätten sie ja ein richtiges Angebot gemacht. Nullrunde und Rentenkürzungen sind kein Angebot.

Wie kann man die Fakten so dreist verdrehen? Das Angebot der Bahn liegt auf dem Tisch. Von Rentenkürzungen ist keine Rede und die Lohnerhöhung liegt über der Inflation.
Obwohl wir das alles mit unseren Steuergeldern und unseren Fahrpreisen bezahlen müssen, macht die Bahn ein vernünftiges und moderates Angebot. Die Gewerkschaft sollt mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kehren.

13:43 Bender Rodriguez

Diese Idee ist gut.

Real gesehen sind auch die Manager einfach nur Angestellte eines Unternehmens. Warum sollen für die Sonderkonditionen gelten?

@NeNeNe, 13:59h

Vor 157 Jahren, zu Beginn des Industriezeitalters, mag es ja richtig gewesen sein, mit harten Streiks Arbeitnehmer-Basisrechte zu erkämpfen. Im aktuellen Streik von Herrn Weselsky geht es leider weniger um den Tarifvertrag eines kleinen Teils der Lokführer, sondern vielmehr um sein eigenes Ego und den Ausbau seines persönlichen Machtanspruchs. Hierfür müssen aktuell hunderttausende andere Arbeitnehmer teils derbe Einschränkungen in ihrem Leben hinnehmen.

Am 06. September 2021 um 13:31 von Advocatus Diabo...

Die DB Netze erhält jedes Jahr Milliarden von Steuergeldern für den Ausbau der Schieneninfrastruktur, die dann teilweise in Projekte im Ausland investiert werden.
__
Normalerweise sind solche Zahlungen zweckgebunden, um so mehr, wenn sie vom alleinigen Aktionaer kommen.
Nun ja, ein Forist hat die Kosten der von der GDL geforderten Zahlungen mal aufgelistet.
Das war dann schon ein ziemlicher Batzen.
Im übrigen heisst die Gewerkschaft nach der von ihr vertretenen Personengruppe. Das sind nunmal die Lokführer. Wenn ich in der Gastro arbeite, kann ich mich auch nicht der IGM anschliessen, weil die bessere Abschlüsse macht, als die NGG. Es liegt doch an den Mitgliedern der EVG ihrer Gewerkschaft mal Druck zu machen !

@Bender Rodriguez

Danke Herr Weselsky-Unterstützer! Dann setzten wir uns im GDL-Streik alle wieder in die Autos, fahren in die überfüllten Städte zur Arbeit, hauen das CO2 im Stau raus und verpessten Land und Leute mit Feinstaub, bremsen die gerade wiedererstarkte Wirtschaft und freuen uns darüber das eine Mini-Gewerkschaft denkt, sie könne Bürger, Staat und andere Bahn-Mitarbeiter erpressen!
Null-Verständnis für Herrn Ego-Weselsky und Co!

@14:57 von born in stasi-land: "Dieser Streik ist nicht legal"

"Es geht hier nur um die Konkurrenz zu anderen Gewerkschaften"
Es wird immer gern vergessen, dass die Bahn mit der Kündigung des Tarifvertrages auch die Altersvorsorge gekündigt hat; die EVG hat eine Verlängerung der Altersvorsorge bis 2023 erhalten - die GDL jedoch nicht!
Lohn und Altersvorsorge-Regelung gehören jedoch zu den ureigensten Belangen einer Gewerkschaft, was die Gerichte auch so gesehen haben - meiner Ansicht nach zu Recht.
Was die Forderung der Bahn auf Einengung der GDL auf ihre bisher engste Klientel betrifft, handelt es sich hier eher seitens der Bahn um eine politische Maßnahme wogegen die GDL ein berechtigtes Interesse hat, diesem Ansinnen entgegen zu wirken.

@Bender Rodriguez

Was würden Sie tun wenn der Marburger Bund als 'kleine' Arzt-Gewerkschaft mal spontan in der Corona-Krise zum Streik der Ärzte aufruft, nur weil er sich nicht von Verdi rechtmäßig vertreten fühlt?

Weselsky bevormundet die Bahnangestellten

Können die Bahnangestellten eigentlich nicht selbst entscheiden, welcher Gewerkschaft sie beitreten wollen?
Muss Herr Weselsky den Bahnbeschäftigten sagen, was und welche Gewerkschaft gut für sie ist?

"Und Ich sehe einen Egomanen,

"Und Ich sehe einen Egomanen, der dieses Monopol skandalös ausnutzt , die Verkehrswende torpediert und mein Steuergeld verschwendet"

Die Lokführer sollen Ihrer Meinung nach durch Lohnsteigerungen unter der Inflationrate und Wegfall der Betriebsrenten die "Verkehrswende" bezahlen?

um 14:57 von born in

um 14:57 von born in stasi-land:
"
Dieser Streik ist nicht legal
[...]
Ich habe für die Gerichtsentscheidungen kein Verständnis, das ist naiv.

"

->
Natürlich ist der legal.
Sogar gerichtlich bestätigt, dass der legal ist.
Sogar in 2. Instanz bestätigt, dass die Streikziele der Gewerkschaft rechtmäßig sind.

...das fehlende Verständnis könnte an eigener Naivität liegen...oder an einer nichtkonformen Rechtsauffassung unserer geltenden Gesetzgebung...

@Advocatus

Ein ziemlicher Batzen?
Eine 3jährige Lohnsenkung, wenn mal Inflation, Steuern und Sozialabgaben einbezieht. Da braucht es keine höhere Mathematik.

Wirtschaftskenntnisse und FalkoBahia

Ihre Vorstellungen sind mit der Tarifautonomie, und die gibt es nun mal in D, nicht vereinbar. Die Tarifauseinandersetzungen werden zwischen den Tarifparteien geführt und nicht von den Politikern. Das hat ja gezeigt, das die Linke keine Ahnung von der Wirtschaft hat, wenn sie fordert Frau Merkel müsse in die Verhandlungen eingreifen. Dass das Resultat zu Lasten des Betriebsfriedens durch den Egoismus der Beton- und Elitengewerkschaft denkbar schlecht ist dürfte aber unstreitig sind. Das schadet leider auch den Gewerkschaften, die seit Jahrzehnten gute Arbeit machen.

@Zöpfchen

Exakt richtig. Die Bahn muss endlich ohne staatliche Hilfe auskommen und sich das Geld selber verdienen, was sie u.a. ihren Mitarbeitern gibt. Es kann nicht sein, dass hier Steuergelder verschwendet werden.
Solange sie staatlich finanziert ist würde ich den Staat auch immer in der Pflicht sehen, die Beförderung zu garantieren - meine Steuern werden ja auch mit Streik gern genommen = Geld ohne Gegenleistung

Nur Milchmädchen

Wenn ein Hr. Weselsky selbst sagt die GDL hätte wahnsinnig viele Mitglieder, in Zahlen 10000! Bei über 250000 Mitarbeitern, käme man auf sage und schreibe 4 % Anteil. In keiner Demokratie hätte man mit solchen Werten ein Mitspracherecht. Wenn eine Gewerkschaft ständig gegen Tarifverträge anderer Gewerkschaften klagen muss, scheinen ja die eigenen Mitglieder diese Verträge vorziehen. Wenn die GDL eine Mehrheit in einem Betrieb hat, soll sie dort verhandeln und es sollen auch ihre Tarifverträge gelten. Aber anderen Mitarbeitern das Recht auf Wahlmodell, Arbeitsplatzsicherung, Pensionsfond usw. per Gericht verbieten lassen zu wollen ist schlichtweg eine Frechheit. Die EVG mag nicht immer das Maximum rausholen, aber sie hat nun mal mehrmals das Zehnfache an Mitgliedern. Und allein schon deshalb müssen auch ihre Tarifverträge angewandt werden. Eine GDL wird mit ihrer Haltung der DB mit Sicherheit schaden, aber am meisten ihren Mitgliedern.

@Tarek94

das funktioniert nur so lange, wie das Unternehmen staatlich finanziert ist - müsste es am Markt agieren, wäre die Bahn schon lange Pleite und ihr Gewerkschaftsboss könnte für arbeitslose Mitglieder verhandeln

Ich verstehe

die ganze Aufregung nicht: als die Bahn noch Staatsbetrieb war, waren die Lokführer Beamte und durften nicht streiken. Durch die Privatisierung wurde die Situation, wie sie sich jetzt darstellt, erst geschaffen. Auch dee marode Zustand der Bahn, die Unpünktlichkeit und den miesen Service haben wir der Privatisierung zu verdanken. Da der Staat 100% der Aktien hält, kann die Bahn ja wieder verstaatlicht werden, d.h unter anderem, daß die Lokführer wieder Beamte werden. Wenn nicht, dann muß die DB mit künftigen, vielleicht noch härteren Arbeitskämpfen leben. Aber das ist sie selbst schuld.

"Dann setzten wir uns im

"Dann setzten wir uns im GDL-Streik alle wieder in die Autos, fahren in die überfüllten Städte zur Arbeit, hauen das CO2 im Stau raus und verpessten Land und Leute mit Feinstaub"

Sie sollten das Fahrrad nehmen.

Super brain 1524

Falscher adressat. Nicht wegen Herrn weselsky steht alles still. Das geht auf das Konto der gierigen Manager.

von born in stasi-land 15:12

Wie bitte, von Rentenkürzungen ist keine Rede ? Die Betriebsrente von etwa 150 Euro wird zumindest gekürzt. Und 3,2 Prozent auf 3 Jahre sind etwa 1 Prozent pro Jahr. Die Inflation ist höher ! Vernünftiges und moderates Angebot ?
Und mit Steuergeldern und Fahrpreisen wird die exorbitante Altersversorgung des Management von bis zu 20.000 Euro im Monat bezahlt. Ferner die Boni, die bis zu den Grundgehältern reichen kann und die Erhöhung der Vorstandsgehälter von 10 Prozent. Wie war das mit dem Boden der Tatsachen ?

@Advokat76, 15:35h

"Ihre Vorstellungen sind mit der Tarifautonomie, und die gibt es nun mal in D, nicht vereinbar."

Leider geht es Ihnen (und einigen Anderen) offenbar nur um die bürokratiache Auslegung einzelner Vorschriften und Dekrete. Das Leben der großen Mehrheit muss dabei hinten anstehen. Wenn es um die Verteidigung von Arbeitnehmerrechten ginge, dann müsste Herr Weselsky verhandeln und nicht bockig egoistische Maximalforderungen durchstreiken wollen. Selbst andere Gewerkschaften haben kein Verständnis mehr für diese Machtspielchen zu Lasten Anderer.

Stasiland 15:12

"Wie kann man die Fakten so dreist verdrehen? Das Angebot der Bahn liegt auf dem Tisch. Von Rentenkürzungen ist keine Rede und die Lohnerhöhung liegt über der Inflation.
Obwohl wir das alles mit unseren Steuergeldern und unseren Fahrpreisen bezahlen müssen, macht die Bahn ein vernünftiges und moderates Angebot. Die Gewerkschaft sollt mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kehren."
Wie kann man nach wo hen der Diskussion nicht mitbekommen haben, dass die Bahn an die Betriebsrente gehen will? Die Lohnerhöhung ist pipifax. Von einem vernünftigen Angebot kann keine Rede sein. Das ist nicht nur nicht vernünftig, das ist nichteinmal ein Angebot.
Es ist eine bodenlose Sauerei.

um 15:02 von FalkoBahia

Wo ist eigentlich Andi Scheuer?
Auf dem Rücken der Bahnkunden wird ein endloster politischer Streit, kein Arbeitskampf, ausgetragen. Die Bahn ist ein Bundesunternehmen und der Verkehrsminister sagt kein Wort, oder ist Andi Scheuer nach seinen diversen Skandalen schon zurückgetreten und hat es nur Niemandem gesagt?
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Wir haben in Deutschland Tarifautonomie.
Was soll der Herr Scheuer machen?

Was wäre wenn

Vielleicht wird es Zeit, dass auch die EVG einmal wieder streikt. Die Öffentlichkeit denkt der GDL Streik wäre schlimm, malt euch einmal aus, wenn und dies ist nicht ausgeschlossen alle EVG Mitglieder streiken, rollt kein Rad mehr. Auch keine von Hr. Weselskys scheinbar bevorzugten Privat EVU. Die GDL mag in diesen Tarifverträge abgeschlossen haben. Das liegt aber nicht am Wohlwollen jener EVU, sondern daran, das man dort scheinbar mehr Mitglieder hat. Die wohl teilweise vorher mal bei der DB gearbeitet haben und vergessen, das die GDL alles dafür getan hat, dass immer mehr Privatanbieter auf die Schiene kamen oder aber nichts dagegen. Und wer glaubt das diese Ausschreibungen gewinnen weil sie ihre Mitarbeiter so gut bezahlen glaubt auch den Gebrüdern Grimm. Oder aber auch Hr. Weselsky. Übrigens gibt es unter den Privatbahnen durchaus welche mit Gewinn, trotz Corona. Aber nur die DB kam ihren Beförderungsauftrag nach und fuhr auch deshalb Verluste ein.

@Hans_Silberblick um 15:35

„Eine 3jährige Lohnsenkung, wenn mal Inflation, Steuern und Sozialabgaben einbezieht. Da braucht es keine höhere Mathematik.“

Sehe ich anders! Es ist eine absolute Lohnerhöhung; die Tarifparteien bzw. die Arbeitgeber sind für die Inflationsrate, den Steuern und Abgaben nicht verantwortlich!
Aber wenn Sie dann noch eventuelle künftige Steuer- und Abgabenerhöhungen, CO2 Steuer, Energiepreiserhöhung, etc. mit einrechnen möchten … da wird es wohl keine Branche geben, wo die Arbeitnehmer sagen können, dass sie nach einer Lohnerhöhung mehr Geld zur Verfügung haben als zuvor; der Staat kassiert mächtig mit ab!

Neutraler Schlichter

Wie beurteilen Gerichte die Tatsache, dass Herr Weselsky es ablehnt, an den Verhandlungstisch zurückzukehren? Warum wird kein neutraler Schlichter eingesetzt?

@draufguckerin

Herr W.: "Seht her was ich für meine paar Lokführer bewirken kann! Da steht der Staat still! Kommt in meine Gewerkschaft und sichert mir meinen Chef-Posten!"
....noch Fragen?

@derkleineBürger

Richtig ihr Einwand! Aber "legal" ist nicht gleichbedeutend mit "angebracht"! Darüber kann jeder selbst entscheiden, wie er den Streik sieht!
Das hat nichts mit "Naivität" zu tun!

@Bender Rodriguez

... ja klar doch! Noch platter geht ein Argumentation nicht!
Gieriger Manager! Wenn Sie das Marx'sche Kommunistische Manifest wenigstens zitieren könnten, hätte ihre Antwort wenigstens Tiefgang... aber so...

@DerKleineBürger um 15:33

„Natürlich ist der (Streik) legal. Sogar gerichtlich bestätigt, dass der legal ist. Sogar in 2. Instanz bestätigt, dass die Streikziele der Gewerkschaft rechtmäßig sind.“

Der Streik ist legal, ja. Es ist auch das Recht der DB, diesen Streik gerichtlich anzufechten - nur sind sie jetzt in die Schranken verwiesen worden.
Ich weiß nicht, was passiert, wenn die DB kein neues Angebot mehr vorlegt, sondern das vorhandene verhandeln möchte - was die GDL ja ablehnt. Sollen sie halt weiter streiken; man wird sehen, wem zuerst die Puste (eher Geld) ausgeht (wahrscheinlich der DB, weil politischer und medialer Druck zu groß werden).
Ein guter Bekannter von mir ist Lokführer bei der DB (S-Bahn München) und streikt derzeit. Er hat jetzt am Wochenende bereits -20 Stunden auf seinem Zeitsaldo, die er wieder reinarbeiten muss - auch nicht gerade gut, meint er.

13:33 von Apollo1995

Und das ist die Strategie aller Arbeitgeberverbände Gewerkschaften zu schwächen durch z.B. Spalten. Daher hat GDL-Chef mit seinem Argument recht, wenn er sagt, dass die Bahn Mehrheiten in der Arbeitnehmerschaft verhindern will. Gott sei Dank leben wir in einer Demokratie wo Gewerkschaften existieren dürfen!
#
Genau so ist es,das sage ich als alter IG Metaller.

@FalkoBahia

Ich liebe Ihren Kommentar!

wer streikt, streikt immer "auf dem Rücken der Kunden"

Also sollte man diesen dümmlichen Vorwurf endlich mal bleiben lassen. Ohne Nachteile für die Kunden wäre ein Streik nur möglich, wenn gleichzeitig brav weiter gearbeitet würde, ist das so schwer zu verstehen?
Das Schlagwort "zu Lasten des Kunden" ist genauso wie die oben drauf gesetzte "Geiselnahme" nichts anderes als Arbeitgebersprech, um die Kunden auf die Seite des Arbeitgebers zu ziehen.
Infam an der aktullen Geschichte ist die Dämonisierung des Gewerkschaftsführers als rücksichtslosen Egomanen, auch das haben sich keineswegs die Kunden ausgedacht, diese Strategie kommt aus der Feder der Medienprofis der Bahn-AG. Das ist einfach absurd. Weselsky kann keine Streiks "anordnen", er setzt das Ergebnis einer Urabstimmung um und tut damit, was seines Amtes ist. Täte er das nicht, müsste man ihn aus der Gewerkschaft werfen.
Dass so viele so leicht auf die durchschaubaren Taktiken der Bahn hereinfallen, sagt mir allerdings auch einiges.

@ 06. September 2021 um 14:56

@ 06. September 2021 um 14:56 von Bender Rodriguez
Zöpfchen
"Oh doch! Völlig richtig die Bahn hat ein weitgehendes Monopol.
Und Ich sehe einen Egomanen, der dieses Monopol skandalös ausnutzt , die Verkehrswende torpediert und mein Steuergeld verschwendet"

« Da du weiter gegen Weselsky wetterst, ist es
wieder einmal haltloser Unsinn. »

Ich kann mich nicht erinnern, ihnen das “du” angeboten zu haben.
Irgendwelche Argumente kann ich nicht erkennen.

Warum soll man eigentlich nur

Warum soll man eigentlich nur eine Gewerkschaft im Betrieb haben?
Bei der Bahn rennt bestimmt auch die IGM mit rum.
Und Verdi und und und.
Wenn die Bahn mit evg klar kommt und die betrügen kann wie sie will, kann die gdl doch auch rausholen, was geht. Die evg dürfte dann aber nicht nachverhandeln. So wäre das richtig geregelt.

@Advocatus Diabo 13:29 Kleine Gewerkschaft

Zusatz und Entgegnung zu Ihrem Beitrag: es geht um Vertretung in einem Tarifstreik einer Gewerkschaft. Und hier sind Zugbegleiter und Lokführer organisiert. Die treten an. Schuster bleib bei deinem Leisten, ist Unsinn. Das haben Sie daraus geschustert. Ich spreche den Bereich Interessenvertretung in einem Arbeitskampf an. Ob die GDL Mitglieder werben will, ist eine andere Geschichte. Der Karnickelzüchterverein vertritt seine Mitglieder bei Verhandlungen, er käme auch nicht auf die Idee, Sportvereinsmitglieder der Fußballsparte zu vertreten, die bei ihm garnicht Mitglied sind. Das sind nicht Leisten, sondern Vertretungsrechte und Ansprüche, die sich aus dem Organisationsprinzip und dem Inhalt einer Gewerkschaft ergeben. Wie bei den Vereinen auch. Den Vertretungsanspruch anderer Gewerkschaften zu übernehmen, setzt mindestens eine gemeinsame Abstimmung der betroffenen Gewerkschaften und Mitglieder voraus. Das ist ein ander Paar Schuhe, um bei Ihrem Vergleich zu bleiben.

GDL hat Recht

So lange die Gehälter der Vorstandsmitglieder
-Richard Lutz
-Berthold Huber
-Ronald Pofalla

im Jahr 2023 um 10% erhöht werden, kann man der Belegschaft schlecht eine Nullrunde abverlangen.

Da ist Widerstand angebracht! Nicht die GDL überzieht in ihren Arbeitskampfmaßnahmen, sondern die anderen Arbeitnehmervertreter haben diese Bezeichnung nicht verdient.

@Tarek94

Guter Einwand! Fahrrad geht nur nicht für alle! Schlagwort 'Entfernung'!

Verpeilt

Natürlich wäre grundsätzlich eine Gewerkschaft begrüßenswert um dem Arbeitgeber eine mächtige Interessenvertretung der Arbeitnehmen gegenüberzustellen.

Aber warum hat der DGB-Chef Hoffmann nicht einfach einmal den Mund gehalten statt sich mit der Position des DB-Vorstandes gemein zu machen gegen die Bahn-Kollegen der Konkurrenzgewerkschaft. Der weiß offenbar nicht mehr, wessen Interessen er zu vertreten hat.

Die GDL ist Opfer des Tarifeinheitsgesetzes und nicht Initiator dieses vermurksten Gesetzes. Diejenigen, die dieses Gesetz mit auf das Gleis gestellt haben, sind für die Auswirkungen verantwortlich. Also auch der DGB, der sich als Platzhirsch als Profiteur dieses Gesetzes sieht.

Die EVG als DGB-Gewerkschaft hätte besser daran getan, durch gute Interessenvertretung eine Konkurrenz überflüssig zu machen als sie gemeinsam mit dem Arbeitgeber klein kriegen zu wollen. Irgendwie heftig verpeilt so eine Gewerkschaft.

um 13:13 von Sisyphos3 13:05 von Bernd

,, haben sie echt den Eindruck dem Weselsky geht es nicht um Profilierung ?
So wie der sich mir darstellt hat er ein starkes Ego Problem,
welches er so zu kompensieren sucht."

————

Für einen Interessenkonflikt als Delegierten gegen ein Riesenunternehmen braucht man schon ein starkes Ego. Umsomehr, wenn man es auch im Namen anderer tut und wenn es um etwas geht, das auf Jahre Bedingungen festlegt.

Wer schon ein Profil hat, weil er sich das in teils aussichtslosen Kämpfen erworben hat, muß sich nicht weiter profilieren. Anders gesagt, wer seinen Kopf gegen Wind und Wetter stellt, bekommt ein Gesicht und man weiß zuverlässig, für was der Kopf dahinter steht, weil er Standpunkte hat und keiner Diskussion ausweicht. In diesem Forum schreiben Leute, die nie da sind, wenn man sie an einem solchen antreffen will.
Beim Relativierungsschach wird der Bauer zum Springer und setzt das Thema schachmatt. Das ist die gefühlt hundertste 1:1 -Projektion aus Ihrem lockeren Zeigefinger.

Woran leidet Hr. wESELsky?

Wie wäre es wenn die GDL Tarifverhandlungen mit VW, BMW, Daimler-Benz aufnimmt? Mitglieder braucht man ja dort nicht, gestreikt wir dann bei der DB bis ein Tarifabschluss erreicht ist. Dann kommen die Mitglieder vielleicht von allein. Schließlich muss man ja allen Werktätigen sagen was gut für sie ist.

@ Bernd Kevesligeti

"Und mit Steuergeldern und Fahrpreisen wird die exorbitante Altersversorgung des Management von bis zu 20.000 Euro im Monat bezahlt." Am 06. September 2021 um 15:54 von Bernd Kevesligeti

*

Es gab Mal Untersuchungen zum Thema Glück und Geld.
5.000 reichen im Monat aus, mehr macht nicht mehr glücklich.

Unverhältnismäßig

Ach ja, der Herr W. mit "seinen" vollkommen unverhältnismäßigen Streiks... Genau, bis jetzt war jeder Streik der GdL, der die Zugreisenden quasi in Geiselhaft genommen hat, vollkommen unverhältnismäßig. Streiks sollen den Arbeitgeber unmittelbar treffen. Im Fall Deutsche Bahn treffen die Streiks aber unmittelbar die Kunden. Genau die Kunden, die auch die Lokführer in schöner Regelmäßigkeit immer im Voraus bezahlen. Das sollte sich der Herr Weselsky bei seinen nächsten unsinnigen Ambitionen mal vorher durch den Kopf gehen lassen! Deswegen waren auch die beiden Gerichtsentscheidungen zur Rechtmäßigkeit der Streiks kaum zu verstehen.
Es bleibt sehr stark zu hoffen, dass die nächste Regierung dafür sorgt, dass Streiks im ÖPNV und allen Bereichen der Daseins Vor- und Fürsorge endgültig untersagt. In diesen Bereichen müssen andere Möglichkeiten der fairen Entlohnung gefunden werden.
Es wird Zeit, dass man sich wieder auf die Bahn verlassen kann! Die hat auch ohne GdL genug Probleme...

@Dass so viele so leicht auf die durchschaubaren 16:22 frosthorn

"Taktiken der Bahn hereinfallen, sagt mir allerdings auch einiges."

Sind halt viele Kinder+Eltern der Smartphoneära hier.

Es bewahrheitet sich der Spruch:
Das Internet macht Kluge klüger und Dumme dümmer.
Über die Verteilung sage ich jetzt lieber nichts.

Das weiss natürlich auch der Bahnvorstand.
Der bezahlt ja auch für diese Kampagnen.

Fürs Klima ist das die Katastrophe

@ FakeNews-Checker:
Der GdL-Klaus wäre der richtige Bundeskanzler für Deutschland und läßt auch mal ein paar Diesel-Loks im Stall für mehr Umwelt- und Klimaschutz ...

Das ist aber hoch gegriffen. Vielleicht qualifiziert ihn dieser sinnlose Streik ja als Bürgermeister von Schilda. Wo er uns dazu bringt, massenweise aufs Auto umzusteigen. Mit Klima hat er vermutlich nicht viel am Hut.

Standhaft bleiben

Ich bin dafür, dass die Bahn standhaft bleibt und den Streik der GDL erst mal aussitzt. Erpressung finde ich geht gar nicht.
Ich muss aber auch klar sagen, dass ich für einen Kompromiss bin und dass man sich auch mit der GDL einigen sollte. Eine Demütigung der GDL hat ja auch keinen Sinn. Die GDL muss aber auch vernünftig werden.

16:12 von Wolf1905

>>Ein guter Bekannter von mir ist Lokführer bei der DB (S-Bahn München) und streikt derzeit. Er hat jetzt am Wochenende bereits -20 Stunden auf seinem Zeitsaldo, die er wieder reinarbeiten muss - auch nicht gerade gut, meint er.<<

Verstehe ich nicht.

Wenn er streikt, verweigert er die Arbeitsleistung, bekommt dafür folglich auch keinen Lohn und je nach Situation wird Streikgeld von seiner Gewerkschaft gezahlt oder er geht ggf. leer aus (z.B. bei Warnstreiks üblich).

Wann sollte er auch die 20 Minusstunden wieder reinholen wenn der normale Fahrplan wieder aktuell ist? Die Zeit, in der er ansonsten seine Arbeitsleistung erbracht hätte ist Vergangenheit und der seinerzeit vergebliche S-Bahnnutzer ist ausgewichen und braucht diese Leistung im Nachhinein nicht mehr.

Fragen Sie doch Ihren guten Bekannten noch einmal, wie die das da wirklich handhaben.

Nach einer Einigung ...

... sollte die GDL diesen Wesselsky aber auswechseln.

@Bender Rodriguez

Ich finde, jeder Arbeitnehmer sollte einen eigenen Gewerkschaftsfunktionär haben, der das Maximum seiner Interessen gegenüber dem Arbeitgeber ohne Rücksichtsnahme auf andere Arbeitnehmer vertritt!!!

um 13:49 von zöpfchen

"Oh doch! Völlig richtig die Bah
n hat ein weitgehendes Monopol.
Und Ich sehe einen Egomanen, der dieses Monopol skandalös ausnutzt , die Verkehrswende torpediert und mein Steuergeld verschwendet"

Die Bahn hat kein Monol. Das wissen sie.
Jemand der etwas Unwahres behauptet, obwohl er es besser weiß oder besser wissen müsste, so beizchnet man diesen Menschen meines Wissens als bösgläubig, um das wahrscheinlich angemessenre Wort Lügner zu vermeiden.

Wer ist schuld zu Bender Rodrigueu 15:54

Sie leiden unter Realitätsabspaltung. Selbstverständlich liegt es an Weselsky. Da hat Super Brain völlig recht. Die Gdl zerstört den Betriebsfrieden, sie spaltet. Die anderen Gewerkschaften werden mitbeschödigt, ohne sich wehren zu können. Kurzu.
m die Gdl ist eine schädliche Einrichtung die zerschlagen gehört.

um 16:10 von Super-Brain

Aus meiner Sicht beruhen ihre Kurzbeiträge auf einem unreflektierten Voruteil.

GDL-Chef Weselsky: Bahn will Mehrheit der GDL verhindern...

Die GDL steht derzeit in der zweiten Verhandlungsrunde mit Vias Rail GmbH Regio West und der Rurtalbahn GmbH. Verhandelt wird über eine Lohnerhöhung von 1,4 Prozent für dieses Jahr und 1,8 Prozent fürs nächste Jahr. Plus 600 Euro Corona-Prämie und eine Ausdehnung der Nachtarbeitszulage ab 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Ferner über eine Zulage für den Schichtbeginn zu ungünstigen Zeiten zwischen 00.00 Uhr und 04.00 Uhr morgens.
Der DB-Vorstand ist nicht bereit über ähnliche Forderungen zu verhandeln, die etwa dem Abschluss des öffentlichen Dienstes entspricht.

Man kann

Über Weselsky denken was man will...über seine Art zu vermitteln.
Er zeigt jedoch, dass es Zeit wird, aufzustehen in Deutschland.
Endlich anzugehen gegen das Kapital, gegen unterbezahlte Jobs....
Ich hoffe, dass auch in anderen Berufen endlich das Selbst jedes Arbeitnehmers gesehen wird...Pflege, Handel, Soziales, Industrie....usw...
Wir sollten uns nicht weitet ausbeuten lassen für die Rendite der wenigen Privilegierten Reichen.

bitte mal zu Ende analysieren

Dass Streiks mit Einschränkungen für die Kunden verbunden sind, ist keine Erfindung von Lokführern, sondern die zwangsläufige Folge einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Wer diese nicht will, möge doch bitte ein besseres Konzept vorschlagen, also z.B. eine Bahn, die ausschließlich Lokführer befördert oder einen Automobilkonzern, der nur Autos für seine Mitarbeiter baut. Dann, und nur dann, wären von einem Streik keine anderen Kunden betroffen außer den Streikenden selbst.
Die einfache Tatsache, dass bei jedem, der hier kommentiert, Kunden Nachteile in Kauf nehmen müssten, wenn er selbst seine Arbeit niederlegt, scheint überraschend vielen hier nicht klar zu sein. Ergo: die meisten können das Hamsterrad, das sie unermüdlich anschieben, schon gar nicht mehr als solches erkennen. Weil nun mal aus jedem Hamster ein König wird, da, wo er selber Kunde ist.

von Tada 16:44

Vielleicht stimmt das. Aber der Vorstand der DB ist da anderer Meinung: Richard Lutz bekam 2019 900.000 Euro im Jahr. Ronald Pofalla und Berthold Huber bekamen jeweils 650.000 Euro und Martin Seiler und Sabina Jeschke jeweils 400.000 Euro.

@13:13 von Sisyphos3 13:05 von Bernd Kevesligeti

//haben sie echt den Eindruck dem Weselsky geht es nicht um Profilierung ?
So wie der sich mir darstellt hat er ein starkes Ego Problem,
welches er so zu kompensieren sucht//

Wäre ich bei der Bahn angestellt, würde ich sofort der GDL beitreten. Ob Streik oder nicht Streik entscheiden ja normalerweise die Mitglieder in einer Urabstimmung. Ich kenne zwar nicht die Satzung der GDL, aber man kann sicher davon ausgehen, dass die Mitglieder hinter dem Streik stehen. Die Menschen interessiert der eigene Kontostand und die Betriebsrente sicher wesentlich mehr, als die Ziele des Gewerkschaftsbosses.
Es ist kein gutes Zeichen für unsere Gesellschaft, dass viele hier die Streikenden kritisieren, statt den Bahnvorstand. Egoismus pur.

@16:12 von Super-Brain

//Noch platter geht ein Argumentation nicht!
Gieriger Manager!//

Doch. Sie haben es doch heute schon mehrfach bewiesen.

Immer wieder wurde seitens

Immer wieder wurde seitens der Politik und auch hier im Forum die Wichtigkeit der Betriebsrente betont. Aber wenn ein Unternehmen wie die Bahn, diese kürzen bzw. abschaffen will, sieht hier keiner ein Problem. Profitieren nicht letztlich alle, wenn keine staatlichen Zuschüsse zur Rente nötig sind?

@frosthorn (16:22

@frosthorn (16:22 Uhr):

Hervorragender Kommentar !

Es sind allerdings sicher nicht nur die Bahn-Ghostwriter, die die Medien aufhetzen. Dazu entschließen die sich durchaus auch selbst, glühende Verfechter des Gehorsam in `schweren Zeiten´ (z.B. der Programmdirektor des MDR im Tagesspiegel). Die Verräter von den anderen Gewerkschaften (z.B. DGB) oder die Lobbyisten (VDV) nutzen die Gelegenheit, eine Gewerkschaft, die noch das tut, was ihre Aufgabe ist, schlecht zu machen, auch nur zu gern. Und gerne auch absurd (wie z.B. mit dem Hinweis auf Klimaschutz. Wegen 5 Tagen Streik...). Und die, denen Corona als Vorwand für alles Recht ist, kommen natürlich auch aus ihren Löchern. Das ist durchaus ein Angriff auf das Streikrecht an sich, würde ich meinen. Mindestens aber die Vorbereitung dafür.

Am 06. September 2021 um 18:43 von Bernd Kevesligeti

„von Tada 16:44
Vielleicht stimmt das. Aber der Vorstand der DB ist da anderer Meinung: Richard Lutz bekam 2019 900.000 Euro im Jahr. Ronald Pofalla und Berthold Huber bekamen jeweils 650.000 Euro und Martin Seiler und Sabina Jeschke jeweils 400.000 Euro.“

Das mag ja alles sein,

aber

wenn ich das Ziel dieses wichtigen Streiks richtig verstanden habe, geht es hier um die Steigerung der Beschäftigten Einkünfte.

Von der Forderung, die Vorstandeinkünfte zu reduzieren, habe ich noch nichts gelesen.

Wenn es nicht so traurig

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich vor Lachen auf die Schenkel schlagen (oder etwas in der Art). Alle pochen auf ihre Freiheit, ihre (teils nur vermeintlichen) Rechte. Aber wenn man Dienstleistungen, die man mit einer Riesenselbstverständlichkeit in Anspruch nimmt, dann mal nicht bekommt, ist das Gezeter groß und man ruft laut nach Papa Staat.

16:45 von Mike65

>>Im Fall Deutsche Bahn treffen die Streiks aber unmittelbar die Kunden. Genau die Kunden, die auch die Lokführer in schöner Regelmäßigkeit immer im Voraus bezahlen.<<

Ich denke, das kann man direkt als Unfug bezeichnen. Welcher Bahnkunde zahlt denn vor Antritt der Fahrt unmittelbar beim Lokführer? Der bekommt sein Geld von der DB und zwar im Nachhinein, wie allgemein üblich.

Der Kunde zahlt vor Reiseantritt an die DB - als Mittler sozusagen - die dem Lokführer einen ihm zustehenden Anteil vom Ticketpreis vorenthält, während sich der Bahnvorstand über heftig steigende Gehälter freut. Vom Geld des Bahnkunden bzw. Steuerzahlers. Klar geworden?

@16:12 von Wolf1905 @DerKleineBürger um 15:33

//Ein guter Bekannter von mir ist Lokführer bei der DB (S-Bahn München) und streikt derzeit. Er hat jetzt am Wochenende bereits -20 Stunden auf seinem Zeitsaldo, die er wieder reinarbeiten muss - auch nicht gerade gut, meint er.//

Das kann nur stimmen, wenn ihr Bekannter keiner Gewerkschaft angehört. In diesem Fall bekäme er für die Zeit in der er nicht arbeitet kein Geld bzw. keinen Ersatz für den Lohnausfall. Minusstunden gibt es in keinem Fall. Gewerkschaftsmitglieder bekommen sogenanntes Streikgeld von der Gewerkschaft. Auch dafür benötigen die Gewerkschaften die Mitgliedsbeiträge.
Davon abgesehen ist Ihr Bekannter nicht verpflichtet, sich an dem Streik zu beteiligen.

18:43 von Bernd Kevesligeti

«Richard Lutz bekam 2019 900.000 Euro im Jahr. Ronald Pofalla und Berthold Huber bekamen jeweils 650.000 Euro und Martin Seiler und Sabina Jeschke jeweils 400.000 Euro.»

Nimmt man denen allen 4 je 75% ihrer Gehälter weg.
Hat man zus. 675.000 + 2 x 487.500 + 2 x 300.000 = 2,175 Mio. € für die Bahnkasse gespart.

Seien es 2 Mio. Einsparung, bezahlt man damit 40 Lokführer je 1 Jahr lang, wenn jeder Lokführer 50.000 € Brutto / Jahr verdient. Real geht es um ganz andere Summen bei der Gesamtumme der Lokführergehälter. Nicht annähernd finanziert man das mit Kürzungen der Gehälter der Bahnvorstände.

In DEU gibt es keinen irgendwie gearteten gesellschaftlichen Konsens auch bei Unternehmen, aber welchem Jahresgehalt auch für Unternehmenschefs das als "unmoralisch" gewertet wird. In Japan sind das umgerechnet 1 Mio. / Jahr.

Carlos Ghosn verdiente bei Renault / Nissan ca. 20 Mio. € / Jahr.
Bekam er in Japan keine Schnitte, weil man so viel Gehalt dort nicht sehen will.

Ist in DEU anders …

06. September 2021 um 18:55 von Anna-Elisabeth

>> @13:13 von Sisyphos3 13:05 von Bernd Kevesligeti
//haben sie echt den Eindruck dem Weselsky geht es nicht um Profilierung ?
So wie der sich mir darstellt hat er ein starkes Ego Problem,
welches er so zu kompensieren sucht//

Wäre ich bei der Bahn angestellt, würde ich sofort der GDL beitreten. Ob Streik oder nicht Streik entscheiden ja normalerweise die Mitglieder in einer Urabstimmung. Ich kenne zwar nicht die Satzung der GDL, aber man kann sicher davon ausgehen, dass die Mitglieder hinter dem Streik stehen. Die Menschen interessiert der eigene Kontostand und die Betriebsrente sicher wesentlich mehr, als die Ziele des Gewerkschaftsbosses.
Es ist kein gutes Zeichen für unsere Gesellschaft, dass viele hier die Streikenden kritisieren, statt den Bahnvorstand. Egoismus pur. <<
.
.
Schließe mich Ihrem Beitrag an.
Gruß
K. E.

Advokat76

"Am 06. September 2021 um 17:11 von Advokat76
Wer ist schuld zu Bender Rodrigueu 15:54

Sie leiden unter Realitätsabspaltung. Selbstverständlich liegt es an Weselsky. Da hat Super Brain völlig recht. Die Gdl zerstört den Betriebsfrieden, sie spaltet. Die anderen Gewerkschaften werden mitbeschödigt, ohne sich wehren zu können. Kurzu.
m die Gdl ist eine schädliche Einrichtung die zerschlagen gehört."

Nö, Du leidest an 100prozentiger Realitätsverweigerung. Es liegt nicht an der GDL. die GDL macht, wozu sie da ist. Sie kämpft gegen Übervorteilung durch den BAhnvorstand. Was kann Weselsky dafür, daß die EVG handzahme weichgespülte Luschis sind?
Die EVG muß auch einsehen, daß sie keinerlei existenzberechtigung mehr hat, sie betrügt ihre Mitglieder.

18:55 von Anna-Elisabeth @13:13 von Sisyphos3 13:05 von Bernd K

Die Menschen interessiert der eigene Kontostand und die Betriebsrente sicher wesentlich mehr, als die Ziele des Gewerkschaftsbosses.
Es ist kein gutes Zeichen für unsere Gesellschaft, dass viele hier die Streikenden kritisieren, statt den Bahnvorstand. Egoismus pur.
#
So sehe ich es auch,was ich Netto in meiner Tasche habe ist mir das wichtigste !Gruß

um 17:11 von Advokat76

"ohne sich wehren zu können. Kurzu.
m die Gdl ist eine schädliche Einrichtung die zerschlagen gehört
Inhaltlich bringen sie nichts und ihre Ausdrucksweise disqualfiziert sie in meinen Augen.

Super-Brain

"Am 06. September 2021 um 17:09 von Super-Brain
@Bender Rodriguez

Ich finde, jeder Arbeitnehmer sollte einen eigenen Gewerkschaftsfunktionär haben, der das Maximum seiner Interessen gegenüber dem Arbeitgeber ohne Rücksichtsnahme auf andere Arbeitnehmer vertritt!!!"

Kein Problem. Ich verhandle selbst mit meinem Chef. und da nehme ich keine Rücksicht auf irgendwen. Wenn meine Kollegen nicht verhandeln können, ist das nicht mein Problem, oder?

Dein Nick ist pure Ironie, oder? find ich cool.

18:36 von frosthorn

«Die einfache Tatsache, dass bei jedem, der hier kommentiert, Kunden Nachteile in Kauf nehmen müssten, wenn er selbst seine Arbeit niederlegt, scheint überraschend vielen hier nicht klar zu sein. Ergo: die meisten können das Hamsterrad, das sie unermüdlich anschieben, schon gar nicht mehr als solches erkennen. Weil nun mal aus jedem Hamster ein König wird, da, wo er selber Kunde ist.»

Streiks sind in DEU generell selten bis sehr selten.

Ins Öffentliche Bewusstsein in den letzten Jahren sind Streiks von Piloten, Fluglotsen, Lokführern getreten. Alle 3 kleine Berufsgruppen + bei allen 3 mit großer "Streikmacht". Wenn recht kleine Gewerkschaften dieser 3 das (nach Urabstimmung) wollen … rollt kein Flieger mehr + es fliegt kein Zug.

Bei den Sehr-Gering-Verdienern sind die 3 auch nicht.

Dann ist Mobilität sehr vieler durch Streik sehr weniger arg bis sehr arg eingeschränkt. So was macht immer Klagetsunamis. Relationen verwischen bis hin zu: "Lokführer machen Klimawandel schlimmer" …

von schabernack 19:41

Dazu kommen 10 Prozent Steigerung bis 2023. Dazu Boni, variable Vergütung bis zur Höhe eines Grundgehalts. Dazu die Altersvorsorge für die 3.500 Management-Angehörigen von bis zu 20.000 Euro pro Monat.
Gibt zwar noch welche, die mehr verdienen: DHL-Chef Appel mit etwa 10 Millionen Euro im Jahr oder mehr als 200mal so viel wie ein Mitarbeiter.

Am 06. September 2021 um 19:41 von schabernack

et wird. In Japan sind das umgerechnet 1 Mio. / Jahr.
Carlos Ghosn verdiente bei Renault / Nissan ca. 20 Mio. € / Jahr.
Bekam er in Japan keine Schnitte, weil man so viel Gehalt dort nicht sehen will.
___
Im Gegensatz zu Ihnen habe ich null Ahnung von Japan. Aber 1Mio ist für einen Topmanager im intern. Vergleich nicht viel auch wenn es objektiv gesehen, ein gutes Gehalt ist. Haben denn die Japaner für ihre intern. Unternehmen, wie z.B. Toyota für das (geringe Gehalt, relativ gesehen ) dennoch erstklassige Manager, oder eher nicht ?
Zum Thema Carlos Ghosn frage ich mich, ob der denn nicht wusste, was er in Japan verdienen würde. Wenn ich irgendwo nur 1/30 meines Salärs erhielte, ginge ich dort nicht hin, es sei denn, es gäbe andere nicht monetäre Anreize aber dann beklage ich auch nicht das "wenige" Geld.

um 17:09 von Super-Brain

Finden sie nicht auch, dass sie das Recht auf freie Meinungsäußerung ständig mißbrauchen. Aus meiner Sicht spricht das nicht für Stärke sondern eklatente Schwäche.

von Werner Krauss 19:19

Da haben Sie natürlich recht. Es ging nur mal darum zu zeigen, was die bekommen, die anderen selbst bescheidene Tarifforderungen absprechen.

Am 06. September 2021 um 15:29 von Advocatus Diabo...

Es wird immer gern vergessen, dass die Bahn mit der Kündigung des Tarifvertrages auch die Altersvorsorge gekündigt hat; die EVG hat eine Verlängerung der Altersvorsorge bis 2023 erhalten - die GDL jedoch nicht!
__
Ich habe von den Interna nicht wirklich Ahnung, aber hier wird doch dauernd behauptet, dass die EVG viel schlechtere Konditionen akzeptiert und nur im Sinne der AG verhandelt. Wenn ich Ihren Beitrag lese, scheint mir das aber nicht so. Natürlich ist das Gesamtpaket d.h. Löhne und Altersvorsorge zu berücksichtigen. U.U. muss man sich dann entscheiden, was wichtiger ist, wenn es dem Unternehmen nicht so gut geht. Die Vorstandsgehälter sollen auch erst 2023 steigen und in Summe ist sind das kostenmäßig "peanuts".

Zu 19:41 von Kein Einstein "Egoismus pur"

Unglaublich was hier abgeht, Tarnen, Täuschen, Verdrehen was das Zeug hält, Klassenkampf pur, Egoismus sowieso.

Dieser GDL-Streik ist rücksichtlos und ein herausragendes Beispiel für puren Egoismus.
Hier wird ein "Arbeitskampf" für Eigeninteressen und Eigennutz auf Kosten Dritter und der Allgemeinheit unfair ausgetragen.
Jetzt hat der Anführer ja zugegeben, dass es andere Ziele gibt als Lohn und Arbeitsbedingungen. Es geht u.a. um Macht innerhalb und zwischen der Gewerkschaften.

Das ist kein legaler Streit. Das Gericht wurden hinters Licht geführt.
Dieser Streik darf keine Schule machen und deshalb keinen Erfolg haben.
Es ist hohe Zeit für Abwehrmaßnahmen.

Am 06. September 2021 um 14:16 von Tarek94

"Für Bahnkunden ist es unverständlich, dass ein Gewerkschaftsboss nicht in der Lage ist "Verhandlungen" zu führen."

Ein "Gewerkschaftsboss" handelt für die Gewerkschaftsmitglieder und nicht für die Kunden des Unternehmens.
__
Das ist ja das Ungute. Wäre die Bahn ein privatwirtschaftliches Unternehmen, müsste eine Gewerkschaft natürlich daran interessiert sein, dass die Kunden der Unternehmen, dessen Mitarbeiter sie vertreten, dem Unternehmen treu bleiben, sonst schwindet die Chance auf Verbesserungen noch eher.
Da es sich hier jedoch um ein Staatsunternehmen, was der Daseinsvorsorge dient, handelt, ist es natürlich viel einfacher ein Erpressungsszenario zu veranstalten, da man den "Laden" ja nicht so lange schliessen kann, bis alle wieder zur Vernunft kommen.
Insofern wird der Kunde hier eben doch in Geiselhaft genommen, auch wenn dieser Ausdruck kürzlich von einem Foristen als unzutreffend kritisiert wurde.

@19:19 von Werner Krausss

//Von der Forderung, die Vorstandeinkünfte zu reduzieren, habe ich noch nichts gelesen.//

Wäre aber eine Überlegung wert.

Einkünfte in dieser Höhe kann niemand mit eigener Arbeit und hoher Verantwortung "verdienen".

Und immer dieser Schmarren mit der Sechzig- bis Achtzig- Stundenwoche. Diese Leute putzen ihr Klo garantiert nicht selbst - ist auch (unbezahlte) Arbeit. Diese Leute lassen ihren Dreck von anderen entfernen.

P.S.: Seit heute Nachmittag ist der Himmel hier in 'Hamburch' wirklich grau, allerdings nicht - wie Sie mal meinten - schön grau.

Niemals klein beigeben!

Es sind jedesmal die gleichen Taschenspielertricks: Zu später Erhöhungsbeginn x zu lange Laufzeit x zu niedrige Erhöhung x Mitarbeiter. Und schon wieder können die Manager Champagner aus Magnumflaschen saufen und sich schenkelklopfend totlachen über die leichtgläubigen, naiven Proletarier, die sie schon wieder übervorteilt haben mit immer wieder den gleichen Märchen. Sich selber haben sie aber erst letztes Jahr hunderte Millionen Euro ausgeschüttet und ab nächstem Jahr 10 Prozent die Bezüge erhöht! Deshalb, niemals klein beigeben!

18:15 von Bernd Kevesligeti

«Der DB-Vorstand ist nicht bereit über ähnliche Forderungen zu verhandeln, die etwa dem Abschluss des öffentlichen Dienstes entspricht.»

Die DB AG hat mit ± 30 Mrd. Euro ganz viele miese Schulden.
Unwetterschäden durch die Flut machen noch mal mind. 1,5 Mr Euro zusätlichen Investitionsaufwand.

Eigentümerverhältnisse + Organisationsstruktur der DB AG sind mit immer Staat mit Steuergeldern + Dividendenerwartungen mit dabei … sehr seltsam und verworren.

Mit den vielen Angestellten geht es bei der DB AG stets um hohe Millionensummen bei Tarifverhandlungen. Diese unerfreulich-komische Gemengelage macht immer bei / mit der DB AG Verhandlungen schwierig. Die DB AG rechnet so, die GDL rechnet anders, und der Staat als Aktionär rechnet wieder anders.

Der geneigte Beobachter rechnet gar nicht mehr mit, weil diese Rechnerei ein eigener Fulltimejob wäre, den auszuüben aber niemand Zeit dazu hat. Mr. Weselsky sagt so, Mr. DB AG sagt was anderes. Und so geht das dann bis Weihnachten weiter …

Weselsky macht das richtig !

Guter Mann ! Nur weiter so! Er wird nur deshalb so angefeindet weil er effektiv für Arbeitnehmerrechte kämpft. Er ist nicht korrumpiert, das zeichnet ihn aus - macht ihn aber gerade deshalb für das Großkapital zur Hassfigur.

Am 06. September 2021 um 20:17 von Bernd Kevesligeti

"von Werner Krauss 19:19
Da haben Sie natürlich recht. Es ging nur mal darum zu zeigen, was die bekommen, die anderen selbst bescheidene Tarifforderungen absprechen."

Danke für Ihre Antwort,

aber Sie haben auch Recht.

Bahnvorstände sollen auf Boni verzichten
TS Stand: 22.04.2021 14:09 Uhr“

19:41 @ schabernack

75% wegnehmen, also ca. 2,1 Mio. gespart.

Kleinvieh macht auch Mist, und die Bahn hat wohl viele Gelslöcher und Investionsbedarf.

Das Geld rein in den Verhandlungstopf
wäre zumindest Masse für einen
Baustein.

Von der Moral ganz zu schweigen.

Streik Dich weg!

Dieser Streik macht deutlich, dass es den Streikenden überhaupt nicht um eine Verbesserung ihrer Einkommen UND der Erholung der Wirtschaftslage der Bahn geht. Da wird Stimmung gegen die Bahn-Führung gemacht, die ihnen bei den Vorstellungen größtmöglich entgegen kommt, aber eben nicht das Tarifrecht aushebelt. Sehen die Damen und Herren Streikenden nicht, dass sie sich mit Nachdruck für eine Ablösung durch automatisierte Fahrsysteme empfehlen? Dann ist jedenfalls zu hoffen, dass diese Art von rücksichtslosen Ego-Tripps ein ganz natürliches Ende haben.

Am 06. September 2021 um 16:22 von frosthorn

Das Schlagwort "zu Lasten des Kunden" ist genauso wie die oben drauf gesetzte "Geiselnahme" nichts anderes als Arbeitgebersprech, um die Kunden auf die Seite des Arbeitgebers zu ziehen.
__
So ein Unsinn. Die (Bahn-) Kunden brauchen doch keinen "Arbeitgebersprech" um zu bemerken, dass sie und niemand sonst dieses erpresserische Gebaren ausbaden müssen und das geht nur, weil es ein Unternehmen der Daseinsvorsorge ist, auf das viele, in der Mehr- heit nämlich Arbeitnehmer, angewiesen sind.
Nur aus diesem Grund ist ein Verhalten à la Weselsky überhaupt möglich.

20:08 von weingasi1 / @schabernack

«Aber 1Mio ist für einen Topmanager im intern. Vergleich nicht viel auch wenn es objektiv gesehen, ein gutes Gehalt ist. Haben denn die Japaner für ihre intern. Unternehmen, wie z.B. Toyota für das (geringe Gehalt, relativ gesehen ) dennoch erstklassige Manager, oder eher nicht ?»

Scheinen sie zu haben. Bspw. Toyota ist je der größte Autobauer der Welt. Ohne Ausnahme alle Japaner. Carlos Ghosn war die Ausnahme, und Japanisch konnte der auch nicht. Sein Gehalt war ca. 20 Mio. € / Jahr. Auch in Japan, angestellt war er ja bei Renault. Die wollten dann die alleinige Führerschaft bei Renault / Nissan übernehmen. Hat nicht nur Nissan gar nicht gefallen. Noch weniger dem Staat Japan.

Kam dann dieses dubiose Gemaggel mit Verhaftung + lange Untersuchungshaft + Anklage + Flucht in den Libanon mit Privatflieger.

Großkonzerne in Japan sind immer Gemischtwarenläden.
Hitachi macht Unterhaltungselektronik, Medical Products.
Tinnef-Dreierlei … plus ist Weltmarktführer für Geothermie-Turbinen.

Am 06. September 2021 um 17:22 von logig

um 16:10 von Super-Brain

Aus meiner Sicht beruhen ihre Kurzbeiträge auf einem unreflektierten Voruteil.
__
Komisch, mir geht das mit IHREN Beiträgen so, die ich häufig sowohl fast unleserlich zumindest aber quasi unverständlich in punkto Satzbau/Satzaussage finde. Die Beiträge von "Super-Brain" waren zumindest verständlich, und "unreflektierte Vorurteile" könnte ich Ihnen genauso unterstellen.
Anderer Meinung zu sein, hat doch nichts mit unreflektierten Vorurteilen zu tun. Das wäre nämlich Dummheit. Zumindest aber Naivität.

20:05 von Bernd Kevesligeti

«Gibt zwar noch welche, die mehr verdienen: DHL-Chef Appel mit etwa 10 Millionen Euro im Jahr oder mehr als 200mal so viel wie ein Mitarbeiter.»

Es gibt ja diese "Pi mal Daumen Faustformel", nach der der Untenehmenschef im Großkonzern so ± 75x bis max. 100x so viel verdienen soll, wie der durchschnittliche Verdienst der Angestellten im Unternehmen unterhalb der zweiten Führungsebene ist.

Ob das in Japan so der Ansatz ist, der zur nicht regulatorischen (aber realen) Deckelung der Manager-Chefgehälter führt. Das weiß ich nicht. Aber die Spreizung von Privatvermögen (inkl. Grundbesitz) ist dort fast dreimal geringer als in Deutschland. Der geringste Wert aller Industriestaaten der Erde.

Der Chef der (privaten) Japan Rail verdient auch nicht mehr als 1 Mio. Euro als ca. 120 Mio. Yen. Life of Lokführer ist auch in Japan nicht easy + sehr stressig. Für 1 Minute Verspätung auf 1.000 km müssen'se dann Rede und Antwort stehen … warum das.

Aber bezahlt werden sie gar nicht schlecht.

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