Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiete

05. September 2021 - 17:29 Uhr

Wie geht der Wiederaufbau in den vom Hochwasser zerstörten Gebieten voran? Kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Laschet machten sich heute vor Ort ein Bild von der Lage. Beide betonten: Es gebe Fortschritte - und noch viel zu tun.

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Kommentare

Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiete...

Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ?
So wie vor ein paar Wochen beim Besuch von Laschet in Swisttal ? Mit ordentlich Gegenwind.......

um 17:37 von Bernd Kevesligeti

"So wie vor ein paar Wochen bmitt Hilfe eim Besuch von Laschet in Swisttal ? Mit ordentlich Gegenwind......."
Sie haben recht. Auch ich halte dies für wichtig. Leider kann man sich auf der Grundlage des Berichtes kein eigeständiges Urteil bilden.
Ich frage mich auch, weshalb ich den Film von Jan Koch, der im Rahmen dieses Beitrages zu finden war, jetzt nicht mehr finde.

@17:37 von Bernd Kevesligeti

//Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ?
So wie vor ein paar Wochen beim Besuch von Laschet in Swisttal ? Mit ordentlich Gegenwind.......//

Es ist doch schon mal beruhigend, dass Herr Laschet diesmal einen Anstandswauwau dabei hat.

Im Prinzip finde ich solche Besuch aber richtig und wichtig.

>>In Schalksmühle im Sauerland traf Merkel zunächst die Kollegen zweier im Hochwasser umgekommenen Feuerwehrleute - Presse war zu dem Gespräch nicht zugelassen. Der Leiter der örtlichen Feuerwehr allerdings nannte den Besuch im Anschluss ein "besonderes Geschenk".<<

Selbst wenn nur dieser eine Feuerwehrmann diese Gespräch als "besonderes Geschenk" empfunden haben sollte, dann hat sich der Besuch gelohnt. Frau Merkel nimmt man ehrliches Interesse vermutlich eher ab als allen anderen.

@Kevesligeti, 17:37

Ich bin zwar auch etwas überrascht, dass ein solcher Artikel, der eigentlich ziemlich belanglos ist, zu Kommentierung gestellt wird. Aber ich finde es absolut unpassend, wenn Sie von einem "Schaulaufen" sprechen. Ich erwarte, dass sich Politiker um die Bürger kümmern, vor allem in Notsituationen. Das geschieht und das ist gut so. Besonders die lobenden Worte für die vielen ehrenamtliche Helfer, insbesondere für den Einsatz der Feuerwehrleute, sprechen mir aus der Seele.

(Fremdschäm) natürlich blieb

(Fremdschäm) natürlich blieb die abgedroschene Phrase [Hilfe] "unbürokratisch und schnell" nicht aus. Vor Ort klingt es anders, aus einem öffentlichen Foreneintrag vom 3. September: "... (ca 12 km weg ) wurden wir auch voll getroffen.(Hochwasser)
Die Tageszeitungen stehen voll davon.
Es hat noch Keiner irgendwelche finanziellen Hilfen vom Staat bekommen.
Die Kommission die dafür zuständig ist existiert noch nicht!(in der sog Aufbau oder Findungsphase,echt lächerlich) (...)
Bei den grössten Spendenaktionen(Deutschland hilft etc. ) sind bisher viele Millionen zusammengekommen.
Davon sind bisher erst einige tausend Euro bei den Opfern angekommen.
Nachfragen der Sendung PLUSMINUS(ARD) die hier vor Ort war und fragte bei den zuständigen Stellen warum
die Hilfe so schleppend läuft wurden nicht beantwortet. Ein Hoch auf die Leute die mit Privatfahrzeugen (auch LKW!) die Leute versorgen mit dem Notwendigsten".
Den Wahrheitsgehalt konnte ich nicht überprüfen, da ich weit weg wohne.

@Am 05. September 2021 um

@Am 05. September 2021 um 17:37 von Bernd Kevesligeti
„Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiete...
Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ?…“

Aber wehe die hätten sich dort nicht sehen lassen, dann hätte es geheißen, es kümmere sie das Schicksal der Menschen nicht.
Was bleibt? Am besten sich nicht all zu sehr um das Gestänkere einiger Dauermeckerer zu kümmern und eine vernünftige Politik machen, denn es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst die keiner kann (glaubt mir, noch nicht ‘mal die Annalena)

Geschenkt @17:37 von Bernd Kevesligeti

>>> Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ? >>>

Na zumindst für eine zitierte Person (oder auch mehrere Personen der Feuerwehr...) wars ein "besonderes Geschenk" für den/die hat es sich ja dann schon mal gelohnt. Ok

Die Bevölkerung wurde ja nicht weiter erwähnt oder befragt?

Ansonsten Ja, also Sie und ich sind uns vielleicht darin einig, juckt uns eigentlich nicht und hat was von..... "Laschet nochmal anbieten".....
Wird wohl bei nur ganz Wenigen außerhalb der Flutgebiete irgendwie nachhaltig Eindruck hinterlassen!

überarbeiteter Artikel?

Wie stellt die Autoindustrie sich denn z.b. ein hochwassersicheres Walzwerk in Tal-Lage vor? Auf Stelzen gebaut? Nicht mal jetzt können die es lassen die Zulieferer mit ihrem EN ISO 9001 Senf unter Druck zu setzen.

@17:53 von logig um 17:37 von Bernd Kevesligeti

//Ich frage mich auch, weshalb ich den Film von Jan Koch, der im Rahmen dieses Beitrages zu finden war, jetzt nicht mehr finde.//

Vielleicht auch nur ein technisches Problem ('Programmhänger' oder so) - so wie eben schon mit diesem Thread. Einige Kommentar sind ja ebenso im Orkus verschwunden.

um 17:57 von Anna-Elisabeth

Ich kann mich Ihrer beurteilung nict anschließen.
Der Bericht läßt keinesfalls ein eigeständigs Urteil zu, wie er von den Betroffenen aufgenommen wurde.

Dieses Ausschlachten einer katastrophalen

Auswirkung der Regenflut für den Wahlkampf widert mich an. Wegen nicht erfolgter Warnungen haben Menschen des Landes Angehörige und Hab und Gut verloren. Und jetzt geht der amtierende MP dieses Landes auf god-will-tour - god-will wofür? -

von Adeo60 17:57

Also, die Bevölkerung fand zumindest die letzten Besuche von Herrn Laschet nicht allzu passend (die Medien berichteten darüber).
Da war von den Bürger die Rede davon, daß sich Politiker nicht "kümmern".

Aber wenn man erwartet, daß Bürger jubeln sollen....

17:57 von Anna-Elisabeth

«Im Prinzip finde ich solche Besuch aber richtig und wichtig.»

Schwierig so ein Desaster kurz vor der Bundestagswahl. Gehen sie nicht hin, ist "Desinteresse" ganz nahe das, was viele sagen würden, was die Einstellung der Politiker wäre.

Ich habe mir eben mal einen der Links aus dem Artikel angeschaut. Die Seite des WDR mit Vergleichsaufnahmen vor / nach der Flut. Au weia … was für eine Katastrophe. Kinderkram das mehrere Tage lang überflutete Konrad-Adenauer-Ufer in Köln. Konnte man kurzzeitig die Radwege direkt am Rhein nicht mehr nutzen.

Rund um Köln sind fast alle näheren Paddelreviere an Flüssen verwüstet.
Ahr, Erft, Rureifel. Fürchterlich, und für die Anwohner noch viel mehr.
Dauert ein Jahrzehnt, bis das wieder hergerichtet ist.
Und es kostet Abermilliarden an Euro.

Nur die Sieg unser Hausrevier ist noch ganz. Wenn das Wetter mitmacht, fahren wir mit den Kindern da zum verlängerten Wochenende als Saisonende hin. Wir werden den Flussgeistern ein kleines Opfer darbringen …

@Anna-Elisabeth 17:57, re Bernd Kevesligeti

"Im Prinzip finde ich solche Besuch aber richtig und wichtig."

Solange sie nicht nur Show sind, möchte ich Ihnen zustimmen.
Es ist tatsächlich nochmal ein großer Unterschied, ob man nur im Fernsehen oder Internet schlimme Bilder von irgendwelchen Zerstörungen sieht, oder ob man mal leibhaftig vor den unfassbaren Müllbergen gestanden hat, um nur ein Beispiel zu nennen.

Das soll natürlich in keiner Weise dazu aufrufen, dass sich Hinz und Kunz und ich und du jetzt zur Besichtigung aufmachen sollen, aber dass Politiker, die ja darüber entscheiden müssen, wie es weitergeht, sich ein eigenes Bild vor Ort machen wollen, kann ich schon verstehen.

Als vor ein paar Jahren die Wälder in Schweden gebrannt haben, waren die Bilder, die ich hier gesehen habe, durchaus eindrucksvoll.
Viel eindrucksvoller und regelrecht beklemmend wurde es, als ich ein paar Wochen später zufälligerweise durch das Gebiet gefahren bin und die verkohlten Bäume bis zum Straßenrand gesehen habe.

Wurde das Öffentlichkeitsbild wieder gerade gerückt?

Sehe hier eine reine Wahlkampfveranstaltung.

Der vorletzte Besuch ging ja mächtig in die Hosen, wo Bild titelte "Katastrophen-Opfer gehen auf Laschet los - Die Wut nach der Flut".
Wahrscheinlich wollte man dies nicht so stehen lassen.

Vermute, dieses Mal waren die Gesprächspartner vorher besser gecastet.

17:57 von Adeo60 @Kevesligeti, 17:37

//Ich erwarte, dass sich Politiker um die Bürger kümmern, vor allem in Notsituationen. Das geschieht und das ist gut so. Besonders die lobenden Worte für die vielen ehrenamtliche Helfer, insbesondere für den Einsatz der Feuerwehrleute, sprechen mir aus der Seele.//

Das sehe ich zwar auch so, aber wenn man (wie z.B. Herr Laschet) bereits den Eindruck hinterlassen hat, dass man die Lage der Menschen nicht wirklich begreift, kann schon der Eindruck eines "Schaulaufens" entstehen. Frau Merkel nehme sogar ich echte Empathie ab. Die Menschen spüren so etwas.

@logig, 18:02

Was soll denn falsch daran sein, wenn Politiker, egal welcher Partei diese angehören, sich vor Ort ein Bild über den Stand der Aufräumarbeiten machen...? Jeder vernünftige Mensch wird dies grundsätzlich begrüßen.Für mich ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit und sollte deshalb im Wahlkampf auch keine Rolle spielen.

Was bringt ein "Besuch" ohne

Was bringt ein "Besuch" ohne konkrete Fakten, so wie eben "PlusMinus" ohne Antwort blieb. Es werden nur die wenigen Millionen der Labdesregierungen ab und an erwähnt, die ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Aber Wahlwerbung für H. Laschet
Was mich weiter bedenklich gestimmt hat..."die Presse war nicht zugelassen".
Warum? Hatte man Angst sie könnte Kritik von Seiten der Feuerwehrleute an den Verantwortlichen horen? Oder unvbequeme Fragen der Journalisten?
Wo bleibt der freie Journalismus wenn die Journalisten nur noch berichten können was ihnen Pressesprecher etc. Erzählen?
Ein Jahrhunderthochwasser und ein offizieller Besuch sind doch wahrlich keine Staatsgeheimnisse.
Vielleicht sollten die Journalisten auch mal streiken, um der ausufernden "Unsitte" der Pressesprecher zu begegnen und auf ihre Verantwortung, unabhängige Berichterstattung mit eigenen Recherchen pochen

18:06 von Bernd Kevesligeti

«Aber wenn man erwartet, daß Bürger jubeln sollen....»

Wer erwartet so was denn?
Ist ja nicht Olympia oder Fußball-WM.

Was täte...

...Deutschland ohne seine freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer, sowie auch hier einfach die vielen empathischen HELFER/innen ???
Die kosten ja nix, außer mal 'n Dank.

@Anna-Elisabeth, 18:11

Ich teile durchaus Ihre Einschätzung. Frau Merkel ist immer authetisch, souverän aber auch Bürgernah. Laschet tut sich in dieser Rolle (noch) etwas schwer. Ich glaube es fehlt ihm nicht an Empathie und Fürsorge, nur gelingt es ihm nicht so recht, dies den Bürgern zu vermitteln.

um 18:03 von Mene mene tekel...

" Und jetzt geht der amtierende MP dieses Landes auf god-will-tour - god-will wofür? -"

Da die Reaktion der Betroffen nicht angemessen dagestellt wird, bleibt offen, ob und wie viele sich durch diesen Besuch eher verletzt fühlen. So kann ich nur vermuten, dass sie recht haben.
Beide Beteiligten mussten wissen, dass ein gemeinsamer Auftritt dieser Art als Wahlkampf interpretiert weden kann und letztlich keinem hilft. Wohl auch ihnen nicht.

Begreift? @ 18:11 von Anna-Elisabeth

>>> Das sehe ich zwar auch so, aber wenn man (wie z.B. Herr Laschet) bereits den Eindruck hinterlassen hat, dass man die Lage der Menschen nicht wirklich begreift.... >>>

Also begriffen hat er deren Lage sicherlich! Er erweckt/e eher den Eindruck als wars/wäre es ihm Wurscht.... emphatielos!

18:00, spax-plywood

>>überarbeiteter Artikel?
Wie stellt die Autoindustrie sich denn z.b. ein hochwassersicheres Walzwerk in Tal-Lage vor? Auf Stelzen gebaut? Nicht mal jetzt können die es lassen die Zulieferer mit ihrem EN ISO 9001 Senf unter Druck zu setzen<<

Mit dem Artikel gab es wohl Schwierigkeiten, ganz offensichtlich auch mit der Kommentarfunktion. Es gab schon mal einen Thread, auch mit einem Kommentar von mir, der komplett verschwunden ist.
Auch aus meinem persönlichen meta-Konto. Als hätte es ihn nie gegeben.

Zu einem gestrigen Thread, der schloss, bevor ich Ihnen antworten konnte:

Ich hatte nicht „Kohle ist Kohle“ geschrieben, sondern „Kohlenstoff ist Kohlenstoff“.

Das ist ein Unterschied.

Die von Ihnen erwähnten Kohleanoden aus Batterien kenne ich aus meiner aktiven Hobbychemikerzeit vor fast fünfzig Jahren. Ich habe die rausgebastelt und Elektrolyse mit ihnen betrieben. Mittels Modelleisenbahntrafos...

Jugend forscht.

von schabernack 18:14

Na ja, wenn Sie sich manche Beiträge hier so angucken, dann kann der Eindruck schon entstehen, daß Jubeln oder ähnliches erwartet wird.

@Kevesligeti, 18:06

Aus dem Bericht geht hervor, dass der Besuch nach Aussage aller Beteiligten, ganz bewusst nicht als Wahlveranstaltung dienen sollte. Alles andere wäre auch widerlich. Laschet hat bei seinem ersten Besuch sehr unglücklich agiert, sich dafür aber auch mehrfach und in aller Form entschuldigt. Und wer sollte eigentlich inmitten dieser Trümmerlandschaft jubeln...?

@18:07 von DrBeyer @Anna-Elisabeth 17:57

//Viel eindrucksvoller und regelrecht beklemmend wurde es, als ich ein paar Wochen später zufälligerweise durch das Gebiet gefahren bin und die verkohlten Bäume bis zum Straßenrand gesehen habe.//

Und genau aus diesem Grund, kann ich immer noch nicht die gute Laune des Herrn Laschet während der Rede von Herrn Steinmeier nachvollziehen. Nach einem Lachen, wie es schon mal aus Verzweiflung (als sogenannte paradoxe Reaktion) vorkommt, sah das jedenfalls nicht aus. Aber wer steckt schon in der Gedankenwelt anderer?

um 18:16 von Adeo60

" Frau Merkel ist immer authetisch, souverän aber auch Bürgernah."

Das ist ihr Eindruck. Das ist zu akzeptieren.
Ich teile ihn nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wessen Urteil ein Vorurteil ist.

@Magic.fire, 18:13

Vielleicht war die Presse auch deshalb nicht zugelassen, weil man diesen Besuch möglichst privatissime halten wollte. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass man sich mit den Feuerwehrleute und anderen Helfern im kleinen Kreis unterhalten wollte. Es ging eben nicht um Presse und Öffentlichkeit, sondern um persönliches Verstehen und Anteilnahme.

@logig, 18:24

Ich respektiere selbstverstänlich Ihre gegenteilige Einschätzung. Freilich stelle ich anhand der Umfragen auch immer wieder fest, dass Kanzlerin Merkel nach wie vor die beliebteste Politikerin in unserem Land ist. So ganz falsch scheine ich da mit meiner Bewertung also nicht zu liegen...

von Adeo60 18:22

Keine Wahlveranstaltung ? Das hört sich naiv an.
Und der Herr agiert öfters unglücklich(Dörfer räumen,Versammlungsrecht,schnelle Hilfe versprechen und kaum liefern) . Und richtig-zum Jubeln über diese Personal haben die Menschen auch keinen Grund...

18:11 Anna-Elisabeth

"kann schon der Eindruck eines "Schaulaufens" entstehen. Frau Merkel nehme ich echte Empathie ab........."

Sehen sie so unterschiedlich kann man alles sehen. Ich nehme Frau Merkel zu keiner Zeit echte Empathie ab es geht eher um das gepflegte Image.
Als hier die Menschen um ihr Leben und Hab und Gut kämpften hat Frau Merkel ihr Wohlfühlprogramm in den USA abgespult sie kämpfte dort mit einer komischen Schärpe an einem noch komischeren Mantel während hier die Menschen verweifeleten. Jeder andere Kanzler wäre in dieser Situation umgehend nach Hause geflogen nicht so Frau Merkel die musste erst die Elogen entgegennehmen (gut fürs Ego und Image) und ihr Programm abspulen. Jeder andere Kanzler wäre medial frei in der Luft zerrissen worden (bildlich gesprochen) nicht so bei Frau Merkel da genügte es als sie ein paar Tage später in den Flutgebieten auftauchte.

@Anna-Elisabeth 18:24

"Und genau aus diesem Grund, kann ich immer noch nicht die gute Laune des Herrn Laschet während der Rede von Herrn Steinmeier nachvollziehen. Nach einem Lachen, wie es schon mal aus Verzweiflung (als sogenannte paradoxe Reaktion) vorkommt, sah das jedenfalls nicht aus. Aber wer steckt schon in der Gedankenwelt anderer?"

Vor allem steckte niemand von uns in der damaligen Situation. Lustige Dinge geschehen nunmal auch während der schlimmsten Katastrophen.

2021 um 18:27 von Adeo60

Das mag für den Besuch bei den Feuerwehrleuten richtig sein.
Das entschuldigt aber nicht, dass aus dem Gesamtbericht nichts über die Reaktion der Betroffen zu entnehmen ist.

Ich frage mich immer noch, weshalb ich den Film von Jan Kochnicht mehr finden kann. Vieleicht kann mir ein Forist helfen.

18:22 von Bernd Kevesligeti

«Na ja, wenn Sie sich manche Beiträge hier so angucken, dann kann der Eindruck schon entstehen, daß Jubeln oder ähnliches erwartet wird.»

Bei mir entsteht ein solcher Einruck gar nicht aus keinem der (bisherigen) Beiträge. Die zur Frage stehende Frage ist die, was aus dem Besuch der Dame und des Herrn in den Überflutungsregionen dann folgt.

17:37 von Bernd Kevesligeti

Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiete...
Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ?

Was ist das eigentlich für ein Gefühl, wenn es keine, absolut keine Nachricht gibt, die bei Ihnen auf Zustimmung stößt.

Das Leben ist nicht so furchtbar, wie Sie immer glauben.

Ich würde Ihnen gerne dabei helfen, eine positive Lebenseinstellung zu bekommen.

Am 05. September 2021 um 18:27 von Adeo60

Man kann alles deuten wie man will oder braucht. Fakt ist, das es immer weniger Möglichkeiten für Journalisten, Selbst für die ÖR gibt selbst zu recherchieren und Ihnen oftmals nur die Pressekonferenzen mit halbseidenen Antworten bleiben. Was dann in Folge ein falsches Bild , bis hin zu Haßtiraden und Angriffen, in der Öffentlichkeit erzeugt.

@17:57 von Zuschauer49

//Davon sind bisher erst einige tausend Euro bei den Opfern angekommen.
Nachfragen der Sendung PLUSMINUS(ARD) die hier vor Ort war und fragte bei den zuständigen Stellen warum
die Hilfe so schleppend läuft wurden nicht beantwortet//

Das hängt vermutlich auch mit einem grundlegenden Problem zusammen, dass wir Deutsche seit zu vielen Jahren kultiviert haben: Wir sind in allen Bereichen viel zu langsam und umständlich geworden. Ist man selbst Teil des Getriebe, merkt man das nicht. Deswegen brauchen wir dringend Erneuerung in der Politik und unseren Amtsstuben.
Herr Laschet wäre gut beraten gewesen, wenn er z.B. jemanden wie Diana Kinnert in sein Kompetenzteam geholt hätte. Eine sehr intelligente, bemerkenswerte junge Frau. (In der falschen Partei)

Frau Merkel besucht diese Region, . . .

obwohl sie selber seit Jahtzehnten nichts gegen den Klimawandel tat und es in ihrer Verantwortung lag und liegt (gemeinsam mit vor allem den anderen Industriestaaten-Regierenden), dass so etwas furchtbares passieren konnte.
(Schöne Bilder mit Eisbären vom Nordpol und viel Gelaber und Beschwichtigen der Bevölkerung halfen in der ganzen Zeit auch nicht.)

18:13 von Magic.fire

"..."die Presse war nicht zugelassen". Warum?"

Das war die einzige Stelle, hinter der ich einen gewissen Anstand für möglich halte. Falls es darum gegangen sein sollte, persönlich Beileid für den Tod
von Feuerwehrkollegen im Dienst der Menschen auszudrücken, verträgt das keine Reporter und Blitzgewitter.
Ich habe von meinem Spenden-Etat für die Hochwasseropfer an der Ahr etwas für das folgende Konto abgezweigt gehabt: https://www.feuerwehrverband.de/spendenkonten-fuer-feuerwehrangehoerige…

Augenwischerei...

Natürlich geht es in erster Linie um Wahlkampf, die CDU braucht jede Stimme und darum, nur darum geht es. Währe keine BTW würde dort garantiert heute kein CDU Politiker auftauchen, die hätten dann Besseres zu tun. Hoffentlich lassen sich nicht so viele von den Herrschaften einen Bären aufbinden..............

Schön, daß die beiden das Flutgebiet

besucht haben.

Aber was haben die von der Flut betroffenen Menschen davon?

Natürlich ist das eine Wahlkampfveranstaltung. Was denn sonst?

18:01 von Anna-Elisabeth

das sind techn. probleme bei der ard. schon bei einem bericht des mdr sind von einem micro der aufkleber eines feindsenders abgeklebt worden

fast komplett bestechliche CDU/CSU

Auch wenn mir klar ist, dass Unions-Anhänger zu mind. 99 Prozent das nicht sehen und hören wollen:
das aktuelle 'Zerstörung Teil 2: Klima-Katastrophe' von Rezo auf youtube ist noch erhellender bzw. weiterführender als Teil 1.

18:21 von fathaland slim

Mit dem Artikel gab es wohl Schwierigkeiten, ganz offensichtlich auch mit der Kommentarfunktion. Es gab schon mal einen Thread, auch mit einem Kommentar von mir, der komplett verschwunden ist.
Auch aus meinem persönlichen meta-Konto. Als hätte es ihn nie gegeben.

Das passiert auch mit eigenen Kommentaren, wenn ein User sich abmeldet und man die Antwortfunktion benutzt hat. Als ich das noch nicht durchschaut hatte, war ich schon etwas irritiert, als ich auf einen bestimmten Kommentar zurückgreifen wollte und dieser verschollen blieb. So als hätte ich mir die Kommunikation eingebildet.

aus dem Artikel:

Kommende Woche werde das 30-Milliarden-Hilfspaket von Bund und Ländern beschlossen - daran beteiligten sich auch die Länder, die gar nicht von den Schäden betroffen seien. Der Wiederaufbau sei eine "gesamtgesellschaftliche Aufgabe" und werde auch so verstanden.

Ich weiß, dass das nicht alle so sehen, aber ich finde das richtig.

Ohne Bild u Ton @ 18:27 von Adeo60

>>> Vielleicht war die Presse auch deshalb nicht zugelassen, weil man diesen Besuch möglichst privatissime halten wollte. >>>

Oder schlicht nochmals einen möglichen Fauxpas des Herrn L auf Bildmaterial festgehalten wissen wollte.... so kurz vor der Wahl.

>>> Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass man sich mit den Feuerwehrleute und anderen Helfern im kleinen Kreis unterhalten wollte. Es ging eben nicht um Presse und Öffentlichkeit, sondern um persönliches Verstehen und Anteilnahme. >>>

Das kann ich leider gar nicht so sehen!
"persönliches Verstehen"? Bei Frau M möglicherweise. Herr L sieht nur und ausschließlich, Wahlkampfschlappe vermeiden.

Bitte nicht immer madig machen

@ Bernd Kevesligeti:
Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ?

Warum machen Sie es von vorne herein schlecht? Was haben die Menschen von Politikern, die sich die Lage nicht vor Ort ansehen? Und die sich auch nicht kümmern?

@18:13 von Magic.fire

//Was mich weiter bedenklich gestimmt hat..."die Presse war nicht zugelassen".
Warum? Hatte man Angst sie könnte Kritik von Seiten der Feuerwehrleute an den Verantwortlichen horen? Oder unvbequeme Fragen der Journalisten?
Wo bleibt der freie Journalismus wenn die Journalisten nur noch berichten können was ihnen Pressesprecher etc. Erzählen?//

Wenn man sich ein Bild vom psychischen Zustand der Menschen machen will, kann das nicht vor laufender Kamera geschehen. Und nicht alles, was die Menschen auf dem Herzen haben, geht die Öffentlichkeit etwas an. Es kann ja auch der Wunsch der Feuerwehrleute gewesen sein, dass die Journalisten draußen bleiben. Wer Kritik üben möchte, kann sich jederzeit selbst direkt an Journalisten wenden.

der blauhaarige Rezo

hat in seinem neuesten Video gezeigt, dass A. Laschet zum letzten "Besuch im Katastrophengebiet" 90 Minuten zu spät kam und die bestellten Anwohner warten ließ. In diesen 90 Minuten wurde ein Video von Laschet gedreht, in Gummistiefeln im Matsch stehend, ohne Publikum natürlich, nur mit ein bißchen Kulisse. Dummerweise ging das Video sofort viral (Dummheit der CDU-Medienprofis) und die stehen gelassenen Flutopfer konnten es sehen, während sie auf den MP warteten.

Diese Geschichte lässt mich doch sehr an der aufrichtigen Anteilnahme zumindest Laschets zweifeln. Er war mehr damit beschäftigt, wie er bei der Katastrophe eine gute Figur macht, war ja damals schon Wahlkampf. Heute dürfte es nicht anders gewesen sein.

Lange lustig @18:36 von DrBeyer

>>> Vor allem steckte niemand von uns in der damaligen Situation. Lustige Dinge geschehen nunmal auch während der schlimmsten Katastrophen. >>>

Bitte? Herr L lachte recht ausgelassen mit seinen "Buddys" herum und das recht lange! Das war absolut daneben.
Ja ich weiß Steinmeier hatte im Hindergrund bei Laschets Rede auch mal kurz gelacht....kurz ist ein Unterschied zu länger herzhaft lachend, herzumzualbern.
Wirklich!

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