Kommentare

Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiete...

Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ?
So wie vor ein paar Wochen beim Besuch von Laschet in Swisttal ? Mit ordentlich Gegenwind.......

um 17:37 von Bernd Kevesligeti

"So wie vor ein paar Wochen bmitt Hilfe eim Besuch von Laschet in Swisttal ? Mit ordentlich Gegenwind......."
Sie haben recht. Auch ich halte dies für wichtig. Leider kann man sich auf der Grundlage des Berichtes kein eigeständiges Urteil bilden.
Ich frage mich auch, weshalb ich den Film von Jan Koch, der im Rahmen dieses Beitrages zu finden war, jetzt nicht mehr finde.

@17:37 von Bernd Kevesligeti

//Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ?
So wie vor ein paar Wochen beim Besuch von Laschet in Swisttal ? Mit ordentlich Gegenwind.......//

Es ist doch schon mal beruhigend, dass Herr Laschet diesmal einen Anstandswauwau dabei hat.

Im Prinzip finde ich solche Besuch aber richtig und wichtig.

>>In Schalksmühle im Sauerland traf Merkel zunächst die Kollegen zweier im Hochwasser umgekommenen Feuerwehrleute - Presse war zu dem Gespräch nicht zugelassen. Der Leiter der örtlichen Feuerwehr allerdings nannte den Besuch im Anschluss ein "besonderes Geschenk".<<

Selbst wenn nur dieser eine Feuerwehrmann diese Gespräch als "besonderes Geschenk" empfunden haben sollte, dann hat sich der Besuch gelohnt. Frau Merkel nimmt man ehrliches Interesse vermutlich eher ab als allen anderen.

@Kevesligeti, 17:37

Ich bin zwar auch etwas überrascht, dass ein solcher Artikel, der eigentlich ziemlich belanglos ist, zu Kommentierung gestellt wird. Aber ich finde es absolut unpassend, wenn Sie von einem "Schaulaufen" sprechen. Ich erwarte, dass sich Politiker um die Bürger kümmern, vor allem in Notsituationen. Das geschieht und das ist gut so. Besonders die lobenden Worte für die vielen ehrenamtliche Helfer, insbesondere für den Einsatz der Feuerwehrleute, sprechen mir aus der Seele.

(Fremdschäm) natürlich blieb

(Fremdschäm) natürlich blieb die abgedroschene Phrase [Hilfe] "unbürokratisch und schnell" nicht aus. Vor Ort klingt es anders, aus einem öffentlichen Foreneintrag vom 3. September: "... (ca 12 km weg ) wurden wir auch voll getroffen.(Hochwasser)
Die Tageszeitungen stehen voll davon.
Es hat noch Keiner irgendwelche finanziellen Hilfen vom Staat bekommen.
Die Kommission die dafür zuständig ist existiert noch nicht!(in der sog Aufbau oder Findungsphase,echt lächerlich) (...)
Bei den grössten Spendenaktionen(Deutschland hilft etc. ) sind bisher viele Millionen zusammengekommen.
Davon sind bisher erst einige tausend Euro bei den Opfern angekommen.
Nachfragen der Sendung PLUSMINUS(ARD) die hier vor Ort war und fragte bei den zuständigen Stellen warum
die Hilfe so schleppend läuft wurden nicht beantwortet. Ein Hoch auf die Leute die mit Privatfahrzeugen (auch LKW!) die Leute versorgen mit dem Notwendigsten".
Den Wahrheitsgehalt konnte ich nicht überprüfen, da ich weit weg wohne.

@Am 05. September 2021 um

@Am 05. September 2021 um 17:37 von Bernd Kevesligeti
„Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiete...
Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ?…“

Aber wehe die hätten sich dort nicht sehen lassen, dann hätte es geheißen, es kümmere sie das Schicksal der Menschen nicht.
Was bleibt? Am besten sich nicht all zu sehr um das Gestänkere einiger Dauermeckerer zu kümmern und eine vernünftige Politik machen, denn es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst die keiner kann (glaubt mir, noch nicht ‘mal die Annalena)

Geschenkt @17:37 von Bernd Kevesligeti

>>> Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ? Vor allem wie reagiert sie darauf ? >>>

Na zumindst für eine zitierte Person (oder auch mehrere Personen der Feuerwehr...) wars ein "besonderes Geschenk" für den/die hat es sich ja dann schon mal gelohnt. Ok

Die Bevölkerung wurde ja nicht weiter erwähnt oder befragt?

Ansonsten Ja, also Sie und ich sind uns vielleicht darin einig, juckt uns eigentlich nicht und hat was von..... "Laschet nochmal anbieten".....
Wird wohl bei nur ganz Wenigen außerhalb der Flutgebiete irgendwie nachhaltig Eindruck hinterlassen!

überarbeiteter Artikel?

Wie stellt die Autoindustrie sich denn z.b. ein hochwassersicheres Walzwerk in Tal-Lage vor? Auf Stelzen gebaut? Nicht mal jetzt können die es lassen die Zulieferer mit ihrem EN ISO 9001 Senf unter Druck zu setzen.

@17:53 von logig um 17:37 von Bernd Kevesligeti

//Ich frage mich auch, weshalb ich den Film von Jan Koch, der im Rahmen dieses Beitrages zu finden war, jetzt nicht mehr finde.//

Vielleicht auch nur ein technisches Problem ('Programmhänger' oder so) - so wie eben schon mit diesem Thread. Einige Kommentar sind ja ebenso im Orkus verschwunden.

um 17:57 von Anna-Elisabeth

Ich kann mich Ihrer beurteilung nict anschließen.
Der Bericht läßt keinesfalls ein eigeständigs Urteil zu, wie er von den Betroffenen aufgenommen wurde.

Dieses Ausschlachten einer katastrophalen

Auswirkung der Regenflut für den Wahlkampf widert mich an. Wegen nicht erfolgter Warnungen haben Menschen des Landes Angehörige und Hab und Gut verloren. Und jetzt geht der amtierende MP dieses Landes auf god-will-tour - god-will wofür? -

von Adeo60 17:57

Also, die Bevölkerung fand zumindest die letzten Besuche von Herrn Laschet nicht allzu passend (die Medien berichteten darüber).
Da war von den Bürger die Rede davon, daß sich Politiker nicht "kümmern".

Aber wenn man erwartet, daß Bürger jubeln sollen....

17:57 von Anna-Elisabeth

«Im Prinzip finde ich solche Besuch aber richtig und wichtig.»

Schwierig so ein Desaster kurz vor der Bundestagswahl. Gehen sie nicht hin, ist "Desinteresse" ganz nahe das, was viele sagen würden, was die Einstellung der Politiker wäre.

Ich habe mir eben mal einen der Links aus dem Artikel angeschaut. Die Seite des WDR mit Vergleichsaufnahmen vor / nach der Flut. Au weia … was für eine Katastrophe. Kinderkram das mehrere Tage lang überflutete Konrad-Adenauer-Ufer in Köln. Konnte man kurzzeitig die Radwege direkt am Rhein nicht mehr nutzen.

Rund um Köln sind fast alle näheren Paddelreviere an Flüssen verwüstet.
Ahr, Erft, Rureifel. Fürchterlich, und für die Anwohner noch viel mehr.
Dauert ein Jahrzehnt, bis das wieder hergerichtet ist.
Und es kostet Abermilliarden an Euro.

Nur die Sieg unser Hausrevier ist noch ganz. Wenn das Wetter mitmacht, fahren wir mit den Kindern da zum verlängerten Wochenende als Saisonende hin. Wir werden den Flussgeistern ein kleines Opfer darbringen …

@Anna-Elisabeth 17:57, re Bernd Kevesligeti

"Im Prinzip finde ich solche Besuch aber richtig und wichtig."

Solange sie nicht nur Show sind, möchte ich Ihnen zustimmen.
Es ist tatsächlich nochmal ein großer Unterschied, ob man nur im Fernsehen oder Internet schlimme Bilder von irgendwelchen Zerstörungen sieht, oder ob man mal leibhaftig vor den unfassbaren Müllbergen gestanden hat, um nur ein Beispiel zu nennen.

Das soll natürlich in keiner Weise dazu aufrufen, dass sich Hinz und Kunz und ich und du jetzt zur Besichtigung aufmachen sollen, aber dass Politiker, die ja darüber entscheiden müssen, wie es weitergeht, sich ein eigenes Bild vor Ort machen wollen, kann ich schon verstehen.

Als vor ein paar Jahren die Wälder in Schweden gebrannt haben, waren die Bilder, die ich hier gesehen habe, durchaus eindrucksvoll.
Viel eindrucksvoller und regelrecht beklemmend wurde es, als ich ein paar Wochen später zufälligerweise durch das Gebiet gefahren bin und die verkohlten Bäume bis zum Straßenrand gesehen habe.

Wurde das Öffentlichkeitsbild wieder gerade gerückt?

Sehe hier eine reine Wahlkampfveranstaltung.

Der vorletzte Besuch ging ja mächtig in die Hosen, wo Bild titelte "Katastrophen-Opfer gehen auf Laschet los - Die Wut nach der Flut".
Wahrscheinlich wollte man dies nicht so stehen lassen.

Vermute, dieses Mal waren die Gesprächspartner vorher besser gecastet.

17:57 von Adeo60 @Kevesligeti, 17:37

//Ich erwarte, dass sich Politiker um die Bürger kümmern, vor allem in Notsituationen. Das geschieht und das ist gut so. Besonders die lobenden Worte für die vielen ehrenamtliche Helfer, insbesondere für den Einsatz der Feuerwehrleute, sprechen mir aus der Seele.//

Das sehe ich zwar auch so, aber wenn man (wie z.B. Herr Laschet) bereits den Eindruck hinterlassen hat, dass man die Lage der Menschen nicht wirklich begreift, kann schon der Eindruck eines "Schaulaufens" entstehen. Frau Merkel nehme sogar ich echte Empathie ab. Die Menschen spüren so etwas.

@logig, 18:02

Was soll denn falsch daran sein, wenn Politiker, egal welcher Partei diese angehören, sich vor Ort ein Bild über den Stand der Aufräumarbeiten machen...? Jeder vernünftige Mensch wird dies grundsätzlich begrüßen.Für mich ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit und sollte deshalb im Wahlkampf auch keine Rolle spielen.

Was bringt ein "Besuch" ohne

Was bringt ein "Besuch" ohne konkrete Fakten, so wie eben "PlusMinus" ohne Antwort blieb. Es werden nur die wenigen Millionen der Labdesregierungen ab und an erwähnt, die ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Aber Wahlwerbung für H. Laschet
Was mich weiter bedenklich gestimmt hat..."die Presse war nicht zugelassen".
Warum? Hatte man Angst sie könnte Kritik von Seiten der Feuerwehrleute an den Verantwortlichen horen? Oder unvbequeme Fragen der Journalisten?
Wo bleibt der freie Journalismus wenn die Journalisten nur noch berichten können was ihnen Pressesprecher etc. Erzählen?
Ein Jahrhunderthochwasser und ein offizieller Besuch sind doch wahrlich keine Staatsgeheimnisse.
Vielleicht sollten die Journalisten auch mal streiken, um der ausufernden "Unsitte" der Pressesprecher zu begegnen und auf ihre Verantwortung, unabhängige Berichterstattung mit eigenen Recherchen pochen

18:06 von Bernd Kevesligeti

«Aber wenn man erwartet, daß Bürger jubeln sollen....»

Wer erwartet so was denn?
Ist ja nicht Olympia oder Fußball-WM.

Was täte...

...Deutschland ohne seine freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer, sowie auch hier einfach die vielen empathischen HELFER/innen ???
Die kosten ja nix, außer mal 'n Dank.

@Anna-Elisabeth, 18:11

Ich teile durchaus Ihre Einschätzung. Frau Merkel ist immer authetisch, souverän aber auch Bürgernah. Laschet tut sich in dieser Rolle (noch) etwas schwer. Ich glaube es fehlt ihm nicht an Empathie und Fürsorge, nur gelingt es ihm nicht so recht, dies den Bürgern zu vermitteln.

um 18:03 von Mene mene tekel...

" Und jetzt geht der amtierende MP dieses Landes auf god-will-tour - god-will wofür? -"

Da die Reaktion der Betroffen nicht angemessen dagestellt wird, bleibt offen, ob und wie viele sich durch diesen Besuch eher verletzt fühlen. So kann ich nur vermuten, dass sie recht haben.
Beide Beteiligten mussten wissen, dass ein gemeinsamer Auftritt dieser Art als Wahlkampf interpretiert weden kann und letztlich keinem hilft. Wohl auch ihnen nicht.

Begreift? @ 18:11 von Anna-Elisabeth

>>> Das sehe ich zwar auch so, aber wenn man (wie z.B. Herr Laschet) bereits den Eindruck hinterlassen hat, dass man die Lage der Menschen nicht wirklich begreift.... >>>

Also begriffen hat er deren Lage sicherlich! Er erweckt/e eher den Eindruck als wars/wäre es ihm Wurscht.... emphatielos!

18:00, spax-plywood

>>überarbeiteter Artikel?
Wie stellt die Autoindustrie sich denn z.b. ein hochwassersicheres Walzwerk in Tal-Lage vor? Auf Stelzen gebaut? Nicht mal jetzt können die es lassen die Zulieferer mit ihrem EN ISO 9001 Senf unter Druck zu setzen<<

Mit dem Artikel gab es wohl Schwierigkeiten, ganz offensichtlich auch mit der Kommentarfunktion. Es gab schon mal einen Thread, auch mit einem Kommentar von mir, der komplett verschwunden ist.
Auch aus meinem persönlichen meta-Konto. Als hätte es ihn nie gegeben.

Zu einem gestrigen Thread, der schloss, bevor ich Ihnen antworten konnte:

Ich hatte nicht „Kohle ist Kohle“ geschrieben, sondern „Kohlenstoff ist Kohlenstoff“.

Das ist ein Unterschied.

Die von Ihnen erwähnten Kohleanoden aus Batterien kenne ich aus meiner aktiven Hobbychemikerzeit vor fast fünfzig Jahren. Ich habe die rausgebastelt und Elektrolyse mit ihnen betrieben. Mittels Modelleisenbahntrafos...

Jugend forscht.

von schabernack 18:14

Na ja, wenn Sie sich manche Beiträge hier so angucken, dann kann der Eindruck schon entstehen, daß Jubeln oder ähnliches erwartet wird.

@Kevesligeti, 18:06

Aus dem Bericht geht hervor, dass der Besuch nach Aussage aller Beteiligten, ganz bewusst nicht als Wahlveranstaltung dienen sollte. Alles andere wäre auch widerlich. Laschet hat bei seinem ersten Besuch sehr unglücklich agiert, sich dafür aber auch mehrfach und in aller Form entschuldigt. Und wer sollte eigentlich inmitten dieser Trümmerlandschaft jubeln...?

@18:07 von DrBeyer @Anna-Elisabeth 17:57

//Viel eindrucksvoller und regelrecht beklemmend wurde es, als ich ein paar Wochen später zufälligerweise durch das Gebiet gefahren bin und die verkohlten Bäume bis zum Straßenrand gesehen habe.//

Und genau aus diesem Grund, kann ich immer noch nicht die gute Laune des Herrn Laschet während der Rede von Herrn Steinmeier nachvollziehen. Nach einem Lachen, wie es schon mal aus Verzweiflung (als sogenannte paradoxe Reaktion) vorkommt, sah das jedenfalls nicht aus. Aber wer steckt schon in der Gedankenwelt anderer?

um 18:16 von Adeo60

" Frau Merkel ist immer authetisch, souverän aber auch Bürgernah."

Das ist ihr Eindruck. Das ist zu akzeptieren.
Ich teile ihn nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wessen Urteil ein Vorurteil ist.

@Magic.fire, 18:13

Vielleicht war die Presse auch deshalb nicht zugelassen, weil man diesen Besuch möglichst privatissime halten wollte. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass man sich mit den Feuerwehrleute und anderen Helfern im kleinen Kreis unterhalten wollte. Es ging eben nicht um Presse und Öffentlichkeit, sondern um persönliches Verstehen und Anteilnahme.

@logig, 18:24

Ich respektiere selbstverstänlich Ihre gegenteilige Einschätzung. Freilich stelle ich anhand der Umfragen auch immer wieder fest, dass Kanzlerin Merkel nach wie vor die beliebteste Politikerin in unserem Land ist. So ganz falsch scheine ich da mit meiner Bewertung also nicht zu liegen...

von Adeo60 18:22

Keine Wahlveranstaltung ? Das hört sich naiv an.
Und der Herr agiert öfters unglücklich(Dörfer räumen,Versammlungsrecht,schnelle Hilfe versprechen und kaum liefern) . Und richtig-zum Jubeln über diese Personal haben die Menschen auch keinen Grund...

18:11 Anna-Elisabeth

"kann schon der Eindruck eines "Schaulaufens" entstehen. Frau Merkel nehme ich echte Empathie ab........."

Sehen sie so unterschiedlich kann man alles sehen. Ich nehme Frau Merkel zu keiner Zeit echte Empathie ab es geht eher um das gepflegte Image.
Als hier die Menschen um ihr Leben und Hab und Gut kämpften hat Frau Merkel ihr Wohlfühlprogramm in den USA abgespult sie kämpfte dort mit einer komischen Schärpe an einem noch komischeren Mantel während hier die Menschen verweifeleten. Jeder andere Kanzler wäre in dieser Situation umgehend nach Hause geflogen nicht so Frau Merkel die musste erst die Elogen entgegennehmen (gut fürs Ego und Image) und ihr Programm abspulen. Jeder andere Kanzler wäre medial frei in der Luft zerrissen worden (bildlich gesprochen) nicht so bei Frau Merkel da genügte es als sie ein paar Tage später in den Flutgebieten auftauchte.

@Anna-Elisabeth 18:24

"Und genau aus diesem Grund, kann ich immer noch nicht die gute Laune des Herrn Laschet während der Rede von Herrn Steinmeier nachvollziehen. Nach einem Lachen, wie es schon mal aus Verzweiflung (als sogenannte paradoxe Reaktion) vorkommt, sah das jedenfalls nicht aus. Aber wer steckt schon in der Gedankenwelt anderer?"

Vor allem steckte niemand von uns in der damaligen Situation. Lustige Dinge geschehen nunmal auch während der schlimmsten Katastrophen.

2021 um 18:27 von Adeo60

Das mag für den Besuch bei den Feuerwehrleuten richtig sein.
Das entschuldigt aber nicht, dass aus dem Gesamtbericht nichts über die Reaktion der Betroffen zu entnehmen ist.

Ich frage mich immer noch, weshalb ich den Film von Jan Kochnicht mehr finden kann. Vieleicht kann mir ein Forist helfen.

18:22 von Bernd Kevesligeti

«Na ja, wenn Sie sich manche Beiträge hier so angucken, dann kann der Eindruck schon entstehen, daß Jubeln oder ähnliches erwartet wird.»

Bei mir entsteht ein solcher Einruck gar nicht aus keinem der (bisherigen) Beiträge. Die zur Frage stehende Frage ist die, was aus dem Besuch der Dame und des Herrn in den Überflutungsregionen dann folgt.

17:37 von Bernd Kevesligeti

Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiete...
Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ?

Was ist das eigentlich für ein Gefühl, wenn es keine, absolut keine Nachricht gibt, die bei Ihnen auf Zustimmung stößt.

Das Leben ist nicht so furchtbar, wie Sie immer glauben.

Ich würde Ihnen gerne dabei helfen, eine positive Lebenseinstellung zu bekommen.

Am 05. September 2021 um 18:27 von Adeo60

Man kann alles deuten wie man will oder braucht. Fakt ist, das es immer weniger Möglichkeiten für Journalisten, Selbst für die ÖR gibt selbst zu recherchieren und Ihnen oftmals nur die Pressekonferenzen mit halbseidenen Antworten bleiben. Was dann in Folge ein falsches Bild , bis hin zu Haßtiraden und Angriffen, in der Öffentlichkeit erzeugt.

@17:57 von Zuschauer49

//Davon sind bisher erst einige tausend Euro bei den Opfern angekommen.
Nachfragen der Sendung PLUSMINUS(ARD) die hier vor Ort war und fragte bei den zuständigen Stellen warum
die Hilfe so schleppend läuft wurden nicht beantwortet//

Das hängt vermutlich auch mit einem grundlegenden Problem zusammen, dass wir Deutsche seit zu vielen Jahren kultiviert haben: Wir sind in allen Bereichen viel zu langsam und umständlich geworden. Ist man selbst Teil des Getriebe, merkt man das nicht. Deswegen brauchen wir dringend Erneuerung in der Politik und unseren Amtsstuben.
Herr Laschet wäre gut beraten gewesen, wenn er z.B. jemanden wie Diana Kinnert in sein Kompetenzteam geholt hätte. Eine sehr intelligente, bemerkenswerte junge Frau. (In der falschen Partei)

Frau Merkel besucht diese Region, . . .

obwohl sie selber seit Jahtzehnten nichts gegen den Klimawandel tat und es in ihrer Verantwortung lag und liegt (gemeinsam mit vor allem den anderen Industriestaaten-Regierenden), dass so etwas furchtbares passieren konnte.
(Schöne Bilder mit Eisbären vom Nordpol und viel Gelaber und Beschwichtigen der Bevölkerung halfen in der ganzen Zeit auch nicht.)

18:13 von Magic.fire

"..."die Presse war nicht zugelassen". Warum?"

Das war die einzige Stelle, hinter der ich einen gewissen Anstand für möglich halte. Falls es darum gegangen sein sollte, persönlich Beileid für den Tod
von Feuerwehrkollegen im Dienst der Menschen auszudrücken, verträgt das keine Reporter und Blitzgewitter.
Ich habe von meinem Spenden-Etat für die Hochwasseropfer an der Ahr etwas für das folgende Konto abgezweigt gehabt: https://www.feuerwehrverband.de/spendenkonten-fuer-feuerwehrangehoerige-...

Augenwischerei...

Natürlich geht es in erster Linie um Wahlkampf, die CDU braucht jede Stimme und darum, nur darum geht es. Währe keine BTW würde dort garantiert heute kein CDU Politiker auftauchen, die hätten dann Besseres zu tun. Hoffentlich lassen sich nicht so viele von den Herrschaften einen Bären aufbinden..............

Schön, daß die beiden das Flutgebiet

besucht haben.

Aber was haben die von der Flut betroffenen Menschen davon?

Natürlich ist das eine Wahlkampfveranstaltung. Was denn sonst?

18:01 von Anna-Elisabeth

das sind techn. probleme bei der ard. schon bei einem bericht des mdr sind von einem micro der aufkleber eines feindsenders abgeklebt worden

fast komplett bestechliche CDU/CSU

Auch wenn mir klar ist, dass Unions-Anhänger zu mind. 99 Prozent das nicht sehen und hören wollen:
das aktuelle 'Zerstörung Teil 2: Klima-Katastrophe' von Rezo auf youtube ist noch erhellender bzw. weiterführender als Teil 1.

18:21 von fathaland slim

Mit dem Artikel gab es wohl Schwierigkeiten, ganz offensichtlich auch mit der Kommentarfunktion. Es gab schon mal einen Thread, auch mit einem Kommentar von mir, der komplett verschwunden ist.
Auch aus meinem persönlichen meta-Konto. Als hätte es ihn nie gegeben.

Das passiert auch mit eigenen Kommentaren, wenn ein User sich abmeldet und man die Antwortfunktion benutzt hat. Als ich das noch nicht durchschaut hatte, war ich schon etwas irritiert, als ich auf einen bestimmten Kommentar zurückgreifen wollte und dieser verschollen blieb. So als hätte ich mir die Kommunikation eingebildet.

aus dem Artikel:

Kommende Woche werde das 30-Milliarden-Hilfspaket von Bund und Ländern beschlossen - daran beteiligten sich auch die Länder, die gar nicht von den Schäden betroffen seien. Der Wiederaufbau sei eine "gesamtgesellschaftliche Aufgabe" und werde auch so verstanden.

Ich weiß, dass das nicht alle so sehen, aber ich finde das richtig.

Ohne Bild u Ton @ 18:27 von Adeo60

>>> Vielleicht war die Presse auch deshalb nicht zugelassen, weil man diesen Besuch möglichst privatissime halten wollte. >>>

Oder schlicht nochmals einen möglichen Fauxpas des Herrn L auf Bildmaterial festgehalten wissen wollte.... so kurz vor der Wahl.

>>> Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass man sich mit den Feuerwehrleute und anderen Helfern im kleinen Kreis unterhalten wollte. Es ging eben nicht um Presse und Öffentlichkeit, sondern um persönliches Verstehen und Anteilnahme. >>>

Das kann ich leider gar nicht so sehen!
"persönliches Verstehen"? Bei Frau M möglicherweise. Herr L sieht nur und ausschließlich, Wahlkampfschlappe vermeiden.

Bitte nicht immer madig machen

@ Bernd Kevesligeti:
Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ?

Warum machen Sie es von vorne herein schlecht? Was haben die Menschen von Politikern, die sich die Lage nicht vor Ort ansehen? Und die sich auch nicht kümmern?

@18:13 von Magic.fire

//Was mich weiter bedenklich gestimmt hat..."die Presse war nicht zugelassen".
Warum? Hatte man Angst sie könnte Kritik von Seiten der Feuerwehrleute an den Verantwortlichen horen? Oder unvbequeme Fragen der Journalisten?
Wo bleibt der freie Journalismus wenn die Journalisten nur noch berichten können was ihnen Pressesprecher etc. Erzählen?//

Wenn man sich ein Bild vom psychischen Zustand der Menschen machen will, kann das nicht vor laufender Kamera geschehen. Und nicht alles, was die Menschen auf dem Herzen haben, geht die Öffentlichkeit etwas an. Es kann ja auch der Wunsch der Feuerwehrleute gewesen sein, dass die Journalisten draußen bleiben. Wer Kritik üben möchte, kann sich jederzeit selbst direkt an Journalisten wenden.

der blauhaarige Rezo

hat in seinem neuesten Video gezeigt, dass A. Laschet zum letzten "Besuch im Katastrophengebiet" 90 Minuten zu spät kam und die bestellten Anwohner warten ließ. In diesen 90 Minuten wurde ein Video von Laschet gedreht, in Gummistiefeln im Matsch stehend, ohne Publikum natürlich, nur mit ein bißchen Kulisse. Dummerweise ging das Video sofort viral (Dummheit der CDU-Medienprofis) und die stehen gelassenen Flutopfer konnten es sehen, während sie auf den MP warteten.

Diese Geschichte lässt mich doch sehr an der aufrichtigen Anteilnahme zumindest Laschets zweifeln. Er war mehr damit beschäftigt, wie er bei der Katastrophe eine gute Figur macht, war ja damals schon Wahlkampf. Heute dürfte es nicht anders gewesen sein.

Lange lustig @18:36 von DrBeyer

>>> Vor allem steckte niemand von uns in der damaligen Situation. Lustige Dinge geschehen nunmal auch während der schlimmsten Katastrophen. >>>

Bitte? Herr L lachte recht ausgelassen mit seinen "Buddys" herum und das recht lange! Das war absolut daneben.
Ja ich weiß Steinmeier hatte im Hindergrund bei Laschets Rede auch mal kurz gelacht....kurz ist ein Unterschied zu länger herzhaft lachend, herzumzualbern.
Wirklich!

Zuschauer49 Es hat noch

Zuschauer49
Es hat noch Keiner irgendwelche finanziellen Hilfen vom Staat bekommen.

Das ist nicht wahr, die Soforthilfen sind längst angekommen. Das Geld ist schon ausgezahlt. Neue Gebrauchtwagen, Hausrat usw. ist auch mit staatlichen Hilfsgeldern ngeschafft. Langfristige Hilfszusagen sind auch da, damit können längst Handwerker beauftragt werden, die anteilige Begleichung der Rechnungen ist gesichert.

@18:35 von jukep @18:11 Anna-Elisabeth

Ihr Widerspruch ist berechtigt. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

von schabernack 18:37

Das die betroffene Bevölkerung jubelt wird auch nicht passieren.

@ Zuschauer49

Es hat noch Keiner irgendwelche finanziellen Hilfen vom Staat bekommen.

Sowas tut echt weh. Ich war selbst als freiwillige Helferin vor Ort, und ich habe gesehen, was angekommen ist. Und dann dieses Madigmachen und diese Unzufriedenheit.

@jukep, 18:35 Uhr

Frau Merkel war, wie Sie richtig feststellen, zum Zeitpunkt der Katastrophe in den USA. Sie hat sich von dort umgehend zu Wort gemeldet und in sehr persönlichen Worten, so wie man es von ihr kennt, ihre Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. Von den USA ist es ja nun kein Katzensprung und was hätte sie konkret tun können...? Sie besuchte gleich nach der Rückkehr die Menschen in den Hochwassergebieten und sprach mit Ihnen. Empathie sollten Sie der Kanzlerin nun wirklich nicht absprechen, ich jedenfalls sehe darin eine ihrer Stärken.

18:31 von Adeo60

aber sie als ehrenmitglied der cdu sollten doch auch schon mitbekommen haben, daß unsere öffentlichen anstalten mehr auf der linken schiene unterwegs sind. und die freuen sich halt nun, daß merkel offenbar ganze arbeit geleistet hat. scholz macht jetzt als merkel 5.0 einfach weiter. die raute kann er schon das sitzfleisch und beharren auf seine meinung eh.

18:44 von WM-Kasparov-Fan

merkel war auch im kino für einen frauenfilm, als unsere bw eliteeinheit zur evakuierung nach asien flog

von Thomas D. 18:38

Das das Leben für Sie überhaupt nicht furchtbar ist sehr glaubhaft. Hat sicher mit der Lage, dem Lebensweg zu tun.

Aber das mit den Nachrichten stimmt nicht.

18:44 von WM-Kasparov-Fan

Frau Merkel besucht diese Region, . . .
obwohl sie selber seit Jahtzehnten nichts gegen den Klimawandel tat und es in ihrer Verantwortung lag und liegt (gemeinsam mit vor allem den anderen Industriestaaten-Regierenden), dass so etwas furchtbares passieren konnte.

Ich befürchte wenn Menschen aufgrund früherer Versäumnisse und Widersprüchlichkeiten nicht mehr agieren dürften, hätten wir eine komplett handlungsunfähige Gesellschaft.

Wünschenswert wäre natürlich, dass Menschen/ PolitikerInnen aus Fehlern und Katastrophen lernen. Ist immerhin im Hinblick auf den Atomausstieg passiert.

@ 18:27 von Adeo60

Sie schreiben: "Vielleicht war die Presse auch deshalb nicht zugelassen, weil man diesen Besuch möglichst privatissime halten wollte."
Die Presse war nicht eingeladen?
Na wer hat denn dann das Foto gemacht?
Ein Heinzelmann?

@ Bernd Kevesligeti

Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ?

Die Bevölkerung fühlt sich ernst genommen und respektiert. Wir wohnen im Katastrophengebiet und sind selbst mit Schäden an Haus und Grund betroffen.
Ich freue mich, dass Menschen, die in diesem Land Verantwortung tragen, sich selbst vor Ort ein Bild machen und einfach nur mit den Betroffenen reden.

Herr Keveslegeti,
das wollen Sie aber nicht sehen. Schade. Was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem ständigen Madigmachen?

von Nachfolgerin 19:02

Die 19.00 Uhr Heute-Nachrichten(ZDF) sprachen vom Bundestagswahlkampf. Die ersten Bilder die dazu gebracht wurden waren die von Merkel und Laschet....
Und Menschen haben nichts davon.

@ WM-Kasparov-Fan

fast komplett bestechliche CDU/CSU

Worauf wollen Sie mit diesem Kokolores hinaus?

@Thomas D., 18.38 Uhr

Ich war heute morgen 2 Std. Joggen durch Wiesen und Wälder - und ich habe wieder einmal erlebt, wie schön Deutschland ist. Ich bin dabei Menschen begegnet, die ich kenne und die glücklich sind - keine aufgesetzte, sondern eine ehrliche Zufriedenheit. Auf meinen vielen Auslandsreisen schlug mir immer viel Respekt und Freundlickeit entgegen, wenn man mich als Deutscher outete. Ja, das hat mich stolz gemacht. Auch die Rede von Kanzlerin Merkel vor der Harward Universität, in der Sie sich gegen die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge aussprach oder ihr mutiger Auftritt auf der Münchener Sicherheitskonferenz werden mir immer in Erinnerung bleiben. Ihr leidenschaftlicher Kampf für Europa und für die westlichen Werte, gegen Hass und Hetze. Mancher scheint das Schlechte förmlich mit der Lupe zu suchen, aber die vielen guten Dinge zu verdrängen. Ich stelle es mir schwierig vor, so leben zu müssen.

Schwer erträglich

Ich finde es schwer erträglich, wie hier ehrlich besorgte Politiker, die zu den Betroffenen hin gehen (!) und die mit den Menschen reden, die zuhören, einfach nur runter gemacht werden. Das ist für mich ohne jeden Sinn und Verstand.

18:35, jukep

>> Ich nehme Frau Merkel zu keiner Zeit echte Empathie ab es geht eher um das gepflegte Image.
Als hier die Menschen um ihr Leben und Hab und Gut kämpften hat Frau Merkel ihr Wohlfühlprogramm in den USA abgespult sie kämpfte dort mit einer komischen Schärpe an einem noch komischeren Mantel während hier die Menschen verweifeleten. Jeder andere Kanzler wäre in dieser Situation umgehend nach Hause geflogen nicht so Frau Merkel die musste erst die Elogen entgegennehmen (gut fürs Ego und Image) und ihr Programm abspulen. Jeder andere Kanzler wäre medial frei in der Luft zerrissen worden (bildlich gesprochen) nicht so bei Frau Merkel da genügte es als sie ein paar Tage später in den Flutgebieten auftauchte.<<

Was hätte es den Menschen im Flutgebiet gebracht, wenn Frau Merkel ihre USA-Reise, bei der wesentlich mehr passierte als komische Schärpen und Mäntel, abgebrochen hätte?

Es wäre bestenfalls ein symbolischer Akt gewesen, und sie hätte mit ihrer Entourage die Rettungsarbeiten behindert.

Gäbe es ohne Wahlkampf auch so viele Ortstermine ?

So ist der Politikbetrieb eben. Man mag es hoffen, dass die Betroffenen wenigstens von der Aufmerksamkeit von Politik und Medien (weil ohne letztere macht erstere ja keinen Sinn) profitieren.

Klimaforscher behaupten, solche Extremwetterereignisse würden sich aufgrund der gestiegenen Jahresmitteltemperaturen zukünftig häufen.

Wäre es dann nicht besser, die Verantwortlichen kümmerten sich um dauerhaft besseren Schutz von Gebäuden vor Hochwasserschäden, als das man hinterher „Anteilnahme in Gummistiefeln“ demonstriert ?

sowohl als auch

TS:
"Es geht hier heute nicht um Wahlkampf", sagte er (Hr. Laschet). Ganz ohne kam zumindest Merkel aber nicht aus: Wer, zumal in der Krise, ein großes Bundesland wie Nordrhein-Westfalen erfolgreich führe, "der kann auch die Bundesrepublik Deutschland führen", attestierte die Kanzlerin ihrem Nachfolger in spe.
Wie zu entnehmen ist: eher ein "nicht nur, sondern auch". Mit welchen Anteilen, darüber mag man streiten. Ich finde es bei solch einem Anlass deplatziert.

@ Bernd Kevesligeti

Das die betroffene Bevölkerung jubelt wird auch nicht passieren.

Aber sie ist dankbar, sie ist einfach nur dankbar. Und sie will kein bloßes Madigmachen, für das ich gar keinen Grund sehe. Außer vielleicht Frustrationen, die mit diesem Thema vermutlich gar nichts zu tun haben.

@schabernack & @Bernd Kevesligeti

Ihrer beiden Privatfehde dauert nun schon mehrere Monate an. Sie ist nicht nur wenig hilfreich (zumindest für mich als Zaungast), sondern schmälert leider auch die sonst recht ergiebigen Beiträge, die Sie beiden stattdessen in dieser Zeit schreiben könnten. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich darauf zurück besinnen würden.
Nix für ungut.

@18:44 von WM-Kasparov-Fan

//Frau Merkel besucht diese Region, . . .
obwohl sie selber seit Jahtzehnten nichts gegen den Klimawandel tat und es in ihrer Verantwortung lag und liegt (gemeinsam mit vor allem den anderen Industriestaaten-Regierenden), dass so etwas furchtbares passieren konnte.//

Das ist mir etwas zu einfach. Was haben WIR denn getan? Wen und was haben WIR gewählt?

Man kann von Greta Thunberg halten was man will, aber wo stünden wir heute ohne sie? Ausführliche und warnende Berichte über den Klimawandel gibt es schon seit Jahrzehnten. Haben wir diese ernst genommen und diese dramatische Entwicklung vorhergesehen? Das dürfte wohl nur auf eine sehr überschaubare Minderheit zutreffen, die sich kein Gehör verschaffen konnte - bis Greta kam.

19:06 von frosthorn

der blauhaarige Rezo hat in seinem neuesten Video gezeigt, dass A. Laschet zum letzten "Besuch im Katastrophengebiet" 90 Minuten zu spät kam und die bestellten Anwohner warten ließ. In diesen 90 Minuten wurde ein Video von Laschet gedreht, in Gummistiefeln im Matsch stehend, ohne Publikum natürlich, nur mit ein bißchen Kulisse.

Ach, du mein Güte - wie daneben ist das denn! Wenn man schon unbedingt so ein Showvideo drehen muss, dann doch bitte indem man dies zeitlich so einrichtet, dass man niemanden warten lässt, schon gar nicht Menschen, die gerade eine Katastrophe erlebt haben.

19:13, Bernd Kevesligeti

>>von Thomas D. 18:38
Das das Leben für Sie überhaupt nicht furchtbar ist sehr glaubhaft. Hat sicher mit der Lage, dem Lebensweg zu tun.<<

Ich glaube nicht, daß Sie wirtschaftlich auf der Schattenseite des Lebens stehen.

@Thomas D., 18:38 re @Bernd Kevesligeti

Was ist das eigentlich für ein Gefühl, wenn es keine, absolut keine Nachricht gibt, die bei Ihnen auf Zustimmung stößt.

Natürlich gibt es Dauernörgler, und es gibt auch solche, die aus gar keinem anderen Grund hier kommentieren. Der von Ihnen angesprochene Forist gehört aber m.E. nicht dazu.
Erstens kenne ich durchaus konstruktive Beiträge und er schreibt auch über Dinge, die er unterstützt und für richtig hält. Der Bahnstreik ist hier nur ein Beispiel.
Zweitens, und selbst wenn es anders wäre: niemand ist verpflichtet, auch das Gute zu sehen. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich Empathie für Mitmenschen, denen das nicht mehr gelingt.
Und drittens: ob die Lebenseinstellung des Foristen eine optimistische ist oder nicht: das geht uns beide überhaupt nichts an.

um 18:31 von Adeo60

"Ich respektiere selbstverstänlich Ihre gegenteilige Einschätzung. Freilich stelle ich anhand der Umfragen auch immer wieder fest, dass Kanzlerin Merkel nach wie vor die beliebteste Politikerin in unserem Land ist. So ganz falsch scheine ich da mit meiner Bewertung also nicht zu liegen..."

Offensichtlch schätzen wir die Bedeutung solcher Umfragen unterschiedlich ein.

19:10 von Bernd Kevesligeti

«Das die betroffene Bevölkerung jubelt wird auch nicht passieren.»

Niemand jubelt, wenn ihm gerade das Haus weggeschwemmt ist, die schwer beschädigte Hütte abgerissen werden muss, und wer vor den Trümmern der Lebensexistenz steht, so wie die vor der Flut war.

"Jubeln" ist sowieso immer eine Vokabel aus der Mottenkiste im Keller im Abseits, wenn es um Zustandsbeschreibungen von After Desaster geht.

Ernst-Genommen-Werden plus relative Zufriedenheit mit Hilfen des Staates zum Wiederaufbau sind die Messlatten, die Betroffene zurecht anlegen. Keine Jubelorgien.

Und schon gar kein permanentes Schlechtgerede von allem, was auch immer geschieht. So was können Sie sich leisten als Privileg der Unbetroffenen. Für Betroffene ist Ewige Miesepeterei der Mentale Overkill. Zuversicht und der Versuch vom Positiv sind die Rettungsanker im Angesicht von Desater, plus dem Anblick von Verwüstung an allen Orten im Lebensumfeld.

Ewiges Gemoser ist die Domäne der Tastaturhelden aus der Ferne.

Schaulaufen

Natürlich ist es Schaulaufen und inflationäres Kümmern.
Erinnern sich doch die Politiker wie ihre Vorgänger mit Bildern in den Überschwemmungsgebieten Wahlen gewonnen wurden.
Da kann Herr Adeo, der Merkelversteher CSU Mitglied noch so viel argumentieren.

@Karl Maria..., 19:11

Also wenn ich mir die Presselandschaft so anschaue, vom SPIEGEL bis zur BILD (von letzterer kenne ich freilich nur die Schlagzeile auf der Titelseite), dann ist da seit Wochen und Monaten massive Kritik an der Kanzlerin und der Bundesregierung zu lesen. Und die politischen Sendungen, ob Maischberger oder Illner, haben nun wahrlich auch nicht das Zeug von einer "Hofbericherstattung". Und was verstehen Sie als "linke Schiene"...? Ich habe und hatte kein Problem damit, dass die Kanzlerin auch Positionen anderer Parteien in die Regierungsarbeit übernommen hat, wenn es den Menschen nutzte. Erst die Bürger, dann mit weitem Abstand die Parteien, so mein Credo. Scholz gefällt mir, er hat das Zeug zum Kanzler. Aber wir wählen nun mal Parteien für die Regierung. Er wird sich dem Druck der Basis wohl beugen (müssen), wenn es um eine Beteiligung der LINKEN an der Regierung geht. Ich vermisse insoweit klare Antworten von ihm.

Hoffentlich bleibt es

bei der Zusage.
#
Im Anschluss betonte auch Merkel, dass unbürokratisch und schnell geholfen werden müsse. Dabei komme Behörden und Politikern auf lokaler Ebene eine besondere Bedeutung zu: Denn die wüssten am besten, wie und wo die Hilfsgelder eingesetzt werden müssten. Merkel stellte aber auch klar: "Es liegt noch viel Arbeit vor uns". Der Wiederaufbau werde also auch eine Kernaufgabe der kommenden Bundesregierung sein müssen.
#
Schnell und unbürokratisch die Gelder zum Wiederaufbau zu verteilen.

@Walter Meingast um 19:21 Uhr

"fast komplett bestechliche CDU/CSU"
>>Worauf wollen Sie mit diesem Kokolores hinaus?<<

Auf meine These - dass je mehr Macht und EInfluss Menschen besitzen, umso käuflicher werden sie. Mich, Sie und alle eingeschlossen.
Deswegen bin ich gegen Hierarchien und auch gegen Karriere, dann lieber Aussätziger und von der Gesellschaft ganz verstoßen sein. Nur nicht dieses Spiel der Leistungsgesellschaft mitspielen, in der am Ende doch nur Verwandtschaft und enge 'freundschaftliche' Verstrickungen über unser aller Schicksal entscheiden.

von schabernack 19:50

Es ging hier darum, daß die Bevölkerung keinen Grund zu jubeln über diese Politiker hat. Über deren Verhalten kommt wenig von Ihnen. An Kritikern arbeiten Sie sich gerne ab. Es muss für Sie ein Graus sein, wenn welche nicht nach oben gucken.

@sosprach, 19:52 Uhr

Ich bin kein CSU-Mitglied wie Sie behaupten, aber sei´s drum. Für mich war und ist dieser Bericht ziemlich belanglos, man hätte ihn auch weglassen können. Dass Politiker sich ein eigenes Bild von Katastrophengebieten machen ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Positiv finde ich, dass Presse ganz oder teilweise nicht zugelassen war. Wäre eine Medienspektakel vorgesehen gewesen, hätte ich meine Abscheu, gerade auch mit Blick auf die schwer getroffenen Menschen, deutlich zum Ausdruck gebracht.
Man muss aber nicht immer etwas Schlechtes hinter einer Aktion vermuten, zumindest wenn Sie nicht so orchestriert wurde, wie Sie mutmaßen.

von fathaland slim 19:32

Wie kommen Sie darauf ?
Allerdings machen viele hier den Eindruck, daß
sie relativ oben angesiedelt sind.

19:28 von Anna-Elisabeth

Man kann von Greta Thunberg halten was man will, aber wo stünden wir heute ohne sie?
-

nicht weiter als ohne sie !
in ein paar Jahren erinnert sich keiner mehr an die

19:36 von frosthorn

« Und drittens: ob die Lebenseinstellung des Foristen eine optimistische ist oder nicht: das geht uns beide überhaupt nichts an.»

Es ist gar nicht zu überlesen im Lauf der Zeit mit vielen Beiträgen zu diversen Themen, ob bei Mister oder Miss (X) eine eher optimistische, oder eine eher nörglerische Lebenseinstellung dahinter steht.

Gegen das Nörglerische sind Kölner von Kindheit an allergisch.
Das hat gar nichts zu tun mit mangelndem Willen zu Kritik.
Oder mangelnder Fähigkeit, auch kritische Worte zu finden.

19:36, frosthorn

>>niemand ist verpflichtet, auch das Gute zu sehen. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich Empathie für Mitmenschen, denen das nicht mehr gelingt.<<

Ich versuche, diese Empathie zu behalten. Es fällt mir aber schwer, denn solche Menschen sind meist sehr anstrengend, um nicht zu sagen nervig. Ich habe ein paar alte Freunde, die sich über die Jahrzehnte in diese Richtung entwickelt haben. Ich muss leider gestehen, daß ich einige von denen mittlerweile meide. Es geht über meine Kraft.

19:13 von Bernd Kevesligeti

von Thomas D. 18:38
Das das Leben für Sie überhaupt nicht furchtbar ist sehr glaubhaft. Hat sicher mit der Lage, dem Lebensweg zu tun.
Aber das mit den Nachrichten stimmt nicht.

Es ist einfach schade, wenn Sie (mir) nur auffallen mit einer ganz negativen Einstellung zu allem Möglichen.

Es wäre schön, von Ihnen mal zu lesen, dass Sie sich über eine bestimmte Nachricht sehr freuen.

...ttestEineMEinung @Wenn Laschet jetzt...

...noch ein paar Babys küsst, dann wird das bestimmt wieder was mit seiner Popularität.

Na hoffentlich weiss er, wie herum er die halten muss, sonst geht das auch noch in die Hose.

Satire aus.

@logig, 19:49

Mag sein, aber 91% Bürger-Zufriedenheit gemäß einer offiziellen Statistik ist m.E. schon eine Bank (dies hätte ich selbst nicht in dieser Größenordnung erwartet). Die Meinungen, die hier in den Foren ausgetauscht werden, sind natürlich nicht repräsentativ.

Hier irrt Dr. Merkel leider ausnahmsweise: ...

Wer wie Laschet nur schlechte Laune oder ungezügeltes Losprusten kennt, der kann in Wirklichkeit sogar nichts und niemanden führen! Noch nicht einmal sich selber...

um 19:54 von Adeo60

Es ist schon erstaunlich mit welchem Nachdruck, sie die "Linkenphobeie" nutzen.

Die Position der FDP ist im Grunde unvereinbar mit sozialdemokratischen Positionen und zwar eigentlich grundsätlich, auch wenn die Position des Seeheimer Kreises
scheinbar Übereinstimmungen zeigt.
Schließen sie deshalb auch eine Koalition der SPD unter Einschluss der FDP aus?

m 17:37 von Bernd Kevesligeti

Und was hat die Bevölkerung in den Flutgebieten von diesem Schaulaufen ?
--------------------
.
was schlagen sie vor ?

kommt ein Politiker, ist es schaulaufen
kommt ein Politiker nicht
interessiert er sich nicht für den kleinen Mann
was man auch tut es ist verkehrt

@Meingast, 19:24

So sehe ich das auch. Volle Zustimmung!

19:36 von frosthorn

@Thomas D., 18:38 re @Bernd Kevesligeti

… Zweitens, und selbst wenn es anders wäre: niemand ist verpflichtet, auch das Gute zu sehen. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich Empathie für Mitmenschen, denen das nicht mehr gelingt.
Und drittens: ob die Lebenseinstellung des Foristen eine optimistische ist oder nicht: das geht uns beide überhaupt nichts an.

Beinahe hätte ich mich für die Zurechtweisung bedankt. Bis ich an die Stelle kam, an welcher Sie von Ihrer Empathie schreiben, welche mir fehlt.

Das war der Moment, wo Ihr Beitrag nicht „besser“ war als meiner.

Schade. Bis dahin hatte er mir gefallen.

@19:25 von Möbius

//Klimaforscher behaupten, solche Extremwetterereignisse würden sich aufgrund der gestiegenen Jahresmitteltemperaturen zukünftig häufen.//

Die behaupten das nicht nur, die können das wissenschaftlich - auch für Laien nachvollziehbar - gut begründen.

//Wäre es dann nicht besser, die Verantwortlichen kümmerten sich um dauerhaft besseren Schutz von Gebäuden vor Hochwasserschäden, als das man hinterher „Anteilnahme in Gummistiefeln“ demonstriert ?//

Das eine schließt ja das andere nicht aus.

merkel-und-laschet-besuchen-hochwassergebiete

Um 18:03 Uhr schrieb Mene tekel...fragend : "Und jetzt geht der amtierende MP dieses Landes auf good-will-tour - good-will wofür? -".
Laschet hat zwar den guten Willen, der nächste Kanzler zu werden, aber es fehlt ihm das, was Söder hat : Eine schnelle Intelligenz !
Ideen, Durchsetzungskraft !
Doch auch dem Söder fehlt etwas,....
Das Vertrauen der Bürger, ...denn der Bürger hat eine gute Erinnerung: Als Söder noch Bayerischer Finanzminister war, verkaufte er hunderte von Sozialwohnungen an Immobilien-Haie....

um 19:26 von R. B.

Wer meint betonen zu müssen, dass es nicht um Wahlkampf geht, hat anscheined ein schlechtes Gewissen, zumindest schätzt er die mögliche Wirkung richtig ein und versucht sie ungeschickt genug abzuwehren. Aber Wahlkampf muss eben sein.
Merkels Anmerkung, die sie zitieren, ist demaskierend.
Das ist nach meinem Eindruck Wahlkampf und deplaziert.

Das ist ja wohl die mieseste Wahlkampftour

Was soll dieses Schaulaufen der beiden. Heucheln Mitleid und haben aber tatsächlich nur im Kopf, wie man dieses Heucheln für den Wahlkampf nutzen kann. Laschet hätte man in sein lächerliches Zukunftsteam lieber eine Fachperson für Pietät wählen sollen. Und die Leute brauchen keinen warmen Händedruck sondern Geld. Aber typisch deutsch, erst vollmundig versprechen und dann fängt der lahme Beamtenapparat an.

19:52 von sosprach

Da kann Herr Adeo, der Merkelversteher CSU Mitglied noch so viel argumentieren.
---------------------
.
so ist das eben
in einer demokratischen Gesellschaft sollte doch jede Meinung akzeptiert sein

Motivationen

Das Ziel vieler Foristen scheint mir offenbar zu sein, sich für die einzusetzen und sich schützend vor sie zu stellen, die nach ihrer Meinung ungerechtfertig angegriffen weren. Das mag ihnen notwendig erscheinen und ist ihr gutes Recht.

Darum geht es im Grunde aber nicht. Es geht um einen Artikel der Tagesschau, der mir nur eine unzureichende Beurteilung der Vorgänge ermöglicht und so selbst den Verdacht erregen könnte, parteiisch zu sein.

Das wollen wir alle nicht.

Solche Besuche

mögen ja in gewisser Weise sinnvoll sein, aber der Ganze Aufbau wird Jahre dauern, und das hat Frau Merkel wohl auch gesagt.
Die Zusagen gehen weit über das hinaus, was sonst so geleistet wurde, aber das dauert eben seine Zeit.
So wie das trocknen der Häuser, und auch der Aufbau, ich kann die Menschen schon verstehen, aber es wird nicht schneller werden.

Am 05. September 2021 um 19:19 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Die 19.00 Uhr Heute-Nachrichten(ZDF) sprachen vom Bundestagswahlkampf. Die ersten Bilder die dazu gebracht wurden waren die von Merkel und Laschet....Und Menschen haben nichts davon.´

Warum nicht den Betroffenen die Beurteilung überlassen?

Die einen werden's so sehen, die anderen so.

Aus dem Sessel vorm PC kann man die Befindlichkeiten der Geschädigten nicht so richtig beurteilen.

19:52 von sosprach

«Natürlich ist es Schaulaufen und inflationäres Kümmern.»

Sei es "Schaulaufen" aus wahltaktischen Erwägungen.

"Inflationäres Kümmern" kann es im Angesicht der entstandenen Schäden plus der langen Zeitdauer bis zu deren Behebung gar nicht geben.

@19:32 von Kaneel 19:06 von frosthorn

//"der blauhaarige Rezo hat in seinem neuesten Video gezeigt, dass A. Laschet zum letzten "Besuch im Katastrophengebiet" 90 Minuten zu spät kam und die bestellten Anwohner warten ließ. In diesen 90 Minuten wurde ein Video von Laschet gedreht, in Gummistiefeln im Matsch stehend, ohne Publikum natürlich, nur mit ein bißchen Kulisse."

---

Ach, du mein Güte - wie daneben ist das denn! Wenn man schon unbedingt so ein Showvideo drehen muss, dann doch bitte indem man dies zeitlich so einrichtet, dass man niemanden warten lässt, schon gar nicht Menschen, die gerade eine Katastrophe erlebt haben.//

Es lohnt sich, die Videos von Rezo anzusehen. Für mich 'Alte' war er zunächst gewöhnungsbedürftig, aber der junge Mann beeindruckt mit fleißiger Recherche und irgendwie finde ich ihn auch lustig. Nix Politikverdrossenheit. Schauen Sie sich mal "Zerstörung Teil 1: Inkompetenz" an. Ich bin schon gespannt auf Teil 2.

19:13 von Karl Maria Jose...

>>merkel war auch im kino für einen frauenfilm, als unsere bw eliteeinheit zur evakuierung nach asien flog<<

Sie wissen ja Bescheid was Frau Merkel jeweils tut und macht. Gehören Sie zum direkten Umfeld der Kanzlerin?
Und überhaupt, hätte sie mitfliegen sollen?

umso käuflicher

WM-Kasparov-Fan@
Dann hoffen Sie mal das Sie und alle anderen dieses Spiel der Leistungsgesellschaft mitspielen, wenn Sie persönlich mal einen Artzt, Polizist oder Handwerker dringend brauchen.

@Kaneel um 19:32 Uhr auf @frosthorn um 19:06 Uhr

"Ach, du mein Güte - wie daneben ist das denn!"

Für meine Begriffe sehr wenig daneben.
Okay - will nicht lange ausholen - aber:
Ich bin im sog. Industriedreieck Leuna/Buna-Chemiekomb-Bitterfeld-Leipziger Tagebaue aufgewachsen. Das war ganz fürchterlich, dort ohne Unterbrechung rosa Schaumberge auf Flüssen (Silber und andere Schwermetalle auf dem Grund) und mit Karbonaten, Schwefel und anderem Dreck bedeckte Dächer, Fenster, Fassaden usw. zu sehen, und später zu erfahren, dass hunderte-tausende Tote auf diese "Lebens"bedingungen zurückzuführen sind.
Aber in dieser heutigen Situation sind sich doch alle (vernunftbegabten Menschen plus Wissenschaftler) einig, dass es so nicht weitergehen kann... Warum wird so wenig gegen eine lebenswerte Gesellschaft unternommen bzw. investiert?
Weil das kurzfristige Geld (Umsätze, Gewinne ...) zählt!

19:10 von Nachfolgerin

"Ich war selbst als freiwillige Helferin vor Ort, und ich habe gesehen, was angekommen ist. Und dann dieses Madigmachen und diese Unzufriedenheit".
Danke für die Ergänzung. Wie geschrieben, kann ich den Wahrheitsgehalt dieses einen Postings in einem technischen Forum nicht beurteilen.
Ich wollte, es würden irgendwo die Geldströme mit ihren Auszahlungsdaten so erfasst und öffentlich berichtet wie täglich die Corona-Zahlen.
Habe ich meine paar Rententage Spendenüberweisungen an die richtige Stelle geschickt (Landeskasse Mainz, Spendenkonto)? Sind die irgendwo angekommen? Womit mussten sich die Empfänger dafür qualifizieren, Parteizugehörigkeit, Bedürftigkeit oder Glück gehabt? Wie hoch war der Spendenertrag nach Empfängerorganisationen, und wie viel davon ist bis heute ausgezahlt worden? Das einzige, was ich gehört habe, war wie zitiert, "nix ist angekommen, ausser Privatleuten, die selber mit ihren Hilfsangeboten angereist sind", berichtet von einem Anonymus.

Gute Bilder @19:06 von frosthorn

>>> hat in seinem neuesten Video gezeigt, dass A. Laschet zum letzten "Besuch im Katastrophengebiet" 90 Minuten zu spät kam und die bestellten Anwohner warten ließ. In diesen 90 Minuten wurde ein Video von Laschet gedreht, in Gummistiefeln im Matsch stehend, ohne Publikum natürlich, nur mit ein bißchen Kulisse. Dummerweise ging das Video sofort viral (Dummheit der CDU-Medienprofis) und die stehen gelassenen Flutopfer konnten es sehen, während sie auf den MP warteten. >>>

Ganz richtig, erstmal schön, posend für die Bild im Matschwasser stehen, posen.... betroffen gucken..... das war mit der Lacherei bei einem anderen Termin, ein bester Gesamteindruck.
Der MP von NRW ist soooo betroffen.
Das Video ist ja immer noch viral, zeigt ihm im besten "Laschet Licht"

@ Bernd Kevesligeti

Es ging hier darum, daß die Bevölkerung keinen Grund zu jubeln über diese Politiker hat.

Naja, jubeln.
Die Menschen fühlen sich aber respektiert und ernst genommen, wenn Entscheidungsträger vor Ort sind und zuhören.

@WM-Kasparov-Fan

Sie sind gegen eine Leistungsgesellschaft, dabei impliziert doch Ihr User-Name ("Kasparov-Fan"), dass Sie eben dieses Leistungsdenken durchaus würdigen und honorieren. Die "Beziehungskisten" auf der Karriereleiter gibt es in dieser Form kaum noch. Tatsächlich ist in der Regel die Leistung entscheidend, so jedenfalls kenne ich das aus dem Arbeitsleben und so läuft das in fast allen Bereich der Gesellschaft - auch im Sport bei den Schachspielern oder gerade eben im Fussball. Wer durch "Beziehungen" nach oben gespült wird, hält sich meist nicht lange.

@Nachfolgerin, 19:07 (re Zuschauer49)

„Es hat noch Keiner irgendwelche finanziellen Hilfen vom Staat bekommen“

„Das ist nicht wahr, die Soforthilfen sind längst angekommen (…)“

Danke, dass Sie solche dreisten Lügen nicht einfach unwidersprochen „durchgehen“ lassen.

19:58 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Es ging hier darum, daß die Bevölkerung keinen Grund zu jubeln über diese Politiker hat. Über deren Verhalten kommt wenig von Ihnen. An Kritikern arbeiten Sie sich gerne ab. Es muss für Sie ein Graus sein, wenn welche nicht nach oben gucken.»

Kommt außer Wahlkampfbesuch der Politiker für die Betroffenen bei Hilfen nix bei rum. Wären die beiden besser daheim geblieben. Wie alle anderen Showmaker im Scheinwerferlicht zu solchen Anlässen auch. Egal von welcher Partei die sind.

Nun sinn'se dahin gefahren, und außer dass sie da hin gefahren sind, gibt es am Tag ihrer Anwesenheit gar nichts Kritikwürdiges.

@Kaneel, 18:56 (re 18:21 von fathaland slim)

„aus dem Artikel:

Kommende Woche werde das 30-Milliarden-Hilfspaket von Bund und Ländern beschlossen - daran beteiligten sich auch die Länder, die gar nicht von den Schäden betroffen seien. Der Wiederaufbau sei eine "gesamtgesellschaftliche Aufgabe" und werde auch so verstanden

Ich weiß, dass das nicht alle so sehen, aber ich finde das richtig“

Ich auch. Es IST nämlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht etwa privates Pech.

Ich verstehe nicht die Unterstellungen einiger KommentatorInnen

Ich empfinde Frau Merkels Besuch als Ausdruck von Einfühlsamkeit. Sie achtet die Menschen, sie möchte zeigen, dass sie an ihrer Seite ist und sie möchte persönlich Hilfe und Unterstützung zusagen. Was ist schlecht daran?
Natürlich haben die Menschen in den Hochwassergebieten eine schwere Last zu tragen, natürlich kommen zu dem hohen Schaden und den menschlichen Verlusten noch bürokratische Hürden und Schwierigkeiten bei der Beantragung von Hilfen dazu - aber wie soll es sonst gehen? Gießkanne, unkontrolliert? Pauschal für jeden eine Summe? Alle, die es hier besser wissen, möchte ich sehen, wenn sie in der Situation wären.
Ich weiß gar nicht, weshalb Frau Merkel hier von einigen nur Schlechtes unterstellt wird. Und ich frage mich, ob diese Missgunst, diese Bosheit nicht ein Spiegel der inneren Verfassung dieser Menschen ist. Was wollen Sie? Was stört sie? Es ist doch selbstverständlich, dass ein Staatsoberhaupt seine BürgerInnen empathisch unterstützt.

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