Ihre Meinung zu: Einigung bei Ganztagsbetreuung an Grundschulen gefordert

5. September 2021 - 7:46 Uhr

Mehrere Milliarden Euro jährlich soll die Grundschul-Ganztagsbetreuung kosten - aber das Projekt ist wegen eines Bund-Länder-Streits gefährdet. Am Montag tagt der Vermittlungsausschuss, und die Appelle zur Einigung mehren sich.

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Kommentare

Einigung bei Ganztagsbetreuung an Grundschulen gefordert

Ich möchte mal überhaupt fragen, was den Regierenden in Bund und Ländern unsere Kinder Wert sind? Ist das doch alles ein Trauerspiel, da kommt einem die Galle hoch. Sei es in der Pandemie, in den Schulen usw. die Kinder sind immer am Schluß der Kette hier in Deutschland. Diese Regierung hat fertig, besonders die CDU/CSU weil sie wie immer unsozial ist und nie was für die Schwächeren übrig hat sondern nur den Mammon. Keiner soll mir kommen mit Hartz4, vor Hartz war die Schubkarre mit den Arbeitlosen im Dreck und in den letzten 16 Jahren war es die CDU/CSU, die sich für Verbesserungen im sozialen Wesen streubte. Nun müßen die Kinder schon wieder leiden. Ach ja, die CDU/CSU sollte mal ihren Dreck in der eigenen Partei aufarbeiten statt über andere Parteien her zu ziehen. Gebt endlich unseren Kindern das was sie brauchen denn das macht unsere Zukunft aus.

Ich fände es durchaus gut...

...wenn Eltern, die darauf angewiesen sind, die Möglichkeit hätten, Ganztagsbetreuungs-Angebote nutzen könnten.
Noch besser fände ich es aber, wenn Kinder nicht den erheblich größeren Teil ihrer Zeit in staatlich organisierter Betreuung verbringen müssten, auch wenn das bei manchen Eltern vielleicht die bessere Lösung wäre.
Es wirkt auf mich inzwischen so, als wäre die Aufgabe von Eltern hauptsächlich, die Kinder in die Welt zu setzen und ansonsten das Geld für Handy und Markenklamotten zu besorgen, den Rest soll - außer vielleicht in den Ferien - der Staat erledigen. Ob das weitgehende Heranwachsen unter der Obhut von Fachleuten eine gesunde, normale Entwicklung fördert - das ist etwas, wovon ich nicht überzeugt bin.

Ich kann nicht behaupten, dass ich eine ideale Kindheit hatte, aber eine gute Erinnerung ist, dass ich mich nachmittags draußen rumtreiben konnte. Selbst wenn meine Mutter schon mal den Gartenschlauch brauchte, um den gröbsten Dreck abspülen. War auch witzig.

@ Jimi58, um 08:18

So ganz begreife ich Ihren “Roundhouse-Kick“ für die Regierung nicht.
Sehen Sie die Grundschulkinder irgendwie in Gefahr, wenn sie nach der Schule nicht nach Hause geholt oder gebracht werden, sondern weiterhin in staatlicher Obhut in der Schule belassen werden?

Obwohl die Voraussetzungen sicher nicht überall die gleichen sind denke ich, dass die Mehrzahl der Kinder lieber auf einem Spielplatz oder sonstwo “draußen“ herumtoben möchten anstatt ihre Freizeit unter staatlicher Aufsicht in so etwas wie einer Ganztagsschule zu verbringen.

Wo bleibt da außerdem der Kontakt mit der Familie? Was sind Ihnen Ihre Kinder wert?

Wir haben das schon längst

Und ich denke das ist gut. Allerdings müssen wir dafür bezahlen. Wer nicht genug Geld verdient, der bekommt einen Teil oder ggf. alles von der Stadt bezahlt.

Wir müssen leider alles selber bezahlen…

@ Jimi58

Zitat: "Diese Regierung hat fertig, besonders die CDU/CSU weil sie wie immer unsozial ist und nie was für die Schwächeren übrig hat sondern nur den Mammon. Keiner soll mir kommen mit Hartz4, vor Hartz war die Schubkarre mit den Arbeitlosen im Dreck ..."
#
Das eine bestehende Regierung alle Schuld trägt ... klar, aber H4 ist ein Produkt der SPD.
Also geht ihr Post da voll an die falsche Adresse.

@um 08:45 von Tinkotis

Leider ist es so, das man ohne ein zweites Einkommen sich kaum noch was leisten kann, wenn man Kinder hat. So müßen 2 Personen arbeiten gehen und wenn jemand Alleinerziehend ist, dann wird es schon kritisch. Ich mußte gerade schmunzeln, was sie meinen mit dem Gartenschlauch. Ich ging erst zur Oma, die mich gereinigt hatte und dann nach Hause. Mein Vater war in einer Fabrik beschäftigt, da kam man mit dem Verdienst aus, natürlich ohne große Sprünge zu machen wie Urlaub usw. aber Hauptsache wir Kinder konnten uns frei entfalten.

@Jim58 um 08:18

Warum ziehen Sie in diesem Thema so stark über die Union her? Im Artikel steht doch u. a. „Die Bundesländer hatten das Vorhaben der Großen Koalition im Bundesrat gestoppt und in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Hintergrund ist ein Streit über die Finanzierung des milliardenschweren Projekts. Nach den Plänen der Großen Koalition soll jedes Kind, das ab Sommer 2026 eingeschult wird, in den ersten vier Schuljahren Anspruch auf einen Ganztagsplatz bekommen.“
Die Bundesregierung, auch mit der Union, hatte Verbesserungen vorgesehen; die Bundesländer (auch mit Union, aber auch SPD, Grünen und Linke geführt), haben das gestoppt, weil die mehr Geld dafür vom Bund wollen.
Dass alleine die Union für den „Dreck“ verantwortlich ist, sehe ich nicht so. Dass die Union nach der Wahl, die für sie vermutlich ein Desaster wird, auch in den eigenen Reihen mal „aufräumen“ muss, glaube ich auch - v. a. bei denen, die vehement hinter Laschet als Kanzlerkandidat stehen (Schäuble und Co.).

um 08:45 von Tinkotis

Wir leben in einer Welt, in der 100% aller Kinder überleben sollen. Das war früher nicht so. Da durften Kinder Dinge tun, bei denen in extrem seltenen Fällen tödliche Unfälle passieren konnten. Alleine am Bach spielen. Acht Meter hoch in Bäume klettern. usw.
Heute alles undenkbar, denn wenn in unserer Gesellschaft ein Kind verunglückt bei solchen Aktivitäten, dann hat die Gesellschaft nur Vorwürfe für die Eltern statt Mitleid.

Aber wenigstens können Kinder in "staatlich organisierter Betreuung" ihre Zeit mit anderen Kindern verbringen, statt schon im Vorschulalter am Tablet geparkt zu werden.
_

@ Tinkotis 08:45

Ein sehr guter Beitrag, dem ist kaum etwas hinzuzufügen.
Die Schule "9 to 5" als Kinderparkplatz nimmt den Kindern die größte Entwicklungsmöglichkeit die es gibt: kindliche Freiheit. Im Winter sehen die ja kaum noch Sonne. Kinder ab frühesten Alter in reglementierte, staatliche Strukturen zu quetschen, ist eine Vergewaltigung der Kinderseele.
Phantasie ist nicht mehr der Kinder eigen, sondern der Betreuung ... selbst Märchen werden heute ja als zu brutal angesehen ... .
Aber: Sie können sich dann ja an Handy und PC ausleben ...
Mir tun diese Kinder einfach nur noch leid.

Grundschule - Ganztagsbetreuungen

Der Ansatz dafür ist sehr gut. Weil es Schülerinnen und Schüler gibt die eine Betreuung brauchen, weil sie in der Schule nicht mitkommen oder weil sie keine Freundinnen und oder Freunde finden. Gleichgesinnte mögen sich manchmal lieber und kommen zusammen besser zurecht, als wenn der ewige Klassendruck herrscht. Ich finde Wettkämpfe nicht gut! Mobbing ist sehr schlimm in der Schule. Man sollte alle zusammenführen und manche werden für die Betreuungen einfach bevorzugt genommen; nur weil es was zu Essen gibt? = Mobbing?

Worin besteht denn das Problem?

"Es dürfe nicht um eine reine Verwahrung für Kinder gehen." (Hofmann)

Worum soll es denn sonst gehen? Kinder können wunderbar miteinander spielen, wenn man sie lässt (und ihnen das Smartphone abnimmt).

Zu meiner Schulzeit war der "Hort" absoluter Standard. Um 16 Uhr durfte ich gehen und bin dann noch mit meinen Freunden um die Häuser gezogen, bis meine Eltern von der Arbeit kamen.

PS: Die Betreuungskosten würde ich übrigens prozentual am Einkommen der Eltern festmachen und für Geringverdiener ganz erlassen.

Die Lehrerinnen und Schülerinnen mobben und bevorzugen ganz viel

Ich kenne die Probleme. Es geht um Sexualität(en)

@harry_up - Ein Rechtsanspruch beinhaltet keine Nutzungspflicht

09:02 von harry_up:
"Obwohl die Voraussetzungen sicher nicht überall die gleichen sind denke ich, dass die Mehrzahl der Kinder lieber auf einem Spielplatz oder sonstwo 'draußen' herumtoben möchten anstatt ihre Freizeit unter staatlicher Aufsicht in so etwas wie einer Ganztagsschule zu verbringen."
> Schulen haben üblicherweise ein Außengelände, das sich nutzen lässt.

"Wo bleibt da außerdem der Kontakt mit der Familie? Was sind Ihnen Ihre Kinder wert?"
> Es gibt Familien, in denen beide Elternteile vollzeit arbeiten gehen müssen. Alle anderen können auf die Ganztagsbetreuung verzichten. Ein Rechtsanspruch ist schließlich keine Pflicht.

Aufbewahrungsstation...

bei uns gab es die sogenannte "Ganztagesschule". Klingt gut- aber bringt nix. Es war verpflichtend für unser Kind ein Essen dort zu kaufen, da es ja über Mittag in der Schule ist. Das Essen kam von einem Catering Service, der auch Firmen beliefert. Dementsprechend teuer und sinnlos war das Essen, da es die Kinder kaum wollten. Die Lehrer durften es nicht essen, da Geldwertvorteil. Ergo: täglich in den Müll! Und davon rund 5€. Nachmittags wurden die Kinder nur beaufsichtigt. Keine Lehrkräfte, die helfen oder gar fördern. Das findet dann abends in der Familie statt. Kurzum: nur zur Aufbewahrung ohne ein Bildungs-plus. Das kann auch besser!

@H. Hummel - Machen Sie den Realitätscheck!

09:18 von H. Hummel:
"Die Schule '9 to 5' als Kinderparkplatz nimmt den Kindern die größte Entwicklungsmöglichkeit die es gibt: kindliche Freiheit."
> Wann waren Sie zuletzt in einer Schule?

"Im Winter sehen die ja kaum noch Sonne."
> Alle mir bekannten Schulen verfügen über Fenster und einen Schulhof.

"Kinder ab frühesten Alter in reglementierte, staatliche Strukturen zu quetschen, ist eine Vergewaltigung der Kinderseele."
> Sind das Ihre persönlichen Erfahrungen oder Fantasien?

"Phantasie ist nicht mehr der Kinder eigen, sondern der Betreuung ... selbst Märchen werden heute ja als zu brutal angesehen ... ."
> Sie scheinen staatlichen Betreuung nur vom Grundwehrdienst zu kennen...

"Aber: Sie können sich dann ja an Handy und PC ausleben ...
Mir tun diese Kinder einfach nur noch leid."

> Finden Sie mal heraus, in welcher Betreuungsform die Kinder mit Handy und PC am häufigsten ruhiggestellt werden.

@MartinBlank um 09:14

„Wir leben in einer Welt, in der 100% aller Kinder überleben sollen. Das war früher nicht so. Da durften Kinder Dinge tun, bei denen in extrem seltenen Fällen tödliche Unfälle passieren konnten. Alleine am Bach spielen. Acht Meter hoch in Bäume klettern. usw.
Heute alles undenkbar, denn wenn in unserer Gesellschaft ein Kind verunglückt bei solchen Aktivitäten, dann hat die Gesellschaft nur Vorwürfe für die Eltern statt Mitleid.“
Ja, natürlich sollen alle Kinder gesund durch die Kindheit kommen und überleben, ist klar. Trotzdem sieht man auch heute noch Kinder bei „abenteuerlichen“ Aktionen, wo einem das Blut in den Adern gefriert - so wie früher, wie ich es auch erlebt habe; auch das macht Kindheit aus, nämlich Erfahrungen sammeln, um nicht im späteren Alter dies nachholen zu müssen.

@ Jimi58

Zitat: "Leider ist es so, das man ohne ein zweites Einkommen sich kaum noch was leisten kann... "
#
Das mit dem "leisten können" ist ja so eine Sache. Das ganze läuft ja immer mehr aus dem Ruder. Nicht ein Auto, sondern zwei ... bis die Kinder 18 sind, dann mehr. Nicht mehr ein TV im Haus, sondern X., plus Sky und Streamingdienste. Je Person ein Handy(vertrag) ... und ein iPhone dabei. Zusätzlich Kino, Kneipe und Gym, zwei mal Urlaub im Jahr und den einen oder anderen Kurztrip. Dann wollen die Kinder auf Klassenfahrt ... ins Ausland, klar.
Das da Miete, Energiekosten, ggf. Raten, die Kleidung und Ernährung im Hintergrund lauern: Geschenkt.
Es geht nicht mehr um "leisten können", denn die Betonung liegt auf können(!). Und das können viele nur noch mit Hilfe ihrer Bank ... bis nix mehr geht. Dann reden wir plötzlich von Kinddrarmut ...

@09:05 von H. Hummel

"Das eine bestehende Regierung alle Schuld trägt ... klar, aber H4 ist ein Produkt der SPD.
Also geht ihr Post da voll an die falsche Adresse." Falsch, die CDU/CSU hat es freudig weiter getragen ohne etwas zu verändern, es könnte ja sein, das es einigen Bürgern dann besser geht. Übrigens hatte sich die CDU/CSU immer dagegen gestreubt, die die Grundsicherung zu erhöhen oder sogar anders zu gestallten weil sie immer gegen Vorschläge gestimmt hatte.

Herr Ober! Bitte das Portemonnaie!

Wir möchten zahlen!

Eigentlich ein alltägliches Problem. Das Parlament beschließt mit großer Mehrheit ein Gesetz und die Bundesländer sind dagegen.
Hier ist der Knackpunkt die alte Frage:
wer soll wieviel bezahlen?
Der Bund?
Die Länder?
In Mecklenburg-Vorpommern sollen die Beamten die Büros jetzt selber putzen.
Geld ist alle..
Und meine Stadt jedenfalls kann auch nicht. Salzgitter ist hoch verschuldet...

Kinder sind auf die Fairness der Erwachsenen angewiesen

Es wird sich jetzt zeigen, ob die guten Willens sind, demokratische Prinzipien - insbesondere das der Gleichberechtigung - zu achten und ALLEN unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund gleich gute Zukunftschancen zu ermöglichen. Und für diese Chancen sind die ersten Jahre entscheidend:
[Baerbock]: "Wenn wir wollen, dass Kinder gut ins Leben starten, dann müssen wir gerade an den Grundschulen mehr tun." Dort könnten unterschiedliche Startchancen ausgeglichen werden, und für alle Eltern werde es einfacher, Familie und Beruf zu kombinieren: "Wir dürfen trotz Wahlkampf die Gelegenheit zur Einigung deshalb nicht verstreichen lassen"

Und nicht an Geldstreitigkeiten scheitern lassen:
„Bei allen Diskussionen über die Finanzierung müsse es auch um die Qualität der Maßnahmen gehen, mahnte der Kinderhilfswerk-Bundesgeschäftsführer. Es dürfe nicht um eine reine Verwahrung für Kinder gehen. Der Bund dürfe nicht von vornherein seine Beiträge deckeln und die Belastungen allein den Ländern aufbürden“

@09:13 von Wolf1905

"Dass alleine die Union für den „Dreck“ verantwortlich ist, sehe ich nicht so." Mit Dreck meinte ich innerhalb der Partei.
Aber ist es nicht wirklich so, das man bei den Kindern ob Schule oder Kindergarten gespart hat? Bei dem Rest stimme ich ihnen zu.

Mehrere Milliarden Euro

Es ist schon erstaunlich, wieviel Geld unser Staat aufwendet, um den Eltern ihre Kinder vom Hals zu halten.
Viel wichtiger wäre, für Eltern genügend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, dass diese sich selbst um ihre Kinder kümmern können, statt auf lohnabhängige Arbeit angewiesen zu sein.
Das war und ist ja schon das Problem während der Pandemie: Eltern haben Angst vor Schulschließungen und Quarantäne ihrer Kinder, weil sie daheim bleiben müssen und nicht zur Arbeit können und dann nicht genug Geld verdienen.
Liegt den Eltern nichts an ihren Kindern?
Oder sind sie auf ein 2. Gehalt angewiesen?
Man bekommt Kinder und erhält kaum Unterstützung dabei, sich selbst darum zu kümmern. Stattdessen wird eine Wertschöpfungskette zur ganztägigen Kinderbetreuung aufgebaut.
Und den Kinder zusätzlich die Freiheit genommen, sich selbst zu unabhängig entwickeln.
Zu wenig Personal zur vernünftigen kindgerechten(!) Betreuung in Kigas und Schulen kommt erschwerend hinzu.

Das Problem mit den

Das Problem mit den Ganztagsschulen verstehe ich nicht so ganz. Ich bin in der DDR aufgewachsen da waren so ziemlich alle Schulen Ganztagsschulen. Was aber nicht heißt das alle Eltern das Angebot genutzt haben. Es wurde flexibel gehandhabt so das auch Eltern die das Angebot sonnst nicht nutzten wenn Not am Mann war darauf zurückgreifen konnten. Die Vorteile liegen doch auf der Hand, die Kinder bekommen ein regelmäßiges warmes Mittagessen, es werden gemeinsam die die Schulaufgaben, die Kinder lernten Regeln die man im Umgang miteinander braucht erledigt und es stärkt den Gemeinschaftssinn. Allerdings war das auch mit Kosten für den Staat verbunden. Ich glaube aber unsre Kinder sollten uns das wert sein. Mir fallen viele Sachen ein wo man die Kosten dafür wieder reinholen könnte um das Geld sinnvoller auszugeben. Ich bin auch der Meinung das viele Kinder in einer Betreuung durch geschulte Erzieher besser aufgehoben sind als zu Hause vorm Fernseher oder Pc.

Die Eltern brauchen einfach

Die Eltern brauchen einfach viel mehr Geld. Dann müssen nicht beide zu minilöhnen schuften. Und ein Elter könnte sich wieder um die Kurzen kümmern.
So ging das früher wunderbar. Bis die Globalisierung die Löhne dermassen kürzte, das jetzt Armut regiert.
Ganz großes Kino.

Am 05. September 2021 um 09:27 von Mike 70

Der Ansatz dafür ist sehr gut. Weil es Schülerinnen und Schüler gibt die eine Betreuung brauchen, weil sie in der Schule nicht mitkommen oder weil sie keine Freundinnen und oder Freunde finden. Gleichgesinnte mögen sich manchmal lieber und kommen zusammen besser zurecht, als wenn der ewige Klassendruck herrscht. Ich finde Wettkämpfe nicht gut! Mobbing ist sehr schlimm in der Schule.
_________
Ach, und weil mobbing in der Schule schlimm ist, sollen die Kinder jetzt den ganzen Tag dorthin ?

@tinktotis, auch früher, ich

@tinktotis, auch früher, ich nehme mal an Sie meinen die 60er und 70er Jahre, wollten Eltern, dass ihre Kinder überleben. Sie verkennen auch, dass sich die Welt verändert hat, da brauchen Sie nur auf den Straßenverkehr schauen. Auch nicht alle Kinder leben auf dem Land.@H. Hummel, Ganztagsbetreuung ist nicht nur Kinderparkplatz, das ist zu einfach. Im Prinzip ein sehr vielschichtiges Thema. Das Kinder mit wenig Bildungschancen auch eine gute Unterstützung brauchen, ist denke ich jeden klar, auch Alleinerziehende brauchen diese Betreuung. Auch das Argument, beide müssen arbeiten gehen, stimmt bei einigen, nicht bei allen. Wenn dann vom betreuenden Elternteil die Rede ist, mal ganz ehrlich, ist das bei 90% in den Köpfen die Frau. Und genau da haben wir ein Problem. Frauen sind heute zum Teil sehr gut ausgebildet, wollen daher auch wieder arbeiten gehen. Stecken dann aber viel mehr in der Zwickmühle arbeiten und Mutter sein.

@Mike70, 09:33h Hm, Ihr Post

@Mike70, 09:33h
Hm, Ihr Post gibt mir Raetsel auf, in mehrfacher Hinsicht. Erstens habe ich aus meiner Schulzeit erfahren, dass das Mobbing oder Bevorzugen sehr gut zwischen Maennlein und Weiblein aufgeteilt ist.
Zweitens: Was hat das mit dem Thema zu tun?
Ich halte das System einer Ganztagsschule fuer alle fuer notwendig und auch angemessen.
Wird es gut aufgezogen, kann es fuer viele Kinder, die sonst hinten runterfallen, eine Chance der Foerderung bedeuten, durch Erledigung der Hausaufgaben vor Ort in Lerngruppen, wo man auch mal nachfragen kann und Hilfe durch eine Lehrkraft bekommt Dann haengt das schulische Fortkommen nicht so sehr von Mamis und Papis Geldbeutel ab, weil weniger teure Nachhilfe gebraucht wird. Auch sind die Aktivitaeten am Nachmittag eher freizeitorientierter Natur, Sport, Theater, Musik, Malen etc. Auch das waere eine grosse Verbesserung fuer arme Kinder, die sich keine Reitstunden, Balett, Musikunterricht etc. leisten koennen und auch kein "Elterntaxi" haben.

Fortsetzung. Für viele Männer

Fortsetzung. Für viele Männer ist das nicht so problematisch, da die alten Rollenbilder in den Köpfen sind. Da muss sich noch viel ändern. Sicher gibt es auch Frauen, die gerne dieses Rollenbilder leben. Männer nehmen sich weniger Elternzeit z.B. und wesentlich kürzer als Frauen. In machen Betrieben wird gelacht über die Väter, die in Elternzeit gehen. Ergo Kindererziehung ist immer noch Frauensache in den Köpfen vieler Männer, mit allen finanziellen Nachteilen für Frauen.

Passte nicht mehr in die 1000

Passte nicht mehr in die 1000 Zeichen, ist mir aber auch noch wichtig:
Auch andere europaeische Laender haben das System der Ganztagsschule, z.B. Frankreich und ich kann nicht erkennen, dass das so schlimm fuer die Kinder waere.
Dieses Maerchen aus den 50er/60er Jahren, wo Kinder so frei waren, haben halt dann die Frauen ueberwiegend durch komplette Abhaengigkeit vom Ehemann "bezahlt", da sie kein eigenes Geld verdienten.
Und spaetestens seit den 70er/80er Jahren wird die Freizeit der Kinder sowieso durch die Eltern verplant und durchgetaktet und letztere uebernehmen noch zusetzlich (meistens Mami) die Rolle des Chauffeurs, um ihr Kind ueberallhin zu kutschen. Manche Kinder haben einen Terminkalender, der eines Managers wuerdig ist. Nix Freiheit, nix Herumtollen, nix Sich-Dreckig-Machen-Koennen etc...
Eine Ganztagsbetreuung wuerde da eher entlasten.

Einigung mitten im Wahlkampf ?

Einigung hört da auf, wo die Ländergrenzen beginnen.

Naja ...

Ganztagsplatz ja, aber gegen Gebühr! Zum einen werden kostenlose Angebot oft nicht wertgeschätzt und außerdem haben Familien mit Kindern schon mehr als genug Vergünstigungen. Wer durch den Ganztagsplatz Freiraum für die Arbeit bekommt, hat auch Geld für die Schule.

"in den ersten vier Schuljahren Anspruch auf einen Ganztagsplatz bekommen."

Mit dem gleichen Anspruch wie auf einen Kindergartenplatz, wo Eltern noch heute häufig vor Gericht klagen müssen. Bevor man so ein Gesetz erlässt, sollte man vorher mal die Voraussetzungen schaffen, sonst gibt das nur eine zusätzliche Belastung für unsere eh schon überlasteten Gerichte!

"Dort könnten unterschiedliche Startchancen ausgeglichen werden,"

Dachte dafür sind in erster Linie die Eltern und ggf. der Kindergarten da!

Am 05. September 2021 um 09:49 von Critical-X

bei uns gab es die sogenannte "Ganztagesschule". Nachmittags wurden die Kinder nur beaufsichtigt. Keine Lehrkräfte, die helfen oder gar fördern. Das findet dann abends in der Familie statt. Kurzum: nur zur Aufbewahrung ohne ein Bildungs-plus. Das kann auch besser!
___
Leider schreiben Sie nicht, wo das war/ist.
Die Frage stellt sich ja, ob es eben "nur" eine Betreuung ähnlich einem Hort, wie es den früher gab, oder aber eine Fortsetzung des Unterrichts am Nachmittag sein soll. Dann müsste dies aber Pflicht sein und für alle gelten, sonst sind ja wieder unterschiedliche Bildungsmöglichkeiten geschaffen worden. So ganz verstehe ich nicht, was damit erreicht werden soll und dem Bericht konnte man das auch nicht wirklich entnehmen.

@MartinBlank - Man muss Kinder fördern und nicht überbeschützen.

09:14 von MartinBlank:
"Wir leben in einer Welt, in der 100% aller Kinder überleben sollen. Das war früher nicht so. Da durften Kinder Dinge tun, bei denen in extrem seltenen Fällen tödliche Unfälle passieren konnten. Alleine am Bach spielen. Acht Meter hoch in Bäume klettern. usw."

Zu meinen Grundschulzeiten durften wir im Schulhort noch auf hohe Bäume klettern. Das war in den frühen 90ern. Unfälle gab es keine.

Das Helikopterelterntum kam erst später auf. Den Kindern wird einfach alles verboten, was im Kopf der Eltern gefährlich sein könnte. Diese Kinder kennen dann keine Natur, können nicht Radfahren und werden im Erwachsenenalter überfordert sein, weil sie im Kindesalter nie gelernt haben, die alltäglichen Probleme des Lebens eigenständig zu lösen.

@ Nachfragerin

Zitat: "09:18 von H. Hummel:
"Die Schule '9 to 5' als Kinderparkplatz nimmt den Kindern die größte Entwicklungsmöglichkeit die es gibt: kindliche Freiheit."
> Wann waren Sie zuletzt in einer Schule?...."
#
Ich wohne einen "Steinwurf" von einem Schulzentrum entfernt, war 6 Jahre im Elternbeirat und habe bis vor einem Jahr ehrenamtlich leseschwachen Kindern zur Seite gestanden.
Ich habe meinem Kommentar nichts hinzuzufügen geschweige denn etwas zurück zu nehmen.
Ich will Ihnen auch gern ihre qualifizierte Meinung lassen ...

Nach den Plänen der Großen Koalition soll jedes Kind

..... das ab Sommer 2026 eingeschult wird,
in den ersten vier Schuljahren Anspruch auf einen Ganztagsplatz bekommen.
------

das hat bei der Kindergartenbetreuung nicht funktioniert
das wird auch in der Schule nicht funktionieren
warum ?
alle Projekte die bei uns der Staat anfasst, enden im Chaos

10:50 von Eudialyt4

so ist eben die Welt .....

wenn >In machen Betrieben gelacht wird über die Väter, die in Elternzeit gehen <
scheint die Denkweise eben nicht überall in der Gesellschaft angekommen zu sein
also sollte man sich vielleicht erst mal um einen Konsens und eine gewisse Akzeptanz bemühen
nicht von oben herab verordnen und bestimmen

und Zitat : >Da muss sich noch viel ändern. <
müssen muss gar nichts !
wenn es in der Gesellschaft gewünscht ist, wird es zum Selbstläufer
dann braucht es nur ne gewisse Organisation (und das nötige Geld)

@ Jimi58

... die falsche Adressierung bitte ich zu entschuldigen.

Zitat: "Falsch, die CDU/CSU hat es freudig weiter getragen ohne etwas zu verändern, es könnte ja sein, das es einigen Bürgern dann besser geht"
Eine Nachfolgeregierung kann nicht alle Beschlüsse ihres Vorgängers über den Haufen schmeißen. Wir müssen auch mal mit ungeliebtem weiterleben.
Im Übrigen geben wir mittlerweile offiziell 45% des Bundeshaushaltes für Sozialleistungen aus, inoffiziell sogar 54%.
Wobei wir wieder bei der Frage der Finanzierung sind: Bildung, Klimaschutz, Wiederaufbaufonds, Renten, Bedingungsloses Grundeinkommen u.v.m. ... das kostet.
Jeder (!) kann den Euro nur einmal ausgeben.

09:10 von Jimi58

Leider ist es so, das man ohne ein zweites Einkommen sich kaum noch was leisten kann, wenn man Kinder hat.
----------------

dann gibt es verschiedene Möglichkeiten
vielleicht den Lebensstandard einschränken !
aber wenn das Auto, die große Wohnung, Handy, etc. zum Mindeststandard gehören

Wieso kostet Ganztagsbetreuung Milliarden?

Ich führe doch das Schachtraining in Grundschulen auch seit vielen Jahren ehrenamtlich durch.

11:54 von Margitt.

..... von der Wiege bis zur Bahre
unter staatlich/gesellschaftlicher Aufsicht
auch so könnte man das sehen

@Margitt. 11:54

"Was aber tut man den Kindern damit an?
Und diese Kinder sollen dann, wenn sie erwachsen sind, unser Land ggf. auch regieren?
Ich hätte da größte Bedenken."

Müssen Sie aber nicht.

Die Eltern, die ohnehin viel für ihre Kinder da sind, werden es auch mit Ganztagsbetreuung sein. Und für die Kinder, deren Eltern nicht immer für sie da sind, ist die Ganztagsbetreuung ein Segen und extrem positiv für die Entwicklung. Und auf letztere zielt m.W. die Ganztagsbetreuung normalerweise.

@nie wieder spd - Wo sind Kinder frei?

10:14 von nie wieder spd:
"Und den Kinder wird zusätzlich die Freiheit genommen, sich selbst zu unabhängig entwickeln."

Welche Eltern können (bzw. wollen) den Kindern denn diese Freiheit bieten? Ich denke, dass die meisten Kinder in der Ganztagsbetreuung mehr Möglichkeiten nutzen als zu Hause.

@Margitt. 11:54

"Ob Ganztagsbetreuungen bis zum 18. Lebensjahr gut sind??"

Es geht laut Artikel um Grundschul-Ganztagsbetreuung. Ich glaube kaum, dass besonders viele 17-jährige noch in der Grundschule sind.

Und gerade im Grundschulalter sind die Elternteile ohne diese Betreuung ansonsten manchmal völlig aufgeschmissen, weil man Kinder in diesem Alter nunmal nicht lange alleinlassen kann und die Schultage noch relativ kurz sind.

Ich habe und mein Hund benutzt jetzt noch eine Hundehütte, die meine Tochter damals im Grundschulhort gemacht hat. War ein großes Erfolgserlebnis für sie. Und obwohl wir für und mit unserer Tochter wirklich viel gemacht haben - eine Hundehütte hätten wir nicht mit ihr gebaut.

@Giselbert 11:23

">>Dort könnten unterschiedliche Startchancen ausgeglichen werden,<<

Dachte dafür sind in erster Linie die Eltern und ggf. der Kindergarten da!"

Bitte stellen Sie sich nicht unkundiger, als Sie sind!
Gerade die unterschiedlichen Voraussetzungen der Elternhäuser sind ein Hauptgrund für unterschiedliche Startchancen der Kinder. Eben, weil die Eltern das manchmal nicht können, sind Kindergarten und Grundschule (warum sollte das mit dem Ende des Kindergartens aufhören) so eminent wichtig.

Aber ich gehe wirklich davon aus, dass Ihnen das eigentlich klar war und Sie einfach mal ein bisschen Dampf ablassen wollten ...

Ganztagsbetreuung

...ist die Konsequenz unseres Ich-bezogenen maßlosen materiellen Anspruchsdenkens und Lebensstils. Undenkbar, Verzicht zu üben oder gar zu verlangen - mit all den Folgen für Natur, Umwelt und kommende Generationen. Wir leben und "wirtschaften" als gäbe es kein Morgen.
Dazu kommt die systematische Zerstörung des traditionellen Familienbildes. Um mithalten zu können, "müssen" beide Eltern arbeiten. Dabei sind ihnen natürlich die Kinder im Wege. Dann ruft man nach Vater Staat.
Vielleicht wäre es hilfreich, einmal innezuhalten und sich zu fragen, wie lange es so weitergehen kann bzw. wird...

Sache der Länder

Bildung ist in Deutschland Ländersache, also sollten auch die Länder für die Ganztagsbetreuung zahlen. Aber die Eltern sollten mitmachen bei der Finanzierung um Kinderlose nicht unfair stark zu belasten.

@ Tinkotis

Ich fände es durchaus gut, wenn Eltern, die darauf angewiesen sind, die Möglichkeit hätten, Ganztagsbetreuungs-Angebote nutzen könnten.

Finde ich auch, aber sie sollten dafür auch fair bezahlen müssen. Außerdem sollten die Betreuerinnen auch einen Tariflohn erhalten.

Andere Art von Trichter

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Ich lese das anders: Trennung der Familie, also der Kinder von den Eltern, damit die Eltern in die Haende spucken und das Bruttosozialprodukt steigern koennen. Und: Tiefere Indoktrination der Kids durch ein total vermurkstses und rein auf Leistung und Wirtschaftshoerigkeit getrimmtes Bildungssystem, ohne dem (eventuell immerhin moeglichen) korrigierenden Einfluss der Eltern.
Allerdings glaube ich, dass das eigentlich keiner will. Was nichts daran aendert, das es geschieht. Denn sie wissen ja nicht, was sie tun.

@Giselbert - Vergünstigungen << Kosten

11:23 von Giselbert:
"Ganztagsplatz ja, aber gegen Gebühr!"
> Dagegen ist nichts einzuwenden. Die Gebühr muss aber dem Einkommen angepasst sein.

"Zum einen werden kostenlose Angebot oft nicht wertgeschätzt [...]"
> Da haben Sie leider recht. Man nimmt solche Angebote als selbstverständlich hin.

"[...] und außerdem haben Familien mit Kindern schon mehr als genug Vergünstigungen."
> Haben sie das? Bei uns decken diese Vergünstigungen nicht einmal die zusätzlichen Mietkosten ab...

um 09:05 von H. Hummel

"...klar, aber H4 ist ein Produkt der SPD"
Und die Schwarzbraungelben freuen sich heute noch ein zweites Loch in den Hintern, daß die SPD dafür den Kopf hinhält.
Ich habe und werde nicht vergessen wer, wem, wann, wieviele Bier genehmigen wollte.
Ich liebe fallende Masken, vorallem, wenn sie meine Vorurteile bestätigen.

Ganztagsbetreuung

Ich finde die Ganztagsbetreuung wichtig, weil so viele Eltern voll berufstätig sind und die Kinder dann nachmittags allein zu Hause wären. Beim Spielen könnten sie sich verletzen, z.B. wenn sie raus in die Natur oder den Wald gehen, dann wäre keine Aufsicht dabei, die Acht geben kann. Außerdem ist so auch mehr Gewähr dafür gegeben, dass sie nicht am Handy spielen statt die Hausaufgaben zu machen.

Hartz-IV war ein Vorhaben mit sehr breiter Unterstützung

@ H. Hummel:
Das eine bestehende Regierung alle Schuld trägt ... klar, aber H4 ist ein Produkt der SPD.
Also geht ihr Post da voll an die falsche Adresse.

Hartz-IV wurde zwar von einer rot-grünen Bundesregierung eingeführt, nachher aber über die Länder auch von der FDP und der Union mitgetragen, sonst wäre das Gesetzespaket nie so beschlossen worden. Also stehen hinter diesem Projekt letztlich über 80% der Bevölkerung.

Es gab in den 16 Jahren zahlreiche Verbesserungen

Jimi58
Keiner soll mir kommen mit Hartz4, vor Hartz war die Schubkarre mit den Arbeitlosen im Dreck und in den letzten 16 Jahren war es die CDU/CSU, die sich für Verbesserungen im sozialen Wesen streubte.

Nein, es hat in dieser Zeit sehr viele Verbesserungen im sozialen Bereich gegeben. Und die Union hat sich dagegen auch nicht unbedingt gestreubt.

Ich verstehe nicht, warum

Ich verstehe nicht, warum mittlerweile der Staat für alle Möglichkeiten der Kindererziehung aufkommen muss. Ist das vielleicht die Folge daraus, dass mittlerweile die Lebenshaltungskosten mit einem Einkommen nicht mehr zu finanzieren und deshalb die Mütter oder Väter sich gar nicht mehr selber im notwendigen Maas um die Kinder kümmern können unddeshalb ihre Kinder abgeben müssen? Bestimmt hat auch die zunehmende Wandlung der Geschlechterrolle ihren Teil daran. Auf jeden Fall, bin ich froh, noch nach alter Sitte erst einmal drei Jahre mit und von meiner Mutter auferzogen und dann erst in einen Halbtagskindergarten kam und nicht gleich in Gruppen mit vielleicht mir unpassenden anderen samt einerüberlasteten Erzieherin gebracht wurde. Für mich ist das heute eine komische Politik, mit unverantwortlichen Auswirkungen, weil sie nicht wirklich auf die Bedürfnisse von Kindern eingeht, sondern nur auf die von Erwachsenen und deren Belangen zum sicheren Ablauf ihres Wirtschaftssystems.

@ Sisyphos

Warum sollten die sich ändern, die sozusagen in der mächtigeren Position sitzen? Gesellschaftlicher Konsens , ich bitte Sie. Warum bequemes verändern? Nichts wird zum Selbstläufer, da muss man/Frau schon was tun dafür.

@ Jimi58

Leider ist es so, das man ohne ein zweites Einkommen sich kaum noch was leisten kann, wenn man Kinder hat.

Wir verfügen über ein Einkommen und haben zwei Kinder und können uns alles leisten, was wir vernünftigerweise brauchen. Wir sind aber sparsam und das ist auch gut so.

Die Ansprüche sind glaube ich individuell sehr verschieden. Und daher erwecken auch viele Foristen den Eindruck, als sei die Kaufkraft in den letzten Jahren gesunken, auch wenn sie objektiv gestiegen ist.

@ Bender Rodriguez

So ging das früher wunderbar. Bis die Globalisierung die Löhne dermassen kürzte, das jetzt Armut regiert.

Wann war denn dieses "früher". Werden Sie mal konkret. Wann war denn die Kaufkraft mit einer ungelernten Tätigkeit größer als heute? Das ist nämlich nur Gerede ohne Hintergrund.

Einigung bei Ganztagsbetreuung an Grundschulen gefordert...

Das wäre vernünftig. Und wenn Holger Hofmann, der Bundesgeschäftsführer des Kinderhilfswerks mahnt, daß der Bund die Beiträge nicht deckeln und/oder auf die Bundesländer abwälzen soll, dann erinnert daß an ein altes Spiel. Ob so der Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung ab dem Jahre 2026 verwirklicht werden kann ?

Und wie vor Jahrzehnten deutet es die unterschiedlichen Chancen und Möglichkeiten schon vom Beginn der schulischen Laufbahn an. Ärmere Eltern müssen zusehen, wie sie Lohnarbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen....

Gut für die Wirtschaft nicht für die Kinder

Während die Arbeitswoche immer kurzer wird, verbringen die Kinder immer mehr Zeit außerhalb des Hauses. Ich glaube nicht, dass es eine Wohltat ist, wenn Kinder 50 Stunden im Kindergarten verbringen. Genauso später so viel Zeit ohne Familie. Das ist nicht gut für die Kinder, nicht für die Eltern und nicht für die Gesellschaft. Das ist meine Meinung.

12:06 von Sisyphos3

«Leider ist es so, das man ohne ein zweites Einkommen sich kaum noch was leisten kann, wenn man Kinder hat.»
----------------
«dann gibt es verschiedene Möglichkeiten.
vielleicht den Lebensstandard einschränken !
aber wenn das Auto, die große Wohnung, Handy, etc. zum Mindeststandard gehören.»

Ein Auto ist kein Luxus. So was brauchen viele, um zur Arbeit zu fahren. Hat man Kinder, oft um so mehr, da man die kleinen Monster immer wo hin und her fahren muss.

Ein Mobiles Telefon ist heute das, was früher das Stehrümchen mit dem Häkeldeckchen auf dem Telefontisch war. Es gibt auch andere Handys als die für 1.000 Euro und mehr.

Hat man mehrere Kinder, muss die Wohnung eher was größer sein. Kinder wohnen ungern im Schuhschrank im Flur, und die Schuhe müssen auch wo hin.

Ein Bett und ein Küchentisch sind auch kein Luxus, auf den andere verzichten sollen, aber im eigenen Benz wiehern hunderte von Pferden. Sich selbst Wein predigen, und die anderen sollen Brackwasser trinken.

Am 05. September 2021 um 10:14 von nie wieder spd

Es ist schon erstaunlich, wieviel Geld unser Staat aufwendet, um den Eltern ihre Kinder vom Hals zu halten.
Viel wichtiger wäre, für Eltern genügend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, dass diese sich selbst um ihre Kinder kümmern können, statt auf lohnabhängige Arbeit angewiesen zu sein.
___
Ihre Darstellung würde ja bedeuten, dass nur Frauen aus finanziell schwächeren Verhältnissen einen Beruf ausüben möchten.
Dem ist aber doch nicht so. Eher im Gegenteil (Ausnahme Alleinerziehende ). Ein europaweiter Vergleich zeigt übrigens, dass nur Dänemark und Finnland mehr ihres BIP für Familienförderung ausgeben.

12:13 von WM-Kasparov-Fan

Wieso kostet Ganztagsbetreuung Milliarden?
Ich führe doch das Schachtraining in Grundschulen auch seit vielen Jahren ehrenamtlich durch.»

Das ist auch sehr ehrenwert, und sicher toll für alle Beteiligten.

Man kann das aber nicht alles nur ehrenamtlich organisieren und betreiben. Grundschulen müssen länger bis in den Nachmittag hinein geöffnet sein, und die Kinder verbringen die zusätzliche Zeit der Anwesenheit nicht damit, dass sie einfach noch ein paar Stunden länger am Pult im Klassenraum rumsitzen.

Am 05. September 2021 um 12:06 von Sisyphos3

Leider ist es so, das man ohne ein zweites Einkommen sich kaum noch was leisten kann, wenn man Kinder hat.
----------------

dann gibt es verschiedene Möglichkeiten
vielleicht den Lebensstandard einschränken !
aber wenn das Auto, die große Wohnung, Handy, etc. zum Mindeststandard gehören
__
Auch wenn ich ansonsten die Meinung von Jimi58 in keiner Weise teile, so hat er mit DIESEM Satz nicht Unrecht, und eine Wohnung in der ein Kind ein eigenes Zimmer hat halte ich nicht für gehobenen Standart genausowenig wie ein Auto, je nach dem, wo man wohnt. Ich kann bei manchen Kommentaren Ihre Einstellung nachvollziehen. Manchmal erscheint sie mir aber auch sehr dekadent bzw. sehr wenig verständnisvoll anderen Lebenssituationen gegenüber und ziemlich voreingenommen. Allerdings bin ich das teilweise auch, denn ich unterstütze auch eher Leistungsbereitschaft als Alimentierung, es sei denn, es steht z.B. eine Behinderung dem entgegen.

Sinn der Ganztagsbetreuung? Kinder leiden oft darunter....

Ich bin Gegner von Ganztagsbetreuungen, die regelmäßig erfolgen. Nur für Notfälle, also wenn ein Elternteil verhindert ist wegen Krankheit, Arzttermin etc. wäre das für mich akzeptabel.
Denn Kinder sind untereinander nicht immer "zimperlich". Ich weiß von jahrelangen Hänseleien der Kinder gegenüber anderen Kindern, die für die betroffenen Kinder schwer zu ertragen sind bzw. waren.
Das bekommen die Erzieher nicht mal mit und die Eltern vermutlich auch nicht.

Ganztagsbetreuungen fordern Eltern deshalb, weil sie von einem Gehalt oft nicht richtig leben können.
Man sollte daher fragen:
Wieso war das früher anders? D. h. wieso konnte früher ein Elternteil die ganze Familie mit seinem Lohn/Gehalt ernähren?
Wer sich diese Frage stellt u. dann bedenkt, dass wir 16 Jahre lang von einer CDU-Regierung regiert wurden, deren Hauptaufgabe es war, die Wirtschaft zu stützen, der kennt auch die Antwort auf diese Frage.
Wenn die Reichen immer reicher werden, sollte das nicht zulasten der Kinder gehen

@Jimi58 um 08:18

Sie sollten die Frage stellen: Was sind mir meine Kinder Wert?
.
Wenn ich mir die Diskussion so anlese, dann behandeln die Eltern ihre Kinder wie Gepäck, das man in der Gepäckaufbewahrung deponiert.

@ um 12:32 von Nachfragerin

Ich weiß nicht, ob es die meisten Kinder sind, die in der Ganztagsbetreuung mehr lernen, als zu Hause.
Aber genau da fängt das Problem an. Zu Hause.
Wie kann es sein, dass es häusliche Umstände gibt, und wir als Gesellschaft solche Umstände zulassen, die Kinder in ihrer Entwicklung behindern?
Da gibt es Eltern, und das weiß ich aus persönlichen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die innerhalb eines Moments alles zunichte machen, was Kinder in Betreungssituatinonen gelernt haben.
Benötigen da nicht auch die Eltern dringend Betreuung?
Oft sogar weit über deren Erziehungs(un)fähigkeiten hinaus.
Eigentlich müsste in jede solcher Familien ständig ein Sozialarbeiter vorhanden sein, wenn es wirklich ernsthaft um die Kinder ginge.
Das ist aber wahrscheinlich zu teuer. Und soo wichtig sind Kinder dann doch nicht.

12:29 von DrBeyer

Dem möchte ich zustimmen. Mich stört an den Diskussionen zu diesem Thema wie sehr den Eltern, die arbeiten wollen oder müssen, das Interesse für die eigenen Kinder abgesprochen wird und dies schnell mit Sorge vor Überinstitutionalisierung oder Vernachlässigung verknüpft wird.

Die meisten Eltern agieren m.E. doch ganz „normal“ und vernünftig. Es ist zudem nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der gemeinsam verbrachten Zeit wichtig.

Häufig sind es aber immer noch die Frauen, die Teilzeit arbeiten und das Nachsehen haben mit einer wenig auskömmlichen Rente, wenn die Ehe scheitert. Da sollte m.E. nachgebessert werden. Erstrebenswert fände ich ein Modell bei dem beide Partner ein paar Jahre Stunden reduzieren können, ohne dass sich dies nachteilig auf die Rente auswirkt.

Schöne Geschichte mit dem Hundehüttenbau!

@ Jimi58
Leider ist es so, das man ohne ein zweites Einkommen sich kaum noch was leisten kann, wenn man Kinder hat.
--
Wir verfügen über ein Einkommen und haben zwei Kinder und können uns alles leisten, was wir vernünftigerweise brauchen. Wir sind aber sparsam und das ist auch gut so.
Die Ansprüche sind glaube ich individuell sehr verschieden. Und daher erwecken auch viele Foristen den Eindruck, als sei die Kaufkraft in den letzten Jahren gesunken, auch wenn sie objektiv gestiegen ist.

@Nachfolgerin, richtig! Heute wird auf einem Niveau gejammert das man nie hatte. Man will vieles haben, was man nicht braucht und gibt dafür unnötig Geld aus.

Familien in den Nachkriegsjahren 1948-1950 ff. hätten allen Grund dazu gehabt. Die Eltern haben fast rund um die Uhr für die Familie gearbeitet. Wohnen und Essen mehr schlecht als recht, mehr war nicht drin. Geld für den Kindergarten, Bildung konnten sich viele nicht leisten usw. usf.. Fragt mal die Großeltern wenn sie noch leben.

12:36 von DrBeyer

«Und gerade im Grundschulalter sind die Elternteile ohne diese Betreuung ansonsten manchmal völlig aufgeschmissen, weil man Kinder in diesem Alter nunmal nicht lange alleinlassen kann und die Schultage noch relativ kurz sind.»

Für Kinder im Grundschulalter ist es maga-toll, wenn sie Zeit mit anderen Kindern in etwa gleichem Alter verbringen können. So groß und kinderreich sind Familien in Deutschland heutzutage nicht (mehr), dass fast alle Kinder zuhause Geschwisterkinder haben, mit denen sie spielen und sich gegenseitig was lehren können. Nicht gerade wenige Kinder sind Einzelkinder.

Prinzipiell gerade die mögen es sehr, in der Kleingruppe Kind zu sein. Die beaufsichtigenden Erwachsenen müssen dann gar nicht so viel tun, wenn Kinder sich gegenseitig was in einer Art beibringen, wie das Erwachsene sowieso nicht können. Manchmal kann man nur staunen.

Kleingruppe Kind, die was ausprobieren kann, ist super.
Extrem lehrreich für die Kinder, um stark und selbstbewusst zu werden.

@13:46 von Nachfolgerin

"Wir verfügen über ein Einkommen und haben zwei Kinder und können uns alles leisten, was wir vernünftigerweise brauchen. Wir sind aber sparsam und das ist auch gut so.
Die Ansprüche sind glaube ich individuell sehr verschieden. Und daher erwecken auch viele Foristen den Eindruck, als sei die Kaufkraft in den letzten Jahren gesunken, auch wenn sie objektiv gestiegen ist." Nur komisch ist, das die Geringverdiener zugenommen haben. Schön das sie mit einem Einkommen zurecht kommen, viele aber nicht und das sind nicht wenige.

@nie wieder spd

Ihre Forderung in jeder Familie sollte ein Sozialpädagoge sein, ist völlig überzogen, die meisten Eltern machen das gut. Da wo es nötig ist, sollten aber mehr pädagogische Fachkräfte sein. Schon die sozialen Dienste im Jugendamt sind überlastet. Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft das gerne zulässt. Belange der Familie sind im GG schon verankert und mit Blick auf unsere Geschichte zu Recht. Da wo es brennt wünsche ich mir aber auch, dass es schneller geht mit Maßnahmen für das Kindeswohl.

@ um 13:59 von weingasi1

Mag sein. Es gibt auch Männer, die aus sehr guten finanziellen Verhältnissen kommen und aus Langweile(?) arbeiten.
Es gibt auch Kinder aus guten finanziellen Verhältnissen, die dringen einer Betreuung oder gar einer Therapie bedürfen.
Wenn aber Kinder vorhanden sind, sollte sich ein Elternteil nur um diese kümmern und nicht verpflichtet sein, zu arbeiten.
Im Übrigen ist es doch schon länger bekannt, dass Frauen mit guten oder gut bezahlten Jobs immer später Kinder bekommen. Wegen der Karriere.
Irgendwie wissen diese Frauen, dass Kinder auch eine Last darstellen und mit einem anspruchsvollen Job kaum zu vereinbaren sind.
Das ganze System müsste geändert werden, einschließlich der Beschulung. Zu Gunsten von Kindern, Frauen und Eltern.
Ein paar massiv unterfinanzierte Betreuungsplätze mehr können das nicht leisten.

@14:28 von Hirschauer

"Wenn ich mir die Diskussion so anlese, dann behandeln die Eltern ihre Kinder wie Gepäck, das man in der Gepäckaufbewahrung deponiert." Leider ist es in diesem Land so geworden, das wir für weniges Einkommen mehr Leisten müßen. Und wenn es der Industrie nach ginge, würden die Kinder mit Phone am Ohr angewachsen groß werden, garnicht mehr Kind sein sondern nur noch funktionieren.

@ um 14:19 von Margitt.

„Wieso war das früher anders? D. h. wieso konnte früher ein Elternteil die ganze Familie mit seinem Lohn/Gehalt ernähren?“
Wann war es denn tatsächlich mal anders?
Es hat wahrscheinlich kein einziges Zeitalter der Menschheitsgeschichte gegeben, in dem Frauen nicht zum Broterwerb der Familie beigetragen haben.
Früher waren alle Menschen Bauern. Da haben Frauen immer mitgearbeitet und den Haushalt geschmissen, sich um die Kinder gekümmert, bei eventueller Heimarbeit mitgeholfen. Und nach der industriellen Revolution haben auch Frauen in den Fabriken gearbeitet, zu schlechterem Lohn, den Haushalt geführt, die Kinder erzogen und sich um den Garten gekümmert oder haben bei anderen Leuten geputzt.
Oft bis heute.
Frauen, die aus Spaß arbeiten gehen, gibt es nicht soo viele. Die machen das vor allem für Geld.
Es wird Zeit, Frauen mit Kindern von der jahrtausendealten Notwendigkeit arbeiten zu müssen, zu befreien.
Oder auch Männer, wenn sie sich um Kinder und Haushalt kümmern.

Re : Nachfragerin !

Leider gibt es in D eine Entwicklung, die nicht wirklich allen Bedürfnissen der Kinder und den Eltern gerecht wird. Es ist eine Tatsache, dass leider zu oft beide arbeiten gehen MÜSSEN, da die Kosten für Wohnung und Unterhalt immer höher steigen, und somit für die Kinder weniger Zeit bleibt. Allein- Erziehende haben es noch schwerer, und wenn dann noch ein Verdienst nicht mal wirklich zum Überleben reicht, weil zu gering, dann muss ein zweiter Job her, und noch weniger Zeit fürs Kind. Ja es gibt "Förderungen", nur da steht die urdeutsche Bürokratie im Weg, die umständlicher und verzwickter nicht sein kann, so dass ein falsches Kreuz bedeutet, es gibt nichts.
Es gibt echt gute Betreuungen, die Schule machen sollten, nur leider nicht überall. Da sollte die Politik von Bund und Länder darauf hin wirken, dass überall die besten Voraussetzungen geschaffen werden. Das sollten unsere Kinder der Politik wert sein. Und dies zuerst, vor allem anderen, denn die Kinder sind Zukunft !

teilweise erschreckende Diskussion

Ich war in der DDR voll berufstätig. Unsere Tochter in Kinderkrippe und Hort. Das hat unsere Westverwandschaft nie verstanden.
Ich wollte eben nicht zwischen Kind oder Beruf wählen. Es ging nicht ums Geld.
Unsere Tochter ist gerne in den Hort gegangen und hatte dort Ihre Freunde . Wichtig war das für lernschwache Schüler. Auch die tollen Freizeitangebote dort haben gezogen. Abends und am Wochende haben wir uns viel Zeit für unser Kind genommen. Es kommt nicht darauf an wieviel Zeit man sich nimmt, sondern wie intesiv die Zeit ist. Übrigens die 2 Kinder unserer Tochter gehen auch zur Tagesmutter bzw. in den Schulhort. Sie hat studiert und ist voll berufstätig. Sie fand die Zeit damals toll und hat nichts vermisst. Nestwärme und Fürsorge braucht ein Kind. Auch die Enkel gehen gerne in die Einrichtung.

@15:18 von Traumfahrer

Sie haben meine volle Zustimmung.

@ um 15:03 von Eudialyt4

„Ihre Forderung in jeder Familie sollte ein Sozialpädagoge sein, ist völlig überzogen, die meisten Eltern machen das gut.“

Für die Eltern von Kindern, die in die Betreuung gehen können sollen, weil sie da mehr lernen, als zu Hause.

„Da wo es nötig ist, sollten aber mehr pädagogische Fachkräfte sein. Schon die sozialen Dienste im Jugendamt sind überlastet.“

Richtig. Die sind überlastet. Aber schon seit Jahrzehnten. Weil auch da immer mehr weggesperrt wurde und keine Leute eingestellt wurden.
Für jeden Unsinn ist Geld da, aber für unsere Kinder und Eltern, die Hilfe brauchen, gibt es ein paar überlastete Sozialarbeiter.
Und Schulen, die fast schon restauriert werden müssen und finanziell und personell ebenso schlecht aufgestellt sind, dass sich noch nicht einmal digital mithalten können.
Auch nach 1,5 Jahren Pandemie gibts kaum Lüftungsgeräte usw, usw …
Aber Hurra, bald (sicher ist aber nichts, wir müssen auch viel sparen) gibts mehr Betreuung.
Anstatt Betreuung unnötig zu machen.

Re : nie wieder spd !

Leider ist es heute so, dass viele Eltern auf beide Gehälter angewiesen sind. Da hat die Politik mit dazu beigetragen, und natürlich auch die riesige Tarifflucht von vielen Unternehmen, der unsägliche Mindestlohn, der eher Ausbeuterlohn oder Sklavenlohn genannt werden sollte, die unverschämten Mieten, Haus- und Grundstückspreise, zu unflexible Firmenbosse, die eine Dauerpräsenz ihrer Angestellten erwarten, und eine urdeutsche Bürokratie, die eine noch größere Unverschämtheit gegenüber den Bürgern ist.
Dann kommt hinzu, dass es in Kitas und Schulen zu wenig Personal gibt, die auch nicht gut bezahlt werden, Lehrer die nach jedem Schuljahr entlassen werden, dafür aber Milliarden in die Autobranche und Lufthansa gesteckt werden, damit diese ja hohe Dividenden bezahlen können. Es werden viele Steuermilliarden "verschenkt", die einfach so in unlautere Kanäle versickern, nur für die Kinder ist nie genug da. Man sah es ja mehr als genau, während der Pandemie, da waren die Kinder Luft !!!

@ um 15:18 von rr2015

„Ich war in der DDR voll berufstätig. Unsere Tochter in Kinderkrippe und Hort. Das hat unsere Westverwandschaft nie verstanden.
Ich wollte eben nicht zwischen Kind oder Beruf wählen. Es ging nicht ums Geld.“
Vielleicht ging es Ihnen nicht um das Geld.
Dem Staat DDR ging es aber sehr wohl darum, mit möglichst vielen Menschen viel zu produzieren und dann viel zu verkaufen, um Geld zu verdienen.
„Gleichberechtigung“ war dazu ein ähnlicher Vorwand wie im Westen auch.
Ganz unabhängig davon, aus welchen Gründen Sie dort gearbeitet haben. Und immerhin hatte jeder, der gearbeitet hat, auch von dem Geld leben können. Und Arbeitslosigkeit und damit Mittellosigkeit gab es nicht.

ZU 15:18 von rr2015 "teilweise erschreckende Diskussion"

@rr2015, zu Ihrem Beitrag meine volle Zustimmung!
Frauen und Männer sind gleichberechtigt.
Was Sie beschreiben ist die Vorraussetzung, dass beide Elternteile berufstätig sein können.

Das sollte der Staat, Bund, Länder, Kommunen so gewährleisten, dass nicht wieder der Geldbeutel im Wege steht.

Re : Margitt !

Ja, es gibt Kinder, die gerne andere "schikanieren". Das ist in der Tat nicht schön, aber ich denke, dass dies auch auf fehlendes Personal hindeutet, denn wenn 2 Betreuerinnen für 40 Kinder da sind, dann ist dies zu wenig. Da kann nicht alles wahrgenommen werden, was die Kids so treiben.
Aber es stimmt schon, früher hat ein Gehalt "gereicht". Nun sind aber die Ansprüche gewachsen, nur das Gehalt nicht im gleichen Maße, dafür aber viele Kosten für Wohnung, für den Unterhalt, ev. ein Auto, weil man es braucht, ein Smartphone, weil es "IN" ist, jedes Jahr mindestens ein Urlaub..... auf Pump, oder das Geld reicht eh nicht, weil ein zu mieser Lohn und keine wirkliche Unterstützung.
Dann darf nicht vergessen werden, dass die Politik viele Jahre nur bestimmte Bereiche gefördert hat, und nun man mehr als deutlich sieht, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Dabei werden leider viele Kinder in den unteren Etagen gänzlich vergessen und benachteiligt, durch die Politik !!!

U.a.Zu 15:30 von Traumfahrer -Was passt nicht und geht durch?

Ja klar, der böse Staat, die bösen Bosse und die Dividenden...
Alle sind unterbezahlt!
Wer hohe Löhne will muss auch hohe Preise akzeptieren. Schon mal vom Aufschaukelungseffekt, von der Lohn-Preis-Spirale gehört?!

Der deutsche Sozialstaat hat sich immer weiter entwickelt, das zeigen die absoluten und relativen Zahlen.

Fast täglich kann man in der Presse solche Schlagzeilen lesen:

-Kostenexplosion bei den Sozialausgaben
-Trotz der Entlastungen durch den Bund laufen die Sozialausgaben der Kommunen weiterhin aus dem Ruder
-Sozialausgaben auf Rekordniveau
-Mehr als eine Billion Euro: Die Pandemie treibt die Sozialausgaben
usw..
Fakten dazu gibt es u.a. hier:
https://www.deutschlandinzahlen.de

Das alles muss erwirtschaftet werden, was gerne vergessen wird.
Wer mit dem Füllhorn unterwegs ist ist beliebt. Das ist falsch, denn Politiker/innen, die nur an das Verteilen denken machen es sich zu leicht. So einseitig wird kein Sozialstaat auf Dauer Sozialstaat bleiben können.

Es nicht nur nicht nur um

Es nicht nur nicht nur um Geld verdienen, weil ein Verdiener die Familie allein nicht mehr ernähren kann. Es geht genauso um die Selbstverwirklichung der Frau in der Gesellschaft. Gibt es nicht praktikable KITA-Plätze in ausreichender Anzahl. bleibt meist Mutti zu Hause. Da kann man sich auch mal was von den ostdeutschen Strukturen abschauen.

Re : H. Hummel !

Was sie da schreiben, trifft sicher auf etliche zu. Was der Nachbar kann, das kriege ich auch hin, weil es sonst blöde aussieht, wenn ich nicht mitziehe.
Nur ist dies eben nicht für alle so zutreffend, weil es eben Jobs gibt, da wird gar nicht so viel verdient, um überhaupt daran zu denken. Wenn dann noch Kinder da sind, müssen beide arbeiten, damit das "Normale" irgend wie zu stemmen ist. Sollte etwas passieren, was den Rahmen sprengt, dann wird es schon sehr kritisch, z. B. ein Job fällt weg, weil die Firma ins Ausland geht.
Denken sie mal an Berufe, wo beim Einstieg das Gehalt so gering ist, dass ein Nebenjob her muss, um wenigstens sich eine kleine Wohnung leisten zu können, z. B. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Krankenschwester, Kita- Betreuerin, Altenpflegerin. Auch nicht vergessen darf der Sklavenlohn der meisten Paket- oder LKW- Fahrer, während sich Manager oder Vorstände der DB oder Banken üppige Erhöhungen und Boni gönnen. Also nicht alles über einen Kamm scheren !

@Margitt

Es gab auch früher, ohne Nachmittagsbetreuung, Kinder die fies zu anderen waren. Draußen beim Spielen, wer darf mitmachen, wer nicht, wen kann man schikanieren. Reaktion der Eltern, stell dich nicht so an. Vorallem beliebt für Jungs: „Du bist doch kein Mädchen“. Heile Welt früher auch oft Fehlanzeige.

@ 08:18 von Jimi58

"Ich möchte mal überhaupt fragen, was den Regierenden in Bund und Ländern unsere Kinder Wert sind?"
"Gebt endlich unseren Kindern das was sie brauchen"

Meines Erachtens sind dafür zuerst die Eltern gefragt und nur in Notfällen sollte der Staat einspringen!

@schabernack um 14:14 Uhr

"Man kann das aber nicht alles nur ehrenamtlich organisieren und betreiben. Grundschulen müssen länger bis in den Nachmittag hinein geöffnet sein, und die Kinder verbringen die zusätzliche Zeit der Anwesenheit nicht damit, dass sie einfach noch ein paar Stunden länger am Pult im Klassenraum rumsitzen."

Ja. Ich würde ja viel lieber unentgeltlich mehrere Stunden pro Tag diese Art "Erziehung und Fürsorge" betreiben (mit BGE wäre das noch viel entlastender/beruhigender). Ich trainiere doch schon nicht so statisch, sondern z.B. mit "Konditionsschach" - da laufen die Kids vor jedem Zug eine Runde um die Tische; die Wunden - mittels Unfällen - müssen zwar minimiert werden, aber das Risiko gehe ich ein. (hoffentlich liest das hier die Schulleiterin nicht ;-) :-)
Ich wurde mal gefragt, ob ich mich für dieses 'Experiment' Beding.loses GE bewerben würde(?) Ich darauf: nein, wenn nicht wirklich alle es erhalten, dann will ich es auch nicht! Obwohl ich soooo unglaublich dafür bin.

@ um 15:52 von gman

„Das alles muss erwirtschaftet werden, was gerne vergessen wird.“
Vergessen wird besonders gerne, dass die Chefs derer, die dieses ganze Geld erwirtschaften, jedes Jahr aufs Neue 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen stehlen.
Cum-ex und ähnliche Verbrechen kommen hinzu.
Da wird das Geld vom Staat denjenigen hinterhergeworfen, die schon mehr als genug haben, um ihre nächsten 10 Generationen bei bestem Wohlstand zu erhalten.
Aber bei unseren Kindern und anderen sozial und finanziell Bedürftigen müssen wir sparen? Aber sonst gehts gut?
Zuerst sollten mehr Steuerfahnder eingesetzt werden und dann sollten diesen prozentuale Provisionen gezahlt werden.
Dann haben wir jedes Jahr einen halben Staatshaushalt mehr für alles mögliche.

@epe

Ja Frauen und Selbstverwirklichung durch Beruf. Für viele nicht vorstellbar bzw. purer Egoismus und böse. Bei Männern scheinbar naturgegeben, und das nervt mich ungeheuer.

Re : gman !

Nun, sie sollten das Ganze doch etwas differenzierter sehen und betrachten. Zum Sozialstaat gehört auch die Unterstützung von Menschen, die leider in ihrem Job ein so niedriges Gehalt erhalten, dass es nur zu einer Stube auf dem Dachboden reicht, weil eine normale Wohnung viel zu teuer ist.
Ich rede nicht von hohen Gehältern, sondern von einer fairen Bezahlung, die leider aber in etlichen Branchen nicht gewährleistet sind.
Ich nehme nur mal den Bau raus, wo zu oft mit dem Lohn extrem getrickst und geschummelt wird, nicht mal der Mindestlohn bezahlt, wie auch in der Reinigungsbranche, oder bei den Paketfahrern. Da hat die Politik es zugelassen, dass so mancher Konzern das Gro an Aufträgen von Subunternehmen fahren oder erledigen lässt, die dann die Angestellten ausbeuten, während der Konzern Milliarden scheffelt. Es sollte die Aufgabe der Politik sein, grundsätzlich für mehr Gerechtigkeit und Fairness zu sorgen, dann gebe es so manche Probleme weniger.

Am 05. September 2021 um 14:19 von Margitt.

Zitat: Ich bin Gegner von Ganztagsbetreuungen, die regelmäßig erfolgen.

Ich habe etwas nicht so recht verstanden.

Soll Ganztagsbetreuung denn zur Pflicht werden, dass Sie Gegner sind?

Wenn nicht, dann können doch die Eltern entscheiden und es gibt keinen Grund, Ihnen das Angebot nicht zu machen und dessen Gegner zu sein.

Derzeit ist es bei uns so, dass in der Grundschule Nachittagsbetreuung freiwillig ist.

In den weiterführenden Schulen wohl auch. Da gibt es wohl Arbeitsgemeinschaften und solche Sachen. Das weiß ich aber nicht genau. Ich muss einmal die Enkel fragen.

15:54 von epe

Es geht genauso um die Selbstverwirklichung der Frau in der Gesellschaft.
Da kann man sich auch mal was von den ostdeutschen Strukturen abschauen.
----------------

da bin ich recht froh von den ostdeutschen Struktur nicht beglückt worden zu sein
und was die "Selbstverwirklichung der Frau" betrifft , auch da habe ich andere Vorstellungen

... glücklicherweise hat ja jeder das Recht auf Streben nach seinem Glück

Am 05. September 2021 um 15:52 von gman

Ein Denkfehler in ihrer Argumentation, aber keine Sorge nicht nur bei Ihnen.
Nicht die steigenden Sozialausgaben müssen Finanziert werden, es muss ein ansteigen der Sozialausgaben verhindert werden.
Das schafft man aber nur durch Arbeitsplätze wo ein Einkommen erzielt wird, welches zum Leben, normalen Leben reicht.
Dafür wiederum muss Arbeit bezahlbar sein, sprich hergestellte Güter auch verkaufbar
Es ist unter der aktuellen Regierung schön wenn man auf sinkende Arbeitslosenzahlen verweist und auf ein ständig wachsendes BIP. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Der Anteil des produzierenden Gewerbe sank in den letzten Jahren von 24auf 21%.
Ein Großteil der Staatseinnahmen kommt aus , ich fasse mal alles andere zusammen, aus Dienstleistungen ,Verwaltungen etc. Also nur Umschichtungen.
Wie soll es also auf Dauer funktionieren?
Nebenbei finde ich dazu herzlich wenig in den Parteiprogrammen

@nie wieder spd um 15:33 Uhr

"... Und Arbeitslosigkeit und damit Mittellosigkeit gab es nicht."

Das ist der Punkt! Aber die vielen neoliberalen Gutverdiener hier dreschen natürlich immer noch auf das vergangene "Unrechtsregime" ein.
Sie wollen nicht anerkennen, wie gut - behütet, voll versorgt, sicher und sozial gestärkt - Kleinkinder damals in der DDR tatsächlich aufgewachsen sind.

15:18 von rr2015

Ich war in der DDR voll berufstätig. Unsere Tochter in Kinderkrippe und Hort.
Das hat unsere Westverwandschaft nie verstanden.
--------------------
.
dann sind sie doch glücklich - war alles im Grünen Bereich
und was kümmert sie die "Westverwandschaft" ob sie das versteht ?
ich kümmere mich doch auch nicht um das Denken im Osten damals
für mich so wenig wie für meine Frau ist das Model keine Option

und es ist doch wesentlich ob man Zufrieden ist
egal mit welchem Modell

Re : nie wieder spd !

Ein Großteil der Formulierungen treffen sicher zu, aber eben nicht alle. Grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht hier in D, sein Leben so zu gestalten, wie es gewünscht ist. Es sollte daher mehr auf diese Bedürfnisse eingegangen werden, damit möglichst viele dies können. Nur machen verschiedene Entwicklungen von etlichen Jahren dies so nicht mehr möglich, weil die Preis- und Lohnspirale auseinander driften. Vor allem in den unteren Segmenten der Löhne ist dies dann natürlich schlecht, wenn der Lohn für den normalen Unterhalt des Lebens nicht wirklich reicht, und jeder Euro dreimal umgedreht werden muss. Gerade in bestimmten Bereichen trifft dies immer mehr zu, wo zu wenig Gehalt bezahlt wird, um die Gewinne oder Renditen zu steigern, was so absolut nicht sein dürfte und sollte.
Und es ist zu beobachten, dass dies die Politik nicht wirklich ändern will, weil immer zuerst die wirtschaftliche Entwicklung steht, und nicht der Mensch, die Familie oder gar Kinder !

@ um 15:54 von epe

„Es nicht nur nicht nur um Geld verdienen, weil ein Verdiener die Familie allein nicht mehr ernähren kann. Es geht genauso um die Selbstverwirklichung der Frau in der Gesellschaft.“
Schön, daß Sie das ansprechen. Gerne hätte ich eine Statistik dazu, wievielen Menschen Selbstverwirklichung durch Arbeit gelungen ist?
An der Ladenkasse? Untertage im Bergbau?
Als Verkäufer:in im Supermarkt?
Als Verkäufer:in irgendwo?
An einem Fließband der Autoindustrie?
Das gelingt kaum noch Menschen, die mit Kindern oder im Pflegebereich arbeiten. Weil die Umstände so bescheiden sind. Weil überall weggespart wurde und wird, was gut und richtig war.
Vor allem, weil Personal weggespart wurde und wird.
Selbstverwirklichung? Vielleicht Künstler oder Schauspieler, auch wenn sie meistens sehr schlecht bezahlt werden, dafür aber das Elend von zB Kindern und Pflegebedürftigen wegen schlechter Finanzierung, nicht sehen müssen.

Ganztagsbetreuung

um 16:19 von Sisyphos3@ von epe

[,,Es geht genauso um die Selbstverwirklichung der Frau in der Gesellschaft.
Da kann man sich auch mal was von den ostdeutschen Strukturen abschauen."]
----------------

,,da bin ich recht froh von den ostdeutschen Struktur nicht beglückt worden zu sein
und was die "Selbstverwirklichung der Frau" betrifft , auch da habe ich andere Vorstellungen..."

Sagt sicher auch die Mehrheit der extrem selbstverwirklichten Männer, denen Frauen den ganzen Tag den Rücken freihalten, um sich zu verwirklichen, z. B. in Internetforen. Wenigstens ist da die Ganztagsbetreuung so geregelt wie es sein soll.

m 16:09 von nie wieder spd

jedes Jahr aufs Neue 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen stehlen.
---------------

die einen betrügen die Gesellschaft um erschlichene Leistungen
weil sie nicht arbeiten zum Funktionieren des Sozialstaat nichts beitragen wollen
die anderen enthalten der Gesellschaft Zahlungen vor,
weil sie von ihrem Erarbeiteten andere nicht wie gefordert beteiligen wollen

je nach persönlicher Prägung wertet man das jetzt unterschiedlich

@ um 16:25 von Traumfahrer

Schön, dass Sie das alles ähnlich sehen.
Und etwas ändern daran werden nur die Linken.
So, wie sie in den letzten 150 Jahren vieles verändert haben, auf das wir alle mal Stolz waren, und dass die Sozial - Neoliberal - Christlichen Koalitionen wieder zerstört haben. Zum Nachteil der Bürger, zum Nachteil der Umwelt.
Und nun wollen die einfach so weitermachen.
Links und Grün ergibt eine halbwegs soziale und umweltfreundliche Zukunft.
Mit Links meine ich nicht die SPD.

Die Diskussion geht vielfach am Kern der Dinge vorbei

1. Ganztagsbetreuung ist keine Kinderablage damit Eltern "Ruhe" haben und ja es fördert auch bei richtiger Anwendung und Organisation die Entwicklung der Kinder.
2. schon verwunderlich bei 42% Singlehaushalte, von den anderen 58% viele zwei Personenhaushalte, wie viele auf einmal mitreden aber eines vergessen...der Anteil der Kids mit Migrationshintergrund steigt von Jahr zu Jahr und für diese ist es besser in Ihrer Entwicklung länger im deutschsprachigen Umfeld zu sein um nicht schon im Grundschulalterabgehängt zu werden.
3. was ist besser zu Hause vokr Länge Weile zu "daddeln" oder unter Aufsicht kindgerechte Betreung?
4. Einige regen sich drüber auf weil es Geld kostet..in vielen asiatischen Länder ist Ganztagsschule normal , ohne Proteste.
5. ich entsinne mich, das die Mehrheit der Eltern sich beschwerten über zu viel "Hausaufgaben" weil ihr Kind nicht mehr zum Tanz, Musik Unterricht etc gehen können
Wo ist da noch ein Unterschied?

@nie wieder spd - Hilfe für Familien

14:31 von nie wieder spd:
"Da gibt es Eltern, [...], die innerhalb eines Moments alles zunichte machen, was Kinder in Betreungssituatinonen gelernt haben. Benötigen da nicht auch die Eltern dringend Betreuung?"
> Ja, definitiv! In Berlin hatte ich zwei solcher Problemfamilien in meiner Klasse.

Es ist extrem wichtig, solche Probleme frühzeitig anzugehen. Denn die Kinder von hilfebedürftigen Eltern werden wahrscheinlich selbst hilfebedürftig.

Die Sozialarbeiter der Schule und des Bezirks opfern sich für diese Familien auf und leisten eine unglaubliche Arbeit, ohne auch nur ansatzweise eine angemessene Wertschätzung oder Bezahlung zu erfahren. Aber es sind einfach zu wenige.

"Das ist aber wahrscheinlich zu teuer. Und soo wichtig sind Kinder dann doch nicht."
> Ich glaube, dass viele Politiker in Legislaturperioden denken und sich vor jeder Entscheidung fragen, ob diese Investition der Wirtschaft hilft. Die Sozialpolitik kann da nur zu kurz kommen.

16:09 von WM-Kasparov-Fan

«Ich wurde mal gefragt, ob ich mich für dieses 'Experiment' Beding.loses GE bewerben würde(?) Ich darauf: nein, wenn nicht wirklich alle es erhalten, dann will ich es auch nicht! Obwohl ich soooo unglaublich dafür bin.»

Da hätten Sie zusagen sollen. Geht bei solchen Versuchen doch erst mal darum, zu beobachten und zu bewerten, wie gut man mit BGE zurecht kommen kann, und ob das auch für mehr Menschen als nur Probanden was sein könnte.

16:23 von WM-Kasparov-Fan

Aber die vielen neoliberalen Gutverdiener hier dreschen natürlich immer noch auf das vergangene "Unrechtsregime" ein.
Sie wollen nicht anerkennen, wie gut - behütet, voll versorgt, sicher und sozial gestärkt - Kleinkinder damals in der DDR tatsächlich aufgewachsen sind.
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-
was hat das mit "eindreschen" zu tun ...
und warum betonen sie das tolle System ?
Umsonst werden die den großen Zaun nicht gehabt/gebraucht haben

So wie ich ihr Statement interpretiere,
wohl um die begeisterten Massen vom Arbeiter und
Bauernparadies fern zu halten.
Hat ja auch Jahrzehnte lang funktioniert

@Nachfragerin um 13:29

Ich bin in einer Stadt mit 30.000 Einwohner (heute über 50.000) aufgewachsen und sind als 8-jährige in die Natur losgezogen. Meine Mutter war zu Hause (Vater Alleinverdiener). Ich weiß nicht wie sie sich fühlte, aber sie war immer da, wenn ich nach Hause kam und es war immer genügent Pflaster da für die Schürfwunden.

16:33 von nie wieder spd

also Kindergeld gab es seit den 50ern - ab dem 3. Kind
in den 70 ern dann für alle Kinder
und was heißt hier zum Nachteil der Umwelt
wie ergab sich die Situation in Bitterfeld wo sie mit Zitat :
>Links und Grün ergibt eine halbwegs soziale und umweltfreundliche Zukunft.
Mit Links meine ich nicht die SPD.< doch so darauf abheben

@nie wieder spd

Sie haben ja in Vielem recht. Aber zu behaupten die wenigsten empfinden sowas wie Freude an ihrer Arbeit oder gar Selbstverwirklichung halte ich für vermessen.

@ um 16:39 von Nachfragerin

„Ich glaube, dass viele Politiker in Legislaturperioden denken und sich vor jeder Entscheidung fragen, ob diese Investition der Wirtschaft hilft. Die Sozialpolitik kann da nur zu kurz kommen.“
Ja, natürlich. Deshalb gibt es ja auch überhaupt keinen Grund, sich über eventuelle zusätzliche Betreuungsplätze zu freuen, weil die auch nur der 2. Tropfen auf den heißen Stein sind.
Die Sozialpolitik muß sich ändern, die Bildungspolitik, die Gesundheitspolitik, Rentenpolitik, die Umweltpolitik …
Es muß sich soviel ändern.
Also gibt es keinen Grund, Teilnehmer der Großen Koalition zu wählen oder FDP und AfD.
Denn die ändern nix. Die machen es nur noch schlimmer.

@WM - Kasparov Fan

Es geht hier nicht um Kleinkinder, dass ist für mich was anderes, da finde ich Fremdbetreuung problematisch. Die Behauptung alle Kleinkinder sind in der DDR wohl behütet und glücklich aufgewachsen, ist leider genauso ideologisch wie die Behauptung , dass Frauen für die Kindererziehung daheim bleiben sollen. Das ist auch kein Thema für leichte Lösungen.

@ um 16:45 von Sisyphos3

Sorry.
Mir ist nicht klar, was Sie meinen.

@DrBeyer um 12:36

Ganz ehrlich, Ihre Tochter tut mir leid. Mein Vater (gelernter Schlosser) hat mich immer miteinbezogen (meine Brüder waren keine häuslichen Typen). Wir haben eine Modelleisenbahn gebaut, ich war dabei, wenn irgendwo eine Erweiterung der Möblierung nötig war (nein nicht von dem schwedischen Hersteller mit Holz aus der rußischen Tundra).
Vieles von dem, was wir damals gemacht haben, habe ich in mein eigenes Haus mitgenommen und wird heute noch benutzt.
.
Das Schmuckstück ist eine (rein mechanische) Pendeluhr. Die Standuhr wurde zwar begonnen, aber harret noch der Fertigstellung.
.
Und die Gartenarbeit habe ich auch von ihm gelernt.

@nie wieder spd 16:27

Sie haben den Begriff "Selbstverwirklichung" falsch verstanden, weil Sie ihn zu eng auslegen.
So eng, wie Sie ihn auslegen, trifft er nicht einmal auf 95% der Musiker, Schauspieler und anderen Künstler zu, weil alle sich irgendwelchen Zwängen unterordnen müssen und auf die eine oder andere Art weisungsgebunden sind.
Sich selbst verwirklichen können nur die allerwenigsten.

Selbstverwirklichung bedeutet einfach für viele Menschen, nicht nur zu Hause zu sitzen und die Hausarbeit inkl. Kinderbetreuung zu leisten, sondern auch einfach Teil der arbeitenden und in diesem Sinne wertschöpfenden Bevölkerung zu sein. Da ist von Erfüllung im Beruf erst einmal überhaupt keine Rede.

Viele sind einfach froh, arbeiten zu dürfen, und nehmen dafür bspw. den Clinch mit dem Chef und den Kollegen in Kauf.

16:45 von Hirschauer

also meine Mutter war alleinerziehend und war beim Arbeiten

aber trotzdem war es ein tolles Gefühl,
dass wenn ich nach Hause kam, meine Großmutter als Ansprechpartnerin da war
die in ihrem Geschäft zu hause arbeitete
ebenso meine Urgroßeltern die in Rente waren

zugegeben es waren andere Zeiten
Auto hatte keiner, der Fernseher war ja schon Luxus, (3 von 44 Schüler deren Eltern hatten einen)
gar ein eigenes Zimmer, WC war im Treppenhaus und Bad bei den wenigsten vorhanden
Urlaub - von was träumt man nachts.
Wer steht denn heute noch auf die Großfamilie, empfindet das nicht als Belastung.

Wir kriegten wenigstens ab 30° Hitzefrei
wie soll das heute funktionieren, wenn da keiner zu hause ist, auf den 7 jährigen achtet

@Magic.fire um 16:37 Uhr

"2. schon verwunderlich bei 42% Singlehaushalte, von den anderen 58% viele zwei Personenhaushalte ... "

Danke für Ihren sehr guten Hinweis!

'Im Jahr 2019 gab es in Deutschland rund 41,51 Millionen Privathaushalte. . . . Personen, die allein wohnen und wirtschaften (z.B. Einzeluntermieter) als Haushalt (Privathaushalt)...' [statista] > immer mehr Singles (sehr viel Freizeit)!
Familien mit 3 oder mehr Kindern gibt es zusammengenommen mittlerweile weniger als Paare mit nur einem Kind (und damit mehr Freizeit). > Die Alterspyramide wird immer schmaler im unteren Bereich.
Warum raffen sich Leute (ab 30 bis 75 Jahren) ohne oder mit sehr wenig eigenen Kindern nicht dazu auf, (fremde) KInder allgemein zu betreuen?

@ um 16:47 von Eudialyt4

Die meisten gehen wegen dem Gehalt arbeiten und dann macht man es sich dort so schön, wie es eben geht und sorgt auch für Spaß mit den Kollegen. Ansonsten könnte man es doch kaum 40 Jahre oder noch länger aushalten. Es soll auch Leute geben, die sich ihre Arbeit schöntrinken oder andere Drogen nehmen, damit es schön dort ist. Meistens aber findet man sich mit der Situation ab.
Immerhin muss man eben 40 Jahre oder mehr damit zubringen.
Das hat aber bei den wenigsten mit Selbstverwirklichung zu tun.
Für die Selbstverwirklichung gibts Hobbys.
Oder man hat das Glück, sein Hobby zum Beruf zu machen. Das schaffen aber auch nicht viele.

16:52 von Eudialyt4

ist leider genauso ideologisch
-------------

in der DDR wurde die Arbeitskraft der Frau gebraucht ...
oder will man das in Zweifel ziehen ?
hier wie dort fand man Argumente für das eine wie das andere Gesellschaftsmodell
und das Volk fand sich damit ab bzw. arrangierte sich damit

16:55 von nie wieder spd

dass sie ihre dunkelrot getönte Brille absetzen sollten

@Eudialyt4 um 16:52 Uhr

"Es geht hier nicht um Kleinkinder"

Sondern - worum geht es (bei 0-bis-14-Jährigen)? Ich mag keine Kritik, ohne dass auch Erläuterungen oder Besserungsvorschläge vorgelegt werden.

@WM-Kasparov-Fan 16:23

"@nie wieder spd um 15:33 Uhr
>>... Und Arbeitslosigkeit und damit Mittellosigkeit gab es nicht.<<

Dafür gab es einen sehr großen Bereich verdeckter Arbeitslosigkeit, wo bspw. Ingenieure mangels sinnvoller Beschäftigung wochenlang nur Schach gespielt haben.

"Aber die vielen neoliberalen Gutverdiener hier dreschen natürlich immer noch auf das vergangene "Unrechtsregime" ein."

Was damit zusammenhängt, dass es ein Unrechtsregime (ganz ohne Anführungszeichen!) war.

"Sie wollen nicht anerkennen, wie gut - behütet, voll versorgt, sicher und sozial gestärkt - Kleinkinder damals in der DDR tatsächlich aufgewachsen sind."

Sie haben ein wichtiges Wort vergessen: indoktriniert.

Und ich denke, dass Sie sich täuschen: Die meisten neoliberalen Gutverdiener (zu denen ich vermutlich auch gehöre) wissen sehr wohl, wie gut es Kindern in der DDR ging. Ich kann mich noch daran erinnern.
Aber ich kann auch differenzieren und weiß, was Indoktrination und Eingesperrtsein bedeutet - in der DDR gelernt.

17:03 von WM-Kasparov-Fan

Warum raffen sich Leute (ab 30 bis 75 Jahren) ohne oder mit sehr wenig eigenen Kindern nicht dazu auf, (fremde) KInder allgemein zu betreuen?
--------------
-
ich bestimmt nicht,
weil ich es nicht als meine Aufgabe betrachte
soll man sich um seine Verantwortung selber bemühen wenn man Kinder in die Welt setzt

im übrigen gibt es in unserer "komplexen" Gesellschaft ganz handfeste Gründe ....
wie ist denn das versicherungsrechtlich geklärt
wenn was passiert ?

@ um 16:58 von DrBeyer

Naja, bei „Selbstverwirklichung“ sagt es ja schon das Wort. Es geht um einen selbst.
Mit „Arbeit“ in Verbindung gebracht, hieße das eben auch, dass ich entscheide, was ich arbeite, wann ich arbeite und für wen ich arbeite. Ganz unabhängig davon, ob ich dafür Geld haben will oder sogar muß. Oder ob ich mich lieber um meine Kinder kümmere.
Genau deshalb muß der Staat die Vorraussetzungen dafür schaffen. Durchbringen BGE zB.
Die gesamte Produktion muß durch Maschinen erledigt werden und was damit nicht erledigt werden kann, teilen sich alle Menschen, die dann höchstens 1 Tag pro Woche oder Monat arbeiten könnten. Und ansonsten verwirklichen sie sich ganz unabhängig selbst:)
Auch dafür brauchen wir ein viel besseres Bildungssystem.

DrBeyer @nie wieder spd 16:27

Viele sind einfach froh, arbeiten zu dürfen, und nehmen dafür bspw. den Clinch mit dem Chef und den Kollegen in Kauf.

Für viele Menschen ist gerade auch der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen und die Beschäftigung mit Themen außerhalb von Familie und Haushalt wichtig.

@Sisyphos3 um 16:42 Uhr

"Umsonst werden die den großen Zaun nicht gehabt/gebraucht haben"

Viel geholfen hat der Zaun ja nicht, wenn sehr viel gut ausgebildete Akademiker, Doktoren und Intellektuelle lieber wegen mehr Freiheit und Verdienstmöglichkeiten die Gesellschaft im Osten im Stich ließen - mit ihren Problemen. Statt zu helfen, etwas gemeinsam aufzubauen, was - so wie die Revolutionäre 1989 - die DDR von innen heraus zukunftstauglicher, demokratischer, freiheitlicher usw. gemacht hätte (ohne deutsche Einheit).

@Hirschauer 16:55

"Ganz ehrlich, Ihre Tochter tut mir leid."

Das muss sie wirklich nicht. Jedenfalls nicht aus diesem Grund.
Weder meine Exfrau noch ich sind handwerklich besonders begabt, deshalb konnten wir das unserer Tochter auch schlecht vermitteln.

"Mein Vater (gelernter Schlosser) hat mich immer miteinbezogen"

Das haben wir mit unserer Tochter auch gemacht, allerdings in unserem Metier.
Ich glaube bspw. nicht, dass Ihr Vater mit Ihnen, als Sie 2 Jahre alt waren, in "Don Giovanni" gegangen ist, weil Ihr Vater da auf der Bühne tätig war. Unsere Tochter durfte das (ok, nur bis zur Pause, aber sie war ja noch klein).

Es ist oft so, dass Kinder Interessen entwickeln, die mit der Tätigkeit der Eltern zusammenhängen.
Und wir haben durchaus versucht, unserer Tochter die Welt außerhalb der unsrigen zu zeigen.
Das Handwerkliche hat ihr übrigens voller Begeisterung ihr Opa, der ein Bastler vor dem Herrn ist, gezeigt.

@WM-Kasparov-Fan 17:07

"@Eudialyt4 um 16:52 Uhr
>>Es geht hier nicht um Kleinkinder<<

Sondern - worum geht es (bei 0-bis-14-Jährigen)? Ich mag keine Kritik, ohne dass auch Erläuterungen oder Besserungsvorschläge vorgelegt werden."

Es geht, wie man unschwer im Artikel nachlesen kann, um Grundschulkinder.

@gman um 15:35

Wer ist der "Staat"?

17:13 von nie wieder spd

teilen sich alle Menschen, die dann höchstens 1 Tag pro Woche oder Monat arbeiten könnten
-------------------

mit Arbeitswirtschaft scheinen sie sich nie beschäftigt zu haben
Wie qualifiziert ist ein Mensch wenn er 1 mal pro Monat 1 Tag arbeitet
braucht der nicht dann einen Einlernkurs ?
Wie geht das bei nem Arzt ? wenn sie den nur 1 mal im Monat aufsuchen können

Zitat : "Auch dafür brauchen wir ein viel besseres Bildungssystem."
eher Polizisten um die Schulschwänzer in die Schulen zu zwingen
und falls sie dort sind Psychotherapeuten um die zum Lernen zu bewegen

16:41 von Sisyphos3

«und warum betonen sie das tolle System [der Ex-DDR] ?
Umsonst werden die den großen Zaun nicht gehabt/gebraucht haben.»

Ganz sicher hamm'se den Zaun nicht gehabt / gebraucht, um Grundschulkinder an der Emigration zu hindern.

Es war in jedem Fall mega-belämmert nach 1990, das vorhandene System der Ex-DDR Kinderbetreung in Kindergärten / Grundschulen so überheblich einzustampfen als Gar-Nix-Könner aus der Welt Sozialistischer Kinderindoktrination. Nun isses weg, und so was neu machen, kostet vielfach mehr, als es gekostet hätte, Bestehendes zu erhalten, und in eine Gesamtdeutsche Wirklichkeit umzuwandeln.

Auch die Ex-DDR Bürger, die sonst so gut wie gar nichts an der DDR gut fanden. Die erinnern sich gerne an die Zeiten von Kinderfreizeiten und Ferienlagern. Mussten zwar alle das doofe Blaue Tuch der Jungpioniere tragen. So what …? Die bei Fähnlein Fieselschweif und echte Pfadfinder tragen auch Halstücher als Zeichen für Gemeinschaft und Gemeinsinn.

That's the story.

@Sisyphos3 um 17:12 Uhr

"im übrigen gibt es in unserer "komplexen" Gesellschaft ganz handfeste Gründe ....
wie ist denn das versicherungsrechtlich geklärt wenn was passiert ?"

Naja, wenn man sich um das eigene Leben mehr Gedanken macht, als um das fremder Kinder....
Ich würde ganz selbstverständlich immer die volle Verantwortung übernehmen und auch ohne Widerstand viele Jahre eigenen Freiheitsentzug akzeptieren, wenn den Kids etwas geschieht. Der Mensch lebt doch nicht für sich (allein)! (Selbst wenn er quasi Einsiedler ist :-)

17:16 von WM-Kasparov-Fan

das scheint das Problem zu sein

wenn die Menschen anders ticken als die Regierungen
man die zu "ihrem Glück" glaubt zwingen zu müssen
mit weltfremden Ideologien die bestenfalls bei Minderheiten ankommen

17:13 von nie wieder spd @ um 16:58 von DrBeyer

Die gesamte Produktion muß durch Maschinen erledigt werden und was damit nicht erledigt werden kann, teilen sich alle Menschen, die dann höchstens 1 Tag pro Woche oder Monat arbeiten könnten. Und ansonsten verwirklichen sie sich ganz unabhängig selbst:)
Auch dafür brauchen wir ein viel besseres Bildungssystem.

Klingt für mich nicht praktikabel. Es gibt durchaus Tätigkeiten, die ein wenig Routine und Fachkompetenz erfordern. Und von wie vielen LehrerInnen sollen SchülerInnen unterrichtet werden? Inwiefern steigert das die Qualität der Bildung? An wie viele Bezugspersonen sollen sich zu betreuende oder zu pflegende Menschen gewöhnen müssen?

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

@WM-Kasparov-Fan 17:16

"[...] wenn sehr viel gut ausgebildete Akademiker, Doktoren und Intellektuelle lieber wegen mehr Freiheit und Verdienstmöglichkeiten die Gesellschaft im Osten im Stich ließen - mit ihren Problemen. Statt zu helfen, etwas gemeinsam aufzubauen, was - so wie die Revolutionäre 1989 - die DDR von innen heraus zukunftstauglicher, demokratischer, freiheitlicher usw. gemacht hätte."

Sie sollten sich mal von Ihrer Glorifizierung der DDR-Oligarchie verabschieden. Nach mehr als 30 Jahren ist es durchaus langsam Zeit.

Das, was Sie geschrieben haben (die DDR von innen heraus etc.) war schlicht und ergreifend nicht gewünscht und wurde mit Bautzen bestraft, um es mal ein wenig pointiert auszudrücken.

Und das, was Sie da am Anfang geschrieben haben, ist bloße Diffamierung, auf die ich eigentlich nicht eingehen möchte.

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