Kommentare - US-Republikaner: Bidens Gegner nutzen Afghanistan-Chaos aus

04. September 2021 - 07:49 Uhr

In den USA schlachten die politischen Gegner von Präsident Biden den chaotischen Afghanistan-Abzug aus. Dass sie sich dabei selbst widersprechen und der Abzug an sich von den meisten Amerikanern unterstützt wird, schert sie kaum. Von Katrin Brand.

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Kommentare

Es ist kaum zu ertragen: Der

Es ist kaum zu ertragen: Der Verursacher der ganzen Tragödie, D.Trump, der den Taliban aufgrund deren windigster allgemeiner Zusagen den überhasteten Abzug versprach, versucht nun politisches Kapital daraus zu schlagen.
Nie wieder darf dieser Mann politische Entscheidungsmacht bekommen.

Gegner .....nutzen...-Chaos aus

Das gibt es doch seit es Politiker gibt.
Leider machen das auch viel Politiker und Ihre Gruppierung hier vor Ort.
Sie schüren damit bewust Sorgen und Ängste der menschen die leichtgläbig und den neuen medien mehr glauben als lebenserfahren Mensch.

Ursache ist das gerade besonders viele junge Menschen Kernsätze der Parteien übernehmen ohne über Ihren Sinn und die Wirksamkeit nachdenken.

Die massenhafte Verbreitung von falschnachrichten in den sozialen und TV Medien tun ein weiteres dazu.

Geschichtsklitterung

Nicht Biden, sondern Trump ist für die Rückkehr der Taliban verantwortlich. Er, Trump, hat den gefangenen Taliban-Führer Baradar aus der Haft befreit und ihm Zugeständnisse gemacht, insbesondere den Abzug aller Truppen und die Freilassung von Gesinnungsgenossen. Die Reps betreiben Geschichtsklitterung. Biden muss nun ausbaden, was der Vorgänger ihm eingebrockt hat, auch wenn er selbst Fehler gemacht hat.

„Republikaner widersprechen sich selbst“

Also hat es keinerlei Sinn, sich mit ihnen über die Zusammenhänge im Allgemeinen und Trumps Anteil an dem von ihm „initiierten“ bzw. provozierten Desaster im Besonderen auseinanderzusetzen. Was sollte das bringen?

Das ist nun mal so in der

Das ist nun mal so in der Politik, Fehler oder Versagen werden dem politischen Gegner zugeschrieben Erfolge der eigenen. Nehmen wir die Corona Impfung in den USA die Erfolge wurden Biden zugeschrieben obwohl die gar nicht möglich gewesen wären hätte Trump nicht sehr früh Verträge mit den Herstellern geschlossen hätte obwohl sie damals noch keine Notzulassung hatten. Umgedreht werden natürlich das Chaos beim Abzug der Truppen Biden zugeschrieben. Obwohl das Chaos immer das gleiche ist wenn die Amerikaner ein Land wieder verlassen Vietnam lässt grüßen. Also einfach politische Ränkespiele und eigentlich nicht besonders erwähnenswert.

@SinnUndVerstand - Sind Sie vergesslich?

08:01 von SinnUndVerstand:
"Es ist kaum zu ertragen: Der Verursacher der ganzen Tragödie, D.Trump [...]"

Ihr Erinnerungsvermögen enttäuscht mich: Es war George W. Bush, dem wir dieses militärische Abenteuer in Afghanistan (und einigen anderen Staaten) zu verdanken haben.

Im Artikel steht auch, dass die Mehrheit der US-Amerikaner den Abzug befürworten. Insofern war wenigstens diese eine Entscheidung Trumps richtig.

(Und dass unfähige Politiker inhaltsfreien Wahlkampf betreiben, ist leider nichts Neues.)

Am 04. September 2021 um 08:01 von SinnUndVerstand

"Es ist kaum zu ertragen: Der Verursacher der ganzen Tragödie, D.Trump, der den Taliban aufgrund deren windigster allgemeiner Zusagen den überhasteten Abzug versprach, versucht nun politisches Kapital daraus zu schlagen."

Sorry, aber den Afghanistankrieg kann man Trump, dem man viel vorwerfen kann, bestimmt nicht ankreiden. Den haben seine Vorgänger zu verantworten. Wer Terroristen unterstützt, dem wird es irgendwann auf die Füße fallen.

@werner1955 - alte Männer

08:07 von werner1955:
"Ursache ist das gerade besonders viele junge Menschen Kernsätze der Parteien übernehmen ohne über Ihren Sinn und die Wirksamkeit nachdenken."

Diese "Kernsätze der Parteien" stammen von alten Menschen, die sich lieber an die Vergangenheit zurückerinnern, als über eine Zukunft nachzudenken, die sie selbst nicht mehr erleben werden.

08:15 von Nettie

"Also hat es keinerlei Sinn, sich mit ihnen über die Zusammenhänge im Allgemeinen und Trumps Anteil an dem von ihm „initiierten“ bzw. provozierten Desaster im Besonderen auseinanderzusetzen. Was sollte das bringen?"

Hello, Nettie
Es gibt Republicans, die sind anti-Trump.
Mein Nachbar Ricky ist ein McCain Republican und ich kann diskutieren mit ihm ueber politics, kein Problem. Meine liberale Ansichten sind fuer ihn zu weich, aber ein Punkt ist fuer uns beide kein Thema: Trump und seine enablers and supporters. Das ist sogar fuer Ricky nicht zu verstehen.

08:07 von werner1955

"Leider machen das auch viel Politiker und Ihre Gruppierung hier vor Ort."

Na klar!

Und nun Butter bei de Fische, bitte:

CDU/CSU AfD sind ganz vorne dabei, wenn es ums Ausschlachten des Verhaltens anderer geht - mit Luegen, Verdrehungen, geschickten Verschweigen und platten Fakes. FDP auch, wenns sein muss, aber die bleiben bei ihrer Agenda. SPD? Nicht wirklich, da gibts oft noch Anstand, aber wenn, dann liegt dem Verwirrtheit mit Zufalltreffern zugrunde. Und alles andere im linken Spektrum? Die sind wesentlich intellegenter, die brauchen nur die Wahrheiten anzugrasen, die Politik der "Etablierten" ist gerazu ein Paradies an Zielen. Da wird dann mit Zynismus punktgenau getroffen.

Biden’s „War-End Messaging“ adressiert sehr offensiv …

den Abzug der U.S. Truppen als eine notwendige und komplexe militärisch-logistische Operation, für die es keine Alternativen gab. Wie sieht das die U.S. Öffentlichkeit?

  • In der Sache notwendig, in der Ausführung kritisch ...
  • bis unzureichend. Die PEW Umfrage gibt das differenzierte Meinungsbild wieder, wie die U.S. Amerikaner das beurteilen:
    • 26 % excellent/good job
    • 29 % fair job
    • 42 % poor job
    Jenseits des verständlichen medialen Aufregers haben die U.S. Amerikaner also eine differenzierte Wahrnehmung über den Abzug.

  • Biden lässt Trump nicht aus der Verantwortung ...
  • indem er auf die Unwägbarkeiten des von Pompeo verhandelten Abkommens verweist. Aus seiner Sicht wäre die Abzugsphase immer kritisch geworden, nachdem sie begonnen hat. Dieser Aussage können – wie oben sichtbar – mehr folgen, als es den Anschein hat. Die operative Ausführung gehört natürlich zu seiner Amtsführung.

    @Adeo60 - Welche Alternative hätte Biden gehabt?

    08:12 von Adeo60:
    "Biden muss nun ausbaden, was der Vorgänger ihm eingebrockt hat, [...]"
    > Genau genommen war es sein Vor-Vor-Vorgänger.

    "[...] auch wenn er selbst Fehler gemacht hat."
    > Welcher Fehler soll das sein? Die US-Amerikaner befürworten den Abzug und weitere Jahrzehnte NATO-Einsatz hätten die Sache auch nicht besser gemacht.

    Was in Afghanistan passiert, war unvermeidlich.

    08:25 von Nachfragerin Wenn

    08:25 von Nachfragerin

    Wenn Sie schon mit " dem Erinnerungsvermögen " anfangen :
    die Ausgangslage waren ja wohl die Terroranschläge von 9/11 ! Und damit Osama Bin Laden und seinem Gefolge anzulasten. Und wo waren die bzw. haben die Unterschlupf gefunden ?

    Es hat auch niemand behauptet, das die Entscheidung an sich falsch war, aber was
    " Supermann " da aushandeln ließ und Joe Biden dann " ausbaden " musste war nicht ok.

    @Nachfragerin,08:25

    Trump hat die Taliban, wie auch den nordkoreanischen Diktator Kim, hofiert und beide auf die Weltbühne gehoben. Das alles letztlich nur aus Eigennutz, um doch noch den Friedensnobelpreis zu erhalten. Das können Sie doch auch in der Rückschau nicht als ein Verdienst von Trump werten. Hinzu kommt, dass Gesinnungsgenossen der Taliban auf freien Fuß kamen. Bush hat unter dem Eindruck von 0911 gehandelt. Terroristenausbildung in Afghanistan konnte und wollte er nicht länger zulassen.

    08:07 von werner1955

    "Ursache ist das gerade besonders viele junge Menschen Kernsätze der Parteien übernehmen ohne über Ihren Sinn und die Wirksamkeit nachdenken. "

    Junge gebildete Menschen haben entschieden die Wahl 2020.
    GOP Waehler sind meistens alte Menschen. Sorry, aber diese facts widersprechen ihrer Aussage !!!

    08:38 von .tinchen Hallo

    08:38 von .tinchen

    Hallo tinchen,
    schön zu lesen, das es auch noch vernünftige Amerikaner gibt.
    Leider befürchte ich, die Anhänger werden jetzt wieder mehr, weil sie den Lügen der GOP glauben.
    Ihnen und Ihren Lieben alles Gute.

    USA gibt den Takt an

    Trump und Biden bauen auf ein Amerika der Stärke. Amerika an erster Stelle, dann die übrige Welt, wohl wissend, dass ihre wirtschaftliche und militärische Stärke, den anderen Ländern wenig Spielraum lassen.
    Wo hat denn die USA mit Waffengewalt Frieden geschaffen?
    Das Fiasko in Afghanistan wird von Biden als Sieg verkauft. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis Deutschland in die gleiche Trompete bläst.
    Die USA ticken doch nicht im Gleichklang mit der Nato. Sie verfolgen einzig und allein ihren wirtschaftlichen und militärischen Interessen. Partner werden in Entscheidungen nicht gleichberechtigt einbezogen. Wir, Deutschland, die Nato spielen dabei nur eine Nebenrolle, das war in Afghanistan so und ist bei anderen Konfliktherden ebenso.
    Die Menschen werden von den Regierenden ganz bewusst mit Falschmeldungen und Lügenmärchen manipuliert. Es wäre die Aufgabe der Medien gewesen, die Menschen aufzuklären. Haben sie das in den 20 Jahren Afghanistan-Hilfe gemacht?

    Am 04. September 2021 um 08:01 von SinnUndVerstand

    Es ist kaum zu ertragen: Der Verursacher der ganzen Tragödie, D.Trump, der den Taliban aufgrund deren windigster allgemeiner Zusagen den überhasteten Abzug versprach, versucht nun politisches Kapital daraus zu schlagen.
    Nie wieder darf dieser Mann politische Entscheidungsmacht bekommen.
    #
    #
    Überhasteten Abzug??
    Der Termin war auch Herrn Biden und den anderen Nato Länder schon lange bekannt. Herr Biden hat sogar diesen Termin nochmals einseitig verlängert.
    Welche Erklärung haben Sie, das die US Arme es in 9 Monaten nicht geschafft hat alle Flugzeuge und Hubschrauber aus dem Land zu fliegen?
    Für die Fehleinschätzung von Biden und der Nato kann Trump nichts.
    Ihre Vorwürfe sind haltlos, da Biden bis kurz vor Ablauf des Datums nichts angeordnet hat.

    Schlichtheit der Scheinargumente verfängt ... wie immer

    Man konnte es ja in den Tagen der Evakuierungsflüge verfolgen. Die Unseriösität, ja Schäbigkeit rechtsnationalistischer Lautsprecher kennt keine Grenzen hin nach "ganz untere Schublade".

    Ungeachtet der Tatsache, dass Abzug politisch-militär. längst geboten war oder die Versäumnisse aller (!) Regierungen (der militärisch dort vertretenenen Westallierten) in Sachen Ortskräfte kritikwürdig sind, was daraufhin skrupellos, hetzerisch von Ganzrechtsaußen bei US ReTrumplicans o. hierzulande sofort daraus gemacht wurde, zeigt auf, welche Strategien und Ziele dieses in großen Teilen demokratiefeindliche Lager verfolgt.

    Mittels Falschbehauptungen, Desinformation in (a)sozialen Medien Hysterie, Angst verbreiten, Menschen wie die Ortskräfte pauschal zu verdächtigen, ausgerechnet die, die viele Leben auch dt. Soldaten faktisch bei deren Einsatz geschützt haben.

    Ziel stets: komplexe Sachverhalte bewusst verzerren, um konstruierte Rechtsaußen-Narrative zu etablieren.

    Foren-Kodex nur Alibi?

    Wer politische Verantwortung ernst nimmt, denkt an die Menschen

    und darüber nach, wie man ihnen in der derzeitigen Notlage am besten helfen kann, um die im Interesse aller zu entspannen

    Und so die sich derzeit überall immer weiter verschärfenden aus politischen Gründen provozierten humanitären „Notstände“ beenden zu können. Schon damit die aus „wirtschaftlichen“ Gründen provozierten - Erderwärmung, Umweltzerstörung, Artensterben - endlich gemeinsam angegangen werden können.

    Und nicht darüber, wen er am besten vor sich hertreiben kann, um seine privaten Interessen zu „bedienen“ („Die Republikaner haben genügend Stoff, um Joe Biden in den nächsten Monaten vor sich her zu treiben“).

    08:22, heribix

    >>Nehmen wir die Corona Impfung in den USA die Erfolge wurden Biden zugeschrieben obwohl die gar nicht möglich gewesen wären hätte Trump nicht sehr früh Verträge mit den Herstellern geschlossen hätte obwohl sie damals noch keine Notzulassung hatten.<<

    Warum agitieren dann Trump und seine Republikaner ausdauernd gegen die Impfung?

    Selbst das Impfen findet in den USA ja entlang der Parteigrenzen statt. Die meisten Trumpanhänger sind ungeimpft.

    Am 04. September 2021 um 08:12 von Adeo60

    "Nicht Biden, sondern Trump ist für die Rückkehr der Taliban verantwortlich. Er, Trump, hat den gefangenen Taliban-Führer Baradar aus der Haft befreit und ihm Zugeständnisse gemacht, insbesondere den Abzug aller Truppen und die Freilassung von Gesinnungsgenossen. "

    Das hat D. Trump verhandelt, aber Biden hat es nicht geändert. D. Trump ist als Präsident aus dem Pariser Abkommen ausgetreten, hat den Iran Deal aufgekündigt... Paris hat Biden geändert, Afghanistan und Iran nicht.
    Also, den schwarzen Peter nur auf D. Trump zu schieben ist ein wenig billig.

    08:25, Nachfragerin

    >>@SinnUndVerstand - Sind Sie vergesslich?
    08:01 von SinnUndVerstand:
    "Es ist kaum zu ertragen: Der Verursacher der ganzen Tragödie, D.Trump [...]"

    Ihr Erinnerungsvermögen enttäuscht mich: Es war George W. Bush, dem wir dieses militärische Abenteuer in Afghanistan (und einigen anderen Staaten) zu verdanken haben.<<

    Nein, es war Zbigniew Brzezinski. Ohne die von ihm maßgeblich inspirierte „Operation Cyclone“ gäbe es die Taliban nämlich gar nicht. Brzezinski war natürlich Demokrat, oder, wie Sie immer gern schrieben, „Demokrat“.

    Aber eigentlich ist Breschnew schuld.

    >>Im Artikel steht auch, dass die Mehrheit der US-Amerikaner den Abzug befürworten. Insofern war wenigstens diese eine Entscheidung Trumps richtig.<<

    Die Amerikaner sind seit langem kriegsmüde.

    >>(Und dass unfähige Politiker inhaltsfreien Wahlkampf betreiben, ist leider nichts Neues.)<<

    Bei uns ist Wahlkampf, in den USA eigentlich nicht. Die Midterms finden erst nächstes Jahr im Herbst statt.

    Biden hätte einen Rückzieher machen müssen

    Und zwar nicht aus Afghanistan sondern von dem Abkommen mit den Taliban, das die niemals eingehalten haben. Wenn schon Rückzug, dann hätte Biden es auf jeden Fall neu verhandeln müssen.
    ---
    Das Trump-Abkommen hat die verbindliche Absicherung des Rückzugs sträflich vernachlässigt. Niemals hätte den Taliban erlaubt werden dürfen, in Kabul einzurücken, solange auch nur noch ein Amerikaner, Soldat oder Zivilist, in Afghanistan ist. Das hätten amerikanische Truppen auch verhindern können.
    ---
    Die Fehler im Abkommen gehen auf Trump, aber das Chaos beim Abzug hätte Biden verhindern müssen. Sie haben es beide vergeigt. Aus meiner Sicht besteht der Kardinalfehler Biden’s aber darin, diesen Rückzug überhaupt anzutreten.

    Biden's Kalamitäten gehen auf den falschen Abzug zurück

    Dieser Abzug macht die USA und die Welt nicht sicherer sondern bringt mehr Terrorismusgefahren als jemals zuvor.
    Der Einsatz der internationalen Streitkräfte hätte gestrafft und auf einen Kern konzentriert werden können. Das hätte gereicht, um der afghanischen Armee die Kontrolle über die Gebiete Afghanisatans zu lassen, in der die Bevölkerungsmehrheit lebt.
    ---
    Wie General a. D. David Petraeus, Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Afghanistan vor wenigen Tagen gesagt hat:

    "Weiterhin moderate Streitkräfte, die vor allem viele Drohnen und Luftwaffe vorhalten. Man muss dranbleiben."
    ---
    Das wäre die wirksamste und langfristig kostengünstigere Lösung gewesen im Vergleich zu dem, was die Welt jetzt erwartet. Beide Parteien in Washington haben ihren Anteil an diesen Fehlern. Biden hat ihn als Präsident.

    Ergebnis der unabhängigen US-Medien

    """Nun heißt es, einige könnten sich unter die Flüchtenden gemischt haben. Eine Sorge, die von prominenten Moderatoren bei Fox News geschürt wird."""

    Geschürt oder doch eher thematisiert? Also wie es hieß als z.B CNN die Stimmung gegen Trump schürte, oder je nach Standpunkt: Trumps Fehlleistungen thematisierte.

    Aufgrund des demokratischen Staatsaufbaus, ist die 4. Gewalt in den USA von der Staatsmacht unabhängig. So kommt es, dass nicht nur rechte Regierungen mit scharfer Kritik rechnen müssen.

    @.tinchen, 08:38

    „Es gibt Republicans, die sind anti-Trump.
    Mein Nachbar Ricky ist ein McCain Republican und ich kann diskutieren mit ihm ueber politics, kein Problem.“

    Danke für diesen Hoffnung machenden Hinweis. Denn man nicht mehr vernünftig miteinander reden kann, sondern sich nur noch bekämpft, wäre die eigentlich verloren.

    „Meine liberale Ansichten sind fuer ihn zu weich, aber ein Punkt ist fuer uns beide kein Thema: Trump und seine enablers and supporters. Das ist sogar fuer Ricky nicht zu verstehen“

    Was für mich dann allerdings nicht zu verstehen ist, ist, warum er dann trotzdem Trumps Unterstützer (enablers and supporters) wählt und damit dessen desaströse Politik erst möglich macht. Das Problem liegt m.E. in einem Politiksystem, das noch auf feudalistischen Prinzipien beruht, in dem die Entscheidungungsgewalt auf einige wenige „übertragen“ wird und das dem Einzelnen viel zu wenige Optionen lässt. Bei den technischen Möglichkeiten des IT-Zeitalters nicht nur obsolet, sondern verhängnisvoll.

    08:43, Adeo60

    >>Bush hat unter dem Eindruck von 0911 gehandelt. Terroristenausbildung in Afghanistan konnte und wollte er nicht länger zulassen.<<

    Bin Laden hatte im Namen von Al Kaida den USA den Krieg erklärt, und Bush hatte diese Kriegserklärung angenommen.

    Damit bestimmte Bin Laden die weltpolitische Agenda der USA. Es muss sich toll für ihn angefühlt haben, so mächtig zu sein.

    08:07 von werner1955

    Ursache ist das gerade besonders viele junge Menschen Kernsätze der Parteien übernehmen ohne über Ihren Sinn und die Wirksamkeit nachdenken.

    Die massenhafte Verbreitung von falschnachrichten in den sozialen und TV Medien tun ein weiteres dazu.
    #
    Woher sollen denn die jungen Leute wissen was richtig oder falsch ist was ihnen die alten Leute erzählen?
    Ich selber habe mit 21 Jahren einmal die NPD gewählt weil die versprochen haben die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zu vollziehen.Das war 1966.So naiv war ich als junger politisch unerfahrener Mensch.

    @das ding, 08:39 Uhr

    "CDU/CSU AfD sind ganz vorne dabei, wenn es ums Ausschlachten des Verhaltens anderer geht - mit Luegen, Verdrehungen, geschickten Verschweigen und platten Fakes".

    Sorry, aber Sie stellen CDU/CSU und die AFD tatsächlich auf eine Stufe, wenn es um Lügen, verdrehungen, Fake-News u.a. geht...? Ihnen ist aber schon bewusst, dass Sie damit diejenigen verharmlosen und salonfähig machen, die sich diese Art des Umgangs und der politischen Auseinandersetzung tatsächlich auf die Fahnen geschrieben haben.
    Mir fehlen die Worte.

    Am 04. September 2021 um 08:07 von werner1955

    Das gibt es doch seit es Politiker gibt.
    Leider machen das auch viel Politiker und Ihre Gruppierung hier vor Ort.
    Sie schüren damit bewust Sorgen und Ängste der menschen die leichtgläbig und den neuen medien mehr glauben als lebenserfahren Mensch.

    Ursache ist das gerade besonders viele junge Menschen Kernsätze der Parteien übernehmen ohne über Ihren Sinn und die Wirksamkeit nachdenken.

    Die massenhafte Verbreitung von falschnachrichten in den sozialen und TV Medien tun ein weiteres dazu.
    ___
    Nämlich ? z. B. ?

    8:07 werner1955

    Wenn man Ihren heutigen, im ersten Moment vernünftig klingenden Kommentar so liest, muss man zum Schluss kommen, auch hinter Ihrer Forenidentität verbirgt sich jemand anders.

    Beweis: Seit Wochen streuen Sie zum Afghanistan-Konflikt Falschbehauptungen.

    Nur ein Beispiel: Wiederholt behaupten Sie in diesem Forum der Afghanistan-Einsatz war ein "rot-grünes Projekt 2001"

    Fakt: Afghanistan war ein NATO-Bündnisfall und keine Einzelentscheidung v. Schröder/Fischer.

    2002/03 Irak dagegen haben Schröder/Fischer Deutschland dort rausgehalten, weil Irak ein auf von rechten US-Neocons fabrizierten "Belegen" basierendes Lügengebäude (Saddem MWD etc) war.

    Bildung, sich-schlau-machen bei seriösen Quellen gelingt ganz bestimmt nicht (!) dort, wo Ihre Klientel (AfD, Verschwörungsideologen etc) sich (ein-)"bildet" "Informationen" abzuholen.

    Aufrechte, charakterstarke Demokraten gehen nicht auf die Youtube-Jebsen-Uni & schreiben sich auch nicht bei der PI-News/Tichy/Kubitschek-Klippschule ein.

    Die Umfragen haben eine Kehrseite

    Wenn 54 % der amerikanischen Bürger den Abzug der eigenen Truppen befürworten, dann heißt es im Umkehrschluss, dass die anderen 46 % ihn ablehnen oder zumindest nicht befürworten. So eindeutig, wie das immer hingestellt wird, ist der Abzugswunsch nicht.
    -
    Wenn Biden sich darauf beruft, beim Rückzug im Sinne einer Mehrheit zu handeln, dann kann er sich nicht darauf verlassen, dass diese überwältigend ist. Weder für die Art noch für den Abzug überhaupt.
    -
    In einer weiteren Umfrage von ABC wird aufgeführt, wie die einzelnen Parteianhänger grundsätzlich zu dem Abzug stehen. Dabei stellt sich heraus, dass 5 % der Demokraten, 21% der Unabhängigen und 23 % der Republikaner GEGEN den Rückzug ihrer Truppen sind.
    -
    Hätten sich die Parteiführer und insbesondere die der Republikaner hier entsprechend eingesetzt und für die Petraeus-Lösung geworben, wäre die öffentliche Meinung durchaus zu überzeugen gewesen, dass nur ein stabil gehaltenes Afghanistan ihren Sicherheitsinteressen am besten dient.

    @sonnenbogen, 09:05 Uhr

    Trump hat in Afghanistan Fakten geschaffen. Daran konnte Trump nichts mehr ändern, da die Amerikaner selbstverständlich kriegsmüde sind und die Heimkehr ihrer US-Boys erwarteten. Das Paris-Abkommen zu reaktivieren war für Trump einfach. Die Mehrheit der Amerikaner dürften dies begrüßt haben und die USA waren und sind damit in Sachen Klimaschutz nicht länger isoliert. Bei Trump kommt, wie erwähnt, erschwerend hinzu, dass er den Taliban eine öffentliche Plattform geboten und inhaftierte Terroristen freigelassen hat. Das Ganze noch dazu ohne Abstimmung mit den NATO-Partnern, wahrscheinlich hatte er nicht einmal seine eigenen Berater kontaktiert. Ein außenpolitisches Desaster.

    um 08:01 von SinnUndVerstand

    "Der Verursacher der ganzen Tragödie, D.Trump, der den Taliban aufgrund deren windigster allgemeiner Zusagen den überhasteten Abzug versprach, versucht nun politisches Kapital daraus zu schlagen."

    Wir wissen nicht, wie und ob Trump diesen Abzug vollzogen hätte. Darauf konnten sich nicht eimal die Taliban verlassen. Das alles mag dahingestellt sein.

    Die Frage ist, weshalb Biden sich genötigt sah, dieses Versprechen einzulösen. Das zu erwartende Chaos, der gravierende Glaubwürdigkeitsverlust, die wahrscheinliche Zunahme des internationalen Terrors, das alles musste ihm bewußt sein.

    War da nicht Zeit für eine Bestandsaufnahm? Bestand wirklich nicht die Möglichkeit, bei Korektur von Fehlern das Erreichte zu sichern?
    War es nur die Schwäche Bidens, die ihn zu dieser Entscheidung geführt hat?

    Trumps Verhalten kann einen nun wirklich nicht wundern.

    09:05, sonnenbogen @08:12 von Adeo60

    >>"Nicht Biden, sondern Trump ist für die Rückkehr der Taliban verantwortlich. Er, Trump, hat den gefangenen Taliban-Führer Baradar aus der Haft befreit und ihm Zugeständnisse gemacht, insbesondere den Abzug aller Truppen und die Freilassung von Gesinnungsgenossen. "

    Das hat D. Trump verhandelt, aber Biden hat es nicht geändert. D. Trump ist als Präsident aus dem Pariser Abkommen ausgetreten, hat den Iran Deal aufgekündigt... Paris hat Biden geändert, Afghanistan und Iran nicht.
    Also, den schwarzen Peter nur auf D. Trump zu schieben ist ein wenig billig.<<

    Der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen war folgenlos und konnte deswegen ebenso folgenlos mit einem Federstrich rückgängig gemacht werden.

    Die Aufkündigung des Vertrages mit dem Iran hingegen war alles andere als folgenlos. Die reaktionären Kräfte dort wurden gestärkt.

    Und auch Trumps Kapitulationsvertrag mit den Taliban hat Tatsachen geschaffen, die nicht wieder aus der Welt zu schaffen sind.

    Am 04. September 2021 um 08:39 von das ding

    "Leider machen das auch viel Politiker und Ihre Gruppierung hier vor Ort."

    Na klar!

    Und nun Butter bei de Fische, bitte:

    CDU/CSU AfD sind ganz vorne dabei, wenn es ums Ausschlachten des Verhaltens anderer geht - mit Luegen, Verdrehungen, geschickten Verschweigen und platten Fakes. FDP auch, wenns sein muss, aber die bleiben bei ihrer Agenda. SPD? Nicht wirklich, da gibts oft noch Anstand, aber wenn, dann liegt dem Verwirrtheit mit Zufalltreffern zugrunde. Und alles andere im linken Spektrum? Die sind wesentlich intellegenter, die brauchen nur die Wahrheiten anzugrasen, die Politik der "Etablierten" ist gerazu ein Paradies an Zielen. Da wird dann mit Zynismus punktgenau getroffen.
    ___
    Na klar ! Allerdings hängt der Glaube an die Wahrhaftigkeit bzw. deren Negierung beinah ausschliesslich von der eigenen Preferenz ab.
    Sie sind das beste aller Beispiele !

    @fathaland slim, 09:32

    Volle Zustimmung. Und auch für die Tailban musste es ein Geschenk des Himmels gewesen sein, als Trump auf Augenhöhe mit Ihnen verhandelte, gefangene Gesinnungsgenossen freiließ und zudem den Abzug aller Truppen aus Afghanistan versprach. Der Mann, der sich stets seiner "Deals" rühmte, hatte Positionen des Westens leichtfertig aufgegeben - das Ganze noch dazu ohne erkennbare Gegenleistung. Ähnlich sein Umgang mit Kim. Auch dieser wusste die Anbiederung Trumps zu nutzen.

    Keine Kritik, sondern Doppelmoral

    Die Warnung der Trump-geneigten Kabelsender wie FOX vor den flüchtenden Ortskräften ist Doppelmoral.

    Einerseits führte Trump die Freilassung von 5.000 Kämpfern der Taliban und der kriminellen Terrornetzwerke aus den Gefängnissen herbei. Andererseits warnen jetzt diejenigen, die das zu Trump-Zeiten beklatscht haben davor, es könnten sich davon welche unter den Evakuierten befinden.

    09:32 von Adeo60

    "Sorry, aber Sie stellen CDU/CSU und die AFD tatsächlich auf eine Stufe, wenn es um Lügen, verdrehungen, Fake-News u.a. geht...?"

    Ja, tue ich. Leben Sie damit oder ignorieren Sie es. Haben Sie die Schlammschlachten gegen z.B. Joschka Fischer vergessen?

    09:32, schiebaer45

    >>Woher sollen denn die jungen Leute wissen was richtig oder falsch ist was ihnen die alten Leute erzählen?
    Ich selber habe mit 21 Jahren einmal die NPD gewählt weil die versprochen haben die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zu vollziehen.Das war 1966.So naiv war ich als junger politisch unerfahrener Mensch.<<

    Und hätte ich 1969 schon wählen dürfen, ich hätte auch die NPD gewählt. Aus Mitleid, weil die anderen Parteien so gemein zu ihr waren. Wie Adolf von Thadden, der damalige Vorsitzende, in seinen Fernsehwahlkampfspots immer wieder tränenreich darlegte. Der arme alte Mann tat mir leid.

    Ich wusste damals noch nicht, daß das Zelebrieren der Opferrolle eine Spezialität der Rechten ist.

    Egal unter wem von den beiden

    Egal unter wem von den beiden (Trump oder Biden) der Abzug von statten gegangen wäre - das Chaos z.B. am Flughafen war schon nach Abschluss mit den Verhandlungen mit den Taliban vorprogrammiert.
    Um das zu Vermeiden hätten die USA etwas tun müss was sie noch nie in ihrer Geschichte getan haben -> ihre örtlichen Unterstützer (die sie oft im grossen Stil angeworben hatten) zu evakuieren.
    Die haben sie immer "sitzen gelassen" - da war schon bei der Planung "da oder dort einzumarschieren" nie angedacht im Falle eines Abzuges (ohne gesiegt zu haben) die mit ihren potentiel kooperierenden Menschen mitzunehmen.
    Ich empfehle mal dazu die 9-teilige TV-Doku über den Vietnamkrieg -> CIA-Operation in Laos.
    Im Falle Afghanistans wären das mindesten 500.000 Meschen gewesen - das kann man innenpolitisch nicht von heute auf Morgen verkaufen wenn man Richtung Grenze zu Mexiko schaut...
    ..weil es u.a. keine gesellschafte Bereitschaft zu solchen Helfer-Ansiedlungen bei sich selbst gibt!

    um 08:54 von realitychecker

    Ihre Argumentation geht an der Kardinalfrage vorbei:
    War es wirklich richtig unter Mißachtung aller Versprechungen und Teilerfolge, die "Zusagen" Tumps an einen wohl durchaus terrorbereiten Alkaidavertreter einzuhalten.

    Am 04. September 2021 um 08:51 von NeNeNe

    Die USA ticken doch nicht im Gleichklang mit der Nato. Sie verfolgen einzig und allein ihren wirtschaftlichen und militärischen Interessen. Partner werden in Entscheidungen nicht gleichberechtigt einbezogen.
    __
    Nicht dass ich das Verhalten der USA immer wohlwollend betrachte ABER, die USA zahlt für den ganz überwiegenden Etat der NATO. Da ist es ganz selbstverständlich, dass sie auch am ehesten bestimmen, wo es langgeht.
    Ist doch bei jeder Beteiligungsgesellschaft genauso. Je höher mein Anteil, desto grösser mein Einfluss. Bis jetzt hat sich Europa (mit Ausnahme vllt von FRA ) damit aber so weit wie möglich zurück gehalten.
    Das ist ja auch soweit ok, nur darf man sich dann nicht über zuwenig Einfluss beklagen.
    Und wie man jetzt wieder eindrucksvoll sah, ohne die USA geht da garnichts. Zumindest nicht strategisch.

    Republikaner widersprechen sich selbst ? Offensichtlich

    Wie die Korrespondentin ausführt:

    'Was Trump anders gemacht hätte, weiß niemand. Er und die meisten Republikaner haben sich allerdings in den vergangenen Wochen sichtbar verbogen. Erst konnte es ihnen nicht schnell genug gehen, Trump hatte seinen kompletten Truppenabzug bis zum 1. Mai angekündigt. Und als Biden den Termin Richtung September verschob, wurde ihm das als Schwäche ausgelegt. Nun aber heißt es, die Amerikaner seien überstürzt abgezogen.'

    Das macht die Crux dieser Afghanistan-Politik von Trump und seinen republikanischen Gefolgsleuten deutlich. Sie ist nicht geradlinig sondern super-opportunistisch.

    Streit über die Sache, nicht Personen

    Bevor über Personen gestritten wird, muß über die Sache gestritten werden.

    1. Darüber, ob es die richtige Reaktion auf einen Terroranschlag ist, ein anderes, souveränes Land anzugreifen, sollte zumindest nachgedacht werden.
    2. Den USA ging es von Anfang an nicht um "nation- building", sondern darum, den "Schuldigen von 9/11" zu töten und das war Osama. Dafür wurden "boots on the ground" eingesetzt. Darüber, daß es weltweit und in vielen Staaten der Erde radikale, terrorbereite Islamisten gibt, waren die USA sehr wohl informiert. Es bleibt die Frage, ob die Tötung einer Person aus Rache Tausende Tote rechtfertigt und auch den Einsatz von Billiarden Dollar.
    3. Der schnellstmögliche Abzug war richtig. Die überwiegende Mehrheit der Afghanen lehnte die Besatzung ab, wollte weiter leben wie die Vorväter.
    Trump und Biden haben also grundsätzlich Recht.
    4. Biden hätte jederzeit den Abzug stoppen können oder längere Fristen vereinbaren. Für die Umsetzung ist er verantwortlich, nicht Trump.

    @werner1955, 08:07

    Ich kann nicht feststellen, dass "massenhaft Falschmeldungen verbreitet" würden. Im Gegenteil. Die Medien berichten überwiegend kompetent und ausgewogen. Dabei müssen Sie natürlich zwischen Kommentar und Meldung unterscheiden. Natürlich ist schon die Auswahl und Breite der Themen subjektiv beeinflusst. Aber im Stile von Trump das Credo von Fakenews in die Welt zu setzen, ist dann doch ziemlich realitätsfremd. Und was die Sorgen und Ängst der Menschen, insbesondere in Sachen Klimawandel und Corona betrifft, so hat uns die Vergangenheit gezeigt, wie berechtigt diese sind. Gut, dass die Politik sich dieser Sorgen angenommen und gehandelt hat. Was den Klimaschutz angeht, so bleibt noch vieles zu tun, auch auf internationaler Ebene. Aber diejenigen, die uns einreden wollen, es gebe die Probleme nicht, streuen uns Sand in die Augen.

    @08:25 von Nachfragerin

    Mein Erinnerungsvermögen ist intakt: Hier geht es darum, dass Trump einen völlig überhasteten und auf windigen Zusagen basierenden Abzug initiierte und Biden, der diesen Abzug zumindest nach hinten verschoben hat, für das politische Desaster verantwortlich machen will.
    Ihre Relativierung, was unfähige Politiker allgemein so treiben, verstehe ich nicht so recht; aber ich stimme Ihnen zu, dass die Unfähigkeit Trumps eklatant war und ist. Die amerikanische Gesellschaft wird die Folgen noch einige Zeit zu spüren bekommen.

    @ich1961 Zitat: "Wenn Sie

    @ich1961
    Zitat:
    "Wenn Sie schon mit " dem Erinnerungsvermögen " anfangen :
    die Ausgangslage waren ja wohl die Terroranschläge von 9/11 ! Und damit Osama Bin Laden und seinem Gefolge anzulasten. Und wo waren die bzw. haben die Unterschlupf gefunden ?"

    Dann wollen wir uns aber auch mal vollständig erinnern - siehe dazu auch die TV-Doku "Afghanistan - unser verwundetes Land"
    -> die Taliban haben UNMITTELBAR dem nach dem 11.9.2001 der US-Regierung über die CIA mitteilen lassen - das BinLaden kein "Schutz als Gast" mehr geniesst - er also zu haben ist.
    Das war aber kein Freibrief mit 100.000 Soldaten eine Invasion zu starten!
    Selbstverständlich war es nicht Aufgabe der Taliban BinLaden zu fangen und auszuliefern.
    Selbst wenn sie das gemacht hätten - der inzwischen bewusst von der US-Regierung nochgepuschte Rachedurst der US-Bevölkerung hätte das damals NICHT gereicht.
    Da musste eine ganz grosse Inszenierung her - wohl auch vom eigenen Versagen (Anschlagshinweise gab es!) abzulenken!

    09:25 von État DE gauche aka AfD-Propaganda-Vielfachforennamen

    Auch dieser Versuch Ihre demokratiefeindliche Forenagitation gegen Deutschlands vielfältige Medienlandschaft aufzuwärmen in Sachen ÖR-Sender schlägt fehl (bei aller notwendigen
    Kritik an der Verflachung unter dem Druck noch kruder operierender rechter Privatmedien (Springer etc).

    Hiesige ÖR-Medien bilden ein weites demokratisches Meinungsspektrum ab. Das reicht von linkssozialdemokratisch (Die Linke) bis gemäßigt konservativ/rechte Mitte (Union).

    Sie machen stets den anmaßendn Fehler Ihre verzerrte Weltsicht eines, nach eig. Aussagen hier im Forum überzeugten IB'lers zum allgemeingültigen Maßstab der Politik erklären zu wollen.

    Rechtsextreme, zu Recht vom VS ins Auge genommene Positionen haben keinen Anspruch gleichbehandelt zu werden in den seriösen Medien.

    Im Übrigen hat die tagesschau bereits über den Versuch von wenigen Gefährdern berichtet, die versucht haben bei der Afgh.-Evakuierung illegal einzuteilen.

    Sie sind somit faktisch widerlegt. Wieder mal.

    @tinchen. um 08:46 / werner1955

    ###Am 04. September 2021 um 08:46 von .tinchen
    08:07 von werner1955
    "Ursache ist das gerade besonders viele junge Menschen Kernsätze der Parteien übernehmen ohne über Ihren Sinn und die Wirksamkeit nachdenken. "

    Junge gebildete Menschen haben entschieden die Wahl 2020.
    GOP Waehler sind meistens alte Menschen. Sorry, aber diese facts widersprechen ihrer Aussage !!!###

    Ich gebe hier werner1955 recht: viele junge Wähler*innen (v. a. Erstwähler) vertrauen den Parteien bzw. was im Wahlprogramm drin steht; und da weiß man ja als älterer Mensch, der schon viele Wahlen mitgemacht hat, dass die Aussagen, die im Vorfeld einer Wahl gemacht werden, besser einzuschätzen.

    Bzgl. USA-Wahl: Warum Sie die vielen jungen Wähler als gebildet benennen, weiß ich nicht; kommt für mich so rüber, dass die Älteren, die GOP wählten, nicht so gebildet seien - ich glaube das nicht, sondern denke eher, dass die Jüngeren auf andere Themen setzen als die Älteren (z. B. Klima, soziale Gerechtigkeit, etc.).

    Alles unkompliziert

    Ich finde alles unkompliziert: Es sind nicht Breshnew, Breczinki, Trump Bush Biden schuldig: Die USA haben einfach einen Krieg verloren, mit ihnen die Partner inkl. Nato und BRD. Es ist nicht der erste verlorene Krieg: Schon Korea wurde nicht gewonnen, Vietnam eine krachende Niederlage, Grenada haben sie gewonnen (peinlich), Irak - hat den IS gemacht, Syrien war nix, und jetzt ist Afghanistan verloren. Und das nicht erst seit August - die letzten Jahre waren schon mehr Qual als Kontrolle. Hoffen wir auf Frieden.

    Lügen, Lügen, Lügen

    Der Grund, warum Trump und die Republikaner derart hinrissige Narrative in die Welt setzen können, sind unsere digitalen Medien.
    Früher war es sehr schwierig, Stuss flächendeckend zu verbreiten.
    Heute ist das über die vielen digitalen Öffentlichkeiten viel einfacher. Und das verschwindet dann erstmal nicht.
    Das ist auch in Deutschland so.
    Die AFD mit ihrer hanebüchenen Leugnung des menschengemachten Klimawandels fährt auf dem gleichen Gleis wie Donald Trump.
    Der Sinn des Ganzen?
    Trump kommt in die Medien und die Rebulikaner haben eine Art von kollektiver Gemeinsamkeit, auch wenn diese auf einer Lüge beruht.
    Wie bei der Lüge von der gestohlenen Wahl.
    Die USA sind medial betrachtet ein postfaktisches Land geworden, in dem die schlimmsten Narrative miteinander kommunizieren.
    Gut, dass es bei uns den öffentlich-rechtlichen Medienbereich gibt, der sich an der Wirklichkeit und an journalistischen Regeln orientiert.

    Am 04. September 2021 um 09:09 von MehrheitsBürger

    Sie haben es beide vergeigt. Aus meiner Sicht besteht der Kardinalfehler Biden’s aber darin, diesen Rückzug überhaupt anzutreten.
    __
    Ich bin weissgott kein Kenner der Zustände in AFG aber was hätte man denn machen sollen ? Weitere 20 Jahre vorort bleiben ? Mit welchem Ergebnis ? Wenn man die Erfolge der letzten 20 Jahre sieht, sind diese doch recht überschaubar und in ländl. Gebieten kaum vorhanden. Wenn man bei uns diesen Einsatz schon recht kritisch sah, auch aus finanziellen Überlegungen, wie sollen denn schlechter aufgestellte Nationen das sehen, wenn nicht mehr als ein paar Schulen, Brunnen UND natürlich das Gendern dabei rumkommen ? Die Taliban waren nie wirklich weg und das wäre in weiteren 10 Jahren auch nicht der Fall gewesen, nach dem zu urteilen, wie sich das jetzt so gestaltet.

    um 08:51 von NeNeNe

    "Trump und Biden bauen auf ein Amerika der Stärke. Amerika an erster Stelle, dann die übrige Welt, wohl wissend, dass ihre wirtschaftliche und militärische Stärke, den anderen Ländern wenig Spielraum lassen."

    Trumps plumpes "America first" ist im Grunde gescheitert. Die Entscheidung Bidens macht das nur zu deutlich.

    Die USA befinden sich in eine dramatichen Demokratiekrise. (Wir auch, wenn wir die Ursache dieser Krise nicht beseitigen.)

    Das Verhalten jetzt, wird eine Ablösung der Abhängikeit von den USA weltweit nur beschleunigen.
    Aufgrund dieser Erwägungen fürchte ich, dass das auch einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe entgegenwirkt..

    @ 08:52 von tagesschlau2012

    Dass ein miserabel verhandelter überhasteter Truppenabzug anderen bekannt war, mindert leider nichts vom miserabel verhandelt und überhastet.
    Teil der Tragik ist allerdings, dass es innenpolitisch wie außenpolitisch nach Ende der Trump-Ära nicht mehr möglich war, den Beschluss zum Abzug grundsätzlich in Frage zu stellen sondern lediglich auf der Zeitschiene zu modifizieren.

    Zitat: "Ihr

    Zitat:
    "Ihr Erinnerungsvermögen enttäuscht mich: Es war George W. Bush, dem wir dieses militärische Abenteuer in Afghanistan (und einigen anderen Staaten) zu verdanken haben.<<
    Nein, es war Zbigniew Brzezinski. Ohne die von ihm maßgeblich inspirierte „Operation Cyclone“ gäbe es die Taliban nämlich gar nicht. Brzezinski war natürlich Demokrat, oder, wie Sie immer gern schrieben, „Demokrat“.
    Aber eigentlich ist Breschnew schuld."
    Auch Sie sollten bitte "Mudjahedin" nicht mit "Taliban" gleichsetzen - auch wenn das eine das andere bedingt.
    Zudem sollte man dann auch noch erwähnen die Existenz von "AlKaida" genauso untrennbar damit zusammenhängt.
    Ich nehme aber an dass auch Ihnen die Doku "Afghanistan- unser verwundetes Land" längst bekannt ist.
    --
    Was ist eigentlich mit der engen Zusammenarbeit bzw. Freundschaft der Familien Bush und BinLaden...
    ..war der Vater von Osama während 9/11 nicht sogar in Texas beim Vater von Bush zu Gast und konnte trotz TOTALEM Flugverbot ausreisen?

    09:33 von weingasi1

    Hier geht es um weit mehr als die Frage, ob der Abzug besser hätte organisiert werden können.
    Niemand stellt nämlich mehr die Frage, ob der Überfall auf ein souveränes Land legitim ist, wenn in diesem Terroristen geduldet werden, die MÖGLICHWEISE für einen Terroranschlag verantwortlich sind.
    Es ging den USA von Anfang an ausschließlich darum, Osama zu fangen und aus Rache zu töten. Nachdem er in Pakistan getötet wurde (auch ein völkerrechtswidriger Einsatz), entfiel der Rechtfertigungsgrund. Damit das nicht allen sofort auffällt wurde die Besatzung fortgeführt, wobei man sich auf eine eingesetzte, korrupte Marionettenregierung verlassen konnte.
    Der Abzug war überfällig. Je mehr Getöse es dabei gibt, um so weniger Fragen nach der Legitimität des Einsatzes stellten die Menschen.
    Die Menschen wurden schon immer "hinter die Fichte geführt". Der Strucksatz (am Hindukush...) war eine Lüge.
    Jetzt bricht das Lügengebäude zusammen und niemand sieht dahinter "den Wald vor lauter Bäumen".

    Am 04. September 2021 um 09:32 von fathaland slim

    Bin Laden hatte im Namen von Al Kaida den USA den Krieg erklärt
    #
    #
    So hat er das.
    Bin Laden wurde über Jahre von der CIA in jeder Hinsicht unterstützt. Er war auch mehrmals in Washington zu Gast.
    In den 72 Stunden nach 9/11 sind nur sehr wenige Flugzeuge aus den USA geflogen. In einem waren nur Familienmitglieder und Freunde von Bin Laden. Warum wollte man diese schnellst möglich los werden?
    Wenn Sie das nicht wissen, einfach mal den Film von M. Moore ansehen, da wird Ihnen geholfen.

    @weingasi1 um 09:33 / werner1955

    Wie an @tinchen. bereits geschrieben, gebe ich hier werner1955 prinzipiell schon recht: die meisten jungen Menschen lesen nicht mehr Zeitung (mit entsprechend fundierten Informationen und Kommentaren), sondern informieren sich über soziale Medien - und da ist leider viel Falschimformation dabei.

    Bzgl. USA (ohne Bezug auf Sie!): ist doch klar, dass die Republikaner jetzt Biden das Chaos beim Rückzug aus Afghanistan ankreiden - und nicht zu Unrecht! Trump hat das gemacht, was letztendlich der Großteil der US-Bevölkerung wollte: nämlich „raus aus Afghanistan anzupacken“; dazu musste er mit den Taliban verhandeln, um überhaupt diese Sache angehen zu können - man muss doch die Realitäten vor Ort sehen und darf da die Augen nicht verschließen (auch wenn’s einem nicht gefällt).
    Die Umsetzung des Rückzugs liegt klar bei Biden’s Verantwortung, und das ist gelinde gesagt eine Katastrophe geworden!
    Ich mag Trump gar nicht, aber ihm das in die Schuhe zu schieben, ist m. E. nicht wahrheitsgetreu!

    um 09:33 von weingasi1

    "Die massenhafte Verbreitung von falschnachrichten in den sozialen und TV Medien tun ein weiteres dazu."

    Das ist wohl richtig. Aber ist nicht auch die Geheimnistuerei, die meiner Meinung nach extrem im Verhalten der USA Regierungen deutlich wird, ein ernst zu nehmender Faktor. Die Diskussion hierzu wurde ja mitten in der Nacht nach kaum einer Stunde abgebrochen.

    @Adeo60 Zitat: " Bush hat

    @Adeo60
    Zitat:
    " Bush hat unter dem Eindruck von 0911 gehandelt. Terroristenausbildung in Afghanistan konnte und wollte er nicht länger zulassen."

    Aha - aber eine solche Ausbildung in Pakistan war aber in Ordnung - oder wie darf ich das jetzt verstehen.
    Nur mal zu Ihrer Erinnerung:
    Wer hat denn den Mudjahedin, den "Arabern" (AlKaida) und den Taliban überhaupt erst das Wassen um Strengstoff und dessen Nutzung als Terror- aka Anschlagswaffe beigebracht?
    Antwort: -> die CIA im Auftrag der US-Regierung
    Sie haben überhaupt erst dafür gesorgt das die "Araber" nach Afghanistan kamen.
    Das war eine Zusammenarbeit von Ägypten (die wollen ihre radikalsten Moslembrüder ausser Landes haben) - SaudiArabien (die wollten sich mit Geld am Kampf gegen den Kommunismus beteiligen) und den USA (die die pakistanische Regierung als logistisches Hinterland einband).
    Osama BinLanden und seine "AlKaida" sind ein "Geschöpf" der USA selbst - was sich gegen sie richtete.
    (jaja - solange es unser Drecksack ist..)

    Am 04. September 2021 um 09:45 von fathaland slim

    Und auch Trumps Kapitulationsvertrag mit den Taliban hat Tatsachen geschaffen, die nicht wieder aus der Welt zu schaffen sind.
    #
    #
    Lesen Sie doch einfach mal durch was unsere Regierungspolitiker vor wenigen Wochen über Afghanistan gesagt haben. Das Land ist stabil und die Arbeit der letzten Jahre ist fruchtbar. Das Militär ist gut ausgebildet und die Taliban hätten keine Chance das Land schnell wieder zu übernehmen.

    @ um 09:23 von MehrheitsBürger

    „Dieser Abzug macht die USA und die Welt nicht sicherer sondern bringt mehr Terrorismusgefahren als jemals zuvor.“
    Eben.
    Und wer sagt, dass genau das nicht der Sinn der Sache war?
    Es wird kaum jemand überzeugend darlegen können, dass nicht auch schon Trump eingesehen haben wird, dass Innenpolitik am besten funktioniert, wenn man die Menschen gegen einen außenpolitischen Gegner in Stellung bringt und dort behält. Der Krieg in Afghanistan ist dazu aber längst zu nebensächlich geworden.
    Also wird ein wenig gepuscht und mit dem nächsten Krieg gegen die nächsten Feinde Interesse geweckt. Und wenn der nicht klappt, gibt’s ja die Terroristen in Afghanistan.
    Denn wenn die Bürger tatsächlich Zeit und Muße hätten, über die zahllosen innenpolitischen Probleme der USA nachzudenken, würde ohne Trump genau das passieren, was Trump im Januar schon angedeutet hat. Und so kann das abstruse System der USA noch ein paar Jahrzehnte aufrechterhalten werden. Biden wäre das grundsätzlich sicher auch recht.

    @SinnUndVerstand um 08:01

    „Es ist kaum zu ertragen: Der Verursacher der ganzen Tragödie, D.Trump, der den Taliban aufgrund deren windigster allgemeiner Zusagen den überhasteten Abzug versprach, versucht nun politisches Kapital daraus zu schlagen.
    Nie wieder darf dieser Mann politische Entscheidungsmacht bekommen.“

    Mir wäre es auch recht, wenn Trump keine politische Entscheidungsmacht mehr erhält! Nur: Sie können hier Biden nicht aus der Pflicht nehmen! Er hat als US-Präsident die Verantwortung für die operative Umsetzung des Rückzugs! Und das wissen auch die Amerikaner - selbst demokratisch gesinnte Menschen sehen das so.
    Nicht immer nur auf Trump herumtrampeln und (den Ihnen positiv gesinnten) Biden völlig außen vor lassen - das nenne ich eine einseitig gefärbte Betrachtungsweise.

    09:52 von fathaland slim 09:32, schiebaer45

    Danke für Ihren Kommentar,so ist das mit den unerfahrenen jungen Menschen.Aus diesem Grund habe ich meinen beiden Töchtern frühzeitig ein wenig über Politik erzählt.

    09:25 von Nettie

    "... Was für mich dann allerdings nicht zu verstehen ist, ist, warum er dann trotzdem Trumps Unterstützer (enablers and supporters) wählt.."

    Ricky waehlte Biden 2020, Nettie.
    Grund: Trump musste weg, die GOP brauchte ein reboot. Ricky hoffte Trump wird vergessen werden, irgendwann und dann gibt es ein back to normal.
    Ja, wishful thinking and reality

    @8:25 von Nachfragerin

    „Ihr Erinnerungsvermögen enttäuscht mich: Es war George W. Bush, dem wir dieses militärische Abenteuer in Afghanistan (und einigen anderen Staaten) zu verdanken haben.“

    Ihr Erinnerungsvermögen ist ebenso enttäuschend: Letztlich ist alles auf Adam und Eva zurückzuführen!
    Aber ganz ernsthaft: man gehe einfach beliebig in der Geschichte zurück und - ganz wichtig - stoppe dann an der Stelle, wo man jenen „Schuldigen“ ausfindig machen kann, der der eigenen Ideologie genehm ist.
    So funktioniert das immer.

    09:45 von weingasi1

    "Allerdings hängt der Glaube an die Wahrhaftigkeit bzw. deren Negierung beinah ausschliesslich von der eigenen Preferenz ab.
    Sie sind das beste aller Beispiele !"

    Sie moegen mein hartes URteil nicht. Wie reagieren Sie? Mit Verdrehung, Zurechtbiegung und Relativierung, formalisistisch und ohne Inhalt, woher auch, und vorallem werden Sie persoenlich. Als erster im Thread haben sie das Recht letzter zu sein. Reaktionen auf sowas werden in der Regel als Eskalation gesehen. Auch das wissen Sie. Das ist typisch. Sie hatten das Wort.

    Die Sowjetunion zog geordnet ab.

    @08:52 von tagesschlau2012
    Guter Beitrag.
    Ergänzung: Ein mit osteuropäischen Veröffentlichung vertrauter Bekannter hat darauf hingewiesen, dass die USA im Gegensatz zur Sowjetunion sowohl aus Vietnam als auch jetzt erstaunlich unorganisiert abgezogen sind.

    Dass die Geheimdienste so falsch lagen, kann ich immer noch nicht glauben.
    Es gibt Spekulationen, dass die USA doch mit Geheimdiensten - und Privatsöldnern - vor Ort bleiben wollen.

    09:52 von Miauzi

    In einer Frage waren alle US- Präsidenten sich einig:
    "america first"
    Das galt auch für den Friedensnobelpreisträger Obama, der diesen Satz genauso leicht aussprach wir Trump.
    Nicht "nation- buliding" war das Ziel des Afghanistaneinsatzes, sondern "Blutrache". Dies spricht auch Biden offen aus: "Wir werden sie finden und töten, egal wo auf der Welt sie sich befinden!" Obama machte es vor: Die Tötung Osamas, durchgeführt in Verantwortung Obamas, ist in "guter, alter US- Tradition" erfolgt. Über "Collateralschäden" in Form unzähliger getöteter Zivilisten macht man sich keine Gedanken und auch nicht darüber, was das für den Weltfrieden bedeutet.
    Traurig nur, daß niemand von den Politikern der "verbündeten Staaten" sich traut, dies offen auszusprechen.

    @..war der Vater von Osama während 9/11 10:13 von Miauzi

    "nicht sogar in Texas.."

    Ja, und?
    Ihr Erinnerungsvermögen bedarf dringender Polierung.
    Oder leben wir etwa schon wieder in Zeiten von Sippenhaft?

    Die binLaden-Familie hatte sich bereits vor dem 9/11 in SA von ihrem Sohn distanziert.

    Das weiss natürlich jeder politisch Interessierte mit entsprechenden Gedächtnis.

    si tacuisses ..

    Ich weiß überhaupt nicht,

    Ich weiß überhaupt nicht, warum so viele Leute hier meinen, die US-Demokraten so hofieren zu müssen! J.F.Kennedy war Demokrat, und unter ihm begann der Einsatz der Amerikaner in Vietnam (auch wenn er dann relativ bald leider nicht mehr da war), L.B.Johnson, sein Nachfolger, Demokrat, weitete diesen Einsatz massiv aus.
    B.Clinton ist Demokrat, und alle wissen, wie er es mit Meineid hielt.
    B.Obama ist Demokrat, Friedensnobelpreisträger, und unter ihm wurden die Drohneneinsätze massiv ausgeweitet; er hätte nach der Liquidierung von Bin Laden schon den Rückzug aus Afghanistan initiieren können!
    Die verblendete Sicht hier auf die Demokraten verstehe ich nicht, denn eins ist schon immer klar gewesen: „America First“ ist die Prämisse der meisten Amerikaner, sowohl bei den Republikanern als auch bei den Demokraten. Und das lassen sie den Rest der Welt auch unverhohlen spüren.
    Deshalb bräuchte es eine starke europäische Gemeinschaft als Gegenpart (was aber leider derzeit auch utopisch erscheint)

    08:49 von ich1961

    "...Hallo tinchen,
    schön zu lesen, das es auch noch vernünftige Amerikaner gibt."

    Die Mehrheit ist vernuenftig. Trump hat die Wahl verloren, und nicht knapp :-)

    "Leider befürchte ich, die Anhänger werden jetzt wieder mehr, weil sie den Lügen der GOP glauben."

    Nur durch voter supression gewinnt die GOP. Ein hoher turn-out wie bei mid-terms 2018 oder Wahl 2020 und die GOP hat keine chance

    "Ihnen und Ihren Lieben alles Gute."
    Oh, danke, das ist sehr nett, Sie auch

    Darstellung: