Ihre Meinung zu: Zahl der Extremwetter-Katastrophen steigt rasant

1. September 2021 - 14:05 Uhr

Es ist eine erschreckende Bilanz der Weltwetterorganisation WMO: In den vergangenen 50 Jahren ist die Zahl extremer Wetterphänomene teils um das Fünffache gestiegen. Mehr als zwei Millionen Menschen kamen ums Leben.

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Kommentare

Immer mehr Wetter. Immer mehr

Immer mehr Wetter.
Immer mehr Schäden.
Aber auch immer mehr Menschen, die das mitbekommen können.
Früher war keiner dort, wo die Erde gerutscht ist. Heute ist so wenig Platz übrig, dass da jemand sein muss.
Selbst mit dem Wetter von 1970 gäbe es heute mehr Betroffene.
Da hilft halt nur weniger werden.
Allerdings sagt man gerade für Deutschland, dass wir zu wenig würden. So ist das mit ewigem Wachstum. Irgendwer spielt nicht mit. Und wenn es nur die "blöde Natur" ist. Die soll sich gefälligst auch dem Kapitalismus unterwerfen.
Gelle?

Zahl der Extremwetter-Katastrophen steigt rasant....

Und da gibt es immer noch Leugner des Klimawandels.
Oder welche, die den Amazonas abbrennen. Für Rinderweiden oder Sojaproduktion (Mercosur). Grundwasser absenken, kein CO2 mehr aus der Luft filtern.
Oder noch lange auf Kohle setzen. Und dafür noch Dörfer räumen wollen.
Weiter auf wachsenden Straßengüterverkehr (LKW) setzen(Zahlen des Umweltbundesamtes). Auf mehr SUV´s sowieso.....

was sind schon 50 Jahre?

Fast täglich solche Katastrophenszenarien ... Dies könnte man sich im Grunde sparen, da es eh nix daran ändert. Vielleicht nützlich als Wahlwerbung für die Grünen.

Von einer weltweiten, umweltfreundlichen Politik ist man so weit entfernt, wie von hier bis zum Orionnebel. Und der D Alleingang wird den Verbraucher letztlich nur Geld kosten. Außer Spesen nichts gewesen!

15:15, Bender Rodriguez

>>Da hilft halt nur weniger werden.<<

Wie stellen Sie sich das vor? Kurzfristig, mittelfristig oder langfristig? Welche Maßnahmen wären da Ihrer Ansicht nach zielführend?

@ 15:21 von Bernd Kevesligeti

"Zahl der Extremwetter-Katastrophen steigt rasant....
Und da gibt es immer noch Leugner des Klimawandels."

Glaube ich gar nicht, dass es so viele Leugner gibt. Es gibt nur Realisten, die sehen, dass D dies nicht im Alleingang lösen kann/wird!

Und vor allem wird nur an Kleinigkeiten rumgedoktert (die letztlich nur den Verbraucher Geld kosten), anstatt versucht wird die wirklichen Hauptverursacher anzugehen.

Extremwetter-Katastrophen steigt rasant!

Ok.
Deshalb müssen jetzt die Bürger mehr möglichkeietn bekommen sich persönlich zu schützen.

Die idologische Ausbeutung und Umverteilung für "Klima" mus jetzt aufhöhren.

Also mehr Freiheiten, Eigen und Selbstverantwortung.

15:27, Giselbert

>>Von einer weltweiten, umweltfreundlichen Politik ist man so weit entfernt, wie von hier bis zum Orionnebel. Und der D Alleingang wird den Verbraucher letztlich nur Geld kosten. Außer Spesen nichts gewesen!<<

Erstens gibt es keinen deutschen Alleingang.

Und zweitens kostet der Klimawandel den deutschen Verbraucher jetzt schon ordentlich Geld. Wie Sie vielleicht mitbekommen haben...

von Giselbert 15:33

Deutschland gehört mit dem historischen Ausstoß von CO2 zu den führenden Produzenten.
Und natürlich besteht die Gefahr, daß die Kosten von ökologische Maßnahmen nach unten abgewälzt werden(Mieter, Berufspendler).

@ 15:35 von fathaland slim

"Erstens gibt es keinen deutschen Alleingang."

Bei vielen Ländern sind es doch nur Lippenbekenntnisse und die meisten fangen gar nicht erst an. Wenn z.B. in D 1 Kohlekraft verschwindet, kommen weltweit 100 dazu.

"Und zweitens kostet der Klimawandel den deutschen Verbraucher jetzt schon ordentlich Geld."

Schon klar, um die Auswirkungen zu beseitigen. Aber zahlt man für den Umweltschutz, zahlt man doppelt, einmal für den Umweltschutz und für die Auswirkungen (die ja nicht verschwinden werden).

Fatahland 15:31

Zuerst müsste man sich mal vom Kapitalismus verabschieden. Immer mehr Kram für immer mehr Menschen kann nicht funktionieren.

Dann könnte man kinderlose mit geringeren Steuern belohnen.
Da eh immer weniger Arbeitskraft gebraucht wird, ist das sogar zweifach gut.

Dem Kapitalismus fallen dann halt Kunden weg.

Das gilt es zu ändern.
Am besten durch Entfernung des Kapitalismus selbst.

Weniger?

Bender Rodriguez:"Aber auch immer mehr Menschen, die das mitbekommen können.
Früher war keiner dort, wo die Erde gerutscht ist. Heute ist so wenig Platz übrig, dass da jemand sein muss.
Selbst mit dem Wetter von 1970 gäbe es heute mehr Betroffene.
Da hilft halt nur weniger werden."
Also im Artikel steht genau das Gegenteil, trotz mehr Katastrophen weniger Todesopfer. Nicht gelesen? Oder mal einfach wieder tumb gegen die "Überbevölkerumg" poltern?
Es geht mehr an Ihren Geldbeutel, sogar ohne dass die Regierenden etwas damit zu tun haben, vielleicht schreckt das Sie auf?

15:21 von Bernd Kevesligeti

«Weiter auf wachsenden Straßengüterverkehr (LKW) setzen (Zahlen des Umweltbundesamtes).»

Die Unwetter haben in NRW und Rheinland Pfalz zusätzlich noch einige Bahnstrecken platt gemacht, so dass dort erst mal lange Zeit gar keine Züge mehr fahren. Nicht Personenzüge, nicht Güterzüge.

Köln - Erftstadt und Köln - Trier geht mit Zug erst mal gar nicht mehr.

Autobahnteilstücke sind zwar auch welche unter die Räder gekommen. Vor allem auf der A61. Aber mit LkW kann man die Schadensabschnitte umfahren, was mit Zügen unmöglich ist.

«Auf mehr SUV´s sowieso …»

Weltweit gesehen haben Automobilhersteller 2021 Rekordgewinne erzielt. Umsätze weiß ich nicht, aber es wurden hauptsächlich dickere Auto gekauft, bei denen Gewinnmargen ja größer sind als bei kleineren Fahrzeugen. Gilt für alle VW, Audi, BMW, Benz, Renault, Toyota & Co.

Ich fahre nun ja einen echten Geländewagen Land Rover.
Der Ewige Feind SUV macht auch nur CO2 nach der Produktion.
Wenn er ausgeführt wird aus seiner Garage.

Wie will man denn

dem einfachen Bürger wie mir klarmachen, daß ich zum Klimaschutz beitragen soll, indem ich zur Kasse gebeten werde, wärend andere große Industrienationen alles ignorieren und Kohle- und Atomkraftwerke errichten und sich den Teufel um das alles scheren. Ich bin z. B. auf Gas angewiesen ( Heizung) und Diesel ( Auf dem Lande PKW zewcks Einkauf ) Meine Gasheizung muß demnächst wegen überalterung erneuert werden. Wollte mir als Rentner auch mal eine Urlaubsreise gönnen. So wird aus mir kein zufriedener Bürger.

um 15:15 von Bender Rodriguez

,,Immer mehr Wetter.
Immer mehr Schäden.
Aber auch immer mehr Menschen, die das mitbekommen können.
Früher war keiner dort, wo die Erde gerutscht ist. Heute ist so wenig Platz übrig, dass da jemand sein muss.
Selbst mit dem Wetter von 1970 gäbe es heute mehr Betroffene.
Da hilft halt nur weniger werden..."

Weniger was werden z. B.?
Dick? Gierig und überlebt? Zuviele durch Ansprüche überhitzte Menschen, die viel Wind machen, Rauch und schlechte Luft, weil sie für den Überfluss produzieren (lassen)? Wenn Sie nicht so wichtig wären für den seltenen gesunden Menschenverstand hier in diesem Forum, könnte ich mir am Ende vielleicht auch ein ,,Weniger" vorstellen.

Becherchen

Keine Argumente oder nur mal Gegenreden?
Du weißt doch ganz genau, dass ich recht habe.

Und wenn wir zb nur 20 statt 80 Mio Leute wären, könnten wir den co2 Ausstoß vorne weg um 3/4 senken. Im Detail wird es sogar noch weniger co2, da keine Staus mehr zu erwarten wären.

Die Verursacher

Das CO2, das die jetzige Klimakatastrophe verursacht, stammt hauptsächlich von den "alten" Industrienationen, zu denen Deutschland gehört. Trotzdem ist der Ausstoß klimaschädlicher Gase heute immer noch höher als der von Schwellenländern wie China oder Indien, wenn man die Bevölkerungszahl berücksichtigt. Ein Unding.

Veränderungen in Deutschland

Es steht fest, dass ducrh die Schwächung des Jetstreams das Wetter in Deutschland stationärer wird, zumindest in den Sommermonaten. Neben gelegentlichen Überfutungen wird die Trockenheit das größte Problem...Peter Wohlleben schätz, dass in den nächsten 5-15 Jahren ca. 50% der Waldfläche in Deutschland verschwinden wird und es in der Folge zu Problemen mit der Trinkwasserversorgung kommen wird. Vermutlich wird die Veränderung dieser Wetterlagen zu einer kompletten Veränderung der Landschaften in der nördlichen Hemisphäre führen, globalen Waldbrände und Überflutungen sind da nur ein Vorgeschmack. Die Tropen werden auf jeden Fall weniger unter der Erwärmung leiden und für die borealen Nadelwälder sieht es ganz düster aus.

Was wollt ihr denn?

Wenn man das Dauergebeler hört, dass "wir" nur zur Kasse gebeten werden sollen, bekommt man einen Drehwurm. Tatsächlich müssten wir nur auf ein wenig verzichten. Aber dem stehen zwei Dinge entgegen: "Unsere Wirtschaft braucht Wachstum!" und, dass nach den Corona-Einschränkungen ALLE unbedingt wieder nach Malle etc. jetten mussten, denn das hat man sich ja wohl auch mal verdient, oder?
.
Ja, ich "freue" mich über all die weggeworfenen Pizzakartons, Durstlöscher-Dosen und Kartons, Kaugummis auf Fensterscheiben und Bürgersteigen und weggeworfenes Verpackungsmaterial, denn wir lassen uns alles von Amazon schicken.

@Bender

Kapitalismus funktioniert auch mit langlebigeren Produkten und mehr Reparaturen, selbst Wachstum wird damit geschaffen, verzetteln Sie sich nicht in Phantastereien eines "Bruder Nr. 1". Oder egal wie der genannt wurde.

um 15:31 von fathaland slim

15:15, Bender Rodriguez
>>Da hilft halt nur weniger werden.<<

Wie stellen Sie sich das vor? Kurzfristig, mittelfristig oder langfristig? Welche Maßnahmen wären da Ihrer Ansicht nach zielführend?
-----------------------
Ich fürchte das Kriege und Hungersnöte, die Überbevölkerung des Planeten regeln werden.
So grausam das auch ist.

@ Giselbert 15.27 h Ignoranz!

"Außer Spesen nichts gewesen!"

Doch: 2 Millionen Tote! 90 % davon in Entwicklungsländern, die am wenigstens zur Klimazerstörung beitragen.

Auch in Deutschland erlebten Menschen vor ein paar Wochen eine furchtbare Katastrophe.

Wahlwerbung für die Grünen?
Weil diese tatsächlich gegen die Klimakrise vorgehen anstatt ein Feigenblättchen wie die (Noch?)Regierung vorhält?

"Geld kosten" und - vor allen Dingen Menschenleben - die schier unglaubliche Ignoranz anderer Parteien, allen voran die AFD.

Warum schreiben Sie etwas, was fernab jeder Realität ist? Sind Sie so uninformiert?

Becherchen

Becherchen
Gutes Eigentor:

"
Selbst mit dem Wetter von 1970 gäbe es heute mehr Betroffene.
Da hilft halt nur weniger werden."
》 also im Artikel steht genau das Gegenteil, trotz mehr Katastrophen weniger Todesopfer. Nicht gelesen? Oder mal einfach wieder tumb gegen die "Überbevölkerumg" poltern?《

Ich rede von Betroffenen. Du von Todesopfern.

15:53 von Barbarossa 2

«Ich bin z. B. auf Gas angewiesen ( Heizung) und Diesel (Auf dem Lande PKW zewcks Einkauf). Meine Gasheizung muß demnächst wegen Überalterung erneuert werden.»

Es sei die Frage, was "Überalterung" bei Ihrer Gasheizung bedeutet.
Ist sie alt und schlapp, und heizt nicht mehr richtig?
Andauernd was kaputt darin, was ersetzt werden muss?

25 bis 30 J. ist die Lebenserwartung einer Gasheizung. Mit regelmäßig jährlicher Wartung kann man vor allem die Brennereinheit aber auch länger gesund erhalten. Regelmäßige Wartung lassen Sie sehr wahrscheinlich ja machen.

Bei mir war vor 2 Monaten bei der Wartung der Ausgleichsbehälter für den Wasserkreislauf ex und hopp. Der neue hat ± 200 € + Montagezeit gekostet. Solange die Gastherme die Abgaswerte einhält, muss man sie nicht austauschen. Meine macht nur Heizung, kein Warmwasser.
Mit Warmwasser gehen die Dinger eher den Weg des Vergänglichen.

Nur durch Einkaufsfahrten alleine ergeben sich ja nicht außergewöhnlich viele Streckenkilometer.

@ werner1955 15.35

Nein, keinesfalls "ok".
Von welchen "Bürgern" sprechen Sie?

"Die idologische Ausbeutung und Umverteilung für 'Klima' mus jetzt aufhöhren."
Ideologische Ausbeutung?
Umverteilung für Klima?

Was meinen Sie damit?

"Also mehr Freiheiten, Eigen und Selbstverantwortung."

Was haben Sie vor?

Ohne die WMO wäre es keinem aufgefallen.

Schön für's Wetter, blöd für alle Arten, deren Existenz dadurch verloren geht.

Spax 16:08

Kapitalis mit weniger Konsum? Geht nicht.
Kapitalismus bedeutet ewiges Wachstum. Da muss selbst das Mehr mehr werden.

Wenn das nicht mehr wäre, wäre es kein Kapitalismus mehr.

Blöd ist nur, dass dann sofort alle an Sozialismus denken. Der funktioniert halt auch nicht.

Wir brauchen also etwas dazwischen. Mit höchstens 4mrd Menschen auf der Welt.

@ Bender Rodriguez 16.07

"Und wenn wir zb nur 20 statt 80 Mio Leute wären..."

Sie haben sicher schon eine Idee, was "wir" mit den 60 Mio machen? Zählen Sie sich zu den 20 Mio oder den 6o Mio?

um 16:07 von Bender Rodriguez @Becherchen

>>Keine Argumente oder nur mal Gegenreden?
Du weißt doch ganz genau, dass ich recht habe.

Und wenn wir zb nur 20 statt 80 Mio Leute wären, könnten wir den co2 Ausstoß vorne weg um 3/4 senken. Im Detail wird es sogar noch weniger co2, da keine Staus mehr zu erwarten wären.<<

Das hieße dann, ab sofort keine Kinder mehr und alle über 30 müßten relativ zeitnah...

das Unwort vom "sozialverträglichen Frühableben" hatten wir schonmal, jetzt das "umweltverträgliche"?
Sind Sie bereit, die Konsequenzen Ihrer Aussage auch persönlich umzusetzen?

Sie könnten, wir könnten, uns aber auch für die Sünden der Vergangenheit und Gegenwart verantwortlich zeigen, statt aus Bequemlichkeit und Gier die Schuld auf andere zu schieben.
Niemand ist zuviel auf dieser Welt und die Leidtragenden des Verhaltens dieser Gesellschaft, die nächsten Generationen, haben ein Recht darauf, nicht ihr Leben lang für die Verfehlungen von gestern und heute zu zahlen.
Stehen wir zu unserer Verantwortung und handeln.

16:24 von Bender Rodriguez

«Wenn [Wachstum] nicht mehr wäre, wäre es kein Kapitalismus mehr.

Blöd ist nur, dass dann sofort alle an Sozialismus denken.
Der funktioniert halt auch nicht.
Wir brauchen also etwas dazwischen.
Mit höchstens 4mrd Menschen auf der Welt.»

Das mit den viel weniger Menschen auf Erden können Sie noch 10 Mal schreiben. Wie das werden soll, und wohin mit den anderen ± 4 Mrd. Menschen. Das wissen'se auch nicht. Genau so wenig wie wer anderes aus der Fraktion der selbst gekrönten Entvölkerungsexperten.

15:47 von Bender Rodriguez

Dem Kapitalismus fallen dann halt Kunden weg.

Das gilt es zu ändern.
Am besten durch Entfernung des Kapitalismus selbst.
#
Und was brauchen wir dann ? Den Sozialismus ?

@Giselbert 15:27

Die Katastrophen sind vor allemein Schandfleck für diejenigen politischen Kräfte, die den Klimawandel noch immer mit stoischer Gelassenheit leugnen. Man kann nur hoffen, dass diese Kräfte bei der nächsten BT-Wahl abgestraft werden. Natürlich muss der Kampf gegen den Klimawandel nun offensiv geführt werden. Die deutsche Wirtschaft ist innovativ genug, um in der Klimaschutztechnik eine Weltmarktführerstellung einzunehmen. Zudem kann jeder einzelne in seinem Bereich zum Klimaschutz beitragen (ua duch Abkehr von der Wegwerfgesellschaft, Verzicht auf Schiffsreisen, Auto öfter mal stehen lassen). Ganz wichtig, ja unverzichtbar wird es aber sein, globale Allianzen zu schmieden. Ohne eine konsequente internationale Klimaschutzbewegung wird alles nur Stückwerk sein, was uns aber nicht hindert, damit anzufangen.

@ 16:29 von Wohlergehen

@ Bender Rodriguez 16.07
"Und wenn wir zb nur 20 statt 80 Mio Leute wären..."
@ 16:29 von Wohlergehen
"Sie haben sicher schon eine Idee, was "wir" mit den 60 Mio machen? Zählen Sie sich zu den 20 Mio oder den 6o Mio?"

Verstehe nicht was Sie mit diesem fragwürdigen Kommentar erreichen wollen. Es ist doch selbstredend, was Bender Rodriguez damit meint: Geburtenrate kleiner als natürliche Sterberate. Hier soll keiner vorzeitig ums Eck gebracht werden!

@fathaland slim um 15:35

Wenn man so am Rande hinhört und eine Hinterbänklerin (m) spricht von Begrenzung des Stromverbrauchs für Haushalte. Ja die Politik denkt schon daran, die Stromkosten der Haushalte zu senken.

Maßnahmen

Auch wer es nicht wahrhaben will: die Folgen des Klimawandels sind real und grausam. Und nichts zu tun wird uns wesentlich teurer zu stehen kommen als jetzt energisch zu handeln. Da ist die Politik gefordert, die Wirtschaft und wir alle. Sind wir wirklich auf den Verbrenner angewiesen? Es gibt E-Autos. Müssen wir mit Gas oder Öl heizen? Eine Solaranlage kann dort wenigstens Teilentlastung bringen. Wir haben beides, und es lohnt sich auch wirtschaftlich, zugegebenermaßen mit Subventionen. Es geht also auch mit weniger CO2-Emissionen. Und es wird sich für uns alle lohnen - nicht nur ökonomisch.

Wie wird man wohl weniger

Wie wird man wohl weniger werden?
Da apokalyptischer Massenmord ausfällt, bleibt nur deutlich weniger Reproduktion.

Die Natur hat sowas über das Nahrungsangebot und mit Fressfeinden geregelt.
Da gibt es nicht zu viele von einer Sorte, es sei denn der Mensch hat den Antagonisten eliminiert.

Wir müssen schon unser Hirn anstrengen.

@ 16:35 von Adeo60

"die den Klimawandel noch immer mit stoischer Gelassenheit leugnen. Man kann nur hoffen, dass diese Kräfte bei der nächsten BT-Wahl abgestraft werden."

Die wenigsten leugnen den Klimawandel, auch nicht AfD, die stellt nur die Frage, ob dieser wirklich nur menschengemacht ist.

"Ganz wichtig, ja unverzichtbar wird es aber sein, globale Allianzen zu schmieden. Ohne eine konsequente internationale Klimaschutzbewegung wird alles nur Stückwerk sein, "

Und genau das ist der Knackpunkt, dies wird nicht geschehen (zumindest nicht auf absehbarer Zeit).

"was uns aber nicht hindert, damit anzufangen."

Wenn die weltweite Allianz fehlt, mit welchem Sinn? Nur das Geld ausgeben wird und der Nutzen ausbleibt?

@Ohne die WMO wäre es keinem aufgefallen. 16:23 FritzF

"Schön für's Wetter, blöd für alle Arten, deren Existenz dadurch verloren geht."

Nun wir gehören auch dazu zu den Arten.
Erinnert mich an den Sketch:
'Erde1 an Erde2' Mir gehts schlecht
'Erde2 an Erde1': Wasn los?
'Erde1':Ich hab homo sapiens
'Erde 2':
Mach dir kein Kopp. Hatte ich auch mal.
Dat geht vorbei.

@Bernd Kevesligeti um 15:41

>die Kosten von ökologische Maßnahmen nach unten abgewälzt werden(Mieter, Berufspendler<.
.
Wer soll die denn sonst tragen? Die Politiker? Die Parteien? Alle 4 Jahre hat der Bürger die Möglichkeit, auf die Politik Einfluß zu nehmen. Wenn sich die Mehrheit der Bürger für höhere finanzielle Lasten entscheidet, dann na gut. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Klein- und Mittelverdiener und damit mehr als das Zünglein an der Waage.

zu 16:31 von Giselbert @ 16:11 von Wohlergehen:

>>
"Warum schreiben Sie etwas, was fernab jeder Realität ist? Sind Sie so uninformiert?"

Scheinbar bin ich besser informiert als Sie, was den NICHT-Umweltschutz im Rest der Welt anbelangt.

Wer ist weiter weg von der Realität? Der Träumer, der meint eine Handvoll Länder können den Klimawandel verhindern. Zumal auch dort nur an der Oberfläche gekratzt wird.

Sie dürfen natürlich gerne weiter träumen.
<<
Mal abgesehen, davon, dass Sie, Giselbert, dank TS und Forum, nicht uninformiert sein können, also absichtlich so kommentieren, ist die Argumentation ala "aber die Andern"
nur eine billige Variation von "nach mir die Sintflut". Verantwortungslos, aber natürlich die bequemste Lösung andere fürs eigene Verhalten zahlen zu lassen, anstatt sich zu engagieren. Globale Probleme lassen sich nicht mit nationalistischer Attitüde auf andere abwälzen.
Für Sie gilt genau dasselbe, wie für alle Menschen auf der Welt.

@Kevesligeti, 15:21

Wer gestern Abend Aice Weidel zum Thema Klimakatastrophe in der ZDF-Wahlsendung erlebt hat, musste konnte nur frustriert mit dem Kopf schütteln. Es scheint, als lebten einige Politiker in einer selbstgeschaffenen Blase, fernab jeglicher Realität. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Da werden dann zum Beleg ein paar Pseudowissenschaftler benannt, fundierte wissenschaftliche Expertisen dagegen einfach in den Wind geschlagen. Frau von Storch machte erst vor wenigen Wochen dem brasilianischen Präsidenten und Klimaleugner Bolzonaro ihre Aufwartung und war voll des Lobes über dessen Politik. Dagegen lässt dieser Mann die Regenwälder am Amazonas niederbrennen, die grüne Lunge unseres Planeten. Das verstehe, wer will. Es sind nicht nur geistige Wirrköpfe, sondern gefährliche Ideologen.

Die Klimapolitik zum Schutz der Ozonschicht vor FCKW

Die Klimapolitik zum Schutz der Ozonschicht vor FCKW könnte als Blaupause dienen. Sie zeigt Wirkung, auch wenn sie noch nicht am Ziel ist. Aber Forscher melden deutliche Besserung der Messwerte der Ozonschicht.

Nach dem Protokol von Montreal 1987 und den Folgeabkommen haben die wichtigtsten Staaten das Thema angepackt und gemeinsam umgesetzt. Wenn das Pariser Abkommen zur Reduktion von CO2 ähnlich entschlossen umgesetzt wird, ist es auch bei diesem Treibhausgas möglich, die klimaschädlichen Emissionen zu reduzieren.

@ Giselbert 16.38 h

Da bin ich ja froh, dass Sie mir die Frage an @Bender Rodriguez so eindeutig beantworten konnten....

....ist das als "Ersatz"auf meine Frage an Sie
um 16.11 h zu verstehen?

16:38 von Giselbert: verrechnet aber schön bequem...

>>@ 16:29 von Wohlergehen
"Sie haben sicher schon eine Idee, was "wir" mit den 60 Mio machen? Zählen Sie sich zu den 20 Mio oder den 6o Mio?"

Verstehe nicht was Sie mit diesem fragwürdigen Kommentar erreichen wollen. Es ist doch selbstredend, was Bender Rodriguez damit meint: Geburtenrate kleiner als natürliche Sterberate. Hier soll keiner vorzeitig ums Eck gebracht werden!<<

...eine dann völlig überalterte Gesellschaft, die selbst bei Geburtenrate 0 in den nächsten 50 Jahren noch mehr Menschen zählen würde, als Sie für angebracht halten. Schon rein rechnerisch keine Lösung, aber Hauptsache, sie müssen Ihr Verhalten nicht hinterfragen...

@ Bender Rodriguez

Wie wird man wohl weniger werden?

Am besten reduzieren wir die Bevölkerung der Industrieländer, denn die haben den größten CO2 Fußabdruck. Aber was tun wir mit den Menschen? Da will ja keiner freiwillig abtreten.

auch fehlt die Glaubwürdigkeit

Unabhängig davon, ob ein D Alleingang Sinn macht, warum fängt die Regierung nicht erst einmal dort an, wo es den Verbraucher nichts kostet?

Nur ein Beispiel, seit Jahren wird gejammert, dass die Neujahrsfeuerwerke extrem viel Feinstaub erzeugen. Habe von HH noch den Satz im Ohr, 1 mal Feuerwerk erzeugt so viel Feinstaub wie x Monate Autoverkehr. Verbot schon lange überfällig.

Ach so, da ist ja die Feuerwerksindustrie, der dürfen wir nicht schaden und ein paar Wähler würde dies sicher auch vergraulen.

Moderate Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn, da spart der Verbraucher sogar!

Besser funktionierende öffentliche Verkehrsmittel.
Warum wird nicht für genügend Parkplätze gesorgt (was da unnötig bei der Suche verfahren wird), staufreier Verkehr in Innenstädten wie auf der AB.

@Giselbert, 16:48

Der von Menschen gemachte, zumindest maßgeblich mitverursachte Klimawandel wird von niemandem (außer der AFD) ernsthaft bestritten. "Menschengemacht" bedeutet aber auch, dass dies keine schicksalhafte Fügung ist, man vielmehr (noch) gegensteuern kann. Ich bin im übrigen gedämpft optimistisch, dass in der globalisierten Welt ein Umdenken stattgefunden hat und sich verstärken wird. Wir müssen versuchen, den Klimaschutz und die damit verbundenen Techniken wirtschaftlich zu nutzen, um auch anderen Ländern Anreize zu bieten. Ein Alleingang Deutschlands würde die Probleme nicht lösen, da stimme ich Ihnen zu. Als "Motor" für eine weltweite Klimaschutzinitiative kann ich mir D aber sehr gut vorstellen. Und nicht nur in D, sondern auch in den USA, Australien, China u.a. nimmt die zerstörerische Kraft der Natur zu, so als wollte sie sich ein letztes Mal dem drohenden Untergang entgegenstellen.

@ 15:33 von Giselbert

"D schafft das nicht allein." ist ein gängiges Muster der Klimazerstörungsleugner, weil damit meist verknüpft ist, man müsste nichts tun. Geht auch in der Variante "ist nur an Kleinigkeit rumgedoktert".
Dabei wird verkannt, dass nicht erst sein dem Pariser Abkommen das Thema Klimaschutz und entsprechende politische Umsteuerung weltweit höchste Priorität hat.

16:48 von Giselbert | Die weltweite Allianz ist da

Sie hat sich im Pariser Klimaabkommen gefunden, in das Amerika nach dem Irrflug von Donald Trump unter Biden zurückgekehrt ist.

Was ist denn Ihre Alternative?

Mit einem haben Sie recht. Die 'Alternative für Deutschland' (alleine) funktioniert nicht. Weder beim Klimaschutz noch in Deutschland bei anderen Themen.

Die Hände in den Schoß legen und nichts tun, nur weil China als Hauptemittent sich noch Zeit lässt, wäre Fatalismus.

Nur die Dinge an vielen Ebenen anpacken, mit Technologie, mit Zielvorgaben, wirtschaftlichen Anreizen und in Zusammenarbeit mit anderen bringt uns voran. Die Leugner und Rückwärtsgucker stehen da nur im Weg rum.

von Hirschauer 16:53

Das ist eine Fragestellung: Wer denn sonst ? Es ist so selbstverständlich, daß in Deutschland Lasten nach unten dekliniert werden.
Aber wie wär´s zur Abwechslung mal mit Reichen und Konzernen ? Die haben übrigens auch einen größeren ökologischen Fußabdruck....

@ 15:35 von werner1955

Was Sie schreiben, hat in etwa die Qualität, vorzuschlagen, dass jeder sein eigenes Giesskännchnen kaufen kann - in aller Freiheit - wenn das Haus brennt.

Mich amüsieren inzwischen

Mich amüsieren inzwischen Beiträge, die so tun, als würde man die nächsten 100000 Jahre mit Öl und Kohle heizen können. Wo soll das Zeug herkommen ? Vom Mars ?

Wer jetzt nicht aussteigt, der verschiebt das Problem ja nur einige Generationen nach hinten - von der ganzen Umweltfrage ganz abgesehen. Es ist den Befürwortern von Kohle, gas und Öl offenbar nicht klar, dass sie zukünftigen Generationen die Lebensgrundlage entziehen: Nix Fossiles mehr da. Keine Alternativen geschaffen.

Nette Zeitgenossen.

um 16:46 von Bender Rodriguez

>>Wie wird man wohl weniger werden?
Da apokalyptischer Massenmord ausfällt, bleibt nur deutlich weniger Reproduktion.<<

würde schlicht nicht ausreichen, soviel Zeit haben wir nicht

>>Die Natur hat sowas über das Nahrungsangebot und mit Fressfeinden geregelt.
Da gibt es nicht zu viele von einer Sorte, es sei denn der Mensch hat den Antagonisten eliminiert.<<

Schon klar, der Mensch ist per se Umweltsau, gibt halt nur zuviele, aber wenn wir unsere Nahrungsgrundlagen erstmal zerstört haben, regelt sich auch das...
ekelhaftester Zynismus!

>>Wir müssen schon unser Hirn anstrengen.<<

Allerhöchste Zeit, damit anzufangen, Sie werden sehen, es lohnt sich...

von Adeo60 16:55

Zweifellos, Weidel und Bolsonaro sind bekanntlich Klimaleugner. Nur die Brandrodung im Amazonas, die läuft auch in Erwartung des Mercosur-Freihandelsabkommen, in Erwartung von mehr Fleischexporten nach Europa....

um 17:09 von Bernd Kevesligeti

Das ist eine Fragestellung: Wer denn sonst ? Es ist so selbstverständlich, daß in Deutschland Lasten nach unten dekliniert werden.
Aber wie wär´s zur Abwechslung mal mit Reichen und Konzernen ? Die haben übrigens auch einen größeren ökologischen Fußabdruck....
------------------------
Ich verstehe nicht warum sie immer auf Reiche und Konzerne Draufhauen.
Ohne unsere Konzerne, die hunderttausende Arbeitsplätze, meist tariflich abgesichert und gut bezahlt, bereitstellen, wäre unser Sozialstaat nicht finanzierbar.

@ 17:01 von jaja...

"aber Hauptsache, sie müssen Ihr Verhalten nicht hinterfragen... "

Würde mal behaupten, dass ich mehr für die Umwelt tue als die meisten. Kaum Flug-km, wenig Auto-km, viel Fahrrad, immer sparsame Autos, im Winter nicht das ganze Haus sondern nur ein Zimmer beheizt, keine weggeworfenen Essensreste, Nichtraucher, Nicht-Feuerwerkler ...

Vielleicht fragen sie mal Bezos u. Co und die Weltraumtouristen in spe nach Ihrem Umweltverhalten.

@DeHahn um 16:07

>Tatsächlich müssten wir nur auf ein wenig verzichten.<
.
ZB. auf Klimaanlagen, Luftreinigung, Heizen im Winter auf maximal 16 Grad. Rückkehr zum Hanfanbau zur Erzeugung von Leinenkleider, Holzschuhe ...

Jetzt sollen Maßnahmen sofort wirken.

Wenn man die Kommentare auf den Hinweis von Bender R. auf die Überbevölkerung liest, bekommt man den Eindruck, hier ist ein Abbau der Bevölkerung von heute auf morgen gemeint. Also als Sofortmaßnahme.
Wie wäre es, einfach mal eine 1 kind Politik in der Welt zu fahren. In Deutschland wäre das ohne Zuwanderung nicht mal nötig. In 20 oder 30 Jahren würde man schon deutlich spüren, dass solch eine Maßnahme wirkt.
Da wird dann wieder (zumindest in Deutschland) der Streit kommen, welche Maßnahme den Hauptausschlag gab.
Dass alles nur Teil einer Summe ist, wollen ja Viele nicht sehen.

16:29 von Wohlergehen

>> 11 @ Bender Rodriguez 16.07

"Und wenn wir zb nur 20 statt 80 Mio Leute wären..."

Sie haben sicher schon eine Idee, was "wir" mit den 60 Mio machen? Zählen Sie sich zu den 20 Mio oder den 6o Mio? <<

.-.-.

Sehr gute Antwort.

@ Adeo60 16.48

"Als 'Motor' für eine weltweite Klimaschutzinitiative kann ich mir D aber sehr gut vorstellen."

Nach einem Regierungswechsel zu GRR nach der Wahl halte ich das auch für möglich!

Umweltschutz

Ich bezeichne Umweltschutz als die größte Lebenslüge der Menschheit.
Nicht das ich eine Klimaveränderung durch den Menschen bestreiten. Sondern weil der Mensch nicht in der Lage ist die Umwelt zu schützen.
Dazu bräuchte es nähmlich mehr als eine CO2 Steuer einzuführen. Aber der Mensch verarscht sich gern selbst.
Umweltschutz gestaltet man mit Gesetzen und nicht durch Abzocke, so wie es unsere Parteien fordern.

16:33 von jaja...

"Niemand ist zuviel auf dieser Welt"

Danke!

Es ist schauderhaft, wie immer mehr User dafür plädieren, dass man die meisten Menschen ins Nichts befördert!

In meinen Augen ist das deutlich faschistoid.

von hesta15 17:21

Weil Reiche und Konzerne nach unten draufhauen. Die Tarifbindung gilt nur für 46 Prozent der Beschäftigten(2019). Und sie ist rückläufig. 1998 galt sie noch für 76 Prozent der Beschäftigten.
Also Sozialstaat, daß ist eher naiv....

@hesta15

Tariflich abgesichert, gut bezahlt gibt es immer weniger Arbeitsplätze. Und ihren Beitrag zur Finanzierung des Sozialstaats haben die Konzerne halbiert. Und wie sie mit den Kosten ihrer Art zu wirtschaften umgehen, kann man beim Kohle-und Atomausstieg besichtigen.

@ 17:35 von Sausevind

"Es ist schauderhaft, wie immer mehr User dafür plädieren, dass man die meisten Menschen ins Nichts befördert!"

Dies hat keiner im Thread gefordert. Sicherlich würde solch eine Forderung auch nicht von der Moderation freigegeben.

17:28 von Sausevind

"""

Sie haben sicher schon eine Idee, was "wir" mit den 60 Mio machen? Zählen Sie sich zu den 20 Mio oder den 6o Mio? <<

Sehr gute Antwort."""

Eher eine dümmliche Antwort. Aber was solls?

Es ist doch völlig egal wo ich mich sehe.
Wären wir weniger, hätten wie weniger Probleme.

Wäre ich bei den 60mio, hätte ich gar kein Problem, denn dann wäre ich entweder schon dahingeschieden, oder es hätte mich erst gar nie gegeben. in beiden Fällen würde es mich jetzt nicht stören.

Und die Bevölkerung auf 50-25% zu bringen, ist der einzige Weg, die Erde halbwegs zu erhalten. und ja, da wäre die Reduktion schon deutlich zu lasten der Industrieländer anzustreben.

Wir müssen nicht jeder 2,6 Kinder bekommen, auch wenn die Wirtschaftsesoteriker das immer so vorbeten.

Sausi

"Es ist schauderhaft, wie immer mehr User dafür plädieren, dass man die meisten Menschen ins Nichts befördert! "

Schauderhaft ist deine Phantasie. Niemand wird umgebracht oder ins Nichts befördert.
Keinen Nachwuchs zeugen ist die Lösung. Der Rest ergibt sich ganz natürlich von alleine.

17:26 von Juergen

«Wenn man die Kommentare auf den Hinweis von Bender R. auf die Überbevölkerung liest, bekommt man den Eindruck, hier ist ein Abbau der Bevölkerung von heute auf morgen gemeint. Also als Sofortmaßnahme.
Wie wäre es, einfach mal eine 1 kind Politik in der Welt zu fahren.»

Die 1 Kind Politik ist Mumpitz zum Quadrat, wie man ja am Exempel China beobachten kann. Die hatten das ca. 30 Jahre lang. Und nun haben sie jede Menge Probleme als Konsequenzen daraus an den Hacken.

Kinderfeindlich ist der Quatsch noch obendrei. Organisierte Kinderqual, den Kurzen Geschwisterkinder als Spiel- und Lernkameraden vorzuenthalten.

@Wohlergehen, 17:28 Uhr

Da bin ich nun anderer Meinung als Sie. Klimaschutz wird mit Belastungen für die Bürger verbunden sein und deshalb ist es wichtig, diese mitzunehmen. Eine starke und möglichst CO2-freie Wirtschaft muss mit den Erfordernissen des Klimaschutzes in Einklang gebracht und gleichzeitig müssen globale Allianzen geschmiedet werden. Eine Regierung aus CDU/CSU und Grünen wäre für mich die beste Lösung. Die AFD als dritter Partner entspricht nicht meiner Idealvorstellung, wäre dann aber wohl nicht zu vermeiden. Eine Partei die, wie die LINKE, den Austritt aus der NATO fordert und soeben erst dem so wichtigen Mandat für die Evakuierung der Menschen aus Afghanistan widersprochen hat, die zudem in allen Bereichen mehr Staat fordert und das Geld mit offenen Händen ausgeben will, ist für mich einfach nicht wählbar.

16:38, Giselbert

>>@ 16:29 von Wohlergehen
@ Bender Rodriguez 16.07
"Und wenn wir zb nur 20 statt 80 Mio Leute wären..."
@ 16:29 von Wohlergehen
"Sie haben sicher schon eine Idee, was "wir" mit den 60 Mio machen? Zählen Sie sich zu den 20 Mio oder den 6o Mio?"

Verstehe nicht was Sie mit diesem fragwürdigen Kommentar erreichen wollen. Es ist doch selbstredend, was Bender Rodriguez damit meint: Geburtenrate kleiner als natürliche Sterberate. Hier soll keiner vorzeitig ums Eck gebracht werden!<<

Wenn das so ist, dann ist ja alles in Ordnung und ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Denn die Geburtenrate sinkt. Weltweit. Und das seit einigen Jahrzehnten. Lediglich bitterarme, unentwickelte Länder wie beispielsweise Afghanistan haben noch sehr hohe Geburtenraten.

Man kann das demografisch-ökonomische Paradoxon bei der Arbeit beobachten.

Es wird aber noch Jahrzehnte dauern, bis sich die Weltbevölkerung verringert, denn es gibt sehr viele junge Menschen. Wenn auch nicht bei uns.

Schabernack

"Kinderfeindlich ist der Quatsch noch obendrei. Organisierte Kinderqual, den Kurzen Geschwisterkinder als Spiel- und Lernkameraden vorzuenthalten."

Wieso denn das? Die können mit anderen Kindern doch prima spielen.

Und irgendwas müssen wir machen.
Alles als unmachbar, unbezahlbar, unsozial, unmöglich, etc zu titulieren, bringt uns nicht einen Meter weiter.
Denn das würde bedeuten "weiter so"

@Adeo60 um 1705

Die Sie ja so gut Bescheid wissen, können Sie sich belegbar angeben, welcher Teil der Klimaänderung natürlichen Ursprungs ist, welcher Anteil somit menschengemacht ist (und davon wieder, welchen Anteil CO2 daran hat)
.
Bei den Belegen aber unabhängige Daten. Der IPCC ist nicht unabhängig sondern in seiner Quellenauswahl ideologisch.

um 17:48 von Giselbert @ 17:35 von Sausevind

>>"Es ist schauderhaft, wie immer mehr User dafür plädieren, dass man die meisten Menschen ins Nichts befördert!"

Dies hat keiner im Thread gefordert. Sicherlich würde solch eine Forderung auch nicht von der Moderation freigegeben.<<

Also nur Gerede ohne Folgen?
Dann lassen Sie doch solche in ihrer Konsequenz menschenverachtenden Aussagen und kritisieren diese, anstatt hier Bender Rodriguez und sich selbst für den Blödsinn von den angeblich 3/4 der Menschen zuviel zu rechtfertigen.

Der von Ihnen nicht zitierten Einschätzung von Sausewind kann ich hier nur zustimmen.

>>In meinen Augen ist das deutlich faschistoid.<<

@Bender Rodriguez 17:54

"Und die Bevölkerung auf 50-25% zu bringen, ist der einzige Weg, die Erde halbwegs zu erhalten."

Das ist, mit Verlaub, völliger Unsinn.

Die Erde verträgt locker 10 Mrd. Menschen.
Solange die gut mit der Erde umgehen.

Allein die Beendigung der Lebensmittelvernichtung in den wohlhabenden Ländern würde die Lebensmittelknappheit für ALLE Menschen auf der Erde beenden können.

17:59, Adeo60

>>Eine Regierung aus CDU/CSU und Grünen wäre für mich die beste Lösung. Die AFD als dritter Partner entspricht nicht meiner Idealvorstellung, wäre dann aber wohl nicht zu vermeiden.<<

Eine Koalition aus Union, AfD und Grünen?

Jetzt überraschen Sie mich aber wirklich.

Das kann eigentlich nicht Ihr Ernst sein.

An Juergen

"Wenn man die Kommentare auf den Hinweis von Bender R. auf die Überbevölkerung liest, bekommt man den Eindruck, hier ist ein Abbau der Bevölkerung von heute auf morgen gemeint. Also als Sofortmaßnahme.
Wie wäre es, einfach mal eine 1 kind Politik in der Welt zu fahren."

Wie kann man es sonst verstehen? Auf andere Art, 1-Kind Politik etwa, wäre es der umständlichste, am allerlängsten dauernde Weg, bevor dies eine nur geringe Änderung bringen würde, vor allem wenn man meint man könne dann ja so weitermachen wie bisher.
Und lesen Sie auch mal, was die Protagonisten dieses Weges sonst so schreiben, dann wei
weiß man wie es gemeint
gemeint ist.

@ hesta15 17.21 h

"Ich verstehe nicht warum sie immer auf Reiche und Konzerne Draufhauen. Ohne unsere Konzerne, die hunderttausend Arbeitsplätze, meist tariflich abgesichert und gut bezahlt, bereitstellen, wäre unser Sozialstaat nicht finanzierbar."

Was ist daran "draufhauen", wenn der User die doch wohl berechtigte Frage stellt, wie es wäre, Reiche und Konzerne endlich in die Verantwortung zu nehmen?
"Unsere" Konzerne - haben Sie einen? Ich nicht! Arbeiter*innen stellen ihre Arbeitskraft bereit, oft in prekären, ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen anstatt tariflich abgesichert! "Sozialstaat durch Konzerne" muss ein Märchen sein, das ich noch nicht kenne!

....Träumereien...

Ich bin der Meinung das viele hier von einer besseren Welt träumen.
Zum Beispiel: Wir fordern E-mobilität. Aber wie will man innerhalb von ein paar Jahren 50 Million Autos in D austauschen.
Wir fordern Häuser zu isolieren. Aber wie will man in ein paar Jahren Heizungen, Fenster, Fassaden usw. an allen Gebäuden auszutauschen.
Woher soll das Material und die Fachkräfte kommen?

@Hirschauer 18:14

"Bei den Belegen aber unabhängige Daten. Der IPCC ist nicht unabhängig sondern in seiner Quellenauswahl ideologisch."

Diese Aussage ist so wahr wie die meisten Aussagen des notorischen Lügners D. Trump.

18:16 von fathaland slim 17:59, Adeo60

Eine Koalition aus Union, AfD und Grünen?
................

das wäre wie Ostern und Weihnachten an einem Tag

abgesehen dass die Grünen mit der AfD aber auch gar keine Berührungspunkte hat

18:14, Hirschauer

>> Der IPCC ist nicht unabhängig sondern in seiner Quellenauswahl ideologisch.<<

Woran machen Sie das fest?

Ein Zitat aus dem sehr informativen Wikipediaartikel über den IPCC:

„Da die Berichte des IPCC Grundlage der weltweiten Klimapolitik sind, steht der IPCC häufig in der Kritik von organisierten Klimawandelskeptikern und -leugnern, die ihn mit dem Vorwurf zu diskreditieren versuchen, politisch beeinflusst zu sein.“

Wikipedia wird in den genannten Kreisen allerdings auch unterstellt, eine ideologische Agenda zu haben. Brockhaus, Meyer und Herder dann wahrscheinlich auch.

18:16 von DrBeyer

Das wiederum halte ich für Unsinn.
Wenn alle lieb und nett sind, vertragen wir 10 Milliarden? Vieleicht gibts genug zu essen. Das wars dann aber auch. Die 10 Miliarden dürfen dann nicht anfangen, Luxus haben zu wollen, in den urlaub zu fahren oder in irgendeiner art und weise irgendetwas konsumieren zu wollen.
Das übersteigt dann sofort die Möglichkeiten an Energiebereitstellung, Resourcenvorräten, etc.
Es ist lediglich ein Pladoyer für "Weiter So"

Was haben Sie vor?

von Wohlergehen @
Keine C02 Steuer, keine EEG umlagen, kein E10 Sprit für den Monkulturen entstehn, keine Windräder in Wohngebieten, Abschaffung Braunkohle dafür weiternutzung der AKWs, weniger Einkommensteuer, kein Förderung von E-Auto, die kaufen nur Reiche und Firmen als Zweitwagen.

Freiheit meine Heizung, meine Fasadendämmung und mein Vorgarten selbst zu gestallten und auswählen.

USW.

15:21 von Bernd Kevesligeti

..... sich E Autos mit 500 PS kaufen
(als "Umweltfreunde")

haben sie vergessen :-)

@Bender Rodriguez 18:13

"Und irgendwas müssen wir machen.
Alles als unmachbar, unbezahlbar, unsozial, unmöglich, etc zu titulieren, bringt uns nicht einen Meter weiter."

Das stimmt ausnahmsweise mal.
Aber die Bevölkerung reduzieren zu wollen dauert, wie bereits jemand geschrieben hat, so lange, dass es dem Nichtstun exakt gleichkommt.

Irgendwas müssen wir machen: CO2-Produktion sowie die Produktion anderer Treibhausgase bestrafen noch und nöcher! Ist leider der einzige Ausweg.

Wir jetzt lebenden Menschen müssen an unserem Umgang mit der Erde etwas ändern, das Zeugungsverhalten ändert sich dann von ganz alleine.

Becherchen

"Und lesen Sie auch mal, was die Protagonisten dieses Weges sonst so schreiben, dann wei
weiß man wie es gemeint
gemeint ist."

Du bist seit 2 Tagen hier und willst irgendwas rausgelesen haben?

Was habe ich denn "eigentlich" gesagt?

@ 18:16 von DrBeyer

"Die Erde verträgt locker 10 Mrd. Menschen.
Solange die gut mit der Erde umgehen."

Das glaube ich nicht, außerdem muss ja nicht alles ausgereizt werden. Will man glaubwürdig bleiben, muss die Reduzierung des Bevölkerungswachstums ganz oben auf der Agenda stehen.

"Allein die Beendigung der Lebensmittelvernichtung in den wohlhabenden Ländern würde die Lebensmittelknappheit für ALLE Menschen auf der Erde beenden können."

Aber nur in der Theorie und logistisch die Verteilung unlösbar wäre und zudem klimaschädlich.

18:00 von fathaland slim

«Geburtenrate kleiner als natürliche Sterberate. Hier soll keiner vorzeitig ums Eck gebracht werden!»

«Wenn das so ist, dann ist ja alles in Ordnung und ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Denn die Geburtenrate sinkt. Weltweit. Und das seit einigen Jahrzehnten. Lediglich bitterarme, unentwickelte Länder wie beispielsweise Afghanistan haben noch sehr hohe Geburtenraten.»

Die 3 Länder China, Japan, und Südkorea machen vor, wie es gehen soll.

Südkorea hat die niedrigste Geburtenrate aller Länder der Erde (mal von Exoten wie Monaco oder dem Vatikan abgesehen). Geburtenrate sehr gering < 1,0. Junge Sükoreaner sind am Lernen und am Studieren und am Arbeiten wie der Wilde Bär 25 Stunden pro Tag. Bleibt für Familienplanung und Kindermachen gar keine Zeit mehr.

In Japan bei Geburtenrate ± 1,3 wurden es von 2019 zu 2020 ca. 450.000 Japaner weniger. Das mit dem neuen Immigrationsgesetz klappt wg. Corona schlecht.

China hat inzw. auch Geburtenrate geringer als in Japan. Toll.

@Knorlo 18:25

"Wir fordern E-mobilität. Aber wie will man innerhalb von ein paar Jahren 50 Million Autos in D austauschen."

Das wäre problemlos in 10-15 Jahren machbar.

"Wir fordern Häuser zu isolieren. Aber wie will man in ein paar Jahren Heizungen, Fenster, Fassaden usw. an allen Gebäuden auszutauschen.
Woher soll das Material und die Fachkräfte kommen?"

Dieser Einwand ist schon deutlich besser.
Aber auch hier gilt: Niemand redet davon, dass das innerhalb von drei oder vier Jahren passieren soll.
Aber das Gejammere, dass doch kein Material und keine Fachkräfte vorhanden seien und dass, bis das vorhanden wäre, das 2°C-Ziel ohnehin gerissen sei und es also besser sei, nichts zu tun, ist trotzdem Unsinn.

Jedes einzelne gedämmte Haus und jedes einzelne E-Auto helfen unseren Kindern und deren Kindern und Enkelkindern, den Klimawandel zu überleben.

@ Bender Rodriguez 17.54 h

"Keinen Nachwuchs zeugen ist die Lösung."
Aha, eine Welt ohne Kinder - wäre sehr traurig und im wahrsten Sinne des Wortes unmenschlich.

"Der Rest ergibt sich ganz natürlich von alleine."
Natürlich: Ein Aussterben der Menschheit!

Wenn Sie das für sich so entschieden haben, ist das ok. Aber bitte gewähren Sie allen anderen zu leben! Und nach wirklichen und wirksamen Möglichkeiten zu suchen bzw. diese umzusetzen, allen Menschen eine Chance auf ein würdevolles Leben zu erhalten bzw. (wieder-)zugeben.

@Bender Rodriguez 18:28

"18:16 von DrBeyer

Das wiederum halte ich für Unsinn."

Von mir aus.
Sie können auch rote Tomaten für Unsinn halten und stattdessen blaue propagieren.

Das, was ich geschrieben habe, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt von Leuten, die sich damit auskennen (um mal eine ältere Werbung für die Gelben Seiten zu zitieren).

18:25 von Knorlo

seien sie doch nicht so negativ eingestellt !

Aktuell ist der Strom zu 40 % aus regenerativen Quellen
die fehlenden 60 % kriegen wir ja leicht hin
(auch wenn aktuell mehr altersschwache Windanlage verschrottet werden als neue gebaut)
wenn der Strombedarf steigt wegen der E Mobilität
Null Problemo halt nochmal 40 .... 60 % drauf
Auch das Heizsystem soll ja auf Strom umgestellt werden (Wärmepumpen dazu, Öl/Gas weg)
bestimmt haben unsere Vorturner in Berlin ein Konzept dazu
immerhin geht es ja um aktuell 83 % des Primärenergiebedarfs der nicht alternativen Ursprungs ist

aber wir schaffen das .....

@ fathaland slim 18:16

@Adeo60 "Eine Koalition aus Union, AfD und Grünen?

Jetzt überraschen Sie mich aber wirklich.

Das kann eigentlich nicht Ihr Ernst sein"

Habe mir eben auch die Augen reiben müssen. Möglicherweise wollte Forist Adeo60 FDP oder SPD schreiben und hat sich nur vertan...

@Giselbert 18:33

"Will man glaubwürdig bleiben, muss die Reduzierung des Bevölkerungswachstums ganz oben auf der Agenda stehen."

Dass das völliger Unsinn ist, u.a. weil es die Lösung der Probleme viel zu weit nach hinten verschiebt, wurde mittlerweile so oft gut begründet, dass ich mir ein weiteres Eingehen darauf sparen kann.

[ich]>>Allein die Beendigung der Lebensmittelvernichtung in den wohlhabenden Ländern würde die Lebensmittelknappheit für ALLE Menschen auf der Erde beenden können.<<

Aber nur in der Theorie"

Warum?

"und logistisch die Verteilung unlösbar wäre"

Nein, warum?

"und zudem klimaschädlich."

Ganz und gar nicht, wenn man die Logistik endlich mal klimafreundlich umstellen würde, was Fr. Merkel ja leider um 20 Jahre verzögert hat.

@ 18:37 von DrBeyer

@Knorlo 18:25
"Wir fordern E-mobilität. Aber wie will man innerhalb von ein paar Jahren 50 Million Autos in D austauschen."

18:37 von DrBeyer
"Das wäre problemlos in 10-15 Jahren machbar."

Von wegen, schon viel früher wäre man überrascht, dass es das Stromnetz gar nicht hergibt. Von so viel vorhandener erneuerbarer Energie ganz zu schweigen.

von Sisyphos3 18:30

Nein, SUV´s wurden hier schon erwähnt. Von Januar bis Juni 2021 483.948 Neuzulassungen, fast eine halbe Million.

18:37 von DrBeyer @Knorlo 18:25

NEIN, niemand weis heute wie der sondermüll akkus/hausdämmung zu entsorgen ist. die hausdämmung ist nach ca 20 jahren entsorgungsfähig, wahrscheinlich, bevor sie sich zu rentieren beginnt für mieter/vermieter/divers

Lieber Bender...

...Deine Idee funktioniert aus verschiedenen Gründen nicht:
Wenn wir heute weltweit aufhören, Kinder zu zeugen, gibt es in 50 Jahren trotzdem noch über fünf Milliarden von uns, die dann allerdings elendig verrecken, weil keiner mehr da ist, um sich um die alten, kranken Leute zu kümmern.
Auch müssten wir bis dahin ja irgendwie weiter wirtschaften, und so, wie's heute aussieht, funktioniert das auch nicht.
Käme man nun auf die Idee, weltweit Kinderlizenzen zu vergeben - und brächte es tatsächlich fertig, das auch durchzusetzen - dann... ach, schau' einfach mal, was die Folgen der Ein-Kind-Politik in China waren und sind.

Wir stehen heute vor allem deshalb vor so vielen Problemen, weil wir die letzten zehntausend Jahre kaum mal darüber nachgedacht haben, was unsere tollen Ideen vielleicht für unerwartete Auswirkungen haben könnten. Eigentlich wissen wir inzwischen genug, um da anzusetzen...

18:34 von schabernack

falsche Beispiele

Afrika aktuell 1,3 Mrd Mensch in 2050 bei gut 2 Mrd

das ist in einem Kontinent der jetzt schon nicht zurecht kommt

aber für einige hier im Thread stellt ja das Bevölkerungswachstum kein Problem

15:31 von fathaland slim

Wie stellen Sie sich das vor? Kurzfristig, mittelfristig oder langfristig? Welche Maßnahmen wären da Ihrer Ansicht nach zielführend?
----------

vielleicht endlich mal mit Geburtenplanung anfangen !
China hat es hinbekommen warum nicht andere Staaten auch

Bangladesh erkannte, angesichts der geographischen und

ökonomischen Gegebenheiten des Landes, schon früh die Dringlichkeit des Bevölkerungsproblems. Seit 1975 haben alle Regierungen ungeachtet der Einflußnahme durch fundamentalistische Kräfte, das Bevölkerungsprogramm unterstützt.

1. Ein flächendeckendes Angebot von essentiellen Gesundheitsdiensten mit Hausbesucherinnen, zweiwöchentlichen Sprechstunden in den Dörfern und zahlreichen nichtstaatlichen Serviceangeboten entstand.

2. Eine landesweite Bewegung von aktiven Frauengruppen in jedem Dorf, die sich organisieren, um an Programmen zur Alphabetisierung, einkommensfördernden Maßnahmen, Hygiene und Gesundheitsvorsorge einschließlich Familienplanung teilnehmen zu können, ungeachtet vielfacher Widerstände von Seiten konservativer Kräfte.

3. Das Wissen über Zusammenhänge von Gesundheit und Fertilität und wirksame Vorbeugungsmaßnahmen konnte der gesamten Bevölkerung durch ungehinderte Aufklärungsmaßnahmen vermittelt werden.

Fertilitätsrate
Bangladesch 2,04
Indien 2,2
Pakistan 3,51

18:13 von Bender Rodriguez / @schabernack

«Kinderfeindlich ist der Quatsch noch obendrein. Organisierte Kinderqual, den Kurzen Geschwisterkinder als Spiel- und Lernkameraden vorzuenthalten.»

«Wieso denn das? Die können mit anderen Kindern doch prima spielen.»

Selbstverständlich können Kinder auch mit anderen Kindern spielen (und lernen), die keine Geschwisterkinder sind. Das tun sie ja auch, und so gut wie alle Kinder haben Freunde und Freundinnen.

Das ist aber ganz was anderes als Geschwister, die immer gemeinsam im Haus sind. Zur Schlafenszeit zu Bett gehen, morgens wieder aufstehen, am Esstisch sitzen und Co. Es ist sehr bedeutsam, was Kinder von / mit Geschwisterkindern an Sozialverhalten lernen können. Was Erwachsene ihnen so niemals beibringen können. Never ever.

Die ganz besonders bedauernswerten Einzelkinder zu Corona mit Home Rumgehocke Alone. Fürchterlich plus Elternstress Class 1A.

Meine beiden Nichten 9 / 12 haben einander. Das ist toll und lustig.
Organisierte 1 Kind Politik ist geplante Kinderqual.

@schabernack 17:55

"Organisierte Kinderqual, den Kurzen Geschwisterkinder als Spiel- und Lernkameraden vorzuenthalten."

Ich möchte Ihrem gesamten Kommentar ausdrücklich zustimmen, diesem zitierten Satz allerdings vehement widersprechen, da er bedeuten würde, dass alle Eltern von Einzelkindern Kinderqual betreiben würden, was definitiv falsch ist.

Es gibt inzwischen genug Studien, die belegen, dass es Einzelkindern nicht schlechter als Kindern mit Geschwistern geht und dass auch ihr Sozialverhalten keineswegs schlechter ist.

Ich bin selbst Vater eines Einzelkindes und kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.

Allerdings sollte man als Eltern schon genau hinsehen, was das Kind braucht.
Wir mussten unser Kind berufsbedingt mit 1;2 Jahren in die Kita geben, was sich als das beste, was wir dem Kind antun konnten, herausgestellt hat, da es dort genau das, was es bei uns zu Hause in dieser Form nie hätte haben können, bekommen hat.

18:37 von DrBeyer

"... und jedes einzelne E-Auto helfen unseren Kindern und deren Kindern und Enkelkindern, den Klimawandel zu überleben."

Das können Sie ja mal denjenigen erzählen, die unter z.B. dem Kobaltabbau leiden:

Amnesty International kritisiert beim Kobaltabbau die Kinderarbeit und Menschenrechtsverletzungen.

(Kobalt steckt in vielen Lithium-Ionen-Batterien.)

@DrBeyer, 18:31 (re @Bender Rodriguez 18:13)

„Wir jetzt lebenden Menschen müssen an unserem Umgang mit der Erde etwas ändern, >> das Zeugungsverhalten ändert sich dann von ganz alleine“

Stimmt. Dass in allen Ländern die durchschnittliche Zahl der Kinder mit steigendem Grad an Bildung und Selbstbestimmung insbesondere bei Frauen und damit einhergehendem steigendem allgemeinem Lebensstandard kontinuierlich abnimmt, ist nun wirklich offensichtlich.

@Werner1955 - Eigenverantwortung...

...ich schlage einen Modelversuch vor:
Eine deutsche Großstadt schafft alle Geschwindigkeitsbegrenzungen ab und setzt darauf, dass die Menschen eigenverantwortlich Auto fahren.
Wenn nach einem Jahr die Anzahl der Verkehrstoten um nicht mehr als zehn Prozent steigt, werde ich nie wieder etwas gegen Eigenverantwortung und Selbstverpflichtung sagen. Nicht beim Klima, nicht bei Steuern, nicht bei der Rente...

18:16 von DrBeyer

Allein die Beendigung der Lebensmittelvernichtung in den wohlhabenden Ländern würde die Lebensmittelknappheit für ALLE Menschen auf der Erde beenden können
------------

in Indien vergammeln 40 % der Nahrungsmittel auf dem Weg vom Feld auf den Markt

Zitat : "Die Erde verträgt locker 10 Mrd. Menschen."
muß das sein ?
genügen nicht langfristig 2 ... 3 Mrd
dann reichten die Ressourcen länger
und es wäre auch Platz für andere Spezies

@Giselbert 18:45

"18:37 von DrBeyer
>>Das wäre problemlos in 10-15 Jahren machbar.<<[E-Auto-Austausch]

Von wegen, schon viel früher wäre man überrascht, dass es das Stromnetz gar nicht hergibt."

Das sind schlicht Fakenews. Ob die von Ihnen stammen oder Sie diesen Fakenews nur aufgesessen sind, weiß ich nicht. Aber es gibt auch zu diesem Thema genug Untersuchungen, die belegen, dass Ihre Aussage einfach falsch ist.

"Von so viel vorhandener erneuerbarer Energie ganz zu schweigen."

Erst recht Unsinn.
Dann müssen wir die Erneuerbaren eben endlich mal anfangen ernsthaft auszubauen und nicht, wie in den letzten 16 Jahren geschehen, den Ausbau zu bremsen.

18:46 von Bernd Kevesligeti

Nein, SUV´s wurden hier schon erwähnt. Von Januar bis Juni 2021 483.948 Neuzulassungen, fast eine halbe Million.
----------

ich könnte schwören von E Autos mit 500 PS geschrieben zu haben

@Sisyphos3 18:51

"China hat es hinbekommen warum nicht andere Staaten auch"

Sie haben wirklich noch nicht mitbekommen, dass China diesen Schritt längst bereut?
Warum ignorieren Sie die Artikel, die das berichtet haben?

@Sisyphos3

Zitat: "China hat es hinbekommen warum nicht andere Staaten auch"

In China gibt es derzeit 50 Millionen Männer, die deshalb keine Frau finden. Und darüber, wie viele dieser fehlenden Frauen als Embryo abgetrieben wurden oder nach der Geburt sofort verschwunden sind, möchte ich gar nicht nachdenken.

@ 18:45 von DrBeyer

@Giselbert 18:33
"Will man glaubwürdig bleiben, muss die Reduzierung des Bevölkerungswachstums ganz oben auf der Agenda stehen."

@ 18:45 von DrBeyer
"Dass das völliger Unsinn ist, u.a. weil es die Lösung der Probleme viel zu weit nach hinten verschiebt, ..."

Das ist KEIN Unsinn und langfristig zielführend!
Und wer spricht davon, dass das die einzige Maßnahme bleiben soll. Natürlich müssen zeitgleich weitere Maßnahmen beginnen.

@Sisyphos3 18:49

"aber für einige hier im Thread stellt ja das Bevölkerungswachstum kein Problem"

Sie könnten ENDLICH mal zur Kenntnis nehmen, dass das Bevölkerungswachstum nicht nur für einige hier im Thread, sondern insbesondere für die mit dem Klimawandel befassten Wissenschaftler ein sehr nachrangiges Problem darstellt.

Aber Sie können gerne weiterhin versuchen, von den wirklichen Problemen abzulenken.

An Bender

"Du bist seit 2 Tagen hier und willst irgendwas rausgelesen haben?"

Nein, ich bin seit ca 1 1/2 bis 2 Jahren hier. Ich schreibe selten, lese aber viel mit. Grad hab ich Urlaub, deshalb tauche ich öfters auf. Wenn jemand wie SIE fast zu jedem Thema viel schreibt, dann fällt mir das schon auf, ich mag zwar naiv sein, aber ich bin nicht blöd. Und duzen können SIE IHRE Haustiere, ich fühle mich nicht davon angesprochen.

Am 01. September 2021 um 18:51 von Sisyphos3

15:31 von fathaland slim: Wie stellen Sie sich das vor? Kurzfristig, mittelfristig oder langfristig? Welche Maßnahmen wären da Ihrer Ansicht nach zielführend?
----------

Zitat: vielleicht endlich mal mit Geburtenplanung anfangen ! China hat es hinbekommen warum nicht andere Staaten auch

China hatte zunächst ein Ein-Kind-Ploitik, dann eine Zwei-Kind-Politik, jetzt offiziell eine Drei-Kind-Politik in Wirklichkeit aber keine Einschränkungen mehr.

China ist gescheitert.

18:45 von Giselbert

aber da der strom aus steckdosen kommt, jetzt neudeutsch wallboxen, klappt das perfeft. es wird dann zwar abends dunkel in den guten stuben, aber doch draussen auch

@Bender Rodriguez um 16.07 Uhr

"Keine Argumente oder nur mal Gegenreden?"

"Und wenn wir zb nur 20 statt 80 Mio Leute wären, könnten wir den co2 Ausstoß vorne weg um 3/4 senken. Im Detail wird es sogar noch weniger co2, da keine Staus mehr zu erwarten wären."

Schon mal darüber nachgedacht, dass Sie Ihren Lebensstandard bei 20 Mio. Menschen in D auch nicht annähernd halten könnten?
Die gesamte Infrastruktur würde zusammenbrechen.
Das sollte Ihnen Ihr Rechenspielchen aber auch Wert sein.

um 18:51 von Sisyphos3 @15:31 von fathaland slim

>>China hat es hinbekommen warum nicht andere Staaten auch<<

Geburtenkontrolle und "Bevölkerungsrückgang":
China: 1964: ca. 0,7 Mrd.
1982: ca. 1,0 Mrd.
2018: ca. 1,4 Mrd.

Bevor Sie den Gegenteiltag ausrufen, sagen Sie doch bitte das nächste mal bescheid.

@DrBeyer

50 Mio E-PKW mit 15000 km/a Fahrleistung und einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km macht mehr als 110 TWh im Jahr. Das ist kein Pappenstiel, nebenbei gesagt.

Bangladesch ist mit seiner Bevölkerungspoltik

der regionaler Spitzenreiter. Nach Angaben der Weltbank lag die Gesamtfertilitätsrate 1960 im damaligen Ostpakistan bei 6,6. Seither hat sich die Rate um mehr als zwei Drittel reduziert. Dieser Erfolg ist bedeutsam, da nachhaltige Entwicklung von Bildung, Wirtschaft und Umweltschutz eine stabile Bevölkerungszahl voraussetzt.

Bangladeschs jährliches Wachstum betrug in den letzten zehn Jahren durchschnittlich mehr als 6% und lag in den letzten zwei Jahren bei über 7%, während Pakistans Wachstumsrate im letzten Jahr 5,3 % betrug. Die Industrie macht 29 % des BIP von Bangladesch aus. Laut mehreren Experten macht die pakistanische Industrie 21% des BIP aus.

Außerdem beliefen sich die Devisenreserven Bangladeschs Ende August auf 33,60 Milliarden US-Dollar. Pakistans Devisenreserven beliefen sich in der ersten Septemberwoche auf etwa 14,6 Milliarden US-Dollar

Eine stabile Bevölkerung führt zu Wohlstand, schont die Umwelt und trägt zum Frieden bei.

von Sisyphos 18:59

Das ist schon richtig. Aber E-Autos mit 500 PS ? Muss das sein ? Wie viel Chemie und Kobalt in den Batterien ?

18:53 von DrBeyer / @schabernack

«Organisierte Kinderqual, den Kurzen Geschwisterkinder als Spiel- und Lernkameraden vorzuenthalten.»

«Ich möchte Ihrem gesamten Kommentar ausdrücklich zustimmen, diesem zitierten Satz allerdings vehement widersprechen, da er bedeuten würde, dass alle Eltern von Einzelkindern Kinderqual betreiben würden, was definitiv falsch ist.»

Das gilt ganz ausdrücklich nicht für Familien, die sich gewollt selbst für nur ein Kind entschieden (Räumlichkeit, Finanzen, Berufstätigkeit, …). Auch nicht für Familien, die gerne mehr als ein Kind (gehabt) hätten, dieser Kinderwunsch nach mehr sich aber nicht realisieren lässt (ließ).

Es geht um das Staatliche Diktat des Goldenen Anti-Überbevölkerungs-Kalbs nur das eine Kind sei ein gutes Kind. Das müsste dann zwar nicht immer zu Wunschind Junge führen, wie das in China One Child Times der Fall war. Daher kommt ja der Großteil China Problems, den China wegen Demographie nun hat.

Auch Einzelkiner können ohne Zweifel gute Kinderleben haben.

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