Kommentare - Nach BGH-Gebührenurteil: Banken drohen mit Kündigung

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15:43 von heribix

mir scheint wir haben ein Verständnisproblem
1. zurückzahlen muß die den Dispokredit ohnehin
also warum 10 % Zins der Bank in den Rachen werfen
dann kauft man eben stattdessen 2 T Shirts wenn man Geld hat
von dem Geld übrigens das man durch Nichtinanspruchnahme des Dispos, gespart hat

Zu 15:37 von Björn H. "Was nützt.. "

..denn diese Gebührenrückzahlung, wenn die Banken danach die Kontogebühren erhöhen ? Da sollte doch gleich noch ein Nepperschlepper-Verbotsurteil nachgereicht werden.

@Björn H. das Urteil ist nicht für "die Katz".
Der Kunde darf die Gebühren zurückverlangen, weil sie aus Formmangel nicht wirksam erhoben wurden.
Der Kunde hat die Wahl, er kann der Gebührenerhöhung jetzt formgerecht zustimmen oder sich eine andere Bank suchen.
Dass das immer schwieriger wird, ist keine Frage. Aber nicht die Ursache mit der Wirkung verwechseln. Mit dem "Nepperschlepper"-Vorwurf sollten Sie sich an den Verursachern und politisch Verantwortlichen abreagieren. Sehen Sie mal nach, mit wieviel Milliarden der deutsche Staat an dieser "Geld-Politik" profitiert.
Eine gewaltige "Nebensteuer" hat man da installiert.

Gleich noch eine Strafanzeige wegen Betrugs hinterher schi

Es war von Anfang an rechtswidrig, erst Bankkunden mit kostenlosen Online-Girokonten zu ködern und danach da kräftig an der Gebührenschraube zu drehen. Solche kostenlosen Girokonten hätten unbefristet fortgeführt werden müssen von den Banken, sodaß diese überhaupt kein Kündigungsrecht hätten, wenn nun Bankkunden aufgrund dieses BGH-Urteils ihr Geld zurückverlangen. Somit stellt sich überhaupt nicht die Frage nach einer Zustimmung. Schließlich haben die Bankkunden nicht derlei kostenlose Online-Girokontenverträge abgeschlossen, um danach von den Banken abkassiert zu werden. Bereits in diesem Vertragsbruch liegt ein dreister Betrug, bei dem die Banktäter jetzt nicht noch die große Klappe haben sollten.

@État DE gauche, 15:27

"Daher wette ich, dass Sie für die Alternativen zum Geld keine erfolgreichen Beispiele werden liefern können"

Wie auch, wenn die - obwohl sie technisch längst möglich sind und sich sogar schon an einigen Orten in der Praxis bewährt haben - bis jetzt noch nicht umgesetzt wurden (bis auf o.g. Ausnahmen jedenfalls)?

Und jetzt die Preisfrage: Warum wohl nicht? Dazu hier ein Tipp: Man kommt der Lösung näher, wenn man sich vergegenwärtigt, welche "Gesellschaftskreise" - zu denen ich Sie übrigens zähle, nicht nur wegen dieses Kommentars hier - immer wieder und mit aller Macht das heutige System bzw. die Macht des Kapitals verteidigen.

Zu 15:40 von Björn H. ... und an der Tankstelle?

So schaut die Vertragsfreiheit in Deutschland aus: Entweder der Bankkunde stimmt dem Vertrag zu, den die Bank ihm vorsetzt, oder der Bankkunde fliegt aus der Bank raus.

@Björn H., was machen Sie denn an der Tankstelle, oder bei Ihrer Heizung, wenn die Sprit- oder Energiepreise wieder steigen.
Sie haben die Wahl, verzichten oder zahlen. Sie müssen keinen Kaufvertrag eingehen. Sie sind völlig vertragsfrei.

Es macht keinen Sinn, den Tankstellenbesitzer oder den Energielieferanten für die Preiserhöhung verantwortlich zu machen. Auch hier kassiert zuerst der Staat mehrfach ab.

@ 15:52 von saschamaus75

Nachtrag:
Und zur Not ist es § 266 StGB. -.-

Also, weil das mit§ 242 StGB (Diebstahl) nicht geklappt hat, versuchen Sie es jetzt mit § 266 StGB (Untreue).

Wieder daneben.
Weil die Banken das eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, nicht missbrauchen. Die Preisänderungen der Banken erfolgen transparent und die Kunden können weiterhin frei über ihr Vermögen verfügen bzw. vom Vertrag zurücktreten und sich eine andere Bank suchen.

So haben auch Commerz- und Postbank mal angefangen

Noch 14 Banken bieten kostenlose Girokonten an ? Das ist dann wohl auch bald Schnee von gestern und der Vertrag papperlapapp, nachdem das Konto akten- und papieraufwendig mit allem PIN & TAN Kram eingerichtet wurde.

@16:06 von État DE gauche

>> Also, weil das mit§ 242 StGB (Diebstahl)
>> nicht geklappt hat, versuchen Sie es jetzt
>> mit § 266 StGB (Untreue).
Wieso, beide Paragraphen sind zutreffend. -.-

>> Weil die Banken das eingeräumte
>> Befugnis, über fremdes Vermögen zu
>> verfügen
Da müssen Sie aber schon einen gar seltsamen Kontovertrag haben, in dem Sie die Verfügungsgewalt über Ihr(!) Geld an die Bank abtreten. oO

15:59 von Nettie - Interessant - was schlagen Sie vor?!

@État DE gauche, 15:27
[...] Dazu hier ein Tipp: Man kommt der Lösung näher, wenn man sich vergegenwärtigt, welche "Gesellschaftskreise" - zu denen ich Sie übrigens zähle, nicht nur wegen dieses Kommentars hier - immer wieder und mit aller Macht das heutige System bzw. die Macht des Kapitals verteidigen.

"heutige System"?
@Netti, was schlagen Sie an Stelle unserer sozialen Marktwirtschaft vor, Tauschhandel, Wirtschaft, Banken abschaffen ...?
Welches System wünschen Sie sich (zurück)? .... wegen der Kontoführungsgebühren? ;)

@ 15:59 von Nettie

obwohl sie technisch längst möglich sind und sich sogar schon an einigen Orten in der Praxis bewährt haben

Würde mich wirklich interessieren wo diese Alternativen zum System des Geldes sich in der Praxis bewährt haben. An welchen Orten?

immer wieder und mit aller Macht das heutige System bzw. die Macht des Kapitals verteidigen.

Wer mehr Vermögen (in Form von Geld oder anderer Macht) besitzt, wird immer und in jedem System mehr Gestaltungsmöglichkeiten genießen.
Besser wenn die Mächtigen ihre Macht mit der überzeugenden Wirkung des Geldes einsetzen, als wenn die Mächtigen ihre Macht mit realer (Staats-) Gewalt durchsetzen.

@Sisyphos3 Ich glaube auch

@Sisyphos3 Ich glaube auch das wir ein Verständnissproblem haben. Auch wenn's schwer fällt es gibt in diesem reichen Land Menschen da ist am Ende des Geldes noch jede Menge Monat übrig. Das sind gar nicht mal so wenige. Über 15% der Deutschen leben in Armut und sie meinen die sollen sich halt etwas einschränken dann brauchen die auch kein Dispo. Mehr Ignoranz geht glaube ich nicht.

Am 31. August 2021 um 14:02 von Tinkotis

Zitat:
"...Das Anbieten eines Girokontos stellt eine Dienstleistung dar und versursacht für den Anbieter (die Bank) Kosten. Warum soll sie also den Service umsonst anbieten? Und wer jetzt argumentiert, dass man ja gezwungen ist, ein Konto zu haben, möge bitte daran denken, dass man auch gezwungen ist, zu essen. Trotzdem kommt die Pizza nicht umsonst.
Nur über den Preis kann man mal reden..."

Letzteres kann ich uneingeschränkt unterschreiben, ansonsten ist ihre vorangegangene Argumentation anfechtbar.
Da wir eine freie Wahl der Geldinstitute haben, verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Mir kam einmal eine Mitarbeiterin der Sparkasse"dumm" und ich suchte mir deshalb eine Online-Bank, wo ich keine Gebühren für mein Giro-Konto als auch für Geldabhebungen weltweit bezahlen muss und für Guthaben bekomme ich auch noch Zinsen.
Mein Tipp, umschauen, welche Bank am besten zu mir passt und dann tschüß!

@ 16:18 von saschamaus75

Da müssen Sie aber schon einen gar seltsamen Kontovertrag haben, in dem Sie die Verfügungsgewalt über Ihr(!) Geld an die Bank abtreten.

Sie haben § 266 StGB in die Diskussion gebracht. Bestätigen aber jetzt selbst, dass § 266 StGB für das Verhalten der Banken nicht relevant ist. Danke!

16:18 von saschamaus75

@16:06 von État DE gauche
[..]
Da müssen Sie aber schon einen gar seltsamen Kontovertrag haben, in dem Sie die Verfügungsgewalt über Ihr(!) Geld an die Bank abtreten. oO

@sachamaus75, gut, dass Sie Ihre Beiträge mit oO beenden.

Am 31. August 2021 um 13:38 von Werner40

"Kontokündigung ist das Recht von beiden Vertragsparteien. Es gibt genügend Alternativen."

... die da wären? Aber manche Menschen leben in ihrer eigenen Welt, wissen nicht, weshalb man ein Girokonto benötigt. Bedanken sollten wir uns vor allem für die Zinspolitik der EU, die das ganze Desaster verursacht hat.

@gman, 16:19

"Interessant - was schlagen Sie vor?!"

Zu diesem Thema habe ich hier im Forum schon oft und ausführlich genug geschrieben.

Zu 16:44 von ex_Bayerndödel - Basiskonto -

Am 31. August 2021 um 13:38 von Werner40
"Kontokündigung ist das Recht von beiden Vertragsparteien. Es gibt genügend Alternativen."
--
... die da wären? Aber manche Menschen leben in ihrer eigenen Welt, wissen nicht, weshalb man ein Girokonto benötigt. Bedanken sollten wir uns vor allem für die Zinspolitik der EU, die das ganze Desaster verursacht hat.

Richtig, nochmal zur Info, es gibt das sogenannte Basiskonto. Hier kann man sich völlig neutral informieren:

"https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Produkte/Basiskonto/basiskonto…

@16:33 von État DE gauche

>> Bestätigen aber jetzt selbst, dass § 266
>> StGB für das Verhalten der Banken nicht
>> relevant ist.

Ähh, wo haben Sie DAS in meine Aussage reininterpretiert? Da haben Sie mich grundsätzlich mißverstanden. Es ist auch (bzw. gerade besonders) für eine Bank eine Straftat. -.-

@État DE gauche, 16:25

"Wer mehr Vermögen (in Form von Geld oder anderer Macht) besitzt, wird immer und in jedem System mehr Gestaltungsmöglichkeiten genießen"

Dass es so ist, bestreite ich nicht. Aber dass das so bleiben wird. Schon weil es keine Alternative zur Demokratie gibt, um in Zukunft das Überleben sichern zu können.

Regulierung vs. Deregulierung

Wenn jemand versucht, den etablierten Platzhirschen das Wasser abzugraben, wird gleich nach mehr „Regulierung“ gerufen, weil Pfründe in Gefahr geraten.

ZB bei PayPal, oder Bitcoin. Oder den „Online-Casinos“. Hier hat der Staat, wie vorher auch bei den Systemtipp-Anbietern im Lotto, versucht durch Gesetz den Zugang zum deutschen Markt zu unterbinden. Da das nicht geklappt hat, heult man jetzt mit den Wölfen. Bei den Lotto-Vermittlern hat der Staat zuerst versucht deren Geschäftsmodell kaputtzumachen, jetzt bietet er selber Systemtipps an. Online-Apotheken wie DocMorris werden auf dem deutschen Markt absichtlich ausgebremst.

Und wer braucht eigentlich noch Banken im Zeitalter des Crowd-Funding ?

Wenn es aber darum geht, neue Geschäftsmodelle in Deutschland zu etablieren, wird sogleich der Ruf nach „Deregulierung“ laut. zB bei Versicherungen und Banken. Verbraucherschutz ist eben ein Kostenfaktor.

Der deutsche Staat leistet leider zu oft legaler Abzocke Vorschub.

es ist unverantwortlich was

es ist unverantwortlich was die Verbraucherzentralen, Medien und Rechtsanwälte den Bankkunden raten, weil die Banken und Sparkassen sich jetzt von diesen unbeliebten Kunden trennen werden und das auch mit Recht!
Das BGH kann sich zurück lehnen mit seinem Urteil, lässt aber die Bankkunden in ein offenes Messer rennen mit den Konsequenzen wegen ca.100 €, die aber auf der Strecke bleiben mit dem Aufwand was dahinter stecken wird mit den Rechtsansprüchen.
Keine Bank oder Sparkassen muss einen Kunden aufnehmen, außer mit einem Basiskonto und das auch nur unter bestimmten Bedingungen!
Viel Glück beim Neuen suchen ein kostenloses Girokonto, außerdem wird sich die Schufa jetzt freuen bei den Meldungen.

es ist unverantwortlich was

es ist unverantwortlich was die Verbraucherzentralen, Medien und Rechtsanwälte den Bankkunden raten, weil die Banken und Sparkassen sich jetzt von diesen unbeliebten Kunden trennen werden und das auch mit Recht!
Das BGH kann sich zurück lehnen mit seinem Urteil, lässt aber die Bankkunden in ein offenes Messer rennen mit den Konsequenzen wegen ca.100 €, die aber auf der Strecke bleiben mit dem Aufwand was dahinter stecken wird mit den Rechtsansprüchen.
Keine Bank oder Sparkassen muss einen Kunden aufnehmen, außer mit einem Basiskonto und das auch nur unter bestimmten Bedingungen!
Viel Glück beim Neuen suchen ein kostenloses Girokonto, außerdem wird sich die Schufa jetzt freuen bei den Meldungen.

@17:13 von Möbius

>> Der deutsche Staat leistet leider zu oft
>> legaler Abzocke Vorschub.

Ähh, das ist aber kein deutsches, sondern ein weltweites Problem. -.-

17:19 von botze53

"Keine Bank oder Sparkassen muss einen Kunden aufnehmen, außer mit einem Basiskonto und das auch nur unter bestimmten Bedingungen!"

Oh, fuer diese Bedingungen wird schon kraeftig und sehenden Auges auch bei den Banken gesorgt.... folgt man der Intention des sogenannten "Konto fuer jedermann", welches ja denen in prekaeren Lebenssituationen helfen soll. Allerdings wirds bei den Bedinungen bleiben, und zum Abbau der Loesungen, hintenrum und immer direkter.

Nach BGH-Urteil: Banken drohen mit Kündigung....

Und in dem Zusammenhang mutet die Werbung der Banken ironisch an. Da ist von "Vertrauen", "einfach machen" oder von "Spirit" die Rede.
Nicht die Rede ist von der Ausdünnung des Filialnetzes und auch nicht von der Kürzung von Boni oder Vorstandsvergütungen, wenn es für die Banken wirtschaftlich eng wird.....

@ Karl Maria Jose...

der kleine bürger hat ja garkein geld, das er sparen kann. das sagen zumindest die hiesigen dauerschreiber von der linksgrünen fraktion

Die Anhänger der Grünen haben aber statistisch gesehen im Vergleich zu Anhängern rechter Parteien das höhere Bildungsniveau und die attraktiveren Jobs.

@ Möbius

Der deutsche Staat leistet leider zu oft legaler Abzocke Vorschub.

Mag sein. Nur, dass hier durch ein Urteil die Banken abgezockt werden und nicht die Kunden.

15:28 von CaptainGreybeard

"@Am 31. August 2021 um 13:56 von IBELIN"

Klar, dass Richterinnen/er versuchen Recht zu sprechen.

Ansonsten verstehe ich ihre Entgegnung nicht ganz.

Halten Sie es fuer richtig , dass Banken Diensleistungen kostenpflichtig abrechnen? Oder sollten die Banken das umsonst tun?

@ Bernd Kevesligeti

Nicht die Rede ist von der Ausdünnung des Filialnetzes und auch nicht von ...

Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie viele Filialen oder niedrige Gebühren haben wollen.

@Görlitzer Görl 18:02 Uhr: das ist doch eine Finte

Für den Bankkunden ist durch das Urteil doch nichts gewonnen - im Gegenteil.

Denken Sie an die MWSt Senkung im Handel letztes Jahr. Ich hatte eine flankierende Kontrolle der Preispolitik gefordert um Mitnahmeeffekte zu verhindern.

Tatsächlich haben wir jetzt 4% Inflation - Tendenz steigend !

@ Möbius

... wird gleich nach mehr „Regulierung“ gerufen, weil Pfründe in Gefahr geraten.
ZB bei PayPal, oder Bitcoin. Oder den „Online-Casinos“.

Schönes Sammelsurium, gehört nur nicht zum Thema.

Tolles Urteil

Da hätte man den Banken die Kündigung auch verbieten sollen. Somit ist das ganz einfach Erpressung und stellt offenbar auch eine Straftat dar.

von Görlitzer Görl 18:08

Wieso dieser Gegensatz ? Früher gab es viele Filialen und niedrige Gebühren.
Aber warum nicht niedrigere Vorstandsgehälter ?

@ IBELIN

Kann es nicht sein, dass die Herren Richter ausserhalb der Wirklichkeit sind?

Nein, glaube ich nicht. Im BGH sitzen normalerweise die fähigsten Köpfe im deutschen Finanz- und Gesellschaftsrecht.

@Möbius

"Der Staat hat aus meiner Sicht den Bürger zu schützen - nicht die Interessen der Unternehmen.

Haha :) Der Staat ist auch ein Unternehmen und hat auch ein sehr starkes Interesse den Bürger auszunehmen.

Alles zu theoretisch. Warum

Alles zu theoretisch.
Warum sollte ich was zahlen, wenn die Banken es nicht schaffen, Kredite zu vergeben? is ja wirklich nicht unser Problem.
Wer will denn alles BArgeldlos? Dann hätten wir das geld im Schuhkarton und bräuchten gar keine Bank

@18:08 von Möbius

>> Der Staat hat aus meiner Sicht den Bürger
>> zu schützen - nicht die Interessen der
>> Unternehmen.

Jepp, DAS gilt aber für alle(!) Staaten. -.-

Verantwortung der Politik

Das ist niemand anderes als der Gesetzgeber gefordert, das nicht bloß das Recht des Stärkeren gilt. Nur leider stehen die Herren Scholzomaten und Genossen der Bosse lieber auf den Seiten der Warburg-Banken, schwören auf Wirecard und helfen Cum-Ex-Zockern denn dem Bankkunden.
Recht muss um und durchgesetzt werden, dass gehört zum Sozialen des Rechtstaates gemäß Grundgesetz.

Banken hassen diesen Trick

Zieht eure Konsequenzen und räumt euer Konto jeden Monat leer, kein Spielgeld mehr für die Bank. Banken hassen diesen Trick, vor allem wenn es viele machen :)
Ist schon dreist die Gebühren für ein stinknormalws Girokonto immer weiter zu erhöhen und immer weniger Service anzubieten. Ich muss/kann inzwischen eigentlich alles alleine am Automaten regeln, ein Bankangestellten habe ich schon lange nicht mehr belästigt.

@Am 31. August 2021 um 18:47 von johnl

Zitat: "Banken hassen diesen Trick
Zieht eure Konsequenzen und räumt euer Konto jeden Monat leer, kein Spielgeld mehr für die Bank. Banken hassen diesen Trick, vor allem wenn es viele machen :)"

Brilliant!
Was für ein Trick!

Banken verdienen sowieso immer weniger am normalen Kreditgeschäft, weil die EZB die Zinsen auf Null und teilweise sogar ins Negative gedreht hat.

Da die Banken - zumindest im Kreditgeschäft - ebenso weniger Zinsen bekommen sogar für das Aufbewahren Zinsen zahlen müssen.

Insofern: go ahead!

Und was wollen sie dann mit Ihren paar Euros machen? Aktien kaufen, deren Börsen-Wert durch die Geldpolitik der EZB künstlich aufgeblasen ist und früher oder später einstürzen wird.

Go ahead, make my day!

Am 31. August 2021 um 18:08 von Möbius

Zitat: Der Staat hat aus meiner Sicht den Bürger zu schützen - nicht die Interessen der Unternehmen.

Ist der Unternehmer oder Aktionär kein Bürger?

18:30 von Görlitzer Görl

"@ IBELIN
Kann es nicht sein, dass die Herren Richter ausserhalb der Wirklichkeit sind?

Nein, glaube ich nicht. Im BGH sitzen normalerweise die fähigsten Köpfe im deutschen Finanz- und Gesellschaftsrecht."

Und ich glaube, dass jeder der eine Dienstleistung erring diese auch in Rechnung stellen darf. Das macht der Staat nicht anders.

Richtig, dass der Kunde vorab informiert werden muss. Das staerkt den Wettbewerb.

Beim Einloggen zum Online-Banking...

... werde ich immer um eine Zustimmung gebeten. Mach ich aber nicht! Wenn ich eine Kündigung bekomme, geh ich eben zu einer der 14 genannten Banken. Wenn es jeder so macht, verschieben sich die Marktanteile der Banken in Zukunft beträchtlich.

Wie gut dass der kleine

Wie gut dass der kleine Bürger mit seinen Steuern, vor kurzem noch die Banken gerettet hat... Und nun zeigen diese uns den Mittelfinger.

Sollten wir uns merken! Der nächste Crash kommt bestimmt und dann sollte der Staat, also wir, die Banken pleite gehen lassen!

17:57 von Görlitzer Görl

das kann ich im hinblick auf habeck und c. roth nicht bestätigen, das erste natürlich

15:40 von heribix

@Sisyphos3" ist es wirklich ein Problem nen Monatsgehalt als Sicherheit auf der hohen Kante zu haben" Für sie und mich wahrscheinlich eher nicht, aber für eine Verkäuferin und allein erziehende Mutter von 2 Kindern sehr wohl.
----------------

es ist eine einmalige Sache
nen Monatsgehalt auf die Seite zu bringen
hält sich eben einige Monate zurück ....
allein was man an Dispozinsen zahlt - dann einspart hilft doch ungemein

übrigens meine Mutter war vor 60 Jahren Alleinerziehend mit 2 Kinder und da waren die Lebensumstände nicht so rosig wie heute
finanziell nicht und von der gesellschaftlichen "Ächtung" ohnehin nicht

@Görlitzer Görl 18:13 Uhr: Kein PayPal Konto ?

@ Möbius:
„... wird gleich nach mehr „Regulierung“ gerufen, weil Pfründe in Gefahr geraten.
ZB bei PayPal, oder Bitcoin. Oder den „Online-Casinos“.

Schönes Sammelsurium, gehört nur nicht zum Thema.“

Gehört doch zum Thema. Im Prinzip könnten sich Kunden der Kontrolle der Banken durch Nutzung von Bezahldiensten wie PayPal oder durch Nutzung von Bitcoin entziehen.

Schon heute wird das von deutschen (und EU) Behörden argwöhnisch beobachtet. Sollte das Schule machen wird es vermutlich verboten werden oder staatlicher Kontrolle unterworfen.

Wie gut dass der kleine Bürger mit seinen Steuern, vor kurzem noch die Banken gerettet hat...

Märchen erzählen sich besser als Fakten.

Die kleinen Steuerzahler haben die Banken gerettet? Vielleicht wurden eher die Spareinlagen der kleinen Sparer gerettet!

An den Ursachen der sogenannten Bankenkrise war der Staat bzw. verantwortliche Politiker beteiligt, d.h. erheblich mitschuldig! Die Vertrags- und Kriterienbrüche am laufenden Band beim Euro und die damit verbundenen €-Staatschuldenkrisen waren auch dabei. Grüße aus Athen.
Im Rechtsstaat haftet für den verschuldeten Schaden.

Und manchmal verdient der Staat an der "Rettung" noch gut. Z.B. Rettung der Hypo Real Estate:
Mit seinem Engagement hat der Staat Gewinn gemacht. Von 80 Prozent der Anteile hatte er sich schon 2015 beim Börsengang getrennt, 2018 verkaufte er weitere 16,5 Prozent. Bereits damit hatte der FMS 2,5 Mrd€ eingenommen – mehr als die 2,3 Mrd., die als Kapitalspritze geflossen waren. usw..

Zu 16:26 von heribix -Mit was wird dann der Dispo getilgt?

"Auch wenn's schwer fällt es gibt in diesem reichen Land Menschen da ist am Ende des Geldes noch jede Menge Monat übrig. Das sind gar nicht mal so wenige. Über 15% der Deutschen leben in Armut und sie meinen die sollen sich halt etwas einschränken dann brauchen die auch kein Dispo. Mehr Ignoranz geht glaube ich nicht."
@heribix, die Ignoranz liegt hier: Wie soll denn der Dispo zurückbezahlt werden, wenn "am Ende des Geldes noch jede Menge Monat übrig ist"?

@heribix, ein Dispokredit schließt sich da aus! Sie verwechseln wohl Kreditinstitute mit dem Sozialamt ..

20:32 von gman

obwohl die hypo rechtswidrig von steinbrück enteignet wurde. und an der commerzbank haben wir alle einen anteil, ich glaube 4 aktien. allerdings hat das wegen der tüchtigkeit vom fm steinbrück noch nicht einmal für zinsen oder div. gereicht. es blieb gerade genug für die boni der vorstände übrig

20:37 von gman Zu 16:26 von heribix

ich habe mal mit meinem Banker geplaudert
Thema Dispo/Überziehungszins

abgesehen davon dass die Einkünfte normalerweise die Bankfiliale kriegt
meinte er man würde sich täuschen wer alles sein Konto überzieht und blecht
in den aller wenigsten Fällen "Sozial Schwache"
vor allem Leute bei denen man es (von der Gehaltsklasse) am wenigsten erwartet
so sein Statement
für mich als geiziger Schwabe ein Unding
zumal man ja auch in der Kreditwürdigkeit abgestuft wird
logischerweise auch beim normalen Darlehen im Zins widerspiegelt

Zu 19:37 von Eduart de Machina -Aktien kaufen!

[...] Das ändern wir, wenn wir die Aktienmehrheit haben. Dann entlassen wir den Vorstand und einige andere teure Mitarbeiter und erhöhen die Dividende auf über 8%.

@Eduart de Machina, das ist mal ein Vorschlag der Wirkung zeigen könnte. Leute kauft Bankaktien, dann ist das Geld von den Konten weg und die Banken müssen keine Negativzinsen mehr an die EZB bezahlen. Die Banken verdienen dazu noch am Aktienkauf, der ist ja auch nicht gebührenfrei!

Wenn viele dem Rat folgen und sich mit 4 % Dividende begnügen, muss man vielleicht den Vorstand gar nicht mehr entlassen. ;)

... und wenn die Bank trotzdem Insolvenz anmeldet ist das Geld der gläubigen Aktionäre halt weg, denn sie haften. Der Staat ist fein raus, bzw. die Steuerzahler müssen sich dann nur noch um die diversen Landesbanken sorgen.

Zu 20:51 von Sisyphos3 -Dampfplauderei-

"ich habe mal mit meinem Banker geplaudert
Thema Dispo/Überziehungszins
abgesehen davon dass die Einkünfte normalerweise die Bankfiliale kriegt
meinte ...

Aber @Sisyphos3, "was die Bankfiliale normalerweise bekommt" ist nicht normal.
Wenn Sie oder Ihr Banker damit sagen wollen, dass bei den Kreditausfällen nicht der Dispo der Schwerpunkt ausmacht, dann hätten Sie damit mehr als Recht.
Allerdings machen die Dispos einen zum möglichen Ertrag unverhältnismäßigen Aufwand.
Lastschriftrückgaben, Mahnungen, Kontrolle ... usw..
Das macht dann den höheren Zins aus.

@20:27 von Möbius

>> Deshalb finden Sie das in Ordnung?

Ähh, ist heute der 'Wort-im-Mund-umdrehen'-Tag?

An welcher Stelle habe ich DAS auch nur ansatzweise behauptet. Ich habe Sie nur darauf aufmerksam gemacht, daß DAS kein deutsches, sondern ein WELTWEITES Problem ist! -.-

@20:32 von gman

>> Und manchmal verdient der Staat an der
>> "Rettung" noch gut. Z.B. Rettung der Hypo
>> Real Estate

Oder z.B. die 300.000.000 €, die Dtl. an der sogenannten Griechenlandhilfe verdient hat? -.-

Nur zur Erinnerung:
Griechenland hätte sich das Geld mit 8% Zinsen leihen müssen, Dtl. nur mit 2%. Also hat Dtl. das Geld geliehen und mit 5% Zinsen an Griechenland weiterverliehen. Jetzt raten Sie doch mal, warum die Griechen so sauer auf Dtl. sind. -.-

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