Nach BGH-Gebührenurteil: Banken drohen mit Kündigung

Kommentare

Diese Gier der Banken

muss endlich gestoppt werden. Der einfache Bürger, aber auch kleine Unternehmen sind diesem Monopol hilflos ausgeliefert. Vor allem dankl der tatkräftigen Unterstützung der Politik, allen voran das Finanzministerium. So muss jeder Bürger ein Girokonto haben. Wenn du gewisse Beiträge dir ansparst, bestrafen dich die Banken mit Negativzinsen und rauben dir dein Geld. Und wenn du dir dann sagst, nö, das Geld lege ich in meine Matratze, dann ist das zwar nicht schön ( du entwendest dem Staat und den Finanzhaien ja ihr liebstes Spielzeug), aber er kriegt dich ja anders. Willst du von deinem Ersparten dir vielleicht ein Auto oder was anderes kaufen (über 10.000 Euro) musst du dann glaubhaft erklären können, von wo du das Geld hast oder wie du es zusammenbekommen hast. Usw. Warum kann der Staat nicht ein Finanzinstitut aufbauen, was diesem ganzen Geldmonopoly entgegensteht. Der kleine Bürger wird so um sein Geld gebracht.

Hier wäre eigentlich der Gesetzgeber gefordert.

Aber ich denke, der wird sich, analog zu den Zinspraktiken bei Versicherungen, auch hier nicht zum Nachteil der Banken rühren.
Kopf in den Schoß und Aussitzen.
Eine Praxis übrigens, die sich parteiübergreifend etabliert hat.
Und da sich die Banken über ihr Unternehmen hinaus einig sind, wird der normale Kunde die Zeche zum Wohle der Banken zahlen ... wetten?

Warum

lässt man die Banken und Sparkassen mit dieser Drohgebärde weiter wurschteln??? Was macht der Staat,w enn die Bürger gezwungen werden, kein Konto mehr zu haben??

Dann sollte die Bundesbank

Dann sollte die Bundesbank ganz schnell kostenlose Girokonten anbieten.
Eine Bank, die für die Beherbergung meines Geldes, dass dann mit Zinsen verliehen werden kann, auch noch bezahlt werden will, ist überflüssig.

Zweierlei Recht

Natürlich ist ein Vertrag ein Vertrag und kann als solcher auch gekündigt werden - von beiden Seiten übrigens.
Wir erleben aber auch seit einigen Jahren dass man zwar vom einfachen Bürger erwartet dass er sich einem Urteil fügt - aber für mächtige Institutionen/Konzerne scheint das nicht im gleichen Maße zu gelten (Autokonzerne, Banken, Telekomunikations-Dienstleister, usw). Diese ignorieren oft genug höchstrichterliche Urteile wodurch die Kunden nachträglich nochmal einzeln klagen müssen oder versuchen, wie hier die Banken, um die Rückzahlung (trotz Gerichtsurteil) herum zu kommen.
Hier kann man nur den betroffenen Bankkunden raten, nicht in der Bequemlichkeit zu verharren sondern sich andere Geldhäuser zu suchen, was auch für Strom, Gas, Telefon.. gilt

Nach BGH-Gebührenurteil: Banken drohen mit Kündigung....

Die Banken verlangen also Gehorsam von ihren Kunden. Sonst müssen sie gehen. Klingt richtig nach Herr im Haus.
Und was ist mit der jahrzehntelangen Werbung der Banken in der immer von der Kundenfreundlichkeit gesprochen wurde ?

Und wenn Banken Kunden einfach rauswerfen können, weil sie die neuen Gebührenregelungen nicht unterschreiben oder die Rückerstattung fordern, stellt sich auch die Frage: Wer hat diese Gesetze gemacht (Parteien, Politiker) ?

Kontokündigung ist das Recht

Kontokündigung ist das Recht von beiden Vertragsparteien. Es gibt genügend Alternativen.

Weder "Strafgebühr" noch "ungeheuerlich"

Nauhauser spricht gar von einer "Strafgebühr für widerspenstiges Kunden-Verhalten".

Eine Strafgebühr?
Banken mit Filialen entstehen Personalkosten und vieles mehr. In Zeiten von Nullzinsen müssen diese Kosten irgendwie gedeckt werden. Es sind auch keine Zwangsgebühren, weil immerhin die Möglichkeit besteht zu einer günstigeren Bank zu wechseln.

"Das ist ungeheuerlich", schimpft Ina H. "So kann man doch nicht mit langjährigen Kunden umgehen."

Wenn die Netto-Kosten steigen, müssen diese an die Kunden weitergegeben werden. Das lässt sich kaum vermeiden.
Ungeheuerlich sind eher die Gerichtsurteile, die genau das Gegenteil von "Rechte der Bank-Kunden stärken" tun. Die Urteile gefährden sogar die Stabilität der Banken. Damit ist den Kunden alles andere als mittel- und langfristig geholfen.

13:16 von morigk

der kleine bürger hat ja garkein geld, das er sparen kann. das sagen zumindest die hiesigen dauerschreiber von der linksgrünen fraktion

War das Urteil

kundenfreundlich?

Klar, dass eine Leistung bezahlt werden muss. Nur folgerichtig, dass die Banken sich da absichern. Wuerde ich auch.

Kann es nicht sein, dass die Herren Richter ausserhalb der Wirklichkeit sind?

Sparkassen

Bankhäuser stehen unter Druck, seit die EZB und andere Veränderungen Kosten und Einnahmen stark beeinträchtigen. Für mich ist aber obsolet, dass eine Sparkasse als öffentlich-rechtliche Einrichtung unter kommunaler Trägerschaft sich als Selbstbedienungsladen mit Schraubstockmethoden um Kontoführungsgebühren und Gratis Konten aufführt. Das Kündigen eines Kontos bei Nichteinwilligung des Kunden finde ich deshalb inakzeptabel. Private Bankhäuser haben hier wohl mehr Spielraum und Recht. Aber man kann erhöhte Kosten bei den Sparkassen u.ä. auch gütlich regeln- sonst kann man sie gleich privatisieren und öffentliche Trägerschaft entfällt. Zumindest gibt es einige Kunden ohne Einkommen, die um ein Konto gar nicht herum kommen: Barauszahlung mancher staatlicher Zuwendungen und Sozialleistungen sind garnicht möglich. Da tragen Sparkassen auch eine soziale Verwantwortung mit.

13:38 von Werner40

"Kontokündigung ist das Recht
Kontokündigung ist das Recht von beiden Vertragsparteien. Es gibt genügend Alternativen."

Soll noch 'ne Bank auf dem Mond geben. Rueckseite natuerlich.

Ganz ehrlich: In diesen Zeiten gibt es (balde) keine Alternativen mehr. Zum einen ziehen die alle am selben Strick (an denen die potentiellen, gekuendigten und noch existierenden Kunden haengen. In beinahe jeder Branche) Oder was schwebt ihnen vor? Barzahlungen? Brieftauben? Egal, wohin man schaut: Alternativen werden immer weniger. Ausser vielleicht fuer ganz alte Menschen, heute lebt man dann noch auf Messers Schneide, morgen schon ist man geschnitten, aber das ist ja Wurscht.

"Banken drohen mit Kündigung"

Diese Drohung dürfte früher oder später bei jedem "Wirkung" zeigen. Denn in einem plutokratischen Wirtschaftssystem, in dem jeder Teilnehmer aufs Geld angewiesen ist, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können sitzen sie als dessen "Verwalter" letzten Endes am längeren Hebel.

Das Anbieten...

...eines Girokontos stellt eine Dienstleistung dar und versursacht für den Anbieter (die Bank) Kosten. Warum soll sie also den Service umsonst anbieten? Und wer jetzt argumentiert, dass man ja gezwungen ist, ein Konto zu haben, möge bitte daran denken, dass man auch gezwungen ist, zu essen. Trotzdem kommt die Pizza nicht umsonst.
Nur über den Preis kann man mal reden.

Re : Bernd Kevesligeti !

Die Gesetze wurden von Parteien und Politikern gemacht, vom Bundestag beschlossen und vom Bundesrat abgesegnet. Nur leider scheint dies nur die halbe Wahrheit zu sein, denn ich denke, dass da zu viele hinterhältige und gierige Lobbyisten und Lobbyverbände die Gesetze so gebastelt haben, dass so eine Schweinerei überhaupt erst möglich ist.
Es ist seit vielen Jahren so, dass der kleine Mann/ kleine Frau immer bluten muss, während sich die Großen unverhohlen und skrupellos die Taschen füllen. Dies ist nicht nur bei den Banken so, sondern auch in anderen Bereichen.
Aber wie heißt es so schön im Wahlkampf : Wohlstand und Sicherheit für alle gemeinsam ! Verlogener geht es nicht mehr, wenn die gleiche Klicke wieder am Ruder ist !

Mal wieder völliger Blödsinn!

Zitat: "Laut Bundesgerichtshof müssen Banken ihren Kunden die ohne deren Zustimmung erhobenen Gebühren zurückerstatten. Doch einige Institute zögern mit der Auszahlung - und drohen gar mit Kündigung."

Potzblitz und Tausendeins!
Das hätte ja keiner wissen können, dass nach einer seit Jahren anhaltenden Schulden- und Null- bis Negativzinsorgie der EZB zur "Rettung" uneinbringbarer / toxischer Schulden im Südeuroraum zu Lasten dummer Steuerzahler, Sparer, Arbeitnehmer und Unternehmen, die Banken, die über Spar- und Giroeinlagen der Bankkunden die Kosten des operativen Geschäfts im Privatkundenbereich gedeckt haben, nun die Kunden zur Kasse bitten, da diese Deckung nicht mehr vorhanden ist?!

Das hätte ja keiner wissen können!

Ein weiteres Kapitel aus der wundersamen Geschichte "Wir profitieren vom Euro und der EU!"

Üble Entwicklung

Früher wurde man mit Zinsen usw. belohnt, wenn man einer Bank sein Geld anvertraut hat. Heute ist das alles anders. Die Banken haben damals bei der Verringerung des Leitzinses die daraus resultierenden Gewinne eingestrichen, da sie z.B. Kreditzinsen nicht ebenso nach unten angepasst haben. Jetzt jammern die Manager der Banken, dass sie nicht mehr diese großen Gewinnmargen haben, was natürlich so derart traurig für diese doch so verarmte Berufsgruppe in unserer Gesellschaft ist. Ich würde mich niemals durch eine Bank unter Druck setzen lassen, wenn nun sogar das BGH ein Urteil gefällt hat. Notfalls die Bank wechseln; das geht ruckzuck und auf jeden Fall gegen die alte Bank klagen; es gibt ja das BHG-Urteil. Richtigen Kundenservice gibt es heute nur noch selten und z.B. bei der Bank mit dem Anfangsnamen P. gab es das noch nie (das Kleingedruckte lesen).

keine Gebühr bei DKB stimmt nicht

die DKB verlangt keine Gebühren nur für sogenannte "Aktivkunden". Hierfür wird ein monatlicher Geldeingang von 700 vorausgesetzt.

@13:19 von Bender Rodriguez

>> Eine Bank, die für die Beherbergung
>> meines Geldes, dass dann mit Zinsen
>> verliehen werden kann

OMG, wie oft noch?

Keine Bank in Dtl. darf etwas von Ihrem(!) Geld nehmen und an Andere verleihen! oO

Das wäre ein glatter Verstoß gegen § 242 StGB. -.-

@Werner40

"Kontokündigung ist das Recht von beiden Vertragsparteien."

wenn allerdings eine seite (die bank) gegen das gesetz handelt und das als anlass nimmt, dem kunden zu kündigen, dann ist das kein "Recht", sondern eine frechheit.

ich muss mich immer wieder wundern, wie devot einige menschen dem "kapitalmarkt" gegenüber auftreten...

Zu 13:16 von morigk "Diese Gier der Banken.."

..endlich gestoppt werden. Der einfache Bürger, aber auch kleine Unternehmen sind diesem Monopol hilflos ausgeliefert. Vor allem dankl der tatkräftigen Unterstützung der Politik, allen voran das Finanzministerium. [..]

@morigk, einfach Nonsens, arbeiten Sie umsonst? Vertragsfreiheit! Nicht die Banken, es ist die Politik, €, EU ...!!!
Die EZB betreibt mit dem Ankauf von Staatsanleihen und anderen Schrottpapieren Staatsschuldenfinanzierung. Schuldenmachen wird gefördert, Sparen bestraft.
Schleichende und direkte Entwertung durch Inflation in Verbindung mit Null- und Negativzinsen... Der Staat profitiert!

Es ist keine Frage, dass Banken und Sparkassen durch diese €-EZB-Politik auf Dauer in ihrer Existenz bedroht werden. Nicht umsonst gibt es Fusionen und Filialschließungen am laufenden Band.

Unsere verantwortlichen Politiker tun nichts dagegen. Amtseid!
Fragen Sie den Kanzlerkandidaten wie weit er damit ist:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/scholz-negativzins-101.html

@13:18 von morigk

>> Was macht der Staat,w enn die Bürger
>> gezwungen werden, kein Konto mehr zu
>> haben??

Ähh, Bargeld abschaffen? -.-

13:16 von morigk

bestrafen dich die Banken mit Negativzinsen
................

aktuell beträgt der Hypozins unter 1 %
was erwarten sie ?
5 % Guthabenzins !
und wo liegt das Problem, "glaubhaft erklären können"
sehen sie da echt ein Problem ?

Banken sind nicht gierig

@ morigk:
Diese Gier der Banken muss endlich gestoppt werden.

Das stimmt doch gar nicht, Das ist doch nur so dagin gesagt. Die Sparkasse, bei der ich arbeite, ist gar nicht gierig. Und die Gebühren sind in einem vernünftigen Rahmen und absolut notwendig, um die Kosten zu decken.

13:30 von Bernd Kevesligeti

Klingt richtig nach Herr im Haus.
-----
.
mal ne Frage,
wenn ihnen ihre Bank nicht mehr passt
egal aus welchem Grund
was tun sie dann ?

13:16 von morigk

der kleine bürger hat ja garkein geld, das er sparen kann. das sagen zumindest die hiesigen dauerschreiber von der linksgrünen fraktion

von Traumfahrer 14:05

Die Gesetze, wahrscheinlich stehen sie im Zusammenhang mit Parteispenden. Vielleicht auch mit Aufsichtsratsmandaten für Politiker.
Und mit dem Wahlkampf, da scheinen doch die Leute dran zu glauben, egal wie neoliberal und entsprechend mit "der Wirtschaft" verbandelt die Akteure sind......

Zu 13:18 von morigk "Was macht der Staat"

"Was macht der Staat, wenn die Bürger gezwungen werden, kein Konto mehr zu haben??"

Politik, EZB, €, da sind die Schuldigen zu suchen.
@morigk ,"Der Staat" mit seinen Finanzministern macht nichts. Die Staatskassen profitieren von diesem Zustand seit Jahren und zunehmend.
Die Staaten "verdienen" Milliarden an den Negativzinsen und versteuern inflationsbedingte Scheinerträge.
Sie verdienen am Schuldenmachen.
Banken und Sparkassen geraten in Existenznot. Das hat Auswirkungen wie man sehen kann. Sparen, Eigenvorsorge macht so keinen Sinn mehr. Das hat keine Zukunft - nichts ist da nachhaltig. Das Zauberwort ist da zur Makulatur verkommen!

Der Dumme ist der fleißige und sparsame Bürger.
"https://www.hanswernersinn.de/de/wer-verschuldet-ist-profitiert-von-inf…

@13:48 von État DE gauche

"Ungeheuerlich sind eher die Gerichtsurteile, die genau das Gegenteil von "Rechte der Bank-Kunden stärken" tun. Die Urteile gefährden sogar die Stabilität der Banken"
Diese Aussage geht aber gewaltig an der Realität vorbei. Wenn irgend etwas/jemand die Stabilität der Banken gefährdet, dann ist es die Politik der EZB die zu dieser Nullzins-Politik geführt hat womit den Filialbanken die Geschäftsgrundlage mittlerweile entzogen wird.
In einigen Jahren wird es außer Internet-Banken und Fintechs wahrscheinlich keine Filialbanken mehr geben - daran werden jedoch nicht die "bösen" Kunden schuld sein.

von Sisyphos3 14:29

Ja, was tut man dann ?
Befinden sich Banken und Kunden auf Augenhöhe ? Sind sie gleich ?

Die Banken geraten mehr und

Die Banken geraten mehr und mehr unter Druck. Unter Konkurrenzdruck, unter Ertragsdruck, unter Druck der Gesetzgebung, unter Öffentlichkeitsdruck, unter Druck des billigen Geldes auch für das kommende Jahr, unter Inflationsdruck, unter Druck des neuen Zahlungsverkehr usw.
Und verschlafen haben sie es. Wenn ich mich mal überlege wie lange die Deutsche- und die Commerzbank gebraucht haben sich um zu stellen und an zu passen. Und mit welcher Empörung man sich immer noch nicht umstellen will "Dann werden eben die Kunden gekündigt".
Wie sagt man, es ist einfacher eine neues Unternehmen zu gründen als ein altes zu reorganisieren.

@Werner40, 13:38

"Kontokündigung ist das Recht von beiden Vertragsparteien. Es gibt genügend Alternativen."

Letzteres bestreite ich.

Mit viel Aufwand nichts ereicht.

Der Bankkunde muss vorher gefragt werden, um ihn zu zwingen.
Vermutlich hatte das BGH da auch ein Sommerloch.

...ttestEineMeinung @31. August 2021 um 14:10 von Blitzbot

@afd-Presseabteilung:

"Mal wieder völliger Blödsinn!" [sic!]

Stimmt.

Und wenn sie ausnahmsweise mal mehr als die Überschrift gelesen hätten, dann hätten vielleicht auch nicht einen solchen verzapft.

Es geht im Artikel nämlich mitnichten um die generelle Rechtmäßigkeit von Bankgebühren, die sie mal wieder ihren Lieblingsschuldigen andichten möchten (Pawlow lässt grüssen).

Sondern um das seltsame Gebaren von Banken schriftliche Verträge (deren Teil die Gebührenordnung und die Geschäftsbedingungen sind) einseitig per Mitteilung an den Kunden ändern zu wollen. Das ist rechtswidrig, wie der BGH jetzt klarstellte.

Und weiter geht es in dem Artikel darum, dass eben jene Banken jetzt die Rückzahlung der unrechtmäßig eingezogenen Gebühren mit dubiosen Methoden vermeiden wollen.

In unserem Rechtssystem gilt immer noch der Grundsatz dass Verträge einzuhalten sind.
Und wenn eine Seite sie ändern will, muss sie die Zustimmung der anderen Seite einholen - oder fristgerecht kündigen.

14:32 von Karl Maria Jose...

>>der kleine bürger hat ja garkein geld, das er sparen kann. das sagen zumindest die hiesigen dauerschreiber von der linksgrünen fraktion<<

Und warum schreiben Sie das gleich mehrmals im selben Thread, per copy and paste?

Ich habe mir schon lange

Ich habe mir schon lange angewöhnt Banken ,Versicherungen oder Energiekonzerne zu wechseln wenn ich das Gefühl habe das die mich abzocken wollen. Macht ein wenig mühe aber es beruhigt mein Gewissen. Wenn jeder das so halten würde, könnten wir vielleicht etwas erreichen. Auf die Hilfe vom Gesetzgeber zu hoffen dürfte vergeblich sein, das haben die Regierenden ja schon reichlich bewiesen. Gerade was die Banken betrifft. Nach der Bankenkriese war das Geschrei groß und die Versprechen den Zockerbanken das Handwerk zu legen schnell gemacht. Das war vor 13 Jahren und passiert ist nichts. Die Banken zocken wie eh und jeh, die Boni sind gewaltig und das Risiko liegt weiter beim Steuerzahler weil ja sys­tem­re­le­vant.

@Am 31. August 2021 um 14:32 von Karl Maria Jose...

>>Am 31. August 2021 um 14:32 von Karl Maria Jose...
13:16 von morigk

der kleine bürger hat ja garkein geld, das er sparen kann. das sagen zumindest die hiesigen dauerschreiber von der linksgrünen fraktion<<

Und die hiesigen Dauerschreiber von der Alles negierenden, nörgelnden Endlosschleifennegativfraktion behaupten ihre Anwesenheit immer damit, indem Sie "andere" angreifen, sobald sich eine Möglichkeit dazu ergibt.
Das Menschen ohne Geld eben dieses auch nicht ansparen können ist Ihnen wohl noch nicht in den Sinn gekommen, sehr verehrter Hr. Fellhering, sofern mir diese Frage hier erlaubt sei?

Am 31. August 2021 um 13:52 von Karl Maria Jose...

" der kleine bürger hat ja garkein geld, das er sparen kann. das sagen zumindest die hiesigen dauerschreiber von der linksgrünen fraktion "

Ich bin zwar nicht Grün, aber jeder der in Deutschland irgendwie Geld für Leistungen bekommt, ob von Arbeit oder Staat, benötigt ein Konto.
Bar auf die Hand gibt es die Leistungen nicht mehr, also ist egal ob derjenige sparen kann oder nicht.
Darum geht es, Kontogebühren.

Und ich kann das auch nicht bestätigen, hab einfachen Schriftlichen Hinweis bekommen, das nicht erhoben wird, und die Bank sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder meldet.

Es geht also auch anders, auch bei kostenlosen Konten, die nicht Online sind.

13:59 von Oppenheim

schlieslich wollen ja auch die bürgermeisterinnen und sonstige funktionäre in den aufsichtsräten ordentlich waas dazuverdienen

Am Privatbürger verdienen die

Am Privatbürger verdienen die Banken am meisten bei den Dispozinsen. Die liegen gerade bei den bekannten Banken wie Volksbank, Sparkasse oder Postbank schnell mal bei über 10%. Überzieht man den Dispo kommen dann schnell noch mal 13% drauf. Also wer will mir einreden die Banken brauchen die Gebühren um Geld zu verdienen? Die zocken ab.

Sachamaus

Keine Bank in Dtl. darf etwas von Ihrem(!) Geld nehmen und an Andere verleihen! oO

Oh doch. Was glaubst du machen die sonst mit dem Geld? Woher, denkst du, kamen denn die Zinsen?
Weill das Geld sich von alleine vermehrt hat? Nenenee.

Zu 14:15 von saschamaus75 -Voll daneben.. ..-

@13:19 von Bender Rodriguez
>> Eine Bank, die für die Beherbergung
>> meines Geldes, dass dann mit Zinsen
>> verliehen werden kann
----
OMG, wie oft noch?
Keine Bank in Dtl. darf etwas von Ihrem(!) Geld nehmen und an Andere verleihen! oO
Das wäre ein glatter Verstoß gegen § 242 StGB. -.-

@saschamaus75, dieser § hat damit nicht ein Jota zu tun. Da werden keine fremden beweglichen Sachen weggenommen und rechtwidrig einem Dritten zugeeignet. Das ist grober Humbug!

Kredite, die eine Bank im Aktivgeschäft ausleiht, refinanziert sie über das Passivgeschäft - Einlagen (Sparkonten, Festgelder, Anleihen ...).

@14:17 von suomalainen | kein Wohlstand ohne Vertragsfreiheit

ich muss mich immer wieder wundern, wie devot einige menschen dem "kapitalmarkt" gegenüber auftreten...

Devot?
Vertragsfreiheit ist das Gegenteil von devot. Und wo es keine oder wenig Vertragsfreiheit/Marktwirtschaft gibt, herrscht Massenarmut oder auch Schlimmeres. Da reicht schon ein Blick auf die Länder, wo die Banken besetzt waren.
Ich muss mich immer wieder wundern, wie die krachend gescheiterten Alternativen zur Marktwirtschaft weiterhin devote Anhänger finden.

14:20 von gman

und letztens hat der grüne mitchef noch erzählt, die zinsen seien so niedrig, damit die wirtschaft wieder mit krediten ans laufen kommt. das sitzt in der politik die geballte unvernunft. die wirtschaft brummt weltweit. die autobauer haben soviel verdient wie noch nie. materialien sind nicht zu bekommen. und was macht die politik, sie hält die leitzinsen unter null, obwohl die inflation bei ca 5% und die erzeugerpreise bei ca !=% sind. und das nur, damit nicht morgen italien frankreich und spanien pleite sind, und der amerik. präsident nicht vom hof gejagt wird

Oje ...

mal wieder ein völlig unausgegorenes Gesetz, bei dem der Schuss voll nach hinten losging.

Was hat man erreicht, anstatt ein stillschweigendes Einverständnis auf eine Mitteilung zur Gebührenerhöhung, muss die Bank jetzt von jedem mit viel Aufwand ein Einverständnis einholen, evtl. nachhaken.
Ergebnis, das kostet Aufwand, die Gebühren werden weiter steigen.

Was bleibt, ist die einzige Möglichkeit die vorher schon existierte, wenn einem die Gebühren zu hoch werden, die Bank wechseln. Wie wir gerade lesen, stimmt man nicht zu, wird einem gekündigt, dann muss man wechseln.

Und, was hat man jetzt mit dieser Aktion gewonnen?

Zu 15:06 von heribix -Dispozinsen-

Am Privatbürger verdienen die Banken am meisten bei den Dispozinsen. Die liegen gerade bei den bekannten Banken wie Volksbank, Sparkasse oder Postbank schnell mal bei über 10%.

@heribix, sind Sie sicher, dass die Sparkassen und Banken da so gewaltig verdienen?

Hohe Zinsen sind auch ein Merkmal von hohen Risiken, egal ob Aktiv oder Passiv.
Mancher Dispo wird nicht zurückbezahlt und verursacht hohe Kosten durch Mahnungen und Überwachung. Das Risiko wird eingepreist. Der Zins ist der Preis für das zur Verfügung gestellte Geld.

Einen abgesicherten Kredit gibt es aufgrund der Negativzinspolitik der EZB zur Zeit mit Zinsen nahe Null. Da wird nichts mehr "verdient".
Daher ja die Gebührenerhöhungen für die Kontoführung etc. pp.

14:59 von Tremiro

schön, das dir das aufgefallen ist. denk mal drüber nach, das schaffst du

14:50 von Advocatus Diabo...

Diese Aussage geht aber gewaltig an der Realität vorbei. Wenn irgend etwas/jemand die Stabilität der Banken gefährdet, dann ist es die Politik der EZB die zu dieser Nullzins-Politik geführt hat womit den Filialbanken die Geschäftsgrundlage mittlerweile entzogen wird.

Auf die Nullzins-Politik habe ich bereits in dem Kommentar auf den Sie antworten hingewiesen.

Meine Aussage geht überhaupt nicht an der Realität vorbei.
Denn die Politik nimmt die Banken von beiden Seiten in die Zange. Ihr Geschäft läuft schlecht (wegen Nullzins-Politik) und zugleich schränkt die Politik ihre Möglichkeiten ein, anderweitig Kosten (über Gebührenerhöhungen) zu decken.

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