Ihre Meinung zu: Deutscher Wetterdienst: Der Sommer war viel zu nass

30. August 2021 - 15:27 Uhr

Nach drei Jahren mit besonders trockenen Sommern waren die Monate Juni bis August dieses Mal viel zu nass. Vor allem der Starkregen im Juli trug dazu bei. Zu warm war der Sommer in diesem Jahr dennoch.

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Kommentare

Zu nass?

Das war diesen Sommer von Region zu Region sehr unterschiedlich.

Im Landkreis Osnabrück können wir nach wie vor Regen gebrauchen.

Deutscher Wetterdienst:

Zu warm war der Sommer in diesem Jahr dennoch.

Wo war er zu warm, der Sommer? Doch nicht in Deutschland. Oder sind da andere Länder gemeint?

Donnerwetter!

Wie lange hat der DWD wohl daran analysiert?

Nachdem ich wochenlang nahezu täglich meine Regenmesser ausgegossen habe, hätten die nur mich oder Leute mit Hunden (also auch mich) anzurufen brauchen. :-)

Zu nass und gleichzeitig zu

Zu nass und gleichzeitig zu warm?
Hitzewelle im Juni?
Von was bzw von wo reden die? Bei mir war es ganzjährig extrem kalt. Und deutlich zu nass.

30% mehr reichen nicht.

Dass die letzten Wochen überdurchschnittlich nass waren, steht außer Frage. Ich fürchte jedoch, dass der Regen nicht ausreichte, um die Grundwasserstände auf das alte Niveau anzuheben. Insbesondere der lokale Starkregen bringt da wenig.

Es ist nicht mehr zu leugnen:

Es ist nicht mehr zu leugnen: Der Mensch, vor allem in der westlichen Welt im Vergleich zu vielen anderen Ländern (z.B. Afrika, Afghanistan, Myanmar, Neu Zealand, Südamerika) muss jetzt seinen Lebenstil radikal ändern: Weniger Autofahren, Energie verbrauchen und Verpackungsmüll produzieren. Das alles belastet unsere Umwelt und trägt zum untrüglichen antropogenen Klimawandel bei.

Brav gemacht, Sommer 2021!

Eigentlich alles paletti, dann häng ich meine warme Regenbekleidung mal vorläufig weg.

Schon erstaunlich, dass man subjektiv ein ganz anderes Empfinden haben kann als es die unbestechlichen Messwerte beweisen.
Ist aber wohl auch den extremen Werten geschuldet - und das Beeindruckendste bleibt am stärksten hängen.

Früher war mehr Lametta

"Zu warm war der Sommer in diesem Jahr dennoch."
-
Mir nicht.
Und zu nass war er für mich auch ohne den Starkregen.
Aber ich hab hier nichts zu sagen...

Immer von einem Extrem ins andere:

"Nach drei Jahren mit besonders trockenen Sommern waren die Monate Juni bis August dieses Mal viel zu nass. Vor allem der Starkregen im Juli trug dazu bei"

Nur der Trend bleibt gleich:

"Zu warm war der Sommer in diesem Jahr dennoch".

@Bender Rodriguez - Erst zu heiß, dann zu nass.

16:34 von Bender Rodriguez:
"Zu nass und gleichzeitig zu warm?"
> Nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. Da ein Sommer mehrere Monate dauert, ist das ja möglich. An einem Regentagen war es sicherlich nicht überdurchschnittlich warm und an einem Hitzetag nicht überdurchschnittlich nass.

"Bei mir war es ganzjährig extrem kalt."
> Wohnen Sie in einem Kühlhaus? :)

Dürremonitor des UFZ

Auf dem Dürremonitor des Umweltforschungszentrums ist der Nordosten Deutschlands nach wie vor tiefrot. (Gemessen wird der Wassergehalt in 1,80 Metern Tiefe.)

https://www.ufz.de/index.php?de=37937

16:30, Barbarossa 2

>>Deutscher Wetterdienst:
Zu warm war der Sommer in diesem Jahr dennoch.

Wo war er zu warm, der Sommer? Doch nicht in Deutschland. Oder sind da andere Länder gemeint?<<

Doch, in Deutschland.

Gemeint sind die gemessenen Temperaturen und die dann daraus errechnete Durchschnittstemperatur.

Nicht die gefühlten Temperaturen.

17:10, Nachfragerin

>>An einem Regentagen war es sicherlich nicht überdurchschnittlich warm und an einem Hitzetag nicht überdurchschnittlich nass.<<

Auch die Regentage waren dieses Jahr überdurchschnittlich warm für Regentage. Hitzetage gab es nur wenige.

Na sowas, keine Wetterschelte

Na sowas, keine Wetterschelte bitte!
Letztes Jahr zu heiß, davor zu kalt...
Das Wetter gibt immer vortrefflich Gründe ab, der Klimaverbotspartei zuzujubeln.
GsD lässt sich das Wetter nix von Berliner Senatorinnen, Kanzlerkandidatinnen und Freiday für nix vorschreiben.

Ja, so ist das mit dem

Ja, so ist das mit dem statistischen Durchschnittswert, einfach zu berechnen, aber sehr geringer Aussagewert ueber das reale Befinden. Ein zugegebenermassen recht drastisches Beispiel dazu: Wenn Sie mit der einen Haelfte Ihres Hinterteils auf einer heissen Herdplatte sitzen, mit der anderen Haelfte jedoch auf einem Eisblock, haben Sie es im Durchschnitt angenehm warm...

@fathalnd slim, 16.30h

Das ist richtig.
Hioer im Südwesten war es eindeutig zu nass und zu kühl.
Nach drei Jahren trockenem Sommer habe ich mich auf den Klimawandel verlassen und mal wieder Tomaten ins Freiland gepflanzt.
Gekommen ist das Wetter und alle Pflanzen, wie auch die der Nachbarn, sind kaputt.

@Nachfragerin, 16.36h

Für die Landwirtschaft war der Regen bei uns ausreichend.
Die Felder sind gesättigt.
Anbders sieht es im Wald aus.
Da ist es für die Bäume nach wie vor zu trocken.

Also den August

fand ich schon sehr kühl, und Regen gab es gerade wieder, der Süden ist fast immer mit dabei.
Mag ja unterschiedlich sein, aber hier ist kein Wassermangel, ob die Urlauber an der Küste das auch so positiv sehen, hab ich ein paar Zweifel.
Wir hatten schon schönere Sommer, würde ich sagen.

Im Schnitt war es den Angaben

Im Schnitt war es den Angaben zufolge 17,9 Grad warm, das waren 1,6 Grad mehr als der Wert aus der international gültigen Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990.
#
#
Warum gelten diese 30 Jahre als Referenzperiode?
Die Erklärung vom DWD dazu ist nicht einleuchtend.

um 16:30 von fathaland slim

Zu nass?
Das war diesen Sommer von Region zu Region sehr unterschiedlich.

Im Landkreis Osnabrück können wir nach wie vor Regen gebrauchen.
----------------------------
Die Talsperren im Sieger- und Sauerland haben Füllstände , Ende August, von über 90%.
Der Regen war wohl ungerecht verteilt.

@16:30 von fathaland slim

//Im Landkreis Osnabrück können wir nach wie vor Regen gebrauchen.//

Wir Hamburger geben da gerne was ab. Na ja, ich jedenfalls - kann ja nicht für all sprechen.

@Nachfragerin 17:18 + 16:36

"Ich fürchte jedoch, dass der Regen nicht ausreichte, um die Grundwasserstände auf das alte Niveau anzuheben. Insbesondere der lokale Starkregen bringt da wenig.
Auf dem Dürremonitor des Umweltforschungszentrums ist der Nordosten Deutschlands nach wie vor tiefrot."

Einerseits haben Sie recht.
Allerdings sind die Gebiete, die jetzt noch tiefrot sind, schon mein ganzes Leben lang die trockensten Gegenden Deutschlands (z.B. die Sandbüchse Brandenburg).
Und der Niederrhein, an dem ich wohne, war in den ganzen letzten Jahren nur im Winter nicht rot. Durch dieses Jahr ist aber der mit Abstand größte Teil von Deutschland weiß, also bis 1,80 m normal.
Was ja schon mal sehr schön ist.

Aber sicherlich nichts über das Grundwasser aussagt, das wohl noch einige solche Jahre wie dieses bräuchte, um sich zu erholen.

@16:57 von harry_up

//Schon erstaunlich, dass man subjektiv ein ganz anderes Empfinden haben kann als es die unbestechlichen Messwerte beweisen.//

Da hat "fatherland slim" wohl recht mit: "Das war diesen Sommer von Region zu Region sehr unterschiedlich."

Es heißt ja auch im Bericht "durchschnittlich". Ist wie mit durchschnittlich reich: Die Pflanze die durstet hat nichts davon, wenn die Verwandte ein paar Kilometer weiter nicht mehr weiß wohin mit dem vielen Wasser.

Obwohl ich bei Sonnenschein (mit moderaten Temperaturen) viel freundlicher und fleißiger bin als bei dem derzeitgen Hamburger Schietwetter sage ich dennoch: Alles besser als zu heiß.

@Bender Rodriguez 16:34

"Bei mir war es ganzjährig extrem kalt. Und deutlich zu nass."

Tja, da könnten Sie sich mal Gedanken über den Unterschied zwischen Subjektivität (Ihr Bauchgefühl) und Objektivität (die Messdaten des DWD) machen.

Die letzten 2,5 Jahrzehnte waren einfach so viel zu warm, dass unser Wärmegefühl in keiner Weise mehr objektiv ist.

"Der Mensch, vor allem in der

"Der Mensch, vor allem in der westlichen Welt im Vergleich zu vielen anderen Ländern (z.B. Afrika, Afghanistan, Myanmar, Neu Zealand, Südamerika) muss jetzt seinen Lebenstil radikal ändern: Weniger (...) Verpackungsmüll produzieren."

Offensichtlich waren Sie in Ihrem Leben noch nie in Afrika, Myanmar oder Südamerka?

16:30 von fathaland slim

«Das war diesen Sommer von Region zu Region sehr unterschiedlich.
Im Landkreis Osnabrück können wir nach wie vor Regen gebrauchen.»

Bei mir können Sie im Rechtsrheinischen Köln ganz frisches Grünes Gras kaufen. Die kleinen Kinder, die inzwischen gut sprechen lernten, sagen nun:

«Sieh an … das Zeug auf der Wiese kann auch grün.
Bisher dachten wir, das kann nur braun und stauben.»

@16:58 von Nordbraut

>> Aber ich hab hier nichts zu sagen...

Ähh, Sie haben es doch gerade getan? oO

@ 310 Liter pro Quadratmeter

Na das können wir hier locker toppen.

Luftlinie nur etwa 5-6 km entfernt an der Steinbachtalsperre steht eine der wenigen Wetterstationen die nicht von der Flut zerstört wurden.
Sie hat allein für den 14. Juli zwischen 6:00 und 22:00 Uhr 178 l/qm gemsssen.

Und auch davor und danach hat's eigentlich duernd geregnet. Im Moment nieselt es zur Abwechslung. :(

Gruß, zopf.

Nachfragerin

Könnte sein. In der Mitte Deutschlands war es nicht einen tag zu heiß. Von Hitzewelle(n) nichts, aber auch gar nichts zu merken.

@fathaland slim 16:30

"Zu nass?

Das war diesen Sommer von Region zu Region sehr unterschiedlich.

Im Landkreis Osnabrück können wir nach wie vor Regen gebrauchen."

Hier am Niederrhein habe ich nach meiner Rückkehr erstaunt festgestellt, dass die Wiesenflächen im Park grün sind. Davon war ich wirklich überrascht, da ich völlig vergessen hatte, dass in Deutschland Wiesen und Rasen auch im Sommer grün sein dürfen.
Ich hatte mich wirklich schon daran gewöhnt, dass der Rasen im Sommer verbrennt.
Eigentlich traurig ...

Es lebe das Gewächshaus -Kein Spargel/Erdbeeren/Kirschen/Tomaten

Die Liste läßt sich weiterführen aufgrund der sich geänderten Welt Meeres & Luftströmung gibt es nur noch
längere und heftigere Wetter Hoch und Tiefs.

@um 16:30 von Barbarossa 2

Hier mal ein interessanter Link mit allen relevanten Daten zum Vergleichen, einfach etwas rumklicken und man bekommt jede Menge Vergleichswerte

https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-temperatur...

@Nachfragerin (17:18)

Trockener Nordosten - das ist auch normal. Der Ausdruck "Streusandbüchse" ist nicht ohne Grund auf die Gegend angewendet worden.

Möglicherweise..

.. war es ein ganz normaler Sommer? So es denn heutzutage so etwas noch geben darf...

Dieser

Sommer soll zu warm gewesen sein ? Ach, deshalb habe ich im Juli die Winter-Pullover rausgeholt und im August die Heizung angeworfen. Ich bin jetzt schon ein paar Jährchen auf der Welt, aber an einen solch durchgehend frostigen Sommer wie dieses Jahr kann ich mich nicht erinnern. Ich bin zwar, was die Erderwärmung anbelangt, schon ein „Glaubender“, aber heuer hätte ich gern ein bisschen was davon abgehabt.

16:57 von harry_up

«Eigentlich alles paletti, dann häng ich meine warme Regenbekleidung mal vorläufig weg.»

Spieglein Spieglein an der Wand.
Wer ist der Nasseste im ganzen Land?

Das ist der Mann hinter den Bergen mit den 4 Hunden bei Gummersbach.

Ich erinnere mich, dass ich immer so was wie Winterbekleidung plus einen Ostfriesennerz mitnahm. Reist ich zu ihrer Zeit zu meiner Diplomarbeit 1992 aus dem Hochsommer in Köln mal tageweise zu meiner Diplomarbeitsfirma JOBO nach Gummersbach an.

Kälte oder Wärme sind immer relativ zu dem, was Menschen so normalerweise gewöhnt sind. Wir waren die Für-Belämmerte-Erklärten, als wir uns in Costa Rica bei ± 25 / 26 ℃ und heftigem Dauertropenregen Fahrräder ausliehen bei den Ticos, die an solchen Tagen Rollkragenpullover tragen.

Mehrere Stunden unter der Warmen Dusche durch den Regen fahren war das schönste Naturerlebnis, das wir hatten. Außer uns so gut wie niemand draußen. Brüllaffen beobachten, Geierschwärme von den Straßen scheuchen.

Warm rain is toll …

@fathaland slim Zitat: "Zu

@fathaland slim
Zitat:
"Zu nass?
Das war diesen Sommer von Region zu Region sehr unterschiedlich.
Im Landkreis Osnabrück können wir nach wie vor Regen gebrauchen."
Wie die Bundesländer Brandenburg und Berlin - auch wenn es aktuell mal etwas mehr regenet.
Da man ohnehin weitgehend Sandbüchse mit vielen Nadelwäldern ist - niederschlagsarm ist man ohnehin.

Unser Hauptstadtfluss - die Spree - fliesst in trockenen Sommern auch schon mal "rückwärts" - ohnehin wurde der Flusspegel mehr durch die Grundwasser-Abpumpung der Lausitzer Braunkohle bestimmt als durch das Niederschlagswasser im Einzugsbereich.

Was aber nicht viele verstehen - die Trinkwasser-Infra-Struktur ist weitestgehend lokal - Überland-Verbundsysteme wie beim Strom gibt es kaum - selbst D-Landweit sind sie ehr die Ausnahme (wie z.B. Bodensee-Wasser für Stuttgart).
Darum versteht ein Herr Musk (und seine Anhänger) auch nicht die Probleme beim TWW mit der Fabrik in Grünheide!

Im Norden ist's immer kühler

Nasser als die vorigen Jahre, ja definitiv.
... Aber wärmer!?
Vom Jahresanfang bis einschließlich Juni, haben wir die Heizung angehabt.
Der Juli war im Norden durchwachsen und im gesamten August kam bei uns der Scherz : "... Schön warm fürn Oktober, nur der Regen stört..."
Im Freibad waren die Kinder in den Ferien kaum.

In welchem Teil von Deutschland war es denn so warm, dass es - in Ges. Deutschland zu warm war -?

16:30 von fathaland slim

Zu nass?

Das war diesen Sommer von Region zu Region sehr unterschiedlich.

Im Landkreis Osnabrück können wir nach wie vor Regen gebrauchen.

Das kann tatsächlich allein von Stadtteil zu Stadtteil sehr unterschiedlich verteilt sein. In meinem war es sehr passend. Dafür bin ich dankbar.

P.S.: Die Nadelmaus = Igel wird weder mit Milch noch mit Katzenfutter gefüttert. Ich meine und hoffe doch dass das natürliche Nahrungsangebot ausreicht.

@Nachfragerin Auch nicht nacheinander

Die Deckenventilatoren sind mir dieses Jahr wegen Nichtbenutzung eingerostet (weil zu kalt) Ich habe wegen dem sch.. Wetter nur 2x gegrillt dafür aber jetzt schon die Heizung an. Nein auch nicht nacheinander war es zu nass und zu warm, jedenfalls nicht hier wo ich in D-Land wohne.

"zu nass", "zu warm" - Schlechte Formulierung

"Zu nass", "zu warm"... Nein, der Sommer ist nicht zu nass. Grundwasservorräte und Natur brauchen das dringend nach den zwei extrem trockenen letzten Jahren.

Die Formulierung ist einfach schlecht. Besser wäre "überdurchschnittlich nass".

Na ja, und wenn dieser Sommer 2021 "zu warm" sein soll, dann ist der Klimawandel vielleicht doch nicht so schlecht. Ich finde den Sommer eigentlich recht angenehm mit Tendenz zum Kühlen...

Ich bin verblüfft

Zu Nass ---- kann ich genau so unterschreiben. Habe dieses Jahr nicht ein einziges Mal Rasen gewässert.

Aber zu Warm?????

Ich glaube bei uns waren es maximal 10 Tage an denen mal die 30° geknackt wurden, wenn überhaupt und Asche über mein Haupt - wir Umweltsünder haben letztes Wochenende doch tatsächlich bei 14° Außentemperatur die Heizung eingeschaltet --- und das im August.

16:34 von Bender Rodriguez

«Zu nass und gleichzeitig zu warm? Hitzewelle im Juni?
Von was bzw von wo reden die? Bei mir war es ganzjährig extrem kalt. Und deutlich zu nass.»

Das Wetter in Deutschland ist ja auch kein Badetuch wie in der Dampfsauna, dass nach dem Aufguss überall gleich warm und nass ist. Gibt es eine statistisch ermittelte Durchschnittstemperatur, dann muss es an dem einen Ort heißer, an einem anderen Ort kälter gewesen sein.

Mit Regenmengen ist es das gleiche in den Versionen trocken oder nass.

Wo genau war die Wärme?

Wo genau war die Wärme?

17:21 von fathaland slim

Wir haben ja nun trotz größter politischer Diskrepanzen auch einige Gemeinsamkeiten. Pilze sammeln, Katzen, Wald und Natur. Deshalb können sie mir schon zutrauen, die Temperaturen auch zu messen. Und dies tue ich schon seit 40 Jahren. Seit 20 Jahren auch mit Luftdruck. Und schriftlich fixiert wird auch alles.

17:37, tagesschlau2012

>>Im Schnitt war es den Angaben zufolge 17,9 Grad warm, das waren 1,6 Grad mehr als der Wert aus der international gültigen Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990.
#
#
Warum gelten diese 30 Jahre als Referenzperiode?
Die Erklärung vom DWD dazu ist nicht einleuchtend<<

Es handelt sich um eine internationale Übereinkunft.

Alle dreißig Jahre wird ein neues Mittel gebildet.

Das haben wir jetzt.

Und zwar das von 1991 bis 2020.

Nach diesem neuen Mittel war der Sommer 2021 nur leicht zu warm. Fast schon durchschnittlich.

Sommer war zu warm..?!

Jedenfalls kann ich mich an rund 20 Sommer vor 1990 erinnern. So kalt und regnerisch ist mir da keiner in Erinnerung geblieben.

Aber wenn die offiziellen Daten das so sagen..?!

Wann wird’s mal richtig Sommer.. sang Rudi Carrell. Also muss doch was dran sein.. zumindest was den Regen betrifft. Vermutlich hat es früher im Sommer mehr geregnet. Das sorgt für eine niedrigere Durchschnittstemperatur.

17:26, sozialstaat

>>Na sowas, keine Wetterschelte bitte!
Letztes Jahr zu heiß, davor zu kalt...
Das Wetter gibt immer vortrefflich Gründe ab, der Klimaverbotspartei zuzujubeln.
GsD lässt sich das Wetter nix von Berliner Senatorinnen, Kanzlerkandidatinnen und Freiday für nix vorschreiben.<<

Ja gut.

Aber wann war es denn das letzte Mal über einen längeren Zeitraum zu kalt?

"Referenzperiode von 1961 bis

"Referenzperiode von 1961 bis 1990 ...."

Sorry, aber da kriege ich Zahnschmerzen!!!

Muss es im August schneien...

Diese Statistik verliert für mich an Relevanz.

In meinem Leben reichen die Erfahrungen bis weit in die Zeit bis 1990 hinein. Sicher, so trocken wie seit 2013 waren die Sommer damals nicht, aber es waren "Sommer" und kein "Herbst". Und eine 35 Grad Hitzewelle von ein paar Tagen war vollkommen normal.

Hier laufen Heizungen an, Temperaturen max. 15 Grad in Weinbauregionen, jeden Tag fast Matsch, im Dachgeschoss größtenteils Angenehm!, morgens früh die Kinder quasi nie Kurze Hosen an dafür Marsch Kleidung und Doppelt Jacke. Was sonst nie so war- aber der Sommer ist nur 1 Grad statt wie sonst 3 Grad zu warm.....

Aber... Zu Warm? Tausend Indikatoren sprechen dagegen und wenn ich Zeit hätte würde ich in den Datenbanken für Heilbronn einfach mal die Min/Max Werte Stichprobenartig von ein paar Kalenderjahren vergleichen.
Keine Ahnung wie die Herren das ausrechnen, aber zumindest für das sog. "Unterland" ist das Quark. Muss es schneien, damit der August mal als "zu kalt" durch gehen tut

@ 17:18 Nachfragerin- Brandenburger Sand

War noch nie besonders fruchtbar und wasserreich. Das war schon so vor der Industrialisierung.

Da haben sich schon die Könige früher immer drüber geärgert…

18:06 von zerocool76

Vielen Dank für den Hinweis.

Wie auch immer...

@ Anna-Elisabeth, um 17:51

re @ harry_up

Ja klar, da haben Sie Recht, ich hab noch von Verwandten das Klagen über Trockenheit im Ohr, als man hier nicht raus wollte, weil es nur goss.

(Aber ich war trotzdem gut gelaunt und recht freundlich, denk ich). Galgenhumor. :-)

Nachdem der Regen auch Pausen einzulegen begann wuchs der Rasen an meinem Haus fast so schnell wie Spargel.

Inzwischen habe ich das Messer meines Akku-Rasenmähers mal vom Schleifdienst fachmännisch schärfen lassen. Was ein Unterschied, da wurde das Mähen schlagartig zur Wonne.

Sehe gerade, ich sollte...

18:12, Sparer

>>Dieser
Sommer soll zu warm gewesen sein ? Ach, deshalb habe ich im Juli die Winter-Pullover rausgeholt und im August die Heizung angeworfen<<

Leben Sie im Bereich des Alpennordstaues? Da war es dieses Jahr allerdings sehr kalt.

>>Ich bin jetzt schon ein paar Jährchen auf der Welt, aber an einen solch durchgehend frostigen Sommer wie dieses Jahr kann ich mich nicht erinnern.<<

Dann trügt Sie Ihre Erinnerung aber gewaltig.

Hier im Landkreis Osnabrück gab es dieses Jahr zumindest kaum eine Nacht unter 15°C.

Ich kann mich an Sommer erinnern, in denen ich im Juli geheizt habe.

Dieses Jahr nicht einmal ansatzweise.

@16:34 von Bender Rodriguez

"Von was bzw von wo reden die? Bei mir war es ganzjährig extrem kalt. Und deutlich zu nass."

Mir kommt es auch seit längerem vor, dass die Messmethoden einschlägig verändert wurden. Vermutlich stehen einfach mehr Messstellen in Ballungsgebieten.
Das Frühjahr und der Sommer waren mies. Es gab und gibt daher in diesem Jahr kaum Wespen, Bienen und andere Insekten wegen der Kälte!

Zu warm, zu nass - zu wenig regional?

Dieser Bericht war nicht regional gemeint, sondern auf die gesamte Bundesrepublik bezogen - Durchschnittswerte.

17:51 von Anna-Elisabeth

«Obwohl ich bei Sonnenschein (mit moderaten Temperaturen) viel freundlicher und fleißiger bin als bei dem derzeitgen Hamburger Schietwetter sage ich dennoch: Alles besser als zu heiß.»

Am schönsten wäre es, man hätte das ganze Jahr über immer so ein Wetter wie auf La Palma de Las Islas Canarias oder auf Madeira. Die Inseln des Ewigen Frühlings. Warm, nicht zu heiß, ausreichend Regen ohne Dauerregen. Alles schön grün mit vielen Blüten bunt.

An der unteren Temperaturgrenze, dass man sogar Bananen und Ananas anbauen kann. Lecker.

Seien Sie froh, dass Sie keine Olympionikin sind. Sonst hätten Sie in der Dauerwetterhölle im Sommer Juli und August Dampfsauna in Tokyo brüten und rennen oder spirngen oder werfen müssen. Das ist schon ohne Rennen sehr anstrengend … und irgendwie ist man ständig nass geschwitzt.

"In welchem Teil von

"In welchem Teil von Deutschland war es denn so warm, dass es - in Ges. Deutschland zu warm war -?"

Der deutsche Wetterdienst hat bundesweit Stationen. Ich empfehle einen Blick auf https://dwd.de - Werte zusammen addieren und einen Durchschnitt erheben, kann man mit ein wenig Interesse und Mühe auch selbst - also auch Sie könnten das.

@ Sparer. 18:12

"Sommer soll zu warm gewesen sein ? Ach, deshalb habe ich im Juli die Winter-Pullover rausgeholt und im August die Heizung angeworfen."

Weiß ja jetzt nicht wo Sie wohnen. Ist das nicht etwas übertrieben?

@ schabernack, um 18:18

Ja, das Oberbergische war seit ich es kenne immer als "Regenloch" bekannt.
Die riesigen grünen Fichtenwälder, die jede Aussicht, selbst vom Aussichtsturm Unnenberg bei Gummersbach, aussichtslos machten, sind weg.
Sieht trostlos aus, rundherum, vom Turm aus wie auch von unten.
Doch jetzt kann man bis Kölle gucken.

Seit ich alleine laufen kann bin ich noch nie so nass geworden wie bei einigen der letzten Hundespaziergänge, wo uns der Prasselregen aber auch jedesmal an der am weitesten vom Auto entfernten Stelle erwischte. Kein Unterstellen möglich, Weiden und abgeholzt Fichtenwälder links und rechts...
Und Regenschirm bei den Hunderunden - nä.

Aber wende einmal nass bist...

@18:23 von Friesenjunge

//In welchem Teil von Deutschland war es denn so warm, dass es - in Ges. Deutschland zu warm war -?//

Keine Ahnung. Hier in Hamburg kann ich mich an ein paar wenige Tage erinnern, an denen es zu heiß war. Es sind dann immer diese Temperatursprünge von ca.10 Grad, die einen dann bei 22 Grad frieren lassen und die auch den Kreislauf manchmal überstrapazieren. Mit Sommerklamotten habe ich jedenfalls keine Waschmaschine füllen können.

18:24 von Kaneel

Uns wird erklärt, daß Igel vor Beginn des Winterschlafes mit Katzenfutter gefüttert werden können. Ich mache das das ganze Jahr in Maßen. Gut, unsere Igel sind fast so groß wie Schäferhunde. Dafür sind sie aber auch wehrhaft.

18:23 von Friesenjunge

«Nasser als die vorigen Jahre, ja definitiv ... Aber wärmer!?»

Es war nicht wärmer als die vorigen Jahre.
So was behauptet auch niemand.

Die statistische Durchschnittstemperatur ist bezogen auf den Referenzmittelwert aus den Jahren 1961 bis 1990. Zu dem steht die Abweichung in Beziehung mit ±.

Referenzzeitraum

Seit Januar 2021 gilt der Referenzzeitraum von 1991 bis 2020. Es ist mir ein Rätsel warum hier immer noch mit dem Vorgängerzeitraum gerechnet wird.
Gehts nur darum nicht vorhandene Hitzerekorde zu produzieren?

@schabernack, 18.18h

Ich war 10 Jahre im Oberbergischen Land (Lindlar).
Da konnte ich immer zwischen warmem und kaltem Regen wählen.

@double1972 (18:28)

Zu warm ist es nicht, wenn es ein paar mal über 30 Grad sind. Zu warm ist es aber, wenn die Durchschnitts-Temperaturen wochenlang über dem langjährigen Mittel liegen. Und das liegt im deutschen Sommer nur bei etwas mehr als 16 Grad. Und nicht bei fast 18, wie dieses Jahr. Nachzulesen... im Artikel!

@redfan96 - Messwerte vs. Befinden

17:31 von redfan96:
"Ja, so ist das mit dem statistischen Durchschnittswert, einfach zu berechnen, aber sehr geringer Aussagewert ueber das reale Befinden."

Halten Sie mal eine ihrer Hände in Eiswasser und fassen Sie danach mit beiden Händen einen metallischen Gegenstand an. Die eine Eiswasser-Hand sagt "heiß", die normale Hand befindet denselben Gegenstand als "kalt".

Das individuelle Befinden sagt also noch weniger aus als der aus realen Messwerten bestimmte Durchschnittswert.

Hier in Bayern war der Sommer..

.. durchaus annehmbar. Viele Tage um zu baden und viele Tage bedeckt mit Regen auch. Klar. Die Natur hats gefreut die Kinder haben sich gefreut. Heizung war nicht nötig. Tja Söder macht das schon (a Späßle gmacht)

18:12 von Opa Klaus

«Möglicherweise … war es ein ganz normaler Sommer?
So es denn heutzutage so etwas noch geben darf …»

Könnte man so sehen, und war es meistens ja auch.

Aber es war auch das Flutdesaster an Ahr und Erft und Co.
Die älteste Bobbahn der Welt in Bayern am Königssee hat trotz Betonschutzmauern die Mure verrissen und platt gemacht.
Das alles war nicht normal.

@tagesschlau2012 - Referenz

17:37 von tagesschlau2012:
"Warum gelten diese 30 Jahre [1961-1990] als Referenzperiode? Die Erklärung vom DWD dazu ist nicht einleuchtend."

Der Zeitraum muss vor irgendwelchen ungewöhnlich warmen Jahren liegen und es müssen genug Daten aus dieser Zeit vorliegen.

Außerdem muss man ja irgendeine Referenz heranziehen, um sinnvoll vergleichen zu können.

19:24 von Barbarossa 2 18:24 von Kaneel

Gut, unsere Igel sind fast so groß wie Schäferhunde. Dafür sind sie aber auch wehrhaft.

Ein klein wenig übertrieben haben Sie jetzt aber schon? ;-))

Also hier im Landkreis

Also hier im Landkreis Osnabrück ist ausreichend viel Wasser gefallen. Waldwege sind häufig nass und matschig und auch die Felder sind so nass, dass man leicht darin einsinkt. Bäche haben einen guten Wasserstand und der Rasen muss wöchentlich gemäht werden, um dagegen anzukommen. Und die Nachbarn (Landwirte) freuen sich aktuell mehr über Sonne, als über Regen...
O-Ton: den hatten wir jetzt genug, was fehlt sind Sonnenstunden

@19:16 von Opa Klaus

>> @ Sparer. 18:12
"Sommer soll zu warm gewesen sein ? Ach, deshalb habe ich im Juli die Winter-Pullover rausgeholt und im August die Heizung angeworfen."

Weiß ja jetzt nicht wo Sie wohnen. Ist das nicht etwas übertrieben?<<

Also bei 10 Grad am Tag (das hatten wir an meinem Wohnort dieses Jahr an etlichen Tagen im Juli/August) brauch ich einen Pulli, und da die Temperatur in meiner Wohnstatt da unter 18 Grad sinkt, ein bisschen Heizung.
Aber ich bin zugegebenermaßen überdurchschnittlich verfroren, und wohne in einer etwas kalten Senke.

@19:15 von fathaland slim

>> Hier im Landkreis Osnabrück gab es dieses Jahr zumindest kaum eine Nacht unter 15°C.<<

Gibt es in Ihrer Gegend noch bezahlbaren Wohnraum (hier in meinem Geburtsland Obb nicht mal mehr ansatzweise) ?
Dann würde ich nämlich einen Umzug dorthin in Erwägung ziehen, in der Hoffnung, dass es da immer so schön warm im Sommer ist.

20:45 von berelsbub

Also hier im Landkreis Osnabrück ist ausreichend viel Wasser gefallen. Waldwege sind häufig nass und matschig und auch die Felder sind so nass, dass man leicht darin einsinkt.

Sie meinen Sie können von der Regenmenge in Quakenbrück auf die in Melle oder Bad Rothenfelde schließen?

@Sparer. 20:53

"Also bei 10 Grad am Tag (das hatten wir an meinem Wohnort dieses Jahr an etlichen Tagen im Juli/August) brauch ich einen Pulli, und da die Temperatur in meiner Wohnstatt da unter 18 Grad sinkt, ein bisschen Heizung.
Aber ich bin zugegebenermaßen überdurchschnittlich verfroren, und wohne in einer etwas kalten Senke."

Na gut, bei 10Grad würde ich auch mal den Kleiderschrank öffnen. Ich mags auch gerne warm.. hab ich denn auch ab nächsten Jahr 365 Tage. :-)

@covid-strategie - Dürre im Sand

19:03 von covid-strategie:
"Brandenburger Sand war noch nie besonders fruchtbar und wasserreich."

Das ist mir bewusst. (Ich wohne auf diesem Sand.) Der Dürremonitor zieht den Durchschnittswert der Vorjahre heran. Der märkische Sand ist also trotz des regenreichen Sommers noch immer weitaus trockener als normal.

@20:53 von Sparer @19:16 von Opa Klaus

//Also bei 10 Grad am Tag (das hatten wir an meinem Wohnort dieses Jahr an etlichen Tagen im Juli/August) brauch ich einen Pulli, und da die Temperatur in meiner Wohnstatt da unter 18 Grad sinkt, ein bisschen Heizung.
Aber ich bin zugegebenermaßen überdurchschnittlich verfroren, und wohne in einer etwas kalten Senke.//

//Überdurchschnittlich verfroren,...?//

Bei den Temperaturen, die Sie nannten wohl eher guter Durchschnitt. Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die sich bei 18 Grad und weniger wohlfühlen. Ich hingegen friere schon beim Gedanken daran. Ein wenig Heizungswärme ist auch gut gegen Schimmelbildung, wenn die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist.

@ Kaneel

Also hier im Landkreis Osnabrück ist ausreichend viel Wasser gefallen. Waldwege sind häufig nass und matschig und auch die Felder sind so nass, dass man leicht darin einsinkt.

„Sie meinen Sie können von der Regenmenge in Quakenbrück auf die in Melle oder Bad Rothenfelde schließen?“

Sie können schon von ihrem Garten aus nicht auf die Regenmenge im Garten ihres Nachbarn schließen...
Dann würde es aber auch keinen Wert für eine Stadt geben, denn dann müsste man jeden cm überwachen und protokollieren...

Ich lebe auf dem Land (viel Feld und Wald).

Der Grundwasserspiegel sinkt hier in Mitteleuropa seit Jahren dramatisch. Nicht vorstellen kann ich mir, dass Landwirte in diesem Jahr jammern, denn diese extreme Nässe (und Fäulnis) wiegt die super extreme Dürre der letzten Jahrzehnte wenigsten halbwegs auf (der Grundwasserspiegel steigt von unnatürlichen -2 Metern vielleicht wieder auf -1,3 Meter).

@19:10 von schabernack 17:51 von Anna-Elisabeth

//Das ist schon ohne Rennen sehr anstrengend … und irgendwie ist man ständig nass geschwitzt.//

Ja, es ist die hohe Luftfeuchtigkeit, die noch halbwegs moderate Temperaturen unerträglich machen kann. Deshalb hatte ich auch einen Urlaubsplan wieder verworfen.
Ich wollte mit einer Reisegruppe in Französisch-Guayana u.a. das dortige Raumfahrtzentrum besichtigen.
Als ich dann hörte: 29 Grad bei ca. 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, habe ich einen Rückzieher gemacht.
Im Prospekt wurde auch Vollpension angeboten. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass Mittagessen in der Regel nicht gewünscht wird. Was mich dann auch nicht weiter gewundert hat.

21:02 von Opa Klaus

«Na gut, bei 10Grad würde ich auch mal den Kleiderschrank öffnen. Ich mags auch gerne warm.. hab ich denn auch ab nächsten Jahr 365 Tage. :-)»

In den Subtropen oder Tropen in der Nähe vom Meer wohnen können, das hat schon was sehr Attraktives. Und macht den Kleiderschrank viel kleiner und überschaubarer.

21:22 von Anna-Elisabeth

«Ja, es ist die hohe Luftfeuchtigkeit, die noch halbwegs moderate Temperaturen unerträglich machen kann. Deshalb hatte ich auch einen Urlaubsplan wieder verworfen.
Ich wollte mit einer Reisegruppe in Französisch-Guayana u.a. das dortige Raumfahrtzentrum besichtigen.
Als ich dann hörte: 29 Grad bei ca. 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, habe ich einen Rückzieher gemacht.»

Französisch-Guyana und ganz Mittelamerika sind so äquator-nah, dass Sie da das ganze Jahr nicht hinreisen können, wenn Ihnen tropische Schwüle der Flachlandregionen nicht zusagt. Bergland gibt es in FG nicht. Hat man so was aber bspw. in Costa Rica mit auch richtig hohen Bergen mit Dschungel. Ist es in den Bergen tagsüber nicht ganz so heiß und feucht, plus nachts kann es im Bergland trotz Tropen arg gesäßkalt werden.

Tokyo ist nur im Hochsommer so schwül. "Schimmelregen" pflegen die Japaner zum Dauerluftfeucht zu sagen. Klimatisch großartige Monate für dort hin sind Okt. / Nov. + April / Mai. Im April mit Kirschblüte.

Durchschnittswerte sagen wenig aus

Dass der Sommer zu warm war, wird wohl dem realen Erleben vieler Menschen nicht entsprechen. In diesem Fall kommt z.B. der Westen Deutschlands sehr viel schlechter weg als andere Regionen, dazu trugen mehr die Nächte als die Nachmittage zum überdurchschnittlichen Mittel bei. Was z.B. Freibadwetter betrifft, habe ich die Tage > 27 Grad an der Station Werl (NRW) im Juli+August gezählt: ganze 3 Tage, während es 2011-2020 jeweils zwischen 7 und 32 Tage waren. Aus dieser Perspektive ein Totalausfall!

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