Ihre Meinung zu: Tarifkonflikt: Die zweite Bahn-Streikwelle beginnt

21. August 2021 - 9:18 Uhr

Die GDL bestreikt seit dem späten Samstagnachmittag den Güterverkehr. Ab Montag früh trifft der erneute Streik dann auch Personenzüge. Aus der Wirtschaft kommt deutliche Kritik an der Arbeitskampfaktion der Gewerkschaft.

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Kommentare

Die GDL trägt ihren Kampf

Die GDL trägt ihren Kampf gegen die Konkurrenzgewerkschaft auf dem Rücken der Kunden und Steuerzahler aus. Gerichte und passende Gesetze sollten dies unterbinden.

Gut so. Das alle möglichen

Gut so.
Das alle möglichen Firmen, Menschen usw. etwas gegen die Streiks haben, ist für mich nebensächlich.
Das Streikrecht gibt es und sollte von allen anerkannt werden.
Und die " Dachorganisation " DGB kann man
" getrost in die Tonne treten ", wenn die ihren Mitgliedern so in den Rücken fällt.

Tarifkonflikt: Die zweite Bahn-Streikwelle beginnt...

Logisch, gegen das täuschen, tricksen und Taschenfüllen des Managements (10 % mehr bis 2023), daß seit dem 7. Juni kein neues Tarifangebot vorgelegt hat und somit die Tarifverhandlungen scheitern ließ.

Kurios ist in dem Zusammenhang aber auch, daß die Gewerkschaft EVG ein Sonderkündigungsrecht besitzt. Das heißt, falls die GDL einen besseren Tarifvertrag durchsetzt (EVG-Nullrunde 2021), kann die EVG sofort ihren Tarifvertrag kündigen und in Verhandlungen mit der Bahn eintreten (oder auch Streik). Das ist vielleicht eine Versicherung, falls zu viele austreten und die Bedeutung der an sich konzerntreuen Gewerkschaft(unvergessen der Übergang des Ex-Vorsitzenden Torsten Westphal in den DB-Vorstand im letzten November) schwinden könnte.

Streik jetzt unangebracht

Die Forderung der GdL und das Angebot der DB sind doch nicht sehr weit auseinander, als das dies einen weiteren Streik rechtfertigen würde.
Die Forderung „600 Euro Coronaprämie“ kann ich nicht nachvollziehen - außer dass es der GdL hier ums Prinzip geht. Was haben Lokführer für zusätzliche Erschwernisse in dieser Pandemie gehabt, außer dass sie wie viele andere Menschen die AHA-Regeln einzuhalten haben? Aber nachdem Firmen wie Siemens und BMW (und sicherlich noch weitere) ihren Mitarbeiter*innen für die zusätzliche Belastungen (v. a. wegen Ausweitung von Home Office) solche Prämien eingeräumt haben, will die GdL da nicht zurückstehen.
Ich bin beileibe nicht gegen das Streikrecht, sehe das aber jetzt in der Urlaubszeit, wo viele ihre Züge und Unterkünfte etc. gebucht haben und das jetzt durcheinandergewirbelt wird, als nicht angemessen an. Aber der Herr Weselsky weiß natürlich, wo er die Nadelstiche (eigentlich sind’s Nagelschläge) setzen muss. Seine martialische Art mag ich nicht!

Das aus der Wirtschaft

einige Stimmen kommen, kann ich mir gut vorstellen, dann hat man oft den richtigen Nerv getroffen, die Bahn muss sich ja nur bewegen, schon ist der Streik vom Tisch.
Auf der einen Seite, will man massiv den Kunden angreifen, auf der anderen Seite soll die Wirtschaft aber brummen.
Höher weiter schneller, und ganz viel Gewinn, irgendwie passt einiges in heutiger Zeit nicht mehr zusammen, fällt das jemand auf?.

Wunderbar

Hier stellt sich die GDL den Bonzen entgegen. Gut. Warum ist der Streik so kurz? 14 Tage Streik wären für den Anfang angemessen

Am 21. August 2021 um 09:33 von Werner40

Jeder Gewerkschaftsstreik geht auf den Rücken der Kunden!! Warnstreiks werden nicht bezahlt und der eigentliche Streik geht dem Streikendem auch ins Geld! Wir sind alle irgendwie Kunden! Und diese 3,2 % Lohnerhöhung decken nicht einmal die Inflation! Aber der Knaller ist ! 3 Vorständen 10% mehr zahlen zu wollen! Es geht da um Summen von ca 65000- 90000 € im Jahr pro Aufsichtsrat! Also wer da nicht im Schwall k.... könnte vor solch Dreistigkeit!

"Tatifverhandlungen" der GDL 2023 ...

.. Weselsky: "Wir fordern 15% plus 1000 Euro!"
.. der Bahnvorstand gibt 3 Minuten später eine Pressemitteilung heraus, Wortlaut: "Na gut."
Dann sollten auch all jene zufrieden sein, die das Wort TarifVERHANDLUNGEN lediglich im Licht gezahlter Vorstandsgehälter betrachten.
Wenn das der zukünftige Maßstab sein soll, kommen auf die Wirtschaft schwarze-, auf die Beschäftigten rosige Zeiten zu ... aber, wir schaffen das ...
Bin gespannt, wie die Stimmungslage ist, wenn die Bahn im Dezember die Preise um 2,5% erhöht.
Im Hinblick auf die Zustimmung zu diesen Tarifverhandlungen ist dann ja mit einer grandiosen Zustimmung zu rechnen.

Wer meint das es momentan schlecht ...

wäre zu streiken, der solle doch mal sagen, wann ist es denn gut zu streiken?

Deutschland ist eines der wenigen Ländern wo Streiks äußerst selten sind. Und wenn sie dann kommen, dann ist gerade der Deutsche dabei, die Streikenden zu diskreditieren.

Auch ist die GDL nicht die kleine Gewerkschaft als die man sie gerne hinstellt. Die GDL hat im Vergleich zur EVG einen größeren prozentualen Bestand an aktiv im Beruf stehender Mitglieder.
Auch wächst die Anzahl der GDL Mitglieder im Vergleich zur EVG, bei der ca. 10.000 Mitglieder jedes Jahr versterben.

Was die GDL fordert und dies zu recht ist eine Lohnentwicklung die nicht zu inflationsbereinigt weniger Lohn führt (Vorschlag der DB), sondern zu mindest einem gleichen Lohnniveau.

Das die DB für sowas keine Sinn und Verstand ist klar. Man verschleudert lieber Milliarden in die Haltestelle S21 oder anderen Projekten z.B. im Ausland.

Absolut kein Verständnis für

Absolut kein Verständnis für die Aktion. Leidtragend sind Leute die ein teures Monats-Jahresticket haben um damit täglich auf die Arbeit zu kommen - nicht die Urlauber.
In den wenigen Zügen die fahren drängen sich die Leute - (zum Teil ohne Maske/Kinnträger) in Zeiten von Corona echt eine Zumutung.

@ um 09:33 von Werner40

„Die GDL trägt ihren Kampf gegen die Konkurrenzgewerkschaft auf dem Rücken der Kunden und Steuerzahler aus. Gerichte und passende Gesetze sollten dies unterbinden.„
Das liegt am Tarifeinheitsgesetz, dass die Regierung, damals mit Frau Nahles als Arbeitsministerin, genau zu dem Zweck erlassen hat, Zwietracht unter den Gewerkschaften zu sähen und damit deren Macht und Einfluss zu beschneiden.
Wenn es also ein Gesetz dagegen geben sollte, dann doch wohl ein Gesetz, dass der Regierung eine solche Einmischung untersagt.
Erst recht, wenn, wie im Falle der Bahn, dieses Unternehmen dem Bund gehört und der Bund in Gestalt des Bahnmanagements der direkte Kontrahent der Gewerkschaften ist.

genau richtig

Ich mag Herrn Weselsky. Seit jahrzehnten sinkt der Reallohn (https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverd...) und genau deswegen wird auch zu recht gestreikt.
Wollte die Bahn etwas für die Fahrgäste tun, hätte sie keinen Streckenabau, sondern -aufbau, und auch der Güterverkehr auf der Schiene würde zunehmen, wie in der Schweiz oder Österreich, statt dessen nimmt er ab. Auch würde mehr in die Schiene investiert, wie z.b. zum Teil 5 mal pro Kopf so viel wie in der Schweiz oder Belgien.
Daher ist das Argument des _Armen Bahnkunden_ unglaubwürdig.
Auch ist der Herr Weselsky der einzige Gewerkschafter von dem man in den letzten Jahren was hört, bemerkenswert toll. Weiter so.

werner40

Unsinn zu widerholen, bring absolut nichts.
Sei froh, daß wir Streikrecht haben.
Oder kann ich dein Text so interpretieren, da0 Du zahlungsunwilliger Manager, Aktionär oder CEO bist? Denen ist Streik immer ein Dorn im Auge.

Richtig

Streiken bis der Laden auseinanderfällt. Leider ist der Generalstreik verboten wäre längst an der Zeit. Daxrekorde und Hungerlöhne passen nicht zusammen

@Werner40

Da stimme ich voll zu! Hinzuzufügen ist, dass die Unternehmen und andere Reisende ihre Fahrten auf die Straße verlegen. Die führt zu Staus und fördert sich nicht unsere Klimaziele. Nicht vergessen darf man, dass die Kunden der Bahn nichts mit deren Arbeitskämpfen zu tun, aber die Folgen zu tragen haben. Und zudem führen Lohnerhöhungen zwangsläufig zu Preiserhöhungen (Lohn/Preis-Spirale).

@Wolf1905, 9:56

Ich kann mich an keine Tarifauseinandersetzung erinnern, bei der nicht argumentiert wurde, dass ein Streik "ausgerechnet jetzt" unangebracht sei. Bei der Bahn ist es eben z.B. die Urlaubszeit, in der nicht gestreikt werden sollte, weil der Arbeitskampf ja "auf dem Rücken der Kunden" ausgetragen würde. Das gleich gilt natürlich für Weihnachten, Ostern, ein besonderes Pokalspiel oder den Geburtstag meiner Omi.
Dass Menschen wie Sie dabei 1:1 die Argumentation der Arbeitgeber übernehmen, ist von den Medienprofis der Bahn eingeplant, und wie man sieht, geht dieser Plan auch bestens auf.
Illusorisch, dass man einen Streik auch so legen könnte, dass die Firmenkunden nicht davon betroffen sind, den dann kann man ihn auch sein lassen, da es für das Unternehmen keinen Grund mehr gäbe, überhaupt zu verhandeln.

@ wenigfahrer

Zitat: "..die Bahn muss sich ja nur bewegen, schon ist der Streik vom Tisch."
#
Warum MUSS sich die DB bewegen? Die GDL sagt, unter diesen Forderungen begeben wir uns nicht an den Verhandlungstisch.
Warum die GDL wohl keine Schlichtung will? Weil sie dort Federn lassen müssten? Oder weil sie ihr eigentliches Ziel, nämlich die EVG zu Schwächen, so nicht erreichen können?
Hier geht es nur vordergründig um mehr Geld, im Eigentlichen geht es um die Macht der GDL und von Weselsky. Und nur deshalb lassen sie "die Muskeln spielen".
Erstaunlich, wie viele Menschen auf seine Propaganda hereinfallen ...

@ Sternenkind. um 10:05

"14 Tage Streik wären für den Anfang angemessen."

Ja, ja, so haben Sie sich sinngemäß bereits mehrfach geäußert.

Sinngemäß bedeutet aber nicht "sinnvoll".

Wie öde, wenn jemandso was schreibt...

09:56 von Wolf1905

„Die Forderung „600 Euro Coronaprämie“ kann ich nicht nachvollziehen - außer dass es der GdL hier ums Prinzip geht. Was haben Lokführer für zusätzliche Erschwernisse in dieser Pandemie gehabt, außer“
….
Nur zur Info, in der gdl sind nicht nur Lokführer vertreten, sondern auch Zugbegleiter. Ich hoffe sie fragen jetzt nicht, was die für zusätzliche Erschwernisse in der Pandemie hatten

Ach,

DB sollte einfach der Forderung nachgeben...

Deutschland wird digital. In 2 Jahren brauchen wir keine Zugführer mehr, die Züge fahren dann bundesweit alle selbstständig.

@frosthorn um 10:26

„Ich kann mich an keine Tarifauseinandersetzung erinnern, bei der nicht argumentiert wurde, dass ein Streik "ausgerechnet jetzt" unangebracht sei. Bei der Bahn ist es eben z.B. die Urlaubszeit, in der nicht gestreikt werden sollte, weil der Arbeitskampf ja "auf dem Rücken der Kunden" ausgetragen würde. Das gleich gilt natürlich für Weihnachten, Ostern, ein besonderes Pokalspiel oder den Geburtstag meiner Omi.“
Ja, für bestimmte Zeiten (Ferienzeit, Weihnachten, Ostern, nicht für ein besonderes Pokalspiel, aber für den Geburtstag Ihrer Omi;-)) würde ich ein Streikrecht ausschließen.

„Dass Menschen wie Sie dabei 1:1 die Argumentation der Arbeitgeber übernehmen, ist von den Medienprofis der Bahn eingeplant, und wie man sieht, geht dieser Plan auch bestens auf.“
Oja, denen gehe ich tatsächlich auf den Leim ;-(.

„Illusorisch, dass man einen Streik auch so legen könnte, dass die Firmenkunden nicht davon betroffen sind…“
Davon habe ich nicht gesprochen, die nehmen Leihautos.

um 09:39 von ich1961

Gut so.
Das alle möglichen Firmen, Menschen usw. etwas gegen die Streiks haben, ist für mich nebensächlich.
Das Streikrecht gibt es und sollte von allen anerkannt werden.
Und die " Dachorganisation " DGB kann man
" getrost in die Tonne treten ", wenn die ihren Mitgliedern so in den Rücken fällt.
---------------------------
Die GDL ist nicht dem DGB angeschlossen, dort ist nur die EVG Mitglied.
Der DGB Vorsitzende Hoffmann sollte sich für seine Aussagen schämen.

Wieso ist die GDL für das

Wieso ist die GDL für das Desaster zuständig?
Als Arbeitnehmer müsste man erkennen, daß die BAhn ihre Angestellten auspressen will.
DieBAHN muß sich bewegen. Und deutlich eine Schippe drauflegen.
UndJeder, der hier auf die GDL schimpft, ist damit einverstanden, dasDeutschland zu europas Billigstheimer verkommen darf.
Wir haben die niedrigsten Löhne in fast allen Sparten. Dafür aber die reichsten Manager.

Und die Politik muß endlich den Generalstreik zulassen. Das funktioniert in Frankreich ganz hervorragend. Regierung baut Mist? Dann wird gestreikt. Mit einem Solchen Instrument wäre uns so mancher Käse erspart geblieben. Allen voran EEG.
Oder der Börsengang der Bahn. oder das Tarifeinheitsgesetz.

Am 21. August 2021 um 10:28 von H. Hummel

" Erstaunlich, wie viele Menschen auf seine Propaganda hereinfallen ... "

Ich falle auf nichts herein, hab auch keinen Nutzen wenn die Bahn fährt oder nicht.
Es geht um Arbeitskampf und mehr Lohn, und um Macht geht es bei allem was es in Deutschland gibt, von Wirtschaft bis Politik.
Jeder will irgendwie eine Hoheit haben, meist liegt die in der Wirtschaft, deshalb ist Streik das einzige Mittel was bleibt, von irgendwas müssen Menschen Leben.
Erstaunlich ist, das Gewerkschaften sich nicht einig sind, dort ist das Problem, eigentlich müssten sich Arbeitnehmer ja einig sein, leider eben nicht.
Und ob Streik oder nicht, die Bahnpreise erhöhen sich auch so, oder befinden wir uns in Phase wo irgendetwas billiger wird.
Es ist wohl gerade umgekehrt, und das ist erst Anfang, also Arbeitskampf, da bin sehr weit Links.

@Werner40 - Sind Sie Rentner oder Pensionär ?

Dann ist es ja ihnen egal , wenn man ihnen ihre Betriebsrente streicht.
Wenn dieses wie bei der DB politisch gedeckt durch geht,
dann werden weitere Firmen ihren Mitarbeitern ihre Betriebsrente aufkündigen.

um 10:28 von H. Hummel

Das vorliegende Angebot wurde von den Mitgliedern der GDL, in der Urabstimmung abgelehnt.
Aus was für einem Grund, sollte sich die Gewerkschaft an den Verhandlungstisch begeben, bevor ein verbessertes Angebot von Seiten der DB vorliegt.

Eine Schlichtung ist ja schon gescheitert.

@10:28 von H. Hummel
Weselsky hat vom hinterhältigen Verhalten der Bahnführung beim letzten Streik gelernt.
Da haben sie offensichtlich nicht ernst gemeinte Miniangebote gemacht, die nur auf Zeitgewinn abzielten, bis die Mitglieder der GDL richtig sauer wurden.
Jetzt macht die Bahn gar keine neuen Angebote, die eigenen Renten etc. werden erhöht, den Arbeitnehmern soll sie gestrichen werden, die Löhne weit unter dem Abschluss des öffentlichen Dienstes bleiben.

Ich erinnere mich, dass der frühere Mehrheitsgewerkschaftsführer Hansen seine Leute richtiggehend betrogen hatte. Dafür bekam er später bei der Bahn einen lukrativen Führungsjob.

09:33 von Werner40

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an! leider kann ich das hier nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

@ hesta15

Zitat: "Die GDL ist nicht dem DGB angeschlossen, dort ist nur die EVG Mitglied.
Der DGB Vorsitzende Hoffmann sollte sich für seine Aussagen schämen."
#
Warum? Weil der DGB nicht in Weselskys Horn stößt und es wagt als Dachverband anderer eine abweichende Meinung zu vertreten?
Ist Weselsky, die GDL, jetzt schon "Die (!) Gerwerkschaft"?
Dann Mahlzeit ...

Wenig Verständnis für DB-Vorstand

Er ist es, der auf dem Rücken der Bahnkunden den Konflikt will - er ist es, der auf dem Rücken der Bahnkunden in aller Welt investiert (Abenteuerspielplätze und vieles mehr) statt in eine pünklichere Bahn.

Die GDL-Forderungen orientieren sich am Tarifabschluss im öffentlichen Dienst.

1,4 Prozent Entgelterhöhung 2021 und 600 Euro Corona-Prämie , dann 1,8 Prozent 2022 und das alles über eine Laufzeit von 28 Monaten sind maßvoll und gerechtfertigt.

Außerdem gilt es, die kleinen Betriebsrenten zu schützen. Der DB-Vorstand fordert, sie als Volumen anzurechnen. Die Zusage dieser Betriebsrente ist bei der Einstellung erfolgt und niemand hat das Recht, sie zu kürzen oder gar einzustellen.

Und jetzt erkläre man mir, was daran maßlos ist.

@09:33 von Werner40: passende Gesetze

"Die GDL trägt ihren Kampf gegen die Konkurrenzgewerkschaft auf dem Rücken der Kunden und Steuerzahler aus. Gerichte und passende Gesetze sollten dies unterbinden."

Jeder Streik wird auf dem Rücken der Kunden des Arbeitgebers ausgetragen. Ich vermute Sie wollen auch gleich alle Streiks im öffentlichen Dienst (KITA, Krankenhäuser, Müllabfuhr usw.) verbieten.

Am Besten das Streikrecht ganz abschaffen?

Aus der Wirtschaft kommt deutliche Kritik

"Aus der Wirtschaft kommt deutliche Kritik"

Dann soll "die Wirtschaft" sich an die eigene Nase fassen und Firmen beauftragen die nicht bestreikt werden.

Macht?

Geht es um Macht, wie manche meinen?
Ja, es geht um Macht, um die Macht des DB-Vorstands, der eine Gewerkschaft loswerden will, die für die Interessen ihrer Mitglieder konsequent eintritt, statt alles abzunicken wie die EVG.

Welchen Gewerkschaftern geht es um Macht?

Ich erinnere mich noch an den Wechsel vom Chef der Bahn-Gewerkschaft Transnet (Vorläufergewerkschaft der EVG) in den Vorstand der Bahn.

@ Kritkrit

Zitat: "Ich erinnere mich, dass der frühere Mehrheitsgewerkschaftsführer Hansen..."
#
Ich auch. Aber ich erinnere mich auch an Bismark und seine Verantwortung den Deutschen gegenüber.
Aber das ist Geschichte. Der Blick sollte nach vornegerichtet sein ...

"Was haben Lokführer für

"Was haben Lokführer für zusätzliche Erschwernisse in dieser Pandemie gehabt"

Was haben Beamte (die diese Zulage bekommen) für zusätzliche Erschwernisse in dieser Pandemie gehabt? Es ist nur natürlich das die GdL diese Zulage auch für Arbeiter und Angestellte fordert.

@ um 10:26 von Eres

„Und zudem führen Lohnerhöhungen zwangsläufig zu Preiserhöhungen (Lohn/Preis-Spirale).“
Anzunehmen ist, dass vielen Menschen auch gar nicht bewusst ist, dass Lohnzahlungen grundsätzlich schon Milliardenschäden für deutsche Unternehmen verursachen, die direkt an die Konsumenten/Kunden weitergegeben werden.
Aber die Gewerkschaften des DGB werden sicher schon bald dafür eintreten, dass sämtliche Löhne und Gehälter auf ein unternehmerfreundliches Niveau zurückgeführt werden. Lange wird das nicht mehr dauern. Schließlich haben auch diese Gewerkschaften eine gewisse Verantwortung für die Wirtschaft.
Eine dramatische Zurückhaltung bei den Lohnforderungen dieser Gewerkschaften ist ja schon seit Jahrzehnten zu beobachten.
Und was alles könnten wir uns zu Gunsten der Wirtschaft leisten, wenn die Preise nicht so hoch wären.

"Ich bin beileibe nicht gegen

"Ich bin beileibe nicht gegen das Streikrecht, sehe das aber jetzt in der Urlaubszeit,"

Wann sollen die Lokführer Ihrer werten Meinung nach denn streiken? Nachts von 3:00Uhr bis 4:00Uhr damit es niemandem auffällt?

Fehlende Milliarden bei der Bahn

Die wahre Ursache für schon seit Jahren fehlende Milliarden sind für den Bahnverkehr unsinnige Projekte in Deutschland wie Stuttgart 21, weltweite Einkaufstouren, mit denen sich der DB-Vorstand schon oft verzockt hat, wie die milliardenschwere Übernahme des Bahnkonzerns Arriva sowie ein grotesk aufgeblähter Verwaltungsapparat. Die Abenteuerspielplätze auf der ganzen Welt, in den Geschäftsberichten versteckt unter dem Oberbegriff "Beteiligung/Sonstiges", erzeugten allein in der Bilanz 2020 einen finanziellen Verlust von mehr als 1,5 Milliarden Euro.

Die Verantwortlichen sitzen im Vorstand und nicht in der Lok - und auch die Zugbegleiter müssen die Misswirtschaft nur ausbaden, nicht verantworten!

"dass ein Streik

"dass ein Streik "ausgerechnet jetzt" unangebracht sei"

Einer der werten Mitkommentatoren war z.B. im vorherigen Thread der Meinung, daß "wegen Afghanistan" die Lokführer nicht streiken sollten.

@Inge N., 11:12

„Er [der DB-Vorstand] ist es, der auf dem Rücken der Bahnkunden den Konflikt will - er ist es, der auf dem Rücken der Bahnkunden in aller Welt investiert (Abenteuerspielplätze u.v.m.) statt in eine pünklichere Bahn.
Die GDL-Forderungen orientieren sich am Tarifabschluss im öffentlichen Dienst.
1,4% Entgelterhöhung 2021 und 600 Euro Corona-Prämie, dann 1,8% 2022 und das alles über eine Laufzeit von 28 Monaten sind maßvoll und gerechtfertigt.
Außerdem gilt es, die kleinen Betriebsrenten zu schützen. Der DB-Vorstand fordert, sie als Volumen anzurechnen. Die Zusage dieser Betriebsrente ist bei der Einstellung erfolgt und niemand hat das Recht, sie zu kürzen oder gar einzustellen.
Und jetzt erkläre man mir, was daran maßlos ist“

Dass es den „Besitzenden“ (an politischer Macht, Geld und Einfluss; eigentlich alles dasselbe) mit wenigen Ausnahmen überall und immer zuvorderst um Besitzstandswahrung geht. Also um ihre eigenen Interessen. Und dass sie sich dabei für das „Maß aller Dinge“ halten.

Nach der Logik des werten

Nach der Logik des werten Mitdiskutanten sollten offensichtlich nur die Bereiche streiken dürfen, welche keine "Kunden" haben?

Re harry_up

Runter vom Sofa. Auch Rentner können Streiks unterstützen

Tarifkonflikt

Wie viele neue Mitglieder hat die GDL seit Streikbeginn eigentlich gewonnen???

Unterm Strich geht es hier doch nur um mehr MACHT und EINFLUSS.

@sonnenbogen - In 2 Jahren brauchen wir keine Zugführer mehr

Bestimmt hat Deutschland dann auch den ROBOCOP
Sie sollten nicht so viel fernsehen.

Ihr Computer hat bestimmt auch einen Popometer,
welcher Absenkungen,Verwerfungen,Schienenbrüche,
sonstige Gefahren selbstständig erkennt, nach hinten geht Lasttrennschalter
eines Drehgestelles wieder einschaltet, den liegengebliebenen Zug per Handbremsen an den Waggons sichert,
als auch defekte Luftdruckschläuche ersetzen kann.

Wenn Sie dieses Triebfahrzeug erfunden haben, wieviel soll es denn Kosten, wieviele Kilometer läuft es Störungsfrei ?
Wie lange ist die aufrüstzeit bis Neustart?
Welches Eisenbahnunternehmen wird sich so etwas kaufen
und anschließend die Verspätungsminuten an die im Stau stehenden (auch verspätete Personenzüge)bezahlen?

@ 09:39 von ich1961

"Das alle möglichen Firmen, Menschen usw. etwas gegen die Streiks haben, ist für mich nebensächlich."

Wahrscheinlich sind Sie nicht betroffen!?

"Das Streikrecht gibt es und sollte von allen anerkannt werden."

Für bestimmte Bereiche muss es Ausnahmen geben und andere Regeln gefunden werden! Weder Schwester noch Ärzte in einer Notaufnahme noch Rettungsfahrzeuge oder Feuerwehr können die Häuser abbrennen lassen.

Und sprichwörtlich brennt es hier.
Es kann nicht sein, dass in Zeiten des Klimaschutzes zusätzlich Verkehr und Staus produziert werden. Tausendfaches Leid dadurch, dass die Arbeitnehmer unter Druck stehen, irgendwie auf die Arbeit kommen zu müssen.

Tarifkonflikt: Die zweite Bahn-Streikwelle beginnt

Streiks sind grundsätzlich ein zu Recht geschütztes Mittel, mit dem Gewerkschaften den Beitrag der Beschäftigten zur Leistungserbringung eines Unternehmens betonen können, wenn aus Tarifverhandlungen ein Konflikt wird.

Zu einem Konflikt gehören jedoch immer mindestens zwei Seiten und über die Haltung, das Auftreten sowie die Vorgehensweise der GDL kann man sicher streiten.

Fraglich ist nur, ob in Zeiten einer pandemischen Krisenlage (Covid19), in der mit massiven Eingriffen in die Grundrechte der Bürger versucht wird, die Ausbreitung von Infektionen zu reduzieren, derartige Maßnahmen in der praktizierten Form angebracht sind. Durch die Einschränkungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, steigt zwangsläufig die Gefahr sich in überdurchschnittlich frequentierten Zügen und Bahnhöfen zu infizieren.

Man könnte durchaus den Eindruck gewinnen, dass bei diesen Arbeitskampfmaßnahmen in diesen Zeiten die Gesundheit der Bevölkerung in unverhältnismäßiger Weise gefährdet wird.

11:47 von Sternenkind

«Re harry_up
Runter vom Sofa. Auch Rentner können Streiks unterstützen.»

Jeder kann Streiks der DGL unterstützen, indem man sowieso nie Bahn fährt. Ihren vorerst vorgeschlagenen Streik von 14 Tagen muss die GDL auch erst mal bezahlen können aus ihren Kassen. Wer streikt, bekommt für den Zeitraum der Streiktage auch kein Gehalt vom bestreikten Arbeitgeber.

11:50 von pemiku - MACHT

"Unterm Strich geht es hier doch nur um mehr MACHT"

Um wessen Macht es wirklich geht, habe ich schon um 11:26 geschrieben.

Würden Sie sich widerstandslos die Betriebsrente kürzen lassen (11:12) ?

"Deutschland wird digital. In

"Deutschland wird digital. In 2 Jahren brauchen wir keine Zugführer mehr, die Züge fahren dann bundesweit alle selbstständig."

Wie gut das mit dem "digital" funktioniert, hat man bei der 737-Max gesehen. Ich bin ja mal gespannt ob Ihre "Digital"-Euphorie immer noch so groß ist, wenn ein 3500 Tonnen Gefahrgut-Güterzug wegen eines Softwarefehlers verunglückt.

Übrigens gibt es bisher auf der ganzen Erde nur eine Bahn die "digital" und "autonom" fährt. Und die fährt Erz durchs unbesiedelte australische Niemandsland.

Karl Klammer um 11:51

Die Vorstellung von "Sonnenbogen " ist wohl recht unausgegoren.
Das ändert aber nichts daran, dass sich autonomes Fahren durchsetzen wird. Ihre Motivation ist rein emotional und wird von Vielen geteilt, die nicht verkraften können , das Computergesteuerte Systeme leistungfähiger sein können als der Mensch.
Das ist menschlich.

Der Weg wird wohl über immer weiterentwickelte Assistenzsysteme gehen, die den Lockführer schrittweise überflüssig machen.

Wenn sie ihre Wertung aufrechterhalten, dann, geben sie mir bitte ein einziges Beispiel.

"Es kann nicht sein, dass in

"Es kann nicht sein, dass in Zeiten des Klimaschutzes zusätzlich Verkehr und Staus produziert werden. Tausendfaches Leid dadurch, dass die Arbeitnehmer unter Druck stehen, irgendwie auf die Arbeit kommen zu müssen."

Da haben Sie völlig recht! Es kann nicht sein, daß die Bahnvorstände "tausendfaches Leid" durch ihre Verweigerung produzieren. Und das in Zeiten der Klimakrise!

@ Tagesschau

Nachdem hier freundlicherweise schon der Artikel „Was Lokführer verdienen“ zur Verfügung gestellt wurde, wäre es angebracht, auch mal zu veröffentlichen, was die Bahnvorstände - und zwar jeder Einzelne - an Gage bekommen und wie hoch dort die Erhöhungen der letzten Jahre ausgefallen sind. Selbstverständlich mit Auflistung eventueller Boni und Rückstellungen für deren Altersversorgung.
Nur dass man mal vergleichen kann, was die Leistungsträger der Bahn wenigstens Prozentual aufzuholen haben und wie weit die Forderungen der GDL dahinter noch zurückliegen.

@11:56 von Giselbert

"Es kann nicht sein, dass in Zeiten des Klimaschutzes zusätzlich Verkehr und Staus produziert werden."

Würde der Tarifabschluss vom Öff. Dienst übernommen, gäbe es keinen Streik.

Verkehr und Staus hat seit Jahren der DB-Vorstand zu verantworten, der die ehemals pünktliche Bundesbahn so heruntergewirtschaft hat,
Strecken und Bahnhöfe stillgelegt, aber im Ausland in alles Mögliche (fehl-) investiert hat?

Und Stuttgart 21:
CO2-Belastung: 3,5 bis 5,6 Millionen Tonnen bis 2050
– durch gigantische Betonverbräuche beim Bau der 60 km Tunnel mit Wandstärken bis zu 1 Meter
– durch über 1 Mio. LKW-Fahrten für Bauaushub und Transport von Tübbingen1
– durch massive Verlagerung von Verkehr auf die Straße wegen des Rückbaus der Bahnhofskapazität durch Halbierung der Gleiszahl von 16 auf 8
- Stickoxid-Mehrbelastung zwischen 600 und 1700 Tonnen bis 2050 als Folge der zu erwartenden Verkehrsverlagerungen
Ebenso mehr Feinstaubemissionen: zwischen 560 und 750 Tonnen bis 2050

usw. ... ... ...

@ Karl Klammer

Zitat: "Ihr Computer hat bestimmt auch einen Popometer, welcher Absenkungen, Verwerfungen, Schienenbrüche,..."
#
Es gab Zeiten, da gab es alle "paar km" einen Schranken- und/oder Signalposten, Fahrdienstleiter ec., alle mit Blick auf den Bahnkörper. Als die nach und nach abgebaut und durch technische Maßnahmen ersetzt wurden, wurden der DB verherende Zustände vorausgesagt: lebensgefährliche Schienenbrüche, defekte Bahnkörper, heißgelaufene Achsen, feste Bremsen, defekte Signal- und Bahnübergangseinrichtungen ... kurz die Katastrophe schlechthin.
Und, was ist gekommen? Im Wesentlichen das gleiche wie vorher, bei einem Stellwerk auf 100 km.
Heute könnten Flugzeuge selbstständig starten oder Landen, haben für die Zwischenzeit einen Autopiloten.
Schon der selige Transrapid konnte völlig selbstständig fahren.
Und auch bei der DB wird es in ein paar Jahren viele nur noch überwachte Zugleistungen geben.
Mal sehen, was die "Überwacher" dann verdienen ..

@T.R., 12:10

Fraglich ist nur, ob in Zeiten einer pandemischen Krisenlage (Covid19), in der mit massiven Eingriffen in die Grundrechte der Bürger versucht wird, die Ausbreitung von Infektionen zu reduzieren, derartige Maßnahmen in der praktizierten Form angebracht sind.

Ich habe bereits weiter oben ausgeführt, warum es Unfug ist, das Streikrecht allgemein für wichtig zu halten, aber einen Streik "wegen der besonderen Situation" für derzeit nicht verantwortbar. Mit Sicherheit finden Sie auch Gründe, warum ein Arbeitskampf unmittelbar vor oder nach einer Pandemie schlecht ist, oder sogar in Zeiten außergewöhnlicher Volksgesundheit. Ebenso zu Zeiten des Klimawandels, was ja wohl dann bedeuten würde, dass Bahnstreiks zunächst auf 300 Jahre verboten werden müssten, denn das Thma wird uns noch eine Weie begleiten.
Allgemein könnte man Ihre Aussage so formulieren: "Das Streikrecht ist ein Grundrecht, seine Ausübung aber unzulässig, wenn der Streik jemanden stört".

@logig - Lokführer überflüssig

Ihr Computer , kann endscheiden in wie weit eine Flachstelle
noch mit Geschwindigkeit bie in den Bhf fahrbar ist um die Strecke für andere Züge frei zu machen.

Dieser kann mit den Fahrdienstleistern kommunizieren,
den betroffenen Wagen abkoppeln und aussetzen,
den Zug neu zusammenstellen, die Bremshunderstel ausrechnen ,
bei der Bremsprobe den Zug ablaufen ob alle Bremsen anliegen, gelöst sind und die Befahrbarkeit feststellen.

Ein solches System kann man nur Trollen,Politikern oder Betriebsfremden Vorständen verkaufen :-)

@ um 12:16 von Tarek94

„Wie gut das mit dem "digital" funktioniert, hat man bei der 737-Max gesehen. Ich bin ja mal gespannt ob Ihre "Digital"-Euphorie immer noch so groß ist, wenn ein 3500 Tonnen Gefahrgut-Güterzug wegen eines Softwarefehlers verunglückt.“
Tja, und wenn man dabei berücksichtigt, wie gut sowohl der digitalisierte Bahnverkehr, als auch zB die autonomen Autos funktionieren, wenn heutzutage sogar Sicherheitsunternehmen der IT - Branche gehackt und bestohlen werden können, ohne zu jegliche Abwehr überhaupt in der Lage zu sein, kann einem nur Angst und Bange werden.
Das alles wird sicherlich noch lange reine Zukunftsmusik sein.
Dabei hatte ich mich auf eine umfassende Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich für alle Arbeitnehmer, zum Zwecke der Vollbeschäftigung, schon so gefreut.

Bender Rodriguez um 10:58

"Und die Politik muß endlich den Generalstreik zulassen. "

Das ist Populismuus pur. Ich sehe wirklich nicht wie Generalsteiks helfen sollen.
Ansonstenen spricht ihr Stil tatsächlich einem relativ plumpen Populismus.

Überigens kann der Bürger die von ihnen angesprochenen Fehlentwicklungen korrigieren. Damit scheiden ein erheblicher Teil der Parteien als unwählbar aus. Belastend ist allerdings, dass der Kanzlerkandidat der APD dem wirtschaftsnahen Flügel seiner Partei angehört. Es scheint mir rational darüber nachzudenken, ob nicht die Linke hier die erste Wahl sind. Ihre außenpolitischen Forderungen werde sie in keiner Koalition durchsetzen können.

Propaganda der DB

Das sind doch nur Nebelkerzen, wenn behauptet wird Herr Weselsky wolle die EVG schwächen, die sind bereits schwach und träge, andernfalls wäre es wohl kaum möglich das es eine GDL gäbe. Gewerkschaft heißt Arbeitskampf, von der EVG höre ich da nichts ... weder Streiks noch von dem Vorsitzenden.

@ pemiku (11:50): Ja der GDL geht es um Machtkampf

hi pemiku

richtig, so sieht es auch das Gericht. Denn die werte GDL hat am 19.08.2021 ein Verfahren bei einem Eilantrag verloren. Ein Eilangtrag wurde bereit zurückgewiesen.

https://tinyurl.com/yy5xnzkb
berlin.de: GDL scheitert mit Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zur Anwendung ihrer Tarifverträge Pressemitteilung Nr. 23/21 vom 19.08.2021

Von daher wird die GDL in der Sache verlieren und das ist gut so. Der GDL geht es nicht um einen Tarifvertrag sondern darum, die EVG zu zerstören. Die GDL stört massiv den Betriebsfrieden mit ihrem Hass. Der GDL geht es pur um Machtkampf.

Und so ein Machtkampf ist kein Tarifziel für den man streiken kann. Da sind sich auch die Fachleute einig.

um 11:09 von H. Hummel

@ hesta15
Zitat: "Die GDL ist nicht dem DGB angeschlossen, dort ist nur die EVG Mitglied.
Der DGB Vorsitzende Hoffmann sollte sich für seine Aussagen schämen."
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Warum? Weil der DGB nicht in Weselskys Horn stößt und es wagt als Dachverband anderer eine abweichende Meinung zu vertreten?
Ist Weselsky, die GDL, jetzt schon "Die (!) Gerwerkschaft"?
Dann Mahlzeit ..
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Der DGB sollte die Arbeitnehmer unterstützen, wenn Herr Hoffmann Kritik üben will, soll er sich dann die selbst bedienenden Vorstände richten.

@Tarek94 - Gefahrgut-Güterzüg wegen Softwarefehler ausgebremst

Es gibt schon Systeme welche Gefahrgutzüge ausbremsen, nur weil wegen einer Gleisabsenkung die Puffer zu stark zusammenstoßen.

Ein Lokfüher im Füherstand weiß dass und kann reagieren.
Ein Autonomer Zug steht , bis irgendwann mal ein Techniker
nach Stunden irgendwo in der Pampa sich das anguckt und das ganze System wieder frei schaltet.

Bei 3-4 min Blockabständen , wissen Sie wieviele Züge im Stau stehen :-)

um 12:28 von frosthorn

"Mit Sicherheit finden Sie auch Gründe, warum ein Arbeitskampf unmittelbar vor oder nach einer Pandemie schlecht ist"

Das ist eine willkürliche Behauptung.
Es ist eine Sache, ob man der Pandemie soviel Bedeutung beimisst, dass man sogar elementare Rechte aussetzt.
Es ist eine andere Sache, ob man leugnet, dass die Pandemie eine Ausnahmesituation ist, die zuletzt vor 100 Jahren aufgetreten ist.
_

@ Tarek94 (11:40): Siehe dazu weiter

@ Tarek94

Siehe dazu weiter

https://tinyurl.com/65254fhc
LTO: "Fal­sches Signal an die Bahn und die Kunden" 10.08.2021

Das Bundesarbeitsgericht hat bereits entschieden, dass etwa durch die tarifvertragliche Verpflichtung zur Übernahme von Kündigungsschutz in Arbeitsverträgen den tariflichen Regelungen kein Ewigkeitsgehalt beigemessen werden kann. Das wäre eine Grenze, die ggfs. auch hier zu beachten wäre. Das wäre dann eine Frage, die noch nicht einmal spezifisch das TVG betrifft.

Aber da wird man genau hinschauen müssen: Welche Forderung wurde wann erhoben, durch wen und gegenüber wem? Generell gilt, dass die Regelungen des § 4a TVG dispositiv sind. Dispositiv heißt aber dispositiv nur für eine gemeinsame Regelung aller Beteiligten. Da muss die EVG mit ins Boot. Und dies sollte angestrebt werden.

Ergo: ich betrachte diesen Streik als illegal und fordere die GDL zur sofortigen Streikbeendigung auf!

@ hallersharry (12:32): Propaganda der GDL

@ hallersharry

Propaganda der GDL

Denn die GDL will damit die EVG zerstören und die alleinige Macht an sich reißen wie ein Autokrat. Der will das die Bahn und alle Lokführer nach seiner Pfeife tanzen und er die Bahn erpressen kann. So aber funktioniert keine Demokratie. Und so funktioniert kein Tarifvertrag.

Außerdem zieht sogar das Gericht es in Zweifel dass die GDL überhaupt Tarifverträge vereinbaren kann weil sie nicht die größere Gewerkschaft ist.

Weiterin geht es diesem Weselsky nur um sein persönliches Überleben.

"Der Weg wird wohl über immer

"Der Weg wird wohl über immer weiterentwickelte Assistenzsysteme gehen, die den Lockführer schrittweise überflüssig machen. Wenn sie ihre Wertung aufrechterhalten, dann, geben sie mir bitte ein einziges Beispiel."

Suchen Sie mal nach "Bombardier" "Software" und "Lieferverzug". Und bei dieser Software geht es noch nicht einmal um "autonomes fahren"...

@Demokratieschue..., 12:36

berlin.de: GDL scheitert mit Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zur Anwendung ihrer Tarifverträge Pressemitteilung Nr. 23/21 vom 19.08.2021

Das haben sie bereits gestern gepostet. Ich und andere Mitkommentatoren haben Sie darauf hingewiesen, dass die einstweilige Verfügung abgelehnt wurde, weil, so das Gericht, die Hauptsache sowieso in Kürze verhandelt wird. Abgesehen davon, dass das Verweigern einer einsweiligen Vefügung niemals eine Aussage darüber ist, wie im Hauptverfahren entschieden wird.
Könnten Sie diesen Fakt bitte zur Kenntnis nehmen, oder, falls Sie das bereits getan haben, in Ihrem nächsten ähnlichen Beitrag würdigen?

um 11:33 von Inge N.

Fehlende Milliarden bei der Bahn
Die wahre Ursache für schon seit Jahren fehlende Milliarden sind für den Bahnverkehr unsinnige Projekte in Deutschland wie Stuttgart 21, weltweite Einkaufstouren, mit denen sich der DB-Vorstand schon oft verzockt hat, wie die milliardenschwere Übernahme des Bahnkonzerns Arriva sowie ein grotesk aufgeblähter Verwaltungsapparat. Die Abenteuerspielplätze auf der ganzen Welt, in den Geschäftsberichten versteckt unter dem Oberbegriff "Beteiligung/Sonstiges", erzeugten allein in der Bilanz 2020 einen finanziellen Verlust von mehr als 1,5 Milliarden Euro.

Die Verantwortlichen sitzen im Vorstand und nicht in der Lok - und auch die Zugbegleiter müssen die Misswirtschaft nur ausbaden, nicht verantworten!
----------------
das haben sie sehr gut auf den Punkt gebracht.
Bei der Bahn sollte man die Vorstandsposten mal mit Fachleute besetzen, anstatt nicht mehr benötigten Politiker.

@hallersharry - Propaganda der DB,Das sind doch nur Nebelkerzen

Auf dem ehemaligen Reichsbahngebiet , gibt es auser aus dem westen versetzte Beamte nur Angestellte.

Hier ist die GDL mächtig in allen bereichen der Bahn
und könnte alles stillstehen lassen.

Nur das will man ja vermeiden, da außer der DB
die anderen Unternehmen mit der GDL Tarifverträge abgeschlossen haben

Karl Klammer um 12:43

Die Gefahr von Softwarefehlern ist nicht auszuschließen, aber z.B. vermeidbar, wenn man zunächt das System als Assistenzsystem nutzt.
Ich hätte von Ihnen als Insider gern die Auskunft, wie viele Bahnunfälle auf Technikversagen und wieviele auf menschliches Versagen zurückzuführen sind.

Das bitte ich nicht als Vorwurf gsgen die Miarbeiter zu interpretieren.

"Und auch bei der DB wird es

"Und auch bei der DB wird es in ein paar Jahren viele nur noch überwachte Zugleistungen geben. Mal sehen, was die "Überwacher" dann verdienen .."

"Ein paar Jahre" beträgt derzeit bereits der Lieferverzug der DB-Lieferanten aufgrund von Softwareproblemen. Und da geht es NICHT um das "autonome fahren".

um 12:44 von Demokratieschue...

Ergo: ich betrachte diesen Streik als illegal und fordere die GDL zur sofortigen Streikbeendigung auf!
--------------------------
Gut das sie keiner fragt, was illegal ist.

MartinBlank um 12:44

Danke für den versachlichenden Beitrag.

Und das ist ja die Frage, ob zum Übergang des exponentiellen Anstiegs der Inzidenzen in den steil aufsteignden Teil der Kurve ein Streik wirklich angemessen ist.

Müssen dazu erst Gerichte sprechen oder könnten nicht beide Teile, insbesondere auch die Gewerkschaft aber auch DB und ihr Eigentümer dies in ihre Entscheidung einbeziehen und eine tragbare Lösung finden.

"Die GDL stört massiv den

"Die GDL stört massiv den Betriebsfrieden mit ihrem Hass."

Jetzt soll die GdL nicht nur wegen "Klimaerwärmung", "Urlaubszeit" oder "Afghanistan" NICHT streiken, sondern auch noch weil sie den "Betriebsfrieden mit ihrem Hass" "massiv stört"?

Die "Argumente" der Streikgegner werden immer abenteuerlicher...

Tarifkonflikt: Die zweite Bahn-Streikwelle beginnt

Leider habe ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Mit meinem einleitenden Satz wollte ich durchaus zum Ausdruck bringen, dass das Streikrecht ist ein Grundrecht ist.
Im Verlauf der gegenwärtigen pandemischen Krisenlage wurden die Grundrechte der Bürger jedoch deutlich eingeschränkt und ich halte die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der aktuellen Arbeitskampfmaßnahmen vor diesem Hintergrund durchaus für stellenswert.
Wenn die Ausübung der Grundrechte der Bürger wegen der Krise eingeschränkt wird, kann man die Ausübung der gleichwertigen Grundrechte im Arbeitskampf durchaus hinterfragen bzw. seitens einer verantwortungsvoll handelnden Gewerkschaft überprüfen.

Gut so.

Sie sollen streiken bis Ziel erreicht; denn:
Jeder Tag den D mit sich selbst beschäftigt ist ein guter Tag für alle anderen!

@Demokratieschue... - Und so funktioniert kein Tarifvertrag

Denken Sie mal zurück an den letzten Lokfüherstreik

Da ging es darum , die billigeren Lokführer im Rangierer/Strecke Betrieb , Fernverkehr fahren sollten
bzw die vom Fernverkehr :-)

Sockelbeträge und Anpassen der Dienstpläne

Ich meine, der Bahnvorstand sollte die Sache selbst in die Hand nehmen. Letztlich geht es Weselsky nicht nur um bessere Tarifverträge, es geht ihm auch um seine persönliche Erfolgsbilanz, um Eitelkeit und um den Ausbau des „Machtbereichs“ der GDL im Verhältnis zur EVG.
Mit prozentualen Anhebungen wird die Ungleichbezahlung bei der Bahn zementiert. Wenn die Bahn mehr Festbeträge bzw Sockelbeträge anbieten würde, hätte sie die Mehrheit der Beschäftigten auf ihrer Seite. Gleichzeitig würde man mit wirklich guten Angeboten über Festbeträge die Position der GDL schwächen.
Unabhängig von der Bezahlung: Die Arbeitsbedingungen der Lokführer müssten verbessert werden: Bei Diensten, die an entfernten Orten beginnen, wird der Weg dorthin bisher nicht mitbezahlt. Aber es kann nicht sein, dass ein Lokführer aus Osnabrück seinen Dienst morgens um 5 Uhr mal in Bremen, mal in Hannover antreten muss, und dann sehen kann, wie er nachts/frühmorgens auf eigene Kosten dahin kommt.

@12:44 von Demokratieschue... illegaler Streik

"Ergo: ich betrachte diesen Streik als illegal und fordere die GDL zur sofortigen Streikbeendigung auf!"

Ob Sie aus Ihrem Bauchgefühl heraus den Streik für illegal erachten, spielt jursitisch keine Rolle.

Bestünde die Möglichkeit, dass er illegal wäre, dann hätte der Bahnvostand längst die Gerichte eingeschaltet, um dies wenigsten prüfen zu lassen.

Ergo: Quatschjura

"wenn man zunächt das System

"wenn man zunächt das System als Assistenzsystem nutzt."

Wird bereits seit 54 Jahren so gemacht (Erster Test im Zug zwischen München und Augsburg). 54 Jahre sind in meinen Augen etwas mehr wie "ein paar Jahre".

@12:36 von Demokratieschue... die Fachleute einig.

"Von daher wird die GDL in der Sache verlieren und das ist gut so. Der GDL geht es nicht um einen Tarifvertrag sondern darum, die EVG zu zerstören. Die GDL stört massiv den Betriebsfrieden mit ihrem Hass. Der GDL geht es pur um Machtkampf."

Kann mich gar nicht daran erinner, dass in der Urabstimmung der angebliche Machtklampf mit der EVG Thema war?

Sicher haben Sie dazu eine Quelle. Sie posten ja immer gerne Auszüge aus Quellen.

"Und so ein Machtkampf ist kein Tarifziel für den man streiken kann. Da sind sich auch die Fachleute einig."

Welche Fachleute sollen das denn sein? Nennen Sie doch mal wenigstens zwei Namen, wenn sie von mehreren schreiben.

Pandemieschutz auf sächsisch

Alle Räder bei der Bahn stehen still. So schaut Weselsky´s Beitrag zum Pandemieschutz aus.

@13:09 von T. R.: Einschränkung des Streikrechts

"Wenn die Ausübung der Grundrechte der Bürger wegen der Krise eingeschränkt wird, kann man die Ausübung der gleichwertigen Grundrechte im Arbeitskampf durchaus hinterfragen bzw. seitens einer verantwortungsvoll handelnden Gewerkschaft überprüfen."

Da verstehe ich die Argumentation nicht. Wenn in der Bahn die Gefahr besteht sich mit Corona anzustechen, dann wird diese Gefahr doch durch den Streik reduziert.

In einem Zug der nicht fährt, kann sich niemand anstecken.

Nebenbei bemerkt, wenn Menschen dicht gedrängt ohne Maske in Clubs tanzen können oder im Fußballstadion ohne Maske Fangesänge anstimmen, können sie auch (mit Maske) Bahn fahren, wenn die Bahn in ein paar Tagen wieder fährt.

@ 13:27 von Björn H. Weselsky´s Beitrag

"Alle Räder bei der Bahn stehen still. So schaut Weselsky´s Beitrag zum Pandemieschutz aus."

Wenn keine Bahn fährt, kann sich auch niemand in der Bahn anstecken.

@Björn H., 12:37

Alle Räder bei der Bahn stehen still. So schaut Weselsky´s Beitrag zum Pandemieschutz aus.

Weselskys Beitrag? Interessant. Wenn nur Weselsky streiken würde, hätten Sie doch wohl eher kein Problem, oder? Der Streik wurde jedoch von den Gewerkschaftsmitgliedern in einer Urabstimmung beschlossen.
Es ist die billigste Form der Polemik, sich einen "Unsympathen" auszugucken, und ihn für den Tarifkonflikt verantwortlich zu machen. In die gleiche Kerbe hauen auch diejenigen, die den Grund für den Streik auf die persönlichen Ambitionen des Gewerkschaftsführers schieben.
Kann man nicht ernst nehmen.

Tarek94 um 13:21

Damals war die Angelegenheit eine andere. Es geht um die aktuellen Möglichkeiten. Damit geht ihr Argument völlig daneben. Derart schlaue Einwendungen nützen nichts.

Tarek94 um 12:48

Das war nicht meine Frage. Aber so kann man ein Bitte auch abwimmeln.
In einer solche Entwicklung kommt es immer zu Fehlern. Vielleicht sollte man auch über die Anbieter nachdenken.

13:25 @ GeMe

"... Sicher haben Sie dazu eine Quelle. Sie posten ja immer gerne Auszüge aus Quellen. ..."

Ach bitte nicht noch mehr unpassende Quellen von
@Demokratieschuetzerin2021.

Tarek94 um 12:48

Bei allen neuen Technologien hat es Kinderkrankheiten gegeben.

Bei ihrer Einstellung und der ihrer Mitstreiter
gäbe es heute noch kein funktionierendes Flugzeug, überhaupt keine Eisenbahn und wir würden in Höhlen über all die Schwierigkeiten jammern.
Dabei geht es mir nicht um naive Zukunftsgläubigkeit. Aber die Machbarkeit autonomen Fahrens kann man nicht pauschal mit bestehenden, teils schon überwundenen Schwierigkeiten wegbügeln.

Tarifkonflikt: Die zweite Bahn-Streikwelle beginnt...

Und da wird ja vieles drüber gesagt und geschrieben. Je nach der Interessenlage.
Aber Tatsache ist es, daß wenn es mehr GDL´s und mehr Weselsky´s in anderen Branchen gäbe, statt den Hoffmännern, es den Beschäftigten besser ginge. Und das Kräfteverhältnis zwischen Kapital und Arbeit etwas anders aussehen würde.
Spannend bleibt die Geschichte: Wie lange noch hält der korporationistische Kitt in den meisten Gewerkschaften ?

"Damals war die Angelegenheit

"Damals war die Angelegenheit eine andere. Es geht um die aktuellen Möglichkeiten. "

Dann klären Sie uns mal auf: Von welchen "aktuellen Möglichkeiten" spechen Sie?

@logig

Ich als Ingenieur finde ja die Frage nach Möglichkeiten der Automatisierung natürlich interessant und verfolge deshalb auch Ihre "Pivatfehde" mit @Tarek94 oder @Karl Klammer mit großer Spannung. Allerdings trägt das m.Mn. wenig zur Diskussion über das aktuelle Thema bei.
Oder welchen Argumentationsstrang verfolgen Sie eigentlich? Dass die Lokführer gar nicht gebraucht werden und deshalb gut daran täten, keine Forderungen zu stellen?

Das alle möglichen Firmen, Menschen usw. etwas gegen die Streiks haben, ist für mich nebensächlich.
Das Streikrecht gibt es und sollte von allen anerkannt werden.
Und die " Dachorganisation " DGB kann man
" getrost in die Tonne treten ", wenn die ihren Mitgliedern so in den Rücken fällt.

Das Streikrecht ist anerkannt, allerdings nicht bedingungslos, ein Streik muss verhältnismäßig sein und darf nur als letztes Mittel eingesetzt werden. Es gibt eine Friedenspflicht usw..

Was die GDL da veranstaltet ist nicht anerkannt und entspricht nicht dem geltenden Streikrecht. Für entstandene Schäden ist die GDL bei einem rechtswidrigen Streik schadensersatzpflichtig.

Das alle möglichen Firmen, Menschen usw. etwas gegen die Streiks haben, ist für mich nebensächlich.
@ich1961, das ist nicht nebensächlich! Das ist eine egoistische Rücksichtslosigkeit die gar nicht geht!
Auch eine Abwehraussperrung ist nach Art.9 GG zulässig.
Auf diesen groben Klotz gehört endlich ein grober Keil!

frosthorn 14:09

Es ist meine Enscheidung, den fehlerhaften Aussagen entgegezutreten, auch wenn es sich um einen Randaspekt haandelt.

Sie sollten die Entscheidung der Moderatoren respektieren, die diesen Aspekt als hinreiched relevant für das eigentliche Thema sehen.

Meine Haltung ist aus den übrigen Posts ersichtlich.

"Aber die Machbarkeit

"Aber die Machbarkeit autonomen Fahrens"

Wer soll im Falle eines Unfalls haften? Der Programmierer? Das Bahnunternehmen? Der Staat?

@ hesta15

Zitat: "Der DGB sollte die Arbeitnehmer unterstützen, wenn Herr Hoffmann Kritik üben will, soll er sich dann die selbst bedienenden Vorstände richten."
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Der DGB kann sich grundsätzlich an jeden wenden.
Um 10:13 schrieb ich: ... die das Wort TarifVERHANDLUNGEN lediglich im Licht gezahlter Vorstandsgehälter betrachten.
Wenn das der zukünftige Maßstab sein soll, kommen auf die Wirtschaft schwarze-, auf die Beschäftigten rosige Zeiten zu...
Dem kann ich im Bezug auf die ständig zitierten Vorstandsgehälter kaum etwas hinzufügen.

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