Kommentare - Was hinter den Werbeversprechen von Amazon steckt

17. August 2021 - 09:39 Uhr

Wer in Deutschland online einkauft, bestellt in der Regel auch beim Marktführer Amazon. Doch SWR-Recherchen zeigen, dass der US-Konzern in nur 30 Prozent der Fälle den günstigsten Preis bietet. Von Jörg Hommer.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Nur in 30% der Fälle günstigster Preis

Diese Aussage geht am Kern der Sache vorbei, da nur Marketplace Händler untersucht wurden. Den meisten Umsatz macht Amazon mit den von Amazon direkt verkauften Produkten, da sind auch die Preise in der Mehrheit der Fälle sehr günstig.

Jede Platform, ob Ebay, Amazon oder Otto verlangt von den Händlern Nutzungsgebühren was auch absolut zulässig ist. Ich bestelle fast alles online, mir ist Einkaufen im Geschäft zuwider.

Na sowas

Da müssen die Konsumenten doch tatsächlich anfangen zu denken und Preise vergleichen.

Das ist schon sehr unverschämt, dass das Amazon von seinen Kunden verlangt. Eine Enteignung des Konzerns sollte diskutiert werden.

die Deutschen reden schlecht über US-Technologiefirmen

weil sie selbst als Industrienation bei der Digitalisierung völlig versagt haben. Noch heute herrscht eine unerträgliche Mentalität in deutschen Firmen und Personalabteilungen, wo der lückenlose Lebenslauf und Unterwürfigkeit wichtiger sind als Flexibilität, Zielstrebigkeit, Entschlossenheit, Know-How, Intelligenz etc. Deuschland ist ein Land, in dem intellektuelle Elite in der Wirtschaft nichts zählt. Ein Fehler, der diesem Land die Zukunft kosten wird.

Werbeversprechen von Amazon

Wer nicht vorher den Preis eines Produkts auf anderen Portalen vergleicht, ist selbst schuld.
Allerdings muss ich sagen, dass ich noch nie ein Problem mit einer Lieferung von Amazon hatte; auch nicht bei Reklamationen.
Außerdem:
Wer, angestachelt durch einen extrem günstigen Preis, in dubiosen Online-Shops kauft und dann sein Geld verliert, dem ist nicht zu helfen.

Versucht man nach dem

Versucht man nach dem gestrigen Beitrag mit Rententhema und Beamtenbashing, hier jetzt von der Afghanistanpleite mit dem Thema Amazon und dessen sagenhaften Umsätzen endlich eine Ablenkung zu erreichen?
Also gut: ich habe bis heute noch nie etwas von Amazon bestellt, alleine schon um den hiesigen Einzelhandel nicht noch mehr zu gefährden. Mir ist auch nie klar geworden, warum unsere Umweltschützer gegen den Verpackungswahn, der da entsteht und immer entsorgt werden muss, vorgegangen sind. Werden da keine Wälder abgeholzt, um diese riesigen Verpackungsmengen herzustellen? Ach, da muss ich noch erwähnen, zu welcher Antwort das alles zu den Umweltschützern und Grünen gebracht hat, nämlich, denen ist das alles ziemlich Wurscht, die kaufen da wohl selber ein und grün und umweltschützend sind die nur als Mimikri, um genug D…fe zu finden, die sie in die Regierungen wählen.

@SWR-Recherchen zeigen, dass der US-Konzern

"in nur 30 Prozent der Fälle den günstigsten Preis bietet."

Dazu braucht man aber schon lange keine Recherchen mehr.
Das ist systembedingt.
Weder Amazon, noch Aldi, noch MediaMarkt undundund
bieten die günstigsten Preise trotz vollmundiger Versprechen und 'Garantien'.
(wenn Sie s irgendwo billiger finden, dann...)

Ich will jetzt nicht wieder den 'uralten' Charly M. bemühen,
aber wo er recht hat, hat er recht.

Das sollte man als 'aufgeklärter' Bürger wissen.
Auch 19€ Auslandsflüge waren immer schon teurer - in Wirklichkeit.
Ganz abgesehen von der Klimaproblematik.

Wer lange bei Amazon

ist, weiß das schon, zumindest wenn er/sie selber Preise vergleicht. Man nehme einen Artikel den man unbedingt benötigt, und im Handel vor Ort meist nicht mehr bekommt.
Dazu hab ich ein Beispiel, mir ist was kaputt gegangen, also hab ich einen vergleichbaren Artikel im Netz gesucht, Amazon 84,70 mit Versand. Beim Fachhändler Online mit Versand und 12 €Sperrgutszuschlag, 67,90 €, bei einer Firma nahe Hannover, hab ich dann mit Versand knapp 48€ bezahlt und bekommen.
Vorher hatte ich versucht, es in der Stadt beim Fachhändler zu bekommen, gibt es nicht mehr, auch nicht bestellbar.
Amazon und Ebay sind ganz selten billiger, man muss sich schon selber kümmern, sie haben einen großen Vorteil, man bekommt nahezu alles, was im stationären Handel fast unmöglich ist.
Und ich kann es sofort zurück geben, was der Einzelhändler so gut wie nie macht.
Es liegt also nicht an Amazon, sondern am Kunden der sich nicht kümmert.

Wer bei Amazon bestellt, kann doch vergleichen, Faulheit ist teuer.

Mythos billig?

>>> ... können wir mit dem Mythos aufräumen, dass Amazon der günstigste Anbieter ist ... <<<
.
Dieser Mythos scheint nur in der SWR-Redaktion vorhanden zu sein. Es ist eigentlich allgemein bekannt, zumindest in meinem Umfeld, dass Amazon nicht der billigste Anbieter ist, aber dafür der Kundenfreundlichste. Und deshalb bestellt man dort. Heute bestellen, morgen oder übermorgen ist es da, und wenn es Probleme mit der Ware/Lieferung gibt bekommt man sein Geld zurück, ohne wenn und aber. Und genau deshalb ist Amazon auch der Marktführer. Die haben erkannt was die Kunden wollen. Sicherheit und Service, und dafür einen angemessenen Preis. Nicht der billigste.

Was hinter den Werbeversprechen von Amazon steckt....

Da steckt ein kluger Kopf dahinter (für sich).
Amazon greift alle erreichbaren Daten der Beschäftigten, Vertragspartnern, individuellen und unternehmerischen Kunden und deren Drittkontakte ab. Amazon zwingt die zwei Millionen externen Händler, deren Produkte vermittelt werden, sie billiger anzubieten(Preisparitätsklausel). Zugleich müssen die Händler alle monopolistischen Amazon-Dienstleistungen(Produktbeschreibung, Werbung,Logistik) akzeptieren.

Dinge wie das Steuergebaren oder die Ablehnung von Tarifverträgen und Verhandlungen, sowie daß Verhalten gegenüber den Beschäftigten (in der Corona-Krise) mal nicht betrachtend.....

Ich gebe zu das auch ich bei

Ich gebe zu das auch ich bei Amazon einkaufe. Das hat einfache Gründe. Wenn ich Auswahl, Service , Preise und die einfache Reklamation mit dem herkömmlichen Handel vergleiche ist Amazon in 95% der Händler meiner Wahl. Ich weis das es weder Nachaltig noch Sozialverträglich ist.

Wenn ich schon bei Amazon kaufe, ...

.. dann wegen deren Kundendienst im Falle eines Defektes in der Garantiezeit. Kommt zwar nicht oft vor, aber wenn ... dann klappts auch (meine Erfahrung).
Hatte, als Gegenbeispiel, bei einem Versandhaus das auch Filialen betreibt einen Geschirrspüler gekauft. Kurz nach dem Kauf erstmalig defekt. Dann viele weitere Male. Die versuchte Wandlung scheiterte daran, dass der Händler einfach nicht mehr erreichbar war, trotz EBF/Rück..
Erst ein Anwalt konnte eine Rückabwicklung durchsetzen ... nach rd. 15 Monaten :-/ .
Dieses Verhalten zieht sich wie ein roter Faden durch die Bewertungen im WWW: Ein Stern, wobei die meisten am liebsten, und wenn möglich, auch diesen nicht gegeben hätten.
Wie gesagt, meine Erfahrung. Es wird auch da Ausreißer geben.

10:00 von Kambrium2

das blöde ist nur, daß der örtliche handel nix hat zum verkaufen, nichtmals saturn. so war ich gzwungen, vor ein paar wochen meinen neuen siemens kühlgefrieschrank bei amazon zu kaufen. innerhalb 3 tagen bis in die küche getragen, alten mit murren mitgenommen

@AufgeklärteWelt“ um 09:58

Sehr drastisch, was Sie hier schreiben:
„die Deutschen reden schlecht über US-Technologiefirmen, weil sie selbst als Industrienation bei der Digitalisierung völlig versagt haben.“
Ich glaube nicht, dass bei der Digitalisierung die Amerikaner uns einen Schritt voraus sind: klar, Firmen wie Apple, Amazon, Google, Facebook, Tesla… sind Weltmarktführer und omnipräsent; aber auch wir haben in D hervorragende Technologiefirmen (SAP, Varta, Siemens Healthineers, ja auch die bekannten Automobilfirmen, die mit Weltmarktführer sind, und dann noch viele weitere mittelständische Firmen).

„Noch heute herrscht eine unerträgliche Mentalität in deutschen Firmen und Personalabteilungen, wo der lückenlose Lebenslauf und Unterwürfigkeit wichtiger sind als Flexibilität, Zielstrebigkeit, Entschlossenheit, Know-How, Intelligenz etc.“
Sorry, habe ich in der Firma, in der ich fast 40 Jahre gearbeitet habe (Siemens), anders erlebt!

Ich sehe unsere Zukunft deutlich besser, mit starker Konkurrenz aus China.

Am 17. August 2021 um 09:54 von Sigrun_1954

"...Da müssen die Konsumenten doch tatsächlich anfangen zu denken und Preise vergleichen..."

...und wer das nicht macht, ist selber schuld.
Ganz nebenbei, ES ist doch jeden selbst überlassen wo und was er kauft, oder?
Die einen können sich halt einen PC für 2000€ leisten und die anderen halt nicht.

@Kambrium2, 10:00

Versucht man nach dem gestrigen Beitrag mit Rententhema und Beamtenbashing, hier jetzt von der Afghanistanpleite mit dem Thema Amazon und dessen sagenhaften Umsätzen endlich eine Ablenkung zu erreichen?

Wovon versuchen Sie eigentlich abzulenken? Bei jedwedem Thema spkulieren Sie erst mal darüber, ob es nur in den Meldungen erscheint, um von etwas anderem abzulenken. Worüber darf denn mit Ihrer Billigung überhaupt noch berichtet werden?
Auch der Rest Ihres Beitrags: Breitseiten gegen Umweltschützer und Grüne, deren "Mimikri" sie entlarven (woher wissen Sie eigentlich, was die denken und wo die einkaufen?) hat mit dem Thema, dem Wachstum von Amazon, herzlich wenig zu tun.
Was also bezwecken Sie mit Ihrem Kommentar?

Re : AufgeklärteWelt !

Ja deutsche Firmen hinken noch ziemlich hinterher, aber noch um ein Vielfaches mehr die deutschen Ämter und Behörden, vor lauter Schlafmützigkeit, fehlender Intelligenz, und dem tatsächlich Willen, bei der Digitalisierung und anderen genauso wichtigen Dingen Fortschritte zu erzielen.
Es wird von den verantwortlichen Politikern immer nur viel geredet und versprochen, aber die Umsetzung ist das Problem. Bis da mal was in Gange kommt, vergehen Jahrhunderte !

@Wer bei Amazon bestellt, kann doch vergleichen 10:10wenigfahrer

" Faulheit ist teuer."

Der ewige Spruch haarscharf an der Realität vorbei.
Ebenso wie diese:
Man muss ja nicht Microsoft,Google Apple benutzen, Faulheit ist teuer
oder
Da ich eh nichts zu sagen habe, verzichte ich Meinungsfreiheit, Beschränktheit ist bequemer
usw.

Ich kann sie nicht mehr hören, sie befördern nämlich genau das,
was Sie angeblich nicht wollen: Das alles so bleibt.

Amazon

Ich bestelle viel bei Amazon, weil es praktischer ist, als in Geschäfte zu laufen. Aber dass Amazon angeblich oft nicht den günstigsten Preis bietet, finde ich schon ein starkes Stück. Dennoch ist Amazon einfach der bequemste Weg.

Am 17. August 2021 um 10:24 von Mischpoke West

Dieser Mythos scheint nur in der SWR-Redaktion vorhanden zu sein. Es ist eigentlich allgemein bekannt, zumindest in meinem Umfeld, dass Amazon nicht der billigste Anbieter ist, aber dafür der Kundenfreundlichste. Und deshalb bestellt man dort. Heute bestellen, morgen oder übermorgen ist es da, und wenn es Probleme mit der Ware/Lieferung gibt bekommt man sein Geld zurück, ohne wenn und aber. Und genau deshalb ist Amazon auch der Marktführer. Die haben erkannt was die Kunden wollen. Sicherheit und Service, und dafür einen angemessenen Preis. Nicht der billigste.
___
Genauso ist das. Während des lockdowns haben wir ausser Lebensmitteln quasi alles dort bestellt. Ein einziges Mal etwas zurückgeschickt, weil es nicht passte. Der Betrag wurde SOFORT vom Saldo abgezogen (wir zahlen per Monatsabrg.) einfacher geht es nicht. Da brauche ich nicht ins Centrum zu fahren, mit Parkplatzsuche, viel geringerer Auswahl und Problemen beim Umtausch. Wir sind sehr zufri

Amazon ist einfach günstig

Ich habe es noch nie erlebt, dass Geschäfte in meiner Nähe preislich mit Amazon mithalten konnten. Das gilt vor allem für Werkzeug, Haushaltsgeräte und Elektronik. Bei Büchern gibt es leider eine Preisbindung, was marktwirtschaftlich ja ein Witz ist. Daher kann Amazon hier nicht günstiger sein.

Es gibt

Es gibt Preisvergleichsportale, die auch den billigsten Anbieter inkl. Versand ausweisen. Amazon kommt da oft ziemlich weit oben vor. Dann ist zu bewerten, ob der Allerbilligste ein kleiner Krauter ist, ob er vernichtend schlechte Kundenurteile auf den Bewertungsportalen wie Trustpilot hat usw. Bei Amazon steht im Angebot auch, ob Amazon selber Lieferant ist (alle deutschen Verbraucherrechte), ob der Versand über Amazon erfolgt (vorteilhaft) oder das Angebot wirklich nur von einem Marketplace-Händler kommt (der sich aber, wenn er Probleme macht, für alle Zeiten eine schlechte Bewertung einhandeln kann). Wenn ein zuverlässiger Lieferant ausser Amazon billiger ist, kann ich den ja wählen.
Die Seitenhiebe eines anderen Rezensenten, dass der Onlinekauf dem lokalen Einzelhandel schadet, werde ich beurteilen können, wenn ich (autolos) nachher beim Edeka im Dorf fragen gehen, ob er auch einen gutgetesteten Nachbau-Toner für meinen 15 Jahre alten, besterhaltenen Samsung-Laserdrucker führt ...

den günstigsten Preis bietet?

Für viele ist sind aber neben dem Preis viel andern Vorteile wichtig. So wie schnelle Lieferung und gute, einfacher Umtausch oder Rückgaberegeln wichtig.

@ Bernd Kevesligeti

Dinge wie das Steuergebaren oder die Ablehnung von Tarifverträgen und Verhandlungen, sowie daß Verhalten gegenüber den Beschäftigten (in der Corona-Krise) mal nicht betrachtend.....

Was hat das mit mir zu tun?

@wenigfahrer um 10:10

Sehe ich auch so wie Sie: wer was benötigt, kann in einem Fachgeschäft nachfragen, kann sich online informieren, kann entscheiden, wo er dann kauft. Bei Amazon kann ich auch, bevor ich kaufe, Rezensionen lesen (wenn sie nicht gefälscht sind), Fragen stellen, etc.

Wenn es um Amazon geht, werden hier meistens die schlechten Arbeitsbedingungen, oder Amazon als „Krisengewinner“, hingestellt; oder dieser reiche Jeff Bezos…
Ja, auch das viele Versenden von Waren (und Rücksenden) mit Transport per Auto finde ich nicht gut, aber die DP (DHL) kommt sogar noch öfters, täglich.

Unterm Strich zählen für mich die Vorteile, die ich z. B. beim Bestellen über Amazon habe.
Nur zur Klarstellung: Lebensmittel des täglichen Bedarfs kaufe ich im Geschäft oder auf dem Markt.

Re : wenigfahrer !

Ja es ist alleine die Faulheit und Bequemlichkeit der vielen Millionen Kunden, die nicht mehr in die Städte wollen, und lieber alles nach Hause schicken lassen.
Nur denken bestimmt sehr wenige ein Stück weiter, es gibt ein Vielfaches mehr an Verpackung, es gibt Tausende von Paketfahrer, die für einen miesen Lohn arbeiten müssen, die zu oft von ihren AG betrogen und belogen werden. Hauptsache der Kunde hat seine Ware.
Wenn sich wirklich was ändern soll, müssen alle ihre Agenda überprüfen, sich selbst an die Nase fassen, und genau überlegen, was sie zum Wandel beitragen können.
Ich habe noch nie bei Amazon was gekauft, weil ich vorsichtig und demütig bin !

@ Sigrun_1954

Da müssen die Konsumenten doch tatsächlich anfangen zu denken und Preise vergleichen.

Beim Preise Vergleichen muss man eigentlich gar nicht denken. Und es gibt außerdem Taschenrechner.

Nachaltig noch Sozialverträglich ?

von heribix @
Wieso?

Also das Lieferfahrzeug ist mit vielen Aufträgen umweltfreundlicher als viele persönlichen einzel Fahrten in die verstopften Innenstädte und Gefährdungen durch Corona.

Und vielen Menschen die sonst aufgrund Ihrer geringen Ausbildung keinen Arbeitsplatz hätten wir hier ein sicherer Arbeitsplatz geboten.

Am 17. August 2021 um 10:00 von Kambrium2

Mir ist auch nie klar geworden, warum unsere Umweltschützer gegen den Verpackungswahn, der da entsteht und immer entsorgt werden muss, vorgegangen sind. Werden da keine Wälder abgeholzt um diese riesigen Verpackungsmengen herzustellen?
__
Davon abgesehen, dass Ihr Beitrag ziemlich unverständlich ist, wüsste ich nicht, dass es mittlerweile verboten ist, Ware zu versenden.
Glauben Sie vllt, die Ware, die im Einzelhandel verkauft wird, wächst im jeweiligen Laden ?
Jetzt sind wir schon so weit, dass es verboten werden soll, sich mittels Transportunternehmen Ware schicken zu lassen. Soll jeder zum Produktionsort fahren und seinen Kram abholen ?
Also manchmal muss man sich wirklich fragen, was in so manchen Köpfen los ist.
Wenn es sogar unserer geschätzten Umweltschutzpartei "wurscht" ist, warum sollte ich mich da aufregen ? Ich kaufe dort, wo vom Service und von der Ware passt. Das muss nicht die billigste Offerte sein.

@Putin-Bewunderer um 10:53

„…Bei Büchern gibt es leider eine Preisbindung, was marktwirtschaftlich ja ein Witz ist. Daher kann Amazon hier nicht günstiger sein.“

Bei Bücher schaue ich immer, ob es günstige Mängelexemplare gibt (wenn es für mich ist und kein Geschenk sein soll); ein geringer Mangel (der i. d. R. beschrieben ist) stört mich da überhaupt nicht, und das Buch gibt es meistens deutlich günstiger aus einen Antiquariat.
Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen, was und wie er einkauft…

10:53 von Putin-Bewunderer

"Amazon ist einfach günstig

Ich habe es noch nie erlebt, dass Geschäfte in meiner Nähe preislich mit Amazon mithalten konnten. Das gilt vor allem für Werkzeug, Haushaltsgeräte und Elektronik." -
Amazon braucht kein Ladengeschäft und keine qualifizierten Verkäufer, der Ihnen den Unterschied von Waschmaschine ABC zu Waschmaschine XYZ erklären kann. Ich kenne genug Menschen, die sich im Fachhandel beraten lassen ("kann Amazon ja nicht") und dann bei Amazon kaufen ("wieso ist der Fachhandel auch so teuer"). Den Widerspruch versteht offenbar nicht jeder.
.
"Die Seitenhiebe eines anderen Rezensenten, dass der Onlinekauf dem lokalen Einzelhandel schadet, werde ich beurteilen können, wenn ich (autolos) nachher beim Edeka im Dorf fragen gehen, ob er auch einen gutgetesteten Nachbau-Toner für meinen 15 Jahre alten, besterhaltenen Samsung-Laserdrucker führt ..." - Aua. Fragen Sie mal beim Amazon-Waschmaschinenverkäufer, ob er auch eine Leberwurst oder ein Brot für Sie hat.

von Putin-Bewunderer 10:55

Das hat nichts mit Ihnen zu tun. Das interessiert Sie auch nicht.
Was aber, wenn Sie dort arbeiten müssten(oje) ?

@ Traumfahrer

Ja es ist alleine die Faulheit und Bequemlichkeit der vielen Millionen Kunden, die nicht mehr in die Städte wollen, und lieber alles nach Hause schicken lassen.

Das lass ich nicht auf mir sitzen. Ihre Bequemlichkeit ist in meinen Augen doch schlicht Klugheit. Warum soll ich mich mehr anstrengen um weniger dafür zu bekommen? Ich wähle doch viel lieber in Ruhe zu Hause aus, statt mich durch den Stadtverkehr zu quälen. Und ich habe ein volles Rückgaberecht.

Uns ist mal eine Espressomaschine schon nach sechs Monaten kaputt gegangen (es war nur ein kleiner Defekt) und Amazon hat eine neue geschickt. Die war sogar da, bevor ich die andere zurück geschickt hatte. Unkomplizierter Service, im Laden leider selten.

Ich kaufe mir meine Sachen

gerne im Geschaeft und zwar im Fachgeschaeft.

Dort bestelle ich auch online.

Die Fachgeschaefte werden keider weniger. Manchmal ist es auch schwierig sich online durchzufinden.

Unterstuetzt doch auch lokal, regional auch regional online shopping.

Nicht nur reden, aktiv was fuer die Diversivitaet , Unabhaengigkeit und gegen die Kapitalglobalisierung tun. Letzteres macht abhaengig .

Am 17. August 2021 um 10:26 von Bernd Kevesligeti

Zugleich müssen die Händler alle monopolistischen Amazon-Dienstleistungen(Produktbeschreibung, Werbung,Logistik) akzeptieren.
__
Und wahrscheinlich werden sie mit vorgehaltener Waffe zur Zusammenarbeit mit Amazon gezwungen, oder wie ? Ich kaufe gerne dort, bin mit Service, Kulanz und Ware bis dato zufrieden, während im stationären Einzelhandel immer noch teilweise eine Servicewüste besteht, (nicht immer und nicht überall ) wird man bei Amazon als zahlender Kunde behandelt. Bei eventuellen Reklamationen bekommt man sofort ein feedback. u.a.

@Wolf1905 10:41

Ich gebe Ihnen Recht, dass wir in Deutschland einen ausgezeichneten Mittelstand und hervorragende große Unternehmen wie Siemens etc. haben.

Allerdings stimmt es auch, dass es in Deutschland keine im Weltmarkt führenden (IT-)Technologieunternehmen gibt.

SAP als größtes deutsches Unternehmen hat völlig den Trend zu cloudbasierten Anwendungen verschlafen und hat diesen Kurs erst vor einem jahr korrigiert. Der direkte Konkurrent Salesforce ist da deutlich besser aufgestellt. Und das sind Zwerge im Gegensatz zu Apple, Microsoft und Amazon.

Und was Fahrzeuge betrifft. Volkswagen sind technologisch sehr weit hinter denen von Tesla. Darum ist Tesla auch bereits jetzt 5mal soviel Wert wie der Volkswagenkonzern.

Amazon ist nur so groß geworden, weil es auf die Kunden eingeht. Wenn ein Unternehmen das ignoriert, wird es untergehen. Wie seinerzeit Nokia

Ebay ist wesentlich besser und preisgünstiger

Amazon ist nicht nur teuer, sondern auch bei der Artikel-Suche altbacken; zeitaufwendig und miserabel. Außerdem hat Amazon im Gegensatz zu Ebay keinen Zugang zum asiatischen Markt. Warum sollte man für einen 1 Euro-Artikel 4.95 Euro Versandkosten bezahlen, wenn aus China der Artikel versandkostenfrei geliefert wird ?

Im Netz der Spinne

"Nahezu jeder deutsche Online-Kunde kauft auch bei Amazon ein. Viele sind überzeugt, dass Sie zu niedrigen Preise beim kundenfreundlichsten Branchen-Primus aus Seattle bestellen (...)"

Irrtum: "In nur 30% der Fälle war Amazon am günstigsten. Oft seien die beobachteten Produkte in vielen anderen Online-Shops um ein Viertel günstiger"

Das liegt (...) vor allem daran, dass Amazon mit die höchsten Provisionen von Händlern verlange, die ihre Waren über die Marktplattform von Amazon verkaufen"

Amazon hat unter den "Gesetzen", nach denen unser Wirtschaftssystem funktioniert nun mal die Marktmacht bzw. die "Mittel", allen Marktteilnehmern seine Bedingungen zu diktieren.

Die Studienleiterin: "Das "Amazon-Prime"-Programm sei wie ein Fliegennetz":
"Es gibt so unterschiedliche Punkte, an denen man einsteigen kann, und Kunden docken letztlich in diesem Fliegennetz an und kommen dann automatisch immer tiefer. Es gibt immer mehr Kontaktpunkte, (...) man ist auf der Plattform unterwegs und (...)"

@ Traumfahrer

Ich habe noch nie bei Amazon was gekauft, ...

Dann können Sie ja auch kaum mitreden.


... weil ich vorsichtig und demütig bin !

Vorsicht ist vernünftig. Demütig zu sein, würde mit nie einfallen. Wozu?

Am 17. August 2021 um 10:47 von frosthorn

Wovon versuchen Sie eigentlich abzulenken? Bei jedwedem Thema spkulieren Sie erst mal darüber, ob es nur in den Meldungen erscheint, um von etwas anderem abzulenken. Worüber darf denn mit Ihrer Billigung überhaupt noch berichtet werden?
Auch der Rest Ihres Beitrags: Breitseiten gegen Umweltschützer und Grüne, deren "Mimikri" sie entlarven (woher wissen Sie eigentlich, was die denken und wo die einkaufen?) hat mit dem Thema, dem Wachstum von Amazon, herzlich wenig zu tun.
Was also bezwecken Sie mit Ihrem Kommentar?
__
Bin zwar nicht oft mit Ihnen einer Meinung aber hier muss ich Ihnen nachdrücklich recht geben. Man hat den Eindruck, dass sich die Dauermeckerer, Nörgler und Misanthropen wie eine Hydra vermehren.

Versandkosten

Nur den reinen Verkaufspreis zu vergleichen, ist nicht sinnvoll. Als Prime-Kunde hat man eine Versandkosten-Flatrate, die sich schon ab zwei Artikeln pro Monat lohnt. Wenn man das berücksichtigt, werden günstigere Anbieter schnell teurer, weil eben noch jedes Mal die vollen Versandkosten hinzukommen.

@ Bernd Kevesligeti 10.26 h

"Dinge wie das Steuergebaren....."

Und deshalb habe ich noch nie bei Amazon gekauft und werde es niemals tun.

@Puschkin-Bewunderer 10:57

"Beim Preise Vergleichen muss man eigentlich gar nicht denken. Und es gibt außerdem Taschenrechner."

Ich würde dringend empfehlen es dennoch zu tun. Sonst passiert einem noch, dass man den Preis einer Waschmaschine mit einer Waschschüssel vergleicht.

Gut für die Waschschüsselindustrie, aber nicht für das dreckige Hemd.

Weg von solchen Themen!

Nicht Preise, Preissteuerungen und alles, was mit Geld und Konsumieren zu tun hat, bestimmt über unser aller Glück oder Unglück in der nahen Zukunft.
Sondern wie wir (über-)leben wollen, angesichts der folgenden Klimakatastrophe.
Weg mit diesen unwichtigen Wohlstandsdiskussionen, gehören wir alle nur noch zum Snob?
Lieber ein extrem überteuertes T-Shirt oder ein Kfz ein mal im Leben kaufen, dafür aber das ganze Leben lang tragen und fahren, Hauptsache sehr sehr wenig.

Am 17. August 2021 um 10:49 von Putin-Bewunderer

Ich bestelle viel bei Amazon, weil es praktischer ist, als in Geschäfte zu laufen. Aber dass Amazon angeblich oft nicht den günstigsten Preis bietet, finde ich schon ein starkes Stück. Dennoch ist Amazon einfach der bequemste Weg.
__
Was ist denn daran ein "starkes Stück " ? Der Preis ist doch öffentlich. Jeder Händler kann jede Ware (ausser bei gesetzlich geregelten Dingen, wie Büchern u. Medikamenten z.B.)
zu dem Preis anbieten, den er erzielen möchte. Entweder gelingt das, oder er bleibt darauf sitzen. Mir ist keine Aussage von Amazon bewusst, die die niedrigsten Preise verspricht.
Mir ist der Service wichtiger. Und der stimmt.

von weingasi1 11:08

Nein, nicht mit der Pistole. Aber, die Algorithmen des internationalen Datenmonsters optimieren die Daten ständig durch interaktive Mechanismen(Kombination der unterschiedlichen Käufe und Reaktionen, zusätzliche Angebote). So werden die Identitäten der ausgeforschten Individuen, Organisationen, Unternehmen seziert und neu zusammengesetzt. Amazon-gängig gemacht. So wird das kreative Potential der neuen Technologien in riesigen Geheim-Silos(KI-Silos, Silos der Künstlichen Intelligenz) monopolisiert.

@ Björn H.

Ebay ist wesentlich besser und preisgünstiger

Nicht immer.


Amazon ist nicht nur teuer, sondern auch bei der Artikel-Suche altbacken; zeitaufwendig und miserabel.

Die Suche bei Amazon ist viel zielgerichteter als bei eBay, wo man noch viele Dinge angepriesen bekommt, die gar nicht interessieren.

Am 17. August 2021 um 11:13 von weingasi1

"... Man hat den Eindruck, dass sich die Dauermeckerer, Nörgler und Misanthropen wie eine Hydra vermehren..."

Na die leben halt auch nur ihre Persönlichkeitsdefizite hier aus, denn letztendlich verändern Sie, als auch die Dauermeckerer durch ihre Meinungsäußerungen hier im Forum nichts, oder?

@ WM-Kasparov-Fan

Nicht Preise, Preissteuerungen und alles, was mit Geld und Konsumieren zu tun hat, bestimmt über unser aller Glück oder Unglück in der nahen Zukunft.

Doch.

Ordnungspolitische Maßnahmen gegen Amazon gerechtfertigt?

Zitat: "Wer in Deutschland online einkauft, bestellt in der Regel auch beim Marktführer Amazon. "

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein überzeugter Liberaler und der größte Anti-Kommunist seit McCarthy, Reagan und Thatcher bin und ggü. staatlichen Interventionen auf freien Märkten allergisch reagiere.

Der große deutsche Liberale und Ökonom Walter Eucken hat jedoch gezeigt, dass auf bestimmten, durch Netzwerkeffekte getriebenen Märkten ein wohlstandgenerierender Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Anbietern gar nicht stattfinden kann und sich ein unheilsames "the winner takes it all"-Monopol natürlich herausbildet.

Ich hasse es sagen zu müssen, aber langsam macht es Sinn zu untersuchen, ob eine ordnungspolitische motivierte Aufteilung von Amazon (um nicht das böse Wort "Zerschlagung" zu verwenden) Sinn ergeben könnte, um einen möglichst ideal operierenden Markt wieder herzustellen.

@ Bernd Kevesligeti

So werden die Identitäten der ausgeforschten Individuen, Organisationen, Unternehmen seziert und neu zusammengesetzt. Amazon-gängig gemacht.

Na und?

Am 17. August 2021 um 10:57 von Traumfahrer

Nur denken bestimmt sehr wenige ein Stück weiter, es gibt ein Vielfaches mehr an Verpackung, es gibt Tausende von Paketfahrer, die für einen miesen Lohn arbeiten müssen, die zu oft von ihren AG betrogen und belogen werden. Hauptsache der Kunde hat seine Ware.
__
Sie sind wahrlich ein weiser Mensch ! Daran kann man nicht rütteln. Nicht.
Wenn weniger bestellt würde und somit weniger Pakete auszuliefern wären, dann werden xxx Paketfahrer entlassen oder meinen Sie, die würden dann eben mit nur der Hälfte der Pakete unterwegs sein ?
Und sorry, um seinen Arbeitsplatz und seinen Lohn muss man sich im Rahmen der Gesetze bitte selbst kümmern. Das müssen Sie und ich und alle anderen doch auch, oder nicht ?

@ Sigrun_1954

"Beim Preise Vergleichen muss man eigentlich gar nicht denken. Und es gibt außerdem Taschenrechner."

Ich würde dringend empfehlen es dennoch zu tun. Sonst passiert einem noch, dass man den Preis einer Waschmaschine mit einer Waschschüssel vergleicht.

Wir haben offenbar nicht die gleiche Einschätzung, was "Denken" bedeutet.

@Björn H., 11:11

"Warum sollte man für einen 1 Euro-Artikel 4.95 Euro Versandkosten bezahlen, wenn aus China der Artikel versandkostenfrei geliefert wird ?"

Wenn er nicht (aus guten Gründen) beim Zoll hängenbleibt.

11:16 @ Sigrun_1954 @Puschkin-Bewunderer

Ich glaube nicht, dass dieser Forist
@Putin-Bewunderer

Puschkin

bewundert.

;-)

Wer weiß, ob er
Puschkin
überhaupt kennt.

von Putin-Bewunderer 11:24

Wenn man zu dem Gebaren von Amazon nur "Na und ? " sagen kann, was kann man dann überhaupt sagen ? Kritiklos nach oben......

Wo ist der Kunde König ?

Preis, Leistung, Service- das sind für mich die Eckpfeiler für einen Kauf. Ich bin selten bei nur einem Anbieter. Oft suche ich vor Ort Ersatzteile und lerne dann die Marktmechanismen kennen. Neukauf vor Reparatur- weil keine Raparatur angeboten wird, weil die überteuert ist (ja, Mitarbeiter müssen ordentlich bezahlt werden, aber nicht abzocken) und Ersatzteile sind bewusst im Fachhandel teurer, weil die Hersteller darauf setzen, ihre Neuwaren zu verkaufen statt Reparaturen anzubieten. Im stationären Handel bin ich gern zuerst, oft auch Stammkunde- doch nicht alles kann der bieten. Also ist online einen Versuch wert. Bisher habe ich dort selbst für Handys zu Selbstreparatur und ältere Markenstaubsauger, Haushaltsartikel das Benötigte gefunden (Ebay, Amazon, Börsen). Und ich bin kein ausgebildeter Handwerker. Man muss eben auch etwas Zeit und Recherche einsetzen, wenn man ordentlich und nachhaltig Geräte usw. z.B. erhalten will. Ich hoffe, die Reparaturen nehmen wieder vor Neukauf zu.

Am 17. August 2021 um 11:11 von Nettie

Die Studienleiterin: "Das "Amazon-Prime"-Programm sei wie ein Fliegennetz":
"Es gibt so unterschiedliche Punkte, an denen man einsteigen kann, und Kunden docken letztlich in diesem Fliegennetz an und kommen dann automatisch immer tiefer. Es gibt immer mehr Kontaktpunkte, (...) man ist auf der Plattform unterwegs und (.
__
Nun, ich bin keine Fliege, docke nicht blindlings irgendwo an, sondern bin in der Lage, Preis, Service, Qualität einzuschätzen. Ich docke dann an, wenn diese Dinge in meinen Augen gegeben sind.
Wenn ich dazu nicht in der Lage bin, dann bin ich ein Fall für's "betreute Einkaufen ".

Amazon war bis vor einiger Zeit ...

nichts weiter als ein Online-Shop, vielleicht der erste.

Aber da groß von Digitslisierung zu schreiben, dürfte doch wohl übertrieben sein.

Deutsche Unternehmen, die Waren, Halbfabrikate, Material verkaufen, haben in der Regel auch einen Online-Shop.
Deren Produktbeschreibungen sind um ein vielfaches besser, ganz zu schweigen von Beratung bei Elektrogeräten oder ähnlichen preislich höher liegenden Produkten.

Die Politik gegenüber den Arbeitnehmern ist katastrophal.

Ich habe seit Jahren nichts bei Amazon bestellt und werde es auch weiterhin vermeiden.

Online ist praktisch

.... und solange ich diese dämliche Maske beim Einkaufen im Geschäft anziehen muss, auch viel angenehmer. Das wär vielleicht auch mal ein Punkt, den stationären Handel zu fördern: Maskenpflicht weg.

Amazon

Wenn ich vor Jahren englischsprachige Literatur suchte, musste mein Buchhändler oft passen, da der Großhändler nichts im Sortiment hatte. Da gab es dann die Möglichkeit bei Amazon in der EU nicht vertriebene Originalbücher gebraucht zu bekommen. Für einen geringeren Portopreis als auf anderen Wegen. Das habe ich gern genutzt. Mir ist aber damit nicht automatisch recht, was mit Gängelung von Anbietern und Mitarbeitern bei Amazon passiert. Und was Werbeversprechen im Besonderen hier oder Allgemeinen bei anderen Märkten betrifft: Reparaturen von teurem Handy sind bei Amazon selbst ein teurer, erfolgloser Bruch gewesen. Da helfen dann keine Versprechen. Im übrigen gilt hier wie überall: Papier und warme Worte sind strikt auf Herz und Nieren zu prüfen. Ich finde gut, dass dem Anbieter nun rechtliche wie vetriebliche Regelwerke aufgedrückt werden. Online-Marktwirtschaft ist schließlich kein Niemandsland, sondern braucht Kontrolle und Regeln wie der Handel überall.

um 11:12 von Putin-Bewunderer

um 11:12 von Putin-Bewunderer
@ Traumfahrer

[,, Ich habe noch nie bei Amazon was gekauft, ..."]

,,Dann können Sie ja auch kaum mitreden."

Ich habe noch nie bei einer blöden Wette oder einem Komasaufen mitgemacht und rede mit, weil gerade bei letzterem keiner mehr reden kann, mal beruflich gesehen. Ein sinnfreieres Argument ist Ihnen nicht eingefallen, um die simple Botschaft abzuliefern, daß Sie es super finden, zu den Gewinnern zu gehören, da Sie Mitprofiteur sind beim großen Schneeballspiel im letzten Schlußverkauf der Erdressourcen.

[,,... weil ich vorsichtig und demütig bin !"]

Vorsicht ist vernünftig. Demütig zu sein, würde mit nie einfallen. Wozu?"

Ohne Demut hat bis heute keine Kultur überlebt, aber nach mir die Dauerretoure und eine Kultur muß auch nachgewiesen werden in einer Gesellschaft, in der es kaum jemanden stört,
,,Verbraucher" zu sein und als solcher auch behandelt zu werden von gickelnden Zampanos wie Bezos.

@ Wohlergehen

>>> "Dinge wie das Steuergebaren....."
Und deshalb habe ich noch nie bei Amazon gekauft und werde es niemals tun. <<<
.
Ja, das ist sehr unschön. Und bei vielen Großkonzernen so, wenn nicht sogar bei allen international agierenden. Nur bei Amazon wird es immer thematisiert.
Man kann jetzt den Firmen die Schuld geben, oder aber dem Gesetzgeber, also unserer Politik die so etwas unterstützt, bzw. nichts dagegen tut. Aber vielleicht winkt dann ja ein lukrativer Posten im Aufsichtsrat nach der aktiven Zeit als Politiker.

@Putin-Bewunderer

"Wir haben offenbar nicht die gleiche Einschätzung, was "Denken" bedeutet."

Ich glaube schon. Wir haben wahrscheinlich nur andere Vorstellungen dazu, welche Tätigkeiten zu einem Einkauf dazugehören.

@ Putin-Bewunderer

Mal abgesehen davon, daß Ebay eine viel größere Artikel-Auswahl als Amazon hat, ist dieses umfangreiche Artikel-Sortiment auch noch weitaus besser sortiert und auffindbar als bei Amazon, wo man zig Seiten durchblättern muß und da auch viele Amazon-Artikel mit reingemixt werden, die gar nicht der Suchanfrage entsprechen und man so bei Amazon nicht gerade selten 1000 Artikel serviert bekommt. Für so eine chaotische Plattform wie Amazon haben wohl die wenigsten Konsumenten Zeit.

Und Ihre Meinung "interessiert niemanden" kommt mir aus dem deutschen Einzelhandel von Karstadt, Real bis Woolworth sehr bekannt vor, die genau an so einer kundenfeindlichen Meinung pleite gegangen sind.

@ Leipzigerin59

>>> Wer weiß, ob er Puschkin überhaupt kennt. <<<
.
Sind doch alles Wodka-Marken ;)

@Leipzigerin59 11:30

Das war tatsächlich keine Absicht. Im Nachhinein passt es aber doch zu meinem nicht ganz ernst gemeinten Kommentar.

Immerhin war Puschkin ein großer Denker.

@Sigrun_1954 um 11:09

„Allerdings stimmt es auch, dass es in Deutschland keine im Weltmarkt führenden (IT-) Technologieunternehmen gibt.“
Ja, da sind die Amerikaner uns voraus, v. a. mit den börsennotierten Schwergewichten.

„SAP als größtes deutsches Unternehmen hat völlig den Trend zu cloudbasierten Anwendungen verschlafen und hat diesen Kurs erst vor einem Jahr korrigiert. Der direkte Konkurrent Salesforce ist da deutlich besser aufgestellt. Und das sind Zwerge im Gegensatz zu Apple, Microsoft und Amazon.“
SAP wird den Kurs wieder hinbekommen, da bin ich mir sicher. „Zwerge“ sind sie im Vergleich zu den anderen genannten Firmen nur in der Marktkapitalisierung (also in der Bewertung durch die Börse).

„Und was Fahrzeuge betrifft. Volkswagen sind technologisch sehr weit hinter denen von Tesla. Darum ist Tesla auch bereits jetzt 5mal soviel Wert wie der Volkswagenkonzern.“
Aber auch nur in der Bewertung durch die Börse. Ich bin mir sicher, dass in 2-3 Jahren die Lage für deutsche Autofirmen besser ist!

Unkritischer Schnellkauf

Warum gibt es so viele Retouren? Qualität schlecht, falsche Beschreibung, falscher Artikel, Nichtgefallen, anders überlegt. Billige Waren, die große Gewinnspanne durch Provision treiben ihre eigenen Blüten bei Amazon und seinem Netzwerk. Vernichtung von Neuwaren ist nicht nur bei Amazon zu finden, sondern gehört selbstverständlich schon zum guten Ton bei Kollektionen teurer Modeketten, u.v.m.! Der Kunde ist natürlich in diesem Räderwerk zum Großteil mit verantwortlich. Gekauft, zurück geschickt, Porto frei. Das lädt zum verantwortungslosen Shopping ein. Auffallend ist, dass viele Amazon etikettierte Waren bei Ebay weit unter Preis verkauft werden und hier als Rückläufer deklariert sind. So kommen Waren wenigstens doch noch in den Handel. Aber ideal ist es nicht. Und das Käuferverhalten wirklich unkontrolliert und nachlässig.

Hat nichts mit der Technologie zu tun

die Deutschen reden schlecht über US-Technologiefirmen weil sie selbst als Industrienation bei der Digitalisierung völlig versagt haben

Ich sehe da keine besondere Stellung von US(Technologiefirmen). So werden etwa die 'Machenschaften' schweizer Banken ebenso kritisiert. Oder das Unterlaufen von Betriebsvereinbarungen durch die Schaffung eigener 'Zeitarbeitsfirmen'. Ganz zu schweigen von Öl - oder Tabakkonzernen an denen wohl noch nie ein gutes Haar gelassen wurde.

Schließung der Kommentarfunktion naht!

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion zu dieser Meldung wird gegen 12:20 Uhr geschlossen.

Es grüßt
Die Moderation

@ Nettie

Ich kaufe meine Artikel nicht auf den letzten Drücker, so wie ich auch nicht jeden Artikel einzeln 6 Tage die Woche im Supermarkt einkaufen fahre, wie man das hierzulande noch oft beobachten kann bei all den Autofahrern, die solchermaßen ihr SUV-Panzerwagenleerblech jeden Tag umwelt- und klimaschädlich spazieren fahren, anstatt sich mal einen Einkaufszettel zuzulegen.

Und so kann ich auch gern etwas länger warten, bis das Schiff aus China ankommt. Und da der Zoll nur Stichproben macht, geht ein da etwaig mal abgefangener Artikel nach vergeblicher Kostenwucher-Forderung nach einer Woche wieder retour nach China, von wo dann der nächste Versandversuch gestartet wird und meist dann entsprechend nach dem Lottoprinzip den Zoll beanstandungslos durchläuft. Oder welcher Zollbeamte könnte denn zweimal hintereinander 3 Richtige im Lotto tippen ?

@Wolf1905 11:46

"Vergleich zu den anderen genannten Firmen nur in der Marktkapitalisierung (also in der Bewertung durch die Börse)."

Nicht nur. Umsatz, Gewinn-(Marge), Vielzahl der Geschäftsfelder, Wachstum und Investitionen. Auf letzteres kommt es besonders an um Zukunftsfähig zu bleiben. Und da sehe ich Nachholbedarf.

"Ich bin mir sicher, dass in 2-3 Jahren die Lage für deutsche Autofirmen besser ist!"

Ihren Optimismus teile ich grundsätzlich. Bei den Autofirmen fällt es mir dennoch schwer. Tesla baut nicht nur Autos, sondern die Infrastruktur drumherum gleich mit. Ladestationen, "Wallboxen" inklusive Solarspeisung.

Wird schwer für die deutschen Autohersteller, da mitzuhalten. Ich wünsche es mir, dass das gelingt

"Deuschland ist ein Land, in

"Deuschland ist ein Land, in dem intellektuelle Elite in der Wirtschaft nichts zählt. Ein Fehler, der diesem Land die Zukunft kosten wird."

Die "intellektuelle Elite" Deutschlands findet man in der Politik.

Darstellung: