Nach der Flut in NRW - ein Besuch im Katastrophengebiet

11. August 2021 - 17:52 Uhr

Vier Wochen ist es her: Fluten, die jeden und alles mitreißen, Leid und Zerstörung bringen. Wie aber geht es den Menschen heute? Ein Besuch im Katastrophengebiet von Nordrhein-Westfalen. Von Birgit Virnich, Jan Koch und Sarah Schmidt.

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Kommentare

Viele Probleme menschengemacht

angefangen beim Bauen in Gegenden die nicht dafür geeignet sind
bis zum Fehlen einer entsprechenden Versicherung

ein Besuch?

Laßt die Bürger und Menschen doch jetzt dort Ihre wichtige und gute Arbeit machen.

Ihr könnt Ihnen persönlich helfen wenn Ihr Baufirmen, Geräte und Materiallieferung organisiert und finaziert.

Viel Berichterstatter von Medien haben nicht gerade sinnvoll dort gearbeitet. Man denke nur an RTL.

Sind die Querdenker noch aktiv?

In einem Tagesschau Bericht wurden Querdenker im Katastrophengebiet gezeigt, die Hilfsbereitschaft vorspiegelten, aber dabei nur gegen den Staat indoktrinieren wollten. Sind die noch aktiv.

"Wie aber geht es den Menschen heute?"

Wie nicht anders zu erwarten, nicht so gut. Sie leben von Tag zu Tag, arbeiten hart:
„Überall, wo die Flut sich vor gut vier Wochen ihren Weg bahnte, sind die Menschen weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Auch in Schleiden in der Eifel. Hier gibt es viel zu tun. So viel, dass sie kaum zum Nachdenken kommen, sagen Daniela Fischer und Klaudia Wergen, deren Häuser schwer beschädigt wurden. "Ich glaube, wenn wir mal hier zur Ruhe kommen, dann wird's noch schlimm für uns"
und arrangieren sich so gut sie können mit der „neuen“ Situation:
„Eine Lösung wurde aber bereits gefunden: Wenn nächste Woche Mittwoch die Schule in NRW wieder beginnt, haben die rund 1000 Schülerinnen und Schüler nicht in Eschweiler, sondern im benachbarten Würselen Unterricht. Morgens fahren Sonderbusse von der einen in die andere Kleinstadt. (…) Die Schule, die Eltern und die Schülerschaft würden aber auch alles Mögliche dazu beitragen, dass diese besondere Zeit nun einvernehmlich organisiert ist. Dass es (...)"

Menschengemacht.. und Ignoranz

"Aus der Sicht vieler Anwohner seien viele der Probleme in Blessem menschengemacht, erklärt Gottlieb Richardt. Anfang der 1960er-Jahre habe man die Erft - wie viele andere Flüsse in Deutschland - begradigt. Nach den schweren Regenfällen hatte sie sich auf 200 Meter ausgedehnt, breiter als der Rhein. "Der Fluss hat keine Ausdehnungsfläche. Er ist kanalisiert. Sobald das Wasser anschwillt, kann er sich nicht ausdehnen."

Diese Idiotie, Flüsse zu begradigen ist ja überall in unserer Republik zu sehen. Natur vergewaltigen, um Wohnbebauung zu realisieren. Respekt vor natürlichen Abläufen wird am Zeichenbrett negiert. Bleibt nur die Hoffnung, dass der Mensch lernt, die Natur zu akzeptieren. Diese weiß besser, was gut ist..

Flussbegradigungen

Es gab in den 60er Jahren und sogar bis in die 70er Jahre hinein Flussbegradigungen an den kleineren Flüssen. Das hat möglicherweise die Folgen des Hochwassers verschlimmert.

Es gilt natürlich auch...

.. anzupacken beim Klimaschutz. Aaaaber... gestern wieder ein deprimiernder Artikel auf TS : "China und Australien- kein Interesse mehr an Klimaschutz" Wie solls denn gehen?

@von hinten - Sind die Querdenker noch aktiv?

Die besetzte Schule wurde polizeilich geräumt und jede Menge Propagandamaterial und Aufmarschzenarien, Planungen für Demos sichergestellt.

Anschließend konnte begonnen werden mit dem ausbringen von verdrockneten Morast.

Eine schöne Hilfsbereitschaft !

Auch das hätte

Als es hieß, die Kiesgrube geht auf eine Tiefe von 120 Meter, waren viele entsetzt, erzählt Richardt. "Wenn da was bricht - das ist dann das Ende von Blessem. Ein Riesenkrater wurde geschaffen, so dass Teile des Dorfes einfach weggebrochen sind", erklärt er traurig.
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nicht sein dürfen.Viele Fehler sind Menschen gemacht und es rächt sich immer wieder.Mit einem unguten Gefühl denke ich als Hamburger auch an die Elbvertiefung.

@18:16 von Opa Klaus

//Diese Idiotie, Flüsse zu begradigen ist ja überall in unserer Republik zu sehen.//

Das ist wohl die korrekte Bezeichnung für dieses Vorgehen.
Wenn man wenigstens daraus lernen würde.

//Bleibt nur die Hoffnung, dass der Mensch lernt, die Natur zu akzeptieren. Diese weiß besser, was gut ist..//

Na ja, die Natur kennt Kategorien wie gut oder böse nicht.
Und wenn die Natur denken könnte, würde sie uns auslachen und denken: Ja, rechnet ihr mal schön, aber geht nicht davon aus, dass ich mich um die Ergebnisse eurer Berechnungen schere.

18:33 von Opa Klaus

Es gilt natürlich auch anzupacken beim Klimaschutz. Aaaaber... gestern wieder ein deprimiernder Artikel auf TS : "China und Australien- kein Interesse mehr an Klimaschutz" Wie solls denn gehen?
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Ja das frage ich mich auch wenn beim Klimaschutz nicht ALLE mitmachen.

@Sisyphos3 - 17:58

"Viele Probleme menschengemacht
angefangen beim Bauen in Gegenden die nicht dafür geeignet sind
bis zum Fehlen einer entsprechenden Versicherung"

Genau so nachvollziehbar wie diese Faktoren ist auf wissenschaftlicher Basis ebenso der menschengemachte Klimawandel, der hier aus bestimmten Kreisen aber regelmäßig in Frage gestellt wird.

Zu meinem Post aus dem anderen Thread, wo Sie schrieben:

// im übrigen Zitat ""Klimafanatiker" als Brandstifter vermuten," lassen sie bitte so Unterstellungen //

lesen Sie doch bitte mal Ihre eigenen Kommentare vom 01.08. - 13:53 und 07.08. - 18:33 zu den entsprechenden Artikeln.

@18:33 von Opa Klaus

//"China und Australien- kein Interesse mehr an Klimaschutz" Wie solls denn gehen?//

Das ist die Frage aller Fragen.

SPIEGEL Nr. 30 hat mich da mehr deprimiert.

>>Selbst die Windenergie bekommt durch die Erderwärmung offenbar ein Problem..... Danach sinkt die für die Windentstehung wichtige Temperaturdifferenz zwischen Nordpol und Äquator, in Europa würde langfristig weniger Wind wehen....
Der Stromversorger EnBW nahm vor einigen Wochen millionenschwere Abschreibungen auf seine Windparks in der Ostsee vor. Ein Teil davon wurde nötig, weil die Windausbeute mehrere Jahr hintereinander geringer ausfiel, als bei der Erstellung der Parks berechnet.<<

Aber wir bilden uns immer noch ein, die Natur berechnen zu können. Abgesehen davon sind auch die Windparks in der See kein risikofreier Eingriff in die Natur.

@ Anna-Elisabeth 18:42

"Und wenn die Natur denken könnte, würde sie uns auslachen und denken: Ja, rechnet ihr mal schön, aber geht nicht davon aus, dass ich mich um die Ergebnisse eurer Berechnungen schere."

Oh, ich halte die Natur durchaus für intelligent, aber auf andere Weise. Tierbestand hält sich im Gleichgewicht (solange der intelligente Mensch nicht eingreift). Die Flora entwickelt sich stabil und sinnvoll (solange der intelligente Mensch nicht eingreift), Bäche und Flüsse suchen sich einen sinnvollen Verlauf (solange der intelligente Mensch nicht eingreift).

@17:58 von Sisyphos3

Sie verwechseln da wiederholt etwas: Es wurden Dörfer, Häuser und Menschen von der Flut getroffen, die bisher völlig verschont blieben. Es lässt sich nicht leugnen, dass durch den Klimawandel Starkregen lokal lange andauert durch erhöhte Feuchtigkeit und Regenbildung aufgrund der steigenden weltweiten Durchschnittstemperatur und mangelnde Bewegung der Regengebiete.
Die betroffenen Menschen bedanken sich wahrscheinlich 'herzlichst' für Ihre Schuldzuschreibung.

@18:42 von schiebaer45 18:33 von Opa Klaus

//Ja das frage ich mich auch wenn beim Klimaschutz nicht ALLE mitmachen.//

Die Frage ist: Bei WAS mitmachen? Viele Wissenschaftler z.B.warnen vor der Umstellung auf das Elektroauto. Besonder nett kann das Harald Lesch formulieren.

Wer nicht ganze Vorträge dazu anhören will, findet unter
"Prof. Harald Lesch wettert gegen E-Autos!"
auf YouTube eine kurze Zusammenfassung seiner Aussagen zum Thema.

18:33 von Opa Klaus

"China und Australien- kein Interesse mehr an Klimaschutz" Wie solls denn gehen?
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war das ne rhetorische Frage ?
was nützt es wenn wir unseren CO2 Ausstoß auf 0 fahren (700 Mill tonnen) täten
wenn gleichzeitig die übrige Welt den ihren um 15 Mrd tonnen erhöht
Zugegeben Ich meine wir müssen was tun,
möglicherweise auf 0 fahren - oder zumindest in die Richtung
es gibt dann nur noch 14.3 Mrd tonnen mehr
dadurch wird sich die Situation entscheidend verbessert,

(falls es einer nicht versteht ! man beachte das könnte Polemik enthalten)

@18:58 von Opa Klaus @ Anna-Elisabeth 18:42

//Oh, ich halte die Natur durchaus für intelligent, aber auf andere Weise. Tierbestand hält sich im Gleichgewicht (solange der intelligente Mensch nicht eingreift). Die Flora entwickelt sich stabil und sinnvoll (solange der intelligente Mensch nicht eingreift), Bäche und Flüsse suchen sich einen sinnvollen Verlauf (solange der intelligente Mensch nicht eingreift).//

Da sind wir durchaus einer Meinung.

//solange der intelligente Mensch nicht eingreift//

Das Problem ist vielleicht, dass der intelligente Mensch das Ausmaß seiner Intelligenz grob überschätzt.

@Anna-Elisabeth, 18:42 (re @18:16 von Opa Klaus)

"Na ja, die Natur kennt Kategorien wie gut oder böse nicht.
Und wenn die Natur denken könnte, würde sie uns auslachen und denken: Ja, rechnet ihr mal schön, aber geht nicht davon aus, dass ich mich um die Ergebnisse eurer Berechnungen schere"

Die Natur "ist" einfach und folgt ihren eigenen ("physikalischen") Gesetzmäßigkeiten. Aus denen sich durchaus Wahrscheinlichkeiten ableiten lassen. Wäre also gut, wenn die Menschen sich bei ihren Berechnungen dann eben um die scheren würden.

Am 11. August 2021 um 18:42 von schiebaer45

" Es gilt natürlich auch anzupacken beim Klimaschutz. Aaaaber... gestern wieder ein deprimiernder Artikel auf TS : "China und Australien- kein Interesse mehr an Klimaschutz" Wie solls denn gehen?
#
Ja das frage ich mich auch wenn beim Klimaschutz nicht ALLE mitmachen. "

Den Artikel mit Australien und Kohle, hatte ich gestern auch gelesen, ich hatte das aber so verstanden, das sie nichts zusätzlich machen wollen, ich weiß natürlich nicht was sie bis jetzt machen.
Das nicht alle so einen Kurs fahren, wie hier, war aber schon vorher klar, zumindest sehr vielen.

19:00 von SinnUndVerstand

Sie verwechseln da wiederholt etwas:
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was verwechsle ich ?

dass die letzten Jahre Baugenehmigungen in Gebieten genehmigt wurden,
die nicht unbedingt zur Bebauung geeignet sind
und was stört sie daran wenn ich auf ne fehlende Versicherung hinweise ?
Würden sie ihr Auto nicht Vollkaskoversichern (bei nem entsprechenden Wert)
und ein Haus dürfte ja einen größeren Wert darstellen

Zitat : "Es lässt sich nicht leugnen, dass durch den Klimawandel Starkregen ... "
habe ich einen Klimawandel irgendwo in Zweifel gezogen

19:14 von wenigfahrer

Das nicht alle so einen Kurs fahren, wie hier, war aber schon vorher klar, zumindest sehr vielen.
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wenn das so wäre, man beachte wenn ... !
dann können wir das mit dem Klimawandel verhindern ohnehin abhaken
und dazu braucht es eben weniger und nicht mehr Treibhausgas

Daß sich so manche Entscheidung aus der Vergangenheit

als Fehlentscheidung und Brandbeschleuniger für immensen Sachschaden, aber auch für den Tod von Menschen herausgestellt hat, ist wohl klar; daß genausogut niemand dieser Fehlentscheider jetzt persönlich in die Tasche greifen muß, um Schadenersatz zu leisten, leider auch; daran ändert leider, leider auch Sisyphos3' Dauerthema "Versicherungsschutz" überhaupt nichts. - Gefragt ist jetzt Sachverstand für die Planung des Wiederaufbaues und die Richtungsänderung in den Köpfen der Naturausbeutertypen, so sie noch in führenden Positionen in Wirtschaft und Politik sitzen. -

@Sysiphos3 um 17:58

Sie schreiben im Betreff „Viele Probleme menschengemacht“, und da gebe ich Ihnen auch recht! Wobei Sie m. E. als erstes den MIT vom Menschen verursachten Klimawandel ansprechen sollten (ich weiß Sie sehen das etwas anders - ich meine MIT verursacht und KEINESWEGS ALLEINE verursacht - so meine Meinung).

Dass nicht in Gegenden gebaut werden sollte, wo man bei solchem Extremwetter die Gebäude nicht ausreichend schützen kann, ist auch meine Meinung. Deshalb sehe ich es sehr skeptisch, in diesen Gegenden, die so verwüstet wurden, wieder aufzubauen. Ich verstehe schon, dass die Menschen in ihrer Heimat bauen und bleiben wollen - aber ich denke, dass die Allermeisten dies nicht mehr können, weil das neu Bauen extrem teuer wird. Selbst für diejenigen, die eine Elementarversicherung haben, wird’s vermutlich unerschwinglich; diejenige, die keine haben, haben sowieso eine riesengroßes finanzielles Problem, das der Staat (also wir alle) und durch Spenden nicht gedeckt werden kann.

@17:58 von Sisyphos3

//angefangen beim Bauen in Gegenden die nicht dafür geeignet sind
bis zum Fehlen einer entsprechenden Versicherung//

Ja, wir sollten alle Menschen, die an Flüssen und Waldrändern wohnen, umsiedeln. Und natürlich müssen wir die gesamten Innenstädte der Hafenstädte räumen. Und nicht zu vergessen die Halligen und die Inseln. Bei Sylt hätte das sogar noch den Vorteil, dass man sich das sauteure Sandaufschütten an den Stränden ersparen könnte.

Wir müssen was tun! Aber wir alle!

Natürlich muss DIE POLITIK angesichts der Klimaveränderungen handeln!

Doch hier ist nicht die deutsche Politik gefragt sondern die Weltpolitik!

Deutschland ist nur ein kleines Rädchen in diesem Spiel. Das Klima ändert sich nicht, wenn man DEU von der Landkarte streichen würde.

@19:12 von Nettie @Anna-Elisabeth, 18:42

//Die Natur "ist" einfach und folgt ihren eigenen ("physikalischen") Gesetzmäßigkeiten. Aus denen sich durchaus Wahrscheinlichkeiten ableiten lassen. Wäre also gut, wenn die Menschen sich bei ihren Berechnungen dann eben um die scheren würden.//

Gewiss. Man rechnet sich die Dinge aber wohl oft auch nur schön und schlägt Mahnungen und Warnungen in den Wind, wenn man große Geschäfte wittert. Ich glaube auch nicht, dass sich daran viel ändern wird.

Nach der Flut...

..ist vor der Flut. Es wird über soviel Fehler die gemacht wurden berichtet, es bringt aber nichts, wenn die Fehler die gemacht wurden, beim Wiederaufbau nicht berücksichtigt werden,ansonsten kommt die nächste Flut,da kann dann aber kein Verantwortlicher mehr davon sprechen: "Das konnte kein Mensch voraussehen."

18:58 von Opa Klaus

<< @ Anna-Elisabeth 18:42

"Und wenn die Natur denken könnte, würde sie uns auslachen und denken: Ja, rechnet ihr mal schön, aber geht nicht davon aus, dass ich mich um die Ergebnisse eurer Berechnungen schere."

Oh, ich halte die Natur durchaus für intelligent, aber auf andere Weise. Tierbestand hält sich im Gleichgewicht (solange der intelligente Mensch nicht eingreift). Die Flora entwickelt sich stabil und sinnvoll (solange der intelligente Mensch nicht eingreift), Bäche und Flüsse suchen sich einen sinnvollen Verlauf (solange der intelligente Mensch nicht eingreift). <<

.-.-.

Ich selber habe da eine etwas andere Position.
Für mich ist der Mensch mitsamt seiner Intelligenz PRODUKT der Natur.
Insofern Teil der Natur.

Die Tiere können ihre eigenen Schmerzen nicht lindern. Der Mensch kann es - er hat Medizin dagegen entwickelt.
Nur EIN Beispiel.

Insofern braucht die Natur die - positive - Intelligenz des Menschen.
Sonst wäre sie nie entstanden.

Und die Kommunen, Bezirke, Landratsämter, Planungs- und Baubehörden sind alle völlig unschuldig ?

Interessantes Staatsverständnis.

Wenn mir eine Kommune für teuer Geld ein Baugrundstück verkauft, dass jetzt abgesoffen ist, bin ich folglich nur selbst schuld ?

Und der Staat ist natürlich völlig machtlos gegen den „Klimawandel“! Das ist „höhere Gewalt“ und entbindet von jeglicher Verantwortung ?!

Ich glaube, ich bin im falschen Film!

19:21 von Anna-Elisabeth

Ja, wir sollten alle Menschen, die an Flüssen und Waldrändern wohnen, umsiedeln.
-----

woher soll ich das wissen ?

an der Mosel im Oderbruch oder sonstwo kommt es alljährlich zu Überschwemmungen
damit muß man leben, wenn man dort leben will
und wie in dem Artikel die Tage zu lesen war kommt es alle 100 Jahre zu ner Katastrophe
so ne Sache wie in Hamburg und das war 1960 kommt eben auch "mal" vor

trotzdem ist de Frage noch offen,
warum waren nur 50 % der Häuser versichert
zu teuer, am falschen Platz gespart .... dass die Versicherung sich weigert ist wohl eher auszuschliessen

Auch für nen Ferrari muß man eben nach ner Versicherung suchen

Am 11. August 2021 um 19:19 von Sisyphos3

" wenn das so wäre, man beachte wenn ... !
dann können wir das mit dem Klimawandel verhindern ohnehin abhaken
und dazu braucht es eben weniger und nicht mehr Treibhausgas "

Das ist mir schon klar, aber es werden trotzdem nicht alle die Intensität an den Tag legen, wir werden eine Weil brauchen.
Bis wir sehen, wer was und wie viel macht, das ist einfach so, ich persönlich kann das nicht ändern, ich kann es nur zur Kenntnis nehmen, wenn Australien sagt, Nein.

Eine Flut in diesem Ausmaße ist NICHT ...

... von Menschen gemacht! Warum wird es nicht akzeptiert, dass der Schöpfer dieser Welt immer noch den Wind (Regen) und die Wellen(Fluten und Tsunamis) beherrscht?
Mehr kann ich hier nicht schreiben, denn sonst ....

@Sysiphos3

Sehen Sie, ich gehöre auch zur Fraktion "entweder Alle oder sinnlos". Kritik kann ich aushalten. Dennoch würde ich mir wünschen, dass sich welteit erwas bewegt, ohne dass wir im Büssergewand gehen und unsere verlassenen Höhlen wieder aufsuchen müssen. Radikale Umwälzung unseres Systems wäre kontraproduktiv. Vernünftige Anpassung an innovative Ideen sinnstiftend. Es ist ein Wechselbad der Gefühle und ein Ritt auf des Messers Schneide hinsichtlich der vermeintlich richtigen Ideologie.

19:22 von Hansi2012

Deutschland ist nur ein kleines Rädchen in diesem Spiel.
Das Klima ändert sich nicht, wenn man DEU von der Landkarte streichen würde.
-----

genau das sollte man sich beherzigen !
es ändert sich dadurch absolut nichts
und noch eines sollte man beherzigen
egal was andere tun oder lassen
wir müssen uns unserer Verantwortung stellen !
eben Klimaneutral werden
nicht weil es (wie gesagt) ändert, sondern aus Prinzip

Also jetzt mal Butter bei die

Also jetzt mal Butter bei die Fische:

Wer von denen, die hier immer wieder diese "Selber- schuld-Nummer" auftischen, hat das Ausmaß dieser Katastrophe vorausgeahnt, und warum hat er sein Wissen nicht rechtzeitig geteilt?

Ich gehe davon aus, dass niemand, aber auch wirklich niemand, sich eine solche Katastrophe hier in Deutschland hätte vorstellen könne. Und dass selbst die Anlagen, die die Pegelstände messen, noch überspült würden...

@ Hansi2012 um 19:22

>Deutschland ist nur ein kleines Rädchen in diesem Spiel. Das Klima ändert sich nicht, wenn man DEU von der Landkarte streichen würde.<

Es sind immer die kleinen Rädchen die die Großen in Bewegung versetzen, deshalb muss Deutschland, muss die EU Handeln um die Bewegung in Schwung zu bringen,

Und um das zu erreichen müssen die noch kleineren Rädchen Deutschland und die EU dazu bewegen.

18:42 von Anna-Elisabeth

«//Diese Idiotie, Flüsse zu begradigen ist ja überall in unserer Republik zu sehen.//»

«Das ist wohl die korrekte Bezeichnung für dieses Vorgehen.
Wenn man wenigstens daraus lernen würde.»

Die Erft wurde in den 1960-er Jahren begradigt, und in ein engeres Flussbett gezwungen. Das ist nun fast 60 Jahre her. Dennoch fließt sie um Erftstadt drumrum durch ein flache Landschaft.

In Bad Münstereifel fließt sie in so einer Art von Kanal mit Steinmauern mitten durch die Stadt. Normalerweise ± 50 cm tief, das Flussbett in den Mauern ± 3 m, bevor überhaupt was überschwappt. In der Dürre 2019/20 konnte man nicht mal mit einem Einpersonenkanu durch BME paddeln. Zu flach mit ± 30 cm. Es geht in der tal-engen gewundenen Eifel nicht anders, ohne die ganze Landschaft "umzubauen".

Köln - Erfstadt ist < 50 km Entfernung. Bei Weilerswist gibt es noch die Swist. Von kaum zu sehen zu Flussungeheuer in 2 Stunden. Das ist nicht alles durch "Flussbauidiotie" entstanden. Schon gar nicht gestern …

Am 11. August 2021 um 19:21 von Anna-Elisabeth

" Ja, wir sollten alle Menschen, die an Flüssen und Waldrändern wohnen, umsiedeln. Und natürlich müssen wir die gesamten Innenstädte der Hafenstädte räumen. Und nicht zu vergessen die Halligen und die Inseln. Bei Sylt hätte das sogar noch den Vorteil, dass man sich das sauteure Sandaufschütten an den Stränden ersparen könnte. "

Ich denke mal, die von Ihnen aufgezählten, hätten da etwas dagegen, ich auch, ich bleib wo ich bin ;-).
Aber mir ist klar was Sie wollten ;-).

19:06 von Anna-Elisabeth @18:42 von schiebaer45 18:33 von Opa Kl

Wer nicht ganze Vorträge dazu anhören will, findet unter
"Prof. Harald Lesch wettert gegen E-Autos!"
auf YouTube eine kurze Zusammenfassung seiner Aussagen zum Thema.
#
Danke für den Tipp.Habe mir gerade das angesehen.Sehr interessant. Gruß

18:18 von hinten

Es gab in den 60er Jahren und sogar bis in die 70er Jahre hinein Flussbegradigungen an den kleineren Flüssen. Das hat möglicherweise die Folgen des Hochwassers verschlimmert.
-------

eben !
wer dann noch dort baut wo es vor Jahrzehnten noch unüblich war
und sich dann noch das Klima ändert
dann fehlt nur noch der nachlässig versicherte Betroffene
und das Chaos ist perfekt

@19:27 von GeoK

//Nach der Flut...
..ist vor der Flut. Es wird über soviel Fehler die gemacht wurden berichtet, es bringt aber nichts, wenn die Fehler die gemacht wurden, beim Wiederaufbau nicht berücksichtigt werden,ansonsten kommt die nächste Flut,da kann dann aber kein Verantwortlicher mehr davon sprechen: "Das konnte kein Mensch voraussehen."//

Ich bin ganz sicher, dass keins der Häuser, die komplett von der Flut zerstört wurden, an Ort und Stelle wieder aufgebaut werden. Niemand wird da eine Genehmigung erteilen.

@wenigfahrer um 19:14

>Den Artikel mit Australien und Kohle, hatte ich gestern auch gelesen, ich hatte das aber so verstanden, das sie nichts zusätzlich machen wollen, ich weiß natürlich nicht was sie bis jetzt machen.<

Bisher sind sie der Weltgrößte Kohleexporteur
Noch vor Brasilien.
Und Heimat des Weltgrößten Bergbaukonzerns: Spezialisiert auf Kohle.

Insofern ist "Zusätzlich" etwas unklar.
vielleicht ist das ein Versprechen keine Staudämme zu sprengen.

Menschengemacht.. und Ignoranz

Diese Idiotie, Flüsse zu begradigen ist ja überall in unserer Republik zu sehen. Natur vergewaltigen, um Wohnbebauung zu realisieren.@18:16 Opa Klaus...<<

Die Idiotie bei der Flussbegradigung ist leider korrekt, aber,ich möchte Ihnen im Bezug um Wohnbebauung zu realisieren,nicht widersprechen, ist aber nicht der einzige Grund,die Begradigung wurde fortgesetzt mit einer Vertiefung der Fahrrinne,warum, die Schiffe wurden größer und länger, Schubschiffe die sechs Leichter schieben, fahren besser wenn sie so gesagt von der Quelle bis zum Zielhafen gerade fahren können (ironisch ausgedrückt), Zeit ist Geld, da nimmt man Kollateralschäden in Kauf.

Angenommen, das Starkregenereignis hätte mit Klimawandel zu tun

Was verändert das ?

Sind dann die Verantwortlichen in den Ämtern und Behörden mehr verantwortlich oder gerade weniger ? Ist das nicht der durchschaubare Versuch vermeidbare Katastrophen als höhere Gewalt darzustellen?

Warum dieser politische Zungenschlag, dass dies zu Maßnahmen der CO2 Vermeidung Anlass geben müsse? Was macht man denn dann wenn es mal wieder 1 Grad kälter wird, weil ein großer Vulkanausbruch passiert ?

Ich verstehe diesen Sachbezug einfach nicht. Ein Klimatologe aus Potsdam erklärte im TV, das sich die Luft aufgrund des Klimawandels (!) erwärmt und mehr Wasserdampf aufnimmt.
Das warme Luft mehr Wasserdampf aufnimmt, stimmt!
Er erklärte auch, dass sich der Jetstream abgeschwächt habe und deshalb Tiefs am selben Fleck verharren würden. Gut möglich ! Das ist aber doch kein neuzeitliches Phänomen!

Genau dieselbe Situation gab es offenbar 1804 und 1601 im Ahrtal auch schon mal, nach einer jeweils wochenlangen Hitzeperiode. Und damals gab es weder ein IPCC noch FFF!

19:16 von Sisyphos3

«Würden sie ihr Auto nicht Vollkaskoversichern (bei nem entsprechenden Wert)
und ein Haus dürfte ja einen größeren Wert darstellen.»

Sie bekommen für jedes Auto eine Vollkaskoversicherung, wenn Sie das wollen, und die Prämie zahlen können. Nur wenn Sie bereits als "zahlungsunwillig" bei Versicherern notorisch sind, kriegen Sie das nicht.

Bei Häusern ist es anders, und das weiß heute mehr als je zuvor jeder, der die letzten 4 Wochen keinen Winterschlaf hielt. Es gibt Gebäude, für die Versicherer entweder gar keinen Versicherungsschutz für den Elementarschaden: "Wasser von außen" gewähren. Oder die Prämien sind 3x so teuer wie die Sau.

Sie weigern sich ganz einfach, das überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, und alle sind selber schuld. Diese Trottel an Ahr und Erft. Sie haben von diesen beiden Flüssen und der Gegend, in der sie fließen, nicht für 1 Cent mehr Plan, als dass Sie gerade so eben wissen, wie man die beiden Flussnamen korrekt schreibt.

Aber Verhaltenskaiser sein wollen …

@ sausevind. 19:29

"Insofern braucht die Natur die - positive - Intelligenz des Menschen.
Sonst wäre sie nie entstanden."

Interssanter Denkansatz. Auch wirklich intetessante Gundsatzdiskussion.

Die Natur wäre ohne den Menschen nicht entstanden? Hier diskutieten wir über die Evolutionstheorie resp. alternative Theorien der christlichen Lehre. Ich persönlich glaube an die Evalution des Geistes. Würde hier aber zu weit führen. Letztlich ist es von Nöten und unabdingbar, dass wir den Gesetzen der Natur künftig wieder mehr Aufmerksamkeit widmen.

@ Hansi2021 um 19.22Uhr, "Aber wir alle!"

"Natürlich muss DIE POLITIK angesichts der Klimaveränderungen handeln!
Doch hier ist nicht die deutsche Politik gefragt sondern die Weltpolitik!
Deutschland ist nur ein kleines Rädchen in diesem Spiel. Das Klima ändert sich nicht, wenn man DEU von der Landkarte streichen würde."
Das stimmt.
Trotzdem ist es nicht richtig, immer auf die anderen zu zeigen. Ohne unsere Wirtschaftskraft und unsere Natur zu gefährden, sollten wir auch in unserem eigenen Interesse für Umwelt-und Klimaschutz sorgen.
Das fängt bei jedem einzelnen Menschen an.
Allerdings darf es nicht so ausarten, dass man anderen "Wasser predigt" und selbst "Wein trinkt". Wer reich geboren ist wie Carla Reemtsma und Luisa Neubauer, wer von ererbten Geld eines Zigaretten-Fabrikanten lebt, der/die kann gut Verzicht predigen. Wer sich jederzeit per iphone und AirPod mit der ganzen Welt vernetzen kann, wer seit seiner Kindheit durch die Welt jettet wie Langstrecken-Luisa, dessen Aufforderung zum Verzicht kommt eher zynisch rüber.

@Anna-Elisabeth:

"Bei Sylt hätte das sogar noch den Vorteil, dass man sich das sauteure Sandaufschütten an den Stränden ersparen könnte" - was allerdings zur Folge hätte, daß die Festlandküste kurz darauf die volle Wucht der ansteigenden Fluten aus der Nordsee aushalten oder weichen müßte. Da sind die Strandaufspülungen vor Sylt dann doch billiger. - Milchbubenrechnungen aus der Vergangenheit bringen auch heute nichts anderes als noch mehr Sach- und Personenschaden; das deckt keine Versicherung. -

@19:31 Möbius ....<

Nein,Sie sind nicht im falschen Film, das ist Realsatire,Kommunen, Bezirke, Landratsämter, Planungs- und Baubehörden sind alle völlig unschuldig! „Klimawandel“ entbindet von jeglicher Verantwortung! Den, oder die Schuldigen zu finden, wird wieder reichlich Geld kosten, ob aber Schuldige gefunden werden, wagen ich zu bezweifeln

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