Kommentare

Es muss endlich gehandelt werden

Wir können das nicht aussitzen und in Anbetracht der Umstände wird es immer drängender. Erneuerbare Energien werden immer wieder genannt und werden sicher einen Teil ausmachen. Allerdings wird es nun mal nachts dunkel und im Winter fällt die Solarenergie fast komplett aus. Die Windenergie ist leider auch nicht verlässlich. Auch sind Fragen um die Windenergie noch nicht ausreichend beantwortet. Welchen Schaden verursachen wir durch immer mehr Windkraft? Alle Meeresströmungen außer dem Golfstrom werden vom Wind bewegt. Wenn wir immer mehr Windkraft wandeln und das passiert gerade überall auf der Welt wissen wir nicht, welche Auswirkungen das hat. Wir wissen immer noch viel zu wenig.

Wir benötigen ganz schnell die Kernfusion und da wurden doch zuletzt Stimmen laut, die auf den Start Ende des Jahrzehnts hindeuteten. Wir müssen schneller werden, denn nur so ist die Hölle auf Erden zu verhindern.

...Waldbrände am Mittelmeer:...

Waldbrände sind ein Indikator für die dortigen Wetterkapriolen, das ist ein großes Übel, aber das wirkliche Problem dürfte wohl auch dort beim Wasser liegen - Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ist ja überall das Übel Nr. 1. Aber wer A sagen will und nicht B sagen mag, dem ist nicht zu helfen.
1/10 dessen, was wir uns als Weltbevölkerung halten, dürfte völlig ausreichen, den Bestand der Menschheit zu sichern und ausreichenden Fortschritt zu gewähren ohne die natürlichen Ressourcen überall bis an ihren Grenzen zu belasten - was halt nur zu lernen wäre.

Es muss vor allem gehandelt werden

Indem man die Brandstifter findet und hart bestraft. Die Frage ist doch, wieviele der Brände von Menschen gelegt wurden, um Flächen in Zukunft einer anderen Nutzung zu unterziehen und was gegen diese Menschen unternommen wird?

Kräfte nicht verzetteln

Klima und Natur geraten außer Kontrolle. Wasserfluten in einem noch nie dagewesenen Ausmaß in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Riesige Feuerbrünste an den Mittelmeerküsten – ebenfalls in einem bisher nicht gekannten Ausmaß. Die Politik sollte ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Reduzierung der schadhaften Treibhausgase richten. Aber was tut sie? Sie setzt (noch immer) auf andere Prioritäten: Corona zum Beispiel mit den täglichen Inzidenzen. Dabei stecken sich neuerdings in der Hauptsache junge Menschen an, die kaum ernsthaft krank werden. Andere Prioritäten sind der Kampf gegen Diskriminierung, Hass, Hetze, Rassismus. Oder die Solidarität mit der regenbogenfarbenen "LGBTIQ-Community". Sicher, das sind auch wichtige Themen, aber sie binden enorme Kräfte – und nichts ist so wichtig wie das kranke Weltklima.

um 09:07 von V.Scho

Erneuerbare Energien werden immer wieder genannt und werden sicher einen Teil ausmachen.
#
Viele Fragen die Sie stellen,eine Antwort darauf habe ich auch nicht.Eines meine ich aber doch.Ganz auf Kernkraft können wir vorerst noch nicht verzichten bis es besserer Lösungen in absehbarer Zeit gibt.

@ V.Scho

Auch sind Fragen um die Windenergie noch nicht ausreichend beantwortet.

Sie sind ausreichend beantwortet. Informieren Sie sich der Einfachheit halber selbst.


Welchen Schaden verursachen wir durch immer mehr Windkraft?

Keinen.


Alle Meeresströmungen außer dem Golfstrom werden vom Wind bewegt.

Falsch.

Waldbrände am Mittelmeer: "Unser Ende ist nahe"...

Viele wirtschaftliche und berufliche Existenzen werden auch durch die Brände vernichtet. Die Katastrophe, die extreme Hitze (bedingt auch durch den Klimawandel), sie trifft auf Länder mit Politikern, die entweder wie im Falle der Türkei, die Schuld bei anderen suchen, den Kurden oder die "Verantwortung" den Kommunen zuschieben wollen, die nicht genug für Brandschutz getan hätten(welche finanzielle Ausstattung der Kommunen ?).

Oder auch Politiker die abtauchen, auf Kreta Urlaub machen, eine Regierung kaum erreichbar (Zeitung Efimerida ton Syntakton).
Wie der Wiederaufbau mit denen aussehen wird, kann erahnt werden.....

Gut das

jetzt Hilfe von überall kommt, Pinien brennen natürlich auch ganz besonders, ich weiß natürlich nicht ob man etwas anderes aufforsten kann, bei den Bedingungen dort.
Aber irgendwas muss ja geschehen, damit es nicht wieder in diesem Ausmaß passiert.
Vor allem muss wohl mehr Technik her.

@ V.Scho

Wir benötigen ganz schnell die Kernfusion

Wir benötigen keine Kernfusion.


... und da wurden doch zuletzt Stimmen laut, die auf den Start Ende des Jahrzehnts hindeuteten.

Nein.

@09:07 von V.Scho

"Wir benötigen ganz schnell die Kernfusion und da wurden doch zuletzt Stimmen laut, die auf den Start Ende des Jahrzehnts hindeuteten. Wir müssen schneller werden, denn nur so ist die Hölle auf Erden zu verhindern."

Wo wurden diese Stimmen denn laut? In 10 Jahren ist noch nicht einmal ITER in Betrieb möchte ich wetten, nach der verschlampten Organisation des Baus dieses Projekts. Wenn Sie von einsatzreifen, fertiggebauten Reaktoren reden wird es frühestens in 40 Jahren etwas damit – das sagte man übrigens schon vor 40 Jahren.

09:23 von Non-Partisan

Es muss vor allem gehandelt werden
Indem man die Brandstifter findet und hart bestraft
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ein frommer Wunsch

wen kümmert das Ergreifen oder Bestrafen von Sachbeschädigungen in unserer Gesellschaft
Das Besudeln von Wänden gilt doch als Ausdruck der Persönlichkeit

"Wir sind allein. Unser Ende ist nahe"

Wenigstens der erste Teil dieses Satzes, mit dem dieser Bürgermeister die verzweifelte Lage umschreibt - deren Eskalation nicht mangelnder Unterstützung von Seiten der Zivilbevölkerung, dafür aber umso mehr der fehlenden und angesichts der inzwischen gegebenen Vorhersehbarkeit solcher Katastrophen unabdingbaren Vorbereitung darauf, vor allem in Form der rechtzeitigen Bereitstellung geeigneter technischer Ausrüstung, dem Versagen diverser „zuständiger“ Regierungsverantwortlicher geschuldet ist - trifft jetzt nicht mehr zu „Zunehmend erreichen auch Helfer aus dem Ausland Griechenland“. Womit Hoffnung besteht, dass auch der zweite Teil sich nicht bewahrheitet. Bekanntlich sind die Feuer aber nicht nur dort an vielen Stellen außer Kontrolle.

„Die Hilfe ist dringend nötig, die Einsatzkräfte und die Bewohner der betroffenen Regionen sind nach über einer Woche Dauereinsatz am Ende ihrer Kräfte“

Unnötig zu sagen. Warum lässt man es erst so weit kommen?

@ Non-Partisan

Es muss vor allem gehandelt werden Indem man die Brandstifter findet und hart bestraft.

Ist es nicht vernünftiger zuerst zu löschen? Bei Brandstiftung im Wald ist die Ermittlung der Täter und die Sicherung von Beweisen in der Regel extrem schwer.

"Unser Ende ist nahe"

Das stimmt. Aber, warten wirs ab.
Es ist der Beginn der Versteppung ganz Südeuropas genau wie Australien.
Wie sagt der Klimaleugner: "So was hats schon immer gegeben.
Grüne Wälder sind in diesen Regionen nicht mehr haltbar. Klimaflucht und Völkerwanderungen und auch Kriege sind nicht mehr fern.
Aber, warten wirs ab.
Aber, ob wir auch den Klimawandel auch einsehen oder nicht, effektiv dagegen passiert sowieso nichts.

09:36 von hinten Schließe

09:36 von hinten

Schließe mich Ihren beiden Kommentaren an.
Einfach aber genial beantwortet - bleibt die Hoffnung das es auch verstanden wird.

Für mich ist Kernfusion nicht mehr tragbar. Es stehen so viele Atomkraftwerke auf Erdverwerfungen oder in Tsunami gefährdeten Gebieten ( gibt es denn noch andere ? ), das das für meine Begriffe schlicht zu gefährlich ist.

100.000 Hektar Land in der Türkei bereits verbrannt (1.000 km²)

in den USA / Wisconsin 1871 mit 2.000 Toten da waren es 5.000 km²
1910 in Montana gar 12.000 km²
Kalifornien im Jahr 2008 dann 2.800 km²
in 2018 dann 8.000 km²
(wobei da verbrennen in jedem Jahr 1.000 km² mindestens)
in Canada 2016 ca 5.800 km²
in 2017 wieder (British Columbia) dann aber 12.000 km²
erinnert sich einer an Chile im Jahr 2017 fast 4.000 km ²
2019 in Sibirien 90.000 km² was ist das für ne 'Dimension ?
und dann in 2019 ca 36.000 km²in Amazonas gebiet
auch 3.900 km² in Borneo/Sumatra 2019 wo der Rausch bis Singapore wehte
der Mensch scheint ein schlechtes Gedächtnis zu haben
und wenn es weiter weg brennt ein andere Wahrnehmung

09:44 von Nettie

Unnötig zu sagen. Warum lässt man es erst so weit kommen?
------

was meinen sie jetzt
die Klimaerwärmung oder die Brandstiftungen ?

@schiebaer45 9:29

Bevor mit Kernkraft weitergemacht wird sollten man eher Gaskraftwerke betreiben und das CO2 in Stoffkreisläufe einbinden bzw. zwischenspeichern.

Das Ende ist nah

Noch können wir alle etwas tun - nur hat das Einschränkungen zur Folge.
Wir wollen aber weiterhin alle Auto fahren…und das ohne Tempolimit. Als ein Beispiel.
Wann sind wir alle bereit Einschränkung hinzunehmen? Wir üben ja schon zB mit Maske tragen eine Einschränkung - jeder mag für sich beurteilen wie das so ist…und wie gut wir alle das umsetzen. Ohne Schlupfloch.

Nicht zu vergessen, Meldung

Nicht zu vergessen, Meldung TS.

" Die Situation in Russland nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Im flächenmäßig größten Land der Erde wüten nach Angaben der Behörden zur Zeit mehr als 250 Brände mit einer Gesamtfläche von mehr als drei Millionen Hektar. Löscharbeiten seien bei 180 Feuern mit einer Fläche von rund 1,3 Millionen Hektar im Gange, teilte die für den Forstschutz zuständige Behörde mit. Die anderen Brände in schlecht zugänglichen Regionen würden nicht gelöscht, weil keine Gefahr für Menschen bestehe, hieß es. "

Wenn ich richtig gerechnet habe, sind 13000 Quadratkilometer.

um 09:20 von Duzfreund

,,... 1/10 dessen, was wir uns als Weltbevölkerung halten, dürfte völlig ausreichen, den Bestand der Menschheit zu sichern..."

An welche Art von Haltung denken Sie denn da? Und welche 9\10 meinen Sie? Sie und die übrigen Eliten nördlich der Breitengrade, wo man es noch aushält und der Rest geschreddert oder gekeult? Der Bestand an Menschheit scheint für das Labor einer Ideologie darwinistisch abgeleiteter Überlegenheit schon eine feste Größe zu sein und in den Messbecher kommen sonst nur die noch, die über 50000 ins Land bringen. Ist das so in etwa die Vorstellung? Falls Sie es nach vielen Jahren Forschung und Klarheit bei der Faktenlage noch nicht mitbekommen haben. Die Hauptlast der Erwärmung tragen Individualverkehr, Industrie und alle, die mit der Maßlosigkeit gierigem Ressourcenverbrauchs die eigene Gier stillen bzw. es versuchen. Klappt aber nie seit Menschengedenken.

Klima UND Kapitalismus!

Die Brände zeigen das Problem mit der Trockenheit durch den Klimawandel UND die Folgen des Kapitalismus:
Bsp Griechenland - allen in der Schweiz haben die reichsten Griechen ca. 200 Mrd. gebunkert, meist steuerhinterzogen ... davon könnte man viele Löschflugzeuge kaufen und betreiben und ein gute Feuer- und Brandwehr ausrüsten ...
solange das Volk aber die Parteien wählt, die nichts gegen diese Kapitalflucht und Steuerhinterziehung tun (bei uns CDU/CSU/FDP/AfD), gibt es eben weiterhin immer reicher werdende Reiche und armen Staat.

Ebenso Russland und die USA mit ihren Milliardären und hochgerüsteten Armeen: Sie könnten locker 500 statt 50 Löschflugzeuge in die Luft bringen, wenn sie wollten ... Geld und Flugzeuge haben sie genug ...
(Staats-) Kapitalismus darf keine Zukunft mehr haben - unsere gute alte Marktwirtschaft kanns besser: Deutschland hatte früher auch Löschflugzeuge ... inzwischen wegen "Sparens" abgeschafft ...!

Das Volk hat die Wahl!!!

10:12 von Carter

Genau das meine ich.
Aber selbst wenn wir Bürger, die Einschränkungen hizunehmen, bereit sind, ist es die Wirtschaft und das Kapital noch lange nicht und das sehe ich als größeres Problem.

@Olivia59

Lesen Sie bitte hier. https://www.focus.de/wissen/weltraum/neuartiger-fusionsreaktor-vorgestel...

@09:57 von ich1961

"Für mich ist Kernfusion nicht mehr tragbar. Es stehen so viele Atomkraftwerke auf Erdverwerfungen oder in Tsunami gefährdeten Gebieten ( gibt es denn noch andere ? ), das das für meine Begriffe schlicht zu gefährlich ist."

Kernfusion ist nicht das selbe wie Kernspaltung. Das Einzige was verstrahlt wird ist das Material des Reaktors selbst – darüber hinaus besteht aber keine Gefahr. Kernschmelze, Explosion oder Ähnliches.

Waldbrände am Mittelmeer

habe gerade erst mal die Kommentare gelesen, einige sind interessant und andere nun ja. zur Zeit kann man wie hier einige fordern mit Wind und Solarenergie nicht den Strombetraf decken der gebraucht wird. dazu fehlen Speicher für den Strom, denn Wind und Sonne sind nicht immer da . auch müssten dann alle mit machen was ja nicht gemacht wird durch andere Länder und Deutschland alleine geht nicht außer man will die Industrie total abschaffen.
hier fragt einer wie viele Brände Brandstiftung sind in den Nachrichten wird von 80-90% gesprochen. finden die Brandstifter und die volle härte des Gesetzes anwenden und nicht wie es so oft passiert ist weiche Urteile aussprechen.
aber auch die Frage muss beantwortet werden warum Material und Personal fehlt.
und ja es muss gehandelt werden dann aber bitte schön richtig und dann von allen , ansonsten wird es nichts werden um den Klimawandel aufzuhalten. so sehe ich das persönlich

Kernfusion, aber ja doch. Bessere heute als morgen!

Die Kernfusion wäre eine gute Lösung.
Ohne Kernfusion gäbe es die Menschheit nicht. Die Sonne strahlt nur durch Kernfusion.

Fakt ist, die friedliche Nutzung der Kernenergie braucht kein Holz, Kohle, Erdöl und Erdgas.
In unseren Breiten scheint die Sonne nicht bedarfsgerecht nur zu einem Drittel der Zeit. Dazu herrscht oft noch Flaute.
Es braucht teuer vorgehaltenen Ersatz. Fossile Kraftwerke oder Speicher.
Speicher gibt es nur marginal, als Modell oder illusionäre Blaupausen.
Dafür zahlen deutsche Verbraucher höchste und ständig steigende Strompreise.
Dauersubventionen sind schädlich wie das EEG trefflich zeigt.
20 Mrd.€ werden alleine mit der EEG-Umlage jährlich umverteilt. Die Familie in der Großstadt zahlt die unwirtschaftliche Erzeugung und den Profit der Hobbystromerzeuger.
Neckarwestheim ist das letzte AKW.
Ersatz steht in den Sternen -E wie?
Offensichtlich ist der Verzicht ein Fehler. Weltweit wird Atomkraft friedlich genutzt.
Geächtet gehören alle militärischen Zweck!

10:27 von reinbolt48 und Carter

"Klima UND Kapitalismus!"
Genau das ist der Punkt.
Auch die aktienfördernde und armutsfördernde Zinspolitik trägt mit dazu bei.

10:23 von melancholeriker

Sie und die übrigen Eliten nördlich der Breitengrade, wo man es noch aushält und der Rest geschreddert oder gekeult
.......

finden sie das eigentlich spassig so zu argumentieren ?

hierzulande blieb die Bevölkerung die letzten 60 Jahre in etwa gleich
wie viele Länder in der südlicheren Teilen haben sich verfünffacht ?
der CO2 Anstieg ist sicherlich ein Grund
aber wenn in Bangladesh 1960 48 Mill lebten und aktuell 170 Mill
dann ist das Problem erstmal keine Nahrung und vor allem kein Wohnraum
wir brauchen doch nur China betrachten
da verhungert keiner auch ohne Hilfslieferungen aus dem Westen
wobei verdoppelt haben die sich auch

Am 08. August 2021 um 10:27 von reinbolt48

" (Staats-) Kapitalismus darf keine Zukunft mehr haben - unsere gute alte Marktwirtschaft kanns besser: Deutschland hatte früher auch Löschflugzeuge ... inzwischen wegen "Sparens" abgeschafft ...!

Das Volk hat die Wahl!!! "

Dann erklären mal den Unterschied, zwischen Kapitalismus und Marktwirtschaft ;-), ein Baum eine Wurzel, nur die Aggressivität ist vielleicht um Nuancen anders.
Kohle wollen Beide machen, möglichst viel.

Ja das Volk hat die Wahl, zwischen was eigentlich, zwischen teuer und Geld nach oben, oder noch teurer und noch mehr Geld nach oben in die Etagen.
Die Einkommenspyramide sollte doch jedem klar sein, es gibt immer mehr Verlierer als Gewinner, sonst funktioniert das System nicht.

Letztendlich...

ist nur eine weltweite massive Entschleunigung die Lösung und das Wort Wirtschaftswachstum nur ein Propagandamittel des Kapitals.

10:32 von Olivia59 Und das

10:32 von Olivia59

Und das wissen Sie weil Sie zufällig Physiker/in sind ?

Ich habe gelesen ( weil ich von dem Thema eigentlich nicht viel Ahnung habe muss ich mich auf die Experten verlassen ):

**Wie realistisch ist Kernfusion?

So weit, dass viele ExpertInnen bezweifeln, dass jemals in größerem Stil Strom mithilfe von Fusion erzeugt wird. „Alles, was bisher passiert ist, zeigt, dass kommerzielle Energieproduktion aus Fusion niemals Realität wird“, meint etwa Michael Dittmar von der ETH Zürich.22.08.2020**

oder
**Bis heute gibt es keine Lösung dafür, aus welchem Material die innerste Wand von künftigen Fusionsreaktoren bestehen könnte, in denen die Fusion - anders dann als bei ITER geplant - nicht nur wenige Minuten am Stück läuft.**

Quelle für beides :
"https://www.piqd.de/klimawandel/wie-realistisch-ist-kommerzielle-energieerzeugung-durch-kernfusion"

@10:30 von V.Scho

"Lesen Sie bitte hier. https://www.focus.de/wissen/weltraum/neuartiger-fusionsreaktor-vorgestel..."

Danke. Interessant, dass man nun immerhin das Plasma stabil halten kann, wie zumindest das Unternehmen behautet. Die Materialfragen dürften weiterhin problematisch sein.
Man benötigt mindestens noch einen neuen Testreaktor als kopierbares Modell für den kommerziellen Masseneinsatz.
Bauzeit überlicherweise 15 Jahre, dann die ersten kommerziellen 30 Jahre.
Das wäre so ziemlich das Idealszenario.

weiterhin zusehen

und nichts tun um den Klimawandel eventuell noch zu stoppen. Das machen wir.
Die Politiker - als unsere Führer - sie wollen wiedergewählt werden und verzichten auf Maßnahmen, die uns nicht gefallen werden.
Dem Klimawandel ist das egal. Er vernichtet uns trotzdem, braucht keine Wählerstimmen.

Bitte lasst Kohle, Öl und Bodenschätze in der Erde liegen. Wir können versuchen mit der Natur zu leben. Ohne großen Komfort, aber mit einem guten Gewissen unseren Kindern und Enkelkindern ... gegenüber

Nettie um 09:44

"Warum lässt man es erst so weit kommen?"

Ein Grund scheint mir zu sein, dass in den liberalen Demokratien ein extrem individualistisches Menschenbild vertreten wird, dass für Konkurrenz- und Wachstumswirtschaft steht. Dieses Menschenbild hat ein sehr erhebliches Suchtpotential.
Und leider gibt es Parteien, die angesichts des drohenden Infernos, noch immer meinen, Wachstum und Konkurrenz seien das richtige Rezept.
Die winzige Hoffnung ist, dass die Einsicht, dass ein primär auf Konkurrenz gegründetes Wirtschaftsmodell auf Dauer scheitern muß, sich schnell durchsetzt. Wir haben nur noch ein Zeitfenster von 5 bis 10 Jahre um wirksam zu handeln.
Im übrigen gehören die früheren auf Konkurrenz basierten Erklärungsmodelle in der Ökologie uns Evolutionstheorie schon lange der Vergangenheit an. Wann endlich auch in der Ökonomie?

@ um 09:23 von Non-Partisan

Völlig Richtig.
Für Griechenland und Italien ist seit Jahrzehnten bekannt, dass dort Auftragsbrandstifter unterwegs sind, um Waldgebiete, in denen das Bauen untersagt ist, mit Hilfe großer, vorsätzlicher Brandstiftung einer Nutzung zugeführt werden, die für einige Menschen ein besseres Geschäft verspricht. Allerdings habe ich noch nie davon gelesen oder gehört, dass die Mafia der Hintermänner jemals gefasst oder gar bestraft wurden.

Ich glaube,

die letzten Kommentare sind sich alle irgendwie einig. Schade, dass es trotzdem leider nichts nützt.

Am 08. August 2021 um 09:29 von schiebaer45

Viele Fragen die Sie stellen,eine Antwort darauf habe ich auch nicht.Eines meine ich aber doch.Ganz auf Kernkraft können wir vorerst noch nicht verzichten bis es besserer Lösungen in absehbarer Zeit gibt.
__
Der Meinung bin ich auch und weise ausdrücklich auf den Kommentar von
@Opa Klaus aus dem Vorgängerthread hin.

Man sollte dort unbedingt weiterforschen.
Wie oft hat man schon gedacht, absolut am Ende einer Entwicklung angelangt zu sein und wurde wenig später eis besseren belehrt.
Auch in der Beziehung kann und darf es keine Denkverbote geben.
Übrigens ein Ausdruck, der von Klimaschützern in anderen Bereichen nur zu gerne verwendet wird und ob es ethisch besser ist, die "üble" Energie nur von anderen zu kaufen, anstatt sie selbst wesentlich sicherer zu erzeugen, lasse ich dahingestellt. Da scheinen ja keine Skrupel zu bestehen und im Falle eines Unglücks, trifft es uns ohnehin ebenso.

09:57 @ ich1961 09:36 @ hinten

"... Einfach aber genial beantwortet - bleibt die Hoffnung das es auch verstanden wird. ..."

Können Sie mir bitte einmal erläutern,
was in diesen Kommentaren von
@hinten
beantwortet wird?

Was kann ich da verstehen?
Das sind platte Entgegnungen ohne Inhalt.

Das Ende ist nah ? Ist das die Feststellung ?

Ich verstehe diese Endzeit Anspielungen nicht, die auch unter Klimaschützern Konjunktur zu haben scheinen. Klimatologen selbst sind da bedeutend nüchterner und vorsichtiger, obwohl mir auch da schon mancher Veröffentlichungstitel inzwischen etwas zu reißerisch rüberkommt. Auch Wissenschaftler „leben“ von öffentlicher Aufmerksamkeit.

Ich habe auch den Eindruck, das solche Ereignisse wie jetzt, ausgeschlachtet werden in dem man sie im Sinne der gewünschten Ziele umdeutet.

Mit dem Klima oder dessen Wandlung hat, was da gerade passiert, wenig zu tun.
Eher schon mit dem Kapitalismus, der mit staatlichem Segen durch Profitstreben Landstriche zersiedelt, Bauland in ungeeigneten Gegenden schafft und den Schutz vor Katastrophen, seien es Brände, Starkregen oder Pandemien, kaputtspart weil sie keinen Gewinn abwerfen.

Wenn man so will, erleben wir den Effekt des „shareholder value“ jetzt in der Gesellschaft als Ganzem!

10:38, Sisyphos3 @10:23 von melancholeriker

>> Sie und die übrigen Eliten nördlich der Breitengrade, wo man es noch aushält und der Rest geschreddert oder gekeult
....

finden sie das eigentlich spassig so zu argumentieren ?

hierzulande blieb die Bevölkerung die letzten 60 Jahre in etwa gleich
wie viele Länder in der südlicheren Teilen haben sich verfünffacht ?
der CO2 Anstieg ist sicherlich ein Grund
aber wenn in Bangladesh 1960 48 Mill lebten und aktuell 170 Mill
dann ist das Problem erstmal keine Nahrung und vor allem kein Wohnraum
wir brauchen doch nur China betrachten
da verhungert keiner auch ohne Hilfslieferungen aus dem Westen
wobei verdoppelt haben die sich auch<<

Der Satz des Foristen, den Sie zitieren, ist kein Argument, sondern eine Frage. Das Fragezeichen haben Sie unterschlagen, so wie Sie ja generell Satzzeichen nicht benutzen.

Diese Frage, nämlich "Sie und die übrigen Eliten nördlich der Breitengrade, wo man es noch aushält und der Rest geschreddert oder gekeult?" stelle ich jetzt noch einmal, und zwar an Sie.

Und weiter weht der Wind von quer …

>>Am 08. August 2021 um 09:29 von Louis2013
Kräfte nicht verzetteln<<

Dieses Thema zu nutzen, um konstant unterschwellig gegen Bemühungen zur Pandemie Eindämmung zu wettern ist gelinde gesagt widerlich. Maßnahmen zur Corona Bekämpfung durch starke Einschränkungen hinsichtlich Konsum und menschlicher Mobilität, haben in großen Teilen auch zu Schonung von Natur und Umwelt beigetragen. Wenn ihnen die Natur so wichtig wäre, müssten Sie sich eigentlich für mehr Einschränkungen des menschlichen Lebens und einer endgültigen Abkehr der “alten Normalität” aussprechen. Da Sie stattdessen jedoch auch hier gegen aktuelle Corona Politik wettern und dazu noch wichtige Themen wie Hass, Hetze, Solidarität & Gleichstellung klein reden, wird sehr deutlich woher ihr Wind weht. Wer ständig nach grenzenloser Freiheit für menschliches Konsumverhalten und damit weiterhin verbundener, schädlicher Ausbeutung der Erde ruft, dem kann man seine Sorge um Natur und Umwelt nicht ernsthaft abnehmen.

Reicht die Hilfe aus?

Die Feuerwehrleute und weitere Helfer vor Ort müssen mittlerweile total erschöpft sein.

Erfreulich, dass Hilfe kommt, aber reicht diese aus?

/waldbraende-am-mittelmeer-unser-ende-ist-nahe

Lieber gman, Sie mischen um 10:35 Uhr zwei völlig unterschoedliche Dinge : Die heute übliche Kernspaltung im AKW und die (zukünftig) mögliche Kernfusion (am Beispiel der Sonne.....

Was wollten Sie uns denn vorschlagen ?

Ich wünsche allen ...

Rettungskräften, Feuerwehrleuten, sonstigen Helfern weiterhin viel Mut, Kraft, Optimismus, Gesundheit, Erfolg, ..., dass diese Katastrophe bald ein Ende hat und alle wohlbehalten zu ihren Familien zurückkehren können.

Auch den Bewohnern in diesen Regionen alles Gute.

Leipzigerin59

09:44 von Nettie

//angesichts der inzwischen gegebenen Vorhersehbarkeit solcher Katastrophen unabdingbaren Vorbereitung darauf, vor allem in Form der rechtzeitigen Bereitstellung geeigneter technischer Ausrüstung, dem Versagen diverser „zuständiger“ Regierungsverantwortlicher geschuldet ist - trifft jetzt nicht mehr zu „Zunehmend erreichen auch Helfer aus dem Ausland Griechenland“.//

Als Folge der bekannten Finanzkrise in Griechenland hat der Staat nicht mehr ausreichende finanz. Mittel, um die fast jährlich auftretenden Sommerbrände erfolgreich bekämpfen zu können. Somit konzentriert man den Einsatz der Mittel auf Regionen, wo die meisten Häuser gefährdet sind (z.B. im Norden von Athen, wo allerdings auch die wohlhabenderen Athener wohnen). Andere Regionen bleiben sich weitgehend selbst überlassen. Insofern ist ausländische Hilfe dringend notwendig, wobei von deutscher Seite schon mehr kommen könnte, wenn man die Leistungen anderer Kleinstaaten dazu vergleicht.

@ Carter

Zutat: "Noch können wir alle etwas tun"
#
Wer sind denn diese "wir"?
Wir wollen Arbeit und Mobilität, aber keine Autos; wir wollen Energie aber kein Atom, keine Kohle, Öl oder Gas ... geschweige denn eine Windkraftanlage vor der Tür weil vielleicht eine seltene Kröte hoppelt; wir wollen den großen ÖPNV, wenn's geht gratis; die Trassen aber bitte wo anders, wir wollen eine umweltverträgliche, konkurrenzfähige (dann hochsubventionierte) Industie, wir wollen ein bedingungsloses Grundeinkommen ... wir wollen autofreie Innenstädte in der die Kaufkraft abwandert, wir wollen, wollen wollen. Und andere fordern ohne Ende.
Es gibt viel zu wollen und viel zu fordern, aber keiner legt einen Plan auf den Tisch wo steht, wie das zu bezahlen ist. Parolen wie "nehmt den Reichen" (klar ...) sind ebenso lustig wie weltfremd.
Eine Fam. soll mit 2500,- Miete, Energiekosten, Altersvorsorge und das tägliche Leben Finanzieren ... und ein e-Auto für 60.000,- € +/- in das ein Kinderwagen passt ...

nie wieder spd

In Griechenland gab es meines Wissens ein Gesetz, dass die Nutzung von Fächen nach einem Waldbrand für erhebliche Zeit untersagte. Mit gutem Ergebnis. Dann aber wurde dieses Gesetz aufgrund irregeleiteter wirtschaftlicher Über- legungen der Toika im Rahmen der Wirtschaftskrise Griechenlands aufgehoben. Ebenfalls offensichtich mit dem zu erwartende Erfolg.

Konsequenzen unseres Handelns

Ich kann mich da nur Herrn Guterres anschließen, der sagt: „wir sehen jetzt die Folgen unseres Handelns“.

Seit Jahrzehnten (Jahrhunderten?) sägen wir an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Tja, und jetzt beginnt es, zu knacken und brechen.
So issas numal - sagte meine Oma immer.

Um mal wieder auf das Thema "

Um mal wieder auf das Thema " Brände " zurück zu kommen, gestern hat jemand geschrieben, er hätte auf der Seite der Nasa nachgeschaut.
Ich habe mich da mal umgesehen und finde es sehr interessant. Wie viele Brände werden gar nicht thematisiert.

"https://firms.modaps.eosdis.nasa.gov/map/#d:2021-08-08;@30.4,47.1,5z"

Unser Ende ist Nahe

Eine starke Überschrift, wollen wir hoffen das es nicht die Menschen sind sondern die Brände.
Die Brandbekämpfer leisten Übermenschliches, mit meines Erachtens "primitiven" Mitteln.
Es ist wie bei unserer Bundeswehr, von 30 Löschflugzeugen sind 3 Einsatzbereit. Man hat alles kaputt gespart, nun ist das Geschrei groß.
Logisch, der Klimawandel ist immer Schuld, aber es sind sicher auch Brandstifter dabei um das abgebrannte Gebiet (in guter Lage) später als Wohngebiet umzubauen.
Erwischen wird man diese sicher nicht, wer soll das auch machen? Wir schaffen es in Deutschland nicht, Schmierfinken zu ermitteln, wie sollen das griechische und türkische Behörden schaffen?
Ich wünsche allen Foristen einen schönen Sonntag und seid nett zu einander.
Wir holen nachher den F 150 aus der Garage und fahren ins Chalet, die Sonne scheint mal wieder.

10:57, Möbius

>>Ich habe auch den Eindruck, das solche Ereignisse wie jetzt, ausgeschlachtet werden in dem man sie im Sinne der gewünschten Ziele umdeutet.<<

Ausschlachten und umdeuten.

Aha.

Mein Freund Yannis (67 Jahre) aus Athen schreibt mir (auf englisch, denn ich kann kein griechisch und er kein deutsch):

"We are o.k., but these are the worst fires I've seen in my life.
(...)
The world, as we know it, is fading away"

@reinbolt48

"Klima UND Kapitalismus!"Am 08. August 2021 um 10:27 von reinbolt48

*

In welchem System seit der Steinzeit hat die Menschheit im Einklang mit der Natur gelebt?

Schon seit Entdeckung und Verwendung des Metalls hat man sehr hohe Temperaturen gebraucht und dafür ordentlich gerodet.

Es kommt immer darauf an, wie viele Menschen versorgt werden müssen.

Denn der Hauptverbrauch von Wasser findet in der Landwirtschaft statt. (Nur um es klar zu stellen: Landwirtschaft ist nicht "böse", Landwirtschaft versorgt immer mehr Menschen. Stichwort "illegale Brunnen". Auch in Griechenland ein altes Thema und nicht nur dort.)

10:56 von Leipzigerin59 Ich

10:56 von Leipzigerin59

Ich habe den Eindruck, das mancher hier nur
" einfach " versteht - und nehme mich da
- manchmal - ausdrücklich nicht aus.

@Letztendlich... 10:42 von Joe70

"ist nur eine weltweite massive Entschleunigung die Lösung "

und ansonsten entschleunigt uns die Natur schleunigst.
Wenn der aktuelle Pfad +3° C so weitergeht,
sind laut dem Potsdamer Klimainstitut,
die Städte Osaka, Rio de Janeiro und Schanghai,
nur so als Beispiel, in den nächsten 50 Jahren Geschichte (abgesoffen).

Natürlich sind da die heute verantwortlichen Politiker längst 'in der Hölle' ;-)

waldbraende-am-mittelmeer-unser-ende-ist-nahe

Lieber schibaer, Sie schreiben um 09:29 Uhr, "aber doch.Ganz auf Kernkraft können wir vorerst noch nicht verzichten bis es besserer Lösungen in absehbarer Zeit gibt."

Frage : Wohin mit dem radioaktiven Abfall, der bei der Kernspaltung unvermeidlich "anfällt"?
Und "wie" stellen Sie sicher,
dass es kein "2. Tschernobil" (oder noch viel Schlimmeres) geben wird ?

um 10:38 von Sisyphos3 10:23 von melancholeriker

[,,Sie und die übrigen Eliten nördlich der Breitengrade, wo man es noch aushält und der Rest geschreddert oder gekeult"]
.......

,,finden sie das eigentlich spassig so zu argumentieren

hierzulande blieb die Bevölkerung die letzten 60 Jahre in etwa gleich
wie viele Länder in der südlicheren Teilen haben sich verfünffacht ?
der CO2 Anstieg ist sicherlich ein Grund
aber wenn in Bangladesh 1960 48 Mill lebten und aktuell 170 Mill
dann ist das Problem erstmal keine Nahrung und vor allem kein Wohnraum
wir brauchen doch nur China betrachten
da verhungert keiner auch ohne Hilfslieferungen aus dem Westen..."

Nein, spaßig ist das sicher nicht, so wenig wie Ihren Gedankenfluchten ohne . und , folgen zu müssen, an deren Blindenden fast immer Binsenweisheiten stehen.

Die Klimaschadensbilanz auf unserem Planeten, die größtenteils die Menschen trifft, die am wenigsten zu der Misere beitrugen, hat klar die Signatur westlich geprägter Herrlichkeit aus einer Wachstumsneurose heraus.

In Deutschland sollte man umdenken

Vielleicht sollte man die Entscheidung mit der Kernkraft nochmal überdenken.

Die Brände am Mittelmeer haben nichts, aber auch garnichts mit dem Klima(Wandel) zu tun, sondern mit Profitgier, Korruption und Schlamperei!
Trotzdem werden sie allerorten in den Klima-Kontext gestellt.

Der weltweite Trend zeigt klar in Richtung Ausbau der Kernenergie, vielleicht auch durch Kernfusion.

Die „Energiewende“ deutscher Prägung könnte ein Irrweg sein. Zumindest mag den Deutschen da so recht niemand folgen.

Der Anstieg des Meeresspiegels zB dauert bereits seit dem Holozän an.

Es gibt einfach Zuviel Wunschdenken und Zuviel Vermengung von nicht korrelierten Fakten in der ganzen Klimadiskussion.

Warum setzt man in Deutschland zB unbedingt auf batterieelektrische Antriebe? Warum nicht auf nachwachsende oder synthetische Treibstoffe oder Wasserstoff ? Aus meiner Sicht führt dieser verengte Blickwinkel bald geradewegs zur nächsten Strukturkrise der deutschen Automobilindustrie ...

...10:23 von melancholeriker... Leute..

Die Ihre Phantasie dazu missbrauchen sich fadenscheinige Unterstellungen aus den Fingernägeln zu saugen z. B.
Ansonsten stellt sich das Problem wie immer da, die Summe der Vertriebenen und der verbrannten/ abgesoffenen Werte macht die "Größe der Katastrophe" und natürlich der mediale Hype.

Zu 10:27 von reinbolt48 "Klima UND Kapitalismus!"

@reinbolt48, was für ein Sammelsurium!

Was Griechenland betrifft kann ich Ihnen folgen. Da waren in der Schweiz schon mal alle Luxusuhren ausverkauft. Da wurde unversteuertes Geld aus fragwürdigen Quellen angelegt. Steuern wurden kaum gezahlt und nicht eingezogen. Gläubiger wurden mit Schuldenschnitten enteignet, Rettungsschirme usw usf.

Aber ja, das Volk hatte immer die Wahl und was haben z.B. die PASOK Papandreou oder die SYRIZA Tsipras bewirkt? € am Abgrund?!
Dort haben Sie vielleicht Recht, aber dass die genannten deutschen Parteien nichts gegen Steuerhinterziehung tun und getan haben ist eine böswillige Unterstellung. Eher mehr als die nicht genannten!
"Kapitalflucht" ist etwas anderes. In einer freiheitlichen Demokratie kann jeder sein Geld dort anlegen wo er möchte. Selbstverständlich unter Beachtung der Gesetze!

Sie meinen unsere Soziale Marktwirtschaft. Ja, die kann es mit Sicherheit besser. Allerdings muss sie ständig verteidigt werden, sie ist zunehmend in Gefahr.

um 10:42 von joe70

>>
Letztendlich...ist nur eine weltweite massive Entschleunigung die Lösung und das Wort Wirtschaftswachstum nur ein Propagandamittel des Kapitals.
<<

...was wiederum nicht mehrheitskompatibel ist. Vielfach wird ja zugleich gefordert, man müsse etwas für die Umwelt und gegen die Armut tun. Letzteres würde aber mehr Konsum bedeuten mit den entsprechenden Umweltfolgen. Der verwendete Wachstumsbegriff muss im Sinne von qualitativen Wachstum neu definiert werden.

Am 08. August 2021 um 10:12 von Carter

Wann sind wir alle bereit Einschränkung hinzunehmen ?
__
Wenn die Betonung auf dem Wort "ALLE" liegen würde, würden die Einschränkungen erheblich mehr Akzeptanz fördern, als sie das jetzt tun. Wenn man einen intern. Konsens herbeiführt, könnte man 1. viel mehr erreichen. 2. die Wirtschaft wäre überall gezwungen mitzumachen, auch wenn das mehr Investitionen vllt sogar Einbußen bedeutet. 3. sowohl die Vor- als auch die Nachteile wären ausgewogener.
Eigentlich sind wir hier noch am wenigsten betroffen, da sollte man doch meinen, dass in den betroffenen Regionen doch ein noch grösseres Interesse vorhanden sein müsste. die Gefährdung besteht ja nicht nur in abgelegenen Inselregionen, wie den Malediven z.B. sondern auch teilw. in USA und China, oder irre ich mich da ?

@ um 09:07 von V.Scho

"…
Wir benötigen ganz schnell die Kernfusion und da wurden doch zuletzt Stimmen laut, die auf den Start Ende des Jahrzehnts hindeuteten. Wir müssen schneller werden, denn nur so ist die Hölle auf Erden zu verhindern."
.
Zur Kernfusion gibt es von den beteiligten Kreisen seit vielen Jahrzehnten nur eine Aussage: "In etwa 50 Jahren erwarten wir einen Betrieb, bei dem mehr Energie gewonnen wird als wir hineinstecken."
Eine Aussage, deren Nichtbewahrheitung der Äußernde meist nicht mehr erleben wird.
Das Problem ist nicht das, dass wir energiepolitisch nichts ändern könnten, das Problem ist, dass die Änderungen in der Energiepolitik nicht mit Kopf und Verstand, sondern populistisch und hysterisch angegangen werden. Was nützen uns beispielsweise extremste Abgasreinigungen beim Pkw, wenn dafür der Spritverbrauch 20 % höher ist. Möglichst schnell Erdgas statt Kohle und Öl verbrennen würde viel CO2 einsparen. Eine oberirdische Hochspannungsleitung in den Süden würde auch helfen, alles klar?

um 11:13 von gman

>>
"Kapitalflucht" ist etwas anderes. In einer freiheitlichen Demokratie kann jeder sein Geld dort anlegen wo er möchte. Selbstverständlich unter Beachtung der Gesetze!
<<

Was kennzeichnet denn eine "freiheitliche Demokratie" im Gegensatz zu anderen Demokratien ?

Aber Ihre Aussage entspricht auch nicht den Tatsachen. Außerdem: Warum sollte man das nicht regeln können, wenn man von Bürgern verlangt, nachts an einer einsamen roten Ampel stehen zu bleiben ?

@10:42 von ich1961

"Und das wissen Sie weil Sie zufällig Physiker/in sind ?

Ich habe gelesen ( weil ich von dem Thema eigentlich nicht viel Ahnung habe muss ich mich auf die Experten verlassen )"

Dass weiss ich weil ich insgesamt mindestens 10 Stunden dazu gelesen, gehört und gesehen habe.
Unter anderem eine Podiumsdiskussion des Koerber-Forums mit der ehemaligen Cheffin von Wendelstein, die wissenschaftliche Leitung von ITER übernommen hat.
Die technischen Probleme, die Sie aufzählen sind existent und müssen gelöst werden, weshalb ich auch nicht früher als in 40 Jahren mit dem kommerziellen Einsatz rechne.

10:58 von fathaland slim

@sisyphos3 @melancholeriker

//aber wenn in Bangladesh 1960 48 Mill lebten und aktuell 170 Mill
dann ist das Problem erstmal keine Nahrung und vor allem kein Wohnraum//

Ergänzend : Wenn wir alle auf der Erde leben würden, wie die Menschen in USA, bräuchte es 6 Erden, wenn so wie in Europa 3 Erden und wenn so wie in Bangladesh, könnte die Erde 11 Mrd. Menschen verkraften. Diese Zusammenhänge klammern wir, in den reichen Industrienationen, gerne aus.

10:47 von logig

<< Nettie um 09:44

"Warum lässt man es erst so weit kommen?"

Ein Grund scheint mir zu sein, dass in den liberalen Demokratien ein extrem individualistisches Menschenbild vertreten wird, dass für Konkurrenz- und Wachstumswirtschaft steht. Dieses Menschenbild hat ein sehr erhebliches Suchtpotential.
Und leider gibt es Parteien, die angesichts des drohenden Infernos, noch immer meinen, Wachstum und Konkurrenz seien das richtige Rezept.
Die winzige Hoffnung ist, dass die Einsicht, dass ein primär auf Konkurrenz gegründetes Wirtschaftsmodell auf Dauer scheitern muß, sich schnell durchsetzt. <<

.-.-.

Ein ausgezeichneter Beitrag, der die Problematik in ihren Wurzeln glasklar beleuchtet.

Hinzufügen möchte ich nur:

Zu Beginn der Wachstumstheorie - also zu Beginn des Kapitalismus quasi - war sie auch notwendig. Sie war ein Kampf gegen die Verelendung der armen Bevölkerung und damals erfolgreich.

Erst mit der Zeit hat sie sich in ihrer Einseitigkeit verheerend ausgewirkt.

@logig, 10:47

„Und leider gibt es Parteien, die angesichts des drohenden Infernos, noch immer meinen, Wachstum und Konkurrenz seien das richtige Rezept“

Sieht leider ganz so aus. Konkurrenz an der ganz falschen Stelle statt überlebenswichtiger Zusammenarbeit, aus Gründen des „Wachstums“ (offenbar von was auch immer).
Unfassbar, aber leider wahr.

@fathaland slim 11:07 Uhr: nicht überdramatisieren

Ich kenne Athen, außer in einem Park in der Innenstadt mit ein paar spärlichen Bäumchen besteht die Stadt aus einer schier endlosen Stein- und Betonwüste.

Aber ja, für manche Vorstädte ist das schlimm.

Aber man weiß eben vorher nie wo solche Katastrophen das nächste mal zuschlagen.

Beim Starkregen neulich im Ahrtal hat sich offenbar auch niemand mehr an das analoge Ereignis 1804 erinnern können. Manchmal sind Heimatmuseen doch sehr interessant und lehrreich ... zB auf den Norddeutschen Inseln. Da lernt man, dass es früher oft viel schlimmer war mit den Katastrophen.

@gman, 10:35

"Dauersubventionen sind schädlich wie das EEG trefflich zeigt." -

Wenn sie so gegen Subventionen sind, warum reden sie dann der Kernenergie das Wort? Einer Energiequelle, die ohne (extrem hohe) Subventionen von keinem Unternehmen vorgehalten würde.

um 11:19 von Olivia59

>>
Die technischen Probleme, die Sie aufzählen sind existent und müssen gelöst werden, weshalb ich auch nicht früher als in 40 Jahren mit dem kommerziellen Einsatz rechne.
<<

Und warum sollen wir das jetzt hier diskutieren ? Sie wollen uns doch hoffentlich nicht vorschlagen, die Welt möge bis dahin weiter machen wie bisher ?

2021 um 11:11 von Möbius

Warum setzt man in Deutschland zB unbedingt auf batterieelektrische Antriebe?

Hier bin ich voll ihrer Meinung. Der Bürger als solcher wird diesbezüglich auch viel zu einseitig informiert. Es geht immer nur um die Sauberkeit im Fahrbetrieb. Die Herstellung der Batterien und die dabei anfallenden Umweltschäden werden so gut wie gar nicht erwähnt. Ebenso der Stromverbrauch während des Ladevorganges.

Optimistischer ... um 10:58

"Wer ständig nach grenzenloser Freiheit für menschliches Konsumverhalten und damit weiterhin verbundener, schädlicher Ausbeutung der Erde ruft, dem kann man seine Sorge um Natur und Umwelt nicht ernsthaft abnehmen."

Da haben sie zweifelos recht.

Solange der überwiegende Teil der Politiker (eindeutig bei FDP und CDU/CSU) eine Wirtschaftstheorie vertritt, die auf einem extrem individualistichen Menschenbild beruht, kann sich nichts ändern.
Die scheinbare Plausibilität dieses all zu simplen Modells und das unredliche Versprechen eines immer währenden Wachstums und zunehmenden Wohlstandes machen dieses Weltbild für viele besonders junge Menschen reizvoll.
Diesem Denken ist ein Suchtpotential nicht abzusprechen.

Es bleibt nicht viel Zeit zum Umdenken. Die verführten Jugendliche zerstören ihre eigene Zukunft!
Die Verantwortlichen gerade in den konservativen Parteien
sollten ihr verstocktes Denken aufgeben und nicht als "Systemagenten" nur den kurzfristigen Vorteil ihrer Partei sehen.

"Wir sind allein... "

Sowas hörte man auch von einigen Flutopfern in Deutschland, als sie Armin Laschet verbal angingen.
Der Staat und auch die unteren Ebenen lokaler Selbstverwaltungen sind nicht auf das neue Ausmaß an Katastrophenschutz vorbereitet, das der Klimawandel erforderlich macht.
Der Unmut im Staatsvolk wird parallel mit den Zerstörungen steigen.
Das Gegensteuern beim Ausstoß der Treibhausgase wird leider nicht so schnell wirken, das Klima kippt.
Und mit ihm kippt dann auch unser Gemeinwesen, das jetzt schon von rechtsradikalen Populisten bedroht wird.
Das Narrativ von der berdrohten Heimat wird einige neue Facetten bekommen.

Am 08. August 2021 um 10:45 von Pessimist001

" Bitte lasst Kohle, Öl und Bodenschätze in der Erde liegen. Wir können versuchen mit der Natur zu leben. Ohne großen Komfort, aber mit einem guten Gewissen unseren Kindern und Enkelkindern ... gegenüber "

Sind Sie der Erste der alle Geräte abgibt, sich im Netz abmeldet, sich ein Pferd hält und das Gemüse und Futter selber anbaut ;-).
Dann meinen Respekt, Sie werden aber nicht viele Nachahmer finden, auch bei den Kindern oder Enkeln nicht.
Die wollen Ihre Technik schon behalten, einen Arbeitsplatz hätten sie auch gerne, natürlich mit Urlaub.
Das wird so ganz ohne Bodenschätze schwerlich klappen.

@Ritchi

Was ist an dieser Meldung falsch zu verstehen? https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/technik/unternehmen-kuen...

l@11:23 von Klärungsbedarf

">>
Die technischen Probleme, die Sie aufzählen sind existent und müssen gelöst werden, weshalb ich auch nicht früher als in 40 Jahren mit dem kommerziellen Einsatz rechne.
<<

Und warum sollen wir das jetzt hier diskutieren ? Sie wollen uns doch hoffentlich nicht vorschlagen, die Welt möge bis dahin weiter machen wie bisher ?"

Falls Sie der Meinung sind mit dieser rhetorischen Frage irgendetwas zur Problemlösung beizutragen, bitte sehr.
Ich habe lediglich auf den Kommentar eines Mitforisten reagiert, der der Meinung ist, dass uns diese Technologie bereits in 10 Jahren zu verfügung stehen würde.

@Theodor Storm, 11:02

„Als Folge der bekannten Finanzkrise in Griechenland hat der Staat nicht mehr ausreichende finanz. Mittel, um die fast jährlich auftretenden Sommerbrände erfolgreich bekämpfen zu können. Somit konzentriert man den Einsatz der Mittel auf Regionen, wo die meisten Häuser gefährdet sind“

Zynisch zusammengefasst: Der Kapitalismus fordert seinen Tribut. Denn darin „reicht“ es systembedingt nie für alle.

eingesetzt wird.
Schweres Gerät um Brandschneisen zu machen und Personal ist genug vorhanden.

Die Bevölkerung mit Traktoren und ihren privaten Mitteln ist da überfordert.
Gerade Griechenland hat die größte
Panzerarmee in Europa und die stehen überall im Land.
Aber es gibt wohl genug Gründe das Militär
in den Kasernen zu lassen, der Feind wartet nur auf eine "Zweckentfremdung" der Waffen.

um 11:11 von Duzfreund

Vielleicht habe ich Sie ja völlig missverstanden.

,,1/10 dessen, was wir uns als Weltbevölkerung halten, dürfte völlig ausreichen, den Bestand der Menschheit zu sichern und ausreichenden Fortschritt zu gewähren ohne die natürlichen Ressourcen überall bis an ihren Grenzen zu belasten - was halt nur zu lernen wäre."

Unterm Strich verstand ich es so, daß Sie der Ansicht sind, es würde ein Zehntel der Weltbevölkerung von heute genügen, um den Bestand der Menschheit zu sichern. Ich fragte, wer zu welchem Anteil gehört und was denn geschehen soll mit dem neun Zehntel Quantum, das über jenen Teil hinausragt, den Sie als ,,ausreichend" benennen für die Rettung des Klimas.

Das ist fast so undeutlich wie Ihr Beitrag von 11:11 mit dem ,,medialen Hype".

10:10 von spax-plywood

Bevor mit Kernkraft weitergemacht wird sollten man eher Gaskraftwerke betreiben und das CO2 in Stoffkreisläufe einbinden bzw. zwischenspeichern.
#
Man könnte auch die Erdwärme besser nutzen zum betreiben von Kraftwerken. Die Technik gibt noch vielerlei Möglichkeiten her.Man muss nur wollen.

@weingasi1 11:16

"die Gefährdung besteht ja nicht nur in abgelegenen Inselregionen, wie den Malediven z.B. sondern auch teilw. in USA und China, oder irre ich mich da?"

Nein, da irren Sie sich nicht.

Wo Sie sich irren, ist das hier:
"Eigentlich sind wir hier noch am wenigsten betroffen"

Auch bei uns hat der Kampf ums Wasser bereits begonnen.
Auch bei uns sterben immer mehr Menschen den Hitzetod.
Auch bei uns gibt es klimawandelbedingte Versteppung.

Und dass noch niemand eine Vorstellung davon hat, wie es mit dem Golfstrom weitergeht, ist auch noch so ein Thema ...

Langer Rede kurzer Sinn: Ausnahmslos alle Menschen werden stark betroffen sein, also müssen auch ausnahmslos alle Menschen etwas dagegen tun.
Und zwar die Industrieländer als fast alleinige bisherige Verursacher vorneweg.

Da war doch noch was,

die Bewohner in den von der Feuerkatastrophe betroffenen Regionen in der Türkei beschweren sich über fehlende Hilfe durch eigene Löschflugzeuge mit Recht; denn ohne die Hilfe vom Ausland wäre alles inzwischen völlig außer Kontrolle.
Erdogan baute sich für Unsummen einen Sultanspalast, plant für 95 Mrd. € einen Kanal, der die Umwelt zerstört und den keiner braucht, gibt aber kaum etwas für die Modernisierung der letzten 3 (Drei!!!) verbliebenen Löschflugzeuge bzw. -hubschrauber aus, geschweige denn für solche Neuanschaffungen.
Wohl dem Land, das so einen "Führer" mit samt seiner Partei hat.

Die Grundproblematik liegt

Die Grundproblematik liegt doch das die Erde heute schon Übervölkert ist.
Zu viele Menschen.

Die Erde zeigt doch das die Grenzen längst überschritten wurden.

Wir werden alle einen sehr langsamen und sehr schmerzhaften Tod erleiden.
:-)

@weingasi1, 11:16

"Eigentlich sind wir hier noch am wenigsten betroffen, da sollte man doch meinen, dass in den betroffenen Regionen doch ein noch grösseres Interesse vorhanden sein müsste." -

Und darum können wir uns erst einmal gemütlich zurücklehnen, nichts tun, und einfach abwarten bis die Klimaflüchtlinge aus den betroffenen Regionen bei uns vor der Tür stehen? Oh, warte, nein, das wollen wir dann natürlich auch nicht....

Am 08. August 2021 um 10:20 von wenigfahrer

Löscharbeiten seien bei 180 Feuern mit einer Fläche von rund 1,3 Millionen Hektar im Gange, teilte die für den Forstschutz zuständige Behörde mit. Die anderen Brände in schlecht zugänglichen Regionen würden nicht gelöscht, weil keine Gefahr für Menschen bestehe, hieß es. "
__
Ist denn zu vermuten, dass es sich dabei auch um "Brandrodungen" handelt ? Schwer vorstellbar. Andererseits wird im Zusammenhang mit Waldbränden auf den Verdacht immer hingewiesen, dabei wäre das einfach zu vermeiden, wenn man gesetzlich bestimmen würde, dass nach Waldbränden das betroffene Gebiet mind. XXJahre keiner anderen Bestimmung ( z.B. als Bauland ) zugeführt werden darf. Dann würde das Interesse an Brandrodungen keinen Sinn haben, oder ?

@Sisyhos3

"Neu
Am 08. August 2021 um 10:38 von Sisyphos3
10:23 von melancholeriker

Sie und die übrigen Eliten nördlich der Breitengrade, wo man es noch aushält und der Rest geschreddert oder gekeult
.......

finden sie das eigentlich spassig so zu argumentieren ?

hierzulande blieb die Bevölkerung die letzten 60 Jahre in etwa gleich
wie viele Länder in der südlicheren Teilen haben sich verfünffacht ?
der CO2 Anstieg ist sicherlich ein Grund
aber wenn in Bangladesh 1960 48 Mill lebten und aktuell 170 Mill
dann ist das Problem erstmal keine Nahrung und vor allem kein Wohnraum
wir brauchen doch nur China betrachten
da verhungert keiner auch ohne Hilfslieferungen aus dem Westen
wobei verdoppelt haben die sich auch"

Ich bin mir sicher, der User findet das genausowenig spaßig, wie die Genozidfantasien, mit denen Klimawandelleugner hier regelmäßig argumentieren und die er damit kritisiert. Er hat diese Genozidfantasien endlich mal in deutliche Worte gepackt. Ich unterschreibe jedes einzelne Wort.

11:23 von Klärungsbedarf um 11:19 von Olivia59

Die technischen Probleme, die Sie aufzählen sind existent und müssen gelöst werden, weshalb ich auch nicht früher als in 40 Jahren mit dem kommerziellen Einsatz rechne.
<<
Und warum sollen wir das jetzt hier diskutieren ? Sie wollen uns doch hoffentlich nicht vorschlagen, die Welt möge bis dahin weiter machen wie bisher ?

Sind sie jetzt für Denkverbote? Wenn Menschen wie sie vor 40 Jahren so gedacht hätten, dann gebe es jetzt keine Alternativen Energien.

Die höchsten Subventionen gingen in die Atomenergie.

@10:35 von gman
Und: Neue AKWs werden teureren Strom produzieren als nach unserem Energiegesetz. Siehe GB. mit den verlangten, durch den Staat zugesicherten hohen Energiepreisen. (Hoffentlich werden die nicht gebaut).

Und was die Sicherheit betrifft: Wenn das in Gr. oder der Türkei AKW in Brand gerieten ...

Am 08. August 2021 um 10:42 von ich1961

**Bis heute gibt es keine Lösung dafür, aus welchem Material die innerste Wand von künftigen Fusionsreaktoren bestehen könnte, in denen die Fusion - anders dann als bei ITER geplant - nicht nur wenige Minuten am Stück läuft.**
___
Ja, und gerade aus diesem Grund sollte man auf jeden Fall weiter forschen. Wieviele Dinge bzw. Entwicklungen gibt es, die man zuvor für UNMÖGLICH gehalten hat ? Was hätten wohl unsere Grosseltern zu PC's und Internet gesagt, nur ein Beispiel.

Hilfe läuft an

warum erst so spät.
Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass zumindest in der EU länderübergreifende Maßnahmen unverzüglich eingeleitet werden sollten.

11:24 von logig

Dann machen sie doch mal einen Lösungsvorschlag. Außer Allgemeinsätzen lese ich nichts. Was verstehen sie unter "Systemagenten" ?

11:22 von Möbius

//Ich kenne Athen, außer in einem Park in der Innenstadt mit ein paar spärlichen Bäumchen besteht die Stadt aus einer schier endlosen Stein- und Betonwüste.//

Also Stein- und Betonwüsten brennen nicht. Die Brandherde im Norden von Athen waren in und um Agios Stephanos. Hier gibt es, wie die Fernsehbilder ja gezeigt haben, viel Baum-und Strauchbestand, der jetzt zum größten Teil zerstört ist. (Ich lebe ca 5 Monate/Jahr in Athen). Das Haus von Freunden in Agios Stephanos ist um 100 m von den Bränden verschont geblieben.

09:07 @ V.Scho ... Windkraft

09:07 @ V.Scho

"... Welchen Schaden verursachen wir durch immer mehr Windkraft? ..."

Das sehen wir bei Tsunamies, Taifunen ..., Orkanen.
Diese Kraft zu nutzen, wenn auch nicht in dem Höhe der Zerstörung, schadet nicht,
Wind und Wasser bleiben bei der Nutzung als Quelle für die Energieumwandlung ja erhalten, sind nicht weg.
.

"... Alle Meeresströmungen außer dem Golfstrom werden vom Wind bewegt. ..."
Das stimmt nur zum Teil, die Strömungen werden, wie neulich zu lesen war, auch von riesigen Mengen abschmelzenden Eises, aus dem Süßwasser entsteht, von den Temperaturunterschieden und dem Salzgehalt uvm. bestimmt.

Der Wind dürfte am stärksten in küsten"nahen", große km-Bereiche wirken.
.

"... Wenn wir immer mehr Windkraft wandeln ... wissen wir nicht, welche Auswirkungen das hat. Wir wissen immer noch viel zu wenig...." Mag sein, das wird sicherlich noch untersucht, doch großen Schaden richtet das sicher nicht an

@Sisyphos 10.38 Uhr I melancholeriker 10.23 Uhr

Sisyphos:
„Finden Sie das eigentlich spassig so zu argumentieren?“

Da möchte ich kurz hineingrätschen.
Und zwar mit einem herzigen
JA.

Denn Ihren Kommentaren, die vom eigentlichen Thema ablenken, vor Sozialdarwinismus triefen, muss man mit klarer Kante begegnen, auch so, dass Ihnen mal die Schamesröte ins Gesicht schießt.

Wie wird hier immer vorgeschlagen?
Das muss Demokratie aushalten, und in diesem Sinne müssen Sie derartige Kommentare auch mal aushalten.

um 11:29 von Olivia59

>>
Falls Sie der Meinung sind mit dieser rhetorischen Frage irgendetwas zur Problemlösung beizutragen, bitte sehr.
Ich habe lediglich auf den Kommentar eines Mitforisten reagiert, der der Meinung ist, dass uns diese Technologie bereits in 10 Jahren zu verfügung stehen würde.
<<

Kästner: "Forscht, wo ihr was zu forschen findet, das Unerforschbare lasst unergründet". Es ist ein Beitrag zur Problemlösung, wilden Lösungsfantastreien zu widersprechen.
Und Inhaltlich: Die Vorstellung von Plasma im Magnetfeld, was lebenswichtig funktionieren muss, da es keinen Kontakt mit welchem Material auch immer geben darf, ist nicht unbedingt die, die man sich für eine sichere Zukunft wünscht.

Kernfusion

Hier werden Kernspaltung und AKW mit Fusion in einen Topf geworfen.

"https://www.br.de/wissen/kernfusion-fusion-energie-kraftwerk-sonne-166.html"

Also doch eine Chance für die Zukunft.

@Möbius - 11:11

"Die Brände am Mittelmeer haben nichts, aber auch garnichts mit dem Klima(Wandel) zu tun, sondern mit Profitgier, Korruption und Schlamperei!
Trotzdem werden sie allerorten in den Klima-Kontext gestellt."

Bei Ihnen hat ja bekanntlich alles nichts mit dem Klimawandel zu tun.
Sie konnten Letztens noch nicht mal plausibel werden, was es mit der Erwärmung der Ozeane, dessen Wechselwirkung auf die Klimaentwicklung und die biologischen Veränderungsprozesse in den Meeren auf sich hat.

"Es gibt einfach Zuviel Wunschdenken und Zuviel Vermengung von nicht korrelierten Fakten in der ganzen Klimadiskussion."

Darunter sollten ganz besonders Ihre Kommentare gefasst werden.

@Sisyphos3 10:38

Sie haben den User melancholeriker ganz offensichtlich nicht einmal ansatzweise verstanden.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, lesen Sie seinen Beitrag noch zwei oder drei Mal, warten Sie, bis Sie ihn verstanden haben, und antworten Sie erst dann darauf.

Danke!

11:33 von DrBeyer

"Langer Rede kurzer Sinn: Ausnahmslos alle Menschen werden stark betroffen sein, also müssen auch ausnahmslos alle Menschen etwas dagegen tun.
Und zwar die Industrieländer als fast alleinige bisherige Verursacher vorneweg."

So ist es.
Nur werden viele Industrieländer, auch Deutschland, viel zu spät, wenn überhaupt angemessen reagieren.
Ich meine nun nicht dieses "Klimapäckchen", das man hier in 2018 als Alibi für die sooo gute Klimapolitik unserer Regierung beschlossen hatte.
Ich meine echte Reaktionen, die dann den Bürgern auch viel mehr abverlangen, als diese homöopathischen Beschlüsse.

Ich bin gespannt, wann die ersten Griechen oder Türken als Flüchtlinge sich auf den Weg nach Norden machen, um so der immer brutaler werdenden Hitze im Heimatland zu entgehen. Ich hätte Verständnis dafür.

Der Klimawandel ist schon in einem Stadium, der die Einwohner der gesamten Erde bedroht.
"Unser Ende ist nahe" ... das dürfte zutreffen. Wir hätten es verhindern können u. taten zu lange NICHTS

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