Kommentare - Kommentar: Die Spitzenkandidaten müssen endlich liefern

06. August 2021 - 08:17 Uhr

Laschet patzt, Baerbock ebenso, Scholz bleibt blass: Der Wahlkampf dümpelt sieben Wochen vor der Bundestagswahl vor sich hin. Das ist bedenklich. Höchste Zeit, dass die Kandidatin und die Kandidaten anfangen zu kämpfen, meint Matthias Deiß.

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@Oppenheim - 08:58

"Sie [die Grünen] verbeißen sich in alten Punkten und ignorieren dabei Brennpunkte, die gelöst werden müssen. Baerbock hat keine Antworten - oder Interesse."

Ich würde den Grünen mittlerweile empfehlen auch, wenn sie ein gutes Wahlergebnis einfahren, weiter in der Opposition zu bleiben. Nicht aus den Gründen die Sie nennen sondern aus Selbstschutz.
Das Gequake und der Verriss, wenn die CO² Werte nach 100 Tagen mit den Grünen nicht merklich nach unten gegangen sind, möchte ich nicht hören. So "intelligent", wie hierzulande der Klimawandel interpretiert wird, wäre ein dezidiertes Klimaschutzprogramm nur noch Perlen vor die Säue.

Es wäre ein Gebot der Fairness, wenn jene die das Thema im Schlafwagen behandelt haben die Soße auch auslöffeln.
Schließlich stellte die Union ja die Klimakanzlerin (ha-ha) und für die FDP war Corona ohnehin eine Schein-Pandemie. Also, die Republik ist bei den sich stellenden Zukunftsfragen mit denen zumindest rhetorisch gut aufgestellt, geht wählen...

_anmerkung. um 09:59

" Dann ist es doch besser die jetzige Situation beizubehalten als diese zu verschlechtern?"

Die jetzige Situation beizubehalten. ist das Schlimmte, was passieren kann. Die sinn- und zielose Wachstumspolitik fortführen, führt in die Katastrophe.

Ein Wechsel wäre ein Hoffnungsschimmer.

um 10:03 von Sternenkind

//die kandidierenden Männer wurden einfach herausgeschnitten. Frauenpower der beinahe Kanzlerin.//

Was zumindest eine Positionierung zum Thema "Diskriminierung" ist.

Das folgt der Agenda der "Social justice warriors" aus den USA.
Aber auch über diese extremistische Denkweise wird in der Presse nicht berichtet. Dabei wäre das in Vorwahlzeiten dringend nötig, um abschätzen zu können, welche Partei diesem System nahesteht und welche nicht.
Aber statt GEZ-Finanzierter Medien sollte man Sarah Wagenknecht oder Judith Sevinç Basad (Buch "Schäm dich!") lesen.

Lieber Herr Deiß: Nicht klagen. Machen! Sie wollen mehr Action in der Wahlbewerbung? Konfrontieren Sie mal die Bewerber mit solchen Fragestellungen, wie sie es mit social justice warriors halten, wie "woke" sie sind und welche Forderungen sie daraus ableiten.
Wer, wenn nicht Sie, kann die Antworten zu diesen Fragen einfordern, sogar erzwingen?
Wenn Sie das ansprechen, haben Sie Action. Aber aufklärende, konstruktive.

Nun ja

Schon bei Baerbocks persönlichen Patzern hatten viele Beobachter das Gefühl, die Grünen könnten es ihren Kritikern kaum einfacher machen. Mit dem Debakel an der Saar ist nun auch das gelungen. Was als Petitesse begann, hat sich für Baerbock zum größtmöglichen Schadensfall entwickelt, von dem erstmals nicht nur ihr eigener Ruf, sondern das Bild der gesamten Partei – und ganz besonders ihrer Führung – betroffen ist. Und auch was die grüne Basis vom Vorgehen ihrer Spitze hält, dürfte leicht zu erraten sein.

10:11 von Der freundliche...

was meinen sie ?

herrscht gesellschaftlicher Konsens in den Punkten die sie aufzählten
-soziale Gerechtigkeit- => Gleichbehandlung ob einer arbeitet oder nicht ?
Rente einzahlte oder nur darauf wartet, dass er welche kriegt ?
auch favorisiert nicht jeder die aktuelle Migration u. Einwanderungspolitik
und Bildungsnotstand, wo wollen sie beginnen Kinder zwingen nicht die Schule zu schwänzen ?

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was ein trostloses Trio.

Hat sich die Grünenspitze schon einige Patzer erlaubt, grätschen jetzt auch noch die Saar-Grünen dazwischen und deren Stimmen werden wegfallen.

Scholz traf schon als Minister etliche Fehlentscheidungen, wie ginge dies als Kanzler weiter (wobei diese Frage fiktiv bleiben wird).

Und Laschet, "duckt" sich weg. Ist auch nicht unbedingt das, was D jetzt braucht.

Und wieso fallen die andern Spitzenkandidaten unter den Tisch?

Wer nix wird...

Früher sagte man:"Wer nix wird, wird Wirt", heute kann schon beinahe sagen:"Wer nix wird, wird Politiker" (bestes Bsp. MP Hans).
Für mich, als junge Wählerin sehe ich, außer vllt Sahra Wagenknecht, nicht einen einzigen Politiker, dem ich die Fähigkeit zugestehen würde, Kanzler*in zu sein.
Mein Vater träumt heute immer noch von den Zeiten eines Willy Brandt, heute weiss auch er nicht mehr, wen er gerne als Führungsperson sehen könnte und dies geht sicher sehr, sehr vielen so. "Keiner in Sicht", sagt er und das ist mehr als frustrierend.
Und so wird es wohl kommen, dass die meisten dann ihr Kreuzchen dort machen, wo sie es immer schon gemacht haben.

@10:05 von eine_anmerkung.

Da kann ich Ihnen mal 100% zustimmen: "wer nicht wählen geht, darf sich auch nicht beschweren".
Das war's dann mit der Gemeinsamkeit, denn: Wer afd wählt, stärkt Leute wie Höcke, die man gerichtlich bestätigt 'Faschisten' nennen darf, verabschiedet sich aus dem Klimaschutz (B.vStorch: "Die Sonne sollte nicht so stark scheinen."), steht für eine menschenfeindliche Flüchtlingspolitik (G.Lenhardt: "Dem Flüchtling ist es doch egal, an welcher Grenze, an der griechischen oder an der deutschen, er stirbt.") und ruiniert die deutsche Wirtschaft durch ein verantwortungsloses Festhalten an Kohle und Verbrennungsmotor.
Kann man machen, sagt aber auch viel über einen selbst, und wird auch deshalb von immer weniger Wählerinnen und Wählern unterstützt.

um 10:15 von SinnUndVerstand

>>"Die afd hat konzeptionell außer Rückgriffen in die 50er und bei manchen Führungspersonen noch 20 Jahre weiter zu.."<<

Das ist aber keine Antwort auf die von mir nachgefragten "Falschaussagen"? Also doch nur die Ihrerseits allgemein bekannte Hetze?

Eine sinnvolle Aufgabe für Frau Baerbock!!!!!

Wäre es nicht sinnvoller, wenn Frau Baerbock, die kein Interesse an einer Sicherung der deutschen Energieversorgung, Northstream 2 beenden und mit den Durchleitegebühren die ukraiischen Kriegskasse im Krieg gegen die Landsleute im Osten füllen will, sich für die ukrainische Präsidentschaft bewirbt und Deutschland verschont.

Dort hätte sie als Präsidentin ein lohnendes Betätigungsfeld in der Bekämpfung der Korruption und der Faschisten in der ukrainischen Regierung

@ 10:08 von eine_anmerkung.

Sie kennen natürlich Ihre eigenen Falschaussagen:

Die afd hat mitnichten in nrw das Hochwasserkonzept vorgeschlagen.

Frau Baerbock hat entgegen Ihrer Behauptung eine hervorragende Grundqualifikation, Bildungsniveau, Erfahrung und Allgemeinbildung.

Die Frauenquote ist nicht 'männerdiskriminierend", wie sie es betiteln, sondern ein rechtlich abgesichertes strukturelles Instrument der Gleichberechtigung.

Die Bundesebene bzw Frau Baerbock hat nicht "eingegriffen" bei der wirklich unrühmlichen Katastrophe der Aufstellung der Landesliste sondern frühzeitig auf die Ungereimtheiten hingewiesen.

Das Promotions-Stipendium war rechtmäßig und hat übrigens keine Bedingung des Abschlusses; es ging um die Frage, ob Frau Baerbock nebenher einer Erwerbstätigkeit nachging, was widerlegt ist, da ihr Engagement für die Grünen zu der Zeit ohne Gehalt war.

Reicht das?
Und: Haben Sie die Größe, sich zu entschuldigen für Ihren Vorwurf der Hetze?

um 11:01 von Giselbert

Deutschland "braucht" fast gar nichts; es gehe Deutschland im Moment besser als jemals zuvor. Es gibt nur ein dringendes Thema, und das ist der Klimaschutz.

um 09:59 von Jimi58

>>""Aber war es nicht die AfD die das Konzept vorgeschlagen hatte?" Die Afd hatte da garnichts zu melden, als es von Grün/Rot beschlossen wurde weil sie soweit garnicht gedacht hat ausser aufschnappen..."<<

Meine Aussage hatte den Hintergrund das die AfD schon 2018 Rückhaltebecken in den betreffenden Regionen gefordert und kein Gehör gefunden hat. U.a. hatten die Grünen diese Forderung abgelehnt.

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