Kommentare

Danke an die Helfer im Ehrenamt und im Beruf, die einen tollen Job machen und einige Belastungen ertragen.
Ganz nebenbei müssen sie auch noch aushalten, dass eine DTM am Nürburgring wichtiger ist als der Unterstützungseinsatz. Damit wird wertvolle Zeit und Kraft für einen Umzug des gesamten Einsatzlagers und der benötigten Logistik aufgebraucht.
Gehört das zu öffentlichen Wertschätzung und was macht das mit den Helfern?

Laschet und Scholz

Beide Kanzlerkandidaten sollten sich ruhig sehen lassen und sich dann Gedanken machen, was kann der Betroffene mit max. 3500 Euro Soforthilfe anfangen pro Haushalt ?
Schulden machen ist einfach für den Staat aber nicht für die Leute dort ! Die bekommen nur Kredite wenn sie auch Sicherheiten vorlegen ...... die schwimmen allerdings schon seit Tagen im Hochwasser ....was sollen die Menschen tun ? Gedanken um die Wahl machen die sich bestimmt nicht !

Sprachlos.

War das Hochwasser vor 3 Wochen noch eine Naturkatastrophe die alle Jahrzehnten wiederkehrt, so hatte mann noch angenommen das unwiderruflich durch die Klimaänderung es künftig deutlich schlimmer werden würde, so sind wir zwischenzeitlich eines besseren belehrt worden.
Das es dieses schreckliche Ausmass an Toten und Verwundeten angenommen hat, war weitestgehend ein politisches Versagen auf Führungsebene. Die untere Ebenen haben nach Mass der Dingen und Vorgaben ihre Pflicht erfüllt. Die die sich hervor taten durch falsche Entscheidungen, nicht Entscheidungen, nicht erfüllbare Zusagen, verspätete Zusagen war die politische Führung auf Bund, Land und Kreisebene.
Und sogar jetzt ist man unfähig schnelle finanzielle Hilfe zu gewährleisten. Man kann nur noch sprachlos sein.

Laschet und Scholz besuchen Flutgebiete in NRW...

Und Laschet machte keine besonders gute Figur. Jedenfalls wurde ihm die von den Einwohnern laut WDR-Lokalzeit , nicht zugestanden. Da scheint kaum was an Hilfe angekommen zu sein, wie Einwohner bemängelten. Auch wurde ihm PR-Aktionen vorgeworfen.

4 Tage Zeit zur

4 Tage Zeit zur Flutvorwarnung ist für Bundestagsverhältnisse nicht machbar. Da werden heute noch aus 2020 Eil-Petitionen zur gescheiten Coronatherapie ausgesessen statt realisiert. Na wenigstens wenn alles zu spät ist, haben Laschet & Scholz die Zeit, das alles zu bestaunen.

Schlimm, schlimm…

…wenn Politiker vollmundig Hilfen versprechen, damit sie im Wahlkampf punkten können und inflexible Beamte Auszahlungen in die Länge ziehen, denn es muß ja alles doppelt und dreifach geprüft werden (deutsche Gründlichkeit siegt über Menschlichkeit). Politiker und Beamte hab ihr eigentlich ein Gewissen?

@ friedrich peter 14:48

" Und sogar jetzt ist man unfähig schnelle finanzielle Hilfe zu gewährleisten. Man kann nur noch sprachlos sein."

Siehe Artikel:
Nordrhein-Westfalen hatte zur Soforthilfe nach der Unwetterkatastrophe 200 Millionen Euro mobilisiert. Davon seien den Kommunen bisher 140 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium der "Rheinischen Post" mit.

Was macht Sie daran sprachlos?

Quer zur Logik

@ Björn H.
4 Tage Zeit zur Flutvorwarnung ist für Bundestagsverhältnisse nicht machbar. Da werden heute noch aus 2020 Eil-Petitionen zur gescheiten Coronatherapie ausgesessen statt realisiert.

Diese Petitionen waren ja auch völlig unsinnig.

Soforthilfe des Bundes

Zehntausende Arbeitsstunden durch das THW, die Katastrophen Helfer des Bundes.

@ Aufmerksamleser

Schlimm, schlimm wenn Politiker vollmundig Hilfen versprechen, ...

Die Hilfe ist allerdings längst da.

Da reichen auch die Gummistiefel von Hrn. Laschet bei seinen Beileidsbesuchen nicht mehr aus. Das Volk hat recht und wendet sich von solchen Menschen ab. Bei allem Elend, dass nun auf die Betroffenen zukommt, gibt es doch noch einen Lichtblick - die Bundestagswahl. Weg mit dem alten Sumpf und her mit neuen Ideen. Es wird Zeit für einen Wechsel in unserem Land. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Schwarzseher (Schwarzwähler) stark abnehmen und mehr grün in unser Land kommt. Einen Versuch wäre es nach den Erfahrungen mit der jetzigen Regierung in Coronazeiten auf jeden Fall wert. Ich hoffe, mein Beitrag ist mainstreamlike und wird von der Redaktion nicht wieder gesperrt.

@ Bernd Kevesligeti

Da scheint kaum was an Hilfe angekommen zu sein, wie Einwohner bemängelten.

Das ist unfair und undankbar.

Hochwasserhilfe / Fluthilfe : unbürokratisch & schnell

Wenn diese Hilfe auch so schnell und unbürokratisch wie die Hilfe für Soloselbstständige und Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus kommt, dann warten die Betroffenen auch im nächsten Jahr noch auf ihre Hilfen. LEIDER!!!
Also: ALLES nur populistisches Gerede vor den Wahlen, aber keine wirkliche Empathie!

15.07 Opa Klaus - Was macht sie sprachlos ?

Das die Hilfe anscheinend immer noch bei den Opfern angekommen ist sondern das es anscheinen in den Kommunen hängen bleibt.
Das nur ein Teilbetrag zur Auskehrung gekommen ist.
Das die bisher gezahlte Hilfe von 140 Millionen( Anscheinen noch nicht ausgezahlt) entschieden zu wenig sind, gemessen daran das anscheinend die meiste Menschen nicht gegen diese Art von Schäden versichert sind.
Schnelle Hilfe ist die beste Hilfe.

Ich hab das ja

schon mal geschrieben, das wird lange dauern bis alles wieder aufgebaut ist, sagt die Erfahrung von 3 Hochwassern die ich mitgemacht habe.
Nicht alle werden es schaffen, besonders die nicht versicherten, es gibt ein paar Hilfen die nicht zurückgezahlt werden müssen, alles andere ist meist über Finanzierung.
Da es viele Spendensammlungen auch im TV gibt, wo viele Millionen zusammenkommen, hat der eine oder andere Glück was zusätzlich zu bekommen, ohne Rückzahlung.
Aber all das ersetzt am Ende nicht, das was verloren ging, das wird eine ganz harte Zeit für die Betroffenen.
An einigen Stellen wurde auch nicht wieder aufgebaut, die Menschen brauchen einen langen Atem.
Hilfe bedeutet nämlich nicht, das jemand vom Staat sein Haus wieder aufgebaut wird, das sollte auch den Menschen dort klar sein.
Mir ist persönlich kein Fall bekannt, wo das so war.

@Moses ben Levi - Die Hilfe ist da?

15:16 von Moses ben Levi:
"Die Hilfe ist allerdings längst da."

Im Artikel steht etwas anderes. (Aber vielleicht sieht es in Stolberg ja anders aus als in Swisttal.)

mehr machen anstatt schauen

Vielleicht wäre es sinnvoller für den Geldfluss zu sorgen, anstatt die Zeit für weitere Besuche zu opfern.

Soforthilf wie Notunterkunft und ein Überbrückungsgeld sollten doch schnell drin sein.

Für mehr private Hilfe kann der Staat auch nicht zuständig sein, für Auto und Haus müssen die entsprechenden Versicherungen einspringen.

von Moses ben Levi 15:20

Wer ist unfair und undankbar ? Die Bürger in den betroffenen Gebieten ? Vielleicht wurde unfair mit denen umgegangen ?
Näheres dazu steht in der WDR-Mediathek.

@ Lusil (15:19)

Da bitte ich Sie das genauer auszuführen.

Sie meinen, wegen der Hilfe für Hochwasseropfer soll nun ein Machtwechsel in Deutschland erfolgen. (So habe ich Sie verstanden.)

Nun: Welche Partei hat welche Punkte in ihrem Wahlkampf dafür vorgesehenen? Wie soll das wovon finanziert werden?

Nach. .

meiner Meinung ist es jetzt wichtig das die Politik die Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nicht im Stich lassen Ich weiß das der Wiederaufbau in der Region ein Kraftakt wird. Jetzt muss alles getan werden das die Orte wieder aufgebaut wie die Menschen es möchten.

Am 03. August 2021 um 15:34 von Giselbert

" Soforthilf wie Notunterkunft und ein Überbrückungsgeld sollten doch schnell drin sein.

Für mehr private Hilfe kann der Staat auch nicht zuständig sein, für Auto und Haus müssen die entsprechenden Versicherungen einspringen. "

Das wird an Ende auch klappen, auch wenn es an einigen Stellen hängt, ist leider immer so.
Der Bund übernimmt ja jetzt auch die gesamte Entsorgung.
Essen und trinken den ganzen Tag hat auch immer perfekt geklappt, und das von früh bis spät, und das war sehr gutes Essen, auch für alle freiwilligen Helfen aus dem ganzen Land.
Solche Hilfe kann man sich von fremden Menschen nur vorstellen, wenn man es erlebt hat.
Haus und Auto, werden dann ein ganz anderes Problem, wer hat sein Auto gegen Hochwasser versichert, oder das Haus, und wenn, dann gibt es keine neue mehr.
Oder zu unbezahlbaren Beiträgen.
Das wird für viele ein tiefes Tal wo sie durch müssen, Baumaterial ist jetzt auch noch extrem teuer, Handwerker sind völlig überlastet, das kommt noch dazu.

@friedrich peter, 14:58 uhr

Schreckliche Naturkatastrophen erleben wir leider immer wieder rund um den Erdball - und diese Ereignisse werden sich leider aufgrund des Klimawandels häufen. Überflutungen in der Türkei, tödliche Hitzewellen in Griechenland... Ein politisches Versagen kann ich darin nicht sehen, es sei denn man klagt alle Staaten an, nicht genügend gegen den Klimawandel unternommen zu haben. Der Bund hat den Flutopfern 200 Mio. EUR als Ersthilfe zugesagt. Dabei wird es nicht bleiben. Ebenso folgt(e) in gleicher Höhe Unterstützung durch das Land. Ich gehe davon aus, dass von vielen Eigentümern auch Versicherungen abgeschlossen wurden, die einen Großteil der Schäden decken. In Hochwassergebieten zu bauen, ohne versichert zu sein, ist an Varbanque-Spiel, auch wenn eine Katastrophe dieser Größenordnung kaum vorhersehbar war. Deshalb muss den Opfern auch geholfen werden.

@Björn H., 15:03 Uhr

Die Corona-Maßnahmen haben doch entscheidend dazu beigetragen, die Infektionszahlen in Deutschland deutlich zu senken. Neben den so wichtigen Impfungen ist es vor allem ein Verdienst der Bürger, dass sie die AHAL-Regeln mehrheitlich und konsequent eingehalten haben.

Es wird noch

viel Hilfe zum Wiederaufbau der zerstörten Region jetzt und in Zukunft benötigt. Und es wird Jahre dauern bis von den Schäden nichts mehr zu sehen ist. Denke nur an die Flut 62 in Hamburg und Umgebung.

@Lusil, 15:19

Schade, dass Sie diese schlimme Katastrophe dazu verwenden, Parteipolitik zu betreiben. Der Bund hat sehr wohl schnelle Hilfe geleistet. Sie sollten nicht vergessen, dass dazu auch die Einsatzkräfte des THW und der Bundeswehr gehören. Zudem 200 Mio. als Ersthilfe mit der klaren Aussage, dass weitere Unterstützungsleistungen folgen werden. Was hätten Sie wohl gesagt, wenn Herr Laschet nicht die Krisenregion besucht hätte? Nein, wir sollten in dieser schlimmen Situation nicht an politische Planspiele in Sachen BT-Wahl, sondern an die betroffenen Menschen denken.

@Moses ben Levi, 15:20

Volle Zustimmung. Der Staat kann nicht alle Schicksalsschläge ungeschehen machen, vor allem auch dann, wenn nicht Versicherungen abgeschlossen werden, die zwar hohe Prämien kosten, aber im Schadensfall eingreifen. Um nicht mißverstanden zu werden sage ich ganz klar: Den Opfern dieser Katastrophe muss geholfen werden. Dies geschieht auch und vielleicht wäre ein klein wenig Demut ob der gewaltigen Aufgabe angebracht.

@Giselbert, 15:34 Uhr

"Für mehr private Hilfe kann der Staat auch nicht zuständig sein, für Auto und Haus müssen die entsprechenden Versicherungen einspringen".

Volle Zustimmung. Der Staat kann nicht für alle Eventualitäten einspringen. Es ist immer auch ein Stück weit private Vorsorge zu leisten.

15:50 von wenigfahrer

"... wer hat sein Auto gegen Hochwasser versichert,"

Sollte die normale Kfz-Teilkaskoversicherung übernehmen. Wie Sie sagen, der angenommene Wert ist natürlich oft zu knapp bemessen.

" oder das Haus, und wenn, dann gibt es keine neue mehr."

In einem Risikogebiet sollte man an einer Wohngebäude-Versicherung gegen Elementarschäden nicht sparen.

Ich glaube, dieses Hochwasser

Ich glaube, dieses Hochwasser hatte bezüglich der Infrastruktur eine ganz andere destruktive Kraft als die Hochwasser 97 oder 2003. Was ich auf den Bildern erkennen konnte waren tiefgreifendste Zerstörungen von Gleisen, Brücken und Straßen. Wie hieß es in einem älteren Artikel, dass z. B. die Bahnstrecke bei Erftstadt in diesem Jahr nicht wieder operabel sein wird. Wenn man hier schon einen langen Atem braucht, dann für den Wiederaufbau der Häuser erst recht. Und alles Geld der Welt bringt niemanden sein “Leben “ zurück, die persönlichen Gegenstände, Fotos, Erinnerungen. Das ist eine Vollkatastrophe, das würde mich komplett fertigmachen. Alles weg, in wenigen Minuten. Unwiederbringlich. Ausgelöscht.
Das ersetzt kein Geld, so schnell es auch kommen mag…

Kurzzeitgedächtnis ?

Von Politikern ist man ja mittlerweile gewöhnt, dass sie nur ein ziemlich kurzes Gedächtnis haben und sich schon nach kurzer Zeit an nix mehr erinnern können.

Aber dass das Gedächtnis so kurz ist, hätte ich nicht gedacht. Die zwei waren doch schon direkt nach dem extremen Unwetter in den Katastrophengebieten. Hat der erste Eindruck nicht gereicht? Politiker sind doch keine Truppführer, die irgendwelche Arbeiten vor Ort koordinieren müssen.

Für mich sieht das nach PR-Gaudi aus. Nach dem ersten Eindrücken sollte doch klar sein, dass selbst Behelfsmassnahmen bis zu einem halben Jahr brauchen werden. Für den Rest sind dann Sachverständige nötig um den Finanzbedarf zu schätzen. Die Herren Politiker sollten lieber in ihren Ministerien für schnelle Bearbeitung der Hilfsanträge sorgen.

@giselbert, 16:17

"In einem Risikogebiet sollte man an einer Wohngebäude-Versicherung gegen Elementarschäden nicht sparen".

So ist es. So mancher hat sich die Versicherungsprämie mühsam abgespart, um im Schadensfall abgesichert zu sein. Wer dies nicht getah hat und insgeheim auf die Unterstützung des Staates und der Allgemeinheit gesetzt hat, kann nicht erwarten, dem versicherten Eigenheim Besitzer gleichgestellt zu werden.

Handeln statt reden!

Handeln statt reden! Wenn Laschet über Gesetze redet, die bzgl. des Wiederaufbaus auf den Weg gebracht werden, wissen die Betroffenen, dass es sich um einen längeren Prozess handeln wird. Da muss sogar ich als nicht Betroffene tief durchatmen! Jetzt zählt vor allem jegliche konkrete Soforthilfe für die Menschen. Der Ministerpräsident sollte Beauftragte an die zerstörten Orte senden, die dort für einige Zeit bleiben und momentan notwendige Schritte koordinieren.

„Laschet und Scholz besuchen Flutgebiete in NRW“

Falls sie sich dabei nicht nur ein Bild von der Lage und den Aufräumarbeiten machen wollen, sondern im Gespräch mit den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Bürgern auch offen für Denkanstöße für ganz neue Ansätze bei der Gestaltung ihrer Politik sein sollten, macht das durchaus Sinn. Sonst nicht.

@ Adeo60. 16:04

" Nein, wir sollten in dieser schlimmen Situation nicht an politische Planspiele in Sachen BT-Wahl, sondern an die betroffenen Menschen denken."

Absolute Zustimmung. Schade dass manch einer Katastrophen jedweder Art instrumentalisiert, um politische Meinungsmache zu platzieren.

@Lusil, 15.19h

Mir ist dieser Polittourismus in Katastrophengebiete schon immer zuwider gewesen.
Allerdings weiß ich auch, dass es bemängelt wird, wenn die verantwortlichen Politiker sich dort nicht sehen lassen.
Was sich allerdings mit mehr Grün verbessern soll, erschließt sich mir nicht.
Schauen Sie sich die grüne Führungsriege an, da sehe ich keine Kombatibilität mit dem Begriff Kompetenz.

Am 03. August 2021 um 16:17 von Giselbert

" In einem Risikogebiet sollte man an einer Wohngebäude-Versicherung gegen Elementarschäden nicht sparen. "

Das ist ja richtig, aber die Beiträge sind so hoch, das die sich nicht mehr jeder leisten kann.
Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gibt es 4 Risikostufen, je näher am Bach, umso höher die Stufe.
Und Stufe 4 wird nicht mehr versichert, ich weiß aber aber jetzt die Meterzahl vom Bach nicht mehr.
Im TV haben sie aber letztens gezeigt, von der Mosel, die bekommen auch keine mehr.
Ist also nicht ganz so einfach, die ganz Sache.
Beim Auto ist der Zeitwert und Zustand, Kilometer, nicht alles lässt sich dann bei den Auto die man in TV sieht, nachweisen.
Das nutzt die Versicherung auf jeden Fall aus, das haben Sie aber mit dem Wert schon geschrieben.
Und ältere Autos haben oft auch keine Teilkasko mehr, weil sich das nicht lohnt für den Halter, nur wenn dann so etwas wie jetzt passiert.
Wenn aber 50 Jahre nichts war, dann machen die Menschen das eher nicht.

15.51 Adeo60 - Naturkatastrophen / Schäden

In diesem Fall geht es um die teilweise politisch verursachte "Menschliche Schäden, Tod und Verwundung" und die dreiwöchige Zahlungsverzögerung durch die Politik, wobei insbesondere die Geschwindigkeit der Auszahlung für dringende Schäden elementar ist.
Ein weiteres politisches Versagen hat es meiner Ansicht gegeben im Ahr-Tal wo vor circa 60 Jahre kaum grosse Bebauungen direkt an der Ahr vorhanden waren. Man wusste aus früheren Jahren von der Hochwasser- und Überschwemmungsgefahr. Trotzdem wurden die Baugenehmigungen gegeben.
Zur Versicherung ist jedem die Problematik des zunehmenden Unwillen seitens der Versicherungen bekannt.

16:19 von redfan96

«Wie hieß es in einem älteren Artikel, dass z. B. die Bahnstrecke bei Erftstadt in diesem Jahr nicht wieder operabel sein wird.»

Von Köln aus (unbetroffen) wird es frühesten im Frühjahr 2022 wieder Zugverbindungen in den Erftkreis, und nach Trier geben.
Gleise unterspült, weg geschwemmt, durch Geröll verschüttet.

@ Koeln 2020

"Handeln statt reden!" Am 03. August 2021 um 16:26 von Koeln 2020

*

Zwischendurch prüfen, was wo angekommen ist ist auch nicht verkehrt. Das geht nur, wenn man mit den Betroffenen redet.

Re : Giselbert !

Ja es sollten Notunterkünfte, Überbrückungsgeld, Lebensmittel, und endlich wieder überall Wasser und Strom sein.
Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, die andere sind die Versicherungen, und da die leider oft fehlende oder nicht gewährte Elementarversicherung. Die wurde schon bei den letzten Hochwassern eifrig diskutiert, aber wegen zu extremer Lobbyarbeit der Versicherungsbranche nicht eingeführt.
Dabei hat ein spezieller Experte ausgerechnet, dass wenn alle dazu verpflichtet werden, nicht so teuer ausfallen würde, wie von der Lobby immer behauptet. Es muss der politische Wille sein, dies für jeden ein zu führen, ob dies nun den Gesellschaften gefällt oder nicht.
Das ist in meinen Augen eine absolute Unverschämtheit und arrogante Frechheit von den Versicherungen, diese Elementarversicherung nicht ein zu führen. Für mich ist klar, die wollen dies nicht, weil sie rein Profit gierig sind, und Einbußen fürchten. Da fehlt jegliche Empathie und Menschlichkeit bei denen !

@ friedrich peter 16:48

"Ein weiteres politisches Versagen hat es meiner Ansicht gegeben im Ahr-Tal wo vor circa 60 Jahre kaum grosse Bebauungen direkt an der Ahr vorhanden waren. Man wusste aus früheren Jahren von der Hochwasser- und Überschwemmungsgefahr."

Hier gebe ich Ihnen absolut recht. Katatrophen passieren immer wieder. Darau sollten die Menschen lernen. Und meist tun sie das auch. Das große Kanto Erdbeben nähe Tokio 1923- seither baut man dort möglichst Erdbebensicher. Die Feuersbrunst von London 1666- oder die Tsunamikatastrophe von 2004 - seitdem wurden dort Frühwarnsysteme installiert. Wer jedoch aus Fehlern nicht lernt, bzw. Gefahren ignoriert, handelt verantwortungslos.

Kritisiert......

ist schnell, aber besser gemacht nie! Ich habe den Eindruck, daß manche Foristen, wie auch manche Geschädigte tatsächlich glauben, Laschet oder andere Politiker kommen mit einem Koffer voll Geld und verstreuen es, bevorzugt an die, die am lautesten schreien? Mehr als schnellsmögliche Zusagen sind einfach nicht möglich, den auch für Hilfsgelder gibt es Haushaltsausschüsse, Zuständigkeiten und Haushaltsgesetze und Vorschriften. Die Kritiker beweisen nur Stammtisch-Niveau und wären die Ersten, die bei Mißbrauch oder Ungerechtigkeiten laut schreien würden! Daß man genau das vermeiden will, ist nicht zu vermitteln.-

@ Traumfahrer

„Das ist in meinen Augen eine absolute Unverschämtheit und arrogante Frechheit von den Versicherungen, diese Elementarversicherung nicht ein zu führen. Für mich ist klar, die wollen dies nicht, weil sie rein Profit gierig sind, und Einbußen fürchten. Da fehlt jegliche Empathie und Menschlichkeit bei denen !“

Ja ja, immer diese freien Entscheidungen von freien Menschen, in einem freien Unternehmen, in einem freien Land.
Wenn sie doch so gerne einfach jeden verpflichtend in einer Versicherung aufnehmen möchten, warum gründen sie nicht einfach selber eine? Da können sie dann ganz frei entscheiden, wen sie aufnehmen und zu welchen Bedingungen. Das ist unfassbar einfach! Müsste man nur tun

@ Aufmerksamleser Re: Schlimm, schlimm…

Wenn Sie ihrem Nick alle Ehre mach würde, dann hätten Sie beim aufmerksamen Lesen der Berichte zur schnellen und unbürokratischen Coronahilfe, Bürgertests usw mitbekommen, welche Klientel daraus Vorteile zieht wenn NICHT vernünftig geprüft wird. Die Betroffenen sind es nicht, sondern Betrüger und Verbrecher. Eine vernünftige Prüfung ist wichtig, nur sollte die entsprechend schnell vonstatten gehen. Schon schlimm genug, wenn diese Betroffenen in ihrer Not und Verzweiflung auch noch ausgeplündert werden, da sollen wenigstens die Hilfen an die richtigen Adressen ankommen.

Geheuchelte Betroffenheit

Laschet liess kürzlich vom Stapel, dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“. Das zeigt ganz klar eine Denke, die in der Politik weit verbreitet ist. Nicht die Ursache der Katastrophe beseitigen, sondern die Betroffenen.... Nun also haben seine Wahlkampf-Berater ihm empfohlen, im Windschatten des Finanzministers zu segeln. Nur leider benötigen Menschen in Katastrophengebieten gar keinen Politbesuch. Die pfeifen sich was auf Egoshow der Politprominenz im Wahlkampf. Sie benötigen kurzfristig Finanzspritzen, langfristig Katastrophenschutz, Klimaschutz, Umweltschutz. Hangauf gesunde Wälder, die das Wasser speichern. War eventuell auch eine dumme Idee, die gesunden Mischwälder der Mittelgebirge abzuholzen, das Waldsterben schulterzuckend hinzunehmen. Man hielt Klimaschutz und Umweltschutz für „wirtschaftsferne“ Forderungen einiger Träumer. Jetzt sind zumindest die Betroffenen klüger, ihrem Besuch sollten sie das mitteilen.

@16:29 von Nettie

//Falls sie sich dabei nicht nur ein Bild von der Lage und den Aufräumarbeiten machen wollen, sondern im Gespräch mit den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Bürgern auch offen für Denkanstöße für ganz neue Ansätze bei der Gestaltung ihrer Politik sein sollten, macht das durchaus Sinn. Sonst nicht.//

Vielleicht ist es nicht so falsch, wenn der Ministerpräsident des Landes und der Finanzminister sich gemeinsam ein Bild von der Lage machen. Lässt sich doch so vielleicht besser besprechen, wofür das Land oder der Bund aufkommen soll/muss.

@ 17:46 von r0lt0

"Laschet liess kürzlich vom Stapel, dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“."

Bin kein Laschet-Fan, aber wo er recht hat, könnte eine sinnvolle Option sein, die Häuser an nicht gefährdeten Stellen aufzubauen.

"Nicht die Ursache der Katastrophe beseitigen, sondern die Betroffenen...."

Wenn Sie mit den Ursachen die Klimaerwärmung meinen, dann wird das (wenn das überhaupt noch möglich ist) lange dauern, da ist Umsiedeln sinnvoller.

@r0lt0

"Laschet liess kürzlich vom Stapel, dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“. Das zeigt ganz klar eine Denke, die in der Politik weit verbreitet ist. Nicht die Ursache der Katastrophe beseitigen, sondern die Betroffenen...." Am 03. August 2021 um 17:46 von r0lt0

*

Wollen sie nicht erstmal die Prognosen von Fachleuten abwarten, bevor Sie mit solchen Schuldzuweisungen beginnen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Gelände so weit (zum Teil?) zerstört ist, dass man da keine Häuser mehr bauen kann, bzw. die würden für die Betroffenen nicht mehr bezahlbar sein, weil ein besonderes Fundament nötig wäre. Und keine Versicherung der Welt wird in dem Gebiet noch irgendetwas versichern wollen.

Denn ganz sicher ist, das weder die Versicherungen noch die staatliche Hilfe die kompletten Verluste abdecken werden. (Das gibt es nie bei einem Schadensfall.)

@17:46 von r0lt0

//Laschet liess kürzlich vom Stapel, dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“. Das zeigt ganz klar eine Denke, die in der Politik weit verbreitet ist. Nicht die Ursache der Katastrophe beseitigen, sondern die Betroffenen...//

Diese "Denke" ist weit über die Politik hinaus verbreitet.
Gewiss kann man nicht von heute auf morgen ganze Landkreise umsiedeln, aber die Menschen, die sich einen Umzug leisten können, sollten den tatsächlich auch in Erwägung ziehen. Ich halte es jedenfalls für sehr vernagelt, wenn z.B. der Leiter eines Behindertenheims, in dem sechs Menschen ihr Leben bei der Katastrophe verloren, unter keinen Umständen woanders hin will.

@ Anna-Elisabeth 18:01

"Vielleicht ist es nicht so falsch, wenn der Ministerpräsident des Landes und der Finanzminister sich gemeinsam ein Bild von der Lage machen. Lässt sich doch so vielleicht besser besprechen, wofür das Land oder der Bund aufkommen soll/muss."

Absolute Zustimmung meinerseits. Und - wenn auch verspätet - noch alles Gute zum Wiegenfeste. Bin leider nicht täglich hier und habe es erst heute registriert.

@r0lt0 Re: Geheuchelte Betroffenheit

Laschet liess kürzlich vom Stapel, dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“. Das zeigt ganz klar eine Denke, die in der Politik weit verbreitet ist.
Und was ist Ihrer Meinung nach die Lösung? Ich finde die Idee naheliegend. Ich würde auch versuchen meine Hütte wo anders wieder auf zu bauen, wo ich keine Angst haben müßte, dass sie beim nächsten Regen wieder davongeschwemmt wird. WIR werden uns den klimatischen Veränderungen anpassen müssen und wer das nicht tut und einsieht und darauf wartet, dass sich das Klima nach den Wünschen der Regierung aufhalten/umkehren lässt/wird und wieder in einem Hochwassergebiet baut (es war ja nicht das erste Mal) , muß sich nicht wundern wenn er beim nächsten Starkregen wieder den "Bach" hinunter gespült wird.

Am 03. August 2021 um 14:58 von friedrich peter...

Und sogar jetzt ist man unfähig schnelle finanzielle Hilfe zu gewährleisten. Man kann nur noch sprachlos sein.
__
Was hatten Sie sich denn so vorgestellt ? Vllt dass per Fingerschnippen die Strassen geräumt, die Brücken wiederhergestellt, alle Wasser-, Strom-, Kanalsysteme wieder funktionieren, die Häuser und Betriebe wieder aufgebaut, die Infrastruktur samt Regionalverkehr wieder störungsfrei läuft und alle glücklich in ihren neuen Häusern wohnen ? Man hat schon einiges gemacht und auf den Weg gebracht. In einem solchen Chaos muss man zunächst die nun Obdachlosen unterbringen und sie versorgen. Selbst wenn man ihnen € 10.000 als SOFORTHILFE in die Hand gedrückt hätte, was sollen sie denn just im Moment damit anfangen ? Aber Hauptsache, man hat mal wieder gegen die Politik gewettert.
Was bitte wäre denn so Ihr Vorschlag zur SOFORThilfe ? Waren Sie vor Ort ? Haben Sie gespendet ? Oder reicht Kritik aus ?

@17:02 von Tada @ Koeln 2020

//Zwischendurch prüfen, was wo angekommen ist ist auch nicht verkehrt. Das geht nur, wenn man mit den Betroffenen redet.//

Ein Gesichtspunkt den ich noch gar nicht bedacht hatte. Ich könnte mir außerdem vorstellen, dass die beiden, die sich jetzt eigentlich im Wahlkampf kräftig gegenseitig ans Bein p...... müssten, deutlich machen wollen, dass man in dieser Situation auf jeden Fall zusammenarbeiten will. Gut so. Wenn's dann auch klappt, noch besser.

Baerbock, Scholz, Laschet und

Baerbock, Scholz, Laschet und viele Landespolitiker sind natürlich vor Ort, da gehören sie auch hin. Sollen sie wegbleiben, weil Wahlen anstehen?
Ich kann's kaum noch hören, diese ständige "Anklage Wahlkampf".
Messt die Politikern an ihren Taten und der Frage, wie kongruent ihre Taten dazu sind. Aber lamentiert nicht über "Wahlkampf".

@18:15 von Opa Klaus @ Anna-Elisabeth 18:01

//Absolute Zustimmung meinerseits. Und - wenn auch verspätet - noch alles Gute zum Wiegenfeste//

Herzlichen Dank.

Just in diesem Moment hat eine kleine Wolke die Sonne wieder freigegeben.

Am 03. August 2021 um 15:28 von wenigfahrer

Ich hab das ja

schon mal geschrieben, das wird lange dauern bis alles wieder aufgebaut ist, sagt die Erfahrung von 3 Hochwassern die ich mitgemacht habe.
__
Danke, dass Sie das mal aus eigener Erfahrung schildern. So hatte ich mir das in etwa auch gedacht. Einige Foristen scheinen ja der Meinung zu sein, es bräuchte nur ein beherztes Simsalabim und alles wäre, wie zuvor. Wenn das nicht funktioniert, ist die Schuld natürlich einzig bei der Politik zu suchen.
Warum haben die auch für solch eine Überflutung gesorgt ? Jetzt will es wieder niemand gewesen sein ;)

Laschet und Scholz besuchen Flutgebiete in NRW...

Dabei hat Ministerpräsident Laschet noch vor etwas mehr als einer Woche bei einem anderen Auftritt vor Hochwasseropfer schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen. Da war die Rede davon, daß "Antragsformulare simpel und einfach sein sollten".
Aber offenbar ist das nicht simpel. Von den Betroffenen bekam er gestern Gegenwind.

Ich halte

ein Umsiedelung Programm für richtig. Beim Braunkohle Abbau macht man es doch ebenso. Finanziert werden müsste es vom Bund damit den Betroffenen nicht noch Kosten aufgebürdet werden.Vieleicht reden Scholz und Laschet ja schon darüber.

@Anna-Elisabeth, 18:01 Uhr

Ich schließe mich gerne den guten Wünschen zu Ihrem Geburtstag an. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, son schätze ich Ihre sachliche Argumentation und Ihren jederzeit fairen Umgangston.

17:13 von Opa Klaus

@friedrich peter

«Ein weiteres politisches Versagen hat es meiner Ansicht gegeben im Ahr-Tal wo vor circa 60 Jahre kaum grosse Bebauungen direkt an der Ahr vorhanden waren.»

Die quasi weg gespülte Ortschaft "Schuld" an der Ahr steht seit so was wie von vor 1.000 Jahren am gleichen Ort in der Flussschleife.

«Katatrophen passieren immer wieder. Darau sollten die Menschen lernen. Und meist tun sie das auch. Das große Kanto Erdbeben nähe Tokio 1923- seither baut man dort möglichst Erdbebensicher.»

Die größte Zahl an Toten beim Kantō-Beben forderten Brände der Holzhäuser nach dem Beben. Ca. 30.000 Menschen verbrannten auf einer abseits ohne Bebauung gelegenen Fläche. Ein kluger Mann hatte sie auf dem Militärgelände Zuflucht suchen lassen. Dann kam der Feuersturm, da das Beben auch Wasserleitungen für Feuerwehr zerstört hatte. Dieser Mann hatte alles Erdenkliche richtig gemacht. Nach dem Desaster beging er Harakiri.

Jeder 01.09. als Beben-Jahrestag ist "Desater Prevention Day".

@18:17 von Klabautermann 08

//WIR werden uns den klimatischen Veränderungen anpassen müssen und wer das nicht tut und einsieht und darauf wartet, dass sich das Klima nach den Wünschen der Regierung aufhalten/umkehren lässt/wird und wieder in einem Hochwassergebiet baut (es war ja nicht das erste Mal) , muß sich nicht wundern wenn er beim nächsten Starkregen wieder den "Bach" hinunter gespült wird.//

Richtig. Ist wie mit der Gesundheit: Vorbeugen ist besser als heilen. Das betrifft eigentlich alle Lebensbereiche.

"Laschet liess kürzlich vom

"Laschet liess kürzlich vom Stapel, dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“.

Die TS-Redaktion ließ mich auf Ihren dümmlichen Kommentar nicht antworten. Daher der zweite Versuch

Ja ziemlich verrückt... einige Bewohner von Atlantis schöpfen noch immer Wasser aus ihren Dachböden und geben nicht auf

@18:29 von Adeo60 @Anna-Elisabeth, 18:01 Uhr

//Ich schließe mich gerne den guten Wünschen zu Ihrem Geburtstag an. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, son schätze ich Ihre sachliche Argumentation und Ihren jederzeit fairen Umgangston.//

Das ist sehr nett. Vielen Dank. Mit dem "jederzeit fairen Umgangston" klappt's bei mir - im Gegensatz zu Ihrem Umgangston - dann doch nicht immer ganz. Aber ich bemühe mich.

@ Anna-Elisabeth

"Herzlichen Dank.

Just in diesem Moment hat eine kleine Wolke die Sonne wieder freigegeben."

Nicht dafür. Allerdings wird mir jetzt etwas klar. Wenn eine Löwin und ein Widder diskutieren, muss es ja auch mal fetzen. So frau denn an Sternzeichen glaubt :-)

15:12 @ Moses ben Levi

"Diese Petitionen waren ja auch völlig unsinnig."

Wie viele Petitionen kennen Sie?
Woher wissen Sie das so genau?

Ich habe mindestens 3 Petitionen unterzeichnet, diese waren gewiss nicht sinnlos.

Petitionen sind eine Form von Wahrnehmung und Mitwirkung an der Demokratie.

Zahlungen der Versicherungen

Für nicht wenige dürfte es auch schwierig sein, den eigenen Versichertenstatus nachzuweisen. Viele mussten ums nackte Überleben kämpfen. Haus und Hof davongespült - einschließlich sämtlicher relevanter Dokumente. Da ist man sicher auf sehr viel Kulanz seitens der Versicherer angewiesen.

@Anna-Elisabeth, 18:37

Sie haben immer klare Standpunkte - und diese vertreten Sie engagiert und kompetent. So sollte es auch sein. Diese Art von Usern schätze ich. Bleiben Sie wie Sie sind!

@schiebaer45, 18:28

Völlig richtig, was Sie schreiben. Sofern der Schutz von Immobilien durch Hochwasserschutzmaßnahmen nicht möglich ist, muss +über eine Umsiedlung nachgedacht werden. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Die Gefahr von Naturkatastrophen wird in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen. Mit einer "Ora et labora"-Strategie lassen sich die damit verbundenen Risiken nicht lösen.

@ schabernack. 18:31

"Die quasi weg gespülte Ortschaft "Schuld" an der Ahr steht seit so was wie von vor 1.000 Jahren am gleichen Ort in der Flussschleife."

Das ist mir wohl bekannt. Alte Häuser, seit Generationen dort friedlich schlummernd und bestimmt auch schön anzusehen. Ich bezog mich auf den Post von @friedrich peter um 16:48. Daraus ging hervor, dass vor 60 Jahren dort kaum Bebauung zu sehen war (außer der historischen Bebauung), jedoch in den letzten Jahrzehnten offensichtlich Baugenehmigungen erteilt wurden, ohne Gefahrabschätzung. Dies halte ich zumindest für sehr fragwürdig.

Ich finde es zynisch

Wenn man jetzt so argumentiert nach dem Motto „selber schuld, wenn man im Überflutungsgebiet baut“.

Was ist denn mit der Verantwortung der Kommunen und Landkreisverwaltungen, die dieses Bauland ausgewiesen, erschlossen und verkauft haben? Was ist mit der Verantwortung der ganzen Stadtplaner, Bauämter und Verkehrsplaner ?

Sind denn die Hausbesitzer beim Erwerb ihres Hauses auch gebührend gewarnt worden, zB „ihr Haus liegt in einem Gebiet in dem es historisch immer wieder zu verheerenden Starkregenereignissen gekommen ist, deshalb machen wir Sie auf das Risiko dort zu wohnen aufmerksam“? Nein? Warum nicht?

1804 sei lange her ? Die Behörden in Neapel erlauben schließlich auch nicht direkt auf dem Vesuv zu bauen, obwohl der Ausbruch von 79 n.Chr. noch länger her ist!

Aus meiner bescheidenen Sicht hat der Staat bei der Daseinsvorsorge schlichtweg versagt.

Die Flutschäden aus den letzten Wochen …

sind die größte Naturkatastrophe in Deutschland nach WK2.
Obwohl man den gar nicht Naturkatastrophe nennen kann.

Jedenfalls war Deutschland immer ein Land, das man eher als Abwesenheitsland größerer Naturkatastrophen bezeichnen konnte.
Ganz ohne war es nie, auch wenn man gar nicht all zu weit zurück schaut in der Geschichte.

Sturmflut in Hamburg, Fluten an Oder und Elbe, Sturm "Kyrill", wegen Schneelast umgeknickte Strommasten im Münsterland. Aber immer waren größere Abstände zwischen den Ereignissen. Die Schäden (sehr) lokal begrenzt, und in keinem Fall über so weite Regionen im Land verbreitet wie die Fluten aus den letzten Wochen.

Katastrophenabwesenheitsland ist auch Abwesenheitsland von Warninfrastruktur. Es gibt keine eingespielten + erprobten Mechanismen von Hilfe. Jedes Mal danach muss man wieder neu überlegen, was man wie machen, oder finanziell ersetzen soll.

Eigentlich kann man sich mehr Katastrophenland gar nicht wünschen.
Aber besser vorbereitet sein muss man schon.

18:49 von Adeo60 @Anna-Elisabeth, 18:37

Sie haben immer klare Standpunkte - und diese vertreten Sie engagiert und kompetent. So sollte es auch sein. Diese Art von Usern schätze ich. Bleiben Sie wie Sie sind!
#
Dem möchte ich mich anschließen.

19:02 @ schabernack

Es gibt eine Risikoanalyse zu Hochwasserkatastrophen von 2011. Es ist das gleiche Dokument wie diese für die Epidemie/Pandemie -aus den Erfahrungen vorhergehender, wenn auch nich ganz so gravierender Hochwasser. Ich erinnere mich gut an 2002, und wie oft z.B. die Zwickauer Mulde Kleinstädte überschwemmt hat.

19:02 von schabernack

Sturmflut in Hamburg, Fluten an Oder und Elbe, Sturm "Kyrill", wegen Schneelast umgeknickte Strommasten im Münsterland. Aber immer waren größere Abstände zwischen den Ereignissen. Die Schäden (sehr) lokal begrenzt, und in keinem Fall über so weite Regionen im Land verbreitet wie die Fluten aus den letzten Wochen.
#
Ich füge noch hinzu,die Schnee Katastrophe 1978 , 79 , davon war ganz Norddeutschland und große Teile der DDR betroffen.

18:57 von Opa Klaus

«Daraus ging hervor, dass vor 60 Jahren dort [Schuld an der Ahr] kaum Bebauung zu sehen war (außer der historischen Bebauung), jedoch in den letzten Jahrzehnten offensichtlich Baugenehmigungen erteilt wurden, ohne Gefahrabschätzung. Dies halte ich zumindest für sehr fragwürdig.»

Besiedlung in engen Flusstälern hat immer Gefahren. Sie als Bayer kennen das auch mit Flüssen in Tälern. Die Isar als realer Wildwasserfluss ist der einzige Fluss in ganz Deutschland, der an den weitesten Strecken vom Flusslauf sehr naturbelassen ist. In München fließt die Isar schön durch den Englischen Garten mit der bekannten Stelle "Eisbach" für die Mädels und Jungs Surfer.

Da Paddeln mein Hobby ist, kenne ich so einige Flüsse im Land.
Die großen sind dazu unattraktiv.
Ahr, Mosel, Erft, Agger, Sieg sind es sehr.
Sie sind auch attraktiv zum Am-Fluss-Wohnen.
Ist der Rhein auch.

Was hätte man vor 50 / 60 J. gegen Bauwunsch am Fluss sagen sollen?
Nun muss man gut überlegen, wo man was wieder aufbaut.

Eventuell hat das ja Einfluss auf zukünftige Entscheidungen, zB wenn es um den Bau von Regenrückhaltebecken geht etc.

Jetzt in mehr „Klimaschutz“ zu investieren, kann ja aus anderen Gründen nicht falsch sein, hat aber herzlich wenig mit den Veheerungen in der Eifel und dem Bergischen Land zu tun, zumal Investitionen in die Reduzierung der CO2 Emissionen sich erst Generationen später auswirken werden.

Ein effektiverer Schutz gegen solche Katastrophen ist aber jetzt schon erforderlich. Auch der beste Klimaschutz wird solche Ereignisse auch nicht verhindern können.

Man sollte auch nicht vergessen, dass zB der Meeresspiegel nicht erst seit 1870 ansteigt, sondern seit dem Holozän. Deshalb wurde u.a. das Schwarze Meer aus dem Mittelmeer vor ca. 8000 Jahren geflutet, was eventuell sogar die Sintflut-Erzählung der Bibel inspirierte.

@ berelsbub

... dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“.

An einer Stelle, wo ein Haus vom Hochwasser weggerissen wurde, sollte kein Haus mehr stehen. Oder wie stellen Sie sich das Gefühl vor, dort zu wohnen?

@ schabernack. 19:22

"Da Paddeln mein Hobby ist, kenne ich so einige Flüsse im Land.
Die großen sind dazu unattraktiv.
Ahr, Mosel, Erft, Agger, Sieg sind es sehr.
Sie sind auch attraktiv zum Am-Fluss-Wohnen.
Ist der Rhein auch."

Gehört zwar nicht zum Thema, aber dann kommen Sie doch mal hierher nach Oberfranken. Paddeln auf der Wiesent, fränkische Schweiz. Aber besser nicht am Wochenende :-)

@19:17 von schiebaer45 19:02 von schabernack

//Ich füge noch hinzu,die Schnee Katastrophe 1978 , 79 , davon war ganz Norddeutschland und große Teile der DDR betroffen.//

An die musste ich auch gerade denken. Ich war (damals noch Krankenschwester) nicht nur die Einzige, die auf unserer Station zu spät zur Arbeit kam, ich war überhaupt die Einzige, die in den ersten 4 Stunden dort ankam, weil zu Fuß. Aber auch das war schon ein Riesenproblem. Die S-Bahn fuhr überhaupt nicht mehr und ansonsten herrschte Chaos.

Wenn ich mir jetzt diese Schneemassen auf Hängen vorstelle und das anschließende Tauwetter, gäbe das in den entsprechenden Regionen wohl wieder Hochwasser.

17:02, Tada

Ich stimme Ihnen in dem Punkt zu. Natürlich ist es wichtig, auch mit den Menschen zu reden. Dann müssen aber konkrete Direkthilfen in verschiedenen Bereichen umgehend folgen. Sicher könnten Beauftragte der Landesregierung vor Ort einiges bewirken bzw. koordinieren.

Am 03. August 2021 um 14:47 von LGT

Ganz nebenbei müssen sie auch noch aushalten, dass eine DTM am Nürburgring wichtiger ist als der Unterstützungseinsatz. Damit wird wertvolle Zeit und Kraft für einen Umzug des gesamten Einsatzlagers und der benötigten Logistik aufgebraucht.
__
Leider habe ich nicht ermitteln können, ob das Einsatzlager wegen des Rennens abgebaut wird, oder ob der Abbau/Umzug zu diesem Zeitpunkt ohnehin geplant war. Wenn nur wg. des/der Rennen das Einsatzlager abgebaut würde, wäre das in der Tat ein no go und das könnte ich auch wirklich nicht nachvollziehen. Aber, wie gesagt, das konnte ich nicht ermitteln.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bis dahin die Einsatzkräfte mit ihrer Arbeit (die, die sie jetzt machen können und sollen ) bereits fertig sind aber da werden wohl eine Vielzahl Logistiker vor Ort sein, die das managen.

@Anna-Elisabeth

"//Zwischendurch prüfen, was wo angekommen ist ist auch nicht verkehrt. Das geht nur, wenn man mit den Betroffenen redet.//
Ein Gesichtspunkt den ich noch gar nicht bedacht hatte." Am 03. August 2021 um 18:20 von Anna-Elisabeth

*

Ich habe aktuell schon einige Jahre Elternarbeit an der Schule hinter mir. Das ist jetzt nicht die große Politik, aber ich kann sagen, 80-90% davon sind Zuhören.

Am 03. August 2021 um 16:29 von Nettie

Falls sie sich dabei nicht nur ein Bild von der Lage und den Aufräumarbeiten machen wollen, sondern im Gespräch mit den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Bürgern auch offen für Denkanstöße für ganz neue Ansätze bei der Gestaltung ihrer Politik sein sollten, macht das durchaus Sinn. Sonst nicht.
___
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass den Betroffenen vor Ort, die teilweise in Notunterkünften untergebracht sind und die im Moment nur von einem Tag zum nächsten denken und leben(können), nichts wichtiger ist, als mit Politikern über Denkanstösse für die Gestaltung neuer Politikansätze zu diskutieren. Vllt könnte am WE schon ein diesbezügliches Symposium abgehalten werden.

Kopfschüttel....

@Lusil15:19 Uhr..

"Es bleibt nur zu hoffen, dass die Schwarzseher (Schwarzwähler) stark abnehmen und mehr grün in unser Land kommt"

Nicht jeder kann sich Grün und Links leisten..

Berufspendler und Denkmalbewohner wie ich werden durch immer mehr steigende CO2-Preise geplagt, während es sich andere einbilden, dass das alles gar nicht so schlimm wäre..

19:28 von Opa Klaus

«Gehört zwar nicht zum Thema, aber dann kommen Sie doch mal hierher nach Oberfranken. Paddeln auf der Wiesent, fränkische Schweiz. Aber besser nicht am Wochenende :-)»

"Meine Flüsse" Ahr und Erft in der Nähe von Köln in der Eifel mit möglichem Tagesausflug hat es nun erst mal "verrissen". Ganz traurig waren die Kinder.

Zum Glück ist unser kleines El Dorado Sieg-Mündung in den Rhein südlich von Bonn unbeschädigt. Auch im Süden von Deutschland gibt es schöne Flüsse zum Paddeln. Sehr mögen wir den Neckar mit Uferwiesen und Trauerweiden.

Das da alles im Süden ist von Köln Reise weit weg. Die Wiesent kenne ich nicht, und mit : "… nicht am Wochenende …" wird es noch mehr kompliziert. Für 1x Wochenende mit Boot ist der Edersee bei Kassel max. tauglich weit weg von Köln.

Schön von Fluss + Gegend war der Spreewald.
Aber nix für mit Kanu mit Boote-Stakern.
"Kommen wieder die Trottel in Tracht und singen" … haben die Kinder gesagt.

Das Fürchterlich an der Ahr will ich gar nicht sehen …

@Anna-Elisabeth..

Alles Gute auch von mir..

Am 03. August 2021 um 16:23 von Adeo60

"In einem Risikogebiet sollte man an einer Wohngebäude-Versicherung gegen Elementarschäden nicht sparen".
__
Es gibt Standorte, da KANN man sein Haus nicht mehr gegen Hochwasser versichern.
Auch nicht, wenn man hohe Prämien zahlt. Da muss man entweder mit dem Risiko leben oder eben umziehen. Das meine ich überhaupt nicht zynisch, sondern es ist leider so. Richtig ist natürlich auch, dass der Staat in einem solchen Fall keinen Schadenersatz leisten kann. Er kann (zinsfreie) Kredite, möglicherweise Bürgschaften übernehmen aber er kann Betroffenen kein neues Haus kaufen.

@18:36 von berelsbub

In der Tat finde ich Ihren Antwortkommentar nicht nur dümmlich, sondern mit dem Atlantis-Ausrutscher auch wenig mitfühlend.

@ Moses

... dass man „darüber nachdenken müsse, die Häuser eventuell woanders wieder aufzubauen“.

„An einer Stelle, wo ein Haus vom Hochwasser weggerissen wurde, sollte kein Haus mehr stehen. Oder wie stellen Sie sich das Gefühl vor, dort zu wohnen?“

Keine Ahnung, was sie von mir wollen? Ich habe die oberen Zeilen nicht geschrieben. Im besten Fall haben sie eine Augenschwäche und sind in den Zeilen verrutscht

@ 19:51 von 91541matthias

Die meisten in diesem Land können sich immer weniger leisten, NICHT Grün oder Linke und deren Programmen zuzustimmen, denn nichts wird teurer als das Ignorieren der horrenden Kosten der Klimazerstörung.

Am 03. August 2021 um 17:11 von Traumfahrer

Dabei hat ein spezieller Experte ausgerechnet, dass wenn alle dazu verpflichtet werden, nicht so teuer ausfallen würde, wie von der Lobby immer behauptet. Es muss der politische Wille sein, dies für jeden ein zu führen, ob dies nun den Gesellschaften gefällt oder nicht.
__
Ich verstehe nicht, was Sie möchten. Es gibt Elementarversicherungen aber wenn sie Ihr Haus in einem absoluten Hochwassergebiet haben, dann KÖNNEN sie sich dagegen nicht versichern. Eigentlich logisch. Sie können mit 98 Jahren auch keine Lebensversicherung mehr abschliessen. Was meinen Sie mit "wenn alle dazu verpflichtet würden" ? Alle Anrainer an Flüssen ? Alle Hauseigentümer ? Alle Bürger ?
Wer sind ALLE ?

@schabernack

Einfach mal die Ruhr versuchen, man glaubt nicht wie schön grün das ist.

Am 03. August 2021 um 17:32 von karlheinzfaltermeier

Kritisiert......

ist schnell, aber besser gemacht nie! Ich habe den Eindruck, daß manche Foristen, wie auch manche Geschädigte tatsächlich glauben, Laschet oder andere Politiker kommen mit einem Koffer voll Geld und verstreuen es, bevorzugt an die, die am lautesten schreien? Mehr als schnellsmögliche Zusagen sind einfach nicht möglich, den auch für Hilfsgelder gibt es Haushaltsausschüsse, Zuständigkeiten und Haushaltsgesetze und Vorschriften. Die Kritiker beweisen nur Stammtisch-Niveau und wären die Ersten, die bei Mißbrauch oder Ungerechtigkeiten laut schreien würden! Daß man genau das vermeiden will, ist nicht zu vermitteln.-
___
Ein wirklich vernünftiger Beitrag, dem ich voll und ganz zustimme !

Am 03. August 2021 um 18:14 von Anna-Elisabeth

. Ich halte es jedenfalls für sehr vernagelt, wenn z.B. der Leiter eines Behindertenheims, in dem sechs Menschen ihr Leben bei der Katastrophe verloren, unter keinen Umständen woanders hin will.
__
Da gebe ich Ihnen recht. Dieser Leiter ist aber vermutlich nur Angestellter eines Trägers oder einer staatlich/kommunalen Institution. Der wird persönlich weder ins Risiko gehen, noch für irgendetwas haften. Allerdings sollte nun keine Betriebserlaubnis in einer solchen Gefahrenlage mehr erteilt werden. Und für alte oder behinderte Menschen schon erst recht nicht.

@Anna-Elisabeth, 18.48h

Die Unterlagen dürften bei den Versicherungsunternehmen gut dokumentiert sein.
Sonst könnte ja jeder hoffen, das sein Kreditvertrag vernichtet wird.

19:33 von Anna-Elisabeth @19:17 von schiebaer45 19:02 von schab

An die musste ich auch gerade denken. Ich war (damals noch Krankenschwester) nicht nur die Einzige, die auf unserer Station zu spät zur Arbeit kam, ich war überhaupt die Einzige, die in den ersten 4 Stunden dort ankam, weil zu Fuß. Aber auch das war schon ein Riesenproblem. Die S-Bahn fuhr überhaupt nicht mehr und ansonsten herrschte Chaos.

#
Ich bin gar nicht erst auf meiner Arbeitsstelle angekommen.Der Werkbus ist auf halber strecke nicht mehr weiter gekommen und alle Fahrgäste durften zurück nach Hause durch den hohen Schnee stapfen.

@19:51 von 91541matthias @Lusil15:19 Uhr..

//"Es bleibt nur zu hoffen, dass die Schwarzseher (Schwarzwähler) stark abnehmen und mehr grün in unser Land kommt"

Nicht jeder kann sich Grün und Links leisten..//

Hinzu kommt, dass in den Landesparlamenten in denen die Grünen mitregieren aus grüner Politik schnell graue Politik wird. (Versiegelung von Naturschutzgebieten).

//Berufspendler und Denkmalbewohner wie ich werden durch immer mehr steigende CO2-Preise geplagt, während es sich andere einbilden, dass das alles gar nicht so schlimm wäre.//

Da sollten Sie noch einmal ganz genau hingucken: Mit der CDU könnte das für Sie noch teurer werden.
Bliebe die FDP, aber die kann sich eine große Mehrzahl der Bürger erst recht nicht leisten.

@19:55 von 91541matthias

//Alles Gute auch von mir.//

Vielen Dank auch an Sie.

@SinnundVerstand 20:00

Ihre Meinung interessiert mich Null Komma Null

19:59 von weingasi1

«Es gibt Standorte, da KANN man sein Haus nicht mehr gegen Hochwasser versichern. Auch nicht, wenn man hohe Prämien zahlt.»

Das ist so, aber der Staat könnte auch eine Elementarschadensversicherung obligatorisch machen. So dass Versicherer sich nicht mehr weigern könnten, auch diese potentiellen Schadensereiginsse zu versichern. In Baden-Württemberg soll es bis vor ± 20 J. so gewesen sein. Las ich hier … und warum es nicht mehr so ist … das weiß ich nicht.

Versicherer müssten ihre Risiken grundlegend neu kalkulieren. Höhere Prämien für alle wären unvermeidbar. Evtl. dann zu hoch und unbezahlbar für so manche, die bereits jetzt eine Elementarschadensversicherug haben.

Könnte der Staat dann prizipiell wieder über Steuern begünstigen, und so seinen Teil an den Kosten im volkswirtschaftlichen Sinn übernehmen. Je mehr Schäden versichert sind, desto weniger zahlt der Staat im Schadensfall "außerplanmäßig".

So fuktioniert das Prinzip Erdbebenversicherung in Japan.
Versicherer müssen.

20:08 von SinnUndVerstand

denn nichts wird teurer als das Ignorieren der horrenden Kosten der Klimazerstörung.
----
klar nur was können Sie und ich bewegen ?
was natürlich keineswegs heißen soll,
die 'Hände in den Schoß legen und nichts tun

Am 03. August 2021 um 18:48 von Anna-Elisabeth

Für nicht wenige dürfte es auch schwierig sein, den eigenen Versichertenstatus nachzuweisen. Viele mussten ums nackte Überleben kämpfen. Haus und Hof davongespült - einschließlich sämtlicher relevanter Dokumente. Da ist man sicher auf sehr viel Kulanz seitens der Versicherer angewiesen.
__
Die Betroffenen werden hoffentlich wissen, bei welcher Versicherung sie versichert waren. Bei den Versicherungen liegen die Policen vor und der Status, dass man dort versichert war und die Prämien gezahlt wurden, lässt sich durch Kontoauszüge der Banken nachweisen. Da sehe ich jetzt nicht das grosse Problem.

@20:16 von DerVaihinger @Anna-Elisabeth, 18.48h

//Die Unterlagen dürften bei den Versicherungsunternehmen gut dokumentiert sein.
Sonst könnte ja jeder hoffen, das sein Kreditvertrag vernichtet wird.//

Gewiss, aber zuerst muss ja nachweisen können, dass ich auch die/der bin, die/der ich behaupte zu sein. Wie gesagt: Alle Dokumente weg, bedeutet, auch Ausweise weg. Ich weiß nicht, wie schnell das unter den gegebenen Umständen mit der Wiederbeschaffung von Pässen, Führerschein etc. geht.

@schabernack

Auch an Sie noch ein Danke für den letzten Kommentar in der vergangenen Nacht.
Über die "Tastatur-Torte" von Kaneel muss ich immer noch schmunzeln.

20:10 von german-canadian / @schabernack

«Einfach mal die Ruhr versuchen, man glaubt nicht wie schön grün das ist.»

Die Ruhr kennen wir auch.
Ist ebenfalls nicht so weit weg von Köln.
Das Ruhrgebiet ist eh ganz anders als Dreckiger Pott …

Und dann gibt es noch die Rur in NRW.
Wir NRW-ler verwirren mit Flussnamen.
Mit der Rurtalsperre in attraktiv und schön.

@schabernack

"In Baden-Württemberg soll es bis vor ± 20 J. so gewesen sein. Las ich hier … und warum es nicht mehr so ist … das weiß ich nicht." Am 03. August 2021 um 20:27 von schabernack

*

Soweit ich mich an den Beitrag des Users erinnern kann soll das wegen EU-recht geändert worden sein.

@weingasi1, 19:59

Volle Zustimmung. Danke für Ihre differenzierte Betrachtung, die ich leider so nicht kommuniziert hatte.

Am 03. August 2021 um 19:01 von Möbius

Aus meiner bescheidenen Sicht hat der Staat bei der Daseinsvorsorge schlichtweg versagt.
__
Normalerweise bezahlt man ein Haus nicht mit Bargeld, sondern man lässt es finanzieren. Dafür ist die Vorlage einer Elementarversicherung unabdingbar. Wenn das Haus nicht zu versichern ist, wird es auch nicht finanziert. Insofern sollten zumindest die neueren Häuser, die noch in der Finanzierung sind, versichert sein. Ob man bei den älteren Häusern, die zum Teil vererbt wurden, den jeweiligen Kommunen eine Mitschuld geben kann, glaube ich eher nicht.
Insofern kann ich Ihrem Vorhalt, die Leute seien beim Erwerb nicht aufgeklärt gewesen, nicht so ganz folgen.

um 20:28 von Sisyphos3 20:08 von SinnUndVerstand

[,,denn nichts wird teurer als das Ignorieren der horrenden Kosten der Klimazerstörung.]
----

,,klar nur was können Sie und ich bewegen ?
was natürlich keineswegs heißen soll,
die 'Hände in den Schoß legen und nichts tun"

Ignoranz hinterlässt fast immer Blöcke lähmender Bürokratie. Es wäre aber schon ein Fortschritt wenn die, die den Klimawandel für ein ,Thema' halten und nicht für den feuerspeiend trocken hustenden T - Rex, der bereits in der Diele ist, nicht unsicher lästernd im Weg herumstehen, wenn kluge und beherzte Menschen anpacken, selbst wenn es schon zu spät scheint im Moment.

Zweiter Versuch @berelsbub

Zitat: Die TS-Redaktion ließ mich auf Ihren dümmlichen Kommentar nicht antworten. Daher der zweite Versuch.

Und nun hat es ja doch geklappt. Gratuliere.

@ 20:47 r0lt0

Danke

03. August 2021 um 20:22 von berelsbub

>> @SinnundVerstand 20:00
Ihre Meinung interessiert mich Null Komma Null <<
.
.
Schließe mich Ihrem Kommentar an.

Gruß
K. E.

Wahlkampftaktik der durchsichtigen Art,

und den Initiator dafür kann man mit Armin Laschet, CDU, MP in NRW, ausmachen mit seiner Aussage, er wolle noch in dieser Regierung, spätestens jedoch unter seiner Kanzlerschaft mit Nachdruck dafür sorgen, daß Dampf gemacht wird in Sachen Hilfe für die Flutopfer. Und von allen Seiten kommen die heißen Dampfwolken der starken Worte ...... nur Worte ..... nur Worte, die alles und nichts aussagen. Selbst der Plagiatjäger mußte die für Armin Laschets Buch ausgestellte weiße Weste mit einem deutlichen Grauschleier versehen (aber Hauptsache erstmal Weiße Weste). - Ob Fluthochwasserkatastrophe oder Covid-19 mit STIKO: alles wird von der CDU zu Wahlkampfbausteinen mit phantasievollem Szenario. - Armin Laschet nannte sich einen Macher; aber wann, was und wo? -

20:22 von berelsbub

@SinnundVerstand

«Ihre Meinung interessiert mich Null Komma Null.»

Interessieren einen mögliche Erwiderungen anderer Null Komma Null.

Kann man das mit überhaupt Beiträge hier schreiben wohl besser gleich ganz bleiben lassen. Und seine Zeit mehr sinnvoll damit verbringen, im Wald was zu flüstern.

@ 20:22 von berelsbub

Danke. Angekommen. Entlarvend.
Was macht Sie so wütend?

20:28 von Sisyphos3 20:08 von SinnUndVerstand

denn nichts wird teurer als das Ignorieren der horrenden Kosten der Klimazerstörung.
----
klar nur was können Sie und ich bewegen ?
was natürlich keineswegs heißen soll,
die 'Hände in den Schoß legen und nichts tun
#
Mein Vorschlag wäre,ein Jeder sollte einmal sein Konsum verhalten überprüfen nach dem Motto weniger ist mehr. Viele Dinge braucht man gar nicht das wäre schon einmal ein einsparen in der Herstellung an CO 2 und Material.

@ 21:07

Bin tiefenentspannt. Wie immer. Nur nicht an allem Quatsch interessiert

@20:28 von Sisyphos3

Jetzt antworte ich mal lyrisch-literarisch:
Der Schauspieler Jaenicke, der sich für Klimaschutz und Umweltschutz engagiert und gegen Rechtsextremismus, wurde in einer Talkshow gefragt, warum er das mache, weil doch ein einzelnes Engagement so gut wie nichts bewegen könne. Er antwortete mit der Geschichte vom Seestern von William Ashburne.
Die Geschichte können Sie leicht per Suchmaschine finden.

Am 03. August 2021 um 20:27 von schabernack

Versicherer müssten ihre Risiken grundlegend neu kalkulieren. Höhere Prämien für alle wären unvermeidbar. Evtl. dann zu hoch und unbezahlbar für so manche, die bereits jetzt eine Elementarschadensversicherug haben.
__
Ich verstehe Ihren Ansatz und das wäre vllt eine Möglichkeit. Ohne mich jetzt im kleinklein verirren zu wollen, stellt sich die Frage, was passiert, wenn jemand nicht(mehr) zahlen kann ? Dann erlischt vermutlich, wie sonst auch, der Versicherungsschutz. Damit besteht dann wieder ein Problem.

@ Schabernack

«Ihre Meinung interessiert mich Null Komma Null.»

„Interessieren einen mögliche Erwiderungen anderer Null Komma Null.
Kann man das mit überhaupt Beiträge hier schreiben wohl besser gleich ganz bleiben lassen. Und seine Zeit mehr sinnvoll damit verbringen, im Wald was zu flüstern.“

Wenn das bei allen Kommentaren so wäre, hätten sie recht, wenn es nur eine kleine Auswahl an Usern / Kommentaren ist, kann man sich sinnvoll mit dem Rest beschäftigen. Einen muss nicht immer alles interessieren.

@SinnundVerstand..

Ich leiste meinen Beitrag zum Klimaschutz, indem ich mein Auto nur dann nutze,wenn es nötig ist (Arbeit+ Einkäufe in Kombination, Urlaub nur im Inland, regionale Lebensmittel,möglichst wenig im www kaufen)..

@ 20:56 von Kein Einstein

Interessant, dass es jetzt schon 2 Kommentare gibt, die vorgeben, mein Kommentar interessiere sie 0,0...
Mein Eindruck ist eher... "Treffer. Schiffchen versenkt", wie man in einem alten Spiel sagen würde.

Die Kommentarfunktion für diese Meldung wird bald geschlossen

Liebe User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Wesentliche Argumente, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Daher werden wir die Kommentarfunktion um 21:30 Uhr schließen. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare – sofern Sie gerade dabei sind – noch zu Ende.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Dritte Wahl

Zwei Kanzlerkandidaten die eigentlich keiner wollte, zwei die eher Teil der Probleme als deren Lösungen sind, versuchen ihre Popularität aufzubessern.
Das hat bei Schröder mal funktioniert. Aber die Wähler fallen nicht immer zweimal auf den gleichen Trick herein.

@Schäfer, 21:23

So schlecht sind Scholz und Laschet nun auch wieder nicht. Ich sehe eigentlich auch keine Alternativen. Frau Merkel ist auch in die Aufgabe der Kanzlerin hineingewachsen und hat aus meiner Sicht eine tolle Arbeit gemacht. Sehen wir das Ganze einfach etwas entspannter.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird – wie bereits angekündigt – nun geschlossen. Wir danken für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

von schabernack 21:00

Das ist eine gute Idee. Sie muss nur ausgeführt werden, dann würden Sie sich viele Freunde machen.

20:32 von Anna-Elisabeth @schabernack

Auch an Sie noch ein Danke für den letzten Kommentar in der vergangenen Nacht.
Über die "Tastatur-Torte" von Kaneel muss ich immer noch schmunzeln.

Das freut mich! :-)

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