Kommentare - Coronavirus in den USA: Aus Angst oder Druck zur Impfung?

03. August 2021 - 08:22 Uhr

Ob aus Angst oder Druck: In den vergangenen Tagen haben sich wieder deutlich mehr Amerikaner impfen lassen. Aber Entwarnung gibt die US-Seuchenbehörde CDC noch lange nicht. Im Gegenteil: Denn gleichzeitig steigen die Infektionszahlen weiter rasant. Von Julia Kastein.

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Kommentare

95 % der Covid-Patienten

in den Krankenhäusern sind nicht geimpft

schon das sollte einen zum Nachdenken anregen

durchaus möglich dass man trotz Impfung erkrankt
aber wenn es keine großartigen Folgen hat, sprich
Intensivmedizin in Anspruch nehmen zu müssen
reicht das doch als Grund aus um sich zu schützen
sollte man doch zumindest mutmaßen, in einem Land
in der eine Krankenversicherung nicht selbstverständlich ist,
doch auch die Kostenfrage nicht unwesentlich ist zu betrachten

Der Jojo-Effekt

Einstrammen, fallen lassen, einstrammen, fallenlassen: das Zottelschema der Corona-Maßnahmen. Es will den Leuten nicht in den Kopf, dass diese Situation gleichbleibende Maßnahmen erfordert. Vielleicht würden es die Leute sogar einsehen, wenn ihnen Medien und Oppositionspolitiker nicht ständig die Sehnsucht nach Entfaltung und Urlaubstrips unter die Nase reiben würden, gestützt von den entsprechenden Branchen.

rer Truman Welt

Druck und Angst werden hier doch auch im ""Dauer-Sperr-Feuer" von Androhungen und durch Umsetzung von Einschränkungen verbreitet, nebenbei damit auch noch gehetzt und gespalten.
Verkündet wird, daß in den USA 95% der Kranken ungeimpft sind und in Frankreich 85%, aber wie es in Deutschland aktuell aussieht - keine Information!
Dass in Deutschland eine solche Rate aktuell ist, würde ich auch nicht glauben, bei der bereits existierenden und stetig zunehmenden Rate an Impfdurchbrüchen. Ich schätze, wir liegen in Deutschland sicher bereits bei 50%. Deshalb werden diese Zahlen auch nicht veröffentlicht oder was spräche sonst gegen eine solche?
Das Problem Ungeimpfte wird immer kleiner und das Problem mit den Geimpften und deren Befreiung von jeder Testpflicht immer größer. Die handelnden Politiker tragen die Verantwortung für jedes Leben, welches durch dieses verantwortungslose Handeln erlischt. Sie verfolgen damit nur Ihre politische Zielsetzung und weniger einem realen Gesundheitsaspekt.

Auch gute Nachrichten

Dass die meisten Patienten in den Kliniken Ungeimpfte sind (95%) und es nur einen sehr geringen Anteil von Impfdurchbrüchen gibt, ist eine gute Nachricht. Das nimmt denjenigen hoffentlich den Wind aus den Segeln, die, um ihre eigene Impfskepsis zu begründen, ständig erklären, die Impfung bringe ja nichts, weil sich Geimpfte genauso infizierten, wie Ungeimpfte.

Selbst wenn man, was wahrscheinlich ist, noch eine Anzahl von symptomlos infizierten Geimpften annimmt, bleibt die Quote niedrig. Jedenfalls niedriger als das, was so manche auch hier im Forum gerne an die Wand malen.

Wenn sich in Zukunft, im Lichte dieser Zahlen, noch mehr Menschen zur Impfung entschließen, ist das positiv. Alle wird man nie überzeugen und die müssen sich eben, wie jetzt wieder in Berchtesgaden, ständig testen lassen. Und das wird irgendwann auch Geld kosten. Jeder hat die Freiheit, sich zu entscheiden.

Gründe

Man hört oft, dass bei DEM-Wählern eine hohe Impfquote erreicht wurde und bei GOP-Wählern nicht. Aber es liegt nicht allein an der politischen Einstellung.

Schaut man sich die Zahlen in den USA an, dann sieht man, dass bei Senioren (65+) ca. 80% geimpft sind, bei den übrigen Erwachsenen dagegen nur ca. 55%.

Mit anderen Worten: Diejenigen, die aus den Statistiken entnommen haben, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit sterben würden, wenn sie sich infizieren, haben kaum gezögert, die Impfung zu erhalten. Aber diejenigen, die festgestellt haben: "Ach, in meiner Altersklasse stirbt ja fast keiner an Covid19" - bei denen steigt die Chance, dass sie sich gar nicht erst impfen lassen. Und dieser Trend verstärkt sich, weil immer mehr die Sorge wegfällt, man könnte seine älteren Angehörigen infizieren.

In Deutschland ist dieses Phänomen weniger verbreitet, weil wir das bessere Gesundheitssystem haben und die Impfung eher als Selbstverständlichkeit angesehen wird.
_

ttestEineMeinung #Selbst die sonst unbelehrbaren Republikaner

... werben inzwischen für die Impfung, weil sie erkannt haben, dass ihnen andernfalls bis zur nächsten Wahl ein halbes bis ein ganzes Prozent ihrer treuesten Wähler wegsterben wird.

Ganz zu schweigen von denen, die es sich nach schweren Verläufen dann vielleicht doch nochmal überlegen werden, ob sie eine Partei wählen gehen, die sie über Corona belogen hat.

@DeHahn, 8.38 Uhr - Wie lange?

"Es will den Leuten nicht in den Kopf, dass diese Situation gleichbleibende Maßnahmen erfordert."

Und wie lange soll das ihrer Meinung nach so weitergehen?

95% der Hospitierten sind Ungeimpfte

Und wieviel ist es in D? Das fabulöse RKI hat dazu wohl keine Aussage? Nur täglich Inzidenzen ermitteln und ansonsten alte Aktionen postulieren - was tun die noch? Das ist doch eine Aussage PRO Impfung. Genauso die "Impfdurchbrüche" . Fauci hat eine Zahl: 7000. Ist nicht sehr viel, aber wieviel ist es in D?

Wenn sich die Menschen mit gleicher ...

.. Inbrunst impfen lassen würden wie sie sich mit teils fadenscheinigen Begründungen oder "aus Prinzip" und Trotz verweigern, wäre das Thema "Einschränkungen" zumindest für D ab Herbst nur noch eine Randnotiz.
Aber bitte ... ebenfalls ab Herbst werden sich viele Einschränkungen ohne Änderung des GG für Geimpfte juristisch nicht mehr halten lassen.
Dann beurteilen wir die Situation neu. Ich denke, die Impfbereitschaft wird, wie aus Zaubrerhand, entsprechend steigen.

erwartbare Krankenhausbelastung

Entscheidend ist die Impfquote der über 60jährigen und "Vulnerablen" und die liegt schon jetzt bei ca. 85% im Bundesdurchschnitt. Diese Gruppe stellte mehr als 95% der leider zu beklagenden Todesfälle; hier sind 94,8% impfbereit.
Schon deshalb wird keine Überlastung der Intensivstationen geben. Da die Impfakzeptanz in der Gruppe der unter 60jährigen 84,8% beträgt, bislang sind über 50% der 18-60jährigen geimpft (6.7. 51,4% einmalig) , lassen sich sicher noch einige Zauderer mit Sachargumenten überzeugen. Dann wird die Zahl der Intensivpatienten sich im unteren dreistelligen Bereich bewegen.
Es gibt viel weniger „Impfskeptiker" als allgemein vermutet, bei den über 60jährigen sind es 4,2%!
Die wenigen Impfskeptiker sind nicht entscheidend. Also sollte Gelassenheit einkehren und jeder, der es will und noch nicht ist, geimpft werden.
Quelle:
bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Fachgespraeche/Modellierung_Herbst_Impfquoten_Impfakzeptanz_070621.pdf

08:33 von Sisyphos3 //

08:33 von Sisyphos3

// ....reicht das doch als Grund aus um sich zu schützen
sollte man doch zumindest mutmaßen, .... //

Warum sollte das nur für die USA gelten ?
Das kann man für jedes Land konstatieren.
Allein der Schutz vor schweren Erkrankungen durch Sars coV II ist mMn. für die Impfung Grund genug.
In Deutschland sieht es zur Zeit so aus :

** 377Covid-Fälle, 20.417 andere Notfälle und nur 4.564 freie Betten
( + Notfalölreserve )**

Quelle:

"https://interaktiv.morgenpost.de/corona-deutschland-intensiv-betten-mon…"

Die Rationalität über „ideologische Vorbelegung“ zu stellen ...

rettet Menschenleben.

  • Konservative weiße Männer …
  • stellen den Großteil der Impfskeptiker in den Staaten und ein nicht geringer Teil von ihnen folgte einfach den von Trump ausgelegten Denkfallen, dass ein konservativer Republikaner seine politische Identität in der Ablehnung von Corona-Maßnahmen wie Maskentragen und Impfen demonstriert.

  • Mittlerweile dämmert auch den Republikanern, dass Covid …
  • eine Krankheit ist, die nun vornehmlich in von ihnen regierten Staaten ihren Tribut fordert und ihre eigenen Wähler betrifft. Florida macht eine Kehrtwende in der Covid-Impfpolitik und der GOP-Haussender FOX, der die Polemik gegen das Impfen angeführt hatte, mindert das Feuer auf die Covid-Maßnahmen. Nachdem alle Redakteure des Senders geimpft sind, kommt es einfach nicht gut, die Klientel gegen die Impfungen mobilisieren zu wollen.

    Mitch McConnel hat sich konsequent auf die Seite der Impf-Kampagne begeben und die Appelle wirken.

    @DeHahn um 08:38

    Jupp, es sind immer diese bösen Oppositionspolitiker oder dieser Urlaub, oder irgendwelche Branchen.

    Das seit Jahren eine Politik gefahren wird die sich gegen die überwiegende Mehrheit der Menschen richtet ist kein Grund für eine Skepsis?

    Ich vertraue unseren führenden Politikern genau soweit, wie ich sie werfen kann. Und dies ist nicht sehr weit.

    Und je mehr man drängt, die anderen Positionen als nicht-legitim abstempelt solange werden die Fronten so bleiben.

    Und eines kann ich versichern.
    Die Skeptiker wollen auch keine Maßnahmen. Nur die Politik spricht von Maßnahmen, nur diese.

    09:46 von ich1961

    "...nur 4.564 freie Betten"
    Darüberhinaus gibt es noch 12 000 freie Intensivbetten, die als " eiserne Notfallreserve" zur Verfügung stehen, nur zur Zeit nicht als "betreibbar" gemeldet sind. Deutschland ist sehr gut gerüstet, besser als fast alle anderen Industrieländer der Erde, auch was Intensivbetten anbetrifft.
    https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/kapazitaeten-auf-den-intensivst…

    "95 Prozent der

    "95 Prozent der Covid-Patienten in den Krankenhäusern sind nicht geimpft."

    *

    Das weißt man, und sonst nichts? Alter? Vorerkrankungen? Verschleppte Krankheit, weil man wegen Geldmangel anstatt zum Arzt zu gehen sich mit Opioiden zugeschüttet hatte?

    re cosmopolitan_citizen / Trump war kein Konservativer

    "Konservative weiße Männer …
    stellen den Großteil der Impfskeptiker in den Staaten und ein nicht geringer Teil von ihnen folgte einfach den von Trump ausgelegten Denkfallen, dass ein konservativer Republikaner seine politische Identität in der Ablehnung von Corona-Maßnahmen wie Maskentragen und Impfen demonstriert. "

    Ich kann es nur immer wieder sagen, dass Trump kein Konservativer war. Das sagen auch meine republikanischen Verwandten, Freunde und Kollegen in den USA. Er war ein Populist, der sich zusammengerührt hat, was er gebraucht hat und den Konservatismus missbraucht und in Verruf gebracht hat.

    Manche Impfskeptiker haben ihre Ablehnung einfach aus der Abneigung gegen staatliche Verordnungen getroffen, weil sie alles was von der Regierung kommt, kritisch hinterfragen. Das hat mit Trump weniger zu tun.

    Aus unserer Sicht ist es unvernünftig. Aber man muss diese Leute auf andere Weise überzeugen. Mittlerweile sprechen ja neben McConnell auch andere Konservative fürs Impfen.

    @ ich1961

    Zitat: "In Deutschland sieht es zur Zeit so aus :

    ** 377Covid-Fälle, 20.417 andere Notfälle und nur 4.564 freie Betten
    ( + Notfalölreserve )**"
    #
    Was sollen die Zahlen bedeuten? Dass alles nicht so schlimm ist, genug Reserven für mit dem Leben kämpfende Mitbürger vorhanden sind?
    Jedes freie Intensivbett ist ein gutes, wenn auch kostspieliges Bett. Denn wer das in Anspruch nehmen muss kämpft nicht selten genug vergebens.
    Und ich habe mir sagen lassen, dass dieser intensivmedizinische Kampf nicht der leichteste ist.
    Es sollte uns antreiben, diese freien Betten + Reserve so zu behalten wie sie sind: nämlich verfügbar.

    @Cosmopolitan_Citizen

    "Konservative weiße Männer …stellen den Großteil der Impfskeptiker in den Staaten " Am 03. August 2021 um 09:52 von Cosmopolitan_Citizen

    *

    Ehrliche Frage ohne irgendwelche Vorbehalte:

    Wenn konservative weiße Männer die größten Impfskeptiker sind, warum ist die Impfquote bei Afroamerikanern am geringsten?
    Wo funktioniert da etwas nicht?

    Man könnte die Impfskeptiker erstmal ignorieren und die Menschen impfen, die Interesse aber keinen Zugang zu Impfung haben.
    Nur so eine Idee.

    dr.bashir

    Es ist anzunehmen, daß sich bei den sogen. "Impfdurchbrüchen" auch ganz einfallsreiche Impfgegner befinden, die sich auf unlautere Weise eine Impfung bescheinigen ließen. Dieser Gesichtspunkt wurde bisher unerwähnt gelassen . Es ist erstaunlich, was für diese Mogelei angeboten wird. Die Angst vor dem "Pieks" ist vermutlich frühkindlichen , bösen Erinnerungen geschuldet - doch die Angst vor dem Impfstoff wurde m.E. durch verzerrte Medienberichte geweckt, woraus dann die "Eingriffe in die Erbsubstanz" erwuchsen. Hier sollte auf sachliche Weise nachgebessert werden, wenn die Impfbereitschaft vergrößert werden soll.

    Jede Impfung wird aufgrund

    von Druck und Angst vorgenommen: Druck durch Krankheiten, Angst davor, zu erkranken. Das war bei den Pocken nicht anders. Jeder darüber hinausgehende politische Druck
    Es muss freilich die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob er sich gg. Covid impfen lässt oder nicht. Aber dass ich mit der Entscheidung mich nicht impfen zu lassen - die durchaus zulässig ist und meine ureigensten Freiheitsrechte betrifft - zugleich auch akzeptiere, dass sich zukünftig andere vor mir als potentiellem Überträger schützen werden, z.B. durch Eintrittsverbote etc., muss auch jedem klar sein. Das sollte wohl auch für den Einsatz in besonders sensiblen Bereichen gelten, z.B. im Gesundheitssektor. Ich muss, um dort zu arbeiten, ja auch andere Bedingungen erfüllen, z.B. Ausbildung etc. Und ich als Patient will mich nicht dem Risiko aussetzen, von potentiell "gefährlichem" Personal behandelt zu werden.
    Insofern alles eigentlich ethisch ziemlich eindeutig.

    @ um 09:21 von M. Höffling

    „Und wie lange soll das ihrer Meinung nach so weitergehen?“
    Was genau meinen Sie?
    Das Höndewaschen war immer schon eine gute Idee, die von ekelhaft vielen Menschen völlig vernachlässigt wurde oder gar wird.
    Auch das Tragen einer Maske ist sehr sinnvoll, wenn man allein den Rückgang der Grippeerkrankungen und - opfer in der letzten Saison betrachtet.
    Selbst wenn das Impfen in Zukunft in monatlichem Turnus erfolgen muss, ist doch dagegen überhaupt nichts einzuwenden.
    Das dauert nur wenige Minuten und kann an allen denkbaren und beliebigen Orten erfolgen und schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfungsketten.
    Ich warte eigentlich nur noch auf das, was sich nach Corona derart ändert, dass es nicht mehr so funktionieren kann, wie vor Corona. So, wie es viele Politiker noch bis zum ca März diesen Jahres versprochen oder angedroht haben. Aber das war wohl eine Lüge.
    Wo genau sehen Sie dabei ein Problem?

    @10:35 von Quakbüdel

    "Es ist anzunehmen, daß sich bei den sogen. "Impfdurchbrüchen" auch ganz einfallsreiche Impfgegner befinden, die sich auf unlautere Weise eine Impfung bescheinigen ließen. Dieser Gesichtspunkt wurde bisher unerwähnt gelassen."

    Vielleicht blieb es auch unerwähnt, weil es sich um eine Verschwörungstheorie handelt, die sich in den groben Angaben ohne Nachkommastellen in der Realität nicht wiederspiegelt.
    Mich interessiert vielmehr, warum aus GB 40% gegenüber 5% geimpfte Hospitalisierte gemeldet werden. So unterschiedlich ist der Impffortschritt in der Gesamtbevölkerung der beiden Länder nicht.
    Das interessiert mich wohlgemerkt als geimpfte Impfbeführworterin, um Polemik vorzubeugen.

    um 10:35 von Tada

    ,,Ehrliche Frage ohne irgendwelche Vorbehalte:

    Wenn konservative weiße Männer die größten Impfskeptiker sind, warum ist die Impfquote bei Afroamerikanern am geringsten?
    Wo funktioniert da etwas nicht?

    Man könnte die Impfskeptiker erstmal ignorieren und die Menschen impfen, die Interesse aber keinen Zugang zu Impfung haben.
    Nur so eine Idee."

    Mögliche Antworten sind Pole eines Spektrums, die man sich bei uns nichtmal vorstellen kann. Im Staate Alabama wurden bis in die 70er Jahre Afroamerikaner medizinischen Versuchen unterworfen ohne deren Einwilligung oder Wissen. Da traut man den weißen Medizinern nicht mehr so recht. Dafür verlost man in West Virginia Shotguns an Impfmuffel oder das Recht auf lebenslänglich reiche Beute beim Angeln. Es ist nicht einfach, die Realität in zusammengewürfelten Wirtschaftsmonarchien zu verstehen.

    Sehr hypothetische Frage.

    Mich interessiert mehr, wie wir damit umgehen, wenn hier bei uns die Zahlen wieder hochschnellen und Erkrankungen zunehmen. Querdenker und Impfgegner auf der ganzen Welt, nicht nur in den USA, kommen nun zu dem Punkt, den sie alle erreichen wollten. Niemand soll sich impfen lassen. Und was passiert? Leben, Rummel, Tummel und Freudentänze angesichts steigender Zahlen? Seht euch die USA an, schaut nach Deutschland und belegt dann, ob das eine passable Zukunft ist, in US-Zustände zu schlittern, die wir dort gerade erleben. Jeder hat seine Motivation, sich impfen zu lassen oder nicht. Das ist aber nachrangig. Wer lieber ungeimpft bleiben will, soll es tun. Und mit den Folgen leben. Wer sich impfen lässt, soll es tun. Und die Vorteile erfahren. Am Ende zählt durchaus, wer gesund und ungeschoren alt wird. Und wie das Gesundheitssystem und die Maßnahmen mit den Infektionszahlen klar kommen.

    Coronavirus in den USA

    Und Ex-Präsident Barack Obama feiert nächsten Samstag seinen 60. Geburtstag mit 700 Gästen.
    Was wäre wohl los, wenn DT zu einem ähnlichen Event eingeladen hätte. Die Republikaner halten dies den Demokraten nun vor, nicht zu unrecht !
    Andererseits schwiegen dieselben Herrschaften, als DT sich ein ums andere Mal einen Dreck um Schutzmaßnahmen bei seinen Anlässen scherte.
    Obwohl sie in der Sache recht haben, klingen ihre Klagen wenig glaubhaft, ja regelrecht heuchlerisch.

    Gruß Hador

    Am 03. August 2021 um 11:55 von Olivia59 @10:35 von Quakbüdel

    "Mich interessiert vielmehr, warum aus GB 40% gegenüber 5% geimpfte Hospitalisierte gemeldet werden. So unterschiedlich ist der Impffortschritt in der Gesamtbevölkerung der beiden Länder nicht."

    Ein Ansatz dazu ist evtl der zum Großteil verwendete andere Impfstoff. Wobei ich das natürlich nicht klar belegen kann.

    10:24 von H. Hummel //Es

    10:24 von H. Hummel

    //Es sollte uns antreiben, diese freien Betten + Reserve so zu behalten wie sie sind: nämlich verfügbar.//

    Das sehe ich genauso .

    Ich hatte auf einen Post geantwortet, der meinen Post auch schon wieder relativiert hat.

    Re : M. Höffling !

    Also ich habe die sinkenden Inzidenzwerte sehr gut gefunden. Nun aber steigen sie leider wieder bedenklich, und auch die Impfbereitschaft nimmt stetig ab. Dabei sollte es doch jeder Mensch inzwischen in der Lage sein, die täglichen Zahlen zu lesen, auch in anderen Ländern, daraus hoffentlich gute Schlüsse ziehen, und weiter sehr vorsichtig sein. Nur genau dies ist nicht der Fall, zu viele werden übermütig und fahrlässig, und dann kommen noch all die Skeptiker, Leugner und Verschwörer, sowie politische Nieten, die den falschen Weg weisen, weil sie zu sehr egoistisch, idiotisch und überheblich ihre Meinung präsentieren, als seien sie der Nabel der Welt.
    Auch sind viele junge Menschen anscheinend noch nicht geistig soweit, dass sie sich mal Gedanken über Long- Covid machen, und was dies im Körper anrichtet. Also lieber mal informieren, bevor es ohne Hemmungen zur nächsten Party geht !

    @10:35 von Tada, Cosmopolitan_Citizen

    ">>Cosmopolitan_Citizen: Konservative weiße Männer …stellen den Großteil der Impfskeptiker in den Staaten<<

    Ehrliche Frage ohne irgendwelche Vorbehalte:
    Wenn konservative weiße Männer die größten Impfskeptiker sind, warum ist die Impfquote bei Afroamerikanern am geringsten?
    Wo funktioniert da etwas nicht?"

    Solange das Thema mit Imfgegnern politisch zugespitzt wird werden diese sowieso nicht einlenken.
    Wie im Artikel wird ja dann jeder einzelne von der Gegenpartei als "Bekehrter" vorgeführt, der nun endlich zur guten Seite gewechselt ist.
    Man sollte den Leuten einfach als Menschen begegnen und Aufklärung bieten. Mit dem Finger rumfuchteln ist einfach nur selbstgefällig und kontraproduktiv.

    Widersprüche allenthalber

    Die Meldungen widersprechen sich in Tageslänge.

    Auch Geimpfte können schwer erkranken. Einfach mal googeln und dann natürlich die sonstigen Aussagen lesen: 0.01 % aller Geimpften sind infiziert worden. Von 150 Millionen Geimpften oder so. Wenn man jetzt sagen würde: "0.03 % aller Ungeimpften haben sich infiziert, also 350 Millionen oder so", dann gibt es natürlich gleich einen Faktencheck.

    Man sollte diese Faktenchecks bitte auch mal auf gewisse Aussagen beziehen, die eine gewisse Pro Haltung erkennen lassen (pro Impfquote). ...

    @um 09:06 von dr.bashir

    "Alle wird man nie überzeugen und die müssen sich eben, wie jetzt wieder in Berchtesgaden, ständig testen lassen. Und das wird irgendwann auch Geld kosten. Jeder hat die Freiheit, sich zu entscheiden."

    Wenn die Pandemie vorbei ist bzw. die Maßnahmen eingestellt sind, gibt es auch keine Testpflicht mehr, von daher.
    Und nein, finanzielle Einbußen und Aberkennung von Grundrechten hat nicht im geringsten mit freier Entscheidung zu tun - es ist Zwang.

    @um 12:12 von SirTaki

    "Niemand soll sich impfen lassen."
    Kaum einer fordert das. Es wird gefordert, daß die Impfung freiwillig ist und eine Nichtimpfung keinerlei gesellschaftl. Nachteile wie z.B. Aberkennung div. Grund- und Menschenrechte oder Diskriminierung mit sich bringt. Was per Grundgesetz eigtl. eh verboten ist - aber anscheinend ist das GG den meisten hier und so einigen Politikern usw. vollkommen schnuppe.

    @von Olivia59

    "Mich interessiert vielmehr, warum aus GB 40% gegenüber 5% geimpfte Hospitalisierte gemeldet werden. So unterschiedlich ist der Impffortschritt in der Gesamtbevölkerung der beiden Länder nicht."

    Da in den USA im Gegensatz zu GB viele Leute nicht krankenversichert sind, können sie sich keine Hospitalisierung leisten und bleiben zuhause. Oder dem, was sie zuhause nennen, oftmals ist das ja nur ein Kreideviereck auf einem Parkplatz oder der Kofferraum eines PKW. Ob geimpft oder ungeimpft. Auch nur eine Annahme, aber begründet.

    Nun ja

    US-Medium „Bloomberg“: „Australiens Null-Covid-Strategie ist gegen die Wand gefahren“!
    Die Folgen reichen bis nach Deutschland. Denn: Die führenden Corona Berater der Bundesregierung wollten Australiens Strategie auch für Deutschland.
    „No-Covid erreichen und halten“, forderten etwa die Virologin Melanie Brinkmann und der Immunologe Michael Meyer-Hermann (beide Helmholtz-Institut). Einwände, dass eine Niedrig-Inzidenz ohne Dauer Lockdown in Deutschland nicht möglich sei, wischten sie beiseite. Na dann.

    @ M. Höffling 9.21 h

    "Und wie lange soll das ihrer Meinung nach so weitergehen?"

    Bis weltweit eine so hohe Impfquote erreicht ist, die Schwer(st)erkrankte und Tote auf ein
    Minimum reduziert!

    Angst ja, Druck nein - außer für Regierungsangestellte

    Es hilft mal einen Blick in die US Medienlandschaft zu werfen:

    Da sind die Zeitungen voll mit (wahren) Homestories, alle nach demselben Muster, zB:

    „Er (41) war entschiedener Impfskeptiker. Nun verstarb er an COVID-19, hinterlässt Frau und Kinder. Tragisch!“

    Mehr braucht es oft nicht, um Skeptiker oder Impfmuffel zu überzeugen, wenn man fast jeden Morgen damit konfrontiert wird ...

    Sollte man in Deutschland vielleicht auch mal probieren!

    Bisher wird nur versucht den Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen („Ihre ungeimpften Kinder müssen unter der Quarantäne leiden..!.“), mit Sozialem Druck: „wer sich nicht impfen lässt, gefährdet seine Mitmenschen!“, oder man versucht es mit Drohungen: „keine Präsenzbeschulung ohne Impfung!“ etc.

    Ist Israel keine Menetekel ?

    In Israel wurde als erstem größerem Land die Bevölkerung mit Biontech (Cominarty) nahezu komplett durchgeimpft.

    Mit Notfallzulassung und Priorisierung der Belieferung durch Biontech übrigens -für Überlassung von Patientendaten im Gegenzug.

    Das ist aber nun schon eine Weile her.

    Nun steigen die Infektionszahlen rasant, und es gibt auch wieder viele schwere Verläufe. Die israelische Regierung versucht jetzt, mit Drittimpfungen (für alle!) und erneuten Kontaktbeschränkungen gegenzusteuern.

    Was sagt uns das ?

    Diese Diskussion ist in Deutschland noch nicht ansatzweise geführt worden.

    @08:33 von Sisyphos3

    >> 95 % der Covid-Patienten in den
    >> Krankenhäusern sind nicht geimpft
    >> schon das sollte einen zum Nachdenken
    >> anregen
    Sie schreiben mir aus dem Herzen.

    >> in einem Land in der eine
    >> Krankenversicherung nicht
    >> selbstverständlich ist,
    Und das, wo an diesem 'sozialistischen' ObamaCare ein gewisser Dr. Daniel Bahr (FDP) einer der Berater war. Hätte der mal seinen damaligen eigentlichen Job als Gesundheitsminister gemacht und die Bundesdrucksache 17/12051 umgesetzt, hätten wir in Dtl. jetzt wesentlich weniger Probleme. =(

    Diese beiden Antworten

    Diese beiden Antworten gehören eigentlich nicht hier herein, aber ich würde gerne drauf antworten, da ich wahrscheinlich erst morgen wieder hier bin.
    Betrifft : Corona-Impfungen: Hausärzte kritisieren "Wahlkampfgetöse"

    13:17 von Wombat Warlock
    Dazu der passende Faktencheck:
    https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/03/nein-waehrend-der-pandemie-...

    Auf diese Seite hingewiesen, hat der User mir vorgeworfen, ich würde Falschaussagen verbreiten !

    13:41 von rainer4528

    Ist aber auch ein Wunder - oder ? Zu dieser Zeit wurde der Impfstoff zugelassen - nicht gestern, nicht heute, nicht morgen ! Kann also kaum von heute sein !

    Das Endlosthema

    Das wichtigste auf dieser Welt
    ist Covid und das böse Impfen;
    beschubst man uns um unser Geld,
    was soll´s, wir woll´n auf´s Impfen schimpfen.
    .
    Und dass die Mieten explodieren,
    ja Reiche immer reicher werden,
    das kann und muss uns nicht tangieren,
    nur Impfen zählt auf uns´rer Erden.
    .
    Drum dankt es uns´ren wirren Köpfen,
    dass unser Blick ist starr fixiert,
    so könnt ihr schadlos uns gut schröpfen,
    weil nur das Impfen int´ressiert.

    Niemand braucht sich impfen lassen, wir üben keinen Druck aus

    kommt es aus der Politik. Die Wirklichkeit schaut oft ganz anders aus. In Garmisch gibt es bereits einen Hotelier, der nur noch Geimpfte Gäste empfangen möchte. Das Hausrecht macht es möglich. Die Coronatests werden in absehbarer Zeit kostenpflichtig und spontanes Leben für ungeimpfte Menschen immer schwieriger. Plötzlich ist es möglich, Minderheiten in unserem Land mit Unterstützung der Politik das Leben schwer zu machen. Ich würde mir wünschen, dass Gastgeber, Gewerbetreibende und andere, die in Zukunft nur noch mit Geimpften zu tun haben wollen bei evtl. zukünftigen Coronahilfen im Bedarfsfall auch nicht zum Zug kommen. Schließlich werden diese Hilfen auch mit den Steuern der Ungeimpfen in diesem Land bezahlt. Freuen wir uns auf eine Zukunft, in der Drohungen und Stigmatisierungen gegen Ungeimpfte an der Tagesordnung sein werden.

    Beispiel USA

    Jeder internationale Vergleich ist gut und wichtig, denn man kann sehr viel daraus lernen.
    Andererseits sollte man sich stets darüber im Klaren sein, daß es teils große Unterschiede gibt und das wurde hier auch angesprochen. So ist die Motivation, sich NICHT impfen zu lassen in den USA eine sehr vielfältige.
    Beispiele:
    Hier gibt es viele fundamentalistische Gläubige, die jede Impfung und auch jede Bluttransfusion grundsätzlich ablehnen. Dann gibt es Menschen, die in Umständen leben müssen, die wir uns kaum vorstellen können und diese haben meist andere Probleme, wenn es ums tägliche Überleben geht. Zum dritten gibt es Menschen, die sich von Obrigkeiten gar nichts vorschreiben lassen wollen und immer skeptisch sind. Diese Gruppe gibt es auch in der Schweiz. Hier heißt es, man lasse sich nicht "vogten" (Tell).
    .
    Hierzulande ist die Impfbereitschaft erheblich höher, durch alle Altersgruppen, besonders bei den Ü60jährigen und "Vulnerablen" (95%), 85% sind geimpft, darauf kommt es an!

    @Cosmopolitan_Citizen, 09:52

    Zynisch ausgedrückt (aber offensichtlich dem Sachverhalt entsprechend) lässt sich die Aussage Ihres Kommentars wohl so zusammenfassen:

    Leute, die auf die angewiesen zu sein glauben werden von einigen „Vordenkern“ in der Politik so lange „dumm gehalten“, wie es diesen opportun erscheint.

    15:25 von ich1961

    Haben Sie auch meine Erwiderung zur Kenntnis genommen (10:08 von bolligru) bezüglich der "eisernen Notreserve" von 12 000 Intensivbetten? Einen Link habe ich beigefügt.

    @Lusil, 15:36 Uhr

    Versetzen Sie sich doch bitte in die Situation eines Gaststättenbetreibers. Er muss sein Servicepersonal schützen, aber auch seinen Gästen ein Höchstmaß an Sicherheit vor einer Corona-Infektion einräumen. Nicht die Politik, sondern die Gesellschaft wird Regeln aufstellen, welche die Mehrheit der Bürger in ihrem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit schützen, zugleich aber auch den Weg zur Rückkehr in die Normalität bereiten. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen darf, dem muss geholfen werden, indem man ihm kostenfreie Testungen ermöglicht. Wer aber ohne Grund eine Impfung verweigert kann sich nicht auf Freiräume berufen, die er den Impfwilligen und damit der Solidargemeinschaft verweigert.

    @H.Hummel, 09.41h

    Ich schaue nicht nur ins Ausland, hier die USA.
    Am Sonntag fuhr ich gegen 10.00 Uhr an einem der Testzentren in unserer Kleinstadt vorbei.
    Davor eine Schlange von ca. 40 Leuten.
    Gegen 12.00 Uhr das gleiche Bild, nur andere Leute.
    Es waren durchweg junge Menschen, die sich schon längst hätten impfen lassen können.
    Darum auch bei uns etwas mehr Druck.
    Weg mit den kostenlosen Tests.

    @Adeo60

    "Wer aber ohne Grund eine Impfung verweigert kann sich nicht auf Freiräume berufen, die er den Impfwilligen und damit der Solidargemeinschaft verweigert." Am 03. August 2021 um 16:55 von Adeo60

    *

    Also ich impfe mich nicht für irgendeine Solidargemeinschaft (auch nicht für Gott und Vaterland), sondern für mich.

    Und solange die Daten nicht offenlegen, dass in meiner Altersklasse (ohne Vorerkrankungen) ohne Impfung mehr Menschen erkranken, as mit Impfung werde ich mich nicht impfen lassen, weil das absolut nutzlos ist.

    Seit der Delta-Variante hat sich das mit weniger Virenlast bei Geimpften sowieso erledigt. Da hilft nur Abstand, Maske und Hände waschen für alle.

    Lusil um 15:36

    " Freuen wir uns auf eine Zukunft, in der Drohungen und Stigmatisierungen gegen Ungeimpfte an der Tagesordnung sein werden."

    Dies ist durch die Art wie auch die Politik diese Diskussion führt sehr realistisch.

    Aus Angst

    …das ist die Antwort auf die Frage.
    Hier ist es genau so….du musst dich und deine Kinder nicht impfen lassen, aber wenn nicht darfst du nirgendwo mehr mitmachen.
    So sieht es doch mittlerweile aus.
    (Ich gehöre nicht zu QD und Co.- muß man ja heute auch dazu schreiben)

    @Lusil

    "In Garmisch gibt es bereits einen Hotelier, der nur noch Geimpfte Gäste empfangen möchte" Am 03. August 2021 um 15:36 von Lusil

    *

    Ich habe auch schon von einem Hotel gelesen (Cuxhaven, noch vor Corona), wo Übergewichtige nicht angenommen werden. Grund: Sie passen nicht in die Designer-Stühle.
    Hausrecht.

    Es gibt auch Restaurants, in denen Kinder nicht willkommen sind.

    Aber das sind immer nur Ausnahmen.

    DerVaihinger um 17:05

    Die Impfungen werde bezahlt, also weshalb die Testungen nicht.
    Dies muß uns die Freiheit unserer Mitbürger wert sein.
    Die Versuche einen Ersatz für die fassungsrechtlich nicht durchsetzbare Impfpflicht indirekt einzuführen, erscheint mir unredlich.

    @Adeo60, 16.55h

    Genau so ist es.
    Mir geht immer der Hut hoch, wenn ich solche "Argumente" wie von @Lusil lese.

    Re : Tada !

    Das ist ein großes Stück Egoismus. Wenn jemand sich impfen lässt, schützt diese Person sich UND andere, das sollte der Grundtenor sein.
    Es ist nicht nutzlos, und es liegen inzwischen genügend Daten vor, die klar gelegen, mit einer Impfung wird eine Ansteckung um ein Vielfaches weniger, und wenn doch, dann wird es meistens nicht ganz so schlimm.
    Natürlich kann man auch noch zehn Jahre warten, dann liegen Millionen von Daten mehr auf dem Tisch, nur die Gefahr, vorher gestorben zu sein, ist deutlich höher. Oder man erkrankt an Long- COVID und quält sich über ein Jahr mit den Folgen rum.
    Dann viel Spaß !

    Ich verstehe den

    ganzen Hickhack ohnehin nicht.
    Wenn ich mich schützen kann, dann mache ich das.
    Wenn ich damit auch mein Umfeld schütze, dann um so lieber.
    Und sollte sich abzeichnen, dass die zwei Impfungen nicht genügen, dann schiebe ich eine Dritte nach.
    Bisher habe ich mich jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen.
    Da würde es mir nichts ausmachen, falls erfoderlich, auch eine Covid-Impfung mitzunehmen.
    Andernfalls könnte ich ja auch alle Vorsorgeuntersuchenungen sein lassen.

    Da rennen allerdings auch die hin, die strikt gegen die Impfung sind.
    Seltsam, wo sie doch so gesund sind.

    Sternenkind um 13:11

    Ihre Behauptungen zur Null-Covis-Strategie greifen zu kurz.

    Richtig ist, dass Australien im Augenblick mit der delta-Variante Schwierigkeiten hat.
    Dies ist aufgrund der Erhöhung der Infektiosität der Fall, die bei uns wohl immer noch verniedlicht wird.

    Dies heißt nicht, dass das Vorgehen an sich gescheitert ist.

    Die richtige Strategie für uns, wäre eine no-Covid-Strategie gewesen, mit Einbeziehung von Impfungen. Auch Australien mußte die Möglichkeit von Fehlern berücksichtigen und zumindest die Impfung der vulnerablen Gruppen rechtzeitig in die Wege leiten.

    von Tada um 17:18

    Hausrecht.

    Das in bezug darauf wohl eine gesetzliche Präzisierung notendig ist, zeigen schon ihre wenigen Beispiele. Anscheinend vermuten auch sie, dass dies nicht immer nur Ausnahmen sind.

    Ein uneingeschränkte Anwendung des Hausrechts öffnet der Diskriminierung Tür und Tor.

    @Traumfahrer

    "Re : Tada ! Das ist ein großes Stück Egoismus. Wenn jemand sich impfen lässt, schützt diese Person sich UND andere, das sollte der Grundtenor sein." Am 03. August 2021 um 17:27 von Traumfahrer

    *

    Wo bin ich denn bitte egoistisch, wenn ich AHA-Regel beachte?
    Vielleicht sind Sie egoistisch, weil Sie die Impfung nur wegen Ihrer Freiheiten haben wollen und sie anderen deshalb aufzwingen möchten?

    Abgesehen davon ist es mein Körper und da hat keine Gemeinschaft was zu melden, wenn nicht erwiesen ist, dass ich von der Impfung einen Vorteil habe. Denn sollte es zu Nebenwirkungen kommen, dann muss ich damit leben, nicht die Gemeinschaft.

    Das mal abgesehen davon, dass die Impfung eben NICHT andere schützt. Geimpfte können das Virus genauso verbreiten, wie nicht-Geimpfte. Da sollte man bei der Wahrheit bleiben, bzw. auf aktuelle Ergebnisse zugreifen.
    Da hilft nur Vorsicht und AHA.

    @ logig

    "Hausrecht. Das in bezug darauf wohl eine gesetzliche Präzisierung notendig ist, zeigen schon ihre wenigen Beispiele." Am 03. August 2021 um 17:44 von logig

    *

    Bis jetzt haben wir auch ohne gesetzliche Präzisierung überlebt.
    Man muss nicht alles überregulieren, bis keiner mehr einen Durchblick hat.

    In Israel wird schon nachgeimpft

    Weil die Wirkung der Impfung bei vielen schon nachlässt. Ob das nötig ist oder nicht - ich weiß es nicht.

    Ich weiß aber, dass die natürliche Immunität in der Regel lebenslang hält.

    Daher ist diese für jeden, der kein Risiko hat, die bessere Alternative.

    Von den unter 70- Jährigen trifft das statistisch gesehen auf ca. 99,5% der Menschen zu.

    Wer eine relevante (!) Vorerkrankung hat, der sollte sich natürlich impfen lassen.

    Ohnehin dürfte die Dunkelziffer bei den Infizierten Faktor 10-15 betragen. Also mindestens 40 Mio Deutsche dürften schon mal infiziert gewesen sein.

    Hier könnte ein T-Zellen-Test zeigen, ob man bereits immun ist. Dann ist keine Impfung mehr sinnvoll.

    Die Moral der Ärzte ?

    von Sausevind @
    Die Moral der Ärtzte ist super und aufrichtig, und noch nie habe ich eien Artzt erlebet der sinnvolle notwendige behandlungen nicht durchführt.

    Aber ich erleben immer wieder Egositen die nur auf Ihren eigen persönlichen Vorteil bedachten sind und das selbst bei so dringend notwendigen gesundheitsschutzmaßnahmen.

    Corona kommt ( und geht) in Wellen

    Daher eignet sich das natürlich gut um Angst zu verbreiten. Als die Zahlen in England stiegen war das das Thema Nr. 1.

    Wie immer ist nichts dramatisches passiert. Die Zahlen dort nehmen exponentiell ab. Die Inzidenzen waren hoch, 500-600, aber es gab keine hohen Todesarten usw.

    Also auf zum nächsten Land. Irgendwo ist grad immer eine Welle am ansteigen. Jetzt eben die USA.

    Das soll wohl Angst machen und die Impfquote erhöhen?

    Sinnvoller wäre es alle Menschen auf T-Zellen zu testen. Dann müsste man mindestens die Hälfte nicht mehr impfen. Aber bei den Geimpften wohl die meisten immer wieder.

    Den Unterschied zwischen immun und Antikörper scheinen viele nicht zu verstehen..,

    @ 09:17 MartinBlank -Alter nur ein indirekter Faktor

    „ Schaut man sich die Zahlen in den USA an, dann sieht man, dass bei Senioren (65+) ca. 80% geimpft sind, bei den übrigen Erwachsenen dagegen nur ca. 55%.

    Mit anderen Worten: Diejenigen, die aus den Statistiken entnommen haben, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit sterben würden, wenn sie sich infizieren, haben kaum gezögert, die Impfung zu erhalten.“

    Es sind die Vorerkrankungen. Die gibt’s mit höherem Alter natürlich mehr. Wer aber keine hat, da spielt das Alter erst kurz vor dem Tode eine Rolle.

    Zudem sterben auch U80 nur die wenigsten, die sich infizieren.

    Außerdem wird immer vergessen, dass auch in den USA sicherlich die Hälfte der Bevölkerung schon infiziert war. Insbesondere in den Staaten ohne Masken oder sonstige Maßnahmen.

    Einmal infiziert heißt, lebenslang immun. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Aber um Angst zu machen reicht es vermutlich.

    aber: auch in Deutschland wollen sich rund 3,5 Mio Ü 60 nicht impfen lassen.

    @covid-strategie

    "In Israel wird schon nachgeimpft Weil die Wirkung der Impfung bei vielen schon nachlässt. Ob das nötig ist oder nicht - ich weiß es nicht.
    Ich weiß aber, dass die natürliche Immunität in der Regel lebenslang hält." Am 03. August 2021 um 18:16 von covid-strategie

    *

    Sie können doch noch gar nicht wissen, ob die natürliche Immunität gegen Corona lebenslang hält.
    Dafür müssten Sie aus der Zukunft kommen.

    Ich gehe davon aus, dass man sich ca. ab 60 wird impfen lassen müssen, wie bei Grippe.

    Testpflicht für Geimpfte statt Impfung für alle

    Die Gefahr von sars cov 2 ist nicht nur für die Senioren da. Sie geht auch hauptsächlich von den Senioren aus.

    Denn die geimpften Senioren sind mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht steril und können sich immer wieder infizieren und dann auch andere Senioren anstecken.

    Jüngere haben kein nennenswertes Risiko, waren mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mal infiziert und haben dann eine stabilere Immunität.

    Die Gefahr einer Infektion geht also insbesondere von geimpften Senioren aus.

    Daher sollte man die Testpflicht ausweiten.

    Alle Ü65 sollten 2-3 mal die Woche einen Schnelltest machen.

    Das ist wesentlich sinnvoller als bei Schülern.

    Aber die Politik hat sich noch nie an der Evidenz orientiert, sondern immer nur an den potentiellen Wählern…

    18:22 von werner1955

    << Die Moral der Ärzte ?
    von Sausevind @

    Die Moral der Ärtzte ist super und aufrichtig, und noch nie habe ich eien Artzt erlebet der sinnvolle notwendige behandlungen nicht durchführt.

    Aber ich erleben immer wieder Egositen die nur auf Ihren eigen persönlichen Vorteil bedachten sind und das selbst bei so dringend notwendigen gesundheitsschutzmaßnahmen. <<

    .-.-.

    Das mit den Ärzten war ein frei erfundenes Beispiel von mir.

    Mir ging es um Ihren Satz, dass man mit Geld praktisch alle bestechen könne.

    Möglicherweise habe ich aber Ihre Absicht mit Ihrem damaligen Kommentar nicht verstanden.

    So, wie Sie es jetzt schreiben, kann ich es unterschreiben.

    ...ttestEineMeinung @03. August 2021 um 10:00 von Shantuma

    Sie fühlen sich mit ihrer Position als "nicht-legitim" abgestempelt.

    Ich kann das verstehen, allerdings stimmt es nicht.

    Ihre Position ist legitim und sie dürfen sogar lügen, um sie zu vertreten - solche Posts gibt es hier im Forum zu Hauf.

    Allerdings müssen sie damit leben, dass man ihnen dann den Spiegel vorhält.
    Wenn es ihnen nicht passt, dass andere auch eine Meinung zu ihren Kommentaren haben, dann sind sie hier falsch.

    Nun zum Thema ihres Posts:

    "Die Skeptiker wollen auch keine Maßnahmen. Nur die Politik spricht von Maßnahmen, nur diese." [sic!]

    Falsch.

    Alle Welt spricht von Maßnahmen, vor allem die Skeptiker.

    Die einen wollen sie, die anderen nicht.

    Drohungen und.....

    von logig @
    Dazu muss es nicht kommen.

    Wenn alle Test sehr schnell, also ab morgen, kostenpflichtig für die nicht geimpften werden und Kontrollen drastisch verstärkt werden und demokratische regeln zum Gesundheitsschutz einzuhalten, sehe ich persönliche kein Grund mehr für " Drohungen und Stigmatisierungen".

    @15:36 von Lusil

    >> Das Hausrecht macht es möglich
    und
    >> mit Unterstützung der Politik das Leben
    >> schwer zu machen
    Mal eine dumme Frage:
    Was hat die Politik jetzt mit dem Hausrecht zu tun? oO

    >> Freuen wir uns auf eine Zukunft, in der
    >> Drohungen und Stigmatisierungen gegen
    >> Ungeimpfte an der Tagesordnung sein
    >> werden.
    Ich hoffe, as soon as possible. -.-

    keine hohen Todesarten

    covid-strategie @

    Für mich ist jeder tote der einfach und sinnvoll zu verhindern wäre ein Gewinn.

    Der 7 Tage Mittelwert an zusätzlichen Coronatoten in GB heute liegt bei 24 toten pro Tag.

    @ 18:48 Tada - wissenschaftliche Studien

    „ Sie können doch noch gar nicht wissen, ob die natürliche Immunität gegen Corona lebenslang hält.
    Dafür müssten Sie aus der Zukunft kommen.

    Ich gehe davon aus, dass man sich ca. ab 60 wird impfen lassen müssen, wie bei Grippe.“

    Man weiß das von Studien. Und Man weiß das von den bereits seit Jahrzehnten kursierenden anderen Corona Viren hierzulande.

    Das ist also kein Hexenwerk das zu wissen.

    Auf Covid-Strategie.de können Sie folgendes lesen:

    „ Tragen Impfungen dazu bei, das Escape-Mutanten häufiger entstehen?
    Trotz voranschreitender Impfungen werden natürliche Infektionen den größeren Anteil bei der Senkung der Populationsempfänglichkeit behalten.“

    Heißt: die Impfungen sorgen nicht für eine stabile Immunität. Sie sorgen eher für escape Mutationen.

    Nur die natürliche Immunität, also eine Infektion, sorgt für lebenslange Immunität.

    Daher ist die Impfung gut für die Risikogruppen. Insbesondere wenn diese sich danach noch infizieren.

    Ohne Infektion bleibt nur erneut impfen.

    re 17:17 skydiver-sr: Konsequenz und Strafe

    >>Hier ist es genau so….du musst dich und deine Kinder nicht impfen lassen, aber wenn nicht darfst du nirgendwo mehr mitmachen.
    So sieht es doch mittlerweile aus.<<

    Was Sie da beschreiben, ist exakt eine „Konsequenz“ in Abgrenzung zu einer „Strafe“.

    Wenn es keine Konsequenz hätte, wenn ich etwas täte, täte ich es nämlich lassen.

    >>Aus Angst
    …das ist die Antwort auf die Frage.<<

    Dann empfinden Sie Konsequenz als Strafe und Sie werden wie viele Andere Probleme haben, Regeln nicht als Angriffen auf Ihre Person zu begegnen. Und ein ausgeglichenes Verhältnis zu gesellschaftlichen Anpassungsprozessen zu bekommen.

    Diese sind nämlich nie per se gut oder per se schlecht. Es kommt immer darauf an, wo man sich in der Gesellschaft selbst zuordnet. Und damit natürlich auch, welche Rolle Sie den „Anderen“ zuschreiben.

    Darstellung: