Kommentare - Gesundheitsminister: Impfangebot für alle Kinder ab 12 beschlossen

02. August 2021 - 18:59 Uhr

Alle Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sollen sich bald impfen lassen können. Das haben die Gesundheitsminister der Länder in Absprache mit Gesundheitsminister Spahn beschlossen. Für Risikopatienten sollen die Drittimpfungen starten.

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Kommentare

ob das jetzt sinnvoll ist

ein Personenkreis dessen Risiko bei Null liegt
aber die werden hoffentlich die Rückendeckung von Medizinern haben
(und nicht nur vom Spahn)

Gibt es dafür

irgendeine wissenschaftliche Erkenntnis?
Warum soll man wechseln wenn man die ersten Impfungen mit eine Vektor Impfstoff gut vertragen hat?
Und gibt es dafür mindestens eine EMA Zulassung, oder entscheidet jetzt GMK welche Impfungen weg müssen?

"Darüber hinaus wird laut GMK ab September ebenfalls im Sinne gesundheitlicher Vorsorge allen bereits vollständig geimpften Bürgerinnen und Bürgern, die den ersten Impfschutz mit einem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca oder Johnson&Johnson erhalten haben, eine weitere Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer oder Moderna angeboten."

Habe das Thema

inden heute- nachrichten verfolgt. Mir ist aufgefallen, daß wir zwar genug Experten haben, diese aber nicht einer Meinung sind. Welches sind denn nun die richtigen Experten?

Wenn die Politik die stiko ...

.. übergeht weil sie offensichtlich/anscheinend die besseren Informationen und Spezialisten hat, dann wäre die sofortige Abschaffung der Stiko die logische Schlussfolgerung gewesen.
Angst vor der eigenen Courage?

Was ändert dieser Beschluss?

Schon seit einiger Zeit können 12-17 jährige geimpft werden. Wozu also zum jetzigen Zeitpunkt dieser Beschluss. Für 12-17 jährige, die sich impfen lassen wollen ändert das nichts.
Damit liefert die Politik doch jedem Impfgegner frei Haus die Argumente.
Wer Zweifel hat und wem das alles bisher zu schnell ging, für den ist das doch garantiert kein Grund die Zweifel zu begraben. Und ich höre schon die Verschwörungstheoretiker, die ihre Theorien nun bestätigt sehen, dass die Politik für möglichst viele Impfungen alles egal ist - selbst die Empfehlung der STIKO hält die Politik nicht für notwendig.
Und die dringend notwendige Impfung von Gefährdeten in den ärmeren Ländern dieser Welt muss weiter warten. Da werfen wir lieber ein paar Impfdosen weg, die hier keiner will.

Was für eine Glanzleistung ... Bravo

"Alle Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sollen sich bald impfen lassen können. Das haben die Gesundheitsminister der Länder in Absprache mit Gesundheitsminister Spahn beschlossen."

Das können sie schon längst. Dieser Beschluss ist absolut überflüßig. Naja, wie so viele "Beschlüsse/Maßnahmen" des Herrn Spahn.

Solidarimpfung?

In einem Brief des Hamburger Schulsenators Rabe an die Elternschaft betont er heute, dass es bei den Impfungen für Jugendliche ausdrücklich nicht um den Schutz dieser jungen Menschen geht, sondern in erster Linie darum, ältere Ungeimpfte zu schützen. Das ist mir persönlich dann doch ein bisschen viel Solidarität.

Eigene Entscheidung

Bloß keine Aufregung.
Es bleibt doch alles beim alten, was die Impfung von 12-17-Jährigen angeht.

Es gibt keine direkte Empfehlung der STIKO, aber auch kein generelles Verbot.
Die betroffenen Jugendlichen können zusammen mit ihren Eltern entscheiden, ob sie eine Impfung möchten. Der Staat stellt die Möglichkeit dazu zur Verfügung.

Gezwungen wird niemand.

19:20 von Nordbraut

>>In einem Brief des Hamburger Schulsenators Rabe an die Elternschaft betont er heute, dass es bei den Impfungen für Jugendliche ausdrücklich nicht um den Schutz dieser jungen Menschen geht, sondern in erster Linie darum, ältere Ungeimpfte zu schützen. Das ist mir persönlich dann doch ein bisschen viel Solidarität.<<

Weiß der Herr SchulsenatTor Rabe, dass sich immer mehr Geimpfte wieder anstecken können?

@ 19:22 von harpdart

„ Es bleibt doch alles beim alten, was die Impfung von 12-17-Jährigen angeht.“ Und wozu dann dieser Beschluss? Außer die Spaltung zwischen Impfbefürwortern und Impfgegner zu intensivieren, fällt mir da nix ein.

@19:18 von H. Hummel

Zitat: "Wenn die Politik die Stiko übergeht weil sie offensichtlich/anscheinend die besseren Informationen und Spezialisten hat, dann wäre die sofortige Abschaffung der Stiko die logische Schlussfolgerung gewesen."

Ich bitte doch um eine Differenzierung zwischen:

1. Zulassung für diese Altersklasse (bisher, Stiko und EU)
2. Breitflächig verfügbar machen für diese Altersklasse/Angebot (darum gehts hier)
3. Eine ausdrückliche Empfehlung für diese Altersklasse aussprechen (was die Stiko bisher verweigert)

Das sind drei verschiedene Dinge. Nichts davon ist einfach nur schwarz oder weiß, gut oder böse. Es sind schwierige Abwägungen bei vielen Unbekannten. Auch die Stiko macht ihren Job und das mit Verantwortung! Kann man aber auch konstruktiv kritisieren.

rer Truman Welt

Das muß man sich einmal vor Augen führen: die eingerichtete StIKo mit hochkarätigen Experten, die sachlich fachlich entscheiden sollen, werden massiv von seiten der Politik bedrängt, trotz wider besseren Wissens zu einer anderen als der bisherigen Empfehlung zu kommen, Jungendliche ab 12 Jahren betreffend, die aber bleibt bei ihrer bisherigen medizinischen Überzeugung, und die Ministerpräsidenten umgehen diese Entscheidung mit einer politischen Laien-Entscheidung. Das ist grob-fahrlässig und für jeden "Zwischenfall" sollte deswegen der zuständige Ministerpräsident des Landes persönlich haftbar gemacht werden, wegen grob-fahrlässiger Amtsführung, Amtsanmassung und Amtsmissbrauch! Unfassbar was sich diese Regierenden mittlerweile erlauben herauszunehmen, skrupellos wird alles der eigenen politischen Motivation und Zielsetzung unterworfen. Ich hoffe eine Menge Bürger sehen das so wie ich und denken bei der Wahl daran. Solche Politiker müssen umgehend aus einer Regierung entfernt werden!

Die Impfstoffe bleiben doch mittlerweile liegen hierzulande!

Aber niemand schämt sich dafür ?!
Obwohl z.Bsp. in Afrika nur (siehe Graphik aus dem letzten Monitor-Beitrag) zw. 0,0% (Kongo), 1,6% (Ägypten), 4,3% (Südafrika) und maximal 27,1% (Marokko), insgesamt bisher nur 1,6% auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, Impfungen erfolgten!
Ich möchte endlich meine dritte Impfung erhalten, denn ich bin der Meinung, nach der zweiten ist der Schutz noch lange nicht ausreichend. Die Impfgegner haben einen an der Waffel, das ist zwar zu akzeptieren, aber mit gesundem Menschenverstand nicht zu erklären.

@19:20 von Nordbraut

Zitat: "In einem Brief des Hamburger Schulsenators Rabe an die Elternschaft betont er heute, dass es bei den Impfungen für Jugendliche ausdrücklich nicht um den Schutz dieser jungen Menschen geht, sondern in erster Linie darum, ältere Ungeimpfte zu schützen."

Auch da begeht der Schulsenator m. Meinung nach den großen Fehler, ausschließlich individuellen Nutzen gegeneinander zu stellen. Bei Pandemiebekämpfung muss es doch darum gehen, die Pandemie zu beenden. Da haben wir alle was davon, auch die Kinder und Schüler, damit ihr Alltag und Schule wieder funktioniert. Geht es nur noch um 'Totenstatistiken' und 'Nebenwirkungsapokalypsen'. Wie krank ist das?

Wie wäre es mit einem gemeinsamen Ziel - Ende der Pandemie - und alle fragen sich: 'Was kann ich dafür tun'?

Schon sehen ganz viele Dinge ganz anders aus. Und für Kinder und Jugendliche ist das sicherlich etwas, was (endlich mal) ziemlich viel Sinn macht, statt diesem ganzen Aufeinanderherumgehacke ihrer ach so klugen Eltern.

Blinder Aktionismus

Man hat es nicht geschafft, die Schulen technisch mit Luftfiltern etc. auszustatten und wälzt nun die Entscheidungslast auf Eltern und Kinder ab. Zerstört damit das Vertrauen in die Stiko und gewinnt beinahe nichts dadurch. Reine Effekthascherei, nur um die Unfähigkeit der Politik zu überdecken. Es ist beschämend, in wie vielen Bereichen die politisch Verantwortlichen nicht in der Lage waren, schnelle, gewissenhafte und dringend nötige Entscheidungen zu fällen. Hauptsache die Wünsche und Bedenken der Großvermögen werden berücksichtigt, soll die Welt doch vor die Hunde gehen. Da wundert man sich ernsthaft über die Politikverdrossenheit der Menschen? Man muss sich ja fragen, ob nicht genau diese resignierende Verdrossenheit das Ziel ist.

Zu viele Experten

Diskussionen und Impertinenz von Bürgern die bei Ihren Brötchengebern keinen Mucks machen und im Alltag klein mit Hut sind. Die Impfung kostet den Impfling nix + tut fast nicht weh . Keiner möchte Lockdown , Maske und Maßnahmen bis in alle Ewigkeit praktizieren oder die Verantwortung für den Tod und Krankheit Hundertausender tragen. Die Herdenimmunität ist unumgänglich mag es die STINKO ruhig Chic finden sich Regierungsopportun zu zeigen
Bis jetzt hat sie das Impfverfahren Verfahren eher ausgebremst als unterstützt und beschleunigt. Dem Einzelnen mag dies Dienlich sein der Allgemeinheit nicht .

um 19:13 von sonnenbogen

"Warum soll man wechseln wenn man die ersten Impfungen mit eine Vektor Impfstoff gut vertragen hat?"

Die EU Verträge mit den Vektorimpfstoffen wurden über den Sommer hinaus nicht verlängert, weswegen es bald nur noch mRNA-Impfstoffe gibt.

@ 19:35 von Humanokrat

Die Frage bleibt aber schon warum die Politik ein breitflächiges Angebot verfügbar macht und ausdrücklich empfiehlt, welches die STIKO-Experten eben noch nicht empfehlen wollen?

Dann kann man nur hoffen, dass

das möglichst wenige Eltern annehmen werden.

Ich halte das für grob fahrlässig, zumal hier unerfahrene Politiker ohne medizinische Basis über die Köpfe von ausgewiesenen Experten hinweg entschieden haben.

Bei jeder 50.000 Impfung gab es einen Todesfall. Also knapp jeder 25.000 Impfling ist im Zusammenhang mit der Impfung verstorben. So zumindest ist die Statistik des PEI.

Setzt sich das bei den Kindern so fort, dann wären das rund 500 Tote.

Bis jetzt sieht es zum Glück nicht ganz so schlimm aus…

Dennoch: ich würde meine Kinder nie impfen lassen.

Merkwürdige Vorgänge

Das Wohl der Kinder sollte doch Vorrang haben. In diesem Sinne empfiehlt die STIKO bei Kindern die Impfung nicht generell. Aus Sicht der "Pandemiemanager" zählt aber nur eine möglichst hohe Impfquote, ohne Rücksicht auf mögliche Folgen für einzelne. Ich halte es aus ethisch und moralischer Sicht für sehr fragwürdig, dass die Ministerpräsidenten hier Druck gegenüber den Fachleuten aufbauen.

@morgentau19

"Weiß der Herr SchulsenatTor Rabe, dass sich immer mehr Geimpfte wieder anstecken können?"

Das weiß ich nicht, ob er das weiß. Ich vermute, dass er obendrein noch weiß, dass die Geimpften sich zwar anstecken können, aber davon i.d.R. kaum etwas merken werden. Solange ich nicht krank werde, stört es mich wenig, wenn ich mich anstecke.

@BitteHirnEinschalten

Wenn Sie Ihren Beitrag von 19:19 mit meinem vergleichen:
Beide kommen wir zu dem Schluss, dass es in der Frage nichts Neues gibt.
Ihre Befürchtung, dass das Futter für Impfgegner sei, mag zutreffen, meiner Meinung nach aber nur, wenn man im bloßen erleichterten Angebot einen "Zwang" sieht, was ich für weit hergeholt ansehe.
Ich finde es nicht so schlimm, wenn dieses Angebot besteht wie die sehr häufig geäußerte Meinung, man müsse Impfmuffeln hinterherlaufen und diese überall aufsuchen um ihnen die Spritze zu setzen, bloß weil die zu faul sind, mal selbst zum Arzt zu gehen.

@ 09:16 Non-Partisan- medizinischer Blödsinn?

„ Die Stiko sagt, dass das Risiko der Erkrankung geringer einzustufen ist, als das Risiko der Impfung - also warum sollen sich dann gesunde Kinder und Jugendliche impfen lassen - medizinischer Blödsinn“

Sie haben natürlich recht. Politisch macht es aber Sinn.

Die Corona Maßnahmen haben gigantische Schäden verursacht. Dafür will keiner der Politiker die Verantwortung übernehmen. Das Virus muss schuld sein.

Dafür darf aber nie heraus kommen, dass die meisten Maßnahmen keinen Zusatznutzen gebracht haben. Und das Narrativ der Gefährlichkeit des Virus
muss weiter hochgehalten werden.

Wenn die Pandemie vorbei ist, bevor fast alle geimpft sind, dann wir es für die Politik schwer diese Geschichte weiter glaubhaft zu verkaufen…

Daher wird weiter Druck aufgebaut möglichst alle zu impfen.

Es geht den Politikern vor allem darum die eigene Haut zu retten.

Zum Glück zeigt uns England wie es geht. Ich glaube Merkel, Söder & Co. kein Wort mehr.

Mit Laschet einen Neuanfang wagen, das ja.

19:38 von Meinung zu unse...

rer Truman Welt///

Grundsätzlich haben Sie recht. Trifft so, aber auf Sachsen nicht zu.
Sachsen hat, als einziges Bundesland, eine eigene Impfkommission (SIKO).
Gruß aus Dresden.

Das geht gar NICHT

Die STIKO ist eine teilunabhängige Kommission ( Zahlreiche Mitglieder der STIKO haben sich in der Vergangenheit Tantiemen von der Industrie erhalten), die aufgrund ihrer Bewertungen der Datenlage entsprechende Impfempfehlungen herausgibt. In anderen Ländern gibt es ähnliche Kommissionen die bei der Prüfung der gleichen Datenlage zu anderen Schlüssen kommen!
Trotzdem ist es gut, dass die STIKO erstmal bei ihrer begründeten Bewertung bleibt!
Die Politik braucht ja die Empfehlungen der STIKO nicht übernehmen, wenn sie gute zusätzliche Argumente hat, die Impfungen auf die Jugendlichen auszuweiten.
Dann soll sie aber das bitte auch so kommunizieren und die Verantwortung für die Entscheidung selbst übernehmen.

Wo ist das Problem

20 Prozent haben das schon wahrgenommen, und jetzt wird das Impfangebot nochmal bestätigt. Man kann das annehmen oder eben auch nicht, möglich war es vorher schon.
Also liegt die Entscheidung bei den Kindern oder Eltern.
Wenn es eine dritte Impfung für Alte gibt, dann werde ich das wahrnehmen, ist dann auch meine Entscheidung.
Erst gab es zu wenig, das war nicht gut, es wurde gemeckert, jetzt haben wir Mengen übrig, jeder kann wenn er will, wird auch gemeckert.

Wenn es diese Unsicherheiten

Wenn es diese Unsicherheiten bei 60+ gegeben hätte, hätten sich die Politiker zurückgehalten, bzw. Wären vorsichtiger gewesen. Ganz zu schweigen von dem Astra Zeneca Zirkus. Aber hier geht es ja mal wieder nur um die Kinder, die vergessenen der Pandemie. Ich gehe nicht davon aus, dass der Beschluss von heute Eltern und Jugendliche überzeugt, da diese Generation in der Regel und zum Glück nicht unkritisch ist.

Sich und andere schützen..?!

„Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte: "Jeder, der will, kann im Sommer geimpft werden. Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen." Auch 12- bis 17-Jährige, die sich nach ärztlicher Aufklärung für eine Impfung entscheiden, könnten sich und andere schützen.“

Falls jemand sich schützen muss, OK. Aber andere schützen.???

Da wird einfach ignoriert, dass es durch die Impfung keinen Schutz für andere gibt. Den meisten Experten ist das schon längst klar. Und das es genau deswegen auch nie eine Herdenimmunität geben wird auch.

Warum die Politik dann weiter dieses tote Pferd reitet..?!

Und wenn jeder der will geimpft ist, dann müssen - genau wie in England - alle Maßnahmen aufgehoben werden.

Und das bitte noch im Sommer. Es im Winter laufen zu lassen ist eher keine gute Idee, da gibt’s noch viele andere Viren und Erreger, die das Immunsystem beanspruchen und die Kliniken „befûllen“.

@krittkritt um 19:27 Uhr

>>Doppelt so viele tote Kinder durch den Autoverkehr als durch Corona... <<

Änderungen vor allem im Autoverkehr kommen Ihnen da nicht in den Sinn? Diesen gibt es schon hundert-mal länger als das Virus, aber die Begriffsstutzigkeit der Menschen ist doch immer wieder überraschend.

Klasse Entscheidung

Ich finde es gut, dass wir die Kinder und Jugendlichen wieder in unsere Mitte geholt haben. Wir haben ihnen gegenüber schließlich eine Verantwortung. Und eine dieser Verantwortungen besagt, dass sie Zugang zur Gesellschaft haben müssen. Und das heißt bei Kindern und Jugendlichen auch Freunde zu treffen, Partie zu machen.

@ 19:42 von Humanokrat

„ Wie wäre es mit einem gemeinsamen Ziel - Ende der Pandemie - und alle fragen sich: 'Was kann ich dafür tun'?“
Klingt gut. Nach STIKO sind das aber gerade nicht die 12-17 jährigen die dazu wesentlich beitragen.
Pandemie heißt weltweites Infektionsgeschehen. Hier fehlt unserer Politik jeglicher Ansatz. Wenn wir in Deutschland alle zu 100% geimpft hätten aber den Rest der Welt nicht, dann haben wir gar nichts gewonnen. Die Handlungsweise unserer Politik hat nichts mit Humanismus zu tun sondern nur mit Egoismus

@19:53 von BitteHirnEinschalten

Ich denke, das Eine (Stiko) ist eine streng medizinische Verantwortung, die sehr wenig Spielraum für Kompromisse lässt.

Das Andere ist eine gesellschaftspolitische Sicht des 'Handeln müssens'.

Die beiden Perspektiven sind nicht 100% kompatibel, was in der Natur der Sache liegt. Man sollte die Unvereinbarkeit akzeptieren und jede Seite den gegenseitigen Respekt bewahren.

Es gibt in dieser Zeit keine 100% Lösungen sondern man kann nur aufgrund besten Wissens versuchen, das Richtige zu tun. Oft wird es nicht das ganz Richtige sein.

Die Erwartung einer sofortigen Behebung, Rückkehr zu Normailtät, Null Verzicht für jedermann, keine Einschränkungen usw. usw ist in ungefähr so 'reif', nachvollziehbar und fundiert, wie wenn meine kleine Nichte sagt, sie möchte den ganzen Tag immer nur Eis essen.

Was dann?

Die Gesundheitsminister der Länder und der Gesundheitsminister Spahn sind Politiker, die sich beraten lassen, doch zu entscheiden haben sie.
Ihr späteres Argument wird sein:
Zum damaligen Zeitpunkt 2021 waren unsere Entscheidungen richtig.
Die Spätfolgen waren nicht absehbar. Wir haben uns umfänglich wissenschaftlich beraten lassen. Wer trägt dann die Verantwortung?

@ 19:20 Nordbraut - Impfung aus Solidarität.?!

„ In einem Brief des Hamburger Schulsenators Rabe an die Elternschaft betont er heute, dass es bei den Impfungen für Jugendliche ausdrücklich nicht um den Schutz dieser jungen Menschen geht, sondern in erster Linie darum, ältere Ungeimpfte zu schützen.“

Und das wo man gerade heraus gefunden hat, dass die Impfung keine sterile Immunität bringt.?!

Informieren sich diese Leute nicht, oder werden die gezwungen so etwas zu schreiben.?

In BW kam so ein Schreiben auch.

Diese Leute vergessen auch, dass Studien ebenfalls belegen, dass die natürliche Immunität stabiler ist und lebenslang anhält.

Aber auch hier infiziert man sich immer wieder mal und hat eine „Erkältungskrankheit“, wie das Prof. Dr. Klaus Stöhr beschrieben hat.

Mein Fazit: unter 30 nicht impfen (außer) schwer Vorerkrankte), über 70 möglichst impfen lassen.

Dazwischen individuelle Entscheidung , nach Rücksprache mit dem Arzt.

@covid-strategie

"Dafür darf aber nie heraus kommen, dass die meisten Maßnahmen keinen Zusatznutzen gebracht haben. Und das Narrativ der Gefährlichkeit des Virus
muss weiter hochgehalten werden"

Und immer wieder diese Behauptungen, die durch nichts, aber auch rein gar nichts zu belegen sind.
Aber anderes kennt man von Ihnen ja nicht.

@ 19:56 von covid-strategie

„ Bei jeder 50.000 Impfung gab es einen Todesfall. Also knapp jeder 25.000 Impfling ist im Zusammenhang mit der Impfung verstorben. So zumindest ist die Statistik des PEI.“

Ich finde 1028 Todesfälle auf 75 Mio. Impfungen beim PEI. Da komme ich auf eine bessere Quote.

@Barbarossa 2 19:15

Zitat: "Habe das Thema

inden heute- nachrichten verfolgt. Mir ist aufgefallen, daß wir zwar genug Experten haben, diese aber nicht einer Meinung sind. Welches sind denn nun die richtigen Experten?"

Die, die die gewählten MPs und ihre Gesundheitsminister im besten Licht dastehen lassen, und die Versäumnisse, die schon wieder vor dem neuen Schuljahr passierten, kaschieren helfen.

19:56 @ covid-strategie

"... Bei jeder 50.000 Impfung gab es einen Todesfall. Also knapp jeder 25.000 Impfling ist im Zusammenhang mit der Impfung verstorben. So zumindest ist die Statistik des PEI. ..."

Würden Sie das bitte mit Link, Quelle, genauem Zitat oder Seitenangabe präzisieren!

Ich finde dies im letzten Bericht vom
15.07. für den Zeitraum Dez. 2020
bis 30.06. 2021 nicht.

Test Pflicht für Geimpfte, statt Impfung für Kinder

Stand der Dinge ist, dass die meisten Geimpften, vermutlich insbesondere die älteren, sich trotzdem infizieren und dabei auch andere anstecken können.

Daher wäre es folgerichtig diese Personengruppe zwei mal pro Woche zu testen.

Dafür kann man die Testpflicht bei den Schülern aufheben. Diese macht keinen Sinn. Denn dabei ging es immer nur um den Schutz der Alten.

Diese sind ja nun alle geimpft.

Auch bei den Rückkehrern muss man davon ausgehen, dass die Geimpften unterm Strich ansteckender sind als die Ungeimpfte.

Weil die Rückkehrer I. d. R. jünger sind und in vielen Fällen schon mal infiziert waren und daher nur wenig Potential für die Ansteckung anderer haben.

@Einrad 13

Ich würde mich freuen, wenn Sie vielleicht noch meine Frage von gestern beantworten könnten, warum es nicht möglich sein sollte, den Impfstoff von geöffneten Fläschchen durch sofortige weitere Kühlung noch in den nächsten Tagen verabreichen zu können?
Statt Impfdosen wegzuwerfen.
Da Sie in einer Praxis arbeiten, müssten Sie das vermutlich beantworten können.

@20:13 von BitteHirnEinschalten

Zitat: "Wenn wir in Deutschland alle zu 100% geimpft hätten aber den Rest der Welt nicht, dann haben wir gar nichts gewonnen. Die Handlungsweise unserer Politik hat nichts mit Humanismus zu tun sondern nur mit Egoismus"

Was die globale Perspektve betrifft, die Situation in weniger entwickelten Ländern möchte ich ihnen zu 100% Recht geben. Das Thema reicht nicht vom Bodensee bis nach Sylt.

Absurderweise fordert man aber - prinzipiell zurecht - diesen Humanismus innerhalb der lokalen Grenzen (sei es D oder EU) als sei die Welt außerhalb dessen eine eh nicht mehr zu beeinflussende Größe.

Ich kann Ihre Sicht nachvollziehen.

hier werden

die Einschätzung und Empfehlung von Experten durch die Politik mit Füßen getreten. Gerade weil die STIKO, die im Regelfall durchaus Impfungen beführwortet, hier sehr vorsichtig und real zurückhaltend reagiert und damit wissenschaftlich sicher richtig liegt. Dann kann es wohl nur daran liegen, das die Profiterwartungen der Impfstoffhersteller sonst nicht erfüllt werden. (z.B. Biontec will ja expandieren). Ist jedesmal die gleiche Nummer. Spätestens jetzt dürfte nun wirklich jedem klar sein, das es hier mittlerweile nicht mehr um eine sinnvolle Virusbekämpfung geht. Jetzt werden schon mobile Impfteams in den Schulen angekündigt, um die Kids/Eltern über Gruppenzwang zu nötigen, sich völlig unnötig impfen zu lassen. Widerlich, die ganze Nummer. Es kann doch nicht sein, das eine handvoll Laien so etwas beschließen darf. Das ist alles, aber weder rechststaatlich noch demokratisch.

@19:09 von Sisyphos3

>> ein Personenkreis dessen Risiko bei Null
>> liegt

...der sich dann aber trotzdem infizieren kann, dadurch Mutationen bilden kann und mit diesen Mutationen danach Andere anstecken kann? oO

@ 20:11 Icke 1 - Party machen..?!

„ Ich finde es gut, dass wir die Kinder und Jugendlichen wieder in unsere Mitte geholt haben. Wir haben ihnen gegenüber schließlich eine Verantwortung. Und eine dieser Verantwortungen besagt, dass sie Zugang zur Gesellschaft haben müssen. Und das heißt bei Kindern und Jugendlichen auch Freunde zu treffen, Partie zu machen.“

Ich verstehe nicht ganz, was das mit der Impfung zu tun haben soll.?!

Kinder und Jugendliche brauchen für all das keine Impfung.

Die brauchen eine Politik, die sie endlich in Ruhe lässt und nicht für die eigenen Fehler missbraucht.

Normalität gibt es nicht mit der Impfung. Normalität gibt es, wenn die jetzigen Politiker nicht mehr an der Macht sind.

Wo Ideologie ist, ...

... muss Wissenschaft weichen.

Im Zentrum dieses Wahns, möglichst viele zu impfen, steht übrigens ja die neue und falsche Definition der WHO, dass Herdenimmunität nur über Impfung zu erreichen sei. Diesem Verkaufsmärchen der Pharmalobby werden jetzt auch noch unsere Kinder geopfert. Dabei ist die natürliche Immunisierung über Kontakt mit Viren auch bei uns weit fortgeschritten.
Und sie hält übrigens auch besser.

Das Wohl der Allgemeinheit

In einer globalen Notlage und eine Pandemie ist eine solche, muss das Recht und Wohl des einzelnen ( auch wenn es ein Kind ist) sich dem Gemeinwohl unterordnen. Natürlich sollte alles abgewogen werden, aber am Ende muss die Politik für das ganze Land entscheiden.
Und falls die Impfungen der Kinder und Jugendlicher dazu führen, dass diese normal zu Schule, in die Vereine gehen, ihre Freunde treffen, feiern werden können, dann impft sie halt!

19:27 @ krittkritt ... Doppelt so viele tote Kinder... 

Autoverkehr ist so furchtbar absteckend, und nur die wenigsten zeigen Symptome durch aggressives Fahren, Unkenntnis der Regeln, Übermüdung bis Sekundenschlaf.

Die Mehrheit ist eher symptomlos,
dennoch geschieht hin und wieder Unfälle, denen auch Kinder zum Opfer fallen. Das ist sehr tragisch.

Wir sollten alle Autofahrer regelmäßig testen, ob deren Fahrweise irgendwie krankhaft und ansteckend ist.

Einverstanden?

@Sisyphos3 19:09 Uhr..

"ein Personenkreis dessen Risiko bei Null liegt"

ist doch eigentlich bei Tetanus und Diphterie auch der Fall und trotzdem wird seit Jahrzehnten dagegen geimpft..

Wollen wir wieder in die Zeit vor Impfungen zurück?

Ich nicht

das neue Wort

für "Zwang" ist ab heute "Angebot". Armes Deutschland, das sind nicht die Werte die eine Demokratie ausmachen. Spätestens jetzt, nach dieser Aktion, überlege ich mir ernsthaft, wieder auf Demos zu gehen. Will ich eigendlich nicht, weil ich es in einer Demokratie nur selten für nötig halte und es leider zu oft dort eskaliert. Aber wenn seitens der Politik so dumm und dreist agiert wird, wird es wohl nötig.

@Forfuture 19:44

Zitat: "Blinder Aktionismus

Man hat es nicht geschafft, die Schulen technisch mit Luftfiltern etc. auszustatten und wälzt nun die Entscheidungslast auf Eltern und Kinder ab. Zerstört damit das Vertrauen in die Stiko und gewinnt beinahe nichts dadurch. Reine Effekthascherei, nur um die Unfähigkeit der Politik zu überdecken. Es ist beschämend, in wie vielen Bereichen die politisch Verantwortlichen nicht in der Lage waren, schnelle, gewissenhafte und dringend nötige Entscheidungen zu fällen. Hauptsache die Wünsche und Bedenken der Großvermögen werden berücksichtigt, soll die Welt doch vor die Hunde gehen. Da wundert man sich ernsthaft über die Politikverdrossenheit der Menschen? Man muss sich ja fragen, ob nicht genau diese resignierende Verdrossenheit das Ziel ist."

Bestes Beispiel W Kretschmann. Schon letztes Jahr auf ganzer Linie versagt, vor 2 Wochen Luftfilteranlagen geordert, leider in so kurzer Zeitnicht lieferbar. Wenn man für Dilletanz wieder gewählt wird, daß macht verdrossen

Icke 1 um 20:11

Kinder und Jugendliche wurden durch die unerträglichen Maßnahmen an Schulen und in Sportvereinen aus der Mitte unserer Gesellschaft verdrängt, um mittels Wegsperraktionismus den Wählern 60+ ein falsches Gefühl von "Wir tun was" zu vermitteln.

Kinder benötigen keinen Impfschutz. Kinder müssen raus aus dieser Situation, in der Sie als Schuldige für etwaige Kollateralschäden in Sippenhaft genommen werden. Die psychischen Folgeschäden dieser Gewalt sind nicht wieder gut zu machen.

Es geht Ihnen doch nicht um das Wohl der Kinder, die Bälger sollen sich impfen lassen, damit Sie sich beruhigt zurücklehnen können. Man hätte wie in Frankreich Inzidenzunabhängig die Schulen und Sportangebote für Kinder solange wie möglich offen halten müssen.

m.M.n hätte man für Erwachsen alle noch so sinnvollen und sinnlosen Maßnahmen durchsetzen dürfen, wenn man nur die Kinder außen vor gelassen hätte. Es gab schon zu Beginn deutliche Anzeichen, dass Kinder weder übermäßig betroffen noch infektiös sind.

@covid-strategie

"Stand der Dinge ist, dass die meisten Geimpften, vermutlich insbesondere die älteren, sich trotzdem infizieren und dabei auch andere anstecken können.

Daher wäre es folgerichtig diese Personengruppe zwei mal pro Woche zu testen.

Dafür kann man die Testpflicht bei den Schülern aufheben. Diese macht keinen Sinn. Denn dabei ging es immer nur um den Schutz der Alten.

Diese sind ja nun alle geimpft.

Auch bei den Rückkehrern muss man davon ausgehen, dass die Geimpften unterm Strich ansteckender sind als die Ungeimpfte.

Weil die Rückkehrer I. d. R. jünger sind und in vielen Fällen schon mal infiziert waren und daher nur wenig Potential für die Ansteckung anderer haben."

Es wird immer absurder.
Geimpfte sind also ansteckender als Ungeimpfte. Müssen deshalb 2 mal getestet werden. Was ungeimpfte Schüler nicht mehr sollen...

Mir reicht's endgültig. Beiträge von Ihnen werde ich nicht mehr lesen. Muss mir meine geistige Gesundheit bewahren.

@Wolf74, 19:19 - Erleichterte Impfung für 12-16 Jährige

Natürlich konnte sich 12-16 Jährige schon inder Vergangenheit impfen lassen. Dieses Impfangebot wird nun durch konkrete Anlaufstellen erweitert und offiziell von der Politik angeregt bzw. empfohlen. Niemand wird gezwungen, aber jeder der will, kann sich nun rasch und unkompliziert impfen lassen. Der Beschluss mach deshalb auch Sinn, weil er eine Gegenposition zu den wenig aussagekräftigen und lavierenden Aussagen der STIKO einnimmt. Es gibt keinen Grund, die Impf- wie auch die nicht-Impfwilligen zu stigmatisieren.

Wird die Impfrichtung jetzt

Wird die Impfrichtung jetzt doch von Politikern vorgegeben und die Wissenschaft, also die Stiko, hat nichts mehr zu sagen? Na bei dem Politikerpersonal hier, kann ich nur sagen, unseren armen Kinder und armes Deutschland. Denk ich an Deutschland in der Nacht…

@harpdart

Das liegt daran, dass der Impfstoff in den Fläschchen als Pulver vorliegt und dieses beim ersten Anstich mit Kochsalz in Lösung gebracht wird. Ab diesem Zeitpunkt läuft die Haltbarkeitszeit ( va. für die mRNA-Impfstoffe Biontech und Moderna) schnell ab (Max. 6 Stunden), d.h. am nächsten Tag ist der Impfstoffrest teurer Müll.

@harpdart, 19:22 Uhr

Sie beschreiben die aktuelle Sach-und Rechtslage zutreffend. Der Staat erleichtert den Impfwilligen 12-17 Jährigen die Möglichkeit, geimpft zu werden. Eltern und Jugendliche können und sollen sich umfassend informieren, bevor sie die Entscheidung für oder gegen eine Impfung treffen. Es besteht keinerlei Impfzwang. Das passt!

Weiterdenken um 20:23

Sie haben recht, wenn sich hier die Politik über die Empfehlungen der STIKO hinwegsetzt, so ist das keineswegs vertrauenserhöhend. Eigentlich gibt es dafür auch nur die Erklärung, dass man den Gewinnstreben der Pharmaindustrie nachgegeben hat.

@20:13 von BitteHirnEinschalten Antwort 2

Ich glaube es gibt - oder sollte geben - in Pandemiezeiten eine Logik von

"ich tue jetzt das, was für alle am Besten ist weil das
1. Sinn macht und
2. am Ende auch mir nutzen wird, indem möglichst viel von dem, was mir etwas bedeutet, erhalten bleibt. '

Es ist evtl. ein wenig so, dass das auch auf eine Ebene der 'Nationen' so gesehen wird. Wenn jeder (mit hoher Priorität) für sich das Problem löst, dann ist allen damit bestens gedient.

Dabei wird natürlich das Gefälle an wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten zw. Reich und Arm in unmenschlicher Weise ignoriert. Insofern haben wir eine Verpflichtung weit über unser Gebiet hinaus.

Traurigerweise kriegen wir noch nicht einmal einen guten vernünftigen Konsens hier in unserem Reichtum hergestellt. Den Luxus dieses ganzen verschwurbelten Querdenkerwahnsinns muss man sich ja erstmal leisten können. Irre.

@ um 19:27 von krittkritt

„Doppelt so viele tote Kinder durch den Autoverkehr als durch Corona“
Weil man in Holland schon in den 1960er Jahren keine Lust mehr auf tote Kinder im Straßenverkehr hatte, hat Holland den Fahrradverkehr bevorzugt und den Straßenverkehr eingeschränkt.
Aber auch wir könnten das tun.
Auch viele andere Dinge sollten der Kinder wegen verboten sein.
Impfen allerdings nicht!

@BitteHirnEinschalten, 19:33 Uhr

Die Impfwilligen 12-17 Jährigen erhalten zusätzliche Möglichkeiten und damit einen erleichterten Zugang zur Impfung. Außerdem bekennt sich die Politik zu Impfungen in diesen Altersgruppen, ohne einen Zwang auf die Betroffenen auszuüben. Der Beschluss macht also durchaus Sinn, auch wenn sich an der Eigenverantwortung von Jugendlichen und Eltern tatsächlich nichts ändert.

Erwartungen das Virus zu bekämpfen.

"...kann es wohl nur daran liegen, das die Profiterwartungen der Impfstoffhersteller sonst nicht erfüllt werden..."

Als vor 5-6 Monaten die ersten Pharmakonzerne ihre Produkte gegen das Virus vorzeigten, ging ein riesen Hype um die Welt. Klar ist das ein großer Erfolg - wenn auch mittels Unsummen an Staatsfördergeldern - quasi erzwungen.
Schon damals fragte ich mich, wenn ein paar Konzerne so etwas in so kurzer Zeit schaffen, warum dann nicht dutzende bis hunderte andere Firmen (ebenfalls riesige Konzerne) innerhalb weniger Wochen ebenfalls?
Ich ging eigentlich davon aus, dass die exponentielle (Weiter-)Entwicklung des Virus dann auch der exponentiellen Entwicklung unserer (biochemischen) Labore nicht Stand halten würde, mindestens jedoch im Gleichlauf verlaufen würde... Also meine Frage: warum gibt es nicht längst hunderte verschiedene Impfstoffe?

Am 02. August 2021 um 20:22 von harpdart

"Ich würde mich freuen, wenn Sie vielleicht noch meine Frage von gestern beantworten könnten, warum es nicht möglich sein sollte, den Impfstoff von geöffneten Fläschchen durch sofortige weitere Kühlung noch in den nächsten Tagen verabreichen zu können?
Statt Impfdosen wegzuwerfen."

Weil die physikalisch-chemische Stabilität des Wirkstoffes in der Lösung im Falle von Comirnaty zum Beispiel nicht mehr hergibt. Die ungeöffnete Ampulle darf nach dem Auftauen nicht mehr eingefroren werden und ist dann 24 Std. bei -2 bis +3°C unter Lichtschutz haltbar. Nach der applikationsfertigen Verdünnung ist der Wirkstoff noch 6 Std bis 2-30°C haltbar.

Zusätzlich ist es so, dass bei Anbrüchen grundsätzlich die Gefahr einer mikrobiologischen Verunreinigung der Lösung besteht, wenn diese nicht gerade in Reinraumklasse "A in B" verdünnt und aufgezogen wird. I.d.R. gibt es im Lebenszyklus eines Medikamentes immer bessere Studien zur Stabilität. so dass die Haltbarkeiten verl. werden können.

STIKO

Schon merkwürdig.
Vor einiger Zeit wurde die STIKO hier noch heftig kritisiert wegen ihrer ständig wechselnden Empfehlungen zu Astra-Zeneca.
Jetzt passt die Haltung zur Impfung von Jugendlichen zur eigenen Meinung, und schon ist die STIKO das non plus ultra.
Entsprechende Kommissionen einiger anderer Staaten haben andere Empfehlungen abgegeben. Sollte man vielleicht mal mitbedenken.
PS: ich schätze die Expertise der STIKO sehr, aber eine Empfehlung ist keine verbindliche Anweisung.

Und nochmal: die Entscheidung nach reiflicher Abwägung liegt bei Jugendlichen und Eltern, bei niemandem sonst. Und das ist gut so.

Impfangebot

Es ist erschreckend wie die Politik mit dem Wohl der Kinder umgeht . Für mich als Heilpädagoge ist dies einfach nur Kindswohlgefährdung und muss angezeigt werden . Es gibt keine Studien wie sich die Wirkung des Impfstoffes besonders bei Kindern in 10 oder 20 Jahren auswirkt. Ich bin bei weiten kein Impfgegner aber hier wird der Rubikon überschritten . Ich hoffe das die Eltern standhalten und sich Nötigen lassen und als Luden und Dealer der Regierung verdingen

20:26 von saschamaus75

wir brauchen hier nicht rumstreiten !

wenn es Gesundheitsexperten befürworten soll es mit Recht sein
ansonsten sehe ich es eher kritisch bei einem Personenkreis
wo womöglich die Gefahr durch Impfschäden höher sind als der Schutz
Mutationen hin oder her

StiKo mitFüßen getreten

….das war zu erwarten. Wäre gut, wenn die Ärzte nun Vernunft walten lassen. Ich finde diese politische Zielsetzung schon in Richtung Kindeswohlgefährdung zu überprüfen. Weil die Politik den Irrweg der Herdenimmunität suchen, müssen Kinder herhalten. Ich bin fassungslos. Und nun steigt auch der Druck unter den Jugendlichen. Geimpft vs Ungeimpft. Tolle Symbolpolitik!!!!

@Einrad 13 um 20:41

Vielen Dank für Ihre Antwort. Dass der Impfstoff in Pulverform geliefert wird, war mir nicht bekannt.

@covid-strategie um 20:08

"Da wird einfach ignoriert, dass es durch die Impfung keinen Schutz für andere gibt. Den meisten Experten ist das schon längst klar. Und das es genau deswegen auch nie eine Herdenimmunität geben wird auch." -

Ich finde Ihre Kommentare nicht nur sträflich, obendrein fangen Sie an, sich zu widersprechen! Gestern Abend haben SIE die ganze Zeit die Herdenimmunität daher gebetet und dafür die Aussagen von Prof. Stöhr entstellt und falsch wiedergegeben.

Aber an einer sachlichen Diskussion sind Sie gar nicht interessiert. Erinnert mich an die katholische Kirche im 16. Jahrhundert: Die Erde ist eine Scheibe und die Sonne kreist um sie. Trotz wissenschaftlich erwiesenen Gegenteils. Dieses Niveau bedienen Sie.

@ 20:32 von 91541matthias

„ "ein Personenkreis dessen Risiko bei Null liegt"

ist doch eigentlich bei Tetanus und Diphterie auch der Fall und trotzdem wird seit Jahrzehnten dagegen geimpft..“

Zum Thema Diphterie findet sich beim rki folgendes:

„ Die Letalität der respiratorischen Diphtherie liegt bei 5-10%. Bei Kindern <5 Jahren und Erwachsenen >40 Jahren kann sie 20-40% betragen“

Ist ne andere Hausnummer

@Meinung zu unserer...19:38 Uhr

Die STIKO hat eine Impfung der 12-17 Jährigen bisher weder befürwortet, noch davon abgeraten und dies damit begründet, dass die Datenlage für eine Entscheidung nicht ausreiche. Fakt ist aber auch, dass Impfstoffe für diese Altersklasse zugelassen sind. Zudem liegen Untersuchungen aus den USA vor, wonach Herzmuskelentzündungen äußerst selten nach einer Impfung bei Jugendlichen auftreten und das Risiko eines tödlichen Verlauf einer Corona-Infektion weitaus größer sind als das Risiko einer Herzmuskelerkrankung. Die Politik handelt somit sehr verantwortungsvoll, wenn sie eine Empfung der Jugendlichen empfiehlt,aber keinerlei Verpflichtung statuiert. Im Vordergrund muss eine umfangreiche INformation von Eltern und Schülern stehen, auf deren Basis dann eine Entscheidung getroffen werden kann.Der STKO muss zugebilligt werden, dass sie mangels Daten bislang keine Entscheidung getroffen hat, vielleicht auch nicht treffen konnte-eine Verunsicherung wie in Sachen AZ sollte aber vermieden werden.

20:32 von 91541matthias

vielleicht habe ich ihren Beitrag mißverstanden

wo liegt das Risiko bei Corona für ein Kind
denke bei Null !
bei Tetanus ist die Sterblichkeit bei 50 % ungeimpft

@ 20:48 von WM-Kasparov-Fan

„ Also meine Frage: warum gibt es nicht längst hunderte verschiedene Impfstoffe?“

Hunderte wäre wohl ein wenig übertrieben. Die Entwicklung kostet einen Haufen Geld und der hundertste Impfstoff wäre kein Geschäft.

Es gibt ja mehr, als die 4, die bei uns zugelassen sind und einige (Sanofi, Merck&Co., Curevac) sind auch gescheitert, haben Geld verbrannt.

Forschung ist kein Wunschkonzert

@Covid-Strategie 20:29 Uhr

"Normalität gibt es nicht mit der Impfung. Normalität gibt es, wenn die jetzigen Politiker nicht mehr an der Macht sind."

Meinen Sie, es wird besser, wenn die Ränder regieren?

Was sollen die besser machen?

Weshalb sind Sie nicht schon längst selbst in der Politik, um mitzugestalten und sich einzubringen?

Als Pflegekraft würde mich schon interessieren, wer hier solche steilen Thesen aufstellt..

Ob wir je eine Antwort darauf bekommen?

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