Kommentare

Soforthilfe?

"Laschet versicherte mehrfach, er sei vor Ort, um sich ein Bild zu machen und werde sich um Unterstützung kümmern. Die betroffenen Regionen bräuchten schnelle Soforthilfe."
> Wie lange dauert es denn, bis man sich "ein Bild" gemacht hat? Und von "schneller Soforthilfe" kann man einen halben Monat nach der Katastrophe wohl nicht mehr sprechen.

"Stattdessen hätten junge Leute beim Aufräumen geholfen."
> Mit anpacken und Hilfe leisten statt Bild machen und Hilfe versprechen - genau so stelle ich mir Soforthilfe vor.

Warum wird Baerbock nicht erwähnt?

Liebe Redakteure, auch die Grünen-Kandidatin war zu Besuch in den betroffenen Regionen, lehnte aber in dieser sensiblen Lage ausdrücklich Pressebegleitung zu PR Zwecken ab. Eine starke und menschliche Geste, wie ich finde. Das hätte in ihrem Artikel wenigstens Erwähnung finden sollen.

Wut auf Laschet ?

#laschetlacht nicht mehr?
Oder #lachtlaschet über die Quote nicht mehr?

Bei der Wahl merken??

"Auch ein anderer Mann schimpfte über "riesengroße Versager" und drohte - auch in Laschets Richtung: "Sie werden es bei der Wahl merken.""

Das wäre aber mal ganz was neues bei der CDU. Ich glaube da nicht dran.

wie meinen?

Er schlug vor, den Wiederaufbaufonds per Bundesgesetz zu regeln. "Damit ist nämlich verlässlich für alle, die jetzt auf Geld warten, gesichert, dass dieses Geld auch kommt", sagte Laschet in Schleiden.

Heißt das im Umkehschkuss: wenn die NRW-Landesregierung Gelder für den Wiederaufbau zusagen würde, dann wäre es nicht verlässlich, dass die auch wirklich kommen?

Nicht sehr amüsant auch

das Schaulaufen der Kanzlerkandidaten, wer sich denn nun das erste "Bild macht" von den Folgen der Flutkatastrophe. Laschet, Scholz, die planen sogar einen gemeinsamen Besuch. Hoffentlich reichen die Gummistiefel für alle, die sich noch in Szene zu setzen gedenken.

Zupacken hilft nicht,

zumindest wenn man den aalglatten Herrn Laschet greifen will. Seine Leistungen: Milliarden für Braunkohle, Kohlekraftwerke und Energiekonzerne. Und da - wie bei CDUlern üblich - die mehrheitlich konservativen Medien ihn unterstützen werden, wird der den Kanzler geben. Erst dann wird es einen Schwenk bei den Wählern geben. -> Also 2025

und last but not least

ist es nicht rührend, auf dem Foto zu sehen, wie ein Adlatus seinen Schirm über Laschets Haupt hält, auf dass der Ärmste auch ja nicht nass werden möge? So stelle ich mir "schnelle, engagierte Hilfe" vor.

Das ist die IDEALE Methode

"Er schlug vor, den Wiederaufbaufonds per Bundesgesetz zu regeln. "Damit ist nämlich verlässlich für alle, die jetzt auf Geld warten, gesichert, dass dieses Geld auch kommt", sagte Laschet in Schleiden." @frosthorn
.
So kennen wir ihn: immer auf andere abwälzen und dann darüber hin und her zaustern.

@frosthorn

"Heißt das im Umkehschkuss: wenn die NRW-Landesregierung Gelder für den Wiederaufbau zusagen würde, dann wäre es nicht verlässlich, dass die auch wirklich kommen?"

Das ist eine sehr gute Frage. Ich habe es als Spitze gegen Scholz verstanden. Weil der ja sehr schnell reagiert hatte und das Gesetz für Coronahilfen für die Flutopfer anpassen wollte. Diese Hilfen kommen wohl dann nicht an in Laschets Glaskugel, vermute ich. Aber mit Ihrer Interpretation ist diese Aussage ein klassisches Eigentor.

Gar nicht lustig für Armin

Wahrscheinlich ist ihm da gleich mal das Lachen im Hals stecken geblieben. Zum Glück merken die Wähler so langsam, was man an ihm hat oder auch nicht.

@Randulin

"die Grünen-Kandidatin war zu Besuch in den betroffenen Regionen, lehnte aber in dieser sensiblen Lage ausdrücklich Pressebegleitung zu PR Zwecken ab. Eine starke und menschliche Geste, wie ich finde" Am 02. August 2021 um 18:27 von Randulin

*

Ich hätte zum Vergleich aber gerne gewusst, wie der Besuch bei ihr abgelaufen ist.

Daran beurteilt man Politiker nun Mal. So eine unvorbereitete Situation, in der Politiker teilweise spontan reagieren müssen und auch die Menschen direkt zu hören bekommen offenbaren einiges.

Dankesworte erfährt da sicher keineR der KandidatInnen. Da kocht jetzt alles hoch.

Laschet

Man mag ja Söder für einen Showman und Sprücheklopfer halten. Aber einen Kandidaten wie Laschet aus Parteidisziplin aufzustellen, der so wenig tatkräftig rüberkommt wie Laschet ist schon arm.

Der wird Kanzler und muss mit Putin, Biden und Xi verhandeln. Das wird super.

18:28 von peter wilde

Das ist nun wirklich ein alter Hut.
Menschen Lachen auch wenn sie nervös oder verzweifelt sind.

Auch Helfer haben vom Galgenhumor berichtet.

Lachen ist das einzige, das hilft nicht wahnsinnig zu werden.

Frage

Was hat Frau Baerbock (auch ohne Presse) eigentlich in den Katastophengebieten zu suchen?

Sie trägt weder in einer betroffenen Kommune oder landespolitisch in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen und auch nicht im Bund Verantwortung.

Also wenn alle, die dort keine Verantwortung tragen, ins Katastophengebiet gereist wären, hätten vielleicht 75 Mio Bürger dort rumgestanden.

Laschet ist eine einzige Zumutung

Ich kann den Ärger der Betroffenen sehr gut verstehen. Erst betreibt er Katastrophen Tourismus und verhöhnt dabei die Menschen - nach zwei Wochen blubbert er so vor sich hin?
Was genau haben Sie die letzten zwei Wochen getan Herr Laschet?
Ich meine jetzt außer uns bei Ihrem Sommerinterview dreist zu belügen?
Herr Laschet, bitte suchen Sie sich ein Tätigkeitsfeld außerhalb der Politik.
Als MP von NRW sind Sie schon eine Zumutung, als möglicher Kanzler nur noch ein Alptraum.
Tschüss Herr Laschet - es reicht ganz einfach nicht.

Auf Hochtouren...

„Dann kommt die große Aufgabenstellung: der Wiederaufbau. Da werden Bund und Land zusammenarbeiten. Und da arbeiten wir auf Hochtouren, dass es bald Entscheidungen auf der Bundesebene gibt“, sagte der CDU-Politiker.
____

Wenn das „auf Hochtouren“ ist, will ich nicht sehen, wie das aussieht, wenn man sich Zeit lässt.

@Randulin

Das mag daran liegen, dass Laschet der MP von NRW ist? Auch wenn keiner etwas davon merkt.

@frosthorn

Mir fällt als Argument für die Bundesfinanzierung auch nur ein, dass dann ein Anderer(Scholz) schuld ist, wenn das Geld nicht rechtzeitig kommt.
Das schaut wirklich nur so aus, als ob Laschet mit diesem neuen Besuch den letzten peinlichen Auftritt im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe überdecken wollte. Klarer Fall von gut gemeint ... wer berät Laschet eigentlich hinsichtlich seiner Auftritte? Den würde ich gleich mal feuern.

@18:23 von Nachfragerin

//Mit anpacken und Hilfe leisten statt Bild machen und Hilfe versprechen - genau so stelle ich mir Soforthilfe vor.//

Dann hätte man ihm vorgeworfen, dies auch nur für positive Schlagzeilen zu tun. Außerdem wollte Laschet sicher nicht nur mit einer Person sprechen. Und auch nicht jeder ist zu derart körperlich anstrengendem Einsatz fähig.

@frosthorn

"Hoffentlich reichen die Gummistiefel für alle, die sich noch in Szene zu setzen gedenken." Am 02. August 2021 um 18:37 von frosthorn

*

Wenn sie nicht hinfahren, dann wird doch auch gemeckert.

Hilfsexperte vor Ort

>>Laschet versicherte mehrfach, er sei vor Ort, um sich ein Bild zu machen und werde sich um Unterstützung kümmern. Die betroffenen Regionen bräuchten schnelle Soforthilfe.<<

Ich fürchte, für schnelle Soforthilfe kommt er leider zu spät.

>>Zugleich sprach sich Laschet für eine Sonderregelung der Insolvenzordnung zugunsten der Hochwasseropfer aus. Wer seine Zahlungsfähigkeit infolge der Unwetterkatastrophe kurzfristig verloren habe, sollte nicht zum Insolvenzrichter gehen müssen.<<

Das dürfte Betroffene vorerst beruhigen, dass sie diesen schweren Gang mangels tatsächlicher Soforthilfe auch später nachholen können.

Diffamierungskampagne gegen Laschet

Was soll er denn machen? Ohne den Bund geht garnichts und Kanzler - wie ehedem Schröder beim Oder-Hochwasser - ist er noch nicht.

Die Schadensregulierung braucht leider nunmal Zeit.

Das er Flagge zeigt und verspricht sich zu kümmern, ist das was man erwarten kann - mehr aber auch nicht.

Dummerweise ist im dezentral organisierten Deutschland alles, aber auch alles, Sache der Kommunen und der Landratsämter: angefangen vom Bau von Regenrückhaltebecken über die Warninfrastruktur und Organisation der Hilfe vor Ort bis hin zu Bebauungsplänen in Überschwemmungsgebieten.

Und man hat ja in der Coronakrise gelernt, dass selbst unter widrigsten Umständen an dieser föderalen Arbeitsteilung nicht gerüttelt werden soll.

Das ist wahrlich nicht Laschets schuld. Dazu müsste das Grundgesetz geändert werden.

18:50 von Marmolada

Was hat Frau Baerbock (auch ohne Presse) eigentlich in den Katastophengebieten zu suchen?

Wir haben Wahlkampf! Es reicht doch schon, wenn Deutschland weiß, dass Baerbock vor Ort war, auch wenn keine Presse dabei war.

>>Beim Gang durch die

>>Beim Gang durch die zerstörten Straßen wurde er von vielen Anwohnern wegen fehlender Hilfe vor Ort beschimpft. <<

Wenn politische Vertreter wie Herr Laschet und Herr Steinmeier vor Ort sind und Reden an die Betroffenen halten, beide im Hintergrund lachen, ist die Reaktion der Menschen vor Ort verständlich.

Die Landesregierung hat eine Rücknahme der Kürzung der Landesmittel (10 Mio. Euro) für den „Hochwasserschutz“ im Haushalt 2020 nicht erwogen, da hierfür keine Notwendigkeit besteht.

Seltsamerweise wird das medial nicht aufgegriffen....

Ob bei der Landesregierung jetzt ein Umdenken stattfindet?

PS. Hoffentlich gibt es eine Quittung für diese ........ .

Seine Leistungen: Milliarden

Seine Leistungen: Milliarden für Braunkohle, Kohlekraftwerke und Energiekonzerne. Und da - wie bei CDUlern üblich - die mehrheitlich konservativen Medien ihn unterstützen werden, wird der den Kanzler geben.
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Was die Hilfen für Braunkohle bzw. Kohlekraftwerke anbelangt, da hat an vorderster Front die SPD selbst gegen den Widerstand der Grünen gekämpft, deren Stammklientel viele Jahrzehnte in diesen Bereichen tätig war.
Aber erst mal alles auf die CDU schieben, ob's angebracht ist, oder nicht. Ich glaube, die Bürger wissen auch ohne die "konservativen" Medien, dass es Ihnen viele Jahre vermutlich besser ging, als allen Ländern um uns herum. Warum sollten sie das riskieren ?

@18:50 von Marmolada

"Was hat Frau Baerbock (auch ohne Presse) eigentlich in den Katastophengebieten zu suchen?

Sie trägt weder in einer betroffenen Kommune oder landespolitisch in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen und auch nicht im Bund Verantwortung.

Also wenn alle, die dort keine Verantwortung tragen, ins Katastophengebiet gereist wären, hätten vielleicht 75 Mio Bürger dort rumgestanden."

Das ist doch nicht das erste mal, dass sich Kanzlerkandidaten in Katastrophengebieten blicken lassen, selbst wenn sie ohne Funktion überhaupt nichts ausrichten können. Wenn es die anderen beiden mit etwas mehr Begründung tun, dann sollte sie da auch ohne Extrakritik hin dürfen.
Diese "bitte keine PR" Aussage halte ich dagegen für reine Koketterie.

18:50 von Krid01

Laschet ist eine einzige Zumutung
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stimmt ebenso wie die Baerbock
der einzige der zumindest Format hat,
was darstellt, ist der Scholz
und der ist in der falschen Partei um Kanzler zu werden

Im Kosmos der Zuständigkeiten

Aus dem Artikel:
"Er schlug vor, den Wiederaufbaufonds per Bundesgesetz zu regeln. "Damit ist nämlich verlässlich für alle, die jetzt auf Geld warten, gesichert, dass dieses Geld auch kommt", sagte Laschet in Schleiden."

Und der Bundesregierung stände dazu noch die nächste Stufe der Versprechungen zu, indem sie erklärt: "Wir setzen hier auf eine europäische Lösung".

Man kann wirklich nur hoffen, dass eine neue Regierung den Katastrophenschutz und seine Folgen gründlich aufarbeitet und dieses wichtige Thema nicht wieder föderal zerschreddern lässt.

@18:39 von frosthorn

//So stelle ich mir "schnelle, engagierte Hilfe" vor.//

Das Wörtchen schnell ist ein sehr dehnbarer Begriff. Jedenfalls bedeutet er im Krankenhaus etwas gaaanz anderes als wenn es um die Auszahlung von Hilfsgeldern an normale Bürger geht. Irgendwo war ja auch von "möglichst bald" die Rede. Dabei kann es sich auf politischer Ebene erfahrungsgemäß um Jahre handeln.

18:50 von Marmolada

Was hat Frau Baerbock (auch ohne Presse) eigentlich in den Katastophengebieten zu suchen?
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nichts !
wobei sind wir mal ehrlich
was hätte der Bürger gesagt wäre sie nicht gekommen ?
immerhin sie hatte so viel "Fingerspitzengefühl",
das ohne Presse und Parteitross zu tun

18:39 von frosthorn

>>und last but not least
ist es nicht rührend, auf dem Foto zu sehen, wie ein Adlatus seinen Schirm über Laschets Haupt hält, auf dass der Ärmste auch ja nicht nass werden möge? So stelle ich mir "schnelle, engagierte Hilfe" vor.<<

Man kann gut ahnen, wo Herr Laschet seine Hände hat während ein vom Hochwasser Betroffener verschmutzt gestikuliert und ein "Dienstbefohlener" dafür sorgt, dass der MP ja nicht nass wird. Bezeichnendes Foto.

Wieso werden Wutbürger zitiert,

gleiches Verhalten war schon zu sehen, als Merkel sich in der Katastrophen Region zeigte. Wut hin oder her, Querdenker gibt es wohl auch unter den Geschädigten.

@frosthorn (18:37)

Nicht sehr amüsant auch das Schaulaufen der Kanzlerkandidaten, wer sich denn nun das erste "Bild macht" von den Folgen der Flutkatastrophe. Laschet, Scholz, die planen sogar einen gemeinsamen Besuch. Hoffentlich reichen die Gummistiefel für alle, die sich noch in Szene zu setzen gedenken.
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Dass man mit sowas Wahlen gewinnt, wissen wir spätestens seit Schröder 2002.

Verantwortlich

Naja, es ist ja immerhin die CDU, die uns seit 30 Jahren... und bis heute erzählt, dass es den Klimawandel nicht gibt und dieser gar nicht so schlimm ist. Heute hat man es zwar eingestanden, dass es anders ist. Die Lösung der CDU besteht aber darin mehr oder weniger auf nebulöse Wundertechnologien zu hoffen.
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Das spiegelt auch das Wahlprogramm Laschets wider. Steht nix drin. Und die Aussage, Deutschland für die größte Aufgabe der letzten Jahrhunderte fit zu machen mit Mitteln aus der Portokasse, jip... Plausibel.
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Alles was Laschet aktuell sagt wirkt realitätsfern, inkompetent, willkürlich und alles andere als glaubhaft.
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Letztlich und daran wird dieses Land eben scheitern, wird Politik von den für die Alten gemacht, die keinen Bock haben sich auch nur ein klein wenig einzuschränken.
Das sehen wir bei der Rentenfrage sehr eindrucksvoll. Die CDU ist eben ein Verein von vorgestern.
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Der Klimawandel kann allerdings nicht durch Milliarden aufgehalten werden, tja...Pech.

18:48 von dr.bashir

Der wird Kanzler und muss mit Putin, Biden und Xi verhandeln. Das wird super.
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zugegeben da wäre ein Söder, egal wie man den sonst sieht
oder leiden mag, die bessere Wahl

Durchsagen, Verkehrsnachrichten?

Die Medien sind sich einig: Laschet soll den schwarzen Peter bekommen.
Damit kann man so schön von dem eigenen unterirdisch schlechten Verhalten ablenken: Auf der A1, B265 und der A61 floss das Wasser in Strömen, die Kfz sind samt Fahrern verunglückt, abgesoffen ... was auch immer. Die Fahrbahnränder sind abgebrochen.
Gab es Verkehrsdurchsagen? Gab es Warnungen? Nix, nada, niente.

Ich hoffe nur, dass, wenn wir in Norddeutschland einmal einen Deichbruch haben, dass unsere Sender dann mehr auf Zack sind.

Halbstündliche Durchsagen, Warnungen an die Bevölkerung im Rundfunk und im Fernsehen - das wär's gewesen.

@dr.bashir 18:48 Uhr: ich denke auch dass das super wird

Laschet müsse als Kanzler mit Putin, Biden und Xi verhandeln ?

Ich erwarte bessere Ergebnisse als mit Merkel. Zwar hat Laschet nun Russland mit Sanktionen gedroht, falls Moskau die neue Pipeline als „Waffe“ gegen die Ukraine einsetzt. Aber da hat er nur die Merkel-Biden Abmachung wiederholt.
Russland hat außerdem Gas bisher nie als „Waffe“ eingesetzt, ganz im Gegensatz zu Kiew.

Und Merkel hat sich nur teilweise durchgesetzt mit ihrer Forderung, „freie Einreise für deutsche Geschäftsleute“ nach China und in die USA. Laschet ist da vielleicht geschmeidiger.

Unter Merkel wurde die Globalisierung fast in den Rang einer Staatsdoktrin erhoben. Profitiert haben davon aber nur reiche Deutsche. Das kann Laschet sicher besser.

Um zum Klimathema zurückzukommen: Laschet hat hier deutlich vernünftigere Ansichten als Merkel, die die „Bemühungen“ von FFF ausdrücklich gelobt hat.

Die staatlich verordnete Benzinpreiserhöhung ist der Versuch, die Menschen zum Kauf teurer E-Autos zu nötigen.

18:50 von Marmolada

Was hat Frau Baerbock (auch ohne Presse) eigentlich in den Katastophengebieten zu suchen?
#
Antwort: Frau Baerbock bewirbt sich als Kanzlerkandidatin für die Grünen im Herbst bei der BT Wahl. Und somit auch in Krisen Gebieten um Information,was ist daran nun schlecht?

Am 02. August 2021 um 18:37 von frosthorn

Nicht sehr amüsant auch

das Schaulaufen der Kanzlerkandidaten, wer sich denn nun das erste "Bild macht" von den Folgen der Flutkatastrophe. Laschet, Scholz, die planen sogar einen gemeinsamen Besuch. Hoffentlich reichen die Gummistiefel für alle, die sich noch in Szene zu setzen gedenken.
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Ich glaube nicht, dass irgendjemand von der politischen Bühne gerne in Katastrophengebiete fährt. Gleichwohl ist das über alle Parteigrenzen Usus. Genauso wie sie in der Regel bei Trauerfeiern, die bei besonderen Tragödien stattfinden. Das sind keine Veranstaltungen, die Vergnügungssteuer pflichtig sind aber dennoch wahrgenommen werden. Würden sie es nicht machen, wäre die Kritik mindestens genauso gross, nach dem Tenor, "die haben es noch nicht einmal nötig, Präsenz zu zeigen."
Egal, was Politik macht, irgend jemandem geht es immer gegen den Strich. Mir könnte jemand ein politisches Amt schenken, ich würde abwinken.

18:53 von BitteHirnEinschalten

>> Klarer Fall von gut gemeint ... wer berät Laschet eigentlich hinsichtlich seiner Auftritte? Den würde ich gleich mal feuern.<<

Wenn es nur um die Auftritte ginge ... die Mitbürger brauchen Hilfe!

... und wenn er das nicht hinkriegt, wen würden Sie dann feuern?

um 19:01 von Anna-Elisabeth @18:39 von frosthorn

Das Wörtchen schnell ist ein sehr dehnbarer Begriff. Jedenfalls bedeutet er im Krankenhaus etwas gaaanz anderes als wenn es um die Auszahlung von Hilfsgeldern an normale Bürger geht. Irgendwo war ja auch von "möglichst bald" die Rede. Dabei kann es sich auf politischer Ebene erfahrungsgemäß um Jahre handeln.
#
Da stimme ich zu.Anbei herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

@ Randulin um 18.27 Uhr, schön inszeniert

"auch die Grünen-Kandidatin war zu Besuch in den betroffenen Regionen, lehnte aber in dieser sensiblen Lage ausdrücklich Pressebegleitung zu PR Zwecken ab. Eine starke und menschliche Geste, wie ich finde."

Ja, dass habe ich auch schon mehrfach gelesen. Ein Foto war auch dabei. Warum nur, wenn es ohne Pressebegleitung war.
Baerbocks Besuch ist schön inszeniert: Nach der Hochstapelei jetzt demütige Bescheidenheit - wer's glaubt ... Ich nicht.

Krid01 vom 02. August, 18:50 Uhr

Ihre Meinung kann ich nur unterstreichen. Aber Herr Laschet ist doch sowieso auf dem absteigenden Ast laut Wählerumfragen und dieser erneute Besuch soll doch nur ein Teil des Bundestagswahlkampfs sein „seht mal, was ich für ein fürsorglicher Landesvater bin“, aber die Leute in den Katastrophengebieten haben diesen Blender durchschaut. Hoffentlich tun das nun auch andere und Strafen ihn und die CDU bei den Wahlen ab.

@Möbius

S O F O R T H I L F E bedeutet eben nicht - wenn der Laschet irgendwann ausgeschlafen hat. Er hat die Versprochen - und nicht geliefert. Also braucht den wirklich keiner.

Viele, sehr viele haben

Viele, sehr viele haben Zweifel an Laschet und Baerbock gleichermaßen. Dann wählt doch einfach (wieder?) die SPD. Dann haben wir zwar auch wieder einen konservativen Kandidaten, aber einen mit viel Sozialem im Rucksack. Und einem von Fachleuten ausgearbeiteten Steuerkonzept.
(Ja, ich weiß, war nicht korrekt. Fachleute darf man damit nicht behelligen)

Politiker beim Hochwasser

Was heute fehlt, sind mutige Politiker, welche die Verantwortung übernehmen und etwas tun, was dem Notstand gerecht wird.

So wie 1962 Helmut Schmidt in Hamburg

https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Sturmflut-1962-Die-grosse-Rett...

@proehi

Ich finde die sollten dann gemeinsam gehen.
Alleine die dreiste Lügerei von Laschet ist Grund genug endlich im OFF zu verschwinden. Oder wollen Sie einen Lügner als MP - oder gar als Kanzler?

Auf Kommentar antworten

Am 02. August 2021 um 18:27 von Randulin

Grünen-Kandidatin war zu Besuch in den betroffenen Regionen, lehnte aber in dieser sensiblen Lage ausdrücklich Pressebegleitung zu PR Zwecken ab.

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Ja auch Frau Baerbock war vor Ort und auch Herr Scholz und noch viele andere...Und natürlich auch unsere Noch-Kanzlerin. Aber seien sie sicher, alle bis auf vielleicht die Kanzlerin (sie tritt ja nicht mehr an) sind nicht ohne PR Zweck ins Hochwassergebiet gekommen ! Aber eines haben alle gemeinsam. Sie alle waren entsetzt und betroffen. Sie alle haben Hilfe versprochen. Mit anderen Worten. Alle Politiker stehen nun in der Pflicht den Menschen schnellstens zu helfen. Bisher scheint es ja nicht so zu sein, wie man in Bericht lesen konnte...

19:13 von Anna-Elisabeth

Dann wählt doch einfach (wieder?) die SPD.
Dann haben wir zwar auch wieder einen konservativen Kandidaten, aber einen mit viel Sozialem im Rucksack
----

dazu noch ein Pärchen als Parteivorsitz das echt überzeugt :-)

Bild statt tausend Worte

Der Bürger steht im Regen, Herr Laschet lässt sich den Regenschirm von einem verbeamteten Regenschirmträger halten.
Das hilft den Leuten wirklich weiter.

@Randulin I Tada um 18.46 Uhr

Ich denke, es gibt einen großen Unterschied zwischen Laschet und Scholz auf der einen und Baerbock auf der anderen Seite.
Die beiden Erstgenannten sind als Regierungsverantwortliche dazu angehalten, vor Ort zu erscheinen und es sieht nicht nach Wahlkampfgetöse aus.
Frau Baerbock kommt eher als eine Person, die sich informiert und vielleicht Trost spendet, aber keine Versprechungen machen kann. Daher war es klug, auf den großen Auftritt zu verzichten. Natürlich wird sie dadurch hier leider auch totgeschwiegen.

Der (Nichts)Macher

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Der Gesprächspartner und der Schirmträger stehen im Regen, der Herr Laschet im trockenen.
Laschets Motto ist nicht, das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht.

@dr.bashir um 18.48 Uhr

Laschet
„Der wird Kanzler und muss mit Putin, Biden und Xi verhandeln. Das wird super.“

Da lacht er doch drüber.

Re : Nachfragerin !

Statt sich um die Flutopfer zu kümmern, reist Laschet nach Polen, obwohl dies jederzeit auch eine andere Person hätte tun können.
Hoffentlich merken sich dies die Leute für die nächste Wahl, denn so einen Versager braucht das Land echt nicht. Der redet nur und verspricht viel, aber mehr auch nicht !

@Tada um 18.49 Uhr

„Lachen ist das einzige, das hilft nicht wahnsinnig zu werden.“

Ich habe Laschet gelesen, ein freudscher Fehler.

@ 19:09 von proehi

Klar ist die fehlende Hilfe das Problem. Würde Laschet wirklich helfen wollen, dann sollte er Experten schicken, die dann einen Sofortplan aufstellen den die Landesregierung dann umgehend beschließen und umsetzen könnte. Sein Besuch aber zeigt, dass es ihm darum gar nicht geht. Ich würde da dann natürlich Laschet feiern. Leider fehlen mir die Mittel dazu...

@Marmolada um 18.50 Uhr

„Was hat Frau Baerbock (auch ohne Presse) eigentlich in den Katastrophengebieten zu suchen?“

Frau Baerbock bewirbt sich um das höchste Amt in Deutschland, möchte politische Verantwortung übernehmen. Da halte ich es für selbstverständlich, dass sie sich ein Bild von solchen Katastrophen macht.
Und damit das nicht als Wahlkampfgetöse daherkommt hat sie dies ohne Presse absolviert.

18:55 von Möbius | Zentralismus hilft da nicht

'Dummerweise ist im dezentral organisierten Deutschland alles, aber auch alles, Sache der Kommunen und der Landratsämter: '

Nicht dummerweise sondern gescheiterweise. Was wäre die Alternative ? Der Zentralismus in der DDR war ja nun wahrlich kein Vorbild.

'Ohne den Bund geht garnichts '

Auch nicht richtig. Die Länder verfügen über eine eigene Gesetzgebung und eigene Landesmittel um Katastrophenvorsorge zu leisten und für Unterstützung von Betroffenen zu sorgen.

Der Bund muss später sicher den Löwenanteil an notwendigen Ausgaben stemmen, um die Katastrophenschäden zu bewältigen. Aber Länder und Kommunen sind näher am Geschehen um kurzfristig zu helfen.

19:16 von Krid01

>>Ich finde die sollten dann gemeinsam gehen.
Alleine die dreiste Lügerei von Laschet ist Grund genug endlich im OFF zu verschwinden. Oder wollen Sie einen Lügner als MP - oder gar als Kanzler?<<

Unabhängig ihrer öffentlichen Auftritte habe ich wegen ihrer politischen Inhalte noch nie meine Wählerstimme an CDU/CSU-Kandidaten verschenkt. Ich weiß nicht immer was ich will, aber hier weiß ich zumindest, was ich keinesfalls will.

@Möbius um 19.07 Uhr

„Die staatlich verordnete Benzinpreiserhöhung ist der Versuch, die Menschen zum Kauf teurer E-Autos zu nötigen.“

Falsch.
Sie sollen auf das Fahrrad umsteigen, und das passt auch in den Bus.

@19:11 von schiebaer45

Besten Dank für die Glückwünsche!

Gruß aus Lokstedt

19:14 von Zuschauer2

Was heute fehlt, sind mutige Politiker, welche die Verantwortung übernehmen und etwas tun, was dem Notstand gerecht wird.

So wie 1962 Helmut Schmidt in Hamburg
#
Als Hamburger der 62 die Flut und das schnelle Eingreifen von Schmidt um Hilfe zu holen erlebt hat,stimme ich voll zu.

Nichts als Show

Dieses Schaulaufen von Politikern jeglicher Couleur ist nicht mehr auszuhalten. Dazu diese gespielte Betroffenheit (Herr Laschet hat sich dummerweise dabei ertappen lassen), während man schon wieder ans nächste Buffet denkt (Unterstellung - ich weiß, aber naheliegend), ist nur noch armselig.
Allerhöchsten Respekt habe ich vor denjenigen, die an- und zupacken, Betroffene und berufliche und freiwillige Helfer.
Respekt muss man sich verdienen, Respekt bekommt man nicht durch wahlkampfgetriebenes dämlich bedröppeltes Schaulaufen.
Gummistiefel und Schaufel und echtes schweißtreibendes Helfen - dann hätte ich auch vor Politikern Respekt!

@Träumerhabenverloren 19:04 Uhr: ist das Ironie ?

Da gibt es ja Leute, die haben schlicht eine Wut im Bauch, weil sie alles oder fast alles verloren haben!

Sind das nun „Wutbürger“ oder gar - Höchststrafe ! - „Querdenker“?

Der öffentliche Diskurs nimmt in Deutschland immer groteskere Formen an:

Nachdem Veranstalter das „Nena“ Konzert abbrachen (allerdings erst am Schluss), da gab es allen Ernstes Kommentare die darüber belehrten das der Vergleich der Künstlerin ihres Konzerts mit dem CSD mit 60.000 Teilnehmern ohne Masken und Abstand nicht „statthaft“ sei, weil - so die Begründung - es sich dabei um eine „politische Demonstration“ gehandelt habe und Wahrnehmung eines „demokratischen Grundrechts“, und bei dem Konzert ja nicht. Achso. Und warum hat man dann die „politische Demonstration“ der 20.000 Corona-Maßnahmen-Kritiker verboten?

Laschet hat erfrischend wenig autoritäre Ansichten zu Themen wie Gendern, oder zum Klimaschutz.

Leider hätte außerdem auch der Weltbeste Klimaschutz an der Starkregenkatastrophe nichts geändert!

18:23 von Nachfragerin | Ein schmaler Grat

'Und von "schneller Soforthilfe" kann man einen halben Monat nach der Katastrophe wohl nicht mehr sprechen. '

Soforthilfe ist ein schmaler Grat. Wie sollte die Ihrer Meinung nach genau aussehen ?

Menschen retten, sie mit dem Notwendigen wie Lebensmittel, Kleidung, einem Dach über dem Kopf, medizinischer Betreuung und Infrastrukturanbindung zu versorgen ist sicher eine Frage, in der Schnelligkeit gefragt ist.

Behebung oder gar Ersatz von Gebäudeschäden ist kaum von heute auf morgen zu leisten. Schonmal, weil die Kapazitäten von Baumaschinen und Materialien gar nicht so schnell aufzubauen sind.

Und Sie erinnern sich: als in der Corona-Krise 'schnelle Hilfe' für Unternehmen und Selbständige angesagt war, haben sich die 'Schnellzugriffe' Tausende von Krisenabsahnern zunutze gemacht, um durch Missbrauch und Betrug an die Knete zu kommen.

Ohne Prüfung von Berechtigungen wird es nicht abgehen und die braucht halt mal nun auch etwas Zeit.

19:04 von nikioko

«Hoffentlich reichen die Gummistiefel für alle,
die sich noch in Szene zu setzen gedenken.»
____

«Dass man mit sowas Wahlen gewinnt,
wissen wir spätestens seit Schröder 2002.»

Mr. Schröder hat sich 2002 an der Oder in Gummistiefeln aber auch nicht in der einen oder anderen Art belämmert angestellt. So dass man gerade solche Bilder auch noch in 20 J. mit der Flut von 2021 verbinden wird.

Mr. Laschet kann nun eigentlich gar nichts mehr richtig machen, man wird ihn immer verlachen. Sein Lachen war sehr dumm. Das nun wieder als Maßstab für alles ansetzen, ist es nicht minder. Hilft bei und ist gut für gar nichts.

Beide Wasserschadensdesaster von 2002 und 2021 sind sehr verschieden.
2002 ging es nicht um die Frage, ob und wenn, wie warum, unzureichende Warnung war. Schäden 2021 sind weitaus gravierender, großflächiger, schwerer zu beheben in längerem Zeitraum. Ohne Tote überhaupt zu erwähnen.

Politiker müssen sich vor Ort selbst ein Bild machen.
Anders ist es völlig unmöglich.

um 19:18 von Sisyphos3 19:13 von Anna-Elisabeth

[,,Dann wählt doch einfach (wieder?) die SPD.
Dann haben wir zwar auch wieder einen konservativen Kandidaten, aber einen mit viel Sozialem im Rucksack"]
----

dazu noch ein Pärchen als Parteivorsitz das echt überzeugt :-)"

Hatte schon die Hoffnung aufgegeben, daß jemand das Karl Napf Sommerloch füllen könnte. Da braucht es schon Format. Es würde sonst etwas fehlen. Danke.

@Anna-Elisabeth - materielle Unterstützung

18:53 von Anna-Elisabeth:
"Dann hätte man ihm vorgeworfen, dies auch nur für positive Schlagzeilen zu tun."

Keine Sorge. Ich verlange von keinem Politiker, dort selbst tatkräftig mit anzupacken.

Wer nicht vor Ort sein muss, um Hilfe zu leisten, sollte die Regionen meiner Meinung nach meiden. Und wer aus PR-Gründen unbedingt hinreisen muss, der soll bitte materielle Unterstützung mitbringen.

Ein privat finanziertes Buffet wäre ein überschaubarer Aufwand, würde die Betroffenen und Helfer sicherlich sehr erfreuen und für die gewünschten Bilder sorgen.

@Vaddern 19:33 Uhr: sagen Sie das mal den Pendlern!

Sie schlagen vor:

„ Sie sollen auf das Fahrrad umsteigen, und das passt auch in den Bus.“

Toll ! Und bitte mit Helm ! :-)

@Anna-Elisabeth

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

ja, ja, unbürokratische Soforthilfe ...

@ Bürger aus Artikel: "weder Hilfe von der Landesregierung noch von der örtlichen Verwaltung gesehen,"

Tja, so sieht es aus wenn Politiker Laschet Versprechungen macht (da kann man sich schon mal auf den Kanzler Laschet einstellen).

Ich hoffe nur, dass die Medien dies weiter beobachten und einen kritischen Blick auf versprochene Hilfen und letztlich realisierten Hilfen macht.

Ich kann den Frust

der Anwohner verstehen, so schnell geht es aber nicht, hat die Erfahrung bei den 3 Hochwassern die ich erlebt habe, gezeigt.
Bis alles wieder aufgebaut ist, hat Jahre gedauert, viele nicht versicherte oder Ältere mussten aufgeben.
Alles dem Herrn Laschet in die Schuhe schieben, wird nicht funktionieren, den Geld und Unterstützung von Staat wird nicht reichen.
Da ist unglaublich viel Eigenleistung nötig.
Ich bin kein Fan von Ihm, aus meiner Sicht ist Er der Falsche für diesen Posten, aber das muss die CDU selber wissen.
Ich wünsche den Betroffenen, viel Kraft.

@19:18 von Sisyphos3 @19:13 von Anna-Elisabeth

//dazu noch ein Pärchen als Parteivorsitz das echt überzeugt :-)//

Dass die beiden lernfähig sind, haben sie jedenfalls schon jetzt mit ihrem wohltuenden Schweigen bewiesen.

@Zuschauer2 19:14 Uhr: traut sich heute keiner mehr !

Sie haben recht. Der Schmidt war 1962 ein richtiger Macher, der entschieden hat, wo andere gezaudert haben.

Allerdings hat er sich damals auch über die Instanzen hinweggesetzt. Das macht heute keiner mehr, denn es wäre politischer Selbstmord. Außerdem reißt sich niemand mehr darum wie weiland Schmidt Verantwortung zu übernehmen. Jeder will nur noch seinen Laden sauber halten.

Gucken Sie sich mal an wie hochrangige Beamte und Behörden die Verantwortung für das kriminelle WireCard Desaster hin und her geschoben haben! Ein Lehrstück bundesrepublikanischen Verwaltungsrechts !

Die Verlogenheit

Ungeachtet dessen, dass hier über viele Menschen unsägliches Leid hereingebrochen ist, würde mich interessieren, was diese Menschen vor dieser Katastrophe vom Staat gehalten haben.
Auch die hier gerne den MAX machen.
Bemerkungen wie: Die/der Versager, Nieten oder ähnliches sind einfache Floskeln. DIESE PERSONEN WÜRDEN ALLES VIEL BESSER MACHEN
Denn, immer dann, wenn man in Not ist, wird nach dem Staat geschrien! Sei es bei Rückholflügen bei Insolven oder Corona. Der Staat /die Politiker sollen es richten. Wenn der Staat aber Steuern haben will oder den Bürgern etwas abverlangt, dann wird gegen den Staat (Politiker) rebelliert.
Ich sage nur : "Die verlogene Gesellschaft"
Dies betrifft natürlich nicht alle!!

19:40 von schabernack 19:04 von nikioko

Politiker müssen sich vor Ort selbst ein Bild machen.
Anders ist es völlig unmöglich.
#
Stimme zu,und deswegen war auch Frau Baerbock im Kriesen Gebiet und ohne Presse Rummel was ich gut fand.

Man mag von Laschet halten

Man mag von Laschet halten was man will, aber er hat wenigstens den Mumm sich den wütenden Leuten zu stellen.

Wer zu spät kommt

Eigentlich ist es lobenswert, wenn sich NRW‘s Ministerpräsident vor Ort einen Eindruck über die Lange verschafft. Vielleicht ein bisschen zu spät und ohne konkrete Hilfszusagen. Das hätte er besser machen können. Z.B. die Opfer besuchen mit konkreten sofortigen Hife-Zusagen. Denn die Geduld der Opfer ist wahrlich nicht länger auf die politische Folter zu spannen.

@19:33 von Vaddern @Möbius um 19.07 Uhr

//Sie sollen auf das Fahrrad umsteigen, und das passt auch in den Bus.//

Wenn die für Fahrräder und andere Gefährte vorgesehenen Plätze schon besetzt sind (Rollstuhl/Kinderwagen), hat man als Radfahrer keine Chance mehr. Habe ich hier in Hamburg jedenfalls schon mitbekommen.

Schnelle Hilfe kommt nicht an,

denn die Politiker haben ja bald alle URLAUB von der Politik und bekanntlich hat ein Landtag es noch NIE geschafft für schnelle Hilfe zu sorgen. Wie muss es denn nach fünf Tagen diesem Ortsteil Heimerzheim gerochen haben?

Am 02. August 2021 um 18:48 von dr.bashir

Man mag ja Söder für einen Showman und Sprücheklopfer halten. Aber einen Kandidaten wie Laschet aus Parteidisziplin aufzustellen, der so wenig tatkräftig rüberkommt wie Laschet ist schon arm.

Der wird Kanzler und muss mit Putin, Biden und Xi verhandeln. Das wird super.
___
Auch mir wäre Herr Söder viel lieber gewesen. Leider ist es nun so, wie es ist.
Hinsichtlich Ihres letzten Satzes wäre ein Stelldichein mit der Annalena aber gewiss mindestens genauso unterhaltsam gewesen. Hätte sie ihnen direkt mal erklären können, was es mit den Gendersternchen so auf sich hat, wie man mit dem politischen Gegner umgeht, wie schön multi-kulti und wie abwechslungsreich vegane Ernährung ist.
Das wäre bei den vorgenannten Herren bestimmt auf grosses Interesse gestossen.

18:43 von Icke 1

Wahrscheinlich ist ihm da gleich mal das Lachen im Hals stecken geblieben. Zum Glück merken die Wähler so langsam, was man an ihm hat oder auch nicht.

Laschet ist m. E. ein Heuchler und Ammenmärchenerzähler. Sagt immer das, was die Leute im Moment gern hören wollen und so etwas nennt man Populismus. Vor den Flutopfern nahe vor einem Tränenausbruch und kaum dreht er sich um, fängt er zu lachen an.

19:40 von MRomTRom

«… als in der Corona-Krise 'schnelle Hilfe' für Unternehmen und Selbständige angesagt war, haben sich die 'Schnellzugriffe' Tausende von Krisenabsahnern zunutze gemacht, um durch Missbrauch und Betrug an die Knete zu kommen.»

Bei ortsgebundenen Flutschäden in einigen Regionen des Landes sind reale Ansprüche aber sehr viel einfacher zu prüfen als bei materiellen Schäden, die in allen Himmelsrichtungen bis an die Grenzen des Landes möglich waren und sind.

«Ohne Prüfung von Berechtigungen wird es nicht abgehen und die braucht halt mal nun auch etwas Zeit.»

In Köln bin ich gar nicht betroffen, aber man kann zu NRW lesen, der Antrag auf Soforthilfe sei simpel mit 2 DIN A4 Seiten. 1.500 Euro Soforthilfe pro Person im Haushalt an vielen Orten unkompliziert ausgezahlt in 3 bis 5 Tagen nach Antragstellung.

Noch schneller scheint es mir unmöglich. Was 6.000 Euro für eine 4-köpfige Familie an Soforthilfe zu leisten vermögen, kann ich mir als Unbetroffener aber nicht vorstellen.

@MRomTRom 19:29 Uhr: Sie irren sich

„ Der Zentralismus in der DDR war ja nun wahrlich kein Vorbild.“

Ich bin ja Wessi, kannte die DDR aber gut und will sie garnicht schönreden.

Aber: die Staatlichen Sozialversicherungen und die Gesundheitsvorsorge und auch - so denn die Technik nicht versagte - die Organisation des Katastrophenschutzes waren oft in mancherlei Hinsicht besser als in der Bundesrepublik.

Und vieles andere auch. Trotzdem ist es gut das es die DDR nicht mehr gibt. Aber von den dortigen Erfahrungen lernen wollte man im Westen partout nicht. Schade!

Wie man es auch immer macht,..

.. angeblich ist es das gemäß der öffentlichen Meinung dann irgendwie doch immer irgendwie verkehrt!

Lässt sich Laschet persönlich in den von den Hochwasser betroffenen Gebieten nicht blicken, behaupten alle sofort, das Schicksal der betroffenen Menschen seien ihm persönlich irgendwie doch völlig gleichgültig!

Und besucht er diese Gebiete dann doch , dann unterstellt man ihm sofort Katastrophentourismus aus reinen Wahlkampfgründen!

Daher mein Fazit!

So richtig recht machen, kann man es allen Leuten in dieser Angelegenheit ja ohnehin nicht!

Man sollte jetzt trotz der

Man sollte jetzt trotz der Wahlen hinsichtlich des Wiederaufbaus und des künftigen Katastrophenschutzes parteiübergreifend und mit viel wissenschaftlicher Expertise zusammenarbeiten.
Bin keine Freundin von Herrn Habeck, aber er hat in diesem Video: >>Statement von Robert Habeck (Vorsitzender, B'90/GRÜNE)<< (YouTube oder Phoenix)
zur Konsequenz aus der Hochwasserkatastrophe viele sinnvolle Vorschläge gemacht, wenngleich die Umsetzung schwierig und verdammt teuer sein dürfte. Aber auf entsprechende Maßnahmen zu verzichten, würde wohl sehr viel teurer.

@Marta Pfahl 01

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Der Gesprächspartner und der Schirmträger stehen im Regen, der Herr Laschet im trockenen" Am 02. August 2021 um 19:22 von Marta Pfahl 01

*

Ich kann mir da sehr gut vorstellen, dass der Bodyguard den Schirm sehr schnell dazwischen hätte schieben können, wenn die Emotionen die Überhand gewonnen hätten... Da stehen Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs.

@Dany39 19:54 Uhr: das sehe ich genauso !

„ Man mag von Laschet halten was man will, aber er hat wenigstens den Mumm sich den wütenden Leuten zu stellen.“

Volle Zustimmung! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen !

Konkrete Direkthilfen bitte, Herr Laschet!

Laschet muss jetzt handeln, keine großen Diskussionen mit Bürgern führen, um "sich ein Bild zu machen". So wird er als Zögerer wahrgenommen, während Söder sich gerne als Macher darstellt. Die betroffenen Bürger brauchen konkrete Direkthilfen. Bspw. Wohnungsangebote in leerstehenden Ferienwohnungen in nahegelegenen Ortschaften. Das könnte anteilig aus Spendengeldern finanziert werden. Auch für Vermieter, die aufgrund der Situation keine Feriengäste haben, wäre es eine Win-Win-Situation. Sicherstellung des alltäglichen Bedarfs, unbürokratische Geldauszahlungen, Apotheken, die benötigte Medikamente zügig liefern, etc.

Eigenverantwortung

Vorab: Mein tiefstes Beileid mit denen, die einen Liebsten verloren haben.
Zum Thema Geldforderungen: In Bayern muß jeder der kann, eine Elementarversicherung abschließen, sonst gibt es kein Geld für das Haus oder Hausrat.
Daher verstehe ich nicht wenn Menschen, die wählen können, einen Füherschein haben, selbstbestimmt leben und mündig sind, jetzt Geld fordern.
Wenn ich mein Auto oder Arbeitskraft nicht absichere, wird mir das auch keiner bezahlen wenn ich mich hätte kümmern können. Das ist mir zu hoch.
Allen, die sich nicht absichern konnten durch Ablehnung der Vericherungen, muß natürlich geholfen werden.

@Anna-Elisabeth & @schiebaer

Danke für's rumerzählen, @schiebaer, das konnte ja keiner ahnen. Nicht alle haben, wie unser werter Mitforist @fathaland slim, einen eigenen Wikipedia-Artikel, aus dem man auch den Geburtstag erfährt. So jedenfalls kann ich auch gratulieren.

Glückwunsch zum Geburtstag, @Anna-Elisabeth. Mein Motorrad wartet übrigens noch.

@19:44 von Nachfragerin @Anna-Elisabeth

//Ein privat finanziertes Buffet wäre ein überschaubarer Aufwand, würde die Betroffenen und Helfer sicherlich sehr erfreuen und für die gewünschten Bilder sorgen.//

Stimmt. Verdammt gute Idee.

20:01 von schabernack | Stimmt

'Bei ortsgebundenen Flutschäden in einigen Regionen des Landes sind reale Ansprüche aber sehr viel einfacher zu prüfen als bei materiellen Schäden, die in allen Himmelsrichtungen bis an die Grenzen des Landes möglich waren und sind.'

Bau- und Liegenschaftsschäden sind in der Tat schneller begutachtbar, als die Frage, wie hoch der materielle Schaden eines Unternehmens oder Selbständigen durch nicht realisierte Gewinne ist. Aber bei den Bauschäden kommt in vielen Fällen die Frage hinzu, ob ein weggespültes oder baufällig gewordenes Haus überhaupt wieder an diesem Platz aufgebaut werden soll. Das ist nicht durch hoppla-hopp Aktionismus zu machen

'Was 6.000 Euro für eine 4-köpfige Familie an Soforthilfe zu leisten vermögen, kann ich mir als Unbetroffener aber nicht vorstellen.

Das können die wenigsten der Nichtbetroffenen. Umso wichtiger, dass DIESE Art von Hilfe schnell fließt.

Träumerhabenverloren vom 02. August, 19:04

Pfui, was ist das für ein Vergleich zwischen vom Hochwasser Geschädigten, die ihr Hab und Gut verloren haben und naziunterstützten Krawallmachern und Dummköpfen. Eine Entschuldigung ihrerseits bei den Hochwassergeschädigten wäre wohl mehr als angebracht, ansonsten sind sie genauso schlimm wie der naziunterstützte Querdenkermob.

Richtiges Signal eines Kanzlerkandidaten!

Frau Baerbock bewirbt sich jedoch um das Kanzleramt im gegensatz zu den restilichen 75 Mio Bürgern. Insofern finde ich es ein richtiges Signal.
Und mal ehrlich, wenn Sie nicht am Ort des Geschehen gewesen wäre, hätten Sie das auch bemängelt, oder?

20:08 von Anna-Elisabeth

«Man sollte jetzt trotz der Wahlen hinsichtlich des Wiederaufbaus und des künftigen Katastrophenschutzes parteiübergreifend und mit viel wissenschaftlicher Expertise zusammenarbeiten … wenngleich die Umsetzung schwierig und verdammt teuer sein dürfte. Aber auf entsprechende Maßnahmen zu verzichten, würde wohl sehr viel teurer.»

Katastrophenvorsorge kostet Milliarden und Aber-Milliarden. Manche Milliarden einmal, und dann ist was fertig gebaut an Schutzmaßnahmen. Andere Milliarden regelmäßig zur Aufrechterhaltung von Infrastrukur für Warnung und Hilfe.

In DEU sind es Starkregenereignisse, auf denen der Fokus liegt, was realistisch zu erwarten ist. Keine Taifune, Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche. Evtl. auch Großfeuer in Wäldern, schlagen Extremereigisse im Wetter in Richtung Dürre aus, statt in Richtung Flut.

Konzepte für größere Naturräume umsetzen dauert ± 20 J.
Nicht direkt vergleichbar zu DEU.
Ca. 20 J. / ± 20 Mrd. € war der Hochwasserschutz (nur von Land) für Tokyo.

@MRomTRom - Soforthilfe

19:40 von MRomTRom:
"Soforthilfe ist ein schmaler Grat. Wie sollte die Ihrer Meinung nach genau aussehen ?"
> Um diese Frage fundiert beantworten zu können, müsste ich die Betroffenen und Helfer nach ihren Bedürfnissen befragen. Ein kompetenter Krisenmanager wird das schon vor zwei Wochen getan die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet haben.

(Ich weiß nur nicht so recht, was Politiker wie Herr Laschet da machen...)

"Behebung oder gar Ersatz von Gebäudeschäden ist kaum von heute auf morgen zu leisten."
> Ich gehe davon aus, dass das den Betroffenen bewusst ist. Deren Wut muss andere Ursachen haben, die wahrscheinlich vermeidbar gewesen wären.

"Ohne Prüfung von Berechtigungen wird es nicht abgehen und die braucht halt mal nun auch etwas Zeit."
> Ja. Es wird sehr lange dauern, bis alle Schäden erfasst sind. Aber die Soforthilfe soll ja nicht das alte Leben rekonstruieren, sondern erst einmal das Weiterleben ermöglichen.

@Aufmerksamleser 20.23h

Leider stellt Ihr Post ein Paradox dar, wenn Sie genau lesen, was Ihr Alianame vortäuschen soll, dann kommen sie selber drauf, auf was ich Bezug nehmen. Wenn nicht, Aliasname ändern.

Frau Baerbock hätte dort

Frau Baerbock hätte dort nicht hinfahren sollen. Sie hat dort nichts zu suchen und sie wird auch in Zukunft keine Kompetenz erhalten sich dort sehen lassen zu müssen.
Im Gegenteil ich finde ihren Besuch als Schaulustige eher äußerst negativ zu werten.
Ich fahre auch nicht dort hin um das Leid anderer Leute zu beobachten und am Ende noch mehr oder minder unpassende Sprüche zu machen.
Ich finde die Gegend sollte gesperrt werden, nur noch Helfer und Polizisten sollten dort hin dürfen.
Jedenfalls keine potentielle Kandidatin für ein Amt.

19:21 von Vaddern

"Frau Baerbock kommt eher als eine Person, die sich informiert und vielleicht Trost spendet, aber keine Versprechungen machen kann. Daher war es klug, auf den großen Auftritt zu verzichten. Natürlich wird sie dadurch hier leider auch totgeschwiegen."

Das beantwortet nicht die Frage was sie ohne jegliche Funktion dort zu suchen hatte. Auf SWR-Radio wurde tagelang angemahnt NICHT in die betroffenen Gebiete zu fahren.

@18:48 von dr.bashir

Ja, diese von Ihnen genannten Potentaten merken sich jeden Fehltritt der Kanzlerkandidaten, natürlich auch den Lacher von Herrn Laschet.
Die sind gefährlich, nicht die armen wütenden Flutopfer.

Ich bin auch überrascht, dass sich die Menschen selbst helfen müssen, was die Bewältigung des Alltags angeht. Essen, duschen, Wäsche waschen klingt banal, aber das sind elementare Bedürfnisse von Menschen.
Die Bundeswehr sollte hier helfen.
Wo sind denn die Feldküchen der Bundeswehr.

20:16 von KalliBayern

eine Elementarversicherung abschließen
--------------

ja das wundert mich auch
schließlich versichert ja jeder halbwegs vernünftige Mensch auch sein Auto
und hat sonst noch die eine oder andere Versicherung (Hausrat/Privathaftpflicht)

klar eignet sich das aktuell nicht für eine Diskussion
wobei, warum eigentlich nicht ?

@20:16 von frosthorn

Herzlichen Dank!

//Mein Motorrad wartet übrigens noch.//

Habe da tatsächlich kürzlich dran gedacht und mir vorgestellt, wie der Wind ins Gesicht bläst.

Gruß nach Bremen

@Anna-Elisabeth um 19.56 Uhr

Fahrräder ...

Ich wollte mit meinem Beispiel, dass man auf das Fahrrad umsteigen soll, statt E-Autos zu kaufen, dem Foristen Möbius hauptsächlich zeigen, dass seine Gleichung
Benzin teuer machen = teure E-Autos kaufen müssen
zu kurz gedacht ist.
Dass im ÖPNV zu wenig Platz für Fahrräder, Rollstühle, Kinderwagen ist, stimmt m.E. auch.
P.S. Den Glückwünschen schließe ich mich gerne an.

Scholz kam seriöser rüber

Bei den Reisen in die Katastrophengebiete kam mir Herr Scholz seriöser vor als all die anderen Kandidaten plus der omnipräsente Herr Söder..

Re: Traumfahrer

Aber in Polen hat er wenigstens nicht unpassend gelacht. Wäre ihm dort auch schlecht bekommen.

Am 02. August 2021 um 18:37 von frosthorn

"Hoffentlich reichen die Gummistiefel für alle, die sich noch in Szene zu setzen gedenken."

Naja, wenn man sich das Bild anguckt, dann wird ein Regenschirm gehalten um unseren zukünftigen Kanzler von ein paar Tropfen zu schützen.... vielsagend.

Also, es wäre zu vermuten das er "huckepack" durch das Hochwasser getragen wird, falls nötig; Gummistiefel unnötig.

@heathersfan um 20.38 Uhr

„Das beantwortet nicht die Frage was sie ohne jegliche Funktion dort zu suchen hatte.“

Doch, das tut es nur nicht, weil sie meinen Post nur zu einem Teil wiedergeben. Im ersten Teil steht klipp und klar, dass sie Politikerin ist, und zwar einer einflussreichen Partei.
Aber da Sie ja nur draufschlagen möchten, bleiben Sie einfach bei Ihren Vorurteilen.

20:37 von th711

Ich finde die Gegend sollte gesperrt werden, nur noch Helfer und Polizisten sollten dort hin dürfen.
------------

meinen sie das ist umsetzbar ?
ohne die wichtigste Gruppe im Land
die Medienvertreter

Zuhören

und den Frust der Opfer einfach mal ertragen. Das ist u.a. die Aufgabe von Politikern, wenn sie Flutopfer besuchen.
Denn deren Nerven liegen blank, auch nach vermutlich vielen schlaflosen Nächten.
Genauso wie viele erwähnen, dass Lachen befreit, haben diese Flutopfer das Bedürfnis ihren Frust loszuwerden. Das ist dann deren "Erleichterung".
Das müssen Politiker nun aushalten.

@20:54 von Vaddern @Anna-Elisabeth um 19.56 Uhr

//P.S. Den Glückwünschen schließe ich mich gerne an.//

Auch Ihnen dafür herzlichen Dank.

@KalliBayern

Mann muss schon auch sagen das hier die Kommunen aus ihrer Verantwortung wären, in allem was gemacht wird.
Manche Versicherungen werden sich in Risikogebiete schon gar nicht mit einbringen und Versicherungen hier anbieten.
Gerade die Kommunen haben immer auf Verbauungen und dergleichen gedrängt um dadurch wieder Grundstücke zur Verfügung zu haben. Vor Jahren war es um ein vielfaches schwerer in Risikogebieten überhaupt Bauen zu können.
Und deshalb sollen auch Bund und Länder für solche schwerwiegende Ereignisse auch aufkommen und eine Strucktur wieder herstellen.
Sonst ist auch gleich Geld für alles da. Und das in großen Mengen.

@Sisyphos3, 20:48

ja das wundert mich auch
schließlich versichert ja jeder halbwegs vernünftige Mensch auch sein Auto
und hat sonst noch die eine oder andere Versicherung (Hausrat/Privathaftpflicht)

Wenn Sie die gesamte Berichterstattung nur halbwegs mitverfolgt hätten, wüssten Sie, dass es jede Menge Betroffene gibt, die keine Elementarversicherung abschließen konnten, weil kein Versicherer dazu bereit war.
Warum ist eigentlich in Ihren Augen immer jeder, der in Not ist, selbst schuld?

19:44 von melancholeriker / um 19:18 von Sisyphos3

dazu noch ein Pärchen als Parteivorsitz das echt überzeugt :-)"
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meinen sie die können in die Fußstapfen eines
Helmut Schmidt oder auf einen Willy Brandts treten ?

@Anna-Elisabeth

Es ist nicht selbstverständlich, dass man immer nur positive Kommentare liest,
aber Ihre sind immer herzlich.

Darum schließe ich mich gern dem Chor der Gratulanten an.

Zum Geburtstag viel Glück, Gesundheit und Sonnenschein!

„Nirgendwo strahlt der Himmel so schön grau wie in Hamburch!“

um 18.43 von Icke, Nicht lustig

"Gar nicht lustig für Armin
Wahrscheinlich ist ihm da gleich mal das Lachen im Hals stecken geblieben." Klar, er kriegt die Wut der Leute ab, da hat man nichts mehr zu lachen.
Obwohl: Herrn Laschet trifft keine Schuld. Wer sich da sehen lassen müsste, das sind die Journalisten / Beschäftigten des WDR, die in der Katastrophennacht niemanden gewarnt haben. Sie haben Musik dudeln lassen, während die Leute abgesoffen sind.
Die müssen sich dafür rechtfertigen . Alle, vom Intendanten bis zum Diensthabenden aus der Nacht.

Sisyphos3 um 19:18

"Dann haben wir zwar auch wieder einen konservativen ie alten Rezepte des ewigen Wachstums, die uns in die heutige KriKandidaten, aber einen mit viel Sozialem im Rucksack"
Kommentar:
dazu noch ein Pärchen als Parteivorsitz das echt überzeugt :-")
Es ist ziemlich egal, wer unter Scholz als Kanzler den Parteivorsitz inne hat und wie lange.
Wer Scholz für dem geeigneteren Kanzlerkandidaten hält, sollte seine Partei auch wählen.
Unklar dagegen ist, unter wem Laschet Kanzler sein würde.

Im Grunde ist die Frage, ob man ein Weiterso will, also das Konzept, das die heutige Situation zu verantworten hat.

20:48 von Sisyphos3

«eine Elementarversicherung abschließen»
--------------

«ja das wundert mich auch
schließlich versichert ja jeder halbwegs vernünftige Mensch auch sein Auto
und hat sonst noch die eine oder andere Versicherung.»

So manche, die gerne eine Elementarschadensversicherung abgeschlossen hätten, konnten das gar nicht, weil die Versicherung sie nicht aufnahm.

«klar eignet sich das aktuell nicht für eine Diskussion
wobei, warum eigentlich nicht ?»

Es gibt Überlegungen, den Abschluss einer solchen Versicherung obligatorisch zu machen. Versicherungsgesellschaften könnten sich dann nicht mehr verweigern.

Ich las sehr kürzlich hier, in Baden-Württemberg sei das bis zum Jahr (x) auch so gewesen. Wer das schrieb … weiß ich aber nicht mehr.

So was ist ein sehr großes Projekt, was man erst mal durchrechnen muss in Kosten und Konsequenzen. Das direkt nach dem Flutereignis öffentlich zu zerfaseln mit 1.001 Meinungen schadet aber nur, und nützt gar nichts.

Das ist alles nicht einfach.

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