Kommentare - Klimafreundliche Antriebe für Flugzeuge in weiter Ferne

28. Juli 2021 - 08:04 Uhr

Die Luftfahrt gilt als ein Treiber des Klimawandels. Noch ist grünes Fliegen nicht möglich. Das könnte auch vorerst so bleiben, glauben Experten. Wie ist der Stand bei klimafreundlichen Antrieben? Von Till Bücker.

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Kommentare

@10:26 von Möbius

"E-Autos aber dafür gegen den hohen Luft- und Rollwiderstand .."

Luftwiderstand hat ein Flieger auch, je schneller, desto mehr. Rollwiderstand natürlich nicht

"Eine Lösung wäre Wasserstoff..."

Mir gefällt H2 auch, theoretisch. Aber der Artikel beschreibt ja schon die Schwierigkeit der Tankinfrastruktur. Kann man lösen, dauert aber und die Umstellung erfordert dann jahrelang 2 Infrastrukturen.

"Die einzige Möglichkeit, H2 ökonomisch sinnvoll herzustellen, ist photoelektrochemisch mit Sonnenlicht"

Sonnenlicht gäbe es ja genug. Nur reicht Licht alleine nicht aus, wie Sie wissen. Also große Flächen, die Solarstrom produzieren. Desertec war ja mal so eine Idee. Hört man auch nichts mehr.

klimafreundlicher Antrieb

Machen wir uns doch nichts vor. Aktuell haben wir zwar technische Ideen und Pläne, wie man den Individualverkehr auf allen Ebenen alternativ gestalten könnte. Aber können noch nicht klären, woher die "nachhaltigen" Ersatzstoffe wie seltene Erden, Wasserstoff usw. in großen Mengen kommen sollen. Indem wir in anderen Erdteilen Umwelt und Klima zerstören und Stoffe verwenden, die weder recycelfähig noch unbegrenzt verfügbar sind, ersetzen wir Mineralöle und andere fossile Stoffe nur mit einem neuen Problemfeld. Schnelligkeit und Erreichbarkeit sollten auf den Prüfstand. Globale Transport- und Verkehrswege haben Umweltauswirkungen. Das nun als absolut das Einzige und Beste zu verkaufen, ist eine Lüge. Atomstrom hat schon einmal gezeigt, was von sicher, leise und umweltfreundlich übrig blieb. Und seltene Erden wie Akkus sind eine neue Zeitbombe mit Schäden und Risiken, die nicht besser sind als fossile Quellen- auch wenn man uns das glauben machen will.

10:34 von Margitt.

Ich würde es begrüßen, wenn man das Fliegen nur noch erlaubt, wenn dies unvermeidbar ist.

Dann wird die Lufthansa wieder um 9 Mrd. Euro betteln. Von der Reiseindustrie abgesehen.

Das Fliegen macht 2 % des weltweiten Co2 Ausstoßes aus.

@09:55 von Nettie

Ich habe auch geschrieben, in was zu denken ich für sinnvoll halte. Aber das haben Sie wohl entweder "überlesen" oder nicht verstanden.

Sie schrieben: "Wäre schön, wenn nicht in Geld gedacht würde, sondern in Nutzen"

meinten aber, dass Milliardenschwere Investitionen in Antriebe für Flugzeuge sich lohnen dürften.

Ich habe schon alles verstanden und nichts überlesen, aber vielleicht meinten Sie: "nicht nur in Geld", haben aber aus Versehen: "nicht in Geld" geschrieben.

0:32 von Gytha

>>@fathaland slim
Nach New York zum Shoppen ist sicher den höheren Einkommen vorbehalten, aber für 2 Tage nach London oder Paris können sich schon sehr viele Leute leisten und ist im Gesamtergebnis dann wahrscheinlich noch viel schlimmer.
Man könnte einfach sagen, fliegen darf nur wer eine Woche bleibt, man könnte innerdeutsche Flüge verbieten oder Flüge erst ab einer bestimmten Entfernung usw. Aber damit wird viel Geld verdient und das ist scheinbar immer wichtiger als alles andere.<<

Ich bin generell für Verbote höchstens als letztes Mittel. Wenn es wirklich nicht anders geht. Je mehr Verbote es gibt, desto kreativer werden die Menschen, was ihre Umgehung betrifft. Nach London oder Paris kommt man mit der Bahn von Köln aus übrigens innerhalb weniger Stunden.

>>Immerhin hat Corona gezeigt, dass es zumindest beruflich häufig auch anders geht, müsste jetzt nur mal beibehalten werden.<<

Eine Welt, in der man nur noch mittels Zoom kommuniziert, in der möchte ich nicht leben.

@ 10:13 von fathaland slim

"Um mal die Proportionen ein wenig zurechtzurücken:
Der Flugverkehr ist für etwa fünf Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich.
Man sollte darauf achten, sich nicht auf Nebenschauplätzen zu verkämpfen."

Da haben Sie recht, sicherlich sollte man die Hauptverursacher mehr in den Fokus rücken.

Andererseits bleibt es sinnvoll gleichzeitig andere Bereiche anzugehen und 5% sind wahrlich keine Kleinigkeit.

Fatahland "Zurück ins

Fatahland
"Zurück ins Mittelalter?

Aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehr populär."

Nicht hemmungslos fliegen zu können, ist Mittelalter?
Das ist genau die Sichtweise, wegen der sich auf absehbare Zeit nichts am Verhalten ändern wird.

@ um 09:05 von GeMe "…Im

@ um 09:05 von GeMe
"…Im Durchschnitt des Jahres 2020 lagen sie im Sommer bei 287g pro Kwh und im Winter bei 380g pro Kwh.

Nehmen wir den schlechten Wert als Basis, dann bekommt man für 13.2 Kg CO2 34,7 Kwh Strom.

Ein TESLA Model 3 benötigt ca. 15 kwh pro 100 Km ein VW id3 braucht ca. 19 kwh auf 100km.
Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels.
…"
Das UBA gibt für das Jahr 2020 im Schnitt 366 g CO2/kWh an. Dabei übersehen sie noch zwei Dinge:
1. Ein zusätzlicher Stromverbraucher (jedes E-Auto ist ein solcher) kann erst dann am Strommix teilhaben, wenn dieser für den neuen Verbraucher angepasst ist. So lange wird der neue Verbraucher mit Kohlestrom betrieben.
2. Der Stromverbrauch eines E-Autos ist im Winter mehr als doppelt so hoch. Mein E-Auto verbraucht z.Z. im Stadtverkehr etwa 15 kWh/100 km. Im Februar lag mein Verbrauch bei 42 kWh je 100 km ( Fahrstrecke: 12 km).
CO2-Einsparung geht anders ganz sicher besser.

10:56, Bender Rodriguez

>>Fatahland
"Zurück ins Mittelalter?

Aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehr populär."

Nicht hemmungslos fliegen zu können, ist Mittelalter?<<

Nichts dergleichen schrieb ich.

Lesen Sie doch bitte den Kommentar, auf den ich antwortete. Es ist ja Ihr eigener. Sie schrieben da was von der Zeit vor 1492, also dem Mittelalter. Um hemmungsloses Fliegen ging es da nicht.

10:26, Charlys Vater

>>Die besten und Klimafreundlichsten Antriebe sind jene, die sich sinnlos Spaß Reisen verkneifen.<<

Ich finde Spaß nicht sinnlos.

>>Früher wäre es die Heuschreckenplagen, heute sinds Touristen.<<

Das sehen die Menschen in Ländern, die vom Tourismus leben, eventuell ein wenig anders.

Am 28. Juli 2021 um 10:47 von Gytha

" Wenn ich mit Kollegen an anderen Standorten spreche, dann sieht es da ganz ähnlich aus, teilweise sogar an weiterführenden Schulen. "

Da ich ich viele Jahre in einem großen Gym gearbeitet habe, bis zur Rente, ist mir das gut bekannt, jeden Morgen ist Straße verstopft.
Zum Glück kommen die Großen ab der 10. Klasse, ganz viel mit dem Fahrrad.
Vom Dorf, wo es keinen Bus gibt, die kommen sogar mit dem Taxi, die eingeschränkte Gruppe wird auch gefahren, das geht natürlich nicht anders, ist ja logisch.

Bitte vergessen Sie nicht,

Bitte vergessen Sie nicht, dass sehr viele Mitarbeiter des Staates auch weiterhin zwischen Bonn, Berlin und München hin- und herfliegen (sollen, ist ja eine angeordnete Dienstreise!), als wären es Busverbindungen.

@ um 10:44 von GeMe @09:27

"@09:27 von Sisyphos3…
Das ist bei einem Diesel oder Benziner aber nicht anders. Die 5l / 100km sind unrealistisch.

Der ADAC hat dazu im Mai 21 einen Test gemacht.
Der Stromverbrauch im Test lag zwischen 7 und 20% über den Werksangaben.

Wie Sie auf einen Verbrauch von 40kWh auf 100Km kommen ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich konnte im Internet lediglich Berichte finden, dass bei sehr niedrigen Temperaturen 0°C und darunter ca. 4 bis 8 kWh für die Akkuheizung und 2 bis 4 kWh für die Innenraumheizung benötigt würden.

Die Reichweite kann sich bei niedrigen Temperaturen allerdings im Stadtverkehr / bei Kurzstrecke um bis zu 30% und auf Landstraßen und Autobahnen um bis zu 10% verringern, so der ADAC Testbericht.
…"
User Sisyphos3 hat mich zitiert und meine Angaben entnehme ich dem Display meines E-Autos. Grund ist nicht die Heizung (die liegt bei etwa 1,5 kWh), sondern Batterieheizung. Wenn ich nicht 12 km sondern 30 km fahre, sieht es besser aus. 12 km sind jedoch realistischer.

10:13 von fathaland slim

«Um mal die Proportionen ein wenig zurechtzurücken:
Der Flugverkehr ist für etwa fünf Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Man sollte darauf achten, sich nicht auf Nebenschauplätzen zu verkämpfen.»

In 1. Näherung kann man den CO2-Ausstoß unterteilen in:

A Industrie - B Verkehr - C Privatverbraucher.
B + C überschneiden sich, der größte Anteil zu C ist Wohnen.

Der insgesamt größte Teil kommt von A.
Beides zus. als A ist produzierendes + verarbeitendes Gewerbe.

An A total haben die 100 größten CO2-Verursacher einen Anteil von ± 70%. Dieses Stück aus der CO2-Torte ist das, wo Reduktion am meisten hilft.

Die 5 auf den Rängen viel sind:

1. China Coal 14,3%
2. Saudi Arabian Oil (Aramco) 4,5%
3. Gazprom 3,9%
4. National Iranian Oil 2,3%
5. Exxon Mobile 2,0%

41. RWE 0,4%

Ich kenne nicht alle 100 Unternehmen auf der Liste. Beim Überfliegen ist mir außer RWE kein anderes aus DEU aufgefallen.

Der Hauptschauplatz sind diese 100 mit den Prozenten oben an insg. ± 70%.

09:12 von MartinBlank

«Aber realistischerweise dauert der Flug von Haustür zu Haustür auch zehn Stunden. Von innerdeutschen Flügen ganz zu schweigen; die sind völlig unnötig.»

Innerdeutsche Flüge versterben von selbst, sobald es auf den Flugstrecken zeitlich attraktive Alternativen mit der Bahn gibt.

Der Flug von Köln / Bonn nach Frankfurt / Main ruht lange schon im Grab, seit es den ICE von Köln nach Frankfurt gibt. Meine in den 1990-ern meist gehasste Flugstrecke CGN -FFM.

Um 04:30 Uhr aufstehen für den Flieger um 06:05 Uhr. 30 Minuten aus Rheinnähe Köln rausfahren mit dem Taxi zum Flughafen in der Pampa. Damit man dann gegen 07:00 Uhr ab FFM woanders hin fliegen konnte.

Versterben von innerdeutschen Flugstrecken ist unausweichlich gekoppelt an den Ausbau der Bahn mit schnellen Züge zwischen den großen Städten. Bei Hamburg - Berlin ist es ja auch längst so, dass man Bahn fährt, und nicht fliegt.

Wasserstoff?

Vielleicht sollte man den Artikel nochmal lesen.

Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Solange keiner einen brauchbaren auf Elektromagnetismus beruhenden Antrieb entwickelt, der mit Solarstrom arbeitet, ist das einzige Flugzeug, welches das Klima nicht schädigt, das, das nicht fliegt.

Am 28. Juli 2021 um 08:56 von

Am 28. Juli 2021 um 08:56 von Sisyphos3: so wie die PS Zahl hoch ging, sank deren Verbrauch

Bitte fragen Sie doch mal die Autolobby, wohin die Pläne für Autos mit Verbrauch unter 3 Litern hin verschwunden sind, die beispielsweise von VW schon in den 80ern marktreif vorgelegen haben.
In jeder Disklussion hier ist der Verbraucher der Böse. Ein Familienvater mit 500 Euro Einkommen kann sich eben kein Elektroauto leisten, wenn er noch Miete und Familie finanzieren muss. Da fliegt nicht mal so einfach ein Doppelpack ipads für die Kinder zum verpflichteten Homeschooling in den Briefkassten.

Auf Flüge verzichten ist ebenfalls eine Schuld, die dem Verbraucher zugeschrieben wird. Wenn man morgens um Sieben im Flieger von Bonn nach Berlin oder von Berlin nach München sitzt, dann fühlt man sich schon als Gast des Pausentreffens diverser staatlicher Institutionen, die das jeden Tag Manpower durch die Republik schieben.
Deshalb können wir es nur begrüßen, wenn Fliegen nachhaltiger wird!

Am 28. Juli 2021 um 08:37 von

Am 28. Juli 2021 um 08:37 von Sisyphos3 "dann kann man ja gleich das Schiff (mit Kat/Rauchgasreinigung) nehmen
oder noch besser wie die kleine Thunberg mit dem Segelschiff
und den Rückweg dann mit dem Flugzeug antreten"

Wenn Sie so viel Zeit haben, super. Der arbeitende Teil der Bevölkerung hat diese oft nicht und darf dafür nicht pauschal abgescholten werden.

um 11:54 von Tinkotis

"Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid."

Vom Menschen erzeugter Wasserdampf ist klimaneutral. Die Atmosphäre kann leider zusätzliches CO2 aufnehmen, ist aber bezüglich Wasserdampf gesättigt; der Mensch kann die Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre nicht künstlich erhöhen.
_

@Vielfalt., 10:50

„vielleicht meinten Sie: "nicht nur in Geld", haben aber aus Versehen: "nicht in Geld" geschrieben“

Ich meinte es genauso, wie ich es geschrieben habe. Also „nicht in Geld“. Und meine damit („Geld“) dieses Zahlungsmittel in seiner heutigen Form und Funktion, bei Letzterem insbesondere die eines „Wertaufbewahrungsmittels“ (was für Werte werden damit denn „bewahrt“??) und seine Koppelung an Macht („Wer zahlt, bestimmt“ - unter anderem auch, wer was wissen „darf“, denn Wissen ist bekanntlich Macht). Und Transparenz daher eine „Gefahr“ für alle, denen nicht am Gemeinwohl, also demokratischen Prinzipien wie Freiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechten gelegen ist, sondern nur an der Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse (also an Macht bzw. am Machterhalt).

Fatahland

"Nichts dergleichen schrieb ich.

Lesen Sie doch bitte den Kommentar, auf den ich antwortete. Es ist ja Ihr eigener. Sie schrieben da was von der Zeit vor 1492, also dem Mittelalter. Um hemmungsloses Fliegen ging es da nicht."

Es ging darum, dass man vor der Entdeckung Amerikas auch gelebt hat. Und Asien auch kaum bekannt war. Und weil es hier ums Fliegen geht....

...man da nicht unbedingt hin muss.

Wie du da auf Pest kommst? Völlig zusammenhangslos geantwortet.
Oder aktiv falsch verstanden?
Das man da evtl besser gelebt hat, kam nicht von mir.

10:44 von GeMe

Wie Sie auf einen Verbrauch von 40kWh auf 100Km kommen ist für mich nicht nachvollziehbar
--------------

hallo GeMe
sie sollten die Beiträge etwas aufmerksamer lesen
darf ich nochmals zitieren
"Kürzlich hat hier ein Forist (E Auto Fahrer) seine Erfahrungen mitgeteilt"

ein Forist (@Ritch) nicht ich !

11:54, Tinkotis

>>Wasserstoff?
Vielleicht sollte man den Artikel nochmal lesen.

Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Solange keiner einen brauchbaren auf Elektromagnetismus beruhenden Antrieb entwickelt, der mit Solarstrom arbeitet, ist das einzige Flugzeug, welches das Klima nicht schädigt, das, das nicht fliegt.<<

Kerosin ist ein Kohlenwasserstoff. Bei seiner Verbrennung entsteht Kohlendioxid UND Wasser.

Im übrigen würde ich gern wissen, wie klimaschädlich Wasserdampf in der Flugzeugflughöhe wirklich ist. Auf Anhieb einsichtig ist mir das nicht.

@Tinkotis um 11:54

>Vielleicht sollte man den Artikel nochmal lesen.

Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Solange keiner einen brauchbaren auf Elektromagnetismus beruhenden Antrieb entwickelt, der mit Solarstrom arbeitet, ist das einzige Flugzeug, welches das Klima nicht schädigt, das, das nicht fliegt.<

Der Trick läge in einem Hybrid System bei dem nur für den Aufstieg hohe Leistung aus Wasserstoff gezogen wird während man den relativ Energie-verbrauchsarmen Flug auf gleichbleibender Höhe und den Sinkflug mit Strom aus Batterien betreibt oder eben das anfallende Wasser aus Brennstoffzellen Speichert.

10:00 von Werner40

Man sollte sich auf die wirklichen Treiber, Stahl- und Zementherstellung konzentrieren.
-------

Stahlherstellung ?
Deutschland produziert aktuell so um die 30 Mill Tonnen Roheisen im Jahr
China hat im letzten Jahr eine Milliarde Tonnen erzeugt
nur mal so, um die Größenordnung mal darzustellen

um 10:48 von Oppenheim

Was Sie geschrieben haben, nennt man eine Weltverschwörungstheorie. Denn wenn Sie Recht hätten, dann wüssten das ja Millionen von Physikern und Ingenieuren auf der Welt, und alle alle alle schweigen und lassen es zu.

Eine absurde Theorie.

Tatsache ist, dass gerade in der Speichertechnologie gewaltige Fortschritte gemacht wurden und werden.
_

@10:22 von Gassi: Schiffsverkehr

"Und die extrem vielen Schiffe? Mit dreckigsten Treibstoffen verursachen sie anteilig einen hohen CO2-Ausstoß."

Kein Transportmittel verursacht weniger CO2 pro transportierter Tonne als ein Schiff.

Da Schiffe häufig mit Schweröl angetrieben werden, verursachen sie hohe Schwefeloxid-Emissionen. Diese kann man aber nicht mit dem Straßenverkehr vergleichen, weil Schwefel in Benzin und Diesel in den USA und Europa verboten ist. Andere Länder wie z.B. China ziehen nach.

"https://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtschiffe-co2-ausstoss-dreck?utm_re…"

Der CO2 Austoß eines Containerschiffs beträgt pro transportierter Tonne je Km ca. 15g. Bei einem modernen LKW sind es je nach Nutzlast im Durchschnitt 50g.

Der Rekord liegt bei einem 34t-LKW, der 12000 km mit jeweils voller Beladung gefahren ist bei 20,5g CO2 pro km und Tonne. (Quelle: Das Nutzfahrzeug – umweltfreundlich und effizient)

In Deutschland sind aber ca. 50% der LKWs mit Leerfahrten unterwegs.

@ schiebaer45 um 08:46

>>.Die Entwicklung bei Airbus steht noch ganz am Anfang.<<

Die entscheidende Entwicklung müsste ja auch von GE und MTU Turbomeca Rolls-Royce kommen: den Internationalen Triebwerkherstellern die die Rümpfe der Großen Flugzeughersteller in die Luft bringen.

10:45 von fathaland slim 10:02, GeMe

>>Im Jahr 2020 hatte ein neu zugelassenes Auto in Deutschland im Durchschnitt 169 PS. Im Jahr 1990 waren es 92 PS.
Hätte man die Leistung der Motoren nicht fast verdoppelt, dann könnten wir heute sicher bei Flottenverbrauchswerten von 3l pro 100 Km liegen statt bei ca. 5l pro 100Km.<<

Ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den Sie da ansprechen. Denn gegen diese ungeheure Energieverschwendung ist die leidige Fliegerei fast zu vernachlässigen.
---------

"Ein ganz, ganz wichtiger Punkt"
ein eigentlich unbedeutender !

die Motorleistung nahm wie von GeMe festgestellt hat stark zu
allerdings nahm der Kraftstoffverbrauch ab
1995 von 8,8 l aktuell auf 7,4 l/100 km

https://www.umweltbundesamt.de/bild
/durchschnittlicher-kraftstoffverbrauch-von-pkw

in einem Beitrag heute brachte ich ja meine Verwunderung zum Ausdruck
dass mein Auto hätte es 1/5 der Leistung und 1/4 des Gewichts statt knapp 7 l auch keine 2 l verbrauchen würde

@Sparpaket um 09:20

> Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<

Aus erneuerbarer Energieerzeugung

10:50 von rareri

< 10:34 von Margitt.
Ich würde es begrüßen, wenn man das Fliegen nur noch erlaubt, wenn dies unvermeidbar ist.

Dann wird die Lufthansa wieder um 9 Mrd. Euro betteln. Von der Reiseindustrie abgesehen.

Das Fliegen macht 2 % des weltweiten Co2 Ausstoßes aus. >

Sie werden IMMER ein Argument finden, das gegen den Beginn eines Klimaschutzes spricht.
Wieviel Kraftstoff pustet ein Flugzeug bei einem Flug von Berlin nach Malle denn aus?
Ich weiß, dass das viel ist.
Und wieso müssen viele Deutsche gleich mehrmals im Jahr solche Flugreisen machen? Ist das wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen?
Ich meine, dass es auch anders gehen könnte und dass man auch mit ganz wenigen Flügen (wie ein Flug in 3 Jahren) nichts an Lebensqualität einbüßen würde.

Wenn man nicht endlich mit solchen und anderen Maßnahmen aber beginnt, werden wir die "Quittungen" für unser Verhalten in den nächsten Jahren ganz sicher weiter bekommen.
Natürlich sollten alle Länder mitmachen, aber anfangen muss einer damit.

Kleinstflugzeuge

"Allerdings stehe die nächste Generation der Batterien bereits bevor. Damit könne der batterie-elektrische Antrieb für kleine Flugzeuge recht schnell vorankommen. Das wäre bis Ende des Jahrzehnts machbar. Mögliche Zulassungsvorschriften seien wiederum auch hilfreich für die Entwicklung von Jets mit Brennstoffzellen."

Von diesen Kleinstflugzeugen sollte man nicht erwarten, dass diese nur Ansatzweise den Luftverkehr im Wortsinne bestreiten könnten.
Ich war selbst mal Segelfliegerin und habe auch einige "Motorsegler" gesehen, es ging also schon immer CO2-arm, doch wie weit man auf diese Weise kommt und was man damit transportieren kann ist die relevante Frage.

Flugzeuge

Wie vor Jahrzehnten gegen Atom gewettert wurde, das dann einen Siegeszug antrat, wird auch die umstrittene Nachhaltigkeit von neuen Treibstoffen immer wieder für Aufreger sorgen. Und das ist gut und wichtig. Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass wir manche Kröte zu schlucken hatten, unseren Energiehunger irgendwie zu stillen. Das geht in dieser Spirale weiter. Wer will schon grundlegend zurückstecken, weniger reisen und seine kurzlebigen Ideen aufgeben für etwas Höheres, den Klimaschutz. Zeigen doch Müllberge, scharenweise Urlauber und Fast Food inklusive aller Annehmlichkeiten wie auch Handy und Akku Verbrauch ohne echten Verschleiß, wie Alt und Jung sich an Werte und Standards klammern. Die Kluft zwischen Handeln und Umdenken ist doch gewaltig geblieben. Dafür haben wir mächtig mit Vorwürfen und Eingriffen auf das Leben und Eigentum untereinander zu tun. Wo der eine den anderen belehren will. Das schafft definitv keine Gemeinsamkeit und Zukunft.

11:54 von Tinkotis

«Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.»

Wasserdampf ist Wasserdampf und kein Treibhausgas.
Ein stärkeres als CO2 ist Methan CH4.

Methan wird in großen Höhen zu Kohlendioxid + Wasserdampf oxidiert. Steigert in der Stratosphäre den Anteil an CO2 und Wasserdampf, was die Erderwärmung begünstigt.

Vollständig geklärt sind die Prozesse mit Wasserdampf in der Stratosphäre nicht. Teilweise lässt es sich nicht mit der Methan-Chemie erklären.

Wolken aus Wasserdampf in niedrigen Höhen kühlen die Erde, da weniger Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfäche auftrifft. Viele niedrig stehende Wolken waren auch mit die Erklärung für die "Kleine Eiszeit" in Europa im Mittelalter.

Nach Vulkanausbrüchen war außergewöhl. viel Asche + Partikel in der Luft als Kristallisationskeime zur Anlagerung von Wasserdampf, Wolkenbildung, und schließlich viel Regen.

Luft hat einen Sättigungspunkt für WD.

Klimafreundliche Antriebe

Jetzt werden sich aber die Umweltschützer bei den "Grünen" freuen, da Sie ja die sind, welche am meisten Fliegen.

@ 12:06 von fathaland slim

"Im übrigen würde ich gern wissen, wie klimaschädlich Wasserdampf in der Flugzeugflughöhe wirklich ist. Auf Anhieb einsichtig ist mir das nicht."

Weis auch nicht was @ 11:54, Tinkotis da meint.
Wahrscheinlich genauso gefährlich wie der Wasserdampf hoher Wolken (bis ca. 13km Höhe möglich), nämlich überhaupt nicht.

12:04, Bender Rodriguez

>>Es ging darum, dass man vor der Entdeckung Amerikas auch gelebt hat.<<

Hätte man damals nicht gelebt, gäbe es uns heute nicht.

Finde ich Auch

Wenn Fliegen und Kreuzfahren so teuer wird wie vor der Billigflieger-, Billig Cruiser Ära, ist der Umwelt mehr geholfen wie mit der E-Mobilität.
Zudem muss nicht jeder einen SUV fahren, wirklich gebraucht wird so ne Karre nur von den Wenigsten.
Bei den Meisten SUV`lern würde es auch eine Mittelklasse Limousine Tun.
Für den Ego, Komplex muss es meist eben doch SUV sein, wenn die Politik das SUVen auch noch fördert wirds nie was mit dem Klimaschutz!?

12:20 von Margitt.

Und wieso müssen viele Deutsche gleich mehrmals im Jahr solche Flugreisen machen? Ist das wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen?
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das kann ich ihnen klar beantworten
- JA -
im Frühjahr nach Südamerika (allein)
im Sommer nach Asien (mit der Familie)
(und meine Frau - allein - im Winter nach Asien zu ihren Eltern)

dafür habe ich es nicht "wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen"
meine Bude auf 22 ° zu heizen um nur mal ein Beispiel zu wählen
auch ist der Inhalt meines Kleiderschranks überschaubar

12:01 von Willi-61

«Bitte fragen Sie doch mal die Autolobby, wohin die Pläne für Autos mit Verbrauch unter 3 Litern hin verschwunden sind, die beispielsweise von VW schon in den 80ern marktreif vorgelegen haben.»

Audi hat den großartigen A2 mit Aluminium-Karosserie mit dem Verbrauch von ± 3,5 Liter / 100 km auch wieder eingestampft. War zwar nie mein persönlicher Dienstwagen in den 1990-ern / Anfang 2000-er, sondern welche aus der Pool-Flotte der Firma. Ich habe immer den A2 genommen.

Der Absatz war gering, so ganz günstig in der Anschaffung war der A2 nicht.
Aber ein ganz tolles, und nicht über-motorisiertes Auto. Heute würde man ihm so was wie: "PS-Krüppel" hinterher rufen.

@12:02 von Nettie

Der Kollektivismus, den Sie befürworten, würde die Mächtigen noch viel mächtiger machen. Und aufgrund falscher Anreize würde der technologische Fortschritt sich dramatisch verlangsamen.

Willi61

Wenn Sie so viel Zeit haben, super. Der arbeitende Teil der Bevölkerung hat diese oft nicht und darf dafür nicht pauschal abgescholten werden."

Nicht überall hin zu können, ist keine Strafe.

Ich kann mir auch keinen Bentley und Moet leisten.

Das ist auch keine Strafe

Am 28. Juli 2021 um 12:09 von

Am 28. Juli 2021 um 12:09 von Sisyphos3: "China hat im letzten Jahr eine Milliarde Tonnen erzeugt
nur mal so, um die Größenordnung mal darzustellen"

Solche Whataboutism-Ansätze stellen die deutsche Klimapolitik in ein Licht des Aktionismus, das von Ihnen nicht bedacht wurde.

Man hat den Pfad der Tugend (=Vernunft) verlassen

Technischer Fortschritt funktioniert seit der Steinzeit immer so:

Eine neue Technologie wird entwickelt die in Konkurrenz zu dem Bestehenden steht („das Bessere ist der Feind des Guten“).
Sie setzt sich durch, oder eben nicht.

Seit einigen Jahren versucht man in Deutschland hingegen, technologische Innovationen (Energiewende, Agrarwende, Verkehrswende u. andere „-wenden“) mit planwirtschaftlichen Methoden durchzusetzen.

Dabei wird zuerst die bestehende Technologie „ausgephast“, obwohl evtl noch keine sinnvollen, besseren oder günstigen Alternativen zur Verfügung stehen.

Nicht der Markt, der Preis, der Konsumentenwille oder der Nutzen entscheidet - sondern ein einziger abstrakter Parameter: „Nachhaltigkeit“.

Übrigens: Länder wie China halten Atomkraft für „nachhaltig“.. so dachte man in D auch in den 50ern.

Die Chinesen setzen nicht auf Planwirtschaft, sondern auf die Kräfte des Marktes („die bessere Idee gewinnt!“)

IWF: „ D auf vorletztem Platz der OECD beim Wachstum!“

Know How

Ideen und Modelle gab und gibt es viele, wie man Fortbewegungsmittel antreiben könnte. Durchgesetzt hat sich Kerosin im Flugverkehr, nachdem Helium (Zeppelin) und reine Windkraft ihre Tücken und Grenzen zeigten. Ich stelle mir vor, ein Flugzeug wird mit Solar- und Akku-Betrieb in der Höhe gehalten. Entweder müssen das Leichtbauteile und wenige Passagiere sein, um die Schwerkraft zu überwinden. Oder es werden dicke Brummer gebaut, die noch mehr Menschen fassen und als Hybridmodell Strom- und Kerosinbetrieb vorhalten. Und dann beantwortet bisher niemand die Frage, wie das massentauglich sein soll und welche Energiequelle in der Luft wirklich dauerhaft die Maschine antreiben soll und kann. Physiker, Techniker und Zukunftstechnologie stehen hier doch vor Neuland und erst am Anfang von welchem Antrieb auch immer. Die Masse Mensch reist weiterhin kunterbunt mit Kerosin und Flugzeugen herkömmlicher Bauart durch die Weltgeschichte.

@11:41 von Ritchi: 42 kWh je 100 km

"Im Februar lag mein Verbrauch bei 42 kWh je 100 km ( Fahrstrecke: 12 km).
CO2-Einsparung geht anders ganz sicher besser."

Die 42 kWh entsprechen bei bei 380g CO2 pro kWh (Winterdurchschnitt 2020) ca. 6,04 Liter Diesel je 100km.

Den Diesel möchte ich sehen, der im Winter nach Kaltstart auf Kurzstrecke (12 Km) mit 6l / 100 Km fährt.

12:19, Sisyphos3

>>10:45 von fathaland slim 10:02, GeMe
>>Im Jahr 2020 hatte ein neu zugelassenes Auto in Deutschland im Durchschnitt 169 PS. Im Jahr 1990 waren es 92 PS.
Hätte man die Leistung der Motoren nicht fast verdoppelt, dann könnten wir heute sicher bei Flottenverbrauchswerten von 3l pro 100 Km liegen statt bei ca. 5l pro 100Km.<<

Ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den Sie da ansprechen. Denn gegen diese ungeheure Energieverschwendung ist die leidige Fliegerei fast zu vernachlässigen.
---------

"Ein ganz, ganz wichtiger Punkt"
ein eigentlich unbedeutender !

die Motorleistung nahm wie von GeMe festgestellt hat stark zu
allerdings nahm der Kraftstoffverbrauch ab
1995 von 8,8 l aktuell auf 7,4 l/100 km<<

Wie der Forist, dem ich antwortete, schrieb, könnten wir längst beim Dreiliterauto sein.

Ihre Zahlen ändern an dieser Aussage absolut nichts.

@12:09 von Sisyphos3

">>Werner40: Man sollte sich auf die wirklichen Treiber, Stahl- und Zementherstellung konzentrieren.<<

Stahlherstellung ?
Deutschland produziert aktuell so um die 30 Mill Tonnen Roheisen im Jahr
China hat im letzten Jahr eine Milliarde Tonnen erzeugt
nur mal so, um die Größenordnung mal darzustellen"

Liegt aber eigentlich nur an der Unwirtschaftlichkeit der Produktion hierzulande. Verbauen tut es neben China ja die ganze Welt. Hatte mir neulich nochmal entsetzt diese gigantomanische Stahlbetonwüste "Grande Arche" in Paris la Défense angesehen.

12:13 von GeMe

Der CO2 Austoß eines Containerschiffs
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dann sind wir wieder beim Herzensanliegen von @Margitt
braucht man die Fahrten (hier eines Containerschiffes)
ist das nicht unnötig dieser aufgeblasene Welthandel
meine Solarpanels kamen aus dem Ländle und nicht aus China
und ich würde auch nen Fernseher aus Deutschland kaufen statt aus Taiwan
auch könnte man meinen Müll hierzulande recyceln
statt nach Indien zu bringen (und was weiß ich damit tun)

12:20 von Margitt.

Wenn man nicht endlich mit solchen und anderen Maßnahmen aber beginnt, werden wir die "Quittungen" für unser Verhalten in den nächsten Jahren ganz sicher weiter bekommen.
Natürlich sollten alle Länder mitmachen, aber anfangen muss einer damit.

Grundsätzlich stimme ich Ihnen bei. Ist aber in der Praxis nicht umsetzbar.

Übrigens: Ausgerechnet die Grünen brauchen am meisten Flugzeuge.; ist allgemein bekannt. Schauen Sie mal auch hier:
https://www.focus.de/politik/deutschland/doppelmoral-beim-fliegen-liste-
zeigt-beim-reisen-sind-die-gruenen-politiker-die-schlimmsten-umweltsuender_id_11016930.html

dann einen Siegeszug antrat?

SirTaki @
Alle Länder und besonders unsere Nachbarn setzen weiter und verstärkt auf CO2 frei gute Atomkraft.
Danke.

Auch wir werden ohne eigne AKws oder zukaufen von Strom unser Energie und Klimaziel nie erreichen.

Besondes wenn unser Stromverbaruch durch den E-Hype noch viel mehr steigen wird.

Ich setzte nicht auf tonnenschwere teure E-Auto sondern auf meien leicht kleinen,sparsamen Diesel ohne Entsorgungs und Brandgefahren.

12:19 von Der Lenz @Sparpaket um 09:20

> Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<

Aus erneuerbarer Energieerzeugung
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aktuell sind das 40 %
jeder Strommehrverbrauch wirkt sich ungünstiger aus

Darf ich den Kritikern..

...an meinem Beitrag zum Thema Wasserstoff mit folgendem Zitat aus dem Artikel antworten:

"Wir wissen noch nicht einmal, ob Wasserstoff die beste aller Lösungen ist - wegen der Nicht-CO2-Effekte." Der Wasserdampf, der bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht, sei das stärkste Klimagas und habe in einer Höhe von elf Kilometern eine andere Wirkung als am Boden."

Nun kann es sein, dass das falsch ist (was ich in den vergangenen Jahren zum Thema gelesen habe, spricht allerdings nicht dafür). Aber dann bin ich der falsche Anspechpartner.

@12:19 von Sisyphos3

"die Motorleistung nahm wie von GeMe festgestellt hat stark zu
allerdings nahm der Kraftstoffverbrauch ab
1995 von 8,8 l aktuell auf 7,4 l/100 km"

Da stellt sich die relevante Frage, wo der Durchschnittsverbrauch läge, wenn man Fahrzeuge mit der Leistung, der Größe und dem Gewicht von 1990, aber mit der modernen Technik fahren würde.

Ich hatte 1990 einen Passat-Kombi. 90 PS. Was der gewogen hat, müsste ich nachschauen. Allerdings ist ein aktueller Golf-Kombi sicherlich schwerer und mit 90 PS will den niemand. Vom heutigen Passat braucht man gar nicht zu reden. Der ist so groß, wie damals die "monströse" S-Klasse, über die alle den Kopf geschüttelt haben.

Es muss ja kein 34 PS Käfer von 1960 sein. Aber was heutzutage so als "notwendig" empfunden wird, ist schon aberwitzig.

P.S. Mein heutiges Auto könnte auch kleiner sein und das nächste wird es auch, weil keine Kinder mehr mit müssen. Aber ich kaufe nur alle 10 Jahre oder mehr ein Auto.

09:40 von fathaland slim

re: 09:20, Sparpaket
.
>>Da ist es wieder das Wiegenlied vom "grünen" Wasserstoff, mit dem alles gut wird.
Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<<
.
Wind und Sonne.

Der Wind bläst nicht immer! Die Sonne scheint nicht immer!

Wasserkraft ! ! !

Straßenverkehrsordnung anwenden

Grundsätzlich hat „der Führer des Kraftfahrzeuges über seine allgemeinen Verpflichtungen hinaus vor Antritt jeder Fahrt zu prüfen, ob es erforderlich ist, die Fahrt durchzuführen, da das Ziel mit anderen Verkehrsmitteln nicht erreichbar ist“
Aus Umweltschutzgründen ist „Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn Andere dadurch belästigt werden.“
Abgesehen davon, dass das von unserer Polizei gar nicht überprüft wird, wahrscheinlich wegen Personalmangel, könnten diese Bedingungen könnten auch auf den Luftverkehr angewendet werden und im Nu wird das Fliegen weniger. Bei Flugzeugen kann das auch einfacher überprüft werden.

12:22 von schabernack

Wolken aus Wasserdampf in niedrigen Höhen kühlen die Erde, da weniger Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfäche auftrifft.
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klingt logisch

aber ich hörte auch, durch die Wolken wird weniger Wärme abgestrahlt
(Sternklare Nächte sollen ja kühler sein)
klingt auch logisch

12:20 von Margitt.

«Und wieso müssen viele Deutsche gleich mehrmals im Jahr solche Flugreisen machen? Ist das wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen?
Ich meine, dass es auch anders gehen könnte und dass man auch mit ganz wenigen Flügen (wie ein Flug in 3 Jahren) nichts an Lebensqualität einbüßen würde.»

Bei Flügen ist es wie beim Autofahren.
Die zurückgelegten Meilen machen das Kerosin.
Nicht die Addition 1 + 1 Flug oder Fahrt.

Urlaubsflüge ans Mittelmeer als Deutschlands nächstes Meer mit südlichem Flair. Malle, Spanien Festland, Ägäis, Türkei. Alles nicht meine (unsere) Reiseziele. Am ehesten noch Ägäis Griechenland.

Auf der gleichen Breite wie Kreta ist auch Tokyo. Dort wäre ich 2020 zu Olympia gewesen, oder auch wäre in 2021, hätte man die Wettkämpfe besuchen können.

Fliegt man so weit weg, oder Südamerika. Ist man dort, und in der Zeit fährt man zuhause nicht Auto, heizt nicht, wenn der Flug im Winter ist & Co.

Das alles ist nicht nur Flug =
Addition von CO2 + alles ist erklärt.

Wasserdampf?

Gut, da wird ein Experte zitiert, aber manches erscheint mir ....schwierig. Vielleicht ist es ein Stille Post-Effekt.

Wenn Wasserstoff und Sauerstoff reagieren entsteht H2O...gut
Aber das ist erstmal ein Gas; da es Molekülweise produziert wird liegt noch keine Kondensation vor; um zu Kondensieren muss dieses Gas erstmal Energie abgeben. Das passiert beim Binden an Kondensationskeime (andere Teilchen) oder wenn die Luft um es herum so weit abkühlt das sie die gespeicherte menge Wasser "Nicht mehr halten können" -> die relative (Relativ da Temperatur/Druckabhängig-> siehe Hochwasserintensitätssteigerung dank Klimaerwärmung) Luftfeuchte 100% erreicht.
In Reiseflughöhe (8-10Km also innerhalb der Troposphäre) würde dieses "Flüssige" Wasser, den darum handelt es sich bei Wasserdampf, sofort nach Kondensation gefrieren.

Nein die Troposphäre ist nicht Dampf oder Wassergas gesättigt. Wolken sind der Beweis.
Ja, das selbe gelte für die Wassermoleküle aus Kerrosinverbrennung.

Blöde Frage

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, sondern nur die letzte Stunde überflogen, kann also nur hoffen, dass meine Frage nicht schon gegen 10 Uhr beantwortet wurde, aber kann mir jemand sagen, was das große Problem an Methan- oder Ethanol-Brennstoffzellen ist?
Die müssten doch (jetzt mal ganz naiv gedacht) eine praktikablere Alternative zu den H2-Brennstoffzellen sein. Oder hat Methan ein derart signifikant geringeres Energiespeichervermögen?

Ich gehe davon aus, dass es mit CH4-Brennstoffzellen irgendwelche größeren Probleme als mit H2 geben muss, da die tausenden Ingenieure in den Entwicklungsabteilungen von der Materie ein wenig mehr Ahnung haben als ich, aber welche Probleme sind das? Und was ist an den Problemen größer als an den H2-Problemen?

@09:01 von MartinBlank

"Die Deutschen sind einfach nicht normal, wenn es ums Auto geht.

Aber wir werden nie ganz weg kommen vom Individual-Verkehr. Wer Kinder hat, kommt ohne Auto nicht zurecht. Darum sind die e-Autos so wichtig. Schiffe werden über kurz oder lang erneuert, und dann sind die Dreckschleudern weg."

Obwohl ich in der Hamburger Innenstadt lebe habe ich mein Auto nun erst mit der Corona-Pandemie aufgegeben. Hatte bereits seit Jahren gegrübelt, stand immer nur rum und manchmal Batterie leer. Doch wenn man es dann doch mal für Transporte oder einzelne Fernreisen benötigt sind Leihfahrzeuge in der Gesamtrechnung vergleichsweise teurer – hatte ja jetzt nicht so einen dicken Schlitten mit Wertverfall und enormen laufenden Kosten rumstehen.

@DrBeyer 13:04

Bei Methan werden 4 Faraday pro Stoffmengeneinheit erzeugt, bei Wasserstoff 2. Da Wasserstoff 8mal leichter ist als Methan ist die erzeugbare Strommenge bezogen auf den Masseneinsatz viermal höher. Bei dem Energiegewinn wär dann noch die Zellenspannung einzubeziehen. Die kann man sich grob überm Daumen aus der Gibbs-Enthalpie der Verbrennungsreaktion herleiten. Oder gleich messen.

Viele Menschen können sich

Viele Menschen können sich aber keine Stadtwohnung leisten, müssen aber um bezahlbaren Wohnraum und Lebenserhaltungskosten für sich und die Familie plus Altersvorsorge stemmen. Da ist ein Auto mehr als "Statussymbol".

10:48, rareri @09:02 von fathaland slim

>>im übrigen gibt es auch einen biogenen Co2-Ausstoß.<<

Der ist aber klimaneutral. Außer natürlich, wenn Sie sich Ihren Kaffee aus gerösteter Braunkohle aufbrühen. Dann würden Sie nämlich fossilen Kohlenstoff verfrühstücken, und der ist nicht klimaneutral:=}

Am 28. Juli 2021 um 10:37 von Jochen Peter

Zur Problematik von WE Flügen innerhalb Europas: Es gibt Menschen, die Arbeiten mehrere hundert Kilometer von zuhause entfernt (teilweise geographisch so gelegen, dass keine guten Zugverbindungen existieren). Dürfen diese Menschen ihre/n Partner/in und ihre Familie nicht wenigstens am WE sehen?

Am 28. Juli 2021 um 12:46 von werner1955

Bei Kernkraftwerken ist das Problem nicht der CO2-Verbrauch. Das Problem ist, dass kein Mensch weiss wie man mit dem radioaktiven Müll vernünftig umgehen soll (in den nächsten 1000-den von Jahren - vor allem, wenn er in grossen Mengen anfällt).

12:50 von rareri / @schabernack

«Wasserdampf ist Wasserdampf und kein Treibhausgas.»

«Dann schauen Sie mal hier:
https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-nicht-wasserdampf…»

Wasser auf der Erde (gasförmiger Zustand: Wasserdampf) waren und sind Voraussetzungen dafür, dass sich überhaupt Atmosphäre mit Klima + Wetter bilden konnte. Alle Planeten ohne Wasser haben keine Atmosphäre mit Regen. Dort wächst auch nichts.

Luft hat einen best. Sättigungspunkt für Wasserdampf in Abhängigkeit von der Temperatur. Je höher die Temperatur, desto mehr Wasserdampf ist Luft in der Lage zu halten. Über diese Dampfmenge hinaus kondensiert Dampf an physikalischen Körpern zu Wasser (Innenraum). Oder mit Wolken regnet es (draußen).

Bei CO2 hat Luft keinen Sättigungspunkt. Es geht mehr + mehr + mehr. Seit Beginn des Industriellen Zeitalters kommt immer mehr fossil verbranntes CO2 in die Luft. Die Temperarur der Atmosphäre steigt, sie kann auch mehr Dampf in Luft halten.

So ist das Dilemma.

Klimafreundliche Antriebe für Flugzeuge in weiter Ferne...

Und bei den meisten Beiträgen hier wird auch deutlich: Der ökologische Fußabdruck ist unterschiedlich zwischen bessersituierten und den anderen.
Und die ersteren interessiert es eher nicht, ob es weniger CO2 durch Flugzeuge gibt oder nicht....

klimafreundliche-antriebe-fuer-flugzeuge-in-weiter-ferne#

Ritchi, Sie bemängeln, dass die Neuzulassung von SUV 24% beträgt und fragen: "für was schlägt das Herz des Verbrauchers"?

Ich bezweifle, dass es immer die -->"Geländegängigkeit" des SUV ist, ...diesen zu wählen. Meine Nichte fährt beispielsweise einen SUV,...-->weil ein Kinderwagen bequem da hinein passt....und sie besseren Überblick auf die Fahrbahn "vor ihr" hat. Man sitzt viel "höher" !
Frage : Warum macht die Autoindustrie keinen -->"einfacheren Bruder" des SUV, also einfachen Motor und -->ohne Geländegängigkeit ???

@Vielfalt., 12:34

Eine geradezu abenteuerliche (und dazu noch absurde) Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt. Aber ganz typisch für Pfründeverteidiger, die ihre Privilegien bedroht sehen und deshalb irgendwelche Popanze aufbauen (besonders beliebt: "Kollektivismus", "Sozialismus", "Enteignung", "Verstaatlichung").

15:54 von ONYEALI

klimafreundliche-antriebe-fuer-flugzeuge-in-weiter-ferne#
Ritchi, Sie bemängeln, dass die Neuzulassung von SUV 24% beträgt und fragen: "für was schlägt das Herz des Verbrauchers"?
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das stammt von mir !
die 24 % sind nachzulesen
und die Gründe ??
im übrigen stellte ich ne Frage
wenn sie eine Antwort wissen
- schön -

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