Klimafreundliche Antriebe für Flugzeuge in weiter Ferne

Kommentare

Wie tendenziös .....

und Elektroautos in Europa so beliebt sind wie noch nie zuvor ....
Flugzeuge fliegen noch immer mit klassischem Kerosin und stoßen dabei umweltschädliche Schadstoffe aus
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sind E Autos wirklich so beliebt ?
deren Anteil an Neuzulassungen beträgt gut 10 %
der von SUV aber 24 %, also für was schlägt das Herz des Verbrauchers
Dann "die stoßen dabei umweltschädliche Schadstoffe"
E Autos nicht ?
wenn man bedenkt, dass deren Strom aktuell zu 60 % eben nicht aus alternativer Energie gewonnen wird
frage ich mich schon wo der Vorteil liegen soll

Dann ist das ganze doch auch Stimmungsmache
das Internet mit allem drum und dran verbraucht das doppelte an Energie wie der Flugverkehr
und betrachten man sich rein Schadstoffe,
die dreckigsten 10 Schiffe der Welt erzeugen mehr Dreck als sämtliche Autos weltweit
wäre es nicht effizienter bei dieser überschaubaren Gruppe mal was zu tun ?
die Kreuzfahrtschiffe die sich an Europas Küsten tummeln 10 mal !! so viel wie Europas Autos zusammen

Wasserstoff oder Helium

Wasserstoff oder Helium heißt die Lösung. Das dazugehörige Fluggerät hat Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin bereits erfunden. Wen man das dann noch mit bosch oder AEG Elektromotoren, statt BMW verbrennen ausrüstet, steht einem mehrtägigen Flug nach New York nichts mehr im Wege.
Spassgesellschaft oder Umweltschutz. Man muss sich entscheiden.

Wie wäre es mit weniger Flügen?

Die Entwicklung neuer Antriebstechnologien kostet sehr viel Zeit. Ich halte es daher für zielführender, unsere Mobilität gründlich zu überdenken.

Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?

08:29 von Bender Rodriguez

steht einem mehrtägigen Flug nach New York nichts mehr im Wege.
.....

mehrtägigen Flug
dann kann man ja gleich das Schiff (mit Kat/Rauchgasreinigung) nehmen
oder noch besser wie die kleine Thunberg mit dem Segelschiff
und den Rückweg dann mit dem Flugzeug antreten

@ Nachfragerin

„Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?“

In letzter Instanz könnte man auf alle Fahrten und Flüge verzichten.

Das wird nicht einfach werden

Doch konkrete Alternativen zum fossilen Treibstoff gibt es bislang kaum. Denn gerade die schweren Jets haben einen extrem hohen Energiebedarf. Einen Ersatz zu finden ist nicht einfach.
#
Elektro Antrieb für Flugzeuge gibt es schon,aber das sind Leichtflugzeuge ähnlich dem Segelflugzeug.Die Entwicklung bei Airbus steht noch ganz am Anfang.

Sisy

Segelschiff ist natürlich die beste Lösung.
Obwohl, Holzbauweise zerstört Wälder. Stahlherstellung belastet die Umwelt.
Wieso muss man überhaupt so weit weg?
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können. Und Asien war nur ganz wenig Abenteurern bekannt.

08:35 von Nachfragerin

Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?
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das wäre mit Abstand der allervernünftigste Vorschlag
aber das fällt schwer
(mir zumindest )
andererseits wenn ich die die Verbräuche meiner Autos die letzten 50 Jahre betrachte
so wie die PS Zahl hoch ging, sank deren Verbrauch

um 08:28 von Sisyphos3

Es gab vor ein paar Jahren eine Studie, die gezeigt hat, dass Deutsche die laufenden Kosten ihres Autos im Durchschnitt halb so hoch schätzen, wie diese tatsächlich sind. Zwar kennen die meisten auf den Cent genau ihre jährlichen Spritkosten, aber sie belügen sich bei Werkstattkosten und Wertverlust - und das, obwohl man im Internet diese Werte für jeden Autotyp mit jeder Kilometerleistung abrufen kann.

Als die Befragten mit den tatsächlichen Kosten konfrontiert wurden, gab die Mehrheit an, dass sie sich ein kleineres Auto gekauft hätten oder vielleicht sogar gar keines, wenn sie sich der tatsächlichen Kosten bewusst gewesen wären.

Die Deutschen sind einfach nicht normal, wenn es ums Auto geht.

Aber wir werden nie ganz weg kommen vom Individual-Verkehr. Wer Kinder hat, kommt ohne Auto nicht zurecht. Darum sind die e-Autos so wichtig. Schiffe werden über kurz oder lang erneuert, und dann sind die Dreckschleudern weg.
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08:45 von Stefan T

sie stellten fest ich schrieb "Dreck"
dazu können sie NOx rechnen, SOx und wegen mir Russ
oder ist das unbedenklich ?
und ein weiteres,
diese von mir angesprochenen " dreckigsten 10 Schiffe der Welt" sind gewiss keine Kreuzfahrtschiffe

- also der mit demokratischen Mitteln zu definierende Gemeinnutzen.

„Die Zukunft der Luftfahrt wird sehr vielfältig", so der Professor am Lehrstuhl Luft- und Raumfahrtsysteme an der RWTH Aachen. Heute basierten noch fast alle Antriebe auf Gasturbinen. Das werde sich ändern. Bei kleinen Flugzeugen seien Batterien ein möglicher Weg, bei etwas größeren Flugzeugen könnten Brennstoffzellen Abhilfe schaffen, und bei den Langstrecken müssten neue Lösungen wie synthetische Kraftstoffe her.
>> Das alles erfordert milliardenschwere Investitionen - mitten in der Corona-Krise, die den Flugverkehr zeitweise zum Stillstand brachte“

Die dürften sich nach o.g. „Maßstab“ (Gemeinnutzen) trotzdem lohnen. Weil Neues zu entdecken und Mobilität Grundbedürfnisse sind.

08:56, Bender Rodriguez

>>Wieso muss man überhaupt so weit weg?
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können. Und Asien war nur ganz wenig Abenteurern bekannt.<<

Vor 1492 starben die Menschen auch an der Pest.

Nur mal so als Beispiel.

Zurück ins Mittelalter?

Aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehr populär.

Klimafreundliche Antriebe

Man muß nur wollen, aber die Lobby möchte so viel Profit wie möglich machen. Früher gab es schon Antriebe mit Wasserstoff und anderes aber es wurde nicht weiter verfolgt. Gestern war ein Bericht in der ARD glaube Fakt, es ging um Synthetische Kraftstoffe die mit Bio erzeugt werden. Die kann man sogar in 20 Jahre alte Autos betanken. Man muß nur wollen. Übrigens, die Klerosinsteuer wäre schon längst überfällig. Die Autoindustrie baut jetzt auf Elektroautos ohne Rücksicht auf unser Liziumvorkommen. Wer meint das Elektroautos umweltfreundlich sind, sollte sich mal genau informieren was es bedarf um so ein Auto zum rollen zu bekommen, von Betankung bis zum Akku. Ich werde kein Elektroauto kaufen da bestimmt noch anderes besseres erforscht werden wird, wenn man will.

@08:28 von Sisyphos3: E Autos nicht ?

"wenn man bedenkt, dass deren Strom aktuell zu 60 % eben nicht aus alternativer Energie gewonnen wird
frage ich mich schon wo der Vorteil liegen soll"

Schon allein die Tatsache, dass ein E-Auto wesentlich weniger Energie benötigt als z.B. ein Diesel, spricht für das E-Auto.

Ein Diesel mit einem Verbrauch von 5l/100 Km erzeugt dabei 13,2 Kg CO2.
Die CO2 Emissionen bei der Stromerzeugung schwanken je nach Jahres- und Tageszeit. Im Sommer um die Mittagszeit sind sie am niedrigsten im Winter zwischen 20 und 21 Uhr am höchsten.

Im Durchschnitt des Jahres 2020 lagen sie im Sommer bei 287g pro Kwh und im Winter bei 380g pro Kwh.

Nehmen wir den schlechten Wert als Basis, dann bekommt man für 13.2 Kg CO2 34,7 Kwh Strom.
Ein TESLA Model 3 benötigt ca. 15 kwh pro 100 Km ein VW id3 braucht ca. 19 kwh auf 100km.

Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels.

08:56 von Bender Rodriguez

Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können.
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ich würde sagen sogar besser und entspannter :-)

aber wenn sie schon so fragen
was braucht "der" Mensch um glücklich und zufrieden zu sein ?
Ein Dach überm Kopf, genug zum Essen und vielleicht ne Tasse Kaffee oder ein bisschen Tabak für sein Pfeifchen zu stopfen
ne nette Familie - was will man mehr

um 09:02 von fathaland slim

Du hast natürlich Recht.

Aber es stellt sich schon die Frage: Warum muss man nach Italien fliegen? Wenn man nur die reine Flugzeit rechnet, dann klar, dann scheint es unzumutbar, stattdessen zwanzig Stunden mit der Bahn zu fahren. Aber realistischerweise dauert der Flug von Haustür zu Haustür auch zehn Stunden. Von innerdeutschen Flügen ganz zu schweigen; die sind völlig unnötig.
_

08:56 von Sisyphos3

andererseits wenn ich die die Verbräuche meiner Autos die letzten 50 Jahre betrachte
so wie die PS Zahl hoch ging, sank deren Verbrauch
#
Der Verbrauch könnte noch viel geringer sein wenn die Autos nicht mit so vielen Elektronischen "Helferlein" vollgestopft würden. Das bringt viel Gewicht und spart kein Sprit ein.

Grün ist die Hoffnung...

Wir lesen:
"Zwar gelte der grüne Wasserstoff... als Hoffnungsträger, bringe aber auch Tücken mit sich."
Da ist es wieder das Wiegenlied vom "grünen" Wasserstoff, mit dem alles gut wird.
Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?

In Heerscharen in die Flieger

"Doch konkrete Alternativen zum fossilen Treibstoff gibt es bislang kaum. Denn gerade die schweren Jets haben einen extrem hohen Energiebedarf. Einen Ersatz zu finden ist nicht einfach." Da stellt sich doch die einfache Frage: Muss Flugverkehr wirklich in dem Ausmaß sein wie bisher? Müssen die Leute in Heerscharen im Sommer nach Mallorca, nach Madeira oder auf die Kanaren fliegen? Für manche ist auch das zu wenig: Sie meinen ihren Urlaub in Thailand, in Südafrika oder auf den Antillen verbringen zu müssen. Hier könnte jeder Einzelne seinen Beitrag für weniger Luftverschmutzung und damit für ein besseres Klima leisten.

09:05 von GeMe

Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels.
...

selten so gelacht !
der Wirkungsgrad eines Dieselmotor liegt bei 43 %
der bei der Stromerzeugung in einem Kraftwerk bei 34 %
wie ist der Wirkungsgrad bei nem Akku ?
im Winter benutze ich die Abwärme zum Heizen was den Wirkungsgrad weiter verbessert
beim E Auto den Akku zusätzlich belastet

alles in allem
sie stehen auf das E Auto ich auf meinen Diesel
und solange man Strom nicht "klimaneutral" erzeugt

Energiefresser

Der Artikel macht anschaulich bewusst, welchen ungeheuerlichen Energiedurst so ein Flieger hat.

Wer ernsthafte Klimapolitik betreiben will, muss den Flugverkehr einschränken. Es darf nicht sein, dass hier Leute für zwei Tage nach New York zum Shoppen fliegen und andere wegen hoher Auflagen ihre neue Heizung nicht mehr bezahlen können.

Und Negativ-Vorbilder sollte es vor allem in der Politik NICHT geben: war die Grünen-Partei nicht vor kurzem die Partei mit den meisten Flugkilometern?

09:05 von GeMe

Kürzlich hat hier ein Forist (E Auto Fahrer) seine Erfahrungen mitgeteilt ....

Mein E – Auto verbraucht bei Temperaturen um 20 °C im Stadtverkehr etwa 14 kWh/100km. Bei 3 °C und tiefer sieht das schon anders aus: auf den ersten 12 km liegt der Verbrauch bei 40 kWh/100km. Bei warmem Wetter steigt der Verbrauch auf der Landstraße auf über 20 kWh/100km und auf der Autobahn bei 130 km auf über 25 kWh/100km. Da schrumpft die Reichweite schnell unter 300 km. Die versprochene Reichweite über 500 km bleibt ein Traum im Prospekt. Wenn ich jetzt noch berücksichtige, dass ich – ohne spezielle Zugangskarte – bei IONITY beispielsweise 0,79 €/kWh zahle, dann ist der Preis für den Luxus der Fortbewegung in einem E – Auto beim vielfachen eines Diesel – PKWs.
Ach ja, bereits nach 2000 km war ich in der Hall of Fame der Abschleppdienstrufer – soviel zur Zuverlässigkeit.

vielleicht haben sie andere Erfahrungen

09:12, MartinBlank

>>Aber es stellt sich schon die Frage: Warum muss man nach Italien fliegen? Wenn man nur die reine Flugzeit rechnet, dann klar, dann scheint es unzumutbar, stattdessen zwanzig Stunden mit der Bahn zu fahren. Aber realistischerweise dauert der Flug von Haustür zu Haustür auch zehn Stunden. Von innerdeutschen Flügen ganz zu schweigen; die sind völlig unnötig.<<

Da bin ich völlig Ihrer Meinung.

@ 09:02 von Nettie

Wäre schön, wenn nicht in Geld gedacht würde, sondern in Nutzen
- also der mit demokratischen Mitteln zu definierende Gemeinnutzen.

Meinen Sie damit, dass der Staat künftig demokratisch auf das Einziehen von Steuergeldern verzichtet?

>> Das alles erfordert milliardenschwere Investitionen - mitten in der Corona-Krise, die den Flugverkehr zeitweise zum Stillstand brachte“
Die dürften sich nach o.g. „Maßstab“ (Gemeinnutzen) trotzdem lohnen.

Milliardenschwere Investitionen in Antriebe für Flugzeuge dürften sich lohnen?
Das ist sehr viel Geld. Ich dachte Sie sind dagegen, in Geld zu denken.

09:26, Giselbert

>>Es darf nicht sein, dass hier Leute für zwei Tage nach New York zum Shoppen fliegen und andere wegen hoher Auflagen ihre neue Heizung nicht mehr bezahlen können.<<

Sie plädieren für eine Begrenzung der hohen Einkommen?

Denn nur sehr, sehr reiche Menschen fliegen zum Shoppen nach New York.

Physik lässt sich nicht betrügen

Am Ende geht es um Energie. Und davon brauchen Fluggeräte besonders viel, weil sie andauernd gegen die Schwerkraft ankämpfen müssen. Und Energie lässt sich nicht herstellen, nur umwandeln. Und bei jeder Umwandlung und beim Transport gibt es Verluste. Kerosin hat den Charme, dass es pro Tonne sehr viel Energie enthält. Mehr als derzeitige Batterien. Wasserstoff oder künstliche Treibstoffe muss man unter Energieaufwand erst herstellen, d.h. man verbraucht mehr Energie bei der Produktion, als man hinterher wieder für die Fortbewegung nutzen kann.

Das wäre alles ganz nett, wenn wir in "grüner Energie" schwimmen würden. Wenn wir so viel Sonnen- und Windenergie übrig hätten, dass wir und die "Verschwendung" leisten könnten. Das sehe ich aber nicht.

Das gilt auch für Scheuers Flugtaxis, mehr Energie. Ich mich bei denen auch immer frage, wo die vor dem Hbf landen sollen? Die brauchen nicht nur mehr Energie, sondern auch mehr Platz, als ein klassisches Taxi.

@sisyphos3 9:01

Ihr NOx und SOx reagiert über See zu den entsprechenden Säuren ab, die von der Pufferkapazität des Seewassers gebunden werden. In Häfen ist das was anderes. "Dreck" im Sinne eines Vergleichs mit Flugzeugen, Autos und der Eisenbahn ist dann CO2 und da ist der Seetransport bezogen auf die Transportmenge günstig.

09:20, Sparpaket

>>Da ist es wieder das Wiegenlied vom "grünen" Wasserstoff, mit dem alles gut wird.
Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<<

Wind und Sonne.

Ein großer Teil unserer Windräder steht oft still, da es für den Strom, den sie produzieren könnten, keinen Bedarf gibt.

Und die (bisherigen) Ölstaaten beispielsweise pflastern momentan ihre Wüsten mit Sonnenkollektoren zu.

@ Nachfragerin

Zitat: "Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?"
#
Richtig. Corona hat es doch bewiesen. Hier ersetzen Videokonferenzen die persönliche Anwesenheit. Und das nicht nur in D, der EU, nein weltweit.
Jetzt noch eine Kurzstreckensteuer (auch für gratis erste Klasse bahnfahrende Abgeordnete) und wir haben die Umwelt geschont und, ganz nebenbei, Infektionsquellen unterbrochen.
Und es muss Schluss sein mit den niedrigen Flugpreisen. Wenn fliegen fast nichts mehr kostet, braucht sich nämlich keiner Gedanken um Alternativen machen.
Kerosin muss analog der übrigen Kraftstoffe besteuert werden: Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und Energiesteuer (CO 2). Da zahlen Fluggesellschaften nämlich: NULL!
Diese Bevorzugung ist heutzutage 'eh nicht mehr nachvollziehbar.
Ein L Kerosin kostete am 5.7.21 gerade 38 Cent ... achtunddreißig!
Wenn ich hingegen die Tankstellenpreise sehe ... Fliegen= staatlich subventionierte Umweltverschmutzung ... oder?

09:28 von fathaland slim 09:12, MartinBlank

Warum muss man nach Italien fliegen?
Da bin ich völlig Ihrer Meinung.
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wer will dem widersprechen !
ich brachte es schon mal
ein Flug von mir FRA nach RIO
war direkt um 100 Euro teurer
als wenn ich von Stuttgart über Zürich nach FRA geflogen wäre
(natürlich gleicher Tag / gleiche Airline)
dazu kommt nach FRA muß ich nen ICE bezahlen
ab Stuttgart ein paar Haltestellen mit der S Bahn

also was soll man tun ?

"Die Luftfahrt gilt als ein

"Die Luftfahrt gilt als ein Treiber des Klimawandels."

Weiter heißt es: "Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beträgt der Anteil der globalen Luftfahrt an der Klimaerwärmung 3,5 Prozent."

Klimaerwärmung? Oder meinen sie wie die IEA die Emissionen von Kohlenstoffdioxid?

Ansonsten halte ich 3% jetzt nicht als Treiber des Klimawandels, Flugzeuge dürfen gerne die Emissionen Richtung null verringern aber die richtigen dreckschleudern befinden sich auf unseren Weltmeeren und Straßen. Die sollten primär angegangen werden und vor alles der Fokus auf diese gerichtet werden.

09:06, Sisyphos3

>>08:56 von Bender Rodriguez
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können.
----

ich würde sagen sogar besser und entspannter :-)<<

Sie machen sich offensichtlich keine Vorstellung über die Lebensbedingungen der Menschen in dieser Zeit. Die „normalen“ Menschen waren leibeigen, und die Lebenserwartung lag knapp über vierzig Jahren.

Sehr entspannt.

Schibaer

"Der Verbrauch könnte noch viel geringer sein wenn die Autos nicht mit so vielen Elektronischen "Helferlein" vollgestopft würden. Das bringt viel Gewicht und spart kein Sprit ein"

Das ist so ein Teufelskreis.
Muttis Einkaufswagen, 4m lang, 1300kg schwer.

Mein Reisemobil 4m lang , 800kg leicht.

Mutti Auto ist vollgestopft mit Dämmung. Das macht die Karre so schwer, dass eine servo rein muss. Elektrische Spiegel, sitze fensterheber sind klar, sonst klar, sonst kann man nicht richtig nach dem weg fragen. Der cw Wert muss stimmen, also gibt's flache Scheiben rundum. Das macht die Karre innen zum Backofen. Also Klima rein.
Und jetzt frage ich mich, wozu muss Mutti( oder sonstwer) nach dem Weg fragen, wenn sie mit Navi in der ihr bekannten Stadt fährt, in der ein Tempo erreicht wird, bei dem der cw Wert noch völlig belanglos ist. Auf Strecken, die so kurz sind, dass die Klimaanlage nicht richtig arbeiten kann.

Dazu die ganzen unsinnigen Airbags, esp, abs, ...
Wer braucht das alles?

09:06 von Sisyphos3 08:56 von Bender Rodriguez

>>Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können.
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ich würde sagen sogar besser und entspannter :-)<<

Für 95% der damaligen Menschen war das Leben ein Kampf um das tägliche Essen.

@ 09:36 von dr.bashir

Kerosin hat den Charme, dass es pro Tonne sehr viel Energie enthält. Mehr als derzeitige Batterien.

Und bezüglich Schwerkraft, auch noch den Vorteil gegenüber Batterien, dass das Flugzeug während des Fluges aufgrund des Treibstoffverbrauchs immer leichter und daher effizienter wird.

Fatahland

Denn nur sehr, sehr reiche Menschen fliegen zum Shoppen nach New York"

Nein. Das ist mittlerweile auch für niedrige Einkommen möglich.

@sisyphos3

Wenn Sie 15 kWh pro 100 km beim E-Auto ansetzen und mit 500 g CO2 pro kWh aus dem jetzigen Energiemix rechnen sind das 7,5 kg CO2, entsprechend 7,5/2,65 = 2,8 (gerundete) Liter Diesel pro 100 km. Da brauchen Sie gar nicht groß mit Wirkungsgraden rechnen. Außer dem der Batterie und der liegt um 90%.

Am 28. Juli 2021 um 08:28 von Sisyphos3

Das mit dem Fliegen ist Musik in der Zukunft, kurzfristig wird es keine guten Lösungen geben, das will aber niemand so richtig zugeben.

Auch verstehe ich nicht, warum man mit aller Gewalt am E-Modell festhält, und den etwas Besser verdienenden, auch noch den Zweit oder Drittwagen versüßt mit Steuergeldern.

Es gibt doch wirklich gut Lösungen, wenn man Technologie offen, an die Sache ran geht.

" Auch den Ingolstädter Ingenieur Roland Gumpert. Deshalb hat er ein völlig neues elektrisches Antriebskonzept entwickelt, das ohne Ladekabel auskommt und trotzdem hohe Reichweiten ermöglicht - und bei dem sich das Auto so unkompliziert und schnell auftanken lässt wie ein Benziner oder Diesel. Technisches Herzstück ist eine Methanol-Brennstoffzelle. "

Dafür muss nicht das ganze Land auf gegraben werden, weil die Infrastruktur ja schon vorhanden ist.

Fliegen und Kreuzschiffe, wird doch hauptsächlich für Urlaub benötigt, bis auf waren die mit dem Flieger kommen, oder Post.
Autos meist Täglich.

@ 09:33 von fathaland slim

09:26, Giselbert
>>Es darf nicht sein, dass hier Leute für zwei Tage nach New York zum Shoppen fliegen und andere wegen hoher Auflagen ihre neue Heizung nicht mehr bezahlen können.<<

@ 09:33 von fathaland slim
"Sie plädieren für eine Begrenzung der hohen Einkommen? Denn nur sehr, sehr reiche Menschen fliegen zum Shoppen nach New York."

Nein, dies hat mit einer Begrenzung der Einkommen nichts zu tun.
Ich plädiere dafür, dass Geld kein Freibrief für allerlei Umweltsüden sein darf. Nur weil man sich etwas leisten kann, muss dies noch lange nicht erlaubt sein.

Einfaches Beispiel, die meisten könnten es sich vom Spritverbrauch her leisten in einer 30er Zone 100 km/h zu fahren, deshalb ist es noch lange nicht erlaubt und schon gar nicht sinnvoll.

@Vielfalt., 09:29

"Das ist sehr viel Geld. Ich dachte Sie sind dagegen, in Geld zu denken"

Ich habe auch geschrieben, in was zu denken ich für sinnvoll halte. Aber das haben Sie wohl entweder "überlesen" oder nicht verstanden.

Klimafreundliche Antriebe für Flugzeuge in weiter Ferne...

Klimafreundlich erst ab den 2030er Jahren, heißt es. Also weiter CO2.
Auch werden es umweltfreundlichere Antriebe schwer haben sich durchzusetzen, wenn es bei der Steuerbefreiung für Flugkerosin bleibt. Sie werden noch lange unwirtschaftlich bleiben. Diese Steuerbefreiung hat ein Volumen von 7,08 Milliarden Euro pro Jahr.

08:56 von Bender Rodriguez

"Wieso muss man überhaupt so weit weg?
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können. Und Asien war nur ganz wenig Abenteurern bekannt"

Wenn man Urlaub mit Flugreisen verbietet aber dafuer alle Grenzen oeffnet und die Visa abschafft... dann waere ich dafuer. Das trennt die Spreu vom Weizen. Dann reist nur noch, wer es sich durch hartnaeckige Eigeninitiative verdient. Wie zu Entdeckers Zeiten.

09:16 von schiebaer45

da habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht

wenn ich mir mein Dieselross so betrachte
das verbrauchte die letzten 20.000 km unter 7 Liter
ein vergleichbarer Benziner (was auch immer man vergleicht) wohl 14 l
hätte mein Auto nur 20 % seiner Leistung (und 30 % des Gewichts)
erstaunlicherweise würde dessen Verbrauch auch nicht auf 1/4 sinken

@dr. bashir 9:36

Ja, Wasserstoff aus Wasserelektrolyse geht mit 55 kWh pro Kilogramm einher. Aus der Erdgaspyrolyse zu Wasserstoff und Ruß ist das fünfmal weniger. Wenn man also weiter fliegen will dürfte es schon klar sein wie's geht.

Luftfahrt als Treiber des

Luftfahrt als Treiber des Klimawandels ?
.
Bei 3,5% ? Man sollte sich auf die wirklichen Treiber, Stahl- und Zementherstellung konzentrieren. Auch ein Verbot des Baus neuer Kohlekraftwerke wäre sinnvoller.

"Der Verbrauch könnte noch viel geringer sein wenn die Autos nicht mit so vielen Elektronischen "Helferlein" vollgestopft würden. Das bringt viel Gewicht und spart kein Sprit ein."

Die vielen Helferlein sind sicher nicht die Verbrauchstreiber. Eine Klimaanlage als Energiefresser z.B. erhöht den Verbrauch um ca. 10%.

Im Jahr 2020 hatte ein neu zugelassenes Auto in Deutschland im Durchschnitt 169 PS. Im Jahr 1990 waren es 92 PS.
Hätte man die Leistung der Motoren nicht fast verdoppelt, dann könnten wir heute sicher bei Flottenverbrauchswerten von 3l pro 100 Km liegen statt bei ca. 5l pro 100Km.

Am 28. Juli 2021 um 09:36 von dr.bashir

" Das gilt auch für Scheuers Flugtaxis, mehr Energie. Ich mich bei denen auch immer frage, wo die vor dem Hbf landen sollen? Die brauchen nicht nur mehr Energie, sondern auch mehr Platz, als ein klassisches Taxi. "

Auch der Preis ist ein völlig anderer, beschränkt sich dann nur auf eine Klientel.

Kostengünstige...

... und zugleich nachhaltig "grüne" Luftfahrtsysteme gibt es doch längst - nur eignen sich Segelflieger und Zeppeline nicht für "unseren modernen" Flugverkehr. Aber man könnte mal umdenken und fragen, ob es nötig ist, massenweise Personen und Güter in Höchsttempo von A nach B zu fliegen, und dafür extremen Technologie- u. Kostenaufwand zu betreiben (?)... und so die diversen Preisspiralen immer weiter zu treiben (schneller, höher, weiter... teurer)...
_
Ich vermisse innovative Denkansätze und Initiativen zur systemischen Optimierung mit dem Fokus auf tatsächlich nötige, menschliche Daseinsbedürfnisse... statt technologische Entwicklung nur vom kommerziellen Nutzen abhängig zu machen.

Am 28. Juli 2021 um 09:05 von GeMe

" Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels. "

Das mag so stimmen, hat aber einige Nachteile, nehmen wir mal die Förderung weg, sind die Doppelt so teuer, ein Familienauto unter 20, werden sie nicht finden.
Nachteil 2, Sie fahren von Steckdose zu Steckdose, das mag ja im Land noch irgendwann klappen.
Stellen Sie sich mal die Schlange auf der Autobahn in den Sommerferien gen Süden vor, wo sollen die vielen Steckdosen hin.
Vor oder nach dem Brenner?.

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