Ihre Meinung zu: Waffenbesitzer in San Jose sollen für Opfer von Waffengewalt zahlen

23. Juli 2021 - 8:51 Uhr

Die kalifornische Stadt San Jose zahlt jedes Jahr mehr als 40 Millionen Dollar für die Auswirkungen von Waffengewalt. Das Geld will der Bürgermeister von den Waffenbesitzern zurückfordern - unter anderem über eine Gebühr. Von Nils Dampz.

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Kommentare

Vorsätzlich

"Zusätzlich soll jeder und jede mit Waffe eine Haftpflichtversicherung abschließen. Das läuft wie bei einer Autoversicherung. Damit sollen die Opfer von Waffengewalt entschädigt werden", sagt der Bürgermeister von San Jose. Lieber Herr Bürgermeister, das funktioniert so nicht. Versicherungen in aller Welt zahlen nicht für Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden. Und der Schusswaffengebrauch dürfte in aller Regel vorsätzlich sein. Es sei denn, jemand schießt beim Gewehrreinigen einem anderen versehentlich in den Kopf. Aber das dürfte ganz selten vorkommen.

rer Truman Welt

Die Paradoxie der Situation in USA mit den Waffen sehe ich wie folgt:
USA ist kein wirklich sicheres Land und unvergleichbar mit Europa in dieser Beziehung.
Daß Bürger sich deshalb selbst versuchen zu schützen ist nachvollziehbar und Kultur der USA.
Die weitaus große Mehrheit der Bevölkerung geht verantwortungsvoll mit Waffen um.
Die Ausnahmen verursachen immensen Schaden und fordern Tausende Todesopfer jährlich, was zu einer um sich greifenden größeren Unsicherheit der Bevölkerung beiträgt, weshalb immer mehr Waffen verkauft werden.
Wie soll das Problem gelöst werden, wenn Gesetze verschärft werden und dann vielleicht nur noch die Waffen besitzen dürfen, die eh schon relativ sicher leben und wohnen?
Was ist die Erfahrung mit der Prohibition in den USA? Es ist ein Dilemma, welches wohl noch Hunderttausende Menschenleben kosten wird. Aus europäischer Sicht müssen wir aufpassen, nicht zu borniert diesbezüglich auf die USA zu schauen. Wir leben verglichen mit dort sehr sicher!

aus der Luft gegriffen

Der Betrag scheint mir völlig aus der Luft gegriffen, San Jose fordert jedes Jahr über 40 Millionen Dollar.

Es wird berichtet, dass es in der "gesamten" USA unter 400 Gewalttaten mit genannter Definition stattfinden. Ein paar davon finden also in San Jose statt.

Also für ein paar Mehreinsätze von Polizei u. Feuerwehr 40 Mio €. Da sucht man einen Weg die Waffenbesitzer willkürlich abzuzocken.

Es darf nicht sein, dass hier ein Bürgermeister seine Ideologie auf Kosten der Bürger finanzieren will.

@ 09:09 von Meinung zu unse...

>>USA ist kein wirklich sicheres Land und unvergleichbar mit Europa in dieser Beziehung.
Daß Bürger sich deshalb selbst versuchen zu schützen ist nachvollziehbar und Kultur der USA.<<

Stimmt, in den USA gibt es mehr Kriminalität und (Waffen)gewalt. Ursachen sind die weite Verbreitung von Waffen und eine spezifische Kultur.
Wäre es nicht vernünftig dagegen anzugehen, anstatt es als gegeben hinzunehmen?

40 Mio Waffen für 39 Mio Einwohner

Im Durchschnitt hat jeder Kalifornier mindestens eine Waffe.

Dass durch die vielen Waffen das Leben sicherer wird, ist eine Farce. Denn wie im Bericht zu lesen, gibt es wohl reichlich, ich nenne sie mal geistig verwirrte Menschen, die Amok laufen und wahllos auf Menschen schießen.

Ich kann mich an keinen Amoklauf bzw. kein Massaker in den USA erinnern, bei dem ein Amokläufer von bewaffneten Bürgern an seinem Amoklauf gehindert wurde.

Aber folgt man der Argumentation der NSA, dann müssen nur noch viel mehr Bürger bewaffnet werden, damit Kriminelle und Amokläufer keine Chance mehr haben ihre Taten zu vollenden. Ein absurder Gedanke.

@09:09 von Meinung zu unse...
"Aus europäischer Sicht müssen wir aufpassen, nicht zu borniert diesbezüglich auf die USA zu schauen. Wir leben verglichen mit dort sehr sicher!"

Natürlich leben wir hier viel sicherer. Weil hier nicht jeder bis an die Zähne bewaffnet ist und wild in der Gegend rumballert.

Waffengewalt !

Leider gibt es zum Einen in den USA so einen in meinen Augen idiotischen Paragraphen, der es den Menschen erlaubt, Waffen zu besitzen und in manchen Bundesstaaten sogar offen zu tragen. Zum anderen wird durch die Geldgier der NRA und vielen Waffenhändlern dieses Recht weiter gefördert, und auch von zu vielen Deppen der Republikaner, die nur wegen ihren Posten nicht zu der Einsicht kommen, dass die Zeiten des "Wilden Westens" schon lange vorbei sind.
Deshalb sollte jeder Schusswaffengebrauch mit Folgen auch von der Person bezahlt werden. Dann kommen ein paar dieser Idioten mal auf die Idee, endlich ihre Waffen ab zu geben, und nur noch die Polizei, das Militär und Jäger irgend wann über Waffen verfügen.
So ist es in meinen Augen ein Desaster für eine so große Nation, die es als Gesellschaft nicht auf die Reihe kriegt, ihre Verfassung so zu ändern, dass dieses Recht auf Waffenbesitz endlich in die Tonne fliegt.

Versicherung?

bei Vorsatz?
da zahlt nicht mal die Haftpflicht.
Jeder, der solche Schäden verursacht, ist persönlich dran, mit allem was er besitzt.

"...und Kriminelle würden immer an Waffen kommen..."
so ist es.
Sieht man ja bei uns, obwohl wir sehr strenge Waffengesetze haben, bekommen wir die Probleme mit illegalen Waffen nicht in den Griff.

Gun liability Insurance

TS: "... Sam Peredes:" Eine Versicherung gegen Waffengewalt - das ist rechtlich nicht möglich."

Warum ?
Eínfuehrung Gun liability Insurance
Zusaetzlich wird verhindert gun trafficking.

Es ist unnoetig zu sagen wer dies nicht will

09:27 von Carlos12

"Stimmt, in den USA gibt es mehr Kriminalität und (Waffen)gewalt. Ursachen sind die weite Verbreitung von Waffen und eine spezifische Kultur."

Meinen Sie die Gang"kultur" oder die Massshootings"kultur"?

Die erste "Kultur" wird man mit Besteuerung und Verboten von Waffen wohl kaum aufhalten, da diese illegal Waffen besitzen.

Mit den Waffen

in den USA ist das schon schlimm.
Nur Versicherung für Vorsatz gibt nicht auf der Welt, das versichert keiner.
Zweiter Punkt, " Kriminelle würden immer an Waffen kommen, mit oder ohne Versicherung. "
Das ist der Punkt, bei uns gibt es für normal Bürger so gut wie keine Waffen zu kaufen, es sind hohe Hürden.
Trotzdem haben Kriminelle meistens welche, der Bürger normal, ohne Jagt oder Sportschütze hat keine, Kriminelle fast immer.
Erstaunlich ist, das gerade ein Nachbarland von Deutschland, Waffen für den Bürger einführt.
Und in den USA sind Millionen von Waffen in Privatbesitz, von der Zahl her, für jeden Bürger eine, die aber nicht gleichmäßig verteilt sind.

09:39 von Traumfahrer

"Deshalb sollte jeder Schusswaffengebrauch mit Folgen auch von der Person bezahlt werden. "

Hoffentlich sind die Kassen der Gangs/Klans in den USA gut gefüllt, damit die Opfer/Angehörigen auch versorgt werden können.

Kriminelle kommen immer an Waffen

Das mag wohl sein.
Aber:
Bei uns in Deutschland kann jemand nicht einfach in den nächsten Waffenladen gehen und schnell mal eine Waffe kaufen.
Die Waffe illegal zu besorgen ist zwar bestimmt nicht unmöglich,aber derjenige befindet sich schon im Bereich der Illegalität und kann wenn es heraus kommt strafrechtlich verfolgt werden.
Obendrein muß derjenige sich schon etwas bemühen,um auf illegalem Weg eine Waffe zu bekommen.
Das bedeutet auch die schnelle Verfügbarkeit ist eifach nicht so gegeben.
Jede Menge Gründe für schärfere Waffengesetze.
Diese schärferen Gesetze werden nicht alles verhindern,aber doch vieles verhindern.

@Susi1960, 9:42

Versicherung?
bei Vorsatz?
da zahlt nicht mal die Haftpflicht

Dann muss eben eine Versicherung her, die auch bei Vorsatz zahlt. Und wenn die Prämie eine Million pro Jahr beträgt und sofort beim Waffenkauf zu entrichten ist, dann hilft vielleicht auch das, um die Anzahl einzudämmen.

Unterschiede im Staatsverständnis

Eine Aufgabe des Staates ist die Herstellung von Frieden. Landfrieden bedeutete historisch die Ächtung von privater Gewalt zur Durchsetzung nichthoheitlicher Ansprüche.
Der Staat ist also Monopolist bei der Anwendung von Gewalt.
Das Recht sich zu bewaffnen, steht diesem Staatsverständnis entgegen.
Auch die Tatsache, dass in den USA jemand Präsident werden kann, der zwar nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen hinter sich hat, wohl aber die Mehrheit der Wahlmänner erscheint aus traditioneller westeuropäischer Sicht kurios.
Ich würde es als aufgeklärter Europäer wirklich begrüßen, wenn die USA in manchen Punkten eine rationalere Verfassung hätten, aber man muss akzeptieren, dass dort eigene Regeln gelten.
Ich bin jedenfalls froh, dass in Deutschland Schusswaffenbesitz an eine staatliche Erlaubnis geknüpft ist.

@Giselbert, 9:26

Also für ein paar Mehreinsätze von Polizei u. Feuerwehr 40 Mio €. Da sucht man einen Weg die Waffenbesitzer willkürlich abzuzocken.

Mit dem Geld sollen keine Polizeieinsätze bezahlt, sondern die angerichteten Schäden bei den Opfern finanziert werden. Es wäre nett, wenn Sie die Tatsachen aus dem Bericht nicht böswillig verdrehen würden.

Es darf nicht sein, dass hier ein Bürgermeister seine Ideologie auf Kosten der Bürger finanzieren will.

Die "Ideologie", Mord und Totschlag zu bekämpfen, darf ein Bürgermeister m.Mn. sehr wohl finanzieren, vor allem, wenn es nicht auf Kosten "der Bürger", sondern auf Kosten der Mörder und Totschläger geschieht. Grade jetzt sind es nämlich die normalen Bürger, die für die Kosten aufkommen.

Was für den Amerikaner der Colt ist für den Deutschen

die freie Vollgasfahrt.
Haftpflicht macht in beiden Fällen Sinn, für die Clientel die auch mal gerne krachen lässt.
Alles nicht so schlimm, Hauptsache die Rettungsgasse wird gebildet.

@ 10:13 von frosthorn

"Es wäre nett, wenn Sie die Tatsachen aus dem Bericht nicht böswillig verdrehen würden."

Das ist eine Unterstellung die falsch ist!

"Mit dem Geld sollen keine Polizeieinsätze bezahlt, sondern die angerichteten Schäden bei den Opfern finanziert werden."

Es wäre nett, wenn Sie bei den Tatsachen bleiben.

Im Artikel steht:
""Damit sollen die Kosten für die Krankenwagen, die Polizei, die Notfallaufnahmen gedeckt werden, die sonst die Allgemeinheit trägt", sagt Liccardo. "

10:13 von frosthorn

"Die "Ideologie", Mord und Totschlag zu bekämpfen, darf ein Bürgermeister m.Mn. sehr wohl finanzieren, vor allem, wenn es nicht auf Kosten "der Bürger", sondern auf Kosten der Mörder und Totschläger geschieht. Grade jetzt sind es nämlich die normalen Bürger, die für die Kosten aufkommen."

Die meisten Mörder und Totschläger sind Mitglieder irgendwelcher krimineller Gangs. Die zahlen bestimmt nicht.

Ich stelle mir gerade vor, ob das für den Bürger der eine Waffe haben möchte dann wie beim PKW versichern abläuft.:"Herr/Frau sowieso, da haben Sie aber Glück, letztes Jahr wurden mit Pistolen der Firma sowieso weniger Menschen erschossen, daher sinken unsere Beiträge dieses Jahr." Oder: "Jetzt günstige 2.Waffenversicherung bei uns abschließen".

Die Regierungsverantwortlichen

sollen sich lieber um die Bekämpfung der Kriminalität kümmern und die senken.

Wie dereinst bei Al Capone

ein gern genutztes Mittel, wenn keine anderen Verfahren helfen: die Geld-Schraube. Schon Al Capone konnt nicht wegen seiner Verbrechen dingfest gemacht werden - aber eben über's Finanzamt. Und so könnte diese Waffensteuer tatsächlich eine Reduktion bedeuten. Tja eigentlich, aber wer weiß in den USA, WER überhaupt eine Waffe besitzt? Freiwillig wird das niemand anmelden ... Und so bleibt das womöglich ein Wunschgedanken eines zahnlosen Tigers.

@09:09 von Meinung zu unse...

"Die Paradoxie der Situation in USA mit den Waffen sehe ich wie folgt:
USA ist kein wirklich sicheres Land und unvergleichbar mit Europa in dieser Beziehung.
Daß Bürger sich deshalb selbst versuchen zu schützen ist nachvollziehbar und Kultur der USA."

Paradoxie, richtig. Ist halt ein typisches Henne und Ei Problem – was bedingt was. Doch hier kann man wohl recht zielsicher sagen, dass die riesige Menge an verfügbaren Waffen einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, dass die USA "kein wirklich sicheres Land" sind.

Die USA sind groß. Und hat 50

Die USA sind groß. Und hat 50 Staaten. Da müsste nur mal einer auf die Idee kommen, Waffen zu verbieten. Dann könnten die Menschen da hin ziehen. Oder andere Staaten würden es nachmachen. Das ganze wird per Wahl entschieden.
Keiner wählt sowas. Dann gehe ich davon aus, dass dem Amis Waffenbesitz wichtiger ist, als Unversehrtheit .
Wie mit unserem Tempolimit. Ich hab da nichts zu entscheiden und mich interessiert es auch nicht, was andere Länder für alberne Folklore pflegen. Müssen die wissen.

Registrierte Waffenbesitzer sollen also zahlen,

obwohl die meisten Toten auf die Konten von nicht-registrierten Waffenbesitzern gehen?
Damit lässt man also diejenigen zahlen, die gar nicht für die Mehrheit der Toten verantwortlich sind?
Wie wäre es mal, den Waffenschmuggel, den illegalen Waffenhandel zu unterbinden und die Kontrollen durch die Polizei zu erhöhen?
Ach ja, die Polizei ist in diesem Land ja Teil des Problems, schmuggeln sie doch selbst und machen sich zum Spielball der Kriminellen.
Es gäbe da also andere Baustellen, die der failed state anpacken sollte. Aber solcher Aktionismus soll was hermachen und von der eigenen Unfähigkeit ablenken.
Traurige Realitäten!

normalen Bürger, die für die Kosten aufkommen.

frosthorn@
Das wird dann auch so bleiben und noch viel schlimmer werde.

Weil Verbrecher nichts zahlen und bei den wenigen die ermittelt werden nichts zu holen ist.

09:26 von Giselbert

... die paar Polizeieinsätze...

"Die Kosten lassen sich in direkte und indirekte Kosten aufteilen, wobei sich die direkten auf US $6,8 Mrd und die indirekten auf US $221 Mrd beziffern lassen.
Zu den direkten Kosten eines einzigen Todesfalls gehören der Polizeinotdienst (US $2,200), der Einsatz (US $450), das Krankenhaus (US $10.700), psychologische Betreuung (US $11,500), Gerichte (US $2,300) und Gefängnissaufenthalte (US $414,000). ...
Zu den indirekten Kosten gehören Einkommens- und Produktivitätsverlust (US $49 Mrd/Jahr) und Verlust an Lebensqualität (US $169 Mrd/Jahr). Das hat einen Jahreskostenanteil von US $700 pro US-Amerikaner zur Folge."
https://kurzelinks.de/hb7a

Wenn auch die indirekten Kosten sicherlich selten den Geschädigten ersetzt werden, muss der Staat dennoch dafür Leisungen aufbringen.

siehe auch
https://kurzelinks.de/65st

@10:07 von Sparpaket

"""Der Staat ist also Monopolist bei der Anwendung von Gewalt.
Das Recht sich zu bewaffnen, steht diesem Staatsverständnis entgegen."""

Was ist das für ein Selbstverständnis, wenn Bürger sich nicht gegen die Gewalt Krimineller schützen dürfen? Die Staatsmacht ist selten rechtzeitig da.

"""Ich würde es als aufgeklärter Europäer wirklich begrüßen, wenn die USA in manchen Punkten eine rationalere Verfassung hätten, aber man muss akzeptieren, dass dort eigene Regeln gelten."""

Die US-Verfassung war die Antwort auf die politische Kultur eines Kontinents, die sich konsequent weigert die Werte der Aufklärung verfassungsrechtlich umzusetzen.

Ungeachtet der genannten Summe ...

.. eine tolle Idee! Aber wie will er das in einem Land wie den USA umsetzen?
Eine "Versicherung" für den Fall daß ich Amok Laufe? Und der Wahrscheinlichkeit von Mrd. Dollar Klagen gegen die betroffene Versicherung? Da würde mich die Prämienhöhe interessieren.
Tausende von Individualklagen dürften die Durchsetzung auf mindestens ein Jahrzehnt hinauszögern ... in Texas fünf ...
In einem Land, wo teils Zehnjährige an der Waffe ausgebildet werden, sie als Kulturgut und Bürgerrecht vermittelt bekommen, sind solche Pläne eher populistisch zu verstehen ... vor Wahlen oder als "Störfeuer" bei anderen internen Problemen.

dagegen anzugehen?

Carlos12@
Richtig. Aber nicht mit den Vorgaben unbescholtene Bürger weiter auszubeuten.

Notwendig sind härtere Strafen, mehr Rechte und viel mehr Sicherheitsbehörden.

Und Verbrecher dürfen erst wieder frei leben wenn Sie zumindest Ihre Materiellen angerichteten Schäden abgearbeitet haben, also fast nie.

09:57 von wenigfahrer

"Erstaunlich ist, das gerade ein Nachbarland von Deutschland, Waffen für den Bürger einführt."

Welches, bitte?

um 09:06 von Louis2013

"Zusätzlich soll jeder und jede mit Waffe eine Haftpflichtversicherung abschließen. (...) Lieber Herr Bürgermeister, das funktioniert so nicht. Versicherungen in aller Welt zahlen nicht für Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden. Und der Schusswaffengebrauch dürfte in aller Regel vorsätzlich sein."
.
Eine HaftPFLICHTversicherung muss zunächst einmal an den Geschädigten zahlen. Ob sie sich das Geld anschließend beim Verursacher zurückzuholen versucht, ist etwas anderes. Und wie hoch der Beitrag wird, auch...

10:24 von FritzF

also hierzulande gibt es ne Haftpflicht

um 09:26 von Giselbert

"Also für ein paar Mehreinsätze von Polizei u. Feuerwehr 40 Mio €. Da sucht man einen Weg die Waffenbesitzer willkürlich abzuzocken."
.
Ja, ganz schlimme Abzocke. Und das alles nur wegen ein paar tausend Tote durch Schusswaffen. Feuerwehr und Polizei sollen sich mal nicht so anstellen.

@09:39 von GeMe

"Ich kann mich an keinen Amoklauf bzw. kein Massaker in den USA erinnern, bei dem ein Amokläufer von bewaffneten Bürgern an seinem Amoklauf gehindert wurde.
Aber folgt man der Argumentation der NSA, dann müssen nur noch viel mehr Bürger bewaffnet werden, damit Kriminelle und Amokläufer keine Chance mehr haben ihre Taten zu vollenden. Ein absurder Gedanke."

Es gab schon viele Fälle, in denen Amokläufer von couragierten Bürgern überwältigt wurden – ob mit Hilfe einer eigenen Waffe weiss ich nicht.
Das ist ja das raffinierte an der NRA Argumentation. Plausibel, konsistent und nicht widerlegbar.
Dazu bräuchte es überhaupt erstmal eine Statistik, die genau herausfindet, wieviel mehr Amokläufe durch zusätzlich verkaufte Waffen auf dem US-Markt stattfinden. Da spielen sicher haufenweise relevante Variablen rein, die man garnicht eruieren kann.

@ 10:40 von adorno

Und, was hat jetzt Ihre Aufzählung der Gesamt-US-Kosten im Einsatzwesen mit dem hier zu tun?

Die unter 400 Fällen sind nur der kleinste Bruchteil der Einsätze insgesamt und fallen entsprechend gering aus.

Und ich bezog mich noch nicht einmal auf die 400 Fälle, sondern nur auf die Fälle von San Jose, für die der Bürgermeister 40 Mio haben möchte.

super

endlich jemand, der das problem kreativ anpackt.

Walt Disney.....

Es gab' mal ein lustiges Taschenbuch, da wurde Daniel Düsentrieb als "Steuererfinder" angeheuert.... der Kreativität war damals schon keine Grenze gesetzt, z.B Vogelfuttersteuer, da ja der Taubendreck weggemacht werden muss. Wurde richtig teuer das "Leben"....

aus der Luft gegriffen - stimmt, Giselbert

"Es wird berichtet, dass es in der "gesamten" USA unter 400 Gewalttaten mit genannter Definition stattfinden. Ein paar davon finden also in San Jose statt.

Also für ein paar Mehreinsätze von Polizei u. Feuerwehr 40 Mio €. Da sucht man einen Weg die Waffenbesitzer willkürlich abzuzocken. " @Giselbert
.
Jährlich gibt es in den USA ca. 20.000 Tote und ca. 40.000 Verletzte durch Schusswaffen, davon ca. 5.000 Kinder/Jugendliche. (statista)
.
Und nun sollen die "armen" Waffenbesitzer also "abgezockt" werden! Ich schieß mir gleich ne Kugel in den Kopf.

sollen für Opfer von Waffengewalt ?

Das könnte doch auch ein gutes Vorbild für unser Land sein.

Wenn wir bei uns Alkohol, Drogen, Messer und die Dinge teuer machen womit viel Verbrechen zu tun haben.

Stop-Arming-Terrorists: Das Gesetz wurde von beiden großen Par

@10:38 von yolo
... Parteien abgelehnt. Eingebracht u.a. von der linken demokratischen Präsidentschaftskandidatin Tulsi Gabbard.
Da sollte der Regierung untersagt werden, Terroristen mit Geld und Waffen zu versorgen.
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass man das weder im Ausland verhindern will, noch im Inland vergleichbare Maßstäbe durchsetzen will, einige Demokraten vielleicht ausgenommen.

@11:05 von werner1955

"Das könnte doch auch ein gutes Vorbild für unser Land sein.
Wenn wir bei uns Alkohol, Drogen, Messer und die Dinge teuer machen womit viel Verbrechen zu tun haben."

Damit liefern Sie selbst schon die stichhaltigste Kritik an dem Vorstoss des Bürgermeisters.
Hat jemand Gewalt ausgeübt weil er betrunken war oder weil er eine Schusswaffe hatte. Wie genau will man die Kosten verteilen... eigentlich müsste man Ursache und Wirkung ja konkret zuordnen und nachweisen bevor man jemandem ne Rechnung schreibt.

@ 09:56 von Bobinho

>>Meinen Sie die Gang"kultur" oder die Massshootings"kultur"?<<

Nein, ich meine die Kultur "Ein Guter mit Waffen muss die Bösen mit Waffen aufhalten." und "Es ist Gewalt nötig, um Gerechtigkeit zu schaffen und alles wieder in Ordnung zu bringen.".

@ 11:03 von DeHahn

"Und nun sollen die "armen" Waffenbesitzer also "abgezockt" werden! Ich schieß mir gleich ne Kugel in den Kopf."

Natürlich wäre dies eine Abzocke. Wie wollen Sie es dann nennen, wenn die Waffenbesitzer die ihre Waffe brav zu sportlichen Zwecken nutzen, für kriminelle Taten zahlen sollen.

Nur weil es auch Morde mit Küchenmessern gibt, wäre eine zusätzliche Steuer auf Küchenmesser genauso absurd.

@10:46 von adorno

„Welches, bitte?“

Tschechien.

Zitat: "So ist es in meinen

Zitat:
"So ist es in meinen Augen ein Desaster für eine so große Nation, die es als Gesellschaft nicht auf die Reihe kriegt, ihre Verfassung so zu ändern, dass dieses Recht auf Waffenbesitz endlich in die Tonne fliegt."

der "Kit" dieser US-Gesellschaft sind Geschichtslügen - dicken und dreiste Lügen - versponnen in Mythen
1) Grenzer-Mythos - als man noch 13 Bundesstaaten war und die Indianer gleich nbenan in den Apalachen wohnten
das wurde ja mit dem 4. Präsidenten "geregelt" - alle Indianer mussten ihre Heimat verlassen und westwärts übern Missisippi (in die Prärie) verschwinden
2) Siedler-Mythos - nach dem Bürgerkrieg 1865 setzte eine grosse Wanderungswelle durch die Indianer-Terretorien zur Pazifik-Küste ein.
Die Treks der Siedler sind mindestens 10 mal am Tag von wilden Indianer-Horden überfallen worden - deshalb waren alle Siedler bis an die Zähne schwer bewaffnet
In wahrheit hatten die allermeisten Siedler die z.B. den Oredon-Trail folgten sahen nie in ihrem Leben einen Indianer

@10:55 von iforkanzlerin

"super, endlich jemand, der das problem kreativ anpackt."

Mal gespannt ob der Rechtsstaat bzw. die Richter soviel Kreativität schätzen.
Ich finde es halt schon bisl bedenklich, dass man ja ganz offensichtlich nicht gegen diesen aus meiner Sicht verheerenden Verfassungsabsatz zum Waffenbesitz für Jedermann ankommt und dann "kreativ" wird um ihn geschickt auszuhebeln.
Würde mich auch interessieren ob die Dienstwaffen der Polizei mit bepreist werden, für die Kosten von Verbrechen.
Ob das auch was für´s Militär wäre, die Kosten für state-rebuilding auf die Waffenpreise umzulegen.

Dieses (mal wieder) riesige …

… Interesse unserer Foristen an den Waffengesetzen eines sehr weit von uns entfernten Landes, die nicht die geringsten Auswirkungen auf das Leben in D bzw. in der EU haben, finde ich immer wieder erstaunlich.
Ich bin ziemlich sicher, dass kaum einer der Foristen (mich eingeschlossen) irgendetwas über die Waffengesetze zB in Nicaragua, im Kongo in Russland oder in Chile weiß - und sich vermutlich auch nicht die Spur dafür interessiert.
Das lässt mich vermuten, dass es nur sekundär um US-Waffengesetze geht.

Kosten verteilen..

Olivia59@
Hier gehts vordringlich um die Kosten der Opfer und geschädigten durch verbrecher. Nur die müssen Zahlen, notfalls lebenslang.

@Egleichhmalf, 11:55

Ich bin ziemlich sicher, dass kaum einer der Foristen (mich eingeschlossen) irgendetwas über die Waffengesetze zB in Nicaragua, im Kongo in Russland oder in Chile weiß - und sich vermutlich auch nicht die Spur dafür interessiert.
Das lässt mich vermuten, dass es nur sekundär um US-Waffengesetze geht.

Aha. In einem Thread zu einem Artikel über US-Waffengesetze geht es also nur sekundär um US-Waffengesetze. Weil niemand etwas über die Waffengesetze in Kongo, Nicaragua, Russland oder Chile weiß.

Dieser Logik kann ich nicht folgen. Vielleicht können Sie sie mir erklären.

11:46 von Miauzi

"1) Grenzer-Mythos"
"2) Siedler-Mythos"

Ich dachte immer das kommt vom Unabhängigkeitskriegmythos 1776 oder so?

@11:55 von Egleichhmalf

"Dieses (mal wieder) riesige …
… Interesse unserer Foristen an den Waffengesetzen eines sehr weit von uns entfernten Landes, die nicht die geringsten Auswirkungen auf das Leben in D bzw. in der EU haben, finde ich immer wieder erstaunlich."

Zugegeben. Während der Trump Zeit konnte man wirklich das Gefühl haben, dass mehr über US-Innenpolitik berichtet wurde als über die eigene in D.
Im Vergelich zu anderen Ländern ist es immerhin beruhigend, dass die USA mindestens medial noch der Nabel der Welt sind. Wenn wir wegen Relevanz irgendwann genauso oft und detailreich über China lesen müssen weil hier mehr als ein Sack Reis umfällt wenn sich dort was bewegt, fände ich dies beunruhigender.

US-Verfassung und Waffen

Als der Zusatz zur US-Verfassung den Besitz von Waffen erlaubte ging es ausschliesslich darum das sich die Angehörigen von Milizen selbst bewaffnen können...
..bzw. sich selbst auf EIGENE Kosten bewaffnen sollen.
Denn der US-Staat war von Beginn seiner Existenz an sehr klamm - darum stellte er auch kein Berufsheer zur Landverteidigung auf!
Kein Mensch wäre damals auf die Idee gekommen mit seiner Flinte auf der Schulter durch NewYork oder Boston zu laufen - das stand ausschliesslich der örtlichen Polizei zu!
--
Auch zur Zeit des "Wilden" Westens - so 1865-1890 - trug kein Bürger in den Metropolen z.B. an der Ostküste eine Schuss-Waffe mit sich herum - selbst ein Lucky Luck musste seine "Eisen" abgeben

Mit dem Eintritt in den 1. WK hatte man eine allgemeine Wehrpflicht und noch immer trug niemand offen ein Waffe - er wäre dann wohl Angehöriger der Mafia.

Das änderte sich nach dem 2. WK grundlegend

11:46 von Miauzi

«Zitat: So ist es in meinen Augen ein Desaster für eine so große Nation, die es als Gesellschaft nicht auf die Reihe kriegt, ihre Verfassung so zu ändern, dass dieses Recht auf Waffenbesitz endlich in die Tonne fliegt.»

«der "Kit" dieser US-Gesellschaft sind Geschichtslügen -
dicken und dreiste Lügen - versponnen in Mythen …
1) Grenzer-Mythos -
2) Siedler-Mythos -»

Das hat aber beides nichts mit Amendment 2nd und dem Waffenrecht in den USA zu tun. Das war mal zu seiner Zeit als Waffenrecht für die Miliz aus Bürgern gedacht, als es noch keine Standing Army gab. Zu dieser Zeit verständlich mit dem historischen Hintergrund, und auch kein gesellschaftliches Problem.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts hat man nun Amendment 2nd.
Das kriegt man jetzt nicht mehr weg. Wegen außergewöhnlich hoher Hürden für Verfassungsänderungen in den USA.

Waffenrecht mit Verfassungsrang blockierte auch noch viele Bemühungen um mehr Kontrolle auf der Ebene von Bundesstaaten und Kommunen.

Bad situation.

11:42 von Carlos12

"@ 09:56 von Bobinho

>>Meinen Sie die Gang"kultur" oder die Massshootings"kultur"?<<

Nein, ich meine die Kultur "Ein Guter mit Waffen muss die Bösen mit Waffen aufhalten." und "Es ist Gewalt nötig, um Gerechtigkeit zu schaffen und alles wieder in Ordnung zu bringen."."

Jetzt wäre natürlich mal interessant, welche Kultur mehr Tote hervorbringt. Ich habe da so ein Bauchgefühl...

@09:39 von GeMe

>> Ich kann mich an keinen Amoklauf bzw.
>> kein Massaker in den USA erinnern, bei
>> dem ein Amokläufer von bewaffneten
>> Bürgern an seinem Amoklauf gehindert
>> wurde.
Sie schreiben mir aus dem Herzen.

P.S.:
>>Aber folgt man der Argumentation der NSA
Ich schätze, Sie meinen die NRA? oO

Wie wär´s denn mit einer Waffensteuer?

Warum wird auf den Waffenpreis nicht eine Waffensteuer in Höhe von 100% vom Waffenpreis erhoben?
1. Waffen wären doppelt so teuer, würden also weniger gekauft.
2. Aus dieser Rücklage könnte man Opfer von Waffen gut versorgen.
Man denke nur an einen Querschnitssgelähmten im Rollstuhl, arbeitsunfähig -> das kostet richtig was!

@ Egleichhmalf

Ihre Darstellung hinkt aber schon gewaltig oder?
Hier geht es um die größte demokratische Nation auf Erden, die sich verfassungsmäßig das Recht von Besitz auf Feuerwaffen manifestieren ließ und nicht um Länder deren Regierungsform doch sehr an demokratischen Formen zweifeln lässt.
Meiner Meinung nach kann doch die NRA zumindest ihren Mitgleidern solch ein Versicherung aufbürden...

,,Dieser Anschlag im Mai war

,,Dieser Anschlag im Mai war der 232. in diesem Jahr in den USA, bei dem mindestens drei Menschen durch Waffen verletzt wurden oder gestorben sind. Mittlerweile sind es fast 400. "Und es passiert immer wieder", sagt Gavin Newsome, Kaliforniens demokratischer Gouverneur, am Tag danach. "Was stimmt hier nicht mit uns?"

Merkwürdig. Da drückt der Gouverneur von California den Wahnsinn mit exakter und an wahre Zivilisation erinnernder Wortwahl für die Zivilisierten Amerikas und der Welt aus, aber der Schwerpunkt der meisten Kommentare hier richtet sich an Unmachbarkeiten aus wie der der Steuerung von Kriminalität. Weil die sowieso nicht aufzuhalten ist, kann man die Schwelle für Waffenmissbrauch mal einfach unter dem Keller lassen...

400 Fälle von >3 Opfern in diesem Jahr bis heute sind absoluter Irrsinn. Ich hoffe, daß wenigstens das Reden darüber den Vernünftigen dort Mut macht, gegen die Streichung dieses Zusatzes mehr zu unternehmen.

Kulturkampf

In den USA tobt ein regelrechter Kulturkampf zwischen den rechtsgerichteten Trump-Anhängern mit der Waffe in der Hand und den gemäßigten, demokratisch und human eingestellten Amerikanern, die überzeugt sind, das Leben ließe sich auch ohne Gewalt regeln.

11:55 von Egleichhmalf

… Interesse unserer Foristen an den Waffengesetzen eines sehr weit von uns entfernten Landes, die nicht die geringsten Auswirkungen auf das Leben in D bzw. in der EU haben, finde ich immer wieder erstaunlich.
----------------

das Oberlehrerhafte, das Belehrende liegt uns eben im Blut ...
(und ist weiß Gott nicht nur auf Waffengesetze beschränkt)

11:55 von Egleichhmalf

«Ich bin ziemlich sicher, dass kaum einer der Foristen (mich eingeschlossen) irgendetwas über die Waffengesetze zB in Nicaragua, im Kongo in Russland oder in Chile weiß - und sich vermutlich auch nicht die Spur dafür interessiert.
Das lässt mich vermuten, dass es nur sekundär um US-Waffengesetze geht.»

Das Waffenrecht in den USA ist ein Extrem.
Auf der Seite, dass Hinz & Kunz legal Waffen kaufen dürfen.
Inkl. halbautomatische Sturmgewehre.
Waffenrecht plemmplemm.

Das andere Extrem ist das Waffenrecht in Japan.
Unmöglich für Privatpersonen, legal Waffen zu kaufen.
Selbst Berufsjäger und Luftgewehre sind extrem reglementiert.
Zwischen diesen beiden Extremen liegt das Waffenrecht in allen anderen Staaten.

Verkehrt ist es nie, und so gut wie immer lehrreich auch, schaut man auf beide Extreme, um zu Fragestellung (x) so viel wie möglich zu verstehen.

11:55 von Egleichhmalf

"Ich bin ziemlich sicher, dass kaum einer der Foristen (mich eingeschlossen) irgendetwas über die Waffengesetze zB in Nicaragua, im Kongo in Russland oder in Chile weiß - und sich vermutlich auch nicht die Spur dafür interessiert.
Das lässt mich vermuten, dass es nur sekundär um US-Waffengesetze geht."

Wann gab es denn den letzten Artikel über die Waffengesetze in Nicaragua, Kongo, Russland....

Hier gehts nunmal um die USA.

@09:09 von Meinung zu unse.

>> USA ist kein wirklich sicheres Land

Wenn Sie Sich einfach mal überlegen würden: 'Warum ist die USA kein sicheres Land?', erkennen Sie hoffentlich den Widerspruch in Ihrer Logik. -.-

Am 23. Juli 2021 um 09:06 von Louis2013

Zitat: Lieber Herr Bürgermeister, das funktioniert so nicht. Versicherungen in aller Welt zahlen nicht für Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden.

Lieber Herr Louis, der Vater des Amokläufers von Winnenden, der Eigentümer deer benutzten Waffen wurde wegen fahrlässiger Tötung in 15 tateinheitlichen Fällen in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung in 14 tateinheitlichen Fällen in Tateinheit mit fahrlässigem Überlassen einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe und erlaubnispflichtiger Munition an einen Nichtberechtigten, jeweils begangen durch Unterlassen. Sie sehen, jede Menge fahrlässiger Taten.

12:38 von Sisyphos3

«das Oberlehrerhafte, das Belehrende liegt uns eben im Blut ...
(und ist weiß Gott nicht nur auf Waffengesetze beschränkt).»

Das mag Ihnen im Blut liegen.
In meinem Blut ist das nicht.

Am 23. Juli 2021 um 12:42 von Bobinho

Zitat: Wann gab es denn den letzten Artikel über die Waffengesetze in Nicaragua, Kongo, Russland....

Interessieren Sie sich wirklich für die Waffengesetze im Kongo?

@ 12:34 von DeHahn

"Wie wär´s denn mit einer Waffensteuer?
Warum wird auf den Waffenpreis nicht eine Waffensteuer in Höhe von 100% vom Waffenpreis erhoben? 1. Waffen wären doppelt so teuer, würden also weniger gekauft."

Dann können sich dies nur noch gut betuchte leisten, also wird hier willkürlich noch mehr Ungerechtigkeit geschaffen. Als ob die Reichen nicht schon genug Privilegien hätten, dann noch Produkte künstlich verteuern.

Am 23. Juli 2021 um 12:38 von Sisyphos3

Zitat: das Oberlehrerhafte, das Belehrende liegt uns eben im Blut ...

Wen meinen sie mit "uns"?

Kann es sein, dass Sie von sich auf andere schließen?

12:39 von schabernack

Verkehrt ist es nie, und so gut wie immer lehrreich auch, schaut man auf beide Extreme, um zu Fragestellung (x) so viel wie möglich zu verstehen.
-----

und was glaubt man erkennen zu können ?
Tötungsrate pro 100.000 Einwohnern
in den USA liegt sie bei 5,0
in Japan bei 0,2
in der Schweiz liegt sie bei 0,5
wo auch viele ne Waffe im Schrank haben
in Mittelamerika /Südamerikas liegt sie bei 50 ... 80
in Teilen Afrikas bei 30 .... 50

denke die Gründe sind sehr vielfältig

Keine schlechte Idee, denn in

Keine schlechte Idee, denn in den USA passieren, normiert auf die Bevölkerung, etwa 25 mal so viele Morde wie hierzulande.

Am 23. Juli 2021 um 12:38 von Sisyphos3

… Interesse unserer Foristen an den Waffengesetzen eines sehr weit von uns entfernten Landes, die nicht die geringsten Auswirkungen auf das Leben in D bzw. in der EU haben, finde ich immer wieder erstaunlich.
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,,das Oberlehrerhafte, das Belehrende liegt uns eben im Blut ...
(und ist weiß Gott nicht nur auf Waffengesetze beschränkt)"

———

Ich weiß jetzt zwar nicht, wer dieses ,,uns" sein soll, in welchem Mehrheitssinn auch immer, aber ich freue mich für Sie, daß Sie dabei sind. Gut getroffen. Ich bin mehr auf der Seite, die ein Urteil auf der Basis eines auf humanistischem und christlichem Wertebegriff ruhenden Reflektierens in allen Dingen trifft. Haben Sie keine Idee, wie sich die evtl. ähnlich denkenden (die gibt es auch in den USA) Leute in San Jose fühlen, welche um Angehörige trauern, weil irgendein Idiot Rache genommen hat mit einem Mittel, das man früher frivol z. B. einen "Peacemaker" genannt hat?

12:37 von wieder SPD

" In den USA tobt ein regelrechter Kulturkampf zwischen den rechtsgerichteten Trump-Anhängern mit der Waffe in der Hand und den gemäßigten, demokratisch und human eingestellten Amerikanern, die überzeugt sind, das Leben ließe sich auch ohne Gewalt regeln. "

Gun violence gab es hier schon vor Trump und ich kenne liberals mit 1 oder 2 firearms zu Hause.
Aber, zur Zeit ist die rate of firearm deaths sehr hoch (mehr als 12 von 100,000 Tote pro Jahr sterben durch schusswaffen)

@12:34 von DeHahn

>> Warum wird auf den Waffenpreis nicht
>> eine Waffensteuer

Weil in den USA 'Steuern' mit 'Sozialismus' gleichgesetzt werden? oO

Am 23. Juli 2021 um 13:00 von Giselbert

@ 12:34 von DeHahn

"Wie wär´s denn mit einer Waffensteuer?
Warum wird auf den Waffenpreis nicht eine Waffensteuer in Höhe von 100% vom Waffenpreis erhoben? 1. Waffen wären doppelt so teuer, würden also weniger gekauft."

Zitat: Dann können sich dies nur noch gut betuchte leisten, also wird hier willkürlich noch mehr Ungerechtigkeit geschaffen. Als ob die Reichen nicht schon genug Privilegien hätten, dann noch Produkte künstlich verteuern.

Müsste man dann nicht zum sozialen Ausgleich Waffen kostenlos an Arme verteilen?

um 11:43 von Giselbert

"Natürlich wäre dies eine Abzocke. Wie wollen Sie es dann nennen, wenn die Waffenbesitzer die ihre Waffe brav zu sportlichen Zwecken nutzen, für kriminelle Taten zahlen sollen. Nur weil es auch Morde mit Küchenmessern gibt, wäre eine zusätzliche Steuer auf Küchenmesser genauso absurd."
.
Ein Küchenmesser benutzt man, um Kartoffeln zu schälen oder Gemüse zu schneiden. Was ist der eigentliche Sinn z.B. einer Pumpgun? Sportliche Zwecke etwa? Verstehen Sie den Unterschied?

13:14 von melancholeriker

Ich bin mehr auf der Seite, die ein Urteil auf der Basis eines auf humanistischem und christlichem Wertebegriff ruhenden Reflektierens in allen Dingen trifft
----------

na sehen sie da sind wir schon mal wieder einer Meinung

Ich war noch nie in den USA (werde auch nie hingehen) und habe so meine Probleme das Denken dort (wie in vielen anderen Gesellschaften) zu verstehen
Wobei wenn geschrieben wird dort gibt´s 200 Mill Flinten in Privatbesitz
können das 80 % der Haushalte sein mit einer,
ebenso wie 10 % mit dann nem Schrank voll
Dann dürften Dinge mitspielen wie die Geschichte der USA wo das ja zum Menschen gehört ne Waffe
also entsprechend für nen Aussenstehenden wie mich ohnehin schwer verständlich

@ Olivia59

"Doch hier kann man wohl recht zielsicher sagen, dass die riesige Menge an verfügbaren Waffen einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, dass die USA "kein wirklich sicheres Land" sind."

Das ist eine leicht zu widerlegende Falschbehauptung.
Pro Kopf gibt es in der Schweiz mehr Waffen als in den USA, aber deutlich weniger Waffengewalt.
Die Verfügbarkeit von Waffen in einem Land steht also nachweislich in keinem direkten Zusammenhang zur Waffengewalt in einem Land, leistet also keinen wesentlichen Beitrag dazu, dass die USA "kein wirklich sicheres Land" sind.

13:09 von Sisyphos3 / @schabernack

«Verkehrt ist es nie, und so gut wie immer lehrreich auch, schaut man auf beide Extreme, um zu Fragestellung (x) so viel wie möglich zu verstehen.»
-----

»und was glaubt man erkennen zu können ?»

Ich habe nicht die geringste Ahnung.
Was "man" glaubt, erkennen zu können.

Ich weiß, dass es einen ursächlichen Zusammenhang gibt zw. Verbreitung von Schusswaffen in Privathand vs. Anzahl von Toten durch Schusswaffen. Keine zwangsläufige Relation 50% weniger Schusswaffen = 50% weniger Todesfälle.

«Tötungsrate pro 100.000 Einwohnern
in den USA liegt sie bei 5,0
in Japan bei 0,2
in der Schweiz liegt sie bei 0,5
wo auch viele ne Waffe im Schrank haben.»

In den Zahlen ist gar nicht aufgeschlüsselt, wie viele der Toten durch Schusswaffen tot wurden. Es ist unabdingbar erforderlich aufzuschlüsseln für Vergleichbarkeit.

Eine Zahl habe ich im Kopf. Japan 2018:
1.126 Mal Tötung divers (ohne Straßenverkehr).
8 Mal davon durch Schusswaffen.
In Japan ist das Messer der Mörder.

@13:00 von Giselbert

>> Dann können sich dies nur noch gut
>> betuchte leisten

Es ist seltsam zu lesen, bei welchen Themen Sie anfangen, auf die 'weniger Betuchten' zu achten. oO

13:02 von falsa demonstratio

Kann es sein, dass Sie von sich auf andere schließen?
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weiß man´s ??

aber was geht denn im aktuellen Thread so vor
wenn man sich über das Waffenbesitzen in den USA erregt
oder kürzlich den Ungarn wegen ihres (für uns) kruden Vorstellung zum Schwulsein
weil manche Gesellschaft ne etwas andere Vorstellung zu Todesstrafe, Menschenrechten allgemein haben,

also ich denke das ausgeprägte "Sendungsbewußtsein" bilde ich mir nicht ein

um 13:35 von Shuusui

"Pro Kopf gibt es in der Schweiz mehr Waffen als in den USA, aber deutlich weniger Waffengewalt.
Die Verfügbarkeit von Waffen in einem Land steht also nachweislich in keinem direkten Zusammenhang zur Waffengewalt in einem Land, leistet also keinen wesentlichen Beitrag dazu, dass die USA "kein wirklich sicheres Land" sind."

Gerade wollte ich genau dies schreiben.
Die Verfügbarkeit von Gabeln fördert auch nicht die Fettleibigkeit.

Die USA haben ein Friedensproblem. Die Ursachen sind sicher sehr komplex. Ich maße mir nicht an, sie zu durchschauen. Aber sie zu durchschauen wird einen Blick in die Historie und die Soziologie der Gegenwart gleichermaßen erfordern.

Extremisten und Populisten fordern immer die schnelle Bestimmung eines Schuldigen.
In diesem Falle der legale Waffenbesitzer, an anderer Stelle die Pharmaindustrie.
So kann man schnell vom eigentlichen Thema ablenken, das heißt: Wir sind eine unfriedliche, zerrissene, leidende Gesellschaft!

@13:35 von Shuusui

>> Olivia: Doch hier kann man wohl recht zielsicher sagen, dass die riesige Menge an verfügbaren Waffen einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, dass die USA "kein wirklich sicheres Land" sind.<<

Das ist eine leicht zu widerlegende Falschbehauptung.
Pro Kopf gibt es in der Schweiz mehr Waffen als in den USA, aber deutlich weniger Waffengewalt.
Die Verfügbarkeit von Waffen in einem Land steht also nachweislich in keinem direkten Zusammenhang zur Waffengewalt in einem Land, leistet also keinen wesentlichen Beitrag dazu, dass die USA "kein wirklich sicheres Land" sind."

Widerlegt ist eine Korrelation zwischen Waffenmenge im Umlauf und Waffeneinsatz in Form von verbrecherischer Gewalt damit noch nicht. Aber es gibt wohl generell keine wissenschaftlich fundierte Untersuchung dazu.
So vom gesunden Menschenverstand her liegt es aber nahe zu denken, dass es für jemanden der gerade "durchknallt" praktisch ist, wenn er eine Schusswaffe zur Hand hat, mit der er erheblich mehr Schaden anrichten

Hürden für Waffenbesitz = Sicherheit???

Vor einigen Jahren las ich mir die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik durch.
Darin wurde für Deutschland ausgewiesen, daß ca 94% der Tötungsdelikte ganz ohne Schußwaffen begangen worden waren.

Solle man ds Land durch Waffengesetze sicherer machen, so müsste man erklären, warum die verbliebenen 6% der Tatentschlossenen nicht in der Lage seien, ihren Tatentschluß in der Art umzusetzen wie die 94%, die auch keine Buffn brauchen.

Das Argument ist an den Haaren herbeigezogen.

Wichtiger ist die Frage, welche Werte in einer Gesellschaft gelebt werden.
Siehe da: Neueste Info aus HR-Info von gestern: Seit 2015 ist die Gewalt in D zurückgegangen. Offensichtlich ist unserer Kultur übereingekommen, daß Gütigsein besser ist als draufhauen. Tja, ich wollte Merkels "Wir schaffen das!" nicht glauben. Heute sehe ich: Es war richtig.
Das müssen sich die Amis fragen: Woran glauben wir? An Gütigsein oder an den persönlichen Erfolg?

13:42 von schabernack

In Japan ist das Messer der Mörder.
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wobei bei 0,5 Fällen
kann das ja so spektakulär auch nicht sein

Normative Kraft des Faktischen

In den USA gibt es, wie überall auf der Welt, eine unübersehbare Anzahl von Schußwaffen.
Die Dinger halten locker 120 Jahre.
Also: welchen Gesetz der Welt fängt die Dinger wieder ein? Und das in einem Land, in dem es nichtmal eine Einwohnerregistrierung gibt?
Also: Eine Luftnummer das ganze.

Das ist, wie denn man Narkosemittel verbieten will, um Drogentote zu verhindern... oops... da war doch die Fentanyl-Debatte. Genau das. Fentanyl ist ein geniales Medikament. Aber es wurden Verbotsphantasien in den USA gesponnen und auf der Straße auf Transparenten rumgetragen.

Nochmals: Bringt euch selber bei, liebe Amis, daß es toll ist, sozial zu sein, in einer solidarischen Gesellschaft zu leben, füreinander Lasten zu tragen, auch mal ne idiotisch hohe Flüchtlingszahl reinzulassen und für die zu sorgen! Dann habt Ihr auch irgendwann so geringe Tötungsdeliktzahlen wie wir oder die Schweizer.

13:51 von Sisyphos3

«also ich denke das ausgeprägte "Sendungsbewußtsein" bilde ich mir nicht ein.»

Doch … das bilden Sie sich ein.

Weil Sie schlicht ständig "eine Meinung haben und äußern" gleich setzen mit Reinquasseln und Sendungsbewusstsein.

@13:35 von Shuusui

>> Das ist eine leicht zu widerlegende
>> Falschbehauptung.
Ich versuch es trotzdem mal. -.-

>> Pro Kopf gibt es in der Schweiz mehr
>> Waffen als in den USA, aber deutlich
>> weniger Waffengewalt.
Der Unterschied:
* Schweiz: hauptsächlich Gewehre
* USA: hauptsächlich Pistolen
Erkennen Sie den Unterschied? oO

um 14:01 von Olivia59

"Widerlegt ist eine ...damit noch nicht. Aber es gibt wohl generell keine wissenschaftlich fundierte Untersuchung dazu.
So vom gesunden Menschenverstand her liegt es aber nahe zu denken, dass es für jemanden der gerade "durchknallt" praktisch ist, wenn er eine Schusswaffe zur Hand hat, mit der er erheblich mehr Schaden anrichten"
Na ja... vom ersten Affekt her scheint das Einleuchtend.
Es gibt dazu Studien, die in UK gemacht wurden, nachdem dort der Legale Kurzwaffenbesitz praktisch abgeschafft worden war nach dem Dunblane-Attentat.

Ernüchternd hoch zehn. Die Waffenrechtsverschärfung hat die Tötungszahl nicht beeinflußt.

Nicht alles, was "einleuchtend scheint" ist auch so.
Übrigens ist oft das Tatwerkzeug des "gerade durchknallenden" die Essgabel oder ein Handwerkzeug.
In Würzburg war es ein Küchenmesser aus dem Regal eines Supermarktes.
Gewalt verhindern erfordert mehr, als ein populistisches Verbot. Es fordert uns alle, ständig. Und diese Verantwortung werden wir nicht los.

um 14:20 von saschamaus75

Der Unterschied:
* Schweiz: hauptsächlich Gewehre
* USA: hauptsächlich Pistolen
Erkennen Sie den Unterschied? oO

Ja: Bei ner Pistole muß ich näher ran. Beim Gewehr reichen 700m.

Die USA erheben die Konkurrenz zum allgemeinen Prinzip der Gesellschaft.
Die Schweiz den Konsens.
Erkennen Sie den Unterschied?

In den USA ist der Zugang zum Gesundheitssystem nur für wenige. In der Schweiz für alle. Erkennen Sie den Unterschied?

In den USA soll der Markt die Gesellschaft leiten. In der Schweiz führt die Gesellschaft über das Mittel der Konsenskultur den Markt.
Erkennen Sie den Unterschied?

Es ist leicht, sich ein einzelnes Puzzleteil rauszupicken, und dann zu rufen "Ich kenn das ganze Bild!"

Ich habe einige Puzzleteile dazugeworfen, die mir für das Gesamtbild relevant erscheinen.
ICH kenne die Lösung nicht. Nicht mal annähernd kenne ich das Gesamtbild.

Und wieder: Geld soll das Problem bei den Amis "lösen". Geld ist Teil des Problems.
Aber andere Ansätze wären für die "Kommunismus".

Sippenhaft?

Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt - Waffenbesitzer in USA, von denen der größte Teil sicher auch nicht als Waffenfanatiker oder Schießwütig bezeichnet werden kann, dürfen jetzt zahlen, wenn einige wenige diese Waffen missbrauchen. Wäre genauso als wenn hier Sportwagenbesitzer eine Sonderabgabe für Opfer von Verkehrsunfällen bei unzulässigen Rennen im Straßenverkehr zahlen müssten. Oder jeder, der ein hoch motorisiertes Motorrad sein eigen nennt, und am Wochenende schön gemütlich und durchaus verantwortlich durch das Land cruist, darf Geld in einen Fond für Verkehrsopfer durch Motorräder zahlen? Absurd! Aber es zeigt, dass auch offensichtlich die regierenden in den USA immer noch nicht, nachdem Trump weg ist, genug Schneid hat, sich mit der NRA (der Waffenlobby) anzulegen. Richtig wäre es, dass man strengere Waffengesetze erlässt, um Missbrauch einzudämmen. Jeden Besitzer dann zur Kasse zu bitten, ist nicht zielführend.

um 13:31 von Sisyphos3

,,...Ich war noch nie in den USA (werde auch nie hingehen) und habe so meine Probleme das Denken dort (wie in vielen anderen Gesellschaften) zu verstehen..."

Ich werde dort auch nicht hingehen, jedenfalls nicht bevor Winnetou wieder im Sattel ist. Das liegt daran, daß gewisse Formen des gesellschaftlichen Lebens in den US durch Menschen bestimmt werden, die mit meinen Vorstellungen und Grundbedürfnissen nach Mindestanforderungen für ein Leben in Toleranz und Würde nicht kompatibel sind. Von Kultur mag ich garnicht erst anfangen.

Das heißt aber nicht, daß es dort ein ,,Denken" gibt, so pauschal wie Sie das so gerne hier darstellen.

Im Gegenteil sehe ich bei sehr vielen Ihrer Ideen so viele Schnittmengen mit z. B. Ansichten konservativer Amerikaner, daß ich nicht so recht weiß, warum Sie bei Ihren Forschungen, wo wer wie tickt, sich einmal selbst miteinzubeziehen. Ehrlich. Ich weiß wirklich nicht, wen Sie manchmal mit ,,Wir/uns" meinen.

Die Mentalität ist eine Mentalitätssache.

14:20 von schabernack

Weil Sie schlicht ständig "eine Meinung haben und äußern" gleich setzen mit Reinquasseln und Sendungsbewusstsein
....

gehöre ich hier im Thread zu den Foristen
die andere Gesellschaften zwingt unseren Weg zu gehen ?

@frosthorn, 10:13 (re @Giselbert, 9:26)

"Es darf nicht sein, dass hier ein Bürgermeister seine Ideologie auf Kosten der Bürger finanzieren will."
---
"Die "Ideologie", Mord und Totschlag zu bekämpfen, darf ein Bürgermeister m.Mn. sehr wohl finanzieren, vor allem, wenn es nicht auf Kosten "der Bürger", sondern auf Kosten der Mörder und Totschläger geschieht. Grade jetzt sind es nämlich die normalen Bürger, die für die Kosten aufkommen."

So ist es. Und das gilt es zu ändern.

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