Kommentare - Corona in Frankreich: "Die Inzidenzwerte explodieren

21. Juli 2021 - 11:20 Uhr

Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen verschärft Frankreich die Auflagen. An vielen Orten müssen Besucher einen Gesundheitspass vorlegen. Andernfalls drohen Geldstrafen. Von Cai Rienäcker.

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Kommentare

Wenn man hierzulade guckt, explodieren die auch

es sind jeden Tag gefühlte 30-60% mehr Infektionen also vor einer Woche.

Das war mit der Delta auch schon bei den Inzidenzen um die 4 herum absehbar.

Wenn es in dem Tempo weitergeht, haben wir noch im August wieder mehr als 10.000 Infektionen am Tag.

Dabei sollte gerade jetzt geimpft werden, was das Zeug hält.

Weiss man denn schon, wie es in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen aussieht?

Aus den Erfahrungen lernen

Es ist mittlerweile eine klare Tendenz erkennbar, wonach die Delta-Variante in mehreren Ländern expolsionsartig ansteigt. Die betroffenen Länder handeln entsprechend - und das ist gut so. Natürlich ist der Inzidenzwert nur ein Kriterium für die Beurteilung der Gefahrenlage, gleichwohl aber ein wichtiger Indikator. Die Kausalketten lassen den sicheren Schluss zu, dass auch in Deutschland die Infektionszahlen bis zum Herbst deutlich anwachsen werden. Es muss deshalb alles dafür getan werden, dass insbesondere wieder ein geregelter Schulunterricht stattfinden kann. Freiheiten wie diese müssen aber letztlich durch präventive Maßnahmen "erarbeitet" werden. Die AHAL-Regeln waren und sind ein erfolgreicher Weg bei der Pandemiebekämpfung. Es wäre fatal, den Bürgern im wahrsten Sinne des Wortes "einimpfen" zu wollen, dass auf diese Schutzmaßnahmen verzichtet werden könnte.

Trotz mehr oder weniger hoher Durchimpfung ...

.. bieten die ungeschützten Bevölkerungsschichten eine enorme Angriffsfläche. Hinzu kommt, dass eine Infektion durch Geimpfte ja auch immer möglich ist, auch wenn man selbst diese kaum oder garnicht bemerkt.
Im Moment sehen wir, wohin uns die Aufhebung einiger essentieller Maßnahmen zzt. noch führen kann. Ein Blick nach England, die Niederlande oder Spanien sollte genügen. Und: Die Ferienzeit fängt erst an.
Ich denke, auch bei uns haben wir mitte August wieder vierstellige Zahlen ... gibt es wieder Länder, die zur Hochinzidenz gehören ... mit allen daraus resultierenden Folgen.

Das englische Experiment, Impfunlust in Deutschland

In England geschieht es mit politischem Willen, mehr oder weniger versehentlich in den Niederlanden, Frankreich und Spanien: Inzidenzen von über 300 bis 440 treten in einer Bevölkerung auf, deren Risikogruppen weitgehen und der Rest halbwegs durchgeimpft sind. Der Ausgang ist noch unklar, aber vorläufig sieht es so aus, als ob die Sache halbwegs gut ausgeht. In zwei bis drei Wochen sind wir schlauer.

Aktuell scheint es noch sinnvoll zu sein, auf explodierende Infektionszahlen mit Einschränkungen zu reagieren. Um so unverständlicher ist für mich die aktuelle Impfunlust in Deutschland. Es sind keine kategorischen Impfgegner, die wegbleiben, sondern "Aus den Augen, aus dem Sinn"- Leutchen, ohne den Weitblick, was in ein paar Wochen und im Herbst abgehen kann. Ich sehe nicht ein, für solche Leute "mitzubluten". Einschränkungen, wenn sie überhaupt nötig werden, müssen diese klar stärker treffen als Geimpfte. Meine Solidsrität hält sich da jedenfalls sehr, sehr in Grenzen.

Tödlichste Infektion

Nachdem Corona Ende 2019 in China auftrat, hat es sich schnell an die Spitze der gefährlichsten Seuchen der Menschheit katapultiert. Nummer 1 in der Zahl der Toten in 2020 und ohne Prophet sein zu wollen vermutlich auch in 2021.

Jetzt kommt es in Frankreich trotz 60% Impfquote zur vierten Welle. Was tun wir dagegen? Haben wir noch den Mumm, den Kampf wieder aufzunehmen?

Großveranstaltungen

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen dürften so m. E. gar nicht zugelassen werden. Dafür ist die Ansteckungsgefahr noch viel zu hoch.
Es ist leider so, dass ein Zusammentreffen vieler Menschen immer noch ein hohes Risiko, sich mit COV zu infizieren mit sich bringt.

Restaurants und Cafe´s

Zugang nur mit akt. Test oder Impfpass. Verstehe sowieso nicht, weshalb man das wieder zurückgenommen hatte. Das Risiko einer Infizierung ist höher und es mindert die Impfbereitschaft. Aber da ja zu erwarten ist, das bei uns die Zahlen wie in unseren Nachbarländern steigen werden, wird man das wieder einführen.

Vernünftig,

das ganze, ich glaube allerdings, das es genug Fälschungen geben wird. In einer Sendung im Wdr wurde von einem It Experten eindrucksvoll demonstriert, wie leicht man Barcodes fälschen kann... und ohne eine entsprechende genaue Untersuchung bleibt das auch folgenlos.

11:28 von guckenwirmaldrauf

Dabei sollte gerade jetzt geimpft werden, was das Zeug hält.
------

dann tun sie mal
zur Zeit hat man ein Überangebot an Impfstoff
weil sich kaum einer mehr impfen lassen will
was schlagen sie vor, Impfzwang ?
in einer Gesellschaft wo jeder 2 Begriff Menschenrecht heißt

übrigens auf den Intensivstationen tut sich gerade nichts
auch auf Britischen nicht die mit ganz anderen Inzidenzen zu tun haben

Frankreich/ Inzidenz

Das Beispiel Frankreich zeigt anschaulich, wie übrigens alle anderen europäischen Länder, daß die Inzidenz an Bedeutung verliert.
Die Inzidenz beträgt in Frankreich übrigens 102,7 (corona-in-zahlen.de/weltweit/frankreich/) , die Zahl der schweren Verläufe ist 876 (worldometers.info/coronavirus/)
In Deutschland ist die Inzidenz 11,4, schwere Verläufe: 361
Im Vereinigten Königreich ist die Inzidenz 489,3, schwere Verläufe: 611.
Über Schweden wird gar nicht mehr berichtet:
In Schweden ist die Inzidenz 20,5, bei 25 schweren Verläufen (ohne lockdown).
Zypern hat eine Inzidenz von 779,7 bei 48 schwer Erkrankten und hier gibt es Unruhen.
NL: Inzidenz 408,8, Schwere Erkrankungen: 95
Inzidenzen:
Spanien:379, Dänemak 115,8, Grichenland 179,3, ...
"Langzeitfolgen": „praktisch nichts wirklich evidenzbasiert“
so Stikovorsitzender Mertens.

@Sisyphos3

"übrigens auf den Intensivstationen tut sich gerade nichts
auch auf Britischen nicht die mit ganz anderen Inzidenzen zu tun haben"

Nicht vorschnell urteilen:
Immerhin gab es gestern 96 Todesfälle, das sind 5 mal so viele wie vor etwa 4 Wochen.

11:47 von M. Höffling

"Experiment" Vereinigtes Königreich
Ein anderes großes "Experiment":
In Schweden liegt die Inzidenz jetzt bei 20,5, die Zahl der gegenwärtig an oder mit Corona schwer Erkrankten beträgt 25 und das bei den bekannten "Maßnahmen".
Schweden hat 1,438 Todesfälle pro eine Millionen zu beklagen, Deutschland 1,094, Frankreich 1,705, Spanien 1,735, USA 1,878, UK 1,887, Italien 2,118 ....
Quelle: www.worldometers.info/coronavirus/
Das "Experiment" Schweden läuft nun schon seit mehr als ein Jahr. Es wird dort empfohlen, in öffentlichen Verkehrsmitteln Maske zu tragen, empfohlen...

@bolligru um 14:01

Die Aussage über die Langzeitfolgen von Herrn Mertens bezieht sich eher auf Kinder/Jugendliche.
Da hat schon eine Dresdener Studie belegt, dass einige der Symptome die man Long-Covid zu geordnet hat, doch eher Folgen des Lockdowns waren.

Ich hoffe nur die französischen Parlamentarier schauen über den Tellerrand. Denn solche Grundrechtseinschränkungen müssen wohl begründet sein.
Welche Begründung bleibt denn noch?

14:08 von harpdart

die haben ja auch ne Inzidenz von fast 500
vor dem Hintergrund wollte ich das zeigen

@bolligru

Durch die zunehmende Zahl Geimpfter muss der Inzidenzwert nun anders gewichtet und beurteilt werden.
Er bleibt trotzdem der früheste Indikator dafür, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt.
Das schwierige ist doch gerade jetzt, wonach kann man entscheiden, ob man lockern darf oder wieder erste Beschränkungen nötig sind.

Die Zahl der Coronapatienten auf den Intensivstationen geht immer noch zurück.
Aber die Neuinfektionszahlen steigen wieder beständig, der R-Wert ist deutlich höher als 1, die Positivrate der Tests nimmt wieder zu. Obwohl seit Wochen immer weniger getestet wurde.
Die Frühindikatoren warnen. Will man wirklich noch 4 Wochen abwarten, bis sich die Intensivstationen wieder füllen?

@11:47 von M. Höffling

"Es sind keine kategorischen Impfgegner, die wegbleiben, sondern "Aus den Augen, aus dem Sinn"- Leutchen, ohne den Weitblick, was in ein paar Wochen und im Herbst abgehen kann. Ich sehe nicht ein, für solche Leute "mitzubluten". Einschränkungen, wenn sie überhaupt nötig werden, müssen diese klar stärker treffen als Geimpfte. Meine Solidsrität hält sich da jedenfalls sehr, sehr in Grenzen."

Vielleicht sehen diese Leute das genauso wie Sie und lassen sich deshalb garnicht erst impfen, weil ihre Solidarität sich in Grenzen hält und sie keine individuellen Vorteile sehen, auf die Sie ja offensichtlich bestehen. Spieltheorie.

Explodierende Inzidenzwerte

in Frankreich und England sollten uns zu denken geben.
Viele Menschen wollen einfach nur raus, Urlaub machen und mal alles vergessen. Es ist verständlich, aber was ist wenn die Zahlen nach der Urlaubssaison steil nach oben gehen?
Die Schulen sollen nach den Ferien wieder normalen Unterricht haben, daher sollte rechtzeitig geimpft werden. Es soll mir jetzt keiner erzählen, man bekommt keinen Termin. Ob Jugendlicher oder Erwachsener, die Impfzentren sind "leer" es werden in Mehrzweckhallen und auf Parkplätzen vor Einkaufszentren Impfungen angeboten, nicht zu vergessen der Hausarzt. Nur zu Hause klingeln tut man noch nicht.
Nur wenn die große Mehrheit geimpft ist könnte der Herbst glimpflich für Deutschland verlaufen.
Ich die Mehrheit will keine hohen Infektionszahlen und vielleicht einen Lockdown oder?

14:15 von Shantuma

Danke für den Hinweis
Es stimmt:
"Die Aussage über die Langzeitfolgen von Herrn Mertens bezieht sich eher auf Kinder/Jugendliche."
Dennoch gibt es auch keine evidenzbasierten Untersuchungen zu "longcovid" bei Erwachsenen.
Es wird vermutet.
Genaue Zahlen liegen aber nicht vor, weder was die Schwere der Erkrankung anbetrifft noch die Dauer der Erkrankung.
Umgekehrt aber gibt es Untersuchung zu unerwünschten Folgen einer Impfung und da sollte man nicht nur die schweren Verläufe (Blutgerinnsel) sehen, sondern die "normalen" Nebenwirkungen und die sind auch nicht immer ganz "ohne". "Kein Lakritzbonbon"- so Mertens.

14:26 von MR.Troc

Nur zu Hause klingeln tut man noch nicht.
.....

sagen sie das nicht
in Problemgegenden kommen sogar mobile Impfgruppen

14:23 von harpdart

Danke für die Rückmeldung
"Will man wirklich noch 4 Wochen abwarten, bis sich die Intensivstationen wieder füllen?" Das wird garantiert nicht geschehen!
..
An anderer Stelle schrieb ich:
Die Impfung läuft gut und es wurden zunächst die Patienten in den Pflegeheimen geimpft. Diese stellen 1% der Bevölkerung und von hier kamen 50% der Todesfälle.
Sobald die über 70 jährigen geimpft waren, waren 86% weniger schwere Verläufe und Todesfälle zu erwarten, incl. Ü60jährige sogar 95,2%. (RKI- Tagesberichte)
Wenn dann noch alle jüngeren "Vulnerablen" geimpft sind, so gibt es keinen Grund mehr für einschränkende Maßnahmen, da auch die Krankenhäuser deutlich entlastet sein werden.
und:
Entscheidend für ALLE staatlichen Maßnahmen, Vorschriften und Verordnungen ist und bleibt die Festlegung, daß ein "Notstand von nationaler Tragweite" vorliegt.

Anstieg der Inzidenzen

sind seit geraumer Zeit auch bei hoher Impfquote zu sehen. Sorge bereiten mittlerweile die Impfdurchbrüche, die nicht so selten vorkommen, wie sie sollten. Und leider, wie gestern im TS Liveblog zu lesen war, gibt es hier nicht nur leichte Erkrankungen, sondern auch Klinikeinweisungen und bereits Todesfälle. Als kontraproduktiv erachte ich, alle, die sich bisher noch nicht impfen haben lassen, über einen Kamm zu scheren und als Coronaleugner oder Impfmuffel hinzustellen. Der Großteil der Leute, die ich kenne, konnte auch bis jetzt aufgrund der Angst vor schweren Komplikationen noch nicht durchringen. Da hilft es auch nichts, wenn man sagt, es wäre ein geringer Prozentsatz. Wenn man selbst oder ein Familienmitglied dazugehört, ist das leider auch nicht tröstlich. Meine Mutter hatte einen Gott sei Dank leichten Schlaganfall kurz nach der 2. Impfung. Sie muss jetzt prophylaktisch ASS und Atorvastatin nehmen. Was schade war, es wurde ein evtl. Zusammenhang nicht weiter beachtet.

14:28 von bolligru //

14:28 von bolligru

// Umgekehrt aber gibt es Untersuchung zu unerwünschten Folgen einer Impfung und da sollte man nicht nur die schweren Verläufe (Blutgerinnsel) sehen, sondern die "normalen" Nebenwirkungen und die sind auch nicht immer ganz "ohne".//

Was sind denn die " normalen " Nebenwirkungen ?
Soweit mir bekannt sind das Schmerzen/ anschwellen des Armes, Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit.
Das ist bei jeder anderen Impfung ( z.B. Influenza oder Pneumokokken )genau so.

// "Kein Lakritzbonbon"- so Mertens. //

Wie Ihre Feststellung wegen der Impfung der Enkel ?

@ 14:35 von Minka04

„Sorge bereiten mittlerweile die Impfdurchbrüche, die nicht so selten vorkommen, wie sie sollten.“

5500 Impfdurchbrüche seit 1. Februar 21 bei inzwischen fast 40 Mio. vollständig geimpften machen mir keine Sorgen. Ich finde jetzt auf die Schnelle keine Zahl, wie viele Ungeimpfte sich in dieser Zeit infiziert haben, aber das dürften mehr sein.

ich1961 Danke für den Hinweis

Danke für den Hinweis, auch im anderen Artikel
Mertens sieht sehr richtig, daß es abzuwägen gilt, welche medizinischen Vorteile einem Menschen eine Impfung bringt. Die politischen Überlegungen sind oft andere. ("Herdenimmunität").
Die Impfung ist "kein Lakritzbonbon"- so Mertens. Impfungen haben nicht nur die immer wieder genannten seltenen schweren Nebenwirkungen, sondern häufig eine starke Reaktion des Immunsystems (grippeähnliche Symptome). Es stellt sich die Frage, weshalb man Kinder dieser Belastung aussetzen soll, wenn diese doch nur ein verschwindend geringes Risiko haben, überhaupt Symptome zu bemerken.
Sicher, schwer vorerkrankte Kinder sollte man impfen lassen, wenn dies nicht schon ohnehin geschehen ist.
Darüberhinaus sollten sich so viele Erwachsene wie möglich impfen lassen um so auch die Kinder mit zu schützen. Auch das sagt Mertens.

Richtig so:

"Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen verschärft Frankreich die Auflagen. An vielen Orten müssen Besucher einen Gesundheitspass vorlegen. Andernfalls drohen Geldstrafen"

Denn das Virus ist eine globale Bedrohung, die lokal überall mit aller Macht bekämpft werden muss. Wer dank Impfgelegenheit die Möglichkeit hat, seine eigene und die Freiheit, die Gesundheit und das Leben anderer zu schützen (siehe dazu "Corona macht viele Kinder zu Waisen“, tagesschau.de/ausland/amerika/corona-kinder-elternteil-101.html) und sie nicht nutzt, sollte nicht die "Freiheit" haben, auch die Freiheit, die Gesundheit und das Leben anderer zu gefährden.

Gesundheitspass?

Nach heuristischer Methode muss leider diagnostiziert werden, dass der Gesundheitsausweis als Legitimationspapier nicht pandemiehygienisch richtiges Verhalten ersetzen kann.
FFP2-Maske, Abstand halten, Lüften, Personenbegrenzung im umbauten Raum, Desinfektion, all das reicht eigentlich aus, ist aber auch unerlässlich.

@14:15 von Shantuma: Langzeitfolgen

"Da hat schon eine Dresdener Studie belegt, dass einige der Symptome die man Long-Covid zu geordnet hat, doch eher Folgen des Lockdowns waren."

Ich wußte nicht, dass der Lockdown zu Organschäden führt. Außer, dass er bei einigen Menschen vielleicht zu Leberschäden geführt haben kann, aber das ist ein anderes Thema.

Nachgewiesen ist hingegen, dass Long-Covid zu Organschäden führen kann.

Siehe dazu bei SPON:

"Corona-Spätfolgen
Uniklinik stellt bei jedem fünften ihrer Long-Covid-Patienten Organschäden fest

Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm hat Corona-Spätfolgen ihrer Patientinnen und Patienten untersucht. »Wir hatten bislang rund 250 Patienten. 20 Prozent von ihnen haben Organschäden«, sagte Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm. "

hier der kurze Link zum Artikel
"https://tinyurl.com/48xbuymx"

14:37 von ich1961

Mögliche Nebenwirkungen
In welche Richtung mögliche bedenkliche Langzeitnebenwirkungen oder Langzeiterscheinungen auch gehen könnten, zeigen zwei als Preprint veröffentlichte Studien von Anfang Mai. Die Autorengruppe ist eine Kooperation von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universität Bonn sowie 23 Mediziner und Forscher des Erasmus Medical Center in Rotterdam.
Und sie kommen zu dem Fazit: „dass die mRNA-Impfung, in dem Fall von Biontech und Pfizer, die Reaktion unseres angeborenen Immunsystems, unserer Hintergrundimmunität, die wir von Haus aus haben, von Natur aus haben, auf Erreger verändert.“
Im Original liest sich das so: „ „Die Ergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen. über das adaptive Immunsystem hinausgehen. Der Biontech/Pfizer-mRNA-Impfstoff BNT162b2 induziert eine komplexe funktionelle Umprogrammierung der angeborenen Immunantwort. Dies sollte in der Entwicklung und Anwendung ..bedacht werden..“

Es liegt am Menschen selbst

Ob Lockdown oder nicht! Es liegt an jedem einzelnen Menschen selbst, wie er sich in Corona-Zeiten verhält.

Wenn gelockert wird, dann muss ich nicht jede Lockerungsmaßnahme ausnützen. Ich muss nicht, auch bei Einhaltung eines Mindestabstands, mich dort auf aufhalten, wo sich viele Menschen begegnen und das Risiko einer Infektion riskieren, z. B. in Gasthäusern, Konzerten o. a.

Andererseits habe ich ein Recht dazu, mich vor einem anderen zu schützen, wenn er mir zu nahe kommt, indem ich ihn auf die Schutzregeln hinweise.

Ich bin bereits 2 x geimpft mit BioNTech, gelte im Grunde als geschützt, bin aber trotzdem noch wachsam, sobald ich aus dem Haus gehe.

@ 15:38 GeMe- keine Langzeitschäden durch Long Covid

Wiener AKH macht Corona-Spezialstation dicht

https://amp.krone.at/2456524

„ Der medizinische Leiter, Dr. Ralf Harun Zwick, gibt Hoffnung: „Der Körper hat eine hohe Selbstheilungsrate.“

Die allermeisten Patienten hätten nach einigen Wochen ihr Leben ohne Leiden zurück. Der hartnäckigste Fall? „Acht bis neun Monate.“ Dass die Infektionsplagen chronisch werden, also für immer bleiben, „habe ich noch nicht erlebt“, erklärt Zwick.“

Quelle: Kronen Zeitung

„Organschäden“ sind immer relativ. Der Körper ist in einem permanenten Erneuerungsprozess.

@ 15:43 bolligru - hatte ich auch schon veröffentlicht hier

Leider wird das von der Politik völlig negiert. Zudem scheint es inzwischen klar zu sein - das letnt man aus den Studien aus GB und Israel, dass die Impfung gut vor schweren Verläufen schützt, aber offenbar bei den wenigsten zu steriler Immunität führt.

Daher ist das Ziel Herdenimmunität durch die Impfung auch nicht erreichbar.

Damit entfällt aber der einzige Grund, mit dem man die Repressalien gegen Ungeimpfte und Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, halbwegs begründen könnte.

Im Klartext: Geimpfte infizieren sich genauso wie Ungeimpfte und können das Virus weiter geben.

Die Impfung ist eine individuelle Entscheidung und sollte sich am persönlichen Risiko einen schweren Kranhkeitsverlauf zu erleiden orientieren.

So wie das in liberalen Demokratien wie den USA, Schweden, Estland etc. auch gehandhabt wird.

Man sollte das Bundesverfassungsgericht die Sache klären lassen!

@ 15:22 von dr.bashir

„In Berlin sind 433 Fälle bekannt, in denen es auch nach Corona-Impfungen zu einer Erkrankung an Covid-19 gekommen ist. Das teilte Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) nach einer Sitzung des Senats mit. "Das nennt man Impfdurchbrecher, wo der Impfschutz nicht reicht, sondern der Virus trotzdem seinen Weg findet und zu einer Erkrankung führt." …. In Berlin haben laut dem offiziellen Corona-Lagebericht von heute bereits mehr als 1,6 Millionen Menschen ihre zweite Impfdosis erhalten. "Aber trotzdem darf man das nicht kleinreden", sagte Scheel. "Denn ein Impfdurchbruch kann auch gravierende Folgen haben, es gibt auch Todesfälle zu beklagen unter diesen Impfdurchbrechern..

Natürlich haben sie vollkommen recht, dass die meisten Fälle bei den noch nicht zweifach geimpften sind. Außer acht lassen sollte man diese „Ausreißer“ aber, gerade im Hinblick auf Test- und Quarantänepflicht nach Reiserückkehr, nicht.

Heißt es nicht sogar offiziell,

dass eine Impfung nicht 100% vor einer Infektion schützt, sondern lediglich einen schweren Verlauf vermeiden soll?

Wenn Geimpfte nun nicht mehr gestestet werden, wie kann man darüber dann eine auswertbare Datenerhebung anstellen?

Generiert sowas nicht erneut einen blinden Fleck, den man duch die Testerei eigentlich vermeiden wollte?

@covid Strategie

Und wie erklären Sie dann die Millionen Toten weltweit wenn sich doch die Organschäden selbst wieder regenerieren? Ist das alles gelogen? Gibt es Corona überhaupt und warum ist Ihr Name dann Corona Strategie? Glücklicherweise gibt es ja so seriöse Presse wie die Kronen Zeitung....,

15:43 von bolligru Die Studie

15:43 von bolligru

Die Studie kenne ich bisher nicht, aber ich habe eine andere :

**Long COVID: Viele jüngere Patienten haben nach milden Erkrankungen Residualsymptome
Donnerstag, 24. Juni 2021

Von den 312 Patienten waren 247 nur leicht an COVID-19 erkrankt. In dieser Gruppe klagten bei einer Untersuchung nach 6 Monaten noch 136 Patienten (55 %) über Residualsymptome: Am häufigsten waren Fatigue (30 %), Geschmacks- und/oder Geruchsstörungen (27 %), Konzentrationsstörungen (19 %), Gedächtnisstörungen (18 %) und Dyspnoe (15 %).
Auch bei den jungen Erwachsenen (im Alter von 16 bis 30 Jahren) hatten 52 % nach 6 Monaten noch Symptome. Dazu gehörten Geschmacks-/Geruchsverlust (28 %), Fatigue (21 %), Dyspnoe (13 %), Konzen­trationsstörungen (13 %) und Gedächtnisstörungen (11 %).**
Leider habe ich nicht alles hinbekommen, der letzte Absatz fehlt.
Quelle :
"https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125015/Long-COVID-Viele-juengere…"

Könnte die Tagesschau denn

Könnte die Tagesschau denn mal für uns recherchieren, wie die Quote der Neu-Infektionen bei den jeweils Geimpften und Ungeimpften liegt?

PS: Das hat damit zu tun, weil man sich fragen kann, ob die Impfstoffe zu der ADE geführt haben (infektionsverstärkende Antikörper), was eine mögliche Spätfolge eines jeden Impfstoffes bedeutet (weshalb ja normalerweise ein Impfstoff eine lange Zulassungszeit braucht).

@Olivia59, 14.24 Uhr - Einschränkung sozialer Kontakte

"Vielleicht sehen diese Leute das genauso wie Sie und lassen sich deshalb garnicht erst impfen, weil ihre Solidarität sich in Grenzen hält und sie keine individuellen Vorteile sehen, auf die Sie ja offensichtlich bestehen."

Ich bestehe darauf, dass mir mit voller Impfung niemand mehr vorschreibt, wie viele andere voll Geimpfte ich treffen darf. Ich bestehe darauf, dass mir niemand mehr vorschreibt, wie viel Abstand ich von anderen voll Geimpften halte.

Sollten Kneipen und Restaurants wieder geschlossen werden, was ich egal bei welcher Inzidenz für falsch halten würde, dann gehen die Treffen eben privat weiter. Ungeimpfte habe ich seit gestern in meinem Bekanntenkreis keine mehr, und mit welchem Recht will uns noch jemand vorschreiben, dass wir uns nicht treffen dürfen?

Wenn sich die Tendenz des "Experiments" in England verfestigt und sich zeigt, dass trotz vieler Infektionen kaum etwas wirklich Dramatisches passiert,bin ich außerdem dafür, es genau wie dort einfach laufen zu lassen.

Spahn „warnt“ vor 800er Inzidenz im Oktober

Das wären rund 95.000 Infektionen pro Tag. Ich halte das auch für realistisch. Aber wohl für weit weniger dramatisch als Jens Spahn.

Auch bei der Influenza gibt es ähnlich hohe Fallzahlen, ohne dass es zu dramatischen Zuständen auf Intensivstationen gekommen ist. Daher ist die Frage also, ob wir schon einen, der Influenza vergleichbaren Zustand der Populationsempfänglichkeit haben. Also ob der Großteil der Bevölkerung schon die nötige Grundimmunität hat, um auch mit einer Variante wie Delta oder was auch immer danach kommt, soweit klar zu kommen, dass man maximal eine „Erkältungskrankheit erleidet“, wie das auf Covid-Strategie de beschrieben wird.

Die Politik meint diesen Zustand nur mit der Impfung erreichen zu können. Die Experten sehen das differenzierter.

Auf Covid-Strategie se kann man lesen: „Trotz voranschreitender Impfungen werden natürliche Infektionen den größeren Anteil bei der Senkung der Populationsempfänglichkeit behalten.“

@ rareri :

Das mache ich ganz genauso, Sicherheit geht vor.

@ 16:16 baumgart67 - bitte Ruhe bewahren

„ Und wie erklären Sie dann die Millionen Toten weltweit wenn sich doch die Organschäden selbst wieder regenerieren? Ist das alles gelogen? Gibt es Corona überhaupt und warum ist Ihr Name dann Corona Strategie? Glücklicherweise gibt es ja so seriöse Presse wie die Kronen Zeitung....,“

Es geht um die Auswirkungen von Long Covid. Und nicht um Corona Tote. Dass der Körper generell eine hohe Selbstheilungsfähigkeit besitzt, das wird Ihnen jeder Arzt bestätigen.

Und der Name Covid-Strategie soll auf die gleich lautende Webseite Covid-Strategie de hinweisen.

Da kann sich jeder informieren und zwar bei Experten, die wirklich unabhängig sind.

15:43 von bolligru // In

15:43 von bolligru

// In welche Richtung mögliche bedenkliche Langzeitnebenwirkungen oder Langzeiterscheinungen auch gehen könnten, zeigen zwei als Preprint veröffentlichte Studien von Anfang Mai.//

Meine Infos dazu sagen was anderes.
**Neue Corona-Impfstoffe
-Warum es keine Langzeit-Nebenwirkungen gibt
von Oliver Klein, Katja Belousova
Datum:
06.01.2021 17:14 Uhr
Viele wollen sich nicht gegen Corona impfen lassen, weil sie Spätfolgen fürchten. Doch Experten geben Entwarnung: Bei Impfungen sind generell keine Langzeit-Nebenwirkungen bekannt.
Die meisten Nebenwirkungen von Impfungen treten innerhalb weniger Stunden oder Tage auf. In seltenen Fällen auch mal nach Wochen.**
Quelle:
"https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-langzeitschaed…"

Teil 2 folgt

Inzidenzwerte

Es sollen andere Kriterien hinzukommen, um die Ansteckungsgefahr und den Erkrankungsgrad der Bevölkerungsteile zu bestimmen und einzuschätzen, konnte man vor wenigen Tagen lesen. Also kramen wir nicht allein Inzidenzwerte hoch, auch wenn wir von Frankreich sprechen. Wir haben die Bilder im Kopf, als Menschenmassen zusammen feierten, standen, sich umarmten. Da unterlaufen viele alle Auflagen. Und wir in Deutschland sitzen da und wundern uns? Ähnliche Ergebnisse haben wir doch gerade in den Ecken mit Partymeilen, Reiserückkehrern, Club-Besuchern. Was brauchen wir also noch, um zu begreifen, dass die Berg- und Talfahrt der Zahlen weiter geht. Dass wir alle in Europa noch lange nicht über den Pandemieberg sind. Dass Befindlichkeiten und Stimmung im Völkchen immer noch viel zu hoch gewichtet werden, Leute bei Laune zu halten. Auch wenn die Lockerungen und Maßnahmen gerade wieder einander aushebeln und die Fliehkräfte uns die nächste Welle bescheren- die wir nicht wollen, eigentlich.

@minka04, 14.35 Uhr - Gründe für's nicht impfen

"Als kontraproduktiv erachte ich, alle, die sich bisher noch nicht impfen haben lassen, über einen Kamm zu scheren und als Coronaleugner oder Impfmuffel hinzustellen. Der Großteil der Leute, die ich kenne, konnte auch bis jetzt aufgrund der Angst vor schweren Komplikationen noch nicht durchringen."

Ich kenne eine einzige "Impfverweigererin", die ist aber eine echte Querdenkerin und mit der ist eh nicht zu reden. Sorgen über Nebenwirkungen hat sich in meinem engeren Bekanntenkreis niemand gemacht, jedenfalls wesentlich weniger als über eine mögliche Infektion. Die Bekannte mit der spätesten Impfung hat sich weder über das eine noch über das andere Sorgen gemacht und hatte eigentlich nur keine Lust auf das Gerangel um Termine. Als das entspannt wurde, hat sie sich einen Termin besorgt.

Ich denke, dass die meisten, die sich jetzt gerade nicht impfen lassen, über das entspannte Sommerleben vergessen haben, dass wieder ein Herbst kommt und es vier Wochen dauert, bis die Impfung wirkt.

16:16 von baumgart67

Man sollte sauber unterscheiden zwischen den zweifellos möglichen schwerwiegenden Folgen von Corona, besonders für sehr alte Menschen und schwer Vorerkrankte einerseits und der sog. "longcovid" Erkrankung andererseits, die bislang nicht wirklich systematisch untersucht wurde. („praktisch nichts wirklich evidenzbasiert“, so Stikovorsitzender Mertens.)

@ 14:26 MR.Troc - keine Impfung für:

1. Kinder
2.Jugendliche
3. junge Erwachsene
4. Schwangere
5….

Zumindest nicht mit den aktuellen Impfstoffen.

Das empfiehlt neben der Stiko, die nur für 1. und 2., z. B. Prof. Dr. Peter Kremsner – Direktor des Instituts für Tropenmedizin der Universität Tübingen, Wissenschaftlicher Leiter des Covid-19 Impfstoffes bei CureVac und Prof. Dr. Stefan Hockertz - Deutscher Wissenschaftler und Unternehmer, Immunologe, Biologe und Toxikologe. Aber auch viele andere nationale und internationale Experten.

Und Sie fordern allen Ernstes auf Kinder und Jugendliche zu impfen..?! Sie scheinen keine Skrupel zu haben, dass sich diese Menschen schwere Nebenwirkungen zuziehen können, bis hin zum Tod?

Und wozu? Diese Gruppen haben kein Risiko durch die Infektion. Man kann Schulen immer auf lassen, auch wenn die Inzidenz bei 800-1.000 liegt.

Die normale Grippe ist für diese Gruppen gefährlicher und man hat nie (!) irgend etwas deswegen geschlossen.

@ covid-strategie

Und der Name Covid-Strategie soll auf die gleich lautende Webseite Covid-Strategie de hinweisen.
Da kann sich jeder informieren und zwar bei Experten, die wirklich unabhängig sind.

Schade, dass Sie sich dort noch nicht informiert haben. Einige Beiträge würden sich so erübrigen.

@16:20 von M. Höffling

"Sollten Kneipen und Restaurants wieder geschlossen werden, was ich egal bei welcher Inzidenz für falsch halten würde, dann gehen die Treffen eben privat weiter. Ungeimpfte habe ich seit gestern in meinem Bekanntenkreis keine mehr, und mit welchem Recht will uns noch jemand vorschreiben, dass wir uns nicht treffen dürfen?"

Mit geltendem Recht natürlich. Solange es vor dem Verfassungsgericht bestand hat. Die Grundrechtsabwägungen trifft nun mal nicht jeder für sich. Halten Sie bitte zumindest von mir trotz Vollimpfung Abstand, solange dies als angemessen angesehen und Rechtslage ist.

"Wenn sich die Tendenz des "Experiments" in England verfestigt und sich zeigt, dass trotz vieler Infektionen kaum etwas wirklich Dramatisches passiert,bin ich außerdem dafür, es genau wie dort einfach laufen zu lassen."

Wenn das alle Länder machen würden entstehen wieder lustige Mutanten, wenn das Virus massenweise auf Leute mit allerlei unterschiedlichen Impfstoffkombinationen trifft.

@ covid-strategie

Und Sie fordern allen Ernstes auf Kinder und Jugendliche zu impfen..?! Sie scheinen keine Skrupel zu haben, dass sich diese Menschen schwere Nebenwirkungen zuziehen können, bis hin zum Tod?

Auf welche Daten beziehen Sie sich in Ihrer impfkritischen Darstellung?

In Europa sind schon über eine Million Kinder zwischen 12 und 18 Jahren geimpft und es sind bisher keine schweren Nebenwirkungen eingetreten und gestorben ist auch noch kein Kind.

15:43 von bolligru Teil 2

15:43 von bolligru

Teil 2

**5. GENETISCHE IMPFUNGEN UNBEDENKLICH**
Quelle:
"https://www.volksverpetzer.de/corona-faktencheck/impf-mythen-wissenscha…"

** Faktencheck: Schwächt der Biontech-Impfstoff das Immunsystem?
STAND 22.6.2021, 17:55 UHR
ANJA BRAUN
Eine niederländische Studie hat untersucht, wie sich eine Biontech-Impfung auf die angeborene Immunantwort auswirkt. Die Studie schlägt bei Impfkritikern hohe Wellen. Doch sie wird falsch interpretiert.**
Quelle:
"https://www.swr.de/wissen/corona-biontech-impfstoff-einfluss-auf-angebo…"

@ bolligru

Sorry ich sehe das mit Long COVID anders: In vielen Talkshows und Fernsehberichten haben Patienten und auch Wissenschaftler und Ärzte der Charité über diese Auswirkungen sehr eindringlich geschildert. Und solange das nicht widerlegt ist wäre ich dort eher vorsichtig und würde einfach einmal davon ausgehen, dass man Longcovid ernstnehmen sollte.

Informative Inkompetenz !

Wenn man Informationen zu Impfmöglichkeiten, auch ohne Termin nicht einmal von den Landräte bzw. Rathäusern mitgeteilt bekommt, weil es am Internet Know How mangelt, darf man sich nicht wundern, wenn die Infektionszahlen steigen.
Bereitgestellte Tote Links seitens der Behörden, wurden nur durch eine bekannte Zeitung kompensiert, welche einem als Gegenleistung Cookie mit Tracking verabreichten.

Wofür brauch man dann noch Behörden, wenn sie noch in der Steinzeit leben, und ihre Verantwortung gar nicht wahrnehmen können ?

Am 21. Juli 2021 um 11:47 von M. Höffling

Aktuell scheint es noch sinnvoll zu sein, auf explodierende Infektionszahlen mit Einschränkungen zu reagieren. Um so unverständlicher ist für mich die aktuelle Impfunlust in Deutschland. Es sind keine kategorischen Impfgegner, die wegbleiben, sondern "Aus den Augen, aus dem Sinn"- Leutchen, ohne den Weitblick, was in ein paar Wochen und im Herbst abgehen kann. Ich sehe nicht ein, für solche Leute "mitzubluten". Einschränkungen, wenn sie überhaupt nötig werden, müssen diese klar stärker treffen als Geimpfte. Meine Solidsrität hält sich da jedenfalls sehr, sehr in Grenzen.
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Das sehe ich ganz ähnlich. Wenn es sich tatsächlich um "aus den Augen, aus dem Sinn"-Leutchen handelt, so können diese sich jetzt noch flugs entscheiden, wie sie in Zukunft leben wollen. Die und ich werden nicht die einzigen sein, die so denken und auch die Gerichte werden unterscheiden müssen, denn die wird man alsbald anrufen. Da bin ich seeehr gespannt, wie diese wohl entscheiden.

@ 16:29 von M. Höffling

Kommt wahrscheinlich auf jeden selbst an und vielleicht auf die Altersgruppe. In unserer Familie hatten die doch leichte Zweifel und ein mulmiges Gefühl, gerade auch vor dem 2. Termin und kurze Zeit danach. Es wäre gut, wenn man an den Ursachen für diese seltenen, aber gefährlichen Nebenwirkungen forschen würde. Wenn man diese beheben könnte, würden bestimmt viel mehr Menschen zur Impfung gehen. Genauso ohne mulmiges Gefühl, wie man zur Tetanus und Zecken Impfung geht. Ich appelliere eigentlich nur dafür, nicht alle gleich in eine Ecke zu stellen, sondern immer nach den Gründen zu fragen. Es ist doch nicht immer alles schwarz oder weiß…

16:29 von M. Höffling

"Ich kenne eine einzige "Impfverweigererin",... "mit der ist eh nicht zu reden"...
Israel hat eine Impquote von 60,74% (vollständig) bzw 66,42%(Erstimpfung). Bekanntlich war Israel Vorreiter in Sachen Impfen. Kein Land der Erde hat so früh mit der Impfung begonnen wie Israel und Impfungen wurden überall sehr unbürokratisch angeboten. Bei dem vorgelegten Impftempo hätte leicht die komplette Bevölkerung vollständig geimpft sein können- ist es aber nicht.
Wie überall auf der Welt gibt es auch hier Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen und zwar ca. 1/3 der Menschen. Wollen Sie tatsächlich sagen, daß alle, die sich nicht impfen lassen wollen, z.B. in Israel, "Querdenker" sind, "Aluhutträger"? Glauben Sie, Impfgegner seien "bedauernswerte Einzelfälle", denen "eh nicht zu helfen ist"?
Wir sollten vermeiden, die ohnehin vorhandene Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen.

Am 21. Juli 2021 um 11:51 von wieder SPD

Jetzt kommt es in Frankreich trotz 60% Impfquote zur vierten Welle. Was tun wir dagegen? Haben wir noch den Mumm, den Kampf wieder aufzunehmen?
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Der "Kampf" besteht hauptsächlich darin, den Impfunwilligen, den Phlegmatischen und den Bequemen aufzuzeigen, dass es für sie relativ problematisch und mit Einschränkungen verbunden sein wird, wenn sie sich nicht impfen lassen. Für die Geimpften werden wird man keine weitreichenden Beschränkungen mehr durchführen (können). Dafür werden schon die Gerichte sorgen, die mit Sicherheit alsbald angerufen werden.

Welche Corona-Inzidenz wird der „Normalfall“ sein

also zukünftig. Nach der Pandemie..?!

Wenn man das genauer bestimmen könnte, dann wüsste man ob man gegen Windmühlen ankämpft, oder aber auf dem richtigen Weg ist.

Eins ist klar: sars cov 2 wird nicht verschwinden. Es wird bzw. ist vermutlich schon endemisch. Es wird, wie bspw. Prof. Streeck schon seit über einem Jahr sagt, wellenartig kommen „ mit Winterspitzen in der nördlichen und südlichen Hemisphäre. Das bleibt so, weil das Virus weltweit immer wieder empfängliche Menschen finden wird.“ Quelle: Covid-Strategie de

Aus der „ Flu Watch cohort study“ weiß man, dass sich im Schnitt 16-22% der Bevölkerung jedes Jahr mit Influenza infiziert.

Überträgt man das auf Sars cov 2, dann kommt man da zu ganz ähnlichen Fallzahlen. 15 Mio Infizierte jährlich, die Spitzen im Winter, auch identisch. Inzidenzen in der Spitze weit über 1.000, im Schnitt über 600 von Oktober -März.

Dass in England die Inzidenzen jetzt schon hoch sind spricht für eine noch etwas höhere Empfänglichkeit bei Corona

@ covid-strategie

Diese Gruppen haben kein Risiko durch die Infektion. Man kann Schulen immer auf lassen, auch wenn die Inzidenz bei 800-1.000 liegt.
Die normale Grippe ist für diese Gruppen gefährlicher und man hat nie (!) irgend etwas deswegen geschlossen.

Coronaviren und Influenzaviren haben praktisch nichts gemeinsam, außer, dass die Infektion über die Atemwege geht. Der Vergleich bringt uns überhaupt nicht weiter. Coronaviren greifen das Zentralnervensystem an und wir wissen noch wenig über die krankmachende Wirkung und die Langzeitfolgen bei Kindern und Jugendlichen. Ärzte warnen, dass es dringend angeraten wäre, Infektionen möglichst zu vermeiden.

Ihre laienhafte und beschönigende Haltung steht dazu im Gegensatz und ich halte die Leugnung er Gefahren von Corona für unangebracht und sogar gefährlich.

Am 21. Juli 2021 um 14:08 von harpdart

Nicht vorschnell urteilen:
Immerhin gab es gestern 96 Todesfälle, das sind 5 mal so viele wie vor etwa 4 Wochen.
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Umso wichtiger wäre es, endlich mal über deren Impfstatus zu berichten. Gerade in GB wurden sehr viele Studien gemacht. Ich kann nicht glauben, dass es hierzu keine Erkenntnisse gibt. Ich verstehe es einfach nicht. Das wäre doch die wichtigte Erkenntnis, die man überhaupt erlangen kann.

@ von wieder SPD

In China wurde übrigens gestern der Impfstoff auch für Kinder ab 3 Jahren zugelassen, nun ist das auch ein konventioneller Impfstoff. Ich verstehe die doch sehr dogmatische Haltung der Stiko in Deutschland auch nicht, da weltweit bislang Millionen von Jugendlichen ohne nennenswerte Nebenwirkungen geimpft worden sind und die USA in der Kontrolle auch sehr sorgsam sind.

16:20 von covid-strategie

Spahn "warnt" vor 800er Inzidenz im Oktober.

Nachdem im Laufe der Pandemie immer wieder mit irgendwelchen Horrorzahlen gewarnt wurde, die dann nicht eingetreten sind, fällt es mir schwer solche Warnungen ernst zu nehmen. Abgesehen davon, das durch die Impfungen die Inzidenz immer weniger Aussagekräftig. Auch das mittlerweile die Forderung andere Kriterien mitzuberücksichtigen, wird anscheinend wieder vergessen oder bleibt ungehört, wenn man bedenkt das hier schon wieder bei Inzidenzen von knapp über 10 Einschränkungen kommen, während andere Länder schon ganz andere Zahlen haben und England sogar trotzdem alles gelockert hat. Bin auch mal gespannt wie das da ausgeht, würde viel zur Gefährlichkeit der Pandemie Aussagen und wird dann hoffentlich auch endlich mal von unseren Politikern berücksichtigt, wenn die Krankheits- und Sterbezahlen dadurch nicht relevant steigen.

@ covid-strategie

Sie scheinen keine Skrupel zu haben, dass sich diese Menschen schwere Nebenwirkungen zuziehen können, bis hin zum Tod?

Werden Sie mal konkret. Wie viele schwere Nebenwirkungen gibt es denn bisher bei Kindern und Jugendlichen? Wie viele sind denn an der Impfung schon gestorben?
Und warum schreiben Sie so etwas?

l@16:46 von weingasi1

"Der "Kampf" besteht hauptsächlich darin, den Impfunwilligen, den Phlegmatischen und den Bequemen aufzuzeigen, dass es für sie relativ problematisch und mit Einschränkungen verbunden sein wird, wenn sie sich nicht impfen lassen. Für die Geimpften werden wird man keine weitreichenden Beschränkungen mehr durchführen (können). Dafür werden schon die Gerichte sorgen, die mit Sicherheit alsbald angerufen werden."

Gerichte werden sich danach richten, welche Einschränkungen für welche Gruppen aus gesamtepidemiologischer Sicht sinnvoll und damit legitim sind. Keinesfalls wird es Einschränkungen als "Bestrafung" oder "Druckmittel" geben.
Aus dieser Sicht sind aktuellen Regelungen sowieso fragwürdig. In Österreich musste ich ungeimpft in Restaurants jeweils einen Schnelltest vorzeigen, was sich ab Tag 1 nach der Erstimpfung erübrigte – was völliger Unsinn ist. Man will es wohl nur nicht zu kompliziert machen.

Aus dem o.g. link: "Doch

Aus dem o.g. link:
"Doch diese Reaktion der angeborenen Immunzellen auf andere Stimuli ist minimal." (schadet wenig??)
Mir geht es schlicht um Folgendes: Bislang gibt es keine Studien zu Langzeitwirkungen und zwar auch keine verläßliche zur Frage, ob und wie weit die angeborene Immunantwort verändert wird und mit welchen Folgen. Das ist nur EIN Punkt, der nicht untersucht wurde. Bei allen neuen Impfungen war es bislang selbstverständlich, daß diese Langzeitwirkungen vor der Zulassung zu untersuchen sind, verpflichtend. Das ist hier nicht der Fall.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Für alte Menschen und "Vulnerable" ist die Impfung sehr sinnvoll. Kinder aber haben keinen medizinischen Nutzen, es sei denn, sie sind gesundheitlich vorbelastet. Man sollte aber auch gar nichts riskieren, wenn es um die Frage geht, ob Kinder geimpft werden sollen. Dies ist auch nicht nötig, wenn hinreichend viele Erwachsene geimpft sind.

@ covid-strategie

Welche Corona-Inzidenz wird der „Normalfall“ sein also zukünftig. Nach der Pandemie..?!

Null.
Ich lebe übrigens in einem Landkreis, der auch aktuell die Inzidenz Null hat. Wenn niemand das Virus von außen rein bringt, kann es auch keine neuen Ansteckungen geben. Wie denn auch?

Welche Corona-Inzidenz wird der „Normalfall“ -Teil 2

Die Frage ist, ob die vermutlich aktuell noch etwas höhere Populationsempfänglichkeit bei sars cov 2 auch bedeutet, dass die Lockerungen zu früh kommen?

Corona Viren sind generell weniger gefährlich als Influenza Viren. Zumindest wenn eine ausreichende Grundimmunität in der Bevölkerung da ist.

Zudem sind Infektionen im Sommer überwiegend milde im Verlauf. Im Winter kommen andere Erreger dazu und das Immunsystem ist weniger stark.

Dazu sind die Risikogruppen weitgehend geimpft.

Es spricht also viel dafür, dass die Öffnung in England zum richtigen Zeitpunkt kommt. Eher sogar zu spät. Anfang Juni, so wie bspw in Estland wäre vermutlich besser gewesen.

Viele der gefundenen Infektionen dürften zudem bereits Reinfektionen sein. Diese sind im Verlauf oft kürzer und milder.

Was mich wundert ist, dass man die Quarantäne Bestimmungen bis Mitte August aufrecht erhalten will. Die hätte man konsequenter Weise auch gleich mit beenden sollen…

@ 16:49 wieder SPD- laienhafte Ausführungen

„ Coronaviren und Influenzaviren haben praktisch nichts gemeinsam, außer, dass die Infektion über die Atemwege geht. Der Vergleich bringt uns überhaupt nicht weiter. Coronaviren greifen das Zentralnervensystem an und wir wissen noch wenig über die krankmachende Wirkung und die Langzeitfolgen bei Kindern und Jugendlichen. Ärzte warnen, dass es dringend angeraten wäre, Infektionen möglichst zu vermeiden.“

Es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten. Auch die Influenza kann aufs Gehirn gehen. Das ist bei einem meiner Kinder vor einigen Jahren passiert.

Langzeitwirkung gibt’s wohl keine. Fast alle Patienten sind geheilt entlassen, wie sie oben lesen können.

„Ihre laienhafte und beschönigende Haltung steht dazu im Gegensatz und ich halte die Leugnung er Gefahren von Corona für unangebracht und sogar gefährlich.“

Meine „Haltung“ basiert (auch) auf dem Wissen eines Professors der Virologie, den ich kenne und von dem ich vieles lerne.

Ich leugne keine Gefahren. Ich präzisiere sie.

16:46 von weingasi1

Die alles entscheidende Frage war, ist und bleibt:
Sind unsere Krankenhäuser überlastet. Nur damit läßt sich rechtfertigen, daß es weiterhin Vorschriften und Regelungen mit freiheitsbeschränkender Wirkung gibt. Es muß ein "Notstand von nationaler Tragweite" vorliegen und den sehe ich nicht. Genau so wurde auch zu Beginn von allen maßgeblichen Politikern argumentiert, incl. Frau Merkel und Herr Spahn. Es gelte, Zeit zu gewinnen, alle Vulnerablen zu impfen und so eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern.
Sobald alle "Vulnerablen" geimpft sind, wird es sicher keine Überlastung der Krankenhäuser mehr geben.
Und: 95% aller zu beklagenden Todesfälle waren älter als 60 Jahre. (vgl. RKI- Tagesberichte)

16:39 von baumgart67

Mir geht es schlicht um die Frage, ob evidenzbasierte Daten vorliegen oder nicht. Im Falle von "longcovid" ist das nicht der Fall.
Ernst nehmen sollte man alles, was die Gesundheit der Menschen anbetrifft. Ich frage mich schon lange, weshalb so wenig über erfolgsversprechende Behandlungsmöglichkeiten bei einer Infektion berichtet wird und auch bei "longcovid".
Die Medizin ist nicht hilflos ausgeliefert einem unbesiegbaren Virus!

@16:50 von weingasi1

Gelesen im online Handelsblatt heute: „ 40 Prozent der Covid-Patienten in englischen Krankenhäusern sind nach Angaben der Regierung einmal oder zweimal geimpft – eine Zahl, die aufhorchen lässt. Patrick Vallance, wissenschaftlicher Berater von Premierminister Boris Johnson, hatte am Montag zunächst sogar von 60 Prozent gesprochen, seinen Irrtum aber am Dienstag korrigiert.

Der hohe Anteil der Geimpften in den Kliniken verblüffte manchen Beobachter. Auf den ersten Blick scheint er das Argument zu untergraben, dass steigende Inzidenzwerte vernachlässigbar sind, wenn die Bevölkerung weitestgehend geimpft ist.

Vallance erklärte jedoch, die Zahl sei nicht überraschend, weil Impfstoffe eben keinen hundertprozentigen Schutz böten.“

@ covid-strategie

Aus der „ Flu Watch cohort study“ weiß man, dass sich im Schnitt 16-22% der Bevölkerung jedes Jahr mit Influenza infiziert.

Weltweit haben mehr als eine Million Kinder seit Beginn der Pandemie ein Elternteil an Corona verloren. Wie sieht da Ihr Vergleich mit der Grippe aus? Wollen Sie wirklich bei Ihrem Grippevergleich und bei Ihrer Verharmlosung bleiben?

@ bolligru

Sind unsere Krankenhäuser überlastet. Nur damit läßt sich rechtfertigen, daß es weiterhin Vorschriften und Regelungen mit freiheitsbeschränkender Wirkung gibt.

Falsch. Beschränkungen sind auch erlaubt, bevor es zur Überlastung kommt. Denn dann ist es zu spät.

@ bolligru

Nur damit läßt sich rechtfertigen, daß es weiterhin Vorschriften und Regelungen mit freiheitsbeschränkender Wirkung gibt.

Freiheitsbeschränkender Wirkung? Was tut jemand, der so redet, wenn er an eine rote Ampel kommt? Wahrscheinlich das Grundgesetz auspacken?

@ guckenwirmaldrauf

Weiss man denn schon, wie es in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen aussieht?

Ja.
Man muss dazu auf die veröffentlichten Zahlen drauf gucken.

Am 21. Juli 2021 um 16:20 von M. Höffling

Sollten Kneipen und Restaurants wieder geschlossen werden, was ich egal bei welcher Inzidenz für falsch halten würde, dann gehen die Treffen eben privat weiter. Ungeimpfte habe ich seit gestern in meinem Bekanntenkreis keine mehr, und mit welchem Recht will uns noch jemand vorschreiben, dass wir uns nicht treffen dürfen?
Wenn sich die Tendenz des "Experiments" in England verfestigt und sich zeigt, dass trotz vieler Infektionen kaum etwas wirklich Dramatisches passiert,bin ich außerdem dafür, es genau wie dort einfach laufen zu lassen.
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Auch hier teile ich Ihre Meinung. Wenn sich für Geimpfte im Gegensatz zu den Verweigerern nichts ändert, hätte man sich den ganzen Impfzirkus sparen können. Entweder die Impfung schützt (vor schwerer Krankheit) oder eben nicht. Wegen einer "Unpässlichkeit" braucht man keine Einschränkungen. Und für Sturköppe auch nicht.

@ 15:36 Sparpaket - Impfung reicht nicht…

„ Nach heuristischer Methode muss leider diagnostiziert werden, dass der Gesundheitsausweis als Legitimationspapier nicht pandemiehygienisch richtiges Verhalten ersetzen kann.
FFP2-Maske, Abstand halten, Lüften, Personenbegrenzung im umbauten Raum, Desinfektion, all das reicht eigentlich aus, ist aber auch unerlässlich.“

Richtig. Man braucht diesen „Gesundheitspass“ nicht.

Geimpfte können oft genauso ansteckend sein wie nicht geimpfte. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Infektionen im öffentlichen Raum nicht zu einem schweren Verlauf geführt haben. Das gilt auch bspw für Schweden, wo man keine Masken anhat.

Auch in den USA gibt es das längst nicht mehr, bei vergleichbarer Impfquote wie in Deutschland.

Man muss die Alten in den Heimen schützen und die schwer Kranken in den Hospizen und den Kliniken. Dann hat man über 90% der Gefahr im
Griff. Der Rest kann auf Selbstschutz basieren, sofern das jemand möchte oder braucht.

Impfen, Abstand, Lüften, Hygiene ist auch wichtig.

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