Kommt nach der Pandemie die Stadtflucht?

Kommentare

Kommt nach der Pandemie die Stadtflucht?

Wir sind seit über 10 Jahren weg aus der Stadt, und wir wollen auch nie mehr zurück.

Die Lebensqualität ist auf dem Land besser.

Hat nichts mit C-Pandemie zu tun.

Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?

PS. An TS: Eine andere Überschrift wäre besser.

Vielleicht diese: Stadtflucht wegen Corona?

Angenehm zu wohnen

ist es m.M.n. im "Speckgürtel" einer Großstadt zu wohnen.Dort hat man eine gewisse Ruhe von der Hektik der Großstadt und ist trotzdem schnell zum einkaufen und schoppen in der Stadt. Dazu noch ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrs Netz und ich sage ,was will ich mehr.

Na Gott sei Dank ..

ist das Ende der Pandemie in Sicht - die Überschrift ist ja genauso prophetisch wie die entsprechenden Vorhersagen eines Klaus Schwab, allerdings schon 2020 - - Das ifo-Institut scheint überdies diese Entwicklung, die (nun auch noch) "Corona" zugeschrieben wird, die letzten Jahre verpasst zu haben? Stadtflucht war schon vor Jahren ein Thema und wurde (in unserem Bekanntenkreis) auch einige Male schon umgesetzt.

Unterschied wollen und können

Schön das so viele Leute innerhalb der nächsten 6 oder 12 Monate umziehen möchten. Dazu muss aber erstmal Wohnraum frei sein. Ich bin auf Suche für jemanden, es ist sehr schwer etwas zu bekommen. Wegen Corona zieht kaum einer um, es wird nichts frei.

Oh ja bitte

Geht.
Weniger Leute die sich auf dem Land wohler fühlen würden in dr Stadt ist besser für diese und die Stadtbewohner.

Ablenkung

Ist nicht eher der Mangel an bezahlbaren Wohnraum Ursache der Stadtflucht?
Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen nun auch HomeOffice, der durch den Ausbau der "Internet"-Infrastruktur möglich wird.
Einkaufsmöglichkeiten sind auch auf den Land möglich, große Einkaufszentren am Stadtrand oder eben Online.
Die Lebensqualität ist auch oft höher.

Aber die Corona-Erfahrungen als Triebfeder für die Stadtflucht zu identifizieren ist schon sehr gewagt. Vor allem ist die Pandemie kein Dauerzustand. Das lässt die getätigte Umfrage bzw. die Schlüsse daraus schon sehr zweifelhaft erscheinen.

Kilometerpauschale

Irgendwie muss ich gerade an die Kilometerpauschale denken. Wer im Grünen leben will, ok, dann aber auf eigene Kosten. Ohne weitere Zersiedelung der Landschaft - die Folgen kann man aktuell ja gut sehen. Und für jeden zusätzlich gefahrenen Kilometer ein anständiger Ökozuschlag, egal ob mit Bus, Bahn oder Auto.

Frage der Bildung an die Region

In vielen Großstädten in Westdeutschland leben sehr viele Dazugezogene. Die Arbeit hat sie dahin gebracht. In Leipzig z. B. leben eher viele aus der Umgebung und Leipzig hat auch sehr viel Natur. Und Leipzig ist im Vergleich der Großstädte noch preiswert.

Und vermutlich sind auch die Wohnungen größer und das ist in einer Pandemie ja von Vorteil.

Andererseits bin ich mir sicher, dass man nie wieder so agieren wird, sollte es nochmal zu einer Pandemie kommen.

Es gibt ja genügend Beispiel wie man es besser machen kann.

16:55 von morgentau19

"Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?"

,.,.,

Die Präposition "nach" hat nicht nur eine temporale Bedeutung.

Z.B.. "Nach dem grünen Haus kommt das rote Haus."
Das grüne Haus muss also nicht erst verschwinden, bevor das rote Haus kommt.

Oder: "Nach dem Sturm kommt immer Regen."
Hier liegt eine Aufzählung vor. Der Sturm muss nicht weg sein, bevor der Regen kommt.
Sondern: das eine zieht das andere nach sich.

Insofern zieht auch die Pandemie die Stadtflucht nach sich.
Der Artikelschreiber kennt die deutsche Sprache offenbar recht gut.

Oje ...

hinkt die Infrastruktur doch schon jetzt um Jahrzehnte hinterher, wie wird der Pendlerverkehr nach einer Stadtflucht erst aussehen (nach Stop and Go kommt Stillstand).

Oder geht es dann im PingPong weiter, dann ziehen die Leute wieder zurück in die Stadt, wenn sie merken, dass sie eine Menge Zeit im Stau verbringen müssen?

Auf jeden Fall ist das alles zu kurz gedacht, vor allem vor dem Hintergrund, dass das kulturelle Leben wieder zurückkehren wird.

@17:22 von Markus Beyer

Wir Leben schon immer im Grünen und sollen deswegen für jeden gefahrenen Kilometer einen "anständigen Ökozuschlag" zahlen, damit wir von a nach b kommen?
Also langsam haben wir die Faxen dicke von den Großstädtern.
Gegenvorschlag - auf alle Lebensmittel gibt es eine saftige Sondersteuer für Großstädter, die müßen nämlich wie alles andere wo anders produziert werden - nämlich auf dem Land.
Da ist dann ganz schnell die Luft raus wenn es nix zu beißen gibt.

Stadtflucht

Ehrlich gesagt, ein erhofftes verheissungsvolles Wort.
Nach Jahrzehnten der Landflucht - bitter nötig.

Das könnte sein

Doch halte ich diese Frage für völlig überflüssig.
Was soll diese Frage????

Naja

Die Pandemie hat mit einem Brennglas nur gezeigt, was sich schon seit Jahren abzeichnet. Der freie öffentliche Raum verschwindet.
Man hat die Menschen über Jahre hinweg in Einkaufzentren, Cafes, Bars und sonstigen Freizeiteinrichtungen gelockt (alles Privatgelände) und dort versucht zu unterhalten. Dann war alles zu. Es wurde sogar gedroht Menschen in den Parks Strafen aufzuhalsen, weil sie im Park sind, und nicht weil sie sich Pandemiekonform verhalten haben.
In Berlin sind seit dem Mauerfall mehr Mauern und Zäune gebaut worden als die Mauer selbst an Länge hatte. Alles nur noch kleinteilige Privatgebiete und manchmal ganze Reichenghettos.
Die, die fliehen, fliehen entweder zu ihrem Egoismus oder vor dem Egoismus Anderer oder gar beides.
Es ist schon bemerkenswert, wenn eine BVV beschließt Geld in die Hand zu nehmen um nichtkommerzielle Sitzgelegenheiten zu schaffen, weil es davon zu Wenige gibt. Warum das Bemerkenswert ist, erschließt sich womöglich nicht jedem.

Land, Luft und Liebe

Es gibt nichts schöneres, als ohne Wohlstand auf dem Land zu leben, aller 10 Jahre bei Hochwasser als Mitglied der Wasserwehr zu wissen, wie Hochwasserschutz am besten geht, und ansonsten den Ehrenämtern nachzugehen.
Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen wäre zwar auch sehr gut, aber es geht auch ohne irgendwie.
Der Vergleich mit den wirklich Hilflosen dieser Welt (Madagaskar) reicht zu einem glücklichen Leben im hier und jetzt.

@Markus Beyer um 17:22

„Irgendwie muss ich gerade an die Kilometerpauschale denken. Wer im Grünen leben will, ok, dann aber auf eigene Kosten.“
Sowohl „im Grünen“ als auch in der Stadt sollte man auf „eigene Kosten“ leben können, oder?
„Und für jeden zusätzlich gefahrenen Kilometer ein anständiger Ökozuschlag, egal ob mit Bus, Bahn oder Auto.“
Da werfen Sie aber einiges in den gleichen Topf; warum? Ich nutzte immer den ÖPNV, als ich nach München zur Arbeit fuhr, und zahlte im Jahr um die 1.300,- Euro. Wer mit dem Auto fährt, zahlt entsprechend den Sprit. Jetzt neiden Sie diejenigen, die die km-Pauschale ansetzen können? Armselig!

Es ist ja nicht ausschließlich der Beruf,...

...der die Menschen in Städte ziehen ließ oder sie daran hinderte, sie (wieder) Richtung Speckgürtel zu verlassen.

Nachdem ich vor nunmehr ca. 50 Jahren (der Liebe wegen) sehr schweren Herzens aus der Großstadt auf's Land gezogen war, wollte ich schon nach wenigen Jahren “um's Verrecken nicht“ wieder in die Großstadt.

Und immer, wenn ich heutzutage in einer Großstadt war, fühle ich mit jedem Kilometer freier, den ich meinem Haus auf dem Lande näher komme.

Es ist wohl auch eine Frage der Mentalität...

Wo dann leben?

Bei diesen Immobilienpreisen ist irgendeine Flucht nicht möglich. Wo sollen die Menschen leben im Wald? Sie mögen sich das vorgenommen haben aber realisieren können sie bei diesen Preisen nichts. In Bayern und Baden Württemberg schon gar nicht.

LOST PLACES

Dann müssen die Bauern aus den übervölkerten Dorf-Metropolen wegziehen in die verlassenen Großstädte und finden da in den Wohnsilos ideale Bedingungen für die Massentierhaltung vor.

Eine sprachliche Fehleinschätzung

@ morgentau19:
Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?

Woraus schließen Sie das? Hoffentlich nicht aus der Überschrift "Kommt nach der Pandemie die Stadtflucht?"

@ schiebaer45

Dort hat man eine gewisse Ruhe von der Hektik der Großstadt und ist trotzdem schnell zum einkaufen und schoppen in der Stadt.

Ohje. Ich glaube nicht, dass ich in den letzten 5 Jahren in der Großstadt zum "Shoppen" war.

Bestes Beispiel dafür bin ich persönlich sogar selbst!

Nach meinen vorzeitigen Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen benötigte ich als Niedersachse eine möglichst günstige zentral gelegene und barrierefreie Wohnung!

Die fand ich als Niedersachse erstaunlicherweise in der wunderschönen, aber völlig unterbevölkerten Touristenhochburg Sächsische Schweiz!

Dort gibt es zwar nicht sehr viel Arbeit, aber als Ruheständler suchte ich auch überhaupt keine Arbeit!

Für meine zentral gelegene Wohnung in einer 10.000 Einwohner Stadt zahle ich lediglich nur 310 Euro Warmmiete wohlgemerkt und im benachbarten Tschechien kann ich zusätzlich noch ein paar Euro sparen!

Daher mein Fazit für alle Sparfüchse!

Nutzen Sie die demographisch bedingten permanenten Bevölkerungsverluste, was auch zukünftig immer genügend günstigen Wohnraum bedeutet, einfach zu Ihren eigenen Vorteil aus!

Suchen Sie einfach die wunderschönsten Touristenhochburgen an der Grenze zu den günstigen Visegrad Staaten einfach SELBST aus, und ziehen anschließend SELBST dorthin!

Städte attraktiv zu erhalten wäre auch eine gute Option

Statt zuzulassen, dass die immer mehr verfallen und, wenn das so weitergeht, bald nur noch Tattoo- und Nagelstudios sich den Platz mit Spielhallen, Ein-Euro-Shops, Schnellrestaurants und Billigläden teilen. Und statt alles "Alte" (und oft auch durchaus Schöne) abzureißen und durch immer neue Gebäude im gleichförmigen Klötzestil zu ersetzen würde es gerade dem Charme von Innenstädten guttun, mehr auf Erhaltung (und vor allem Pflege) zu setzen und weniger auf immer neue "prestigeträchtige" Bauten.

LOST PLACES

Nachdem die letzte Dorfkneipe schon 2018 geschlossen hat, das Dorf sich immer noch im Funkloch befindet und auch Apotheke, Arztpraxis, Kita, Schule, ÖPNV und Dorfmetzger abgewandert sind, macht ja so ein Zuzug von Großstädtern sehr viel Sinn.

@ Sigrun_1954

Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen nun auch HomeOffice, der durch den Ausbau der "Internet"-Infrastruktur möglich wird.
Einkaufsmöglichkeiten sind auch auf den Land möglich

Das hört Jeff Bezos gern.

@ alu355, um 17:37

Weshalb überlegen Sie sich nicht einen etwas sinnvolleren Beitrag?

“Das Land“ auf dem die meisten auch Ihrer Lebensmittel sehr häufig produziert werden, liegt ganz gewiss nicht nur im Umkreis von ein paar km von Ihrem Landsitz.
Schauen Sie gelegentlich mal auf die Zettel mit dem Herkunftsland.

Sehnsuchtsort Natur mit Internetzugang

Eine Verstärkung des Stadtfluchttrends hat die Pandemie sicher mitbewirkt.
Natur pur mit Highspeed Internet als Sehnsuchtsort - mehr Luft , mehr Platz, mehr Raum, solange die ärztliche Versorgung noch passt und die Schulen.
Dicht besiedelte Grosstadt- Enge mit Smog hat nicht mehr den Reiz.
Das Internet macht es erst möglich, heute gibt es fast überall die gleiche Informationsdichte.
Es wäre schön, wenn es einen Ausgleich geben würde und überall gute Bedingungen zum Leben und Arbeiten.

Am 19. Juli 2021 um 18:01 von Ken Jepson

Eine sprachliche Fehleinschätzung

@ morgentau19:
Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?

Zitat: Woraus schließen Sie das? Hoffentlich nicht aus der Überschrift "Kommt nach der Pandemie die Stadtflucht?"

Es hätte auch im Futur heißen können: "Wird nach der Pandemie die Stadtflucht kommen".

Der Gebrauch des Präsens als Futur, der sog. futurische Präsens", ist "morgentau19" entgangen.

PS: Darf ich Sie einmal in aller Freundschaft darauf hinweisen, dass ich Ihren neuen Nick geschmacklos finde?

Hauptsache sensationelle NEWS!

Ja Gott, man sagt so manches so dahin, ohne dass das wirklich zur Umsetzung kommt.
.
Selbst wenn eine Reihe von Leuten nun aufs Land wollten, würde das doch Jahre dauern, und bis dahin hat sich der Hype wieder gelegt.

@ Frank von Bröckel, um 18:04

Das haben Sie ganz sicher sehr richtig gemacht mit Ihrem “Umzug“ in die Sächsische Schweiz.

Nicht nur der preiswerteren Lebensführung wegen, sondern auch deshalb, weil diese Ecke zu den geographisch schönsten in ganz Deutschland zählt.

Nu cha, un de Sachsn muss ma eefach meechn... :-)

Gehen Sie nicht mit der Konjunktur, sondern mit der Demographie!

Sie alle haben doch sicherlich diese Deutschlandkarten mit den dort eingetragenen demographischen Bevölkerungsverlusten gesehen!

Demografisch bedingte Bevölkerungsverluste bedeuten heutzutage aber auch, dauerhaft günstigen Wohnraum und zukünftig immer genügend freie Arbeitsplätze!

Denn wenn Sie zum Beispiel in einer 10.000 Einwohner Stadt 250.000 Euro weniger(!) für den Erwerb einer Immobilie aufwenden müssen, als zum Beispiel in einer heutzutage völlig überlaufenden, und deshalb auch sündhaft teuren Großstadt, DANN müssen Sie diese 250.000 Euro auch selbst zukünftig überhaupt NICHT erst selbst erwirtschaften!

Sie verdienen auf dem flachen Lande häufig weniger zwar etwas weniger als in der Großstadt, aber durch diese Minderausgaben für Immobilien rechnet sich das Ganze heutzutage sogar SEHR häufig!

Vorbilder in der Pandemie-Strategie

@ covid-strategie:
Andererseits bin ich mir sicher, dass man nie wieder so agieren wird, sollte es nochmal zu einer Pandemie kommen. Es gibt ja genügend Beispiel wie man es besser machen kann.

Ja, das stimmt. Wir sind eng mit einem schwedischen Ehepaar befreundet und wir kennen viele Schweden. Die sind alle ziemlich neidisch auf das deutsche Pandemie-Management.

Am 19. Juli 2021 um 18:05 von Björn H.

Zitat: Nachdem die letzte Dorfkneipe schon 2018 geschlossen hat, das Dorf sich immer noch im Funkloch befindet und auch Apotheke, Arztpraxis, Kita, Schule, ÖPNV und Dorfmetzger abgewandert sind, macht ja so ein Zuzug von Großstädtern sehr viel Sinn.

Die Geschäfte haben ja wohl nicht zugemacht, weil zu viele Kunden kamen, sondern weil zu vfiele weggezogen sind.

Wenn jetzt leerstehende Gebäude mit Großstädtern 'aufgefüll't würden, könnten sich die Dörfer beleben und die Kaufkraft wieder erhöhen.

Weiter gedacht...

Konkret sagten 5,3 Prozent der befragten Bewohner der großen Großstädte, innerhalb von sechs Monaten die Stadt verlassen zu wollen (...).

Interessant wäre darüber hinaus, wieviel Prozent aufgrund der Erfahrungen in der Pandemie planen, Deutschland ganz zu verlassen.

Auch wir werden der Stadt..

... bald den Rücken kehren. Kilometerpauschale brauche ich als Rentner dann nicht mehr. Umzug ist etwas teuer weil 9500 km:-) Dafür 365 Tage Sommer und Beach in der Nähe..

@ Giselbert

Oje ... hinkt die Infrastruktur doch schon jetzt um Jahrzehnte hinterher

Ich weiß nicht, wo Sie wohnen, aber hier in Deutschland kann man das nicht sagen, wenn man ehrlich ist.

Reden wir doch einfach einmal Tacheles!

Ich zahle für eine zentral gelegene barrierefreie Wohnung in einer 10.000 Einwohner Stadt in der wunderschönen, aber unterbevölkerten Touristenhochburg Sächsische Schweiz 310 Euro Warmmiete wohlgemerkt!

Im nur 1,4 km entfernten billigen Tschechien mit der dortigen Touristenhochburg Böhmische Schweiz kann ich zusätzlich noch ein paar Euro sparen!

Um einen vergleichbaren geldwerten Vorteil beim Verbleib in einer heutzutage sündhaft teuren Großstadt zu erzielen, müsste ich über einen sehr guten Anlage- und Aktienfonds verfügen!

Nun der alles entscheidende Punkt!

Die allermeisten Menschen verfügen über keinen eigenen Anlage- und Aktienfonds!

Daher mein Tipp:
Suchen Sie sich auf einer Karte mit den demographisch bedingten Bevölkerungsverlusten die aller schönsten Touristenhochburgen aus, und ziehen sie anschließend selbst dorthin?

Wieso ausgerechnet Touristenhochburgen?

Weil sich Abermillionen von Touristen ja nicht allesamt geirrt haben können, deswegen!

@ Björn H.

Nachdem die letzte Dorfkneipe schon 2018 geschlossen hat, das Dorf sich immer noch im Funkloch befindet und auch Apotheke, Arztpraxis, Kita, Schule, ÖPNV und Dorfmetzger abgewandert sind,

Trifft bei uns im Dorf alles nicht zu. Nur der Metzger . . . aber wir sind alle Vegetarier.

Stadtflucht?

Sofern sich die Stadtflüchtigen einbringen und nicht versuchen mittels Anwälten Kuhglocken, Glockengeläut, landwirtschaftlichen Verkehr zu verhindern..gerne..

Ansonsten verkommen unsere Dörfer zu "überfremdeten"
Schlafdörfern..

@Markus Beyer..

Stellen Sie sich vor..es gibt Menschen, die ohne Auto aufgeschmissen sind..

In dem Dorf, in dem meine Schwester mit Familie wohnt und einen Bauernhof betreibt hält nur 2x/Tag ein Bus..

Und mein Weg zur Arbeit würde mit ÖPNV 2-3 x so lange dauern wie mit dem Auto..

Von Stadtflucht kann nicht die Anrede sein

"Fast die Hälfte der 18.000 Befragten nennt als wichtigen Grund für die Entscheidung, aufs Land oder in eine kleinere Stadt ziehen zu wollen,"

*

Da gibt es einen gewaltigen Unterschied, ob man aufs Land oder in eine kleinere Stadt ziehen will.

Ich bin so ein kleinere-Stadt-Mensch

Auto ist zwar vorhanden, aber ich schaffe es in eine Stunde von einem Ende der Stadt bis zum anderen - mit dem Fahrrad (!). Grün ist rund um die Stadt genug vorhanden.
Ins Zentrum kann ich ich auch mit dem Bus fahren, notfalls auch zu Fuß gehen (Dauer 45min. Dauer mit Fahrrad 20 Minuten.)

Infrastruktur ist vorhanden.
Sogar Kleinanzeigen funktionieren super, weil genug Leute verkaufen oder kaufen. Irgendjemand braucht immer was und kann es zu Fuß / mit Fahrrad oder per Bus abholen

Vor Corona bräuchte mein Mann mit dem ICE so lange zur Arbeit, wie meine Schwester, die in einer Millionenstadt lebt.

Aber schon in einen Vorort würde ich niemals ziehen, das wäre für mich das Ende der Welt.

18:04 von Ken Jepson @ schiebaer45

Ohje. Ich glaube nicht, dass ich in den letzten 5 Jahren in der Großstadt zum "Shoppen" war.
#
Das war nur ein Beispiel von vielen Dingen die ich auf dem Land nicht finde: Konzert,Theater,gemütliche Kneipen u.v.m.

Stadtflucht

Hoffentlich.
Die Mieter und Bewohner werden es hoffen.

schiebaer45

"
Am 19. Juli 2021 um 17:02 von schiebaer45
Angenehm zu wohnen

ist es m.M.n. im "Speckgürtel" einer Großstadt zu wohnen.Dort hat man eine gewisse Ruhe von der Hektik der Großstadt und ist trotzdem schnell zum einkaufen und schoppen in der Stadt. Dazu noch ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrs Netz und ich sage ,was will ich mehr.
"
Klingt gut. Noch besser ist es, wenn man zwischen den zentren liegt. Ich kann hier nach Rhein MAin( Darmstadt,Groß Gerau,Frankfurt), Rhein Neckar (MAnheim Heidelberg Ludwigshafen) und Worms, Neustadt Grünstadt, ausweichen.
Und auf der anderen Seite habe ich noch Erbach, Michelstadt, Bad König.
Bergstrasse ist halt die zweitbeste Gegend, nach den Alpen in deutschland.drite ist Hamburg, plus Nord und Ostsee

Für viele Leute im home office nicht ganz uninteressant

Sehen Sie, sogar ziemlich viele Menschen dürfen auch nach der Corona Krise auch weiterhin im home Office verbleiben!

Insbesondere für junge Paare mit kleinen Kindern ist daher ein durchaus möglicher Umzug in das Kinder- und Freizeitparadies Sächsische Schweiz durchaus überlegenwert!

Sie müssen dann zwar für ihre gelegentlichen Fahrten zum Arbeitgeber etwas längere Fahrstrecken zurücklegen, wohnen dafür zusammen mit ihren Kindern in einer wunderschönen und zugleich auch preisgünstigeren Gegend!

Daher mein Fazit :
Wenn Sie persönlich im home office NICHT dort dauerhaft wohnen bleiben müssen, wo Sie bisher wohnen, dann ziehen Sie einfach SELBST ebenfalls dorthin, wo es wunderschön UND günstiger ist!

Und die dadurch eingesparten Mietausgaben können Sie zugunsten(!) ihrer eigenen Kinder dann halt besser verwenden!

Es muss ja nicht explizit die Sächsische Schweiz sein, sondern in Wahrheit überall dort, wo es wunderschön UND günstiger ist!

18:13 @ falsa demonstratio ... Futur

... Das ist fast wie mit dem Dativ und dem Genitiv.

"... Der Gebrauch des Präsens als Futur, der sog. futurische Präsens", ist "morgentau19" entgangen. ..."

Die Zeitformen werden immer mehr verfremdet angewandt, meine Deutschlehrer*innen hättr es und bildlich um die Ohren gehauen. Der Heftrand wäre voller rot gewesen.

In der Belletristik mag das Kunst sein, bei dieser Überschrift tut es mir weh.

"... PS: Darf ich Sie einmal in aller Freundschaft darauf hinweisen, dass ich Ihren neuen Nick geschmacklos finde?"

Ich auch, jedoch ist dies nich der einzige geschmacklose Nick dieser/s Foristin/en.

Ich lebe am "Rand" von Leipzig, nicht weit vom Zentrum, ca. 15 min., mit dem Auto, mit der Bahn 25 min. Ich möchte bei wieder auf's Dorf ziehen und wie damals zum Einkauf größerer Dinge oder Bekleidung,
z.B. nach Chemnitz oder Dresden fahren.
Ich finde gerade im Notfall ist man in (Groß)Stadtnähe besser aufgehoben.

Na hoffentlich.

Hoffentlich sorgt das dafür, dass die seit Jahren zum Bersten gefüllte Immobilienblase endlich mal platzt und es endlich wieder bezahlbaren Wohnraum gibt.

Ich koennte mir vorstellen,

Ich koennte mir vorstellen, die aktuelle Hochwasserkatastrophe, die soviel Leid ueber die dort ansaessigen Menschen gebracht hat, wird den einen oder anderen wieder zum Ueberlegen bringen, ob man in der Grossstadt nicht doch besser aufgehoben ist.
Natur ist wunderschoen, so lange sie friedlich bleibt, aber wehe, wenn sie losgelassen... idyllische Fluesschen konvertieren in kuerzester Zeit zu alles verschlingenden Wasser-Monstern. Die Leute konnten oft nur ihr nacktes Leben retten, alles futsch innerhalb von Minuten...Das ist so schrecklich, mir geht es wie der Kanzlerin, es kann keine angemessenen Worte dafuer geben...

18:32 von Opa Klaus Auch wir werden der Stadt..

Umzug ist etwas teuer weil 9500 km:-) Dafür 365 Tage Sommer und Beach in der Nähe..
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Wo ist denn das? Ach jetzt fällt es mir wieder ein. Thailand ist das Ziel,dann wünsche ich Ihnen guten Flug und lassen Sie sich bitte hier im Forum mal wieder sehen,ups ,schreiben. Gruß

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