Kommentare

Kommt nach der Pandemie die Stadtflucht?

Wir sind seit über 10 Jahren weg aus der Stadt, und wir wollen auch nie mehr zurück.

Die Lebensqualität ist auf dem Land besser.

Hat nichts mit C-Pandemie zu tun.

Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?

PS. An TS: Eine andere Überschrift wäre besser.

Vielleicht diese: Stadtflucht wegen Corona?

Angenehm zu wohnen

ist es m.M.n. im "Speckgürtel" einer Großstadt zu wohnen.Dort hat man eine gewisse Ruhe von der Hektik der Großstadt und ist trotzdem schnell zum einkaufen und schoppen in der Stadt. Dazu noch ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrs Netz und ich sage ,was will ich mehr.

Na Gott sei Dank ..

ist das Ende der Pandemie in Sicht - die Überschrift ist ja genauso prophetisch wie die entsprechenden Vorhersagen eines Klaus Schwab, allerdings schon 2020 - - Das ifo-Institut scheint überdies diese Entwicklung, die (nun auch noch) "Corona" zugeschrieben wird, die letzten Jahre verpasst zu haben? Stadtflucht war schon vor Jahren ein Thema und wurde (in unserem Bekanntenkreis) auch einige Male schon umgesetzt.

Unterschied wollen und können

Schön das so viele Leute innerhalb der nächsten 6 oder 12 Monate umziehen möchten. Dazu muss aber erstmal Wohnraum frei sein. Ich bin auf Suche für jemanden, es ist sehr schwer etwas zu bekommen. Wegen Corona zieht kaum einer um, es wird nichts frei.

Oh ja bitte

Geht.
Weniger Leute die sich auf dem Land wohler fühlen würden in dr Stadt ist besser für diese und die Stadtbewohner.

Ablenkung

Ist nicht eher der Mangel an bezahlbaren Wohnraum Ursache der Stadtflucht?
Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen nun auch HomeOffice, der durch den Ausbau der "Internet"-Infrastruktur möglich wird.
Einkaufsmöglichkeiten sind auch auf den Land möglich, große Einkaufszentren am Stadtrand oder eben Online.
Die Lebensqualität ist auch oft höher.

Aber die Corona-Erfahrungen als Triebfeder für die Stadtflucht zu identifizieren ist schon sehr gewagt. Vor allem ist die Pandemie kein Dauerzustand. Das lässt die getätigte Umfrage bzw. die Schlüsse daraus schon sehr zweifelhaft erscheinen.

Kilometerpauschale

Irgendwie muss ich gerade an die Kilometerpauschale denken. Wer im Grünen leben will, ok, dann aber auf eigene Kosten. Ohne weitere Zersiedelung der Landschaft - die Folgen kann man aktuell ja gut sehen. Und für jeden zusätzlich gefahrenen Kilometer ein anständiger Ökozuschlag, egal ob mit Bus, Bahn oder Auto.

Am 19. Juli 2021 um 17:20 von Sigrun_1954

,..........Vor allem ist die Pandemie kein Dauerzustand.........

Abwarten

Frage der Bildung an die Region

In vielen Großstädten in Westdeutschland leben sehr viele Dazugezogene. Die Arbeit hat sie dahin gebracht. In Leipzig z. B. leben eher viele aus der Umgebung und Leipzig hat auch sehr viel Natur. Und Leipzig ist im Vergleich der Großstädte noch preiswert.

Und vermutlich sind auch die Wohnungen größer und das ist in einer Pandemie ja von Vorteil.

Andererseits bin ich mir sicher, dass man nie wieder so agieren wird, sollte es nochmal zu einer Pandemie kommen.

Es gibt ja genügend Beispiel wie man es besser machen kann.

16:55 von morgentau19

"Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?"

,.,.,

Die Präposition "nach" hat nicht nur eine temporale Bedeutung.

Z.B.. "Nach dem grünen Haus kommt das rote Haus."
Das grüne Haus muss also nicht erst verschwinden, bevor das rote Haus kommt.

Oder: "Nach dem Sturm kommt immer Regen."
Hier liegt eine Aufzählung vor. Der Sturm muss nicht weg sein, bevor der Regen kommt.
Sondern: das eine zieht das andere nach sich.

Insofern zieht auch die Pandemie die Stadtflucht nach sich.
Der Artikelschreiber kennt die deutsche Sprache offenbar recht gut.

Oje ...

hinkt die Infrastruktur doch schon jetzt um Jahrzehnte hinterher, wie wird der Pendlerverkehr nach einer Stadtflucht erst aussehen (nach Stop and Go kommt Stillstand).

Oder geht es dann im PingPong weiter, dann ziehen die Leute wieder zurück in die Stadt, wenn sie merken, dass sie eine Menge Zeit im Stau verbringen müssen?

Auf jeden Fall ist das alles zu kurz gedacht, vor allem vor dem Hintergrund, dass das kulturelle Leben wieder zurückkehren wird.

@17:22 von Markus Beyer

Wir Leben schon immer im Grünen und sollen deswegen für jeden gefahrenen Kilometer einen "anständigen Ökozuschlag" zahlen, damit wir von a nach b kommen?
Also langsam haben wir die Faxen dicke von den Großstädtern.
Gegenvorschlag - auf alle Lebensmittel gibt es eine saftige Sondersteuer für Großstädter, die müßen nämlich wie alles andere wo anders produziert werden - nämlich auf dem Land.
Da ist dann ganz schnell die Luft raus wenn es nix zu beißen gibt.

Stadtflucht

Ehrlich gesagt, ein erhofftes verheissungsvolles Wort.
Nach Jahrzehnten der Landflucht - bitter nötig.

Das könnte sein

Doch halte ich diese Frage für völlig überflüssig.
Was soll diese Frage????

Naja

Die Pandemie hat mit einem Brennglas nur gezeigt, was sich schon seit Jahren abzeichnet. Der freie öffentliche Raum verschwindet.
Man hat die Menschen über Jahre hinweg in Einkaufzentren, Cafes, Bars und sonstigen Freizeiteinrichtungen gelockt (alles Privatgelände) und dort versucht zu unterhalten. Dann war alles zu. Es wurde sogar gedroht Menschen in den Parks Strafen aufzuhalsen, weil sie im Park sind, und nicht weil sie sich Pandemiekonform verhalten haben.
In Berlin sind seit dem Mauerfall mehr Mauern und Zäune gebaut worden als die Mauer selbst an Länge hatte. Alles nur noch kleinteilige Privatgebiete und manchmal ganze Reichenghettos.
Die, die fliehen, fliehen entweder zu ihrem Egoismus oder vor dem Egoismus Anderer oder gar beides.
Es ist schon bemerkenswert, wenn eine BVV beschließt Geld in die Hand zu nehmen um nichtkommerzielle Sitzgelegenheiten zu schaffen, weil es davon zu Wenige gibt. Warum das Bemerkenswert ist, erschließt sich womöglich nicht jedem.

Land, Luft und Liebe

Es gibt nichts schöneres, als ohne Wohlstand auf dem Land zu leben, aller 10 Jahre bei Hochwasser als Mitglied der Wasserwehr zu wissen, wie Hochwasserschutz am besten geht, und ansonsten den Ehrenämtern nachzugehen.
Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen wäre zwar auch sehr gut, aber es geht auch ohne irgendwie.
Der Vergleich mit den wirklich Hilflosen dieser Welt (Madagaskar) reicht zu einem glücklichen Leben im hier und jetzt.

@Markus Beyer um 17:22

„Irgendwie muss ich gerade an die Kilometerpauschale denken. Wer im Grünen leben will, ok, dann aber auf eigene Kosten.“
Sowohl „im Grünen“ als auch in der Stadt sollte man auf „eigene Kosten“ leben können, oder?
„Und für jeden zusätzlich gefahrenen Kilometer ein anständiger Ökozuschlag, egal ob mit Bus, Bahn oder Auto.“
Da werfen Sie aber einiges in den gleichen Topf; warum? Ich nutzte immer den ÖPNV, als ich nach München zur Arbeit fuhr, und zahlte im Jahr um die 1.300,- Euro. Wer mit dem Auto fährt, zahlt entsprechend den Sprit. Jetzt neiden Sie diejenigen, die die km-Pauschale ansetzen können? Armselig!

Es ist ja nicht ausschließlich der Beruf,...

...der die Menschen in Städte ziehen ließ oder sie daran hinderte, sie (wieder) Richtung Speckgürtel zu verlassen.

Nachdem ich vor nunmehr ca. 50 Jahren (der Liebe wegen) sehr schweren Herzens aus der Großstadt auf's Land gezogen war, wollte ich schon nach wenigen Jahren “um's Verrecken nicht“ wieder in die Großstadt.

Und immer, wenn ich heutzutage in einer Großstadt war, fühle ich mit jedem Kilometer freier, den ich meinem Haus auf dem Lande näher komme.

Es ist wohl auch eine Frage der Mentalität...

Wo dann leben?

Bei diesen Immobilienpreisen ist irgendeine Flucht nicht möglich. Wo sollen die Menschen leben im Wald? Sie mögen sich das vorgenommen haben aber realisieren können sie bei diesen Preisen nichts. In Bayern und Baden Württemberg schon gar nicht.

LOST PLACES

Dann müssen die Bauern aus den übervölkerten Dorf-Metropolen wegziehen in die verlassenen Großstädte und finden da in den Wohnsilos ideale Bedingungen für die Massentierhaltung vor.

Eine sprachliche Fehleinschätzung

@ morgentau19:
Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?

Woraus schließen Sie das? Hoffentlich nicht aus der Überschrift "Kommt nach der Pandemie die Stadtflucht?"

@ schiebaer45

Dort hat man eine gewisse Ruhe von der Hektik der Großstadt und ist trotzdem schnell zum einkaufen und schoppen in der Stadt.

Ohje. Ich glaube nicht, dass ich in den letzten 5 Jahren in der Großstadt zum "Shoppen" war.

Bestes Beispiel dafür bin ich persönlich sogar selbst!

Nach meinen vorzeitigen Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen benötigte ich als Niedersachse eine möglichst günstige zentral gelegene und barrierefreie Wohnung!

Die fand ich als Niedersachse erstaunlicherweise in der wunderschönen, aber völlig unterbevölkerten Touristenhochburg Sächsische Schweiz!

Dort gibt es zwar nicht sehr viel Arbeit, aber als Ruheständler suchte ich auch überhaupt keine Arbeit!

Für meine zentral gelegene Wohnung in einer 10.000 Einwohner Stadt zahle ich lediglich nur 310 Euro Warmmiete wohlgemerkt und im benachbarten Tschechien kann ich zusätzlich noch ein paar Euro sparen!

Daher mein Fazit für alle Sparfüchse!

Nutzen Sie die demographisch bedingten permanenten Bevölkerungsverluste, was auch zukünftig immer genügend günstigen Wohnraum bedeutet, einfach zu Ihren eigenen Vorteil aus!

Suchen Sie einfach die wunderschönsten Touristenhochburgen an der Grenze zu den günstigen Visegrad Staaten einfach SELBST aus, und ziehen anschließend SELBST dorthin!

Städte attraktiv zu erhalten wäre auch eine gute Option

Statt zuzulassen, dass die immer mehr verfallen und, wenn das so weitergeht, bald nur noch Tattoo- und Nagelstudios sich den Platz mit Spielhallen, Ein-Euro-Shops, Schnellrestaurants und Billigläden teilen. Und statt alles "Alte" (und oft auch durchaus Schöne) abzureißen und durch immer neue Gebäude im gleichförmigen Klötzestil zu ersetzen würde es gerade dem Charme von Innenstädten guttun, mehr auf Erhaltung (und vor allem Pflege) zu setzen und weniger auf immer neue "prestigeträchtige" Bauten.

LOST PLACES

Nachdem die letzte Dorfkneipe schon 2018 geschlossen hat, das Dorf sich immer noch im Funkloch befindet und auch Apotheke, Arztpraxis, Kita, Schule, ÖPNV und Dorfmetzger abgewandert sind, macht ja so ein Zuzug von Großstädtern sehr viel Sinn.

@ Sigrun_1954

Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen nun auch HomeOffice, der durch den Ausbau der "Internet"-Infrastruktur möglich wird.
Einkaufsmöglichkeiten sind auch auf den Land möglich

Das hört Jeff Bezos gern.

@ alu355, um 17:37

Weshalb überlegen Sie sich nicht einen etwas sinnvolleren Beitrag?

“Das Land“ auf dem die meisten auch Ihrer Lebensmittel sehr häufig produziert werden, liegt ganz gewiss nicht nur im Umkreis von ein paar km von Ihrem Landsitz.
Schauen Sie gelegentlich mal auf die Zettel mit dem Herkunftsland.

Sehnsuchtsort Natur mit Internetzugang

Eine Verstärkung des Stadtfluchttrends hat die Pandemie sicher mitbewirkt.
Natur pur mit Highspeed Internet als Sehnsuchtsort - mehr Luft , mehr Platz, mehr Raum, solange die ärztliche Versorgung noch passt und die Schulen.
Dicht besiedelte Grosstadt- Enge mit Smog hat nicht mehr den Reiz.
Das Internet macht es erst möglich, heute gibt es fast überall die gleiche Informationsdichte.
Es wäre schön, wenn es einen Ausgleich geben würde und überall gute Bedingungen zum Leben und Arbeiten.

Am 19. Juli 2021 um 18:01 von Ken Jepson

Eine sprachliche Fehleinschätzung

@ morgentau19:
Ach, ich wusste gar nicht, dass die Pandemie vorbei ist?

Zitat: Woraus schließen Sie das? Hoffentlich nicht aus der Überschrift "Kommt nach der Pandemie die Stadtflucht?"

Es hätte auch im Futur heißen können: "Wird nach der Pandemie die Stadtflucht kommen".

Der Gebrauch des Präsens als Futur, der sog. futurische Präsens", ist "morgentau19" entgangen.

PS: Darf ich Sie einmal in aller Freundschaft darauf hinweisen, dass ich Ihren neuen Nick geschmacklos finde?

Hauptsache sensationelle NEWS!

Ja Gott, man sagt so manches so dahin, ohne dass das wirklich zur Umsetzung kommt.
.
Selbst wenn eine Reihe von Leuten nun aufs Land wollten, würde das doch Jahre dauern, und bis dahin hat sich der Hype wieder gelegt.

@ Frank von Bröckel, um 18:04

Das haben Sie ganz sicher sehr richtig gemacht mit Ihrem “Umzug“ in die Sächsische Schweiz.

Nicht nur der preiswerteren Lebensführung wegen, sondern auch deshalb, weil diese Ecke zu den geographisch schönsten in ganz Deutschland zählt.

Nu cha, un de Sachsn muss ma eefach meechn... :-)

Gehen Sie nicht mit der Konjunktur, sondern mit der Demographie!

Sie alle haben doch sicherlich diese Deutschlandkarten mit den dort eingetragenen demographischen Bevölkerungsverlusten gesehen!

Demografisch bedingte Bevölkerungsverluste bedeuten heutzutage aber auch, dauerhaft günstigen Wohnraum und zukünftig immer genügend freie Arbeitsplätze!

Denn wenn Sie zum Beispiel in einer 10.000 Einwohner Stadt 250.000 Euro weniger(!) für den Erwerb einer Immobilie aufwenden müssen, als zum Beispiel in einer heutzutage völlig überlaufenden, und deshalb auch sündhaft teuren Großstadt, DANN müssen Sie diese 250.000 Euro auch selbst zukünftig überhaupt NICHT erst selbst erwirtschaften!

Sie verdienen auf dem flachen Lande häufig weniger zwar etwas weniger als in der Großstadt, aber durch diese Minderausgaben für Immobilien rechnet sich das Ganze heutzutage sogar SEHR häufig!

Vorbilder in der Pandemie-Strategie

@ covid-strategie:
Andererseits bin ich mir sicher, dass man nie wieder so agieren wird, sollte es nochmal zu einer Pandemie kommen. Es gibt ja genügend Beispiel wie man es besser machen kann.

Ja, das stimmt. Wir sind eng mit einem schwedischen Ehepaar befreundet und wir kennen viele Schweden. Die sind alle ziemlich neidisch auf das deutsche Pandemie-Management.

Am 19. Juli 2021 um 18:05 von Björn H.

Zitat: Nachdem die letzte Dorfkneipe schon 2018 geschlossen hat, das Dorf sich immer noch im Funkloch befindet und auch Apotheke, Arztpraxis, Kita, Schule, ÖPNV und Dorfmetzger abgewandert sind, macht ja so ein Zuzug von Großstädtern sehr viel Sinn.

Die Geschäfte haben ja wohl nicht zugemacht, weil zu viele Kunden kamen, sondern weil zu vfiele weggezogen sind.

Wenn jetzt leerstehende Gebäude mit Großstädtern 'aufgefüll't würden, könnten sich die Dörfer beleben und die Kaufkraft wieder erhöhen.

Weiter gedacht...

Konkret sagten 5,3 Prozent der befragten Bewohner der großen Großstädte, innerhalb von sechs Monaten die Stadt verlassen zu wollen (...).

Interessant wäre darüber hinaus, wieviel Prozent aufgrund der Erfahrungen in der Pandemie planen, Deutschland ganz zu verlassen.

Auch wir werden der Stadt..

... bald den Rücken kehren. Kilometerpauschale brauche ich als Rentner dann nicht mehr. Umzug ist etwas teuer weil 9500 km:-) Dafür 365 Tage Sommer und Beach in der Nähe..

@ Giselbert

Oje ... hinkt die Infrastruktur doch schon jetzt um Jahrzehnte hinterher

Ich weiß nicht, wo Sie wohnen, aber hier in Deutschland kann man das nicht sagen, wenn man ehrlich ist.

Reden wir doch einfach einmal Tacheles!

Ich zahle für eine zentral gelegene barrierefreie Wohnung in einer 10.000 Einwohner Stadt in der wunderschönen, aber unterbevölkerten Touristenhochburg Sächsische Schweiz 310 Euro Warmmiete wohlgemerkt!

Im nur 1,4 km entfernten billigen Tschechien mit der dortigen Touristenhochburg Böhmische Schweiz kann ich zusätzlich noch ein paar Euro sparen!

Um einen vergleichbaren geldwerten Vorteil beim Verbleib in einer heutzutage sündhaft teuren Großstadt zu erzielen, müsste ich über einen sehr guten Anlage- und Aktienfonds verfügen!

Nun der alles entscheidende Punkt!

Die allermeisten Menschen verfügen über keinen eigenen Anlage- und Aktienfonds!

Daher mein Tipp:
Suchen Sie sich auf einer Karte mit den demographisch bedingten Bevölkerungsverlusten die aller schönsten Touristenhochburgen aus, und ziehen sie anschließend selbst dorthin?

Wieso ausgerechnet Touristenhochburgen?

Weil sich Abermillionen von Touristen ja nicht allesamt geirrt haben können, deswegen!

@ Björn H.

Nachdem die letzte Dorfkneipe schon 2018 geschlossen hat, das Dorf sich immer noch im Funkloch befindet und auch Apotheke, Arztpraxis, Kita, Schule, ÖPNV und Dorfmetzger abgewandert sind,

Trifft bei uns im Dorf alles nicht zu. Nur der Metzger . . . aber wir sind alle Vegetarier.

Stadtflucht?

Sofern sich die Stadtflüchtigen einbringen und nicht versuchen mittels Anwälten Kuhglocken, Glockengeläut, landwirtschaftlichen Verkehr zu verhindern..gerne..

Ansonsten verkommen unsere Dörfer zu "überfremdeten"
Schlafdörfern..

@Markus Beyer..

Stellen Sie sich vor..es gibt Menschen, die ohne Auto aufgeschmissen sind..

In dem Dorf, in dem meine Schwester mit Familie wohnt und einen Bauernhof betreibt hält nur 2x/Tag ein Bus..

Und mein Weg zur Arbeit würde mit ÖPNV 2-3 x so lange dauern wie mit dem Auto..

Von Stadtflucht kann nicht die Anrede sein

"Fast die Hälfte der 18.000 Befragten nennt als wichtigen Grund für die Entscheidung, aufs Land oder in eine kleinere Stadt ziehen zu wollen,"

*

Da gibt es einen gewaltigen Unterschied, ob man aufs Land oder in eine kleinere Stadt ziehen will.

Ich bin so ein kleinere-Stadt-Mensch

Auto ist zwar vorhanden, aber ich schaffe es in eine Stunde von einem Ende der Stadt bis zum anderen - mit dem Fahrrad (!). Grün ist rund um die Stadt genug vorhanden.
Ins Zentrum kann ich ich auch mit dem Bus fahren, notfalls auch zu Fuß gehen (Dauer 45min. Dauer mit Fahrrad 20 Minuten.)

Infrastruktur ist vorhanden.
Sogar Kleinanzeigen funktionieren super, weil genug Leute verkaufen oder kaufen. Irgendjemand braucht immer was und kann es zu Fuß / mit Fahrrad oder per Bus abholen

Vor Corona bräuchte mein Mann mit dem ICE so lange zur Arbeit, wie meine Schwester, die in einer Millionenstadt lebt.

Aber schon in einen Vorort würde ich niemals ziehen, das wäre für mich das Ende der Welt.

18:04 von Ken Jepson @ schiebaer45

Ohje. Ich glaube nicht, dass ich in den letzten 5 Jahren in der Großstadt zum "Shoppen" war.
#
Das war nur ein Beispiel von vielen Dingen die ich auf dem Land nicht finde: Konzert,Theater,gemütliche Kneipen u.v.m.

Stadtflucht

Hoffentlich.
Die Mieter und Bewohner werden es hoffen.

schiebaer45

"
Am 19. Juli 2021 um 17:02 von schiebaer45
Angenehm zu wohnen

ist es m.M.n. im "Speckgürtel" einer Großstadt zu wohnen.Dort hat man eine gewisse Ruhe von der Hektik der Großstadt und ist trotzdem schnell zum einkaufen und schoppen in der Stadt. Dazu noch ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrs Netz und ich sage ,was will ich mehr.
"
Klingt gut. Noch besser ist es, wenn man zwischen den zentren liegt. Ich kann hier nach Rhein MAin( Darmstadt,Groß Gerau,Frankfurt), Rhein Neckar (MAnheim Heidelberg Ludwigshafen) und Worms, Neustadt Grünstadt, ausweichen.
Und auf der anderen Seite habe ich noch Erbach, Michelstadt, Bad König.
Bergstrasse ist halt die zweitbeste Gegend, nach den Alpen in deutschland.drite ist Hamburg, plus Nord und Ostsee

Für viele Leute im home office nicht ganz uninteressant

Sehen Sie, sogar ziemlich viele Menschen dürfen auch nach der Corona Krise auch weiterhin im home Office verbleiben!

Insbesondere für junge Paare mit kleinen Kindern ist daher ein durchaus möglicher Umzug in das Kinder- und Freizeitparadies Sächsische Schweiz durchaus überlegenwert!

Sie müssen dann zwar für ihre gelegentlichen Fahrten zum Arbeitgeber etwas längere Fahrstrecken zurücklegen, wohnen dafür zusammen mit ihren Kindern in einer wunderschönen und zugleich auch preisgünstigeren Gegend!

Daher mein Fazit :
Wenn Sie persönlich im home office NICHT dort dauerhaft wohnen bleiben müssen, wo Sie bisher wohnen, dann ziehen Sie einfach SELBST ebenfalls dorthin, wo es wunderschön UND günstiger ist!

Und die dadurch eingesparten Mietausgaben können Sie zugunsten(!) ihrer eigenen Kinder dann halt besser verwenden!

Es muss ja nicht explizit die Sächsische Schweiz sein, sondern in Wahrheit überall dort, wo es wunderschön UND günstiger ist!

18:13 @ falsa demonstratio ... Futur

... Das ist fast wie mit dem Dativ und dem Genitiv.

"... Der Gebrauch des Präsens als Futur, der sog. futurische Präsens", ist "morgentau19" entgangen. ..."

Die Zeitformen werden immer mehr verfremdet angewandt, meine Deutschlehrer*innen hättr es und bildlich um die Ohren gehauen. Der Heftrand wäre voller rot gewesen.

In der Belletristik mag das Kunst sein, bei dieser Überschrift tut es mir weh.

"... PS: Darf ich Sie einmal in aller Freundschaft darauf hinweisen, dass ich Ihren neuen Nick geschmacklos finde?"

Ich auch, jedoch ist dies nich der einzige geschmacklose Nick dieser/s Foristin/en.

Ich lebe am "Rand" von Leipzig, nicht weit vom Zentrum, ca. 15 min., mit dem Auto, mit der Bahn 25 min. Ich möchte bei wieder auf's Dorf ziehen und wie damals zum Einkauf größerer Dinge oder Bekleidung,
z.B. nach Chemnitz oder Dresden fahren.
Ich finde gerade im Notfall ist man in (Groß)Stadtnähe besser aufgehoben.

Nicht in die Idylle gehts

Diese Leute wollen nicht aufs Land oder in die Dörfer. Die Ergebnisse der Studie zeigen in eine andere Richtung. Kann man im Original (Vorabdruck) bei ifo.de lesen (im Artikel stehts aber eigentlich auch schon); sind gar nicht so viele Seiten, trägt den Titel: "Wie beeinflusst die Corona-Pandemie die Wohnortpräferenzen?" Die Überschrift des TS-Artikels führt nicht dorthin, wo die Leute wirklich hinwollen. Kein Wunder, dass einige der lieben Mitforisten jetzt irren. Und Corona ist bei den Leuten, den Umzugswilligen, nur ein zuletzt hinzugekommener Faktor, nicht der entscheidende. Ich könnte denken, diese Leute sind froh, dass sie einen Grund mehr nennen können.

Na hoffentlich.

Hoffentlich sorgt das dafür, dass die seit Jahren zum Bersten gefüllte Immobilienblase endlich mal platzt und es endlich wieder bezahlbaren Wohnraum gibt.

Ich koennte mir vorstellen,

Ich koennte mir vorstellen, die aktuelle Hochwasserkatastrophe, die soviel Leid ueber die dort ansaessigen Menschen gebracht hat, wird den einen oder anderen wieder zum Ueberlegen bringen, ob man in der Grossstadt nicht doch besser aufgehoben ist.
Natur ist wunderschoen, so lange sie friedlich bleibt, aber wehe, wenn sie losgelassen... idyllische Fluesschen konvertieren in kuerzester Zeit zu alles verschlingenden Wasser-Monstern. Die Leute konnten oft nur ihr nacktes Leben retten, alles futsch innerhalb von Minuten...Das ist so schrecklich, mir geht es wie der Kanzlerin, es kann keine angemessenen Worte dafuer geben...

18:32 von Opa Klaus Auch wir werden der Stadt..

Umzug ist etwas teuer weil 9500 km:-) Dafür 365 Tage Sommer und Beach in der Nähe..
#
Wo ist denn das? Ach jetzt fällt es mir wieder ein. Thailand ist das Ziel,dann wünsche ich Ihnen guten Flug und lassen Sie sich bitte hier im Forum mal wieder sehen,ups ,schreiben. Gruß

Stadtflucht ? Mal abwarten,

Stadtflucht ?
Mal abwarten, wie es sich in ein paar Jahren entwickelt hat. Bis heute überwiegt immer noch die Landflucht.

18:55 von Bender Rodriguez schiebaer45

Klingt gut. Noch besser ist es, wenn man zwischen den zentren liegt. Ich kann hier nach Rhein MAin( Darmstadt,Groß Gerau,Frankfurt), Rhein Neckar (MAnheim Heidelberg Ludwigshafen) und Worms, Neustadt Grünstadt, ausweichen.
Und auf der anderen Seite habe ich noch Erbach, Michelstadt, Bad König.
Bergstrasse ist halt die zweitbeste Gegend, nach den Alpen in deutschland.drite ist Hamburg, plus Nord und Ostsee
#
Das ist natürlich von mir Hamburger nicht zu toppen.Aber ich habe die Elbe,Harburger Berge und Fischbeker Heide.

@91541matthias um 18:46 Uhr

Bisher ist es alledings so, dass die Landbevölkerung sehr konservativ allen Fortschritt behindert.
Und es ist aber auch so, dass die (Gross)Stadtbevölkerung allen Fortschritt verhindert, der Entschleunigung heisst. Und Entschleunigung (unserer Industriegesellschaft) ist das Wichtigste für meine Begriffe.

Ergänzung ... 18:59 @ Leipzigerin59

... Korrektur:

... NIE wieder auf's ...

---

Der letzte Abstand war nicht speziell an falsa demonstratio, sondern allgemein für alle...

Ja ich liebe auch - wie u.a. schiebaer45
Kultur, Kunst, Ausstellungen, kleine Kinos,
und
in Leipzig gibt es viele Kabaretts, gab es schon zu DDR-Zeiten, wie die Academixer oder die Pfeffermühle.

All die Stätten werden nach der Pandemie wieder der Vorteil gegenüber dem Ländlichen sein, zumindest wenn diese weit weg sind.

Re : Nettie !

Tja, vieler Orts ist es immer eine Frage des Geldes, das mit einem Haus verdient werden kann. Es ist doch den zu sehr ausufernden Preisen der Immobilien zu verdanken, den viel zu hohen Mieten von schamlos gierigen Vermietern, die den Hals nicht voll genug kriegen. Wenn dann noch die Politik es zulässt, dass die Konzerne immer größer und vor allem einflussreicher werden, braucht sich keiner wundern, wenn die Menschen aus den Städten fliehen. Nur sollte aber auch der enorme Flächenverbrauch endlich mal bedacht werden, denn auch jetzt bei der Flutkatastrophe zeigte sich, dass nicht alle wirklich dort hätte sein sollen, wo die Häuser standen. Es wäre sinnvoller für verträgliche Mieten zu sorgen, die Häuser und Geschäfte nicht zu sehr aus zu bluten, durch überzogene mieten, dann bleibt auch ein gewisser alter Charme erhalten.
Im Grunde ist es der mehr als gierige Mensch, der zu viel Schaden anrichtet.

Ich liebe das Landleben und "das man sich kennt"

Allerdings glaube ich nicht, dass ein Leben auf dem Lande für viele Städter geeignet ist.
1. Es ist teuer, da die Infrastruktur fehlt benötigt eine Familie oft 2 Autos.
2. Man muss sich einbringen in das Dorfleben, sonst ist man schnell außen vor
3. Man muss jeden Menschen nehmen wie er ist und sein Potenial erkennen.
4. Eine handwerkliche Begabung ist von Vorteil
5. Es sollte eine schöne Gegend sein mit vielen Möglichkeiten der Entfaltung
Ein Leben im Speckgürtel oder einer Kleinstadt mit guter Infrastruktur ist da schon eher vorstellbar für die Städter. Für viele Singels bleibt die Großstadt wegen der Möglichkeiten sicher attraktiv, wenn Corona vorbei ist.
Ich persönlich könnte nicht in der Stadt leben. Es" wäre mir "zu eng". Ich lebte nur zum Studium in der Stadt und war froh nach dem Abschluss die Großstadt verlassen zu können, trotz der Möglichkeiten dort.

@Leipzigerin59

"in Leipzig gibt es viele Kabaretts" Am 19. Juli 2021 um 19:13 von Leipzigerin59

*

O! Ich war da vor langer Zeit und bin spontan in einen reingegangen. Das sollte wirklich jede Stadt haben.

Am 19. Juli 2021 um 18:52 von Tada

.........Ich bin so ein kleinere-Stadt-Mensch.......

Genau wie ich, früher war das bei mir auch mal anders. Früher konnte es nicht groß genug sein. nun möchte ich es nicht mehr. Lieber kleiner.

Deshalb ging meine Reise 2005 von Köln nach Berlin, und 2019 von dort nach Schwerin.

Ledige sind auch weiterhin in der..

Großstädten besser aufgehoben, Familien mit Kindern allerdings stattdessen eher auf dem Lande!

War niemals anders!

Re : schiebaer45 !

Man kann ja auch jeden Zentimeter von D zupflastern, dann ist die deutsche Erde bald am Ende. auch wenn ich den Wunsch nach einem Eigenheim verstehen kann, ist es nicht sinnvoll überall noch mehr Fläche zu zu bauen. Es wäre sinnvoller die Mieten in den Städten zu senken, etliche Häuser zu erhöhen, wo möglich, um mehr Wohnraum zu schaffen. Der verfluchten Gier von Vermietern und Investoren sollte die Politik endlich Einhalt gebieten, die Mindestlöhne sollten überall deutlich erhöht werden, damit die Menschen in ihren Wohnungen bleiben können, und die skrupellosen Geschäftemacher ins Gefängnis wegen Gefährdung der Allgemeinheit und des sozialen Friedens.
An diejenigen, die eine schöne Landschaft in der Nähe haben, bewahren sie so wie sie ist, und zerstören sie sie nicht durch zu viel Menschen und Tourismus !

Am 19. Juli 2021 um 18:59 von Leipzigerin59

Zitat: Die Zeitformen werden immer mehr verfremdet angewandt, meine Deutschlehrer*innen hättr es und bildlich um die Ohren gehauen. Der Heftrand wäre voller rot gewesen. In der Belletristik mag das Kunst sein, bei dieser Überschrift tut es mir weh.

Oh, i.c., ich habe "morgentau19" um 16:55 Unrecht getan. Man ist Sprachpurist:in.

Schibaer

"
Das ist natürlich von mir Hamburger nicht zu toppen.Aber ich habe die Elbe,Harburger Berge und Fischbeker Heide."

Jetzt mal nicht so bescheiden. Hamburg und Umgebung ist bei mir nur deshalb auf 3, weil es eine Reihenfolge geben muss.
Aber dort ist es schon auch klasse.

17:34 von covid-strategie

Leipzig ist eine Ausnahme und keine normale Großstadt.
Tolle Wasserwege, Badseen und viel Grün. Ein buntes Treiben und viel Kultur.
Mit der Bahn ist man in 15-20min im Stadtzentrum z.B. von Neulindenau einem ruhigem Viertel, wo man auch mit dem Boot bis ins Zentrum fahren kann.
Ich habe einige Freunde dort. Bei den Leipzigern fühlt sich auch ein Thüringer wohl.
Ich werde nie vergessen dass die mutigen Leipziger der Funke 1989 waren. Leipziger sind ein besonderer Schlag Sachsen.
Einziger Nachteil dort sind die Löhne gering. Zuviel Logistik= niedrige Löhne
Die Mieten werden auch da steigen, denn die Baukosten und vor allem die Instandhaltungskosten steigen.

17:39 von WM-Kasparov-Fan

Stadtflucht
Ehrlich gesagt, ein erhofftes verheissungsvolles Wort.
Nach Jahrzehnten der Landflucht - bitter nötig.

Es geht in dem Artikel weniger um Umzüge aufs Land, sondern:

Meistgenannte Umzugsziele waren in der aktuellen Befragung kleinere Großstädte mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern und "suburbane Räume" im Speckgürtel der Großstädte. Der ländliche Raum spiele dagegen nur eine untergeordnete Rolle, so die Autoren.

Stellen Sie sich vor 80 Mio. Menschen würden gemäß Ihres Wunsches aufs Land ziehen mit der Folge von noch mehr Zersiedelung und Versiegelung. Oder wollen Sie in jedem Dorf einen "Wolkenkratzer" stehen haben?

Entschleunigung-

Wenn die Jugend wieder mehr Sinn zu klassischen Simphonien entwickeln würde, wäre schon viel gewonnen.
Ich denke, u.a. kommt dieser Drang zum Stress von der modernen "Musik", kaum Melodie, dafür brutaler Rhythmus.
Das Internet mit seinen "sozialen" Medien ist weiterer negativer Einflussträger der Moderne mit all seiner Beschleunigung des Alltagslebens.

@ 18:38 von dumm aber deutsch

"@ Giselbert
Oje ... hinkt die Infrastruktur doch schon jetzt um Jahrzehnte hinterher"

"@ 18:38 von dumm aber deutsch
Ich weiß nicht, wo Sie wohnen, aber hier in Deutschland kann man das nicht sagen, wenn man ehrlich ist."

Jetzt bringen Sie mich aber zum Lachen ...

Wenn Sie das behaupten, wohnen Sie vielleicht in einer privilegierten, staufreien Gegenden, meinen Glückwunsch.

Wenn man ehrlich ist, dann wird man zugeben, dass Staus in den meisten Ballungsgebieten/Städten/AB-Teilstücken an der Tagesordnung sind.

Na, denn haben die Stadtväter doch das ...

.. was ist wollen: Leere, autofreie Innenstädte mit viel Wohn- aber wenig Geschäftswert ... Ghettos, in denen entweder Abends noch ein paar Kneipengänger skandieren bzw. der Sicherheitsdienst um 20:00 Uhr die Tore schließt.
Wie lange sich das wohl rechnet ... für die Eigner und die Kämmerer?

18:04 von Ken Jepson

Ohje. Ich glaube nicht, dass ich in den letzten 5 Jahren in der Großstadt zum "Shoppen" war.

Geht natürlich auch mit dem Auto in die 20 km entfernt liegende Kleinstadt oder online.

Ja noch mehr

Land zubaun.Bei uns würde jetzt ein neues Neubaugebiet fertig gestellt.Auf der anderen Strassenseite steht auch so etwas allerdings 25 Jahre alt.Und dastehen mehr als die hälfte
Häuser leer.Die möchte niemand haben.
Und die Ausgleichfläche kann man vieler Orts garnicht mehr als Acker verwenden,weil es schon Moor ist.
Aber es ist ja so schön auf den Land.Nur fehlen uns nichts zum einkaufen,aber Ärzte,und da will keiner aufs Land.

Eine völlig falsche Vorstellung,was manche so haben.

So so

aus der Stadt wollen viele weg, das ist gar nicht gut ;-))).
Wenn das wirklich so ist, wird auf dem Land aber unruhig, und teurer auch noch.
Das man in der Stadt wohnen will, hab ich auch noch nie verstanden, also kann ich den Wunsch nachvollziehen.
Nun ist aber so, das es nicht so viele Arbeitgeber mit Home-Office gibt, viele arbeiten mit den Händen vor Ort.
Dann müssten die Städter auch auf vieles verzichten, auf dem richtigen Land gibt es nämlich nicht mehr viel, alles muss mit dem Auto geholt werden.
Aber Ruhe ist, ich denke die werden wohl alle im Speckgürte bleiben, und das gut so.

@kasparovFan..

"Bisher ist es alledings so, dass die Landbevölkerung sehr konservativ allen Fortschritt behindert."

Nich "Die Landbevölkerung" sondern wie in Städten einige Sture, die z.B. im Heimatdorf meiner Frau einen Funkmast verhindert haben und sich jetzt wundern, dass die jungen Leute wegziehen.

Ich kenn aber auch moderne Dörfer, die an der Zukunft arbeiten..

17:37 von alu355 Wir leben

17:37 von alu355

Wir leben auch schon immer auf dem Land, und Ihre Idee finde ich klasse !

"Kilometerpauschale", 17:22 von Markus Beyer

"für jeden zusätzlich gefahrenen Kilometer ein anständiger Ökozuschlag".
Ja, da fühle ich mich als Schwerbehinderter mit kleiner Rente auf dem Dorf so richtig gerecht behandelt.

Entscheidung

Das beste was ich gemacht habe war von der Stadt auf das Dorf zu ziehen-einmal Siedler ,immer Siedler!!!
Bei uns im Dorf ist jetzt auch alles voll.

18:08 von harry_up Also, ich

18:08 von harry_up

Also, ich bemühe mich durchaus regional einzukaufen - gut es klappt nicht immer, aber immer öfter.

17:39 von WM-Kasparov-Fan

«Stadtflucht.
Ehrlich gesagt, ein erhofftes verheissungsvolles Wort.»

Mit dem (Ihrem) ruhigen Leben auf dem Land kann es schnell vorbei sein, flüchten gar zu viele aus der Stadt aufs Land, um dann dort zu wohnen. Schlimmstenfalls haben die nicht nur 2 Hunde, sondern auch 2 SUVs.

Die Arbeitsstellen der Ex-Städter wandern ja nicht auch aufs Land aus.

verdienen

Frank von Bröckel @
In zeiten vom Homeoffic spielt das keine Rolle, Sie bruchen nur eine gute Internetanbiedung.

Und man mus jetzt schnell sein bevor RRGs das bauen und kaufen immer mehr verbieten und teuer machen wollen.

Eingenheime, Mietdeckel, Verbot von umwandlung in Eigentumswohnugen, CO2 Abgaben, Ölheizungen usw.

@17:02 von schiebaer45

//Angenehm zu wohnen
ist es m.M.n. im "Speckgürtel" einer Großstadt zu wohnen//

Stimmt. Ich wohne ja auch recht angenehm, obwohl gar nicht sooo weit weg vom Zentrum. Jedenfalls gibt hier im Stadtteil noch viel grün. Ohne Auto kann ich mir ein Leben auf dem Land auch nicht vorstellen. Das kulturelle Angebot einer Großstadt möchte ich nicht missen. Eine "Flucht" aufs Land will auch gut überlegt sein, besonders im Hinblick auf die medizinische Versorgung. Man bleibt ja nicht ewig jung und mobil.

19:17 von rr2015

Ich persönlich könnte nicht in der Stadt leben. Es" wäre mir "zu eng".

Es gibt das eine eng und das andere eng. Ich überlege selbst immer mal wieder, ob ich nicht mehr Ruhe und Weite möchte.

Die Enge des Dorfes habe ich aber auch erlebt - man ist nie unbeobachtet von der Gemeinschaft, was sicher auch Vorteile hat. Wenn man nicht mit vierzehn bereits erhebliche Mengen an Alkohol konsumiert, ist man außen vor. Und als Vegetarierin jemand vom anderen Stern.

Von daher passe ich wohl doch besser in eine kleine Großstadt. Und die kulturellen und sportlichen Möglichkeiten hier sind vielfältig - das möchte ich nicht wissen.

Am 19. Juli 2021 um 17:51 von WM-Kasparov-Fan

Land, Luft und Liebe

Es gibt nichts schöneres, als ohne Wohlstand auf dem Land zu leben, aller 10 Jahre bei Hochwasser als Mitglied der Wasserwehr zu wissen, wie Hochwasserschutz am besten geht, und ansonsten den Ehrenämtern nachzugehen.
Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen wäre zwar auch sehr gut, aber es geht auch ohne irgendwie.
Der Vergleich mit den wirklich Hilflosen dieser Welt (Madagaskar) reicht zu einem glücklichen Leben im hier und jetzt.
___
Wie schön für Sie aber selbst so ein "bedingungsloses Grundeinkommen" will ja erwirtschaftet werden. Von Ihnen also schonmal nicht. Was die hiesige Landbevölkerung mit Madagaskar zu tun hat, wer weiss.
War dieses Jahr ein Jahr "ausser der Reihe", wo Sie nix mit dem Hochwasser zu tun hatten ? Vllt wurde es deshalb so schlimm.
Im übrigen kann ich mir vorstellen, dass es mit Wohlstand auch nicht viel schlechter ist.

Ich wohne in einer Kleinstadt

Ich wohne in einer Kleinstadt mit sehr viel Grün, vielen Wanderwegen, wenig Lärm und Luftverschmutzung, einem intakten Vereinsleben, Bürgernähe, relativ geringen Lebenshaltungskosten und vielen anderen Vorteilen. Wenn ich kulturelle Veranstaltungen genießen oder shoppen möchte. bin in in 30 Autominuten in der Großstadt, die ich ansonsten aber nicht vermisse. Klar, die Großstadt bietet Arbeitsplätze und eine gute Vergütung. Damit werden die die vergleichsweise hohen Mieten bestritten. Im Rentenalter dürfte die Versorgungslücke dann aber oft nur schwer zu schließen sein. Die Klein-, aber auch die Mittelstädte dürften in Zukunft an Bedeutung gewinnen, weil sie eine vergleichsweise hohe Lebensqualität auf einem moderaten Kostenniveau bieten.

19:32 von falsa demonstratio

"... Unrecht getan. Man ist Sprachpurist:in. ..."

Och, nicht ganz so streng ;-)
Manchmal bin auch ich etwas nachlässig.

Im wesentlichen stimmt es jedoch,
allerdings auch,
dass @morgentau19 gern
missverstehen will.

@ WM-Kasparov-Fan

"Wenn die Jugend wieder mehr Sinn zu klassischen Simphonien entwickeln würde, wäre schon viel gewonnen.
Ich denke, u.a. kommt dieser Drang zum Stress von der modernen "Musik", kaum Melodie, dafür brutaler Rhythmus."

Oops. Na gut. Hat bestimmt was mit Stadtflucht zu tun. Ich war auch mal Jugend. Schon lange her. In die Natur gefahren und gezeltet. Auch Musik gehört und so komische Zigaretten geraucht. Musik war gut in der Natur. Pink Floyd, Genesis, Yes, Supertramp. Highlight war Genesiskonzert auf der Loreley. Danach wieder in die Stadt. Klassik liebe ich auch, aber. "lasst doch der Jugend ihren Lauf"... Sitzen irgendwann im Polster mit Kopfhöhren und lauschen der Peer Gynt Suite.. Alles braucht seine Zeit.

19:32 @ rr2015 ... Leipzig ...

Volle Zustimmung ...
nur eine Ergänzung, Leipzig war schon zu DDR-Zeiten wegen der Messen international, das dürfte nach der Wende bis heute viel Zuzug gebracht haben.

Wie schön Leipzig ist, ist mir erst mit meinem Umzug 2016 bewusst geworden.

Eben
"... mei Leipzsch lob ich mir ..."

19:30 von Traumfahrer Re : schiebaer45 !

Lieber Forist @Traumfahrer,
ich weiß Ihr soziales Engagement zu schätzen, aber der stetig wiederkehrende Gebrauch der Worte Gier, skrupellos und Egoismus finde ich so pauschal weder angemessen noch sehr hilfreich für Ihr Anliegen.

@Kaneel um 19:37 Uhr

"Stellen Sie sich vor 80 Mio. Menschen würden gemäß Ihres Wunsches aufs Land ziehen mit der Folge von noch mehr Zersiedelung und Versiegelung. Oder wollen Sie in jedem Dorf einen "Wolkenkratzer" stehen haben?"

Ich stelle mir mehr einsame Menschen wie mich vor, die keine Nachkommen haben, auch kein Einkommen vom Staat erhalten, und trotzdem glücklich bis an ihr Lebensende in der Wildnis und neben Feld und Acker leben. Einsiedler, Altruisten und mit sich und der Welt für immer im Reinen.
Gerade gab es wieder hier die Info, die Deutschen wären so extrem vermögend (7 Milliarden oder so...), dabei spielt genau das in meinen Berechnungen null Rolle.

@19:21 von Schweriner1965

//Deshalb ging meine Reise 2005 von Köln nach Berlin, und 2019 von dort nach Schwerin.//

Eine ehemalige Kollegin von mir ist gebürtige Schwerinerin.
Leider hat Sie es bei uns in Hamburg nicht lange ausgehalten. Sie fand es einfach zu "unübersichtlich". Ich hatte das sehr bedauert, weil sie eine ganz hinreißende Person ist. Die schönste Erinnerung an Hamburg wird für sie wohl der Tierpark Hagenbeck bleiben. Wir waren zusammen dort und ich muss immer noch grinsen, wenn ich an diese fast kindliche Begeisterung denke. So viele "Guck mal"s in wenigen Stunden habe ich nie wieder gehört.

19:46 von wenigfahrer

«Das man in der Stadt wohnen will, hab ich auch noch nie verstanden.»

Es gibt ja auch die, die in Städten geboren wurden, und dann in den Städten aufwuchsen. Die entwickeln dann zur Stadt die Beziehung als Heimatort, aus dem sie nicht weg wollen, wenn es nicht sein muss.

Natürlich nicht alle, aber im umgekehrten Fall Land zu Stadt sind es auch nicht alle mit gleichen Wünschen, Erwartungen, Vorlieben.

keine normale Großstadt.

rr2015@
Das haben wir im Sept. 2020 leider auch erfahren müssen.
Die schöne Welt offene Stadt hatte da aber ihre ganz böse Seite und Einwohner gezeigt.
Schade.

19:00 von Eduart de Machina

Mehr aus der dem Artikel zugrunde liegenden von Ihnen gelesenen Studie wollen Sie uns nicht verraten? Schade, bin heute zu müde selbst zu recherchieren. Ihre Zwei-Meter-Abstand-Beschreibung kürzlich schaffte es meine miese Laune zu heben. Besten Dank!

20:26 von Anna-Elisabeth

«Die schönste Erinnerung an Hamburg wird für sie wohl der Tierpark Hagenbeck bleiben. Wir waren zusammen dort und ich muss immer noch grinsen, wenn ich an diese fast kindliche Begeisterung denke. So viele "Guck mal"s in wenigen Stunden habe ich nie wieder gehört.»

Der Tierpark Hagenbeck ist ja auch ein innerstädtisches Juwel der Extraklasse.
Das es so auf der ganzen Welt nicht ein zweites Mal gibt.

@Anna-Elisabeth, 20:07

„Das kulturelle Angebot einer Großstadt möchte ich nicht missen. Eine "Flucht" aufs Land will auch gut überlegt sein, besonders im Hinblick auf die medizinische Versorgung. Man bleibt ja nicht ewig jung und mobil.“

Auch ein nicht unwichtiger Aspekt. Der eher dafür spricht, möglichst „mobil“ zu bleiben, statt sich längerfristig an „Im-mobilien“ zu binden. Andererseits spricht auch vieles für eine gewisse „Beständigkeit“, gerade im Hinblick auf das soziale Umfeld, aber nicht zuletzt auch die persönlichen regionalen (landschaftlichen und kulturellen) Präferenzen. Die wichtige, da beruhigende Sicherheit der Möglichkeit zur Befriedigung dieser Bedürfnisse muss aber nicht zwangsläufig und für alle Zeiten an den Erwerb von (bzw. das „Eigentum“ an) Immobilien gebunden sein.

Am 19. Juli 2021 um 20:26 von schabernack

" Es gibt ja auch die, die in Städten geboren wurden, und dann in den Städten aufwuchsen. Die entwickeln dann zur Stadt die Beziehung als Heimatort, aus dem sie nicht weg wollen, wenn es nicht sein muss. "

Das ist so, die Beziehung zum Ort wo man aufgewachsen ist, bleibt eigentlich ein Leben lang.
Ich hab auch 3 mal gewechselt, aber nur das Land, aber die Heimat vergisst man nie.

Arbeit?

Viele, die dann aufs Land oder in die Speckgürtel ziehen, arbeiten aber weiterhin in der nicht mehr geliebten Stadt. Der tägliche Pendlerstau wächst und sorgt für noch schlechtere Luft in den Städten.

@Opa Klaus um 20:16 Uhr

Da haben Sie mir etwas voraus, "Peer Gynt Suite" - auf diesem Niveau bin allerdings noch nicht.
Doch woher - glauben Sie - kommt der fortschreitendere Drang zum immer schnelleren Reisen, vor allem zu schnellen Flugreisen? Immer mehr Zwang, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Den Kindern alles recht zu machen, damit sie nicht mäckeln und sich benachteiligt fühlen? Niemals richtig "abschalten" zu können. Ist ja kein Wunder, wenn Dichter und Denker hierzulande keine Chance mehr haben, diese können sich ja gar nicht erst entwicklen! Auch Schade um das historische Andenken dieses Landes.

@ nikioko um 19:01

>Hoffentlich sorgt das dafür, dass die seit Jahren zum Bersten gefüllte Immobilienblase endlich mal platzt und es endlich wieder bezahlbaren Wohnraum gibt<

Verständlicher Wunsch, Abe so wird das nichts.
Hat man in Berlin in den 90ern gesehen.
Was in Privatbesitz war hat trotz Lehrstand das Legale Maximum an Mietpreissteigerung ausgeschöpft.
Das ist wie Jetzt mit dem Öl. Als am Anfang des Lockdown die Preise am Weltmarkt kollabierten wurde das nicht an den Kunden weitergegeben; aber jetzt wo sie wieder steigen kommt das direkt auf die Rechnung.
So ist das auch bei den Wohnungen.

Ohne entsprechende Gesetzte wird das nichts. Und selbst an die würden sich maximal Staatliche Wohnungsbaugesellschaften halten.
Also Übernahme in Staatsbesitz, und dann Gesetze die sinnvolle Preise festlegen.

19:21 von Schweriner1965

«Genau wie ich, früher war das bei mir auch mal anders. Früher konnte es nicht groß genug sein. nun möchte ich es nicht mehr. Lieber kleiner.

Deshalb ging meine Reise 2005 von Köln nach Berlin, und 2019 von dort nach Schwerin.»

Größer als Köln wollte ich eigentlich nie.
Dann kam 1997 ganz unverhofft das berufliche Angebot Tokyo.
So was kann man nicht ausschlagen, ohne eine Chance im Leben planlos zu verschenken.

Seit ich seit 1998 wieder zurück bin.
Ist Köln mein Dorf mit Rhein und Dom und Viktoria Köln.

In Relation wird auch Großstadt manchmal zu ganz klein.
In jedem Fall eine gute Erfahrung, in der größten Stadt auf dieser Erde mal gewohnt zu haben für länger als nur für eine Reise als Tourist. Für immer hätte und wollte ich dort nicht wohnen.

Aber als Lebenserfahrung unschätzbar an Erfahrungen …

Am 19. Juli 2021 um 20:26 von Anna-Elisabeth

Schwerin war schon länger unser Ziel. Mittelgroße Stadt, alles da, viele Seen, viel grün, viele Möglichkeiten mit dem Fahrrad zu fahren. Keine Großstadthektik. Wir wohnen am Stadtrand, da ist es noch ruhiger. Ideal.

leipzigerin

"Die Zeitformen werden immer mehr verfremdet angewandt, meine Deutschlehrer*innen hätte es und bildlich um die Ohren gehauen. Der Heftrand wäre voller rot gewesen."
Da hätte meine Deutschlehrerin schon nach ...innen das Heft zugeklappt und es mir um die Ohren gehauen. Da hätte das Tempus noch so richtig sein können.

harpdat

dieses Pendlerproblem ließe sich ganz leicht durch streichung der Pendlerpauschale reduzieren. die Fahrtkosten werden eh schon durch die geringeren Mieten ausgeglichen.
Und wenn man dann noch aktiv wegzieht, muß man nicht doppelt belohnt werden.

Stadtflucht

ist doch schön
Entspannt sich die Wohnsituation in den Innenstädten
die Mieten werden günstiger
Wobei für mich kommt das nicht in Frage
in 7 Minuten ist der Notarzt da, und wenn ich so ein Kreiskrankenhaus betrachte
im Vergleich zu den Kliniken bei mir in der Stadt
vergess es ....

@20:35 von schabernack 20:26 von Anna-Elisabeth

//Der Tierpark Hagenbeck ist ja auch ein innerstädtisches Juwel der Extraklasse.
Das es so auf der ganzen Welt nicht ein zweites Mal gibt.//

Corona hat aber große finanzielle Probleme verursacht, von denen die sich vermutlich nicht so schnell wieder erholen werden.

Am 19. Juli 2021 um 20:49 von schabernack

.........Ist Köln mein Dorf mit Rhein und Dom und Viktoria Köln.......

Schade das am Sonntag die Saison mit einem Auswärtsspiel beginnt. Sonst wäre ich mit Trikot in Höhenberg beim Spiel. Ich bin nämlich ab Donnerstag 1 Woche in Köln.

@ Sigrun_1954 um 17:20

>die Corona-Erfahrungen als Triebfeder für die Stadtflucht zu identifizieren ist schon sehr gewagt. <

Kann ich mir durchaus vorstellen.
Für viele ist der Vorteil der Stadt ja auf einmal weg gewesen.

Mann durfte die vielen Menschen mit den man sich verbunden fühlt nicht treffen; und telefonieren kann man mit denen auch auf dem Land.
Homeoffice war für viele ja Einzelhaft; und Einsam können sie auch im Wald sein
Kultur war abgeschaltet; Streamen kann man auch auf dem Land.
Raus gehen Leute treffen, einfach so?
Polizei! Coronaparties! Alle Verhaften!!

Wer vom Land kommt und nicht wirklich den Sprung geschafft hat mit der Kassiererin vom Supermarkt genauso ein Schwätzchen zu halten wie mit dem Nachbarn den man zufällig auf der Straße trifft sondern die "Mittstädter" an sich immer noch als Anonyme graue Masse sieht die einen schlimmstenfalls lärmbelästigt hatte eine echt üble Zeit.

20:50 von Bender Rodriguez

«Da hätte meine Deutschlehrerin schon nach ...innen das Heft zugeklappt und es mir um die Ohren gehauen. Da hätte das Tempus noch so richtig sein können.»

Das hätte sie ganz gewiss … und das mit bestem Recht*innen.

@20:48 von WM-Kasparov-Fan @Opa Klaus um 20:16 Uhr

//Ist ja kein Wunder, wenn Dichter und Denker hierzulande keine Chance mehr haben, diese können sich ja gar nicht erst entwicklen!//

Jetzt sag ich's mal ganz platt: Echte Denker finden immer einen Rückzugsort zum Denken. Und es gibt sie noch, auch hier in Deutschland.

20:48 von Der Lenz

tut mir echt Leid
aber die Situation vor allem das Gejammere in Berlin kann ich nicht verstehen
Wo stehen denn die Mieten im Vergleich zu München Stuttgart oder Frankfurt ?
Aktuell und vor allem in der Vergangenheit
Dann wie hoch ist der Anteil an Wohneigentum und die Preise waren vor 20 .... 30 Jahren
ja wirklich lachhaft welches zu erwerben
ist scheinbar uncool in der Party Stadt was für Spießer

@ WM-Kasparov-Fan. 20:48

"Ist ja kein Wunder, wenn Dichter und Denker hierzulande keine Chance mehr haben, diese können sich ja gar nicht erst entwicklen! Auch Schade um das historische Andenken dieses Landes."

Alles ganz natürlich. Jugend ist laut, hormongesteuert, Erfahrungen sammelnd in jede Richtung.,lustig unbeschwert, die Zukunft planend. Dann kommt - ich nenne es mal so-das Zwischenleben. Ehe, Kinder großziehen. Ist auch laut aber anders laut. Die Ruhe folgt später. Ich habe mir meine heute ca. 400 Bücher umfassende Bibliothek auch erst mit Anfang 40 step by step zugelegt. Ruhe in jungen Jahren würde Stillstand bedeuten.

... anbahnt, so wie wir ihn erlebt haben, werden viele Familien und ggf. auch Singels mit gesichertem Job in die Perepherie der Großstädte ziehen, sei es als Immobilienbesitzer/in oder als Mieter/in.

@20:45 von harpdart

//Der tägliche Pendlerstau wächst und sorgt für noch schlechtere Luft in den Städten.//

Bis es so weit ist, haben die doch alle E-Autos. ;-)
Wenn die Politiker es ernst meinen mit dem Klimaschutz, sollten auch zeitnah die Verkerhrsanbindungen für Bus und Bahn ausgebaut werden. Aber daran glaube ich noch nicht so recht.

20:53 von Anna-Elisabeth

«Corona hat aber große finanzielle Probleme verursacht, von denen die [Hagenbecks Tierpark] sich vermutlich nicht so schnell wieder erholen werden.»

Hagenbeck hat ja nicht nur die vielen Tiere zu versorgen, sondern als Familienunternehmen auch noch dieses faszinierende Parkgelände zu unterhalten. Leider hat Corona auch die Zoos im Land beeinträchtigt.

Hagenbeck sicher mehr als den Kölner Zoo. Als Solidarität habe ich mein Jahreskartenabo nicht abbestellt, obwohl ich seit November 2019 gar nicht mehr im Kölner Zoo war.

@ WM-Kasparov-Fan. 20:48

Nachtrag: Fliegen muss nicht negativ sein. Viele Menschen assoziieren damit Malle, all in Urlaub etc. Fliegen kann auch dazu dienen, andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Mit Fliegen kann man auch neben den Fischern in Chile sitzen, sich kulturelle Veranstaltungen in Japan ansehen oder mit dem Rentierschlitten durch Sibirien fahren und die Menschen dort kennenlernen. Auch das ist Kultur und lehrreich. Reisen macht soviel möglich hinsichtlich der persönlichen Entwicklung. Frag Alexander Humboldt.

vergess es ....

Sisyphos3@
Ich lebe einfach gesundheitsbewußt und verhalte mich gut und richichtig, damit fallen diese zwei Punkte für mich schonmal nicht mehr ins Gewicht.

um 21:00 von Sisyphos3

>tut mir echt Leid
aber die Situation vor allem das Gejammere in Berlin kann ich nicht verstehen
Wo stehen denn die Mieten im Vergleich zu München Stuttgart oder Frankfurt ?
Aktuell und vor allem in der Vergangenheit
Dann wie hoch ist der Anteil an Wohneigentum und die Preise waren vor 20 .... 30 Jahren
ja wirklich lachhaft welches zu erwerben
ist scheinbar uncool in der Party Stadt was für Spießer<

Das Durchschnittseinkommen in Berlin liegt immer noch unter dem Ostdeutschlands und das ist bei 2/3 von Gesamtdeutschland.

Mit einem sehr niedrigen einkommen und oft ohne sichere Langzeitarbeitsverträge haben sie keine Chance auf einen Kreditvertrag um eine Wohnung zu Kaufen.
Auch nicht vor 20 -30 Jahren

Im Verhältnis zum Einkommen sind die Mieten Absurd hoch und vor allem Rasend schnell gestiegen.

Die Reiche Oberschicht die München und Frankfurt bevölkert hat in Berlin maximal eine Zweitwohnung...und mittlerweile 6 andere die sie über RBnB illegal als Ferienwohnung vermieten.

21:01 von Opa Klaus @ WM-Kasparov-Fan. 20:48

"Ist ja kein Wunder, wenn Dichter und Denker hierzulande keine Chance mehr haben,
diese können sich ja gar nicht erst entwicklen! Auch Schade um das historische Andenken dieses Landes."

Jugend ist laut, hormongesteuert, Erfahrungen sammelnd in jede Richtung.,lustig unbeschwert, die Zukunft planend
-----

oh Leute die gute Alte Zeit
was hat uns das gebracht mit den "Dichtern und Denkern
und das historische Andenken" ...
fast bis Moskau
da bin ich froh über die heutige "laute und hormongesteuerte " Jugend
die wüssten nicht mal in welche Richtung sie laufen müssten

21:00 von Sisyphos3

«aber die Situation vor allem das Gejammere in Berlin kann ich nicht verstehen
Wo stehen denn die Mieten im Vergleich zu München Stuttgart oder Frankfurt ?»

Die Mietpreisentwicklung in Stadt (x) ist nicht wichtig in Relation zu München als der Stadt mit den höchsten Mieten in Deutschland, sondern in Relation zur Entwicklung der Preise in Stadt (x) selbst.

Eine Wohnung in Köln-Südstadt oder Stuttgart-Stadtviertel ? wird nicht dadurch eher bezahlbar, dass es in München noch teurer ist.

17:59 von Björn H.

" LOST PLACES

Dann müssen die Bauern aus den übervölkerten Dorf-Metropolen wegziehen in die verlassenen Großstädte und finden da in den Wohnsilos ideale Bedingungen für die Massentierhaltung vor."

.-.-.

Sie haben ja eine echt surreale Phantasie, Kompliment.

Das könnte man 1:1 verfilmen :-)

20:07 von Anna-Elisabeth

Das kulturelle Angebot einer Großstadt möchte ich nicht missen. Eine "Flucht" aufs Land will auch gut überlegt sein, besonders im Hinblick auf die medizinische Versorgung. Man bleibt ja nicht ewig jung und mobil.
#
Stimmt,und die ärztliche Versorgung ist dort wo ich wohne ganz gut. Gruß

@ Sisyphos3 um 21:00

PS

Ich würd vor den Großkonzernen, die einem ja nicht weglaufen, erst die Einzelwohnungs-spekulanten enteignen bevor sie über Eigenbedarfsklagen etc noch mehr Wohnung und Obdachlosigkeit produzieren....das macht zwar mehr Arbeit, produziert derzeit aber auch mehr Probleme als es die großen tun, weil jeder kleine "Rentenaufbesserer" mit der "Mein kleiner Profit steht mir zu, ich hab dafür gearbeitet und jetzt bin ich mal dran" Mentalität Jegliche Scham verliert.
Von sozialem Gewissen wollen wir Schweigen, selbst davon haben die Konzerne die keinen Pfennig Steuern Zahlen und die Ausschüttungen ebenfalls über Stiftungen in Luxemburg waschen mehr.

21:13 von Der Lenz

wer hat denn vor 20 ... 30 Jahren nen Zeitvertrag gehabt ?
und dann
warum zieht es denn so viele Junge nach Berlin ?
Wahrscheinlich weil Party angesagt ist ... ich weiß es nicht
für mich ist Berlin eine Heimsuchung müsste ich dort leben
... aber jedem das seine

@Schweriner1965

Kommt in der Größe der Stadt ungefähr hin.

Ich finde es in der Größe perfekt:
die (meisten) Leute sind nicht gestresst, man kennt zwar die Nachbarschaft und redet miteinander, aber keiner spioniert einem hinterher und man will kann man den ganzen Tag "außerhalb" wandern und kaum jemanden zu Gesicht bekommen. Wenn man doch jemanden trifft, dann wird gegrüßt - auch Fremde.

21:19 von schabernack

Eine Wohnung in Köln-Südstadt oder Stuttgart-Stadtviertel ? wird nicht dadurch eher bezahlbar, dass es in München noch teurer ist.
---
wer hat das behauptet
aber vielleicht gibt es nen Einblick wo man steht
wenn man über "hohe" Mieten lamentiert

19. Juli 2021 um 19:46 von wega

Bei uns würde jetzt ein neues Neubaugebiet fertig gestellt.Auf der anderen Strassenseite steht auch so etwas allerdings 25 Jahre alt.Und dastehen mehr als die hälfte
Häuser leer.

In der Ortschaft meiner Großeltern verschwinden die Felder unter Häusern die fast alle gleich aussehen, während die Innenstadt mehr und mehr leer steht.

21:22 von Sisyphos3

«warum zieht es denn so viele Junge nach Berlin ?
Wahrscheinlich weil Party angesagt ist ... ich weiß es nicht
für mich ist Berlin eine Heimsuchung müsste ich dort leben
... aber jedem das seine.»

Berlin ist groß, Berlin ist bunt, Berlin ist vielfältig.
Berlin kann sehr ländlich sein. Berlin hat viel Wasser.
Die Ostsee ist nahe noch dazu.

Berlin ist wegen dieser Vielfalt eine der attraktivsten Städte auf dieser Erde für jungen Menschen aus aller Welt. Um in Berlin zu arbeiten, nicht nur als Party-City.

Und niemand muss in Berlin eine Wohung direkt über dem 24/7 Techno-Schuppen anmieten. Das wäre allerdings eine Heimsuchung.

@Sisyphos3 um 21:22

>wer hat denn vor 20 ... 30 Jahren nen Zeitvertrag gehabt ?<

Bei einer Arbeitslosigkeit >20%?
Viele, sehr viele, noch mehr waren Scheinselbständig.
Das war damals hier schon normal.
Fing irgendwann in den 80ern an; typische Vertragsform der Kohlära; Zeitverträge die Grundsätzlich unter einem Jahr Laufzeit hatten um keine Ansprüche zu generieren.
Heutzutage Arbeiten sogar die Lehrer und Uni-Dozenten in diesem Modus.

Die Stadt hat in der Zeit auch ein Viertel ihrer Einwohner eingebüßt, nachdem die Subventionierten Fabriken geschlossen wurden...und die Facharbeiter folgten nach Westen.

>warum zieht es denn so viele Junge nach Berlin ?<

Weil es immer für viele die letzte Zuflucht war, weil es Tolerant ist, freundlich und jede nimmt wie sie ist.Deshalb kommen alle die im Rest des Landes unter die Räder kommen hierher.
Hier müssen Jungs nicht Fussball spielen Können und Mädchen nicht Rosa tragen
sie können...müssen aber nicht.
Das ist für viele die Vorstellung vom Himmel.
Für sie nicht

Damit die Leute im Grünen wohnen können

müsste immer mehr Grün zerstört werden. Hinzu kommt, dass auf dem Land eigentlich jeder ein Auto braucht - also noch mehr Zerstörung verursacht.

Unökologischer geht es ja kaum noch.

Und dann kommt der Klimawandel noch stärker in den Gang, die Unwetter häufen sich, immer mehr Dörfer werden überflutet und weggeschwemmt und die Leute sind obdachlos.

Das kommt davon, wenn man immer zu kurz denkt.

@ Sysiphos 3. 21:15

"da bin ich froh über die heutige "laute und hormongesteuerte " Jugend
die wüssten nicht mal in welche Richtung sie laufen müssten "

Kann ich der Jugend auch nicht verdenken. Wenn die Jugend erkennt, dass sie bei einem Facharbeiterlohn fast 50% für die Miete abdrücken müssen.. da kann man schon mal orientierungslos werden..,

21:25 von Sisyphos3

«aber vielleicht gibt es nen Einblick wo man steht
wenn man über "hohe" Mieten lamentiert.»

Mieten sind bezahlbar oder zu hoch in Relation zu dem, was man selbst verdient. Die Maßstab ist der Ort, an dem man wohnt.

@Anna-Elisabeth @Opa Klaus @Sisyphos3

>>was hat uns das gebracht mit den "Dichtern und Denkern
und das historische Andenken" ...
fast bis Moskau
da bin ich froh über die heutige "laute und hormongesteuerte " Jugend<<
usw. usf.

Naja, ich darf doch wohl noch etwas darüber trauern, dass es keiner mehr vermag, am nächstgelegenen Waldrand etwas romantisch zu träumen, und in stiller Eintracht vor sich hin zu schlummern, die heimische Natur einfach nur zu genießen, die Vielfalt in der grünen Einfachheit zu finden, und dann darüber ein Gedicht zu schreiben.

"Stimmt,und die ärztliche

"Stimmt,und die ärztliche Versorgung ist dort wo ich wohne ganz gut. Gruß"

ich hab doch vorhin erzählt, was bei mir aussenrum ist. und jede stadt hat krankenhäuser. das kann in münchen oder berlin nicht besser sein. und ärzte hats hier, wie sand am meer. top so ein mittelzentrum.
aber ebenso unbezahlbar, wie frankfurt city, münchen oder stuttgart.

@ WM-Kasparov-Fan

Ob Sie nun tatsächlich einsam oder allein lebend meinten, weiß ich nicht. Da wäre doch ein sehr großer Unterschied. Mein Ansatz ist, dass Menschen an dem Ort leben sollten an dem diese sich wohl und zuhause fühlen – da hat jede andere Präferenzen.

Der Vorteil auf dem Land: vieles (an Reizen) ist reduzierter, der Nachteil: vieles (an Reizen) ist reduzierter. Ideal fände ich beides zu haben – Wohnung in der Stadt – Hütte auf dem Land.

Heutzutage gibt es Arbeitsnomaden, Menschen die mit ihrem Laptop von überall auf der Welt arbeiten und ganz wenig Dinge brauchen. Andere sind eher ortsverbunden.

Wünsche Ihnen, dass Sie noch die richtige Gemeinschaft für sich finden.

Und es gibt und gab sicherlich immer schon Kunst Schaffende auf dem Land und in der Stadt.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen. Danke für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: