Kommentare

nur nebenbei, wenn ich denn hier nochmal grün bekomme!

lt. Times sind die regierungen 4 tage vorher vom europäischen-hochwasser-warnsystem Efas massiv gewarnt worden. blöd war halt nur, merkel war nicht zuhause und ihr vertreter, der SPD kanzlerkandidat im urlaub/wahlkampf

Der Wetterdienst hat lange

Der Wetterdienst hat lange zuvor gewarnt. Da wären 7-14 Tage gewesen, in denen man die sperre hätte präventiv leer laufen lassen können.
Dieser Fehler wird jedes Jahr zur schneeschmelze wiederholt. Neckar, Mosel, Main sind alle angestaut. Wenn man die rechtzeitig entleert, fällt in Koblenz und Köln das Hochwasser aus.
Btw, die Schifffahrt ist sowieso eingestellt. Bei Hochwasser geht da auch nix.

15:13, Karl Maria Jose...

>>nur nebenbei, wenn ich denn hier nochmal grün bekomme!
lt. Times sind die regierungen 4 tage vorher vom europäischen-hochwasser-warnsystem Efas massiv gewarnt worden. blöd war halt nur, merkel war nicht zuhause und ihr vertreter, der SPD kanzlerkandidat im urlaub/wahlkampf<<

Was hätte es geändert, wenn Frau Merkel zu Hause gewesen wäre?

Und war Herr Scholz jetzt im Urlaub oder im Wahlkampf? Beides gleichzeitig geht ja nicht.

" NRW-Ministerpräsident

" NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage."

Ja haben die beiden das denn studiert?
Will man mir jetzt sagen das die beiden Herren das beurteilen können?
Was bewirkt es das die beiden angereist sind?
Oder ist das nur Schaulaufen für September?

Unwetter: Entspannung in Bayern und an der Steinbachtalsperre...

Armin Laschet traut sich wieder heraus.
Und mimt den Kümmerer.

In Sachen Klimawandel, Begrenzung des CO2-Ausstosses und heraus aus der Kohleverstromung gehört er eher zu den Bremsern...

Schäden sind nicht wieder gutzumachen

Die Menschen haben alles verloren, die Existenzen wurden ausgelöscht. Einige Familien mussten sogar auf dem Dach ihrer Häuser übernachten, weil das ganze Haus bis zu der obersten Etage unter Wasser lag. Übernachten heißt nicht schlafen denn wenn das Wasser weiter gestiegen wäre, dann wären sie alle gestorben.
Zum Glück gab es Landwirte und Nachbarn, die hilfsbereit waren und Leben gerettet haben ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Sie helfen noch unermüdlich mit selbst wenn es aussichtslos ist und nicht viel bringt. Zumindest wissen die Menschen, dass sie nicht alleine sind. Selbst Mitgefühl reicht manchmal.

Am 19. Juli 2021 um 15:28 von Emil67

" NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage."

Zitat: Ja haben die beiden das denn studiert? Will man mir jetzt sagen das die beiden Herren das beurteilen können? Was bewirkt es das die beiden angereist sind? Oder ist das nur Schaulaufen für September?

Mir ist es lieber, die Herren sehen die Umstände mit eigenen Augen und hören die Betroffenen, als dass sie sich nur von ihren Referenten berichten lassen, TV-Bilder sehen und die Sache nach Aktenlage beurteilen.

@15:28 von Bernd Kevesligeti

"In Sachen Klimawandel, Begrenzung des CO2-Ausstosses und heraus aus der Kohleverstromung gehört er eher zu den Bremsern..."

Was bis jetzt schon geschehen ist, lässt sich nicht in 10 oder 20 Jahren zurückfahren.
Was noch geschehen wird mit oder ohne menschliches Zutun (Metangas / Permafrost) kann keiner ermessen.
Wichtig ist erstmal, Vorsorge treffen für weitere Naturereignisse die kommen können, lernen damit zu leben UND CO² Ausstoß zurückfahren so wie Bevölkerung auf der Erden nicht unkontrolliert weiter hochfahren.

@15:36 von falsa demonstratio

"Mir ist es lieber, die Herren sehen die Umstände mit eigenen Augen und hören die Betroffenen, als dass sie sich nur von ihren Referenten berichten lassen, TV-Bilder sehen und die Sache nach Aktenlage beurteilen."

Was mir alles lieber ist, davon will ich jetzt nicht reden, darum geht es auch nicht was dem einen oder anderen lieber ist.
Fairness den anderen Parteien gegenüber schon.

um 15:13 von Karl Maria Jose...

,,nur nebenbei, wenn ich denn hier nochmal grün bekomme!
lt. Times sind die regierungen 4 tage vorher vom europäischen-hochwasser-warnsystem Efas massiv gewarnt worden. blöd war halt nur, merkel war nicht zuhause und ihr vertreter, der SPD kanzlerkandidat im urlaub/wahlkampf"

Es wäre nicht gut, müssten die Katastrophenschützer warten, bis die Kanzlerin den Wetterbericht gehört hat. Frau Merkel wird Sie ab Herbst wohl nicht mehr stören. Vielleicht kriegen Sie dann mehr Grün, als Ihnen lieb ist.

@ Emil67

" NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage."
Ja haben die beiden das denn studiert?

Manchmal genügt es, die Augen aufzuhalten und mit den Menschen zu reden.

Laschet hat Recht….

.... der Wiederaufbau wird Jahre dauern....

.... aber nur unter seiner Führung !

Während Laschet kichernd in der Ecke steht
wird Söder Bayern schon lange wieder aufgebaut haben.

Söder ist ein Macher und der beste Kanzlerkandidat den wir haben.

Laschet dagegen würde den Untergang bedeuten.

Wie sagte eine renommierte Zeitung so treffend:

Die anderen machen Fehler, er macht nichts.

15:13 von Karl Maria Jose...

«lt. Times sind die regierungen 4 tage vorher vom europäischen-hochwasser-warnsystem Efas massiv gewarnt worden. blöd war halt nur, merkel war nicht zuhause und ihr vertreter, der SPD kanzlerkandidat im urlaub/wahlkampf.»

Gewarnt werden nicht Frau Merkel, oder Herr Scholz. Die kümmern sich auch nicht persönlich um Hochwasser- oder Flutvorhersagen.

Der DWD hatte auch gewarnt vor Regenmengen von bis zu 200 Liter / qm.
Wo genau das aber dann wie viel regnet, und welche Schäden macht. Das kann man bei Starkregen gar nicht im Detail vorhersagen. Bei Hochwasser am Unterlauf größerer Flüsse kann man des abschätzen aufgrund der Wasserstände der Nebenflüsse.

Nie wird der Rhein in Köln in wenigen Stunden von Wasserstand normal zu dramatischer Flutwelle anschwellen. Kleine Flüsse und Bäche aber schon.

Katastrophenvorsorge verbessern ist nie verkehrt. Was wohl würde man in DEU zu 1 Katastrophen-Übungstag / Jahr sagen, bei dem alle mitmachen müssen? Wie der 01.09. in Japan (mit Urlaubstag).

@ Bernd Kevesligeti

Armin Laschet traut sich wieder heraus. Und mimt den Kümmerer.

Ist es verkehrt, wenn Politiker sich kümmern?

15:13 von Karl Maria Jose...

nur nebenbei, wenn ich denn hier nochmal grün bekomme!

Mein Tipp: Schreiben Sie einfach höflich und schon klappt es mit der Moderation.

Eine gute Nachricht

Es ist schön zu hören, dass sich das alles wieder beruhigt. Nochmals herzliches Beileid bzgl. der Opfer und deren Angehörigen. Hoffentlich spenden möglichst viele Bürger. Ich habe das bereits, da dies von hier aus die einzige Möglichkeit ist. Traurig ist, wie sich unsere Politiker verhalten und regelrecht um die leidvolleren oder mahnenderen Worte buhlen. So schlimm das alles ist: Wir haben verlernt, dass das Wetter und die Natur tödlich sein kann. Jetzt panikartig Dinge einzufordern, die über Jahrzehnte regelrecht verpennt wurden, ändern das Klima nicht. Ich mag dieses Wort schon gar nicht mehr in den Mund nehmen, da keine Sekunde vergeht, als dass man dies mantraartig gerade von den Grünen hört. Zudem sollte man sich das Gesamtkonzept anschauen und nicht nur den CO2-Ausstoß. Wo sind die Rückehaltebecken, was ist mit der Versiegelung der Flüße, dem Bau von Siedlungen an Flußläufen, wo niemals gebaut werden dürfte usw. Die Natur ist eben doch stärker als der Mensch.

von Emil67 15:39

Wichtig ist erstmal, daß der Herr Laschet aufhört Dörfer für den Kohleabbau zu räumen (Manheim, Lützerath und mehr).

Was wird nun unternommen

oder besser, wie wird diese Katastrophe von einzelnen Parteien genutzt, um bei der Bundestagswahl besser abzuschneiden.
Anstatt gleich wieder noch höhere Benzinpreise zu fordern - indirekt - oder einen noch schnelleren Kohleausstieg, sollte darüber nachgedacht werden, wie der Katastrophenschutz der gegenwärtigen Lage angepasst wird. Denn er scheint auf dem STand von 1960 zu sein. Natürlich müssen wir die langfristigen Ziele zur Klimarettung rasch umsetzen. Aber gleichzeitig müssen wir uns vor den aktuell drohenden Gefahren des Klimawandels schützen. Denn die langfritigen Aufgaben zeigen vielleicht in 20 Jahren Wirkung, wenn die USA, China usw. mitziehen. Wir brauchen aber jetzt ein funktionierendes Katastrophenmanagement, das zentral geleitet wird, um die Kräfte entsprechend zu bündeln. Wenn jedes Bundesland, jeder Kreis und jede Gemeinde sein eigenes Süppchen kocht, wird das nichts. Das Infektionsschutzgesetz hat es gezeigt. In Notsituationen muss der Staat handelt.

Etwas beruhigendes

die Lage in den Hochwasser Gebieten entspant sich langsam. Aber über 160 Tote hat es bis jetzt gegeben. Dazu mein Beileit für die Opfer und ihren Angehörigen. Aber nach den Aufräum Arbeiten darf es nicht gleich zur Tagesordnung übergehen,es muss genau Analisiert werden was in Zukunft verbessert werden muss um auch bei großen Unwetter nicht noch einmal unvorbereitet zu sein.

Das, was in den letzten Tagen in den...

...Hochwassergebieten passiert ist, ist wirklich eine Katastrophe und für sehr viele Menschen zudem eine traurige Tragödie.
Sei es, daß sie ihr Hab und Gut verloren haben und/ oder Nahestehende verstorben sind.

---

Was ich aber überhaupt nicht mag ist,
daß jetzt so kurz vor der BTW wieder die Politiker vor Ort strömen,
um dort eigentlich nur eines zu machen.
Politik!
-
Und wenn ich dan einen Herr Söder höre, der meint wir brauchen einen
"Klima-Ruck", dann ist das für mich blanker Hohn.
Gerade die CDU/ CSU sind ja nicht gerade für ihre Grüne Politik bekannt.
-
Es ist fast so, oder vielleicht geradeso, wie ein gewisser Herr Schröder in Gummistiefeln die BTW gewann.

15:45 von Der Untergang

… Söder ist ein Macher und der beste Kanzlerkandidat den wir haben.

Ach, Markus Söder kandidiert nun doch? Sieh an.

15:16 von Bender Rodriguez

"Der Wetterdienst hat lange zuvor gewarnt. Da wären 7-14 Tage gewesen, in denen man die sperre hätte präventiv leer laufen lassen können."

Lieber Bender,

ich wohne direkt an der Nordsee. Also quasi hinterm Deich. Wissen Sie, wie oft wir insbesondere im Herbst Sturmwarnungen erhalten und was dann passiert? Gar nichts. Es gibt Sturm, aber das kennen wir. Und da passiert nicht mehr als die übliche Gelassenheit, weil wir das eben kennen. Und genauso wird das auch in Mitteldeutschland passiert sein. Warnungen vor heftigen Regenfällen kennt man auch dort. Und trotzdem geraten die Menschen bisher nicht in Panik und sorgen vor. Das mag sich jetzt in Zukunft vielleicht ändern, jedoch sollte man hier nicht allzu viel erwarten. Spätestens nach zwei oder drei neuen Warnungen, die lediglich zu Schauern führen, kommt auch die Gelassenheit wieder zurück. Das ist nun einmal so bei den Menschen. Und am Ende ist es auch gut so, dass wir nicht immer gleich wie aufgescheuchte Hühner losrennen!

@15:36 von falsa

@15:36 von falsa demonstratio: "Mir ist es lieber, die Herren sehen die Umstände mit eigenen Augen und hören die Betroffenen, als dass sie sich nur von ihren Referenten berichten lassen, TV-Bilder sehen und die Sache nach Aktenlage beurteilen."

Zitat: Was mir alles lieber ist, davon will ich jetzt nicht reden, darum geht es auch nicht was dem einen oder anderen lieber ist.

Nun, dann will ich mich dazu durchringen, zu sagen, dass es jedem vernünftig denkenden und mitfühlenden Menschen lieber wäre.

Zitat: Fairness den anderen Parteien gegenüber schon.

Sie sind es, der aus dem Besuch des Ministepräsidenten Wahlkampf macht. Sollen die jetzt jede Arbeit einstellen, weil Wahlkampf ist, oder zumindest in ihrem Tross immer einen Vertreter von SPD, Grünen, FDP und Linken dabei haben, für ein parteilich ausgewogenes Gruppenbild?

@ Karl Marie Jose

lt. Times sind die regierungen 4 tage vorher vom europäischen-hochwasser-warnsystem Efas massiv gewarnt worden.

Das ist nicht unbedingt bemerkenswert. Viel wichtiger war doch, dass die Menschen vor Ort vier Tage im Voraus vom Wetterbericht gewarnt wurden. Aber die Vorhersage kann natürlich nicht wissen, welches Haus einstürzen könnte und welches nicht. Außerdem lag die prognostizierte Wassermenge z.B. für Erftstadt zwischen 40 und 120 Liter pro Quadratmeter. Genauer ist das unmöglich vorher anzugeben.

@ Emil67

"Wichtig ist erstmal, Vorsorge treffen für weitere Naturereignisse die kommen können, lernen damit zu leben UND CO² Ausstoß zurückfahren so wie Bevölkerung auf der Erden nicht unkontrolliert weiter hochfahren."

Wie wollen Sie denn aus Deutschland die globale Welt CO2 Konzentration kontrollieren? Wir haben doch sowieso schon genug Windräder und es bringt einfach nichts, wenn China mehr Kohlenkraftwerke baut und CO2 Ausstoß unverhindert erhöht. Das ist als wollte man mit schaufeln Wasserspiegel der Welt verändern. Völlig sinnlose Politik, wenn China unverändert weiter macht.

...ttestEineMeinung @19. Juli 2021 um 15:13 von Karl Maria Jos

@afd-Presseabteilung:

Billiger Wahlkampf auf dem Rücken der Flutopfer.

Selbst wenn die Bundeskanzlerin oder ihr Vize dafür verantwortlich wären, für den Katastrophenschutz die Wettervorhersagen aufzubereiten (was definitiv nicht ihre Aufgabe ist!) - was genau hätten sie dann tun sollen?

Den gesamten Westen und Süden der Republik vorsorglich komplett auf die höchsten Berge evakuieren?

Wenn es nach ihnen geht, dichten sie ihren politischen Gegnern auch noch die Schuld für den Schlauchbruch an der Waschmaschine in ihrem Keller an...

um 15:45 von schabernack

"Gewarnt werden nicht Frau Merkel, oder Herr Scholz. Die kümmern sich auch nicht persönlich um Hochwasser- oder Flutvorhersagen."

Einige Foristen hier glauben wohl, Merkel und Scholz laufen persönlich mit Eimer und Schaufel los, wenn vor Unwetter gewarnt wird. Denn bis ins Kleinklein muss alles vom Kanzleramt aus organisiert werden. Wäre dem aber so, dann können wir die Kommunen und Länder gleich abschaffen und in Berlin eine Zentralregierung installieren.

Letzlich spielt es aber eh keine Rolle, weil es hier nur darum geht, Merkel und Co. auch für das Wetter verantwortlich zu machen. Irgendwie muss man ja die Politik schlecht reden!

um 15:42 von Emil67

@15:36 von falsa demonstratio
"Mir ist es lieber, die Herren sehen die Umstände mit eigenen Augen und hören die Betroffenen, als dass sie sich nur von ihren Referenten berichten lassen, TV-Bilder sehen und die Sache nach Aktenlage beurteilen."

Was mir alles lieber ist, davon will ich jetzt nicht reden, darum geht es auch nicht was dem einen oder anderen lieber ist.
Fairness den anderen Parteien gegenüber schon.

Fairness? Sie meinen, alle Politiker, egal woher, die das auch nicht studiert haben, sollen vorbeikommen zum Gucken? Ernsthaft?

...ttestEineMeinung @19. Juli 2021 um 15:28 von Emil67

"" NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage."

Ja haben die beiden das denn studiert?!" [sic!]

Wer sollte sich denn ihrer Meinung nach am Besten ein Bild von der Lage machen?

Österreichische Kunstmaler?

um 15:36 von Orfee

,,Schäden sind nicht wieder gutzumachen...

...Zumindest wissen die Menschen, dass sie nicht alleine sind. Selbst Mitgefühl reicht manchmal."

Klingt nach Widerspruch, aber ich freue mich, daß Ihnen wie vielen Anderen in diesen Tagen nahegeht, wie elementar Solidarität und schlichtes Mitfühlen unter den Mechanismen profaner Politikroutinen durchgeflossen ist und so manche Verhärtungen da unterspült hat, wo es die gewohnten Reflexe gegen ,,die da oben" auslöste und den Blick ablenkte von den Opfern weg.

@ Kritikunerwünscht

Wir brauchen aber jetzt ein funktionierendes Katastrophenmanagement, das zentral geleitet wird, um die Kräfte entsprechend zu bündeln.

Ein gutes Katastrophenmanagement lässt sich nur lokal und regional, also in kleinen, gut vernetzten Einheiten organisieren.

Das THW ist z.B. eine Organisation des Bundes, aber in kleinen Einheiten zusammengefasst. In RLP und NRW sind derzeit THW-Teams aus dem ganen Bundesgebiet im Einsatz, werden aber vor Ort koordiniert. Der bundesdeutsche Katastrophenschutz zählt zum besten weltweit.

15:28 von Emil67

«" NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage."»

«Ja haben die beiden das denn studiert?»

Wo soll man denn wohl studieren können, sich vor Ort ein Bild von Auswirkungen von Naturkatastrophen zu machen?

Es ist was anderes, auch nur an der Hochwasserkante vom Rhein in Köln zu stehen. Mit der Frage, ob der Fluss wohl noch die Straße überquert, und man besser nur noch im Gummistiefeln aus dem Hauseingang rausgeht. Katastrophengefahr war dort nie, als ich mal ene zeitlang so nahe am Rhein wohnte.

Als so was im TV zu sehen, wenn irgendwo Hochwasser ist, oder Flutschäden sind. Fahren sie selbst hin zum Schauen und Bewerten. Was soll das … überflüssig … können'se eh nicht beurteilen.

Fahren sie nicht hin.
Boah ey … desinteressiert … bräsig … können alle nix.

Das Untwetter konnte nix. Jedenfalls nix Gutes.
Auf ihre Art hinterher genau so bräsig wie das Unwetter sind Kommentare zum Politiker-Verprügeln. Sinnbefreit.

Was man tun könnte

Hab's im Parallel-Artikel schon ausführlich begründet: Dämme wie die vor 100 Jahren konstruierte und schon damals als unsicher kritisierte Steinbachtalsperre sollten überwacht und ggf. neu gebaut werden, dieser hier ganz bestimmt. Man hat wohl nicht nur die Autobahnbrücken zugunsten von Wahlgeschenken und alle möglichen, meinethalben aussenpolitisch oder gar ideologisch begründeten Ausgaben vergammeln lassen.
Die Genehmigung von Bauvorhaben an unsicheren Standorten sollten angesichts der angeblich zunehmenden Klimaereignisse auch kritischer erfolgen. Ich denke da an Erftstadt-Blessem (buchstäblich auf Sand gebaut) oder z.B. das Hausgrundstück auf einer Halde, das die Stadt Linz a.Rh. an einen ahnungslosen Käufer veräussert hat und das nach dem nächsten Starkregen mitsamt dem neugebauten Eigenheim des Käufers in Schußfahrt zu Tal ging. Gier der Kommunen und Entwickler kann die Bevölkerung teuer zu stehen kommen.

Wie viel Jahrhundert Hochwasser hatten wir seit 2000?

3 oder 4? Gelernt hat die Politik daraus nicht. Dämme wurden erhöht aber sonst nichts. Auch jetzt werden wieder die Häuser an der selben stelle wieder errichtet.
Was ist mit einem Frühwarnsystem? Das kann ja auch nicht sehr kompliziert sein. ZB. In den hängen der Flüsse Messstationen einrichten. Oder die Höhe der Flusspegel überwachen. Was ist mit Rückhaltebecken?
Also werden wir uns in den kommenden Jahren mit weiteren "Jahrhundert Hochwassern" leben müssen.

16:07 von Zuschauer49

«Die Genehmigung von Bauvorhaben an unsicheren Standorten sollten angesichts der angeblich zunehmenden Klimaereignisse auch kritischer erfolgen. Ich denke da an Erftstadt-Blessem (buchstäblich auf Sand gebaut) …»

Mega Idee. Können Sie gleich so gut wie alle Baugenehmigungen westlich von Köln bis nach Aachen widerrufen, und alle umsiedeln.

Dort ist überall Sandboden. Man nennt die Gegend "Ville".
Sie ist das Urstromtal des Flüsschens namens "Rhein".
Die ganze Braunkohle kann man in der Ville auch so einfach abbaggern, weil darüber Sand ist, und man nicht erst in Granit bohren muss.

Wo in Deutschland soll die 30 bis 50 Mio. Menschen Stadt denn liegen?
Wenn man überall wen wegsiedelt, wo ein Fluss über die Ufer treten könnte, oder das Meer an der Tür klopfen.

In Brandenburg geht auch nicht.
Dort ist erst recht viel zu viel Sand.
Man könnte den Brocken im Harz voll besiedeln.
In die Höhe siedeln spart auch Flächenverbrauch sehr ein.

16:07 von Zuschauer49

Hab's im Parallel-Artikel schon ausführlich begründet: […] Man hat wohl nicht nur die Autobahnbrücken zugunsten von Wahlgeschenken und alle möglichen, meinethalben aussenpolitisch oder gar ideologisch begründeten Ausgaben vergammeln lassen.

So, das also ist Ihre ausführliche Begründung: Eine Vermutung, gestützt auf einer vagen Annahme, begleitet von der Absicht, Politiker schlecht aussehen zu lassen.

Das ist nicht viel und schon gar keine gehaltvolle Meinung.

@karl maria..., 15:13 Uhr

Glauben Sie denn wirklich, dass Wetterprognosen der Kanzlerin auf direkten Wege vorgelegt werden...? Da gibt es Experten, die sich mit diesen Dingen beschäftigen. Im übrigen wissen weder Sie noch ich, welchen genauen Inhalt die Meldung - wenn es denn eine solche gab - hatte. Zu guter letzt ist es auch schwer vorstellbar, dass eine Katastrophe dieses Ausmaßes so kurzfristig zu verhindern gewesen wäre.

@ Bernd Kevesligeti

Ich bin auch für Klimaschutz, CO2-Ausstoßreduzierung und mehr Bio, aber das gebetsmühlenartige Wiederholen des Wahlkampfgetöses aus der Politik und das Vermengen dieser beiden Themen wird nicht dazu führen, dass Treibhausgasausstoß und Überschwemmungen in direkte Kausalität zueinander finden.

Ich bin immer erstaunt, wie schnell heutzutage Aussagen durch vermeintlich gebildete, vernünftige Menschen ohne nachzudenken einfach nachgeplappert werden. Ich war am WE in Dresden und habe auf den Häusern am Elbufer die markierten Pegel aus den vergangenen Jahrhunderten gesehen, Überschwemmungen gab es schon immer und sie waren schon schlimmer. Und wenn Sie meinen, dass auch nur irgendeine Partei in Deutschland irgendetwas daran ändern kann, liegen Sie falsch. Wir machen gerade 0,6% der Weltbevölkerung aus und sogar wenn wir unsere relativ hohe Pro-Kopf-Emissionen auf das Niveau eines Entwicklungslandes senken, wird es weder etwas an der Erderwärmung, noch an den Jahundertfluten ändern.

@15:13 von Karl Maria Jose...

>> blöd war halt nur, merkel war nicht
>> zuhause und ihr vertreter, der SPD
>> kanzlerkandidat im urlaub

Und was hätten die Ihrer Meinung nach tun sollen?
* Der Bundeswehr beim Sandsäcke füllen&aufstapeln helfen?
* Zusammen mit dem Roten Kreuz Erste Hilfe leisten?
* Dem THW beim Vermisste bergen helfen?

Oder doch eher:
* Der Bevölkerung Moral spenden und dabei möglichst nicht im Weg stehen?

@15:56 von Orfee

"Wie wollen Sie denn aus Deutschland die globale Welt CO2 Konzentration kontrollieren?"

Habe ich geschrieben das wir das können oder sollen?

Jeder tut das was er kann.

im Bilde

hat sich der Herr Laschek wieder beruhigt? Der Lachanfall ueberstanden? Er ist nunmal eine rheinische Frohnatur.
Das er nun selbst die Plaene studiert und dabei wahrscheinlich wie das beruehmte "Sch.. ins Uhrwerk" ist fein in Szene gesetzt. Vielen Dank.
Hatte nicht die Groko die Infrastruktur totgespart? Ich nenne nur die "schwarze Null" Dazu gehoeren sicher auch Erhalt von Bruecken und Daemmen?
War Frau Merkel nicht auch Umweltministerin und spaeter Chef der Regierung? Was also ist aus dem Umweltschutz geworden seit ihrer Regentschaft?
Das Wetteifern um die schoensten "Kuemmerbilder" und Katastophenbeschreibungen nuetzen den Mensche sicher nur wenig.

@melancholiker, 15:43 Uhr

Volle Zustimmung. Da sprießt wieder einmal allerlei Wildwuchs aus einigen Kommentaren mit dem einzigen Ziel, eine fade Suppe aus der Gerüchteküche zusammenzustellen. Ich finde es einfach nur jämmerlich, wenn man das Leid von Menschen zum Anlass nimmt, um parteipolitisches Kapital daraus zu schlagen. Merkel war nach ihrer Rückkehr aus den USA unverzüglich vor Ort. Sie hat den Menschen Mut gemacht und schnelle Hilfe zugesagt. Mehr kann man von der Kanzlerin nun wirklich nicht erwarten.

Ausblick

Das Wasser geht zurück.
Aber der Wiederaufbau wird lange dauern.
Zum positiven Blick in die Zukunft besteht erst dann Anlass, wenn die Fehler, die zum Tod von mehr als 160 Menschen führten, analysiert worden sind.
Aus meiner Bundeswehrzeit weiß ich, dass Kommunikationsmuster für den Ernstfall das A und O sind. Das muss man auch üben. Hier waren viele Stellen beteiligt, vom Wettersatelliten, der im Orbit kreist, bis zum Hausmeister eines zu evakuierenden Pflegeheims.
Was dazwischen, wie und wann, insbesondere von Behörden, kommuniziert wurde, ist noch ein Dunkelfeld, muss aber nachvollzogen werden.

16:28 von zoro1963

«Was ist mit einem Frühwarnsystem? Das kann ja auch nicht sehr kompliziert sein. ZB. In den hängen der Flüsse Messstationen einrichten. Oder die Höhe der Flusspegel überwachen. Was ist mit Rückhaltebecken?»

Kleine Bäche und Flüsse sind in wenigen Stunden angeschwollen von Wasserstand so was ± 50 cm zu Flussungeheuer.

Rückhaltebecken an der Ahr können Sie dann in die Berghänge meißeln.
Sich was Tolles ausdenken, wie Sie im Alpenland den Bergrutsch, und seine kleine Schwester die Mure abfangen. Bevor beide im Tal in die Eisdiele gehen.

Wann wird's mal wieder richtig Realität und Sinn und Verstand.
Und nicht so vernebelt und verschwurbelt wie in diesem Jahr.

@Biocreature, 15:41

Sorry, aber ich finde es gut, wenn Politiker sich vor Ort ein Bild der Tragödie machen und Hilfen zusagen. Das ist es, was die Menschen erwarten.

15:49 von Jochen Peter

"Traurig ist, wie sich unsere Politiker verhalten und regelrecht um die leidvolleren oder mahnenderen Worte buhlen."

,.,.,

Das kommt Ihnen nun so vor, wie Ihre übertriebenen Worte - z.B. "buhlen" - zeigen.

Sie haben das Bedürfnis, Politiker zu Unrecht zu verunglimpfen, und das macht Ihren Beitrag ganz wertlos.

xxx

"Die Natur ist eben doch stärker als der Mensch."

,.,.,

Der Mensch ist ebenfalls Natur.
Insofern ist Ihre Aussage sinnleer.

15:49 von Kritikunerwünscht

>>Anstatt gleich wieder noch höhere Benzinpreise zu fordern - indirekt - oder einen noch schnelleren Kohleausstieg, sollte darüber nachgedacht werden, wie der Katastrophenschutz der gegenwärtigen Lage angepasst wird<<

Die Gelder für Katastrophenschutz wurden in NRW angepasst.

10 Mio. weniger als vorher.

Auf die Anfrage der spd in 2019, ob es von der von Herrn Laschet geführten cdu- Regierung ernst gemeint ist, dass Budget des Hochwasserschutzes in NRW um 10 Millionen massiv zu kürzen und ob man dies nicht zurücknehmen wolle ,kam von der Landesregierung folgende Antwort:

Die Landesregierung hat eine Rücknahme der Kürzung der Landesmittel für den „Hochwasserschutz“ im Haushalt 2020 nicht erwogen, da hierfür keine Notwendigkeit besteht.

https://www.landtag.nrw.de/Dokumentenservice/portal/WWW/dokumentenarchiv...

So viel zum Thema Sicherheit/Katastrophenschutz.

PS. Benzinpreise werden bestimmt erhöht - Klimaschutz.

um 16:31 von schabernack

>>
Wo in Deutschland soll die 30 bis 50 Mio. Menschen Stadt denn liegen?
Wenn man überall wen wegsiedelt, wo ein Fluss über die Ufer treten könnte, oder das Meer an der Tür klopfen.

In Brandenburg geht auch nicht.
Dort ist erst recht viel zu viel Sand.
Man könnte den Brocken im Harz voll besiedeln.
In die Höhe siedeln spart auch Flächenverbrauch sehr ein.
<<

Die Scherzeignung ist hier nur sehr begrenzt gegeben. Eigentlich sind wir für das zu erwartende Klima tatsächlich überbesiedelt. Und in dieser Situation wird noch nach zusätzlichem Wohnraum gerufen und nach dem Anwerben von weiteren Arbeitskräften. Und das trifft dann noch auf eine Bevölkerung, die zu großen Teilen glaubt, die Politik könne irgendwas beschließen, was die gewohnte Bequemlichkeit weiter erhalten kann.

um 16:40 von saschamaus75

"Und was hätten die Ihrer Meinung nach tun sollen?
* Der Bundeswehr beim Sandsäcke füllen&aufstapeln helfen?
* Zusammen mit dem Roten Kreuz Erste Hilfe leisten?
* Dem THW beim Vermisste bergen helfen?"

Das ist eh alles vergebliche Mühe. Wäre Merkel vor Ort gewesen, hätte man ihr vorgeworfen, im Weg gestanden zu haben. Nun war sie eben nicht vor Ort und auch das wird ihr zu Last gelegt. Sie kann es keinem Recht machen und dennoch werden wir erleben, dass man ihr in einigen Jahren nachtrauern wird oder auch nicht. Wir Deutschen haben eben ein komisches Verhältnis zur Politik. Wir wollen alles selber entscheiden, die Verantwortung aber am besten abgeben. Wir wollen frei sein und alles sagen dürfen, wenn es aber zu Attentaten kommt, fordern wir lückenlose Überwachung. Wir wollen die Natur bändigen und aufs Klima keine Rücksicht nehmen, bis es uns dann die Bude volläuft. Aber auch dann hat Berlin den schwarzen Peter.

Kurz: wir wollen meckern und nur den anderen Schuld geben! Weltmeister!

Am 19. Juli 2021 um 16:44 von sosprach

Zitat: Hatte nicht die Groko die Infrastruktur totgespart? Ich nenne nur die "schwarze Null" Dazu gehoeren sicher auch Erhalt von Bruecken und Daemmen?

Sie meinen also, die Brücken seien deshalb zerstört worden, weil sie in marodem Zustand waren?

Wie stellen Sie sich Brücken vor, die diese Wassermassen in dem engen Tal standgehalten hätten?

...ttestEineMeinung @19. Juli 2021 um 16:44 von sosprach

Welche Infrastruktur genau, ist denn ihrer Meinung nach in Deutschland "tot"?

Mir sind da im Moment nur die Verkehrsnachrichten im DLF und das analoge Telefonnetz bekannt.

Bitte teilen sie doch ihre Informationen mit uns, falls sie da welche haben.

Hätte, könnte, sollte...

Jetzt ist wieder die Hochzeit derer, die alles viel besser gewusst oder gekonnt hätten.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann war die Wettervorhersage ziemlich präzise. Es hat tatsächlich an den vorhergesagten Orten die vorhergesagten Mengen geregnet. Aber in diesem ganzen Gebiet gibt es jede Menge Orte, in denen höchstens die Dächer nass geworden sind und bestimmt auch jede Menge kleiner Fließgewässer, die nicht über die Ufer getreten sind. Wer wollte wohl vorhersagen, welches Rinnsal, an welchem Ort zu einem reißenden Strom wird? Die Anwohner sagten, das Wasser wäre innerhalb von 15 min oder so gestiegen.

Was wäre wohl passiert, wenn z.B. in der ganzen Eifel die Sirenen (so es welche gibt) geheult hätten? Hätten dann alle Einwohner der Eifel ihre Häuser verlassen um auf Anhöhen zu klettern. Selbst wenn die Feuerwehr an die Tür klopft, sind einige in ihren Keller, in die Tiefgarage gelaufen oder haben sich geweigert, mitzukommen.

Schuldzuweisungen an Politiker sind zu banal.

von 1APolyglott 16:38

Glauben Sie denn nicht an einen Zusammenhang, zwischen dem Klimawandel und den Wetterphänomenen, die sich in den letzten Jahren häufen (Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen) ? Und zu den CO2-Emmissionen, gehören gerechterweise auch die historischen Emissionen der letzten 150 Jahre. Also England, Deutschland, Frankreich, USA.

Aber zumindest sollte man doch nicht so weiter machen wie bisher (Kohle, Flächenbebauung/versiegelung).

Am 19. Juli 2021 um 16:44 von sosprach

Zitat: War Frau Merkel nicht auch Umweltministerin und spaeter Chef der Regierung? Was also ist aus dem Umweltschutz geworden seit ihrer Regentschaft?

Der Frage würde ich mich unter normalen Umständen anschließen.

Im speziellen Fall würde mich aber einmal der Zusammenhang zwischen Umweltschutz und der jetzigen Katastrophe interessieren.

16:55, dr.bashir

>>Hätte, könnte, sollte...
Jetzt ist wieder die Hochzeit derer, die alles viel besser gewusst oder gekonnt hätten.<<

So ist es.

Fürchterlich.

@Zuschauer49, 16:07 Uhr

Ich würde mir nicht anmaßen, den mit Baugenehmigungen vor Ort befassten Stellen oder der Politik Nachlässigkeiten zu unterstellen. Bezeichnenderweise schreiben Sie dann ja auch von anderweitigen "Wahlgeschenken" oder "ideologisch begründeten Ausgaben", offensichtlich mit dem Ziel, die Politik schlechtzureden. Auf derartige Mythen gebe ich gar nichts. Bei einem Bauvorhaben werden verschiedenste Fachleute der unterschiedlichsten Fachrichtungen eingebunden. Da braucht es keine vagen Mutmaßungen.

Am 19. Juli 2021 um 16:51 von morgentau19

Zitat: Die Landesregierung hat eine Rücknahme der Kürzung der Landesmittel für den „Hochwasserschutz“ im Haushalt 2020 nicht erwogen, da hierfür keine Notwendigkeit besteht.

Sind Sie der Meinung, dass die jetzige Katastrophe auf mangelnden Hochwasserschutz zurückzuführen ist?

Das ist eine Verniedlichung der Katstrophe, die nur zeigt, dass Sie nichts verstanden haben.

um 16:53 von falsa demonstratio

>>
Wie stellen Sie sich Brücken vor, die diese Wassermassen in dem engen Tal standgehalten hätten?
<<

Vielleicht muss man tatsächlich radikal denken: Wie wäre es mit eine Klappbrücke mit sehr tief gegründeten Fundamenten ?

Was ich interessant finde: Gibt es in den betroffenen Gegenden "naturbelassene" Bereiche ? Und wie sieht es da mit der Zerstörung aus ?

Am 19. Juli 2021 um 16:59 von fathaland slim

16:55, dr.bashir: >>Hätte, könnte, sollte...
Jetzt ist wieder die Hochzeit derer, die alles viel besser gewusst oder gekonnt hätten.<<

Zitat: So ist es. Fürchterlich.

Das Schlimme ist, dass es diesen "Kritikern" in Wirkichkeit um etwas anderes geht: Destabilisierung wo immer und worum es auch geht.

16:52 von Klärungsbedarf / @schabernacl

«Die Scherzeignung ist hier nur sehr begrenzt gegeben. Eigentlich sind wir für das zu erwartende Klima tatsächlich überbesiedelt.»

Das ist gar keine "Scherzneigung".

Sondern nur mal in einem Satz zusammengefasst, was es bedeuten würde, dem inflationistischen Gerede nach den Unwettern nach zu gehen, man dürfe hier und da und dort und an jenem Ort nicht mehr siedeln, weil das zu gefährlich sei.

Deutschland ist so dicht besiedelt, wie es nun mal dicht besiedelt ist.
Die Niederlande sind um einiges dichter besiedelt als Deutschland.

413 Einwohner / qkm in den NL … zu 233 in DEU.

oberste Heilige

Politikerbesuche in den Katstrophengebieten gehören zum Ritual und persönliche Betroffenheit sollte ihnen schon abgenommen werden, dem einen mehr dem anderen weniger. Bei den finanziellen Zusagen müssen sie sich an den Realitäten in den nächsten Tagen und Wochen messen lassen. Das alles jedoch sollte nicht verdecken, dass die Politik in der Vergangenheit nicht genug für die Vorsorge gegenüber solchen Naturereignissen getan hat. Wie schon bei Corona deutlich wurde, ist unserer Staat nur mangelhaft auf solche Ereignisse vorbereitet. Der Staat wurde in den letzten Jahrzehnten, alle Lebensbereichen betreffend, kaputtgespart. Der oberste Heilige war die Schwarze Null. Hier ist ein grundsätzliches Umdenken erforderlich. Jetzt nach allen möglichen Maßnahmen zur Klimaverbesserung zu rufen, hilft in 50 bis 100 Jahren, wenn es weltweit geschieht. Aktuell hilft nur das, was die Menschen größtmöglich schützt.

Am 19. Juli 2021 um 17:02 von Adeo60

Zitat: Ich würde mir nicht anmaßen, den mit Baugenehmigungen vor Ort befassten Stellen oder der Politik Nachlässigkeiten zu unterstellen.

Das würde ich den Baugenehmihungsbehörden auch nicht unterstellen wollen.

Anderer Ansicht bin ich aber, was die Raumordnungs- und Bauleitplanung betrifft. Bei uns wird immer mehr versiegelt durch die Ausweisung neuer Baugebiete bis in die Retensionsgebiete unseres Flusses hinein.

@ Karl Maria Jose..., um 15:13

“lt. Times...“

Die Efas hätte man nicht dazu gebraucht, um das zu erfahren.

Aber ungeachtet des Efas haben sämtliche Meteorologen in Funk und FS tagelang vor den lang andauernden und ergiebigen Niederschlägen eindringlich gewarnt.

Da jetzt in altbekannt simpler Manier wieder was gegen die verhasste Regierung zu konstruieren passt in das Bild, um das Sie sich ja alltäglich bemühen...

16:56 von Bernd Kevesligeti

«Aber zumindest sollte man doch nicht so weiter machen wie bisher (Kohle, Flächenbebauung/versiegelung).»

Haben Sie immer noch nicht verstanden, dass die aktuellen Schadensereignisse so gut wie gar nichts mit Flächenversiegelung zu tun haben …?

15:28 von Emil67

"NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage."

Ja haben die beiden das denn studiert?
Will man mir jetzt sagen das die beiden Herren das beurteilen können?
Was bewirkt es das die beiden angereist sind?
Oder ist das nur Schaulaufen für September?

Sie haben die Antwort auf Ihre Fragen bereits selbst zitiert:

"NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.“

um 17:09 von schabernack

>>
Deutschland ist so dicht besiedelt, wie es nun mal dicht besiedelt ist.
Die Niederlande sind um einiges dichter besiedelt als Deutschland.

413 Einwohner / qkm in den NL … zu 233 in DEU.
<<

... und 7.000 in Hongkong .. wem helfen solche Vergleiche ? Viele Ressourcen sind nun mal begrenzt und das kann auf Dauer nicht ignoriert werden.

Gemeinsam- und Nachhaltigkeit setzen

Im Interview tagesschau.de/inland/gesellschaft/katastrophenschutz-deutschland-101.html sagt der Katastrophenforscher Voss: „Wir erwarten Katastrophen dieses Ausmaßes wie jetzt beim Hochwasser nicht mehr“

Wir werden uns auf noch mehr einstellen müssen.

„Er [Voss] warnt vor einfachen Schuldzuweisungen…“

Die haben sich in solchen existenziellen Notlagen auch noch nie als hilfreich oder gar zielführend erwiesen.

"- und sieht die Welle der Solidarität als größten Schatz“

Der er zweifellos ist. Zumal der Antrieb dieser Welle und was sie zutage fördert jede Menge individuelle (Fach-) Kompetenz ist.

Ermutigend auch: „Im internationalen Vergleich ist Deutschland beim Katastrophenschutz eigentlich ganz gut aufgestellt“
Aber:
„Nur hilft der internationale Vergleich wenig, wenn sich Gefahren grundlegend ändern. Wir müssen vielmehr auf diese veränderten Gefahren gut angepasst und vorbereitet sein - und das sind wir eindeutig nicht“

Das lässt sich ändern.

17:05 von Klärungsbedarf

«Was ich interessant finde: Gibt es in den betroffenen Gegenden "naturbelassene" Bereiche ? Und wie sieht es da mit der Zerstörung aus ?»

In engen und sehr schönen Tal der Ahr gibt es kaum was anderes als naturbelassene Bereiche, in denen sich am Fluss auch Menschen angesiedelt haben.

Bad Neuenahr / Ahrweiler und Bad Münstereifel hat es so sehr verheerend getroffen wegen der lokal besonderen Topographie beim Durchfluss der Ahr bzw. der Erft.

Die Erft ist in Bad Münstereifel normalerweise ± 50 cm tief. Bei niedrigem Wasserstand letztes Jahr konnte man da nicht mal mit einem Ein-Personen-Kanu durchpaddeln.

Das Flussbett ist ± 3,00 Meter tief, und erst bei noch höherem Wasserstand kann die Erft Bad Münstereifel überhaupt fluten. Und nun ist ein Tobendes Flussungeheuer durch die Innenstadt gebrettert wie eine Panzerkolonne.

@Emil67

"Jeder tut das was er kann."
Wenn Sie das wirklich tun möchten, dann müssen Sie China dazu bringen umweltfreundlich zu wirtschaften und das ist so gut wie unmöglich.

16:31 von schabernack

"Mega Idee. Können Sie gleich so gut wie alle Baugenehmigungen westlich von Köln bis nach Aachen widerrufen, und alle umsiedeln.
Wo in Deutschland soll die 30 bis 50 Mio. Menschen Stadt denn liegen?"
Übertreiben Sie Ihr Gegenargument nicht ein bisschen? Ich habe fast zwanzig Jahre lang im Erftkreis gewohnt, die letzten zehn einen Kilometer von der Erft (wo man sich vorsorglich auf die Evakuierung vorbereiten musste, falls der Staudamm bricht), die vorigen zehn drei Kilometer auf flachem Grund. Ach, und während meines Studiums an der RWTH in Aachen. Hab' ca. zweimal nasse Füße bekommen, aber da kam die Überschwemmung von Hangseite runter in Richtung Erft. Einfach die Haustür aufgemacht und das, was zur Hintertür reinkam, vorne wieder rausgelassen. Da ist aber beileibe nicht das Haus fortgeschwemmt worden und auch kein anderes. Es gibt schon noch stabilen Baugrund.

um 17:17 von schabernack

>>
Haben Sie immer noch nicht verstanden, dass die aktuellen Schadensereignisse so gut wie gar nichts mit Flächenversiegelung zu tun haben …?
<<

Habe ich auch nicht verstanden. Ich schätze ja oft Ihre Kommentare - heute überhaupt nicht.
Wir können wohl als gesichert ansehen, dass die Schäden eingetreten sind, weil man an den jeweiligen Stellen gebaut, also versiegelt hat. Einfach ausgedrückt: Kein Haus, kein Schaden.
Sie wissen vielleicht nicht, dass die Wassermengen, die kürzlich in Brandenburg niedergegangen, größer waren (über 200 l/qm). Auch hier bei uns auf Rügen hatten wir ähnliche Mengen. Klar gab es da auch Wasserschäden, aber überhaupt nicht vergleichbar mit den jetzigen Katastrophen.

von schabernack 17:17

Warum geht es Ihnen so darum ? Warum verteidigen Sie diese Politik ? Und warum so ein belehrender Ton ?
Der BUND-nrw sieht das übrigens anders.

um 17:31 von schabernack

>>
In engen und sehr schönen Tal der Ahr gibt es kaum was anderes als naturbelassene Bereiche, in denen sich am Fluss auch Menschen angesiedelt haben.
<<

Danke für die Beschreibung der Gegend. Dennoch müssten Sie den Widerspruch erkennen. Naturbelassene Bereiche, in denen sich Menschen angesiedelt haben. Genau genommen sind ja nicht mal die als Wald bezeichneten Baumplantagen naturbelassen.

17:25 von Klärungsbedarf / @schabernack

«413 Einwohner / qkm in den NL … zu 233 in DEU.»

«... und 7.000 in Hongkong .. wem helfen solche Vergleiche ? Viele Ressourcen sind nun mal begrenzt und das kann auf Dauer nicht ignoriert werden.»

Der Vergleich zu Hongkong hilft gar nix.
Das ist ein Quasi-Stadtstaat.

Die Niederlande sind ein Flächenstaat.
Mehr als jedes andere Land in Europa von Fluten bedroht. Die Niederländer sind seit Jahrhunderten die erfahrensten und klügsten Wasserbauer der Erde. Mit unerreichter Kompetenz in der ganzen Welt.

Endlich sind die Ressourcen in den Niederlanden auch.
Und es gibt dort keine Mittel- oder Hochgebirge.
Was bei der aktuellen Unwettersituation auch keine Schäden in Flusstälern machte.

Die Niederlande sind nicht irgendwo weit weg von Deutschland, und der nächste Weg ans Meer für Kölner ist die Nordseeküste der Niederlande.

Am 19. Juli 2021 um 15:49 von Jochen Peter

So schlimm das alles ist: Wir haben verlernt, dass das Wetter und die Natur tödlich sein kann. Jetzt panikartig Dinge einzufordern, die über Jahrzehnte regelrecht verpennt wurden, ändern das Klima nicht. Ich mag dieses Wort schon gar nicht mehr in den Mund nehmen, da keine Sekunde vergeht, als dass man dies mantraartig gerade von den Grünen hört.
__

Vielen Dank für Ihren sachlichen und differenzierten Beitrag. Wenn ich die ganzen Vorhaltungen hier höre, vor allem diese Konjunktive in Form von "hätte, sollte, würde man ",sind so unnötig, wie ein Kropf. Politik-Schelte zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch. Anstatt hier rumzunölen und unsinnige Forderungen und Rundumschläge an die Verantwortlichen, wer das in Gänze auch immer sein mag, auszuteilen, lieber mal ein bischen Geld spenden. Hilft mehr als Genöle aber dafür reichts bei den meisten ja nicht. Die ergehen sich halt lieber in Vorwürfen an wen auch immer.

Zitat: "Aber in diesem ganzen

Zitat:
"Aber in diesem ganzen Gebiet gibt es jede Menge Orte, in denen höchstens die Dächer nass geworden sind und bestimmt auch jede Menge kleiner Fließgewässer, die nicht über die Ufer getreten sind. Wer wollte wohl vorhersagen, welches Rinnsal, an welchem Ort zu einem reißenden Strom wird? Die Anwohner sagten, das Wasser wäre innerhalb von 15 min oder so gestiegen."

Wenn es für grosse Städte wie Berlin oder Hamburg eine Unwetter-Warnung gibt - ist letztlich von den "biblischen" Regengüssen nur ein Bruchteil des Stadtgebietes davon betroffen - im Rest nur normaler Regen oder gar nur leichter Niesel.

*ironie an*
und nein - der normale deutsche Wutbürger der seinen alltäglichen Dampf in den Internet-Foren ablässt hat keinerlei Interesse seine kostbare Freizeit mit dem Selbststudium einer naturwissenschaftlichen Disziplin - wie z.B. Meterologie - zu verschwenden - diese Zeit fehlt ihm dann beim "Dampf ablassen"
*ironie aus*

j

@Orfee - 17:34

"Wenn Sie das wirklich tun möchten, dann müssen Sie China dazu bringen umweltfreundlich zu wirtschaften und das ist so gut wie unmöglich."

Und noch unmöglicher ist es mit der Natur über das Klima zu verhandeln. Also lassen wir es sein und machen weiter wie bisher.

Ein paar schöne Monate oder Jahre werden bestimmt noch drin sein...

Am 19. Juli 2021 um 15:49 von Bernd Kevesligeti

Wichtig ist erstmal, daß der Herr Laschet aufhört Dörfer für den Kohleabbau zu räumen (Manheim, Lützerath und mehr).
__
Dass der Kohleausstieg so lange in die Zukunft geschoben wurde, liegt aber in diesem Falle ausschliesslich am Groko-Partner SPD. Selbst die Grünen haben es in in NRW in 12 Jahren Regierungszeit zusammen mit der SPD, diese zu einem Ausstieg zu bewegen. Das hat und hatte mit Herrn Laschet nix zu tun. Der Drops war längst gelutscht.

Zitat: "Dennoch müssten Sie

Zitat:
"Dennoch müssten Sie den Widerspruch erkennen. Naturbelassene Bereiche, in denen sich Menschen angesiedelt haben. Genau genommen sind ja nicht mal die als Wald bezeichneten Baumplantagen naturbelassen."

und sie bauen selbst fleissig Widersprüche ein...
..denn ohne diese Baumplantagen gäbe es nur KAHLE Hänge und was meinen Sie was dann schon bei einem leichten Landregen passiert
Richtig - da gibt es dann auch schon mega-Sturzfluten - die dann aus den Bergen Geröll und Geschiebe mitbringen und im Flachen den Ackerboden wegtragen

Was meinen Sie denn warum man sich einige Jahrhunderte lang die Arbeit gemacht hatte das am Ausgang des Mittelalters weitestgehend kahle D-land wieder aufzuforsten?

17:38 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Warum geht es Ihnen so darum ? Warum verteidigen Sie diese Politik ?»

Nochmal und zum letzen Mal:

Ich will nicht noch mehr Flächenversiegelung, und ich will mehr Freiraum für Flüsse mit Polderflächen, wo die Flüsse zu sehr begradigt bzw. eingeengt sind. An so einigen Orten ist es gut möglich, das mit vertretbarem Aufwand zu realisieren. Man sollte es tun, und keine Auflüchte suche.

«Und warum so ein belehrender Ton ?»

Seit das aktuelle Unwetter war mit den nachfolgenden deströsen Schäden an vielen kleinen Flüssen. Schreiben Sie ohne Ende einen Kommentar nach dem anderen zu Flächenversiegelung, dem unpassenden Lächeln des Herrn Laschet.

Das zeigt immer wieder jedes Mal:
Gar nix kapiert von dem, was geschah.
Die grobe Unsitte von Agit-Prop, was schlicht nervt wie Sau.

Auf diesem grottigen Niveau diskutiere ich nicht über Verwüstung an vielen Orten bei mir vor der Haustür, die ich mochte, bevor sie nun verwüstet wurden.

Und über Verlust & Leid Betroffener ersgt gar nicht

@ Klärungsbedarf um 17:37

>Sie wissen vielleicht nicht, dass die Wassermengen, die kürzlich in Brandenburg niedergegangen, größer waren (über 200 l/qm). Auch hier bei uns auf Rügen hatten wir ähnliche Mengen. Klar gab es da auch Wasserschäden, aber überhaupt nicht vergleichbar mit den jetzigen Katastrophen.<

Um fair zu sein: In Brandenburg reichte dass geraemal um von "Dürrekatastrophe" auf "Dürre"(was hier ja mittlerweile der Normalzustand geworden ist) runter zu drehen und die Waldbrandwarnstufe von 5 auf 2 zu kriegen. Um Die Leer gelaufenen Seen aufzufüllen wars zu wenig....ist halt ein sehr flaches Land das unglaublich viel Wasser aufnehmen kann.
Allerdings sollte man in Berlin den Bau von Hochhäusern dringend überdenken...Sand wird mit Wasser zusammen sehr beweglich, wie schon der "schiefe Kreisel von Steglitz" demonstrierte. Oder die Schlagenbader Straße.

um 17:45 von schabernack

>>
Die Niederlande sind nicht irgendwo weit weg von Deutschland, und der nächste Weg ans Meer für Kölner ist die Nordseeküste der Niederlande.
<<

Die NL-Erfahrungen helfen wenig für Gebirgs- und Hanglagen. in den NL gab es auch Überschwemmungen, aber eben nicht diese Schäden. Gegen "einfaches" Hochwasser kann man sich ja schützen: Kellerlos Bauen, EG mit Abstand zur Geländeoberfläche. Auf Gemeinschaftsebene Entsiegelung Flussausdehnungsflächen usw.
Dumm nur, dass wir auch noch mit Dürrezeiten rechnen müssen und dafür eigentlich volle Staubecken haben müssten. Wenn dann aber statt Dürre Dauerregen kommt ....

Am 19. Juli 2021 um 17:38 von Bernd Kevesligeti

von schabernack 17:17

Zitat: Warum geht es Ihnen so darum ? Warum verteidigen Sie diese Politik ? Und warum so ein belehrender Ton ?

"schabernack" hat keine Politik verteidigt, sonder nur darauf hingwiesen, dass "die aktuellen Schadensereignisse so gut wie gar nichts mit Flächenversiegelung zu tun haben" im Gegensatz zu "normalen" Hochwassern. Damit hat er Recht.

Zitat: Der BUND-nrw sieht das übrigens anders.

Ich bin seit Jahrzehnten Mitglied im BUND. In diesem Fall finde ich aber, dass der Verband zu kurz springt.

Am 19. Juli 2021 um 15:51 von Biocreature

Was ich aber überhaupt nicht mag ist,
daß jetzt so kurz vor der BTW wieder die Politiker vor Ort strömen,
um dort eigentlich nur eines zu machen.Politik!
___
Ob Sie das mögen, interessiert vermutlich niemanden. Die "Politik" ist vor Ort vom Landrat bis zur Bundeskanzlerin und das gehört sich auch so und ist wichtig, damit mit eigenen Augen gesehen wird, was passiert ist und wie schlimm das ist. Wüde sich die Politik NICHT einschalten, würde es heissen "die gucken sich das noch nicht einmal an. Ist ihnen egal usw. usw.
Was gemacht wird, kann für Leute wie Sie grundsätzlich und immer NUR falsch sein.
Sonst hätte man ja vllt mal keinen Grund zum Nörgeln.

Raus aufs Land

Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Meine Eltern hatten nicht viel Geld, aber ein eigenes Haus, das meine Großeltern gekauft hatten. Und ich habe es sehr genossen.

Zum Studium und als Berufsanfänger haben ich dann in der Großstadt zur Miete gewohnt. Das war keine Dauerlösung. Jetzt leben wir wieder auf dem Land im eigenen Haus mit großem Garten und unsere Kinder wachsen auf dem Dorf auf.

von weingasi1 18:00

Da war auch die Frau Kraft davor. Aber wenn man schon bei der geschichtlichen Realität ist: Auch die NRW-Grünen stimmten vor 2017 der Räumung von Dörfern zu. Danach nicht mehr.
Und heute schicken Laschet und Reul die Polizei zur Räumung...

17:37 von Klärungsbedarf / @schabernack

«Haben Sie immer noch nicht verstanden, dass die aktuellen Schadensereignisse so gut wie gar nichts mit Flächenversiegelung zu tun haben …?»

«Habe ich auch nicht verstanden. Ich schätze ja oft Ihre Kommentare - heute überhaupt nicht … Wir können wohl als gesichert ansehen, dass die Schäden eingetreten sind, weil man an den jeweiligen Stellen gebaut, also versiegelt hat. Einfach ausgedrückt: Kein Haus, kein Schaden.»

So was kann man annehmen, wenn man der Meinung ist, Menschen sollten schwebend wohnen, oder wieder auf Bäumen hausen, wie es einst einmal war.

Unter allen realen Gegebenheiten kann man so was nicht annehmen.
Hier und da und dort soll das Haus nicht stehen.
Wo es aber hin soll stattdessen. Weiß dann niemand.

Sollten Sie weiterhin Kommentare aus meiner Tastatur zu diesem Schadensereignis lesen. Dann wir Ihnen sehr vermutlich auch nicht nur ein einziger davon gefallen.

Menschen sind Teil der Natur wie Natur.
Und nicht schon von sich aus das Schadensereignis.

@ Miauzi um 17:56

>Wenn es für grosse Städte wie Berlin oder Hamburg eine Unwetter-Warnung gibt - ist letztlich von den "biblischen" Regengüssen nur ein Bruchteil des Stadtgebietes davon betroffen - im Rest nur normaler Regen oder gar nur leichter Niesel.<

Nicht ganz.
Bei Durchzug einer echten Gewitterfront Ist oft auch das Ganze Stadtgebiet betroffen und Mehr.
Der Aufzug einer Kaltfront, gerade am Abend eines Warmen Tages kann ein Spektakuläres Ereignis sein, gerade von Plätzen mit Überblick über die Fläche im Flachland.
Das Aufgeheizte Stadtgebet wirkt wie ein Zusatzmotor für die Gewitterzellen.

Bei Gebirgen ist das halt anders, da bleibt sie an Höhenzügen hängen und so weiter; aber auch da kommt es auf breiter Front an.

Das ist etwas anderes als das vereinzelte Sommergewitter bei Labiler Schichtung das recht zufällig alleine irgendwo aufplopt..

Das hier war ein Tiefdruckwirbel mit Frontensystem

von falso demonstratio 18:08

Der BUND springt nicht zu kurz. Er führt sogar einen Rechsstreit um ein Deichprojekt in Düsseldorf-Himmelgeist, wo es um diese Problematik geht.

um 18:01 von Miauzi

>>
Was meinen Sie denn warum man sich einige Jahrhunderte lang die Arbeit gemacht hatte das am Ausgang des Mittelalters weitestgehend kahle D-land wieder aufzuforsten?
<<

Sie können ja lustige Fragen Stellen. Ein Deutschland gab es zum Ausgang des Mittelalters schon mal gar nicht.
Und Sie meinen also, dass man, nachdem man Europa kahlgeholzt hatte, Ausgang des Mittelalters ein Aufforstungsprogramm für kahle Mittelgebirgshänge gestartet hat. Wollen Sie uns hier für dumm verkaufen ? Baumplantagen wurden zur Nutzholzgewinnung angelegt, nichts anderes. Und deren Wirkung bei Niederschlägen ist unvergleichbar mit "echtem" Wald, der auch Unterholz etc. hat.

Zitat: "Allerdings sollte man

Zitat:
"Allerdings sollte man in Berlin den Bau von Hochhäusern dringend überdenken...Sand wird mit Wasser zusammen sehr beweglich, wie schon der "schiefe Kreisel von Steglitz" demonstrierte. Oder die Schlagenbader Straße."

Und wieso steht bei uns das höchste deutsche Gebäude - der Fernsehturm mit 365 Metern - mitten in der Stadt?
Weil am Alex im Untergrund in geringer Tiefe -> FELS-Boden ist!

aber Hauptsache was rausgehauen - stimmst

von schabernack 18:03

Dann beenden Sie doch die Unsitte und das nerven. Aber nein, Sie rempeln konsequent und fast nur, wenn Kritik kommt, von unten an oben. Nicht nur zu diesem Thema......
Und lassen Sie doch so Sätze wie "gar nix kapiert". Das hohe Ross....

um 18:04 von Der Lenz

>>
Allerdings sollte man in Berlin den Bau von Hochhäusern dringend überdenken...Sand wird mit Wasser zusammen sehr beweglich, wie schon der "schiefe Kreisel von Steglitz" demonstrierte. Oder die Schlagenbader Straße.
<<

Das trifft das, was ich sagen will: Man muss unter Einbeziehung der zu erwartenden Klimaveränderungen neu bewerten, wie und wo man baut. Das kann - so schwer es für Betroffene ist - auch bedeuten, dass man Gebiete aufgeben muss.

Am 19. Juli 2021 um 15:58 von DB_EMD

Letzlich spielt es aber eh keine Rolle, weil es hier nur darum geht, Merkel und Co. auch für das Wetter verantwortlich zu machen. Irgendwie muss man ja die Politik schlecht reden!
__
Bei manchen Beiträgen könnte man meinen, dass der ein- oder andere Forist garnicht sooo unglücklich über diese Katastrophe ist, gibt ihm das doch DIE Gelegenheit, mal wieder Richtung Politik-bashing aus dem vollen zu schöpfen unter dem Mantel des Bekümmerten. Ich hoffe, es ist ein trügerischer Eindruck, obwohl ich manchmal so im Geiste das Wörtchen "siehste ! " sehe.

Flächenversieglung

Zitat:
"Unter allen realen Gegebenheiten kann man so was nicht annehmen.
Hier und da und dort soll das Haus nicht stehen.
Wo es aber hin soll stattdessen. Weiß dann niemand."

Nicht das Haus an und für sich mit seiner Grund- bzw. Fundamentfläche ist das Problem - sondern das Verhältnis von dieser zur "restlichen" Fläche.
In Bebauungsgebieten gibt es dazu festgelegte Koeffizenten - die u.a. auch berücksichtigen dass das Niederschlagswasser genügend Fläche zum Versickern hat und es muss das Wasser auf den Dachflächen mit einbeziehen.
Hier in Berlin ist man wegen der dichten bebauung dazu übergegangen dieses "Dachwasser" nicht mehr via Kanal abzuleiten sondern vor Ort zu versickern und wenn es geht alternativ zu nutzen.

Wenn man heute üblicherweise von Flächenversieglung redet sind z.B. solche Dinge wie Äcker oder Wiesen werden zu Gewerbegebieten mit asphaltierter Strasse und riesigen Flachdach-Komplexen - bei denen der Regen dann nicht vor Ort versickert sondern via Kanal abgeleitet!

18:18, Klärungsbedarf

>> Baumplantagen wurden zur Nutzholzgewinnung angelegt, nichts anderes. Und deren Wirkung bei Niederschlägen ist unvergleichbar mit "echtem" Wald, der auch Unterholz etc. hat.<<

Fahren Sie doch mal in die Eifel, ins Ahrtal, und schauen sich an, ob dieses Naturschutzgebiet wirklich aus Baumplantagen ohne Unterholz besteht.

Am 19. Juli 2021 um 18:18 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Der BUND springt nicht zu kurz. Er führt sogar einen Rechsstreit um ein Deichprojekt in Düsseldorf-Himmelgeist, wo es um diese Problematik geht.

Ich kenne die Klage.

Da geht es um "normalen" Hochwasseschutz. Die Notwendigkeit Retentionsgebiete zu schaffen, haben weder "schabernack" um 17:17 noch ich im 18:028 bestritten. Zumindest bei mir rennen Sie und mein Verband mit den Forderungen offene Türen ein.

Wir bezweifeln lediglich, dass das bei der jetzigen Katastrophe nachhaltig geholfen hätte.

Im Übrigen hatte mich gestört, dass Sie "schabernack" falsch zitiert hatten.

Zitat: "Bei Durchzug einer

Zitat:
"Bei Durchzug einer echten Gewitterfront Ist oft auch das Ganze Stadtgebiet betroffen und Mehr."

Sie scheinen nicht in Berlin zu wohnen - ich dagegen schon - im Südosten

selbst bei Unwetterwarnungen fürs Berlin und Brandenburg zusammen ist das was letztlich in den einzelnen Stadtgebieten an Niederschlag fällt höchst unterschiedlich
da können die Bewohner in Spandau oder Westend die Keller voll gespühlt bekommen - hier in Köpenik fällt nicht mal so viel das man sich das tägliche Giessen der Blumenkästen einspart

18:22, Miauzi

>>Und wieso steht bei uns das höchste deutsche Gebäude - der Fernsehturm mit 365 Metern - mitten in der Stadt?
Weil am Alex im Untergrund in geringer Tiefe -> FELS-Boden ist!<<

Nein.

Sondern weil der Fernsehturm wie ein Stehaufmännchen konstruiert ist. Schwerpunkt ganz unten. Der kann gar nicht umfallen.

18:06 von Klärungsbedarf

«Die NL-Erfahrungen helfen wenig für Gebirgs- und Hanglagen.»

Japan hatte sich selbst von 1603 bis 1853 "Splendid Isolation" auferlegt.
Ausländer durften nicht einreisen, nur ganz wenige auf Einladung kommen.

An ganz prominenter Stelle lud der Regierende Shogun eine Delegation von Wasserbauern aus den Niederlanden ein. Nach Japan in das Land, das so gebirgig im ganzen Land ist, dass die Deutschen Alpen bestenfalls als Mittelgebirge durchgehen.

Man wusste schon im 17. Jahrhundert in Japan, was Wasserbauer aus den Niederlanden können. Nicht nur Meer wegpoldern zur Schaffug von Landfläche. "Ihr habt keine Flüsse … ihr habt Wasserfälle" hat der Chef der NL-Wasserbauern den Japanern gesagt.

Dann haben sie gemeinsam überlegt und gebaut. Viel haben die Japaner so von den Niederländern gelernt. Und nun sind sie selbst die 2. besten Wasserbauer auf dieser Erde.

Das müssen sie auch, bei Ihnen regnet es 20x jedes Jahr so im Bergland, wie die Tage in DEU. Und das schon ganz ohne Taifun …

Am 19. Juli 2021 um 15:45 von Der Untergang

....Söder ist ein Macher und der beste Kanzlerkandidat den wir haben...

Das stimmt schon, ein echter Amigo, der macht viel für sich selbst, nur das er Kanzlerkandidat ist, ist mir neu ....

von falsa demonstratio 18:32

Man kann ja einen Vergleich ziehen, wie ein Gebiet vor 30,40 Jahren aussah und heute. In der Regel viel weniger Platz für den Abfluss. Im übrigen gab es im WDR vor einigen Tagen ein Interview mit einem BUND-Vertreter. Der sagte etwas von einem Gesetz, daß zu Beginn der Amtszeit von Laschet/Pinkwart diese Problematik betraf, nämlich genau mehr Flächenbebau ermöglicht...

17:02 von falsa demonstratio

>>Sind Sie der Meinung, dass die jetzige Katastrophe auf mangelnden Hochwasserschutz zurückzuführen ist?

Das ist eine Verniedlichung der Katstrophe, die nur zeigt, dass Sie nichts verstanden haben.<<

Zur Frage 1: Die Möglichkeit besteht. In Kombination mit menschlichem Versagen. Immerhin gab es Warnungen, die nicht beachtet wurden. Alles natürlich Spekulation.

Immerhin wurden 10 Mio. gespart. Das macht sich bemerkbar.

Zu 2. Ich habe dergleichen nichts erwähnt!

3. Können sie auch mal was anderes, als immer nur meckern?

18:22 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 18:03

«Dann beenden Sie doch die Unsitte und das nerven. Aber nein, Sie rempeln konsequent und fast nur, wenn Kritik kommt, von unten an oben. Nicht nur zu diesem Thema......»

Ich schreibe Beiträge mit Erklärung meiner Ansichten häufig unter Ausnutzung der ganzen möglichen 1.000 Zeichen.

Sie schreiben Zwei- bis Dreizeiler als Agit-Prop der jeweils von Ihnen gewählten These. Huldigt man dem nicht unwidersprochen, fühlen Sie sich berempelt. Kann man so machen, ist aber sinnlos zum Quadrat als Debattenversenker. Aber wer so etwas mag, den kann man davon auch nicht wieder abbringen.

Auch interessant, dass Sie mich von ich unten zu Ihnen oben rempelnd sehen.
Selbstüberhöhung ist die Form des Adels von Überhöhung.

«Und lassen Sie doch so Sätze wie "gar nix kapiert". Das hohe Ross....»

Der Selbstüberhöhte sitzt auf dem Hohen Ross.
Nicht der Plebs, der kritisierend in zerlumpten Latschen neben dem Ross herlaufen muss.

Was hat denn nun die aktuellen Flutschäden hauptsächlich bewirkt …?

um 18:32 von fathaland slim

>>
Fahren Sie doch mal in die Eifel, ins Ahrtal, und schauen sich an, ob dieses Naturschutzgebiet wirklich aus Baumplantagen ohne Unterholz besteht.
<<

Hat ja auch niemand geschrieben. Kommentare sorgfältig lesen, auch in der Entwicklung, hilft da weiter.

Außerdem dürften Sie selbst wissen, wie wenig Naturschutzgebiete es im Ahr-Verlauf oberhalb Ahrtal bzw Ahrweiler gibt.

@ falsa

@ falsa demonstratio,
Zitat:
"Wir bezweifeln lediglich, dass das bei der jetzigen Katastrophe nachhaltig geholfen hätte."
ich schliessen mich voll umfänglich diesen Zweifeln an

@17:34 von Orfee

>> Wenn Sie das wirklich tun möchten, dann
>> müssen Sie China dazu bringen
>> umweltfreundlich zu wirtschaften und das
>> ist so gut wie unmöglich.

Ähh, was soll jetzt dieses sinnfrei China-Bashing? oO

Oder schreibe ich:
Wenn Sie das wirklich tun möchten, dann müssen Sie die USA, EU, Russland usw. dazu bringen umweltfreundlich zu wirtschaften und das ist so gut wie unmöglich

Am 19. Juli 2021 um 18:03 von schabernack

17:38 von Bernd Kevesligeti / @schabernack
Seit das aktuelle Unwetter war mit den nachfolgenden deströsen Schäden an vielen kleinen Flüssen. Schreiben Sie ohne Ende einen Kommentar nach dem anderen zu Flächenversiegelung, dem unpassenden Lächeln des Herrn Laschet.

Das zeigt immer wieder jedes Mal:
Gar nix kapiert von dem, was geschah.
Die grobe Unsitte von Agit-Prop, was schlicht nervt wie Sau.

Auf diesem grottigen Niveau diskutiere ich nicht über Verwüstung an vielen Orten bei mir vor der Haustür, die ich mochte, bevor sie nun verwüstet wurden.

Und über Verlust & Leid Betroffener ersgt gar nicht
__
Danke, Schabernack !
Auch von uns sind sehr gute Freunde, die zuvor auch in Köln lebten betroffen, die vor einigen Jahren in die Nähe von Bad Münstereifel zogen. Persönlich haben Sie zwar keinen direkten Schaden erlitten aber die gesamte Infrastruktur und eben auch einige gute Freunde widerum.

@Klärungsbedarf um 18:26

>Das trifft das, was ich sagen will: Man muss unter Einbeziehung der zu erwartenden Klimaveränderungen neu bewerten, wie und wo man baut. Das kann - so schwer es für Betroffene ist - auch bedeuten, dass man Gebiete aufgeben muss.<

Ich glaube Aufgeben wird nur in wenigen fällen nötig sein, vor allem da die meisten Gegenden ja auch bearbeitet werden, den Broterwerb vieler und die Ressourcen für den Broterwerb von och mehr darstellen.

Mann muss berlin ja auch nicht aufgeben nur weil Hochhäuser hier nicht unbedingt die Beste Idee sind.
Was nötig sein wird sind Anpassungen

Das kann für so manche Mittelalterlich/Frühneuzeitliche Siedlung schwierig sein.

Am 19. Juli 2021 um 18:15 von Bernd Kevesligeti

von weingasi1 18:00
Da war auch die Frau Kraft davor. Aber wenn man schon bei der geschichtlichen Realität ist: Auch die NRW-Grünen stimmten vor 2017 der Räumung von Dörfern zu. Danach nicht mehr.
Und heute schicken Laschet und Reul die Polizei zur Räumung...
__
Nach 2017 hatten die Grünen in NRW auch nix mehr zu melden. Nichtsdestotrotz ist den Betreiberfirmen der Abbau (auch von den Grünen) zugesagt worden. Solche Zusagen muss und sollte man einhalten. Die Firmen brauchen Planungssicherheit. Das ist nun mal so, auch wenn man es selbst garnicht will. Siehe auch Herrn Kreschmann mit Stuttgart 21. Und wenn sich Menschen dann dagegen stemmen, müssen sie notfalls auch mit Hilfe der Polizei geräumt werden, wenn die Rechtsmittel ausgeschöpft sind.
Das ist nunmal so, in einem Rechtstaat. Dazu sind Herr Laschet und Herr Reul sogar verpflichtet, ob Ihnen das nun passt, oder nicht !

Versiegelung

In Bremen gab es einen shitstorm, als die Grünen die Versiegelung der Vorgärten durch Steinplatten angehen wollten.
Ich bestimme selbst wie mein Vorgarten aussieht. -;))

Am 19. Juli 2021 um 18:55 von morgentau19

17:02 von falsa demonstratio: >>Sind Sie der Meinung, dass die jetzige Katastrophe auf mangelnden Hochwasserschutz zurückzuführen ist? Das ist eine Verniedlichung der Katstrophe, die nur zeigt, dass Sie nichts verstanden haben.<<

Zur Frage 1: Die Möglichkeit besteht. In Kombination mit menschlichem Versagen. Immerhin gab es Warnungen, die nicht beachtet wurden. Alles natürlich Spekulation.

Immerhin wurden 10 Mio. gespart. Das macht sich bemerkbar.

Zu 2. Ich habe dergleichen nichts erwähnt!

3. Können sie auch mal was anderes, als immer nur meckern?

Es verwundert mich nicht, dass Sie Widerspruch als Meckern empfinde. Widerspruch ist in manchen Kreisen immer Meckern oder Meinungsunterdrückung.

Bei diesem Ihrem Post habe ich allerdings ausnahmsweise nichts zu beanstanden, denn ich habe es nicht vewrstanden.

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