Kommentare

„Land unter auch in Sachsen und Bayern“

Und, wie man der Meldung entnehmen kann, nicht nur da. Das Klima und damit das Wetter ist nun mal keine „lokale“ Angelegenheit. Und Länder- oder Staatsgrenzen kennt es schon mal gar nicht.

Nun ja

Bereits 2015 wiesen die Potsdamer Forscher einen Zusammenhang zwischen Unwettern und Klimawandel nach. „Einer von zehn Rekord-Regen in den vergangenen dreißig Jahren ist nur durch den Einfluss der langfristigen Klima-Erwärmung zu erklären. Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen“, so die Studie.
Heißt im Umkehrschluss auch: In drei von vier Fällen ist es nicht so. So entlarvt man sich selbst.

Der ständige Begleiter

Wenn man mit dem Flugzeug von Deutschland aus Bangkok (Thailand) erreichen will, fliegt man stundenlang über grüne Urwälder. Wenn man mit dem Flugzeug von Flensburg nach Garmisch fliegt, sieht man in der Tiefe praktisch eine komplette Bebauung. Stadt an Stadt und Dorf an Dorf reihen sich wie Perlen an der Schnur. Straßen liegen wie ein Spinnennetz über der Republik. Gefühlt ist Deutschland eine einzige Wohn-, Gewerbe- und Industriesiedlung. Das eben ist das Problem: Kein Platz mehr für Flüsse, Bäche, Regen. Alles verdichtet und versiegelt. Hochwasser wird künftig Deutschlands ständiger Begleiter sein.

Verlorene Zeit für den Klimaschutz

16 Jahre CDU / CSU waren 16 Jahre verlorene Jahre für den Klimaschutz.
Jetzt den Turbo einzuschalten wird uns diese verlorene Zeit nicht zurückbringen.
Der Bürger*innen bekommt jetzt vielleicht eine ungefähre Ahnung, wer am Ende die Zeche zahlt.

Einfach lächerlich, wenn der politische Gegner sich mit dem Lebenslauf oder der Schreibweise von Büchern beschäftigt.

Es geht um das KLIMA.

08:36 von Sternenkind

ja der Klimawandel

seit 1990 haben wir unseren CO2 Ausstoß um 240 Mill Tonnen/Jahr gesenkt
in derselben Zeit stieg der weltweite CO2 Ausstoß um 11 Mrd Tonnen jährlich an

Klar muß man was tun !
Vorbildcharakter, verantwortliches Verhalten mit Ressourcen überhaupt,
was weiß ich was es für Argumente gibt

nur wenn ich mir die Zahlen so anschaue
bringen tut es so viel wie damals der Versuch bei der Titanic,
das einströmende 'Wasser mit nem Putzeimer auszuschöpfen

Am 18. Juli 2021 um 09:00 von Louis2013

"Wenn man mit dem Flugzeug von Deutschland aus Bangkok (Thailand) erreichen will, fliegt man stundenlang über grüne Urwälder. "

....vielleicht sollten Sie weniger fliegen.

Re : Louis 2013 !

Ja es mag so sein, dass bis Bangkok noch viele Wälder stehen, aber wie lange noch. Es ist doch der unersättliche Mensch, der so ziemlich jede Ressource aufbraucht, Wälder vernichtet, Flüsse begradigt, Straßen in einem Übermaß baut, sehr viele wollen ein Eigenheim mit Garten, die Wirtschaft muss immer mehr florieren, die Gewinne noch mehr sprudeln, um die riesige, teils unerträgliche Gier des Raubtieres Mensch zu befriedigen.
Louis schreibt es schon richtig, alles wird verdichtet und versiegelt.
Nun schlägt die Natur zurück !!!

@Sternenkind um 08:36

Sie vergessen zu interpolieren.
von 1/10 im gesammtzeitraum von vor 40 bis vor 10 Jahren steigerte es sich auf 1/4 vor 10 Jahren. Wenn man nur die selbe Steigerungsraten interpoliert ist man jetzt bei 1/1,5 resp 2/3.
Dazu kommt die Gesteigerte Intensität.

@Nettie um 08:29

„Land unter auch in Sachsen und Bayern“: Und, wie man der Meldung entnehmen kann, nicht nur da. Das Klima und damit das Wetter ist nun mal keine „lokale“ Angelegenheit. Und Länder- oder Staatsgrenzen kennt es schon mal gar nicht.“

Diesmal bin ich voll Ihrer Meinung! Und ich denke mal, Sie wollten damit auch zum Ausdruck bringen, dass es das Engagement aller Länder dieser Erde bedarf, um den Klimawandel zu mildern - natürlich am stärksten auch von den Ländern, die am meisten dazu beitragen können (die größten Industrienationen wie die G7 Staaten sowie China, Russland, Indien, etc.). Habe ich Sie da richtig verstanden?

Meine persönliche Meinung: Ich habe auch bewusst von „abzumildern“ geschrieben, weil ich trotz aller Bemühungen nicht glaube, dass der Klimawandel so zu stoppen ist, dass es ohne eine Erderwärmung weitergeht. Wenn ich mir anschaue, welcher Energiebedarf für den Technologiefortschritt und -wandel erforderlich wird, frage ich mich schon, wie der gedeckt werden kann…

08:36 von Sternenkind

«Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen“, so die Studie.
Heißt im Umkehrschluss auch: In drei von vier Fällen ist es nicht so.
So entlarvt man sich selbst.»

3 hätte es ohne die Klimaveränderungen gegeben.
4 waren es mit Klimaveränderungen.

33% mehr als ohne. So entlarvt man sich selbst als Unverständiger, als Trockenschwätzer, oder als vorsätzlicher Leugner.

Sündenbock

Bei den Diskussionen hier ist eines wirklich auffallend: Daß diejenigen, die gerne mal den menschengemachten Klimawandel leugnen, jetzt plötzlich die Flächenversiegelung für sich entdecken.

Da hat man einen Sündenbock, dem man die Schuld zuschieben kann und muß nicht über eigene Verantwortung nachdenken.

Flächenversiegelung ist ein Problem. Darauf machten die Grünen schon vor nunmehr rund 40 Jahren aufmerksam, als die ersten in die Kommunalparlamente einzogen und wurden dafür ausgelacht und verhöhnt, von jenen ewig Gestrigen, die jetzt die Flächenversiegelung für sich entdecken.

Nur: ohne Flächenversiegelung würde es keinen Milliliter weniger regnen. Da wird gerne mal Ursache und Wirkung verwechselt.

Deutschland alleine kann das Klima nicht retten. Aber wir können wenigstens den Dreck beseitigen, den wir vor unsere Tür gekippt haben und müssen nicht auf andere Länder warten.

Den Betroffenen jetzt hilft das nicht, es könnte aber künftige Betroffene verhindern.

09:00 von Louis2013

jetzt übertreiben sie mal nicht

die Bevölkerungsdichte in Thailand beträgt 136 Einwohner/km²
hierzulande 230, in Holland sind es 500 und in BanglaDesh gar 1.150
also wo stehen wir ?

Nun ja

DWD-Diplom-Meteorologe Andreas Friedrich zu BILD: „Ein solches regionales Unwetter ist ein Einzelereignis, das ist Wetter. Die Behauptung, der Klimawandel ist schuld, ist so nicht haltbar.“

@Louis2013 um 09:00

Sie schreiben, was sicherlich stimmt - auch wenn D noch größere Gebiete wie den Bayrischen Wald, den Schwarzwald, Pfälzerwald, etc. hat, die nicht verbaut sind: D ist nicht so groß wie die Urwaldgebiete, und 82 Millionen Menschen müssen auch leben können; und es werden beständig immer mehr (auch durch Zuwanderung)!
Damit Hochwasser nicht „ständiger Begleiter“ wird, müssen langfristig wirkende Maßnahmen jetzt ergriffen werden, um diese Gefahr zu minimieren. Ich bin da kein Experte, was im Detail alles zu tun ist, aber dafür gibt es ja Fachleute, die das planen können (vermutlich gibt es da auch schon Konzepte) und die Politik das dann hoffentlich auch umsetzen lässt.

08:29 von Nettie Ja! Sieht

08:29 von Nettie

Ja! Sieht man gerade sehr gut.
Und wie heißt es so schön : nur zusammen sind wir stark !
Wir - d.h. die ganze Welt - muss sich anstrengen, wenn das mit dem Klimaschutz was werden soll ! Nur Deutschland kann wohl machen und tun - es wird kaum was bringen.
Aber als gutes Beispiel voran gehen wäre ja auch was.
Und es wäre mal angebracht, den Klimawandel nicht zu negieren - das hilft niemandem.

09:14 von Traumfahrer Re : Louis 2013 !

Ja es mag so sein, dass bis Bangkok noch viele Wälder stehen
-

selbst das ist nicht korrekt

der Waldanteil in Thailand beträgt 32,1 %
der Waldanteil in Deutschland beträgt 32,7 %

Die Welt muss mit den Folgen des Klimawandels leben lernen

Wenn man nun sooo lange nur vom Klimawandel spricht und es meist über Absichtserklärungen vor Wahlen nicht hinaus geht, d. h. fast gar nichts gegen den Klimawandel unternommen wurde, muss man leider mit dessen Folgen leben lernen.

Das wird viel, viel teurer aber, als wenn man frühzeitig sinnvoll gehandelt hätte.

Man fragt sich mittlerweile, wie sicher man in Deutschland noch leben kann?

Viele Bürger haben leider nur solche Regierungen gewählt, die nichts gegen den Klimawandel taten und die sogar sich vom Bundesverfassungsgericht sagen lassen müssen, dass es so nicht weiter gehen kann.
Ich habe große Befürchtungen, dass die Bürger bei den kommenden Wahlen immer noch Parteien wählen, die das "weiter so" praktizieren wollen.

Nur zu sagen, dass wir allein nichts gegen den Klimawandel tun können, ist eine billige Ausrede derer, die nicht umdenken wollen.
Organisationen wie "Fridays for Futere" sind da andere Meinung.

@ um 09:12 von Alexander K.

Völlig richtig!
Erschwerend kommt hinzu, dass es diese Leute auch geschafft haben, ein einfaches und technisch wenig anspruchsvolles Warnsystem wie unsere Sirenen soweit zu vernichten, dass vor ein paar Tagen der Sirenen - Ausprobiertag ausfallen musste, weil die meisten Sirenen, die dieses Ereignis schon beim letzten Mal zum Desaster haben werden lassen, immer noch nicht funktionieren.
Selbst die Sicherheit von Menschenleben wird eiskalt dem Mammon geopfert. Und solche Politiker behaupten auch noch, sie wären Christen.

Wolf1905

"Meine persönliche Meinung: Ich habe auch bewusst von „abzumildern“ geschrieben, weil ich trotz aller Bemühungen nicht glaube, dass der Klimawandel so zu stoppen ist, dass es ohne eine Erderwärmung weitergeht. Wenn ich mir anschaue, welcher Energiebedarf für den Technologiefortschritt und -wandel erforderlich wird, frage ich mich schon, wie der gedeckt werden kann…"

Solange der Kipppunkt noch nicht erreicht ist, kann die Klimaerwärmung gestoppt werden. Es ist sogar noch möglich, den Prozess umzukehren, das würde allerdings ziemlich lange dauern.

An Energiebedarf ist nicht mehr nötig als jetzt, aber nur andere Energie eben. Und dieser Bedarf kann vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Wenn nicht zuerst Gabriel und dann Altmaier den erneuerbaren Energien mit Gesetzen nicht noch Knüppel zwischen die Beine geworfen hätte, wären wir spätestens 2024 soweit gewesen, daß wir den Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hätten decken können.

Flutkatastrophe mit Ansage.

"Wir waren schutzlos und mutwillig der Katastrophe ausgeliefert. Alle waren vorgewarnt, aber man hat abgewartet und geguckt, wie schlimm es wird“, klagt eine Leserin aus Euskirchen. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die Behörden.
Sehr emotionaler und bewegender Leserbericht. Zu lesen auf:
https://reitschuster.de/post/die-ueberflutungen-sind-eine-hochwasser-kat...

Nun ja

Während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser Dinos enthielt die Erdatmosphäre relativ viel Kohlendioxid – bis zu 5 Mal mehr als heute. Die fruchtbarste Phase des Planeten. Beinahe 9 Mrd Menschen lassen es heute zum Problem werden.

Statistik @Sternenkind

A) bei solchen Angaben ist die Quelle zu nennen immer gut und angebracht
B) ich gebe zu, es ist schwierig zu verstehen und Ihre Interpretation erscheint zunächst einleuchtend. Aber tatsächlich ist diese Aussage (wenn sie denn so stimmt) alarmierend. Starkregen kann und wird es immer geben, die Frage ist, warum und wie häufig. Und da sorgt der Klimawandel zunehmend für mehr solcher Ereignisse, (die außerdem zunehmend stärker werden) bei denen eben Menschen sterben. Während über die letzten 30 Jahre (in denen der Klimawandel ja schon am wirken ist) insgesamt 10% der Starkregen durch Klimawandel bedingt waren, waren es im untersuchten Jahr 2010 bereits 25% der Starkregenereignisse, die ohne Klimawandel erspart geblieben wären. Das ist für die betroffenen Menschen eine schlechte Nachricht. Die sich hier zeigende Tendenz (deutliche Zunahme von Starkregenereignissen durch den Klimawandel können wir auch alle in den Nachrichtenmeldungen der letzten Jahre verfolgen.

09:00 von Louis2013: Gut beschrieben und beobachtet

< Wenn man mit dem Flugzeug von Flensburg nach Garmisch fliegt, sieht man in der Tiefe praktisch eine komplette Bebauung. Stadt an Stadt und Dorf an Dorf reihen sich wie Perlen an der Schnur. >
So ist es.
Dann gibt es noch Parteien, die weiter das wirtschaftliche Wachstum als das allein seelig Machende predigen und das wird dazu führen, dass künftig noch viel mehr verbaut wird.

Wir lassen als Beispiel in Brandenburg in einem Gebiet, wo der Wassermangel schon bekannt ist, diese "Tesla-Firma" bauen.
Wieso muss gerade dort so eine Firma gebaut werden?
Dabei werden die Arbeitskräfte dieser Firma vermutlich nicht mal aus Deutschland kommen, sondern aus Polen, weil diese oft bereit sind, für weniger Geld zu arbeiten.
D. h. könnte man diese Firma dann nicht gleich in Polen ansiedeln?

Klimawandel als Ursache

Ich zitiere aus der RHEINPFALZ vom 16.7.2021: "Allerdings zeigt sich bisher - so das Fazit einer Untersuchung der Länder Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern mit dem Deutschen Wetterdienst ... dass in den vergangenen 80 Jahren die Starkniederschläge nur in den Winterhalbjahren deutlich zugenommen haben. Für die Sommerhalbjahre sei hingegen kein klarer Trend nachweisbar."

>um 09:20 von Wolf1905 um 09:20 <

>Wenn ich mir anschaue, welcher Energiebedarf für den Technologiefortschritt und -wandel erforderlich wird, frage ich mich schon, wie der gedeckt werden kann…<

Durch erhneuerbare Energie

Darauf läuft es hinaus.

Ankönnte einfach nach 16 Jahren den Fuß von der Fortschrittsbremmse nehmen und es zulassen.
Besser noch wäre ein bisschen Gas geben.
Es Geht; das was wir jetzt haben wurde in nur 6 Jahren vom Spielzeug-Nivau auf dem es seit den 70ern verharrte zur Kostengünstigsten Energieform der Welt weiterentwickelt.

Stellen sie sich vor wo wir ohne die Vollbremse wären.
Wo wir hätten sein können wenn die Technologie schon in den 70ern weiterentwickelt worden wären.

Oder einfach nur wo wir in 10 Jahren sein könnten wenn die entsprechenden Technologie und Industriepolitischen Weichen gestellt würden.
-> viel weiter als laut umambitionierten EU-Plan.
Wir würden damit sogar Geld verdienen,
Und die Investitionskosten liegen deutlich unter dem Bedarf für Anpassung an die Folgen des Bremsens.

@Alexander K. um 09:12

„16 Jahre CDU / CSU waren 16 Jahre verlorene Jahre für den Klimaschutz.
Jetzt den Turbo einzuschalten wird uns diese verlorene Zeit nicht zurückbringen.
Der Bürger*innen bekommt jetzt vielleicht eine ungefähre Ahnung, wer am Ende die Zeche zahlt.“
Blödsinn! Sie haben nicht mitbekommen, was in den letzten 16 Jahren mit der Energiewende alles eingeleitet wurde!

„Einfach lächerlich, wenn der politische Gegner sich mit dem Lebenslauf oder der Schreibweise von Büchern beschäftigt.“
Ist nicht Thema dieser Meldung!

„Es geht um das KLIMA.“
Ja, auch, aber nicht nur!

Im Übrigen: meiner Meinung hätten wir die AKWs länger laufen lassen sollen (wie es viele andere Länder wie z. B. Frankreich auch machen) und die Kohlekraftwerke früher stilllegen, dann wäre wenigstens der CO2 Anstieg deutlicher zu reduzieren. Klar, dann würde es weitere Probleme mit der Entsorgung der Brennstäbe geben, aber genügend Energie zu haben ist nun mal unsere Lebensgrundlage. Damit hätten Sie vermutlich auch ein Problem?

09:25 von Anderes1961 Ich

09:25 von Anderes1961

Ich schließe mich Ihrem Kommentar Voll und Ganz an.

um 08:36 von Sternenkind

"Nun ja
Bereits 2015 wiesen die Potsdamer Forscher einen Zusammenhang zwischen Unwettern und Klimawandel nach. „Einer von zehn Rekord-Regen in den vergangenen dreißig Jahren ist nur durch den Einfluss der langfristigen Klima-Erwärmung zu erklären. Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen“, so die Studie.
Heißt im Umkehrschluss auch: In drei von vier Fällen ist es nicht so. So entlarvt man sich selbst."

Wenn ein Autofahrer mit 100 km/h in der Kurve und Handy unterm Lenkrad bei 2000 Watt Umpfkawumpf in den Gegenverkehr gerät wie ein Geisterfahrer, wird man 1 : 4 davon ausgehen dürfen, daß die überhöhte Geschwindigkeit und 1 : 4 eine Ablenkung durch das Handy ausschlaggebend war. 8 : 4 Dummheit jedenfalls.

Das Wörtchen "nur" in der von Ihnen zitierten Phrase, auf die Sie die unzulässige Umkehrschlüssigkeit leger herstellen, drückt nämlich aus, daß die anderen drei von 4 Fälle nicht exklusiv, aber zum Teil Klimawandel als Ursache beinhalten.

09:37 von nie wieder spd @ um 09:12 von Alexander K.

Selbst die Sicherheit von Menschenleben wird eiskalt dem Mammon geopfert
---

wie theatralisch

wer wird denn gezwungen an einem Flußlauf sein Haus zu bauen ?
Da kommt es immer zu Überschwemmung - zugegeben nicht immer so extrem !
und Sicherheit,
wer läßt sich gegen Corona Impfen, fährt langsam mit seinem Auto,
raucht und säuft nicht oder achtet auf sein Gewicht und treibt Sport ?

09:20 von Wolf1905

«Meine persönliche Meinung: Ich habe auch bewusst von „abzumildern“ geschrieben, weil ich trotz aller Bemühungen nicht glaube, dass der Klimawandel so zu stoppen ist, dass es ohne eine Erderwärmung weitergeht.»

Selbst wenn man nun exakt in dem Moment, in dem ich das hier in die Tastatur tippe, einen Schalter umlegen könnte, der jegliche weitere Erwärmung abschaltet, und die Weltdurchschnittstemperatur in der Atmosphäre so belässt, wie sie im Moment das Abschaltens ist.

Bleibt die vorhanden Energiemenge im Klimasystem für weitere 50 bis 80 Jahre erhalten. "Entropie" als Beschreibung der Thermodynamischen Zustandsgröße eines Pnysikalischen Systems (in der Einheit Joule - J).

Da das System Klima der Erde kein abgeschlossenes im physikalischen Sinn ist. "Nach oben offen" zum Weltraum hin. Kann die Gesamtenergiemenge auch wieder abnehmen ("durch Entweichen nach oben hin").

Das aber dauert, und zusätzlichen Energieeintrag durch Einstrahung der Sonne kann man gar nicht abschalten.

CDU wieder ganz weit vorne

Die CDU zeigt wieder ihre gesamte Kompetenz. Laschet amüsiert sich neben Feuerwehrleuten, die am Ende ihrer Kräfte sind. Passt!
.
Altmaier will jetzt auf einmal mehr Investitionen in den Klimaschutz, nachdem er selbst die letzten Jahre alles dafür getan hat, Investitionen zu reduzieren.
.
Jaja, und unsere Regierungsschefin kommt nach 4 Tagen erst dazu sich mal blicken zu lassen, die Ehrungen in den USA waren wichtiger.
.
Läuft in der Union.
Das sollten die Wähler sich dann vielleicht mal klar machen.
.
Abgesehen davon ist Hochwasser nichts neues, leider hat die Politik wenig bis nichts getan. Das der Katastrophenschutz zu Grunde gespart wurde, passt auch da.
.
Es ist ja ein Wunder, dass die Bundeswehr überhaupt Gerät hat, um helfen zu können.
Dieses Land kommt durch Regen an den den Rand des Chaos. Und wir, die immer mit dem Finger auf andere zeigen und alles besser wissen, stehen da wie die Deppen.
.
Man stelle sich mal vor, es gäbe Katastrophen, wie den in den USA.

Re : Sisyphos3 !

Thailand ist etwa 1,4 mal größer als D, und hat knapp 70 Millionen Einwohner, D, fast 83 Millionen, dafür aber bestimmt zig mal mehr Industrie, viele große Städte, viele kaputte Wälder, es wird viel zu viel Holz nach Asien, hauptsächlich nach China verkauft, weil immer, egal bei was die verfluchte Kohle ein zu große Rolle spielt. In D werden zu viele Ressourcen verbraten, es wird extrem wenig nachhaltig bebaut und produziert, es wird zu wenig auf die ökologischen Auswirkungen geachtet, egal wo und wie. Die Rechnung kommt sicher, und viele "kleine" Menschen müssen sie tragen !

Welche Lehren ziehen?

Es ist schrecklich wieviele Menschen ihr Leben oder ‚auch nur‘ ihre Gesundheit oder ihr Hab und Gut verloren haben. Wir sollten zumindest endlich anfangen aus der Katastrophe zu lernen.
A)mit aller Macht versuchen den Klimawandel so gut wie es noch geht zu stoppen (auch weil es schlicht billiger ist, als die Folgen zu beseitigen)
B) uns auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten: z.B. Entsiegelung der Landschaft, Flüssen Raum zu ausbreiten geben, aktiver Hochwasserschutz, etc. aber auch Elementarversicherung als Teil der Gebäudepflichtversicherung für alle, um die
Prämien erträglich zu halten
C) Katastrophenalarm endlich funktionsfähig machen, dazu gehört auch ein flächendeckendes, ausfallsicheres (!) Mobilfunknetz, das muss staatliche Infrastruktur sein und darf nicht privatwirtschaftlichen Wirtschaftlichkeitsdenken unterworfen sein!

@Wolf1905 um 09:31

>Damit Hochwasser nicht „ständiger Begleiter“ wird, müssen langfristig wirkende Maßnahmen jetzt ergriffen werden, um diese Gefahr zu minimieren.<

Der Zug ist abgefahren. Hochwasser wird unser ständiger Begleiter bleiben,
einfach weil die Masse an Wasser bei Starkregenereignissen proportional zum Temperaturanstieg weiter steigen wird.

Wenn sie die Gefahren minimieren wollen müssen sie erstmal ihren Anstieg reduzieren:
Also den Temperaturanstieg.
Das ist der Erste und wichtigste Schritt des Hochwasserschutzes.
Und Verhälltnismässig billig, imm vergleich zu den ebenfalls notwendigen kosten zur Ertüchtigung unserer Siedlungsräume.
Nur das Mittelalterliche/Frühneuzeitlich Städtchen und Dörfer eben Schlecht umbaubar sind um im Zweifelsfall mehrere Millionen Tonnen Wasser schadlos durchzuleiten/Aufzufangen.

09:29 von Sternenkind Erstmal

09:29 von Sternenkind

Erstmal ist das ein Einzelereignis, aber den Zusammenhang hat der Dipl. Meteorologe Sven Plöger ( kann auch ein Kollege gewesen sein ) letztens " im Wetter " vor der Tagesschau erklärt.
Der Zusammenhang besteht durch den Jetstream, der verlangsamt sich und verhindert, das die Tiefdruckgebiete nördlich ziehen können. Sie bleiben " fast an einer Stelle kleben " und es regnet und regnet und regnet. So habe ich das in Erinnerung ( und verstanden ).

@Anderes1961 um 09:38

Doch, ich persönlich glaube schon, dass mehr Energie benötigt wird als bisher, also dass weltweit der Energiebedarf steigt. Wenn ich mir nur mal anschaue, was die ganze Digitalisierung - die m. E. erst am Anfang steht - an Energie benötigen wird (fragen Sie mich bitte nicht „wieviel“? Es ist „nur“ mein Bauchgefühl - siehe IT, TV, Bitcoin, Streamingdienste wie Netflix, und und und) und welche Länder auf dieser Erde noch enormen Nachholbedarf an wirtschaftlicher Weiterentwicklung haben, komme ich zu dem Schluss, dass der Energiebedarf weltweit steigen wird.
Nichtsdestotrotz bin ich natürlich auch für den kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energiequellen, aber es wird dauern und nicht so schnell erfolgen wie von vielen gefordert oder gewünscht…

Hochwasser

Es ist schon schlimm was z. Zt. in Teilen Deutschlands passiert.
Aber man sollte sich auch einmal die geografische Lage der betroffenen Gebiete anschauen, von Sachsen abgesehen liegen alle anderen Gebiete in Tälern. Hier entsteht der, viel geschriebene "Badewannen" Effekt, das Tal läuft voll weil das Wasser nirgendwo ausweichen kann.
Wer schon einmal in dem Berchtesgadener Land war wird wissen wie es ist wenn eine Regenfront nicht über die Berge abziehen kann.
Natürlich wurde dies von den Umweltverbänden und dem Bündnis 90/ die Grünen seit 40 Jahren angeprangert. Nur ist dies auf Grund der geografischen Lage in den betroffenen Regionen schlecht machbar, oder?

Re anderes1961

wir spätestens 2024 soweit gewesen, daß wir den Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hätten decken können...nur darf es nicht Nacht sein oder ohne Wind denn dann kommt der böse Atom- und Kohlestrom aus Frankreich und Polen und rettet uns

@ Nun ja Sternenkind, um 09:29

Wie schön es doch wäre, hätte Dipl. Meteorologe Friedrich und die BILD Recht. Und Sie natürlich ebenfalls...

Auch Herr Chrupalla äußerte sich ähnlich und mochte über das Thema an sich gar nicht reden.

Zu 09:31 von Wolf1905

< D ist nicht so groß wie die Urwaldgebiete, und 82 Millionen Menschen müssen auch leben können; und es werden beständig immer mehr (auch durch Zuwanderung)! >

Zum einen ist der Anstieg der Bevölkerung nur sehr gering und zum anderen haben wir überproportional viele ältere Bürger, so dass keine "Bevölkerungsexplosionen" nach oben zu erwarten sind.
Ja, ich würde vermuten, dass die Bevölkerungszahl mittelfristig bereits wieder rückläufig sein wird.
Tote durch Corona u. durch Unwetter tragen mit dazu bei, wenn auch -noch- nicht stark.

09:40 von DeRus // Zu lesen

09:40 von DeRus

// Zu lesen auf:
https://reitschuster.de/post/die-ueberflutungen-sind-eine-hochwasser-kat...

Das sagt - zumindest mir - alles !

@DeRus

"
Am 18. Juli 2021 um 09:40 von DeRus
Flutkatastrophe mit Ansage.

"Wir waren schutzlos und mutwillig der Katastrophe ausgeliefert. Alle waren vorgewarnt, aber man hat abgewartet und geguckt, wie schlimm es wird“, klagt eine Leserin aus Euskirchen. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die Behörden.
Sehr emotionaler und bewegender Leserbericht. Zu lesen auf:
https://reitschuster.de/post/die-ueberflutungen-sind-eine-hochwasser-kat..."

Bitte ersparen Sie den Mitforisten den angeblichen Bericht, der ausgerechnet von einer der schlimmsten Fakenews-Schleuderseiten in Sachen Klimawandel stammt. Es genügt schon, daß gestern und vorgestern einige User aus der Klimawandel-Leugner-Fraktion meinten, Mitforisten betrügen zu müssen und Passagen aus diesem Bericht wortwörtlich als eigene Meinung bzw. als Fakten gepostet haben.

Die Manöver der Klimaleugner sind wirklich sehr leicht durchschaubar.

09:38 von Anderes1961

«Wenn nicht zuerst Gabriel und dann Altmaier den erneuerbaren Energien mit Gesetzen nicht noch Knüppel zwischen die Beine geworfen hätte, wären wir spätestens 2024 soweit gewesen, daß wir den Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hätten decken können.»

Diese Knüppel hätten nicht sein müssen, und nicht sein dürfen. Der Ausbau der Regenerativen Energien an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland hätte nicht so ins Stottern und Stocken geraten dürfen. Stromleitungen, zu wenig dezentrale Versorgung.

Aber bis 2024 wäre es nicht so weit gewesen mit 100% Strom aus Regenerativer Energie. Das ist zu kurzfristig. Evtl. bis 2030, aber gewisse Unwägbarkeiten sind immer, die Pläne auch bei bestem Willen verzögern.

In

meinem Städtchen , das wie so viele an einem kleinen Fluss gelegen ist, hat es schon früher heftige Überschwemmungen gegeben. Ich habe zB Bilder aus den 50ern/60ern gesehen, wo der Marktplatz zwei Meter Wasserstand hatte. Und damals hat noch niemand davon gesprochen, dass es regnet, weil sich das Klima wandelt; geregnet hat’s schon immer, auch stark und lang,
Meine Stadt hat aber, vielleicht zum Unterschied zu anderen, seitdem immens in den Hochwasserschutz investiert. Stauwehr, diverse Überlaufbecken, begleitender, regulierbarer Kanal.
Allerdings sind viele Zugezogene in den letzten Jahren dazu über gegangen, aufgrund der zunehmenden Grundstücksknappheit in die verbliebenen überschwemmungsgefährdeten Gebiete zu bauen, obwohl man dafür seit 2002 keine Versicherung mehr bekommt.
Bitte nicht falsch verstehen, ich leugne den Klimawandel keinesfalls, aber jetzt jeden heftigen Regen und seine Folgen auf ihn zu schieben, ist zwar für manche politisch opportun, aber halt auch zu kurz gehüpft

Re : Margitt !

Das ist schon so richtig, nur Polen zahlt sicher nicht so viel Subventionen wie D, deshalb baut Tesla in D.
Was die Löhne angeht, sollte die BR halt grundsätzlich einen Mindestlohn im durchschnittlichen Bereich von VW oder Daimler bei Tesla festschreiben, dann könnten auch deutsche Angestellten ordentlich verdienen. Die Polen sollen zu Hause bleiben, denn dort muss ja noch sooooooooooo viel Kohle abgebaut und verarbeitet werden.

@Sternenkind, 8:36

Bereits 2015 wiesen die Potsdamer Forscher einen Zusammenhang zwischen Unwettern und Klimawandel nach. „Einer von zehn Rekord-Regen in den vergangenen dreißig Jahren ist nur durch den Einfluss der langfristigen Klima-Erwärmung zu erklären. Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen“, so die Studie.
Heißt im Umkehrschluss auch: In drei von vier Fällen ist es nicht so. So entlarvt man sich selbst.

Au weia. Einer von zehn schweren Verkehrunfällen wird von alkoholisierten Fahrern / Fahrerinnen verursacht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass für 90% aller Unfälle nüchterne Idioten verantwortlich sind.
So entlarvt man sich selbst ...

@Sternenkind um 09:41

>Während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser Dinos <

...gab es keine Menschen.
Menschen sind erst relativ Kurz auf diesem Planeten und Kinder eines Recht Spezifischen Klimas. Vor allem die Kultur der Selbsterzeugung von Nahring ist in der Masse sehr verletzlich gegen Veränderungen

Es geht nur um den Menschen, und seine Kultur.
Dieser Planet kommt ohne aus.
Aber Aussterben ist einfach langweilig.
Das kriegt jede Alge hin.

Ja, das gilt auch für das Zerbrechen unserer Kultur durch die Unmöglichkeit in der Katastrophe noch aller ernähren oder vor Hochwasser schützen zu können, es nicht mal versuchen zu können.
Diesen Kulturbruch zu begrüßen ist ein Aussterben der Menschheit die überlebenswert ist.

Und Aussterben aus Besserwisserei ist noch unterhalb dessen was die Algen hinbekamen.
sich daran erfreuen...oder es billigend in kauf nehmen nur um den anderen nicht recht zu geben....
Dagegen ist Unwissen positiv zu bewerten.

@ schabernack

Sie fragten gestern, wie es im Bergischen mit Wasserschäden steht.

Man muss zwischen dem Bergischen und dem Oberbergischen Land unterscheiden.
(Die Bezeichnungen rühren nicht, wie oft vermutet, daher, dass es hier besonders “bergig“, also hügelig sei, sondern von den Grafen von Berg, drum auch “Bergisches“.)

Dass es hier trotzdem bergig ist, liegt also nicht an den Adligen von einst. :-)

Hier, also im Oberbergischen nahe Gummersbach war in meiner Ecke der Strom für ca. 5 Stunden weg, weil ein Umspannwerk geflutet war.
Und auf einer Straße fanden sich Forellen wieder, die aus überschwemmten Fischteichen dorthin verfrachtet worden waren.
Weiter unterhalb wurde die Straße gesperrt, die dort überflutet war.

Die Agger, sowie die zahlreichen Talsperren, haben das Wasser Recht gut verkraftet, bis auf kleinere Störfälle.

Also alles überhaupt nicht annähernd ein Vergleich zu den katastrophalen Zuständen in so vielen Städten und Gemeinden.

um 09:14 von Sisyphos3 08:36 von Sternenkind

,,ja der Klimawandel

seit 1990 haben wir unseren CO2 Ausstoß um 240 Mill Tonnen/Jahr gesenkt
in derselben Zeit stieg der weltweite CO2 Ausstoß um 11 Mrd Tonnen jährlich an

Klar muß man was tun !
Vorbildcharakter, verantwortliches Verhalten mit Ressourcen überhaupt,
was weiß ich was es für Argumente gibt

nur wenn ich mir die Zahlen so anschaue
bringen tut es so viel wie damals der Versuch bei der Titanic,
das einströmende 'Wasser mit nem Putzeimer auszuschöpfen"

————

Schönes Beispiel, ,, Titanic"

Sie wissen um die Statik des Kahns, Sie wissen um die Eisberge und erwarten trotzdem, daß der Reeder das richtige tut und fahren mit, weil das Programm an Bord spitzen unterhaltsam sein soll.

Wenn reife Menschen sich einer Gefahr bewusst sind, warten sie nicht, bis evtl. der ,,Boss" sie an der Hand nimmt. "Vorbildcharakter" hat wie so vieles 2 Seiten. Die relevante ist die einer Orientierung am Edlen. Für die Seite der Vorbilder ist es deshalb sehr wichtig, nicht eitel zu werden.

@ schabernack um 09:47

>Da das System Klima der Erde kein abgeschlossenes im physikalischen Sinn ist. "Nach oben offen" zum Weltraum hin. Kann die Gesamtenergiemenge auch wieder abnehmen ("durch Entweichen nach oben hin").<

Was sie Beschrieben ist das worst-case Szenario, kein Hoffnungsschimmer.

Die Weite unserer Atmosphäre ist durch die Gravitation definiert die der Fliehkraft die aus der Rotation der Teilchen die die Atmosphäre bilden resultiert entgegenwirkt.
Da Erwärmung zu Ausdehnung führt ist ein Überschreiten der Physikalisch definierten harten Grenze zu befürchten.
Nein das ist nicht gut. Gar nicht gut.

Das Klima selbst ist völlig in Ordnung.

Nur den Menschen macht es zu schaffen mit Hitze- und Kälteperioden, Dürren, Überflutungen, Tornados. Plagen in biblischen Ausmaßen.

@Sternenkind

"
Am 18. Juli 2021 um 09:41 von Sternenkind
Nun ja

Während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser Dinos enthielt die Erdatmosphäre relativ viel Kohlendioxid – bis zu 5 Mal mehr als heute. Die fruchtbarste Phase des Planeten. Beinahe 9 Mrd Menschen lassen es heute zum Problem werden."

Das stimmt. Sie unterschlagen aber: Natürliche Schwankungen der Durchschnittstemperaturen spielen sich in einem Bereich von 0,1 Kelvin in mehreren tausend Jahren ab. Die Natur hat sehr viel Zeit, sich auf veränderte Bedingungen einzustellen.

Jetzt reden wir von einer Änderung der Temperaturen von über einem Grad in ca. 150 Jahren, also einer Zunahme der Änderung von über 1000 Prozent in einer Zeit, die in der Erdgeschichte nicht mal ein Wimpernschlag ist. Das können Sie nicht mehr mit natürlichen Ursachen erklären.

Nur 4 mal in der Erdgeschichte gab es Temperaturschwankungen, die annähernd so dramatisch waren wie jetzt und jedes mal starben 90 % der Lebewesen aus.

Klimaschutz

Deutschland ist nicht allein Zerstörer des Klimas und kann auch den Klimawandel
nicht kurzfristig stoppen und wenn die Grünen alles besser machen wollen sollen sie dort wo sie mit in der Regierung beteiligt sind mit guten Beispiel vorangehen siehe B.W. nur "schöne Worte "und keine Ergebnisse

Re : Alexander K. !

Das ist einfach der pure Einblick in die Hemisphäre von so unfassbar geistig hoch besiedelten Politikern, die vor lauter Intelligenz nicht mehr den kern ihrer eigentlichen Aufgaben erfassen können, und deshalb die weniger schweren Dinge wie bewusste Diskreditierungen von anderen Menschen in einer sehr unlauteren Form in Angriff nehmen.
Wenn somit ein/e Gegner/in ins Abseits gestellt werden kann, dann kann man sich wieder ganz beruhigt zurück lehnen, und in einen hohen geistigen Tiefschlaf verfallen, bis es wieder notwendig wird , die Augen ein Stück weit zu öffnen, um festzustellen, dass die Erde zerstört ist. Auweia, dann kommt das blanke Entsetzen, und der Rest des Gehirns zerschmilzt in Windeseile. Dann ist nur noch Amnesie angesagt !

@ Nun ja Sternenkind, um 09:41

“Während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser Dinos enthielt die Erdatmosphäre relativ viel Kohlendioxid - bis zu 5 Mal mehr als heute. Die fruchtbarste Phase des Planeten. Beinahe 9 Milliarden Menschen lassen es heute zu Problem werden.“

Trotz heftigen Bemühens erkenne ich keinen Sinn in Ihrem Kommentar.

Zusammenhang nennen

Wer nur von der Regenkatastrophe spricht, liefert den Klimawandel-Leugnern eine Steilvorlage, weil die dann gleich von "Einzelfall!" reden.

Fakt ist, von den letzten fünf Sommern brachten drei Extremwetter: zwei Dürren und jetzt eine Überflutung.

Das sind 60% Extremfälle.

60% sind mehr als die Hälfte. Wegen des Klimawandels sind wir also bereits in einer Zeit angekommen, in der moderate Sommer die Ausnahme bilden.
_

09:35 von Sisyphos3

«Ja es mag so sein, dass bis Bangkok noch viele Wälder stehen.»

»selbst das ist nicht korrekt.
der Waldanteil in Thailand beträgt 32,1 %
der Waldanteil in Deutschland beträgt 32,7 %.»

Bis man erst mal in Bangkok ankommt, muss man über andere Regionen von Südostasien fliegen. Die genaue Flugroute Deutschland - Bangkok kenne ich nicht. Ich war noch nie in Thailand.

Wahrscheinlich über Laos / Myanmar. Da sieht man aus dem Flieger schon recht viel Wald. Das ist aber auch wenig aussagekräftig in Zusammenhang mit Überschwemmungen.

Das zur Landesfläche prozentual am stärksten mit natürlichem Wald (nicht Forstwald) bewachsene Land der Welt ist Japan mit knapp 70%. Starkregen mit Überschwemmung mit Erdrutsch sind dort regelmäßig immer.

Vor 2 Wochen hat es den kleinen beliebten Touristenort "Atami" (an Hängen gelegen) 90 km weg von Tokyo am Meer mit einem Erdrutsch verrisen. Einige Tote, Wasser und Erdmassen sind von oben durch gepflügt.

Schön & wild dort, war ich mal zu Besuch..

09:57 von ich1961

09:40 von DeRus

// Zu lesen auf:
https://reitschuster.de/post/die-ueberflutungen-sind-eine-hochwasser-kat...

>>Das sagt - zumindest mir - alles !<<

Was sagt ihnen das?

Würde mich interessieren.....

@schabernack um 10:00

>Diese Knüppel hätten nicht sein müssen, und nicht sein dürfen. Der Ausbau der Regenerativen Energien an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland hätte nicht so ins Stottern und Stocken geraten dürfen. Stromleitungen, zu wenig dezentrale Versorgung.

Aber bis 2024 wäre es nicht so weit gewesen mit 100% Strom aus Regenerativer Energie. Das ist zu kurzfristig. <

Alternative "Was wäre gewesen wenn" Geschichts-Modelle sind immer schwierig und nie Präzise.

Aber technisch, in Anbetracht der Ausbauraten, vor allem der Ausbau-raten der Industrie die immer effizientere EE-Erzeuger in immer größerer Stückzahl herstellte und der damit verbundenen wachsenden Zulieferketten-Industrie wäre es durchaus möglich gewesen. Erst die Limitierung macht Investitionen unattraktiv.

Re Sternenkind

„bringen tut es so viel wie damals der Versuch bei der Titanic, das einströmende 'Wasser mit nem Putzeimer auszuschöpfen“

Und die Kapelle stimmt „Näher, mein Gott, zu Dir“ an, wie damals auf der Titanic? Relativierung bringt doch niemandem was, es geht genau um Ihren Satz davor:

„ Klar muß man was tun! Vorbildcharakter, verantwortliches Verhalten mit Ressourcen überhaupt“

Sehr schade, dass Sie sich selbst den Wind aus den Segeln nehmen, das klingt sehr hoffnungslos. Natürlich ist nicht alles perfekt und wir können die letzten 150 Jahre nicht in kurzer Zeit umkehren. Trotzdem ist es doch schon mal gut, wenn endlich die grossen Verursacher den Klimawandel anerkennen und ein Umdenken beginnt. Es ist auch nicht allein um punktuelle Katastrophen und auch nicht um „entlarven“ (gähn!) wenn 3 von 4 Regenfällen vielleicht nicht klimassoziiert sind. Es geht um saubere Flüsse, Meere, Luft. Es geht um die Umwelt in der wir und unsere Kinder leben.

@schabernack

"Aber bis 2024 wäre es nicht so weit gewesen mit 100% Strom aus Regenerativer Energie. Das ist zu kurzfristig. Evtl. bis 2030, aber gewisse Unwägbarkeiten sind immer, die Pläne auch bei bestem Willen verzögern."

Ja da haben Sie wahrscheinlich Recht. Die Info "2024" stammt aus einer Doku über erneuerbare Energien, weiß leider nicht mehr welche, hab sie vor wenigen Tagen gesehen. Dabei ging es um fehlende Anschlußförderungen für erneuerbare Energien und das deswegen Windräder abgerissen werden müssen und nicht neu gebaut werden, Kohleverstromung aber weiter subventioniert wird. Es war ein Befürworter der erneuerbaren Energien. Mir schien dieser Zeitraum auch etwas optimistisch. Aber bis 2030 hätten wir definitiv soweit sein können.

Stattdessen müssen wir zugucken, wie unsere Technik in Sachen Solar und Wind in China einen Erfolg nach dem anderen feiert.

Re : Sparer !

Das ist auch mehr als angesagt, in den Hochwasserschutz zu investieren. Das sollten alle Städte, Gemeinden und Regionen tun, die in solch eine Gefahr geraten können.
Wenn nun ein Gebiet als spezielles Gebiet zum Auffangen von Wassermassen ausgelegt ist, dann darf da nicht gebaut werden. Sollte dies trotzdem geschehen, dann sind in meinen Augen korrupte Personen und Spekulanten am Werk, die dafür zur Verantwortung gezogen werden müssen. Schutzgebiet ist Schutzgebiet, ohne wenn und aber !
Grundsätzlich hat dies noch nichts mit dem Klimawandel zu tun, aber es ist schon deutlich zu beobachten, das sich das Klima ändert, zu teils extremen Situationen, die echt ernst genommen werden müssen. Nur leider fällt dies der rein Wirtschaft und Wachstumsverliebten Politik schwer, jetzt neue Wege zu gehen, denn irgend wann sind alle Ressourcen verbraucht. Und dann ??????

um 09:46 von Sisyphos3 09:37 von nie wieder spd @ um 09:12

[,,Selbst die Sicherheit von Menschenleben wird eiskalt dem Mammon geopfert"]
---

,,wie theatralisch

wer wird denn gezwungen an einem Flußlauf sein Haus zu bauen ?
Da kommt es immer zu Überschwemmung - zugegeben nicht immer so extrem...!"

————

Seit tausenden von Jahren werden Häuser an Flüssen gebaut. Kommense nicht drauf warum. Heutzutage werden die sogar gemietet oder schlimmeres. Sie sind sich auch 4 Tage nach der Flutatastrophe an Ahr, Erft und anderen Bächen nicht zu schade, die Notlage von Menschen zum Thema der Lebensklugheit gescheiter Häuslebauer zu machen, die sogar in Punkto Lage ihres Hauses richtig liegen. Fremdschämen ist mal ein starkes Wort gewesen.

@ um 09:46 von Sisyphos3

„wer wird denn gezwungen an einem Flußlauf sein Haus zu bauen ?“
Richtig.
Aber wenn dort schon erlaubt wird, weiter wohnen zu bleiben, sollte wenigstens das Warnsystem funktionieren.
Und warum im 21. Jahrhundert ein technisch sehr einfaches und in keinster Weise anspruchsvolles System nicht funktioniert, wird auch der angebliche soziale Christ Heimat - Horst nicht erklären wollen. Denn die ehrliche Erklärung müßte lauten: Die Bevölkerung ist uns s-egal.
Das zieht sich durch die Politik mindestens der letzten 30 Jahre.
Und je stärker die Risiken wachsen und dann auch tatsächlich zur Katastrophe führen, umso deutlicher wird das.

Hochwasser: Land unter auch in Sachsen und Bayern....

Hochwasser in Bayern, Sachsen und auch in Österreich.
Wer bringt es eigentlich noch fertig angesichts von Hitzewellen, Flutkatastrophen und Stürmen, den Klimawandel zu bestreiten ?

Und im Laufe des Tages besucht die Kanzlerin die Hochwassergebiete im Westen. Ob sie dabei auch von dem Erftstadt-Mann begleitet wird ?

Am 18. Juli 2021 um 09:00 von Louis2013

"Wenn man mit dem Flugzeug von Deutschland aus Bangkok (Thailand) erreichen will, fliegt man stundenlang über grüne Urwälder. "
Ist zwar grün, sind aber nur noch wenige Urwälder. Das sind riesige Flächen Kautschuk-Monokulturen. Thailand ist der größte Kautschuk-Produzent.

@Sternenkind

"
Am 18. Juli 2021 um 09:55 von Sternenkind
Re anderes1961

wir spätestens 2024 soweit gewesen, daß wir den Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hätten decken können...nur darf es nicht Nacht sein oder ohne Wind denn dann kommt der böse Atom- und Kohlestrom aus Frankreich und Polen und rettet uns"

Bitte nicht schon wieder. Dieser Blödsinn wurde hier im Forum weiß Gott schon oft genug als Blödsinn entlarvt. Deshalb erspare ich mir das jetzt.

@harry_up

"
Am 18. Juli 2021 um 10:23 von harry_up
@ Nun ja Sternenkind, um 09:41

“Während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser Dinos enthielt die Erdatmosphäre relativ viel Kohlendioxid - bis zu 5 Mal mehr als heute. Die fruchtbarste Phase des Planeten. Beinahe 9 Milliarden Menschen lassen es heute zu Problem werden.“

Trotz heftigen Bemühens erkenne ich keinen Sinn in Ihrem Kommentar."

Ist doch ganz einfach: Alles nicht so schlimm. Also Relativierung.

10:10 von harry_up

«Also [hier im Oberbergischen] alles überhaupt nicht annähernd ein Vergleich zu den katastrophalen Zuständen in so vielen Städten und Gemeinden.»

Sehr gut so … und sonst hätte man auch was von anderem gehört.

Das mit dem Grafen von Berg hatte ich schon mal vernommen.
War mir aber nicht mehr so präsent im Vorderhirn.

Für die Forellen auf der Straße fanden sich bestimmt tapfere Oberbergische, die die armen Fische vor dem Ertrinken retteten, und sie als "Forelle Blau" in schmackhafter Zubereitungsform auf Oberbergischen Teller von der Pein erlösten. Sind tatkräftige Menschen mit Realitätssinn … diese Völker aus den Bergen.

@Sisyphos3..9:46 Uhr

"wer wird denn gezwungen an einem Flußlauf sein Haus zu bauen ?
Da kommt es immer zu Überschwemmung - zugegeben nicht immer so extrem !
und Sicherheit,
wer läßt sich gegen Corona Impfen, fährt langsam mit seinem Auto,"

Bauen am Fluß hat m.M. mit Heimatgefühl zu tun..Familien bauen gern im Umkreis der anderen Mitglieder oder Nachbarn..

Gegen Corona bin ich geimpft..
brauche auch keine Auto mit Hunderten von PS, um etwas darzustellen..
fahre damit nur die nötigsten Wege nach den Begrenzungen..spart Nerven, Sprit und vermeidet Zahlungen für Strafzettel..

@10:15 von FritzF

>>Nur den Menschen macht es zu schaffen mit Hitze- und Kälteperioden, Dürren, Überflutungen, Tornados. Plagen in biblischen Ausmaßen.<<

Guter Punkt…wie begründet sich eigentlich dieser Begriff, „Katastrophen biblischen Ausmaßes“ ?

@ Friedensengel um 10:17

>Deutschland ist nicht allein Zerstörer des Klimas und kann auch den Klimawandel
nicht kurzfristig stoppen und wenn die Grünen alles besser machen wollen sollen sie dort wo sie mit in der Regierung beteiligt sind mit guten Beispiel vorangehen siehe B.W. nur "schöne Worte "und keine Ergebnisse<

Nach 50 Jahren des Wissens was auf einen zu kommt immer noch nichts getan haben und dann über Zeitdruck jammern ist eine seltsame Definition von "Kurzfristig".

Wenn wir von jemandem Wissen was zu erwarten ist bei deren Regierungsarbeit ist das wohl die Union.

@morgentau19

"
Am 18. Juli 2021 um 10:26 von morgentau19
09:57 von ich1961

09:40 von DeRus

// Zu lesen auf:
https://reitschuster.de/post/die-ueberflutungen-sind-eine-hochwasser-kat...

>>Das sagt - zumindest mir - alles !<<

Was sagt ihnen das?

Würde mich interessieren....."

Falls Sie mich meinen, und nicht den User DeRus: Das können Sie in meinem Post von 9:57 Uhr nachlesen. Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, daß es in dem Text Passagen gibt, die darauf schließen lassen, daß das ganze ein übler Fake ist. Übel in sofern, als er mit den Gefühlen der Menschen spielt.

Ich bin mir sicher, daß der angebliche Bericht sich bei genauerer Prüfung als Fake entlarven wird. Aber das ist meine persönliche Einschätzung, keine Tatsachenbehauptung.

Die Seite kenne ich in sofern, daß ich die schon länger regelmäßig beobachte vor allem im Zusammenhang mit der AfD. Und bis jetzt wurden Reitschusters Behauptungen allesamt von Faktencheckern als Fakes entlarvt. Warum sollte es diesmal anders sein?

10:17 von Friedensengel: Alle sollten mitmachen

< Klimaschutz
Deutschland ist nicht allein Zerstörer des Klimas und kann auch den Klimawandel
nicht kurzfristig stoppen und wenn die Grünen alles besser machen wollen sollen sie dort wo sie mit in der Regierung beteiligt sind mit guten Beispiel vorangehen siehe B.W. nur "schöne Worte "und keine Ergebnisse >

Es hat sehr lange gedauert, bis es zum Klimawandel kam, weil viel zu lange nichts dagegen unternommen wurde.
Es wird auch lange dauern, bis man, wenn man Klimaschutz ernsthaft betreibt, den Klimawandel wird stoppen können.
Der Zeitraum zwischen 2 Bundestagswahlen ist m. E. viel zu kurz, um dies zu schaffen.

D. h. wenn wir keine Regierungen auf die Beine bekommen, die nachhaltig Klimaschutz betreibt u. die auch missionarisch in den 3. Welt-Ländern tätig wird so dass überall Klimaschutz betrieben wird , wird der Klimawandel die Menschheit drastisch reduzieren. Es werden vermutlich nur die überleben, die sich im obersten Norden Russlands u. Kanadas angesiedelt haben.

Re : Friedensengel !

Nein natürlich nicht, aber D könnte tatsächlich ein Vorbild werden, wenn denn die Politiker die richtigen Weichen stellen, und nicht ständig irgend wo und wie bremsen.
Leider sind so manche GRÜNE inzwischen mehr schwarz als die eh schon schwarzen und unchristlichen Parteien.
BW ist echt ein gutes Beispiel, da wird viel geredet, aber zu sehr gebremst, für wichtige Industriezweige, damit ja weiter die Dividenden fließen.
Auch was die Wind- und Solarenergie angeht, wird nur gebremst, statt möglichst viel davon zu überzeugen, sie beteiligen, und möglichst niedrige Hürden stellt. Die Politik MUSS den Menschen es erklären, warum wie und weshalb. Nur dann kann ich mehr erreichen und davon begeistern, wenn möglichst viele davon profitieren !
Aber auch so mancher Mensch muss sein Ego in die Tonne schieben, und einsehen, wie wichtig es ist, etwas zu verändern und neu zu gestalten !

10:26 von morgentau19 Kann

10:26 von morgentau19

Kann ich mir vorstellen, aber die, die genau so denken wie ich, wissen das :-))

09:57, ich1961

>>09:40 von DeRus // Zu lesen
09:40 von DeRus

// Zu lesen auf:
https://reitschuster.de/post/die-ueberflutungen-sind-eine-hochwasser-kat...

Das sagt - zumindest mir - alles !<<

Mir auch.

09:38 von Anderes1961

wären wir spätestens 2024 soweit gewesen, daß wir den Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hätten decken können.
....

so sind wir aktuell bei 40 %
ob das jetzt entscheidenden Einfluß auf den Klimawandel gehabt hätte

und das mit dem Knüppel zwischen die Beine werfen ...
ob das jetzt die 2 genannten Politiker waren
oder die tausend Bürgerinitiativen, welche gegen den Ausbau der Windkraft
(vor ihrer Haustür) kämpften oder dem Bau von Stromtrassen
weiß man´s

09:46 von Sisyphos3

«wer wird denn gezwungen an einem Flußlauf sein Haus zu bauen ?
Da kommt es immer zu Überschwemmung -
zugegeben nicht immer so extrem !»

An Flüssen siedeln ist so alt wie die Menschheitsgeschichte.

Babylon lag im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris.
Ohne Ansiedlung am Nil hätte es niemals Pharaonen gegeben.
Und das heutige Ägypten auch nicht.

Flüsse waren einst die einzigen Transportwege für Güter und Waren über längere Distanzen. Köln wäre nie die große Stadt geworden, die sie ist, läge sie nicht am Rhein. Die Alten Römer gründeten die Siedlung nur deswegen, weil sie so gut am großen Fluss gelegen war.

Am / in der Nähe vom Fluss wohnen ist schön.
Wenn man schon nicht am Meer wohnen kann.
Dort ist auch nicht genug Platz für alle.

Stuttgart liegt am Neckar. Ist Ihnen das zu viel Fluss in der Nähe.
Dann ziehen Sie ganz einfach um auf den Brocken im Harz.
Dort kommt nie Hochwasser hin.

"Aber nicht am Fluss" ist das dümmste aller möglichen Argumente zur aktuellen Situation.

@ 08:36 von Sternenkind

Der einzige, der sich durch diesen Kommentar entlarvt, sind Sie selbst.

10:32 von melancholeriker

Seit tausenden von Jahren werden Häuser an Flüssen gebaut
...

und seit tausend Jahren lebt man mit den Folgen
tolle Anbindung aber eben auch gelegentlich nasse Füße
Es gilt eben Nutzen und Risiko abzuwägen

10:41 von Anderes1961

<< Am 18. Juli 2021 um 10:23 von harry_up
@ Nun ja Sternenkind, um 09:41

“Während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser Dinos enthielt die Erdatmosphäre relativ viel Kohlendioxid - bis zu 5 Mal mehr als heute. Die fruchtbarste Phase des Planeten. Beinahe 9 Milliarden Menschen lassen es heute zu Problem werden.“

Trotz heftigen Bemühens erkenne ich keinen Sinn in Ihrem Kommentar."

Ist doch ganz einfach: Alles nicht so schlimm. Also Relativierung. <<

.-.-.

Ich fürchte, da steckt noch anderes dahinter:
der Hinweis, dass wir zu viele Menschen auf der Erde sind.

Vorher sei ja alles kein Problem gewesen.

10:44 von 91541matthias

na sehen sie !
die Menschen sind eben verschieden
ich bin stolz auf mein Auto, obgleich nur ich weiß wieviel PS es hat
und "Heimatgefühl", wer will das den Menschen verdenken ?
dann muß man eben neben den Freuden von Zusammengehörigkeitsgefühl
auch gelegentlich gewisse Nachteil in Kauf nehmen

10:13 von melancholeriker

Sie wissen um die Statik des Kahns,
...

denke in meinem Beispiel ging es weniger um die Statik
sondern vielmehr darum, dass da mehr Wasser einströmte als man rauspumpen konnte
wie beim CO2 auch
gelegentlich sollte man vielleicht da ansetzen wenn man was ändern will

Zitat "Für die Seite der Vorbilder ist es deshalb sehr wichtig, nicht eitel zu werden."
da muß ich ihnen jetzt uneingeschränkt recht geben
nicht eitel zu werden ist wichtig

@Sisyphos3

"
Am 18. Juli 2021 um 11:10 von Sisyphos3
09:38 von Anderes1961

wären wir spätestens 2024 soweit gewesen, daß wir den Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hätten decken können.
....

so sind wir aktuell bei 40 %
ob das jetzt entscheidenden Einfluß auf den Klimawandel gehabt hätte

und das mit dem Knüppel zwischen die Beine werfen ...
ob das jetzt die 2 genannten Politiker waren
oder die tausend Bürgerinitiativen, welche gegen den Ausbau der Windkraft
(vor ihrer Haustür) kämpften oder dem Bau von Stromtrassen
weiß man´s"

Ja weiß man. Das schöne an Gesetzesänderungen ist, man kann sie und deren Folgen ziemlich einfach überprüfen.

11:12 von schabernack

wer widerspricht dem !

es hat gewaltige Vorteile an Flüssen zu siedeln
fast jede Hauptstadt der Alten Kulturen tat das (außer Hattuscha)
aber es birgt auch gewisse Risiken
wie es ja auch toll ist an den fruchtbaren Hängen von Vulkanen seine Bohnen anzubauen
... so lange der nicht ausbricht

@Sausevind

"
Am 18. Juli 2021 um 11:18 von Sausevind
10:41 von Anderes1961

<< Am 18. Juli 2021 um 10:23 von harry_up
@ Nun ja Sternenkind, um 09:41

“Während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser Dinos enthielt die Erdatmosphäre relativ viel Kohlen [...]“
Trotz heftigen Bemühens erkenne ich keinen Sinn in Ihrem Kommentar."
Ist doch ganz einfach: Alles nicht so schlimm. Also Relativierung. <<

.-.-.

Ich fürchte, da steckt noch anderes dahinter:
der Hinweis, dass wir zu viele Menschen auf der Erde sind.

Vorher sei ja alles kein Problem gewesen."

Ja sicher, war mir auch klar. Aber darauf habe ich schon so oft hingewiesen, daß ich den entsprechenden Satz, den ich ursprünglich hinzufügen wollte, wieder gelöscht habe. Zumal das schon in meinem ersten Post um 9:25 Uhr stand, sogar als Titel.

Es ist so schön einfach; Man sucht sich Sündenböcke: Sonne, zu viele Afrikaner, war schon immer so. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das erspart einem über eigene Verantwortung nachdenken zu müssen.

11:01 von ich1961

>>Kann ich mir vorstellen, aber die, die genau so denken wie ich, wissen das :-))<<

Ich hätte gerne eine Begündung gehabt, kein Ausweichmanöver.

Aber wenn sie von Vorstellungen sprechen, möchte ich mich kurz beteiligen, obwohl mir klare Ansagen lieber sind.

Sie halten reitschuster für Fake-verbreiter- ein Volksverpetzer ist ihnen lieber.

Habe ich getroffen?

11:12 von schabernack (Nachtrag)

Stuttgart liegt am Neckar. Ist Ihnen das zu viel Fluss in der Nähe.
---

überhaupt nicht !
was meinen sie wie der Neckar ansteigen muß,
dass man am Killesberg, in Degerloch, Riedenberg oder der Rohrer Höhe nasse Füsse kriegt
( also 200 ..... 320 m sind das bestimmt)
:-)

10:28 von Primel

Sehr schade, dass Sie sich selbst den Wind aus den Segeln nehmen,
----
empfinden sie das so

nur weil ich schreib man muß sich Verantwortungsvoll verhalten
auch wenn es - so lange nicht alle das tun - als Sisyphos dasteht mit seinem Stein

11:15 von Sisyphos3

«und seit tausend Jahren lebt man mit den Folgen
tolle Anbindung aber eben auch gelegentlich nasse Füße
Es gilt eben Nutzen und Risiko abzuwägen.»

Auch Sie könnten wissen, was der Unterschied ist zwischen: "nasse Füße" (wegen überschwemmter Keller) und: "Haus zerstört" (wegen Sturzflut).

Das kann eigentlich jeder wissen ab Grundschulalter.
Aber wollen muss man schon.

@ 09:53 von Khw

"Welche Lehren ziehen?
... Wir sollten zumindest endlich anfangen aus der Katastrophe zu lernen.
...
z.B. Entsiegelung der Landschaft, Flüssen Raum zu ausbreiten geben, aktiver Hochwasserschutz, etc. "

Das wäre auf jeden Fall das Sinnvollste, aber ich glaube nicht, dass daraus jemand lernt, es ist doch schon von Wiederaufbau die Rede.

"aber auch Elementarversicherung als Teil der Gebäudepflichtversicherung für alle, um die Prämien erträglich zu halten"

Darin sehe ich jetzt keinen Sinn, dies würde Fehlentscheidungen nur fördern.

um 11:15 von Sisyphos3 10:32 von melancholeriker

[,,Seit tausenden von Jahren werden Häuser an Flüssen gebaut
..."]

,,und seit tausend Jahren lebt man mit den Folgen
tolle Anbindung aber eben auch gelegentlich nasse Füße
Es gilt eben Nutzen und Risiko abzuwägen. "

———-

Haben Sie mitbekommen, daß die Betroffenen samt und sonders an harmlosen Flüsschen leben und ihren Lebtag nichts dergleichen erlebt haben, weil 150L in ein paar Stunden herunter gekommen sind pro qm? Ich wüsste nicht, wo noch Platz da wäre für solch ein ,,selber schuld" Geschwätz, das ein Hohn ist für viele Menschen, die jetzt nichts mehr haben.

@Sparer - 10:00

"Bitte nicht falsch verstehen, ich leugne den Klimawandel keinesfalls, aber jetzt jeden heftigen Regen und seine Folgen auf ihn zu schieben, ist zwar für manche politisch opportun, aber halt auch zu kurz gehüpft"

Sie leugnen ja bereits mit "jeder heftige Regen" die Naturgewalt vom 14. Juli, die über die betroffenen Regionen so unheilvoll wie ein Tsunami im Inland hereingebrochen ist.

Was politisch opportun ist, werden wir demnächst sehen, wenn Maßnahmen gegen die Erderwärmung wieder als Wettbewerbsnachteil bejammert werden.
Dabei steht fest, dass die Summe solcher Ereignisse uns eine ganz andere Rechnung präsentieren werden als die Klimapolitik im Billigformat zu halten.

10:36 von michaeldc Am 18. Juli 2021 um 09:00 von Louis2013

"Wenn man mit dem Flugzeug von Deutschland aus Bangkok (Thailand) erreichen will,
fliegt man stundenlang über grüne Urwälder. "
Ist zwar grün, sind aber nur noch wenige Urwälder. Das sind riesige Flächen Kautschuk-Monokulturen.
Thailand ist der größte Kautschuk-Produzent.
...

merke, von ihnen beiden flog noch keiner von hier nach Bangkok
der Flug geht über Österreich, Ungarn Rumänien die Türkei
ob es da Kautschukplantagen gibt ?
dann gehts weiter über Persien, Afghanistan, Pakistan nach Nord!!Indien
dann ein wenig Meer und max 200 km Burma und Thailand

Zu 09:14 von Marmolada "Klimaschützer"

Am 18. Juli 2021 um 09:00 von Louis2013
"Wenn man mit dem Flugzeug von Deutschland aus Bangkok (Thailand) erreichen will, fliegt man stundenlang über grüne Urwälder. "
-
....vielleicht sollten Sie weniger fliegen.

@Marmolada, richtig erkannt, wenn schon Klimaschützer, dann aber richtig.

Heute habe ich wieder eine aktive Klimaschützer-Mami mit dem "Mini-SUV" die Sonntagsbrötchen holen sehen.
Die Sonne scheint, der Klimaschützer-Papa ist mit dem Motorrad mit den Freunden zum Vergnügen ausgeflogen. Der "Abflug" macht Lärm wie ein Panzer beim Starten.
Die Anwohner an den Straßen tun mir leid.
Der Lärm und was aus den Auspuffen kommt schützt die Umwelt und das Klima?!

11:20 von Sisyphos3

«die Menschen sind eben verschieden
ich bin stolz auf mein Auto, obgleich nur ich weiß wieviel PS es hat
und "Heimatgefühl", wer will das den Menschen verdenken ?
dann muß man eben neben den Freuden von Zusammengehörigkeitsgefühl
auch gelegentlich gewisse Nachteil in Kauf nehmen.»

Sie sind stolz auf Ihre Auto-Mysterium mit den unbekannt vielen PS.
Andere waren stolz auf ihr Haus, das sie selbst bauten, und bei dem sie kein Mysterium um die Anzahl Zimmer drin machten.

Manche der Häuser sind für immer weggeschwemmt. Andere für immer unbewohnbar. Wieder andere unterspült im Fundament, und niemand weiß aktuell zu sagen, was mit diesen Häusern wird.

Das sind die "Nachteile" auch von den Menschen, die sich unfassbar leichtsinnig am Flussungeheuer Erft ansiedelten. Schönwettergeschwafel der Unbetroffenen aus der Ferne.

Keiner kann den Klimawandel leugnen!

Die Frage ist nur, wie groß der Einfluß des Menschen ist. In der Erdgeschichte gab es schon immer Warm- und Kaltzeiten. In der Eiszeit gingen die Gletscher fast bis an die Alpen und in Warmzeiten war Europa eine riesige Steppe mit Flüssen, die den Rhein wie einen Bach aussehen lassen. Und es gab sogar Zeiten, da war Europa zum großen Teil von Wasser bedeckt.
Wir müssen nicht nur etwas gegen den Klimawandel tun, sondern auch mit diesem leben lernen und Vorsorge treffen.

09:45 von Margitt.

Ich habe große Befürchtungen, dass die Bürger bei den kommenden Wahlen immer noch Parteien wählen, die das "weiter so" praktizieren wollen.

Na, da kann ich sie Beruhigen. Die beiden Ränder, die FDP und SPD werden es nicht. Die interresiert das Klima nicht wirklich. Den einzigen Plan haben Grüne und CDU.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/wie-umgehen-mit-naturkatas...

09:47 von schabernack 09:20 von Wolf1905

Stimme ihnen zu.

Am 18. Juli 2021 um 09:25 von Anderes1961

" Bei den Diskussionen hier ist eines wirklich auffallend: Daß diejenigen, die gerne mal den menschengemachten Klimawandel leugnen, jetzt plötzlich die Flächenversiegelung für sich entdecken. "

Wie Sie dann selber schreiben, ist Flächenversieglung und Bebauung in alten Flussbetten und Ausgleichsflächen, schon lange ein Thema.
Man weiß das alles, macht aber weiter, der Klimawandel ist also nicht allein Schuld, sondern eben auch die Stelle wo der hohe Niederschlag auftritt.
Und wir versiegeln immer weiter, weil wir immer mehr werden, und natürlich Wohnraum und Produktionsflächen benötigen.
Hängt also alles zusammen, wird aber zur Zeit sofort einseitig betrachtet, unter Klimawandel.

Hier mal alles über Regenmengen, ist sehr interessant.
" https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/niederschlagsentwicklung-in-deu... "

Der Klimawandel ist Langfristig, auch wenn wir alles auf Null haben, läuft das noch Jahrzehnte nach, auch das sagt die Wissenschaft.

um 11:10 von Sisyphos3

>
und das mit dem Knüppel zwischen die Beine werfen ...
ob das jetzt die 2 genannten Politiker waren
oder die tausend Bürgerinitiativen, welche gegen den Ausbau der Windkraft
(vor ihrer Haustür) kämpften oder dem Bau von Stromtrassen
weiß man´s<

Ja weiß man. die Ausbaulimitierung auch der PV zusammen mit der Zerschlagung de Deutschen PV Industrie durch Rösler waren der Startschuss zusammen mit blödsinns-propaganda-campagnen um die Leute auf die Barrikaden gegen Windkraft zu bringen. ohne politische Protektion hätte es die nicht gegeben.
Genau wie die Politische Protektion für die Energiekonzerntöchter die es bei ihren Planungen immer schafften ein Maximum an Naturschutzgebieten mit einzubeziehen was natürlich verhinderte umsetzen zu müssen.
Sie verdienen ja an der Durchleitung durch Nachbarländer (weil eben nur noch ihr ström dort im Netz ist) warum sollten sie das Ändern ?

@nie wieder spd 9:37

"Selbst die Sicherheit von Menschenleben wird eiskalt dem Mammon geopfert. Und solche Politiker behaupten auch noch, sie wären Christen."

Es ist unsere westliche Kultur, die die Lebenserwartung der Menschen ständig weiter steigert. Dies geht seit Beginn der Industrialisierung so. Es waren die von ihnen so gehassten "christlichen Politiker", die in Westdeutschland die soziale Marktwirtschaft geschaffen haben, von der wir alle weiterhin profitieren. Die DDR war nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht sondern auch hinsichtlich der Lebenserwartung ihrer Bewohner deutlich hinter dem Westen zurück.

Richtigerweise müsste man also eher sagen: Es waren die Sozialisten, die Menschenleben eiskalt ihrer Ideologie geopfert haben.

@morgentau19

"
Am 18. Juli 2021 um 11:34 von morgentau19
11:01 von ich1961

>>Kann ich mir vorstellen, aber die, die genau so denken wie ich, wissen das :-))<<

Ich hätte gerne eine Begündung gehabt, kein Ausweichmanöver.

Aber wenn sie von Vorstellungen sprechen, möchte ich mich kurz beteiligen, obwohl mir klare Ansagen lieber sind.

Sie halten reitschuster für Fake-verbreiter- ein Volksverpetzer ist ihnen lieber.

Habe ich getroffen?"

Die Begründung habe ich geliefert. Erwarten Sie aber keine forensische Analyse von mir. Ich habe keine Lust, Reitschusters Behauptungen hier zu wiederholen. Reicht, wenn einige User das tun und als eigene Meinung ausgeben.

Es ist gut, zu hinterfragen. Sehr löblich. Das tue ich beinahe täglich und ändere oft Ansichten, wegen neuer Erkenntnisse. Man sollte auch das hinterfragen, was eigene Ansichten bestätigt. Auch das tue ich. Im Gegensatz zur Wandel-Leugner-Fraktion, die das glaubt, was die eigene Meinung bestätigt. Selbst so einen Mumpitz wie von Reitschuster.

"Stuttgart liegt am Neckar. Ist Ihnen das zu viel Fluss in der Nähe."
Das war früher Dank der staatlichen Gebäudeversicherung nicht das Problem!
Dieser gute Schutz wurde ein Opfer der EU. Nicht alles ist gut was von dort kommt!
Einheitsprämie statt teures Hochwasser-Risiko

Als die EU ein Jahrhunderte altes Monopol kippte - Die Badische Gebäudeversicherung von 1759 fiel Brüssel zum Opfer.
Die Württembergische ebenso!

Ob jemand an Neckar, Itter, Holderbach oder am Eberbacher Scheuerberg sein Häuschen hatte - die Versicherungssumme richtete sich nicht nach dem individuellen Risiko, sondern nach dem sogenannten „Versicherungswert von 1914“.

Hier die Sicht aus Baden, gilt für Württemberg ebenso:

https://www.eberbach-history.de/badische-gebaeudeversicherung

Ab 1960 waren Schäden in Baden-Württemberg per Gesetz von Sturm, Hagel, Hochwasser, Überschwemmung, Schneedruck, Erdfall, Erdrutsch, Bergsturz und Lawinen, Erdbeben obligatiorisch versichert!

10:36 von Bernd Kevesligeti

«Und im Laufe des Tages besucht die Kanzlerin die Hochwassergebiete im Westen. Ob sie dabei auch von dem Erftstadt-Mann begleitet wird ?»

Müssen Sie den Erftstadt-Mann fragen.
Den Regengott, Neptun, oder den Ötzi.

@Margitt. um 10:41

Sie schreiben „Zum einen ist der Anstieg der Bevölkerung nur sehr gering und zum anderen haben wir überproportional viele ältere Bürger, so dass keine "Bevölkerungsexplosionen" nach oben zu erwarten sind.
Ja, ich würde vermuten, dass die Bevölkerungszahl mittelfristig bereits wieder rückläufig sein wird.
Tote durch Corona u. durch Unwetter tragen mit dazu bei, wenn auch -noch- nicht stark.“

Naja, von „Bevölkerungsexplosion“ habe ich nicht geschrieben, sondern dass m. E. die Bevölkerungszahl in D eher zu- als abnehmen wird, und dies mit Zuwanderung begründet.
Dass es durch Corona und Unwetter (und andere Unglücke) auch Tote geben wird, ist ja unbestritten; aber damit begründe ich nicht einen Bevölkerungsrückgang.

@Nettie 8:29

"Das Klima und damit das Wetter ist nun mal keine „lokale“ Angelegenheit. Und Länder- oder Staatsgrenzen kennt es schon mal gar nicht."

So ist es. Darum wird das nach gerade mal fünf Jahren Laufzeit in Hamburg abgeschaltete supermoderne Kohlekraftwerk ohne Effekt für das Klima bleiben, denn weltweit sind über 1000 neue Kohlekraftwerke in Bau oder Planung, viele davon mit deutlich schlechterer Effizienz als das in D gerade abgeschaltete.

Statt Abschaltung effizienter Kraftwerke gegen teure Kompensationszahlungen brauchen wir eine hocheffiziente Wirtschaft, die in der Lage ist, den langfristigen Umstieg auf eine Wasserstoffwirtschaft tatsächlich zu realisieren. Die Gelder für die Kosten des Kohle- und Atomaustieges wären viel besser angelegt in Investitionen in bessere Technologien. So, wie das jetzt gemacht wird, sind die ganzen Klimapakete nichts anderes als moderner Ablasshandel, die das Klima genau so wenig retten werden wie ein solcher im Mittelalter die Seelen nicht gerettet hat

10:51 von Anderes1961 Ach,

10:51 von Anderes1961

Ach, diesmal war ich gemeint.

Ich kenne diese Seite aber auch und "verkneife mir genaueres".

@ Sisyphos3 um 11:35

>was meinen sie wie der Neckar ansteigen muß,
dass man am Killesberg, in Degerloch, Riedenberg oder der Rohrer Höhe nasse Füsse kriegt
( also 200 ..... 320 m sind das bestimmt)
:-)<

Na dann lässt sich ja ausrechnen wie warm die Atmosphäre werden muss damit ein Tief das sich über den Zuflüssen einparkt genug Wasser auf diese fallen lassen kann um das Tal bis auf diese höhe auf zu füllen.

Wahrscheinlich wird die Zerstörung der Zugangswege/versorgungsinfrastruktur das leben dort schon Früher ungemütlich machen.
Auch Abrutschungen sind wahrscheinlich - Hanglagen/Bergkuppen haben ihre eigenen Tücken wenn der Regen den Boden, vor allem den Boden weiter unten, aufweicht.

Alles ausser einer Warft im Flachland ist nicht Klimawandelproof

12:04, KarlderKühne

>> In der Erdgeschichte gab es schon immer Warm- und Kaltzeiten. In der Eiszeit gingen die Gletscher fast bis an die Alpen und in Warmzeiten war Europa eine riesige Steppe mit Flüssen, die den Rhein wie einen Bach aussehen lassen. Und es gab sogar Zeiten, da war Europa zum großen Teil von Wasser bedeckt.<<

Ja, so ist es. Und das ist alles sogar ziemlich gut erforscht, wenn auch natürlich noch lange nicht erschöpfend. Bahnbrechend war hier der serbische Mathematiker Milutin Milanković, der die nach ihm benannten Zyklen entdeckte. Ein sehr spannendes Thema, in das man sich ein wenig einlesen sollte, wenn man an der Problematik interessiert ist. Da Sie Ihren Post mit den Worten:
"Keiner kann den Klimawandel leugnen!
Die Frage ist nur, wie groß der Einfluß des Menschen ist."
einleiten, scheinen Sie es ja zu sein. Die Frage, wie groß der Einfluss des Menschen ist, lässt sich durchaus relativ eindeutig beantworten, wenn man sich mit dem Stand der Forschung zumindest grob vertraut macht.

@morgentau Nachtrag

"Am 18. Juli 2021 um 11:34 von morgentau19
11:01 von ich1961

>>Kann ich mir vorstellen, aber die, die genau so denken wie ich, wissen das :-))<<

Ich hätte gerne eine Begündung gehabt, kein Ausweichmanöver.

Aber wenn sie von Vorstellungen sprechen, möchte ich mich kurz beteiligen, obwohl mir klare Ansagen lieber sind.

Sie halten reitschuster für Fake-verbreiter- ein Volksverpetzer ist ihnen lieber.

Habe ich getroffen?"

Wenn Sie jetzt denken, Sie hätten hellseherische Fähigkeiten, muß ich Sie enttäuschen. Ich habe ja hier im Forum oft genug von dieser Seite zitiert.

Und nein, es ist nicht meine einzig wahre Seite. Ich lese noch vieles andere, auch Seiten, auf denen Corona, Klimawandel fleißig geleugnet und AfD-Behauptungen als unumstößliche Tatsachen gepostet werden. Beides geht ja oft Hand in Hand.

Faktenchecker-Seiten gibt es jede Menge. Tagesschau.de, ja, auch Volksverpetzer.de, Mimikarma, Belltower News, RND, Blick nach rechts, und und und. Man muß sie nur lesen wollen.

@Alexander K., 09.12h

Glauben Sie allen Ernstes, dass die Grünen nur einen Hauch bewegt hätten?
Schauen Sie sich deren Kompetenz an.
Ich bin bestimmt kein Freund von Frau Merkel und die CDU wähle ich auch nur aus tatktischen Grünen.
Damit bin ich aber immer gut gefahren, so lange es gelungen ist, die Grünen zu verhindern.

11:34 von morgentau19 Genau,

11:34 von morgentau19

Genau, oder auch andere seriöse Seiten im Netz.

@ Mass Effect um 12:13

>Den einzigen Plan haben Grüne und CDU.<

Nur das der Plan der Union eben "weiter so" und Verhinderung, zur Not auch Rückabwicklung, der notwendigen Anpassungen ist.

Nach 50 Jahren dieser Politik sollte man ihnen langsam auch glauben das sie es ernst meinen mit dem was sie tun.

@Sternenkind um 08.36 Uhr

Danke, liebes Sternenkind.
Lese die Statistiken einfach so, dass deine vorgefasste Meinung bestätigt scheint.

Wenn ich die Aussagen Ernst nehmen soll, dann gilt:
In den letzten 30 Jahren, jedes 10te Unwetter
In den letzten 10 Jahren, jedes 4te Unwetter

Ein Dreisatz,
also, in den nächsten 10 Jahren ...
Na, schaffen wir das, liebes Sternenkind?

Wie schreiben Sie so schön.
„So entlarvt man sich selbst.“
Vielen Dank für die Offenbarung.

11:42, Giselbert

>> ...aber ich glaube nicht, dass daraus jemand lernt, es ist doch schon von Wiederaufbau die Rede.<<

Plädieren Sie dafür, die menschlichen Ansiedlungen in Mittelgebirgstälern aufzugeben?

Wo kann denn Ihrer Ansicht nach gefahrlos gesiedelt werden?

Mir fallen da dann eigentlich nur noch Karstgebiete ein.

um 12:04 von KarlderKühne

>>
Die Frage ist nur, wie groß der Einfluß des Menschen ist. In der Erdgeschichte gab es schon immer Warm- und Kaltzeiten. In der Eiszeit gingen die Gletscher fast bis an die Alpen und in Warmzeiten war Europa eine riesige Steppe mit Flüssen, die den Rhein wie einen Bach aussehen lassen. Und es gab sogar Zeiten, da war Europa zum großen Teil von Wasser bedeckt.
Wir müssen nicht nur etwas gegen den Klimawandel tun, sondern auch mit diesem leben lernen und Vorsorge treffen.
<<

Die relevante Frage ist doch, ob und wieviele Menschen zu der jeweiligen Zeit lebten. Der heutige Mensch kann nicht mehr sein Zelt unter den Arm nehmen und einfach weiter ziehen. Die wesentliche Vorsorge wäre, wenigsten gegen die Erwärmung noch etwas zu tun, die überhaupt noch änderbar ist.

@Karl der Kühne

"
Am 18. Juli 2021 um 12:04 von KarlderKühne
Keiner kann den Klimawandel leugnen!

Die Frage ist nur, wie groß der Einfluß des Menschen ist. In der Erdgeschichte gab es schon immer Warm- und Kaltzeiten. In der Eiszeit gingen die Gletscher fast bis an die Alpen und in Warmzeiten war Europa eine riesige Steppe mit Flüssen, die den Rhein wie einen Bach aussehen lassen. Und es gab sogar Zeiten, da war Europa zum großen Teil von Wasser bedeckt.
Wir müssen nicht nur etwas gegen den Klimawandel tun, sondern auch mit diesem leben lernen und Vorsorge treffen."

Selbstverständlich müssen wir das. Behauptet auch niemand das Gegenteil. Ist aber jetzt keine neue Erkenntnis. Es ist eine Binse. Genauso wahr wie Gras ist grün oder die Sonne scheint.

@KarlderKühne - 12:04

"In der Erdgeschichte gab es schon immer Warm- und Kaltzeiten. In der Eiszeit gingen die Gletscher fast bis an die Alpen und in Warmzeiten war Europa eine riesige Steppe mit Flüssen, die den Rhein wie einen Bach aussehen lassen. Und es gab sogar Zeiten, da war Europa zum großen Teil von Wasser bedeckt.
Wir müssen nicht nur etwas gegen den Klimawandel tun, sondern auch mit diesem leben lernen und Vorsorge treffen."

Die Frage ist momentan nur, lässt uns die Natur dazu genügend Zeit um Vorsorge zu treffen und uns anzupassen?

Wenn Sie hier schon die klimatischen Veränderungen im Lauf der Erdgeschichte bemühen, dann vollzogen sich diese Klimawechsel in unvorstellbar langen Zeitfenstern. Ob Wille und Intelligenz ausreichen, um gegen die Geschwindigkeit der kritischen Klimaveränderungen noch Maßnahmen zu treffen oder sich vorzubereiten, liegt eigentlich nicht wirklich mehr in unserer Hand.

Man kann es drehen und

Man kann es drehen und wenden, wie man will, so wie ein Zebrastreifen oder eine Fußgängerampel auch nur installiert wird, wenn Menschen gestorben sind, müssten eigentlich wöchentlich solche Katastrophen in allen Ländern stattfinden, bevor sich Politik etwas verbessern wird.
Und die Menschen müssen begreifen, dass das Leben im eigenen Land verteidigt werden muss - oft genug gegen die eigenen Politiker und die eigene Wirtschaft - aber nicht am Hindukusch.

Am 18. Juli 2021 um 11:55 von Sisyphos3

"merke, von ihnen beiden flog noch keiner von hier nach Bangkok"
Merke, das Sie mal wieder den Sinn eines Posts nicht verstanden haben oder absichtlich verdrehen.
Ich sprach von einem von oben grün aussehenden Thailand, das sich bei näherer Betrachtung als ein von Monokulturen durchzogenes Land zeigt.

@ KarlderKühne um 12:04

>Die Frage ist nur, wie groß der Einfluß des Menschen ist. <

Da der Klimawandel in dem wir leben vor über 50 Jahren nachgewiesen wurde,
weil man die Prognose der Wirkung des menschlichen Handels (Interpoliert aus den Physikalischen Eigenschaften verschiedener Gasgemische) von vor 150 Jahren auf eintreten überprüfte ist diese Frage mit der Erkenntnis des Eintreten des Prognostizierten Klimawandels beantwortet.

Dies zu Leugnen entspricht diesen, explizit diesen, Wissenschaftlich gemessenen Klimawandel zu leugnen.

Ja, man muss sich auch auf die Folgen vorbereiten.
Weltweit

Nur ist das Teurer als ihn zu verhindern oder zu mildern.
Jedes Windrad, jede Solarzelle, spart Folge- und Schadenspräventionskosten

11:34, morgentau19

>>Sie halten reitschuster für Fake-verbreiter- ein Volksverpetzer ist ihnen lieber.

Habe ich getroffen?<<

Sie haben es sehr gut getroffen.

Volksverpetzer ist eine aufklärerische Website, Reitschuster eine antiaufklärerische.

Herr Reitschuster behauptet, er würde neutral und meinungsfrei Fakten präsentieren. Wer so etwas behauptet, der lügt zwangsläufig.

Volksverpetzer würde nie diesen unerfüllbaren Anspruch vor sich hertragen, nimmt aber die Behauptungen solcher Portale, die dies tun, auseinander und konfrontiert sie mit Fakten. Das ist sehr verdienstvoll.

@gman

"
Am 18. Juli 2021 um 12:01 von gman
Zu 09:14 von Marmolada "Klimaschützer"

Am 18. Juli 2021 um 09:00 von Louis2013
"Wenn man mit dem Flugzeug von Deutschland aus Bangkok (Thailand) erreichen will, fliegt man stundenlang über grüne Urwälder. "
-
....vielleicht sollten Sie weniger fliegen.

@Marmolada, richtig erkannt, wenn schon Klimaschützer, dann aber richtig.

Heute habe ich wieder eine aktive Klimaschützer-Mami mit dem "Mini-SUV" die Sonntagsbrötchen holen sehen.
Die Sonne scheint, der Klimaschützer-Papa ist mit dem Motorrad mit den Freunden zum Vergnügen ausgeflogen. [...]"

So oft, wie die schon gesehen wurden, so viele SUV's gibt's gar nicht. Wie das so ist, mit solchen angeblichen persönlichen Erlebnissen. Es kann sie niemand überprüfen, nur glauben oder nicht glauben. Für jedes persönliche Beispiel gibt es ein Gegenbeispiel. Damit verschone ich meine Mitforisten aber jetzt. Warum? Nun, weil das niemand überprüfen kann...

@Mass Effect um 12.13 Uhr

„Den einzigen Plan haben Grüne und CDU.“

Heute wurden schon die Dinosaurier und die Bibel angeführt.
Nun ein weiteres Mysterium.
Die CDU hat einen Plan?
Gehört das jetzt in die Kategorie Grimm‘s Märchen?

11:42 von Giselbert @ 09:53 von Khw

z.B. Entsiegelung der Landschaft, Flüssen Raum zu ausbreiten geben, aktiver Hochwasserschutz, etc. "

Das wäre auf jeden Fall das Sinnvollste, aber ich glaube nicht, dass daraus jemand lernt, es ist doch schon von Wiederaufbau die Rede.

Die br-Doku „Starkregen und Sturzfluten – sind wir vorbereitet?"
befasst sich u.a. mit vorbeugenden Schutzmaßnahmen nach der Hochwasserkatastrophe in Simbach am Inn. Es wurden bereits Maßnahmen ergriffen, z.B. Häuser aufgekauft um diese abzureißen und dem Wasser mehr Raum geben zu können.

M.E. wird viel zu viel Energie in eine Auseinandersetzung über den richtigen Ansatzpunkt verschwendet – wir benötigen multifaktorielle Ansätze.

Handlungsbedarf besteht sowohl im schnelleren Vorantreiben von Klimaschutzmaßnahmen als auch im Installieren von effizienten Hochwasserschutz, besseren (Früh-)Warnsystemen, Umstellen auf erosionsärmere, wasserspeicherndere Bodennutzung in der Landwirtschaft etc.

@Wenigfahrer

"
Am 18. Juli 2021 um 12:16 von wenigfahrer
Am 18. Juli 2021 um 09:25 von Anderes1961

" Bei den Diskussionen hier ist eines wirklich auffallend: Daß diejenigen, die gerne mal den menschengemachten Klimawandel leugnen, jetzt plötzlich die Flächenversiegelung für sich entdecken. "

Wie Sie dann selber schreiben, ist Flächenversieglung und Bebauung in alten Flussbetten und Ausgleichsflächen, schon lange ein Thema."

Richtig. Nur das Problem ist, die Wandel-Leugner-Fraktion verwechselt gerne mal Ursache und Wirkung. Daß das Thema Flächenversiegelung aktueller ist denn je, ist die Wirkung des Klimawandels, durch Verstärkung von Starkregenereignissen. Daß wir uns jetzt umso mehr davor schützen müssen, darüber muß man nicht diskutieren. Entbindet uns aber nicht von der Verantwortung den Klimawandel zu stoppen.

12:16, wenigfahrer

>>Am 18. Juli 2021 um 09:25 von Anderes1961
" Bei den Diskussionen hier ist eines wirklich auffallend: Daß diejenigen, die gerne mal den menschengemachten Klimawandel leugnen, jetzt plötzlich die Flächenversiegelung für sich entdecken. "

Wie Sie dann selber schreiben, ist Flächenversieglung und Bebauung in alten Flussbetten und Ausgleichsflächen, schon lange ein Thema.
Man weiß das alles, macht aber weiter, der Klimawandel ist also nicht allein Schuld, sondern eben auch die Stelle wo der hohe Niederschlag auftritt.
Und wir versiegeln immer weiter, weil wir immer mehr werden, und natürlich Wohnraum und Produktionsflächen benötigen.<<

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß Flächenversiegelungen und Flußbegradigungen bei der aktuellen Katastrophe keine Rolle spielen. Die zerstörten Städte und Dörfer liegen großenteils in Mittelgebirgstälern, an kleinen Flüsschen, die gar nicht begradigt werden können, da ihr Bett durch enge Täler begrenzt wird. Versiegelt ist das auch sehr wenig.

12:13 von Mass Effect

So ein Quatsch. Die Union hat überhaupt KEINEN Plan. Nur herumgeschwurble. Gleiches gilt für die FDP, die sich nur für Unternehmer und deren Profite stark macht. Über die Klimaleugner der AFD brauchen wir nicht zu reden ... Für diese Parteien gilt das Weiter-so bis das Land in Trümmern liegt.

Die Linke und die Grünen sind die Parteien mit einem Plan in Puncto Klima. Der SPD traue ich zumindest zu, dass sie die Fehler der Vergangenheit überdenkt und mitzieht, zumindest steht sie diesen Parteien traditionell näher als den ewig gestrigen, die sich so gerne konservativ nennen.

von schabernack 12:25

Nein, daß wird die Realität zeigen.
Aber Neptun, der Regengott und Ötzi wären sympathischer als der gestrige Herr in Erftstadt.

Es gab das schon mal - Die Magdalenenflut 1342

Das größte Hochwasser im 2. Jahrtausend war z.B. in Frankkfurt am Main 1342 die Magdalenenflut- hier stand das Wasser meterweise auf dem Römerberg (Rathausbereich), Würzburg Main 10m (plus).

Es war wohl eine ähnliche meteorologische Konstellation wie 1997, 2002 unbd 2013 . Eine Vb-Wetterlage (Genuatief).

Insgesamt erfolgten 1342 wohl 40 Hochwasserergeinisse in der Provence, Norditalien, Ost- und Zetralfrankreich, in Deutschland bis hin nach Tschechien.

Die Folge war Bodenerosion, Ernteeinbußen und Hungersnöte. Zahlreich Orte in Auen und in Mittelgebirgen wurden verlassen (Wüstungen), danach kam die Pest.

@ Sternenkind

Vor 100 Millionen Jahren hatte die Sonne aber auch eine geringere Leuchtkraft als heute. Die Leuchtkraft von Sternen legt ja im Laufe ihres Lebenszyklus beständig zu.

Dazu kommt, dass damals die Landmassen anders verteilt waren und damit auch die Luft- und Meeresströmungen mit heute kaum vergleichbar sind.

Davon abgesehen gab es auch damals schwere Unwetter, nur keine technisch weit entwickelte Zivilisation, die so empfindlich darauf reagiert. Niemand weiß, wie viele Lebensformen damals durch die klimabedingten Unwetter vernichtet worden sind.

Wenn man bedenkt, daß aktuell

Wenn man bedenkt, daß aktuell noch Menschen in den betroffenen Ortslagen vermisst werden und am Südostrand der Republik bis nach Österreich hinein sich ähnliches wiederholt, kriege ich enorm starke Beklemmungen, über was sich hier ausgelassen wird, als würde das alles nur zu ihrer teuren Unterhaltung inszeniert. Leute sterben wegen zuviel Regen und hier werden noch immer Jahrmillionenzyklen mit den letzten dramatischen Jahrzehnten voller Dreck im Meer, Verbrennung und Abholzung, Versiegelung und und und verglichen, mit Understatements und Neidkoketterie bezüglich Auto PS geprahlt oder gar scheints unglaubwürdige Klimaschützer ,,enthüllt". Nach meinen Erfahrungen in diesem Forum sind das die Gleichen, die sich stets über ,,naive Jugendliche" aufspielen und erklären, was Verantwortung und Realität bedeuten.

@ Anderes1961

Sie haben das richtig erkannt. Es geht nicht um die absolute Menge an CO2 in der Atmosphäre sondern um die Geschwindigkeit des Anstiegs der Konzentration.

Ein natürlicher Klimawandel dauert mehr als 10.000 Jahre. Der Mensch hat einen natürlich ablaufenden Klimawandel (Eiszeit -> Warmzeit) durch seinen Eingriff aber enorm beschleunigt. Wir ziehen das Ergebnis um mehrere 1000 Jahre vor und diese Zeit ist zu kurz für die meisten Lebensform um sich auf natürliche Art und Weise über evolutionäre Selektion anpassen zu können.

Zudem ist unsere Zivilisation viel empfindlicher gegen äußere Einflüsse. Nomaden haben viel weniger Probleme sich an eine verändernde Umgebung anzupassen, die ziehen einfach weiter. Kann unsereins nicht mehr.

@KarlderKühne Zitat: Keiner

@KarlderKühne
Zitat:
Keiner kann den Klimawandel leugnen!
Die Frage ist nur, wie groß der Einfluß des Menschen ist. In der Erdgeschichte gab es schon immer Warm- und Kaltzeiten. In der Eiszeit gingen die Gletscher fast bis an die Alpen und in Warmzeiten war Europa eine riesige Steppe mit Flüssen, die den Rhein wie einen Bach aussehen lassen."

Man beachte die Zeiträume und die Geschwindigkeit der Veränderungen
Vor 20.000 Jahren begann hier in Europa die Eiszeit-Gletscher zu schmelzen.
Die Jahrentemp. lag nur 4 grad unter dem von 1880 - damit verbunden waren aber 3 km dicke Eisschichten auf dem Festland
und ein 100 m niedriger Mehrresspiegel.
Heute bezogen auf 1880 ist die Temp. um lediglich 1 grad gestiegen - aber eben in 120 Jahren und nicht in 5000 Jahren.
Man nenne bitte natürliche Faktoren die eine 40-fache Beschleunigung der Erderwärmung erzeugt
Danke

Die Zeitspannen für ein

Die Zeitspannen für ein Klimawandel schwanken zwischen 100000 Jahren bis Jahrzehnten! Wir können vieleicht die Zeit verzögern aber nicht anhalten. Wir können Umweltbewusster mit der Natur umgehen ,aber sie nicht bezwingen! Natur brauch den Menschen nicht zum überleben, aber der Mensch brauch die Natur zum überleben.

@von ich1961

Am 18. Juli 2021 um 12:30 von ich1961
10:51 von Anderes1961 Ach,

10:51 von Anderes1961

Ach, diesmal war ich gemeint.

Ich kenne diese Seite aber auch und "verkneife mir genaueres"."

Lol. Stimmt. jetzt sehe ich es. :-) Ich sollte selbst auch das beherzigen, was ich anderen Usern gelegentlich bei passender Gelegenheit empfehle: Sorgfältig lesen. Aber auch mir passieren natürlich solche Fehler. Meine Antwort - sozusagen in Ihrem Namen - paßt aber trotzdem, auch in Ihrem Sinne, wie ich an Ihrem Schlußsatz erkenne. :-)

12:21 von Anderes1961

Ich habe sie in meinem Kommentar überhaupt nicht angesprochen.

Haben sie das nicht bemerkt?

Meine Frage richtete ich an den freundlichen Nutzer "ich1961".

Oder sind sie Anderes1961 und ich 1961 in einer Person?

Dann ist alles in Ordnung.....

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: