Kommentare

Flutkatastrophe: Aufräumarbeiten und steigende Opferzahlen....

Und mit Auftritten von Politikern.
Und gerade von denen, die nicht gerade
Schlußfolgerungen aus dem Klimawandel ziehen: Die weiter Kohle verstromen wollen (bis 2038). Und dafür auch noch etliche Ortschaften räumen lassen wollen. Im rheinischen Revier. Auf der Seite "Alle Dörfer bleiben", steht mehr.....

Telefonieren geht immer noch nicht?

Im Bericht ist die Rede von ausgefallenen Telefonverbindungen. Ist das nun eigentlich behoben?
Die Bundeswehr verfügt doch sicher über mobile Einrichtungen, die ein Telefonnetz aufbauen können.
Und die Telekom doch bestimmt auch. Warum wird so etwas nicht eingesetzt?

...und Laschet scherzt und

...und Laschet scherzt und lacht im betroffenen Gebiet während Steinmeier zu den Medien spricht. Die Bevölkerung war unerwünscht als Zuhörer. Wer da noch Betroffenheit abnimmt hat aber eine sehr rosarote Brille.

18:43 von nie wieder spd

Telefonieren geht immer noch nicht?
Im Bericht ist die Rede von ausgefallenen Telefonverbindungen. Ist das nun eigentlich behoben?
Die Bundeswehr verfügt doch sicher über mobile Einrichtungen, die ein Telefonnetz aufbauen können.
Und die Telekom doch bestimmt auch. Warum wird so etwas nicht eingesetzt?

Jetzt wird es ja richtig skurril.

Sie beschweren sich ernsthaft darüber, dass die Telekom bzw. die Bundeswehr noch kein Telefonnetz aufgebaut haben, von dem Sie nicht einmal wissen, ob es überhaupt existiert?!

Ein einziges Grauen

Ich mag mich nicht in die Menschen hineinversetzen, die jetzt noch Angehörige vermissen.
Auch die Schmerzen derer, die bereits Tote zu beklagen haben verbunden mit der Frage nach dem WIE, sind sicher schwer zu ertragen.
Aber auch von heute auf morgen vor dem Nichts zu stehen, "vom Fotoalbum bis zum Eigenheim alles verloren" zu haben, wie es gestern jemand im Fernsehen sagte, ist schrecklich genug.

Was uns Nichtbetroffenen jetzt bleibt, im Rahmen unserer Möglichkeiten zu spenden.

Der Begriff 'Aufräumarbeiten'

Der Begriff 'Aufräumarbeiten' kann nicht annähernd abbilden, dass Menschen ihr Zuhause, Hab und Gut, und in erschreckendem Ausmaß auch ihre Lieben verloren haben. Das ist erschütternd und bewegt jeden zu Mitgefühl fähigen Menschen.
Dank und Respekt für alle, die in den verschiedenen Diensten für die Menschen in den betroffenen Gebieten da sind.
Kräftige Bußgelder für alle Gaffer.
Und eine neue Nachdenklichkeit für alle, die Zusammenhänge zwischen Hochwasser, Extremwetter, Dürre, Temperaturanstieg und anderen Phänomenen des menschenverursachten Klimawandels immer noch nicht begreifen wollen.

Es kann nur ein furchtbares

Es kann nur ein furchtbares Gefühl sein. Der Ort, an dem man sich zuhause fühlt, der Ort den jeder braucht, um sich einfach mal zurückzuziehen, ist plötzlich weg oder so zerstört, dass ein Zurückziehen plötzlich nicht mehr möglich ist. Wie miserabel ich mich in einer solchen Situation fühlen würde, wird mir nur langsam bewusst.

Armin Laschet hat diese Gedanken scheinbar nicht. Bei seinem Auftritt heute in Erftstadt war ihm im Hintergrund mehr nach scherzen, lautem lachen und rumalbern zusammen mit einigen seiner Kollegen. Als er dann vorne am Mikro stand schaffte er es doch ein angeschlagenes Gesicht zu machen. Hat er wohl doch noch für seine Pflicht gehalten. Tatsächlich ist ihm die Last der Bürger aber scheinbar sche...ßegal?

//Während des

//Während des Katastropheneinsatzes seit Donnerstag war es bereits zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen.//

Wie ekelig ist das denn? Warum fragen die nicht wenigstens ob und wo sie helfen können? Wenn man zu Hause ein freies Zimmer hat, könnte man ja auch für ein paar Tage jemandem eine Unterkunft anbieten. Aber so etwas haben die Gaffer wohl nicht auf dem Zettel.
Mir fällt dabei ein, dass man die Gaffer aber direkt danach fragen könnte, vielleicht kommt dann der ein- oder andere doch noch zur Besinnung.

@Bernd Kevesligeti

"Schlußfolgerungen aus dem Klimawandel ziehen" Am 17. Juli 2021 um 18:38 von Bernd Kevesligeti
*

Deutschland kann nicht allein auf der Erde weltweit das Klima beeinflussen. Abgesehen davon was soll das jetzt an der aktuellen ändern? Wie haben Sie den Betroffenen geholfen?

Aber Deutschland kann die Landschaft in Deutschland so gestalten, dass möglichst wenig Schaden und möglichst keine Toten und Verletzten zu beklagen sind.

Das Wasser war unheimlich schnell - es gibt sicher Wege in Zukunft Wassermassen abzubremsen. Das kann den Unterschied ausmachen, ob ein Ufer mitgerissen wird oder nicht.
Und Evakuierung muss besser klappen.

Spendenaktion

Hier in einem eher ländlich geprägten Vorort Kölns wurde heute auch eine Spendenaktion gemacht, die unter Federführung der freiwilligen Feuerwehr, deren Kommandant über persönliche Connection zu Feuerwehr nach Erftstadt verfügt. Gesammelt wurden Geldspenden, weil das am sinnvollsten ist. Hier im Ort kennt man sich. Da werden hoffe ich alle mitgemacht haben. Auch der DM vor Ort hat sich mit Sachspenden in Form von Babynahrung, Windeln und Hygieneartikeln grosszügig beteiligt. Und diese Sachspenden wurden auch gerne angenommen. Sachspenden in Form von Kleidung und Haushaltsgeräten sind eher nicht erwünscht, weil sie zuviel Platz und Zeit für Sortierung binden. Ich denke schon, dass den Menschen dort eine grosse Solidarität entgegengebracht werden wird.
Irgendwelche bashings und Besserwissereien sind hier so fehl am Platze, wie das Nachkarten, was man besser gemacht hätte und Schuldzuweisungen welcher Art auch immer. Das verbietet sich in Anbetracht des Unglücks !

Re : nie wieder spd !

Ich denke, zuerst müssen jetzt alle Gebiete nach den noch Vermissten durchsucht werden, muss die Versorgung der Menschen mit dem Nötigsten irgend wie sicher gestellt sein, dann kann man über Strom, Wasser und Telefon nachdenken und wieder herstellen.
Und es ist sicher auch die Frage, ob bisher überall ein vernünftiges Netz da war, oder es etliche übliche Funklöcher gab. Dann wird es eh länger dauern, das die Telekom lieber Geld verdient, als wirklich überall im Land für ein Funknetz zu sorgen. Die Schnellste ist die Telekom in dieser Richtung eh nicht.

@ um 18:56 von Thomas D.

Es wird Menschen geben, die in solchen Notlagen gerne Hilfe angefordert hätten oder auch nur ihre Familien informiert, dass sie überlebt haben.
Möglicherweise sterben in diesem Moment noch Menschen, weil sie in Trümmern stecken und nicht auf sich aufmerksam machen können, weil Handys nicht funktionieren.

@ 18:43 von nie wieder spd

Seit heute morgen gegen Acht gibt es hier (in der Gemeinde Mechernich) wieder Telefon ... einigermaßen jedenfalls.

Seit etwa 18:00 Uhr hab ich wieder Strom und Internet.

Aber das bedeutet nicht viel. Die Euskirchener Innenstadt ist zerstört und in Bad Münstereifel scheint es schlimmer als zerstört zu sein.

Die vielen kleinen Dörfer hier hat es unterschiedlich stark getroffen, Überflutung oder Erdrutsch war die Altenative.

In meinem 800 Seelendorf gibt es bisher keine Toten, aber im Unterdorf werden noch Personen vermißt.
Im Nachbardorf sieht das traurigerweise schon ganz anders aus.

Glauben Sie mir, es ist schlimm, richtig schlimm.

Und mit Bangen blicken wir auf die nur wenige km entfernte Steinbachtalsperre.

Gruß, zopf.

@19:00 von SinnUndVerstand

//Und eine neue Nachdenklichkeit für alle, die Zusammenhänge zwischen Hochwasser, Extremwetter, Dürre, Temperaturanstieg und anderen Phänomenen des menschenverursachten Klimawandels immer noch nicht begreifen wollen.//

Und ich frage mich schon geraume Zeit, wie sich bei einer vielleicht nie dagewesenen Sturmflut die Elbvertiefung auswirkt. Eine auch unter sogenannten Experten höchst umstrittene Angelegenheit.

Re : zerocool76 !

Und so ein Herr Laschet will Bundeskanzler werden. Dabei wäre es besser, er würde sich darum bemühen, die betroffenen Menschen schnell finanziell zu unterstützen, genügend Räumgeräte und Wasserversorgungsteile zu beschaffen und nicht Wahlkampf auf Kosten der Bevölkerung betreiben.
Wenn Frau Merkel kommt, wird er sicher auch wieder dabei sein und seinen Senf zum Besten geben.
Also dieser Mann widert mich echt an, und hoffentlich viele andere auch, damit sie nicht auf die Idee kommen, ihn zu wählen.

18:43 von nie wieder spd

«Im Bericht ist die Rede von ausgefallenen Telefonverbindungen. Ist das nun eigentlich behoben?
Die Bundeswehr verfügt doch sicher über mobile Einrichtungen, die ein Telefonnetz aufbauen können.
Und die Telekom doch bestimmt auch. Warum wird so etwas nicht eingesetzt?»

Zusätzlich sollte man Fischer von der Küste anfordern. Die haben viele kleinere mobile Netze. Kann man lokal an alle die verteilen, die kein Netz mehr haben.

@Garden.of.Eden & zerocool76

Da bin ich der Meinung "an seinen Taten wird man ihn erkennen".

Laschet kann auch mal ein wenig scherzen, solange dabei hinterher für die Betroffenen etwas ordentliches herauskommt. (Keiner von uns hat gehört, worum es da genau ging.) Und wenn Laschet dauernd heult und in Depressionen fällt, dann ist damit auch keinem geholfen.

Ich möchte nicht behaupten,

Ich möchte nicht behaupten, dass nrw die Katastrophe hätte verhindern können....

Auf die Anfrage der spd in 2019, ob es von der von Herrn Laschet grführten cdu- Regierung ernst gemeint ist, dass Budget des Hochwasserschutzes in NRW um 10 Millionen massiv zu kürzen und ob man dies nicht zurücknehmen wolle ,kam von der Landesregierung folgende Antwort:

Die Landesregierung hat eine Rücknahme der Kürzung der Landesmittel für den „Hochwasserschutz“ im Haushalt 2020 nicht erwogen, da hierfür keine Notwendigkeit besteht.

Kann jeder hier nachlesen:

https://www.landtag.nrw.de/Dokumentenservice/portal/WWW/dokumentenarchiv...

....Das sich der nrw Landesvater an den Ort des Schreckens traute, hat Geschmäckle.

@19:04 von Garden.of.Eden

//Es kann nur ein furchtbares Gefühl sein. Der Ort, an dem man sich zuhause fühlt, der Ort den jeder braucht, um sich einfach mal zurückzuziehen, ist plötzlich weg oder so zerstört, dass ein Zurückziehen plötzlich nicht mehr möglich ist. Wie miserabel ich mich in einer solchen Situation fühlen würde, wird mir nur langsam bewusst.//

Ich hatte als Kind einen sich oft wiederholenden Alptraum:
Ich komme von der Schule und das Haus in dem ich wohne ist nicht mehr da. Ich bin dann immer aufgewacht. Die jetzt betroffenen Menschen können leider nicht aus ihrem Alptraum erwachen.

Re : Anna- Elisabeth !

Ja, das ganze Ausmaß dieser Katastrophe ist echt schwer zu ertragen, zu sehen, und schwerlich nach zu empfinden. Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Klasse ist die große Hilfsbereitschaft, das Spenden, all die Menschen, die extra anreisen, um zu helfen.
Was aber auch mehr als wichtig ist, die Politik sollte endlich einsehen und kapieren, dass in so manchen Bereichen seit vielen zu wenig getan wurde, ob beim Katastrophenschutz, Gewässerschutz, Klimaschutz. Und es zeigt sich auch, dass es nicht immer wirklich gut ist, wenn alles zugepflastert wird, wenn nicht darauf geachtet wird, wo man zu viel Wasser durch solche Regenmassen hinleitet, damit es nicht ganze Ortschaften zerstört. Da wurden seit Jahren zu viele Fehler gemacht, die sich nun wieder einmal rächen !

um 19:04 von Garden.of.Eden

Wie schlimm das ist!
Die obere Schicht hat es vergessen, was das heißt alles neu verdienen zu müssen. Das Eigentum ist weg, Kredite sind geblieben. Opfer sind zu beklagen, Familienväter- die das Geld verdient haben. Der Staat wird über Hilfe nachdenken, und dann kommt die Hilfe. Ein neues Haus wird man mit der Hilfe nicht bauen können. Die Politik zeigt Betroffenheit nur für die Wahlen.
Jetzt ist modern für das Klima zu schreien. Ja, das Klima ändert sich, und die Politik ist verpflichtet in erster Linie für die Bürger zu sorgen und diesen Veränderungen entgegen zu wirken, in dem man Abwasserkanäle , Dämme, Talsperren und sonstiges einrichtet. Aber wir haben den CO2 Handel in erster Linie im Kopf. Wir wollen Wasserstoff produzieren mit Gas, was für glänzende Idee. Elektroautos ab 30 T auch wunderbar. Na ja, da hat man gut zu lachen! Traurig das alles!!

von Tada 19:13

Aber den Klimawandel nicht anerkennen und so weiter machen wollen, daß soll es bringen ?

Und das Wasser war unheimlich schnell. Über meist versiegelte Flächen. Rückstauräume/Polder hätten da einiges bewirkt. Ein BUND-Vertreter sagte im WDR einiges dazu. Auch zur Politik der Landesregierung in diesem Zusammenhang....

Armer Armin

Was für ein Schauspieler. Jetzt können ja die Bürger im Sept. wieder die "schwarzen" wählen und dann geht es weiter wie bisher.
Umweltschutz nur unter ferner liefen.

@Thomas.D.

"Am 17. Juli 2021 um 18:56 von Thomas D.

18:43 von nie wieder spd

Telefonieren geht immer noch nicht?
Im Bericht ist die Rede von ausgefallenen Telefonverbindungen. Ist das nun eigentlich behoben?
Die Bundeswehr verfügt doch sicher über mobile Einrichtungen, die ein Telefonnetz aufbauen können.
Und die Telekom doch bestimmt auch. Warum wird so etwas nicht eingesetzt?

Jetzt wird es ja richtig skurril.

Sie beschweren sich ernsthaft darüber, dass die Telekom bzw. die Bundeswehr noch kein Telefonnetz aufgebaut haben, von dem Sie nicht einmal wissen, ob es überhaupt existiert?!"

Ja, der gleiche User hat sich auch gestern schon darüber beklagt, dass das Handy-Netz ausgefallen ist und hat dies auf die schlechte Digitalisierung zurückgeführt.
Da fällt mir nichts mehr zu ein.

18:55 von zerocool76 Sie

18:55 von zerocool76

Sie sind also die ganze Zeit - wie eine Klette - am Bundespräsidenten " gehangen " ? Oder warum können Sie Ihre Behauptungen so aufstellen ?
Gibt es dafür irgend welche seriösen Belege ?

Katastrophenschutz ?

Wo blieb der Katastrophenschutz ? Ich habe in Hamburg 1963 die Sturmflut erlebt. Dort heulten die ganze Nacht die Sirenen, um Menschen vor dem ertrinken zu retten. Hier offensichtlich Fehlanzeige. Oder gibt es hier gar keine Sirenen mehr in den kleinen Orten.

@Traumfahrer um 19:16

>Die Schnellste ist die Telekom in dieser Richtung eh nicht.<
.
LTE ist keine Einfirmenshow. Es gibt neben der Telekom noch andere Anbieter.

Flutkatastrophe...

Während des Katastropheneinsatzes seit Donnerstag war es bereits zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen.

###

Warum sperrt man nicht alle Zugangsstraßen im Umkreis von 50 km vom Katastrophengebiet ?

@Traumfahrer

„ Dann wird es eh länger dauern, das die Telekom lieber Geld verdient, als wirklich überall im Land für ein Funknetz zu sorgen. Die Schnellste ist die Telekom in dieser Richtung eh nicht.“

Das dürfte dann eher Sache der Gemeinden sein, eine Firma muss ihre Mitarbeiter bezahlen können und kann kein Millionen teures Netz für ein paar 100 Menschen aufbauen und unterhalten… oder aber es wird für alle teurer- die dann aber wiederum zu O2 und Co. wechseln- die dort auch kein Netz installieren…

19:00 von SinnUndVerstand //

19:00 von SinnUndVerstand

// Und eine neue Nachdenklichkeit für alle, die Zusammenhänge zwischen Hochwasser, Extremwetter, Dürre, Temperaturanstieg und anderen Phänomenen des menschenverursachten Klimawandels immer noch nicht begreifen wollen.//

Glauben Sie das wirklich ? Es wird einige wenige geben, aber die meisten werden weiter den Klimawandel leugnen - leider.

Verstehe nicht, wie man als

Verstehe nicht, wie man als Politiker die Lage komisch finden kann? https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/dies-war-unpassend-und...

19:10 von Anna-Elisabeth

//Während des Katastropheneinsatzes seit Donnerstag war es bereits zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen.//

Wie ekelig ist das denn? Warum fragen die nicht wenigstens ob und wo sie helfen können? Wenn man zu Hause ein freies Zimmer hat, könnte man ja auch für ein paar Tage jemandem eine Unterkunft anbieten. Aber so etwas haben die Gaffer wohl nicht auf dem Zettel. …

Aus meiner Zeit in der Rettungshundearbeit weiß ich von „freiwilligen Helfern“, die in ihren teuren Outdoorklamotten und Edelmarken-Gummistiefeln nach einer Stunde Wassereimerschleppen völlig fertig sind und jetzt gerne verköstigt werden wollen. Solche Leute erwarten ernsthaft Kost und Logis für ihre „Hilfe“, „die Flutopfer könnten ja auch mal ein bisschen dankbar sein.“

19:10 von Anna-Elisabeth Das

19:10 von Anna-Elisabeth

Das frage ich mich bei jedem anderen
" Ereignis " - wie z.B. Verkehrsunfälle, Brände usw. - auch. Verständnis habe ich dafür genau Null.

19:13 von Tada Wie kann/

19:13 von Tada

Wie kann/ können man/ Sie nur ?

Hören Sie den Menschen mal zu, dann erfahren Sie, wie es war.
Die einzige Möglichkeit in Zukunft sowas zu verhindern ist, den Klimawandel ernst zu nehmen und dagegen etwas zu tun.
Stichwort Jetstream.

19:10 von Anna-Elisabeth

zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen
---

was erwarten sie denn

warum soll das anders sein als bei nem Unfall auf der Autobahn

Zitat : " dass man die Gaffer aber direkt danach fragen könnte"
ich glaube nicht dass das was bringt
der fühlt sich wahrscheinlich noch im Recht
sich informieren zu dürfen

Alles in allem eine einzige Tragödie

„Unter den Toten in NRW sind mindestens vier Feuerwehrleute, die während ihrer Hochwässereinsätze ums Leben kamen.“
„In ganz NRW sind nach Angaben des Innenministeriums rund 22.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk (THW) an den Rettungsarbeiten beteiligt. Hinzu kämen (…)“

Man kann vor der Einsatzbereitschaft dieser Stützen der Gesellschaft für alle ihre Mitglieder gar nicht genug Hochachtung haben.

Dass dieser Appell - und erst recht eine Begründung dafür - überhaupt nötig ist:
„Mit einem eindringlichen Appell wandte sich die Polizei über Twitter zudem an potenzielle Hochwassertouristen und Gaffer. "Es ist nicht an der Zeit für Touren in einem Katastrophengebiet". Denn viele Menschen hätten dort gerade erst "großes Leid und Verluste erfahren"
überhaupt nötig ist („Während des Katastropheneinsatzes seit Donnerstag war es bereits zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen“), ist mindestens genauso traurig wie das Ausmaß der Zerstörung.

19:16 von

19:16 von weingasi1

Zustimmung " auf ganzer Linie " !

zerocool76..

was sollen unsere Politiker sonst machen?

Was meinen Sie, was es für ein Bild abgäbe, wenn keiner käme um den Leuten Trost zuzusprechen und Hilfe anzukündigen?

politik ist zu großen Teilen Symbol..und die beiden haben auf ihre Weise positiv rüber gebracht..

@zerocool76

“ ...und Laschet scherzt und lacht im betroffenen Gebiet … Wer da noch Betroffenheit abnimmt hat aber eine sehr rosarote Brille.”

Nun, ich kann Ihnen versichern dass Herr Laschet genau wie Frau Dreyer ehrlich betroffen sind. Ich finde das auch alles sehr tragisch, habe trotzdem den halben Tag heute über irgendwas geschmunzelt oder gelacht. Warum auch nicht- ich lache die Betroffenen nicht aus - aber wenn ich mich tagelang heulend in die Ecke setzen würde wäre das noch deutlich unglaubwürdiger. Jeden Tag passieren in D tragische Ereignisse. Nur weil es jetzt in einem Ort viele gleichzeitig getroffen hat ist es für die jeweiligen Betroffenen nicht schlimmer- eher leichter weil es Leidensgenossen gibt- und ziemlich sicher staatliche Hilfe. Als mir vor zwei Jahren der Keller abgesoffen ist weil ein Ventil im Lichtschacht klemmte als ich im Urlaub war: hat niemanden interessiert. Wäre es im Rahmen einer solchen Situation passiert- vermutlich hätte ich Unterstützung bekommen können…

PS. @Garden.of.Eden & zerocool76

Wegen Laschets lachen:
Manche lachen, wenn sie Angst haben.

"Ursachen
Lachen kann eine Vielzahl von Bedeutungen haben. So ist es z. B. ein Ausdruck von Aggression, wenn wir jemanden auslachen, gemeinsames Gekicher im Bett kann Ausdruck sexueller Erregung sein, während das freundliche Grinsen im Vorübergehen die Funktion eines Grußes hat. Wir lachen schließlich nicht nur, wenn wir fröhlich sind, sondern auch, wenn wir nervös sind, Angst haben oder gekitzelt werden."
Wikipedia, Gelotologie

Er ist ein Selbstdarsteller

Mehr fällt mir nicht ein zu
Herrn Laschet.
Was hat er im Krisengebiet zu suchen wenn er im Hintergrund von Herrn Steinmeier nichts anderes zu tun hat als herzhaft zu lachen
über “irgendwas“….
Ach so … jetzt tut es ihm leid und er entschuldigt
sich.
Alles wieder gut.
Das ist Respektlos gegenüber den Betroffenen die sich an dieser Stelle einfach nur schütteln müssen.
Er kann nicht Kanzler.
Sorry.

RE: Anna-Elisabeth um 19:10

***//Während des Katastropheneinsatzes seit Donnerstag war es bereits zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen.//

Wie ekelig ist das denn? Warum fragen die nicht wenigstens ob und wo sie helfen können?***

Wundert Sie das ?
Bei Gelegenheit werden doch immer wieder nach schweren Unfällen die Toten und Schwerstverletzten gefilmt und in den asozialen Netzwerken zur Schau gestellt. Wo Tod und Verderbnis lauern, sind Schakal und Geier nicht weit.
Die Verkommenheit kennt keine Grenzen, wenn Eltern und Schule versagen. Und das nicht erst seit gestern.

Andererseits ist die Hilfsbereitschaft vieler Bundesbürger, die Hilfe leisten, überwältigend.

Beste Grüße nach Lokstedt.
Hador

P.S. Ihre freundliche Begrüßung letztens hat mich sehr gefreut !

@Tada

Tut mir leid, das zu fragen: aber haben Sie wirklich eine Vorstellung davon, wie die geographischen Verhältnisse in den betroffenen Gebieten sind?
Wie Sie wohne ich im norddeutschen Flachland, bin aber im Saarland geboren und aufgewachsen. Von daher kenne ich Eifel, Hunsrück, Mosel (Trier) ganz gut, war oft genug dort. Dort sind ganz andere Schutzmaßnahmen erforderlich und das was man im Norden tun kann, ist dort oft nicht möglich. Ich hoffe, dass es genug Fachleute gibt, die sinnvolle Maßnahmen ergreifen können und sich auch an die geänderten Bedingungen anpassen können.
Und zu ihrem Vorschlag von heute morgen: zur Not umsiedeln? Kann man leicht sagen, solange man nicht betroffen ist. Und wohin sollen all die Menschen hin? Bestimmt halb Deutschland wohnt nicht sicher, mindestens.
Dann sollten wir als Flachland-Bewohner,also Sie und ich, schon mal unsere Koffer packen. Oder?
Bei uns droht die Gefahr allerdings eher vom Meer, bei künftig heftigeren Sturmfluten.

@18:56 von Thomas - Ihr Beitrag zu...

@18:43 von nie wieder spd
sehe ich ebenso wie so.
Nur mit dem Unterschied, daß ich den Beitrag eher als kritisch betrachte.

---

Kritisch deshalb, da er eigentlich überhaupt nicht hier her gehört
und besser gleich garnicht erst freigeschaltet werden sollte.
-
Die Leute vor Ort haben derzeit garantiert andere Probleme.
Auch wenn man argumentieren könnte,
daß man dadurch ggf. Angehörige etc. kontaktieren kann.

@ um 19:16 von Traumfahrer

Das mag ja alles sein. Aber die Bundeswehr würde doch im Ernstfall auch nicht abwarten, bis die Telekom ein stabiles Netz aufgebaut hat. Die können das doch auch selbst erledigen.
Oder kann die Bundeswehr solche Dinge nicht?
Selber habe ich Zivildienst gemacht und kenne mich daher nicht mit der Bundeswehr aus.
Aber zugetraut hätte ich denen sowas.
Und wie gesagt: auch die Telekom hat mobile Funkmasten und müßte nicht noch Kabel selbst verlegen.

Wann werden die

Wann werden die Kohlekraftwerke endlich abgeschaltet.

18:43 von nie wieder spd

ich kenne mich mit Katastrophen nicht aus
aber sollte man den Verantwortlichen nicht selber überlassen
was die als wesentlich und unwesentlich einstufen
und entsprechend eben die Priorität setzen

@Anna-Elisabeth - 19:10

>>//Während des Katastropheneinsatzes seit Donnerstag war es bereits zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen.//

Wie ekelig ist das denn? Warum fragen die nicht wenigstens ob und wo sie helfen können? Wenn man zu Hause ein freies Zimmer hat, könnte man ja auch für ein paar Tage jemandem eine Unterkunft anbieten. Aber so etwas haben die Gaffer wohl nicht auf dem Zettel. <<

Das gehört wohl mit zum neuen Zeitgeist.

Wenn Sie sich über die Katastrophenlage bei youtube informieren wollen, hat man dort keine Skrupel dort vor, während und nach dem Bericht noch Werbespots zu schalten.
Da verlieren Menschen ihre ganze Existenz und man hat noch dicken Nerv dazu Clips von Haarspray, Staubsauger oder was ich noch nicht für einen Mist zu präsentieren.

Das Geld für diesen Zynismus wäre besser zu spenden als bei so einem Ereignis noch auf Kundenfang zu gehen.

@Tada um 19.13 Uhr

„Deutschland kann nicht allein ...
es gibt sicher Weg in Zukunft Wassermassen abzubremsen...
Und Evakuierung muss besser klappen.“

Das sind alles die Worthülsen, die als Lösungen präsentiert wurden, die für die Unwetterereignisse vor 30 - 40 Jahren vorgesehen waren.
Abgesehen davon, dass selbst diese nie ernsthaft umgesetzt wurden, werden diese Unwetterereignisse jetzt noch durch den galoppierenden Klimawandel verstärkt.

Wir schleichen also schon mit den Worthülsen der Zeit hinterher, von den Taten ganz zu schweigen.

Außerdem, waren Sie schon einmal in der Eifel? Da gibt es keine Ausgleichsflächen für die kleinen Bäche und Flüsse und oft auch keine alternativen Erschließungen zu den Orten.
Ihre Ratschläge sind oft an der Realität vorbei.
Ich wohne nur 50 km von der Realität entfernt, habe das Hochwasser in Münster 2014 mitgemacht und kann daher ein ganz klein wenig ahnen, was die Menschen dort erleben müssen.

Direkte Geldspenden an betroffene Kommunen

Noch einmal der Hinweis darauf, dass betroffene Städte und Gemeinden jeweils Spendenkonten vor Ort eingerichtet haben, die man ja leicht googeln kann. Direkte Geldspenden an die jeweiligen Kommunen helfen sicher am effektivsten! Auch kleinere Beträge sind in der Summe eine große Unterstützung! Es gibt nix Gutes, außer man tut es.

19:04 von Garden.of.Eden

Tja der Herr Laschet-erinnert mich irgendwie an die runter gerutschte Maske. Baerbock oder Laschet auf internationaler Bühne- für mich unvorstellbar.
Allerdings kaufe ich weder Steinmeier noch Laschet tiefegehende Betroffenheit ab (siehe Artikel in der Bild wo auch Steinmeier lacht ).
Man soll dann auch nicht heucheln. Wenn man liest dass die Bevölkerung nicht mal als Statisten zugelassen war. Solche Lippenbekenntnisse vor Ort finde ich sowieso komisch. Diese Leute stehen doch nur im Weg rum und binden Einsatzkräfte.
Wichtig wären Maßnahmen, wie die Pflicht zur Elemntarversicherung von seiten der Versicherer und auch der Eigentümer. Oder keine Straßen direkt an Flüssen - wegen der Struktur des Kiebettes was sich der Fluss schnell holt. In der DDR mussten wir das bei der Planung berücksichtigen. Eine Kiesgrube so nah an einen Fluss ein weiterers Problem. Wenn es solche Wetterkapriolen häufiger gibt müssen wir zeitnah handeln. Jetzt können wir nur spenden.

18:38 von Bernd Kevesligeti

«Und mit Auftritten von Politikern.
Und gerade von denen, die nicht gerade
Schlußfolgerungen aus dem Klimawandel ziehen:
Die weiter Kohle verstromen wollen (bis 2038).»

Und wo soll nun der Zusammenhang sein, dass Politiker nicht vor Ort bei Katastrophenereignissen sein sollten, die alle dem "Kohlekompromiss" bis 2038 zugestimmt haben?

Wegen mir kann man das gerne versuchen, bereits früher zu beenden. Und den Betroffenen vor Ort, die eben ihre Lebensgrundlage verloren, ist nun natürlich nichts anderes noch wichtiger als Kohleverstromung.

@18:43 von nie wieder spd

>> Im Bericht ist die Rede von
>> ausgefallenen Telefonverbindungen.
>> Ist das nun eigentlich behoben?
Ähh unwahrscheinlich, bevor der Strom wieder läuft? -.-

>> Die Bundeswehr verfügt doch sicher über
>> mobile Einrichtungen, die ein Telefonnetz
>> aufbauen können.
Ähh, selbst wenn, darf dieses Netz dann auch nur(!) von der Bundeswehr benutzt werden? -.-

>> Und die Telekom doch bestimmt auch.
>> Warum wird so etwas nicht eingesetzt?
Weil die durch die zerstörte Infrastruktur wahrscheinlich noch nicht vor Ort kommen? -.-

18:55 von zerocool76

man kann es machen wie man will

hätte er "Betroffenheit" gezeugt, mit Tränen in den Augen hätten einige behauptet er heuchelt

Wie hätten sie erwartet wie einer Betroffenheit zeigt ?

ein Lob an die Feuerwehr und ihre Opferbereitschaft

das sind für mich die wahren Helden.
Bitte keine Politiker mehr mit Ansprachen vor Ort. Bitte auch keine Kommetierung anderer Politiker über diese Politiker. Es ist für mich alles zu durchsichtig.
Helfen ohne große Worte- das ist das Gebot der Stunde. Jeder von uns, die wir nicht Betroffen sind sollte spenden. Denn Morgen könnten wir auch in solcher Situation sein - egal ob durch Regen , Sturm oder Hagel.

@Zopf um 19:20

Danke für Ihre Eindrücke, Sie können es besser einschätzen, da Sie direkt betroffen sind.
Ich wünsche Ihnen alles gute, dass vor allem die Steinbachtalsperre hält.
Ich denke an Sie.

@19:20 von zopf @ 18:43 von nie wieder spd

//Glauben Sie mir, es ist schlimm, richtig schlimm.

Und mit Bangen blicken wir auf die nur wenige km entfernte Steinbachtalsperre.//

Alles erdenklich Gute für Sie und alle anderen Betroffenen.

... wurde doch der größte Teil...

... von Laschets unerhörtem Verhalten hier bei Tagesschau rausgeschnitten. Könnte man also fast und ganz zynisch sagen: Ist halb so schlimm. Einem Menschen, der sich im Angesicht der Katastrophe derart daneben benimmt, nehme ich seine Krokodilstränen übrigens nicht ab! Fällt für mich eher unter Katastrophentourist!

@ von Tada um 19:13

>Aber Deutschland kann die Landschaft in Deutschland so gestalten, dass möglichst wenig Schaden und möglichst keine Toten und Verletzten zu beklagen sind.<

Unwahrscheinlich.
10cm Regen auf 10qkm die nicht mehr aufgenommen werden können sind 1 Mio Tonnen Wasser die sich ihren Weg bahnen.

Und es kann, und wird bei Fortschreitender Erwärmung, noch viel mehr werden.
Wie allen sie dem gerecht umgestalten?
Die Gebirge abreissen?
Selbst der ganzen Wellt erneuerbare Energie schenken wäre billiger.

>
Deutschland kann nicht allein auf der Erde weltweit das Klima beeinflussen.<

Doch kann es, und hat es schon.
Erst in negativer Richtung durch unseren Anteil an der gesamt-Verbrennung seit Industrialisierung

aber auch durch die rasante Fortentwicklung der Erneuerbaren Energie Erzeuger in der Kurzen Phase in der Deutschland diese vorantrieb, bevor wieder die Vollbremsung hingelegt wurde.

Unsere Ingenieure haben vieles in petto was einen unterschied machen würde...liesse man sie.

.. es tut weh, ich habe gesehen wie Laschet lacht ...

Ich vertraue diesem Mann. Er ist aufrichtig. Er hat das Zeug zum Kanzler. Er hat Humor - das ist gut. Und er wäre ein guter Kanzler, von seinen Standpunkten her.

Aber das war ein Unding. Ich fange ja auch nicht an, auf einer Beerdigung herumzufeixen! Was ist in ihn gefahren ?

Über 100 Menschen sind gestorben, über 600 verletzt und viele noch vermisst! Die Infrastruktur in seinem Bundesland weitgehend zerstört. Der Sachschaden dürfte um die 50 Milliarden Euro betragen!

Wenn Laschet das alles zum Lachen findet, frage ich mich schon ob er wirklich der Richtige ist, die Bundesrepublik Deutschland anzuführen.

Das ist unverzeihlich. Ich bin etwas enttäuscht!

zerocool 76, 18:55

Ich nehme Armin Laschet die Betroffenheit auf jeden Fall ab und bin sicher, dass hier Empathiefähigkeit vorhanden ist. Das erkenne ich so nicht bei allen Politikern. In Zeiten höchster Anspannung kann ein kurzes Lachen befreiend wirken. Es bezieht sich nicht auf die Katastrophenlage. Von Herrn Laschet wünsche ich mir jedoch in einigen Fällen andere Kommentare zur Klimapolitik. Aber auch von den Grünen kommen m.E. auf der anderen Seite nicht nur realistische Ansichten zur konkreten Umsetzung der Pläne.

19.13 Tada - Die Landschaft sicherer gestalten

Es ist ja nicht nur die Klima Änderung die Ursache für diese drastische so plötzliche Überschwemmung. Wahrscheinlich ist die Hauptursache das um jeden Preis dort Baugenehmigungen gegeben wurden die nie gegeben hätten werden sollen. Beispiel Ahrweiler, vor 60 Jahre habe ich dort gelebt, es gab kaum Häuser an der Ahr, jetzt war dort alles voll gebaut anscheinend ohne entsprechende Schutzmaßnahmen.
In anderen Ländern Europas das Gleiche. In den Niederlanden kann man wenn es stark regnet manchmal bis zu den Knien durchs Wasser waten. Da braucht man nicht mehr viel Klima Änderung.

@Tada - 19:24

"Laschet kann auch mal ein wenig scherzen, solange dabei hinterher für die Betroffenen etwas ordentliches herauskommt. (Keiner von uns hat gehört, worum es da genau ging.)"

Uninteressant - weil wirklich jeder weiß an welchem Ort und zu welchem Anlass sich die Delegation dort zusammengefunden hat.

Wenn Ihnen so etwas nichts ausmacht, können Sie Laschet mal zur nächsten Beerdigung einladen.

Menschliches Versagen? - Kein Klimadings?

Bereits Wochen vor dem Unglück waren die Talsperren randvoll und die Böden so durchnässt, dass kein weiteres Wasser aufgenommen werden konnte.

Die Informationen kann man bei den Talsperren-Ständen überprüfen.

Die Wetterlage mit Dauerregen und Starkregen kann man ebenfalls online überprüfen.

Schon vorher hätte der Katastrophenschutz Wasser abpumpen müssen, um der angekündigten Wetterlage entgegenzuwirken.

Am 14.7. wandelte sich der Dauerregen in Starkregen. Gullys und Kanäle waren bereits um 18:00 Uhr überflutet und Fontänen schossen, inklusive Teichfischen, aus den Straßen.

Um 19:00 Uhr erreichten mich die ersten Bilder von Odendorf, das Auto meiner Schwiegertochter und das von deren Mutter schwammen bereits, der kleine Bach hatte sich in ein tosendes, reißendes Gewässer verwandelt, Straßen überflutet, Schienen unterspült.........

Die nächsten Tage/Wochen werden die Wahrheit ans Licht bringen.

von schabernack 20:24

Das Sie offensichtlich kaum Probleme haben, mit lachenden Politikern (Twitter). Und am Klimawandel, den daraus resultierenden Naturkatastrophen, da gibt es keinen Zusammenhang ? Und was sagen Sie denn zu der Kritik des BUND (Flächenversiegelung) ?

20:12 von harpdart

«Dann sollten wir als Flachland-Bewohner,also Sie und ich, schon mal unsere Koffer packen. Oder?
Bei uns droht die Gefahr allerdings eher vom Meer, bei künftig heftigeren Sturmfluten.»

Noch flacheres Flachland im Binnenland als um Erftstat drumrum geht gar nicht. Viel kleiner als die Erft kann ein Fluss gar nicht sein.

«Tut mir leid, das zu fragen: aber haben Sie wirklich eine Vorstellung davon, wie die geographischen Verhältnisse in den betroffenen Gebieten sind?»

Die Frage aller Fragen im Zusammenhang mit dieser Hochwasserkatastrophe. Niemand kennt ganz Deutschland wie die Region vor der eigenen Haustür. Aber in den vielen Bildern im TV hat man nun ja gesehen, wo die betroffenen Orte sind, und in welcher Topographie sie liegen.

Wenn das nicht ausreicht für Verständnis.
Dann gibt es gar nichts, was noch ausreichen könnte.

19:17 von nie wieder spd

@ um 18:56 von Thomas D.

Es wird Menschen geben, die in solchen Notlagen gerne Hilfe angefordert hätten oder auch nur ihre Familien informiert, dass sie überlebt haben.
Möglicherweise sterben in diesem Moment noch Menschen, weil sie in Trümmern stecken und nicht auf sich aufmerksam machen können, weil Handys nicht funktionieren.

Ja. Aber all das hat nun überhaupt nichts mit meiner Antwort auf Ihren Kommentar zu tun, in welchem Sie sich darüber beschweren, dass die Bundeswehr oder die Telekom noch keine Ersatz-Telefonnetze aus dem Ärmel geschüttelt haben, von welchen Sie nicht wissen, ob es die überhaupt gibt.

Was stellen Sie sich das denn vor? Dass die Bundeswehr ein paar hundert Mobilfunkmasten aufstellt, die auch gleich von allen Netzbetreibern in deren Infrastruktur aufgenommen werden, so an einem Nachmittag?

Wenn Sie unbedingt irgendwelche Leute für irgendetwas verantwortlich machen wollen, dann bitte mit etwas mehr Substanz.

@Thomas D. um 19:59

>Aus meiner Zeit in der Rettungshundearbeit weiß ich von „freiwilligen Helfern“, die in ihren teuren Outdoorklamotten und Edelmarken-Gummistiefeln nach einer Stunde Wassereimerschleppen völlig fertig sind und jetzt gerne verköstigt werden wollen. Solche Leute erwarten ernsthaft Kost und Logis für ihre „Hilfe“, „die Flutopfer könnten ja auch mal ein bisschen dankbar sein.“<

Was erwarten sie ? Freiwillige Helfer sind oft nicht Körperlich arbeitende das Heist das sie nach einer Stunde körperlicher Arbeit wirklich eine Auffrischung brauchen.Zum Einsetzen von Helfern gehört immer auch Logistik, und zu dieser eben auch essen und trinken.
Dann wird auch die Arbeit erledigt, und darauf kommt es an, nicht darauf den Harten zu schieben oder auf andere die guten willen zeigen aber eben nicht "vom Fach" sind herabzuschauen.

Umsetzung realistischer Klimaziele

Die zu erwartende schwarz-grüne Regierungskoalition wird sich hoffentlich auf realistische, schnell umsetzbare Ziele in der Klimapolitik einigen können. Falls sie sich in der Mitte treffen, wird es Verbesserungen geben.
Wenn auch Bayern von Flutkatastrophen betroffen wird, muss Herr Söder den Sinn der angedachten Steuersenkungen sicher erneut überdenken.

@20:08 von Skywalker @zerocool76

//Als mir vor zwei Jahren der Keller abgesoffen ist weil ein Ventil im Lichtschacht klemmte als ich im Urlaub war: hat niemanden interessiert.//

Was für ein blöder Vergleich. Aber richtig: Ihr Keller interessiert mich nicht.

@harpdart

.
"Und zu ihrem Vorschlag von heute morgen: zur Not umsiedeln? Kann man leicht sagen, solange man nicht betroffen ist" Am 17. Juli 2021 um 20:12 von harpdart

*

Immer noch besser, als dass 141 Menschen sterben.
Zur Not Umsiedeln meinte ich, um Flächen für das Auffangen des Wassers zu schaffen. Da müssen nicht alle umgesiedelt werden, die in Gefahrenzone leben, sondern nur ein Teil, damit der Rest bleiben kann.

Beim Straßenbau wird darum kein Drama gemacht. Die Menschen werden entschädigt und ziehen um. Überall in Deutschland, nicht nur im Flachland.

20:12 von nie wieder spd

… Aber die Bundeswehr würde doch im Ernstfall auch nicht abwarten, bis die Telekom ein stabiles Netz aufgebaut hat. Die können das doch auch selbst erledigen.
Oder kann die Bundeswehr solche Dinge nicht?
Selber habe ich Zivildienst gemacht und kenne mich daher nicht mit der Bundeswehr aus.
Aber zugetraut hätte ich denen sowas. …

Sie wissen schon, dass die Bundeswehr grundsätzlich nicht zuständig ist für die Versorgung der Bevölkerung in Katastrophenfällen?!

Es ist eine Verteidigungsarmee, welche das Land gegen Angriffe von außen schützen soll.

Die Bundeswehr hat ihre eigene Funk-Infrastruktur, die allerdings - aus naheliegenden Gründen - nicht mit den üblichen Mobilfunkstandards kompatibel ist.

Die Bundeswehr ist nicht zuständig dafür zu sorgen, dass Herr nie wieder spd jederzeit störungsfrei telefonieren kann.

@19:38 von ich1961

Ja, Belege dafür gibt es.
Diese wurden nämlich auf der WDR Lokalzeit gebracht, in der gezeigt wurde wie der Ordnungsdienst die interessierten Einwohner des Platzes verwies und die Einwohner zu Wort kommen ließ.

RE: zopf um 19:20

Danke für Ihre "Wasserstandsmeldung".

Halten Sie die Ohren steif, bleiben Sie wachsam und gehen Sie nur Risiken ein, wenn nötig (was ich Ihnen sicher nicht schreiben muss).
Ich wünsche Ihnen eine ereignislose Nacht und einen hoffnungsvollen Morgen.

Aufmunternde Grüße
Hador

@ 20:24 von Sisyphos3

Ich erwarte keinen weinenden MP, ich erwarte aber dass man sich der Situation angemessen verhält. Auf einer Beerdigung beispielsweise, trete ich auch nicht so auf wie es Herr Laschet mit den Kollegen tat - einfach weil es vollkommen unangebracht und pietätlos ist.

@20:35 von Möbius

//Aber das war ein Unding. Ich fange ja auch nicht an, auf einer Beerdigung herumzufeixen! Was ist in ihn gefahren ?//

Ich habe die Szene, von der hier die Rede ist, nicht selbst gesehen. Aber manchmal lachen Menschen auch aus purer Verzweiflung. Das gibt es auch schon mal auf Beerdigungen.

@Der Lenz

">
Deutschland kann nicht allein auf der Erde weltweit das Klima beeinflussen.<

Doch kann es, und hat es schon.
Erst in negativer Richtung durch unseren Anteil an der gesamt-Verbrennung seit Industrialisierung" Am 17. Juli 2021 um 20:35 von Der Lenz

*

Auch vor der Industrialisierung sind Menschen bei Naturkatastrophen gestorben. Die Industrialisierung hat die Entwicklung und Umsetzung von etlichen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ermöglicht.

PS. Wir hatten hier letzten Winter Wochenlang bis zu -20°C. Ich möchte bei CO2 nicht mit Menschen verglichen werden, die bei Minimum +10°C leben.
Ohne Heizung wären wir hier definitiv nicht mehr am Leben.

@ Koeln 2020 um 20:38

>Ich nehme Armin Laschet die Betroffenheit auf jeden Fall ab und bin sicher, dass hier Empathiefähigkeit vorhanden ist. Das erkenne ich so nicht bei allen Politikern. In Zeiten höchster Anspannung kann ein kurzes Lachen befreiend wirken. Es bezieht sich nicht auf die Katastrophenlage. <

Sicher.
Aber er wird, Als Ministerpräsident auch dafür bezahlt zu repräsentieren.
Und das bedeutet auch die 5 Minuten die der oberste Repräsentant unseres Landes sich an das Volk in einer Schweren Stunde wendet, und er mit im Bild der Kameras steht, nicht ganz unabsichtlich wie man annehmen kann,
Contenance zu wahren.
Die Bezahlung ist nicht so schlecht das das ein überzogener Anspruch wäre.
Vor allem wenn er die Internationale Repräsentanz für dieses Land, und bessere Bezahlung, anstrebt.

@ Bernd Kevesligeti, um 19:37

“Polder“ an Ahr, Mosel, Wupper ...?

Ah ja...

20:43 von friedrich peter...

"In den Niederlanden kann man wenn es stark regnet manchmal bis zu den Knien durchs Wasser waten" Am 17. Juli 2021 um 20:43 von friedrich peter...

*

Die Niederlanden sind nicht umsonst das Land der Windmühlen. Diese wurden seit jeher zum Abpumpen von Wasser benutzt, um das Land bewohnbar zu machen.

*

Dass meine Stadt wegen Bebauung wächst kann ich auch beobachten.
Auch am Wohnorten meiner Eltern und meiner Geschwister passiert dasselbe.

Blame Game

@ nie wieder spd:
Möglicherweise sterben in diesem Moment noch Menschen, weil sie in Trümmern stecken und nicht auf sich aufmerksam machen können, weil Handys nicht funktionieren.

Und wem geben Sie dafür die Schuld?

Am 17. Juli 2021 um 20:09 von Plumperquatscher

Alles wieder gut.
Das ist Respektlos gegenüber den Betroffenen die sich an dieser Stelle einfach nur schütteln müssen.
Er kann nicht Kanzler.
Sorry.
__
Wissen Sie, ob jemand in dieser furchtbaren Situation kompetent ist, oder nicht, mache ich nicht an einem möglicherweise unpassenden, vllt einfach der gruseligen Situation geschuldeten Lacher fest. So reagieren im übrigen einige Leute in Anbetracht einer schlimmen Situation. Das ist aber auch nicht wichtig. Wichtig ist, als "Landesvater" jetzt alles in die Wege zu leiten, was den Menschen dort hilft. Dazu braucht er weder Steine schleppen noch Panzer fahren. Nur delegieren. Und DANN sehen wir, ob er was kann. Sorry ! Sie machen Ihrem Nick alle Ehre. Kann man in Anbetracht der Umstände nicht einmal das plumpe Gequatsche sein lassen. Logen Sie sich lieber bei Ihrer Bank ein schicken ein paar Euronen an die Betroffenen. Oder, einfach mal.......

20:35 von Möbius

«Wenn Laschet das alles zum Lachen findet, frage ich mich schon ob er wirklich der Richtige ist, die Bundesrepublik Deutschland anzuführen.»

Man findet das nicht alles zum Lachen, auch wenn man im Angesicht von Desaster mal lacht. Das tun auch direkt Betroffene hier und da, obwohl die Gesamtsituation alles andere ist als zum Lachen.

Das ist ein psychologischer Grundmechanismus des Menschen.
Eine Verhaltensweise, die hilft, die Psyche gesund zu erhalten.

«Das ist unverzeihlich. Ich bin etwas enttäuscht!»

Bei Unverzeihlichem wäre man nicht "etwas enttäuscht".
Da ist man stinksauer.

Zu Laschet

Nun, ich bin sicher niemand, der sich Laschet als Kanzler wünscht.
Trotzdem: das Lachen im Hintergrund sollte man nicht überbewerten.
Ich erinnere mich: bei der Beerdigung meiner Mutter war mir gewiss nicht zum Lachen zumute.
Allerdings fragte mich meine damals vierjährige Tochter, was denn in der "Vase" sei, die in die Erde gesenkt wurde. Ich antwortete ihr, dass da die Asche von Oma drin sei und das man den Behälter "Urne" nennt. Ihre nächste Frage war: hat Oma denn geraucht?

Ich musste lachen. Glücklicherweise waren keine Kameras auf mich gerichtet.

//Aber das war ein Unding.

//Aber das war ein Unding. Ich fange ja auch nicht an, auf einer Beerdigung herumzufeixen! Was ist in ihn gefahren ?//

Auf authentischen Beerdigungen gibt es neben vielen Tränen auch viele aufheiternde Gesichter für Zuversicht und als ehrlich gemeinter Zuspruch. Zusammen weinen und lachen können ist ein weit verbreiteter und sich nicht ausschließender Konsens von Trauer und zugleich Unterstützung

@ morgentau19

Menschliches Versagen? - Kein Klimadings?

Es wäre kindisch, den Klimawandel zu leugnen.

20:49 von Der Lenz

@Thomas D. um 19:59
>Aus meiner Zeit in der Rettungshundearbeit weiß ich von „freiwilligen Helfern“, die in ihren teuren Outdoorklamotten und Edelmarken-Gummistiefeln nach einer Stunde Wassereimerschleppen völlig fertig sind und jetzt gerne verköstigt werden wollen. Solche Leute erwarten ernsthaft Kost und Logis für ihre „Hilfe“, „die Flutopfer könnten ja auch mal ein bisschen dankbar sein.“<

Was erwarten sie ? Freiwillige Helfer sind oft nicht Körperlich arbeitende das Heist das sie nach einer Stunde körperlicher Arbeit wirklich eine Auffrischung brauchen.Zum Einsetzen von Helfern gehört immer auch Logistik, und zu dieser eben auch essen und trinken.
Dann wird auch die Arbeit erledigt, und darauf kommt es an, nicht darauf den Harten zu schieben oder auf andere die guten willen zeigen aber eben nicht "vom Fach" sind herabzuschauen.

Ja, das stimmt. Aber für die Verköstigung ist dann eben das THW, das DRK o.ä. zuständig, aber nicht die Flutopfer! Und davon schrieb ich!

20:22 von Koeln 2020

"Noch einmal der Hinweis darauf, dass betroffene Städte und Gemeinden jeweils Spendenkonten vor Ort eingerichtet haben, die man ja leicht googeln kann"
Dem ist nicht so. Google wirft auf der ersten Seite die hauptbetroffene Kommune mit "Schuld Spendenkonto" überhaupt nicht aus, und die ersten -zig Suchergebnisse (nicht kommunen-spezifisch) laufen in einem Bildschirm auf, dass ich mein Einverständnis klicken muss, dass der jeweilige Anbieter der Information meinen Computer manipulieren und Dateien hinterlegen kann, die ihm und jedem Internetteilnehmer, der von der gleichen Marketingfirma betreut wird, für alle Zeiten ermöglichen, zu erkennen, wann, wie oft und unter welchem Sachgebiet ich ihre Seiten aufgerufen habe.
Also ich maile lieber Freunde in der mir wohlbekannten Gegend an.

Laschet lacht?

Ich kritisiere unsere Politiker ja auch gelegentlich. Aber das ist komplett albern. Lasst den doch lachen, warum auch immer. Vielleicht hatte er eine Fliege in der Unterhose.

Typisch preußisch-deutscher Untertanengeist, das zu kritisieren. Strammstehen, wenn der Hauptmann redet. Allen voran Klingbeil/Kühnert. Peinlich.

@ Koeln 2020 um 20:54

>Die zu erwartende schwarz-grüne Regierungskoalition wird sich hoffentlich auf realistische, schnell umsetzbare Ziele in der Klimapolitik einigen können<

Ich hoffe darauf das eine Schwarze Beteiligung egal wie vermieden werden kann da diese mit dem Üblichen Doppelpassspiel zwischen CDU und CSU jegliche notwendige Fortschrittsorientierte Klimapolitik verhindern würde.
Mit der CDU oder CSU allein würde etwas gehen, da sie aber immer das selbe Spiel spielen ist mit beiden zusammen nichts als der selbe Rückschritt wie die letzten 16 jähre zu erwarten.

Wir haben keine Zeit mehr für diese Spielchen.
Das sollten diese Bilder eigentlich jedem klar machen.

@ morgentau19

Wer jetzt noch den Klimawandel leugnet, dem ist nicht mehr zu helfen.

Erst wenn man es gesehen hat

Weiß man was das was das wirklich bedeutet! Ich war Heute zum Helfen in Erftstadt. (Organisiert nicht spontan!)
Ich habe das mir vom "durchfahren" wohlbekannte Erftstadt-Blessem nicht mehr wiedererkannt!

Wie Jemand der aus dem Krieg in eine völlig kaputte Stadt kommt, die er mal kannte und auch nichts mehr wiedererkennt!

Bitte spendet, an die Hilforgas, D hilft oder direkt den Kommunen! Egal.
Dankeschön!

21:15 von harry_up

Hatten / haben Sie im Bergischen Land außer Dauerregen irgendwelche Wasserprobleme? An dieser Region ist das Desaster glücklicherweise ja eher vorbei gezogen.

von harry-up 21:15

Der BUND befindet sich in einem Rechtsstreit mit der Landesregierung. Es geht um Hochwasserschutz in Düsseldorf-Himmelgeist und um Überflutungsflächen, die von der Landesregierung nicht gewollt sind...

@ nie wieder spd

Die Bundeswehr verfügt doch sicher über mobile Einrichtungen, die ein Telefonnetz aufbauen können. Und die Telekom doch bestimmt auch. Warum wird so etwas nicht eingesetzt?

Wissen Sie überhaupt, wie ein Telefonnetz aufgebaut ist?

@ Tada um 21:09

>Auch vor der Industrialisierung sind Menschen bei Naturkatastrophen gestorben. Die Industrialisierung hat die Entwicklung und Umsetzung von etlichen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ermöglicht.

PS. Wir hatten hier letzten Winter Wochenlang bis zu -20°C. Ich möchte bei CO2 nicht mit Menschen verglichen werden, die bei Minimum +10°C leben.
Ohne Heizung wären wir hier definitiv nicht mehr am Leben.<

Mich mit echter Leugnung des Menschengemachten Klimawandels auseinanderzusetzen habe ich weder die Nerven noch Lust.
Da ich nicht annehme das sie wirklich so Wissenschaftsfern sind sollten sie sich für solche Einlagen im Lichte solcher Bilder schämen.

20:35möbius

aber doch auch dreyer hat ihr lächeln angeknipst, als sie das rotlicht der kamerea sah. politiker sind auf sowas gedrillt

20:24 von Sisyphos3

"behauptet er heuchelt. Wie hätten sie erwartet wie einer Betroffenheit zeigt ?"
Er braucht garnichts zu heucheln. Wer will schon darüber urteilen, wie die Stimmung von jemandem ist oder wie er seine Gesichtszüge im Griff hat. Lachen kann auch ein Ausdruck von hysterischem Entsetzen sein (aber gleich bei dem ganzen Grüppchen wohlgelaunter Entourage im Hintergrund?!).
Er braucht sich bloß zu benehmen. Bei einer Beerdigungsfeier wäre er rausgeschmissen worden, und hier geht es um dreistellige Opferzahlen.

@ nie wieder spd, um 20:12

“Selber habe ich Zivildienst gemacht und kenne mich daher nicht mit der Bundeswehr aus.
Aber zugetraut hätte ich denen sowas.“

Wenn Sie von Dingen keine Ahnung haben, dann hören Sie doch bitte auf, irgendwelche Forderungen zu rheben, die sich bei näherem Hinsehen als vollkommen unsinnig erweisen.

Es tut einfach weh, solchen Quatsch zu lesen.

Am 17. Juli 2021 um 20:22 von Koeln 2020

Noch einmal der Hinweis darauf, dass betroffene Städte und Gemeinden jeweils Spendenkonten vor Ort eingerichtet haben, die man ja leicht googeln kann. Direkte Geldspenden an die jeweiligen Kommunen helfen sicher am effektivsten! Auch kleinere Beträge sind in der Summe eine große Unterstützung! Es gibt nix Gutes, außer man tut es.
__
Deshalb haben wir heute durch die Beziehung der freiwilligen Feuerwehr zur Feuerwehr vorort eine spontane Geldspendenaktion angeleiert. So kann das Geld unmittelbar an die am schlimmsten Betroffenen direkt gegeben werden, weil die am ehesten wissen, was absolut vordringlich ist. Jeden, der hier rumnölt, was man besser alles tun und lassen sollte und vor allem, was man besser vorher schon gemacht hätte, würde ich stattdessen bitten, etwas zur Hilfe beizutragen. weil DAS hilft. Dumme Sprüche und "ich hab's ja immer schon gesagt " hilft niemandem.

Am 17. Juli 2021 um 20:57 von Anna-Elisabeth

Gestern schrieben Sie, das Sie manchmal böse sein können. Ich schrieb Ihnen, das sie auch "böse" sympathisch sind. Vielleicht darf ich das heute schreiben bzw. es wird heute nicht gerötet.

@ um 20:49 von Thomas D.

„… so an einem Nachmittag?“
In einer solchen katastrophalen Notlage hätte ich mit höchstens ein oder zwei Stunden gerechnet. Aber nicht mit einem ganzen Nachmittag.

19:37 von Bernd Kevesligeti

«Und das Wasser war unheimlich schnell. Über meist versiegelte Flächen. Rückstauräume/Polder hätten da einiges bewirkt.»

Längst hätte man die Mittelgebirge mindestens an Ahr und Mosel abtragen müssen zugunsten von Polderflächen. Ein grobes Versäumnis.

An der Erft war genug Polderfläche im Flachland.
Ärgerlich, dass in der Fläche auch die Stadt Erfstadt dumm drin rumstand.
Erftstadt hätte man schon vor Jahren ganz verlegen müssen.
Irgendwo dort hin, wo es nicht regnet.

«Ein BUND-Vertreter sagte im WDR einiges dazu.»

Das hat der vom BUND bestimmt auch so gesagt.
Was ein Glück, dass ich das gar nicht erst gehört habe.

Am 17. Juli 2021 um 20:57 von Tada

Beim Straßenbau wird darum kein Drama gemacht. Die Menschen werden entschädigt und ziehen um. Überall in Deutschland, nicht nur im Flachland.
___
Ja, nach langwierigen Prozessen, die meist einige Jahre dauern, weil alle Rechtsmittel ausgeschöpft werden. U.a. deswegen dauern die Bauvorhaben auch gefühlte Ewigkeiten.

@ um 21:28 von harry_up

Ich stelle keine Forderungen, sondern Fragen.
Wer von deren Beantwortung keine Ahnung hat, muß sich dazu nicht äußern.

Anna.Elisabeth

Den Entscheidern dürfte das mögliche Szenario bekannt sein : Die Flußvertiefung wird das Auflaufen einer höheren Flutwelle zur Folge haben, welche von den Deichen vermutlich nicht aufgehalten werden kann. Die sehr großen Gebiete hinter den Deichen sind dann schnell überflutet und auf viele Jahre hinaus geschädigt. Und all das nur, damit die übergroßen Frachtschiffe (von denen es weltweit nur wenige gibt ) Hamburg direkt anlaufen können. Wilhelmshaven (und vermutlich auch Bremerhaven ?) könnten solche Mammutschiffe problemärmer abfertigen , doch will sich Hamburg das Geschäft nicht verderben lassen.

@rossundreiter um 21:23

>Typisch preußisch-deutscher Untertanengeist, das zu kritisieren. <

Nein. Das hätte wohl in jedem Land der Erde für Kritik gesorgt.

MP Laschet und der "Lacher des Tages" !

Peinlich für A. Laschet, sich bei der Ansprache von BP Steinmeier belustigt filmen zu lassen.
Dafür hat er sich entschuldigt und es gibt nun wirklich keinen Grund, ihm dafür sein politisches "Todesurteil" auszustellen.

Fehler gemacht, Entschuldigung erfolgt, nun muss es gut sein. Wie weit ihm dadurch allerdings ein politischer Schaden entstanden ist, bleibt abzuwarten.

Gruß Hador

@ Kevesligeti

Und das Wasser war unheimlich schnell. Über meist versiegelte Flächen. Rückstauräume/Polder hätten da einiges bewirkt.

Polder? Sie meinen wahrscheinlich Poller?

Ach wie sind hier einige klug.

Wenn die Funkmasten meterhoch im Wasser stehen, und dann kein Strom vorhanden ist , kann eine Handyverbindung nie klappen.
Hier gibt es aber leider einige die das nicht begreifen , aber laut lamentieren.

@Desinteresse 21 21:24

"20:13 von zomil
>>Wann werden die Kohlekraftwerke endlich abgeschaltet.<<

Sind die Schuld an der Sintflut?"

Ja, die sind möglicherweise indirekt durchaus mit schuld an der Sintflut.

Da muss man sich gar nichts fragen, da das schon ein paar Mal beantwortet wurde.

Eginhart

Sie meinen sicherlich den Februar 1962 ?

@ morgentau19

Ich möchte nicht behaupten, dass nrw die Katastrophe hätte verhindern können....

Dann würd ich's auch nicht tun.

von Ken Jepson 21:40

Nein, daß heißt Polder oder auch Überflutungsflächen. Aber es wird nichts damit, wenn man nur Flächen versiegelt.

@21:31 von Schweriner1965

//Gestern schrieben Sie, das Sie manchmal böse sein können. Ich schrieb Ihnen, das sie auch "böse" sympathisch sind.//

Das ist sehr nett. Danke.

P.S. Ich habe mir für alle Fälle den 28. August gemerkt. Man kann ja nie wissen.

@Hador Goldscheitel 21:40

"Fehler gemacht, Entschuldigung erfolgt, nun muss es gut sein."

Nur interessehalber: Haben Sie das bei Baerbocks "Fehlern" auch so gesehen?

Was ist denn nun besser

Manche Politiker reisen ins Katastrophengebiet, manche lassen sich dabei nicht von der Presse begleiten.
Kritisiert werden sie alle.
Egal, was sie tun, sie können es niemand recht machen.
Ich frage mich: wer ist hier tatsächlich unfähig?

21:42 von Ingo hamann

«Wenn die Funkmasten meterhoch im Wasser stehen, und dann kein Strom vorhanden ist , kann eine Handyverbindung nie klappen.
Hier gibt es aber leider einige die das nicht begreifen , aber laut lamentieren.»

Die Bundeswehr hätte längst hunderte von Kilometern von Konservendosen-Telefon mit Schnur wie früher aus dem Yps verlegen müssen. Die telefonieren auch ganz ohne Strom. Ein weiteres grobes Versäumnis.

@ Am 17. Juli 2021 um 21:42

@ Am 17. Juli 2021 um 21:42 von Ingo hamann
„Ach wie sind hier einige klug.
Wenn die Funkmasten meterhoch im Wasser stehen, und dann kein Strom vorhanden ist , kann eine Handyverbindung nie klappen.
Hier gibt es aber leider einige die das nicht begreifen , aber laut lamentieren.“

Ich bin sicher es geht nicht darum vorhandene Infrastruktur wieder in Betrieb zu nehmen, es sollte darum gehen alternative Basisstationen und alternative Repeater mit alternativen Antennenanlagen hier kurzfristig aufzubauen.
Das sollte eine Telekom in Verbindung mit der Bundeswehr hinbekommen. Wenn nicht dann sage ich arm(seelig)es Deutschland!
Für den Katastrophenfall muss so etwas vorgesehen sein. Und wir haben hier eindeutig den Katastrophenfall - es sieht aus wie nach dem Krieg!
Doch, da erwarte ich von unseren Premiumanbietern doch einfach mehr!
Und wenn die nicht wissen was ich meine, ich berate sie gerne.

@ Kevesligeti

Aber es wird nichts damit, wenn man nur Flächen versiegelt.

Kennen Sie Erftstadt? Was ist da versiegelt?

Polder ist übrigens Marschland, das man durch Eindeichung dem Meer abgewonnen hat. Sowas gibt es an Rhein und Mosel nicht.

RE: schabernack um 21:26; von 21:15 von harry_up

***Hatten / haben Sie im Bergischen Land außer Dauerregen irgendwelche Wasserprobleme? An dieser Region ist das Desaster glücklicherweise ja eher vorbei gezogen.***

Da irren Sie, werter schabernack.
Die Wupper ist doch über die Ufer getreten und hat doch halb Wuppertal lahmgelegt.
Ist Ihnen das wirklich entgangen ?
Kann in der Flut von Meldungen ja untergegangen sein. Menschen kamen glücklicherweise nicht ums Leben. Aber dafür gab's erhebliche Schäden.

Gruß Hador

@ Hador Goldscheitel um 21:40

>Peinlich für A. Laschet, sich bei der Ansprache von BP Steinmeier belustigt filmen zu lassen.
Dafür hat er sich entschuldigt und es gibt nun wirklich keinen Grund, ihm dafür sein politisches "Todesurteil" auszustellen.

Fehler gemacht, Entschuldigung erfolgt, nun muss es gut sein. <

Natürlich.
Es ist dem Land dadurch ja kein Schaden entstanden.
Er hat es ja nicht auf einer Internationalen Konferenz getan.

Kiesgrube?

Hier am Main sind alle Kiesgruben am Fluß, der hat den nämlich irgendwann einmal angelagert beim Betten machen.

21:34 von nie wieder spd

@ um 20:49 von Thomas D.
„… so an einem Nachmittag?“

In einer solchen katastrophalen Notlage hätte ich mit höchstens ein oder zwei Stunden gerechnet. Aber nicht mit einem ganzen Nachmittag.

Ich befürchte, Sie haben nicht die geringste Idee, wovon Sie da reden. Und jetzt veralbern Sie das Thema und sich selbst.

Einen schönen Abend noch.

21:35 von schabernack

kge und von notz sowie krischer haben auch einiges dazu gesagt

21:26 von Bernd Kevesligeti

«Der BUND befindet sich in einem Rechtsstreit mit der Landesregierung. Es geht um Hochwasserschutz in Düsseldorf-Himmelgeist und um Überflutungsflächen, die von der Landesregierung nicht gewollt sind...»

Polderflächen entlang des Rheins sind etwas komplett völlig anderes als die Ahr, die mit Karacho durchs Ahrtal brettert.

Am Rhein gibt es gar keine Schäden wegen des Rheins in diesem Fall. In Köln und in Düsseldorf wird gar nix großartig geschehen, wenn nun das Wasser der Nebenflüsse auch den Wasserstand vom Rhein ansteigen lässt. Es sind die vielen kleinen Flüsse und Städte, an und in denen das Desaster ist.

@Der Lenz

"Da ich nicht annehme das sie wirklich so Wissenschaftsfern sind sollten sie sich für solche Einlagen im Lichte solcher Bilder schämen" Am 17. Juli 2021 um 21:26 von Der Lenz

*

Ich werde mich ganz bestimmt nicht schämen, weil ich im Winter bei -20°C ordentlich heize, damit mir die Röhre nicht einfrieren.
Auf welcher Südseeinsel leben Sie denn, dass Ihnen das nicht einleuchten will?

Ich bin als Mieter sogar per Gesetz verpflichtet zu heizen.

von schabernack 21:35

Ökologische Positionen kann man aber in dem Statement eher nicht erkennen.
Die jetzige Landesregierung hat übrigens gleich zu Beginn ihrer Amtszeit einiges getan: Nachzulesen unter "Landesregierung forciert Flächenfraß" www. BUND-nrw.

Ohnmacht

Ist es nicht das, was auch hier gerade herrscht und sich in unangemessene Post über und gegeneinander entlädt? Es ist ebenso ungebührlich wie ein Lachen zur falschen Zeit am falschen Ort, jedoch aber auch menschlich. Die Wiederherstellung des Zustands von vor 5 Tagen in den jeweiligen Gebieten wird Jahre in Anspruch nehmen. Wir werden keinen Schuldigen finden, den wir dafür zur Rechenschaft ziehen können. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Er findet seit Jahrzehnten bereits statt. Allen Opfern wünsche ich ein Wunder in Form von bedingungslos einkehrender echter Solidarität auf allen Bereichen.

@20:43 von friedrich peter

Zitat: "Es ist ja nicht nur die Klima Änderung die Ursache für diese drastische so plötzliche Überschwemmung."

Ich frage mich wo man eine solche verleugnende Sichtweise hernimmt. Bei uns in Opladen hatte die Wupper bisher einen historischen Höchstpegel von 2,10m. Der lag am Donnerstag bei 3,70m. Wenn man sich das Flussbett als ein 'V' mit sehr flachen Seiten vorstellt, dann kann man abschätzen, dass ca. die 10fache Menge Wasser da hinunterfloss. (Grobe Schätzung). Das hat nichts mehr mit bisherigen Verhältnissen zu tun.
Das sind die Extreme, die Klimaforscher seit vielen Jahren vorhersagen. So, und da möchten es die ganzen Sofaexperten es hier jetzt besser wissen?
Alles halb so wild? Gab's schon immer? NEIN! Gab's nicht ! Und über 130 Tote sind kein Stoff für Bagatellisierungen.

@ich1961 - Praktische Hilfe > verbale Anteilnahme

11:37 von ich1961:
"Sie werden es wohl nie verstehen ?"
> Ich werde wohl nie verstehen, warum Sie meine Kommentare derart falsch auslegen.

"Die Menschen brauchen empathische andere Menschen - keinen Menschen wie Sie oder einige andere hier."
> Ich kann weder in der bloßen Anwesenheit, noch in verbalen Äußerungen eine Unterstützung für die Betroffenen und deren Helfer erkennen und bin überzeugt, dass die Menschen auf praktische Hilfe angewiesen sind. Was das mit fehlender Empathie zu tun haben soll, weiß ich nicht. Überhaupt sollten Sie mit solchen Unterstellungen sparsamer umgehen. Sie kennen mich überhaupt nicht.

"Und doch, auch die Bilder aus dem Katastrophengebiet sind wichtig - und wenn nur als Warnung für Menschen in anderen - nicht betroffenen - Landesteilen."
> Und nichts wäre unwichtiger, als sich diese Bilder persönlich vor Ort einzuholen, sofern man nicht Betroffener, Helfer, Unterstützer oder Journalist ist. Das war meine Aussage.

von schabernack 22:02

Warum verteidigen Sie eigentlich diese Politik ? Sie stehen damit eigentlich rechts von Klima-und ökologischer Bewegung. Und dann noch Verständnis
für das Verhalten des Ministerpräsidenten zu äußern.......

21:23 von rossundreiter

«Ich kritisiere unsere Politiker ja auch gelegentlich. Aber das ist komplett albern. Lasst den doch lachen, warum auch immer. Vielleicht hatte er eine Fliege in der Unterhose.»

Wenn so was mal geschieht. Ist die natürlichste aller möglichen Verhaltensweisen ja immer laut lachen. Was auch sonst sollte man machen.

@schabernack

"Die Bundeswehr hätte längst hunderte von Kilometern von Konservendosen-Telefon mit Schnur wie früher aus dem Yps verlegen müssen"Am 17. Juli 2021 um 21:51 von schabernack

*

Ach, lassen Sie Mal
Meine Nichte hat gerade ihre Grundausbildung angefangen - da waren noch nicht einmal die Uniformen für die Rekruten da. Die haben erstmal die Ausbildung in Straßenklamotten anfangen müssen bis die Uniformen paar Tage später nachgekommen sind.

Auf Sand gebaut -

ein einziges Grauen - und der MP des Landes lacht bei der Ansprache des BP an die Opfer der Katastrophe. - Schlimmer kann man kaum zeigen, wes Geistes Kind in dem MP steckt, zumal er sofort weiß, daß "Dies war unpassend und es tut mir leid". - Ja, wenn es "unpassend" war, hätte er es auch lassen können. -

@ um 22:01 von Thomas D.

Wenn Sie sich das Veralbern erspart hätten, hätten Sie ja eine vernünftige Antwort geben können.
Zu Ihrer Unterstützung führen Sie sich doch bitte folgenden Vortrag zu Gemüte: um 21:52 von th711.
Vielleicht klappt es dann auch mit dem Veralbern.

21:52 von th711

Ich bin sicher es geht nicht darum vorhandene Infrastruktur wieder in Betrieb zu nehmen, es sollte darum gehen alternative Basisstationen und alternative Repeater mit alternativen Antennenanlagen hier kurzfristig aufzubauen.
Das sollte eine Telekom in Verbindung mit der Bundeswehr hinbekommen. …
Für den Katastrophenfall muss so etwas vorgesehen sein. Und wir haben hier eindeutig den Katastrophenfall - es sieht aus wie nach dem Krieg!
Doch, da erwarte ich von unseren Premiumanbietern doch einfach mehr!
Und wenn die nicht wissen was ich meine, ich berate sie gerne.

Die Bundeswehr ein Premiumanbieter?

Und Sie sind Berater für den Aufbau von Kommunikationsinfrastruktur in Katastrophengebieten unter Extrembedingungen?

Das stelle ich mir sehr interessant vor.

19:21 von Anna-Elisabeth

Und ich frage mich schon geraume Zeit, wie sich bei einer vielleicht nie dagewesenen Sturmflut die Elbvertiefung auswirkt. Eine auch unter sogenannten Experten höchst umstrittene Angelegenheit
#
Das bin ich ganz bei Ihnen.Für uns Hamburger ein ganz wichtiges Thema die Elbvertiefung.
Gruß

Am 17. Juli 2021 um 21:47 von Anna-Elisabeth

..........P.S. Ich habe mir für alle Fälle den 28. August gemerkt. Man kann ja nie wissen......

Wie wollen Sie mich da finden und erkennen......

RE: DrBeyer um 21:50; @Hador Goldscheitel 21:40

***"Fehler gemacht, Entschuldigung erfolgt, nun muss es gut sein."

Nur interessehalber: Haben Sie das bei Baerbocks "Fehlern" auch so gesehen?***

Sagen wir mal so.
Bei der fehlenden Einkommensangabe gegenüber den Parlamentspräsidenten habe ich noch gedacht. Ein Fehler, Entschuldigung erfolgt. Kein Problem !
Dann kam die verzweifelten Versuche einen hinreichend zutreffenden Lebenslauf von Frau Baerbock abzugeben. Da bin ich noch nicht auf ihr Büchlein eingegangen, ebensowenig wie auf die fehlenden Angaben zu ihren Ehrenämtern.

Ein paar Fehler zuviel, finden Sie nicht ?
Außerdem mache ich mir es nicht zu eigen, die "Heilige Inquisition" darzustellen um politische "Todesurteile" zu fällen.
Die Bewertung, ob Frau Baerbock, Herr Laschet oder Herr Scholz der Geeignete Kanzlerkandidat ist, darf jeder für sich selber entscheiden.

Gruß Hador

21:55 von Hador Goldscheitel

aber das ist im bergischen land doch üblich, wie der name schon sagt. im winter macht der schnee das land dort unerreichbar

Grenzen der Digitalisierung. Das Leben ist analog.

@18:43 von nie wieder spd
Ich habe mich schon geärgert, als die Telekom das Telefon zwangsweise über das Internet laufen ließ. Prompt waren sie dann bei einer Störung über eine Woche lang nicht in der Lage, Telefon und Internet wiederherzustellen.
Das war zu "Normalzeiten".
Bei dieser Katastrophe lernen wir, wie wichtig andere Wege sind. Die "altmodischen" Funktelefone der BuWehr funktionieren.
Wir Laien bräuchten vor allem Kurbel- (Solar-) Radios, um Nachrichten zu empfangen. etc.

22:06 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 21:35

«Ökologische Positionen kann man aber in dem Statement eher nicht erkennen.»

Wenn man nur will, wird man nie was erkennen.

Es ist schlicht Tinnef, sich bei Überflutungen in engen Flusstälern nach Starkregen in Polderflächen am Rhein zu verbeißen.

Entlang der Erft ist kaum was versiegelt. Am Mini-Fluss Erft.
Man kann aber Besiedlung an der Erft bis in 10 km Abstand grundsätzlich untersagen.

Wäre dann die Ökologische Position der ganz besonderen Polderer.

Dämlich... und unwichtig

Habe mir die Episode von Laschet gerade mal angesehen: Finde es dämlich und zum Fremdschämen, aber angesichts der apokalyptischen Bilder irrelevant. Wünsche ihm und der Kollegin Dreyer gute Entscheidungen.

Katastrophen-Tourismus

Das Auftreten der Politik in den Medien spricht für sich selbst.
Dank an die vielen Helfer (professionell, ehrenamtlich und freiwillig) und die Spender. Mein Mitgefühl an die Angehörigen der Opfer.

Laschet hat sich entschuldigt

Laschet hat sich entschuldigt und damit ist gut: „… entstanden ist. Dies war unpassend und es tut mir leid. (17.07.2021 19:26 Uhr via Twitter)“
Selbst in der schlimmsten Situation muss man auch mal kurz lachen können. Dafür sind wir eben Menschen, keine Roboter und auch keine Schauspieler.

Mit gemischten Gefühlen beobachte ich Politik am Ort des Geschehens. Eigentlich sollten sie, wenn überhaupt, nur kurz kommen und dann schnell wieder gehen und die Profis helfen lassen.
Denn auch der beste Politiker arbeitet ausschließlich nur mit dem Mundwerk.

RE: DrBeyer um 21:50; @Hador Goldscheitel 21:40

***"Fehler gemacht, Entschuldigung erfolgt, nun muss es gut sein."

Nur interessehalber: Haben Sie das bei Baerbocks "Fehlern" auch so gesehen?***

Ich habe den Eindruck, ich muss nochmal deutlich Stellung beziehen.
Als die Vorsitzenden Baerbock und Habeck der DIE GRÜNEN entschieden, dass Frau Baerbock Kanzlerkandidatin wird, war ich froh und dachte beim mir: "Jau, das könnte was werden!"
Aber innerhalb von zwei Wochen hat Frau Baerbock es tatsächlich geschafft, ihre aussichtsreiche Position dermaßen selbst zu ruinieren, dass ich förmlich sprachlos war. Nicht nur die bereits besprochenen Themen, auch dass Sie der Öffentlichkeit mitteilt, welche "Grausamkeiten" sie nach den Wahlen umzusetzen gedenkt (Spritpreiserhöhung und Abschaffung der Kurzstreckenflügen) mögen zwar ehrlich sein, sind aber von einer unglaublichen Naivität. Sie hätte von der Besten lernen sollen, Frau Merkel: Sagte nicht viel vor den Wahlen und der Wähler hat's ihr gedankt. A. Laschet macht's jetzt ebenso.

Gruß Hador

@Thomas D. 22:15

In der Tat. Ein elementar wichtiger Beruf und definitiv hilfreich in einer Situation wie jetzt.So wie Suchhundearbeit.

@21:50 von DrBeyer @Hador Goldscheitel 21:40

//"Fehler gemacht, Entschuldigung erfolgt, nun muss es gut sein."

Nur interessehalber: Haben Sie das bei Baerbocks "Fehlern" auch so gesehen?//

Bin zwar nicht gefragt, erlaube mir aber dennoch eine Anmerkung. Es spielt bei Entschuldigungen sicher auch eine Rolle, wie schnell die erfolgen. Wenn man sich aber erst entschuldigt, wenn man merkt, dass der Gegenangriff noch größeren Unmut hervorgerufen hat, wird es schwierig mir der Glaubwürdigkeit.

@ Tada

Meine Nichte hat gerade ihre Grundausbildung angefangen - da waren noch nicht einmal die Uniformen für die Rekruten da.

Die Bundeswehr gilt als eine der am besten ausgerüsteten Armeen der Welt.

21:55 von Hador Goldscheitel

«Da irren Sie, werter schabernack.
Die Wupper ist doch über die Ufer getreten und hat doch halb Wuppertal lahmgelegt.
Ist Ihnen das wirklich entgangen ?»

Nein … das mit der Wupper ist mir nicht entgangen. Dort hat ja auch die Schwebebahn einiges an Schaden erlitten. Neben Häusern und Kellern und Straßen.

Aber die kleineren Flüsse im Bergischen Land (wie Agger & Co.) rissen nirgendwo Häuser weg … und die Wupper auch nicht.

Deswegen: "… eher vorbei gezogen …".

RE: Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

***aber das ist im bergischen land doch üblich, wie der name schon sagt. im winter macht der schnee das land dort unerreichbar***

Nur für die Kölner, die sind auch im Winter meist mit Sommerreifen unterwegs ! ;-))

Außer Mitforist schabernack, der nimmt seinen Landrover und kommt überall hin !

Gruß Hador

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