Kommentare

Opfer und Mitgefühl

Die geschockten und traumatisierten Menschen werden nicht mit politischen Floskeln und gesellschaftlichen Debatten um Klimaschutz und Vorwürfe erreicht. Sie dürfen auch nicht als Objekt für irgendwelche Interessengruppen instrumentalisiert werden, indem man in diesen aufeinander mit dem Finger zeigt und sich irgendwelche theoretischen Vorhaltungen macht. Erstversorgung, Ausstattung mit notwendigen Dingen, die in einer solchen Lage existenziell wichtig sind, Unterkunft und naheliegende Betreuung und Begleitung zählen mehr als tausend Worte. Spenden und Logistik werden benötigt. Wer in diesen zerstörten Regionen ausharren muss, ähnelt jenen Menschen in zerbombten und unbewohnbaren Bezirken. Wir haben Strukturen und können die einsetzen. Und der Streit um Medienberichte periodisch und dürftig, sollte für Zeiten bleiben, wenn diese Menschen untergekommen und versorgt sind. Das hilft aktuell niemandem, außer denen, die vor Empörung Hilfsleistungen vergessen.

Den Betroffenen

mein Mitgefühl.
Es ist eine schlimme Katastrophe, solch ein Unwetter gibt es nur selten.
Es bleibt zu hoffen, das viele freiwillige Helfer sich auf den Weg machen um den Betroffenen zu helfen.

10:51, morgentau19 Vorgängerthread

>>Flussbegradigungen, dichte Bebauung in Hochwassergebieten, Oberflächenversiegelung in Städten, Bebauung von Freiflächen; hierdurch kann Wasser nicht zurückgehalten werden.

Hochwasserschutz wurde von der Politik vernachlässigt.<<

All das trifft auf das Ahrtal nicht zu. Ebensowenig wie auf das Tal der Lenne. Das Hagen unter Wasser gesetzt hat.

>>Noch am Rande: Es war mir vollkommen klar, dass bestimmte Parteien auf den Zug des Klimawandels aufspringen ,um politisches Kapital daraus zu schlagen.<<

Und es war mir vollkommen klar, daß eine bestimmte Partei genau so argumentiert wie Sie es oben tun, um davon abzulenken, daß wir hier den menschengemachten Klimawandel bei der Arbeit erleben.

>>PS. Der Mensch will den Klimawandel stoppen?

Unsinn....<<

Er hat ihn geschaffen und deswegen auch die Verpflichtung, ihn zu stoppen. Eigentlich ganz einfach zu verstehen. Außer natürlich wenn man klüger als nahezu 100% der Fachwissenschaftler ist.

@morgentau19 (Vorgängerthread)

Am 16. Juli 2021 um 10:51 von morgentau19
Flussbegradigungen, dichte

Flussbegradigungen, dichte Bebauung in Hochwassergebieten, Oberflächenversiegelung in Städten, Bebauung von Freiflächen; [...]

Mit dem Hinweis auf die Ursache Klimawandel, versuchen Politiker zu relativieren und vom eigenen Versagen abzulenken![...]"

Im Vor-Vorgängerthread schrieb schon der User Klartexxter inhaltlich exakt das Gleiche, nur anders formuliert. Deshalb hier meine Antwort auf dessen Post. Inhaltlich das Gleiche, nur nicht anders formuliert:

Wenn der Anlass nicht so traurig wäre, wäre es beinahe schon lustig, wie die Leugner des anthropogenen Klimawandels plötzlich Flächenversiegelung für sich entdecken. Was mußte schon alles herhalten, nur um sich nicht einzugestehen, daß wir an solchen Katastrophen selbst schuld sind:

Die Sonne, sich vermehrende Afrikaner, und überhaupt, zu viele Menschen, die CO2 ausatmen. Keine Erklärung war und ist absurd genug, um nicht doch herangezogen zu werden.

Klimawandel?

Was bitte schön hat das Unwetter mit Erderwärmung zu tun? Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt und es gibt keine Dürren sondern im Gegenteil ein Dauerregen. Zu viel Regen, keine Dürren !

11:15 von Carina F (

11:15 von Carina F ( Vorgänger Thread )

Gut, das es Sie nicht ganz so arg getroffen hat!
Aber es gibt zu viele, die gewaltig leiden müssen.
Die TV Bilder sind so schrecklich :-((

12:22 von Orfee

«Was bitte schön hat das Unwetter mit Erderwärmung zu tun?»

Wärmere Luftmassen machen mehr Feuchtigkeit in der Luft.
Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, und halten.

Erst einmal halten, aber nicht auf ewig.
Mehr Feuchtigkeit in der Luft macht mehr Niederschlag.

Nun war über DEU / NL / BEL / LUX eine Wetterlage, bei der sich das Tiefdruckgebiet wie die lahme Schnecke bewegte. Es regnet an einem Ort tagelang. Auch die Bewegung von Luftmassen unterliegt den Gesetzen der Thermodynamik. Das alles ist Physik, und Thermodynamik gehört zu den kompexesten Bereichen der Physik.

Klimaveränderungen mit wärmeren Luftmassen vermehren in Südostasien Niederschläge schon seit Jahren immer wieder. Japan ist statt Regenland nun Mega-Regenland. Ähnliches wie nun in DEU ist dort ständig. Fast immer mit Erdrutsch. Wie an der Ahr ist in JAP so was wie Flachland.

In 2020 war DEU Rang No. 20 weltweit bei Schäden durch Rückversicherer.
Japan Rang No. 4. Längst sind Industriestaaten betroffen.

@Orfee - 12:22

"Was bitte schön hat das Unwetter mit Erderwärmung zu tun? Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt und es gibt keine Dürren sondern im Gegenteil ein Dauerregen. Zu viel Regen, keine Dürren !"

Erderwärmung findet global statt. Der Blick über den eigenen Gartenzaun ist für das Feststellen von Dürren demnach völlig ungeeignet. Die Hitzerekorde in Kanada, das frühe Einsetzen der Waldbrände an der Westküste der USA, das Absterben der Korallenbänke am Great Barrier Reef, das Schmelzen der Polkappen - das wären u.a. die Stationen, die diesen Veränderungsprozess weltweit deutlich machen.

Da solche Informationen im Rahmen aktueller Nachrichten Ihnen nicht unbekannt sein dürften, bietet das Netz und wissenschaftliche Literatur genügend Material, wo der Zusammenhang von Extremwetter als Folge der Erderwärmung erläutert wird.

Vorausgesetzt, das Interesse für solche Erklärungen ist vorhanden. Zum Erhalt von vorgefassten Meinungen und Bauchgefühlen natürlich eher zu meiden.

10:51 von morgentau19 / aus: "Viele Tote … durch Unwetter"

«Flussbegradigungen, dichte Bebauung in Hochwassergebieten, Oberflächenversiegelung in Städten, Bebauung von Freiflächen; hierdurch kann Wasser nicht zurückgehalten werden.»

Sie schreiben immer wieder das gleiche generalisierte Theoretisch. Von den nun betroffenen Regionen haben Sie nicht die geringste Ahnung. Man kann Flüsse in engen Flusstälern wie die Ahr (und andere Nebenflüsse der Mosel) gar nicht begradigen.

Das Desaster ist an den ganzen kleinen Flüssen, und nicht an Mosel oder Rhein. Der letzte ist begradigt, bei der Mosel geht das auch nicht.

Zwischen Köln und Aachen gibt es die ganz großen Flüsse Swist und Erft. Bekannt in der ganzen Welt. Begradigte und oberflächenversiegelte Flussungeheuer. Normalerweise sind sie so was wie ± 1,00 Meter tief.

Und nun sind sie Seen, die durch Ortschaften fließen. Aber etwas geographische Kenntnisse haben würde nur generalisiertem Geklage schaden. Diesen Schaden will ja niemand, sonst müsste man gar noch differenzieren. Fürchterlich.

Klimawandel ist längst politisch

Da schon mehrfach von Klimawandelleugnern gepostet wurde, man dürfe das Thema nicht politisch ausschlachten, hier ein Twitter-Tweet der Journalistin Annika Brockschmidt dazu:

„Ja, es geht jetzt um die Menschen. [...] – denn derartige Hochwasser sind erst der Anfang. Wer jetzt vorschiebt, über die Ursachen sprechen zu wollen sei politisches Ausschlachten ist intellektuell unehrlich. Talsperren, Hochwasser, Flutwellen, Vermisste, Tote – die Zukunft mit derselben katastrophalen Klimapolitik wie bisher sieht düster aus, viel übler als das, was wir [...] gesehen haben. […]

Wer jetzt krakeelt, hier würde die Situation »politisiert« verschließt die Augen vor der Realität – Oder täuscht bewusst.“
Und weiter: der Klimawandel sei längst politisch.

Das Mantra »Wir dürfen das Thema jetzt nicht für politische Zwecke ausschlachten«. Habe einen Effekt und Zweck: Wirkt auf den ersten Blick moralisch erhaben, ist aber das Gegenteil, weil es zukünftige Tragödien zulässt.“ (Quelle: Volksverpetzer.de

11:11, Orfee Vorgängerthread

>>Dauerregen
Dauerregen in Sommer.
Das läuft schon seit mehreren Wochen. Vor 2 Wochen waren bei uns die Keller unter Wasser und die Versicherungen haben sich sogar telefonisch gemeldet und gefragt ob wir Probleme haben.
Von Dürren kann wohl nicht mehr die Rede sein<<

Natürlich nicht.

Dankenswerterweise gibt es auch auf tagesschau.de zahlreiche vertiefende Artikel, Interviews mit Fachwissenschaftlern und ähnliches. Wenn Sie sich ein klein wenig damit beschäftigen, dann lernen Sie, daß der Trend zu lang anhaltenden, sich immer wieder reproduzierenden Wetterlagen geht. Das liegt daran, daß sich der Nordpol etwa drei mal stärker erwärmt hat als der Äquator, wodurch die Dynamik aus dem Wettergeschehen genommen wird. Tiefs ziehen nicht mehr über Deutschland hinweg, sondern bleiben einfach hier liegen. Und hat sich mal ein Hoch etabliert, so tut es gleiches. Mit dem Effekt, daß sowohl Hochwasserereignisse als auch Dürreperioden zunehmen.

Meteorologie ist eine hochinteressante Wissenschaft!

12:22 von Orfee

Klimawandel?
Was bitte schön hat das Unwetter mit Erderwärmung zu tun? Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt und es gibt keine Dürren sondern im Gegenteil ein Dauerregen. Zu viel Regen, keine Dürren !

Ich weigere mich zu glauben, dass alle Erläuterungen und Erklärungen dazu aus den letzten Jahren, insbesondere auch die von mehreren Stunden in allen Sendern von gestern Abend, völlig an Ihnen vorbeigegangen sind.

Es ist leider völlig zwecklos mit jemandem zu diskutieren, der sich dem verschließt.

@Oppenheim, 12:17

„Wir haben Strukturen und können die einsetzen. Und der Streit um Medienberichte periodisch und dürftig, sollte für Zeiten bleiben, wenn diese Menschen untergekommen und versorgt sind“

Da haben Sie Recht. Die Menschen brauchen dringend Hilfe, jetzt und sofort. Und wir haben die Mittel, die zu leisten. Also muss alles "rausgehauen" werden was geht. Und zwar ohne Rücksicht aufs solche Dinge wie Geld. Das übrigens letzten Endes genauso „menschengemacht“ ist wie die Ursachen des Klimawandels.

12:22, Orfee

>>Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt <<

Nein, das sind sie nicht. Bisher waren dieses Jahr lediglich der April und der Mai unterdurchschnittlich temperiert.

Eine schreckliche

Eine schreckliche Katastrophe. Menschen haben Angehörige und Freunde verloren, ihr Hab und Gut; und die Wucht der Zerstörung trifft ganze Gemeinden.
Es ist gut zu sehen, was Feuerwehr, Hilfsorganisationen und auch Bundeswehr an unmittelbarer Hilfe leisten.
Und es wäre gut, wenn manche Menschen, die bisher vor der menschenverursachten Klimazerstörung die Augen verschlossen haben, nun nachdenklich werden.

@Orfee

"
Am 16. Juli 2021 um 12:22 von Orfee
Klimawandel?

Was bitte schön hat das Unwetter mit Erderwärmung zu tun? Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt und es gibt keine Dürren sondern im Gegenteil ein Dauerregen. Zu viel Regen, keine Dürren !"

Sehr viel hat das damit zu tun. Nur, wenn man Augen und Ohren verschließt, hat das natürlich nichts damit zu tun. Man kann ja der Sonne, zu vielen Afrikanern, dem zu vielen CO2, was Menschen ausatmen, oder eben jetzt der Flächenversiegelung den schwarzen Peter zuschieben.

Keine Dürren? Erzählen Sie das den Menschen auf Madagaskar, denen der Boden gerade unter den Füßen wegtrocknet und die schon Lehm, Leder, und Essensreste aus Abfällen essen müssen, wie gestern in einer zu sehen war, um nicht zu verhungern. Hitzerekorde weltweit reihenweise, Bei uns kommt soviel Regen auf einen Schlag runter, wie sonst das ganze Jahr nicht. Wie verblendet muß man eigentlich sein, um da keinen Zusammenhang mit dem Klimawandel zu erkennen?

13:36 von fathaland slim

Das liegt daran, daß sich der Nordpol etwa drei mal stärker erwärmt hat als der Äquator, wodurch die Dynamik aus dem Wettergeschehen genommen wird. Tiefs ziehen nicht mehr über Deutschland hinweg, sondern bleiben einfach hier liegen. Und hat sich mal ein Hoch etabliert, so tut es gleiches. Mit dem Effekt, daß sowohl Hochwasserereignisse als auch Dürreperioden zunehmen.

Meteorologie ist eine hochinteressante Wissenschaft!
#
Ja das ist hochinteressant die Wissenschaft der Meteorologie. Da stimme ich zu.

@Orfee, 12:22

Ich kann mich meinen Vorkommentatoren nur anschließen. Auch ich nehme Ihnen schlicht und ergreifend nicht ab, dass Sie die Antwort auf Ihre bewusst naiv gestellte Frage nicht kennen. Klimaverschiebungen erkennt man nicht daran, dass es unter Ihrer Hauslaterne wärmer wird. Kein Mensch hat behauptet, dass "die Erderwärmung" ausgerechnet daran festgemacht werden kann, ob es bei Ihnen im Kaff wärmer ist als früher oder weniger regnet. Ich bin überzeugt, Sie wissen das alles. Die Quellen, aus denen Sie dazu schöpfen können, sind so vielfältig wie Sie es sich nur wünschen können, die Zusammenhänge werden in nahezu jedem Artikel erklärt, der über die Unwetterkatastrophen berichtet. Was also soll das?

12:22 von Orfee

«Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt …»

Das sind sie nicht. Besonders kalt ist es nicht.
Es regnete nur wie Sau die letzten Tagen.

In den Tropen und in Südostasien ist es noch wärmer als in Deutschland. Dort regnet es regelmäßig noch mehr als die letzten Tage hier. Und es gibt gar keinen zwangsläufigen kausalen Zusammenhang zwischen Lufttemparatur und Regenmenge an Ort (x).

Experten-Warnungen mißachteten CDU & SPD viele Jahre

Das alles war leicht vorhersehbar, sodaß die Versicherungen schon lange keine Policen mehr für diese hochwassergefährdeten Gebiete ausstellten. Und trotzdem wurden weiterhin diese Regiionen immer mehr versiegelt und baulich verdichtet.

Re : Nettie !

Ja, es sollte jetzt alles nur erdenkliche getan werden, um all den betroffenen Menschen und Regionen zu helfen. Ich finde es gut, dass sich die BW mit einschaltet, denn da sind Strukturen, die schnell und effektiv zur Sache kommen.
Von der politischen Seite sollten sich die Verantwortlichen endlich ein gestehen, dass sie schon vor vielen Jahren hätten Maßnahmen zum Schutz für die Menschen ergreifen müssen, genauso wie schon längst gegen den Klimawandel ankämpfen. Aber wie immer war nur das große Geld- verdienen wichtiger, die Sorge der deutschen Wirtschaft und Industrie größer, sie könnte nicht mehr so viel Dividenden bezahlen, wurden von deren Seiten Drohungen mit Abwanderungen präsentiert, statt dass sich alle zusammen tun und gemeinsam echte Strategien entwickeln, um weltweit für ein Umdenken und Umlenken zu sorgen.
Nun sind erst einmal Pseudo- Initiativen angesagt, um den Menschen einen Willen zu zeigen, die aber alle immer noch nicht wirklich ernst gemeint sind, leider !

13:36 von schabernack

>>Sie schreiben immer wieder das gleiche generalisierte Theoretisch. Von den nun betroffenen Regionen haben Sie nicht die geringste Ahnung.<<

Nein, ich habe von Nichts eine Ahnung!

Wie auch viele andere in diesem Forum.

Zum Glück sind sie hier und einige andere, die alles wissen- und sogar besser!

13:36 von fathaland slim re Orfee | Genaus so ist es

Der Klimawandel schwächt die Jetstreams ab, was zu unterschiedlichen Extremwettersituationen in unterschiedlichen Regionen der Erde führt.

Extremwetter heißt nicht nur Dürre, sondern auch Tornados, Starkregen, Erdrutsche, Überschwemmungen.

Die Klimawissenschaft ist sich in diesem Punkt längst einig.

Das Leugnen des Klimawandels ist für vernünftige Menschen schwer nachzuvollziehen.

...ttestEineMeinung @16. Juli 2021 um 10:51 von morgentau19

@Ihr Kommentar im Vorgängerthread:

Was sie da schreiben ist eine Mischung der üblichen Märchen - man könne den natürlichen Klimawandel nicht stoppen, alles wären lokale Phänomene, zu wenig Schutz, nicht menschengemacht und man wolle mit dem Klimawandel vom Versagen beim Schutz ablenken oder politisches Kapital daraus schlagen...

- Tatsächlich stoppen wir den natürlichen Klimawandel, denn eigentlich sind wir am Beginn einer Zwischenkaltzeit und trotzdem steigen die Temperaturen wegen unserer Emissionen.

- 200l Wasser in wenigen Stunden nimmt kein Boden auf. Nehmen sie eine Fläche, auf der bis zu ihren Waden das Wasser steht. Neigen sie die Fläche ein paar Grad und sagen sie mir, wie sie den tiefer gelegenen Teil schützen wollen.

- Warum genau sollte eine Partei, die wichtige Probleme angehen will, KEIN politisches Kapital daraus schlagen?
Die Frage ist, ob man das jenen glauben kann, die das Problem langem der Wirtschschaft zuliebe klein reden und es jetzt für sich entdeckt haben.

Klimawandelleugner mit Fakten

Klimawandelleugner mit Fakten überzeugen zu wollen ist absolut vergeblich. Wichtig ist, dass die Führungskräfte in Politik und Wirtschaft endlich anfangen auf die Wissenschaft zu hören, wie zuletzt bei Corona. Die Ignoranten aus AfD und Querdenker muss man versuchen zu ignorieren und allüberall das Beste und Nötigste versuchen.

CDU & SPD mißachteten viele Jahre lang Experten-Warnungen

Jetzt üben sich Laschet, Scholz & Co. in "großer Anteilnahme". Doch als Experten bereits 2018 vor genau dieser nun eingetretenen Flut-Katastrophe und vor all
den Todesopfern warnten, da entgegneten selbige Politiker nur Arroganz, Untätigkeit und Bestreitung. Sogar entsprechende Petitionen bei Landtag und Bundestag wurden 2019 abgeschmettert und abgewiegelt. Die Versicherer hingegen haben 2018 prompt reagiert und haben all diese hochwasser-gefährdeten Regionen nicht mehr elementarschäden-versichert. Darunter auch Versicherer, in denen Laschet und Scholz als Aufsichtsräte sitzen und auch von da die entsprechenden Experten-Warnungen erhielten. Kapitalschutz geht bei solchen Politikern offenbar vor Schutz von Menschenleben.

@Orfee, 12:22

"Was bitte schön hat das Unwetter mit Erderwärmung zu tun?"

Je wärmer Luft ist, desto mehr Wasser kann sie binden. Und desto mehr kann dann auch - überall dort auf der Welt, wo gerade besonders warme Luft auf hohe Luftfeuchtigkeit trifft - "abregnen". Man sollte meinen, dass dieser Zusammenhang eigentlich nicht wirklich so schwer zu verstehen ist.

12:22 Orfee

Auslöser

Hier sind drei Komponenten zusammen gekommen: Erstens gab es sehr feuchte Luftmassen über Westdeutschland, zweitens ein sehr träges Tief, das sich kaum von der Stelle bewegt hat und drittens so genannte „Konvektion“. [...] Warme Luft steigt auf, und wenn sie zugleich sehr feucht ist, fällt als Folge dieser Hebung Niederschlag.

Häufigkeit

Demnach kam das Tief Mitteleuropa früher, also um 1950 herum, acht bis zehnmal im Jahr vor, heute aber zehn bis zwölfmal (Daten aus dem Jahr 2011). Die Untersuchung zeigt: Das Risiko für ein solches Unwetter ist gestiegen.

Klimawandel

Der Klimawandel spielt definitiv eine Rolle. Allein dadurch, dass eine wärmere Atmosphäre in der Lage ist, mehr Wasser aufzunehmen – und auch wieder auszuschütten in Form stärkerer Niederschläge.

„https://www.deutschlandfunk.de/starkregen-in-westdeutschland-wie-ist-das-jahrhundert.676.de.html?dram:article__id=500360“

Klimaziele !

Fortsetzung !
Von der Politik ist immer wieder zu hören und lesen, man dürfte die Industrie nicht überfordern. Das ist echt der größte Witz und Hohn. Etliche der Großen Big- Player haben sich über viele Jahre eine goldene Nase verdient, könnten locker schon lange umdenken, nur war und ist die unendliche Gier und Habsucht immer noch größer als die Einsicht. Leider sind bisher auch zu wenige Länder wirklich bereit, mit anderen zusammen zu arbeiten und gemeinsam diesen Weg zu gehen. Dieser Emissionshandel ist auch so ein Schwachsinn, denn es wäre klar besser, all die Verschmutzer säubern die dreckige Luft, in dem sie Alles dafür unternehmen, dies zu erreichen. Wer nicht mitzieht, muss zahlen, und zwar richtig viel, oder wird geschlossen.
Dies alles hätte man schon lange beschließen können, hätte aber Stimmen im Wahlkampf gekostet. Nun lügen all die meisten Politiker wieder und gaukeln den Menschen vor, sie würden was ändern, bis sie gewählt sind. Und danach ist Schweigen
und Nichtstun

Das schlimmste kommt erst noch

Was uns drohen wird, wenn wir jetzt nicht umgehend alles dafür tun, daß die Erderwärmung zumindest aufgehalten wird, kann man in einem Artikel hier auf Tagesschau.de nachlesen, der von einer Prognose des Weltklimarates handelt: "https://www.tagesschau.de/ausland/weltklimarat-erderwaermung-bericht-101.html"

Die Folgen sind wirklich erschreckend, wenn wir das 1,5 Grad Ziel nicht erreichen würden. Was in dem Bericht des IPCC auch drin steht, im Tagesschau-Artikel aber nicht ist, daß 2050 schätzungsweise 120 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen müssten, wenn wir nichts ändern.

Dann möchte ich mal die Kommentare derer lesen, die immer noch den anthropogenen Klimawandel leugnen und in erster Linie der Klimalwandelleugner-Partei huldigen, die ja bekanntlich auch kein Freund von Flüchtlingen ist, um es vorsichtig zu formulieren.

So schön schlicht

Ich sage mal: wenn man hier vor gerade einmal 5 Tagen zu den Hitzerekorden in USA und Kanada den menschengemachten Klimawandel verantwortlich gemacht hat, hieß es von bestimmter Seite: alles nur Panikmache.
Jetzt nach den Überschwemmungen in D, Lux, B und NL kommt: ihr instrumentalisiert die Opfer für euer Gerede vom Klimawandel.

Und die Absicht ist immer: ich will darüber nichts hören und lesen, dann gibt es auch keinen Klimawandel durch uns Menschen.
So schlicht einfach ist die Welt.

13:43 von Anderes1961

Erzählen Sie das den Menschen auf Madagaskar,
---
Dass der Klimawandel Probleme verursacht
wer stellt das in Abrede !
ob sich die Situation dieser Menschen aber allein dadurch verschlechtert hat
oder es nicht auch mit ein Grund sein könnte,
dass statt 5 Mill wie 1960 jetzt 25 Mill dort leben ?

vielleicht könnten sie das auch bedenken

CDU & SPD mißachteten viele Jahre lang Experten-Warnungen

Als Armin Laschet längst 2018 über die Flutgefahr durch Experten gewarnt und informiert war, ließ er trotzdem Sozialbauten und Migranten-Unterkünfte in diese hochwasser-gefährdeten Regionen hineinbauen und genehmigen nach dem Motto: Profit geht vor Menschenleben. Und nun heuchelt der selbe Politiker die "große Anteilnahme". Auf diese Weise gehen nun auch da hinein investierte
2 Milliarden Euro Steuergelder mit baden. Egal für Laschet, hauptsache er hat seinen Reibach gemacht.

Die mit der von Profit getriebenen
baulichen Verdichtung und Flächenversiegelung verbundene Flutkatastrophengefahr wurde nach den Experten-Warnungen von 2018 dadurch natürlich nicht geringer, sondern stieg genau zu dieser leicht vorherberechenbaren Katastrophe an, die nun eingetreten ist.

@ SinnUndVerstand. 13:40

"Und es wäre gut, wenn manche Menschen, die bisher vor der menschenverursachten Klimazerstörung die Augen verschlossen haben, nun nachdenklich werden."

Bin da ganz bei ihnen. Allerdings ist der Mensch im Grunde beratungsressistent, solange er nicht selbst von Katastrophen betroffen ist. Siehe Fukushima. Japan hat daraufhin die Abkehr von der Atomenergie beschlossen. Und welches Land außer DE hat mitgezogen? Abholzung des Regenwaldes im Amazonasgebiet. Absenkung des Grundwasserspiegels in der Atacama Wüste zur Gewinnung von Lithiumkarbonit für E-Autobatterien. Bauern dort können ihre Felder nicht mehr bewässern. Bezgl. Klimawandel ist es nicht 5 vor 12 sondern 10 nach 12. Stoppen geht nicht mehr, lediglich verlangsamen. Und dies ist bekanntlich ein globales Problem, ergo auch nur global zu lösen, wenn überhaubt. Vielleicht muss es erst dem ganz großen Wumms geben...

@fathaland slim (12:19)

Natürlich trift das zu.
Die Nutzung der Ufer und Veränderungen entlang des gesamten Flusslaufs hat Einfluss auf Überschwemmungen.

Ich sehe überall sehr wohl die Veränderungen, die in der Landschaft vorgenommen wurden.

Ich bin mir sicher, dass das jetzt auch genau geprüft werden wird

CDU & SPD mißachteten viele Jahre lang Experten-Warnungen

So wie viele Oder- und Elbe-Flutopfer bis heute keine staatlichen Hilfen erhalten haben und seither in Obdachlosigkeit und Wohnungslosenheimen menschenunwürdig dahinvegetieren (dahin reisen Scholz & Laschet nicht), werden auch die nunmehrigen staatlichen "Hilfe-Zusagen" von CDU & SPD nur leeres Geschwätz bleiben, von dem die Flutopfer sich nicht mal ein Eis kaufen können. Und ähnlich wie schon bei den Oderflut-Opfern werden die Sozialämter auch diesmal jede Menge Bürokratie statt Hilfe auffahren, sodaß die Flutopfer sogar noch jahrelang vor den Sozialgerichten um ihr Recht auf ein Existenzminimum klagen und prozessieren müssen.

13:53, Björn H.

>>Experten-Warnungen mißachteten CDU & SPD viele Jahre
Das alles war leicht vorhersehbar, sodaß die Versicherungen schon lange keine Policen mehr für diese hochwassergefährdeten Gebiete ausstellten. Und trotzdem wurden weiterhin diese Regiionen immer mehr versiegelt und baulich verdichtet.<<

Nein, das Ahrtal wurde nicht immer mehr versiegelt und baulich verdichtet. Es ist großenteils Naturschutzgebiet. Der Ort Schuld an der Ahr, der gerade verwüstet wurde, existiert seit mehr als tausend Jahren.

RE: MRomTRom um 13:58

***Das Leugnen des Klimawandels ist für vernünftige Menschen schwer nachzuvollziehen.***

Ich wollte Ihnen schon zustimmen, aber...

... die Gevatter-Strauß-Taktik macht das Leben leichter. Wenn man den Kopf nur tief genug in den Sand steckt, muss man sich auch nicht mit den Fakten befassen.

Gruß Hador

12:22 von Orfee

„ Klimawandel?
Was bitte schön hat das Unwetter mit Erderwärmung zu tun? Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt und es gibt keine Dürren sondern im Gegenteil ein Dauerregen. Zu viel Regen, keine Dürren !“

Wenn ich sehe, wie hart und bitter diese Katastrophe die Menschen trifft, wird mir klar, wie teuer es uns zu stehen käme, wenn wir uns nicht gegen den Klimawandel stemmen.

Die Kosten der so genannten „Verbote“ der Grünen sind dagegen nicht einmal Peanuts.

Aber nicht einmal so viel scheinen manchen Deutschen andere Deutsche wert zu sein.

Das ist nicht „national“, sondern rechts und traurig.

13:58, morgentau19

>>13:36 von schabernack
>>Sie schreiben immer wieder das gleiche generalisierte Theoretisch. Von den nun betroffenen Regionen haben Sie nicht die geringste Ahnung.<<

Nein, ich habe von Nichts eine Ahnung!

Wie auch viele andere in diesem Forum.

Zum Glück sind sie hier und einige andere, die alles wissen- und sogar besser!<<

Sie sind doch, wie Sie einmal schrieben, eine studierte Frau.

Da kann man doch eigentlich erwarten, daß Sie nicht immer dann, wenn es argumentativ ein wenig eng für Ihren Standpunkt wird, die Floskelmaschine anwerfen.

Aber kennen Sie denn die Eifel? Oder das Sauerland? Nach dem, was Sie hier schreiben, habe ich nicht diesen Eindruck. Ich kenne beide Regionen unseres Landes, auch deswegen, weil ich dort Freunde habe. Gerade letzte Woche noch war ich in Hohenlimburg. Gestern habe ich versucht, mit meinem Freund dort zu telefonieren. Er war aber im Stress. Ja, ich habe einen Informationsvorsprung, den Sie gern als "er weiß es besser" bezeichnen dürfen.

14:06 von Kaneel | 30 gut investierte Sek. Extremwetter/Klima

Danke für die anschauliche Übersicht und die Quelle zum Thema Extremwetter und Klimawandel.

Ergänzend dazu noch eine weitere Informationsquelle aus dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die in 30 gut eingesetzten Sekunden den Zusammenhang ebenfalls anschaulich erklärt.

https://www.rnd.de/medien/unwetter-und-klimawandel-claus-kleber-erklaert
-zusammenhang-in-30-sekunden-LNF43CHOY5ELJEGBYJR5MRMGZM.html

Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen

So kann es nicht weitergehen. Es sind zu viele Opfer zu beklagen. Man sollte endlich aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und nicht zu nahe am Wasser bauen. Nicht alle Gebäude können wieder aufgebaut werden. Natürlich müssen die Betroffenen schnell und großzügig entschädigt werden. Nur durch genügend Überschwemmungsflächen kann man zukünftige Katastrophen etwas lindern.

@12:22 von Anderes1961 - Ich stimme Ihnen...

...vollkommen zu und möchte es kurz machen.

---

Sagte eine gewisse Frau Storch nicht mal,
die Sonne ist ja nachts nicht an?!
-
Das sagt doch schon alles, oder?

@nettie 14:05

Nur feuchte(!!), warme Luft kann überhaupt nennenswert hoch steigen. Was nötig ist damit sich diese starken Niederschläge bilden. Mit leichtem Verstehen ist das so eine Sache....

13:52, schiebaer45

>13:36 von fathaland slim
Das liegt daran, daß sich der Nordpol etwa drei mal stärker erwärmt hat als der Äquator, wodurch die Dynamik aus dem Wettergeschehen genommen wird. Tiefs ziehen nicht mehr über Deutschland hinweg, sondern bleiben einfach hier liegen. Und hat sich mal ein Hoch etabliert, so tut es gleiches. Mit dem Effekt, daß sowohl Hochwasserereignisse als auch Dürreperioden zunehmen.

Meteorologie ist eine hochinteressante Wissenschaft!
#
Ja das ist hochinteressant die Wissenschaft der Meteorologie. Da stimme ich zu.<<

Ich empfehle zur Vertiefung das "Wetterthema" auf der tagesschau.de-Seite. Da gibt es von Montags bis Freitags täglich eine neue Kolumne. Außerdem empfehle ich die Seite "wetterprognose-wettervorhersage.de". Auch dort wird vieles vertieft.

Wunderwelt des Internets! So einfach kam man in meiner Jugendzeit nicht an Informationen heran.

Man sagte uns "Wir müssen mit Wetterextremen rechnen"

..aber ähnlich wie bei der Corona-Kriese hat die Politik versagt. Was würde es bedeuten mit Wetterextremen zu rechnen? Wo sind die Warnsysteme, wo sind die Notfallpläne für Hangregionen. Wir sehen solche Phänomene in Japan, Italien und sonst wo. In Deutschland hat schon solche Starkregen immer gegeben, nur diesmal hat es Hangregionen erwischt und wir waren nicht vorbereitet. Und die Klimakriese? Ja, vielleicht, aber bitte nicht als Ausrede.

13:37 von Thomas D.

Es ist leider völlig zwecklos mit jemandem zu diskutieren, der sich dem verschließt.
-----

stimmt
nur gilt das nicht nur beim Klimathema

In was für einem Land leben wir eigentlich ?

Obwohl die Bauämter durch Experten-Gutachten schon seit 2018 Kenntnis hatten von diesen hochwasserflut-gefährdeten Regionen, erhielten sie von den Landesregierungen in NRW und RP die Weisung, trotzdem weiterhin Baugenehmigungen zu erteilen. Auch da ging wieder mal Profit aus den hochpreisigen Bauantragsverfahren vor den Schutz von Menschenleben. Daß nun die dadurch zu Schaden gekommenen und vollständig
existenzvernichteten Flutopfer Entschädigung und Schmerzensgeld erhalten würden, dafür ist Deutschland noch immer zu wenig Rechtsstaat. Aber wehe, jemand erspart sich diesen ganzen faulen teuren Bauantragszauber. Dem reißt der Staat alsbald seinen Schwarzbau mit der Abrißbirne nieder, selbst wenn dieser Bau keinerlei Gefahr darstellt und kein Menschenleben gefährdet. Das dem Staat entgangene Geld ist auch da ein höheres Rechtsgut als Grundgesetz und Menschenrechte.

Der Mensch ist nicht in der

Der Mensch ist nicht in der Lage , jahrtausendealte Naturereignisse wie Erdbeben, Stürme, Orkane, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen etc. o. klimatische Veränderungen zu stoppen oder aufzuhalten!

Dass jetzt die Natur in Deutschland ihr mächtiges Gesicht auf grausame Weise gezeigt hat und verheerende Auswirkungen mit Toten und Verletzten nach sich zog, ist für alle Beteiligten ganz bitter.

Aber auch hier können/konnten wir die Natur nicht aufhalten.

Solche natürlichen Ereignisse werden immer wieder geschehen. (biblische Sintflut)

Es gibt keinen 100% Schutz gegen Naturereignisse!

Das einzige, was der Mensch tun kann, sich den natürlichen Verhältnissen anzupassen!

Am 16. Juli 2021 um 14:03 von Björn H.

Zitat: Die Versicherer hingegen haben 2018 prompt reagiert und haben all diese hochwasser-gefährdeten Regionen nicht mehr elementarschäden-versichert. Darunter auch Versicherer, in denen Laschet und Scholz als Aufsichtsräte sitzen.

Welche Versicherer sind das ?

Ich bin einigermaßen.. sowas

Ich bin einigermaßen.. sowas wie geschockt. Am Dienstag war `hier´ einfach nur den ganzen Tag starker Regen. Aber drumherum, das hier ist so die Ecke K und Lev, beides 5 Minuten entfernt, ist es dann so krass gewesen. Steinbachtalsperre kenne ich beruflich recht gut...
Wenn auch recht spät, ich möchte allen Betroffenen mein Mitgefühl aussprechen.
Jetzt könnte ich eigentlich noch was zu Klöckners Weinbergen und Hubschraubern schreiben, aber das wäre hier jetzt irgendwie unpassend. Nächster Thread...

14:42, jochjoch60

>>Man sagte uns "Wir müssen mit Wetterextremen rechnen"
..aber ähnlich wie bei der Corona-Kriese hat die Politik versagt. Was würde es bedeuten mit Wetterextremen zu rechnen? Wo sind die Warnsysteme, wo sind die Notfallpläne für Hangregionen. Wir sehen solche Phänomene in Japan, Italien und sonst wo. In Deutschland hat schon solche Starkregen immer gegeben, nur diesmal hat es Hangregionen erwischt und wir waren nicht vorbereitet. Und die Klimakriese? Ja, vielleicht, aber bitte nicht als Ausrede.<<

Die Regenmengen, die über dem Dreieck Eifel-Sauerland-Niederrhein heruntergekommen sind, wurden bisher dort noch nie gemessen.

Was Japan und Italien damit zu tun haben, erkenne ich nicht.

Auf solche Extremsituationen kann man nicht vorbereitet sein und es kann da auch keine Notfallpläne geben. Da ist die Klimakrise auch keine Ausrede. Es ist einfach so.

14:03 von Björn H.

mal ne wichtige frage . bei welchen versicherungen sitzen denn scholz und laschet im AR?

RE: Björn H. um 14:03

***CDU & SPD mißachteten viele Jahre lang Experten-Warnungen***

Ja stimmt schon.
Aber was den menschgemachten Klimawandel angeht,... waren nicht zufällig auch DIE GRÜNEN am Kohlekompromiss für den Braunkohletagebau Garzweiler II im Jahr 2014 unter MP Kraft beteiligt ?!
Dann folgte auch noch eine Sondergenehmigung für das Kohlekraftwerk Datteln IV der Rot-Grünen Landesregierung.

Die Weste der Grünen ist nicht so grün wie diese immer tun. Das gibt's auch ein paar tüchtige Kohleflecken zu entdecken.

Gruß Hador

@Sisyphos3

"
Am 16. Juli 2021 um 14:13 von Sisyphos3
13:43 von Anderes1961

Erzählen Sie das den Menschen auf Madagaskar,
---
Dass der Klimawandel Probleme verursacht
wer stellt das in Abrede !
ob sich die Situation dieser Menschen aber allein dadurch verschlechtert hat
oder es nicht auch mit ein Grund sein könnte,
dass statt 5 Mill wie 1960 jetzt 25 Mill dort leben ?

vielleicht könnten sie das auch bedenken"

Die Dürre war aber nicht 1960, sondern ist jetzt.

Es ist das letzte Mal, daß ich auf einen solchen Post höflich antworten werde. Denn es ist so dermaßen zynisch, daß es kaum auszuhalten ist. Die Menschen sind also selber schuld, wenn sie verhungern. Sie hätten sich ja nicht so stark vermehren sollen?

Da drängt sich bei mir förmlich eine Frage auf: Geht's noch?

13:58 von morgentau19

13:36 von schabernack
>>Sie schreiben immer wieder das gleiche generalisierte Theoretisch. Von den nun betroffenen Regionen haben Sie nicht die geringste Ahnung.<<

Nein, ich habe von Nichts eine Ahnung!
Wie auch viele andere in diesem Forum.
Zum Glück sind sie hier und einige andere, die alles wissen- und sogar besser!

Kein Problem, wir helfen doch gerne.

Wunschliste

Der anthropogene Klimawandel ist Fakt, wir werden in Zukunft vermehrt mit Extremwetterlagen und deren Folgen konfrontiert werden. Meine Wunschliste wäre:
1) Wir müssen das 1,5-Grad-Ziel unbedingt erreichen, damit uns die Folgen des Klimawandels nicht überwältigen.
2) Wir müssen technische und ökologische Präventionsmaßnahmen vorantreiben, um die Folgen des Klimawandels zu mindern.
3) Neue Siedlungen und Baugebiete dürfen nicht mehr an (Fließ-)Gewässern entstehen. Hier sind Regionalplanung und kommunale Planung in der Pflicht.

Klimawandel erfordert Handeln der Regierungen

Ich bin sehr bestürzt über das Ausmaß des Unwetters und ich spreche allen, die Menschen verloren haben, mein Beileid aus u. wünsche den Verletzten gute Besserung.

Ja, ich frage mich immer wieder:
Wieso kann so etwas geschehen? Was wurde falsch gemacht?

Schon so lange werden Unwetter infolge des Klimawandels prophezeit.
Doch, ähnlich wie bei der Pandemie, die auch so lange vorhergesagt wurde, scheinen keine Vorkehrungen oder Vorsorgen getroffen worden zu sein.

Wozu wählen wir alle 4 Jahre Regierungen, wenn die Gewählten sich um den Klimawandel und Vorsorgemaßnahmen dagegen nicht kümmern?
Sind das nicht die ureigensten Aufgaben der Politik?
Was muss denn noch passieren, damit die Regierungen das tun, wofür sie gewählt werden?

Wer jetzt sagt, dass ein "weiter so" das Richtige ist, hat nichts verstanden.

Ich bin nur noch fassungslos, wütend und enttäuscht.

13:53 von Björn H.

" Experten-Warnungen mißachteten CDU & SPD viele Jahre
Das alles war leicht vorhersehbar, sodaß die Versicherungen schon lange keine Policen mehr für diese hochwassergefährdeten Gebiete ausstellten. Und trotzdem wurden weiterhin diese Regiionen immer mehr versiegelt und baulich verdichtet."

,.,.,

Wie fathaland slim um 14:25 aufgezeigt hat, haben Sie den Inhalt Ihres letzten Satzes rein erfunden.

Insofern nehme ich an, dass auch die Behauptung im 1. Satz eine Erfindung ist.

Es fällt ja auf, dass Sie nichts zitieren und außerdem sehr UNGLAUBWÜRDIG flunkern.

RE: von fathaland slim um 14:40; 13:52, schiebaer45

Wenn wir schon gerade bei den Empfehlungen sind, hier mein Beitrag:

https://www.spektrum.de/news/unwetter-die-faktoren-hinter-den-
vernichtenden-sturzfluten/1895908

Spektrum ist auch sonst sehr lesenswert !

Gruß Hador

15:13, morgentau19

>>Der Mensch ist nicht in der Lage , jahrtausendealte Naturereignisse wie Erdbeben, Stürme, Orkane, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen etc. o. klimatische Veränderungen zu stoppen oder aufzuhalten!

Dass jetzt die Natur in Deutschland ihr mächtiges Gesicht auf grausame Weise gezeigt hat und verheerende Auswirkungen mit Toten und Verletzten nach sich zog, ist für alle Beteiligten ganz bitter.

Aber auch hier können/konnten wir die Natur nicht aufhalten.

Solche natürlichen Ereignisse werden immer wieder geschehen. (biblische Sintflut)

Es gibt keinen 100% Schutz gegen Naturereignisse!

Das einzige, was der Mensch tun kann, sich den natürlichen Verhältnissen anzupassen!<<

Du liebe Güte, ich bitte Sie. Jetzt kommen Sie auch noch mit der Bibel.

Wir erleben gerade eine großräumige Veränderung des Weltklimas, hervorgerufen durch Treibhausgase, die durch das Verbrennen fossilen Kohlenstoffs entstanden sind. Nix mit "natürlich".

Das ist Konsens unter fast 100% der Fachwissenschaftler.

@spax-plywood, 14:40

"Nur feuchte(!!), warme Luft kann überhaupt nennenswert hoch steigen. Was nötig ist damit sich diese starken Niederschläge bilden. Mit leichtem Verstehen ist das so eine Sache...."

Aha. Warum meinen Sie, meinen Kommentar unbedingt "ergänzen" zu müssen? Wollen Sie hier irgendetwas andeuten?

Am 16. Juli 2021 um 15:15 von Hador Goldscheitel

Zitat: Aber was den menschgemachten Klimawandel angeht,... waren nicht zufällig auch DIE GRÜNEN am Kohlekompromiss für den Braunkohletagebau Garzweiler II im Jahr 2014 unter MP Kraft beteiligt ?! Dann folgte auch noch eine Sondergenehmigung für das Kohlekraftwerk Datteln IV der Rot-Grünen Landesregierung. Die Weste der Grünen ist nicht so grün wie diese immer tun. Das gibt's auch ein paar tüchtige Kohleflecken zu entdecken.

Man sollte den Grünen zu absoluten Mehrheiten verhelfen. Dann wären sie nicht darauf angewiesen, Kompromisse einzugehen. Jeder Kompromiss ist eine Abkehr von der eigenen Maximalposition und befleckt die Weste.

@ fathaland slim

Korrektur: Die Artikel in der Rubrik wiederholen sich permanent. Ich habe da z.B. den ewig gleichen Artikel zum Wetterthema "Regenbogen" seit 2018 schon zum 4. Mal lesen müssen! Die Rubrik ist nur noch öde...

15:13 von morgentau19

"Solche natürlichen Ereignisse werden immer wieder geschehen. (biblische Sintflut)"

,.,.,

Richtig, die kam ja auch jedes zweite Jahr.

xxx

"Es gibt keinen 100% Schutz gegen Naturereignisse!

Das einzige, was der Mensch tun kann, sich den natürlichen Verhältnissen anzupassen!"

,.,.,

Ihr verzweifelter Kampf dagegen, dass Menschen menschengemachte Katastrophen stoppen und ins Gegenteil verkehren, ist schon leicht pervers, oder?

Biblisch ist so ein Verhalten jedenfalls nicht.

Klima hin und her

Ganz unabhängig von der Ursache der Katastrophe ist es wieder die fehlende Digitalisierung, die hier sogar zu Todesopfern führt.
Überlastete Handynetze, nicht vorhandene Handynetze. Die Menschen können noch nicht einmal um Hilfe rufen, während Frau Merkel in der Weltgeschichte herumreist und sich für nichts und wieder nichts feiern lässt und sich Ministerpräsidenten dadurch blamieren, dass sie ihre Reden nicht vernünftig vom Zettel ablesen können und dadurch keineswegs so souverän erscheinen, als könnten sie für Hilfe sorgen.
Als wäre es die erste Katastrophe solcher Art.
Hoffentlich bleiben die Medien dran und überprüfen täglich, welche Hilfe die Flutopfer bekommen und welche Hürden durch Behörden und Politiker aufgestellt werden, um die Lösung der Probleme bis nach der Wahl zu verzögern.

13:58 von morgentau19 / @schabernack

«Sie schreiben immer wieder das gleiche generalisierte Theoretisch.
Von den nun betroffenen Regionen haben Sie nicht die geringste Ahnung.»

«Nein, ich habe von Nichts eine Ahnung!»

So was schrieb ich gar nicht, ich sagte was zu den nun von den Überschwemmungen betroffenen Regionen. Wenn Sie meinen, das läge an begradigten Flüssen und versiegelten Böden. Dann haben Sie von diesen betroffenen Regionen eben nicht die geringste Ahnung.

Bei der Erft liegt es auch nicht an obigem beiden, dass dieses Flüsschen nun die Stadt Erftstat verwüstet, die A61 unterspült, und den Braunkohletagebau westlich von Köln flutet.

Zu dem, was Unwetter und Überschwemmung warum genau in Bayern, BaWü, oder in Ostdeutschland anrichten können oder anrichten. Kann und werde ich als Kölner im Detail gar nichts sagen.

Über direkt bei mir vor der Tür, und zu meinen Paddelrevieren in der Eifel brauchen Sie gar nicht erst anfangen, mir was vom Pferd, oder was vom Wilden Bär zu verzapfen.

That's the point.

15:18, Margitt.

>>Schon so lange werden Unwetter infolge des Klimawandels prophezeit.
Doch, ähnlich wie bei der Pandemie, die auch so lange vorhergesagt wurde, scheinen keine Vorkehrungen oder Vorsorgen getroffen worden zu sein.<<

Genau wie bei der Pandemie sind "Vorkehrungen und Vorsorgen" nur sehr begrenzt möglich.

Hätten Sie das Eifeldorf Schuld an der Ahr vorsorglich aufgelöst, beispielsweise?

15:13 von morgentau19

… Solche natürlichen Ereignisse werden immer wieder geschehen. (biblische Sintflut)

Nun, nach den Überlieferungen war die Sintflut bereits eine direkte Folge menschlichen Fehlverhaltens. Insofern ein schönes Beispiel.

Das einzige, was der Mensch tun kann, sich den natürlichen Verhältnissen anzupassen!

Und das Wichtigste, was der Mensch tun muss, ist, durch sein Verhalten die „natürlichen Verhältnisse“ nicht auf den Kopf zu stellen.

Und nur darum geht es!

14:25 von fathaland slim

"Nein, das Ahrtal wurde nicht immer mehr versiegelt und baulich verdichtet. Es ist großenteils Naturschutzgebiet. Der Ort Schuld an der Ahr, der gerade verwüstet wurde, existiert seit mehr als tausend Jahren."
+
Habe mir das Ahrtal mal auf Luftbildern angesehen: Da wurden in vielen Dörfern Gebäude fast bis an die Bachkante gebaut. Sowas hat man vor tausend Jahren und etwas später tunlichst unterlassen. Ich nehm einfach mal das Beispiel Dinkelsbühl: Da wurde die Stadtmauer im 14. Jahrhundert 150 Meter parallel zur Wörnitz errichtet. Die Menschen damals wussten sehr gut, warum sie so viel Abstand hielten. Diese Vorsicht ist uns heute anscheinend verloren gegangen.

@12:22 von Orfee

"Die Temperaturen in diesem Sommer sind unter dem Durchschnitt und es gibt keine Dürren sondern im Gegenteil ein Dauerregen. Zu viel Regen, keine Dürren !"

Keine Dürre, sag das mal den Kanadiern und den Spaniern!

Damit es regnen kann muss erstmal Wasser verdunsten.
Je mehr Hitze desto mehr Wasser kann verdunsten, frag mal die Menschen in Florida, Kuba, usw.

@ falsa demonstratio. 15:24

"Man sollte den Grünen zu absoluten Mehrheiten verhelfen. Dann wären sie nicht darauf angewiesen, Kompromisse einzugehen. Jeder Kompromiss ist eine Abkehr von der eigenen Maximalposition und befleckt die Weste"

Es ehrt Sie ja, dass Sie so vehement Werbung für Ihre Lieblungspartei betreiben. Ich sehe das anders. Wenn ich sehe, wie komplex sich das Thema Klimawandel weltweit gestaltet und dass spürbare, ich wiederhole gerne spürbare Verbesserungen hinsichtlich der Klimaveränderung erreichbar wären, dann ist es m. M. n egal ob DE von den Grünen oder der Union regiert wird. Es handelt sich um ein globales Problem größten Ausmaßes, welches nur global, sprich unter Zusammenarbeit aller Nationen gelöst werden kann. Und davon sind wir meilenweit entfernt.

RE: falsa demonstratio um 15:24

Ja, ja, der Kompromiss. Eine beliebte Ausrede, die eigenen Maximalforderungen vergessen zu können nach dem Motto: Wir hätten ja gern, aber der "böse" Koalitionpartner wollte ja nicht.
Übrigens MP Kretschmann (mit Herz für die Autobranche) regiert BW auch nicht besonders "grün", eher eher dunkelgrün, ja fast schwarz. Muss wohl am Wähler liegen.

Gruß Hador

@ fathaland slim

"Wir erleben gerade eine großräumige Veränderung des Weltklimas, hervorgerufen durch Treibhausgase, die durch das Verbrennen fossilen Kohlenstoffs entstanden sind. Nix mit "natürlich".

Das ist Konsens unter fast 100% der Fachwissenschaftler."

Moooooment!

Konsens ist, dass die Veränderung des Klimas ein natürlicher (!) Prozess ist. Lediglich die Ausmaße des Wandels, insbesondere die Geschwindigkeit, wird auf menschliche Einflussnahme zurückgeführt. Insofern stimmt Ihre Aussage in diesem Detail nicht: die Veränderung wird nicht durch das Verbrennen fossiler Kohlenstoffe hervorgerufen.

Aber mit solchen Halbwahrheiten kann man immerhin gut Stimmung machen...

@Anderes1961 zu @Sisyphos3

"@Sisyphos3 [...]"dass statt 5 Mill wie 1960 jetzt 25 Mill dort [Madagaskar] leben ? vielleicht könnten sie das auch bedenken"

Die Dürre war aber nicht 1960, sondern ist jetzt" Am 16. Juli 2021 um 15:15 von Anderes1961

*

Ja, und früher verbrauchten 5 Mill Menschen Wasser, jetzt 25Mill.
Mehr Menschen = höherer Wasserverbrauch (auch für Landwirtschaft) = Dürre

Überhaupt ist es billig diese Katastrophe in NRW mit Klimaerwärmung und Zuständen auf Madagaskar zu erklären.

Die Menschen sind aus Afrika ausgewandert, haben die ganze Erde besiedelt, haben sich überall an die unterschiedlichen Klimabedingungen anpassen müssen.

Dass nun Häuser in einem von Hochwasser gefährdetem Gebiet weggespült wurden liegt ganz bestimmt nicht an der Klimaerwärmung!

Der Schutz wurde vernachlässigt.

15:26, RoyalTramp

>>@ fathaland slim
Korrektur: Die Artikel in der Rubrik wiederholen sich permanent. Ich habe da z.B. den ewig gleichen Artikel zum Wetterthema "Regenbogen" seit 2018 schon zum 4. Mal lesen müssen! Die Rubrik ist nur noch öde...<<

Ja, gelegentlich wiederholen sich Artikel beim Tagesschau-Wetterthema.

Das ist richtig.

Der aktuelle von gestern ist aber keine Wiederholung. Heute gibt es einen über Regenbögen. Ob es den schon mal gab, weiß ich nicht.

Öde finde ich die Rubrik auf jeden Fall nicht, trotz gelegentlicher Wiederholungen.

Am 16. Juli 2021 um 15:15 von Hador Goldscheitel

Aber was den menschgemachten Klimawandel angeht,... waren nicht zufällig auch DIE GRÜNEN am Kohlekompromiss für den Braunkohletagebau Garzweiler II im Jahr 2014 unter MP Kraft beteiligt ?!
Dann folgte auch noch eine Sondergenehmigung für das Kohlekraftwerk Datteln IV der Rot-Grünen Landesregierung.

Die Weste der Grünen ist nicht so grün wie diese immer tun. Das gibt's auch ein paar tüchtige Kohleflecken zu entdecken.
__
Oah, Mann, Hador !
Jetzt waren sich so schön mal alle hier (fast) einig und jetzt sagen Sie sowas. Wo die sich eh schon soviel vermasselt haben.
An die, die hier wieder die Wirtschaft und das >Geld anprangern : gut dass wir eine starke Wirtschaft haben, die valide ist d.h. die Mittel, die in den Katastrophangebieten nötig sind/werden, kann man auch bereit stellen. Wie das aussieht, wenn man nicht über diese Mittel verfügt, kann sich jeder selbst überlegen. Wo nix ist, kann man nichts ausgeben. Auch nicht für Hilfe !

Laschet bremst Klimavorschläge der EU-Kommission vor 2 Tagen

Weil es hier so gut reinpasst, hier ein Bericht vom 15. 7. 21. (!)in Auszügen:
<< https://www.tagesschau.de/inland/eu-klimaziele-deutschland-101.html >>

Die Klimavorschläge der EU-Kommission sind nur der Startschuss - jetzt beginnt das Feilschen um konkrete Maßnahmen.
CDU-Chef Laschet bremst.
Auf den Bundesverkehrsminister dürfte viel Arbeit zukommen.
...
Robert Habeck, der deutsche Grünen-Chef, ist froh, dass etwas passiert. "Geht in die richtige Richtung", sagt Habeck. "Die EU macht das, was die Bundesregierung nicht macht. Die Bundesregierung pennt und hat mit der Arbeit aufgehört. Die Kommission legt sehr ausgefeilte Vorschläge vor."

Stunden danach wird Laschet vom Klimawandel durch dieses Unwetter "eingeholt".
Ob er sich treu bleibt?

@12:22 von Orfee

Das ist doch nun wirklich zur Genüge erklärt worden. Auch hier im Forum.

14:42 von jochjoch60

«Wir sehen solche Phänomene in Japan, Italien und sonst wo.»

Das sieht in Japan nicht anders aus als hierzulande auch. Wegen 4-Teufelsland der Naturkatastrophen Erdbeben, Tsunami, Taifun, Vulkan trifft man dort mehr bauliche Vorsorge, sofern es möglich ist.

Der Ebene von Kantō (Bucht von Tokyo) mit der größten Stadt der Welt hat man für ± 20 Mrd. € in ± 20 J. Bauzeit das weltweit größte Anti-Überflutungs-System spendiert. Mit dem größten unterirdischen Wassersammelbecken der Welt. Plus Pumpen, die ein 50 m Olympia-Schwimmbecken in 3 Sek. leer pumpen.

Der Rest von Japan ist Tal und Berg.

沢山 taku-san・Tal Berg|meint: zahlreich, viele。

Größere Flüsse gibt es in Japan nicht. Aber hunderte kleinere in den Bergen. Von den Bergen als Regenhänge um Tokyo fließt das Wasser in die Stadt. 1998 gab es das System noch nicht. Ich watete wie die Ente in Gummistiefeln durch die Tokyo.

Immer wieder gibt es Erdrutsche. Vor 2 Wo. hat es "Atami" 90 km von Tokyo weg verrissen mit mehreren Toten.

14:40 von fathaland slim 13:52, schiebaer45

Ich empfehle zur Vertiefung das "Wetterthema" auf der tagesschau.de-Seite. Da gibt es von Montags bis Freitags täglich eine neue Kolumne. Außerdem empfehle ich die Seite "wetterprognose-wettervorhersage.de". Auch dort wird vieles vertieft.

Wunderwelt des Internets! So einfach kam man in meiner Jugendzeit nicht an Informationen heran.
#
Danke für die Info,da werde ich reinschauen.
Ja und zu einem anderen Thema ,es ist schon toll wie man heute gegen über meiner Studienzeit sich im I-Net schlau machen kann.

@ Margitt

"Doch, ähnlich wie bei der Pandemie, die auch so lange vorhergesagt wurde, scheinen keine Vorkehrungen oder Vorsorgen getroffen worden zu sein."

Vorsorgen & Vorkehrungen kosten nunmal ein Heidengeld & das hätte man dem Steuerzahler niemals verklickern können, wenn sie die Mio. € in die Hand genommen hätten, für die Abwehr einer Gefahr, die bis dahin nur auf dem Papier möglich war!

"Wozu wählen wir alle 4 Jahre Regierungen, wenn die Gewählten sich um den Klimawandel und Vorsorgemaßnahmen dagegen nicht kümmern?"

Ich wähle bei der BuTa nicht wegen des Klimas, denn ich habe da andere drängendere Probleme, die mich & meine Familie im Alltag erheblich einschränken. Daher wähle ich Parteien mit sozialen Programmen. Und wenn da irgendwo noch was mit Klima im Programm steht... um so besser! Aber am Klima mache ich bestimmt nicht meine Wahlpräferenzen aus! Und auch in meinem Bekanntenkreis ist das nicht anders. Keiner wählt da wegen Natur & Umwelt sondern wegen Arbeit, Wirtschaft & Soziales

Ein altes Problem

Schon vor nunmehr fast 40 Jahren kamen die ersten Grünen in die Kommunalparlamente, meistens als Einzelkämpfer, aber waren drin, auch bei uns.

Schon damals mußte ich als Lokaljournalist in Ratssitzungen erleben, wie die Vertreter der Grünen regelrecht ausgelacht wurden, wenn sie auf das Problem der Flächenversiegelung hinwiesen. Und Nein, damals war ich noch kein Wähler der Grünen.

Ausgelacht von jenen ewig Gestrigen, die jetzt mit permanenter Boshaftigkeit den menschengemachten Klimawandel und damit Erkenntnisse aus nunmehr über 50 Jahren Klimaforschung leugnen und die Flächenversiegelung jetzt für sich entdecken.

Ja, die Flächenversiegelung ist ein Problem. Hat niemand behauptet, daß es das nicht wäre.

Aber sie ist nicht Ursache, sondern verstärkt die Folgen der Klimaveränderungen noch, zumindest bei uns.

Flutkatastrophe im Westen: Steigende Opferzahlen befürchtet...

Und lernen die politisch Verantwortlichen daraus ? Laschet und Pinkwart, der Landesminister für Wirtschaft, Innovation, Energie und Digitalisierung wollen noch Ortschaften räumen. Für den Kohleabbau. Lützerath, Berverath, Westrich, Kuckum, Keyenberg (Webseite alle Dörfer bleiben). So geht Klimawandel. Aber auch in Sachen Landschaftsversiegelung geschieht falsches. Statt der Schaffung von Poldern und Rückstauräumen in das Hochwasser ablaufen kann....

RE: schabernack um 15:28

Ich hatte gestern, quasi in Ihrer Nachbarschaft, bei Freunden angerufen. Die in Bonn haben sich feuchte Füße in ihrem Keller geholt, wobei die Schäden gering waren, während in Düsseldorf die Familie Glück hatte, da sie in einem Stadtteil wohnt, in dem sich nicht die Keller füllten. Andere hatten dieses Glück nicht.
Aber alles kein Vergleich zu den kastatrophalen Zuständen in den hart getroffen Gebieten.

Gruß Hador

@ MR.Troc

"Es bleibt zu hoffen, das viele freiwillige Helfer sich auf den Weg machen um den Betroffenen zu helfen"Am 16. Juli 2021 um 12:19 von MR.Troc

*

Bei WDR habe ich gelesen, dass man jetzt besser keine Aktionen in Eigenregie durchführen soll. Man könnte die Rettungskräfte behindern oder sich selbst und andere in Gefahr bringen.

Am 16. Juli 2021 um 15:37 von Hador Goldscheitel

Zitat: Ja, ja, der Kompromiss. Eine beliebte Ausrede, die eigenen Maximalforderungen vergessen zu können nach dem Motto: Wir hätten ja gern, aber der "böse" Koalitionpartner wollte ja nicht.

Ohne Kompromisse käme schon gar keine Koaltion zustande. Ohne weitere Kompromisse würde sie bei nächster Gelenheit platzen.

Zitat: Übrigens MP Kretschmann (mit Herz für die Autobranche) regiert BW auch nicht besonders "grün", eher eher dunkelgrün, ja fast schwarz. Muss wohl am Wähler liegen.

An wem sollte es sonst liegen als an dem Wähler? Er scheint mit Kretschmann zufrieden gewesen sein, wie das Wahlergebnis zu zeigen scheint.

15:37 von RoyalTramp

@ fathaland slim
"Wir erleben gerade eine großräumige Veränderung des Weltklimas, hervorgerufen durch Treibhausgase, die durch das Verbrennen fossilen Kohlenstoffs entstanden sind. Nix mit "natürlich".
Das ist Konsens unter fast 100% der Fachwissenschaftler."

Moooooment!
Konsens ist, dass die Veränderung des Klimas ein natürlicher (!) Prozess ist. Lediglich die Ausmaße des Wandels, insbesondere die Geschwindigkeit, wird auf menschliche Einflussnahme zurückgeführt. Insofern stimmt Ihre Aussage in diesem Detail nicht: die Veränderung wird nicht durch das Verbrennen fossiler Kohlenstoffe hervorgerufen.
Aber mit solchen Halbwahrheiten kann man immerhin gut Stimmung machen...

Ach so ist das … lediglich die Tatsache, dass der Klimawandel besonders schnell und massiv geschieht, ist menschengemacht.

Na, dann ist ja gut … ich hatte mir schon Sorgen gemacht.

Ernsthaft, diese Art der Verharmlosung ist ja wirklich perfide …

Deichen oder weichen!

Die Beachtung der Weisheit der Niederländer ist schon mehr als die halbe Miete.

Wandel gab und gibt es immer.
Der Demografische, der Klimawandel, der Technologische, der Gesellschaftliche ...

Es wandelt sich ständig. Ohne rechtzeitige Einstellung und Anpassung wird die Zukunft nicht gemeistert.
"Deichen" ist obligatorisch!
Wer sich nur mit den möglichen oder unmöglichen Ursachen und den vermeintlichen Schuldigen beschäftigt, versäumt das rechtzeitige und ausreichende Deichen!

... und das muss auch noch finanziert werden.
Ohne ein prosperierende Wirtschaft, ohne Wissenschaft und Technik geht das erfolgreiche Deichen nicht.
Ideologie hilft da nicht, im Gegenteil!

Aus Schaden wird man klug, sagt das Sprichwort.
Wenn man die Vergangenheit betrachtet, liegt das Sprichwort wohl falsch.

Erftstadt

Dieses Städtchen im Rhein-Erft-Kreis, sieht schrecklich, sehr schrecklich aus!
Die Erft ist ein reissender Fluss! Vorher eher ein Plätscherding zwischen Bach u Flüsschen. Die kleinen Bäche in Erftstadt.... sind rauschende Kanäle... und das was von den Wassermassen unterspült u weggerissen wurde..... Unglaublich!

Versteht man nur, wenn man Erftstadt vorher kannte und jetzt sieht, was quasi davon übrig geblieben ist! :((

Und "Witzbolde" hier diskutieren ob das "nur ein langanhaltender Starkregen" war, wie es ihn angeblich immer mal wieder gibt...
Leute, ich werde 49 und noch nie in meinem verdammten Leben sah ich solche Regenmassen! Meine 80 jährige geistig fite Mutter auch noch nie!
Das war ein katastrophaler Regen!

15:35, Carpe noctem 14:25 von fathaland slim

>>"Nein, das Ahrtal wurde nicht immer mehr versiegelt und baulich verdichtet. Es ist großenteils Naturschutzgebiet. Der Ort Schuld an der Ahr, der gerade verwüstet wurde, existiert seit mehr als tausend Jahren."
+
Habe mir das Ahrtal mal auf Luftbildern angesehen: Da wurden in vielen Dörfern Gebäude fast bis an die Bachkante gebaut. Sowas hat man vor tausend Jahren und etwas später tunlichst unterlassen. Ich nehm einfach mal das Beispiel Dinkelsbühl: Da wurde die Stadtmauer im 14. Jahrhundert 150 Meter parallel zur Wörnitz errichtet. Die Menschen damals wussten sehr gut, warum sie so viel Abstand hielten. Diese Vorsicht ist uns heute anscheinend verloren gegangen.<<

Das Dorf Schuld, das gerade verwüstet wurde, gibt es seit über tausend Jahren, an derselben Stelle und in derselben Größe. Immer zwischen 400 und 600 Einwohnern. Die Häuser, die zerstört wurden, waren keine Neubauten.

Dinkelsbühl liegt in einer flachen Talmulde, Schuld in einem engen Mittelgebirgstal.

Am 16. Juli 2021 um 13:37 von Nettie

Da haben Sie Recht. Die Menschen brauchen dringend Hilfe, jetzt und sofort. Und wir haben die Mittel, die zu leisten. Also muss alles "rausgehauen" werden was geht. Und zwar ohne Rücksicht aufs solche Dinge wie Geld. Das übrigens letzten Endes genauso „menschengemacht“ ist wie die Ursachen des Klimawandels.
__
Sie wünschen sich doch immer, dass dem "schnöden Mammon" abgeschworen wird.
Ohne Geld ist keine Hilfe möglich. Geld ist aber nur dann vorhanden, wenn es zuvor erwirtschaftet wird.
Was ich mir unter "solchen Dingen wie Geld" vorzustellen habe, weiss ich nicht.

@nettie 15:23

Es braucht was worin warme, feuchte Luft aufsteigen kann. Also kalte Luft. Oder fassen Sie es einfach als Klugsch... auf. Ich bin da nicht so empfindlich.

@tada

"[...] Die Menschen sind aus Afrika ausgewandert, haben die ganze Erde besiedelt, haben sich überall an die unterschiedlichen Klimabedingungen anpassen müssen.

Dass nun Häuser in einem von Hochwasser gefährdetem Gebiet weggespült wurden liegt ganz bestimmt nicht an der Klimaerwärmung!

Der Schutz wurde vernachlässigt."

Es wird immer absurder. Kaum auszuhalten.
Man hätte also nur mehr Hochwasserschutz gebraucht, dann hätte es nicht so viel geregnet? Oder woran liegt es denn?

15:40 von weingasi1

wie man ja bei haiti sieht. die warten nun nach dem erdbeben schon viele, viele jahre auf hilfe.

15:15 von Anderes1961

Die Dürre war aber nicht 1960, sondern ist jetzt.
Die Menschen sind also selber schuld, wenn sie verhungern. Sie hätten sich ja nicht so stark vermehren sollen?

.
warum bleiben sie nicht sachlich !

wenn Menschen unter "normalen" Bedingungen einigermaßen überleben
ist es unter erschwerten Bedingungen wie einer Dürre (mit oder ohne Klimawandel) schwierig
logisch ?
aber wenn plötzlich auch noch 5 mal so viele Menschen ernährt werden müssen
unter doppelt erschwerten Bedingungen ?

und zu ihrem Zitat :
"Die Menschen sind also selber schuld, wenn sie verhungern. Sie hätten sich ja nicht so stark vermehren sollen?"
warum beantworten sie das nicht selber !

@ RoyalTramp. 15:43

"Ich wähle bei der BuTa nicht wegen des Klimas, denn ich habe da andere drängendere Probleme, die mich & meine Familie im Alltag erheblich einschränken. Daher wähle ich Parteien mit sozialen Programmen. Und wenn da irgendwo noch was mit Klima im Programm steht... um so besser! Aber am Klima mache ich bestimmt nicht meine Wahlpräferenzen aus! Und auch in meinem Bekanntenkreis ist das nicht anders. Keiner wählt da wegen Natur & Umwelt sondern wegen Arbeit, Wirtschaft & Soziales"

Danke. Exakt dies wollte ich auch soeben in die Tastaur klopfen und vielleicht noch um das Thema Auẞen-und Wirtschaftspolitik ergänzen.

15:37, RoyalTramp @ fathaland slim

>>"Wir erleben gerade eine großräumige Veränderung des Weltklimas, hervorgerufen durch Treibhausgase, die durch das Verbrennen fossilen Kohlenstoffs entstanden sind. Nix mit "natürlich".

Das ist Konsens unter fast 100% der Fachwissenschaftler."

Moooooment!

Konsens ist, dass die Veränderung des Klimas ein natürlicher (!) Prozess ist. Lediglich die Ausmaße des Wandels, insbesondere die Geschwindigkeit, wird auf menschliche Einflussnahme zurückgeführt. Insofern stimmt Ihre Aussage in diesem Detail nicht: die Veränderung wird nicht durch das Verbrennen fossiler Kohlenstoffe hervorgerufen.

Aber mit solchen Halbwahrheiten kann man immerhin gut Stimmung machen...<<

Nein, die momentane Klimaerhitzung hat keine natürlichen Ursachen. Sie läuft den Milankovic-Zyklen, nach denen es eigentlich eine Abkühlung geben müsste, zuwider.

Daß Sie mir Stimmungsmache mittels Halbwahrheiten unterstellen, ist auf Ihr Halbwissen zurückzuführen. Weswegen ich Ihnen diese Unterstellung nicht übel nehme.

Meine....

Güte was ist in meinem Bundesland Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz passiert. Ich kann es nicht begreifen vielleicht geht es anderen Menschen auch Mir tun die Leute im Sauerland Bergische Land und Eifel sehr sehr leid die ihre Habe und die Wohnung bzw. ihr Haus verloren haben. Mir geht das Interview mit der Bürgermeisterin von Altenahr nicht aus den Kopf Meine Mutter und ich fahren sehr oft ins Ahrtal zum Wandern. Das Ahrtal wie wir es kennen es wird es nicht mehr geben. Ferner bin ich in Gedanken und Gebeten bei den Hinterbliebenen der Opfer. Werde im St. Quirinus Münster in Neuss am Rhein eine Kerze anzünden.

"Jahrhundertflut" 2013.

und wie wurde das damals dramatisiert
vor allem wie wird man die Flut 2021 nennen ?

was hat sich geändert, seit damals ?

man hat die Häuser an denselben Stellen wieder aufgebaut
sicherlich in Teilen nicht anders möglich
aber vielleicht hätte man trotzdem nach Alternativen suchen sollen
gewisse Risken birgt es eben an nem Fluß der gelegentlich über die Ufer treten kann zu bauen

freiwillige Helfer

von Tada @
Er hat von freiwillige Helfer gesprochen wie Sie bei der DLRG, THW und andern Hilfsorganisationen Ehrenamtlich tätig sind.

15:37, Hador Goldscheitel

>>RE: falsa demonstratio um 15:24
Ja, ja, der Kompromiss. Eine beliebte Ausrede, die eigenen Maximalforderungen vergessen zu können nach dem Motto: Wir hätten ja gern, aber der "böse" Koalitionpartner wollte ja nicht.
Übrigens MP Kretschmann (mit Herz für die Autobranche) regiert BW auch nicht besonders "grün", eher eher dunkelgrün, ja fast schwarz. Muss wohl am Wähler liegen.

Gruß Hador<<

Kretschmann regiert mit der CDU, und zwar ein Bundesland, welches von der Autoindustrie lebt und traditionell konservativ tickt.

Oberlehrer

Als erstes sollten alle Menschen, Firmen ,Verbände usw. usf. IHRE Hilfsmassnahmen in den betroffenen Gebieten unbürokratisch durchführen können.
Politiker, Journalisten und Gaffer, die dort nur stören, schnellstens die Wege räumen, und nach Hause gehen.
Diskussionen was und wer schuld ist, wer hier ein Klimaleugner, oder sonst was ist, befremden immer mehr.
Diese Lehrerhafte aufblaserei, "wie können Sie nur behaupten", sind häufig lächerlicher als die Behauptung selbst.
Natürlich hat der Mensch des Neolithikums diesen Planeten durch Landwirtschaft, Waldrodung, Bewässerung sowie Städte und Strassenbau, sowie durch Kriege und Industrialisierung diesen Planeten ........ .
Doch es gibt Lösungen, (nicht der CO2 Klingelbeutel) aber ein Verbot der Massentierhaltung überall ,könnte die Fleischpreise nach oben treiben, und die Weizen, Reis und Pflanzenprodukte durch ein Überangebot durch frei werdende Tierfutterflächen auch für die armen erschwinglich machen.

einfach unvorstellbar

Ich kann mich als Kind an schwere Gewitter erinnern mit Wolkenbrüchen wo auch Häuser und Straßen weggespült wurden. Aber das waren immer nur einzelne Bereiche, wenn auch relativ häufig im Jahr. Die letzten 50 Jahre habe ich soetwas noch nicht gesehen- schon garnicht in dieser riesigen Fläche.
Niemand sollte in der Nähe von Flüssen oder Bächen mehr bauen dürfen.
Ich hoffe die Leute haben eine Elementarversicherung abgeschlossen. Das ist zwar sehr,sehr teuer aber man schläft ruhiger.
Die bekommt man auch in Risikogebieten, wenn man schon viele Jahre beim gleichen Versicherer ist. Wir haben auch eine abgeschlossen trotz der imensen Kosten, da mein Cousinin mit seinem Anwesen schon 2 mal mit imensen Hochwasser zu tun hatte, nachdem der Bach vorm Haus zum Fluß wurde.
Sonst kommen zum Leid auch noch die finanziellen Sorgen.
Die Ursache soll ja der fehlende Westwind sein laut Wetterdienst. Ob die Arktiserwärmung der alleinige Auslöser ist?

Am 16. Juli 2021 um 15:37 von Opa Klaus

"Man sollte den Grünen zu absoluten Mehrheiten verhelfen. Dann wären sie nicht darauf angewiesen, Kompromisse einzugehen. Jeder Kompromiss ist eine Abkehr von der eigenen Maximalposition und befleckt die Weste"

Es ehrt Sie ja, dass Sie so vehement Werbung für Ihre Lieblungspartei betreiben. Ich sehe das anders. Wenn ich sehe, wie komplex sich das Thema Klimawandel weltweit gestaltet und dass spürbare, ich wiederhole gerne spürbare Verbesserungen hinsichtlich der Klimaveränderung erreichbar wären, dann ist es m. M. n egal ob DE von den Grünen oder der Union regiert wird. Es handelt sich um ein globales Problem größten Ausmaßes, welches nur global, sprich unter Zusammenarbeit aller Nationen gelöst werden kann. Und davon sind wir meilenweit entfernt.
__
Genauso sehe ich das auch. Nur unsere Wirtschaft durch 1000 Auflagen schädigen, ist das dümmste, was man machen kann, sonst ist die Bereitschaft in kürzester Zeit dahin.

15:48 von Thomas D.

Ernsthaft, diese Art der Verharmlosung ist ja wirklich perfide …

...

wo erkennen sie ne Verharmlosung
wird der Klimawandel in Frage gestellt
muß man die Meinung der Mitforisten gleich als perfide bezeichnen
nur weil sie nur zum Teil ihre Meinung vertritt ?

@12:22 von Orfee

>> Was bitte schön hat das Unwetter mit
>> Erderwärmung zu tun?

Und wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist wohl die Badehose schuld? oO

Wer glaubt denn noch das der Klimawandel aufzuhalten ist?

Ich denke der Drops ist gelutscht.
Ich habe gehört das der Permafrost Metan in rauen Mengen freigibt und das ist wesentlich schädlicher als Co².
Die eine Frage ist wie kommen wir (also das Umfeld was ich real beeinflussen kann) damit klar und die andere Frage ist was können wir realistisch tun um es nicht noch wesentlich schlimmer zu machen.

15:45 von Hador Goldscheitel / @schabernack

«Ich hatte gestern, quasi in Ihrer Nachbarschaft, bei Freunden angerufen. Die in Bonn haben sich feuchte Füße in ihrem Keller geholt, wobei die Schäden gering waren, während in Düsseldorf die Familie Glück hatte, da sie in einem Stadtteil wohnt, in dem sich nicht die Keller füllten.»

In Köln selbst sind die Schäden auch gering. Voll gelaufene Unterführungen. Wie immer versuchten so einige Kamikaze im Auto, dennoch durchzufahren. "Bei dem vor mir hat es doch auch geklappt" … haben sie dann der Feuerwehr beim Rausschleppen gesagt. 20 cm Wasserstand im Fußraum im Auto. Aber Versuch macht bekanntlich kluch.

Auch einige voll gelaufene Keller inkl. umgekippter und ausgelaufener Öltanks. Das größte Problem für die Feuerwehr Köln. Zwei Tote durch Kurzschluss Stromschlag in überflutetem Keller bzw. Garage.

Der Rheinpegel ist mit ± 8,10 m weit entfernt von dramatisch hohem Wasserstand. Bei uns im großen Innenhof ist das Gras so viel und so grün, wie ich nicht mehr weiß, wann das mal war …

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