Ihre Meinung zu: Unwetter in Deutschland: Überschwemmungen durch Starkregen

14. Juli 2021 - 8:11 Uhr

Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller: In Teilen Deutschlands sorgt Starkregen für chaotische Verhältnisse. Im bayerischen Hof war zwischenzeitlich der Katastrophenfall ausgerufen worden, in Sachsen wird eine Person vermisst.

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Kommentare

Und die Mahner werden nicht

Und die Mahner werden nicht müde von zu trockenen Böden zu berichten, wenn irgendwo 3 Bäume vertrocknet, die nicht an ihrem richtigen Standort stehen, oder aber das maximale Plantagenalter überschritten haben.
Diese Fehler wurden auch schon beim saurem Regen gemacht.
Land unter ist auch eine Folge von zu viel freizeitspass, und flächenverbrauch.
Die Alpen werden entwaldet um immer mehr Touristen unterzubringen. Das Wasser zischt sofort in Rhein und Donau. Und die Mittelgebirge werden für mais und Weidefläche geopfert. Was soll das Wasser machen, ausser abfließen?
Und wenn ortschaften Braunsbach heißen, weiss man doch wss los ist.
Wer zieht in ein gebiet'im Teich oder 'Moorstrasse' ?
Alles menschgenachte Probleme.

Umgang der Politik mit dem Klimawandel

Auf der gesamten Erde sorgt derzeit und künftig der Klimawandel für anderes Wetter:
Hier Stürme und Starkregen, dort extreme Hitze, wo sonst weniger als 30 Grad üblich sind, vor 3 Jahren bei uns extremste Hitze, etc.
Ja, wir werden noch einiges erleben.
Vor allem besteht die Gefahr, dass das Klima dafür sorgt, dass es weniger Erträge aus dem Anbau von Nahrungsmitteln für Mensch und Tier auf den Ackerflächen geben wird ...

Deutschland erkennt prinzipiell an, dass der Klimawandel "menschengemacht" ist.
Aber dennoch benötigteunsere CDU-Regierung das Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 29. 4. 21.), das die bestehenden Gesetze für unzureichend hält, weil auch die nachfolgende Generation ein Recht auf ein Klima hat, das das Überleben sichert.

Wenn wir es also nicht schaffen, einen "anderen Wind" in die Politik zu bekommen, bleibt es sicher beim "weiter so", der Spezialdisziplin der CDU-Regierung seit 16 Jahren.

Ist das dem Klimawandel

zu zuschreiben?
#
Binnen zwölf Stunden waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes dort bis zu 80 Liter vom Himmel gefallen,
#
Oder sind das noch normale Regenfälle in einem sehr warmen Sommer.Es verdunstet ja auch viel Wasser das dann auch mal wieder zur Erde fällt.

@schiebaer45 10:27

"Oder sind das noch normale Regenfälle in einem sehr warmen Sommer.Es verdunstet ja auch viel Wasser das dann auch mal wieder zur Erde fällt."

1. Durch die erhöhten Temperaturen verdunstet mehr Wasser als früher, dadurch sind mehr Wasser und Energie im System, was die Gewitter TENDENZIELL heftiger macht. Ist eine Folge des Klimawandels.

2. Die stärkere Erwärmung der Arktis macht den Jetstream schwächer, was die Zuggeschwindigkeit der Regen- und Gewittergebiete langsamer macht, was die Regenmengen deutlich erhöht. Ist auch eine Folge des Klimawandels.

Sicherlich hat es früher auch Sommergewitter gegeben, aber eine solche Abfolge von Unwettern mit Überschwemmungen ist schon sehr ungewöhnlich.

Mit anderen Worten: Der Klimawandel hat hier nichts neues erschaffen, aber das Vorhandene deutlich verstärkt.

10:14 von Bender Rodriguez: Richtig: Menschengemacht

Sie nennen zu Recht, den falschen Umgang des Menschen mit der Umwelt und Natur.
Genau das muss künftig verhindert werden.

Es gibt sicher kein "Patentrezept" dafür, dass keine Fehler mehr passieren.
Aber etliche Fehler wurden schon erkannt u. deren Folgen sollten beseitigt werden.

Wenn es dabei zu Einschränkungen der Gesamt-Bevölkerung kommt, sollte man dies den Bürgern erklären und man sollte auch bei den sozial Schwachen Ausgleiche schaffen, damit diese keine Nachteile haben (... was übrigens die Grünen vorhaben).
Es muss damit aufgehört werden, dass man die Spitzenverdiener und Großunternehmen mit Samthandschuhen anfasst zulasten der unteren Hälfte der Bevölkerung.

Die Kosten der Bekämpfung des Klimawandels können die sozial Schwachen nicht tragen. Aber die ca. oberen 20 % der Bevölkerung kann m. E. davon vieles übernehmen.

Nicht zuletzt wurden manche Unternehmer auch deshalb vermögend, weil sie zulasten der Umwelt ihr Vermögen vermehrt haben.

10:26 von Margitt.

Wenn wir es also nicht schaffen, einen "anderen Wind" in die Politik zu bekommen, bleibt es sicher beim "weiter so", der Spezialdisziplin der CDU-Regierung seit 16 Jahren.
#
Es muss ja nicht so bleiben.Wir Wähler könnten es im September bei der BT Wahl ändern. Ich setze da mal auf Grün .

Verzögerte Überschwemmung

Wenns in Süddeutschland stark regnet, schwellen die Flüsse auf den Weg in den Norden an. Das ist bereits gut zu beobachten.

Auch mein Steingarten mit Unkrautabdichtung steht unter Wasser. Als da vor 3 Jahren noch Rosenbüsche standen, gabs das nicht.

10:14, Bender Rodriguez

>>Und die Mahner werden nicht müde von zu trockenen Böden zu berichten, wenn irgendwo 3 Bäume vertrocknet, die nicht an ihrem richtigen Standort stehen, oder aber das maximale Plantagenalter überschritten haben.
Diese Fehler wurden auch schon beim saurem Regen gemacht.<<

Sehr mutig von Ihnen, Ihre Ahnungslosigkeit derart unverblümt unter Beweis zu stellen.

@ Bender Rodriguez

Zitat: "Was soll das Wasser machen, ausser abfließen?
Und wenn ortschaften Braunsbach heißen, weiss man doch wss los ist.
Wer zieht in ein gebiet'im Teich oder 'Moorstrasse' ?
Alles menschgenachte Probleme."
#
Volle Zustimmung! Und die Betroffenen lernen noch nicht einmal daraus. Viele saufen in regelmäßigen Abständen ab ... und rufen, anstatt ihr Eigentum selbst zu schützen, jedesmal erneut um Staatshilfe ... weil keine Versicherung sie mehr aufnimmt, oder die Prämien schlicht unbezahlbar sind.
Ich empfehle da eine Infofahrt an die Küste ... oder einen Infoabend im WWW.
Bei uns an der See heißt das: "wer nicht Deichen will muss weichen".
Wo anders könnte man sagen "wer nicht hören will muss zahlen".

Zusammenhang zum Klimawandel?

2015 machte ich einen Onlinekurs zum Thema Klimawandel vom WWF mit. Als Folgen des menschengemachten Klimawandels wurden dort unter anderem längere Trockenperioden und häufigere Starkregen benannt.

Nun gab es 2018 bis 2020 drei Dürrejahre in Folge und gefühlt scheint es häufigere Starkregen zu geben.
Beim einzelne Ereignis lässt sich nicht der Klimawandel als Ursache diagnostizieren, aber in der Summe sollten wir uns alle darauf vorbereiten mit den Konsequenzen umzugehen.

Fathi

"Sehr mutig von Ihnen, Ihre Ahnungslosigkeit derart unverblümt unter Beweis zu stellen."

Danke. Ich werde das Kompliment dann mit einem befreundeten Förster und Waldbesitzer teilen und diskutieren.

Nicht alles, was durch die Medien geistert, ist 100% wahr. Das solltest Du eigentlich wissen.

So ist auch nicht jede umgefallen Fichte ein Indiz für irgendwas.

Wenn du möchtest, zeige ich dir ein paar Stellen im Odenwald, wo alles prima grün ist. Und trotzdem stellenweise Bäume absterben. Bestimmt nicht wegen Wassermangel.

Ohne zynisch sein oder die Notlage der Betroffenen nicht realisieren (und die immer wieder dankens- und bewundernswerte Leistung von Feuerwehren und aller anderen zivilen Helfer nicht anerkennen) zu wollen:
Aus meiner Sicht immer noch besser, als gerade irgendwo vom Feuer eines Waldbrands eingeschlossen zu sein (aktuellste Meldungen und Videos dazu:
tagesschau.de/ausland/amerika/lytton-waldbrand-kanada-hitze-klimawandel-101.html
tagesschau.de/ausland/amerika/waldbraende-kalifornien-nevada-101.html
tagesschau.de/multimedia/video/video-889801.html
als weltweiten Überblick: tagesschau.de/thema/waldbr%C3%A4nde/)

Auf immer häufigere (und heftigere) solcher Extremwettereignisse werden wir uns wohl einstellen müssen. Vor allem aber: Im Interesse der jüngeren und nachkommenden Generationen alles tun, um nicht deren Ursache - die globale Klimaerwärmung - mithilfe eines obsoleten, noch auf feudalistischen Prinzipien beruhenden Wirtschafts- bzw. Finanzierungssystems immer weiter zu "befeuern".

11:27, Ingo hamann

>>Starke Gewitterregen gab es schon immer , aber früher hatten Bäche keine Grabenstruktur.
Also haben die Menschen mit falschen Maßnahmen , in ihrem Umfeld selber Schuld an vollgelaufenen Kellern und Überflutungen.<<

„Früher“, das war vor über fünfzig Jahren. Der Löwenanteil der Bach- und Flussbegradigungen fand in den 60er und 70er Jahren statt. Ich habe mich Mitte der 70er ungeheuer geärgert, als die Düte, ein kleiner Fluss sozusagen vor meiner Haustür, wasserbautechnisch behandelt wurde. Es wurde ein neues Bett gegraben, das dann mit Plastikfolie ausgelegt wurde, auf die dann Schotter geschüttet wurde. Man muss sich so etwas einmal vorstellen.

Mittlerweile werden solche Sünden wieder rückgängig gemacht.

All das hat aber mit volllaufenden Kellern bei Starkregen eher wenig zu tun. Wenn innerhalb weniger Stunden hundert Liter Regen auf den Quadratmeter fallen, dann braucht kein Fluß in der Nähe zu sein, um abzusaufen.

Nun,

Mitte der 90ger hatte ich ein Gespräch mit einem DwD Mitarbeiter, der Sonden oder ähnliches installierte, er hat mir schon damals erklärt, das der Klimawandel - seiner Ansicht nach- , nicht mehr aufzuhalten sei. Heute weiß ich : Der Mann hatte Recht. Trotz aller Maßnahmen wie erweiterte Regenauffangbecken und mehr Platz für Flüsse, die über die Ufer treten, werden diese Hochwasser immer häufiger.

10:14 von Bender Rodriguez

«Und die Mahner werden nicht müde von zu trockenen Böden zu berichten, wenn irgendwo 3 Bäume vertrocknet, die nicht an ihrem richtigen Standort stehen …»

Was sind diese dummen Bäume auch nur so bräsig, lahm, und unbeweglich, und ziehen nicht gut gelaunt und wohlgemut dem Regen hinterher. Selbst Schuld die Idioten, sollen mal in die Hufe kommen die Trottel.

11:08, H. Hummel

>>@ Bender Rodriguez
Zitat: "Was soll das Wasser machen, ausser abfließen?
Und wenn ortschaften Braunsbach heißen, weiss man doch wss los ist.
Wer zieht in ein gebiet'im Teich oder 'Moorstrasse' ?
Alles menschgenachte Probleme."
#
Volle Zustimmung! Und die Betroffenen lernen noch nicht einmal daraus. Viele saufen in regelmäßigen Abständen ab ... und rufen, anstatt ihr Eigentum selbst zu schützen, jedesmal erneut um Staatshilfe ... weil keine Versicherung sie mehr aufnimmt, oder die Prämien schlicht unbezahlbar sind.<<

Ich kenne keine einzige Stadt, die nicht von Bächen durchzogen wäre. Die allermeisten liegen sogar an Flüssen.

Kommentare wie Ihrer und der des Foristen, auf den Sie antworten, tauchen bei „Regenthemen“ immer so sicher auf wie das Amen in der Kirche. Wenn man Ihre Anregungen beherzigen würde, dann müssten sämtliche Städte auf Hochplateaus, möglichst noch in Karstgebieten, verlegt werden.

Zitat: "Ich empfehle da eine

Zitat:
"Ich empfehle da eine Infofahrt an die Küste ... oder einen Infoabend im WWW.
Bei uns an der See heißt das: "wer nicht Deichen will muss weichen".
Wo anders könnte man sagen "wer nicht hören will muss zahlen"."

tja - werte "Küstenlichter" - Ihr habt ja auch genügend FLACHES Land - da hat man Platz zum Bau von Deichen

Nur sind Schutzdämme an Flüssen - besonders in engen Tälern eine komplett andere Materie

Da kann man den Damm noch so hoch machen - solange Flüsse nur als "Wasser-Atuobahnen" betrachtet werden - reichen die niemals aus!
Das bedeutet aber die Schaffung von Überflutungsflächen -> Polder

da aber diese Gebiete bewohnt sind hilft nur eine Umsiedlung
ja - man hat jahrzehntelang diese Überflutungsgebiete zum Bebauen freigegeben - Zersiedlung auf Teufel komm raus - Eigenheim für Jedermann
egal ob man dazu ehemalige Müllkippen als Bauland ausgewiesen hat oder ehemalige Polderflächen

um 10:14 von Bender Rodriguez…

...Und die Mahner werden nicht müde von zu trockenen Böden zu berichten, wenn irgendwo 3 Bäume vertrocknet, die nicht an ihrem richtigen Standort stehen, oder aber das maximale Plantagenalter überschritten haben.
Diese Fehler wurden auch schon beim saurem Regen gemacht…

Quelle Süddeutsche: Saurer Regen wird durch den Ausstoß des Gases Schwefeldioxid (SO2), verursacht. In Europa wurde dessen Ausstoß von 1980 bis 2004 um drei Viertel verringert, am stärksten in Deutschland.

Na, klingelt da etwas?

nun, der Ast,

auf dem wir Menschen sitzen, wird bald brechen.
Und das haben wir ganz einfach uns selbst zu verdanken....
Heute noch Überschwemmung
Morgen schon Dürre
Und übermorgen vl ein Kampf um...nein- kein Klopapier - Wasser in den Supermärkten...
Glücklicherweise gibt es die CSU...die könnte es noch richten...

13:04, Bender Rodriguez

>>Fathi
"Sehr mutig von Ihnen, Ihre Ahnungslosigkeit derart unverblümt unter Beweis zu stellen."

Danke. Ich werde das Kompliment dann mit einem befreundeten Förster und Waldbesitzer teilen und diskutieren.

Nicht alles, was durch die Medien geistert, ist 100% wahr. Das solltest Du eigentlich wissen.<<

Ich laufe selbst durch den Wald. Und zwar ausgiebig. Ich esse nämlich unter anderem gern Pilze. Medien brauche ich deshalb zur Waldbetrachtung nicht.

>>So ist auch nicht jede umgefallen Fichte ein Indiz für irgendwas.

Wenn du möchtest, zeige ich dir ein paar Stellen im Odenwald, wo alles prima grün ist. Und trotzdem stellenweise Bäume absterben. Bestimmt nicht wegen Wassermangel.<<

Kommen Sie mich mal im Teutoburger Wald besuchen. Dann zeige ich Ihnen großflächig absterbende Buchenwälder. Die Fichtenforsten sind hier bereits zu etwa 90% tot.

Trotzdem gibt es nach wie vor wunderschön grüne Stellen.

Zitat: " Der Löwenanteil der

Zitat:
" Der Löwenanteil der Bach- und Flussbegradigungen fand in den 60er und 70er Jahren statt."

das mag für nicht-schiffbare Flüsse zutreffen - aber Elbe oder Rhein wurde schon Ende des 18. Jahrhunderts z.T. begradigt - das setzte sich faktisch über das ganze 19. Jahrhundert fort

der technische Wasserbau und sein Mantra mit Dämmen/Deichen (oder Wehren) alles richten zu können ist mehrere hundert Jahre alt und erst in den letzten 2-3 Jahrzehnten setzt sich die Erkenntnis durch das man nicht Flüsse in Flutrinnen verwandeln kann und gleichzeitig einen Grossteil der Landschaft mittels Bodenversieglung die Fähigkeit nimmt das Niederschlagswasser zu versickern

nein - die Menschen sind in der Summe komplett unfähig zu lernen
es ist ja nicht so das man keine Lösungen hätte die sich jahrhunderte lang in der Praxis bewährt hätten - man ignoriert sie bewusst weil sie nicht ins Weltbild passen

13:04 von Bender Rodriguez

«Wenn du möchtest, zeige ich dir ein paar Stellen im Odenwald, wo alles prima grün ist. Und trotzdem stellenweise Bäume absterben. Bestimmt nicht wegen Wassermangel.»

Manche sind krank, andere sind alt.
Manchmal wirft ein Sturm welche um.
Gar nicht so sehr anders als bei Menschen auch.

"Da kann man den Damm noch so

"Da kann man den Damm noch so hoch machen - solange Flüsse nur als "Wasser-Atuobahnen" betrachtet werden"

Diejenigen, die für die "Begradigung" von Flüssen zuständig waren, waren keine Vollidioten, die wussten ganz genau, dass dadurch nicht nur die Schiffe schneller ans Ziel kommen, sondern auch das Wasser auf dem sie fahren.
Die Folgen der Begradigung der Flüsse wurde bewusst in Kauf genommen, weil die Wirtschaft, also die Profite Weniger wichtiger waren, als das Wohl von Vielen.

eines obsoleten?

von Nettie @
Können Sie ein System nenne das besser und mehr als unseres gegen den Klimawandel erreicht hat?
Wenn ein seit 10 Jahre vom grünen Kretschmann regiertes Bundesland keine sinnvollen und einfachen Klimaschutzmaßnahmen durchführt und weder Windräder, Solaranlagen oder Strom Trassen bauen lässt?

Unsere jetzigen Systeme entzieht den Bürger nur Finanzmittel ohne Global damit etwas Spürbares zu erreichen. Auch haben wir durch die Abschaltung sicher CO2 freier AKW und weiterbetrieb und Genehmigung der Braunkohle in Garzweiler 2 durch rot/grün in NRW die falsche Richtung zum wirksamen Klimaschutz eingeschlagen.

kann m. E. davon vieles übernehmen?

Margitt. @
Und jeder der mehr als H4 durch persöliche Leistung , eigen und Selbstverantwortung sich errarbeite gehöhrt dann zu den 20%?

13:18 von fathaland slim

«Ich kenne keine einzige Stadt, die nicht von Bächen durchzogen wäre. Die allermeisten liegen sogar an Flüssen … Wenn man Ihre Anregungen beherzigen würde, dann müssten sämtliche Städte auf Hochplateaus, möglichst noch in Karstgebieten, verlegt werden.»

Logisch liegen Städte an Flüssen. Flüsse waren früher auch die einzigen Transportwege, auf denen sich Güter und Waren über längere Strecken transportieren ließen.

Selbstverständlich haben sich Menschen gerne an Flüssen angesiedelt. Alles immer den Berg rauf schleppen müssen war den Menschen schon immer zu doof.

10:14 von Bender Rodriguez

In meiner Stadt mussten Ende 2019 in einem Naherholungsgebiet = Mischwald über 60 Buchen gefällt werden. Das lag definitiv daran, dass es zwei oder drei Jahre zu trocken war.

In diesem Jahr ist das wesentlich besser - bisher fällt der Regen in diesem Sommer häufiger, aber eher sanft - wofür ich sehr dankbar bin.

Allen vom Unwetter Betroffenen wünsche ich Alles Gute!

Ich setze da mal auf Grün?

schiebaer45 @
Das könnte sehr schlechjt für uns werden. Herr Kretschmann regiert seit 10 jahren in BW und dort werden die wenigsten Windräder, Solaranlagen und keien Stromtrassen geabaut.

Auch sind die vorstellungen von Demokratie und Gewaltenteilung bei Ihm persönlich sehr seltsam.

Zitate:
"Er zieht sogar Grundrechte der Verfassung in Zweifel. "
"Traum-Regime hart in die Bürgerfreiheiten eingreifen"
"Kretschmann sich daran gestört hat, dass deutsche Gerichte immer
wieder Maßnahmen des Staates aufgehoben haben"
"Element der Verhältnismäßigkeit würde gestrichen"

Quellen:
https://www.focus.de/politik/deutschland/tagebuch-vom-
regime-traeumer-kr...

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.winfried-
kretschmann-zu-kuenft...

11:03 von Sigrun_1954

«Auch mein Steingarten mit Unkrautabdichtung steht unter Wasser.
Als da vor 3 Jahren noch Rosenbüsche standen, gabs das nicht.»

Als es damals noch die Rosenbüsche gab.
Da gab es auch noch Fläche Erdboden, in dem was Wasser versickern konnte.

Steingarten mit Unkrautabdichtung ist so was wie die Badewanne für draußen, bei der der Abfluss immer zugestöpselt ist. Die Badewanne im Haus ist auch nicht so schnell übergelaufen, als vor 3 Jahren der Stöpsel noch nicht permanent den Ablauf versperrte.

Hätten Sie die Rosenbüsche auch zu-, weg-, und einbetonieren können.
Das Resultat wäre in etwa das gleiche gewesen.

Hochwasser-Demenz

Professor Dirk Carstensen von der TH Nürnberg spricht sarkastisch von "Hochwasser-Demenz". Damit meint er das psychologische Phänomen, dass solche Naturkatastrophen rasch vergessen sind, wenn die Schäden beseitigt sind. Beispiel Grimma: 2002 überflutete dass Flüsschen Mulde die Stadt. Daraufhin beschlossene Maßnahmen verzögerten sich durch Umplanungen und Bürokratie so lange, dass die Stadt 2013 erneut absoff.
Wie man Hochwasserschäden durch bauliche und ökologische Maßnahmen zumindest reduzieren kann, ist im Grunde gut erforscht. Was fehlt, ist die konkrete Umsetzung.

@Bender Rodriguez

Jetzt schalten Sie aber mal einen Gang zurück. Auch ich habe bei Ihrem ersten Beitrag gedacht, der Mann hat aber wenig Ahnung. Und jetzt erklären Sie uns noch, dass Sie der einzige mit Ahnung sind: weil Sie nämlich einen Förster kennen und im Odenwald schon mal grüne Stellen gesehen haben. Du liebe Zeit.
Man kann schon mal in ein Thema reinrutschen, von dem man nichts versteht, und einen Kommentar abgeben, in dem das ungewollt offen zum Ausdruck kommt. Dann kann man aber zum nächsten Thema gehen oder sich bemühen, beim nächsten Beitrag ein wenig kleinlauter zu sein.
Bevor Sie mich der Ahnungslosigkeit zeihen: ich kenne sogar zwei Förster, da können Sie gar nicht mithalten. Und grüne Bäume habe ich auch schon gesehen. Und apropos saurer Regen. Der Hauptanteil am sauren Regen ist das berüchtigte Dihydromonoxid, ein Stoff, dessen Gefährlichkeit allgemein sträflich unterschätzt wird. Machen Sie sich mal darüber kundig.

Fathi

All das hat aber mit volllaufenden Kellern bei Starkregen eher wenig zu tun. Wenn innerhalb weniger Stunden hundert Liter Regen auf den Quadratmeter fallen, dann braucht kein Fluß in der Nähe zu sein, um abzusaufen."

Das hat mit zu viel Flächenversiegelung zu tun. Und wenn man dann noch so eine Wasserrinne in der Nähe hat, die das Wasser von überall herleiten, dann hat man Pech.

@werner1955, 13:37

"Können Sie ein System nenne das besser und mehr als unseres gegen den Klimawandel erreicht hat?"

Nein. Und wenn wir deswegen an dem jetzigen dysfunktionalen "festhalten", statt die heute gegebenen technischen Errungenschaften zu nutzen, um uns schnellstens gemeinsam - also auf demokratischem Wege - um die Entwicklung eines funktionsfähigen zu kümmern, sieht es für die Zukunft aller übel aus. Vor allem natürlich die der jüngeren und nachfolgenden Generationen.

13:58, Bender Rodriguez

>>Fathi
All das hat aber mit volllaufenden Kellern bei Starkregen eher wenig zu tun. Wenn innerhalb weniger Stunden hundert Liter Regen auf den Quadratmeter fallen, dann braucht kein Fluß in der Nähe zu sein, um abzusaufen."

Das hat mit zu viel Flächenversiegelung zu tun. Und wenn man dann noch so eine Wasserrinne in der Nähe hat, die das Wasser von überall herleiten, dann hat man Pech.<<

Hundert Liter Regen auf den Quadratmeter, das bedeutet, daß das Wasser zehn Zentimeter hoch steht.

Da brauchen Sie keine Flächenversiegelung und keine Rinne, um den Keller volllaufen zu lassen.

13:58, frosthorn

>>Und apropos saurer Regen. Der Hauptanteil am sauren Regen ist das berüchtigte Dihydromonoxid, ein Stoff, dessen Gefährlichkeit allgemein sträflich unterschätzt wird. Machen Sie sich mal darüber kundig.<<

Ja, dieser Stoff wird wirklich sträflich unterschätzt. So fördert er beispielsweise die Vermehrung des Oligochaeten Lumbricus terrestris. Mein ganzer Garten ist voll davon. Ich muss wohl bald Warnschilder aufstellen.

@ Miauzi

Zitat: "..tja - werte "Küstenlichter" - Ihr habt ja auch genügend FLACHES Land - da hat man Platz zum Bau von Deichen"
#
Das lasse ich nicht gelten. Wo kein Deich hinpasst, kann man z. B. eine sogenannte Spundwand errichten. Die kann meterweit aus dem Boden ragen und ist, mit einem Spaltklinker verschönert, keine 50 cm breit. Es gibt, z. B. in Köln, auch mobile Schutzwände ...
Man muss nur wollen und bereit sein, für seinen Standort entsprechend zu zahlen.

13:20, Miauzi

>>ja - man hat jahrzehntelang diese Überflutungsgebiete zum Bebauen freigegeben - Zersiedlung auf Teufel komm raus - Eigenheim für Jedermann
egal ob man dazu ehemalige Müllkippen als Bauland ausgewiesen hat oder ehemalige Polderflächen<<

Köln, Düsseldorf, Koblenz, Mainz undsoweiter liegen alle in Überflutungsgebieten.

Seit Jahrtausenden.

Ich könnte diese Städteliste fortführen, bis die tausend Zeichen aufgebraucht sind.

Naja ...

ob das wirklich eine überregionale Meldung wert ist, ein paar vollgelaufene Keller?

Aus so einem einmaligen Ereignis etwas abzuleiten (wie einige Klimawarner dies auch sofort tun) ist Unsinn. Dazu braucht es die langfristige Beobachtung/Vergleich/Statistik.

Der Juli war bis jetzt zu kalt und zu nass. Da denke ich an das Lied von Rudi Carrell: Wann wird's mal wieder richtig Sommer ...

13:20 von Miauzi

«Da kann man den Damm noch so hoch machen - solange Flüsse nur als "Wasser-Atuobahnen" betrachtet werden - reichen die niemals aus!
Das bedeutet aber die Schaffung von Überflutungsflächen -> Polder.»

Die klügsten Wasserbauer der Welt … die Niederländer … machen das ja als landesweites Projekt, wieder mehr Polder zu schaffen. Einerseits an den Mündungsarmen vom Rhein, andererseits wegen des ansteigenden Meeresspiegels.

Menschen werden finanziell entschädigt für das Eigenheim umgesiedelt. Eindeichungen im Binnenland werden wieder rückgängig gemacht. Dann gibt es noch diese Projekte mit den Schwimmenden Häusern, die sich mit dem Wasserstand an Verankerungs-Stelzen auf und ab bewegen können.

Am Rhein in Köln geht so was nicht. Da muss man aufstellbare mobile Hochwasserschutzelemente nehmen. Der Rhein rauscht dann durch Köln durch auf der Hochwasserschutzautobahn. Müssen sich dann die Niederrheiner und die Niederländer mit dem ganzen vielen Wasser anschließend viel vergnügen.

Dabei ...

... hatten die Grünen doch gesagt, es werde in Deutschland nur noch trockene Hitzesommer geben.

Vorhersagen sind halt schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.

Allen Betroffenen mein Mitgefühl und bitte sich nicht in Gefahr bringen, um Gegenstände zu retten!

Wenn Sie Hr. Kretschmann´s Meinungen als DIE Meinung der Grünen darstellen, so kann ich dazu nur sagen:
Er ist zwar Grüner, weil er Mitglied in dieser Partei ist. Aber er hat sich zu sehr an "Schwarz" angenähert.

Das ist so ähnlich wie mit Gerhard Schröder:
Der war zwar in der SPD, hat aber mit "Hartz-IV" gezeigt, dass er der CDU viel näher steht, als seiner eigenen Partei.

Es gibt in jeder Partei Politiker, die sich irgendwann von der Politik ihrer Partei mehr oder weniger stark entfernen.

Ich hatte Kretschmann bzw. die Grünen in BW bei den letzten Wahlen nicht mehr gewählt.

Auf Bundesebene werden die Karten anders gemischt, so dass man im Bund die Grünen wählen kann, wenn man grüne Politik will oder man wählt "taktisch", wenn z. B. Grün-Rot-Rot erreicht werden soll.

14:53 von fathaland slim

«Ja, dieser Stoff wird wirklich sträflich unterschätzt. So fördert er beispielsweise die Vermehrung des Oligochaeten Lumbricus terrestris. Mein ganzer Garten ist voll davon. Ich muss wohl bald Warnschilder aufstellen.»

Oligarchen raus aus dem Garten.
Die Regenwürmer dürfen im Garten bleiben.

14:55, Giselbert

>>Naja ...
ob das wirklich eine überregionale Meldung wert ist, ein paar vollgelaufene Keller?

Aus so einem einmaligen Ereignis etwas abzuleiten (wie einige Klimawarner dies auch sofort tun) ist Unsinn. Dazu braucht es die langfristige Beobachtung/Vergleich/Statistik.<<

Die gibt es. Hochwasserereignisse treten Häufung auf. Abwechselnd mit Dürreperioden.

>>Der Juli war bis jetzt zu kalt und zu nass. Da denke ich an das Lied von Rudi Carrell: Wann wird's mal wieder richtig Sommer ...<<

Der Juli mag in bestimmten Gebieten Deutschlands zu nass gewesen sein, zu kalt war er ganz gewiss nicht. Er war bisher etwa 1,5 °C zu warm.

@ fathaland slim

Zitat: "Kommentare wie Ihrer und der des Foristen, auf den Sie antworten, tauchen bei „Regenthemen“ immer so sicher auf wie das Amen in der Kirche. Wenn man Ihre Anregungen beherzigen würde, dann müssten sämtliche Städte auf Hochplateaus, möglichst noch in Karstgebieten, verlegt werden."
#
Das ist interessant: Rostock, Lübeck, Hamburg, Bremerhaven, Antwerpen, ja eigentlich ganz Holland, sind also auf Karstgebiet b.z.w. auf Hochplateaus errichtet?
Da wissen sie zweifellos mehr als ich.
Holland liegt dann also in Teilen auf einer "Anhöhe" 2 m unter dem Meeresspiegel?
Ich glaube, das wissen die garnicht.

14:49 von fathaland slim

Hundert Liter Regen auf den Quadratmeter, das bedeutet, daß das Wasser zehn Zentimeter hoch steht
Da brauchen Sie keine Flächenversiegelung und keine Rinne, um den Keller volllaufen zu lassen.
.
oder das 2/3 meiner Gieswasserbehälter endlich voll wären
und ob ein Keller vollläuft hängt auch zu nem gewissen Teil davon ab wo das Haus steht
in meinem Fall im Stuttgarter Talkessel oder in wegen mir in einer Halbhöhenlage oder am Killesberg, in Degerloch, Rohrer Höhe oder so

@ Margitt

Da macht man sichs aber einfach.

Bei Hitze ist's der antropogene Klimawandel, bei Regen ist's der anthropogene Klimawandel und wenn das Wetter durchschnittlich ist, ist's auch der anthropogene Klimawandel.

Hört sich ein bisschen nach der alten Bauernregel an:
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist ändert sich das Wetter oder's bleibt wie es ist.

omg

Was war das für ein Gewitter auf der Ecke Anklam-Greifswald-Wolgast? Die Seite "lightningmaps.org" kam mit dem Anzeigen der Blitze (ca. 100 pro Minute) nicht mehr hinterher. oO

14:58, Einfach Unglaublich

>>Dabei ...
... hatten die Grünen doch gesagt, es werde in Deutschland nur noch trockene Hitzesommer geben.<<

Nein, so einen Quatsch haben die Grünen natürlich nicht behauptet.

@ Margitt

Es gibt halt einfach zu viele Menschen auf unserem Planeten. Die Erde ist nicht für 7, 8 oder 11 Milliarden Menschen gemacht.

Und ich mein gar kein co2, sondern den Siedlungsdruck, die Landschaften mit immer mehr Häusern, Gebäuden und Straßen zuzupflastern.

Wenn früher Regionen unbewohnbar wurden ist man weitergezogen - heute ist das aber nicht mehr möglich.

Da finde ich es löblich und verantwortungsvoll, dass sich immer mehr junge Mensxhen dazu entschließen, aus Umweltschutzgründen maximal 1 Kind in die Welt zu setzen.

Zitat: "Köln, Düsseldorf,

Zitat:
"Köln, Düsseldorf, Koblenz, Mainz undsoweiter liegen alle in Überflutungsgebieten.

Seit Jahrtausenden."

ja und?
Deswegen machen die Wasserbauer auch die "restlichen" dicht?

Solange an einem Fluss 5-15% der Überflutungsflächen bebaut sind - die restlichen aber frei bleiben und bei Hochwasser auch als Polderflächen genutzt werden - kann man mit Dämmen/Spundwänden usw. in diesen Städten wirksamen Hochwasserschutz betreiben.

Haben wir aber nicht - da ist faktisch nix mehr frei
und
darum funktioniert das ganze System nicht mehr

Was hat denn bis jetzt renaturiert?
fast nix - ein winzig kleiner Tropfen auf den berühmten heissen Stein
In Bayern passiert derzeit faktisch gar nix - der Koalitionspartner der CSU blockiert jeglichen Ausbau der Polderflächen - gab erst kürzlich im BR ("quer") einen Bericht dazu.

13:36, Shuusui

>>Die Folgen der Begradigung der Flüsse wurde bewusst in Kauf genommen, weil die Wirtschaft, also die Profite Weniger wichtiger waren, als das Wohl von Vielen.<<

Sie sollten vielleicht einmal Ihre Definition des Begriffs „Wirtschaft“ überdenken.

ja das Hochwasser

klar liegt das auch an der Begradigung der Flüsse
aber ist Hochwasser nicht Teil der Welt
was wäre Ägypten ohne die alljährlichen Überschwemmungen des Nils
der seit Jahrtausenden die Landwirtschaft an seinen Ufern erst ermöglichte

Am 14. Juli 2021 um 14:58 von Einfach Unglaublich

mein Mitgefühl für die Menschen, die SOLCHE Kommentare unterstützen.
Unglaublich- aber wahr.
Und offensichtlich jeglicher Entbehrung von rudimentärer Bildung.
Das Los vieler Gesellschaftssschichten

Zitat: "Diejenigen, die für

Zitat:
"Diejenigen, die für die "Begradigung" von Flüssen zuständig waren, waren keine Vollidioten, die wussten ganz genau, dass dadurch nicht nur die Schiffe schneller ans Ziel kommen, sondern auch das Wasser auf dem sie fahren."

nee - das waren sie nicht - nur ihre damalige Datengrundlage - und dazu gehört die versiegelte Fläche - hat sich dramatisch verändert
und darum geht das ganze Prinzip mit Flussbegradigung und Dämmen nicht mehr auf
--
aber ehrlich - ich wohne in Berlin - wüsste nicht wann hier mal ein Hochwasser war
könnte mir eigentlich egal sein ob anderen die Keller bei jedem kleinsten Regen voll-laufen
*sarkasmus*

@14:58 von Einfach Unglaublich

@ 14:58 von Einfach Unglaublich
>> Dabei hatten die Grünen doch gesagt, es
>> werde in Deutschland nur noch trockene
>> Hitzesommer geben.

Also Erstens haben das nicht die Grünen, sondern Wetterexperten(!) gesagt.
Und Zweitens haben diese IMMER vor den dadurch entstehenden Extremwetterlagen(!) gewarnt. -.-

Am 14. Juli 2021 um 14:58 von Einfach Unglaublich

Zitat: Dabei hatten die Grünen doch gesagt, es werde in Deutschland nur noch trockene Hitzesommer geben.

Diese Behauptung zu belegen dürfte Ihnen schwer fallen.

14:58 von Einfach Unglaublich

«Dabei ... hatten die Grünen doch gesagt, es werde in Deutschland nur noch trockene Hitzesommer geben.»

Nein … das hatten sie nicht gesagt.

Die Grünen, und viele andere, hatten gesagt, es werde mehr extreme Wetterereignisse geben, die eine Folge von Veränderungen im Klimageschehen sind. Und das sagen sie noch auch heute noch im Präsens.

...ttestEineMeinung @14. Juli 2021 um 13:58 von Bender Rodrigu

So langsam versteigen sie sich aber wirklich bei der Verteidigung ihrer mangelnden Kenntnisse und Mutmassungen.

100 Liter Regen pro Quadratmeter kann keine Wiese und kaum ein Waldboden in wenigen Stunden aufnehmen.
Schon gar nicht, wenn es davor schon feucht war.

Und die Rinnen bilden sich dann von selbst, da braucht es nicht viel Gefälle.

Fragen sie mal ihren Freund den Förster...

14:58 von Einfach Unglaublich

ein Kollege von mir kommt aus der Ecke "Oderbruch"
der meinte Überschwemmungen hätte es da seit Menschengedenken gegeben
ob die aktuell so spektakulär sind
oder weil die Leute einfach noch mehr in der Ecke ihre Häuser bauten
darüber kann man als Fachmann streiten

15:01 von fathaland slim

Der Juli mag in bestimmten Gebieten Deutschlands zu nass gewesen sein, zu kalt war er ganz gewiss nicht.
Er war bisher etwa 1,5 °C zu warm.
.
erstaunlich
was soll man glauben ?

Das Grundproblem

der meisten Schreiber, Wetter- und Klimaexperten, hier ist, dass ein bisschen Starkregen gleich als Unwetter oder Klima-Katastrophe wahrgenommen wird.
Solche Wetterextreme gibt es nicht erst die letzten Jahrzehnte. Ein paar Tage schönes Sommerwetter und die Medien sind voll von Dürrekatastrophen und dem trockenste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Ein bisschen Regen und wir werden von der NINA App per amtlicher Warnmeldung aufgefordert, die Arche zu bauen. Plemplem.

@ 14:58 von Carina F

"Und Wer wars Schuld? Die Kommunen welche eben nichts getan haben als zu planen, 11 Jahre planen und Ende. ..."

Möchte den Klimawandel nicht leugnen, aber ich glaube, viele machen es sich da zu einfach und schieben den Klimawandel für eigene Versäumnisse vor (ein stiller Schuldiger).

15:07 von Einfach Unglaublich

aus Umweltschutzgründen maximal 1 Kind in die Welt zu setzen.
.
na sehen sie
einmal habe sogar ich Vorbildcharakter gezeigt

...ttestEineMeinung @14. Juli 2021 um 14:53 von fathaland slim

"13:58, frosthorn

>>Und apropos saurer Regen. Der Hauptanteil am sauren Regen ist das berüchtigte Dihydromonoxid, ein Stoff, dessen Gefährlichkeit allgemein sträflich unterschätzt wird. Machen Sie sich mal darüber kundig.<<

Ja, dieser Stoff wird wirklich sträflich unterschätzt. So fördert er beispielsweise die Vermehrung des Oligochaeten Lumbricus terrestris. Mein ganzer Garten ist voll davon. Ich muss wohl bald Warnschilder aufstellen." [sic!]

Vergessen wir nicht, dass bei einer Eigendissoziationskonstante von 10 hoch -14 des Dihydromonoxids sowohl saure Oxonium als auch alkalische Hydroxidionen entstehen, deren Menge durchaus vernachlässigbar ist!

@Miauzi

Sie haben völlig recht!

Betrachtet man zum Beispiel ältere Landkarten des eigenen Gemeinden aus früheren Zeiten ,muss man sich persönlich nur die völlig berechtigte(!) Frage stellen,weshalb in bestimmten Gebieten der eigenen Gemeinde in dieser Region früher eigentlich überhaupt keine Häuser errichtet wurden ?

Richtig erkannt, weil bereits in früheren Zeiten diese Gebiete dermaßen häufig überschwemmt worden sind, das man GENAU aus diesem Grund bereits in früheren Zeiten in diesen Überschwemmungsgebieten überhaupt erst keine Gebäude errichtet hat!

Da in den modernen Zeiten aber möglichst viele Leute immer möglichst direkt an einem Bach oder Fluss leben möchten, weil dies immer auch eine äußerst reizvolle Umgebung für die Errichtung von Wohnungen darstellt, haben die Kommunen die seit altersher althergebrachten(!) Regelungen hinsichtlich der regelmäßigen Überflutung gewisser Gebiete in der eigenen Gemeinde einfach vorsätzlich(!) vergessen!

15:02, H. Hummel

>>@ fathaland slim
Zitat: "Kommentare wie Ihrer und der des Foristen, auf den Sie antworten, tauchen bei „Regenthemen“ immer so sicher auf wie das Amen in der Kirche. Wenn man Ihre Anregungen beherzigen würde, dann müssten sämtliche Städte auf Hochplateaus, möglichst noch in Karstgebieten, verlegt werden."
#
Das ist interessant: Rostock, Lübeck, Hamburg, Bremerhaven, Antwerpen, ja eigentlich ganz Holland, sind also auf Karstgebiet b.z.w. auf Hochplateaus errichtet?
Da wissen sie zweifellos mehr als ich.
Holland liegt dann also in Teilen auf einer "Anhöhe" 2 m unter dem Meeresspiegel?
Ich glaube, das wissen die garnicht.<<

Ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Kommentar gewollt mißverstehen kann.

Was hat der Wasserbau in den Niederlanden mit Überflutungen in deutschen Städten bei Extremregenereignissen zu tun?

In deutschen Küstenstädten, die Sie ja auch erwähnen, ist weniger der Regen das Problem. Dort sind es Sturmfluten, verbunden mit ansteigendem Meeresspiegel.

15:04 von fathaland slim

Nein, so einen Quatsch haben die Grünen natürlich nicht behauptet.
---
was haben sie überhaupt gesagt ?

14:54 von H. Hummel

«Es gibt, z. B. in Köln, auch mobile Schutzwände ...
Man muss nur wollen und bereit sein, für seinen Standort entsprechend zu zahlen.»

Die Hochwasserschutzwände zum Aufstellen auf die vorhandenen Mauern in Köln sind eine Konsequenz des Weihnachts- / Winterhochwassers von 1993/94.

Einmal pro Jahr werden die Abläufe zum Aufstellen unter Koordination von Feuerwehr und Stadtentwässerungsbetrieben geübt ohne reales Hochwasser.

Köln jedenfalls ist heutzutage besser auf Hochwasser vorbereitet als zuvor, und die Wahrscheinlichkeit, dass wie 1993/94 wieder die gesamte Altstadt absäuft, ist sehr gering. Wäre der Wasserstand noch höher als max. bei der Mobilen Mauer. Wäre das ein Desaster für die ganze Stadt an anderen Orten als in der Innenstadt mit der Mobilen Wand.

@Einfach Unglaublich, 15:02

"Bei Hitze ist's der antropogene Klimawandel, bei Regen ist's der anthropogene Klimawandel und wenn das Wetter durchschnittlich ist, ist's auch der anthropogene Klimawandel." -

Auch wenn sie es nicht glauben, aber so ist es. Vielleicht sollten sie sich einmal, um zu beginnen, einlesen in den Unterschied (und die Zusammenhänge) zwischen Klima und Wetter. Vielleicht wird es ihnen dann deutlicher.

Sachlich

Für diese Überschwemmungen durch Starkregen sind vor Allem 3 Dinge verantwortlich :
Die Begradigung von Flüssen und dadurch der Verlust von Bachauen und Auslaufzonen .
Die Bebauung von Flächen in Ufernähe die früher oft zu diesen Ausgleichsflächen gehörten .
Die massive Flächenversiegelung durch Dächer , Straßen und Plätzen .
10cm Niederschlag auf einer Auenwiese wirken sich nunmal anders aus als durch Ansammlung auf versiegelten Plätzen und Dächer .
Klimawandel hin oder her .

@ Einfach Unglaublich

Zitat: "Wenn früher Regionen unbewohnbar wurden ist man weitergezogen - heute ist das aber nicht mehr möglich."
#
Zweifellos richtig. Allerdings stehen uns heute Möglichkeiten zur Verfügung, die das nicht unbedingt nötig machen.
Wer also an hochwassergefährdeten, aber zweifellos super Wohnwert liefernden, Standorten von z. B. Elbe, Rhein oder Main, einem normal friedlich plätschernden Bach oder idyllischen Tal wohnen möchte, der muss, jeder für sich, entsprechende Vorsorge treffen und diese nicht bei Stadt und Land einfordern.
Sonst muss man diesen Standort, wie sie richtig schreiben, aufgeben und umziehen.

15:07, Miauzi

Daß die Wasserbaumaßnahmen des letzten Jahrhunderts große Sünden waren, da rennen Sie bei mir wirklich offene Türen ein. Das müsste Ihnen eigentlich mittlerweile aufgefallen sein.

Trotzdem haben die mit vollgelaufenen Kellern bei extremen Starkregenereignissen meist eher wenig zu tun.

Da, wo ich wohne, liegt der nächste Bach etwa 100 Meter entfernt und etwa fünf Meter tiefer. Trotzdem läuft etwa alle zehn Jahre der Keller voll. Das letzte Mal vor fünf Jahren. Trotz sehr geringer Versiegelung unseres Grundstückes sowie des oberhalb von uns liegenden. Darüber ist dann Wald. Bachfreier Wald.

Zu 14:55 von schabernack -Ja, Deichen oder weichen!

13:20 von Miauzi
«Da kann man den Damm noch so hoch machen - solange Flüsse nur als "Wasser-Atuobahnen" betrachtet werden - reichen die niemals aus!
Das bedeutet aber die Schaffung von Überflutungsflächen -> Polder.»
-
Die klügsten Wasserbauer der Welt … die Niederländer … machen das ja als landesweites Projekt, wieder mehr Polder zu schaffen. Einerseits an den Mündungsarmen vom Rhein, andererseits wegen des ansteigenden Meeresspiegels.

Ja, von unseren Nachbarn könnten wir lernen.
Hierzulande streitet man über die Ursachen des Klimawandels, glaubt mit mehr Batterieautos, Spiegeln auf den Dächern etc. pp., könnte man Unwetter und andere Klimawirkungen bei der wachsenden Erdbevölkerung und den globalen Verhältnissen beeinflussen.

Anderswo handelt man längst und stellt sich darauf ein!

Verantwortliche und kluge Politik stellt sich nicht zuletzt schon in der Gegenwart auf mögliche negative Ereignisses ein und beugt vor, um Schaden vom Volke zu wenden (Amtseid)!

@Sisyphos3 Zitat: "ja das

@Sisyphos3
Zitat:
"ja das Hochwasser - klar liegt das auch an der Begradigung der Flüsse
aber ist Hochwasser nicht Teil der Welt
was wäre Ägypten ohne die alljährlichen Überschwemmungen des Nils
der seit Jahrtausenden die Landwirtschaft an seinen Ufern erst ermöglichte"

stimmt und auch wieder nicht
denn seit dem Bau des Asuan-Staudammes in den 60er Jahren gibt es keine Überschwemmungen des Nilufers mehr
aber schon im Altertum reichte auch in Ägypten die jährliche Überschwemmung zur Bewässerung und Dünnung der Felder nicht mehr aus!
Schon damals wurde der grösste Teil der Ackerflächen durch künstliche Bewässerung versorgt - neben den riesigen Schöpfrädern am Fluss auch mittels der Archimedischen Schraube
--
Geht aber nach China an den "Gelben Fluss" - die leiden seit Jahrtausenden unter verherrenden Überschwemmungen mit z.T. riesigen Ernteausfällen und Hungersnöten
Der Dammbau war von jeher eine der wichtigsten Aufgaben des Staates!

Wie zu Zeiten der Oderüberschwemmungen

Ereignisse wiederholen sich scheinbar, Unwetter kommen und gehen. Manche Landstriche sind besonders betroffen. Andere freuen sich über bestes Wetter und Sommerlaune. Die Wetterfrösche prohezeien laut Medien immer wieder heftige Unwetter, so auch die Unwetterzentrale, und ich erlebe gehäuft, dass die Prognosen vorn und hinten nicht stimmen. Sprechen wir vom Klimawandel nicken einige heftig Zustimmung und andere erklären die als bekannten Ausreißer sommerlicher Wetterlagen. Hilft das Menschen weiter, die gerade Landunter im Ort haben? Wir sollten mehr auf die regionalen Gegebenheiten achten, bevor wir hier Furcht und Schrecken bemühen. An den Elbufern und im Marschgebiet rauscht Regen schneller als Flut als in höher gelegenen Gebieten. Und ist die Kanalisation schlecht, kommen neue Probleme hinzu und verschärfen alles. Neumünster hatte vor Jahren seinen Tornado wie Hamburg und die Randbezirke auch. Oderüberschwemmungen gehörten auch zu solchen Ausfällen im Wetterzyklus.

Auf Bundesebene werden die Karten anders gemischt?

von Margitt. @
Das Problem für mich oist das immer dann wenn grüne Regierungsverantwortungen haben oder hatten Sie immer erst dann Ihrer politischen meinungen drastisch um nicht zu sagen um 180 Grad geändert haben.

Fischer hat Kriege begonne, Löhrmann hat Garzweiler genemigt Kretschmann ist bekannt, und was soll von
Frau Baerbock die schon jetzt Problem mit "Wahrheiten" hat dann noch kommen?

Wetter <> Klima

Auch hier in den Kommentaren kann man lesen, dass einige den Unterschied zwischen Klima (langfristig, großräumig) und Wetter (kurzfristig, lokal) noch nicht völlig verstanden haben.

Vielleicht nochmal nachlesen und nicht unbedingt bei EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie), sondern auf seriösen Seiten.

Man kann es kurz zusammenfassen:
Die relativ schnelle, durch den Menchen verursachte, Änderung des Klimas hat zur Folge, dass sich immer häufiger lokale Extremwetterlagen bilden. In den USA und Nordeuropa Hitzezellen und bei uns zur Zeit Starkregengebiete.

15:28, Kermit70

>>Das Grundproblem
der meisten Schreiber, Wetter- und Klimaexperten, hier ist, dass ein bisschen Starkregen gleich als Unwetter oder Klima-Katastrophe wahrgenommen wird.
Solche Wetterextreme gibt es nicht erst die letzten Jahrzehnte. Ein paar Tage schönes Sommerwetter und die Medien sind voll von Dürrekatastrophen und dem trockenste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Ein bisschen Regen und wir werden von der NINA App per amtlicher Warnmeldung aufgefordert, die Arche zu bauen. Plemplem.<<

Und Ihr Grundproblem scheint die gnadenlos undifferenzierte Betrachtung des Geschehens zu sein. Liest man Ihren Kommentar, dann drängt sich der Eindruck auf, daß Sie sich vorwiegend mittels Bildzeitung informieren.

Eine NINA-App habe ich nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß das Bundesamt für Katastrophenschutz zum Archenbau auffordern würde.

15:07 von Miauzi

«Solange an einem Fluss 5-15% der Überflutungsflächen bebaut sind - die restlichen aber frei bleiben und bei Hochwasser auch als Polderflächen genutzt werden - kann man mit Dämmen/Spundwänden usw. in diesen Städten wirksamen Hochwasserschutz betreiben.

Haben wir aber nicht - da ist faktisch nix mehr frei
und darum funktioniert das ganze System nicht mehr.»

Der Rhein hatte auf dem Stadtgebiet der heutigen Stadt Köln einige Nebenarme. Ende des 18. Jahrhunderts war das verheerendste Hochwasser der Kölner Stadtgeschichte. An diesen Nebenarmen gab es Polderflächen.

Damals noch gar nicht zu Köln gehörte der heutige Stadtteil "Merheim". Ein ländliches Dorf an einem der Nebenarme. Geschätzt so was ± 15 km von der Innenstadt Köln entfernt.

Am Jahrhunderte alten Gasthof: "Em Aahle Kohberg" gibt es außen am Gebäude die Hochwassernarke von damals. Ca. brusthoch wie ich groß. Ich messe ± 1,80 m.

Diese Nebenarme hat man klugerweise "abgeklemmt".
Alles andere wäre plemmplemm zum Quadrat.

15:27, Sisyphos3

>>15:01 von fathaland slim
Der Juli mag in bestimmten Gebieten Deutschlands zu nass gewesen sein, zu kalt war er ganz gewiss nicht.
Er war bisher etwa 1,5 °C zu warm.
.
erstaunlich
was soll man glauben ?<<

Den Statistiken des deutschen Wetterdienstes.

Wobei der Süden Deutschlands dieses Jahr tendenziell feuchter und kühler als der Norden ist.

@Bild. Dir... 15:34

10 hoch -14 ist das Ionenprodukt des Wassers. Bei 25 Grad Celsius. Soviel Zeit muss sein.

@ 15:36 von Carina F

"Bei mir, in der Waschküche Bluub u der Abfluss lässt die braune Flut los!"

Das ist sehr ärgerlich. Evtl. ein Tipp, haben Sie schon mal über ein Rückstauverschluss nachgedacht?

15:40, Sisyphos3

>>15:04 von fathaland slim
Nein, so einen Quatsch haben die Grünen natürlich nicht behauptet.
---
was haben sie überhaupt gesagt ?<<

Nichts in der Richtung wie das, was der User, auf den ich antwortete, behauptete. Die Grünen als Partei treffen sowieso keine eigenständigen wissenschaftlichen Aussagen, sondern zitieren Wissenschaftler. Und von denen hat keiner behauptet, daß die Serie von Dürresommern der letzten Jahre auf ewig so weitergehen wird.

15:45, John Koenig

>>Sachlich
Für diese Überschwemmungen durch Starkregen sind vor Allem 3 Dinge verantwortlich :
Die Begradigung von Flüssen und dadurch der Verlust von Bachauen und Auslaufzonen .
Die Bebauung von Flächen in Ufernähe die früher oft zu diesen Ausgleichsflächen gehörten .
Die massive Flächenversiegelung durch Dächer , Straßen und Plätzen .
10cm Niederschlag auf einer Auenwiese wirken sich nunmal anders aus als durch Ansammlung auf versiegelten Plätzen und Dächer .
Klimawandel hin oder her .<<

In jeder Wohnsiedlung gibt es Dächer, Straßen und Einfahrten.

Da braucht kein Bach in der Nähe zu sein, um Keller volllaufen zu lassen, wenn es innerhalb kurzer Zeite eine Badewanne voll pro Quadratmeter regnet.

Starkregen wischt weder

Starkregen wischt weder Trockenheit weg noch ist es ein Argument gegen zunehmende Dürre. Starkregen selbst ist global betrachtet ein Phänomen des Klimawandels neben Dürre, Erderwärmung, Hurricanes, Anstieg des Meeresspiegels u.a.
Das lernen die Schüler sogar montags bis donnerstags zur Genüge, um dieses Grundwissen dann an manchen Freitagen anderen zur Verfügung zu stellen.

Unwetter, Starkregen sind

Unwetter, Starkregen sind nichts Neues!

Die gab es schon immer!

Und die wird es auch in Zukunft geben.

Dass sogar stärkere Regenfälle als Folge von Klimawandel eingeordnet werden, ist für mich lächerlich.

Sind Steiegerungern möglich?!

In dem Beitrag vermisste ich ein Wort:

Jahrhundertstarkregen.

PS. Auch in anderen Medien wird m. E. übertrieben. Hier wird von Hitzewelle gesprochen mit extremen Unwetter. Ich bezeichne das als Sommer mit u.a. auch stärkeren Regen.

15:34 von BILD.DirEinDuHä... ...ttestEineMeinung

>>@14. Juli 2021 um 14:53 von fathaland slim
"13:58, frosthorn

>>Und apropos saurer Regen. Der Hauptanteil am sauren Regen ist das berüchtigte Dihydromonoxid, ein Stoff, dessen Gefährlichkeit allgemein sträflich unterschätzt wird. Machen Sie sich mal darüber kundig.<<

Ja, dieser Stoff wird wirklich sträflich unterschätzt. So fördert er beispielsweise die Vermehrung des Oligochaeten Lumbricus terrestris. Mein ganzer Garten ist voll davon. Ich muss wohl bald Warnschilder aufstellen." [sic!]<<

sic! ist eine Abkürzung für "spelled incorrectly".

Was habe ich denn falsch geschrieben?

@schabernack 13:42

"Selbstverständlich haben sich Menschen gerne an Flüssen angesiedelt. Alles immer den Berg rauf schleppen müssen war den Menschen schon immer zu doof."

Außer in der Toskana.
Dort befinden sich die ganzen Dörfer aus irgendwelchen Gründen oben auf dem Berg.

@ fathaland slim

Zitat: "Ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Kommentar gewollt mißverstehen kann.
Was hat der Wasserbau in den Niederlanden mit Überflutungen in deutschen Städten bei Extremregenereignissen zu tun?
#
Ich habe das keineswegs missverstanden. Holländer z. B. tragen der Gefahr von großen und kleinen Überschwemmungen durch Maßnahmen des Staates UND der Betroffenen selbst Rechnung. Wem einmal das Wasser an der Haustür steht sorgt erst einmal selbst dafür, das dass kein 2. mal zum Schadenereignis führt.
Bei 95% der Deutschen ist das anders. Sie fordern (!) umgehend staatliche Abhilfe ... und zwar sofort. Dann legt man die Hände in den Schoß und wartet das die öffentliche Hand Abhilfe schafft ... wie auch immer.
Säuft man zwischenzeitlich noch mal ab, sind alle außer einem selbst in der Pflicht.
Es ist das "die da", nicht das "ich" was die Sache prägt ... nur keine Eigenverantwortung ...

Ich fühle mit den Betroffenen

Also Passauer kenne ich Überschwemmungen nur zu gut. In meiner Kindheit hieß es zweimal im Jahr Promenaden und anliegende Häuser "Landunter".
.
Allerdings sind viele heutige Probleme menschengemacht und haben nichts mit einem Klimawandel zu tun.

15:54, Oppenheim

>>Wie zu Zeiten der Oderüberschwemmungen
Ereignisse wiederholen sich scheinbar, Unwetter kommen und gehen. Manche Landstriche sind besonders betroffen. Andere freuen sich über bestes Wetter und Sommerlaune. Die Wetterfrösche prohezeien laut Medien immer wieder heftige Unwetter, so auch die Unwetterzentrale, und ich erlebe gehäuft, dass die Prognosen vorn und hinten nicht stimmen. <<

Es handelt sich momentan, wie beim Oderhochwasser auch, um eine so genannte Vb (fünf b)-Wetterlage. Solche Wetterlagen sind im einzlnen sehr schwer vorherzusagen, weil die Zugbahn eine Vb-Tiefs mit vielen Unsicherheiten behaftet ist.

Vielleicht sollten Sie, wenn Sie sich übers Wetter informieren wollen, nicht unbedingt "die Medien", sondern eine Wetterseite konsultieren. Ich empfehle wetterprognose-wettervorhersage.de.
Da können Sie etwas tiefer in die Thematik einsteigen.

@werner1955 6:00

"Das Problem für mich oist das immer dann wenn grüne Regierungsverantwortungen haben oder hatten Sie immer erst dann Ihrer politischen meinungen drastisch um nicht zu sagen um 180 Grad geändert haben."

Das ist schlicht nicht wahr.

"Fischer hat Kriege begonne, Löhrmann hat Garzweiler genemigt Kretschmann ist bekannt, und was soll von
Frau Baerbock die schon jetzt Problem mit "Wahrheiten" hat dann noch kommen?"

Muss man wirklich permanent diese Lügenmärchen widerlegen oder einordnen? Warum können das so viele Menschen nicht alleine?

Aber gut:
Fischer hat keinen Krieg begonnen, sondern ein Abschlachten beendet.
Löhrmann hat einen verkleinerten Garzweiler genehmigt, weil ansonsten die Koalition in Gefahr gewesen wäre. Allein die Verkleinerung war mit der SPD fast unmöglich zu beschließen.
Und Baerbock - das ist erst so kurz her, da weiß wirklich jeder noch, dass sie definitiv kein "Problem mit Wahrheiten" hat.

Wenn das also Ihre einzigen Sorgen sind, können Sie unbesorgt grün wählen.

@ fathaland slim

Zitat: "In deutschen Küstenstädten, die Sie ja auch erwähnen, ist weniger der Regen das Problem. Dort sind es Sturmfluten, verbunden mit ansteigendem Meeresspiegel."
#
Ich denke, das sehen die durch Starkregen geschädigten Hamburger oder Bremerhavener aber ganz anders. Besonders wenn das Wasser 80 cm aus der Kanalisation schießt ... oder durch die Toilette ins Haus strömt.
Gerade in Gebieten mit viel Bodenversiegelung ist Starkregen ein Problem ... also auch in Küstenstädten.

16:00 von werner1955

«Fischer hat Kriege begonnen …»

Grober Unsinn vom Allergröbsten. Die Barbarei Krieg in Ex-Jugoslawien begann ohne jedes Zutun des Herrn Fischer.

«… Löhrmann hat Garzweiler genemigt Kretschmann ist bekannt, und was soll von Frau Baerbock die schon jetzt Problem mit "Wahrheiten" hat dann noch kommen?»

Noch mehr Unwahrheit als von Ihnen ganz sicher nicht.
Das ist sogar theoretisch unmöglich.

@Margitt um 10:26

Hat sich was mit Klimawandel. Fahren Sie nach Passau und schauen Sie sich die Hochwassermarken am Rathaus an.
.
Den letzten heißen Sommer mit knapp 40 Grad in meiner Bude (Flachdach nach Westen geneigt) hatte ich 1994.
.
Wenn gute Acker mit Solarfarmen zugepflastert werden, hat sich dann das mit Nahrungsmittelerzeugung in Deutschland.

@werner1955 13:37

"Wenn ein seit 10 Jahre vom grünen Kretschmann regiertes Bundesland keine sinnvollen und einfachen Klimaschutzmaßnahmen durchführt und weder Windräder, Solaranlagen oder Strom Trassen bauen lässt?"

Haben Sie es wirklich nicht mitbekommen?
Die Grünen haben in BaWü mitnichten die absolute Mehrheit bekommen, sondern waren und sind auf einen Koalitionspartner angewiesen!

Übrigens gab es mal, ich glaube, sogar hier auf tagesschau.de, einen Faktencheck zum Thema "Wie grün ist BaWü?"
Das Ergebnis war sinngemäß, dass man natürlich noch deutlich grüner sein könne, es dort aber trotz eines schwarzen (!!!) Koalitionspartners grüner als im Rest der Republik ist.
Mit anderen Worten: Die Grünen haben in BaWü sehr wohl eine ganze Menge angestoßen!

15:28 von Kermit70

«Ein bisschen Regen und wir werden von der NINA App per amtlicher Warnmeldung aufgefordert, die Arche zu bauen. Plemplem.»

Sagen Sie bloß nicht … Sie hätten noch gar keine Arche.
Wir haben schon längst welche.

Aufblasbar, und mit Palme dran.
Plus Getränkehalter für Wodka-Lemon.
Die Nichten und Nachbarskinder für Lemon ohne Wodka.
Aber zusätzlich mit Halterung für Erdbeereis und Gummibärchen.

15:49 von Miauzi

denn seit dem Bau des Asuan-Staudammes in den 60er Jahren gibt es keine Überschwemmungen des Nilufers mehr
---

dann müssten ja einige jetzt frohlocken !

Zitat : "Der Dammbau war von jeher eine der wichtigsten Aufgaben des Staates!"
klar
hier Dammbau ... dort Deichbau .. mal künstliche Bewässerung

16:00, werner1955

>>Auf Bundesebene werden die Karten anders gemischt?
von Margitt. @
Das Problem für mich oist das immer dann wenn grüne Regierungsverantwortungen haben oder hatten Sie immer erst dann Ihrer politischen meinungen drastisch um nicht zu sagen um 180 Grad geändert haben.

Fischer hat Kriege begonne, Löhrmann hat Garzweiler genemigt Kretschmann ist bekannt, und was soll von
Frau Baerbock die schon jetzt Problem mit "Wahrheiten" hat dann noch kommen?<<

Sie personalisieren Entscheidungen, die mit breiten parlamentarischen Mehrheiten getroffen wurden.

Über die Kampagne gegen Frau Baerbock möchte ich hier keine Worte verlieren. Dafür gab es einige Threads.

@fathaland slim 16:03, re Kermit70

"Eine NINA-App habe ich nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß das Bundesamt für Katastrophenschutz zum Archenbau auffordern würde."

Ich habe sie (hauptsächlich, um im Falle der nächsten Räumung wegen einer Weltkriegsbombe schneller informiert zu sein) und kann bestätigen, dass für meine Region (Niederrhein) in den letzten Tagen permanent Unwetterwarnungen herausgegeben wurden, allerdings bisher in keinem einzigen Fall wegen eines kleinen bisschen Regens, sondern wegen ergiebigen Dauerregens. Bspw. wurde einmal vor Regen bis 120 l/qm gewarnt und davor, dass es deshalb zu Überschwemmungen kommen könne.
"Handlungsempfehlung: Schließen Sie alle Fenster und Türen!"

Wie Sie schon richtig bemerkt hatten, hat der User ein kleines Differenzierungsproblem ...

Ich will jetzt hier mal eine Lösung präsentieren,

die in unserer Stadt gefunden wurde.
Zitat: Aufgrund des anhaltenden starken Regenfalls seien die Abwasserkanäle stark überfüllt
Auch in unserer Stadt konnte die Kanalisation Massenregenwasser nicht auffangen und drückte das Wasser durch die Kanäle in die Wohnungen hoch. Die Stadt hat dann eine riesige Überlaufgrube gegraben, die schnell die kurzfristigen Wassemassen aus dem Kanalsystem zwischenspeichern und dann abführen konnte. Seit dem Bestehen dieser Überlaufgrube ist Ruhe, die Badenwannen sprudeln bei Starkregen nicht mehr. Ob damit jeder Starkregen aufgefangen werden kann, weiß ich nicht, aber alle bisherigen schon. Den Vorteil der Überlaufgrube sehe ich darin, dass sie an einem günstigen Ort kostensparend und schnell ausgebaut werden konnte, ohne dass überall das Kanalsystem erweitert werden musste.

@Margitt, 15.01h

Dann waren Sie die andere, die in BW Die Linke gewählt hat?

16:13 von fathaland slim

Und von denen hat keiner behauptet, daß die Serie von Dürresommern der letzten Jahre auf ewig so weitergehen wird.
...
definitiv

wenn der Golfstrom versiegt
könnte es hierzulande recht kühl werden
man könnte dann Eisblumen sammeln

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