Kommentare

Milliardenmarkt Weltraumtouristik

Gerade noch wegen Corona und Umwelt von Einsicht in dieNotwendigkeit von Bescheidenheit gesprochen, hat unsere Regierung 1,9 Milliarden (das sind super dicke Subventionen) für E-Autos spendiert, und nun wird ein weitere Wachstumsfeld entdeckt: der Weltraumtourismus.
.
Nun ja, für den Fließbandarbeiter, die alleinerziehende Mutter mit drei Kindern und die Umwelt ist das nix. Aber für Staatssubventionen und zur Befriedigung von nimmersatten Milliardären wie zur "Steigerung" des BruttoSozialProduktes ist das der absolute Knaller, und eben drum müssen Fließbandarbeiter und alleinerziehende Mutter sich eben mit weniger begnügen.

CO 2

Während wir, bei steigenden Stromverbrauch, Kraftwerke schließen und zusätzlich auf E-Mobilität setzen, CO2-Steuer einführen und mit weiteren Abgaben Energie verteuern, fliegen Milliardäre mal eben ins All. Egal wieviel Brennstoff verbraucht wird, Co2, NoX und was weiß ich alles in die Umwelt geblasen wird. Das verteuern von Energie, trifft ausschließlich die normale Bevölkerung, Vermögende Menschen werden ihr Leben weiterhin in vollen Zügen genießen.

Bonzenflüge

Es gibt nichts auf der Welt, was zur Zeit wichtiger ist, als erster reicher Fuzzi in den Weltraum zu gelangen! Wenn diese Menschen zusammen arbeiten würden und Ihr Geld sinnvoll einsetzen würden, dann ergäbe das vielleicht noch einen Sinn!
Ich hoffe, Ihm fliegt seine Enterprise nicht um die Ohren. (guten Flug)

Für Forschungszwecke...

...kann ich die umweltbelastenden Raketenstarts noch hinnehmen, doch zur Belustigung vermögender Zeitgenossen, die "schon alles haben", sollte diese Technologie nicht mißbraucht werden. Schwerelosigkeit und der Anblick des "Blauen Planeten" sind ganz bestimmt unvergeßliche Eindrücke, doch muß das sein ?

Warum Branson ins All

Warum Branson ins All fliegt?
Was soll man auch sonst tun, wenn einem so viel gegeben ist und man glaubt alles andere zu kennen?

Was regt Ihr Grünenwähler

Was regt Ihr Grünenwähler euch so auf. Den CO2 Preis wird er schon bezahlen.
Ganz nach dem Motto der Grünen, wer Geld hat darf sich Freikaufen, aber nur wer zu uns gehört. Andernfalls muss es Verboten werden.

Ich könnte k....

Millionen von Kindern haben mit Sicherheit andere Träume: Satt zu werden (wenn sie überhaupt wissen, was das ist), eine Schule besuchen zu dürfen anstatt für reiche Menschen arbeiten zu müssen, d.h. ausgebeutet zu werden und ihr Leben dadurch in Gefahr zu bringen, ärztliche Betreuung zu erhalten. Und aktuell: dass ebendiese Ärzte und ihre Eltern gegen das Corona-Virus geimpft werden können.
Für all das könnten Branson und alle Milliardäre der Welt locker sorgen - HEUTE!

Naja, weder wirklich Weltraum

und die Forschung bleibt auch links liegen. Bezos ist da kaum besser.
Also bleibt es eine Spielerei von Ultrareichen die keinen meßbaren Nutzen für die Gesellschaft hat.

@de Hahn

Manchmal möchte man verzweifeln, aber weniger wegen der alleinerziehenden Mutter, sondern weil es eine riesengroße Impertinenz ist, so viel Dreck zum Spaß in den Himmel zu pusten, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen, seinem Milliardärs-Portfolio noch einen "Wachstumsmarkt" zuzufügen und andere Ultrareiche dazu zu bringen, sich dieses "Alleinstellungsmerkmal" ebenfalls zu gönnen.
Die Atmosphäre wird mit Tonnen von Treibstoff belastet, während sich alle anderen im Energie-und Ressourcenverbrauch einschränken sollen und immer noch ca. 1 Milliarde Menschen kaum ausreichend Ressourcen zum Überleben zur Verfügung stehen.
Wenn die USA dafür ihre Weltraumbasis zur Verfügung stellt, kann man sie auch beim größten Bemühen nicht mehr als Führungsmacht ansehen.

Man kann die Entwicklung

Man kann die Entwicklung nicht stoppen. Die Zukunft des Menschen liegt in den Sternen, in der Verwendung der Sonnenenergie und der Ressourcen der Ozeane.

Spiele sollten Geld kosten, nicht einbringen

Weil der Allgemeinheit bzw. der gesamten Weltbevölkerung dadurch, dass Milliardäre es sich „leisten“ können, ihre Kindheitsträume zu verwirklichen in der harten Realität immense und, da nur ganz Wenige davon (vom Weltraumtourismus) profitieren völlig unverhältnismäßige „echte“ Kosten entstehen. Vor allem in Form eines völlig unverhältnismäßigen Verbrauchs allgemeiner Ressourcen und zugleich von Klima- und Umweltbelastung. Die dann von allen getragen werden müssen, also auf die gesamte Weltgemeinschaft „umgelegt“ werden, obwohl die meisten von deren Mitgliedern mangels gesellschaftlichen, sozialen und finanziellen „Backgrounds“ meist kaum je eine reelle Chance haben, ihrerseits ihre jeweiligen technischen oder anderen Begabungen zur Umsetzung IHRER Träume umzusetzen. Die wahrscheinlich schon wegen ihrer aufgrund ihres anderen Sozialisationsumfelds ganz anderen Erfahrungen mit den Lebensrealitäten um einiges bodenständiger bzw. gemeinwohlorientierter und weniger „abgehoben“ sein dürften.

Wohlergehen

Mit Ihrem Kommentar haben Sie voll ins schwarze getroffen!
Es gibt nichts hinzu zu fügen.

Klimawandel

Just for fun in den Weltraum? Und wir diskutieren über Fahrverbote für Dieselfahrzeuge wegen der CO2 Belastung? Touristische Flüge in das Weltall dürfte keine Regierung erlauben. Raumfahrt ist aus verschiedenen Gründen wichtig und notwendig, aber man muss alle Bereiche in den Blick nehmen,wenn man ernsthaft an dem Thema Klimawandel arbeiten will.

Das sind die Dinge, weswegen

Das sind die Dinge, weswegen es besser keine Milliardäre geben sollte. Die setzen sich für ihre eigene Kurzweil über alle Vernunft hinweg und mittels ihrer zu großen Finanzkraft und zu deren immer unendlicheren Maximierung, können sie Märkte genauso manipulieren wie Regierungen und Börsen. Die Rechnung zahlt immer der/die kleine Mann/Frau und D. Und die dürfen natürlich nicht, was jener sich ganz einfach heraus nimmt. Mittlerweile ist die Zahl dieser Superreichen und damit deren Einflussmöglichkeiten in die oben genannten Dinge gefährlich geworden, da sind solche Kauzigkeiten wie jetzt bei Brandson nur ein noch fast harmloser Anfang.

Erst mal Steuern zahlen bitte!

"First-world-problems" von Männern, die mit Hilfe ihrer Armeen von Steuerberatern entweder gar keine oder in Steueroasen ein paar Dollar versteuern.

Im Falle von Bezos (Musk, ebenso) sollte vlt. mal ein paar Milliarden für ein Upgrade der verrottenden US-Infrastruktur gespendet werden.

Biden macht grad einen Anlauf da sinnvoll was voranzutreiben, was neoliberale US-Republikaner und vom Thatcher-Ideologie beeinflusste Dems wie Bill Clinton jahrzehntelang vernachlässigt hatten.

Solche Weltraumtrips sind Egoschmeichler oder polit. Schw...vergleiche, wenn Xi Jinpings jetzt auch noch Mrd. im All verpulvert, während 100te Millionen in China immer noch verarmt sind und die Ungleichheit immer krassere Formen annimmt im bald Nr. 1 Land des weltweiten Kapitalismus.

Nachhaltig wirtschaften, grüne Projekte vorantreiben, dem Planet >1,5° Temp.anstieg ersparen!

Aber vllt. finden Branson & Bezos ja einen kleinen Planeten, den wir maulenden AfD-Klimaleugnern empfehlen können ... mit 40°C tgl

Warum Milliardär Branson ins All fliegt....

Natürlich, weil er sich einen Kindheitstraum erfüllt. Dafür muss Verständnis aufgebracht werden und nicht auf den ökologischen Fußabdruck geschaut. Die persönliche Freiheit für Milliardäre, daß absolut wichtigste.
Für Lohnarbeit aber ein Fremdwort.....

10:02 von DeHahn

Nun ja, für den Fließbandarbeiter, die alleinerziehende Mutter mit drei Kindern und die Umwelt ist das nix.
..
kürzlich hat sich noch jemand darüber aufgeregt dass ein Fließbandarbeiter 4.500 .... 5.000 Euro verdient
"Alleinerziehende" Mutter, jeder wählt eben sein persönliches Lebenskonzept
und die Umwelt ... nicht wenige hängen vor dem Fernseher wenn die Boliden der Formel 1 ihre Runden drehen

Am 11. Juli 2021 um 11:11 von dawardochwas

Nachhaltig wirtschaften, grüne Projekte vorantreiben, dem Planet >1,5° Temp.anstieg ersparen!
#
#
Warum gehen Ihre Grünen Politiker nicht mit gutem Beispiel voran?
Keine Kurzflüge mehr, Keine unnötigen Flüge in das Ausland wenn die Angelegenheit auch durch eine Videokonferenz erledigt werden kann. Keine Autos mit Verbrenner nur noch E-Autos und in der Stadt nur noch mit dem Fahrrad fahren.
Wann setzen Ihre Grünen das eigene Programm um, damit diese selbst ein gutes Vorbild sind?

Das sind keine Vorbilder

Die sind nur reich, und zwar unverschämt reich. Alle Milliardäre egal an welcher Stelle auf diesem Erdball ist einer zuviel. Manche haben Glück gehabt, manche kriminelle Energie und einige wirklich tolle Ideen. Aber deren finanzielle ist auch wirtschafliche und politische Macht, die niemand kontrollieren kann, das ist das eigentliche Problem, allen Luxus dieser Welt kann man sich auch mit ein paar Millionen leisten, und selbst diesen Luxus ? Wer will so etwas?
und @Dehahn: danke für den Beitrag

11:07 von WB0815

Und wir diskutieren über Fahrverbote für Dieselfahrzeuge wegen der CO2 Belastung?
---

ist ja auch sinnig !
nen Antrieb der 30 % weniger verbraucht als seine Alternativen, zu verbieten

Auf dieser Welt stimmt sehr viel nicht ...

Wenn Milliardäre sooo viel Geld haben und so viel Langeweile, dass sie ins All fliegen müssen, sollte man wirklich gegensteuern.
Ich denke, die Tatsache, dass es immer mehr Milliardäre gibt, rechtfertigt, dass sich alle Länder über viel höhere Steuern bei Spitzenverdienern und Superreichen Gedanken machen sollten.
Wenn diese Menschen dann wie Gates, Hopp und andere wohltätige Ausgaben tätigen, können diese ja bei der Steuerfestsetzung berücksichtigt werden.

Nein, er fliegt nicht in den Weltraum und wird kein Astronaut...

Wenn ihr wissen wollt warum, fragt doch mal in eurer Wissenschaftsredaktion nach.

Er wird kein Astronaut und er fliegt auch nicht ins all. Stichwort Karman-Linie. Bitte dringend korrigieren!

11:11 von dawardochwas

Nachhaltig wirtschaften, grüne Projekte vorantreiben, dem Planet >1,5° Temp.anstieg ersparen!
.
dann machen sie mal Vorschläge

Wie wir dem Planeten den Temperaturanstieg ersparen
vielleicht die Weltherrschaft anstreben, die Welt zu zwingen
(gewisse Ambitionen scheinen ja bei uns "genetisch" vorhanden zu sein)
allein werden wir das ja wohl schwerlich schaffen

Ich frage mich warum hier so

Ich frage mich warum hier so auf Politikern und Konzernen herum gehackt wird? Da gibt es eine eindeutige Lösung.
Wenn man mit der Politik, und deren Lobbypolitik nicht einverstanden ist, ganz einfach was anderes Wählen!
Wenn Euch die Konzerne nicht gefallen, einfach deren Produkte oder Filialen (Versandhäuser) nicht mehr nutzen!
Aber ich glaube da kommen viele an die Grenzen der Bequemlichkeit. Es ist ja so einfach hier im Forum was zu schreiben, und wenn der Kommentag gesendet ist, gehts zum Internetshoppen.
Wir sind die, denen man in den Hintern treten sollte. Wir machen die Konzerne zu dem was sie letztendlich sind. Wir legen ihnen das Geld für die Finanzierung der Lobbyisten in die Hand.
Ist ja auch einfacher hier was zu schreiben, als auf der Straße seine Meinung zu äußern.
Wir haben bald wieder eine Wahl und können etwas ändern. Nur Mut!
Schönes Wochenende....

@ Wohlergehen

Zitat: "Millionen von Kindern haben mit Sicherheit andere Träume: Satt zu werden (wenn sie überhaupt wissen, was das ist), eine Schule besuchen zu dürfen anstatt für reiche Menschen arbeiten zu müssen, d.h. ausgebeutet zu werden..."
Zweifellos richtig, aber es ist nicht Aufgabe der "Superreichen" für die Versorgung der Weltbevölkerung zu sorgen. Das ist Aufgabe der Staatengemeinschaft ... die das ja zweifellos auch in Angriff genommen hat: Mit Hightech Brunnen die kurz darauf irreparabel aufgaben ... oder haben Unsummen Cash überwiesen. "Pech", wenn die Kohle in den Taschen einiger weniger "Stammenfürsten" landet und diese das Geld gegen Waffen zurücküberweisen ...
Ebenso hätten die ehemaligen Kolonisten ihre Kolonien nicht zugrundegerichtet ihrem Schicksal überlassen dürfen.
Wenn die mittlerweile Billionen Dollar zielgerichtet eingesetzt werden worden wären, gäb's diese Zustände nicht!
Eine "gerechte" Besteuerung würde in meinen Augen reichen. Aber wer kriegt das Geld dann??

Neidhammel

Was soll denn die Aufregung. Die erfüllen sich einen Kindheitstraum, na und? Das ist direkt nach dem amerikanischen Traum und noch vor dem Traum Martin Luther Kings DER Traum schlechthin. Und absolut aufrichtig. Das ist angesichts von Umweltkatastrophen und völlig verschlissener Lebensräume und Elemente natürlich nur nebenbei ein oller PR-Gag.

10:50 von Wohlergehen

Für all das könnten Branson und alle Milliardäre der Welt locker sorgen - HEUTE!
.
können ! aber doch wohl nicht müssen

Zitat : "anstatt für reiche Menschen arbeiten zu müssen, d.h. ausgebeutet zu werden"

wer sind denn die "reichen Menschen" ?
die sich E Autos leisten können deren Innereien wie Kobalt und so Zeug von Kindern abgebaut werden
und 10 Paar Schuhe und 30 T Shirts im Schrank haben für Hungerlöhne gefertigt

Am besten man fängt - wenn man unzufrieden ist - bei sich selber an
statt das von anderen zu fordern

@dawardochwas, 11.11 Uhr

"Aber vllt. finden Branson & Bezos ja einen kleinen Planeten, den wir maulenden AfD-Klimaleugnern empfehlen können ... mit 40°C tgl"

Schon aus diesem Grund ergäbe sich doch mit dieser "Mission" ein Nutzen für unsere Gesellschaft.

Freibrief

Reichtum scheint tatsächlich ein Freibrief zu sein, sich fast jedes klimaschädliche Verhalten zu erlauben.

Nicht nur klimaschädlich, sondern die heutigen Raketentreibstoffe sind extrem giftig.

Und die regierende Klasse schaut tatenlos zu. Ist klar, Widerspruch würde ja zu viele Stimmen kosten.

Gestern noch ein Artikel, dass man sich der Umwelt zuliebe mit dem Fleischverbrauch mäßigen soll, aber die Bonzen machen einen Touri-Ausflug ins All. Wie passt das zusammen?

Nüchtern betrachtet

fliegt er noch nicht mal in den Weltraum, sondern dümpelt im obersten Bereich der Erdatmosphäre in einem sehr niedrigen Orbit, gefangen vom Gravitationsfeld der Erde.

@craic

"Man kann die Entwicklung nicht stoppen. Die Zukunft des Menschen liegt in den Sternen, in der Verwendung der Sonnenenergie und der Ressourcen der Ozeane."

Nein, die Zukunft der Menschheit liegt nicht in den Sternen. Eine solche Phantasterei verhindert sogar, dass die Menschen sich die Lebensbedingungen auf der Erde erhalten.
Es gibt eine physikalische Grenze, die wir nie durchbrechen können.

Nicht nur auf der Erde,

nun auch Knall im All.
Dort kann man den Schuß 100% nicht mehr hören.

@ um 11:11 von dawardochwas

„Biden macht grad einen Anlauf da sinnvoll was voranzutreiben, …“
Biden war jahrzehntelang Senator für Delaware, der grössten Steueroase der USA.
Biden wird da überhaupt nichts machen.
Zumindest nicht ernsthaft.

Ich glaube ja...

...dass man den Fortschritt einer Gesellschaft auf ihrem Weg zum Verfall besonders gut daran erkennen kann, wie viel die Reichsten dafür ausgeben, dass sich etwas noch Luxuriöses leisten können als die andere Reichen. Früher war's vielleicht das Bad in Eselsmilch oder Klamotten, für die Millionen Kokons eingesammelt wurden. Heute kauft man sich Inseln oder fliegt eben ins All.
Die Arbeit, mit der das erreicht wird, leisten immer andere. Denen es oft genug schlecht genug geht, dass sie irgendwann auf dumme Gedanken kommen...

@10:49 von tagesschlau2012

>> Was regt Ihr Grünenwähler euch so auf...

Was regt Ihr AfDwähler euch so auf. Steuern für Reiche wollt ihr doch abschaffen.
Ganz nach dem Motto der AfD, wer Geld hat darf sich Freikaufen, aber nur wer zu uns gehört. Andernfalls muss es Verboten werden.

P.S.: Wie austauschbar Sätze geworden sind. oO

@10:50 von Wohlergehen

Wozu dieser Pathos? Branson kann mit seinem Geld machen was er will. Sie übrigens auch. Auch für afrikanische Kinder, denen es egal ist, woher das Geld kommt. Also nicht mit dem Finger auf Branson zeigen und die Moralkeule schwingen, sondern einfach selber machen.

@Wohlergehen

"Millionen von Kindern haben mit Sicherheit andere Träume: Satt zu werden" Am 11. Juli 2021 um 10:50 von Wohlergehen

*

Weder den Treibstoff noch das Blech können diese Kinder essen.

Warum wenden Sie sich eigentlich nicht an die Regierungen der Länder, in denen diese Kinder leben? Dort wird zwar keine Ressource der Weltraum geopfert, dafür aber den Waffen. Dafür gibt es immer genug Geld.

Wo Weltraumfahrt betrieben wird, dort geht es in der Regel auch den Kindern besser.

Vielleicht sollten sich alle Länder auf solche Ziele besinnen, anstatt dem Nachbar den Schädel einzuschlagen?

Tja, das schnelle

Tja, das schnelle Straßengeschoss reicht als Penisverlängerung nicht mehr aus, da muss man(n) unbedingt einen draufsetzen, so eine Rakete ist nicht so schnell zu toppen. Umwelt ist komplett egal dabei. Es ist schlicht und ergreifend pervers, dass einzelne Menschen einen derartigen Reichtum anhäufen können, der die Höhe so mancher Jahreshaushalte kleiner Staaten erreicht. Es muss ja nicht gleich so schwer wie in Schweden besteuert werden, aber diesen Leuten gehört ein Großteil ihrer Vermögen "weggenommen" und in sinnvolle Projekte in ihrem Heimatland, meistens ja USA, umgeleitet. Neben der vergammelnden Infrastruktur wären da auch die staatl. Bildungseinrichtungen oder das allgemeine Gesundheitswesen ein weites Betätigungsfeld. D a s wäre mal "America first" im guten Sinne.

Erziehung hat versagt

Wer lieber 250.000 Dollar ausgibt, um ein paar Momente in der oberen Atmosphäre zu fliegen, statt mit dem Geld notleidenden Menschen zu helfen, ist ein verzogenes Kleinkind.
_

@12:09 von redfan96

"aber diesen Leuten gehört ein Großteil ihrer Vermögen "weggenommen" und in sinnvolle Projekte in ihrem Heimatland, meistens ja USA, umgeleitet."

Also Menschen, die sich aus dem Nichts ein Imperium aufgebaut (und damit jede Menge Arbeitsplätze geschaffen) haben, soll das Geld weggenommen werden, um es in Infrastruktur zu investieren, die der Staat unfähig ist zu unterhalten? Klingt nach Sozialismus at its best.

PS: Branson ist Brite. Und einfach mal auf Wikipedia schauen, was er mit seinem Geld sonst noch so unterstützt.

Re : Margitt !

Als erstes stellt sich mir die Frage, warum haben sooo viele Länder es zugelassen, dass so viele Menschen sich so ein riesiges Vermögen anhäuften ??? Selbst wenn solch eine Person mal eine echt gute Idee verwirklichte und echt viel Geld damit verdiente, sollte es doch auch klar sein, schon im Interesse der Steuer- Gerechtigkeit, dass von dem vielen Geld auch einiges an Steuern entrichtet wird.
Nur da liegt der Hase begraben, es gibt in zu vielen Ländern, nicht nur in dieser Hinsicht, keine wirkliche Gerechtigkeit, schon gar keine Gleichbehandlung.
Auch mag bei manchem dieser Superreichen noch einige kriminelle Energie eine Rolle gespielt haben, und natürlich leider der unersättliche gierige Egoismus, die Eitelkeit, und kein Funken Empathie für andere, sonst würden viele dieser Superreichen einen Großteil ihres Vermögens freiwillig für die Armen und Hilflosen einsetzen.

12:09 von redfan96

«… diesen Leuten gehört ein Großteil ihrer Vermögen "weggenommen" und in sinnvolle Projekte in ihrem Heimatland, meistens ja USA, umgeleitet. Neben der vergammelnden Infrastruktur wären da auch die staatl. Bildungseinrichtungen oder das allgemeine Gesundheitswesen ein weites Betätigungsfeld. D a s wäre mal "America first" im guten Sinne.»

Mr. Branson ist aber Brite.
In den USA müssen das Mr. Bezos und Mr. Musk machen.

Diese Milliardäre haben schon sehr viel Geld.
Aber sie haben nicht unendlich viel, um die ganze USA zu sanieren.

Der Neid auf Andere

Die Erde ist in ferner Zukunft unbewohnbar und ein toter Planet, die Menschheit wird Aussterben fliegt sie nicht ins All.
Alle Rohstoffe die auf der Erde benötigt werden sind im äußeren Asteroidenring in Menge vorhanden.
Nur Leute wie ein Hr.Branson, mit Ihren Visionen sind doch in der Lage, die Menschen zu retten.
Lese ich die vor Neid trieffenden Kommentare, frage ich mich, weshalb eigentlich.

Am 11. Juli 2021 um 10:57 von Kokolores2017

Die Atmosphäre wird mit Tonnen von Treibstoff belastet, während sich alle anderen im Energie-und Ressourcenverbrauch einschränken sollen und immer noch ca. 1 Milliarde Menschen kaum ausreichend Ressourcen zum Überleben zur Verfügung stehen.
Wenn die USA dafür ihre Weltraumbasis zur Verfügung stellt, kann man sie auch beim größten Bemühen nicht mehr als Führungsmacht ansehen.
__
Irgendeinen Sinn muss es ja schliesslich haben, dass wir keine Plastik-Q-Tipps und kein Einwegbesteck mehr verwenden dürfen. Ansonsten wäre dieser Flug in der Tat inakzeptable, wobei ich diese Aktion auch für entbehrlich halte aber es ist sein Geld, sein Leben und, wie man in Köln sagt, "jeder jeck ist anders "

@Also nicht [..] die Moralkeule schwingen, 12:03 von mispel

"sondern einfach selber machen."
zu @@10:50 von Wohlergehen

Mannomann, dass ich dass nicht schon vorher erwogen habe:
Ab sofort spende ich die nächste Million von meinen, den Kindern in Bangla-Desh.
Und mein Nachbar bekam einen roten Kopf als das hörte, und sagte:
und ich 2 Millionen für Ärzte ohne Grenzen.

Wie ein Lauffeuer lief die Info durch unsere Strasse und der ortsbekannte Säufer
am Ende stimmte zu, und liess verlauten:
Obwohl ich Greta nicht mag, dies linke Göre, sie bekommt von mir sogar drei.

Danke dafür, dass Sie uns vor dem Höllenfeuer bewahrt haben ;-)

Sisyphos3 11.34

"Am besten man fängt..."

Sehr richtig, ich bin zwar kein Milliardär, aber ich mache das. Anhand Ihrer zahlreichen Kommentare glaube ich erkennen zu können, dass Sie NOCH nicht bei sich selbst angefangen haben - aber das liegt ja dann sicher daran, dass "man" = Sie nicht "unzufrieden" sind mit dem Hunger, Kinderarbeit, fehlender medizinischer Versorgung und Impfungerechtigkeit...wobei das natürlich nur wenige Tatsachen sind.

Zitat: "Also Menschen, die

Zitat:
"Also Menschen, die sich aus dem Nichts ein Imperium aufgebaut (und damit jede Menge Arbeitsplätze geschaffen) haben, soll das Geld weggenommen werden, um es in Infrastruktur zu investieren, die der Staat unfähig ist zu unterhalten? Klingt nach Sozialismus at its best."

nein - klingt nach den USA der 50er Jahre.
denn da zahlten die Super-Reichen eine Einkommenssteuer von 90%
und
die USA hatten das Geld eben die Infra-Struktur aufzubauen - die sie dank Mr. Cowboy als Präsi (und seiner Nachfolger wie Trump) und seiner Steuersenkungen heute nicht mehr unterhalten können!

@ redfan96

Zitat: "... dass einzelne Menschen einen derartigen Reichtum anhäufen können, der die Höhe so mancher Jahreshaushalte kleiner Staaten erreicht. Es muss ja nicht gleich so schwer wie in Schweden besteuert werden, aber diesen Leuten gehört ein Großteil ihrer Vermögen "weggenommen" .."
#
Angesichts ihrer Zeilen bin ich froh, dass der Kommunismus/Sozialismus außer in einigen, unbelehrbaren, totalitären Staaten seine Bedeutung verloren hat.
Dafür kommen andere Daseinsformen: Wir leben nicht mehr in Kollektive gezwängt sondern, über "Soziale Medien" verbunden, für Miete, Energie und Altersvorsorge.
Auch eine Form des "eingesperrt sein" ... nur mit anderen Mitteln.

Re : artist22 !

Irgend wie habe ich den Eindruck in einer Satire- Sendung gelandet zu sein. KLASSE !
Meine letzte Milliarde bekommen alle Pflegekräfte in D, die uns durch die Pandemie begleitet haben---- )))) !

Am 11. Juli 2021 um 11:21 von Margitt.

Wenn Milliardäre sooo viel Geld haben und so viel Langeweile, dass sie ins All fliegen müssen, sollte man wirklich gegensteuern.
__
Auf jeden Fall. Und da sollte man schon bei den unverschämt hohen Löhnen der Arbeiter bei den Autobauern anfangen, was Sie vor einigen Tagen hier schon bemängelten, dabei können diese sich nicht einmal einen Weltraumflug davon erlauben.

@ DeHahn, um 10:02

Vielleicht kann Sie das ja beruhigen - aber wohl eher nicht:

Weder der Fließbandarbeiter noch die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern hätte auch nur 1 Cent mehr, würden diese Milliardäre auf ihre Vorhaben verzichten.

Was hat das mit der Subvention für E-Autos zu tun?

Die Umweltverschmutzung haben Sie m. W. schon einmal angeführt. Auch dabei handelt es sich um vergleichsweise zu vernachlässigende Belastungen, vergleicht man die mit dem, was so aus Schornsteinen und Auspuffrohren entfleucht.

Ist alles relativ, und macht's auch nicht besser, ich weiß.

um 11:17 von Sisyphos3 10:02 von DeHahn

"Alleinerziehende" Mutter, jeder wählt eben sein persönliches Lebenskonzept
und die Umwelt..."

Nach allem, was Sie bisher so ungezwungen in dieser Runde posteten, leben Sie doch selbst ganz kommod in diesem 'Lebenskonzept', so zurückgezogen von der Frontlinie der Erziehung.

Hat aber alles sehr wenig mit dem Thema zu tun, in dem es eher um Raubbau an der Tolerierbarkeit von bizarrer, protuberierender Kindsköpfigkeit weniger Dagobert Ducks geht, die vor Freude quieken, wenn sie daran denken, was der Rest der Menschheit mal wieder für Augen macht, weil der keine superduper Spielsachen hat wie sie. In der Summe will man sich auf Seiten der Bewunderer und Daumendrücker eines tumben Marktliberalismus ohne ordnende Kraft nicht eingestehen, daß dieser an den Linien zwischen Satire und Wahnsinn gelagerte Wettlauf die Erbmasse des auf Dekadenz und Verfall programmierten Modells darstellt, deren Teil man ja selbst sein will. Bloß nicht ganz so übertrieben. Fühlt sich bescheidener an.

Weltraumtourismus ?

Bei den Preisen die da aufgerufen werden, wird das wohl kein neuer Megatrend. Dem Weltall bleibt der Massentourismus erspart. Komasaufen im All wäre sowieso kontraproduktiv. Aber die Naturzerstörung spielt dort „oben“ genauso eine Rolle, eingedenk des ganzen Mülls der da draußen herumfliegt ...

Aber ernsthaft: was passiert da gerade ? Warum fördern die USA mit allen Mitteln Privatunternehmen Nutzlasten ins All zu transportieren? Wann kommt die erste private Raumstation, sozusagen als die „Datscha“ im Orbit?

Nach dem etwas unrühmlichen Ende des Space Shuttle Programms und der Probleme der US Regierung, geeignete Trägerraketen für - auch militärische - Nutzlast zu produzieren, war die „Privatisierung“ des Alls der nächste logische Schritt.

Wer weiß, vielleicht wird es kein Chinese im Auftrag der Volksrepublik sein, der als erster seinen Fuss auf den Mars setzen wird, sondern ein US-Tycoon ?

Am 11. Juli 2021 um 11:54 von nie wieder spd

„Biden macht grad einen Anlauf da sinnvoll was voranzutreiben, …“
Biden war jahrzehntelang Senator für Delaware, der grössten Steueroase der USA.
Biden wird da überhaupt nichts machen.
Zumindest nicht ernsthaft.
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Hauptsache, wir machen was. Deshalb gönne ich mir jetzt einen Haferkeks anstelle eines Steaks.

Warum Milliardär Branson ins

All fliegt?
Na er will später damit Geld verdienen, das Folgegeschäft bringt Ihm weiteres Vermögen. Es sei Ihm gegönnt, den er ist ein guter Geschäftsmann und liegt niemandem auf der Tasche.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, sagt ein altes Sprichwort. Dieses habe ich vor fast vierzig Jahren beherzigt, als ich nach Amerika auswanderte. Dann kam ich zurück und liege dem deutschem Staat nicht auf der Tasche.
Schönen Sonntag, ich gehe jetzt den F 150 aufführen.

@12:34 von artist22

Wieso gleich Millionen? Sie können auch 50 Euro spenden. Oder in einer Suppenküche arbeiten. Es gibt genug Möglichkeiten. Man braucht kein Geld, um Gutes zu tun. Und abgesehen davon unterstützt Branson laut Wikipedia mit seinem Geld auch soziale Projekte und zwar in weitaus größerem Maße als wir hier das wohl jemals könnten. Trotzdem wird noch mit dem Finger auf ihn gezeigt.

Re : schabernack !

Es gibt in vielen Länder etliche Millionäre und Milliardäre, die kaum oder gar keine Steuern zahlten oder zahlen. Im Verhältnis zu einem Normalo ist da schon mal eine riesige Ungerechtigkeit, denn würden diese Personen den entsprechenden Anteil an Steuern entrichten, dann könnten so manche Projekte schneller verwirklicht werden, oder die Infrastruktur auf Vordermann gebracht werden.
Sicher reicht dies alleine nicht, aber da wurden schon vor Jahren viele falsche Entscheidungen getroffen, die nun sichtbare Folgen haben. Auf der einen Seite, die unersättlichen Reichen, auf der anderen Seiten viele marode Stellen und noch mehr Armut und Ungerechtigkeit. Und unverblümt festgehalten, alles Menschen gemacht und verursacht !

Deshalb hatte ich ja

Deshalb hatte ich ja geschrieben "in ihren Heimatländern, in den meisten Fällen USA...", weil ich mir ob der Nationalität nicht so sicher war. Das Bransongeld könnte auch in GB gut angelegt sein, es wäre neu für mich, wenn dort die Infrastruktur, das staatl. Bildungswesen oder der NHS so excellent wären, dass da nicht groß mit Milliardärshilfe, sprich adäquaten Steuern, investiert werden müsste. Obwohl der NHS in der Pandemie Großartiges geleistet hat und das dt. Gesundheitssystem ja schon bei vergleichsweise wenig Infektionsgeschehen so derart an die Grenzen zu kommen scheint, dass nur LD "hilft". Aber das ist ein anderes Thema, gehört nicht hierher. Schweden hat kein Problem mit hoher Besteuerung hoher Einkünfte und dass dort nun der pure Sozialismus herrschen soll, ist mir dann wohl ebenfalls entgangen...

@ DagX, um 11:19

Bislang (bin noch nicht durch) habe ich noch keinen einzigen zustimmenden Kommentar gelesen, wohl aber jede Menge über keine Steuer zahlende Milliardärbonzen usw.

Haben Sie sich einmal mit dem Lebenslauf von Brand in befasst? Oder genügte es Ihnen, das Wort Milliardär zu lesen, und schon haben Sie ihn eingeordnet?

Mir hat sein Werdegang schon einige Hochachtung abgerungen, zumal er trotz allen Reichtums auf dem Boden geblieben ist.

Obwohl: Er war sehr oft im Ballon unterwegs.

Und nu hebt er tatsächlich ab... :-)

Ich beneide ihn, bin jedoch keinen Augenblick neidisch.

Milliardär Branson ins All fliegt

Damit mir klar wird wie unsinnig mein persönlicher verzicht und die einschränkungen meiner Freiheiten und Lebensgewohnheiten sind.

Danke Milliardäre.

„Völlig losgelöst ...“

Anders als manche hier meinen sehe ich die Milliarden, die hier investiert werden, als gut angelegt. Denn das Satellitengeschäft ist sehr lukrativ.

Und die NASA hat ja noch so einiges vor, zB auf dem Mond. Wenn PPP (public private partnerships) und das Outsourcing hoheitlicher Aufgaben an Privatfirmen in irdischen Gefilden so gut funktioniert, warum dann nicht auch im All?

Schließlich ist Boeing oder Lockheed Martin auch keine Regierungsfirma, aber Ausrüstungssteller für die Air Force.

Ein kluger Schachzug um den Chinesen wenigstens dort noch eine Nasenlänge voraus bleiben zu können ... wenn mal nicht bald chinesische Milliardäre auch die Lizenz zum Raumflug bekommen.

Denn das sollte jedem klar sein: ohne den ausdrücklichen Segen der US Regierung darf sich auch in USA niemand weiter in die Lüfte erheben, als er springen kann...

12:30 von Rudolf238

«Alle Rohstoffe die auf der Erde benötigt werden sind im äußeren Asteroidenring in Menge vorhanden.»

Muss man erst mal dran kommen an diese Rohstoffe. Oder die Rohstoffe kommen mit dem Asteroid zur Erde. Einst die Dinosaurier hatten schlagartig mehr neue Rohstoffe. So richtig was getaugt hat das denen dann aber doch nicht …

Als Milliardär auch Meinungsinhaber

Ist man deutlich reicher als andere, hat man eher recht als der gewöhnliche Bürger. Schließlich hängt von den Köpfen der Gesellschaft ja das System ab. Im ganzen Artikel zu Branson seinen Weltraumabenteuern wird nicht im geringsten darauf hingewiesen, was die christliche Wertekultur angeblich auszeichnet. Bei dem Vermögen des Herrn Branson würde das bedeuten, dass viele, viele Menschen wegen seiner Weltraumabenteuer vor Hunger sterben, weil sich solche Gesellschaftsheiligen wie er lieber naive Kindheitsträume erfüllen, anstatt dem Hunger und auch sonstigem Sterben in dieser Welt konsequent und so tatkräftig zu begegnen, wie es sein enormes Vermögen widerspiegelt. Vorbild sind solche Leute im christlichen Sinne nicht, aber die sind so reich, da drückt man halt ein Auge zu. Da fällt es schon gar nicht mehr ins Gewicht, was für eine fatale Vorbildfunktion solche Leute haben, wie dramatisch sie zur Umweltverschmutzung und damit zum Klimawandel beitragen. Was für eine Scheuklappenwelt.

Das eine schließt das andere nicht aus!

Viele "richtige" Ansatzpunkte, die Sie vorbringen - allerdings machen Sie diese meiner Meinung nach zum größten Teil zunichte mit Ihren "Entschuldigungen" - so wie Sie verstehe: bringt ja doch alles nichts. Eine gerechte Besteuerung ist zweifelsfrei notwendig. "Aufgabe der Superreichen" - nein: Selbstverständlichkeit der Superreichen sollte es sein, denn ihr Vermögen ist doch überwiegend durch Ausbeutung entstanden - also letztendlich hätten sie beizeiten dafür sorgen sollen, dass sie erst gar nicht zu Milliardären geworden wären, indem sie sich verantwortungsvoll verhalten hätten, d.h. menschenachtend, seriös und gerecht.

Ich hatte vollkommen andere Kindheitsträume ...

... als derlei Quatschkram und ökologisch- ökonomischen Wahnsinn... Bitte umgehend ein Verbot jeglicher Raumfahrt für Deutschland, deutsche Unternehmen und unsere Bevölkerung ins Grundgesetz schreiben!

könnten Branson und alle Milliardäre der Welt locker sorgen

Wohlergehen @

Also sie sollen die korupten Regierungen, Terroristen und Religösen Fanatiker stoppen?

Seit 70 jahren versuchen wir mit massiver Entwicklungshilfe zuletzt 20 Jahre in Afganistan ode Mali Menschen zu helfen.

Die "Erfolge" zeichnen sich oft nur auf den Friedhöfen ab.

Wissenschaftlich ist in

Wissenschaftlich ist in Ordnung ins Weltall zufliegen, aber wenn man bedenkt, welch Energieaufwand nötig ist im dort hinzukommen, ist es kommerziell nicht zu vertreten.
Auch ein Milliardär sollte solche Flüge vermeiden. Wenn er nicht weiss, wie er sein Vermögen ausgeben kann, es gibt viele Millionen Menschen die Hilfe brauchen, ob vor Verfolgung oder Hunger.

10:47 von Kambrium2

"Warum Branson ins All fliegt?
Was soll man auch sonst tun, wenn einem so viel gegeben ist und man glaubt alles andere zu kennen?"

Die Antwort von Ihnen ist nicht so richtig mit einem sachlichen Argument versehen. Ich finde, Sie machen es sich viel zu leicht. Wen wollen Sie damit "wehtun"? Dass Sie damit Grün bekommen haben, überrascht mich oder auch nicht. Versuchen Sie mehr, nutzen Sie den Spielraum, der Ihnen hier gegeben wird. Zugegeben, groß ist der ja nicht.
Ich sage zum Thema: Touristenausflüge ins Weltall gehören vorerst - aus den Gründen, die schon andere UserInnen bereits vorgebracht haben - schlicht und einfach verboten.

@ nelumbo, um 11:43

“...fliegt er noch nicht mal in den Weltraum, sondern dümpelt im obersten Bereich der Erdatmosphäre in einem sehr niedrigen Orbit, gefangen vom Gravitationsfeld der Erde.“

Ja, dieser Loser!!

Quod erat expectandum

Das ist ja eine fürchterliche Neiddiskussion hier. Und obendrein völlig unreflektiert.

Vermutlich fahren die meisten hier Auto. Aber Autofahren war dereinst nur Leuten im Stand der heutigen Weltraumtouristen und Wagemutigen vorbehalten – samt den Autorennen vor 100 Jahren. Benzin kaufte man noch in der Apotheke. Und in den Straßen verhungerten die Armen und Obdachlosen. – Hätte man dies durch ein Verbot der Autotechnik für Superreiche im Keim ersticken sollen?

Fernsehen war einst was ganz exklusives. So teuer, dass es sich praktisch keiner leisten konnte. Während man das Geld, das die paar Reichen für diesen Luxus verplempert hatten, doch besser für Arbeitslose verwendet hätte?

Jede technische Errungenschaft, jede Neuentwicklung kostet zu Beginn irre viel und muss deshalb durch Reiche finanziert werden, die sich fast alles leisten können.

Schimpft doch lieber über die Diamanten- und Goldfreaks. Das Zeug ist wirklich überflüssig!

11:43 von nelumbo

«Nüchtern betrachtet fliegt er noch nicht mal in den Weltraum, sondern dümpelt im obersten Bereich der Erdatmosphäre in einem sehr niedrigen Orbit, gefangen vom Gravitationsfeld der Erde.»

So was ähnliches wie im Hafen dümpeln, und sich nicht auf's Meer raus trauen. Gefangen im Hafen von der Leine am Poller, und von der Auslage mit den lecker Fischbrötchen von bei der Fischbude von direkt von vor der Nase.

@ GDN, um 13:05

Danke für Ihren sachlichen Versuch der Relativierung.

An alle, die ihr neidisch auf

An alle, die ihr neidisch auf Branson und Co seid: werdet Milliardäre.

Niemand schuldet jemandem was. Altruismus ist freiwillig. Wohlfahrt ist die Aufgabe der Staaten.

13:02 von Didib57

Wenn er nicht weiss, wie er sein Vermögen ausgeben kann, es gibt viele Millionen Menschen die Hilfe brauchen, ob vor Verfolgung oder Hunger.
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Das sehe ich genauso.

@ jautaelis, 12:59

“Ich hatte vollkommen andere Kindheitsträume ...
als derlei Quatschkram und ökologisch-ökonomischen Wahnsinn.... Bitte umgehend ein Verbot jeglicher Raumfahrt für Deutschland, deutsche Unternehmen und unsere Bevölkerung ins Grundgesetz schreiben!“

Und ich erst!
...deshalb: alle Milliardäre enteignen und sie mal richtig arbeiten lassen!

@ MR.Troc, um 12:49

Wo führen Sie Ihren F 150 aus?
Ihren Worten nach isses ja kein Modellauto...

@ artist 22 und Traumfahrer

Ich danke Ihnen - Ihre Kommentare zu lesen lenkte mich kurz von meinem Entsetzen über die Beiträge bekannter Foristen ab!
Dann habe ich mal schnell gerechnet: Also ich überweise gleich eine Milliarde an pro asyl,
eine weitere an ai, noch eine an campact, eine an Ärzte gegen den Atomkrieg, eine an Inkota...bleiben noch 5 Milliarden...überlege ich noch...ah, schon eine weiterer Empfänger eingefallen Welthungerhilfe...so, jetzt mach ich mal erst die Überweisungen und dann geht's weiter!

Re : GDN !

Ach ich bin nicht neidisch auf diese Menschen. Irgend wie sind sie zu ihrem Reichtum gekommen, und wie man sieht bei Herr Branson, auf teils unlautere Art und Weise. Ein Mensch, der nicht bereit ist, sich den normalen Gepflogenheiten zu widmen, seine regulären Steuern zu zahlen, weil er sonst nicht mehr ganz so viel Geld hat, kann ich so nicht respektieren.
Ja es waren schon immer die Reichen, die neue Zeiten mit ihrem Vermögen an gestoßen haben, aber es zeigt gerade da die riesige Schwäche von etlichen Menschen, dann quasi nur noch den eigenen Egoismus, die Eitelkeit und Macht zu pflegen, um sich in ihrem Wahn selbst zu huldigen.
Würde ich im Lotto viel Geld gewinnen, würde ich einen Großteil in soziale Projekte geben, und nur darauf achten, dass dieses Geld sinnvoll verwendet und nicht missbraucht wird. Auch bräuchte ich keinen Luxus, nur um zeigen, ich habe was.

@Möbius Zitat: "Nach dem

@Möbius
Zitat:
"Nach dem etwas unrühmlichen Ende des Space Shuttle Programms und der Probleme der US Regierung, geeignete Trägerraketen für - auch militärische - Nutzlast zu produzieren, war die „Privatisierung“ des Alls der nächste logische Schritt. "

nun - sowohl das militärische wie das zivile Raumfahrtprogramm war schon immer -> PRIVAT
weder das US-Militär noch die NASA haben eigene Produktionsstätten für Raketen, Raumschiffe oder Sats
hatten sie nie und wollten sie auch nie
also war die Privat-Wirtschaft von Anfang an involviert
man sollte sich mal 1-2 Schlüssel-Szenen im Film "Apollo 13" anschauen - da wo über die Luftfilter vom Apollo-Raumschiff und der Landekapsel gesprochen wird:
2 verschiedene FIRMEN haben die gebaut

also wer was baut kann auch das was man baut letztlich auch entwickeln
in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem ein logischer Schritt...
..selbst die ESA war ja als KOMMERZIELLE Konkurrenz zu den Amis gegründet worden

@ werner1955, um 12:55

“Milliardär Branson ins All fliegt
Damit mir klar wird wie unsinnig mein persönlicher verzicht und die einschränkungen meiner Freiheiten und Lebensgewohnheiten sind.
Danke Milliardäre.

Dann hören Sie doch sofort auf, sich einzuschränken, wenn es Ihnen dann besser geht.

Branson wird's allerdings egal sein.

Warum Milliardär Branson ins All fliegt...

Vielleicht ist er ein Freund von Superlativen. Schon 2004 legte er die schnellste Überquerung des Ärmelkanals hin und 1986 die schnellste Überquerung des Atlantiks per Schiff. Ein echter Freund der Ökologie, der geadelte Sir...

13:05 von GDN

«Schimpft doch lieber über die Diamanten- und Goldfreaks.
Das Zeug ist wirklich überflüssig!»

Aber schön anzuschauen isset beides.

Ganz ohne technischen Nutzen isset beides aber nicht. Gold ist der optimale Leiter für Ströme auf Leiterplatten, und an Steckverbidungen. Die Bohrköpfe von Tunnelbohrmachinen sind mit Diamant besetzt. Weil Diamanten so sehr hart sind, und alles andere zerschneiden können. Im Prinzip sogar Granit im Fels.

13:05 von GDN

"Schimpft doch lieber über die Diamanten- und Goldfreaks. Das Zeug ist wirklich überflüssig!"

Inzwischen sind wir schlauer. Aus heutiger Sicht hätte die Autotechnik, der Verbrennungsmotor, für die Reichen nicht verboten werden müssen. Es hätte genügt, wenn man sie damit im eigenen Garten hätte spielen lassen, aber nicht extra außerhalb von, für sie Straßen gebaut und all das was folgte wäre jetzt nicht so ein Riesenproblem für uns alle. Es gibt viele andere Dinge und Probleme mit deren Beschäftigung wir eine Menge Umsätze, genauso viel oder noch mehr, generieren können. Asphalt isst der Mensch nicht, ein Auspuffrohr eignet sich nicht in der Chirurgie. Über TV können wir diskutieren, ich habe einiges darin unterhaltsam und informativ gefunden. Aber wohin geht die Reise heute auch hier? Die Dinger sind kaum zu reparieren, kurze Lebenszyklen werden uns angedreht, Müllberge immer mehr und wozu das Gold und die anderen Metalle hierfür (auch Smartphones)? Das hat, wie Alltourismus, System.

Am 11. Juli 2021 um 12:01 von saschamaus75

P.S.: Wie austauschbar Sätze geworden sind. oO
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Abschreiben könnt Ihr Grünen ja gut.
An eigenen guten und umsetzbaren Gedanken mangelt es dagegen sehr.

Branson

Ja, der Hippie, der Anfang der 70er eine Schallplattenfirma gegründet hat und damit reich geworden ist.
Auch ich habe eine Menge Scheiben von Virgin Records, habe auch beigetragen zu seinem Erfolg.
Ein Milliardär muss ja außerdem nicht unbedingt ein schlechter Mensch sein, einige sind anscheinend dieser Meinung.
Ob man diesen Flug gut findet oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.

@ weingasi1 12.47

"Deshalb gönne ich mir jetzt einen Haferkeks anstelle eines Steaks."

Das ist doch mal ein Anfang!

Dann hören Sie doch sofort auf,

von harry_up @
Ich habe da wo es rechtsstaalich ist nie damit angefangen.

Zitat: "Die Bohrköpfe von

Zitat:
"Die Bohrköpfe von Tunnelbohrmachinen sind mit Diamant besetzt. Weil Diamanten so sehr hart sind, und alles andere zerschneiden können. Im Prinzip sogar Granit im Fels."
oder halt Wolfram-Karbit

ist halt ähnlich hart - kann man aber künstlich herstellen
(und ja - ich selbst kennen noch Bohrkronen mit künstlich hergestellten Diamanten)

auch für Gold gibt es eine Reihe von alternativen Materialien - die leiten vielleicht nicht ganz so perfekt - sind aber ähnlich korrosiv beständig

Darstellung: