Kommentare - G20-Staaten unterstützen globale Mindeststeuer

10. Juli 2021 - 16:38 Uhr

"Wir haben es geschafft", verkündete Finanzminister Scholz beim Treffen der G20-Finanzminister in Venedig. Nach langem Ringen steht die Einigung auf eine globale Mindeststeuer für Großkonzerne.

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zwei Dinge sind mir nicht ganz klar

Die G20-Staaten hätten sich in Venedig darauf verständigt, dass sie eine neue Ordnung der internationalen Besteuerung miteinander vereinbaren wollen

Man hat sich darauf verständigt, etwas zu wollen? Und das soll ein Durchbruch sein? Das klingt eher nach den altbekannten Absichtserklärungen.

Bis Oktober dieses Jahres sollten die letzten Fragen geklärt werden, dann sollen die Staatsoberhäupter der G20-Staaten zustimmen

Ich weiß ja nicht, wie das bei anderen ist, aber bei uns werden Gesetze nicht von den Staatsoberhäuptern per ordre del mufti erlassen. Oder ist geplant, nach der Wahl ohne das Parlament weiterzumachen?

@ um 17:26 von Thomas D.

„Es ist der Job hochbezahlter Spezialisten, diese Schlupflöcher zu finden.“
Man fragt sich allerdings, warum die hochbezahlten Spezialisten nicht auch mal für unsere Finanzministerien arbeiten, um eventuelle Schlupflöcher ein für allemal zu schließen?
Bei der Menge an Geld, die die Ministerien für Beratungsfirmen ausgeben, müsste doch auch mal eine Schlupflöcherschließungsberatung drin sein.
Zur Not könnte man solchen Spezialisten auch einfach mehr zahlen, als sämtliche Beratungsfirmen dieser Welt zusammen als Gehalt überhaupt zahlen können.
Bei Hunderten von Milliarden an Steuerhinterziehungen und Steuervermeidungen wäre es auch kein Problem ein paar Prozent als Prämien auszuloben.
Es würde sich lohnen …

@19:06 von michael.stoeffler

//Es wird nicht funktionieren.
Dafür sorgen kluge Steuerberater so wie ich.//

Immer wieder beeindruckend, diese überdimensionierte Selbsteinschätzung.
Glauben Sie ernsthaft, die Vertreter der OECD hätten nicht ihrerseits Steuerexperten an Bord?

Die geplante OECD-Steuerreform sei für alle Länder gut, sagte US-Finanzministerin Yellen. Dadurch werde es mehr Einnahmen geben und der Wettlauf hin zu immer niedrigeren Steuersätzen beendet. Sie werde unverändert dafür werben, dass sich weitere Länder der Verständigung anschlössen.
>> "Wir werden das versuchen, aber ich sollte betonen, dass es nicht essenziell ist, dass alle Länder an Bord sind"

Sonst würde das wahrscheinlich nie was, weil es immer welche geben wird, die sich unfaire Vorteile sichern wollen. Denn klar sollte sein: Es kommt auf den ehrlichen guten Willen jedes Einzelnen an („Der BDI mahnte, der Mindeststeuersatz müsse sich an den von den USA ins Spiel gebrachten 15% orientieren. Zuvor hatten mehrere Länder (…) durchblicken lassen, dass sie sich eigentlich einen höheren Mindestsatz wünschten“).
Und dem, Transparenz zuzulassen: „Scholz hatte zuletzt ebenfalls gesagt, sollten deutsche Konzerne im Ausland (…) zahlen, werde künftig die Differenz (…) in Deutschland erhoben“

20:01 von Bernd Kevesligeti

«Aber eingehen könnte man ja mal auf Verhältnisse und Realitäten. Da könnte man als kritischer Mensch mal etwas nennen. Will man aber nicht.
Für den geneigten Leser der Artikel: "Regulationsversuch", von Lucas Zeise.»

Internationales Steuerrecht ist extrem kompliziert. Von dem für Unternehmen habe ich gar keine Ahnung. Von dem für Privatleute ein wenig.
Ich konnte / musste ja mal wählen, ob ich meine Arbeitsleistung in DEU (Festanstellung) oder in JAP ("Vorübergehender Einsatzort mit zeitlicher Befristung") besteuern lassen sollte.

Alleine hätte ich da gar nicht durchgeblickt. Aber die bei meinem Arbeitgeber in JAP haben das für mich gemacht. Ganz super gemacht. Dort habe ich Steuern gespart wie der Wilde Bär. Im Vergleich zu dem, was wäre in DEU gewesen, hätte ich mich hier besteuern lassen.

Ein sehr kleines Beispiel zu dem, was bei Firmen mit ganz anderen Möglichkeiten und Summen geht. Ausnahmen und Auswege kann man gar nicht alle unterbinden.

Wie sollte das denn auch sein …

19:06 von michael.stoeffler globale Mindeststeuer

Gebe ihnen Recht. Es ist aber Wahlkampf und da muß er sich in Szene setzen. Aber ausgerechnet bei den Zollfahndern spart Scholz Hunderte Millionen ein. Sagt er aber nicht.
Artikel in der Welt

@ um 20:29 von Anna-Elisabeth

Wenn irgendein Staat oder irgendeine staatliche Organisation echte Steuerexperten an Bord hätte, sähe es nicht so straflos kriminell in der Welt aus.
Die echten Experten arbeiten für international tätige Beratungsgesellschaften, die jeden Staat mit allen seinen Steuergesetzen jederzeit gegen jeden anderen Staat mit all seinen Steuergesetzen ausspielen kann und das auch tut.
Die Finanzminister dieser Welt stehen mit ihren Steuerfahndungen daneben und können offensichtlich nichts dagegen tun.
Die Steuerhinterzieher und die Steuervermeider dagegen können tun und lassen, was sie wollen, mit Geldmengen, mit denen man ganze Staaten kaufen kann. Was dann wahrscheinlich auch ab und zu getan wird.

Steuervermeidung ist Steuerbetrug

Oh da werden die Produkte teurer, oh das wird eh alles nichts nützen, oh die Wirtschaft geht Kaputt.
Ja 15% sind wirklich nicht viel wenn ich mir anschaue was wir an Steuern zahlen müssen.
Ja natürlich hat man Zweifel wie das Geld jetzt verschoben wird.
Aber es ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Darauf kann man hoffentlich aufbauen!

@19:06 von michael.stoeffler

//Es wird nicht funktionieren.
Dafür sorgen kluge Steuerberater so wie ich.//

Stimmt. Die ganz klugen Steuerberater haben z.B.„Cum-Ex“ erfunden. So wird Steuergerechtigkeit zum Fremdwort.

Ich..

hoffe das das Vorhaben auch umgesetzt wird. Die Konzerne konnten sich bis heute Steuervorteile rausholen. Das was heute in Venedig beschlossen wurde muss so wasserdicht sein. Die Steueroasen trocken legen.Es muss nach meiner Meinung eine Zeitenwende stattfinden.

No Taxation Without Representation

Eine globale Mindeststeuer ist sinnvoll. Aber wo nimmt die G20 denn Ihre (lediglich abgeleitete) demokratische Legitimation her für eine solche Festlegung? Es muss endlich eine parlamentarische Versammlung auf globaler Ebene her! Diese sollte in einem ersten Schritt bei den Vereinten Nationen mit einer parlamentarischen Versammlung bei der UN angesiedelt sein (sog. UNPA - United Nations Parliamentary Assembly). Dort kann dann auch über globale Steuerfragen diskutiert werden.

20:02 von falsa demonstratio

Es ist ein Skandal, dass 20 Finanzministerien daran nicht gedacht haben.
.
nicht daran gedacht haben ?

wer weiß vielleicht wollten sie auch nicht daran denken
der Eindruck könnte sich einem doch aufdrängen
weiß man´s

21:12 von Weltföderalist

Aber wo nimmt die G20 denn Ihre (lediglich abgeleitete) demokratische Legitimation her für eine solche Festlegung?
---
vielleicht tue ich mich etwas schwer, bin zu blauäugig/naiv
aber wenn sich "Amazon" oder sonst so ein Laden bockig zeigt
dann können die ihre Waren und Dienstleistungen zukünftig in Tibet anbieten !
Es ist doch nicht so dass wir von denen nur abhängig sind
die doch wohl auch von "uns"

von schabernack 20:41

Nun ist das ja wieder ein längerer Text von Ihnen. Auf Inhalte geht er aber wieder kaum ein. Ab welcher Summe an Umsatz werden denn nun 15 Prozent zwingend erhoben ? Ab welcher Umsatzsteuerrendite ?

20:27 von nie wieder spd

«… warum die hochbezahlten Spezialisten nicht auch mal für unsere Finanzministerien arbeiten, um eventuelle Schlupflöcher ein für allemal zu schließen?»

"Steuerschlupflöcher schließen" folgt dem gleichen Prinzip wie Alarmanlagen und Internet-Sicherheit optimieren.

Hat wer was optimiert, schon beginnen andere, nachzudenken und auszuprobieren, wo sich denn ein Loch finden ließe, wo bisher niemand dran dachte, dass dort überhaupt ein Loch sein könnte.

"Endgültig" wird bei allem drei nie was sein. Diese Art von "Endgültigkeit" ist unvereinbar mit menschlicher Kreativität. Forderungen nach "endgültig" in diesen Aspekten an irgendwen werden auf ewig unerfüllbar bleiben.

Deswegen stellt man sie auch erst gar nicht, und versucht, unter den gegebenen Umständen das Beste zu erreichen. Die Organisation der Steuerfahndung beim Zoll wie aktuell hierzulande ist allerdings sehenden Auges Möglichkeiten an Betrüger verschenken.

Polizeipraktiker kritisieren das schon seit Jahren und Jahren.

wohlwissend

von Adeo60 @
Das machen wir seit vielen Jahren ohne Erfolge. Unser Land hat dafür Billionen von Euro Schulden angehäuft.

Ich glaube das nicht mehr Steuern, Alimentierungen und Subventionen. Meinen persönliche Lösung ist sparen Abschaffung fast aller Subventionen und Anpassungen der Alimentierung an das notwendig, sowie Förderung der persönlichen Leistung und viel mehr eigen Verantwortung.

Ob wir da etwas

gut machen, hab ich so meine Zweifel, denn wir sind eine Exportnation, und die Steuern fallen ja dann im Ausland an, und nicht bei uns, wenn ich das richtig verstanden haben.
Auszug:
" Im Jahr 2020 wurden rund 2,65 Millionen Autos aus deutscher Produktion in das Ausland exportiert."

Nur mal als Beispiel, von vielen Dingen die wir exportieren, und wir haben immer Exportüberschuss.
Dann gibt es noch eine ganze Reihe Länder, in die man sich absetzen kann, und bis 2023 haben die Firmen Zeit, sich umzustellen.
Ich sehe das nicht ganz so euphorisch, Artikel gibt auch zu lesen, was es wirklich für uns bringt.

Am 10. Juli 2021 um 21:19 von Sisyphos3

Warum sollten die sich bockig zeigen.
Erstens sind Details nicht festgelegt.z.B gehe ich mal davon aus das mit 15% die Gewinnsteuer hauptsächlich gemeint ist, was und wie wird die Umsatzsteuer berechnet im Land wo verkauft wird , zählt sie zu den 15%usw. Zu dem gibt es in allen Länder der Welt noch mehr Steuern, welche man im Gegenzug erlassen kann, Grundsteuern etc., die von dieser globalen Einigung gar nicht betroffen sind. Oder wenn z.B die Lufthansa ihre Flotte aus lagert in eine selbstständig e Tochter, oder wenn wie Ikea einfach sich in eine Stiftung umwandelt ,natürlich in ein Land wo es einfach ist.
All das und noch einiges mehr wurde noch gar nicht im Detail genannt.
Es hat allerdings mehr den Eindruck als wenn Steuer Paradiese und Verhinderungsmodelle explizit nicht angegangen wurden. So ist es für mich einfach nur eine Absichtserklärung, welche nichts ändert. Aber vielleicht profitieren einige Schwellenländer wenigstens davon, wegen Industrieverlagerung in Billiglohnländer

@Sisyphos3 - "die" sind von "uns" abhängig

Ja richtig, und ich schrieb ja auch, dass ich eine solche Mindeststeuer in der Sache befürworte. Es ist übrigens nicht nur "Tibet" sondern z.B. auch "Irland", das hier nicht vertreten ist. Aber meine Kritik betrifft einen anderen Punkt: Weshalb kann dieses eine Gremium entscheiden, in denen lediglich Regierungsvertreter sind, ohne Anwesenheit der jeweiligen Opposition, ohne Beteiligung der Öffentlichkeit? Die Beschlüsse der G20 sind im Kern intransparente Club-Beschlüsse im Hinterzimmer durch die Regierungschefs. Keine öffentliche Debatte, keine Presse, keine Kritik, keine drei Lesungen. Deshalb müssen solche Themen endlich in einem öffentlichen Raum beraten und entschieden werden. Eine solche Institution gibt es aber bisher noch nicht, deshalb muss dringend eine parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen geschaffen werden. Besser früher als später - auch in Bezug auf andere Themen von globaler Reichweite (Klima, Gesundheit usw.).

@21:08 von Theodor Storm @19:06 von michael.stoeffler

//Stimmt. Die ganz klugen Steuerberater haben z.B.„Cum-Ex“ erfunden. So wird Steuergerechtigkeit zum Fremdwort.//

Danke für diese klare Aussage. Allerdings würde ich hier das Wörtchen "klug" durch ein passenderes Adjektiv ersetzen.

21:35 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Nun ist das ja wieder ein längerer Text von Ihnen. Auf Inhalte geht er aber wieder kaum ein. Ab welcher Summe an Umsatz werden denn nun 15 Prozent zwingend erhoben ? Ab welcher Umsatzsteuerrendite ?»

Was weiß ich denn was Genaues über das Abkommen, das ich erst morgen alleine mit meinem nicht vorhandenen Hund im Garten zu Ende verhandele.

Aber auch nur dann, wenn das Wetter besser wird.
Momentan regnet es mies, und sonst lassen wir uns Zeit bis Montag.

Unmöglich dies umzusetzen!

Wie und wann und sonstige Fragen bleiben unbeantwortet!
Besser wäre es wenn die deutschen Abgeordneten des Bundestages sich schleunigst daran machen und dafür sorgen, dass sie ihre Steuern zahlen für ihren "Lohn" und ihre Nebeneinkünfte.
Dies wäre weitaus schneller umsetzbar und käme bei Volk besser an!

Solange

Irland nicht bei der Mindeststeuer mitmacht, müssen die in Europa tätigen Großkonzerne nicht ins Schwitzen geraten.
Schlussendlich kann sich das Verweigern für Irland als immenses Konkunkturprogramm erweisen, wenn nämlich alle Konzerne, die das nicht sowieso schon getan haben, ihren Sitz dorthin verlegen.
Insofern kommt Scholz‘ Jubel zu früh. Aber es ist ja Wahlkampf, da muss man jeden noch so kleinen Erfolg an die große Glocke hängen.

21:35 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Nun ist das ja wieder ein längerer Text von Ihnen.
Auf Inhalte geht er aber wieder kaum ein.»

Ach so … noch etwas … ich vergaß.

Alle anderen, die hier lesen und schreiben, sind nicht Ihre Marionetten, und schom gar nicht der Hund vom Pawlow, der das Stöckchen immer gerade so apportiert, wie Sie es erwünschen, was Eingehen auf Inhalte denn sein solle.

So was nennt man Diskussion.
Das mit dem Hund nennt man Dressur.

von schabernack 22:08

Aber den Pawlow-Dog der ist hier doch gut vertreten. Egal worum es geht. Immer wenn Kritik aufkommt an oben, dann wird heftig gesprungen....
Und es ist aber auch mindestens so, daß Sie keine Marionetten für sich erwarten können.

Der BDI Mahnt

Wer daran glaubt dass sich auf dieser Welt wirklich etwas daran ändert was die Verteilung von Vermögen betrifft muss schon sehr blauäugig sein.
Nur zum Verständnis: Wenn die Weltbevölkerung aus 100 Menschen bestehen würde dann hätte 1 Mensch 44 % des Weltvermögens 10 hätten 39 %, 33 hätten15 % und 57 hätten 2 %
Dieses Verhältnis hat sich seit Jahren eher Verschlechtert.
Daran arbeitet auch der BDI immer mit ja die armen reichen nicht zu sehr belasten . Steuern sind ja immer Gift !
Die jetztige angestrebte Besteuerung mag ja ein Anfang sein aber ich denke die armen Reichen werden sich schon ein Schlupfloch ausdenken.

20:04 von frosthorn

mein herr, und nur der eine wird mit bedacht von der ARD freigeschaltet. ok, diese antwort natürlich wahrscheinlich nicht

22:18 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Und es ist aber auch mindestens so, daß Sie keine Marionetten für sich erwarten können.»

Ich bejammere mich ja auch nie darüber, dass wer anders nicht auf mich eingehen würde, wenn wer mir schon antwortet.

Sie postulieren was mit einem ersten Beitrag, und sind dann bejammert, wenn nicht den ganzen Kommentarbereich über darauf zustimmend erwidert wird.

So was kann man immer versuchen. Aufmerksame Leser enttarnen das aber nach spätestens dreimal immer als Rohrkrepierer.

Außer Ihnen bejammerte sich noch nie wer anders bei mir, ich ginge nicht auf ihn oder auf sie ein, so ich denn antwortete. Seltsam … oder was.

19:38anna e

ich weis ja nicht, ob mir eine antwort erlaubt wird. wenn das durchkommen sollte mit den 15%, dann steht deutschland wiedermal ziemlich dumm da mit dem högstsatz von ca 30%. weis aber kaum einer der eifrigen hier

@ sonnenbogen

G20? und das wo Irland, Ungarn und Estland dagegen sind...? Da wird dann wohl die EU bei der Unterschrift fehlen....

Die EU zählt weder zu den 7 bei den G7 noch zu den 20 bei den G20. Es wird keine Unterschrift fehlen.

18:50 von Nachfragerin

Thomas D. - Widerspruch aus Prinzip?
17:26 von Thomas D.:
"Es war auch unwahrscheinlich, dass eine/r der üblichen Haare-in-der-Suppe-Finder nicht Bedenken geäußert hätte."

Ich bin allgemein sehr kritisch und glaube vieles erst, wenn ich es sehe.

Ein kritischer Geist, wie schön.

Andere glauben, dass sich Probleme mit Absichtserklärungen und Applaus lösen lassen.

Das glaubt niemand. Aber viele wissen, dass alle wichtigen Änderungen mit der Erklärung beginnen, sie anzugehen.

Und wieder andere entdecken Ihre Kritikfähigkeit nur beim Lesen meiner Kommentare.

Also, das kann ich nicht beurteilen, so detailliert schaue ich mir Ihre Kommentare bzw. die Reaktionen darauf nicht an. Eine Frage der Prioritäten.

"Sehr verehrte Nachfragerin, natürlich wird es Schlupflöcher geben."

An der Art Ihrer Zustimmung müssen Sie noch arbeiten.

Meinen Sie? Ich denke nicht.

von schabernack 22:32

Erst mal jammert hier niemand. Und rempeln tun Sie. Wenn dann Gegenwind kommt, laufen Sie zur Hochform auf.
Und was ist jetzt inhaltlich mit dem Thema ? Nichts, nur persönliche Auseinandersetzung...

20:44 von Mass Effect

auch die verfügte bewaffnung der drohnen bezahlt er nicht. aber er ist im wahlkampf

Einmal mehr

Schlussendlich entscheiden einmal mehr wenige Länder, was für alle gelten soll. Zudem, die G20 sind ja dann auch jene, die am meisten davon profitieren, da durch ihre Grösse auch da am meisten Umsatz und Gewinn generiert wird. Unterm Strich ein indirekter Selbstbedienungsladen.

@ Sparer

Solange Irland nicht bei der Mindeststeuer mitmacht, müssen die in Europa tätigen Großkonzerne nicht ins Schwitzen geraten.

Nein, es sind ja nur Steuern. Aber die 15% sind natürlich dort fällig, wo die Umsätze entstehen. Zumeist nicht in Irland. Da kann Irland nichts tun.

22:25 von Löwe 48

was die Verteilung von Vermögen betrifft
..
ja das Vermögen

also wenn ich ein erklegliches Einkommen habe
ist "das Vermögen" eher zweitrangig

@ Löwe

... dann hätte 1 Mensch 44 % des Weltvermögens 10 hätten 39 %, 33 hätten15 % und 57 hätten 2 %
Dieses Verhältnis hat sich seit Jahren eher Verschlechtert

Beziehungsweise verbessert.

@ Kleinedemokratie BRD

Unmöglich dies umzusetzen!

Ein Glück hat die Menschheit schon vieles Unmögliche umgesetzt hat.

@21:14 von Sisyphos3 20:02 von falsa demonstratio

//"Es ist ein Skandal, dass 20 Finanzministerien daran nicht gedacht haben."
.
nicht daran gedacht haben ?

wer weiß vielleicht wollten sie auch nicht daran denken
der Eindruck könnte sich einem doch aufdrängen
weiß man´s//

N'Abend Sisyphos3,

zum Kommentar von falsa demonstratio:

Sarkasmus ist hier das Zauberwort.

22:32 von Karl Maria Jose...

«… wenn das durchkommen sollte mit den 15%, dann steht deutschland wiedermal ziemlich dumm da mit dem högstsatz von ca 30%. weis aber kaum einer der eifrigen hier.»

15% ist als Mindest-Steuersatz ins Auge gefasst. So ich es nicht komplett missverstehe, wird der Höchst-Steuersatz davon in keinem der mitwirkenden Staaten beeinflusst. Der kann also überall so bleiben, wie er ist.

@ wenigfahrer

Im Jahr 2020 wurden rund 2,65 Millionen Autos aus deutscher Produktion in das Ausland exportiert.

Dann wird die Steuer auf den Unternehmensgewinn im Ausland fällig und die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer in Deutschland. Das ist doch fair.

@ Anna-Elisabeth

Sie haben heute den Weg nicht gefunden, aber der Gulasch war phantastisch.

G 20-Staaten unterstützen globale Mindeststeuer...

Vermutlich werden nach den Regelungen nur 100 Milliarden Dollar an Gewinnen dieser 15 Prozentigen Besteuerung unterliegen.

Die Ökonomen Gabriel Zucman und Thomas Piketty von der Europäischen Steuerbeobachtungsstelle EUTAX bezeichneten das Ergebnis als schwach.

22:44 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

« Und was ist jetzt inhaltlich mit dem Thema ?
Nichts, nur persönliche Auseinandersetzung …»

Erpressungversuche in schriftlichen Foren sind sinnlos.

Aber nun gut: 15% sind zu wenig. Mind. 75% müssen es sein.
Ab dem Umsatz von 0,99 Euro pro Monat pro Mann pro Maus pro Käse.

16:47 von Nachfragerin

"Die Idee einer Mindeststeuer klingt sehr gut. Die Frage ist nur, ob nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher eingebaut werden."
*
Davon können Sie mit Sicherheit ausgehen, dass die Mindeststeuer von der Union wieder verwässert wird!
Bisher wurde jede SPD- Einbringung durch die Union und deren Wirtschaftslobby verwässert!
Wer mit der Union koaliert hat immer das Nachsehen!
Besser wäre eine Koalition aus den sozialen Parteien SPD, Grünen und Linken, doch der Streit dieser Parteien untereinander schreckt die Wählerinnen und Wähler leider davon ab, dafür ihre Stimmen abzugeben! Die Grünen sollten es sich dreimal überlegen mit der vereinnahmenden Union eine Koalition einzugehen, den die Union heftet sich die Erfolge an und den Koalitionspartnern wurden bisher immer die Misserfolge zugeschoben!

@ Bernd Kevesligeti

Diese Steuereinigung ist eine großartige Sache. Ich würde mir wünschen, dass Menschen wie Sie das auch mal goutieren.

22:32 von Karl Maria Jose...

Ich weiß nicht, ob 15 % nicht besser sind als nichts, so unter dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist". Naja, ich verstehe auch nichts davon. Also, Sie meinen wir lassen uns über den Tisch ziehen und unter 30 % sollten wir gar nicht erst anfangen?

von schwer gestört 23:21

Natürlich, eine großartige Sache. Fragt sich nur für wen. Thomas Piketty hat dazu etwas gesagt....

Am 10. Juli 2021 um 22:42 von schwer gestört

" Die EU zählt weder zu den 7 bei den G7 noch zu den 20 bei den G20. Es wird keine Unterschrift fehlen. "

Stimmt so, warum ist sie dann immer dabei, zumindest bei der 7, bei der 20 weiß ich das jetzt nicht.
Irgendwie komisch.

von schabernack 23:18

Welche Erpressungsversuche halluzinieren Sie denn da ?
Aber die Zahlen sind interessant. Sie offenbaren Sachverstand....

Immerhin...

Hurra, multinationale Großkonzerne zahlen weniger Steuern als eine Krankenschwester. Nunja, immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Abwarten

Gut, dass es frühestens 2023 kommt. Bis dahin haben die Armeen von fürstlich bezahlten Steueranwälten genug Zeit sich Gedanken zu machen.

@Thomas D. - Achso.

22:43 von Thomas D.:
"Also, das kann ich nicht beurteilen, so detailliert schaue ich mir Ihre Kommentare bzw. die Reaktionen darauf nicht an. Eine Frage der Prioritäten."

Das erklärt natürlich, warum Sie meine Aussage erst kritisieren, um ihr dann doch zuzustimmen.

"Das beste Mittel gegen jede

"Das beste Mittel gegen jede Form von Kartellbildung ist nämlich nicht eine Behörde, sondern Wettbewerb."
*
Kartelle unterlaufen den Wettbewerb und hebeln ihn aus!
Der Markt kann nicht alles, deshalb braucht es u.a. Regierungen, Behörden, die Kartelle unterbinden, den ungezügelten, wilden Markt durch Regeln so weit zügeln, dass er nicht alles bestimmend in das soziale, demokratische Leben eingreift!

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