Kommentare - China erschwert Börsengänge einheimischer Firmen im Ausland

10. Juli 2021 - 13:15 Uhr

Um Kapital zu bekommen, sind viele chinesische Start-ups in den USA an die Börse gegangen. Nun hat China Regeln erlassen, die Börsengänge im Ausland deutlich erschweren. Die größten Volkswirtschaften entkoppeln sich damit weiter. Von Steffen Wurzel. 

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Kommentare

von schabernack 18:26

Ein psychologisieren, Gerede von Freiheit. Und das vom angeblich guten oder schlechten, daß kommt doch gerade hier von denen die immer die "Freiheit" im Munde führen. Und das alles nur wenn dieses oder jenes Land nicht so will wie sie.

Übrigens war der Ausgangspunkt hier in dem Artikel, die Änderung von Wirtschaftsgesetzen.

Mein letzter Kommentar

Das sollte wirklich Ihr letzter Kommentar sein. Es gibt in China kein Privatunternehmen,das nicht unter der Kontrolle Der KPC steht. Der Staat ist in China die KPC. Wer das nicht begreift, sollte das Buch „ Die lautlose Eroberung“ eines australischen Ethikers lesen! Die KPC ist die größte Gefahr für den Weltfrieden, den sie so gerne für sich propagiert. Aber träumt ruhig weiter, auch Euch werden noch die Augen aufgehen!

14:14 von born in stasi-land

Was hat der chinesische Staat damit zu tun, ob eine Firma im Ausland an die Börse geht? Da hat der Staat doch eigentlich seine Finger raus zu lassen.
.
schreiben sie das mal nach Peking
vielleicht überdenken die ihre Entscheidung

@ Frank von Bröckel

„Seit fünf Jahren wollen die allerhöchsten Staatsbeamtem hier in Deutschland überhaupt und das auch ausdrücklich gegen(!) meinen erklärten Willen bereits in 12 Verfahren, also wirklich pausenlos, mit mir die Fachthematiken "demographischer, einhergehender gesellschaftlicher Zusammenbruch von Staaten" und die Auswirkungen einer weiterhin laufenden extrakonstitutionellen Notstandsmassnahmen auf eine Parteiendemokratie vor einem deutschen Gericht öffentlich verhandeln!“

Verstehe zwar nicht ganz, was Sie sagen wollen, aber es klingt trotzdem gut. Gerichtsverhandlungen sind immer eine schöne Sache... und dann haben Sie gleich 12 Stück davon. Toll...

18:40 von Bernd Kevesligeti

«Übrigens war der Ausgangspunkt hier in dem Artikel, die Änderung von Wirtschaftsgesetzen.»

Dann sollen sie in China ihre Wirtschaftsgesetze halt so ändern, wie man meint, dass es gut sei. Ändern kann und will ich das nicht. Ich bin ja auch kein Chinese.

«Ein psychologisieren, Gerede von Freiheit.»

Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass jedes gesprochene, und jedes geschriebene Wort auch Psychlogie ist?

Wohl nicht. Das mit: "Psychologisieren" kommt nämlich immer dann von denen, denen es zu anstrengend wird, ist mehr Psychologie in Worten als bei:

"Hund, Katze, Maus … Chinese".

Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.
Das ist so in DEU, in den USA, ist so in CHN.
Kann einem auch auffallen.
Muss es aber nicht. Die Gedanken sind ja frei.
Selbst wegsperren kann man sie immer auch.

@ 17:19 von werner1955

Google und Facebook haben Nutzer und die sind ein Teil der Gesellschaft. Wissen Sie denn, wie viele Menschen sich auf Google verlassen und auf die Informationen, die über Facebook verbreitet werden ?

von schabernack 19:18

"Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit". Die Freiheit Steuern zu hinterziehen oder die Verpflichtung zur Datenabgabe.

Aber da Sie ja so darauf erpicht sind: Gehen Sie doch dafür demonstrieren vor der Botschaft oder Konsulaten. Oder auf der Domplatte....

um 18:29 von Sisyphos3

>>
bei 1.4 Mrd
steht denen auch ein gigantischer Innenmarkt zur Verfügung
und der Stolz der Menschen in ihre Leistungen hat für mich schon gefährliche Züge an sich
<<

Die Menge Menschen allein macht noch keinen gigantischen Innenmarkt (Binnenmarkt) aus. Es muss auch Kaufkraft da sein. Und da sind wir dann wieder beim BIP/Kopf

18:38 von Frank von Bröckel

«Seit fünf Jahren wollen die allerhöchsten Staatsbeamtem hier in Deutschland überhaupt und das auch ausdrücklich gegen(!) meinen erklärten Willen bereits in 12 Verfahren, also wirklich pausenlos, mit mir die Fachthematiken "demographischer, einhergehender gesellschaftlicher Zusammenbruch von Staaten" und die Auswirkungen einer weiterhin laufenden extrakonstitutionellen Notstandsmassnahmen auf eine Parteiendemokratie vor einem deutschen Gericht öffentlich verhandeln!»

Bei Gerichtsverhandlungen ist es ja fast immer so:
Eigentlich niemand will mit seinem erklärten Willen vor Gericht stehen.

Selten sieht man wen, der sagt, ich will vor Gericht.
Weil ich bspw. den Hund vom Nachbarn erschossen habe.

Vielleicht muss während der 12 Verhandlungen auch mal ein Chinese als Zeuge aussagen. Das wäre ja immerhin etwas … und nicht alles wäre ganz umsonst gewesen.

«In China ist ein solches Verfahren wahrscheinlich überhaupt nicht möglich …»

Wer weiß das schon, und wer kann Chinesisch …?

um 19:18 von schabernack

>>
Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.
>>

Zur Wirtschaft gehört definitionsgemäß nicht nur die Angebots-, sondern auch die Nachfrageseite. Eine Freiheit des Konsums wurde bisher nur von Außenseitern postuliert. Tatsächlich kann wohl jede Freiheit erst oberhalb der Existenzsicherung ansetzen.

Und immerhin...

...funktioniert doch hervorragend. China gehört die Zukunft. Vielleicht nicht lange, denn autoritäre Syteme haben eine erstaunliche Fähigkeit, mindestens sich selbst, gerne aber soviel wie möglich in die Katastrophe zu reißen. Ich bin aber überzeugt, dass es China gelingen wird zu beweisen, dass es auch darin die absolute Spitzenposition erreichen kann.

Übrigens...

...sieht jemand gerade parallel tagesschau24? Da geht's um den chinesischen Überwachungsstaat.
Aufschlussreich.

20:07 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.»

«Die Freiheit Steuern zu hinterziehen oder die Verpflichtung zur Datenabgabe.»

Weder das eine, noch das andere.

Das erste ist eine Straftat, zum zweiten besteht kein ursächlicher Zusammenhang. Zum Dritten sind Ihre Versuche vom Kasper vom Zusammenhanglos mit Wortverbastelug inzwischen nur noch lächerlich.

«Aber da Sie ja so darauf erpicht sind: Gehen Sie doch dafür demonstrieren vor der Botschaft oder Konsulaten. Oder auf der Domplatte …»

Erpicht bin ich auf Joghurteis vom Italiener.
Demonstrieren gehe ich immer beim Neven Dumont.
Dort hausen meine Kumpels.

20:26 von Klärungsbedarf / @schabernack

«Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.»

«>> Zur Wirtschaft gehört definitionsgemäß nicht nur die Angebots-, sondern auch die Nachfrageseite. Eine Freiheit des Konsums wurde bisher nur von Außenseitern postuliert. Tatsächlich kann wohl jede Freiheit erst oberhalb der Existenzsicherung ansetzen.»

Ich dachte hier nur an die Wirtschaftliche Freiheit der Unternehmer.
Hier im Zusammenhang damit, wo sie sich Kapital in Internationalen Märkten beschaffen, so sie denn international Handel treiben.

Durch den von der Frisur zwischen den USA und China mit befeuerten "Handelskrieg" sind ja Unternehmen in beiden Staaten mehr gehindert, als dies Handel im Sinn von Verbrauchern auf beiden Seiten gut tut.

China veranstaltet nun mehr denn je die Kapitalistische Planwirtschaft.
Nun ja … 1,4 Mrd. Menschen sind der größte Binnemarkt der Welt. Auch wenn die ø Kaufkraft der Chinesen weit unter der in den USA, in DEU, oder nahe in JAP liegt.

Aber das soll ja noch besser werden …

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik

Hier so einige Kommentare zu lesen, gerade von Foristen welche oft genug die "bösen" Seiten des Börsenhandel benutzen oder nicht müde werden den verheerenden Einfluß der Wirtschaft, Lobbyisten, auf die Politik zu zitieren.
Was hat China gemacht ein Wirtschaftsgesetz erlassen, welches es vor allem Start Ups erschwert Kapital an amerikanischen oder ausländischen Börsen zu generieren.
Nicht an der eigenen Börse.
Das heißt aber auch, Kapital und eventueller Gewinn bleibt im eigenen Land. Die jungen Firmen sind nicht so sehr dem Risiko bis hin zum Aufkauf oder Zerschlagung durch Börsenmanipulation ausgesetzt.
Die eigene Börse kann man kontrollieren fremde kaum.
Richtig ,Wirtschaftsdaten werden so Öffentlichkeit, mehr aber auch nicht.
Und das die Wirtschaft nicht die Politiker beeinflusst fordert doch hier fast jeder zweite.
Also warum ist es in China so schlimm wenn wir es hier wollen??
Bitte einfach mal Kopf einschalten und nicht"China, oh kann alles nur Menschenfeindlichkeit sein"

@ Bernd Kevesligeti

Aus welchen Gründen auch immer ändert ein Land seine Wirtschaftsgesetze. Vielleicht um Steuerflucht einzuschränken oder auch aus Datengründen.

Datengründe bedeuten alles oder nichts, sprich Willkür. Und die Steuerflucht der kommunistischen Kader ist ja nicht eingeschränkt. Außerdem hat kein frei gewähltes Parlament diese Gesetzesänderung beschlossen.

Zitat: "Worum es hier geht,

Zitat:
"Worum es hier geht, ist, dass chinesische Unternehmen die internat. Börsen zur Finazierung und Expansion nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten nutzen möchten, die Regierung in Peking damit Probleme hat. letztes Jahr hat sie den Börsengang eines der wichtigsten chines. Konzerne auf eigenen chinesischen Börsenplätzen und an de Börse in Hong Kong untersagt."

na bei den Hintergründen wurde ehr mächtig im Kaffeesatz gelsen - so meine eigene Interpretation
vielleicht ist der völlig enthemmte Finanzkapitalismus mit seiner kompletten Entkopplung durch (aus meiner Sicht drigend nötigen) von staatlichen Kontrollen doch nicht der wahre Heilsbringer
Dass diese Enthemmungen von einer globalen Blase mit anschliessenden Kollaps in die nächste führen und dabei viele Mio Menschen Hab-und-Gut verlieren ist letztlich nicht gut für den Zusammenhalt einer Gesellschaft!

Ja - Wirtschaft und Finanzwesen hat sich ebenso vom Staat kontrollieren zu lassen wie der Rest

@ schabernack

In China ist ein solches Verfahren wahrscheinlich überhaupt nicht möglich

In China kann man nicht gegen eine staatliche Handlung klagen. Es gibt dazu nicht mal ein Gericht.

Wird ja viel geschrieben

aber ich gehe davon aus, das es die Antwort auf Aktionen der USA und einiger Anderer sind, die gewisse Dinge verbieten, oder demnächst wollen.
Kann ich mich erinnern das es da einige Dinge gibt, hab ich in irgendeinem Artikel gelesen.
Das ist wie mit Sanktionen, wer in der Lage ist, gibt dann gern was zurück, in der Regel fängt die Westliche Seite an.
USA ist da ein Vorbild, nennt sich dann innere Sicherheit, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, auf jeden Fall irgendwas mit Bedrohung.
China hat noch den Vorteil, es hat jede Menge Menschen, als Kundschaft selber im Land, auch viele Zahlungskräftige, neben vielen Armen wie überall.

von schwer gestört 21:22

Also darf da ein Land keine Souveränität ausüben über seine Angelegenheiten ? Steuerflucht und Datenabfluss muss hingenommen werden ?
Das wird aber nicht so laufen....

Datenschutz als Fake

China gibt ausgerechnet Datenschutz für seine restriktiven Neuerungen an. Das ist nicht zu fassen. In Deutschland leitet sich der Datenschutz aus den Grundrechten ab, die die Macht des Staates begrenzen.

China ist ein totalitärer Überwachungsstaat,
der dem Bürger keine Datenschutzrechte zugesteht. Fies, dass gerade das als Grund angegeben wird.

@ Bernd Kevesligeti

Ein psychologisieren, Gerede von Freiheit. Und das vom angeblich guten oder schlechten, daß kommt doch gerade hier von denen die immer die "Freiheit" im Munde führen.

Ok. Aber dann möchte ich auch nichts mehr davon hören, dass Unternehmen schlechte Tarife zahlen und Arbeitnehmer angeblich prekär beschäftigt sind.

Re Nachfragerückgang: Unterschiede

>>"NEIN, haben sie nicht! Absolut nicht! Überhaupt nicht! Noch nie! Nirgendwo!"
> Welche Ziele haben denn die vielen Regierungen dieser Welt?

Ich behaupte nach wie vor, dass es letztendlich immer um Macht, Einfluss, Rohstoffe oder Geld geht.<<

Dann behaupten Sie es weiter und Sie werden sich immer wieder bestätigt sehen. weil es immer wieder und überall AUCH um Macht, Geld und Einfluss geht. Wäre ja auch merkwürdig, da es ohne diese 3 ja auch kaum geht.

Das Schlüsselwort ist aber das „NUR“. Es gibt nämlich noch ganz viele andere Sachen. Und die machen den Unterschied! Ganz sicher!

@ Bernd Kevesligeti

Also darf da ein Land keine Souveränität ausüben über seine Angelegenheiten ? Steuerflucht und Datenabfluss muss hingenommen werden ?

Nein, keineswegs. Aber die Gesetze müssen demokratisch und fair beschlossen werden. Und sie müssen für alle gelten, auch für die Elite.

Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher. George Orwell, Farm der Tiere.

von born in stasi-land 21:58

Nein, schlechte Tarife und prekär Beschäftigte, daß gibt es doch gar nicht.
In Wirklichkeit genießen die Leute bei Amazon, DHL, Hermes und am Rande der Stadt in den Hallen ein ausgesprochen freies und bequemes Leben....

Aber nur im Fernsehen.

von schwer gestört 22:05

Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher, auf Sylt, in der Elbchaussee und am Rande der Städte in den Hallen....

Eduard de Maschine

Auch in China werden die Menschen für ihre Arbeit entlohnt und Unternehmen realisieren Umsätze und Gewinne, Preise und Gehälter steigen kontinuierlich.

Tun Sie das? Sorry, wenn ich das nicht glaube. Wer zwingt die großen Monopole dazu? Gewerkschaften sind nicht erlaubt. Arbeiter dürfen ihre Interessen nicht kollektiv und solidarisch vertreten. Die Staats-Konzerne sind allmächtig. Wer eine Gewerkschaft gründen will, wird inhaftiert.

@ wenigfahrer

USA ist da ein Vorbild, nennt sich dann innere Sicherheit

Das nenne ich einen lupenreinen Whataboutism.

Am 10. Juli 2021 um 22:20 von schwer gestört

Sehe ich anders, wie war das mit Stahl oder Alu und vieles mehr, immer die Begründung, innere Sicherheit bedroht.
Dürfen Sie aber gerne anders sehen, und ihr langes Wort können Sie sich sparen, jeder sieht das was er sehen will, besonders bei China.
China ist genauso wenig ein Engel, wie es andere Staaten sind, nur komisch, erwähnt man das, dann gibt es immer von den selben einen Spruch ;-).
Wie war das mit den Fingern, 1 zu 4.

Chinas Machthaber wollen ihre eigenen Regeln aufstellen -

und die mithilfe ihrer Wirtschaftsmacht peu à peu überall durchsetzen, die also der ganzen Welt oktroyieren. Und sich dabei nicht auf die Finger gucken lassen, also keinerlei Transparenz zulassen. Im Gegenteil: Sie bekämpfen bekanntlich jegliche Bestrebungen in diese Richtung mit aller Härte und mit allen Mitteln - nicht nur Zensur.

um 14:31 von born in

um 14:31 von born in stasi-land:
"
Wenn eine Firma an die Börse geht, muss sie ihre kompletten Wirtschaftsdaten für die Anleger transparent machen. Das ist nur fair, denn Anleger brauchen Informationen.

Es ist doch völlig unverständlich, dass die chinesische Regierung diese Offenlegung von Daten nicht gestatten will.
"
Darum geht es nicht.
Es geht um die Kundendaten von Chinesen, die damit an die NSA gehen.

Wirtschaftsdaten können die Anleger auch erhalten, wenn diese Firmen in Shanghai an die Börse gehen.

22:12 von schwer gestört

Die Staats-Konzerne sind allmächtig.
Wer eine Gewerkschaft gründen will, wird inhaftiert.
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das wäre auch widersinnig
in einem Arbeiter und Bauerstaat
))Sarkasmus aus((

wie ist denn das mit Betriebsräten in Betrieben, die den Gewerkschaften gehören ?

Ein

weiterer Beweis, dafür, dass Chinas Politiker überhaupt nicht daran interessiert sind, andere Staaten mit ihrer wirtschaftlichen Stärke zu unterstützen.
China macht eine rein egoistische Politik, nimmt gerne, gibt aber so gut wie nichts, und wenn, dann mit Hintergedanken.
Ich kaufe daher schon lange keine Produkte mehr, die mit „Made in China“ gekennzeichnet sind, solange sie entbehrlich sind bzw. es gleichgeartete Produkte aus anderen Ländern gibt.

von Sparer 23:34

Könnte das was Sie da geschrieben haben eine Projektion sein ? Was man eigentlich selber....

Darstellung: