Kommentare

Ob das der richtige Weg ist?

Aus dem Artikel: „…Schon seit mehreren Monaten geht die in China regierende Kommunistische Partei vehement vor gegen die großen privaten Internet-Konzerne des Landes; konkret beschränkt sie deren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss. So wurde der Börsengang des größten Finanztech-Konzerns der Welt Ant Group abgesagt. Firmengründer Ma Yun alias Jack Ma wurde de facto gezwungen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Gleichzeitig hat die chinesische Führung die Rolle der staatlichen Konzerne gestärkt.“
Wahrscheinlich möchte die chinesische Führung vermeiden, dass zu viele (v. a. amerikanische) Investoren zu großen Einfluss bei den chinesischen Start-ups und Internetfirmen erlangen; kann ich bei der derzeitigen weltpolitischen Situation, v. a. aber dem amerikanisch-chinesischen Wirtschaftskrieg, nachvollziehen. Nur: der wichtige USA Markt bleibt den chinesischen Firmen auch verschlossen. Ob das auf Dauer gut ist? Die KP Chinas geht nun mal in allen Bereichen rigoros vor.

China erschwert Börsengänge einheimischer Firmen im Ausland...

Es geht dabei vermutlich auch um grenzüberschreitenden Datenfluss. Offenbar fürchtet die Regierung, daß im Ausland notierte chinesische Unternehmen gezwungen werden eine wachsende Datenmenge zur Verfügung zu stellen.

Außerdem geht es der chinesischen Wertpapieraufsicht darum Schlupflöcher auf den Cayman Islands und den Virgin Island für Konzerne und Teilgesellschaften zu schließen......

Es geht natürlich immer um den "Schutz"

"Offiziell geht es den Behörden der Volksrepublik um Datensicherheit."

Wenn es nicht die Datensicherheit ist, ist es die Terrorgefahr. Der Staat findet immer einen Grund, um alles und jeden noch besser kontrollieren zu können. Eine Demokratie mit eigenen Meinungen ist nicht im Interesse der Politik.

An sich sollten die chinesischen Startups aber auch im eigenen Land genug Geld und Investoren auftreiben können. Die Frage ist nur, zu welchen Bedingungen...

Re : Bernd Kevesligeti !

Anscheinend hat die chinesische KP Angst davor, dass andere Länder die gleichen Praktiken anwenden, wie sie selbst, den großen Daten- und Wissenschaftstransfer, wodurch es chinesischen Firmen möglich war und ist, viele Produkte zu kopieren und fälschen.
Irgend wie hinterlistig und mehr als falsch und verlogen, wie dieser Haufen der Funktionäre nun mal sind.
Und es soll wahrscheinlich verhindert werden, dass zu viel Geld in Steueroasen abfließt, so dass die KP ihre Armee und all die Geheimdienstler nicht mehr bezahlen kann.
Ach du Schreck, die Macht scheint zu bröckeln !

@ Faktenfinder

Hier wäre ein Vergleich der Datenschutzgesetze der USA, China und der BRD angebracht und hilfreich.
Anscheinend ist der Datenschutz in China wesentlich höher bewertet, als uns von den Medien immer wieder eingeredet wird.
Vor allem auch unter dem Aspekt, dass sich sogar einige US -Firmen ausdrücklich positiv über die deutschen bzw. europäischen Datenschutz geäußert haben.
Das erscheint mir verdächtig genug, diesen Datenschutz auf seine mögliche Unzulänglichkeit zu überprüfen.

In China läuft es eben anders...

...als z.B. in Deutschland oder den USA. Letzteren geht der wirtschaftliche Erfolg über alles, im Zweifel auch demokratischen Prinzipien.
China hingegen opfert dem wirtschaftlichen Erfolg alles, außer dem Führungsanspruch der KP.

Was geht das den Staat an?

Was hat der chinesische Staat damit zu tun, ob eine Firma im Ausland an die Börse geht? Da hat der Staat doch eigentlich seine Finger raus zu lassen.

@ Bernd Kevesligeti

Offenbar fürchtet die Regierung, daß im Ausland notierte chinesische Unternehmen gezwungen werden eine wachsende Datenmenge zur Verfügung zu stellen.

Und was geht das die chinesische Regierung an?

System öffnen

China wird sein politisches System auch für andere politische Parteien öffnen müssen und dann wird es notwendig, dass die KP Kompromisse und Koalitionen eingeht.

von born in stasi-land 14:16

Es geht wohl um den befürchteten Abfluss von Unternehmensdaten.

Schlecht für alle:

„Nun hat China Regeln erlassen, die Börsengänge im Ausland deutlich erschweren. Die größten Volkswirtschaften entkoppeln sich damit weiter“

Im Interesse seiner Macht (bzw. derer, die die haben und „verteidigen“ zu müssen glauben, im vorliegenden Fall also der „Kommunistischen“ Partei Chinas) und der damit einhergehenden „Kontrollbedürfnisse“ der Machthaber. Und zum Schaden des gesamten öffentlichen Gemeinwesens bzw. der Weltwirtschaft (womit die in ihrer Gesamtheit gemeint ist, und nicht etwa irgendwelche sich darin in irgendeiner Form wirtschaftlich betätigenden Unternehmen im Speziellen).

Daten preisgeben

Wenn eine Firma an die Börse geht, muss sie ihre kompletten Wirtschaftsdaten für die Anleger transparent machen. Das ist nur fair, denn Anleger brauchen Informationen.

Es ist doch völlig unverständlich, dass die chinesische Regierung diese Offenlegung von Daten nicht gestatten will.

@ 14:07 von Traumfahrer

Zu verhindern, dass zuviel Geld in Steueroasen abfließt, sollte eigentlich die Aufgabe jeder Regierung sein. Und den Einfluss privater Internetkonzerne wie Facebook und Google auf das politische und gesellschaftliche Leben zu beschneiden, ebenso.

@ Bernd Kevesligeti

Es geht wohl um den befürchteten Abfluss von Unternehmensdaten.

Abfluss? Wohin fließt das denn ab? In den Börsenprospekt?

von Traumfahrer 14:07

Ihre doch sehr hefigen Formulierungen drücken aber eine beträchtliche Unzufriedenheit aus.
Wer sich vor Datenabfluss und Steueroasen schützt ist "falsch und verlogen" ?

von born in stasi-land 14:34

Vielleicht Daten an die Staaten an deren Börsen die Unternehmen notiert sind.

@ Bernd Kevesligeti

Es macht ja durchaus Sinn für chinesische Unternehmen, sich an ausländischen Börsen Liquidität zu besorgen. Aber dann muss man eben dort auch die Karten auf den Tisch legen. Kein Anleger kauft die Katze im Sack.

@ Bernburger49

Welches Recht sollte ein Staat haben, den Internetkonzernen Amazon, Google, ... rein zu reden? Und wozu soll das gut sein?

@14:45 von born in stasi-land

Dann finden Sie es also in Ordnung, wenn solche Internetkonzerne unsere Gesellschaft manipulieren können ?

@Traumfahrer - Die USA legten vor, China zieht nach.

14:07 von Traumfahrer:
"Anscheinend hat die chinesische KP Angst davor, dass andere Länder die gleichen Praktiken anwenden, wie sie selbst, [...]"

Sie irren. Die Vorlage dazu kam nämlich aus den USA:
"Biden unterzeichnete eine Verfügung, wonach Amerikanern der Handel mit Wertpapieren von zunächst 59 chinesischen Firmen ab dem 2. August verboten wird." (TS am 04.06.)

Ansonsten sollten Sie wissen, dass sich mit einem Börsengang keine Produkte kopieren lassen und dass die Armee nicht von Börsengewinnen bezahlt wird.

"Ach du Schreck, die Macht scheint zu bröckeln !"
> Sie sollten etwas weniger traumfahren.

von born in stasi-land 14:45

Die Antwort ist wirklich gut: Warum sollte ein Staat Amazon reinreden ? Amazon so toll menschlich für die Beschäftigten und vor allem für die Steuerbehörden....

@Außerdem geht es der chinesischen 13:46 Bernd Kevesligeti

"Wertpapieraufsicht darum Schlupflöcher auf den Cayman Islands
und den Virgin Island für Konzerne und Teilgesellschaften zu schließen......"

Darum wohl am allerwenigsten.
Ich amüsiere mich täglich mehr über ihren 'ideogischen' Blick.
Schliesslich könnten dann die Apparatschiks samt ihren Strohmännern nicht die US$
so schön intransparent ins 'Währungsausland' verschieben.
Ganz zu schweigen von der Möglichkeit ggf. 'US-Sanktionen' zu unterlaufen.
Thema: Nordkorea, Iran

Wenn die versammelten Staatenlenker wirklich 'Schwarzgeld' eindämmen wollten,
hatten sie dazu mehr als 70 Jahre Zeit.

13:46 von Bernd Kevesligeti

«Es geht dabei vermutlich auch um grenzüberschreitenden Datenfluss. Offenbar fürchtet die Regierung, daß im Ausland notierte chinesische Unternehmen gezwungen werden eine wachsende Datenmenge zur Verfügung zu stellen.»

Internationaler Handel ohne grenzüberschreitenden Datenfluss ist unmöglich. Will die Führung in Peking nicht, dass Chinesische Unternehmen international Handel treiben, dann sollen sie halt in China bleiben, und nur noch dort im Land rumhandeln.

Letztlich ist dies ein weiterer Schritt mehr, Chinesische Privatunternehmen zu gängeln, und stattdessen die Staatsunternehmen zu begünstigen.

1 Mio. Nutzer oder Kunden in China bei einer App, oder einem Unternehmen, entspricht auf Deutschland zur Bevölkerung umgerechnet ± 60 Nutzer oder Kunden. Sechzig … doch so viel … sieh an. Mega gefährlich.

Als Ausländisches Unternehmen in China war man ja schon immer vor "Prouktpiraterie" und Datenabfluss sicher wie nirgendwo sonst auf der Welt. Dafür war China schon immer legendär.

@born in stasi-land - staatliche Einmischung

14:14 von born in stasi-land:
"Was hat der chinesische Staat damit zu tun, ob eine Firma im Ausland an die Börse geht? Da hat der Staat doch eigentlich seine Finger raus zu lassen."

Das sollte man eigentlich meinen.

Allerdings musste die deutsche Börse vor drei Jahren den Handel mit Cannabis-Aktien einstellen. Und ab dem 02. August wird es US-Amerikanern verboten sein, mit den Wertpapieren von 59 chinesischen Firmen zu handeln.

Der Staat mischt also kräftig mit - nicht nur in China.

@Bernd Kevesligeti

Es sind zu Deutschland verglichen nicht 60, sondern 60.000.
Das ändert aber nichts am Prinzip.

Staatsgelenkte Wirtschaft weltweit nur nach eigenem Gusto.
Aber der Weltwirtschafts Hero sein wollen. Grauenhaft.

Wunsch nach Kapitalkontrolle

Während große Teile der Mittelschicht in China immer noch glauben, die Regierung wollte nur ihr bestes, misstrauen viele der Reichen der KP China zutiefst. Es gibt daher eine erhebliche Kapitalflucht.
Ein Börsengang in den USA erlaubt sowohl Anlegern als auch den vormaligen Eigentümern unzählige Möglichkeiten zum Transfer von Kapital ins Ausland.

@ nie wieder ...

Anscheinend ist der Datenschutz in China wesentlich höher bewertet, als uns von den Medien immer wieder eingeredet wird.

Welches Bild von unseren Medien haben Sie denn?

14:45 von born in stasi-land

«Welches Recht sollte ein Staat haben, den Internetkonzernen Amazon, Google, ... rein zu reden? Und wozu soll das gut sein?»

Das wäre dazu gut, um zu verhindern, dass sich mit der Währung Gold der Neuzeit = Daten neben Staatlichen Institutionen solche Giganten wie Amazon und Google entwickeln. Die dann meinen, für sie gelten eigene Gesetze, und wir machen, was wir wollen.

Google hat vor einigen Jahren schon erkannt, dass es wohl klüger sei, nur noch als Tochterunternehmen unter dem Dach des noch größeren Konzers: "Alphabet" aufzutreten. Klüger, um Monopolverdacht vom Tisch zu wischen, was aber auch nur Augenwischerei ist.

China begeht den Weg in die andere Richtung.
Privatwirtschaft gängeln, den Rest konzentrieren unter Aufsicht der KP.
Die KP bestimmt, was gemacht wird.
So wird in China Machtkonzentration immer größer.

Allerdings nicht wie bei Amazon / Google in Privathand, sondern unter staatl. Bestimmung. Für die KP ist das dann gut, aber so was wie in den USA taugt gar nix.

Rene

Kann ja sein das ich mich im absoluten falschen Film befinde aber könnte es nicht auch noch andere Möglichkeiten geben? Irgendwo, irgendwann sah ich mal eine Reportage über Chinas lange Geschichte und wirtschaftliche Entwicklung. Wenn ich mich richtig erinnere gab es schon mal eine Phase in der Vergangenheit, wo es in China ein starkes Interesse gab sich mit dem Rest der Welt auszutauschen. Aber auch damals hielt diese Phase nicht allzulange an und das Kaiserreich begann sich wieder von der Weltbühne zu verabschieden. Der Handelsstreit mit den USA, die Neuausrichtung der Doktrin der NATO könnten ein willkommener Anlass sein sich wieder zurück zu ziehen. Was wenn die kommunistische Partei beschlossen hat einen ähnlichen Weg wie das damalige Kaiserreich einzuschlagen. Schließlich ist eine Nation mit 1,xx Mrd. Menschen nicht notwendiger Weise auf andere Märkte angewiessen. Kann das im gegenseitigem Interesse sein?

von schabernack 15:07

Bei den Maßnahmen geht es sowohl um private Unternehmen, wie auch gemischte mit staatlichem Anteil.
Aber offensichtlich ist es so, daß viele hier in Wallung geraten. Dem Datenanbieter Refinitiv zufolge wurde seit Jahresbeginn bei insgesamt 34 Emissionen die Rekordsumme von 12.5 Milliarden Dollar eingesammelt.

Aber merkwürdig ist doch, daß Gegner Chinas immer vor den Erfolgen von dessen Unternehmen warnen...

@schabernack, Zitat: "Als

@schabernack,
Zitat:
"Als Ausländisches Unternehmen in China war man ja schon immer vor "Prouktpiraterie" und Datenabfluss sicher wie nirgendwo sonst auf der Welt. Dafür war China schon immer legendär."

nun - zumindest in den 50er bis 70er Jahren waren die Japaner die Raubkopierer der Welt
also bitte mal den Ball schön flach halten!
*danke*

re 13:58 Nachfragerin: Politik

>>Wenn es nicht die Datensicherheit ist, ist es die Terrorgefahr. Der Staat findet immer einen Grund, um alles und jeden noch besser kontrollieren zu können. Eine Demokratie mit eigenen Meinungen ist nicht im Interesse der Politik.<<

Von welchem „Staat“ sprechen Sie hier? Oder sind für Sie alle Staaten gleich?
Von welcher „Politik“ sprechen Sie hier? Oder sind für Sie alle „Politiken“ gleich?

Einen Sinn machte Ihre Aussage nur, wenn Sie „Staat“ durch „autoritären Staat“ und „Politik“ durch ein „autoritäres Regime“ ersetzen würden.

Einen „Staat“ gibt es nämlich auch in einer „Demokratie“ und dort stehen tatsächlich die „eigenen Meinungen“ aller im Vordergrund der „Politik“.

Das dabei auch manche - BürgerInnen wie PolitikerInnen - der Meinung sind, die Meinung der Anderen müsste unterdrückt und kontrolliert werden, stimmt wohl. Aber genau deshalb wurde ja die Demokratie als eines unserer höchsten Kulturgüter erschaffen. Weil es eben auch die „Anderen“ gibt...

von schabernack 15:16

Der Weltwirtschafts Hero sein wollen.
Aber es darf bloß nicht der "Falsche" sein, sonst ist es grauenhaft.

15:01 von Bernd Kevesligeti

«Die Antwort ist wirklich gut: Warum sollte ein Staat Amazon reinreden ? Amazon so toll menschlich für die Beschäftigten und vor allem für die Steuerbehörden …»

Das mit der Steuer von Amazon ist in den USA was für den hohlen Zah im Vergleich zur Machtkonzetration neben dem Staat durch Datenwissen. Das ist die Herausforderung, vor der Staaten stehen, nachdem niemand bisher reale Schritte unternahm, das zu begrenzen, in mehr regulierte Bahnen zu lenken.

Es hat sich so entwickelt, weil man Gefahren der Fine New Internet World Order neben all den Vorteilen nur wenig Aufmerksamkeit widmete. Nun isset so, wie es ist. Einfacher wird es nicht, wen wieder zu beschränken, ist der erst mal so richtig fett + mächtig. Steuer hohler Zahn.

US-Behörden werden auch nicht eingreifen.
Um Amazon bessere Arbeitsbedingungen vorzuschreiben.

In den USA ist Ihnen das alles mies. In China ist es aber der Brüller.
Wenn der Kaiser alles in seinen Hände konzentrieren will.

Two Worlds Maßstab-Ideologie.

Zitat: "Aber auch damals

Zitat:
"Aber auch damals hielt diese Phase nicht allzulange an und das Kaiserreich begann sich wieder von der Weltbühne zu verabschieden. "

Sie meinen sicherlich die Phase in dem China riesige Flotten ausschickte und auf der Ost-Afrikanischen Seite bis zur Südspitze vorstiess.
Die inneren Problem - vorallem die gewaltigen Überschwemmungen - zwangen den Kaiser seine Gelder in den Deichbau zu stecken.
Im 18. Jahrhundert war China - gemessen am Silberstandard - das reichste Land der Welt.
Dann kam Anfang des 19. Jahrhunderts England und stellte fest das deren BILLIG-Produkte in China keinen Absatz fanden!
Man stieg auf Opium um und erzwang mit Waffengewalt den Import und Handel
Am Ende des 19. Jahrhunderts war China pleite und England das reichste Land der Erde.
Ist also "Öffnung" immer was gutes für China gewesen??

re 16:04 rene dri: interessen

>>Was wenn die kommunistische Partei beschlossen hat einen ähnlichen Weg wie das damalige Kaiserreich einzuschlagen. Schließlich ist eine Nation mit 1,xx Mrd. Menschen nicht notwendiger Weise auf andere Märkte angewiessen. Kann das im gegenseitigem Interesse sein?<<

Interessante Parallele: Aber diese deutet eher auf ein sehr einseitigesInteresse der amtierenden Machthaber hin. Man brauchte die Privatwirtschaft, um die wirtschaftliche Stärke zu erlangen, „Machthaber“ zu sein. Ohne wirtschaftliche Macht geht nämlich auch die weltliche Macht schnell vorbei.

Dann aber - wenn man genug Mittel hat um „mitspielen“ zu können, verlieren diese Machthaber sehr schnell den Reiz am „Spiel“. Weil man dieses Spiel nämlich nur zu leicht verlieren könnte und weil es ganz allgemein viel zu anstrengend ist.

Chinas Machtclique geht es ausschließlich um die eigene Macht. Und dazu glaubt sie nun auf die „Privatwirtschaft“ verzichten zu können.

Wenn Sie sich dabei mal nicht „verspielt“ haben.

16:04 von rene dri

«Was wenn die kommunistische Partei beschlossen hat einen ähnlichen Weg wie das damalige Kaiserreich einzuschlagen [”Rückzug auf sich selbst"].

Das Projekt "Silk Road 2.0 / 2050" mag auf alles mögliche hindeuten.

Ganz sicher aber nicht auf einen Rückzug Chinas von prominenter Stellung in Weltpolitik und Welthandel.

re 15:10 Nachfragerin: Mitmischen

>>Der Staat mischt also kräftig mit - nicht nur in China.<<

Welche Erkenntnis!

Die Frage wäre aber, ob die Staaten hier oder dort genauso „mitmischen“ wie der Staat in China.

Dann wäre endlich mal wieder alles überall gleich!

Am 10. Juli 2021 um 14:07 von Traumfahrer

"...Ach du Schreck, die Macht scheint zu bröckeln !..."

Wenn ich mir mal die Entwicklung der Weltwirtschaft und deren Wachstum so verinnerliche, haben Sie hier etwas mit China verwechselt, denn die Führungsmacht des freien Westens verliert an Einflusssphären. Nur noch Drohgebärden, wie bei einem vom Tode gekennzeichneten Tier.

16:04 von rene dri

"Was wenn die kommunistische Partei beschlossen hat einen ähnlichen Weg wie das damalige Kaiserreich einzuschlagen."

Dann würden wir dies schon erkennen, davon ist nichts zu sehen. Es ist davon auszugehen, dass die stark gewachsenen und ins Ausland expandierenden chinesischen Konzerne, die von Privatinvestoren und Eignern gelenkt werden, der chinesischen Führung mit ihrem Bedürfnis, stets die Kontrolle über die Nationalökonomie und die Gesellschaft und alles was darauf rückwirken könnte, ebenso auf das Denken, etwa die Momente persönlicher Freiheit, die sich notwendigerweise aus dieser Entwicklung ergeben müssen - wie diese Zusammenhänge und 'Gesetzmäßigkeiten' vor sich gehen, haben die Kommunisten in ihren Ideologieschulungen gelernt (Dialektischer u. Historischer Materialismus, Marx, Mao usw.) - Sorgen machen. Einerseits muss sie die Entwicklung der Produktivkräfte (insb. Hightech) zulassen und fördern, andererseits sich hieraus ergebende Herausforderungen für ihr System meistern.

14:09 von nie wieder spd

«@ Faktenfinder
Vergleich der Datenschutzgesetze der USA / CHN / BRD … angebracht und hilfreich. Anscheinend ist der Datenschutz in CHN wesentlich höher bewertet, als uns von den Medien immer wieder eingeredet wird.»

Der Datenschutz in China ist das "Social Credit System".
In wohler klingenden Worten das Synonym für Null Datenschutz.

Es ist nicht lange her, da schrieb ich ausdrücklich Ihnen antwortend schon mal was mehr dazu. Was 1.000 Zeichen halt so zu schreiben möglich machen.

Zwei Artikel aus Wikipedia nannte ich Ihnen.
Interessiert man sich dafür, dann liest man so was.
Weiter gehend kann man sich von Wiki ausgehend immer informieren.

Man kann das aber auch sein lassen, und auf ewig + 3 Tage lang rumvermuten, Deutsche Medien wollten einem "was einreden". Wenn man nicht auch mal aus eigener Initiative was recherchiert.

Dann bringt einem das Wissen nicht Amazon aus den USA, nicht Alibaba auch China, und auch nicht @Tagesschau Faktenfinder mundgerecht an die Haustür.

Mein letzter Kommentar

Ich verstehe es nicht, müssen wir immer alles mit dem vernebelten Blick der westlichen Demokratie sehen? Ich habe in der letzten Zeit nicht einen objektiven Bericht von Herrn Wurzel und Frau Kirchner gelesen, aber ich verstehe es " Altes Sprichwort: Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing!" Anstelle die Anderen in Frieden ihren Weg gehen zu lassen, muss man sie bekämpfen um zu verhindern das sie unseren ach so menschenfreundlichen neoliberalen Kapitalismus in Frage stellen. Ich kann das nicht mehr lesen und hören und verabschiede mich jetzt endgültig von der Tagesschau und allen anderen, wenn ihr wirklich glaubt der westliche Weg ist der einzige Wahre, kann ich euch nur bedauern.
Adieu

Am 10. Juli 2021 um 14:14 von born in stasi-land

Zitat:
"...Was hat der chinesische Staat damit zu tun, ob eine Firma im Ausland an die Börse geht? Da hat der Staat doch eigentlich seine Finger raus zu lassen..."

Bevor Sie auf China los dreschen, beantworten Sie doch bitte mal die Frage, welche MdB sitzen in den Aufsichtsräten von Aktiengesellschaften? was lt. Art. 66 GG zulässig ist.
Ich glaube, es gibt keinen Staat auf dieser Erde, welcher keinen Einfluss auf das Finanzwesen hat, oder?

Quelle:
Finanzen | bpb
https://www.bpb.de › izpb › finanzen

@teachers voice - unerreichtes Ideal

16:11 von teachers voice:
"Von welchem ,Staat' sprechen Sie hier?"
> Ich sprach von allen Staaten, die Vorwände erfinden, um Freiheiten einzuschränken und Überwachs- und Kontrollmaßnahmen durchzusetzen.

"Oder sind für Sie alle Staaten gleich?"
> Nein.

"Von welcher ,Politik' sprechen Sie hier?"
> Von einer Politik, die Vorwände erfindet, um Freiheiten einzuschränken und Überwachs- und Kontrollmaßnahmen durchzusetzen.

"Oder sind für Sie alle ,Politiken' gleich?"
> Nein.

"Einen Sinn machte Ihre Aussage nur, wenn Sie ,Staat' durch ,autoritären Staat' und ,Politik' durch ein ,autoritäres Regime' ersetzen würden."
> Ab welchem Überwachungs- und Beeinflussungslevel bezeichnen Sie ein Regime als autoritär?

"Einen ,Staat' gibt es nämlich auch in einer ,Demokratie' und dort stehen tatsächlich die ,eigenen Meinungen' aller im Vordergrund der ,Politik'."
> Sie beschreiben ein erstrebenswertes, aber bisher unerreichtes Ideal.

re 16:42 Eduart de Machina: Schmaler Grad

>>Einerseits muss sie die Entwicklung der Produktivkräfte (insb. Hightech) zulassen und fördern, andererseits sich hieraus ergebende Herausforderungen für ihr System meistern.<<

Sehr gut auf den Punkt gebracht - oder genauer auf den sehr schmalen Grad, auf dem sich die chinesische Machtclique bewegt.

Das Denken dieser Clique kreist immer um den Gedanken, Freiheit zuzulassen ohne Kontrolle zu verlieren.
Oder anders: Lasst die Privatwirtschaft mal die Arbeit machen und danach verstaatlichen wir dann diese und wir sind dann die Allergrößten!

Nur blöd, dass es noch andere Mitspieler in diesem Spiel gibt und diese auch eigene Ideen haben. Da verliert man schon mal leicht die Kontrolle über seine Kontrolle.

16:12 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Der Weltwirtschafts Hero sein wollen.
Aber es darf bloß nicht der "Falsche" sein, sonst ist es grauenhaft.»

Ganz selbstverständlich würde es ganz grauenhaft, würde die Despotie China mit Absolutistischem Kaiser der Weltbestimmer. Was der Kaiser so sehr gerne gerne wäre. Er geht auch nicht ungeschickt, und sehr planvoll auf dem Weg zu diesem Ziel voran.

Mittelalter ist vorbei, aber Sie mögen das ja.
Wenn der Master das Sagen hat.

@teachers voice - Handelskrieg mit 2 Teilnehmern

16:36 von teachers voice:
"Die Frage wäre aber, ob die Staaten hier oder dort genauso ,mitmischen' wie der Staat in China."

Ich verweise abermals auf die Meldung, nach der es US-Amerikanern ab dem 2. August verboten sein wird, mit Wertpapieren von zunächst 59 chinesischen Firmen zu handeln.

Dieses Verbot scheint über die von China geplante Einschränkung hinauszugehen, da es nach meinem Verständnis für alle Börsen gilt und nicht nur für die US-amerikanischen.

(Google: "Schwarze Liste des US-Präsidenten")

"Dann wäre endlich mal wieder alles überall gleich!"
> Wann war denn jemals alles überall gleich? Das muss lange vor der Entstehung des Lebens gewesen sein...

@born in stasi-land um 14:16

>Und was geht das die chinesische Regierung an?<
.
Wissen Sie, welche Staaten Wirtschaftssanktionen gegen andere Länder verhängen und diese auch überwachen?.
.
Denken Sie bei den Sanktionen auch daran, daß Finanzaktionen dazu gehören und verstöße auch im Souverenitätsgebiet anderen Ländern verfolgt werden.
.
Nein, ich finde diese chinesischen Einschränkungen auch nicht gut, aber China macht halt nach, was andere vormachen.

von schabernack 17:02

Mittelalter, aber daß wollen doch einige hier. Immer mit der Erwartung, die oder daß Land hat sich unterzuordnen....
Passiert aber immer weniger. Die Erde ist nun mal keine Scheibe, sondern eine Kugel, die sich dreht. Und auch ein Francis Fukuyama hatte offensichtlich nicht recht, mit dem Ende der Geschichte(90er)....

Rene

"..Dann würden wir dies schon erkennen, davon ist nichts zu sehen. Es ist davon auszugehen, dass die stark gewachsenen.."
Wirklich, ist das so? Ich wandle nun schon mehr als 2 Tage auf diesem Planeten. Aber mein Eindruck ist ein anderer, bisher rennen wir als Menschheit, als der Westen, als Europäer, als... immer den Krisen hinterher vollkommen gleichgültig ob jetzt wirtschaftlicher, militärischer oder politischer Art. Bei der Bewältigung der verschiedenen Krisen kommt noch erschwerend hinzu das wir schnell die "Lust" verlieren uns um die Lösung zu kümmern bzw. uns geht die Luft aus.

Machtanspruch

Im Gegensatz zu den meisten Staaten, einschließlich D und EU, ist China Macht- und Wirtschaftspolitisch in der Lage auf US-amerikanische Entscheidungen 1.1 zu reagieren. Nichts anderes wird der Hintergrund dieser Verordnungen sein. Die USA haben diese Politik eingeleitet um ihren Machtanspruch zu festigen, d.h. China zu schwächen. Doch die Zeit dafür dürfte darüber längst hinausgegangen sein, sodass diese Politik letztendlich, für die USA, ihr eigener Schaden sein wird. In diesem Zusammenhang muss man auch die neueren amerikanischen Freundschaftsbekundungen gegenüber D einordnen, einzig und allein darum, einen Partner für ihre Politik zu gewinnen. Durch die Vasallentreue D ist ihnen das leider gelungen und so wird auch D in den kommenden Jahren, z.B. auf dem Arbeitsmarkt, die negativen Auswirkungen dieser Politik zu spüren bekommen.

@teachers voice - Macht & Geld

17:02 von teachers voice:
"Nur blöd, dass es noch andere Mitspieler in diesem Spiel gibt und diese auch eigene Ideen haben."

Haben nicht alle Regierungen dieselben Ziele?
In China wird die Wirtschaft von der Politik gelenkt, bei uns ist es andersherum. Letztendlich geht es immer um Macht und Geld.

Gesellschaft manipulieren können ?

von Bernburger49 @
Ich glaube da haben Sie Gesellschaft und Kunden vertauscht.

16:53 von PMK

«Ich kann das nicht mehr lesen und hören und verabschiede mich jetzt endgültig von der Tagesschau und allen anderen, wenn ihr wirklich glaubt der westliche Weg ist der einzige Wahre, kann ich euch nur bedauern.
Adieu.»

Und mag es die letzte Erwiderung sein, die Sie hier erhalten.

"Der Westliche Weg" ist nicht der einzig wahre.
Er hat viele Unzulänglichkeiten und Fehler.

Dennoch ist er um unbeschreiblich viel besser ein Weg mit Demokratie.
Als der Weg in China mit Autokratie, Despotie, und Diktatur.

Den Weg, der in allem nur gut ist, den hat noch niemand gefunden.
Der Weg von China führt in Dunkelheit und Verderben.

re 17:00 Nachfragerin: Unerreichbare Demokratie?

>>@teachers voice "Einen Sinn machte Ihre Aussage nur, wenn Sie ,Staat' durch ,autoritären Staat' und ,Politik' durch ein ,autoritäres Regime' ersetzen würden."
> Ab welchem Überwachungs- und Beeinflussungslevel bezeichnen Sie ein Regime als autoritär?<<

Na, das ist aber wirklich simpel:
1. Verfassung mit dem demokratischen 1x1. Erkläre ich gerne.
2. Eine Regierung, die an diese Verfassung gebunden ist.
3. Regelmäßige freie und faire Wahlen
4. Grundrechte für alle! ...

>>"Einen ,Staat' gibt es nämlich auch in einer ,Demokratie' und dort stehen tatsächlich die ,eigenen Meinungen' aller im Vordergrund der ,Politik'."
> Sie beschreiben ein erstrebenswertes, aber bisher unerreichtes Ideal.<<

Eine Demokratie ist kein Ideal, sie ist ein Prozess. Was Sie meinen heisst „Utopia“ und ist so ziemlich das Gegenteil einer Demokratie.

Konkret: Was wir beide hier machen, IST Demokratie. Ganz real! Und genau das dürfen wir hier nicht nur, wir werden sogar geschützt hierbei. Ganz real!

@born in stasi-land um 14:31

>... muss sie ihre kompletten Wirtschaftsdaten für die Anleger transparent machen. <.
.
Na kaufen Sie sich doch mal 1 Aktie (berechtigt zur Teilnahme an der HV) und schauen Sie, welche Wirtschaftsdaten sie als Anleger sehen können.
.
In den USA gibt es eine bissige Börsenaufsicht (SEC), die nicht nur in den USA auf Daten zurückgreifen kann, sie darf das auch bei ausländischen Firmen in deren Heimatländern.

einfach herrlich hier wieder

bis wann bekam china nochmal wirtschaftshilfe von deutschland überwiesen?

Zu 15.20 von Zoepfchen

Die Angst vor einer Kapitalflucht ist in der Tat ein wesentlicher Punkt fuer die Restriktionen der chinesischen Fuehrung. Zusammen mit der Angst einer wachsenden auslaendischen (Investoren-) Einflussnahme in umgekehrter Richtung u.a. ueber die im Vergleich zum chinesischen Finanz-und Boersenrecht staerkeren Transparenzregeln des amerikanischen Boersenrechts (das fuer sich genommen auch noch ausbaufaehig ist).

re 17:07 Nachfragerin: Gleich und ungleich

>>Ich verweise abermals auf die Meldung, nach der es US-Amerikanern ab dem 2. August verboten sein wird, mit Wertpapieren von zunächst 59 chinesischen Firmen zu handeln.
Dieses Verbot scheint über die von China geplante Einschränkung hinauszugehen, da es nach meinem Verständnis für alle Börsen gilt und nicht nur für die US-amerikanischen.(Google: "Schwarze Liste des US-Präsidenten")<<

Das kann Ihnen ja so scheinen. Und eine Einmischung liegt auch zweifellos vor. Das wärs dann aber auch,

>>"Dann wäre endlich mal wieder alles überall gleich!"
> Wann war denn jemals alles überall gleich? Das muss lange vor der Entstehung des Lebens gewesen sein...<<

Sag ich ja! Es freut mich, dass wir hier die gleiche Wahrnehmung haben und uns damit wieder den Ungleichheiten zuwenden können.

Man sollte nie vergessen,

Man sollte nie vergessen, dass China immer noch am Anfang eines Aufholprozesses ist. Das BIP pro Kopf lag 2019 dort bei 10.522 USD, in D z.B. bei 46.473. Die wirtschaftliche Macht der VC resultiert also in erster Linie aus der puren Masse der Menschen und nicht auf einer hohen durchschnittlichen Wertschöpfung.

Aufholprozesse sind immer relativ einfach. Wir kennen ja auch das deutsche Wirtschaftswunder nach dem Krieg. Auch in der VC beobachten wir nun die Akkumulation des Kapitals in privater Hand und die vorläufige Zufriedenheit der Menschen mit der positiven eigenen wirtschaftlichen Entwicklung. Die kritische Phase, nämlich der Übergang in weitgehend gesättigte Märkte, steht noch bevor.

16:53 von PMK

Anstelle die Anderen in Frieden ihren Weg gehen zu lassen, muss man sie bekämpfen um zu verhindern das sie unseren ach so menschenfreundlichen neoliberalen Kapitalismus in Frage stellen.

Naja, Kritik an der Menschenrechtssituation in China oder politischen Entscheidungen gleichzusetzen mit neoliberaler Kapitalismus ist toll, halte ich für etwas selektiv daraus Schlüsse gezogen. Außerdem nehme ich es so wahr, dass China sich wirtschaftlich sehr wohl in neoliberale Richtung entwickelt. Ich habe nicht den Eindruck, dass Menschen in China alle finanziell gut bzw. besser als hier abgesichert sind. Gute Bildung (Nachhilfe) ist sehr teuer - deshalb entscheiden sich Eltern nun freiwillig für nur ein Kind.

Selbst kenne ich China aber gar nicht, Sie vielleicht besser und hilfreich wäre, dass Sie dies hier mehr erläutern. So muss ich rätseln was genau Sie dort so wertschätzen.

Das Projekt "Neue Seidenstraße" erscheint mir zudem durchaus viel mit Kapitalismus zu tun zu haben.

16:27 von Miauzi

« Ist also "Öffnung" immer was gutes für China gewesen??»

Nun in 2021 ist nicht mehr 1921.
China geht von sich aus "den Weg in die Welt hinaus".

Es ist doch Illusion, zu vermuten, China könnte jemals wieder auf eine ähnliche Weise drangsaliert, bekriegt, und teilweise unterjocht werden, wie das einst mit "Boxer-Aufstand", Opium, und den Überfällen durch Japan war.

Das ist Geschichte, und auch sehr lehrreich.
Geschichte ist aber nicht Verharren im Ewiggestrigen des Schreckens.
Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert Asiens.

China hat 1,4 Mrd. Einwohner.
Wer wohl sollte die denn wieder zu Knechten machen …?

re 17:15 Hirschauer:

>>Nein, ich finde diese chinesischen Einschränkungen auch nicht gut, aber China macht halt nach, was andere vormachen.<<

Ja, genau so „argumentiert“ die chinesische (...und...) Führung auch. Haben wir als Kinder auch gemacht: Der hat angefangen! Und wir hatten nie verstanden, warum dieses „Argument“ immer falsch gewesen sein sollte.

@Nachfragerin um 15:00

>mit einem Börsengang keine Produkte kopieren lassen <
.
Da haben Sie Recht. Die meisten Aktien der mir nächstgelegene börsennotierten AG (Grammer AG in Ursensollen - ich bis seit gut 15 Jahren Aktionär) ist heute weitgehend in chinesischer Hand. Wer hindert den Vorstand weitreichende Kooperationen mit anderen Firmen der Investoren einzugehen und damit know how zu transferieren? Die Verlagerung der AG mit allem Wissen ist auch möglich.

re 17:19 Nachfragerin: Ungleiche Ziele!!

>>Haben nicht alle Regierungen dieselben Ziele?<<

NEIN, haben sie nicht! Absolut nicht! Überhaupt nicht! Noch nie! Nirgendwo!

re 17:17 von rene dri

"... bisher rennen wir als Menschheit, als der Westen, als Europäer, als... immer den Krisen hinterher vollkommen gleichgültig ob jetzt wirtschaftlicher, militärischer oder politischer Art."

So allgemein wie Sie krisenhafte Prozesse beschreiben, läuft es auch. Leben geschieht, wir handeln und wissen nicht vorab, was genau deshalb kommen wird. Es entwickeln sich Interessen und Meinungen und Ansichten. Wir sind nicht dafür gemacht, diesen Prozess auf den Kopf zu stellen. Wäre schön, wenn wir die Folgen unseres individuellen und kollektiven Handeln, und wie sich diese Erkenntnis auf unsere Pläne und Absichten und unser Befinden auswirken werden, vorher genau wüssten.
Das ist nicht nur eine Unzulänglichkeit von Menschen im Westen. Dass wir nicht vollkommen sind, sollte uns nicht die Lust nehmen - tun wir stets was dagegen - uns um Korrekturen und besseres Verständnis unseres Tun, einschl. ganze Kette an Folgereaktionen, zu erlangen. Politiker geht es genauso, ob in China oder im Westen.

China erschwert Börsengänge eigener Firmen im Ausland...

Aus welchen Gründen auch immer ändert ein Land seine Wirtschaftsgesetze. Vielleicht um Steuerflucht einzuschränken oder auch aus Datengründen.

Und wie auf Klick bekommen hier einige Schnappatmung und toben. Was für eine Reaktion ?

@Der Weg von China führt in Dunkelheit 17:21 von Schabernack

"und Verderben."

Allerdings auch der Weg von Google & Amazon & Co.

Die Frage ist hier, wer ist schneller ;-)
und wäre es nicht besser etwas langsamer zu gehen.
In China wollte schon einmal einer zu schnell sein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Sprung_nach_vorn

Und landete bäuchlings.

17:35 von schabernack

China hat 1,4 Mrd. Einwohner.
Wer wohl sollte die denn wieder zu Knechten machen …?
----
bei deren erstarktem Selbstbewußsein
um nicht Nationalismus zu sagen
aber warten wir es ab
auch die haben so ihr Potential für Ärger
Uiguren, Tibeter und zig andere Minderheiten
Wie sieht es bei denen mit Wunsch nach Freiheit aus
einige in den Foren glauben ja die hecheln geradezu nach Freiheit, westlicher Prägung

Zitat :"Jahrhundert Asiens"
ja und da gibt es doch dort noch ein Land mit 1,4 Mrd Bürgern
und zwei mit zusammen 500 Mill

Die KPC hat Angst ihren

Die KPC hat Angst ihren absoluten Führungsanspruch zu verlieren und opfert lieber technologischen Fortschritt. Diktaturen haben es immer schwer mit selbstständig Handelnden und Denkenden. Das könnte letztlich ihr Untergang sein.

Danke - Schabernack!

@ 10. Juli 2021 um 17:21 von schabernack
16:53 von PMK
«Ich kann das nicht mehr lesen und hören und verabschiede mich jetzt endgültig von der Tagesschau und allen anderen, wenn ihr wirklich glaubt der westliche Weg ist der einzige Wahre, kann ich euch nur bedauern.

"Der Westliche Weg" ist nicht der einzig wahre.
Er hat viele Unzulänglichkeiten und Fehler. »

„Dennoch ist er um unbeschreiblich viel besser ein Weg mit Demokratie….

Den Weg, der in allem nur gut ist, den hat noch niemand gefunden.
Der Weg von China führt in Dunkelheit und Verderben.“

Sie sprechen mir aus der Seele!

17:17 von Bernd Kevesligeti

Mittelalter, aber daß wollen doch einige hier. Immer mit der Erwartung, die oder daß Land hat sich unterzuordnen....
--
hat sich in unserem Denken viel geändert ?
erwarten wir das nicht auch

@teachers voice - Demokratie

17:22 von teachers voice:
"Eine Demokratie ist kein Ideal, sie ist ein Prozess. Was Sie meinen heisst ,Utopia' und ist so ziemlich das Gegenteil einer Demokratie."
> Wir scheinen nicht nur ein unterschiedliches Verständnis von Demokratie zu haben, sondern auch von Utopia.

"Was wir beide hier machen, IST Demokratie. Ganz real! Und genau das dürfen wir hier nicht nur, wir werden sogar geschützt hierbei. Ganz real!"
> Sie scheinen die Möglichkeit einer öffentlichen Diskussion und die Meinungsfreiheit mit Demokratie gleichzusetzen. Für mich ist eine Demokratie eine Staatsform, in der die Macht ausschließlich vom Volk ausgeht.

Diese Maßnahmen schaffen kein Vertrauen.

Dies ist keine gute Entwicklung. China sondert sich ab. Dies steht diametral entgegen was China vor mehrere Jahren in Davos versprochen hat, Globalisierung, offene Märkte, mehr gegenseitige Beteiligungen.
Was wir hier sehen ist eine strikt nationalistische Politik.
Was mich erstaunt ist mit welcher Direktheit frühere Versprechungen seitens China gebrochen werden.

17:17 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Mittelalter, aber daß wollen doch einige hier.»

Mittelalter wollen die, die Absolutistischen Kaisern huldigen.
Und immer so tun, als käme von daher das Bessere für die Welt.
Aber nie auf die Idee kommen, Kritik am Kaiser zu üben.
Das Bessere kommt nie aus der Vergangenheit mit mehr Unfreiheit.

Die aus dem Mittelalter sind welche wie Sie. Die zwar heutzutage nicht mehr behaupten, die Erde sei eine Scheibe. Aber mehr als die zwei Farben Schwarz & Weiß kennen sie auch nicht. Weiß ist meine gute Seite der Scheibe. Schwarz ist die miese Seite derer, denen Nachdenken auch das Farbsehen schenkte.

Die, die auch Farben zu sehen in der Lage sind, sind immer im Vorteil.

«Und auch ein Francis Fukuyama hatte offensichtlich nicht recht, mit dem Ende der Geschichte (90er) …»

Ich kenne dieses Buch nicht. Werde es aber auf der Liste der Bücher vermerken, die ich ganz sicher niemals lesen werde. Es gibt kein Ende von Geschichte. Wer je was anderes schrieb … der hat sie nicht mehr alle.

Ob Internetkonzerne uns irgendwie manipulieren?

Auf jeden Fall!

Ich persönlich zum Beispiel hatte einmal eine Abhandlung über die Auswirkungen einer weiterhin laufenden extrakonstitutionellen Notstandsmassnahmen auf eine Parteiendemokratie verfasst, die interessierte vorgesetzte Dienststellen sofort als Staatsgeheimnis eingestuft haben!

Und nicht nur das!

Durch Änderungen der Suchmaschinen Google und andere könnten Sie diese Abhandlung selbst dann nicht im Internet finden, selbst wenn ich diese dort dauerhaft einstellen sollte!

Daher mein Fazit aus eigener Erfahrung :

Sie finden im weltweiten Internet immer nur das, was Sie selbst persönlich dort auch finden SOLLEN!

Und das gilt erst recht für die westlichen Staaten!

17:28 von Klärungsbedarf

bei 1.4 Mrd
steht denen auch ein gigantischer Innenmarkt zur Verfügung
und der Stolz der Menschen in ihre Leistungen hat für mich schon gefährliche Züge an sich

@teachers voice - Welche Ziele verfolgt eine Regierung?

17:37 von teachers voice:
"Ja, genau so ,argumentiert' die chinesische (...und...) Führung auch. Haben wir als Kinder auch gemacht: Der hat angefangen!"
> Die USA haben Sanktionen gegen chinesische Firmen verhängt. Was erwarten Sie da von chinesischer Seite?

zu >>Haben nicht alle Regierungen dieselben Ziele?<<
"NEIN, haben sie nicht! Absolut nicht! Überhaupt nicht! Noch nie! Nirgendwo!"
> Welche Ziele haben denn die vielen Regierungen dieser Welt?

Ich behaupte nach wie vor, dass es letztendlich immer um Macht, Einfluss, Rohstoffe oder Geld geht.

18:26 von friedrich peter...

Was mich erstaunt ist mit welcher Direktheit frühere Versprechungen seitens China gebrochen werden.
.
warum lernen wir nicht daraus ?
meine Solaranlage - etwas teurer - kam aus hiesiger Produktion
(heute nicht mal mehr möglich es gibt nichts)
Medikamente und Chips für ein paar Euro mehr warum nicht aus heimischer Produktion

aber machen wir doch mal die Augen auf
Schutzmasken werden in China gekauft

Kein Scherz, das Nachfolgende ist wirklich wahr!

Seit fünf Jahren wollen die allerhöchsten Staatsbeamtem hier in Deutschland überhaupt und das auch ausdrücklich gegen(!) meinen erklärten Willen bereits in 12 Verfahren, also wirklich pausenlos, mit mir die Fachthematiken "demographischer, einhergehender gesellschaftlicher Zusammenbruch von Staaten" und die Auswirkungen einer weiterhin laufenden extrakonstitutionellen Notstandsmassnahmen auf eine Parteiendemokratie vor einem deutschen Gericht öffentlich verhandeln!

In China ist ein solches Verfahren wahrscheinlich überhaupt nicht möglich, aber in Deutschland ist das Ganze heutzutage halt völlig anders!

Die Freiheit des Westen halt!

von schabernack 18:26

Ein psychologisieren, Gerede von Freiheit. Und das vom angeblich guten oder schlechten, daß kommt doch gerade hier von denen die immer die "Freiheit" im Munde führen. Und das alles nur wenn dieses oder jenes Land nicht so will wie sie.

Übrigens war der Ausgangspunkt hier in dem Artikel, die Änderung von Wirtschaftsgesetzen.

Mein letzter Kommentar

Das sollte wirklich Ihr letzter Kommentar sein. Es gibt in China kein Privatunternehmen,das nicht unter der Kontrolle Der KPC steht. Der Staat ist in China die KPC. Wer das nicht begreift, sollte das Buch „ Die lautlose Eroberung“ eines australischen Ethikers lesen! Die KPC ist die größte Gefahr für den Weltfrieden, den sie so gerne für sich propagiert. Aber träumt ruhig weiter, auch Euch werden noch die Augen aufgehen!

14:14 von born in stasi-land

Was hat der chinesische Staat damit zu tun, ob eine Firma im Ausland an die Börse geht? Da hat der Staat doch eigentlich seine Finger raus zu lassen.
.
schreiben sie das mal nach Peking
vielleicht überdenken die ihre Entscheidung

@ Frank von Bröckel

„Seit fünf Jahren wollen die allerhöchsten Staatsbeamtem hier in Deutschland überhaupt und das auch ausdrücklich gegen(!) meinen erklärten Willen bereits in 12 Verfahren, also wirklich pausenlos, mit mir die Fachthematiken "demographischer, einhergehender gesellschaftlicher Zusammenbruch von Staaten" und die Auswirkungen einer weiterhin laufenden extrakonstitutionellen Notstandsmassnahmen auf eine Parteiendemokratie vor einem deutschen Gericht öffentlich verhandeln!“

Verstehe zwar nicht ganz, was Sie sagen wollen, aber es klingt trotzdem gut. Gerichtsverhandlungen sind immer eine schöne Sache... und dann haben Sie gleich 12 Stück davon. Toll...

18:40 von Bernd Kevesligeti

«Übrigens war der Ausgangspunkt hier in dem Artikel, die Änderung von Wirtschaftsgesetzen.»

Dann sollen sie in China ihre Wirtschaftsgesetze halt so ändern, wie man meint, dass es gut sei. Ändern kann und will ich das nicht. Ich bin ja auch kein Chinese.

«Ein psychologisieren, Gerede von Freiheit.»

Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass jedes gesprochene, und jedes geschriebene Wort auch Psychlogie ist?

Wohl nicht. Das mit: "Psychologisieren" kommt nämlich immer dann von denen, denen es zu anstrengend wird, ist mehr Psychologie in Worten als bei:

"Hund, Katze, Maus … Chinese".

Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.
Das ist so in DEU, in den USA, ist so in CHN.
Kann einem auch auffallen.
Muss es aber nicht. Die Gedanken sind ja frei.
Selbst wegsperren kann man sie immer auch.

17:18 von der.andere

"Im Gegensatz zu den meisten Staaten, einschließlich D und EU, ist China Macht- und Wirtschaftspolitisch in der Lage auf US-amerikanische Entscheidungen 1.1 zu reagieren. Nichts anderes wird der Hintergrund dieser Verordnungen sein."

Es sind verschiedene Problemkomplexe denen sich die chinesische Führung hinsichtlich börsennotierter Unternehmen gegenüber sieht. Worum es hier geht, ist, dass chinesische Unternehmen die internat. Börsen zur Finazierung und Expansion nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten nutzen möchten, die Regierung in Peking damit Probleme hat. letztes Jahr hat sie den Börsengang eines der wichtigsten chines. Konzerne auf eigenen chinesischen Börsenplätzen und an de Börse in Hong Kong untersagt. Mehr zu den Hintergründen war in der internat. Presse, auch in der TS zu lesen:
am 04.01.2021 in: "tageschau.de/wirtschaft/jack-ma-ant-group-verschwunden-101.html"

@ 17:19 von werner1955

Google und Facebook haben Nutzer und die sind ein Teil der Gesellschaft. Wissen Sie denn, wie viele Menschen sich auf Google verlassen und auf die Informationen, die über Facebook verbreitet werden ?

von schabernack 19:18

"Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit". Die Freiheit Steuern zu hinterziehen oder die Verpflichtung zur Datenabgabe.

Aber da Sie ja so darauf erpicht sind: Gehen Sie doch dafür demonstrieren vor der Botschaft oder Konsulaten. Oder auf der Domplatte....

um 18:29 von Sisyphos3

>>
bei 1.4 Mrd
steht denen auch ein gigantischer Innenmarkt zur Verfügung
und der Stolz der Menschen in ihre Leistungen hat für mich schon gefährliche Züge an sich
<<

Die Menge Menschen allein macht noch keinen gigantischen Innenmarkt (Binnenmarkt) aus. Es muss auch Kaufkraft da sein. Und da sind wir dann wieder beim BIP/Kopf

18:38 von Frank von Bröckel

«Seit fünf Jahren wollen die allerhöchsten Staatsbeamtem hier in Deutschland überhaupt und das auch ausdrücklich gegen(!) meinen erklärten Willen bereits in 12 Verfahren, also wirklich pausenlos, mit mir die Fachthematiken "demographischer, einhergehender gesellschaftlicher Zusammenbruch von Staaten" und die Auswirkungen einer weiterhin laufenden extrakonstitutionellen Notstandsmassnahmen auf eine Parteiendemokratie vor einem deutschen Gericht öffentlich verhandeln!»

Bei Gerichtsverhandlungen ist es ja fast immer so:
Eigentlich niemand will mit seinem erklärten Willen vor Gericht stehen.

Selten sieht man wen, der sagt, ich will vor Gericht.
Weil ich bspw. den Hund vom Nachbarn erschossen habe.

Vielleicht muss während der 12 Verhandlungen auch mal ein Chinese als Zeuge aussagen. Das wäre ja immerhin etwas … und nicht alles wäre ganz umsonst gewesen.

«In China ist ein solches Verfahren wahrscheinlich überhaupt nicht möglich …»

Wer weiß das schon, und wer kann Chinesisch …?

um 19:18 von schabernack

>>
Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.
>>

Zur Wirtschaft gehört definitionsgemäß nicht nur die Angebots-, sondern auch die Nachfrageseite. Eine Freiheit des Konsums wurde bisher nur von Außenseitern postuliert. Tatsächlich kann wohl jede Freiheit erst oberhalb der Existenzsicherung ansetzen.

Und immerhin...

...funktioniert doch hervorragend. China gehört die Zukunft. Vielleicht nicht lange, denn autoritäre Syteme haben eine erstaunliche Fähigkeit, mindestens sich selbst, gerne aber soviel wie möglich in die Katastrophe zu reißen. Ich bin aber überzeugt, dass es China gelingen wird zu beweisen, dass es auch darin die absolute Spitzenposition erreichen kann.

Übrigens...

...sieht jemand gerade parallel tagesschau24? Da geht's um den chinesischen Überwachungsstaat.
Aufschlussreich.

20:07 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.»

«Die Freiheit Steuern zu hinterziehen oder die Verpflichtung zur Datenabgabe.»

Weder das eine, noch das andere.

Das erste ist eine Straftat, zum zweiten besteht kein ursächlicher Zusammenhang. Zum Dritten sind Ihre Versuche vom Kasper vom Zusammenhanglos mit Wortverbastelug inzwischen nur noch lächerlich.

«Aber da Sie ja so darauf erpicht sind: Gehen Sie doch dafür demonstrieren vor der Botschaft oder Konsulaten. Oder auf der Domplatte …»

Erpicht bin ich auf Joghurteis vom Italiener.
Demonstrieren gehe ich immer beim Neven Dumont.
Dort hausen meine Kumpels.

20:26 von Klärungsbedarf / @schabernack

«Zur Freiheit gehört auch wirtschaftliche Freiheit.»

«>> Zur Wirtschaft gehört definitionsgemäß nicht nur die Angebots-, sondern auch die Nachfrageseite. Eine Freiheit des Konsums wurde bisher nur von Außenseitern postuliert. Tatsächlich kann wohl jede Freiheit erst oberhalb der Existenzsicherung ansetzen.»

Ich dachte hier nur an die Wirtschaftliche Freiheit der Unternehmer.
Hier im Zusammenhang damit, wo sie sich Kapital in Internationalen Märkten beschaffen, so sie denn international Handel treiben.

Durch den von der Frisur zwischen den USA und China mit befeuerten "Handelskrieg" sind ja Unternehmen in beiden Staaten mehr gehindert, als dies Handel im Sinn von Verbrauchern auf beiden Seiten gut tut.

China veranstaltet nun mehr denn je die Kapitalistische Planwirtschaft.
Nun ja … 1,4 Mrd. Menschen sind der größte Binnemarkt der Welt. Auch wenn die ø Kaufkraft der Chinesen weit unter der in den USA, in DEU, oder nahe in JAP liegt.

Aber das soll ja noch besser werden …

20:07 von Klärungsbedarf

"Die Menge Menschen allein macht noch keinen gigantischen Innenmarkt (Binnenmarkt) aus. Es muss auch Kaufkraft da sein. Und da sind wir dann wieder beim BIP/Kopf"

Auch in China werden die Menschen für ihre Arbeit entlohnt und Unternehmen realisieren Umsätze und Gewinne, Preise und Gehälter steigen kontinuierlich. So lange wird es nicht brauchen (es gibt Analysen und Schätzungen) da die Menschen einen vergleichbaren Lebensstandard, sprich: ähnlich hohe Einkommen erzielen und entsprechend konsumieren können, wie die in westlichen Industriestaaten. Dann wird das BIP der VR China 3x oder 4x größer als heute in der EU und in den USA sein. Produktion, Einkommen, Konsum, Ersparnisse, Investitionen gehen in die volkswirtsch. Gesamtrechnung ein. Die Kaufkraft entwickelt sich entsprechend. So wie das hier bei uns auch geschieht -dort viel schneller, ähnlich hatten wir es hier z.B. nach 1945 auch. Durch die Globalisierung nähern sich weltweit Preise und Gehälter immer schneller an.

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik

Hier so einige Kommentare zu lesen, gerade von Foristen welche oft genug die "bösen" Seiten des Börsenhandel benutzen oder nicht müde werden den verheerenden Einfluß der Wirtschaft, Lobbyisten, auf die Politik zu zitieren.
Was hat China gemacht ein Wirtschaftsgesetz erlassen, welches es vor allem Start Ups erschwert Kapital an amerikanischen oder ausländischen Börsen zu generieren.
Nicht an der eigenen Börse.
Das heißt aber auch, Kapital und eventueller Gewinn bleibt im eigenen Land. Die jungen Firmen sind nicht so sehr dem Risiko bis hin zum Aufkauf oder Zerschlagung durch Börsenmanipulation ausgesetzt.
Die eigene Börse kann man kontrollieren fremde kaum.
Richtig ,Wirtschaftsdaten werden so Öffentlichkeit, mehr aber auch nicht.
Und das die Wirtschaft nicht die Politiker beeinflusst fordert doch hier fast jeder zweite.
Also warum ist es in China so schlimm wenn wir es hier wollen??
Bitte einfach mal Kopf einschalten und nicht"China, oh kann alles nur Menschenfeindlichkeit sein"

@ Bernd Kevesligeti

Aus welchen Gründen auch immer ändert ein Land seine Wirtschaftsgesetze. Vielleicht um Steuerflucht einzuschränken oder auch aus Datengründen.

Datengründe bedeuten alles oder nichts, sprich Willkür. Und die Steuerflucht der kommunistischen Kader ist ja nicht eingeschränkt. Außerdem hat kein frei gewähltes Parlament diese Gesetzesänderung beschlossen.

Zitat: "Worum es hier geht,

Zitat:
"Worum es hier geht, ist, dass chinesische Unternehmen die internat. Börsen zur Finazierung und Expansion nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten nutzen möchten, die Regierung in Peking damit Probleme hat. letztes Jahr hat sie den Börsengang eines der wichtigsten chines. Konzerne auf eigenen chinesischen Börsenplätzen und an de Börse in Hong Kong untersagt."

na bei den Hintergründen wurde ehr mächtig im Kaffeesatz gelsen - so meine eigene Interpretation
vielleicht ist der völlig enthemmte Finanzkapitalismus mit seiner kompletten Entkopplung durch (aus meiner Sicht drigend nötigen) von staatlichen Kontrollen doch nicht der wahre Heilsbringer
Dass diese Enthemmungen von einer globalen Blase mit anschliessenden Kollaps in die nächste führen und dabei viele Mio Menschen Hab-und-Gut verlieren ist letztlich nicht gut für den Zusammenhalt einer Gesellschaft!

Ja - Wirtschaft und Finanzwesen hat sich ebenso vom Staat kontrollieren zu lassen wie der Rest

@ schabernack

In China ist ein solches Verfahren wahrscheinlich überhaupt nicht möglich

In China kann man nicht gegen eine staatliche Handlung klagen. Es gibt dazu nicht mal ein Gericht.

Wird ja viel geschrieben

aber ich gehe davon aus, das es die Antwort auf Aktionen der USA und einiger Anderer sind, die gewisse Dinge verbieten, oder demnächst wollen.
Kann ich mich erinnern das es da einige Dinge gibt, hab ich in irgendeinem Artikel gelesen.
Das ist wie mit Sanktionen, wer in der Lage ist, gibt dann gern was zurück, in der Regel fängt die Westliche Seite an.
USA ist da ein Vorbild, nennt sich dann innere Sicherheit, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, auf jeden Fall irgendwas mit Bedrohung.
China hat noch den Vorteil, es hat jede Menge Menschen, als Kundschaft selber im Land, auch viele Zahlungskräftige, neben vielen Armen wie überall.

von schwer gestört 21:22

Also darf da ein Land keine Souveränität ausüben über seine Angelegenheiten ? Steuerflucht und Datenabfluss muss hingenommen werden ?
Das wird aber nicht so laufen....

Datenschutz als Fake

China gibt ausgerechnet Datenschutz für seine restriktiven Neuerungen an. Das ist nicht zu fassen. In Deutschland leitet sich der Datenschutz aus den Grundrechten ab, die die Macht des Staates begrenzen.

China ist ein totalitärer Überwachungsstaat,
der dem Bürger keine Datenschutzrechte zugesteht. Fies, dass gerade das als Grund angegeben wird.

re 21:23 von Miauzi

Chinesische Regierung und Behörden bräuchten nur mehr Transparenz und Meinungsfreiheit in ihrem Machtbereich zuzulassen, dann hätten wir hier und sicher auch die Bürger in China ein kleineres Problem damit, über die Gründe und Zusammenhänge ihres Handelns auch betreffs Wirtschaftssteuerung, Börsenzulassung, Kapitalbeschaffung, Verschuldung, Arbeitsbedingungen etc. zu sprechen, weniger zu spekulieren. Sie wissen, dass die Regierung in Peking aus den Gründen handelt, die Sie postulieren? Sie bekämpft etwa die kapitalistischen Auswüchse dort? Sie hat doch selbst die verschiedensten Blasen über Investitionen (auch des Auslands), Verschuldung und Kredite, Zinssenkungen, Überstunden der Belegschaften u.a. m. in den letzten Jahrzehnten angefeuert.

@ Bernd Kevesligeti

Ein psychologisieren, Gerede von Freiheit. Und das vom angeblich guten oder schlechten, daß kommt doch gerade hier von denen die immer die "Freiheit" im Munde führen.

Ok. Aber dann möchte ich auch nichts mehr davon hören, dass Unternehmen schlechte Tarife zahlen und Arbeitnehmer angeblich prekär beschäftigt sind.

um 21:16 von Eduart de Machina

>>
So wie das hier bei uns auch geschieht -dort viel schneller, ähnlich hatten wir es hier z.B. nach 1945 auch. Durch die Globalisierung nähern sich weltweit Preise und Gehälter immer schneller an.
<<

Ähnliches hatte ich schon geschrieben. Es nähern sich aber nicht nur Preise und Einkommen an, sondern dann auch Probleme.. sei es in der Führung, sei es in der Bevölkerung, wenn dann Fragen nach ungleicher Verteilung etc gestellt werden. Alle vergangenen Reiche dachten, sie seien für die Ewigkeit da.

Re Nachfragerückgang: Unterschiede

>>"NEIN, haben sie nicht! Absolut nicht! Überhaupt nicht! Noch nie! Nirgendwo!"
> Welche Ziele haben denn die vielen Regierungen dieser Welt?

Ich behaupte nach wie vor, dass es letztendlich immer um Macht, Einfluss, Rohstoffe oder Geld geht.<<

Dann behaupten Sie es weiter und Sie werden sich immer wieder bestätigt sehen. weil es immer wieder und überall AUCH um Macht, Geld und Einfluss geht. Wäre ja auch merkwürdig, da es ohne diese 3 ja auch kaum geht.

Das Schlüsselwort ist aber das „NUR“. Es gibt nämlich noch ganz viele andere Sachen. Und die machen den Unterschied! Ganz sicher!

@ Bernd Kevesligeti

Also darf da ein Land keine Souveränität ausüben über seine Angelegenheiten ? Steuerflucht und Datenabfluss muss hingenommen werden ?

Nein, keineswegs. Aber die Gesetze müssen demokratisch und fair beschlossen werden. Und sie müssen für alle gelten, auch für die Elite.

Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher. George Orwell, Farm der Tiere.

von born in stasi-land 21:58

Nein, schlechte Tarife und prekär Beschäftigte, daß gibt es doch gar nicht.
In Wirklichkeit genießen die Leute bei Amazon, DHL, Hermes und am Rande der Stadt in den Hallen ein ausgesprochen freies und bequemes Leben....

Aber nur im Fernsehen.

von schwer gestört 22:05

Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher, auf Sylt, in der Elbchaussee und am Rande der Städte in den Hallen....

Eduard de Maschine

Auch in China werden die Menschen für ihre Arbeit entlohnt und Unternehmen realisieren Umsätze und Gewinne, Preise und Gehälter steigen kontinuierlich.

Tun Sie das? Sorry, wenn ich das nicht glaube. Wer zwingt die großen Monopole dazu? Gewerkschaften sind nicht erlaubt. Arbeiter dürfen ihre Interessen nicht kollektiv und solidarisch vertreten. Die Staats-Konzerne sind allmächtig. Wer eine Gewerkschaft gründen will, wird inhaftiert.

@ wenigfahrer

USA ist da ein Vorbild, nennt sich dann innere Sicherheit

Das nenne ich einen lupenreinen Whataboutism.

re 22:01 von Klärungsbedarf

Ja, ich denke, dieser Prozess macht der zentralistischen Regierung und der KPChina Sorgen. Ich sehe die systematische Überwachung und das Sozialkredit-System soll hier ansetzen. Ich würde mich wundern, wenn man in Parteispitze und Regierung tatsächlich davon überzeugt ist, dass das langfristig eine Lösung genau dieser kommende Konflikte wäre. Wir haben bis jetzt in praktisch allen Ländern der Welt gesehen, dass mit Wohlstand, Bildung, Austausch mit dem Ausland und anderen Kulturen, die Menschen sich nicht bevormunden lassen. Diese und andere Formen von Repression und Lenkung können nur für eine gewisse Dauer funktionieren. Ich denke, man peilt hier den 100. Jahrestag der Ausrufung der Volksrepublik in 1949 an. Den will man schaffen.

Am 10. Juli 2021 um 22:20 von schwer gestört

Sehe ich anders, wie war das mit Stahl oder Alu und vieles mehr, immer die Begründung, innere Sicherheit bedroht.
Dürfen Sie aber gerne anders sehen, und ihr langes Wort können Sie sich sparen, jeder sieht das was er sehen will, besonders bei China.
China ist genauso wenig ein Engel, wie es andere Staaten sind, nur komisch, erwähnt man das, dann gibt es immer von den selben einen Spruch ;-).
Wie war das mit den Fingern, 1 zu 4.

22:12 von schwer gestört

Trotzdem steigen dort Preise, Einkommen und BIP. Es gibt Daten, die zu fälschen, die Regierung kein Interesse und nicht nötig hat. Im Gegenteil, Sie muss die Menschen belohnen und überzeugen. Macht ist so ne komplexe Sache. Mit dem Ausland kann man nicht Wirtschaftsbeziehungen auf diesem Niveau führen und mit falschen Zahlen kommen. Das funktioniert nur sehr bedingt. Im Interesse der KPChina ist es, den Wohlstand und die Zufriedenheit der Bevölkerung zu mehren. So ganz gegen das erklärte Programm der Partei und den 5-Jahresplänen des 'Volkskongresses' gehts ja auch nicht.

22:32 von Eduart de Machina

«Ich denke, man peilt hier den 100. Jahrestag der Ausrufung der Volksrepublik in 1949 an. Den will man schaffen.»

Nicht ohne diesen Hintergrund verbindet die KP China mit dem Projekt:
"Silk Road 2.0" stets die Jahreszahl 2050.

Diese hört sich runder an als 2049.
Und sie ist exakt in der Mitte des 21. Jahrhunderts.

Chinas Machthaber wollen ihre eigenen Regeln aufstellen -

und die mithilfe ihrer Wirtschaftsmacht peu à peu überall durchsetzen, die also der ganzen Welt oktroyieren. Und sich dabei nicht auf die Finger gucken lassen, also keinerlei Transparenz zulassen. Im Gegenteil: Sie bekämpfen bekanntlich jegliche Bestrebungen in diese Richtung mit aller Härte und mit allen Mitteln - nicht nur Zensur.

um 14:31 von born in

um 14:31 von born in stasi-land:
"
Wenn eine Firma an die Börse geht, muss sie ihre kompletten Wirtschaftsdaten für die Anleger transparent machen. Das ist nur fair, denn Anleger brauchen Informationen.

Es ist doch völlig unverständlich, dass die chinesische Regierung diese Offenlegung von Daten nicht gestatten will.
"
Darum geht es nicht.
Es geht um die Kundendaten von Chinesen, die damit an die NSA gehen.

Wirtschaftsdaten können die Anleger auch erhalten, wenn diese Firmen in Shanghai an die Börse gehen.

re 22:45 von schabernack

>>"Silk Road 2.0" stets die Jahreszahl 2050.

Diese hört sich runder an als 2049.
Und sie ist exakt in der Mitte des 21. Jahrhunderts.<<

Sie haben es erfasst - gut kombiniert. Ich kenne es aber auch nicht anders von Ihnen.
Grüße

22:12 von schwer gestört

Die Staats-Konzerne sind allmächtig.
Wer eine Gewerkschaft gründen will, wird inhaftiert.
----

das wäre auch widersinnig
in einem Arbeiter und Bauerstaat
))Sarkasmus aus((

wie ist denn das mit Betriebsräten in Betrieben, die den Gewerkschaften gehören ?

Ein

weiterer Beweis, dafür, dass Chinas Politiker überhaupt nicht daran interessiert sind, andere Staaten mit ihrer wirtschaftlichen Stärke zu unterstützen.
China macht eine rein egoistische Politik, nimmt gerne, gibt aber so gut wie nichts, und wenn, dann mit Hintergedanken.
Ich kaufe daher schon lange keine Produkte mehr, die mit „Made in China“ gekennzeichnet sind, solange sie entbehrlich sind bzw. es gleichgeartete Produkte aus anderen Ländern gibt.

von Sparer 23:34

Könnte das was Sie da geschrieben haben eine Projektion sein ? Was man eigentlich selber....

Darstellung: