Ihre Meinung zu: Maaßen, Palmer, Wagenknecht: Die Risiko-Kandidaten

9. Juli 2021 - 12:18 Uhr

Maaßen, Palmer, Wagenknecht und Co: Wie gehen die Parteien mit Provokateuren in den eigenen Reihen um? Und wie groß ist das Risiko in Zeiten des Wahlkampfs? Eine Bestandsaufnahme.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Winkekatzen, Ja-Sager, Duckmäuser & Antidemokraten

Was sind eigentlich die anderen Systemlinge, wenn die wahren Demokraten als "Provokateure" bezeichnet werden ?

Von den 3 genannten Politikern würde ich Palmer und Wagenknecht immer für politische Ämter für geeignet halten, nicht aber Maaßen.
Dass man Maaßen zum Präsidenten des Verfassungsschutzes gemacht hatte, war schon mehr als eine der vielen Blamagen der unions-geführten Regierung.
Man hatte doch sicher gewußt, dass man hier "den Bock zum Gärtner machte" und hat sich nicht gescheut, ihn in dieses Amt einzusetzen.
Dass man ihn immer noch mitträgt und ihn für den Bundestag kandidieren lässt, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Palmer und Wagenknecht spielen in einer ganz anderen Liga:
Palmer ist ein bißchen provokativ ... das gibt es eben.
Wagenknecht ist intelligent und fähig und sie weiß das ... was man einem Linken nicht so gefallen mag.
Palmer wie auch Wagenknecht wären in jeder Regierung einsetzbar. Sie würden sich engagieren und jeden Ministerposten gut ausüben.
Maaßen hingegen kommt es nur drauf an, dass er seine rechtsextreme Seite beweisen kann.

...ttestEineMeinung @09. Juli 2021 um 13:27 von Björn H.

Ihren Kommentaren entnehme ich schon seit längerem welche Art von "Demokratie" sie sich wünschen.

Ein Mann (!) eine Stimme und der Mann sind sie selbst.

Spiegelfechterei

Aus dem Artikel: "Was die beiden Parteilager angeht, so wirkt als Kitt derzeit nur ein Katastrophen-Szenario: Dass nämlich bei einer Spaltung vermutlich beide Flügel politisch in der Bedeutungslosigkeit verschwänden. Spätestens kurz nach der Bundestagswahl dürfte der Machtkampf aber wieder eskalieren. Auf einem Parteitag im November soll über das künftige Spitzenpersonal entschieden werden."

Sehr schöne Bestandsaufnahme, Danke dafür. Aber in Sachen AfD sehe ich das noch ein bisschen anders.

Das, was in der AfD passiert, verfolge ich schon, seit diese Partei von Rechts gekapert wurde.

Der Kitt, der die Lager zusammenhält ist auch das gemeinsame völkisch-rassistische Denken und der "Streit" eigentlich nur eine Spiegelfechterei. Das "Geflügel" will sein völkisch-rassistisches Denken etwas lauter verbreiten als die "Halben" (parteiinterner Jargon). Man streitet sich also nur um die Form, nicht um die Inhalte. Und m.E. wird es höchste Zeit für die Beobachtung der Gesamtpartei durch Vs.

Maaßen,Palmer, Wagenknecht,

Maaßen,Palmer, Wagenknecht, warum sind die so unbeliebt? Weil sie alle Nestbeschmutzer sind. Sie sagen Wahrheiten, die in ihren Parteien unangenehm, weil sie gegen deren Programme laufen.Vielleicht sind diese “Plagegeister“ für ihre Parteien gar nicht so schlecht, weil sie mindestens so viele neue Stimmen diesen Parteien zuführen, wie durch sie verloren gehen?
Vielleicht sind die aber auch in ihren Parteien inoffiziell gehalten, um den Extremen an den Parteirändern zu begegnen?Bei Herrn Maaß verhält sich die Sache noch einmal anders, weil er auf Grund seines früheren Amtes und bestimmt noch bestehender Connections bestimmt über ein schönes Quantum an „“Spezialwissen“ verfügt, dass er hier und da sich gegen Feind und noch schlimmer Parteifreund ausspielen könnte.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihn das bei seinen Parteifreunden fast so unbeliebt macht, wie er es deswegen bei Grünen, Roten und sogar Braunen ist. Eigentlich lebt er gefährlich. Bin gespannt, wie lange das noch gut geht.

Was zählt? Text oder Foto?

Mit dem halbschwarzen Foto ist doch mehr gesagt, als mit dem ganzen Für und Wider! Die SPD ist Thilo Sarrzin nicht losgeworden, und die CDU hat den Maaßen an der Backe. Die CDU wird gewiss nicht diejenigen verprellen wollen, die Maaßen zuneigen, denn die würden dann zur AfD wechseln. Armin Lascht wird das schon zurechtgrinsen.

@Björn H.

"
Am 09. Juli 2021 um 13:27 von Björn H.
Winkekatzen, Ja-Sager, Duckmäuser & Antidemokraten

Was sind eigentlich die anderen Systemlinge, wenn die wahren Demokraten als "Provokateure" bezeichnet werden ?"

War das Ihr Eröffnungszug für das Taubenschach?

Strategisch nicht klug

Parteien müssen kontroverse und oftmals auch unbequeme Meinungen in den eigenen Reihen akzeptieren und aushalten können. Die Hürden für einen Parteiausschluss sind daher zu Recht hoch. Die Schiedsgerichte sollen gerade nicht dafür genutzt werden, innerparteiliche Konflikte auszutragen.
#
Jetzt in Wahlkampf Zeiten über Ausschlussverfahren in den Parteien von unbequemen Mitgliedern nachzudenken. So kann man die Wähler nur verschrecken diese Partei nicht zu wählen.

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut

Solange keine verfassungsfeindlichen oder klar parteischädigende Äußerungen getätigt werden, sollte jede Partei Meinungsvielfalt aushalten. Das muss man von Fall zu Fall beurteilen. Sarah Wagenknecht vertritt zum Beispiel aus meiner Sicht als eine der wenigen in der Partei die Linken noch Positionen und Themen, die die arbeitende Bevölkerung in Deutschland interessieren.

13:27 von Björn H.aubt noch jemand

>>Was sind eigentlich die anderen Systemlinge, wenn die wahren Demokraten als "Provokateure" bezeichnet werden ?<<

Sie müssen Satire schon als Satire kennzeichnen. Sonst glaubt noch jemand Sie halten Maaßen für einen wahren Demokraten.

Macht man sich da nicht auch Probleme ?

Wie weit geht denn "Quertreiben" ?
Wann macht man sich und seine Partei / Organisation lächerlich und unglaubwürdig ?
Ist es immer das "Spektakuläre"
Ausgerechnet ein Grüner Umweltminister der vehement für Tempo 130 eintritt
wird mit 57 km zu schnell geblitzt
Was soll denn da der Wähler denken wie es mit der Glaubwürdigkeit aussieht ?
Das ist doch wie auf ner Antiraucher/Gesundheitsmesse rauchend Interviews zu geben
oder wenn einer in einer Vegetarier/Veganer Partei ne Metzgerei hat und sich am Grill fotografieren lässt
Ein Fußballverein in dem man nicht mehr kicken angeboten kriegt sondern nur noch golfen oder Tennis
ist doch auch befremdlich !
Ein Anwalt der seinen Mandanten belastet, oder der Staatsanwalt,
der die "Verteidigung" des Angeklagten forciert ist doch auch nicht tragbar

13:32 von Margitt.

Von den 3 genannten Politikern würde ich Palmer und Wagenknecht immer für politische Ämter für geeignet halten, nicht aber Maaßen.
#
Dem stimme ich zu.

Maaßen, Palmer, Wagenknecht:

Alle drei lassen sich als Rechtsaußen in ihren jeweiligen Parteien begreifen.

Die Juni-Ausgabe der „Konkret“ hat sehr schön herausgearbeitet, wie erstaunlich nah sich Wagenknecht und Maaßen mit vielen ihrer Positionen sind.

Boris Palmer spielt im Vergleich zu den beiden in einer ganz anderen Liga. Der Kreisliga.

Parteipolitische Vielfalt

Bei Maaßen geht es um die zerbröselnde Abgrenzung der Union zur AfD. Das eigentliche Problem aber ist, dass ein derartiger Rechtsausleger an der Spitze einer staatlichen Behörde stand, ausgerechnet als vermeintlich oberster "Verfassungsschützer" firmierte und für die Verfolgung Andersdenkender zuständig war. Somit ein gutes Beispiel für Extremismus der Mitte, Untergrabung staatlicher Institutionen durch Rechte wie etwa auch bei Bundeswehr / KSK.
Palmer und Wagenknecht lassen sich nicht auf eine Stufe mit Maaßen stellen, beide genießen ja unabhängig von ihren Parteien und weit darüber hinaus große Anerkennung und Zustimmung, als Oberbürgermeister bzw. Bestsellerautorin.
Parteiausschlussverfahren dürften da im Sande verlaufen und wohl eher auf ihre Betreiber zurückfallen, die konstruktiv nichts bieten und für parteilichen Kleingeist stehen.
Ähnliche Unduldsamkeit aus der linksidentitären und -illiberalen wie selbstgerechten Ecke gibt es auch gegen andere (Thierse, Schwan, Rowling etc.).

@schiebaer45

"
Am 09. Juli 2021 um 13:37 von schiebaer45
Strategisch nicht klug

Parteien müssen kontroverse und oftmals auch unbequeme Meinungen in den eigenen Reihen akzeptieren und aushalten können. Die Hürden für einen Parteiausschluss sind daher zu Recht hoch. Die Schiedsgerichte sollen gerade nicht dafür genutzt werden, innerparteiliche Konflikte auszutragen.
#
Jetzt in Wahlkampf Zeiten über Ausschlussverfahren in den Parteien von unbequemen Mitgliedern nachzudenken. So kann man die Wähler nur verschrecken diese Partei nicht zu wählen."

Die Schiedsgerichte sind gerade dafür da, parteiinterne Streitereien zu schlichten, nicht nur, um Mitglieder auszuschließen.

Auch wenn die AfD jetzt plötzlich und unerwartet Björn Höcke ausschließen würde, würde ich bestimmt nicht "verschreckt" und diese Partei plötzlich wählen.

@ Björn H., um 13:27

Ihre durchweg provozierenden Kommentare erinnern mich an sehr ähnlich klingende Kurzbeiträge, meist Zweizeiler, eines Users, der seit einiger Zeit nichts mehr verlauten lässt.

Was bloß bereitet Ihnen beim Abfassen derartiger Äußerungen so viel offensichtliches Vergnügen?

@ von Margitt. um 13:32

Maßen ist in seinen Positionen aber viel näher am Union-Mainstream als es Palmer und Wagenknecht in ihren Parteien sind.
So sollten nicht vergessen das viele die Jetzt in der AfD sind ehemalige Unionspolitiker sind, zum teil einfach weil es der Schritt von der Hinterbank zum Rampenlicht war. In deren Gesellschaft war Maaßen immer gut aufgehoben, erst die Parteiwerdung dieser nicht mehr wirklich im Rahmen des GG stehenden Positionen lies z.b. das blinde Rechte Auge des VS der Union "unangenehm" werden.
Wagenknecht und Palmer hingegen die oft offen die eigene Parti angreifen und zu diesen Konträre Positionen vertreten mögen damit GG-konform bleiben, aber das einhalten eines von der Partei beschlossenen Regierungsprogramms oder gar einer Koalitionsvereinbahrung ist doch eher fraglich.

PS

Sarrazin fehlt in der Liste.

Pluralität in Parteien ist hohes Gut

Daher verbietet sich ein schneller Ausschluss "unbequemer" Mitglieder. Für mich sind das meist selbstdenkende Menschen, die sich erlauben, Positionen der eigenen Parteien und des "Mainstreams" zu hinterfragen. Allerdings erleben wir mehr und mehr eine Wortinquisition in Deutschland. Derjenige, der sich ungeschickt oder unbedacht in der Wortwahl ausdrückt, wird verbrannt anstatt sich mit dem Kern seines Anliegens auseinanderzusetzen. Insgesamt keine gute Entwicklung.

Maaßen, Palmer, Wagenknecht: Die Risikokandidaten...

Also, wenn ein Fotograf den Auftrag bekommen hätte ein Foto zu machen, unter dem Oberbegriff "Ein Dunkelmann", dann wäre das Bild sehr gelungen.

Dunkelmänner auch an der Saar. Hier kaperte jemand die Linkspartei, vermutlich mit gefälschten Unterschriften. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Peinlich, wenn es noch während des Wahlkampfes zu einer Anklage kommt....

@ Margitt. 13:32

"Palmer und Wagenknecht spielen in einer ganz anderen Liga:
Palmer ist ein bißchen provokativ ... das gibt es eben.
Wagenknecht ist intelligent und fähig und sie weiß das ... was man einem Linken nicht so gefallen mag.
Palmer wie auch Wagenknecht wären in jeder Regierung einsetzbar. Sie würden sich engagieren und jeden Ministerposten gut ausüben.
Maaßen hingegen kommt es nur drauf an, dass er seine rechtsextreme Seite beweisen kann."

Dass Ihnen die Union ein Graus ist, haben Sie ja schon häufig gezeigt. Jeder kann und soll ja auch seine persönliche politische Meinung vertreten dürfen.

Warum Palmer und Wagenknecht" in einer anderen Liga spielen" würde mich jetzt doch brennend interessieren. Woran machen Sie das fest und wie begründen Sie dies?

13:35 von Kambrium2

Sie sagen Wahrheiten, die in ihren Parteien unangenehm
.
gibt es nur eine Wahrheit ?
aber das ist doch gar nicht das Thema hier
wenn ich ne Partei wähle erwarte ich doch auch die macht das was sie "vertritt"
erwarten sie in einer Bäckerei Brötchen beim Einkauf oder ausschließlich Wurst dort vorzufinden ?
Ist doch eine Frage der Glaubwürdigkeit
wenn ich linke Position vertrete gehe ich in eine LINKE Partei
wenn ich rechte vertrete in eine RECHTE Partei
Warum schließ man sich zu nem Interessenverband zusammen
Weil man gleiche Interessen hat oder unterschiedliche ?

@MultipleForenIdentitärenIdentität

Kaum eröffnet sich ein passendes Umdeutungs-/Framingversuchsobjekt ist er schon in Stellung gegangen.

Leider entlarvt er sich genau wie der "Bock-vom-Gartenamt mit Goldrand" bereits beim Wording als Anhänger rechtsextremer Verschwörungsideologien.

Treibts Maaßen noch mit Codes wie dem antisemitisch konnotierten "Globalisten", neurechtsdeutsch für diese entwurzelte den dt. "Volkskörper" zersetzende international operierende "Antifa-Wallstreetarmee" also Soros ua. (die Gleichsetzung hat HGM bekanntlich tatsächlich öffentlich verkündet!), bedient sich "der Bot(e)" aus Schnellroda heute hier des "Systemlings".

Direkt von Tillschneider abgeschrieben?

Echte Freiheitshelden, dieser Türöffner für die AfD-Revolutionsgarden, die ja bekanntlich (AfD-Kreisverband Bd. Homburg auf Twitter) diese ÖR -Journalisten demnächst auf die Straßen vor den Redaktionsbüros schleifen wollen oder AfD-Sachsen-A. auf Facebook: "Journalisten aussieben" wollen.

Identitäre & deren Helfer sind leicht erkennbar

Danke für den Artikel, TS

Endlich mal ein Überblick, dass es durchaus mehr politische Personalien gegenwärtig zu beleuchten gibt als nur die grüne Kanzlerkandidatin.

"Maaßen tritt regelmäßig in rechtslastigen Medien auf und verbreitet deren Inhalte in den sozialen Medien, verwendet mit "Globalisten" ein Codewort, das selbst die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung als antisemitisch einordnet. Zuletzt stellte Maaßen die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Frage, spekulierte über Verbindungen zur linksextremen Szene - und ruderte auch hier nach harter Kritik auch aus den eigenen Reihen wieder zurück.
Unklar ist, ob Maaßen strategisch handelt, um die Grenzen des Sagbaren zu verschieben, um Rechte einzubinden oder Überzeugungstäter ist"

Ist eins von beidem besser?

"Einige, wie der Politologe Andreas Püttmann, sehen in ihm eine Art Scharnier zwischen "Rechtskonservatismus" und "radikalem Rechtspopulismus""

Was soll an klar antisemitischen (also menschenverachtenden) Äußerungen, dem Leugnen ganz offensichtlicher Fakten, Provokationen mit Falschbehauptungen und ebenso dreisten wie haltlosen Unterstellungen (also Hetze) konservativ sein?

Wenn Menschen wie Maaßen,

Wenn Menschen wie Maaßen, Palmer oder Wagenknecht zum Risiko für Ihre Parteien werden weil sie ab und zu mal unangenehme Wahrheiten (meine petsönliche Einschätzung) ausprechen, aber Personen wie Scheuer oder Klöckner kein Problem sind stimmt was mit den Parteien nicht.

"verwendet mit "Globalisten" ein Codewort, das selbst die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung als antisemitisch einordnet. " Der Satzt beschreibt in meinen Augen das Problem in unsrer Gesellschaft. Wenn ich zum Rassiten gemacht werde nur weil ich ausländisch ausehende Menschen auch schon mal nach ihrer Herkunft frage. Wenn ich homophob bin nur weil diese ständige indetivizieren über die sexuelle Orientierung ablehne und als Umweltverschmutzer gelte weil ich mir kein E-Auto leisten kann und gerne Fleisch esse. Dann stimmt etwas nicht mehr mit unsren Land. Kein Wunder das viele Menschen einfach abschalten und sich von der Politik abwenden.

"Volksparteien"

Der Begriff mag altmodisch klingen, sagt aber viel aus.
Ihren Erfolg konnten die alten "Volksparteien" darauf zurück führen, daß unterschiedliche Strömungen, gesellschaftliche Schichten, Generationen integriert wurden.
Diesen "Volksparteien" CDU und SPD verdanken wir die Stabilität der Nachkriegszeit. Sie duldeten Abweichler in ihren Reihen, setzten Politiker, die stärker von der Mitte abwichen, in entscheidende Funktionen und bewirkten so, daß es links von der SPD und rechts von der CDU keine nennenswerten Bewegungen gab. Besonders die SPD hat unter Schröder eine Abspaltung eines Teils bewirkt und die Folgen sehen wir heute.
Nein, ich werde jetzt nicht eine der vielen zweifelhaften Äußerungen von Vertretern der Volksparteien nennen. Diesen wurde damals auch seitens der Medien wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Entscheidend ist, daß auch die Demokratie vom Widerspruch und Diskurs lebt. Deshalb wäre ein Ausschluß von Wagenknecht, Palmer oder Maaßen ein riesiger Fehler.

Demokratie ohne gegensätzliche Positionen - wer will das

Die Demokratie bedeutete mal Herrschaft des Volkes. Und dazu gehören alle. Demokratie lebt von konträren Meinungen und dem Austausch darüber. Das kann auch mal Ausfechten bedeuten, aber ohne Degen.

Ein interessanter Artikel dazu auf der Seite "Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft", auch online kostenlos zu lesen.
Über den wachsenden Einfluss linker Identitärer schrieb Prof. Heinz Gess 2020 eine Buchbesprechung: Caroline Fourest, Generation beleidigt. Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei.
Sollte man wenigstens mal angelesen haben.

Am 09. Juli 2021 um 13:37 von schiebaer45

Zitat: Jetzt in Wahlkampf Zeiten über Ausschlussverfahren in den Parteien von unbequemen Mitgliedern nachzudenken. So kann man die Wähler nur verschrecken diese Partei nicht zu wählen.

Mich würde es eher verschrecken, würde die Partei, die ich (evtl.) zu wählen gedenke, gegen bestimmte Positionen nicht vorgehen.

Wenn man gegen den Mainstream ist,

wird man zum Risikokandidaten?
Damit ist es nun also amtlich, dass man sich nicht gegen den Mainstream stellen darf.
Dabei hat doch noch Steinmeier gesagt, man dürfe alles sagen, nur nicht, dass man nicht alles sagen darf.
Volltreffer also! Man darf tatsächlich nicht alles sagen. Und wer will demnächst noch das eigenständige Denken verbieten uns sich dann dennoch als Demokratie bezeichnen? Die DDR hat das so gemacht. Das war ein Unrechtstaat.
Und dahin wollen wir zurück?
Niemals! Deshalb ist der Osten auch so schlecht einzufangen....die wissen genau, was das bedeuten würde!

O Gott, wie das hier schon anfängt

"Die wahren Demokraten" wie Massen, die "unbequeme Wahrheiten aussprechen", wie Palmer, Wagenknecht oder gar Sarrazin?

Die letzten drei setzten auf fremdenfeindliche Bauchgefühle und hofften, dass die unverschämte Taktiererei dahinter nicht jedem auffällt. Hat aber nicht geklappt, in ihren Parteien hat man es gemerkt. (Wobei die jeweiligen Parteien auch nicht besser sind, wenn sie z.B. untragbare Mitglieder gerne ausschließen würden, aber um Himmels Willen nicht unmittelbar vor den Wahlen).
Und die Art von Demokratie, die der erstgenannte anstrebt, ist uns allen wohlbekannt, er macht ja keinen Hehl daraus.
Alle vier wären sie in der AfD bestens aufgehoben und ich wünschte, sie würden da hingehen. Willkommen wären sie allemal.
Schlimm an allen vieren ist hingegen, dass sie andere Quergeister in ihren Parteien mitziehen. Das "laute Nachdenken" über Kooperation mit den Rechten quillt ja in der CDU mit schöner Regelmäßigkeit hoch.

@ schiebaer45, um 13:37

Dass eine Partei "unbequeme Meinungen in den eigenen Reihen akzeptieren und aushalten können muss" kennt man von der "Demokratie, die ebenfalls etliches aushalten können muss".

Doch das entbindet nicht von einer kritischen Schaden-Nutzen-Analyse, die in einer Partei naturgemäß leichter vorzunehmen und nötigenfalls auch konsequenter zu verfolgen sein dürfte;
dabei sind natürlich die Außenwirkungen auf das Wählerpotential vorrangige Aspekte.

Mit Thilo Sarazzin hat sich die SPD ja hinreichend und lange schwergetan, und bei den 3 Genannten dürfte das der CDU bzw. der LINKE nicht anders sein.

Und das ist auch gut so.

Herr Maaßen ist kein

Herr Maaßen ist kein Provokateur, den es auszuhalten gilt.
Herr Maaßen ist ein Faschist.
Es sollten vielmehr Anstrengungen erfolgen, dass unselige Werk dieses Faschisten beim Verfassungsschutz detailliert zu untersuchen.
Höchstwahrscheinlich sind Leute vom Schlage eines Herrn Maaßen immer schon in herausgehobenen Posten in unseren Sicherheitsbehörden unterwegs, um auch das letzte Fitzelchen an demokratischem Anstand dort und anderswo zu eliminieren und alle Schuld ominösen und angeblichen Linken in die Schuhe zu schieben.

@Björn H., 13:27 Uhr

Parteien haben Grundsatzprogramme und damit verbundene Werte. Wer sich zu diesen Werten bekennt, ist m.E. kein "Systemling", sondern als Politiker eine verlässliche Größe.
Letztlich muss auch der Wähler wissen, wen er da wählt. Wenn die Parteien nicht darauf achten, dass das durchaus breite Spektrum eines Grundsatzprogramms von den Mitgliedern, insbesondere von den Mandatsträgern mitgetragen wird, dann würden sie sich letztlich der Beliebigkeit aussetzen. Parteien sind eben kein willkürlich zusammengewürfelter Haufen, sondern ein von Überzeugungen und Werten bestimmter Zusammenschluss.

@Kambrium2 um 13:35

>Maaßen,Palmer, Wagenknecht, warum sind die so unbeliebt? ... ... Sie sagen Wahrheiten, die in ihren Parteien unangenehm, weil sie gegen deren Programme laufen<

Wäre ich in der AfD wäre ich da auch unbeliebt

Weil ich "Wahrheiten" sagen würde "die gegen der Program laufen".

Sprich: da ich eigentlich eine Andere Meinung habe als die die diese Partei vertritt -

-ich also eigentlich in der falschen Partei wäre, was om übrigen der Grund ist warum ich da nicht landen würde.

Ist aber schon interessant das es immer Extreme (zumindest relativ, nicht jeder ist gleich ausserhalb des GG-Rahmens unterwegs-nur die meisten) Rechtsausleger sind die sich irgendwo weiter links als Elephant im Porzellanladen gerieren.

Risiko Kandidaten

Interne Parteiquerelen, unliebsame Mitglieder, exponierte Personen, denen die Anhänger wegbrechen, umstrittene Themen. Der Streit hat mittlerweile in Parteien Seiten angenommen, da muss man sich echt fragen, ob das noch Demokratie ist oder alle einen politischen Bürstenschnitt bekommen, den sie niemals ändern dürfen. Da meckern einige ständig, sobald jemand den Mund aufmacht. Andere vergattern Mitglieder (siehe Maaßen) zum Maulkorb oder wollen ihn rauswerfen. Mir schmecken auch etliche nicht, die Ministerposten und andere Positionen haben. Doch wenn wir die Demokratie und die Kandidaten(aus)wahl als Einheitsbrei und die Personen als Politiker von der Stange umfunktionieren sollen, verabschieden wir uns besser gleich von Wettstreit, Bewerbungen und demokratischer Abstimmung. Nix auf die Reihe kriegen, wenn man manche Parteien und ihre Schnörkel sieht, aber auf den Putz hauen, wenn andere nicht mitmachen. Die Mittelmäßigkeit der Politik hinterlässt einen üblen Nachgeschmack.

Anders als die Linken ist Wagenknecht gegen ein BGE

Wagenknecht hat bis heute nichts aus ihrer Ex-DDR und all den da zusammengerödelten, heute in ihrer Entsorgung teuren Altlasten und Müllbergen gelernt und will das Recht auf Arbeit zur Arbeitspflicht machen und dichtet da eine "Menschenwürde" hinein. Millionen Dumpinglöhner stellen sich sicher etwas anderes unter Menschenwürde vor als Wagenknecht.

@Margitt, 13:32 Uhr

Ich teile Ihre Auffassung. Maaßen ist mittlerweile für eine demokratische Partei wie die CDU nicht mehr tragbar. Er sollte konsequent sein und sich der AFD anschließen.

Herr Maaßen

Komisch, immer wenn ich hier die Berichterstattung über Herrn Maaßen lese muss ich an die verlorene Ehre der Katharina Blum von Böll denken?

@ schiebaer45. 13:37

"Jetzt in Wahlkampf Zeiten über Ausschlussverfahren in den Parteien von unbequemen Mitgliedern nachzudenken. So kann man die Wähler nur verschrecken diese Partei nicht zu wählen."

Da bin ich ganz bei Ihnen. Wobei ich es als erfrischend empfinde, wenn so manche Köpfe in den demokratischen Parteien nicht blindlings der Parteidisziplin entsprechend wie die Entlein der jeweiligen Führungsriege hinterherwatscheln. Demokratie kann und muss auch mal weh tun. Eigenständiges Denken und auch Äußerungen hierzu fördern oftmals die Auseinandersetzung mit parteipolitischen Grundsätzen.

Anders als die Linken ist Wagenknecht gegen ein BGE

Wagenknecht ist noch ganz die alte SED-Schule mit ihrer Forderung nach einer Arbeitspflicht. Von einer Industrierevolution 4.0, die immer mehr Arbeitsplätze wegrationalisiert, hat Wagenknecht offenbar noch nie etwas gehört.

PolitikerInnen mit eigenem Kopf

Risikokandidaten? Ich bin froh, dass es noch PolitikerInnen mit Profil und eigenem Kopf gibt. Es muss Raum geben für gegensätzliche Positionen und unterschiedliche Parteien.
In Zeiten großer gesellschaftlicher Unsicherheiten, vielleicht auch Bedrohungen, wünschen sich viele Menschen eine Führung ohne viele Diskussionen, ohne lästige Fragen und ohne Menschen mit abweichenden Meinungen.
Aber hilft uns das etwas? Wir sind schon soweit, dass der Mob über Menschen herfällt, nur weil sie bestimmte Wörter benutzen. Da wird nicht mehr gefragt, da wird gleich (verbal) draufgehauen. "Achtsamkeit" ist in aller Munde, aber Achtsamkeit heißt offensichtlich nur Achtsamkeit für die eigene Person, die eigene Bubble.
Wir brauchen die Auseinandersetzung mit allen gesellschaftlichen Gruppen in unserer Gesellschaft. Das Erstarken der AfD hatte meiner Ansicht nach u.a. auch den Grund darin, dass manche Menschen sich nicht mehr gehört/gesehen/ berücksichtigt fühlten.
Positionen müssen diskutiert werden.

Ehemaliges Vorbild

Sarah Wagenknecht fand ich früher ganz toll. Mittlerweile ist sie aber von der Partei abgedriftet und an ihrem politischen Gespür und ihrer Kompetenz muss man auch zweifeln. Ich hoffe, Sie legt den Linken keine Steine in den Weg.

@Anderes1961, 13:36

"Am 09. Juli 2021 um 13:27 von Björn H.
Winkekatzen, Ja-Sager, Duckmäuser & Antidemokraten

Was sind eigentlich die anderen Systemlinge, wenn die wahren Demokraten als "Provokateure" bezeichnet werden ?"

>> "War das Ihr Eröffnungszug für das Taubenschach?" <<

Für ein Schachspiel braucht es zwei, schon weil dort eine Interaktion stattfindet. Es handelt sich bei diesem Post aber um reine Propaganda von Herrn H.'s Partei. Da Propaganda nur von einer Seite ausgeht, kann man mit ihr logischerweise nicht kommunizieren. Und dass es sich hier in der Tat um Propaganda handelt, können Sie daran erkennen, hat Herr H. "persönlich" noch nie auf irgenwelche Nachfragen reagiert hat.

um 13:32 von Margitt

> ... Palmer ist ein bißchen provokativ ... das gibt es eben. <
- Ich würde sagen mutig und bürgernah. Palmer hat das Ziel - Sicherheit in Deutschland - nicht aus den Augen verloren.
> Wagenknecht ist intelligent und fähig und sie weiß das ... was man einem Linken nicht so gefallen mag. <
- Hier sage ich wieder: mutig, leidenschaftliche Politikerin mit Rückgrat, tritt nicht selten gegen die Lobby auf. Das trauen sich nicht viele Politiker.

Schöner Artikel

Der Arikel hat mir sehr gut gefallen, weil er einen Überblick über die "Problemkinder" aller deutschen Parteien gibt. Gerade in Zeiten des Wahlkampfes kann man leicht das Gesamtbild aus den Augen verlieren und sich an einzelnen Aspekten festbeißen. Gerne mehr von diesem Format :)

Wie wäre es, wenn z.B. Maaßen, Palmer, Waagenknecht eingeladen werden und ein eloquenter Reporter sie mit ihren kritischen Aussagen konfrontiert und bei Ausreden oder unglaubwürden Erklärungen ggf. präzise nachhakt?

Schließlich ist niemandem geholfen, wenn diese auf anderen Plattformen ohne Gegenwind weiterreden und eine journalistische Parallelwelt entsteht.

13:54 von Opa Klaus: Andere Liga

<< Warum Palmer und Wagenknecht" in einer anderen Liga spielen" würde mich jetzt doch brennend interessieren. Woran machen Sie das fest und wie begründen Sie dies? >>
Das mache ich in 1. Linie daran fest, dass ich bei Maaßen starke Zweifel habe, dass er das Grundgesetz voll anerkennt. Ich halte ihn für einen sehr rechtsextremen Menschen, der, wäre er in der AfD, sicher dem rechten Flügel zuzuordnen ist.
Palmer und Wagenknecht hingegen sind absolute Demokraten, die das Grundgesetz anerkennen.
Es mag sein, dass beide in ihren Parteien etwas anecken. Aber dies sehe ich im Rahmen einer Meinungsvielfalt wie sie in jeder Partei vorkommen dürfen.
Wagenknecht würde ich für eine gute Bundeskanzlerin halten, weil sie keinen Mist redet, weil sie alle ihre Äußerungen gut durchdacht hat und weil sie eine sehr hohe Auffassungsgabe hat (d h. intelligent ist).

Und deshalb ist er ein Provokateur ?

Hans Georg Maaßen hat ein paar mehr Erfahrungen mit seinen Pappenheimern als Mutti da in ihrem Elfenbeinturm.

Nachsatz: Ich würde mir eine

Nachsatz:
Ich würde mir eine SPD wünschen, die alle Kräfte bündelt welche den Satz unterschreiben könnten, Veränderungen mit dem Ziel einer gerechteren Gesellschaft anzustreben und andererseits eine konservative CDU, die das Bewährte erhalten will, es sei denn etwas Besseres ist erreichbar. So war es einst und die Bundesrepublik ist gut damit gefahren. Leider sehe ich bei beiden Parteien nicht, daß dieses Streben noch als wichtig erachtet wird. Vielmehr streben beide Parteien in eine nicht näher bestimmte Mitte, was die neu aufgekommenen Parteien stärkt und zu einer oft beklagten Polarisierung führt. Beide Parteien versuchen vergeblich, Themen aus dem anderen Lager oder die selben, neuen Themen "abzufischen" und werden dadurch austauschbar.
Wer kann heute noch unterscheiden: SPD- CDU?

um 13:32 von Margitt

>>"Von den 3 genannten Politikern würde ich Palmer und Wagenknecht immer für politische Ämter für geeignet halten, nicht aber Maaßen."<<

Also ich sehe das anders. Für mich ist Herr Maaßen hochkompetent, hoch intelligent und er hat nach meiner Bewertung mit allem Recht was er sagt und ich möchte hier gerne mal die Talkshow in Erinnerung rufen wo er bei Lanz war. Wirklich sehenswert finde ich. Und deshalb reiht er sich nahtlos, absolut auf Augenhöhe neben den anderen sehr wertvollen Menschen wie Wagenknecht, Sarrazin und Palmer ein. Jeder für sich ein Juwel für unsere Gesellschaft. Der amerikanische Manager Bill Hughes, der damals Chrysler aus den roten Zahlen holte hatte 7 Leitsätze seines Schaffens von denen einer lautete, "störende Leute sind wichtig". So sehe ich das auch.

13:39, WB0815

>>Sarah Wagenknecht vertritt zum Beispiel aus meiner Sicht als eine der wenigen in der Partei die Linken noch Positionen und Themen, die die arbeitende Bevölkerung in Deutschland interessieren.<<

Es soll ja auch Leute geben, die die AfD für eine Partei der arbeitenden Bevölkerung halten.

Partei und Kandidat

Jede Partei kann intern über ihre Delegierten und Abstimmungsverfahren die Bewerber auswählen, die antreten sollen. Und es sind sicher nicht die amtierenden Führungsspitzen, die denen da unten vorzuschreiben haben, wen sie nicht gewählt haben wollen. Demokratie und Abstimmung laufen im Kern immer noch nach freier Entscheidung und Stimmenabgabe. Fehlt es an Überzeugung, warum eine Person nicht die richtige sein soll, dann muss man eben andere Argumente auffahren. Jede Partei hat ihre Patrioten, Altbackenen, Konservativen, vorpreschenden Modernisierer und Selbstinszenierer. Ich würde nicht im Traum erwarten, dass mal solche Diskussion um Austritte und angestrebte Parteirauswürfe als einzige, bequeme Lösung für Parteigleichschritt und Einnordung plump und einfältig durchpauken will. Unbequeme Personen und Meinungen gehören zur Meinungsvielfalt in jeder Partei dazu. Solange die Verfassung beachtet wird, sehe ich da eher Probleme in der Meinungsfreiheit in einer Partei.

14:08, Björn H.

Sie wissen aber a schon, daß Sahra Wagenknecht zu DDR-Zeiten alles andere als systemnah war und viele Nachteile erdulden musste?

Zeit zu gehen

Gut, dass Lafontaine aus der Führung der Linkspartei hinaus gedrängt wurde. Das, was er im Saarland macht, kann man auch nicht mehr ernst nehmen.

@Nettie

"
Am 09. Juli 2021 um 14:17 von Nettie
@Anderes1961, 13:36

"Am 09. Juli 2021 um 13:27 von Björn H.
Winkekatzen, Ja-Sager, Duckmäuser & Antidemokraten

Was sind eigentlich die anderen Systemlinge, wenn die wahren Demokraten als "Provokateure" bezeichnet werden ?"

>> "War das Ihr Eröffnungszug für das Taubenschach?" <<

Für ein Schachspiel braucht es zwei, schon weil dort eine Interaktion stattfindet. Es handelt sich bei diesem Post aber um reine Propaganda von Herrn H.'s Partei. Da Propaganda nur von einer Seite ausgeht, kann man mit ihr logischerweise nicht kommunizieren. Und dass es sich hier in der Tat um Propaganda handelt, können Sie daran erkennen, hat Herr H. "persönlich" noch nie auf irgenwelche Nachfragen reagiert hat."

Alles, was Sie sagen, ist richtig. Bis auf eine kleine Kleinigkeit. Mit einer Taube, die Schach spielt, können Sie nicht kommunizieren. Suchen Sie doch mal nach der Definition von "Taubenschach". Dann werden Sie verstehen.

Das hat Mutti auch noch nicht gewußt

Wenn das Land in links und rechts zerfällt, so ist das vor allem ein Spiegelbild der derzeitigen Groko-Politik und nicht die Schuld von daraus entstehenden Linken und Rechten.

Das geht ja gar nicht: Politiker mit einer abweichenden Meinung!

Zitat: "Maaßen, Palmer, Wagenknecht und Co: Wie gehen die Parteien mit Provokateuren in den eigenen Reihen um? Und wie groß ist das Risiko in Zeiten des Wahlkampfs? Eine Bestandsaufnahme"

Das geht ja gar nicht: Politiker mit einer abweichenden Meinung!

Und noch dazu welche, die Kritik an Frau Merkel, an der Migrationspolitik, an den Grünen und linker Identitätspolitik üben.

Das geht natürlich gar nicht!

Ab auf den Scheiterhaufen mit ihnen!

Die Andersdenkenden

Die Parteien sollten froh sein, Menschen in ihren Reihen zu haben, die das Aussprechen was sie und andere denken. Nur dadurch ist die Meinungsvielfalt in einer Partei möglich. Was wäre die Wissenschaft ohne Querdenker? Herausragende Forschung benötigt herausragendes und kreatives Denken, das allein und im Team.
Selbst der unselige Fraktionszwang verhindert in den Parteien die Meinungsvielfalt. Kritik ist öffentlich unerwünscht. Für das Volk wird heile Welt vorgespielt.
Warum sollen Wagenknecht, Palmer und Maaßen diszipliniert werden? Richtig, sie bringen Unruhe in die heile Welt eines Laschet, Baerbock und Scholz.

und wenn einer in der Fußballmannschaft, @Margitt.

ständig Eigentore schießt? Dann muss ihn der Trainer trotzdem immer aufstellen. Das gehört dann zur Vielfalt, die eine gute Mannschaft aushalten muss. Und gegen den Mainstream ist es auch.

um 14:20 von fathaland slim

>>"Es soll ja auch Leute geben, die die AfD für eine Partei der arbeitenden Bevölkerung halten."<<

Ja, das hat Gabriel (SPD) in Hamburg gesagt.

Wenn Parteien sich so

Wenn Parteien sich so sehr in einzelne Personen fest- und verbeißen, dann sagt das nur eins: Mit ihrem Parteiprogramm können offenbar diese Parteien nicht punkten.

14:23, eine_anmerkung

>>. Für mich ist Herr Maaßen hochkompetent, hoch intelligent und er hat nach meiner Bewertung mit allem Recht was er sagt und ich möchte hier gerne mal die Talkshow in Erinnerung rufen wo er bei Lanz war. Wirklich sehenswert finde ich. Und deshalb reiht er sich nahtlos, absolut auf Augenhöhe neben den anderen sehr wertvollen Menschen wie Wagenknecht, Sarrazin und Palmer ein. Jeder für sich ein Juwel für unsere Gesellschaft.<<

Ja, die Lieblinge der Rechten in eigentlich nichtrechten Parteien.

Speziell für Sahra Wagenknecht bedeutet Ihre Lobhudelei eigentlich ein vernichtendes Urteil.

Verharmlosung von Antisemitismus!

Zitat: "Maaßen tritt regelmäßig in rechtslastigen Medien auf und verbreitet deren Inhalte in den sozialen Medien, verwendet mit "Globalisten" ein Codewort, das selbst die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung als antisemitisch einordnet."

Dieses ständige an den Haaren herbeigezogene Antisemitismus-Vorwurf ist an intellektueller, moralischer und historischer Erbärmlichkeit nicht zu überbieten.

Dr. Maaßen übt Kritik an der Globalisierung, die sich noch dazu über die Politik der billigen Geldes durch die Zentralbanken finanziert. Was soll daran "antisemitisch" sein? Noch dazu weil zumindest die Analyse des Ist-Zustandes durch Maaßen faktisch zutreffend ist.

Siehe:

"https://cato-magazin.de/aufstieg-und-fall-des-postnationalismus/"

@ Margitt 14:20

"Es mag sein, dass beide in ihren Parteien etwas anecken. Aber dies sehe ich im Rahmen einer Meinungsvielfalt wie sie in jeder Partei vorkommen dürfen.
Wagenknecht würde ich für eine gute Bundeskanzlerin halten, weil sie keinen Mist redet, weil sie alle ihre Äußerungen gut durchdacht hat und weil sie eine sehr hohe Auffassungsgabe hat (d h. intelligent ist)."

Und bei Herrn Maaßen ist das für Sie etwas anderes? Na gut. Ihre Meinung, welche ich natürlich respektiere. Und was Frau Wagenknecht betrifft, so könnte auch mir eine Bundeskanzlerin Wagenknecht vorstellen. Das schreibe ich als Unionswähler.

In der Aufzählung fehlt..

Herr Post von der SPD, Direktkandidat im Wahlkreis München Nord.
Der Grund ist klar, er hat gegen die Bundesnotbremse gestimmt.

Wer Frau Wagenknecht bei der AfD einsortiert hat wohl vergessen, dass Frau Wagenknecht die einzige präsente Linke ist die sich noch für die ehemalige Kernwählerschaft der Linken einsetzt. Das neumoderne linke Getue ist so nicht wählbar und dies sage ich als Mitglied bei den Linken.

@frosthorn
Viele die noch vor Jahren CDU gewählt haben wählen nun CDU. Die CDU ist eine rechte Partei der Wirtschaft. Daher passen AfD und CDU halt gut zusammen.

um 13:27 von Björn H.

"Winkekatzen, Ja-Sager, Duckmäuser & Antidemokraten
Was sind eigentlich die anderen Systemlinge, wenn die wahren Demokraten als "Provokateure" bezeichnet werden ?"

Fast richtig. Aber nur fast.
Ich möchte die beiden Gruppen garnicht gegeneinander ausspielen. Wie ein Vorredner sagte: Die drei genannten haben gemeinsam, daß sie unangenehme Wahrheiten aussprechen. Eigentlich sind es Beobachtungen, die jeder überprüfen kann.
Daß die Parteien sie als "Provokateure" bezeichnen, lässt in mir die Frage aufkommen, ob diese Parteien die Konfrontation mit der Wirklichkeit bereits als Provokation sehen.
Frei nach dem Motto:" Ach! Fakten, Fakten! Bleiben Sie mir weg mit Ihren Fakten! Meine Meinung steht längst fest!"
Und das scheint mir eine gefährliche Entwicklung. Denn es zementiert "Ideologie steht über Gemeinwohl".

In Zeiten ...

... wo Einheitsmeinung in Parteien und Leitmedien herrscht,
sind Gegenmeinungen Provokationen und die Akteure der Gegenmeinung Provokateure.

@um 14:16 von Hämorrhoiden

Die Partei ist von den ihrigen Zielen abgerückt, nicht Sarah Wagenknecht hat sich geändert.
Man ist linksextremistisch unterwegs und versucht eine Gesellschaft schon wieder einmal der Freiheiten zu berauben...ein drittes Mal. Haben wir davon in Deutschland nicht langsam die Nase voll? Oder kann der Deutsche nicht anders, als anderen immerzu nur Diktate und Erziehungsmethoden aufzudrücken? Das ist doch der einzige Grund, was in Deutschland ständig zur Gefahr wird....Dogma, Erziehung, Gleichschaltung und Freiheitsberaubung, Entmündigung und Ausnutzung der Bevölkerung als Stimmvieh und Steuerzahler, aber gegen null Gegenwert.
Man soll Soldat des Staates werden ( Soll Ohne Langes Denken Alles Tun).

Ich bin für freies Denken, Handeln und Wirtschaften, indem man die Konsequenzen selbstständig trägt und deshalb auch auf Bildung und Fortschritt achtet.
Gedankenlose Wähler sind nur eine beliebige Masse, die zum Schein einer Demokratie wählen darf. Das nächste Risiko?

@ Sisyphos3 „ … aber das ist

@ Sisyphos3

„ … aber das ist doch gar nicht das Thema hier
wenn ich ne Partei wähle erwarte ich doch auch die macht das was sie "vertritt"
erwarten sie in einer Bäckerei Brötchen beim Einkauf oder ausschließlich Wurst dort vorzufinden ?„

Aha und Sie haben also erlebt, dass Sie immer das bekommen haben von ihrer Partei, was die (angeblich) vertritt?
Interessant und wo war das, bestimmt in Phantasialand? Muss auf jeden Fall vor unserer Zeit gewesen sein, oder sind Sie öfters mittels Wurmlöchern in anderen Welten unterwegs?

Quatsch hilft nicht

Das was Maßen neulich über Journalisten vom Stapel gelassen hat, war ja wirklich Quatsch. Das hilft seiner Partei ja überhaupt nicht. Wieso der im Wahlkreis aufgestellt wurde, kann ich mir nicht erklären.

Sowas machen keine Demokraten

Mit den Rauswurfversuchen von Thilo Sarrazin hat sich die SPD nur selbst geschadet.

Parteienvielfalt plus Meinungsvielfalt

Da klagen viele, alle Parteien seien gleich in den meisten Schnittmengen ihrer Programme. Andere werfen exorbitante Verstöße bei "Meinungen" vor, die sich gerade von der grauen Masse abheben. Man meckert über extreme linke wie rechte Strömungen und übersieht fleißig, dass auch in einzelnen Parteien dieses Denken integriert werden soll und muss, wenn man den radikalen Parteien das Wasser abgraben will. Besser ist immer noch, sich aus dem Meinungssumpf zu erheben und zu versuchen, mit Diskussion und Überzeugung die Partei innen zu einigen und zu beleben- das strahlt auch auf Wähler aus, die den gescholtenen Positionen der Außenseiter (Maaßen etc.) vielleicht eine Stimme geben würden- dafür aber eben nicht radikale andere Parteien wählen. Wieviel mehr Qualität hätte solche Diskussion, wenn die Beteiligten endlich über den eigenen Tellerrand sehen würden. Wahlkampftische sind kein Ersatz für heftige innere Diskussion, auch wenn es verbale Keilerei wird. Das zeigt Leben in einer Partei.

um 14:20 von Björn H.

>>"Hans Georg Maaßen hat ein paar mehr Erfahrungen mit seinen Pappenheimern als Mutti da in ihrem Elfenbeinturm."<<

..... und Seehofer war nach eigenem Bekunden immer zufrieden mit der Arbeit von Herrn Maaßen. Für mich war Maaßen die absolut richtige Wahl als Chef unseres Verfassungsschutzes. Besser geht nicht (meine Meinung).

14:27, eine_anmerkung.

>>um 14:20 von fathaland slim
>>"Es soll ja auch Leute geben, die die AfD für eine Partei der arbeitenden Bevölkerung halten."<<

Ja, das hat Gabriel (SPD) in Hamburg gesagt.<<

Und völlig unabhängig davon Christian Rannenberg (nicht SPD) heute um 14:20 im Tagesschauforum.

Effekthascherei einer politischen Randfigur

Erika Steinbach hat längst ihr Glück bei der AFD gefunden - dort, wo sie auch politisch zu verorten ist. Maaßen wirkt in seiner Rhetorik smarter und konzilianter, befindet sich inhaltlich aber auf der gleichen völkisch-nationalistischen Linie. Die CDU tut gut daran, weiterhin auf Distanz zu Maaßen zu gehen. Sein Tingeln durch diverse Talkshows hat etwas von Effekthascherei, aber auch von Befriedigung seines verletzten Ego und - mehr noch - von einem Rachefeldzug gegen diejenigen, die ihn aus dem Amt gekegelt haben. Indem er nun auch noch gegen eine vermeintlich linke Presselandschaft polemisiert, zeigt er, dass ihm das Gespür für eine objektive und selbstkritische Betrachtung der Medienlandschaft, aber auch der politischen Lage gänzlich abhanden gekommen ist. Dieser Mann hat sich für politische Ämter disqualifiziert.

Das hat Mutti auch noch nicht gewußt

Die AfD hat schon mit mehreren Gerichtsurteilen vom Bundesgerichtshof nachgewiesen, wer im Bundestag die wahren Demokraten sind.

um 14:13 von Opa Klaus

> Demokratie kann und muss auch mal weh tun. Eigenständiges Denken und auch Äußerungen hierzu fördern oftmals die Auseinandersetzung mit parteipolitischen Grundsätzen.<
- Das ist auch meine Meinung, werter Opa Klaus. Das sind Impulse für Entwicklung und gewisse zeitgemässe Veränderungen, die unbedingt stattfinden müssen, und Handlungen.

um 13:35 von Kambrium2.... Richtig

Die Genannten sehe ich auch als Nestbeschmutzer, die nicht verstanden haben, dass in der Demokratie die Parteien durch innere Überzeugungsarbeit und nicht durch Marktschreierei reformiert werden sollten.

@ fathaland slim

... dass Sahra Wagenknecht zu DDR-Zeiten alles andere als systemnah war

... und wie systemnah sie war. FDJ und die ganze Schose hat sie sehr linientreu mitgemacht.

... und viele Nachteile erdulden musste?

Nicht mehr als andere.

Die Partei, die Partei, die hat immer recht..

Ist heutzutage halt so, ansonsten gilt man persönlich halt als Rechtsabweichler!

Sogar Frau Wagenknecht oder Herr Lafontaine!

@ Björn H.

Die AfD hat schon mit mehreren Gerichtsurteilen vom Bundesgerichtshof nachgewiesen, wer im Bundestag die wahren Demokraten sind.

Definitiv nicht die AFD.

Und wo ist "das" Volk?

Wäre prima und einfach, wenn wir jeden in unserem Land sauber ein- und zuteilen könnten. Wird aber nichts, weil die Welt nicht grau, schwarz, grün oder blau gefärbt ist. Wird auch nichts, wenn wir eine Partei mit Regenbogenfarben einkleistern und sagen: das ist die für alle. Alle Farben und ihre Kombinationen bieten Bandbreite in Schattierungen, Übergängen und Abstufungen. Wie jede politische, weltanschauliche oder soziale These nicht in Reinform ist. Die Welt ist komplex und so auch die Parteienlandschaft. Die Leute aber, die hier als Außenseiter und Nestbeschmutzer gebrandmarkt werden sollen, haben wenigstens eins: eine Meinung, an der man sich abarbeiten und reiben kann. Das beflügelt mehr als sämtliche gestrichene Anträge in einer Parteiversammlung, die von oben abgebügelt und eingestampft werden, weil sie nach deren Meinung grad eh nicht passen. Der hölzerne Umgang mit Andersdenkenden in den Parteien hemmt interne Diskussion. Und können keine Wahlbeteiligung fördern.

Also bitte …

… Maaßen, Palmer, Wagenknecht, in einem Satz, das ist schon arg …

14:28 von fathaland slim

Wohin soll das denn führen, wenn Parteien jeden ausschließen, der eine abweichende Meinung äußert?
Sollte Kevin Kühnert aus der SPD ausgeschlossen werden, weil er die Dinge anders sieht als Scholz und offen von Vergesellschaftung spricht?
Demokratie lebt vom Widerspruch, von abweichenden Meinungen. Diktaturen dulden keinen Widerspruch. Wann ist eine Partei demokratisch, wann diktatorisch?

Diese Medien-Tinglerin hat´s aber noch gar nicht gemerkt

Wenn die Linken es mal besser machen wollen als die SED, dann ist da Wagenknecht längst weg vom Fenster.

Eigentlich....

....müsste eine Partei doch davon leben, dass nicht immer alle Mitglieder streng auf einer Linie sind, so lange die Grundeinstellung zählt!? Das wird aber heutzutage offenbar anders gesehen und wer sich nicht der von der jeweiligen Parteiführung vorgegebenen Marschrichtung beugt, wird als "Risiko" bezeichnet.

@ der Lenz „… aber das ist

@ der Lenz

„… aber das ist doch gar nicht das Thema hier
wenn ich ne Partei wähle erwarte ich doch auch die macht das was sie "vertritt"
erwarten sie in einer Bäckerei Brötchen beim Einkauf oder ausschließlich Wurst dort vorzufinden ? …“

Sie wollen doch mir nicht erzählen, dass Sie von ihrer jeweiligen oder immer bevorzugten Partei immer das bekommen haben, was die angeblich vertritt. Nie gab es da Abweichungen und Enttäuschungen? Interessant, da erhebt sich die Frage, wo und in welchen elysischen Regionen diese paradiesischen Wunderparteien vorkommen. Oder sind Sie vielleicht Zeitreisender, dem es vergönnt ist durch Wurmlöcher in diese wunderbaren Welten zu gelangen? Und was rauchen Sie noch so?

@AfD-Presseabteilung

"Am 09. Juli 2021 um 14:28 von Blitzgescheit
Verharmlosung von Antisemitismus!

Zitat: "Maaßen tritt regelmäßig in rechtslastigen Medien auf und verbreitet deren Inhalte in den sozialen Medien, verwendet mit "Globalisten" ein Codewort, das selbst die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung als antisemitisch einordnet."

Dieses ständige an den Haaren herbeigezogene... [...]"

"Siehe:

"https://cato-magazin.de/aufstieg-und-fall-des-postnationalismus/""

Mal eine blöde Frage: Lesen Sie das eigentlich auch, was Sie an Links aus der Linkfarm der AfD-Presseabteilung so posten?

Offensichtlich nicht. Denn sonst hätten Sie merken müssen, daß das, was dort steht nichts anderes ist als Antisemitismus, nur verschwurbelter. Antisemitismus für Abiturienten halt. Es wimmelt da nur so von angeblichen Eliten, die uns alle nur was Böses wollen. Und diese Eliten sind nichts anderes als dog-whistling für das "Finanzjudentum". Und das ist genau das, was Maaßen ebenfalls tut. Nur, daß er eben "Globalisten" sagt.

@eine_anmerkung, 14:33 Uhr

Der Chef des Verfassungsschutzes hatte nicht nur in der Politik, sondern auch in der Bevölkerung jeden Rückhalt verloren. Er war letztlich untragbar geworden. Kanzlerin verfügt dagegen über nach wie vor hohe Zustimmungswerte bei den Bürgern. Sie spaltet nicht, sondern führt zusammen. Vor allem aber zieht sie eine klare Linie zum Links- und Rechtsextremismus. Dies wäre eigentlich die ureigene Aufgabe des Verfassungsschutz-Präsidenten gewesen, der sich zunehmend als Selbstdarsteller präsentiert.

<< Für mich ist Herr Maaßen hochkompetent, hoch intelligent und er hat nach meiner Bewertung mit allem Recht was er sagt und ich möchte hier gerne mal die Talkshow in Erinnerung rufen wo er bei Lanz war. Wirklich sehenswert finde ich. Und deshalb reiht er sich nahtlos, absolut auf Augenhöhe neben den anderen sehr wertvollen Menschen wie Wagenknecht, Sarrazin und Palmer ein. Jeder für sich ein Juwel für unsere Gesellschaft >>
Maaßen hat in seiner Zeit beim Verfassungsschutz die Rechtsradikalität nicht bekämpft.
So hat er sogar die AfD beraten, anstatt deren Verbot wegen Verfassungsfeindlichkeit vorzubereiten.
Und auch im Falle des NSU machte Maaßen keine gute Figur.
Für mich ist Maaßen in der politischen Landschaft absolut verzichtbar.

@eine_anmerkung

"
Am 09. Juli 2021 um 14:33 von eine_anmerkung.
um 14:20 von Björn H.

>>"Hans Georg Maaßen hat ein paar mehr Erfahrungen mit seinen Pappenheimern als Mutti da in ihrem Elfenbeinturm."<<

..... und Seehofer war nach eigenem Bekunden immer zufrieden mit der Arbeit von Herrn Maaßen. Für mich war Maaßen die absolut richtige Wahl als Chef unseres Verfassungsschutzes. Besser geht nicht (meine Meinung)."

Für mich war die Wahl eines Fuchses zur Überwachung eines Hühnerstalls die richtige Wahl, sprach der Fuchs zu seinen Mitfüchsen.

Damit Mutti wieder ruhig schlafen kann

Als nächstes werden die Altparteien am Bundestag-Rednerpult ein Mikrofon mit integrierter Zensur installieren. Dann bleibt von Alice Weidels Reden nur noch ein Hupkonzert übrig.

14:15 von draufguckerin

PolitikerInnen mit eigenem Kopf
Risikokandidaten? Ich bin froh, dass es noch PolitikerInnen mit Profil und eigenem Kopf gibt. Es muss Raum geben für gegensätzliche Positionen und unterschiedliche Parteien.
---

eben in unterschiedlichen Parteien !
und wenn ich in einer Partei bin, sollte ich eben auch deren Ziele verfolgen
in einer linken - linke, in einer konservativen eben konservative
Wenn der Vorstand der Deutschen Bahn öffentlich für den Autobahnbau eintritt,
oder den Ausbau des Luftverkehrs, statt für mehr Schienen
meinen sie nicht auch das ist befremdlich

@ frosthorn. 14:24

".. und wenn einer ständig Eigentore schießt? Dann muss ihn der Trainer trotzdem immer aufstellen. Das gehört dann zur Vielfalt, die eine gute Mannschaft aushalten muss. Und gegen den Mainstream ist es auch."

Ob es immer gleich Eigentore sein müssen? Ich war vor ca. 30 Jahren Vorsitzender eines Bürgervereins und musste häufig den öffentlichen Sitzungen des Stadtrats beiwohnen. Es war mir immer ein Graus, wenn alle Miglieder einer Stadtratsfraktion bei Abstimmungen dem Fraktionszwang folgen mussten. Scherte eine Person aus, wurde eine Sitzungsunterbrechung beantragt, ein kurzes Gespräch mit dem Abweichler hinter verschlossenen Türen geführt, danach herrschte wieder Einstimmigkeit sprich, die persönliche Meinung musste unterdrückt werden. Nicht meine Auffassung von demokratischer Meinungsausübung.

Das mit Abstand absolut rabiateste renegate Mitglied..

.. einer politischen Partei, bin als renegates CDU Mitglied und somit selbstverständlich auch als der offizielle Vater aller Nationalisten und Populisten hier in Deutschland immer noch ich selbst!

Wie rabiat?

Äußert rabiat, dagegen ist selbst der Herr Höcke ein unschuldiger Chorknabe!

Die Präsidenten der Verfassungsschutzämter und des BKA und ich selbst überschütten uns wirklich pausenlos gegenseitig mit Strafanzeigen!

Maaßen

Der Mann hat eine sehr eigene Meinung. Und man kann ihm Vieles ankreiden, was er in seiner Zeit im Verfassungsschutz an Fehlentscheidungen getroffen hat. Doch ist er besser in der Union als in der AfD untergebracht. Denn da trennen diesen Mann doch noch etliche Schritte von. Gauweiler und andere CSU-Mitglieder tiefschwarzer, konservativer Prägung haben auch ihre Kinken gehabt, waren als rechte Klamaukpolitiker bekannt. Aber sie blieben in der CSU. Weil man dem rechten Rand, damals mehr NPD, DVU oder Reps, nicht noch Leute zuführen wollte, wenn die CSU-Mitglieder womöglich vor die Tür gesetzt wurden. Heute sollte man diesen Fehler auch nicht machen. Man kann auch Extreme unterbringen und sich austoben lassen. Denn ein Partei-Rauswurf hat hohe Hürden in der Verfassung. Und das ist gut. Politische Diskussionen in unserem Land brauchen viel mehr Öffentlichkeit und Beteiligung. Das schaffen wenigstens solche Leute, mit ihren, wenn auch etwas überspitzten, Ansichten.

Wählen oder abwählen

"Maaßen, Palmer, Wagenknecht: Die Risiko-Kandidaten" Das sind Menschen, die in ihrem Bereich Hervorragendes leisten. Auch wenn mir vielleicht mal die Richtung nicht passt: Muss ich sie deshalb diskriminieren, diskreditieren, ausschließen und beleidigen? Wie kommt es, dass mittlerweile jedeR Mensch mit abweichenden Neigungen und Äußerem für sich Toleranz beansprucht, diese seinen Mitmenschen aber nicht zugesteht?
Wie schon in der DDR skandiert wurde:" Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk. "JedeR von uns hat Platz in unserer Gesellschaft, über unterschiedliche Meinungen muss diskutiert werden können, solange sie die Grenzen unseres Grundgesetzes nicht überschreiten.

"Maaßen, Palmer, Wagenknecht: Die Risiko-Kandidaten" - diese Risiko-Kandidaten sind allesamt authentisch und leisten hervorragende Arbeit. Das ist zu würdigen und zu respektieren.
Wir können sie wählen oder abwählen. Aber das ist die einzige Maßnahme, die ich befürworten kann.

Es fehlt noch Meuthen

Bezüglich der möglichen Einflussnahme eines geheimen Netzwerks

Mitläufer und Scheindemokraten

Andersdenkende und Nichtgleichstromförmige werden seit einiger Zeit beschimpft, ausgegrenzt und aus den Parteien hinaus geekelt.
Wie sich sich die Diskussionskultur seit 2015 geändert und in hetzerisches Gebrüll gewandelt hat.
Merkels Vernichtungsfeldzug an der dt. Demokratie zeigt Wirkung.
Thomas Mann hat ein passenden Roman vor 100 Jahren dazu geschrieben - Der Untertan!

@Bolligru, 14:40 Uhr

Die Messlatte für eine Parteizugehörigkeit sehe ich in den Grundsatzprogrammen der Parteien und den damit verbundenen Werten - insbesondere zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Ohne eine klare Abgrenzung, insbesondere den extremen politischen Rändern, wären Parteien der Beliebigkeit ausgesetzt. Als Wähler möchte ich doch wissen, wofür eine Partei steht. Das Erfordernis einer klaren Positionierung hat nicht mit Diktatur, sehr wohl aber etwas mit Verlässlichkeit zu tun. Würde die CDU sich nicht zweifelsfrei von der AFD abgrenzen, wäre sie für die weitaus überwiegende Zahl ihrer Wähler nicht mehr wählbar. Folglich werden auch Personen kritisch betrachtet, die sich selbst in die Nähe des politischen Gegners rücken.

14:37 von Oligarchen Nichte @ fathaland slim

... und viele Nachteile erdulden musste?

Nicht mehr als andere.

-
da haben sie schon recht

aber nicht studieren zu dürfen ....
das genügt doch wohl

Keine politischen Inhalte

Von Hans Georg Maßen habe ich noch keine inhaltliche Aussage gehört. Nur Anfeindungen und Dinge, wo Freund und Feind schlecht gemacht werden. Leute mit so wenig Anstößen für die Praxis und so viel negativen Äußerungen über andere können keine Wahl gewinnen.

Herbert Wehner, Franz Josef Strauß...

fragt die doch mal, wie man mit "sowas" umgeht...
Ach nein, geht ja nicht mehr, leider schon verstorben.

Wieso halten wir heute keine kontroversen Standpunkte mehr aus?
Wieso dürfen sie nicht klare Kante reden?

Nun ja

Ist nicht jeder so korrekt wie Annalena! Oder?

Ein bezeichnendes Bild ist da

Ein bezeichnendes Bild ist da ausgewählt worden.
Dies zeigt deutlich wie polemisch und feindlich dieser Sender gegenüber ein der besten Rhetoriker eingestellt ist.

HG Maaßen hat bei der Aufarbeitung der NSU Morde versagt

Warum wird einem umso klarer, je mehr der Mann von sich gibt. Seine Sympathien für weit rechtsaußen trübte schon damals seinen Blick. Nur war er dabei oberster Verfassungsschützer und nicht 'nur' ein maulender BT- Kandidat wie heute.

Seine 'Beratung' der AfD, um den maroden Verein vor der Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu bewahren, hat eigentlich schon gezeigt, wo er sich eigentlich zuhause fühlt. Dort wird er früher oder später auch noch landen.

@ Sisyphos3

... aber nicht studieren zu dürfen .... das genügt doch wohl

Die meisten durften in der DDR nicht studieren. Frau Wagenknecht war jetzt auch nicht überdurchschnittlich gut in wissenschaftlicher Hinsicht.

@Kambrium2 um 14:42

>@ der Lenz

„… aber das ist doch gar nicht das Thema hier
wenn ich ne Partei wähle erwarte ich doch auch die macht das was sie "vertritt"
erwarten sie in einer Bäckerei Brötchen beim Einkauf oder ausschließlich Wurst dort vorzufinden ? …“<

Es wäre ein Mindestmaß an Anstand wenn sie nach der Nennung einer Person und einem Nachfolgenden Zitat, auch ein Zitat aus einer Äusserung dieser entnähmen, da sie ja einen, sonst nicht gegebenen, Zusammenhang suggerieren.

Ihre Antwort, auf etwas das ich nicht geäussert habe, zitiere ich nicht.
Es lohnt nicht.

Es ist überraschend, dass

Es ist überraschend, dass viele der Vorwürfe, die man Herrn Maaßen macht, durchaus auch anderen und ihren Parteien vorwerfen müßte. Hier trickst doch jeder herum und glaubt, der doofe Wähler würde am Ende nix merken. Im Übrigen nimmt dieser Herr Maaßen bei der ganzen Diskussion, viel zu viel Raum ein. Herr Palmer sollte doch einmal näher begutachtet werden, das würde aber den Grünen nicht passen, weil Palmer mit Aussagen da steht, die auf Grund seiner Amtserlebnisse als Bürgermeister nicht zu wiederlegen wären. Das würde Wählerstimmen der verträumten Grünwähler kosten. Und dass Frau Wagenknecht den Linken immer wieder dermaßen den Kopf wäscht und damit selber als Linke alleine in dem roten Laden glaubhaft bleibt, wiederstrebt der linken Ecke, auch weil es hier längst zu Pfründesicherung gekommen ist und ein wahrlich Herz, das links schlägt, hier längst nicht mehr vorkommt. Da hilft nichts, Wahrheiten sind eben unbequehm, vor allem wenn sie so wahr sind. Mist, gelle…

Am 09. Juli 2021 um 13:49 von waldkauz

Palmer und Wagenknecht lassen sich nicht auf eine Stufe mit Maaßen stellen, beide genießen ja unabhängig von ihren Parteien und weit darüber hinaus große Anerkennung und Zustimmung, als Oberbürgermeister bzw. Bestsellerautorin.
__
Ich bin kein "grün"-Wähler, würde allerdings u.U. mein Wahlverhalten überdenken, wenn es mehr Grüne à la Kretschmann und Palmer gäbe, die ja innerhalb der Partei beide nicht unumstritten sind, dabei würden die Grünen, ohne diese beiden "Galeonsfiguren" viel an Wählerpotenzial einbüssen. Ob die Grünen in BW auch ohne Kretschmann bei der LTW obsiegt hätten, wohl eher nicht, denn der generiert Wählerstimmen weit über die Parteigrenzen hinaus. Herr Palmer ist als Bürgermeister in Tübingen unangefochten und gerade in der Coronasituation hat er durch seinen Pragmatismus und seine Initiative von sich reden gemacht.
Die "Linke", naja hat sich nach Herrn Gysi ihrer einzigen charismatischen Figur entledigt. Die Spitze nun, nichtssagend.
Beliebig.

Maaßen: 'Edward Snowden ist ein russischer Agent'

Jedes Eintreten für Bürgerrechte ist bei Maaßen schon für sich ein Verdachtsfall. Die Verunglimpfung von Edward Snowden ist da nur ein prominentes Beispiel.

Am 09. Juli 2021 um 13:41 von Tremiro

Sonst glaubt noch jemand Sie halten Maaßen für einen wahren Demokraten.
---------
Ja, aber genau wie bei AfD-Äußerungen geht die Systempresse mit Umdeutungen, Verfälschungen und Lügen gegen wirkliche Demokraten vor.
Die könnten ja die Wahrheit sagen....
Insbesondere was das grünlinke Programm und die abartigen Gehälter und Pensionen des anweisenden Personal dieser Zwangsgebührensender betrifft.

ehelicher john

Andersdenkende und Nichtgleichstromförmige werden seit einiger Zeit beschimpft, ausgegrenzt und aus den Parteien hinaus geekelt.

Manche "Andersdenkenden" sind aber auch nicht verlegen darum, andere recht ordentlich zu beschimpfen und auszugrenzen. Siehe Maßen.

@Karl Klammer

"
Am 09. Juli 2021 um 14:49 von Karl Klammer
Es fehlt noch Meuthen

Bezüglich der möglichen Einflussnahme eines geheimen Netzwerks"

Das sehe ich zwar ähnlich wie Sie, reicht aber nicht für einen seriösen Tagesschaubericht. Denn das sind bisher nur Behauptungen aus dem Buch von Frauke Petry, für die Frauke Petry bisher keine Belege vorlegen konnte. Leider.

14:36 von Björn H.

«Die AfD hat schon mit mehreren Gerichtsurteilen vom Bundesgerichtshof nachgewiesen, wer im Bundestag die wahren Demokraten sind.»

Der Bundesgerichtshof ist zuständig für Revision im Strafrecht. Aber man kann sich sehr gut vorstellen, dass die verpeilte AfD sogar Bundesgerichtshof mit Bundesverfassungsgericht verwechselt.

Bei welchem letzterem die AfD immer wieder was zu klagen droht, das dann aber doch nicht tut, weil sie gar nicht weiß, wo das Bundesverfassungsgericht wohnt.

Fragwürdige Gleichsetzungen und Normalisierungen

Ich sehen den Bericht sehr kritisch, weil er im Grunde das Ziel der außerdemokratischen Rechten (also alles ab Werteunion u. rechts davo: Maaßen, AfD, NPD, neue Rechte) befördert ein ganz selbstverständlicher Bestandteil des dt. politischen Diskurses zu sein.

Mir ist bewusst, dass die ts das nicht bezweckt aber fahrlässig wieder ein Stückchen weiter den Türspalt öffnet.

anderes1961 hat oben richtigerweise bereits auf das unpassende Heranziehen der AfD verwiesen. Dort geht es nicht um innerparteiliche Provokateure sondern um eine taktisch-strategische Auseinandersetzung zwischen einen rechtsradikalen, vornehmlich markt-radikalen Teil und den national-radikalen Nazis, die wie Höcke in seinem Machwerk von ethnischen Säuberungen mit "wohltemperierter Gewalt" träumen. Will das Meuthen-Camp H. rauswerfen? Nein.

Wagenknecht, Palmer sind Demokraten mit übersteigertem Ego. Wagenknecht zudem eine kluge Frau. Letzteres reicht ja bei Männern oft als "Gefahr" wahrgenommen zu werden.

weingasil

Palmer und Wagenknecht lassen sich nicht auf eine Stufe mit Maaßen stellen,

Steht Maßen in Ihrer hauseigenen Hierarchie dann höher oder niedriger?

@Anderes1961, 14:25

"Suchen Sie doch mal nach der Definition von "Taubenschach". Dann werden Sie verstehen"

Danke für den Tipp; habe ich gemacht. Kannte diesen Begriff bisher noch nicht und hatte tatsächlich nur eine etwas vage Vorstellung von seiner Bedeutung.
Auf publikum.net/taubenschach/ steht dazu:
"In den sozialen Medien findet man an jeder Ecke geistiges Notstandsgebiet. Vor allem in den Kommentarspalten begegnet man ihnen dauernd: (...) Trolls. Frustrierte Leute, die (...) keine Scham haben, ihre Ignoranz, Intoleranz oder ihren Hass expressiver zum Ausdruck zu bringen als Kandinsky die Kirche auf seinem ‘Murnau’. Sie glauben alles besser zu wissen, mischen sich in jede Diskussion ein und tragen zum eigentlichen Thema nur in homöopathischen Dosen (aka nicht) bei. Lässt man sich darauf ein, hat das Spiel begonnen: Taubenschach. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen"

Immer gut zu wissen, woran man ist.

entscheidend ist nicht der Einzelne

In jeder Partei gibt es welche die sich abweichend von der Parteilinie äußeren. Einer stabilen Partei kann dies nichts anhaben, ist eher nützlich, dient sie doch der Reflektion vielleicht sogar zum Richtungswechsel (was z.B. bei der CDU wünschenswert wäre).

Den Begriff "Provokateur" finde ich in diesen Fällen überzogen. Für mich ein Zeichen dafür, dass in heutiger Zeit gegenüber anderen Meinungen oft überreagiert wird.

@Susi1960

"
Am 09. Juli 2021 um 14:54 von Susi1960
Herbert Wehner, Franz Josef Strauß...

fragt die doch mal, wie man mit "sowas" umgeht...
Ach nein, geht ja nicht mehr, leider schon verstorben.

Wieso halten wir heute keine kontroversen Standpunkte mehr aus?
Wieso dürfen sie nicht klare Kante reden?"

Doch, halten wir. Wie Sie hier täglich im Tagesschauforum sehen können. Wir halten das aus. Aber rassistische Äußerungen und antisemitistisches Gelaber von "Globalisten", Internationale "Finanzeliten" und ähnliche Metaphern, die nur eines meinen, nämlich die Mär vom internationalen Finanzjudentum, das muß niemand in einer Demokratie aushalten. Im Gegenteil. Das müssen alle Demokraten vehement bekämpfen. Artikel 1 GG. Die Menschenwürde ist unantastbar.

@ ehelicher john

Maßen mag ja ein toller Hecht sein, wenn es darum geht, andere zu beschimpfen. Aber als "wirklicher Demokrat" geht er jetzt ernsthaft nicht durch.

Maaßen und das 'Demokratieproblem'

Maaßen hat nicht nur ein Demokratieproblem. Er ist auch eines.

Seine Vorstellung von Journalismus ist das von autoritären Systemen. Demnach macht sich unabhängiger Journalismus für sich schon 'verdächtig', wenn er kritisch über demokratiefeindliche Umtriebe berichtet. Seine 'Kritik' am öffentlich-rechtlichen Rundfunk war ein Angriff auf die Pressefreiheit. Nichts weniger.

@ehrlicher john 14:55

"Ein bezeichnendes Bild ist da ausgewählt worden.
Dies zeigt deutlich wie polemisch und feindlich dieser Sender gegenüber ein der besten Rhetoriker eingestellt ist."

Was haben Sie denn nun schon wieder an dem Bild auszusetzen?
Wollen Sie wirklich jede, und sei es noch so unpassende, Gelegenheit ausnutzen, die Tagesschau zu diffamieren?

Ich halte das Bild für ein absolut neutrales, sehr gutes Foto, das Herr Maaßen in jedem Lebenslauf verwenden könnte.
Vorausgesetzt natürlich, er hat sich mit dem Rechteinhaber verständigt.

14:40, bolligru

>>14:28 von fathaland slim
Wohin soll das denn führen, wenn Parteien jeden ausschließen, der eine abweichende Meinung äußert?<<

Abweichende Meinung?

Jemand, der in der Linken rechte Positionen vertritt, ist dort genauso fehl am Platze wie jemand, der in der AfD linke Positionen vertritt.

Das Meinungsspektrum einer jeden Partei ist nicht beliebig dehnbar.

>>Sollte Kevin Kühnert aus der SPD ausgeschlossen werden, weil er die Dinge anders sieht als Scholz und offen von Vergesellschaftung spricht?<<

Kühnerts Position ist mit der sozialdemokratischen Tradition absolut kompatibel.

Margitt

Ich denke, man kann die 3 genannten Politiker nicht vergleichen. Die Frage ist einfach, warum entfernt man solche Leute nicht einfach aus der Politik. Ich weis selber, das das nicht so ohne weiteres möglich ist. Aber es muss einen Grund haben, siehe den
Ultrarechten bei der AFD oder jetzt bei Maaßen. Das stößt bei vielen Bürgern sauer auf. Aber bei der CDU stört das offensichtlich niemanden, die sind bei der Wählergunst immer vorn dabei, sogar mit Zuwächsen. Meine Stimme bekommen die nicht.

Beste Grüße

Beste Grüße

15:04, Anderes1961

>>Aber rassistische Äußerungen und antisemitistisches Gelaber von "Globalisten", Internationale "Finanzeliten" und ähnliche Metaphern, die nur eines meinen, nämlich die Mär vom internationalen Finanzjudentum, das muß niemand in einer Demokratie aushalten. Im Gegenteil. Das müssen alle Demokraten vehement bekämpfen. Artikel 1 GG. Die Menschenwürde ist unantastbar.<<

Und genau das ist mein Kritikpunkt an Sahra Wagenknecht. Denn ihre Rhetorik geht leider gelegentlich durchaus in diese Richtung.

Ich verstehe sie offen gestanden nicht mehr.

@ Giselbert

... Vielleicht sogar zum Richtungswechsel (was z.B. bei der CDU wünschenswert wäre).

Um wem einen Gefallen zu tun? Ich schlage vor, die CDU behält die Richtung bei, die den Menschen entgegen kommt, die die CDU auch wirklich wählen.

Da gewisse Ereignisse auf die Demographie, also in..

Wahrheit auf die Mathematik zurückgeht, und es nun einmal ausdrücklich KEINE konservative, liberale, sozialdemokratische oder soziallistische Mathematik gibt, habe alle politischen Parteien zur korrekten Einordnung des Ganzen aus diesem einfachen Grund auch weiterhin erhebliche Schwierigkeiten!

Was allerdings auch so zu erwarten war!

Am 09. Juli 2021 um 13:58 von heribix

"verwendet mit "Globalisten" ein Codewort, das selbst die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung als antisemitisch einordnet. " Der Satzt beschreibt in meinen Augen das Problem in unsrer Gesellschaft. Wenn ich zum Rassiten gemacht werde nur weil ich ausländisch ausehende Menschen auch schon mal nach ihrer Herkunft frage. Wenn ich homophob bin nur weil diese ständige indetivizieren über die sexuelle Orientierung ablehne und als Umweltverschmutzer gelte weil ich mir kein E-Auto leisten kann und gerne Fleisch esse. Dann stimmt etwas nicht mehr mit unsren Land. Kein Wunder das viele Menschen einfach abschalten und sich von der Politik abwenden.
__
Ich gebe Ihnen absolut recht und muss gestehen, dass ich jetzt erst einmal googlen musste um das Problem "Globalisten" zu verstehen. Ich hätte mir da überhaupt nichts bei gedacht und es u.U. vllt bei passender Gelegenheit selbst verwendet in der Annahme, dass es "global player" meint.

@fathaland slim

"
Am 09. Juli 2021 um 15:11 von fathaland slim
15:04, Anderes1961

>>Aber rassistische Äußerungen und antisemitistisches Gelaber von "Globalisten", Internationale "Finanzeliten" und ähnliche Metaphern, die nur eines meinen, nämlich die Mär vom internationalen Finanzjudentum, das muß niemand in einer Demokratie aushalten. Im Gegenteil. Das müssen alle Demokraten vehement bekämpfen. Artikel 1 GG. Die Menschenwürde ist unantastbar.<<

Und genau das ist mein Kritikpunkt an Sahra Wagenknecht. Denn ihre Rhetorik geht leider gelegentlich durchaus in diese Richtung.

Ich verstehe sie offen gestanden nicht mehr."

Dann sind wir schon zu zweit.
Liebe Grüße
Andreas

15:07, Eduart de Machina

Doch, bei manchen Themen bekenne ich mich persönlich. Das halte ich für meine Pflicht, und es hat nichts damit zu tun, für mich Werbung zu machen. Der Effekt wäre auch nicht messbar.

13:35 von Kambrium2

"Maaßen,Palmer, Wagenknecht, warum sind die so unbeliebt? Weil sie alle Nestbeschmutzer sind. Sie sagen Wahrheiten, die in ihren Parteien unangenehm, weil sie gegen deren Programme laufen."

,.,.,

Allerdings in unterschiedlicher Form.
Maaßen und Palmer sind teilweise Anti-Demokraten.

Wer Anti-Demokraten liebt, wird sie hier verteidigen.

@Anderes1961, 15:04 (re @Susi1960, 14:54)

"Wieso halten wir heute keine kontroversen Standpunkte mehr aus?
Wieso dürfen sie nicht klare Kante reden?"
---

"Doch, halten wir. Wie Sie hier täglich im Tagesschauforum sehen können. Wir halten das aus. Aber rassistische Äußerungen und antisemitistisches Gelaber von "Globalisten", Internationale "Finanzeliten" und ähnliche Metaphern, die nur eines meinen, nämlich die Mär vom internationalen Finanzjudentum,
>> das muß niemand in einer Demokratie aushalten. Im Gegenteil. Das müssen alle Demokraten vehement bekämpfen. Artikel 1 GG. Die Menschenwürde ist unantastbar."

Danke für diese - leider offenbar dringend notwendige - Klarstellung.

@Björn H., 14:25 Uhr

Rechts- und Linksextremisten stellen eine vergleichsweise kleine, wenngleich gefährliche Klientel dar. Die überwältigende Mehrheit der Bürger sind dagegen klar auf der Seite des Rechtsstaats und der Demokratie. Es ist traurig, dass man den ehemaligen Präsidenten des Verfassungsschutzes nicht so recht einordnen kann.

Aus dem Artikel:

"CDU-Chef Laschet spricht gerne ausführlich über klare Linien und glasklare Positionen, drückt sich aber vor einer klaren Auseinandersetzung mit Maaßen. Nichts käme ihm ungelegener als parteiinterner Streit mitten im Wahlkampf. Zumal Maaßen in der Südthüringer CDU weiter großen Rückhalt genießt."

Das ist nicht nur Rückhalt.

Man scheut sich in der CDU einzugestehen, dass in einigen Landesverbänden das Franz- von-Papen-Gen ("Wir werden die Rechtsnationalen schon unter Kontrolle halten") wieder eine Neuauflage erfährt. Da wird offen darüber schwadroniert, der AfD die Brücke ins bürgerliche Lager zu eröffnen, um so satte Mehrheitsverhältnisse im Land zu bekommen.

Eine Kostprobe davon bekamen schon AKK und Ziemiak beim Afd-Kemmerich-Deal in Thüringen zu spüren, als sie merkten, wie wackelig die Brandmauer gegen rechts dort aufgestellt ist.
Und dass für Maaßen die Mauer nur gegen links gezogen werden muss, ist schon eine recht klare politische Standortbestimmung.

Sarah Wagenknecht ist ein anderes Kapitel

Wagenknecht meint erkannt zu haben, dass die Haltung ihrer Partei zur Migration das Proletariat entfremdet.

Die Kernwählerschaft der Linken waren die Arbeiter im Osten, die sich aber nach Einschätzung von Wagenknecht selbst noch nicht genug in die Bundesrepublik 'integriert' fühlen, als dass sie bereit gewesen wären, mit Flüchtlingen zu teilen.

Ein fremdenfeindliches Motiv kann man SW nicht unterstellen. Ob sie Fremdenfeindlichkeit aber im Ergebnis bewirkt, ist die Kontroverse mit ihrer Partei.

Das müssen beide aushalten und diskutieren.

@ehrlicher john

"
Am 09. Juli 2021 um 14:50 von ehrlicher john
Mitläufer und Scheindemokraten

Andersdenkende und Nichtgleichstromförmige werden seit einiger Zeit beschimpft, ausgegrenzt und aus den Parteien hinaus geekelt.
Wie sich sich die Diskussionskultur seit 2015 geändert und in hetzerisches Gebrüll gewandelt hat.
Merkels Vernichtungsfeldzug an der dt. Demokratie zeigt Wirkung.
Thomas Mann hat ein passenden Roman vor 100 Jahren dazu geschrieben - Der Untertan!"

Durfte ja nicht fehlen, die AfD - das arme Opfer. Mir kommen gleich die Tränen.

@ Franck von Bröckel. 15:13

"Da gewisse Ergebnisse auf die Demographie, also in Wahrheit auf die Mathematik zurückgeht, und es nun einmal ausdrücklich KEINE konservative, liberale, sozialdemokratische oder soziallistische Mathematik gibt, habe alle politischen Parteien zur korrekten Einordnung des Ganzen aus diesem einfachen Grund auch weiterhin erhebliche Schwierigkeiten!"

Bitte um Verzeihung, ich bin ein sehr einfach gestrickter Mensch. Könnten Sie Ihren geschätzten Kommentar bitte nochmals auf eine auch für mich verständliche Ebene runterbrechen?

Danke.

@bolligru

"
Am 09. Juli 2021 um 14:40 von bolligru
14:28 von fathaland slim

Wohin soll das denn führen, wenn Parteien jeden ausschließen, der eine abweichende Meinung äußert?
Sollte Kevin Kühnert aus der SPD ausgeschlossen werden, weil er die Dinge anders sieht als Scholz und offen von Vergesellschaftung spricht?
Demokratie lebt vom Widerspruch, von abweichenden Meinungen. Diktaturen dulden keinen Widerspruch. Wann ist eine Partei demokratisch, wann diktatorisch?"

Hat denn Kevin Kühnert rassistische oder antisemitische Äußerungen von sich gegeben? Wissen Sie da mehr als ich?

Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.

@ Fathaland slim

Denn ihre Rhetorik geht leider gelegentlich durchaus in diese Richtung.

Wagenknecht hat kein Problem damit, die große populistische Keule raus zu holen. Alles für die Auflage.

13:35 von DeHahn

"Die CDU wird gewiss nicht diejenigen verprellen wollen, die Maaßen zuneigen, denn die würden dann zur AfD wechseln. Armin Lascht wird das schon zurechtgrinsen."

,.,.,

Sie unterstellen der CDU also, dass sie völkische Elemente nicht abweisen wird, damit sie gewinnt?

Es gibt immer User, die Politikern jeden Verrat an die Demokratie zutrauen, um der Stimmenmehrheit willen.

Auch in Ihren Worten oben schimmert ein Politikerhass, zumindest Politikerverachtung durch.

Das fällt auf den entsprechenden Bürger zurück, auf seine Menschensicht.

Nun ja.

Manche der genannten "Selbstdenker" würde ich nun auch nicht auf meiner Geburtstagsfeier sehen wollen. Allen voran Maaßen. Frau Wagenknecht finde ich hingegen großartig. Das Borisle hat auch seine Momente.

Vor allem aber: Diese Leute habe im demokratischen System allesamt ihre Berechtigung. Die Versuche, abweichende Meinungen in Deutschland gesellschaftsunfähig zu machen, nehmen immer erschreckendere Ausmaße an.

Und nein, das Wort "Globalisten" ist selbstverständlich nicht antisemitisch (wie kommt man dann darauf)?

Ich selbst befürworte den Globalismus ja sogar in weiten Teilen, bin aber nicht der Meinung, dass jüdische Kräfte in dieser Bewegung irgendeine herausgehobene Rolle spielen.

@MRom TRom, 15:07

"Seine (erg. Maaßens) 'Kritik' am öffentlich-rechtlichen Rundfunk war ein Angriff auf die Pressefreiheit. Nichts weniger".

Zutreffend beschrieben. Einer der die Verfassung - und damit auch die Pressefreiheit - schützen sollte, macht sich zum Sprachrohr der Hetzer gegen die Presse.

@ Björn H., um 14:08

Sie verstehen ganz offensichtlich nicht, was Frau Wagenknecht damit meint, wenn sie das Recht auf Arbeit mit dem Begriff Würde verknüpft.

Und in bekannt plumper wie durchsichtiger Manier jubeln Sie ihr die "Dumpinglöhner" unter, die sie - wie man in x ihrer Fernsehauftritte immer wieder von ihr hören konnte, genau
n i c h t meint.

Und nein, ich wähle die LINKE nicht, ebenso wenig wie Ihre Partei.

Wagenknechts Videos

... kann ich mir nicht antun. Das ist so ein Rundumschlag und so voller Klischees.

Boris Palmer ist ein Sonderfall

Palmer hätte als OB von Tübingen mit seiner kommunalpolitischen Erfahrung so einiges zu sagen, zumal er als solcher einen guten Job macht.

Aber es gibt eine unstillbare Sucht nach öffentlicher Aufmerksamkeit bei ihm. Er hat gelernt, dass er die nicht dadurch bekommt, dass er sich 'vernünftig' zu einem Thema äußert, sondern indem er provoziert.

Wen provoziert?
Den politischen Gegner ? Geschenkt, das wäre ja normal und niemand würde danach krähen.

Die eigenen Reihen provozieren bringt da mehr an öffentlichem Gehör. Das macht er ausgiebig.

13:37 von schiebaer45

"Jetzt in Wahlkampf Zeiten über Ausschlussverfahren in den Parteien von unbequemen Mitgliedern nachzudenken. So kann man die Wähler nur verschrecken diese Partei nicht zu wählen."

,.,.,.,

UNdemokratische Wähler kann man damit möglicherweise erschrecken.
Weil sie eben gerne undemokratische Minister in der entsprechenden Partei wünschen.

Wer aber unsere Demokratie unbedingt erhalten - und fördern will:
der wird natürlich eine Partei wählen, die den undemokratischen Elementen NICHT nachgegeben hat.

14:55 von Oligarchen Nichte

für "magna cum laude" hat es zumindest gereicht

15:18 von Sausevind

«Maaßen und Palmer sind teilweise Anti-Demokraten.»

Palmer Antidemokrat …?
Wohl eher ständiger Wichtigtuer …

Ich finde es auch unpassend,

Ich finde es auch unpassend, Palmer und Wagenknecht in eine Reihe mit Maaßen zu stellen.
Letzterer ist einfach ein Rechtsaußen mit allen typischen Verhaltensweise eines AfDlers.
Wagenknecht hat mit ihren `Lifestyle-Linken´ mMn nach völlig Recht. Die Leute, die ihre Partei wählen sollen, interessieren sich nicht für Sternchen oder Doppelpunkte im Text, sondern für ihr Einkommen und ihre Ausgaben.
Palmer ist ein Freak, der die sprichwörtlichen `unbequemen Wahrheiten´ ausspricht. Das könnte er sehr gut lassen, sicher, aber es ist auch interessant zu sehen, wie welche Leute auf welche Aussagen reagieren und woher der gesellschaftliche Wind gerade weht. Das ist überwiegend typische lifestyle-linke, geheuchelte Empörung. Das ist Eliten-Denken mit Eliten-Problemen. Interessiert den `einfachen Mann´ kaum bis gar nicht.
Gerade Wagenknecht ist wichtig für ihre Partei, weil die ohne sie den selben Weg wie die Piraten gehen wird. Wäre sehr schade drum.

@13:35 von Kambrium2

>> Sie sagen Wahrheiten, die in ihren
>> Parteien unangenehm

Ähh, Maaßen ist seit 1992 nur durch rassistische Hetze und Support von Neonazis aufgefallen? oO

@ MRomTRom um 15:21

National-Isolationismus ist keine Linke Position. weder im generellen noch im auf DIE LINKE übertragenen Sinne.

Das die Arbeiter nicht unbedingt auf der Seite der für das Proletariat sinnvollen politischen Positionen kämpfen musste schon Marx feststellen.
Diese deshalb aufzugeben mag sich in Buch-verkaufsumsätzen auszahlen, und auch in Talkshowzeit, ist aber eben nicht mehr das vertreten Linker Politik.

Oder wollen sie vorschlagen nur zum Schein den Leuten rechte versprechen zu machen?

@ Sausevind

... die CDU wird gewiss nicht diejenigen verprellen wollen, die Maaßen zuneigen

Schon mal überlegt, was ein vernünftiger und gemäßigt konservativer Wähler in Maßens südthüringischem Wahlkreis wählen soll? CDU jedenfalls nicht.

Die Risiko-Kandidaten ?

Da haben Sie aber den MP von BW Herrn kretschmann vergessen.

Sein Vorhaben und wünsche sind ein Risiko für viel freiheitlich, demokratischen Bürger.

Zitate:
„dass sein Traum-Regime hart in die Bürgerfreiheiten eingreifen können müsse“

„Kretschmann sich daran gestört hat, dass deutsche Gerichte immer wieder Maßnahmen des Staates aufgehoben haben„

@rossrundreiter

"Und nein, das Wort "Globalisten" ist selbstverständlich nicht antisemitisch (wie kommt man dann darauf)?

Ich selbst befürworte den Globalismus ja sogar in weiten Teilen, bin aber nicht der Meinung, dass jüdische Kräfte in dieser Bewegung irgendeine herausgehobene Rolle spielen."

Nun, es ist ganz einfach. Der Name Soros ist per se nicht antisemitisch, wird aber von Antisemiten als Metapher gebraucht, für das, was sie tatsächlich meinen: Internationales Finanzjudentum.

Das Substantiv Fachkräfte ist per se nicht rassistisch, wird aber von AfD-Getreuen im rassistischen Sinne gebraucht, nämlich um Flüchtlinge pauschal zu diffamieren.

So einfach ist das manchmal.

@ rossundreiter, um 15:26

"Die Versuche, abweichende Meinungen in Deutschland gesellschaftsunfähig zu machen, nehmen immer erschreckendere Ausmaße an."

Da bin ich Ihrer Meinung, solange die "abweichenden Meinungen" einer Überprüfung nach demokratischen und politischen Grundsätzen der jeweiligen Partei standhalten.

Niemand lässt gern untätig die Laus im eigenen Pelz werkeln...

@Giselbert, 15:03 Uhr

Wieso sollte in der CDU ein Richtungswechsel vorgenommen werden? Die Partei erfährt wieder einen hohen Zuspruch in der Bevölkerung, wohl auch weil die meisten anderen Parteien in der Corona-Politik kläglich versagt und keine Unterstützung geleistet haben. Sie ist die Volkspartei der bürgerlichen Mitte - und dort werden auch Wahlen gewonnen. Die Menschen wollen, dass es ihnen gut geht, entsprechend auch ihr Wahlverhalten.

15:00 von schabernack

Bei welchem letzterem die AfD immer wieder was zu klagen droht, das dann aber doch nicht tut, weil sie gar nicht weiß, wo das Bundesverfassungsgericht wohnt.
.
Bei der Anzahl an Gesetzen welche das BVG in den letzten Jahren einkassierte
ist natürlich klar das SPD/CDU deren Adresse kennen
sind ja laufend dort die Rügen sich abholen

@ Opa Klaus, um 15:22

Darf ich mich Ihrer Bitte anschließen?

Ach was - ich tu's einfach!

Am 09. Juli 2021 um 15:27 von Adeo60

Einer der die Verfassung - und damit auch die Pressefreiheit - schützen sollte, macht sich zum Sprachrohr der Hetzer gegen die Presse.
------
Wunderschön, wie Sie von betreuenden Medien gesteuert und benutzt werden.
Ein Lehrstück der Staatsmedien, was aus seiner berechtigten Kritik an den Führungskräften von ARD/ZDF gemacht wurde.
Da wurde die Forderung nach einer demokratisch NEUTRALEN und unabhängigen Medienlandschaft zu einer Forderung nach Gesinnungskontrolle gemacht.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: