Ihre Meinung zu: Junge Klimaschützer: Partei statt Straße?

3. Juli 2021 - 16:07 Uhr

Einst haben junge Klimaschützer vor allem auf den Straßen demonstriert. Nun versuchen immer mehr von ihnen den Weg über die Parteien, um von dort aus Druck auszuüben. Von Julie Kurz.

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Kommentare

Besser so

„Nun versuchen immer mehr [Klimaschützer] von ihnen den Weg über die Parteien, um von dort aus Druck auszuüben“

„Über“ die bestehende Infrastruktur ist auf jeden Fall richtig. Noch eine Partei bzw. „Front“ aufzumachen wäre schon deshalb nicht zielführend, weil die aller Wahrscheinlichkeit nach in den (langsamen) Mühlen der Politbürokratie zerrieben würde. Und „Straße“ allein ist schlichtweg zu „unstrukturiert“.

Klimaliste auf Bundesebene?

Wenn die Klimaliste vor den Wahlen im September auf Bundesebene antritt, muss den Gründern klar sein, dass A. Baerbocks Partei auf diese Weise Stimmen verlieren wird,
bspw. etliche Stimmen von Jungwählern. Die Unionsparteien können sich somit freuen.

Ein beherrschendes Thema

Der Klimaschutz wird und muss eines der beherrschenden Themen der kommenden Jahre sein, wobei der Kampf gegen die rasant zunehmende Erderwärmung letztlich nur global erfolgreich geführt werden kann. Wer den Klimawandel noch immer zu verneinen oder zu verharmlosen versucht, darf keinerlei politische Verantwortung übernehmen. Gleiches gilt für die Corona-Pandemie. Eine schwarz/grüne Bundesregierung nach der Bundestagswahl wäre m.E. eine durchaus sinnvolle Kombination. Dies zeigt auch die gute Zusammenarbeit zwischen den GRÜNEN und der CDU in Baden-Württemberg.

Jugend und Politik

„..wie das mit den Kipppunkten beim Klima ist. Dafür neigt sie das Wasserglas immer weiter und erklärt: "Die Temperatur steigt und steigt. Und plötzlich ist das Wasser aus dem Glas ausgekippt. Das kann man dann nicht mehr rückgängig machen."

Es ist natürlich gut, wenn junge Leute sich politisch engagieren. Allerdings ist es sehr einseitig, wenn man sich nur fürs Klima interessiert. Es gibt wichtigere und vor allem drängendere Probleme in unserem Land.

Ohnehin ist der Klimaschutz schon auf dem Weg und es sind schon sehr viele Dinge unumkehrbar eingeleitet.

Und die Sache mit den Kipppunkten ist eine schöne Theorie. Aber was dann wirklich passiert, bzw. ob überhaupt etwas dramatisches passieren wird, dass ist alles graue Theorie.

Die Jugend ist - leider - sehr stark monokausal aufgeheizt worden. Es wäre gut, wenn man die alle mal wieder etwas „erden“ würde… es sind übrigens gar nicht so viele junge für den Klimaschutz, wie man in der Schweiz gesehen hat.

rer Truman Welt

Na ja, zwar weiß jeder vermutlich was mit dem Slogan "Lang lebe das Klima" gemeint sein soll, dennoch sollte gerade bei den "Schützern" von sowas die Sensibilität vorhanden sein, was der gravierende Unterschied ist, was eigentlich geschützt werden soll.
Das Klima ist ebenfalls zwangsläufig so lebenslänglich existent wie die Natur "unkaputtbar" ist. Klima wie Natur sind unzerstörbar, weil sie stets existieren. Deshalb müssen wir Menschen weder für das eine oder noch für das andere etwas tun oder lassen!
Was gemeint ist, ist, daß der Mensch ein bestimmtes Klima wie eine bestimmte Form der Natur benötigt, um als Mensch überleben zu können, demnach nichts für beides tun muß damit Klima und Natur überleben, sondern wir als Menschen. Der Unterschied definiert einen gewaltigen Unterschied in der Einstellung. Wir tun nichts aus Großzügigkeit für irgendwas, sondern für unser eigenes nacktes Überleben. Das ist extrem wichtig bewusst zu machen und zu halten!

Generation Greta

Schilder auf Strassen und Plätzen hochhalten reicht nicht mehr...es ist richtig, wenn junge Menschen ihre politischen Klimaziele in den politischen Parteien vertreten. Doch reden und debattieren allein wird nicht reichen, die jungen Leute müssen auch in Wissenschaft und Praxis die unverzichtbaren Kärrnerarbeiten leisten, die neue - vor allem technische - Klimainnovationen ermöglichen. Vom Himmel fallen die nicht...

Klimaschutz wird Bedeutung verlieren

Das mag derzeit für deutsche Ohren ungewohnt klingen.

Aber ich bin mir sicher das in kommenden Jahrzehnten soziale Fragen (Armut, Migration, Wirtschaftliche Entwicklung, Globalisierung, Welthandel, Soziale Gerechtigkeit etc) d. Diskussion bestimmen werden, u. nicht Fragen des Weltklimas.

Das das eine mit dem anderen etwas zu tun hat, will ich nicht bestreiten.

Eine einseitige Fokussierung auf Klimafragen die auch allesamt von „Endzeitszenarien“ geprägt sind, halte ich für falsch.

Die Chinesen zB haben ganz andere eigene Vorstellungen von der „Klimarettung“. Und Russland freut sich auf eine Konkurrenz zum Suez Kanal als internationale Wasserstraße. Afrika hat einen enormen Anteil an der Entwicklung und ist wiederum stark von Peking beeinflusst.

In gewisser Weise sind deshalb die Beschlüsse des chinesischen Volkskongresses ungleich bedeutender als die des deutschen Bundestags. Das „Klimaziel“ steht oder fällt, völlig unabhängig davon ob in Berlin Baerbock oder Weidel regieren.

Klimapolitik

Diese jungen Klimaschützer stellen große Forderungen. Keiner hat je einen Arbeitsplatz geschaffen oder gearbeitet. Bisher sind Sie nur auf kosten der Allgemeinheit auf die Schule gegangen bzw. haben studiert. Wenn es aber heißt wir bleiben dieses Jahr zuhause un fliegen nicht in den Urlaub, dann sind genau diese wieder für welche der Urlaub in fernen Ländern zu den Menschenrechten gehören. Diese Einstellungen ist aber hier in D die allgemeine Meinung ganz gleich ob Wohnen oder Arbeitsplatz usw.

@ vriegel um 16:45

>Es gibt wichtigere und vor allem drängendere Probleme in unserem Land.<

Nein.
Von der zu Leistenden Arbeit und den sich daraus ergebenden Planungs und Finanzierungshrizonten gibt es nichts das einen vergleichbaren Belastungsberg darstellt.

Die fortgesetzte Verschleppung führt zu rasant eskalierenden Mehr und Folgekosten.
Es gibt derzeit keine vergleichbare Problematik.
Wir sind immer noch nicht über den Punkt hinaus an dem wir vor 50 Jahren hätten anpacken müssen, weil leider jeder Ansatz immer wieder umgekehrt wurde.(Siehe Ausbau-limitierung für EE in Deutschland)

@ Möbius um 17:01

> ich bin mir sicher das in kommenden Jahrzehnten soziale Fragen (Armut, Migration, Wirtschaftliche Entwicklung, Globalisierung, Welthandel, Soziale Gerechtigkeit etc) d. Diskussion bestimmen werden, u. nicht Fragen des Weltklimas.<

Die Klimafrage ist zentrales Element der sozialen Frage. Die Armen bezahlen den Klimawandel, mit allem was sie noch haben. Ohne Limmit.
Es ist die Ungerechtigkeit in ihrer schrillsten Form.
Daher ist kein Widerspruch zwischen der Diskussion der sozialen und der Klimafrage.

Klimaveränderung

Es wird viel geredet und hier und da auch an Symptomen gedoktert. Aber wenn tatsächlich Menschen für Klimaveränderung verantwortlich sind, dann muss man deren ungebremstes Wachstum als Hauptursache begreifen. Damit stellt sich die Frage, wie können wir zügig 4 bis 5 Milliarden Weltbevölkerung verlieren. Und danach die Anzahl auf dem Niveau dauerhaft begrenzen.

Am 03. Juli 2021 um 16:23 von Adeo60

Leben sie in Baden-Wüttemberg?

Mit massenhaft Windrädern statt Bäumen (z.B. mitten in Wäldern/Burgbergwald Crailsheim) statt Bäumen und Quadratkilometern von Fotovoltaikflächen auf Äckern kommt man auch nicht weiter.

Wenn kein oder wenig Wind weht (wie im 1. Quartal 2021) und/oder keine Sonne scheint, müssen Kohle (zur Not aus Polen) oder Atomstrom (zur Not aus Frankreich) aushelfen. Noch haben wir beides.

An ein Verzicht auf Stromfresser wie Smartphones, Tablets, E-Autos, E-Fahrräder, E-Mountainbikes, E-Roller.....ach ja, die terragroßen Surfer......denken die wenigsten.

,....und der Stromverbrauch steigt immer noch - bis 2030 soll er um 26% steigen.

Wir sind und werden immer mehr zu einer E-Gesellschaft, die sich E-mäßig keine Grenzen setzt. Und keiner denkt darüber nach.

Weniger Strom verbrauchen ist besser als jedem sein Windrad in den Garten zu stellen.

(...ich bin auch schon wieder im Internet, mache es also auch nicht besser!)

Hüpfekinderpartei?

Ich finde, die Hüpfekinder und ihre Erwachsenen Jünger sollten besser eine Religionsgemeinschaft bilden.

Das kommt sowohl dem Wissenschaftlichen Gehalt, wie auch deren Weltuntergangsszenarien und schließlich und endlich dem um sich greifenden Ablasshandel entgegen.

"Science is settled" und berufen sich auf "die Wissenschaft".
Finde den Fehler!

Am 03. Juli 2021 um 16:16 von Koeln 2020

Zitat: Wenn die Klimaliste vor den Wahlen im September auf Bundesebene antritt, muss den Gründern klar sein, dass A. Baerbocks Partei auf diese Weise Stimmen verlieren wird, bspw. etliche Stimmen von Jungwählern. Die Unionsparteien können sich somit freuen.

Dem Artikel ist zu entnehmen, dass die Klimaliste sich bei der Bundestagswahl vorerst nur über Direktkandidaten einbringen wolle. Sie wolle sich in Wahlkreisen verankern, lokal Druck für mehr Klimaschutz machen.

Das wäre keine große Konkurrenz für die grünen, die im letzten Bundestag nur einen direkt gewählten Abgeordneten hatten.

Wenn es der Klimaliste gelänge, die Klimaproblematik im Wahlkampf herauszustellen, könnte das den Grünen bei den Zweitstimmen eher nutzen.

Ein Partei

zu machen, ist doch ein guter Versuch, kommt darauf an wer sie wählen wird.
" Die Klimaliste will sich bei der Bundestagswahl vorerst nur über Direktkandidaten einbringen. Sie wollen sich in Wahlkreisen verankern, lokal Druck für mehr Klimaschutz machen. "
Ein Direktmandat zu erringen ist nicht ganz so einfach wie es sich anhört, Stimmen gehen dann nicht an Grün, ob das einigen gefällt, da wäre ich nicht so sicher.
Es hängt jetzt viel davon ab, wie der Umbau gemacht wird, und wer den teuer bezahlt, eigentlich klar, unten sind die Zahlmeister.
Das bedeutet, die Schere geht weiter auf, die einen können es sich leisten, die stört das alles nicht, die anderen werden sich irgendwann an der Wahlurne was anders überlegen.
Auf beiden Seiten, kommt es also auf die Menge an, das ist dann auch ein Kipppunkt, das alles wird eine ganz starke Soziale Frage.
Auf die Lösung bin ich mal gespannt.

Klima Politik

Es sicher wichtig das sich die jungen Leute für das Klima einsetzen, sie sind diejenigen welche das Land später einmal regieren wollen und mit dem Klimawandel leben müssen.
Nur Freitags auf die Straße gehen und eine Tafel in die Höhe halten reicht nicht und ist eher etwas für 12 jährige. Diese sitzen aber besser in der Schule und tun etwas für Ihre Bildung.
Wir alle müssen etwas gegen den Klimawandel tun, damit meine ich die ganze WELT! Denn allein durch die Windströme werden die Schadstoffe verteilt. Beispiel der Schiffverkehr von England bis Portugal hier wird Schweröl verbrannt, West-Wind frischt auf und treibt die Schadstoffe vom Meer her über Frankreich nach Europa. Da nützt es nicht viel wenn ein Land alles für den Klimawandel tut, besser wird die Luft nicht.

@Der Lenz 17:09 Uhr: diskutieren kann man vieles

Soziale Frage und Klimaschutz sind nicht unabhängig, wie ich bereits festgestellt habe.

Bei der öffentlichen Debatte hat man aber oft den Eindruck das der Klimaschutz ein alles überragendes Prio 1 Thema wäre, welches die politische Agenda zu bestimmen hätte.

Und das bestreite ich. Ich halte es für politisch motiviert, für künstlich aufgebauscht.

Zumal in Deutschland.

Die Lösungen für diese Fragen werden anderswo und zu anderer Zeit gefunden werden. Eine große Rolle spielt die Atomkraft und die Positionierung Chinas. Wenn die Chinesen in klimafreundlichem Verhalten für sich und ihre Partner in Südasien und Afrika einen Mehrwert sehen, dann rückt eine Begrenzung des Temperaturanstiegs in Reichweite.

Deutschland könnte helfen durch Ausbau von AKW in China und Afrika. Aber das frühere Know-How ist wohl schon futsch.

Ich habe berechnet das man zB zur vollständigen Elektrifizierung deutscher Fahrzeugflotten 24 neue AKW bräuchte. Ich fürchte man wird Strom aus Frankreich kaufen.

@vriegel, 16:45

Und die Sache mit den Kipppunkten ist eine schöne Theorie. Aber was dann wirklich passiert, bzw. ob überhaupt etwas dramatisches passieren wird, dass ist alles graue Theorie.

"Kipppunkte sind eine schöne Theorie." Ja heilige Einfalt. Was glauben Sie denn, was "Kipppunkt" bedeutet?

Wenn eine Lawine zu Tal geht, so what? Sie könnte sich ja auch plötzlich nach oben bewegen und sich da wieder niederlassen, von wo sie sich gelöst hat. Weiß man das vorher? Nö.
Sie wären der Bergführer meines Vertrauens!

Der Klimawandel würde an Bedeutung verlieren…

…schreibt man hier.

Das ist natuerlich nicht so.

Denn der Klimawandel gebiert viele andere Probleme.

Insbesondere Hunger und alles, was sich daraus noch ergibt.

Die Frage nach einer Verhinderung stellt sich aber kaum mehr nach meiner Meinung.

Denn die Dynamik dieses Prozesses liegt bereits weit über dem, was man zb in D verspürt.

Und wird sich steigern.

In Nordsibirien zb liegt die Steigerungsrate teils ca. 4 mal so hoch wie in unseren Breiten.
Dort wird stark steigend im Permafrist befindliches Methan freigesetzt.

Zusätzlich deutet sich an, das der Schutz der Antarktis durch den Zirkumpolarstrom nachlässt.

Keine guten Aussichten.

Und ich bin mit 54 Jahren fast schon froh, das ich das ganz dicke Ende nicht miterleben werde.

@ 16:45 von vriegel

Es gibt weder in unserem noch einem anderen Land wichtigere oder drängendere Probleme als den Klimaschutz; der hat Auswirkungen auf die allermeisten anderen Politikfelder.
Und die Jugend ist nicht "monokausal aufgehetzt" sondern versteht vernetzt und systemisch zu denken. Bei 'monokausal aufgehetzt' fällt mir seit 2015 eine ganz andere Truppe ein.

Am 03. Juli 2021 um 17:17 von DLGPDMKR

Zitat: Ich finde, die Hüpfekinder und ihre Erwachsenen Jünger sollten besser eine Religionsgemeinschaft bilden.

Dürfen sich denn Religionsgemeinschaften an Wahlen beteiligen?

Eine Physikerin, die nicht den KREISlauf des Wassers kennt ?

Kreislauf bedeutet auch hier, verlustfrei. Es gibt kein Entweichen raus ins Weltall. Nur die Verteilung ändert sich. Und die kann mit viel Planung und Technik wieder verbessert werden. Wenn das denn gewollt ist....

Keine Ahnung wie man mit einem Wasserglas

einen "Kipp-Punkt" erklärt!? Normalerweise nimmt dafür einen OPV. Oder ist das zu hoch? Na dann prost Mahlzeit, denn zur Lösung der Klima Probleme wird allein die Technik was bewirken und nicht die Politik.

17:17 von DLGPDMKR

Sie werden den Fehler nur finden, wenn Sie mit den persönlichen Angriffen aufhören und sich wirklich mit den wissenschaftlichen Fakten befassen. Aber Sie werden möglicherweise erschrecken, wenn Sie dann erkennen, wo und bei wem der Fehler zu finden war.

Nur so geht es

wobei der Versuch in der CDU etwas zu bewegen wohl verlorene Lebenszeit ist.
Die allermeisten jungen Menschen bekommen schon Ausschlag, wenn sie nur Union hören - es ist eine reine Seniorenpartei, wie wir in der Pandemie erlebt haben.

@ 16:48 von Meinung zu unse...

Zustimmung!

@Möbius

Kernkraft ist nur eine Lösung, was das Emittieren von CO2 angeht.

Jedoch sind die gängigen Reaktortypen nicht vernünftig gegen Unfälle gesichert.
Nicht umsonst werden neuere Reaktortypen mit einem Corecatcher ausgestattet.

Um im Fall einer weiterhin möglichen Kernschmelze ein durchsacken der Coriums ins Erdreich zu verhindern.

Nebenher ist das Problem des Atommülls ein ähnlich grosses Verbrechen an nachfolgenden Generationen wie der Klimawandel.

Am 03. Juli 2021 um 17:23 von wenigfahrer

Zitat: Ein Direktmandat zu erringen ist nicht ganz so einfach wie es sich anhört, Stimmen gehen dann nicht an Grün, ob das einigen gefällt, da wäre ich nicht so sicher.

Ich frage mich, ob die Grünen überhaupt Chancen haben, ein Direktmandat zu erringen.

Im jetzigen Bundestag hat nur Canan Bayram aus Berlin-Friedrichshain – Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost eines.

Das könnte aber, wenn man die letzten Landtagswahlen betrachtet, im September anders sein. Das hätte aber bekanntlich auf die Stärke der Grünen im Bundestag keinen Einfluss, sondern nur auf die Zusammensetzung der Fraktion. Für Überhangsmandate wird es kaum reichen.

@17:26 von frosthorn Der Vergleich liegt tot am Boden.....

Eine Lawine ist gut erforscht, man weiß wie sich hier die Materie verhält.
Das Klima ist..... weitgehend unerforscht. Sind wir doch bitte ganz bescheiden und geben einfach zu, dass wir GAR nichts über das Klima wissen bezüglich solcher Veränderungen.
Wir sind am Ende einer Eiszeit - da wird es - oh Schreck - WÄRMER!
Die Polkappen waren schon zig mal in der Erdgeschichte komplett eisfrei - und sie werden es bald wieder sein. Ganz ohne Menschheit und deren Einfluss.
Das Besondere war damals, dass nur einige Millionen auf der Erde lebten und nicht verdammte 8 Milliarden.
Da werden die natürlichen Rückzugsgebiete knapp.

@16:23 von Adeo60

//Der Klimaschutz wird und muss eines der beherrschenden Themen der kommenden Jahre sein, wobei der Kampf gegen die rasant zunehmende Erderwärmung letztlich nur global erfolgreich geführt werden kann.//

Stimmt. Wir laufen aber Gefahr, andere (selbsterschaffene) Bedrohungen aus den Augen zu verlieren.

Ein Thinktank, für den führende Forscher Britischer Universitäten arbeitet, dazu: "Schon in den kommenden 100 Jahren könnte sich die Menschheit einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt sehen, die das Leben auf der Erde unumkehrbar verändern und die Ära des Homo sapiens beenden könnte."

Zu den untragbar hohen Risiken schreiben sie u.a.: "KI könnte irgendwann die menschliche Intelligen übersteigen - ohne aber menschliche Ziele und Werte zu teilen."
Man geht hier ausführlich auch auf die Drohnenentwickung ein.
Eine zweite Gefahrenquelle sehen die Forscher in der Biosicherheit: "...Ob ein gefährliches Virus dann versehentlich freigesetzt wurde oder absichtlich, macht keinen Unterschied

@Möbius um 17:24

>Soziale Frage und Klimaschutz sind nicht unabhängig, wie ich bereits festgestellt habe.

Bei der öffentlichen Debatte hat man aber oft den Eindruck das der Klimaschutz ein alles überragendes Prio 1 Thema wäre, welches die politische Agenda zu bestimmen hätte.

Und das bestreite ich. Ich halte es für politisch motiviert, für künstlich aufgebauscht.

Zumal in Deutschland.<

Man kann Deutschland nicht von dem Rest der Welt isoliert betrachten. Vor allem nicht in Sozialen Fragen. Und Es ist jetzt schon Überdurchschnittlich negativ betroffen was kosten verursacht die wiederum Größtenteils voluntieren Rand der Gesellschaft getragen werden.

>Die Lösungen für diese Fragen werden anderswo und zu anderer Zeit gefunden werden. <
Die Lösungen sind bekannt und müssen nur umgesetzt werden. AKWs gehören nicht dazu; zu teuer, zu träge, zu großes Sicherheitsrisiko.

Wir Exportieren Strom nach Frankreich, was mit zuname des Klimawandels noch mehr werden wird: Thema Kühlwasser.

@ Autochon um 17:41

>Kernkraft ist nur eine Lösung, was das Emittieren von CO2 angeht.<

Man könnte auch gar nicht genug im Relevanten Zeitraum bauen.
Diese Technologie ist noch toter als die Dampfmachiene.

@17:36 von spax-plywood: Es gibt zu viele Möchtegern Experten

Eines der gravierenden Probleme unserer Zeit sind die vielen Möchtegern - Experten, die mit viel Halbwissen - oder eher Viertelwissen - einfach mitblöken wollen für etwas mediale Aufmerksamkeit und evtl. einen kleinen Posten bei einer Uni oder einem Institut.
Das grenzdebile Beispiel mit dem Wasserglas ist einfach nur ein Armutszeugnis.

@ 17:10 von pro patria

>>Aber wenn tatsächlich Menschen für Klimaveränderung verantwortlich sind, dann muss man deren ungebremstes Wachstum als Hauptursache begreifen. Damit stellt sich die Frage, wie können wir zügig 4 bis 5 Milliarden Weltbevölkerung verlieren.<<

Nö, hätten die 8 Milliarden Menschen den Lebensstandard von Afrikanern südlich der Sahara, hätten wir keine Klimakatastrophe. Die Ursache ist das extreme Verbrennen von fossilen Brennstoffen und dafür tragen die Industriestaaten die Verantwortung, wobei vor allem China und Indien hier weitermachen.
Das Bevölkerungswachstum findet aber in bettelarmen Regionen statt, deren Bevölkerung kein nennenswerten Anteil am Verbrennen fossiler Brennstoffe haben, allenfalls an der Entwaldung.

Kurz gesagt, ändern wir in Deutschland unseren Lebensstil, dann bleiben mehr Ressourcen für alle Menschen.

@ 17:10 von pro patria

Diese Überlegung wird in den Medien wie die Pest gemieden!

Bevölkerungswachstum ist mit "Klimarettung" nicht vereinbar!

Der Versuch sich hinter einer Luftblase mit der Bezeichnung "Nachhaltig" zu verstecken, wird zum Desaster werden.

Ein vernünftiger und gerechter Umgang mit Ressourcen ist auch kein Thema.

Protest kann eine Diskussion anregen, aber keine Lösungen bieten.

Mit gutem Beispiel vorangehen ... weg mit den Plastikschuhen und ein Handy muss 5 Jahre halten :)

Am 03. Juli 2021 um 17:01 von Möbius

In gewisser Weise sind deshalb die Beschlüsse des chinesischen Volkskongresses ungleich bedeutender als die des deutschen Bundestags. Das „Klimaziel“ steht oder fällt, völlig unabhängig davon ob in Berlin Baerbock oder Weidel regieren.
__
Da bin ich Ihrer Meinung.
Da waren die Claqueure ja schon aus dem Häuschen, weil man Plastil-Trinkhalme und Q-Tipps verboten hat. Als wenn dieser Firlefanz irgendein messbares Ergebnis zu Tage fördern würde. Deshalb haben Sie vollkommen recht. Solange sich die big-player nicht zu nennenswerten Maßnahmen veranlasst sehen, gehen die Bemühchen ins Leere, auch wenn das Gretel sich auf den Kopf stellt und die Grünen ein gutes Wahlergebnis aufweisen werden.
Wenn sie im politischen Tagesgeschehen bestehen wollen, dann müssen sie viele Kompromisse eingehen, die ihrem Basisklientel nicht gefallen werden, vielen Bürgern aber auch nicht. Wenn's an den eigenen Komfort u. an das eigene Portemonnaie geht, ist Umweltschutz nicht mehr soo wichtig

Klimaschutz in die Parlamente

Überfällig, aus dem auf die Straße getragenen Klimaprotest etwas festeres zu machen und ihn politisch zu verankern. Eine eigene Klimapartei könnte den Grünen richtig Dampf machen und sie davor bewahren, nach rechts umzufallen und mit der Union gemeinsame Sache zu machen. Ähnlich wie vormals mit den Piraten könnte eine Klimaliste viele neue Akzente für die Politik setzen.
Eine außerparlamentarische Bewegung gibt es mit Fridays for Future ja schon, das ein gutes Rekrutierungsbecken und Protestplattform ist.
Den Grünen ist schwarz-grünes Regieren doch lieber als Klimaschutz, den Dannenröder Wald haben sie dafür leichtfertig geopfert. Kretschmann wirbt für Auto und autoritäre Politik. Da braucht es Impulse einer neuen Bewegung und Organisation!
Im übrigen sind die Herausforderungen des Klimaschutzes ein so großes Thema für die Politik, die Gesellschaft, dass zumindest zeitweilig Raum genug für mehrere Parteien ist - Grüne, Linke und Klimaliste.

@Krid01, 17:38 Uhr

Wenn es um Leben und Tod der Mitbürger geht, trennt man nicht nach Alter. Man handelt, auch wenn es keine Wählerstimmen einbringt. Ich denke, dass haben auch viele Jugendliche erkannt. Sie sind der Verharmlosung des Virus durch andere Parteien mehrheitlich nicht auf den Leim gegangen.

Träumer

Druck auf die Politik ausüben, in dem man hofft in den Bundestag einzuziehen? Leute, hört auf zu träumen. Wer glaubt denn wirklich von euch daran die 5 % Hürde zu überspringen.
Zu dem, die meisten die bei Klimademonstrationen (z.B. Fridays for Future) auf die Straße gehen um ihre Plakate in die Kameras zu halten, sind wohl noch zu jung um ihre Stimme abgeben zu können.
Jedoch, der gute Wille soll hierbei nicht außer acht gelassen werden. In der Zeit wo demonstriert wird, bleiben meist die Smartphone in den Schultaschen.

Für die Toten sicher.

Und zu Ihrem:
"Und ich bin mit 54 Jahren fast schon froh,
das ich das ganz dicke Ende nicht miterleben werde."

Nicht nur Sie, glauben Sie mir.

Bemerkung am Rande:
Gestern wurde zwar der neue Wärmerekord der Antarktis +20,7°nicht anerkannt
- aus messtechnischen Gründen
https://www.heise.de/tp/features/Heisser-Sommer-in-der-Antarktis-4664563...
kurz: https://is.gd/DQIFP5

Aber +18,3 sind ja auch schon genug.
Der Trend steigt jedenfalls weiter

Am 03. Juli 2021 um 17:48 von WirSindLegion

Zitat: Das grenzdebile Beispiel mit dem Wasserglas ist einfach nur ein Armutszeugnis.

Es gehört schon einiges dazu (bzw. eigentlich fehlt einiges) einer jungen Wissenschaftlerin aufgrund von vier Sätzen in einem TS-Artikel Grenzdebilität zu attestieren.

@Anna-Elisabeth, 17:45 Uhr

Wir können den Science-Fiktion Gedanken beliebig weiterspinnen. Die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte werden gigantisch und einzelstaatlich nicht zu lösen sein. Es wäre angebracht und wohl auch notwendig, über kurz oder lang eine Weltregierung zu bilden. Davon sind wir zwar weit entfernt und vielleicht ist der Gedanke daran absolut illusorisch. Aber wenn das Überleben der Menschheit irgendwann auf der Agenda ganz oben stehen wird, könnte die Bereitschaft dazu wachsen. Wichtig ist m.E., dass aktuell ein Bewusstseinswandel in den Menschen entfacht wird, diese müssen aber mitgenommen und überzeugt werden. Hier sehe ich eine Kernkompetenz der Unionsparteien.

Jugend begleiten und machen lassen

Prinzipiell finde ich es gut wenn junge Leute, die ja auch in vielen Jahren noch mit der Klimakrise und anderen Problemen umgehen müssen, sich politisch äußern und betätigen. Egal, in welcher demokratischen Partei.
Wenn sie dann noch aus Fehlern der letzten und vorletzten Generation lernen wollen und dabei Menschen finden, die ihnen manches erklären können sehe ich durchaus hoffnungsvoll in die Zukunft.
Schließlich ist die Nachkriegspopulation auch deshalb so erfolgreich gewesen, weil sie aus den Fehlern Ihrer Eltern und Großeltern gelernt und Neues gewagt hat.

Am 03. Juli 2021 um 17:09 von Der Lenz

@ Möbius um 17:01
Die Klimafrage ist zentrales Element der sozialen Frage. Die Armen bezahlen den Klimawandel, mit allem was sie noch haben. Ohne Limmit.
Es ist die Ungerechtigkeit in ihrer schrillsten Form.
Daher ist kein Widerspruch zwischen der Diskussion der sozialen und der Klimafrage.
__
Vllt hat sich @Möbius Beitrag mehr auf die Situation hier in DE bzw. in der EU bezogen.
Und wie kommt es eigentlich, dass die grossen Strippenzieher, die ja viel mehr erreichen können als wir, da offenbar sehr gelassenmit umgehen. Ist die Gefahr, die Sie an prophezeien nicht bewusst, oder glauben Sie, dass Menschen dümmer sind, als z.B. Sie oder der ein- oder andere Umweltpolitiker ? Auch die haben doch, was hier immer angeführt wird, Kinder und Enkel.

Am 03. Juli 2021 um 17:51 von Scani

Zitat: Druck auf die Politik ausüben, in dem man hofft in den Bundestag einzuziehen? Leute, hört auf zu träumen. Wer glaubt denn wirklich von euch daran die 5 % Hürde zu überspringen.

Warum nehmen Sie nicht zur Kenntnis, dass nur im Wahlkreis für die Erststimme kandidiert werden soll?

Das hat mit der 5%-Hürde nicht das geringste zu tun.

Es ist nur PR und das ist gut so.

Naja...

"Dafür neigt sie das Wasserglas immer weiter und erklärt: "Die Temperatur steigt und steigt. Und plötzlich ist das Wasser aus dem Glas ausgekippt. Das kann man dann nicht mehr rückgängig machen."

Und andere Menschen verdursten.....

@möbius 17:24

Anstatt sich vehement als gäb's nichts anderes um "die Flotte" zu kümmern sollten echte Schlüsselindustrien --wie etwa Zement und Baustoffe- "entkohlt" werden. Aber die sind abseits der täglichen Wahrnehmen. Auch das "Brennen von "Limestone"" setzt "fossiles CO2" frei, das beim Aushärten von Beton nicht zurück gewonnen wird.

@17:17 von Marmolada @Adeo60

//Wir sind und werden immer mehr zu einer E-Gesellschaft, die sich E-mäßig keine Grenzen setzt. Und keiner denkt darüber nach.//

Und über die Entsorgung all der irgendwann mal defekten Technik zu Stromerzeugung auch nicht.

//(...ich bin auch schon wieder im Internet, mache es also auch nicht besser!)//

Niemand ist besser, weil niemand seinen gewohnten Standard aufgeben will. Wir reden uns die neue 'Stromwelt' einfach nur schön - fürs gute Gewissen. Irgendwann werden wir vermutlich feststellen: Wir haben uns was vorgemacht.
Ich will damit allerdings nicht sagen, dass wir all unsere Bemühungen aufgeben sollten. Konsumverzicht in vielen Bereichen ist sicher nicht sooo schwer und kann auch viel Positives bewirken.

@ 16:51 von landart - Klimainnovationen

„ die jungen Leute müssen auch in Wissenschaft und Praxis die unverzichtbaren Kärrnerarbeiten leisten, die neue - vor allem technische - Klimainnovationen ermöglichen. Vom Himmel fallen die nicht...“

Die Innovationen und Patente sind schon da. Es ist also eher eine Frage der Umsetzung und der wirtschaftlichen Machbarkeit.

Aber da gibt es dann natürlich noch viel anzupassen und umzusetzen.

Die Rahmenbedingungen muss aber die Politik setzen. Da ist schon viel gemacht worden. Man sollte es daher nicht übertreiben. Man muss realistisch bleiben…

Und den Blick über Deutschland hinaus nicht werfen.

@17:56 von falsa demonstratio: Ich unterstelle Absicht

Ich unterstelle ihr wider besseren Wissens Absicht - also quasi blöd gestellt für etwas mediale Aufmerksamkeit. Wohl mit der Hoffnung, dass irgend ein Institutsleiter auf sie aufmerksam wird. Also knallhartes Kalkül.

Umgekipptes Glas ...

Zitat: "Und plötzlich ist das Wasser aus dem Glas ausgekippt. Das kann man dann nicht mehr rückgängig machen."

Na, dann muss man eben das Glas wieder mit Wasser voll füllen.

So eine große Tragödie ist es doch nun auch nicht, wenn mal ein Glas Wasser umkippt. Wenn es eine Tasse Kaffee ist, dann ist das schon wieder einmal etwas anderes.

Am 03. Juli 2021 um 17:50 von waldkauz

Zitat: Den Grünen ist schwarz-grünes Regieren doch lieber als Klimaschutz, den Dannenröder Wald haben sie dafür leichtfertig geopfert.

Was erwarten Sie von einem grünen Landesminister, der eine bestimmte vom Bund vorgegebene (und vom Bundesverwaltungsgericht bestätigte) Rechtslage vorfindet?

Die grüne Bundestagsfraktion hatte einen Baustopp gefordert. Das wäre bundesrechtlich möglich gewesen.

Am 03. Juli 2021 um 17:23 von wenigfahrer

Das bedeutet, die Schere geht weiter auf, die einen können es sich leisten, die stört das alles nicht, die anderen werden sich irgendwann an der Wahlurne was anders überlegen.
Auf beiden Seiten, kommt es also auf die Menge an, das ist dann auch ein Kipppunkt, das alles wird eine ganz starke Soziale Frage.
Auf die Lösung bin ich mal gespannt.
___
Schon wieder einer Meinung;)
Das ist nämlich die Crux. Hier sind die Foristen, die ja eher dem links gerichteten Politikfeld angehören zahlreich vertreten. Auf der anderen Seite wird Umweltschutz teuer. Die grüne Klientel ist weder links, noch arm. Aber genau die arme Bevökerung wird unter den immensen Kosten leiden. Der Ausgleich, wie auch immer der erfolgen soll, wenn überhaupt, wird die Kostensteigerung nicht abdecken. Und wer es sich leisten kann, fährt trotzdem SUV und verbraucht soviel Strom, wie er will.

@17:57 von Adeo60 @Anna-Elisabeth, 17:45 Uhr

Danke für Ihre Antwort und ich stimme Ihnen zu.

Nur hier
"Wir können den Science-Fiktion Gedanken beliebig weiterspinnen."
würde ich nicht von einem Science-Fiktion-Gedanken reden. Ich habe einen ausführlichen Artikel über die Drohnen-Technologie gelesen, bzw. wie weit die fortgeschritten ist. Da kann man wirklich blass werden.
Auch der SPIEGEL-Artikel >>Zwei Tonnen Sprengkraft und kein Pilot<< hilft nicht, die Sorgen zu verkleinern<<
Es scheint wie vor 40 Jahren mit dem Thema Klimawandel: Man sieht die Probleme, handelt aber nicht entsprechend.

@WirsindLegion

Darf ich Sie korrigieren?

Nicht "wir" wissen viel zu wenig über das Klima, sondern -nach Ihrem Beitrag zu urteilen- wohl eher "Sie. "

Vielleicht können Sie aktuell nach Kanada schauen und beachten, was kanadische Wissenschaftler dazu sagen. Konnte man gestern hier auf tagesschau.de lesen.

Am 03. Juli 2021 um 17:24 von Möbius

Die Lösungen für diese Fragen werden anderswo und zu anderer Zeit gefunden werden. Eine große Rolle spielt die Atomkraft und die Positionierung Chinas. Wenn die Chinesen in klimafreundlichem Verhalten für sich und ihre Partner in Südasien und Afrika einen Mehrwert sehen, dann rückt eine Begrenzung des Temperaturanstiegs in Reichweite.
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Sie verderben den ganzen Vollblutaktivisten hier den ganzen Spass.
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Deutschland könnte helfen durch Ausbau von AKW in China und Afrika. Aber das frühere Know-How ist wohl schon futsch.
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Da werden sie leider und sehr bedauerlicherweise recht haben.
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Ich habe berechnet das man zB zur vollständigen Elektrifizierung deutscher Fahrzeugflotten 24 neue AKW bräuchte. Ich fürchte man wird Strom aus Frankreich kaufen.
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Wird doch heute schon gemacht. Ist egal. Hauptsache nicht hier bei uns. Als wenn das wichtig wäre.

@weingasi1 um 17:58

>Und wie kommt es eigentlich, dass die grossen Strippenzieher, die ja viel mehr erreichen können als wir, da offenbar sehr gelassenmit umgehen. Ist die Gefahr, die Sie an prophezeien nicht bewusst, oder glauben Sie, dass Menschen dümmer sind, als z.B. Sie oder der ein- oder andere Umweltpolitiker ? Auch die haben doch, was hier immer angeführt wird, Kinder und Enkel.<

Aus dem selben Grund wie hier trotz besseren Wissens die Verhinderung der Katastrophe seit 50 Jahren blockiert wird.
Aus dem selben Grund wie Leute wie sie gegen das ergreifen von Maßnahmen anschreiben:
Sagen sie es mir warum sie das tun; entgegen besseren Wissen.

@ 17:04 von Der Lenz

„ Nein.
Von der zu Leistenden Arbeit und den sich daraus ergebenden Planungs und Finanzierungshrizonten gibt es nichts das einen vergleichbaren Belastungsberg darstellt.“

Es basiert viel
Auf Vermutung. Und es wird zu eindimensional gedacht.

Bereits heute ist technisch viel möglich. Noch ist aber vieles unwirtschaftlich und daher wird es nicht umgesetzt. So ist sicher eine Wahrscheinliche Lösung das umwandeln von CO2.

Sie sind da offenbar sehr dogmatisch unterwegs und das ist nie gut. Sie meinen, wie viele andere, die absolute Wahrheit und Klarheit in Sachen Klimawandel zu besitzen und erheben daraus Ansprüche an das Verhalten aller.

Das ist grundlegend falsch und trägt die Gefahr des Fanatismus in sich.

Kipppunkte ... and stuff ...

Zitat: "Eigentlich ist Doris Vollmer Physikerin, forscht am Max-Planck-Institut. [...] anhand eines Wasserglases anschaulich zu erklären, wie das mit den Kipppunkten beim Klima ist."

Na, das ist ja klar, dass ein Glas Wasser ab einem bestimmten Punkt umkippt. Dann muss man das Glas eben gerade halten.

Nun, gut, ich will jetzt nicht nur trollen, sondern das Bild dann schon wieder zurück auf die wissenschaftliche Ebene heben: Ist Frau Dipl.-Physikerin Vollmer vom angesehenen Max-Planck-Institut sich sicher, dass man das Klima so einfach mit einem Glas Wasser modellieren kann? Sicher, es gibt akzelerierende Faktoren wie bspw. CO2-Gase, die bis dato noch in Permafrostböden in Russland gespeichert sind, aber es gibt auch dezelerierende Faktoren wie bspw. die Tatsache, dass ein höherer CO2-Anteil verstärkt zu Pflanzenwachstum und damit zu CO2-Absorption und O2-Emission führt.

Für Grüne_r_in_* m mag es ja ausreichen, aber Ist das Bild des Wasserglases nicht zu einfach gegriffen?

Am 03. Juli 2021 um 17:38 von Krid01

Nur so geht es

wobei der Versuch in der CDU etwas zu bewegen wohl verlorene Lebenszeit ist.
Die allermeisten jungen Menschen bekommen schon Ausschlag, wenn sie nur Union hören - es ist eine reine Seniorenpartei, wie wir in der Pandemie erlebt haben.
__
Zur Zeit liegt die Union 8 %Punkte vor den Grünen. Sie werden es nicht glauben aber in unserem Bekanntenkreis gibt es viele junge Leute, die auf keinen Fall "grün" wählen. Allerdings sind die auch alle in guten Berufen und möchten nicht, dass z.B. der Wirtschaft über Gebühr geschadet wird.

@Anna-Elisabeth, 18:09 Uhr

Ich stimme Ihnen zu. Der Begriff SF war falsch gewählt. Danke für die kritische Reflexion darauf.

Am 03. Juli 2021 um 18:02 von WirSindLegion

Zitat: Ich unterstelle ihr wider besseren Wissens Absicht - also quasi blöd gestellt für etwas mediale Aufmerksamkeit. Wohl mit der Hoffnung, dass irgend ein Institutsleiter auf sie aufmerksam wird. Also knallhartes Kalkül.

Das unterstellen Sie einer Wissenschaftlerin, die berechtigt ist, den Ehrentitel "Apl. Prof." zu führen?

Ich will das einmal "mutig" nennen. Andrere Worte fielen mir ein, wären hier aber vielleicht nicht zulässig.

@weingasi 1

So, nun warte ich aber darauf, dass Sie den saarländischen MP aus Ihrer Lieblingspartei "Hänsel" nennen.
Sonst müsste ich davon ausgehen, dass Sie Frau Thunberg lächerlich machen wollen.
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Die werden sehr schnell merken das sie in den Mafia Organisatiio

von CXU und FDP keinerlei Mitspracherecht haben denn dort bestimmen ja die Auftraggeber aus Industrie und Wirtschaft was beschlossen wird. Bei der SPD und den Grünen sind es die informellen Gruppen die sagen was zu machen ist da hat ein Mitglied auch keinerlei Einfluss.
Also in einem Jahr sind die Jungen zu 99% wieder auf der Straße nur dann mit deutlich weniger Glauben an die Demokratie!

"ein wissenschaftsbasiertes Klimaprogramm"

Zitat: "Das Ziel der Gründerinnen und Gründer: keine höhere Erderwärmung als 1,5 Grad, ein wissenschaftsbasiertes Klimaprogramm. Das fehle bei den anderen Parteien, sagt Beatrice Bednarz, eine junge Physik-Doktorandin"

Das ist gut ... "wissenschaftsbasiert".
Das fehlt mir auch bei der kultisch zelebrierten Klimahysterie der FFF- und Grüne_r_s-in-Jünger und Älter!

Also:
1. wie hoch konkret ist der anthropogene Anteil am KW?

2. mit welchen konkreten Maßnahmen will man auf Basis welcher überprüften Theorie zu welchen Kosten und Auswirkungen welche Auswirkung auf die globale Durchschnittstemperatur erreichen

3. welchen Anteil hat D an den globalen CO2-Emissionen und welches Ergebnis kann D hier erzielen?

4. wie ist die CO2-Bilanz von E-Autos vs. Diesel-Autos?

Gerade aus Richtung der FFF- und Grüne_r_s-in-Jünger und Älter höre ich immer nur vage und schwammige Aussagen à la "Wir wollen Veränderungen" ... ja, welche denn?!

Atomkraft

Da hier mal wieder Atomkraftwerke als die Lösung angepriesen werden, noch einmal der Hinweis:

Selbst der weltweite Spitzenreiter Frankreich deckt nur 25% seines Energiebedarfs durch Atomkraft ab. Deutschland steht im Moment bei ca. 3%. Wir müssten also neben jedes AKW, das wir im Moment noch haben, 30 neue stellen. Oder 15, wenn man die Hälfte des Energiebedarfs aus AKW decken wollte.

So. Ist das möglich? Nein. Nicht mit konventionellen AKW. Die Brennstoffe würden der Welt innerhalb von einem Jahrzehnt ausgehen.

Was dann bleibt, sind die sogenannten Schnellen Brüter. Die holen 50 mal mehr Energie aus dem Brennmaterial, also genug für Jahrhunderte. Aber obwohl deren Technologie schon seit 50 Jahren bekannt ist, sind sie auch heute noch nicht ausgereift und vermutlich eher eine technische Sackgasse. Sonst hätten Länder wie China, die sich nicht um Proteste der Bevölkerung scheren, doch schon längst hunderte Schnelle Brüter in Auftrag gegeben.
_

Das ist doch Mittlerweile

Das ist doch Mittlerweile eine Hexenjagd! Siehe Greenpeace und VW! Was hilft es wenn wir hier E-Autos Fahren und in Afrika und Co die Verbrenner rennen? Glaubt hier jemand das Deutschland das Klima allein Rettet ? Die Wege sind bekannt! Das Ziel ist bekannt! Und da helfen Fanatiker nicht, sondern kühle Köpfe!Und spätestens wenn ihr Job weg ist werden sie erleben, das man allein vom Klima nicht satt wird! Wir brauchen keine neue Partei die das Rad neu Erfindet !Wir brauchen Macher! Das sind aber nicht Greta und Co!

Am 03. Juli 2021 um 18:06 von weingasi1

Zitat: Das ist nämlich die Crux. Hier sind die Foristen, die ja eher dem links gerichteten Politikfeld angehören zahlreich vertreten. Auf der anderen Seite wird Umweltschutz teuer. Die grüne Klientel ist weder links, noch arm. Aber genau die arme Bevökerung wird unter den immensen Kosten leiden. Der Ausgleich, wie auch immer der erfolgen soll, wenn überhaupt, wird die Kostensteigerung nicht abdecken. Und wer es sich leisten kann, fährt trotzdem SUV und verbraucht soviel Strom, wie er will.

Ich weiß zwar nicht, was die Grünen für Kunden (Klientel) haben sollten. Sicherlich ist aber Ihre Wählerschaft eher bürgerlich (geworden).

Sie legen den Finger in die Wunde, was die Belastung ärmerer Bevölkerungsschichten anbelangt. Das ist aber kein spezifisches Problem beim Kimaschutz, sondern ein allgemeines sozialpolitisches und wirtschaftspolitisches. Das muss dringend angegangen werden, aber nicht auf Kosten des Kimaschutzes.

@18:10 von harpdart: Ich habe das auch gelesen: Nicht überzeugt

Ja, das habe ich auch gelesen - klang in Teilen für mich hilflos nach einer Erklärung ringend. Dieses Herumwerfen mit Halbwissen und derben Spekulationen, die auf fehlerhaften Berechnungen von fehlerhaften Computern und fehlerhaften Modellen basieren, ödet mich nur noch an.

Man kann lokale Phänomene sehr gut analysieren, weil es eben lokal ist und die Datenmenge - relativ - gering ist.
Sobald dann aber auf das globale System umgebrochen wird, wird es hanebüchen und die wilden Spekulationen gehen los. Eben mangels besserer Daten und Modellen.
Da gibt es noch verdammt viel zu erforschen. Evtl. bringen ja die Quantenrechner was, damit endlich mal die Modelle besser werden.

@artist22

Der Trend steigt weiter.

Wobei die Sache regional unterschiedlich ist.

Und es auch Zeiten der Abkühlung gibt, die ein jeder klimaleugner gerne anführt.

Die Sache ist unangenehm.

Und ich persönlich kann mir einen Bezug zur aktuellen Venusmission der NASA vorstellen.

Dort will man heraus finden, wie es zum dortigen galoppierenden Klimawandel kam.

Bezüge zu dem, was auf der Erde passiert, sind denkbar.

@18:20 von falsa demonstratio: Ich halte nichts von Ehrentiteln

Ich weiß aber ganz genau wie berechnend und egoistisch auch in dieser Berufsklasse die Menschen sind.

Ich halte übrigens grundsätzlich nicht viel vom Menschen und bin der Ansicht, dass wir dringend ein"Evolutions-Update" brauchen.

Klimaschützer in der CDU ?

Kaum vorstellbar.

Zu sehr ist diese Partei von Wirtschaftsinteressen unterminiert.

Wer in dieser Partei aufsteigt, legt seine diesbezüglichen Ansichten ab oder hat sie erst gar nicht.

Die cdu rettet die Welt nicht.

Weder mit Merkel noch mit Laschet oder was sonst gerne Kanzler wäre.

@vriegel um 18:12

> Sie sind da offenbar sehr dogmatisch unt....
Das ist grundlegend falsch und trägt die Gefahr des Fanatismus in sich.<

Könnten sie sich weiterer Beleidigungen in meine Richtung enthalten?
Danke

Das wissenschaftliche Daten vorliegen und die Notwendigen schritte berechenbar sind hat nichts mit Dogmatismus zu tun
Wissenschaftsleugnung jedoch viel mit der Unvereinbarkeit persönlicher Ideologie mit Intersubjektiv nachvollziehbaren Fakten.

Und ja, man kann ausrechnen was das Kostet; wie man berechnen kann was Kanalisationen für alle Städte der Welt neu zu errichten kosten würde; und in beiden Fällen bedeutet ein Kürzerer Umsetzungszeitraum höhere Kosten sowie höhere Folgekosten.
Wenn es ihnen nicht gefällt rechtfertigt das keine Ausfälligkeiten gegen dritte.

17:48 von Carlos12

"Kurz gesagt, ändern wir in Deutschland unseren Lebensstil, dann bleiben mehr Ressourcen für alle Menschen."

Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang unter "Lebensstil"? Welche konkreten Änderungen sind erforderlich? Lebensstile und der ökologische Fußabdruck sind von Mensch zu Mensch verschieden. In Deutschland gibt es da ganz erhebliche Unterschiede. Ich glaube, es genügt nicht, die Probleme und Herausforderungen allein auf Länderebene zu betrachten. In Europa haben viele Menschen eine CO2-Bilanz, wie viele andere in Afrika, Südamerika oder Asien. Wenn das klimapolitisch nicht berücksichtigt wird, werden wir nicht viel erreichen.

@spax-plywood 17:59 Uhr: Sie wissen es !

Ich höre nur immer „grüner Stahl“.. jetzt will man zB Wasserstoff aus der Ukraine (statt Methan, also Erdgas) importieren (noch so‘ne Idee ...).

Wenn man Stahl kocht braucht man derzeit Kohle (Koks) um das Eisenerz zu reduzieren. Ditto für die meisten Metalle. ZB ist das auch einer der Gründe warum die Aluminiumherstellung so energieintensiv ist, wofür man allerdings kein Koks, sondern Strom braucht (allerdings muss der auch von irgendwoher kommen).

Und jetzt kommt der Knüller:

Wohin ist denn wohl diese ganze Energie- und CO2-intensive Industrie hingewandert?

Genau, nach China !

Und dort sind SEHR moderne Fabriken entstanden die oft viel wirtschaftlicher UND emissionsärmer betrieben werden können als ihre deutschen Vorläufer ! Dumm gelaufen, würde ich da sagen !

Am 03. Juli 2021 um 17:41 von falsa demonstratio

" Ich frage mich, ob die Grünen überhaupt Chancen haben, ein Direktmandat zu erringen.

Im jetzigen Bundestag hat nur Canan Bayram aus Berlin-Friedrichshain – Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost eines.

Das könnte aber, wenn man die letzten Landtagswahlen betrachtet, im September anders sein. Das hätte aber bekanntlich auf die Stärke der Grünen im Bundestag keinen Einfluss, sondern nur auf die Zusammensetzung der Fraktion. Für Überhangsmandate wird es kaum reichen. "

Ich kenne die Berliner Verhältnisse nicht, und der Name war mir bislang auch unbekannt, ich bin allerdings auch kein Grünen Kenner.
Bei Berlin fällt mir immer gleich der Satz von früher ein, den schreibe ich aber jetzt lieber nicht hier her ;-)).

Am 03. Juli 2021 um 18:33 von WirSindLegion

Zitat: Ich halte übrigens grundsätzlich nicht viel vom Menschen und bin der Ansicht , dass wir dringend ein"Evolutions-Update" brauchen.

Diesen Satz sollten Sie jedem Ihrer Postings voran stellen. Das würde deren Einordnung erleichtern.

c.u.

18:33 von WirSindLegion

>>Ich halte übrigens grundsätzlich nicht viel vom Menschen und bin der Ansicht, dass wir dringend ein"Evolutions-Update" brauchen.<<

Evolution basiert auf Zufällen. Sie mögen uns vielleicht nicht nett oder wertvoll finden, aber wir müssen allein mit unserem gegenwärtigen Potential eine Lösung für das, was wir uns eingebrockt haben, finden. Auf ein Evolutions-Update, also zufällige Mutationen unseres Erbgutes zu warten, ist keine Option; dieses könnte eventuell zu spät kommen, damit nicht mehr erforderlich sein.

Junge Klimaschützer: Partei statt Straße ???

Es gibt doch viel zu tun: Dörfer sollen wegen der Kohle noch zerstört werden (Kuckum, Keyenberg, Lützerath). In Frankfurt soll eine Autobahn von vier Spuren auf sechs Spuren erweitert werden. Von 120.000 Fahrzeugen pro Tag auf 200.000.

Ob es da etwas bringt auf neugegründete oder alte Parteien zu setzen, statt lieber auf die Straße oder den Wald ? Nach den bisherigen Erfahrungen, über die Wege in die Karriere. Oder eine ökologische Politik, die aber dann eher Mieter, Arbeiter, Pendler etc. zur Kasse bittet.........

@18:28 von Werdaswissenwill

//Glaubt hier jemand das Deutschland das Klima allein Rettet ?//

Niemand glaubt das. Sie könnten inzwischen mitbekommen haben, dass es weltweit Anstrengungen gibt, die Beschleunigung der Erderwärmung zu verlangsamen. Ob man an ein Gelingen diese Unterfangens glaubt, steht auf einem anderen Blatt.
Ich schrieb es hier schon einmal: Ein Ertrinkender hört nicht einfach auf zu schwimmen, weil er davon überzeugt ist, dass er das Ufer sowieso nicht erreichen kann. Er kämpft weiter um sein Leben.

//Das sind aber nicht Greta und Co!//

Greta und Co. muss man nicht mögen, es ist ihnen aber zu verdanken, dass endlich auch bei Politikern und Bürgern die Klimaproblematik ins Bewusstsein vorgedrungen ist.

//Wir brauchen Macher!//
Richtig. Wir alle können unseren Beitrag leisten.

Am 03. Juli 2021 um 18:42 von wenigfahrer

Zitat: Bei Berlin fällt mir immer gleich der Satz von früher ein, den schreibe ich aber jetzt lieber nicht hier her ;-)).

Ihr Posting hat mit dem meinigen nicht viel zu tun, wenn Sie sich einen untergeordneten Satz herausgreifen.

Welchen Satz meinen Sie: "Janz Berlin is eene Wolke"?

@ der Lenz

> Sie sind da offenbar sehr dogmatisch unterwegs.
Das ist grundlegend falsch und trägt die Gefahr des Fanatismus in sich.<

„Könnten sie sich weiterer Beleidigungen in meine Richtung enthalten?
Danke“

Die oberen Zeilen enthalten keinerlei Beleidigung, die strafrechtlich von Relevanz wären. Das ist schlicht die Meinung eines Users über Sie und zu 100% von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Warum möchten Sie, dass der User sich einem Grundrecht enthält?
Probleme mit dem Grundgesetz allgemein, oder nur, wenn es ihnen nicht passt, Herr Lenz?

Bewirken Aktivisten überhaupt etwas ?

Ich bin mir da garnicht mehr so sicher. Heute sind fast alle Parteien so grün, wie die Grünen 1983. Alle möchten die Umwelt schützen. Aber vor allem weil man damit Geld verdienen kann und nicht weil es ein Gebot der Vernunft ist.

Und die Friedensbewegung ? Was hat die erreicht? Waren die Grünen nicht mal Pazifisten? Heute will selbst Habeck Waffen an Kiew liefern.

Ein großes Feld für Aktivisten sind heute die Genderdebatte bzw Antidiskrimierungs- und „Woke“ Themen.

Aber waren nicht sogar die sozialistischen Länder da schon mal weiter ?

Gerade in Deutschland haben sich die Chancen von Migranten oder „sozial“ (sollte als „finanziell“ gelesen werden) benachteiligter Menschen in den letzten Jahrzehnten massiv verschlechtert!
Da ändert auch keine Änderung des Sprachgebrauchs etwas daran.

Die Schüler die bei FFF Plakate in Kameras halten wollen auch alle nur ein gutes bürgerlich-konventionelles Leben haben. Da unterscheiden sie sich radikal von Aktivisten der 68er Bewegung!

@ falsa demonstratio

Der Forist wirsindlegion hat mit seinem Wunsch nach einem Update grundsätzlich recht.

Die Menschheit wie sie ist, ist unfähig und Unwillens, das Problem des Klimawandels anzugehen.

Einen evolutionären Update wie gesprochen wird es aber nicht geben.

Die Gentechnik ist nicht weit genug entwickelt.

Und wäre sie es, würden alle Verbesserungen streng marktkonform sein - und eher auf besser verwendbare/ausbeutbare Arbeitskräfte ungelegt sein.

Am 03. Juli 2021 um 18:13 von Blitzgescheit

Zitat: Nun, gut, ich will jetzt nicht nur trollen, sondern das Bild dann schon wieder zurück auf die wissenschaftliche Ebene heben: Ist Frau Dipl.-Physikerin Vollmer vom angesehenen Max-Planck-Institut sich sicher, dass man das Klima so einfach mit einem Glas Wasser modellieren kann? Sicher, es gibt akzelerierende Faktoren wie bspw. CO2-Gase, die bis dato noch in Permafrostböden in Russland gespeichert sind, aber es gibt auch dezelerierende Faktoren wie bspw. die Tatsache, dass ein höherer CO2-Anteil verstärkt zu Pflanzenwachstum und damit zu CO2-Absorption und O2-Emission führt.

Meinen Sie nicht, um das zu beurteilen müssten Sie den ganzen Vortrag Frau Prof. Vollmers kennen und nicht nur vier Sätze aus einem Artikel?

Meinen Sie nicht, Frau Prof. Vollmer wäre originär zur Beantwortung Ihrer Fragen zuständig? Sie hat veröffentlicht.

Geht das Ganze jetzt als die "Wasserglasaffaire" in die Analen der Klimawandelleugner ein? Man kann sich auch dranhalten.

@WirsindLegion

"Dieses Herumwerfen mit Halbwissen und derben Spekulationen, die auf fehlerhaften Berechnungen von fehlerhaften Computern und fehlerhaften Modellen basieren, ödet mich nur noch an."

Das ist doch Nonsens. Oder denken Sie, die benutzen noch Atari.
Im übrigen ist es genau umgekehrt, es werden nicht aufgrund von Modellen Berechnungen getätigt, sondern aus einer riesigen Menge von weltweit gesammelten Daten unterschiedliche Prognosen erstellt.

"Man kann lokale Phänomene sehr gut analysieren, weil es eben lokal ist und die Datenmenge - relativ - gering ist."
Wieder falsch. Die gegenwärtige Wetterlage in Kanada führen die Wissenschaftler nicht auf lokale Phänomene zurück, steht im von Ihnen gelesenen Artikel.

Am 03. Juli 2021 um 18:51 von berelsbub

Zitat: Die oberen Zeilen enthalten keinerlei Beleidigung, die strafrechtlich von Relevanz wären. Das ist schlicht die Meinung eines Users über Sie und zu 100% von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Warum möchten Sie, dass der User sich einem Grundrecht enthält?

Jenseits der strafrechtlich relevanten Beleidigungen, gibt es auch noch so etwas wie Anstand und Erziehung.

Wenn es zu meinen Grundrechten gehört, andere zu beleidigen, möchte ich mich bitte insoweit meines Grundrechts enthalten.

Am 03. Juli 2021 um 17:59 von Anna-Elisabeth

" Niemand ist besser, weil niemand seinen gewohnten Standard aufgeben will. Wir reden uns die neue 'Stromwelt' einfach nur schön - fürs gute Gewissen. Irgendwann werden wir vermutlich feststellen: Wir haben uns was vorgemacht.
Ich will damit allerdings nicht sagen, dass wir all unsere Bemühungen aufgeben sollten. Konsumverzicht in vielen Bereichen ist sicher nicht sooo schwer und kann auch viel Positives bewirken. "

Nun ist die Welt aber gerade anders, überall wird mehr Konsum erwartet und förmlich darum gefleht, die Menschen kaufen zu wenig, fliegen zu wenig in den Urlaub, der Einzelhandel und die Kneipen lechzen nach Kunden.
Ohne Konsum, der in allen Bereichen mehr wird, funktioniert das System nicht, wie sieht die Lösung aus ?.
Wenn das alle so machen wie ich, selber kochen, das Rentner Klapphandy ist 15 Jahre als, und kostet nur 6 Cent wenn telefoniert wird, und alle paar Jahre eine neue Hose ;-), Schuhe halten ewig.
Was soll dann werden, so funktioniert die Welt eben nicht.

dort aus Druck auszuüben?

Druck? Hat bei mir noch nie etwas Sinnvolles erreicht. Das fördert nur noch mehr Wiederstand.

Nur Selbstbestimmung, Freiheit und eigen Verantwortung sind für mich demokratisch, gut, wichtig und richtig.

Gewalt, ideologische Bevormundung und Ausbeutung lehne ich massiv ab.

Die letzten Wahlen haben gezeigt das die demokratischen
Mitte weit mehr als 60% der Wählerstimmern bekommen hat. Das läßt hoffen.

@ berelsbub um 18:51

>Die oberen Zeilen enthalten keinerlei Beleidigung, die strafrechtlich von Relevanz wären. Das ist schlicht die Meinung eines Users über Sie und zu 100% von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Warum möchten Sie, dass der User sich einem Grundrecht enthält?
Probleme mit dem Grundgesetz allgemein, oder nur, wenn es ihnen nicht passt, Herr Lenz?<

Der Artikel und damit das Thema dieses threates befasst sich nicht meine Persönlichkeit.
Die sachliche Ebene zu verlassen und, wenn auch nicht im Strafrechtlichen Sinne, so doch für jeden klar erkennbar, beleidigend zu werden mag legal sein, ist in einem thematisch orientierten Diskurs aber höchst unangebracht.
Er darf legal den Rest des abends damit verbringen über mich zu schimpfen. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob dies seiner Sache dienlich ist.
Das sie allerdings mein legales Ersuchen wieder einen sachlichen Stil zu pflegen als "Probleme mit dem Grundgesetz allgemein" betrachten ist wohl eher ein überflüssiger Witz ihrerseits.

@WirsindLegion

"Da gibt es noch verdammt viel zu erforschen."

So ist es, und das geschieht auch.
Allein die Auswertung der riesigen Datenmenge, die bei der kürzlich beendeten Arktisexpedition der Polarstern gesammelt wurden, wird Jahre dauern, obwohl daran weltweit viele Wissenschaftler arbeiten.

"Vielleicht bringen ja die Quantenrechner was, damit endlich mal die Modelle besser werden."
Wussten Sie, dass für die Weltklimaberichte immer mehrere Prognosen erarbeitet werden, von denen eine dann veröffentlicht wird?
Und das war nie die schlimmste, Panik wurde also nicht verbreitet.
Aber: in schöner Regelmäßigkeit wurden in den folgenden Jahren die Prognosen in Zwischenberichten überschritten, d.h. es ist schlimmer als befürchtet.

@ Möbius um 18:54

>Ich bin mir da garnicht mehr so sicher. Heute sind fast alle Parteien so grün, wie die Grünen 1983. Alle möchten die Umwelt schützen. Aber vor allem weil man damit Geld verdienen kann und nicht weil es ein Gebot der Vernunft ist.<

Ach ja? Deshalb hat Schwarzgelb also die damals Weltführende deutsche Photovoltaik-Industrie vorsätzlich zerschlagen?
Interessant. Muss man erstmal drauf kommen.

@berelsbub 18:51

Sie könnten zwar auch versuchen, auf die sehr stringente Argumentation von Der Lenz und die gar nicht vorhandene Argumentation von vriegel einzugehen, sparen sich das allerdings zugunsten halbseidener Ausführungen über Grundrechte.

Warum Sie das machen, wissen vermutlich nur Sie alleine.

Damit, dass Sie jemanden angreifen, der einfach nur den Stand des Wissens wiedergegeben hat, und jemanden rechtfertigen, der denjenigen ohne faktenbasierte Argumente des Dogmatismus beschuldigt, tun Sie weder dem Erkenntnisgewinn noch der Debattenkultur irgendeinen Gefallen.

Am 03. Juli 2021 um 18:51 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Ob es da etwas bringt auf neugegründete oder alte Parteien zu setzen, statt lieber auf die Straße oder den Wald ?

Ich habe in meinem Leben an mancher Demo und Aktion in Stadt, Wald und Flur teilgenommen.

Leider kann ich mich an keine erinnern, die so richitg etwas gebracht hat. Die Pershings wurden stationiert. Die Startbahn West wurde gebaut, dto. die hiesige Umgehungsstraße. Nachdem es die Grünen gab, hatten wir wenigstens ein parlamentarische Stimme, was allerdings zugegebenermaßen -außer vielleicht Druck auf die anderen Parteien und deren leichte Veränderung - auch nicht so viel gebracht hat, aber immerhinque.

nützt es nicht viel

MR.Troc @
Logisch, Und allen Steuerzahlern,Rentnern und Arbeitnehmern ist das ja auch klar. Wiel wir die jenigen sind
die dann kein Einkommen und nurnoch mit dem Fahrrad und hier in eigen Dorf Urlaub machen sollen.

Aber unsere Politker und Reichen haben dann ein gutes Gewissen.

Weil Ihr Einkommen, Ihre persönlichen Freiheiten und Pensionen davon nicht berührt werden. Sie bekommen E-Autos und können ohne Staus fahren auch mit BW- Maschinen oder teuere Linie weiter fliegen.

Es sind vor allem die jungen Leute,

welche Veränderungen herbeistreben.
Und in der konservativen repressiven "Gegenpartei" AfD sammeln sich vor allem die alten Leute, die Angst vor gesellschaftlichen Veränderungen haben.
Was beweist,
1) wie egoistisch / selbstsüchtig der Homo sapiens tatsächlich immer noch veranlagt ist,
2) wie parlamentarische Demokratien vor Zerreißproben gestellt werden und zum Glück auch werden, denn es muss ja noch bessere Gesellschaftsformen geben. Aufgrund von stetiger Veränderungen der Natur seit zirka 4,5 Mrd. Jahren müssen sich auch Gesellschaftssysteme nun immer schneller ändern und verbessern. Nach Aufklärung, industrieller und digitaler Revolution folgt die Überwindung der kapital. Marktwirtschaft (ansonsten selbstverschuldeter Kollaps) usw... ohne Ende Veränderungen

Am 03. Juli 2021 um 18:51 von Anna-Elisabeth

Stimmt ein Ertrinkender reißt auch aus Verzweifelung jemand anderen mit in den Tot!Und die Wirtschaft ermöglicht uns für unsere Familien zu sorgen! Die Verbrenner so wie wir sie kennen werden verschwinden! Aber nicht von heute auf Morgen! Denn spätestens wenn die Butter und das Brot auf dem Tisch fehlt kommen Fragen auf!

Ja ja, das Klima wollen sie alle retten!

Ist das nicht nur ein Alibi um weiter von unten nach Oben zu verteilen?
Der Sprit muss teurer werden (CO² Steuer...19)
dann fährt der Pendler auch weniger.
Usw.
Wenn da mal richtige Ideen kämen, ja dann, aber da kommt ja nix.

@ falsa

„Wenn es zu meinen Grundrechten gehört, andere zu beleidigen, möchte ich mich bitte insoweit meines Grundrechts enthalten.“

Ist ja keine Beleidigung, sondern lediglich eine Meinung.
Aber sie können sich natürlich der Meinungsfreiheit enthalten, wenn Sie möchten

@spax-plywood 17:36

"denn zur Lösung der Klima Probleme wird allein die Technik was bewirken und nicht die Politik."

Das ist einfach nicht wahr.

Wenn es so wäre, hätten sich viele grüne Technologien seit Jahrzehnten durchgesetzt. Da die Politik das aber bisher sehr erfolgreich verhindert, ist es dazu nicht gekommen.

Wie so oft ist es auch hier, dass es sich nicht um ein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch handelt.
Die Technik braucht, um die Klimaprobleme (übrigens entweder in einem Wort oder mit Bindestrich) lösen zu können, die von der Politik festgesetzten Rahmenbedingungen.

@ Dr Beyer

„Damit, dass Sie jemanden angreifen, der einfach nur den Stand des Wissens wiedergegeben hat,“

Ich habe niemanden angegriffen, lediglich eine Frage gestellt - auch nicht erlaubt?

Am 03. Juli 2021 um 18:54 von Möbius

Zitat: Die Schüler die bei FFF Plakate in Kameras halten wollen auch alle nur ein gutes bürgerlich-konventionelles Leben haben. Da unterscheiden sie sich radikal von Aktivisten der 68er Bewegung!

Die 68er haben den Marsch durch die Instanzen angetreten. Dort sind sie irgendwo hängen geblieben. Sie wurden Professoren und Lehrer, Rechtsanwälte und Richter, gar Bundeaußenminister und Stadtkämmerer von Frankfurt/M. Sie haben sicherlich einges bewirkt. Unterm Strich sind sie aber im bürgerlich-konventionellen Leben gelandet und haben sich dort eingerichtet.

@berelsbub 19:21

"Ist ja keine Beleidigung, sondern lediglich eine Meinung."

Der Grat zwischen Meinung und Beleidigung ist sehr schmal.

Wenn man einen Dogmatiker des Dogmatismus zeiht, ist es eine Meinung.

Wenn man aber dagegen jemanden, der Fakten wiedergegeben hat, ohne gehaltvolle Begründung des Dogmatismus zeiht, ist es eine Beleidigung.

Ist die Angst vor den Kipppunkten berechtigt ?

Ja.

Methan ist als Treibhausgas viel (ca. 25x ) wirksamer als CO2.

Methan (abgesehen mal von der Landwirtschaft und ein paar geologischen Quellen), kommt vor allem aus dem Auftauen des Permafrostbodens. Zwar liegt auch in der Tiefsee viel von dem Zeug (Methanhydrat) herum aber da ändert sich die Temperatur nicht.

Die eigentliche Gefahr sehe ich in solchen Wetterextremen wie aktuell in Kanada.

Sobald die Temperaturerhöhung einmal mehrheitlich durch CH4 getrieben sein wird, kann man sich Maßnahmen zur CO2 Reduzierung kurioserweise sparen.

@berelsbub 19:24

Jemand, der einen Frontalangriff verteidigt, beteiligt sich an diesem Angriff.

Am 03. Juli 2021 um 19:21 von berelsbub

Zitat: Ist ja keine Beleidigung, sondern lediglich eine Meinung. Aber sie können sich natürlich der Meinungsfreiheit enthalten, wenn Sie möchten

Das werde ich, angedenk meiner lieben Eltern und der Erziehung zu Höflichkeit und Rücksichtnahme, die sie mir haben angedeihen lassen, auch tun.

Ich muss nicht alles sagen, was ich sagen darf, zumal wenn es einen anderen verletzen könnte.

Die Meinungsäußerungsfreiheit gestattet es natürlich jedem, der eine solche Erziehung nicht genossen oder sie vergessen hat oder sie ignoriert, ohne jede Rücksichtauf jeden und alles das zu sagen, was er gerade denkt.

@Am 03. Juli 2021 um 19:00 von falsa demonstratio

Zitat: "Geht das Ganze jetzt als die "Wasserglasaffaire" in die Analen der Klimawandelleugner ein? Man kann sich auch dranhalten."

Nein. Völlig uninteressant.

Der Begriff "Klimawandelleugner" ist indes bereits in die Annalen eingegangen: er wird zu gern als eine der unzähligen linken inhaltsfreien Framingvokabeln verwendet, die bei der Formulierung eines logisch konsistenten und faktengestützen Argument über alle Maße geistig überfordert sind.

@ der Lenz

„als "Probleme mit dem Grundgesetz allgemein" betrachten ist wohl eher ein überflüssiger Witz ihrerseits.“

Das Grundgesetz ist ja kein Witz und daher war es mir wichtig, sie zu fragen, was sie von der Meinungsfreiheit halten. Hatte leichte Bedenken... aber die konnten sie ja jetzt ausräumen. Sie gestehen jedem seine Meinung vollumfänglich zu. Gut so

@Emil67 19:21

"Ist das nicht nur ein Alibi um weiter von unten nach Oben zu verteilen?
Der Sprit muss teurer werden (CO² Steuer...19)"

Wenn überhaupt, dann ist es eher ein Alibi, um von oben nach unten zu verteilen.

Wenn man die Einnahmen der CO2-Steuer (oder wenigstens einen signifikanten Teil davon) an die Bürger zurückgibt, haben die meisten von "unten" am Ende mehr im Portemonnaie, während die meisten von "oben" draufzahlen müssen.

Es gibt immer Ausnahmen und Sonderfälle, aber die Regel wäre in etwa so, wie ich es beschrieben habe.

@ falsa

„Die Meinungsäußerungsfreiheit gestattet es natürlich jedem, (...) ohne jede Rücksicht auf jeden und alles das zu sagen, was er gerade denkt.“

Was ja zum Glück hier möglich ist und jedem zusteht

@falsa demonstratio 19:24 Uhr: der Unterschied ist ...

Das die 68er als umstürzlerische Revoluzzer angetreten sind, die angeblich auf bürgerliche Ideale gepfiffen haben - undzwar ohne Rücksicht auf Verluste.

Nicht so die führenden FFF Aktivisten heutiger Tage (oft sogar aus „gutem Haus“, wie zB Frau Neubauer), die sich zwar engagieren - aber bitte ohne persönliche oder berufliche Nachteile zu riskieren.

von falsa demonstratio 19:14

Leider zitieren Sie nicht den ganzen Kommentar.
Die Grünen-eine parlamentarische Stimme, wofür ? In Hessen (wer regiert da mit) wurde nicht nur Wald gerodet. Für den Autobahnbau. Auch noch mitten durch Frankfurt wird die Autobahn verbreitert. Zu nennen wäre da auch noch das "Projekt" Flensburger Bahnhofswald.
Nicht gut, wenn Menschen auf diese Partei (oder eine Neugründung) setzen, statt sich zu wehren.

Am 03. Juli 2021 um 19:31 von Blitzgescheit

Zitat: "Geht das Ganze jetzt als die "Wasserglasaffaire" in die Analen der Klimawandelleugner ein? Man kann sich auch dranhalten."

Zitat: Nein. Völlig uninteressant.

Dafür, dass es uninteressant ist, reiten Sie aber ganz schön auf dem Glas Wasser herum.

Zitat: Der Begriff "Klimawandelleugner" ist indes bereits in die Annalen eingegangen: er wird zu gern als eine der unzähligen linken inhaltsfreien Framingvokabeln verwendet, die bei der Formulierung eines logisch konsistenten und faktengestützen Argument über alle Maße geistig überfordert sind.

"Klimawandelleugner" werden kurz diejenigen genannt, die leugnen, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Scheint mir irgendwie sprachlich konsistent und in haltlich richtig. Soll ich sie (Sie) zukünftig lieber "Menschengemachtenklimawandelabstreiter" nennen - oder wie hätten Sie es denn gerne?

@ Dr Beyer

„Jemand, der einen Frontalangriff verteidigt, beteiligt sich an diesem Angriff.“

Ist das juristisch zitierfähig oder ihre persönliche Meinung, die sie haben? Denn wenn es nur ihre persönliche Meinung ist, dürfen Sie die gerne haben, das interessiert mich aber nicht

@Möbius 19:27, Methan

Sie suchen wohl nach jedem Strohhalm, der es Ihnen ermöglicht, nur nicht die kleineste Kleinigkeit an Ihrer Lebensweise ändern zu müssen?

Ja, Methan ist deutlich treibhausgasintensiver als CO2, kommt aber in viel geringerem Ausmaß vor als CO2 und ist deshalb aktuell noch das kleinere Problem.

Das Auftauen des Permafrosts ist der Erhitzung durch das CO2 geschuldet.

Dass auch an der Landwirtschaft etwas geändert werden muss, ist allen, denen etwas am Klima liegt, längst bekannt.

Ein großer Teil des Methanausstoßes kommt übrigens aus den trockengelegten Mooren, weshalb ein wichtiger Beitrag zur Senkung des Methanausstoßes in der Wiederbewässerung von Mooren liegt.

Ist alles bekannt und wird alles gemacht.
Nur leider genauso langsam, wie die CO2-Problematik angegangen wird.

@ berelsbub um 19:33

>Das Grundgesetz ist ja kein Witz und daher war es mir wichtig, sie zu fragen, was sie von der Meinungsfreiheit halten. Hatte leichte Bedenken... aber die konnten sie ja jetzt ausräumen. Sie gestehen jedem seine Meinung vollumfänglich zu. Gut so<

Noch einmal:

Das Thema des Artikels und dieses Threates ist nicht meine Persönlichkeit.

Ich bedarf auch ihres Lobes nich.
Angemessene wäre höchstens eine einfache Entschuldigung ihrerseits,

und eine endgültige Rückkehr zum Thema.

Am 03. Juli 2021 um 18:51 von falsa demonstratio

" Ihr Posting hat mit dem meinigen nicht viel zu tun, wenn Sie sich einen untergeordneten Satz herausgreifen.

Welchen Satz meinen Sie: "Janz Berlin is eene Wolke"? "

Doch es ging darum, Mandat und so weiter, und der Satz fiel mir nicht ein, bin ja kein Bärliner.

Am 03. Juli 2021 um 19:38 von Möbius

Zitat: Das die 68er als umstürzlerische Revoluzzer angetreten sind, die angeblich auf bürgerliche Ideale gepfiffen haben - undzwar ohne Rücksicht auf Verluste.

Nicht so die führenden FFF Aktivisten heutiger Tage (oft sogar aus „gutem Haus“, wie zB Frau Neubauer), die sich zwar engagieren - aber bitte ohne persönliche oder berufliche Nachteile zu riskieren.

An der Uni werden sie sich treffen. Die einen (so sie denn nicht längst emeritiert sind) als wohlsituierte Professoren, die anderen als Studenten. Bürgerliche unter sich.

Anscheinend haben die meisten

Anscheinend haben die meisten Aktivisten nicht verstanden, wie weit der meisten Bürger den Weg zur Abwendung einer Klimakastastrophe mit zu gehen. Bislang hat unsre Regierung Zeichen genug gesetzt, wie wir die CO 2 Belastung senken könnten.
Alles andere geht zu weit, Wohlstand und Wirtschaft dürfen nicht gefährdet werden, es sei denn, alle Länder dieser Welt ziehen mit. Wie wäre es mal mit Friday for future auf den roten Platz in China.
Oder wir Heizen niedrigst, und jeder junge Mensch in der BRD bekommt einen dicken Rollkragenpullover.
Es ist nicht alles selbstverständlich von heut auf morgen alles unzuwerfen, da wäre ein Chaos, wollt ihr das.

um 18:13 von

um 18:13 von Blitzgescheit:
"
Ist Frau Dipl.-Physikerin Vollmer vom angesehenen Max-Planck-Institut sich sicher, dass man das Klima so einfach mit einem Glas Wasser modellieren kann?
[...]
Für Grüne_r_in_* m mag es ja ausreichen, aber Ist das Bild des Wasserglases nicht zu einfach gegriffen?
"
->
Ja.Ist es. Grüne_r_in_* sind ja auch nicht die Zielgruppe. Denen ist die Lage durch die wissenschaftlichen Dokumente bewusst.

Zielgruppe sind diejenigen, die die vorher gewählte komplexe Sprache entweder aus kognitiven oder aus ideologisch verblendeten Gründen nicht verstanden haben.

Für erstere eine einfache Versinnbildlichung eines komplexen Zusammenhanges, für letztere eine populistische Problempräsentation - also exakt die Sprache, die in solchen Kreisen verstanden wird, da man sie dort selbst spricht.

@Möbius um 19:38

>Nicht so die führenden FFF Aktivisten heutiger Tage (oft sogar aus „gutem Haus“, wie zB Frau Neubauer), die sich zwar engagieren - aber bitte ohne persönliche oder berufliche Nachteile zu riskieren.<

Heutzutage kann man sich halt auch einfach Politisch Ausserparlamentarisch Oppositionell engagieren ohne sich damit ins gesellschaftliche Aus zu manövrieren.
Das ging 68 nicht; die Gesellschaft reagierte mit offener Aggression die wiederum zu Wagenburgmentalität der "Abweichler" führte.
Ich finde es gut wie es sich, auch dank der 68er entwickelt hat.
Sie waren notwendig damit man nicht mehr wie sie sein muss.

@ Der Lenz

„Angemessene wäre höchstens eine einfache Entschuldigung ihrerseits,“

Da unterscheiden wir uns. Angemessene wäre eine Entschuldigung ihrerseits, da sie Grundrechte anderer User einschränken wollten, weil ihnen die Wortwahl nicht passt

Am 03. Juli 2021 um 19:42 von wenigfahrer

Am 03. Juli 2021 um 18:51 von falsa demonstratio

" Ihr Posting hat mit dem meinigen nicht viel zu tun, wenn Sie sich einen untergeordneten Satz herausgreifen.

Zitat: Doch es ging darum, Mandat und so weiter,

Sie sind offensichtlich nicht in der Lage sind, die Quintessenz eines Postings zu erkennen. Das ist schade und der Diskussion abträglich.

c.u.

@19:06 von wenigfahrer @ 17:59 von Anna-Elisabeth

//Nun ist die Welt aber gerade anders, überall wird mehr Konsum erwartet und förmlich darum gefleht, die Menschen kaufen zu wenig, fliegen zu wenig in den Urlaub, der Einzelhandel und die Kneipen lechzen nach Kunden.
Ohne Konsum, der in allen Bereichen mehr wird, funktioniert das System nicht, wie sieht die Lösung aus ?//

Das stimmt leider auch. Ich habe keine Lösung. Zu rigorosem Umdenken sind nur wenige Menschen fähig. Und zwingen kann man die Menschen dazu nicht.

17:36 von spax-plywood

"OPV", "Mahlzeit", "allein die Technik", "nicht die Politik"

Technik und Wissenschaft sollten Sie in einem größeren Kontext betrachten. Es gibt Bereiche, Teilwissenschaften, Fächer/Disziplinen, Forscher, die sich mit den Wechselwirkungen menschlichen und politischen Handelns und Erfindungen, technologischen Neuerungen, Organisation von Forschung, etc. beschäftigen und interessante und nützliche Ergebnisse, fruchtbare Diskussionen befördern. Zur Erkenntnistheorie, Wissenschaftsgeschichte, Psychologie des Denkens und Problemlösung, zu den dynamischen Wechselwirkungen zwischen Auftreten von Problemen und menschlichem wie gesellschaftlichem und politischem Handeln, gib es eine Menge Untersuchungen und Fachliteratur. Technik kommt selten allein und pünktlich zum Vorschein.

Am 03. Juli 2021 um 19:39 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Nicht gut, wenn Menschen auf diese Partei (oder eine Neugründung) setzen, statt sich zu wehren.

Mit dem Sich-Wehren konnten wir seinerzeit die Starbahn-West nicht verhindern. Auch der Ausbau der A49 kann nicht verhindert werden. Wackersdorf und Whyl schon.

Meines Erachtens schließt das eine das andere nicht aus. Einen parlamentarischen Arm (wen auch einen eher lahmen) zu haben, tut jeder Bewegung gut. Ich begrüße deshalb schon die Initiativen der jungen Klimaschützer.

um 19:45 von Didib57

>Anscheinend haben die meisten Aktivisten nicht verstanden, wie weit der meisten Bürger den Weg zur Abwendung einer Klimakastastrophe mit zu gehen....Wohlstand und Wirtschaft dürfen nicht gefährdet werden,<

Doch, genau darum geht es den meisten Aktivisten ja:

Denn was gerne weggeschwurbelt wird ist das der gerade der Klimawandel Wohlstand und Wirtschaft gefährdet.
Und das zuwenig tun eben mehr Armut bedeutet
auch hier.

Und Nein, unsere Regierung hat nicht genug getan. Das hat sogar das BVG festgestellt: unsere Regierung hat wortwörtlich in einem Verfassungsbrechenden Maß zuwenig getan und damit den Wohlstand und die Wirtschaft der Jüngeren geschädigt.

>Es ist nicht alles selbstverständlich von heut auf morgen alles unzuwerfen, da wäre ein Chaos, wollt ihr das.<

Ein Mindestmaß, das zumindest im Rahmen unserer Verfassung bliebe, zu tun, nach 50 Jahren in denen fortschritte sogar revidiert wurden ist noch nichtmal ein Kompromiss, von "alles Umwerfen" ganz zu schweigen.

@19:34 von DrBeyer

"Wenn man die Einnahmen der CO2-Steuer (oder wenigstens einen signifikanten Teil davon) an die Bürger zurückgibt, haben die meisten von "unten" am Ende mehr im Portemonnaie, während die meisten von "oben" draufzahlen müssen."

Wenn man...... so fangen die meisten Lügen an....

Wieso erst weck nehmen um es dann wieder zu geben?!
Ist das nicht unsinniger Verwaltungsaufwand der auch wieder für weiteren CO² ausstoß sorgt?

@Am 03. Juli 2021 um 19:45 von derkleineBürger

Zitat: "Ja.Ist es. Grüne_r_in_* sind ja auch nicht die Zielgruppe. Denen ist die Lage durch die wissenschaftlichen Dokumente bewusst.

Zielgruppe sind diejenigen, die die vorher gewählte komplexe Sprache entweder aus kognitiven oder aus ideologisch verblendeten Gründen nicht verstanden haben.

Für erstere eine einfache Versinnbildlichung eines komplexen Zusammenhanges, für letztere eine populistische Problempräsentation - also exakt die Sprache, die in solchen Kreisen verstanden wird, da man sie dort selbst spricht.
"

Newsflash!

Frau Vollmer HAT ihren Vortag offensichtlich vor der grünen Zielgruppe (Grüne, FFF, Klimaliste etc.) gehalten. Lesen Sie doch den Artikel! Schon vergessen?

da sind sie wieder

Nun....der Grundgedanke ist richtig.
Wir müssen uns als Menschheit Gedanken um die Zukunft machen. Nur wird uns das als Deutschland, mit z.B. gerade mal ~2% Anteil am CO2-Ausstoß, ganz sicher nicht im Alleingang gelingen.
Nun wäre der Jugend angeraten sich mal wieder mit Schule und Studium zu beschäftigen statt mit Party. Nur dann lernt man die ganzheitlichen Zusammenhänge der Welt kennen und die Abhängigkeiten. Mal eben Deutschland oder Europa zu elektrifizieren verlagert den Raubbau nur an andere Stellen. Wind- und Solarkraft wollen Umweltschützer ausbauen und andere Umweltschützer verhindern. Beides, wie auch Wasserstoff, wird seit den 1980ern thematisiert. Damals war Wasserstoff DIE Zukunft. Die kleinkarierte Menschheit mit ihrem Egoismus weis es zu verhindern. Daran ändert auch die Flucht in die Politik nichts. Andererseits müsste man Grün an die Macht bringen und sich am Scheitern der Träume freuen. Die funktionieren ausserhalb des Tellerandes nämlich nicht...

16:45 von vriegel

"Die Jugend ist - leider - sehr stark monokausal aufgeheizt worden."

,.,.,

Wir haben hier doch alle beobachtet, dass es umgekehrt war.

Dass der Antrieb von den Jugendlichen kam, deren Sache dann von den Parteien aufgegriffen wurde.

Die Verfälschung, die Sie da vorzunehmen suchen, ist wohl jedem klar.

Wodurch Sie ungewollt die Jugendlichen unterstützen.

Partei statt Strasse

Solange man nicht vergißt , dass die Erde sich schon einige Millionen Jahre immer zwischen Kaltzeiten und Warmzeiten aufhält , also die Erwärmung zum größten Teil natürlich ist, stellt sich die Frage : wer könnte das denn ändern ? Die Politik etwa , oder die FfF-Organisation und ähnliche ? Alle 133.000 Jahre ist ein Zyklus abgeschlossen von der kältesten Zeit über die Warmzeit wieder zur kältesten Zeit. So ist der Ablauf und so wird er bleiben. Egal wer regiert !

die zeiten, in denen

neueinsteiger in parteien direkt etwas bewegen konnten, sind schon lange vorbei. und das werden die jugendlichen schon recht bald desillussioniert feststellen.

selbst bei den früher ach so alternativen Grünen kommt nur noch der/die in machtpositionen, der/die ein umfangreiches mentoren-programm durchläuft, in denen die novizen "eingenordet" werden und lernen zu netzwerken. grob gesagt: nach oben immer brav buckeln.

ein gutes beispiel ist die tochter eines bekannten, die eben solches programm durchlaufen hatte, sich aber zum falschen zeitpunkt klar gegen auslandseinsätze der Bw positioniert hat, was ihrer mentorin überhaupt nicht gepasst hat. fazit: keine einladungen mehr zu "weiterbildungen", meetings mit industrie etc.

Es ist wie immer

Es wird an den Auswirkungen herumgedoktort, aber nicht das wahre Übel angepackt.
Nicht der einzelne Mensch ist der Klimaschänder, es ist die ausufernde Globalisierung. Deutschland baut Raps auf Äckern an, wo früher Lebensmittel erzeugt worden sind, Raps für ökologischen Biodiesel.
Deutschland mästet Schweine für den Export nach China. Leider fehlt dafür Futter, weil die Äcker anderweitig belegt sind, mit Raps. Also importiert man Soja aus Südamerika, wo die Urwälder dafür sterben müssen.
Von China kommt dann wiederum jede Menge Plastikmüll und Elektroschrott nach Deutschland. Und alles per Frachter mit Schweröl- der Dieselmotor.
Anstatt auf Reduzierung zu setzen, auf Nachhaltigkeit, fördert die Regierung den Kauf von PKW. Warum setzt man nicht hier an? Man braucht nicht jedes Jahr ein neues Smartphone, einen neuen PC, alle 3 Jahre ein Auto, einen neuen TV usw. Man braucht es nicht - aber der Staat braucht es wegen der Umsatzsteuer. Das System ist der Klimakiller, nicht du und ich.

17:10 von pro patria

"Aber wenn tatsächlich Menschen für Klimaveränderung verantwortlich sind, dann muss man deren ungebremstes Wachstum als Hauptursache begreifen."

,.,.,

Das Wachstum der Wirtschaft, ja.
Nicht das Wachstum der Menschen.

xxxx

"Damit stellt sich die Frage, wie können wir zügig 4 bis 5 Milliarden Weltbevölkerung verlieren. "

Huch?

Damit wollen Sie ja behaupten, dass man den Klimawandel nur in den Griff kriegt, indem diese paar Milliarden Menschen in Kürze in den Tod transportiert werden.

Dass Wirtschaftswachstum hingegen kann man durchaus in den Griff kriegen, ohne Milliarden von Menschen zu ermorden.

Ich nehme an, dass Sie das auch wissen.

19:54 von Anna-Elisabeth @19:06 von wenigfahrer

//Nun ist die Welt aber gerade anders, überall wird mehr Konsum erwartet und förmlich darum gefleht, die Menschen kaufen zu wenig, fliegen zu wenig in den Urlaub, der Einzelhandel und die Kneipen lechzen nach Kunden.
Ohne Konsum, der in allen Bereichen mehr wird, funktioniert das System nicht, wie sieht die Lösung aus ?//
#
Ich kann nur zum umdenken raten.Wir müssen weg von: Immer Mehr,immer Größer,überhaupt ist unser Konsum verhalten einmal auf den Prüfstand zu stellen.

@ 18:27 von MartinBlank -Atomkraft

„ Selbst der weltweite Spitzenreiter Frankreich deckt nur 25% seines Energiebedarfs durch Atomkraft ab.“

Frankreich deckt 70% seines Energiebedarfs über Atomkraft. Das ist weltweit führend.

Baden-Württemberg bezieht 25% seines Energiebedarfs aus französischen AKW.

Kontraproduktib mit Sinn

Ich kann dies nur gut finden, denn jeder Klimaschützer, der dieser Partei seine Stimme im September gibt, nimmt sie den Grünen. So kann schon viel verhindert werden! Ich möchte unter keinen Umständen eine Regierung unter Federführung von Frau Baerbock.

um 20:21 von vriegel

>>
Frankreich deckt 70% seines Energiebedarfs über Atomkraft. Das ist weltweit führend.
<<

Verwechseln Sie vielleicht Strombedarf und Energiebedarf ?

Kann ja passieren - die Unterschiede sind ja marginal.

Da bin ich auch gespannt

ob viele dieser jungen Leute wirklich das Klima nachhaltig verändern wollen, oder nicht doch nach einer Politikkarriere streben, so wie es bei vielen fff-Aktivisten der Fall zu sein scheint.
Heute wird für das Klima demonstriert und morgen wird man mit dem 8-Zylinder-Dienstwagen in den Bundestag gefahren, kassiert neben üblichen Bezügen noch viele Gelder aus Nebenjobs, aus Vorträgen z.B. oder aus Vorstandsjobs und verlangt, dass das einfache Volk gefälligst zu Hause bleiben soll, nicht fliegen soll, weniger heizen soll, usw.
Wen wundert es, wenn immer weniger Menschen zur Wahl gehen. Wen oder was sollen sie wählen? Die Alteingesessenen, die von Lobbyisten umschwärmt und beeinflusst werden oder die jungen Aufstrebenden, die sich ihre Lorbeeren erst noch verdienen müssen und denen manchmal jedes Mittel recht zu sein scheint, wie viele ehem. Lobbyisten der letzten Regierungen zeigen.

@Emil67 20:03

"Wieso erst weck nehmen um es dann wieder zu geben?!"

Um die Bevölkerung zum CO2-Sparen zu animieren.

"Ist das nicht unsinniger Verwaltungsaufwand"

Keinesfalls.

"der auch wieder für weiteren CO² ausstoß sorgt?"

Nein.
Zumindest fällt der Verwaltungsaufwand nicht einmal ansatzweise ins Gewicht.

@20:16 von Kritikunerwünscht

//Das System ist der Klimakiller, nicht du und ich.//

Stimmt schon, aber die Sache hat einen Haken: Wir sind Teil dieses Systems, haben es errichtet und wollen es nicht wirklich ändern. Die nächsten Wahlen werden es deutlich machen.

@ WirSindLegion

"Ich halte übrigens grundsätzlich nicht viel vom Menschen und bin der Ansicht, dass wir dringend ein"Evolutions-Update" brauchen." Am 03. Juli 2021 um 18:33 von WirSindLegion

*

Das tut mir leid, dass sie sich selbst als Mensch noch mögen.
Von Evolution verstehen Sie offensichtlich nichts.

Einen "Evolutions-Update" hat die Menschheit gerade durch Corona erfahren, es ist nur nichts, was man aus den Comics kennt, sondern Darwins knallharte "Survival of the Fittest".

Was "Update" angeht, so sage ein gutes altes Sprichwort:
"Sei vorsichtig damit, was du dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen."

Ich halte von Menschen sehr viel. In Anbetracht dessen, was wir Alle wirklich anrichten könnten Verhalten sich 99,99% von uns wirklich gut.

Heiße Luft

Ich halte von der FFF-Bewegung überhaupt nichts. Wir haben uns schon vor 30 Jahren im Deutschen Alpenverein für Naturschutz, einem möglichst geringen ökologischen Fingerabdruck eingesetzt und Altpapier usw. gesammelt. Dazu haben viele von uns später studiert und mit ihrem Wissen Neues und Besseres für unsere Gesellschaft erschaffen und nicht demonstriert sondern geforscht, geforscht und nochmals geforscht. In der Schweiz war letztens die Abstimmung über das CO2-Gesetz, was abgelehnt wurde. Und gerade die 18 - 34-jährigen, die FFF unterstützen, lehnten das Gesetz deutlicher ab, als alle anderen. Hauptsache einen Laptop daheim und ein Handy in der Tasche und den ganzen Wohlstand mitnehmen, den die vorigen Generationen aufgebaut haben. Aber wenn es an den eigenen Geldbeutel geht und Verzicht...dann siehts plötzlich ganz mau aus.

20:19 von schiebaer45 19:54 von Anna-Elisabeth @19:06 von wenigf

//Ich kann nur zum umdenken raten.Wir müssen weg von: Immer Mehr,immer Größer,überhaupt ist unser Konsum verhalten einmal auf den Prüfstand zu stellen.//

Hallo schiebaer45,

Sie haben hiermit auf den Text von "wenigfahrer" reagiert, auf den auch ich geantwortet habe.

Gruß nach Neugraben

@20:19 von schiebaer45

"Ich kann nur zum umdenken raten. Wir müssen weg von: Immer Mehr, immer Größer, überhaupt ist unser Konsum verhalten einmal auf den Prüfstand zu stellen."

Das sehe ich ebenso.
Und ich denke der Internationale Konsum trägt stark zum CO² Ausstoß bei.
Seit geraumer Zeit kaufe ich immer ziel führender ein, werfe dadurch kaum etwas weck, leiste mir dadurch wesentlich hochwertigere Produkte, kurz um mehr Qualität für weniger Geld.

Das geht, man darf sich nur nicht zu sehr von Werbung und Medien beeinflussen lassen!

@Der Lenz 20:00

"Denn was gerne weggeschwurbelt wird ist das der gerade der Klimawandel Wohlstand und Wirtschaft gefährdet.
Und das zuwenig tun eben mehr Armut bedeutet
auch hier."

Vielen Dank, dass Sie das mal so sehr schön auf den Punkt gebracht haben.

Und um es gleich vorwegzunehmen: Wer den zitierten Sätzen widersprechen möchte, kann das natürlich machen, "argumentiert" dann aber abseits aller Fakten und kann demzufolge nicht ernstgenommen werden.

Und nein, das hat nichts mit Ideologie oder Verblendung oder sonstwas zu tun, sondern nur mit Faktentreue.

Die Klimaaktivisten können es mal versuchen.

Bei den Grünen laufen sie hoffentlich in offene Türen ein. Bei allen anderen Parteien werden sie wohl richtig frustriert werden. Oder sie passen sich an und vergessen ihre Ziele.

Mit der "eigenen Partei" können sie es probieren, aber ob sie genug Stimmen erhalten, um Direktmandate zu bekommen?
Ein Versuch wäre es wert, meine Stimme hätten sie.

Zum Foto

Ausgerechnet zu diesem Thema ein Foto mit einem nicht gerade klugen Spruch: "Lang lebe das Klima"

Da können wir machen, was wir wollen, das Klima können wir nicht töten. Es kann uns töten - und es ist ihm wurscht.

von falsa demonstratio 20:00

Der Ausbau der A49 konnte nicht verhindert werden. Die Klimabewegung konnte sich nicht gegen Gummiknüppel etc. durchsetzen. Sauer sind BUND und Nabu in dem Zusammenhang auf die mitregierenden Grünen.
Aber ob sie der parlamentarische Arm sind ?
Sie sind inzwischen ja voll akzeptiert: Von Jo Kaeser und Werner Baumann.......

Gutes Engagement..

aber man sollte abwarten, was diese jungen Leute machen, wenn sie nach Ende der Schule/Studium der Arbeit hinterher ziehen müssen..

Dann braucht es auch meist ein KfZ, um dorthin zu kommen..

Die kommende Generation haben

Die etablierten Parteien bereits verloren! Also spielt die Zeit für die Grünen leider auch für die AFD.
Die Wähler der CDU sterben langsam aus und die Mittelschicht wir durch Politische Entscheidungen immer mehr ausgedünnt was auch langfristig der FDP schadet. Mit wenn soll also noch eine Mehrheit gebildet werden? Kurzfristiges denken Schadet also nicht nur Deutschland sondern auch der Demokratie.

Energiemarkt für Strom aus Erneuerbaren Energien

Strom sollte günstig sein wenn die Sonne scheint und der Wind bläst. Mit diesem Strommarkt werden Speicher erst wirtschaftlich. So lässt sich ein Elektroauto günstig aufladen. Auch die Wärmepumpe zum Heizen der Häuser lässt sich so programmieren, dass sie Erneuerbaren Strom nutzt. So nutzt man dem Klima und schont den Geldbeutel.

Bezüglich

Bezüglich Klimawandeleindämmung sind in Deutschland die Weichen bereits gestellt. Die Aktivisten sollten sich besser anderen wichtigen Themen widmen, z.B. der Verteidigung demokratischer Systeme und der Bekämpfung Diktatorischer.

Kann jeder selber machen

Ich frage mich wer die ganze Diskussion glaubt.
Das letzte Jahr, im Lookdown ist mehr für die Welt getan worden als nur Geredet und Geld damit verdient.
Da ist die ganze Welt entspannt worden, und ich fand das gut. Solange nur vom Wirtschaftlichen Wachstum geredet wird werden wir die Welt nur ausbeuten.
Die ganzen Demonstranten sollen mal am Freitagnachmittag an Autobahnen und Flughäfen schauen. Dann sehen sie die Realität. Jetzt hätte ich fast vergessen, da haben die meisten Demonstranten ja auch keine Zeit, weil sie auch auf der Autobahn fahren und auch Fliegen.
Von dem her kann jeder seinen Lebensstiel hinterfragen.

Am 03. Juli 2021 um 20:24 von Icke 1

Zitat: Ich kann dies nur gut finden, denn jeder Klimaschützer, der dieser Partei seine Stimme im September gibt, nimmt sie den Grünen. So kann schon viel verhindert werden! Ich möchte unter keinen Umständen eine Regierung unter Federführung von Frau Baerbock.

Sie freuen sich unnötig.

Da die Partei nur in den Wahlkreisen kandidieren will, kann man ihr nur die Erststimme geben.

Auf die Sitzverteilung im Bundestag wird das keinen Einfluss haben. Da zählt allein die Zweitstimme.

@ krid01

Es gibt Ausnahmen! Die CDU werde ich niemals in meinem Leben wählen - und ich bin weit über die Jugendzeit hinaus! ;-)

@ 20:24 von Icke 1 - Opposition

„ Ich möchte unter keinen Umständen eine Regierung unter Federführung von Frau Baerbock.“

Es geht für Grün nur noch darum, ob sie die Opposition anführen werden, oder ob schwarz gelb das alleine, also ohne die SPD, schafft. Und wenn die SPD dann vor
den Grünen wär, wäre das auch nicht so schlimm.

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