Kommentare - Madagaskar: Hunderttausenden droht der Hungertod

26. Juni 2021 - 13:16 Uhr

Sie können nichts für den Klimawandel, bekommen ihn aber schon jetzt zu spüren: Nach mehreren Dürrejahren hungern die Menschen auf Madagaskar. Hunderttausende könnten sterben, warnt das Welternährungsprogramm.

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Kommentare

das ist die Frage

"Sie können nichts für den Klimawandel, bekommen ihn aber schon jetzt zu spüren:"

Das ist die Frage, ob Madagaskar nichts zum Klimawandel beiträgt. Brandrodungen für die Felder und das Kochen auf Holzfeuern sind auch klimaschädlich. Außerdem sind dort viele Uralt-LKWs unterwegs und die Autos in den Städten sind auch nicht jünger.

Großer Vorteil in diesen Breitengraden, im Winter bleibt der Bevölkerung das Heizen erspart.

um 15:39 von Sisyphos3

>>> 15:21 von melancholeriker

,Gigantisch" anwachsende Viehherden, die die üppige saftig grüne Sahelzone bis auf die Wurzeln abfressen.
.
habe ich das geschrieben ?
müssen sie alles ins Lächerliche ziehen
dann müssen sie auch unsere Möglichkeiten gegen den Klimawandel vorzugehen
der Lächerlichkeit preisgeben<<<

Nun machen Sie hier mal bitte nicht einen auf Mimose.
Wie sollte Ihr viehzüchtericher Beitrag anders gedeutet werden, als so,
wie es der Forist tat. Ich teile seine Einschätzung.
Die AfD wird doch immer falsch verstanden.

@falsa demonstratio

"Am 26. Juni 2021 um 15:48 von falsa demonstratio
Am 26. Juni 2021 um 15:06 von Tada

Zitat: Was schlagen Sie vor? Einfach "anständig" einfach weitermachen, überweiden, roden, Wasser aufbrauchen und immer Hilfe vom Westen erwarten?

Was liegt denn westlich von Madagaskar?

Ich glaube zunächst viel Wasser und dann Australien."

Westlich von Madagaskar kommt zunächst die Meerenge Straße von Mosambique und dann Afrika. Australien ist östlich von Madagaskar, dazwischen der indische Ozean.

@ 15:38 von Barbarossa 2

Es ist sattsam bekannt, das die Karte der Überbevölkerung gern von denen gespielt wird, die im eigenen Verhalten, der eigenen Politik und am eigenen Ressourcenverbrauch nichts ändern wollen.

Re : Margitt !

So lange wir hier in D und auch vielen anderen Ländern Politiker haben, die jeder Entwicklung immer hinterher rennen, nicht Fehler erkennen, diese schon gar nicht zugeben, nur auf ihre Kariere schauen, nebenher sich die zukünftige Rente oder Pension aufbessern, während viele andere von vielen Firmen und Organisationen schamlos ausgenutzt und ausgebeutet werden, wird sich nichts ändern.
Und dann sind da noch ein paar unheilvolle Präsidenten, die weder an einen Virus noch an einen Klimawandel glauben, die Wälder abholzen, nur um sich und die "Freunde" zu beglücken.
Aber selbst hier gibt es Menschen, die in der Politik noch nie wirklich etwas von Partei- übergreifender Zusammenarbeit hörten, und erst recht nichts davon halten, weil dies wäre ja ein Macht- Verlust, den das Ego nicht verträgt. Die beiden Parteien mit dem "C" werden es nie lernen, dass sie einen großen Anteil daran tragen, dass D so still steht, weil nur das Wachstums des Geldbeutel zählt ! Ach wie christlich !!!

Am 26. Juni 2021 um 14:04 von SinnUndVerstand

Um es ganz dorthin zu sagen: Diese Menschen, die aufgrund der zunehmenden menschengemachten Klimakatastrophe so gut wie keine Lobby und Fürsprecher haben, sind eine "Klientel", für die man gar nicht genug Politik gestalten kann.
__
Die "menschengemachte" Katastrophe liegt eben zum grossen Teil an der Überbevölkerung, die, wenn Sie so wollen, natürlich auch "menschengemacht" ist. Hat man da schon irgendwelche Pläne, denn eine seit 1970 verdoppelte Bevölkerung berbraucht natürlich auch die doppelte Menge an Ressourcen. Das ist ein Dilemma.

@Sisyphos3

"wir erzeugen 700 Mill Tonnen CO2 im Jahr
den könnten wir als Beitrag in die Waagschale werfen"

Naja, wären immerhin gute 3% des jährlichen Nettoüberschusses (bei etwa 1% der Weltbevölkerung!), der atmosphärisch aufgenommen wird und den Schlamassel erzeugt. Zudem: wir haben sehr viel CO2-Output "geoutsourced", die Halbzeuge die hier weiterverarbeitet werden, bzw. die produkte die wie konsumieren, tragen einen großen CO2-Rucksack!

Global müssen wir unseren jährlichen CO2-Output um ca. 20 Gt senken und mittelfristig CO2 der Atmosphäre (und den Kreislaufprozessen) entziehen - z.B. Bäume pflanzen und nach Erreichung der max. Wachstumszunahme verrottungssicher lagern (z.B. in Trockenwüsten).
Anders klappt es nicht. Das sind die Gegebenheiten dieses Planeten.
Und die sind keine Meinung, die sind Gegebenheiten, die sich mit noch so viel Meinung nicht ändern lassen!

um 15:47 von Barbarossa 2

>>
Wollen sie etwa behaupten, daß die Bevölkerungsexplosion keine Konsequenzen hat?
<<

Eigentlich war ich schon nach dem Kommentar von Tada zu der Erkenntnis gekommen, dass Antworten wohl wenig sinn macht. Jetzt schreibe ich doch noch mal: Deutschland hat fast 3 mal soviel Einwohner wie Madagaskar bei nur 2/3 der Fläche. Ist Ihnen eigentlich klar, dass - wenn man es überhaupt anführen will - die Überbevölkerung hier ist. Und das dann noch verbunden mit einem wesentlich höheren Footprint pro Kopf. Die meisten Völker konnten sich prima ernähren, bevor Ihre Vorgänger im Geiste ihnen durch Kolonialisierung die Seligkeit gebracht haben, in der sie jetzt verhungern.

15:30 von saschamaus75

«Wollen Sie jetzt den Gloria von Thurn und Taxis bringen? oO»

Ganz besonders auf Inseln hat die Bevölkerungszahl einen noch höheren Einfluss auf Ressourcen und deren Verbrauch als auf dem Festland der Kontinente.

Was sich mit Nachdenken von selbst erläutert, da Menschen weniger einfach nach woanders hni ausweichen können im Notfall der Ressourcen. Auch kann man auf Inseln weniger einfach etwas, und Hilfe hinbringen.

MAD leidet sehr unter der stark in Anzahl wachsenden Bevölkerung. Es ist zwar die 4. größte Insel der Erde, aber nur Flächengröße bestimmt nicht Ressourcen, und Lebensbedingungen für Menschen und Tiere.

Manchmal sagen welche, MAD sei der 8. Kontinent. Weil die Insel so besonders ist, und mit Afrika gar nicht viel zu tun hat, außer die Geographische Zuordnung wegen der relativen Nähe.

Auf MAD leben heute schon mehr Menschen, als der Insel gut tun können. Mit der Fürstin hat es gar nichts zu tun. Und mit・oO・schon mal dreimal gar nix, erwähnt man die Bevölkerungszahl.

Am 26. Juni 2021 um 14:33 von Klärungsbedarf

Mir kommt das Mittagessen wieder hoch. In Madagaskar braucht man eine Hütte, während Sie in Ihrem Einfamilienhaus sitzen, das Auto vor der Tür und andere belehren.
Es fehlt einfach an Anstand.
__
Das hat mit Anstand nichts zu tun, sondern es ist eine einfache Tatsache, dass wenn sich eine Bevölkerung verfünffacht, und das auf einer Insel, die naturgemäß begrenzte Ressourcen hat, ein Problem entsteht. Natürlich brauchen dann 5x soviel Menschen Nahrung, Wasser u. Unterkunft. Das hat doch mit Anstand nichts zu tun, wenn man diese Tatsache feststellt.

Die Mär vom Bevölkerungswachstum als Ursache für Klimawandel

Und wieder die Mär vom Bevölkerungswachstum, das schuld sei am Klimawandel. Diesen Blödsinn betet die AfD rauf und runter und viele Menschen, auch Nicht-AfDler, scheinen das inzwischen zu glauben. Die Weltbevölkerung wird nicht endlos weiterwachsen. Wen es genauer interessiert, kann es hier nachlesen: "https://tinyurl.com/hfdeap4z" Beim Klimaschutz geht es darum weniger Treibhausgase in die Atmosphäre zu entlassen! Nicht irgendwann, nicht irgendwo. Sondern jetzt. Und dort, wo momentan das meiste CO2 freigesetzt wird. Und das sind die Industrieländer. Und Nein, mehr Menschen verursachen nicht mehr CO2 in der Atmosphäre dadurch, daß sie CO2 ausatmen. Das ist völliger Blödsinn. Wer es nicht glaubt, möge in den Keller gehen, sein Chemiebuch aus der 5. Klasse hervorkramen und das Kapitel Stoffkreisläufe im allgemeinen und CO2 Kreislauf im besonderen aufschlagen. Es ist ein geschlossener Kreislauf, durch den kein Gramm mehr CO2 in die Atmosphäre gerät.

@ melancholeriker zu @Tada

"Madagaskar käme gut klar ohne die aufgezwungenen Klimaveränderungen" Am 26. Juni 2021 um 15:52 von melancholeriker

*

Ja, aber nicht mit der aktuellen Anzahl an Menschen.

15:52 von melancholeriker

die den eigenen Großeltern Maß, Richtung und Pflicht waren und der Welt Tod und Verderben brachten,
.
können sie mir mal erklären was der kleine Schwenk ins 3. Reich hier zu suchen hat ?

Betrachten sie doch die Sache Madagaskar (wenn sie es können) idiologiefrei
1960 hatte die gut 5 Mill Einwohnern, 2020 in etwa 28 Mill
wenn das so weitergeht haben die in 2050 etwa 45 Mill
mit oder ohne Klimaänderung wären die am Ende .....

Am 26. Juni 2021 um 16:05 von Sisyphos3

15:48 von falsa demonstratio: Was liegt denn westlich von Madagaskar? Ich glaube zunächst viel Wasser und dann Australien.
.
Zitat: zu meiner Schulzeit wenig Wasser und gleich Afrika !

Sie haben natürlich Recht.

Ich habe rechts und links rsp. Ost und West verwechselt.

um 15:06 von Tada

>>>....Meine Großeltern kannten noch den Hunger. 2 von ihnen mussten mit 6 Jahren statt zur Schule zu gehen arbeiten. (Das klappte, denn wenn sie nicht gearbeitet haben, dann gab es auch nichts zu essen, also lernten sie schnell was zu tun ist.)
Verhütung gab es nicht, die Kinder kamen auf die Welt, wie "Gott will".
Von den 10 Geschwistern meines Opas sind 4 schnell gestorben.
Muss das heute noch in Madagaskar sein?<<<

Werfen Sie Ihren Großeltern ihre Fruchtbarkeit vor? Letztendlich sind Sie ja eigentlich ein Profiteur derselben.

Am 26. Juni 2021 um 16:12 von berelsbub

Zitat: Was schlagen Sie vor? Einfach "anständig" einfach weitermachen, überweiden, roden, Wasser aufbrauchen und immer Hilfe vom Westen erwarten?

@ falsa „Was liegt denn westlich von Madagaskar? Ich glaube zunächst viel Wasser und dann Australien.“

Zitat: Erdkunde war / ist scheinbar nicht ihre Stärke. Australien liegt östlich von Madagaskar

Sie haben mit beidem Recht. Ich habe rechts und links rsp. Ost und West verwechselt.

Nichts da.

Seltsame Diskussion hier. Da wird doch allen Ernstes suggeriert, man mache sich durch Kinder kriegen "schuldig".

Schon in der Bibel steht, "seid fruchtbar und vermehret Euch".

Wenn man an christliche Werte glaubt, nimmt man das ernst und verhütet auch nicht künstlich.

Sexualität ist nun mal ein Grundbedürfnis des Menschen, dass in gewissem Maße eingeschränkt, aber nicht ausgeschaltet werden kann. Da kommen die Kinder automatisch.

Nein, nein: Schuld an der Situation dieser Menschen ist nahezu ausschließlich der industrialisierte Westen und sein seltsames Verständnis von "Verteilungsgerechtigkeit".

Wenn's sein muss, bis zum Tod der Anderen.

Am 26. Juni 2021 um 16:44 von Anderes1961

Am 26. Juni 2021 um 15:48 von falsa demonstratio: Was liegt denn westlich von Madagaskar? Ich glaube zunächst viel Wasser und dann Australien."

Zitat: Westlich von Madagaskar kommt zunächst die Meerenge Straße von Mosambique und dann Afrika. Australien ist östlich von Madagaskar, dazwischen der indische Ozean.

Auch Ihnen vielen Dank für die Belehrung.

Geographie ist nicht meine Stärke und ich habe rechts und links rsp. Ost und West verwechselt.

13:31 von Sisyphos3

Sie können nichts für den Klimawandel,
natürlich nicht
nur hierzulande fühlt man sich für alles schuldig ....
wenn sich einige wieder erregen
das könne man nicht vergleichen
1960 lebten 5 Mill Menschen auf Madagaskar
heute sind es etwa 27 Mill
Menschen, die Essen wollen, eine Hütte brauchen und Ressourcen verbrauchen

Das Übliche von Ihnen: „Wer nichts hat, ist selber schuld! Die Madegassen hätten doch auch Autobahnen bauen und Bausparverträge abschließen können!“

Sie sollten sich schämen, aber Sie wissen gar nicht, wovon ich rede.

@Giselbert

"
Am 26. Juni 2021 um 16:42 von Giselbert
das ist die Frage

"Sie können nichts für den Klimawandel, bekommen ihn aber schon jetzt zu spüren:"

Das ist die Frage, ob Madagaskar nichts zum Klimawandel beiträgt. Brandrodungen für die Felder und das Kochen auf Holzfeuern sind auch klimaschädlich. Außerdem sind dort viele Uralt-LKWs unterwegs und die Autos in den Städten sind auch nicht jünger.

Großer Vorteil in diesen Breitengraden, im Winter bleibt der Bevölkerung das Heizen erspart."

Nein, weder Brandrodungen noch Heizen mit Holz sind klimaschädlich, vorausgesetzt es wird so viel wieder aufgeforstet wie verbrannt wird. Deshalb sind Holzpelletheizungen in unseren Breiten Klimaneutral.

Wenn allerdings aufgrund des Klimwandels das Land so trocken wird, daß kaum noch was wächst, kann man auch nichts mehr aufforsten. Oder Brandrodung in Brasilien, da will man nichts mehr aufforsten, dank Bolsonaro.

@Sisyphos3

Die UNO sollte endlich mal auch etwas gegen das exponentielle Bevölkerungswachstum besonders in den arabischen und afrikanisch/muslimischen Ländern machen. Denn da hört man nie etwas davon und kann auch nichts darüber lesen.
Es wird nur über die Finanzierung der Lebensmittel berichtet. Ja, das ist wichtig, aber der andere Punkt muß genauso angegangen werden. Denn sonst wird es noch viel schlimmer.
Schuldig fühle ich mich jedenfalls nicht, ich kann nichts für das exponentielle Bevölkerungswachstum in diesen Staaten.

@ 16:29 von Anderes1961

Wenn Sie etwas recherchieren, werden Sie schnell erkennen, dass auf Ausbeutung fremder Länder nur der geringste Anteil des deutschen Wohlstandes zurückzuführen ist. Vielleicht zu Kolonialzeiten noch präsent, aber mittlerweile hat sich dies durch die Entwicklungshilfe umgekehrt.

@Giselbert

Am 26. Juni 2021 um 17:34 von Giselbert
@ 16:29 von Anderes1961

"Wenn Sie etwas recherchieren, werden Sie schnell erkennen, dass auf Ausbeutung fremder Länder nur der geringste Anteil des deutschen Wohlstandes zurückzuführen ist. Vielleicht zu Kolonialzeiten noch präsent, aber mittlerweile hat sich dies durch die Entwicklungshilfe umgekehrt."

Wenn Sie etwas recherchieren, werden Sie schnell erkennen, daß Ausbeutung frmder Länder auch heute noch in erheblichem Umfang stattfindet, auch durch die Bundesrepublik und daß das in erheblichem Maß zu unserem Wohlstand beiträgt.

Exemplarisch sei hier nur mal die Rohstoffausbeutung in afrikanischen Ländern genannt, die fast ausschließlich durch Firmen der Industrieländer staffindet und an deren Wertschöpfung die afrikanischen Länder nicht oder nur unangemessen niedrig beteiligt sind. Sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse sind dort die Regel und nicht die Ausnahme.

Hier was zum recherchieren für Sie: „https://tinyurl.com/s87sd34

16:42 von Giselbert

«Das ist die Frage, ob Madagaskar nichts zum Klimawandel beiträgt. Brandrodungen für die Felder und das Kochen auf Holzfeuern sind auch klimaschädlich. Außerdem sind dort viele Uralt-LKWs unterwegs und die Autos in den Städten sind auch nicht jünger.»

Alle Madegassen können 100 Jahre lang ohne Pause kochen, und den gleichen Zeitraum über mit uralten LkW Brötchen holen fahren, und haben alle zusammen weniger CO2 emittiert als eine Hütte zur Stahlschmelze in Deutschland in einer Woche.

Oder in einem Monat oder in einem Tag.

Wie viele Madegassen gibt es noch mal, die ein eigenes Auto, oder einen Lkw haben? Waren es 2,8 Mrd. … oder hat Madagaskar nur 28 Mio. Einwohner alle zusammen? Noch mal nachzählen … ist besser zur Sicherheit.

@ Votan Wahnwitz

"Werfen Sie Ihren Großeltern ihre Fruchtbarkeit vor? Letztendlich sind Sie ja eigentlich ein Profiteur derselben" Am 26. Juni 2021 um 17:15 von Votan Wahnwitz

*

Nein, Sie haben es nicht verstanden.
Mein Opa hatte 10 Geschwister, die hat er natürlich nicht gezeugt, sondern sein Vater.

Ich bin ein Profiteur davon, dass meine Großeltern und Eltern nicht mehr so viele Kinder hatten.
Aus diesem Grund musste weder in der Generation meiner Eltern noch in meiner Generation ein Kind arbeiten gehen.
Keiner musste als Kind hinter ausgehungernden Rindern den Pflug schieben oder nebenher laufen.

Mein Opa war Analphabet gewesen, seine Kinder haben Abitur gemacht.

17:31 von falsa demonstratio

«Geographie ist nicht meine Stärke und ich habe rechts und links rsp. Ost und West verwechselt.»

Man muss nur nach auf Madagaskar hin fliegen, und schon liegt Afrika im Westen, und nicht mehr länger im Osten, als wie wenn man weiter in Köln rumhockt.

@Anderes1961

"weder Brandrodungen noch Heizen mit Holz sind klimaschädlich, vorausgesetzt es wird so viel wieder aufgeforstet wie verbrannt wird." Am 26. Juni 2021 um 17:32 von Anderes1961

*

Wo wird denn genauso viel aufgeforstet, wie verbrannt wird?
Auf Madagaskar sicher nicht.

Und für alle Menschen auf der Welt reichen die Wälder sowieso nicht.

Wenn ich die Kommentare durchlese komme ich nur zu einer

Schlussfolgerung:

Ich bin Deutscher und somit per se nicht Verantwortlich für die Probleme auf dieser Welt. Von daher bin ich gegen Batterie-Autos und für den Diesel-Verbrenner, denn der schafft 1000km nach einem 3 min Tankvorgang.
Und solange nicht jemand anderes aktiv wird, um nur mal kurz die Welt zu retten, haue ich mir gleich mal 5 Schweine Steaks der Haltungsform 1 auf den Weber-Edelstahl-Gas-Grill.
Ich fahr Auto und sorgte dafür, dass Deutsche Arbeitsplätze gesichert werden, außerdem zahle ich KFZ-Steuer und die Radfahren nicht, also haben die keine Rechte.
Und da ich so überlegen bin, und erst mal der Inder oder Chinese was mache muss, solange das so ist, erhebe ich meinen Deutschen Bierbauch nicht von der Couch sondern poste weiter in allen Foren die für mich einzige Wahrheit. Erst mal sollen andere aktiv werden, dann kommen wir dran!
Außerdem sollen die alle erst mal was Leisten, bevor die fordern ….

*satire off*

@WM-Kasparov-Fan um 15:40

>den rückständigen kirchlichen Glauben nach Afrika und Madagaskar gebracht, statt den wissenschaftsfreundlichen Atheismus.<
.
Verteilung der Religion (lt. Wikipedia):
52 % indigener Glauben (Animismus, Ahnenkult)
41 % Christentum
7 % Islam
.
Ach, alle technischen Fortschritte in Europa/Nordamerika sind von Atheisten erzielt worden?

17:32 von Anderes1961 @Giselbert

Von den ursprünglichen Regenwäldern sind nur noch vier Prozent erhalten. Fast 90 Prozent der Insel sind nur noch von sekundären Savannen bedeckt, Wiederaufforstungsversuche waren bislang weitgehend erfolglos, eine natürliche Rekultivierung der Brachflächen durch den Wald findet so gut wie nicht statt.
Finden sie das nicht bedenklich? Trotz gesetzlicher Verbote werden jährlich etwa 50 Prozent der Savannen von Viehhirten abgebrannt, wodurch eine extrem verarmte sekundäre Savanne mit resistenten, aber nährstoffarmen Gräsern wie Aristida sp. entsteht

17:32 von Thomas D.

"13:31 von Sisyphos3
Sie

Das Übliche von Ihnen: „Wer nichts hat, ist selber schuld! Die Madegassen hätten doch auch Autobahnen bauen und Bausparverträge abschließen können!“

Sie sollten sich schämen, aber Sie wissen gar nicht, wovon ich rede."

Ich denke es haette genuegt weniger Kinder zu bekommen. Kinder kriegen und dann die Verantwortung weiterreichen, verstehe ich nicht.

Danke...

...an Sisyphos3 und Vielfalt.

Ich hatte einen kurzen Anfall von "Ich kann's nicht ändern". Den habe ich nach dem Lesen Eurer Beiträge schnell überwunden.

Am 26. Juni 2021 um 16:20 von Tada

Zitat: Wo Hunger herrscht, da ist kein Platz für Moral.

Das sagt jemand, der sich selbst katholisch nennt?

@Tada

"
Am 26. Juni 2021 um 17:10 von Tada
@ melancholeriker zu @Tada

"Madagaskar käme gut klar ohne die aufgezwungenen Klimaveränderungen" Am 26. Juni 2021 um 15:52 von melancholeriker

*

Ja, aber nicht mit der aktuellen Anzahl an Menschen."

Dann erklären Sie mir mal, warum Madagaskar mit 27 Millionen Einwohnern und kaum erneuerbaren Energien einen CO2-Ausstoß von knapp 4 Mio. Tonnen hat und ein Industrieland wie z.B. Belgien mit knapp über 11 Millionen Einwohnern einen CO2-Ausstoß von 95 Millionen Tonnen, also rund das 23fache hat.

Hunger durch Klimawandel

Alles spricht nur von CO2 Reduktion um die Erderwärmung abzumildern. Dabei ist Methan 7 mal Klimaschädlicher als CO2.
Schlussfolgerung, wir dämmen die Massentierhaltung massiv ein. Keine Rindvieh mehr, und wir können getrost weiter unsere Häuser mit Erdgas heizen und mit dem Auto zur Arbeit fahren. Statt Rindfleisch gibts dann Tofu oder Gemüse. Alles passt.
Leider nur ein Traum..,,
Jetzt müssen wir aber erstmal was für Madagaskar tuen.

16:16 von melancholeriker

Haben Sie denn eine Vorstellung, um wieviele Rinder es bei der Bewirtschaftung geht im Sahel, quantitativ und in Bezug auf die Ökonomie und Ökologie auf einem Landstrich, von dem sogar Kinder wissen, daß es dort fast nur Sand gibt? Nö, es
.

ich erinnern mich nur an einen Bericht über die Sahelzone und die stark gestiegenen Viehherden
(wie stark ? ich weiß es nicht, ist ja auch Statussymbol/Reichtum )
also die Bevölkerung wächst um 2,8 % auch das ist Verantwortung"

überweidet ist eine fragile Landschaft sehr schnell wenn die Schafe / Ziegen sogar Baumrinde fressen
und vor Hunger die Wurzeln der paar Büschel Gras gleich mit.
und das Bevölkerungswachstum führt auch zu einem höheren Brennstoffbedarf
(die müssen ja auch kochen) also hackt man die wenigen Bäume die es dort gibt auch noch um

Zitat :
"vermeintlich landläufigen Unfähigkeit in Afrika, "
warum soll ich mir darüber ein Urteil erlauben ?
ich schaue mir Afrika und China an um 1960
und dann im Jahr 2020
noch Fragen

Kein Acker, kein Brot, keine Kinder....

ein Regelkreis der Natur, völlig normal.
Die Bevölkerung begrenzut sich mittels Naturgesetze selber, jeglicher Eingriff in diesen Prozerss ist gegen die Natur!

um 16:59 von Anderes1961

Und Nein, mehr Menschen verursachen nicht mehr CO2 in der Atmosphäre dadurch, daß sie CO2 ausatmen. Das ist völliger Blödsinn.
----------------------------
Da haben sie Recht.
Aber immer mehr Menschen verursachen auch immer mehr CO2, auch in den armen Ländern., sei es durch Ackerbau und Viehzucht oder den höheren Bedarf an fossilen Brennstoffen.

Hunger

EU hat gerade die "italienischen Maffia" 190 Milliarden geschenkt, damit hätte man lieber alle hungernden Menschen helfen sollen...

16:59 von Anderes1961

Und wieder die Mär vom Bevölkerungswachstum, das schuld sei am Klimawandel.
.
dann erzählen sie mal ihre Variante zu den Ursachen des menschengemachten Klimawandels

Zitat : "Und Nein, mehr Menschen verursachen nicht mehr CO2 in der Atmosphäre dadurch, daß sie CO2 ausatmen."

wohl aber verursachen 100 Menschen die ein Auto fahren mehr CO2 als 10 Menschen die ein Auto fahren

also irgendwie hat es doch mit der Anzahl von Menschen in Verbindung zu stehen

Am 26. Juni 2021 um 16:37 von Anderes1961

Wo nichts mehr wächst weil das Land durch den Klimawandel zu trocken geworden ist, können Sie auch nix mehr wiederaufforsten.
#
#
Sie haben selbst teile meines Kommentars zitiert aber nicht verstanden.
....Trotz gesetzlicher Verbote werden jährlich etwa 50 Prozent der Savannen von Viehhirten abgebrannt....
Die Savannen werden von den Viehhirten abgebrannt!!!
Was hat das mit dem Klimawandel zu tun???

18:25 von Harmless

" Dabei ist Methan 7 mal Klimaschädlicher als CO2.
Schlussfolgerung, wir dämmen die Massentierhaltung massiv ein. Keine Rindvieh mehr, und wir können getrost weiter unsere Häuser mit Erdgas heizen und mit dem Auto zur Arbeit fahren. Statt Rindfleisch gibts dann Tofu oder Gemüse. Alles passt."

Das ist doch Unsinn. Das Problem.ist, dass das Gleichgewicht nucht mehr existiert.

Unter anderem deswegen weil die Spitze der Nahrungskette , der Mensch, zu viel geworden ist.

Jede Pflanzenproduktion braucht Duengung. Die Energieaufwendung fuer kuenstlichen Stickstoff uebersteigt die Energie fuer tierischen Stickstoff.

um 18:06 von Seneca

Schöne Satire, aber leider falsch. Wenn alle Staaten der Erde soviel leisten würden wie Deutschland, wären wir beim Klimaschutz wesentlich weiter.

@Tada

"Am 26. Juni 2021 um 18:06 von Tada
@Anderes1961

"weder Brandrodungen noch Heizen mit Holz sind klimaschädlich, vorausgesetzt es wird so viel wieder aufgeforstet wie verbrannt wird." Am 26. Juni 2021 um 17:32 von Anderes1961

*

Wo wird denn genauso viel aufgeforstet, wie verbrannt wird?
Auf Madagaskar sicher nicht.

Und für alle Menschen auf der Welt reichen die Wälder sowieso nicht."

Nein, geht ja auch gar nicht. Wurde versucht. Aber es ist dort schon so trocken, daß man so viele Bäume pflanzen kann wie man will. Habs schon mal geschrieben: Die Biester wollen einfach nicht wachsen.

Und falls Sie es noch nicht bemerkt haben, wird z.B. bei uns nachhaltige Forstwirtschaft betrieben. Nicht erst seit heute. Daß anderswo dafür mehr getan werden könnte, darüber müssen wir nicht diskutieren.

Und doch, die Wälder würden für alle reichen, das wurde schon berechnet. Mehr Wälder um den CO2-Gehalt zu reduzieren. Es wäre mehr als genug Platz. Der Haken: Es dauert zu lange.

um 18:15 von IBELIN

17:32 von Thomas D.
"13:31 von Sisyphos3

Das Übliche von Ihnen: „Wer nichts hat, ist selber schuld! Die Madegassen hätten doch auch Autobahnen bauen und Bausparverträge abschließen können!“

Sie sollten sich schämen, aber Sie wissen gar nicht, wovon ich rede."

Ich denke es haette genuegt weniger Kinder zu bekommen. Kinder kriegen und dann die Verantwortung weiterreichen, verstehe ich nicht.

Ich hätte nicht gedacht, dass jemand hier und heute das Sisyphos‘sche Herrenmenschentum noch übertreffen würde.

@ Klärungsbedarf

"Deutschland hat fast 3 mal soviel Einwohner wie Madagaskar bei nur 2/3 der Fläche" Am 26. Juni 2021 um 16:55 von Klärungsbedarf

*

Was hat die komplette Fläche damit zu tun, wie viele Menschen da leben können?
Sie haben dich sicher Erdkunde in der Schule Gehabt und Bodensorten und Klimabedingungen durchgenommen.
Beispiel: In Sahara ist auch viel Platz frei, trotzdem kann da niemand leben.

In Deutschland regnet es Recht häufig (auch wenn es gerade weniger wird.)
In Deutschland hat man zum Beispiel 95% der Moore trocken gelegt, um Landwirtschaft auf dem fruchtbaren Boden zu betreiben. Diese Möglichkeit hat Madagaskar nicht. Die Dürre ist dort, wo es schon immer trockener gewesen ist.

@ 17:55 von Anderes1961

"Exemplarisch sei hier nur mal die Rohstoffausbeutung in afrikanischen Ländern genannt, die fast ausschließlich durch Firmen der Industrieländer staffindet und an deren Wertschöpfung die afrikanischen Länder nicht oder nur unangemessen niedrig beteiligt sind."

Die afrikanischen Länder werden in heutigen Zeiten zu nichts gezwungen und können ihre Kunden frei wählen, dies hat wohl mit Ausbeutung nichts zu tun.

Wie schon erwähnt, fließen außerdem nicht unerhebliche Entwicklungshilfe-Gelder ohne Gegenleistung.

Ausbeutung ist an dieser Stelle absolut kein Argument.

17:32 von Thomas D.

„Wer nichts hat, ist selber schuld! "
.
schrieb ich nicht dass die 1960 ne Bevölkerung von 5 Mill hatten
und 2020 in etwa 29 Millionen
glauben sie an deren Problemen ist nur der Klimawandel schuld

Zitat : "Sie sollten sich schämen, aber Sie wissen gar nicht, wovon ich rede."
das scheint mir das Problem zu sein, das weiß ich wirklich nicht

@ 16:20 von Tada

Meine Antwort schaut so aus: Es gibt bei vielen dieser Menschen eine hohe Moral. Ich widerspreche an der Stelle Ihrer Interpretation der Brechtschen Äußerung. Mein Verständnis davon war immer schon: Wer adäquat von Moral sprechen will, muss die Versorgung der Grundbedürfnisse mit im Blick haben. Und wer Brechts Stücke kennt, findet das da auch wieder.
Für die drohende Hungerkatastrophe auf Madagaskar heißt das: Die reichen Industrienationen können sich nicht einfach weggucken, nicht aufgrund ihrer geschichtlichen Verantwortung, nicht aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten direkter Hilfe, und erst recht nicht mit Blick auf die eigene Verantwortung für die drohende Klimakatastrophe.

18:36 von rimitino

Kein Acker, kein Brot, keine Kinder....
ein Regelkreis der Natur, völlig normal.
Die Bevölkerung begrenzut sich mittels Naturgesetze selber, jeglicher Eingriff in diesen Prozerss ist gegen die Natur!
.
sie wollen doch wohl den Heiligen Vater nicht zitieren
dann tue ich es
"Manche glauben, und entschuldigen Sie den Ausdruck, um gute Katholiken zu sein,
müssten sie sich wie die Karnickel vermehren. Nein", sagte der Papst.
Es gelte vielmehr das Prinzip der "verantwortungsbewussten Elternschaft".
Eltern könnten die Zahl ihrer Kinder planen.

so am 19.01.2015 auf dem Rückflug von seiner einwöchigen Asienreise

@tagesschlau2012

"Wo nichts mehr wächst weil das Land durch den Klimawandel zu trocken geworden ist, können Sie auch nix mehr wiederaufforsten.
#
#
Sie haben selbst teile meines Kommentars zitiert aber nicht verstanden.
....Trotz gesetzlicher Verbote werden jährlich etwa 50 Prozent der Savannen von Viehhirten abgebrannt....
Die Savannen werden von den Viehhirten abgebrannt!!!
Was hat das mit dem Klimawandel zu tun???"

Ja, aus dem Zusammenhang reißen und falsch zitieren, das kennen Sie, wie Sie wieder einmal beweisen. Mein vollständiger Beitrag lautete:

"Wo nichts mehr wächst weil das Land durch den Klimawandel zu trocken geworden ist, können Sie auch nix mehr wiederaufforsten. Da kann man noch so viele Bäume pflanzen, die Biester wachsen einfach nicht mehr. Und wovon sollen sich die Madagassen ernähren? von den Savannengräsern?"

Beides hat mit Klimawandel zu tun. Die Menschen sind auf das Vieh angewiesen. Savannengräser sind für sie nicht sehr nahrhaft. Aufforsten geht nicht mehr. Zu trocken.

17:12 von Sisyphos3

«Betrachten sie doch die Sache Madagaskar (wenn sie es können) idiologiefrei
1960 hatte die gut 5 Mill Einwohnern, 2020 in etwa 28 Mill
wenn das so weitergeht haben die in 2050 etwa 45 Mill
mit oder ohne Klimaänderung wären die am Ende .....»

Seit 1960 hat sich aber auch die Anzahl von Menschen erhöht, die bspw. ein Hektar Ackerland, oder die Arbeit einer Bauernfamilie ernähren kann. Durch Fortschritte im Ackerbau, durch Züchtung von Pflanzen, durch besseres Saatgut mit höherem Ertrag. Auch auf Madagaskar, wenn auch nicht so sehr wie in höher technologisierten Staaten.

Der Vergleich, 1960 waren es (x), und 2021 sind es (y). Darin muss man auch Fortschritte dem Bevölkerungswachstum "gegen rechnen". Das ist sehr schwierig, und hängt von vielen Faktoren ab. Schaut man stets nur auf die Zahlen. Bleibt es für immer ein Verglich sehr nahe an der Oberfläche ohne Tiefgang.

Und kommt zu Schlussfolgerungen wie: "… wären die am Ende …".

MAD ist ein Vorbote vom Wandel, der längst begann.

@Anderes1961 zu @Tada

Dann erklären Sie mir bitte, warum nur die Menschen im Süden von Madagaskar vom Hunger bedroht sind, nicht aber im Norden?
Was hat das mit CO2 in der Luft zu tun?
Nichts.
Der Süden war schon immer trocken.

Alle Experten sagen: "Zuviel

Alle Experten sagen: "Zuviel Konsum, nicht die Überbevölkerung verschärft den Klimawandel. Überbevölkerung ist, so die Demographen, in Bezug auf den Klimawandel gar nicht das Problem. Es stellt sich eher die Frage, woher die nächsten Generationen junger Menschen kommen sollen. Die Fruchtbarkeit sinkt, die Menschen werden älter, und bis zum Ende des Jahrhunderts wird die Zahl der Menschen in fast allen Ländern der Erde sinken, wie aus einer im Juli veröffentlichten Studie des Fachjournals "The Lancet" hervorgeht.
Das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME), welches die Studie veröffentlicht hat, geht davon aus, dass die Zahl der Menschen auf der Erde in nur vier Jahrzehnten mit 9,7 Milliarden ihren Höchststand erreichen wird. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird sie auf 8,8 Milliarden zurückgehen."
Sie können das u.a. hier nachlesen: https://tinyurl.com/3y5dxwv3

18:42 von Anderes1961

Der Haken: Es dauert zu lange.

.
jede Reise und sei es die längste
beginnt mit dem ersten Schritt ...

@Sisyphos3

"
Am 26. Juni 2021 um 18:38 von Sisyphos3
16:59 von Anderes1961

Und wieder die Mär vom Bevölkerungswachstum, das schuld sei am Klimawandel.
.
dann erzählen sie mal ihre Variante zu den Ursachen des menschengemachten Klimawandels

Zitat : "Und Nein, mehr Menschen verursachen nicht mehr CO2 in der Atmosphäre dadurch, daß sie CO2 ausatmen."

wohl aber verursachen 100 Menschen die ein Auto fahren mehr CO2 als 10 Menschen die ein Auto fahren

also irgendwie hat es doch mit der Anzahl von Menschen in Verbindung zu stehen"

Autos atmen aber kein CO2 aus. Das wird in den Himmel geblasen durch verbrennen von fossiler Energie. Ihre Rabulistik können Sie sich getrost sparen, zu durchsichtig und hat mit den Behauptungen, Klimawandel wäre dadurch bedingt, daß zu viele Menschen CO2 ausatmen, nix zu tun.

Der CO2-Gehalt erhöht sich dadurch, daß fossile Energie verbrannt wird, die bereits gebunden war.

Sie können sich ja auch mal daran versuchen, meine Frage an Tada von 18:42 Uhr zu beantworten.

@Giselbert

"
Am 26. Juni 2021 um 18:46 von Giselbert
@ 17:55 von Anderes1961

"Exemplarisch sei hier nur mal die Rohstoffausbeutung in afrikanischen Ländern genannt"

Die afrikanischen Länder werden in heutigen Zeiten zu nichts gezwungen und können ihre Kunden frei wählen, dies hat wohl mit Ausbeutung nichts zu tun.

Wie schon erwähnt, fließen außerdem nicht unerhebliche Entwicklungshilfe-Gelder ohne Gegenleistung.

Ausbeutung ist an dieser Stelle absolut kein Argument."

Nein, Sie können Ihre Kunden nicht frei wählen, das machen die Firmen aus den Industrieländern, denen gehören die Resourcen gehören nämlich.

Und klar, wenn Deutschland ein paar Milliönchen für Entwicklungshilfe ausgibt ist das natürlich ein mehr als ausreichender Ausgleich für die Milliardengewinne, die auch Deutsche Firmen durch Ausbeutung erzielen. Man, man man.

Bei so viel Ignoranz bleibt mir nur eins: Kopf-----> Tischplatte. Hören Sie den Knall?

15:31 von tagesschlau2012

>>Wie immer bei Ihnen ist der Schuldige für das versagen auf Madagascar die AfD.<<

Warum unterstellen sie einem Foristen eine Aussage die er nicht gemacht hat?
Der Forist schrieb wahrheitsgemäß, die Aussage des angesprochenen Foristen sei AfD-Agenda.
Wie können Sie das umdeuten in "die AfD ist der Schuldige für das versagen auf Madagascar"?

18:54 von Anderes1961

Beides hat mit Klimawandel zu tun. Die Menschen sind auf das Vieh angewiesen. Savannengräser sind für sie nicht sehr nahrhaft. Aufforsten geht nicht mehr. Zu trocken
.
Ursache / Wirkung
In einer Gegend die ohnehin sehr trocken ist haben Viehzüchter aus Status Gründen
ihre Herden vergrößert
wie kann man seine Herde verdoppeln oder verdreifachen wenn das Futter schon vorher nicht reicht
Die Viecher dann das spärliche Gras gleich mit den Wurzeln fressen
womöglich noch die Rinde von den paar Bäumen die da stehen
und den Rest der Bäume nimmt man als Feuerholz, irgendwie müssen die Leute ja auch kochen ...
genug Wasser wird wohl auch nicht zur Verfügung stehen

Also ich denke die Gründe in der Sahel Zone ist nicht nur der Klimawandel
so wenig wie in Madagaskar, auch da werden Gebiete ganz einfach überweidet sein

@Tada

"
Am 26. Juni 2021 um 18:58 von Tada
@Anderes1961 zu @Tada

Dann erklären Sie mir bitte, warum nur die Menschen im Süden von Madagaskar vom Hunger bedroht sind, nicht aber im Norden?
Was hat das mit CO2 in der Luft zu tun?
Nichts.
Der Süden war schon immer trocken."

Sie sollten die Posts der Mitforisten wenigstens so sorgfältig lesen, daß Sie den richtigen Adressaten für Ihre Antworten finden.

um 18:43 von Tada

>>
Was hat die komplette Fläche damit zu tun, wie viele Menschen da leben können?
Sie haben dich sicher Erdkunde in der Schule Gehabt und Bodensorten und Klimabedingungen durchgenommen.
Beispiel: In Sahara ist auch viel Platz frei, trotzdem kann da niemand leben.

In Deutschland regnet es Recht häufig (auch wenn es gerade weniger wird.)
In Deutschland hat man zum Beispiel 95% der Moore trocken gelegt, um Landwirtschaft auf dem fruchtbaren Boden zu betreiben. Diese Möglichkeit hat Madagaskar nicht. Die Dürre ist dort, wo es schon immer trockener gewesen ist.
<<

Danke für Ihre Sorge um meine Bildung.
Und dann kommen Sie ausgerechnet mit dem Moor-Beispiel. Wo doch die Moore bei uns renaturiert werden, weil sie enorme Mengen CO2 speichern.
Wenn ich Sie richtig verstehe, muss man vor der Kinderzeugung erst mal einen Wetterfrosch fragen, ob es ausreichend regnen wird. Bizarr.

19:01 von Anderes1961 ... wieder die Mär vom...

Wieder die Welt der Ausreden - es ist einzig und allein die Bevölkerungsdichte, die die Rechtfertigung für die industrielle Massenproduktion von allem und all ihren negativen Folgen bildest und natürlich das übliche Konkurrenz Gedöns.

@ 16:59 von Anderes1961

"Und wieder die Mär vom Bevölkerungswachstum, das schuld sei am Klimawandel."
...
https://tinyurl.com/hfdeap4z"

Dies ist nur eine Mär, wenn sie im falschen Kontext betrachtet wird.
Aber wir sind noch sehr weit von dem Punkt entfernt, wo der Einzelne nur noch für wenig Umweltverschmutzung verantwortlich ist.
Und bis es soweit ist, bleibt das Bevölkerungswachstum maßgeblicher Faktor.

Der Artikel überzeugt mich nicht. Außerdem wird auch hier angemerkt, dass ein weiteres Wachstum verhindert werden sollte.

19:01 von Anderes1961

Autos atmen aber kein CO2 aus. Das wird in den Himmel geblasen durch verbrennen von fossiler Energie
.
sorry
aber auf was wollen sie raus ?
je mehr Menschen es gibt desto mehr Autos fahren
desto mehr Wohnungen müssen geheizt werden
abgesehen davon der Klimawandel entsteht unter anderem durch CO2 Ausstoß
wo oder wer den ausstößt .....

18:15 von IBELIN

«Ich denke es haette genuegt weniger Kinder zu bekommen.
Kinder kriegen und dann die Verantwortung weiterreichen, verstehe ich nicht.»

Was schreiben Sie denn für einen grotesken Unsinn.

Die Eltern leiden und weinen, wenn sie ihre Kinder nicht ernähren können, und evtl. noch mit ansehen müssen, wie sie sterben. Jeder, der Kinder hat, und diesen Kindern Gutes will, nimmt Hilfe an, in der Hoffnung, die Kinder können so dem Hungertod entgehen.

Die Kinder sind nun geboren, und leben auf dieser Welt. Es gilt sie zu schützen. Jedes einzelne Kind nach allerbesten Kräften des Möglichen.

Wäre aber besser gar nicht da das Kind.
Ist Empathielosigkeit zum Quadrat.
Und verquirlter Firlefanz, gegenüber dem die Strategie Kopf-In-Den-Sand-Stecken geradezu Erleuchtung und Weitsicht sind.

Man fragt nicht vor oder anstelle von Hilfe, was evtl. hätte besser sein können, wenn Menschen drohen, zu verhungern !

Schlechte Infrastruktur für Waren

Die Logistik wird in diesem Entwicklungsland in aller Regel über die miesen Straßen abgewickelt.

Nahrungsmittel oder Grundprodukte gelangen aus dem fruchtbaren Hochland ggf eher selten in die Ebenen, insbesondere dann wenn die Staßen wieder mal unpassierbar sind.

Auch hier in Madagaskar sind die großen Städte als Wohnort bevorzugt, in aller Regel sind es die Städte die über einen wirtschaftlich bedeutenden Hafen verfügen.
Diese Städte sind wie Bevölkerungsmangneten.

Im trockenen Hinterland versuchen Familien irgendwie durchzukommen, was aber wegen fehlendem Regenniederschlag immer schwieriger wird.

Kürzlich haben die G7 ein international geführtes Afrika-Investitionsprogramm ausgerufen, auch mit dem Ziel der aggressiven chinesischen internationalen Verdräungswirtschaftspolitik etwas entgegen zu setzen.

Da können die G7 gleich in Madagaskar anfangen.

@Giselbert, 18:46

"Die afrikanischen Länder werden in heutigen Zeiten zu nichts gezwungen und können ihre Kunden frei wählen, dies hat wohl mit Ausbeutung nichts zu tun." -

Denken sie das wirklich? Dann informieren sie sich doch Mal über zum Beispiel den Kakaoanbau in Afrika. Mehrere afrikanische Länder leben davon. Mit ziemlich genau 3 (drei) großen Kunden weltweit. Dies schränkt die Auswahl der Kunden schon enorm ein - und damit auch die Möglichkeit mehr Geld für den Kakao zu bekommen. Über keine Ausbeutung gesprochen.

19:10 von Klärungsbedarf

Wenn ich Sie richtig verstehe, muss man vor der Kinderzeugung erst mal einen Wetterfrosch fragen, ob es ausreichend regnen wird. Bizarr.
.
wollen wir es mal so formulieren,
es wäre nicht schlecht, wenn man sich überlegt wieviel Kinder man "finanzieren" kann
also Kleiden, ernähren, Schule ermöglichen, ganz einfach in der Lage ist zu erziehen
eigentlich ne Frage der persönlichen Verantwortung
dann kann man loslegen

18:46 von Giselbert

Die afrikanischen Länder werden in heutigen Zeiten zu nichts gezwungen und können ihre Kunden frei wählen, dies hat wohl mit Ausbeutung nichts zu tun.

Ich kann mir inzwischen vorstellen, dass Sie das wirklich glauben.

Klimawandel

Die Menschen in Madagaskar können nichts für den Klimawandel. Klar, denn es gibt zwar möglicherweise Klimawandel, aber dafür können die Menschen doch nichts.

18:46 von Giselbert ..Ausbeutung ist an dieser Stelle ...

Aber nur, wenn man einen völlig unzureichenden Begriff von Ausbeutung hat, keine Ahnung woher das kommt .... da werden deutsche Arbeiter wohl auch nicht ausgebeutet, weil keiner mit nem Knüppel ... muss man wohl noch mal nachlesen, was es mit der Ausbeutung auf sich hat.

@Giselbert

"
Am 26. Juni 2021 um 19:11 von Giselbert
@ 16:59 von Anderes1961

"Und wieder die Mär vom Bevölkerungswachstum, das schuld sei am Klimawandel."
...
https://tinyurl.com/hfdeap4z"

Dies ist nur eine Mär, wenn sie im falschen Kontext betrachtet wird.
Aber wir sind noch sehr weit von dem Punkt entfernt, wo der Einzelne nur noch für wenig Umweltverschmutzung verantwortlich ist.
Und bis es soweit ist, bleibt das Bevölkerungswachstum maßgeblicher Faktor.

Der Artikel überzeugt mich nicht. Außerdem wird auch hier angemerkt, dass ein weiteres Wachstum verhindert werden sollte."

Daß Sie das nicht überzeugt, daß weiß ich. Darum geht es mir auch gar nicht. Ich möchte nur für nur mitlesende User den Eindruck vermeiden, daß der Unsinn, der von den Leugnern des anthropogenen Klimawandels hier so verbreitet wird, tatsächlich wahr wäre, weil niemand widerspräche.

Sie waren es ja, der hier vor kurzem erst behauptet hatte, Der CO2-Ausstoß würde dadurch steigen, daß zuviele Menschen CO2 ausatmen würden

Bevölkerungswachstum

ist sicher ein von vielen kleinen Ursachen in armen Ländern dieser Erde.
Dabei wird vergessen das Kinder in armen Ländern die Rentenversorgung ist!
Da gibt es keine gesetzliche Rentenversorgung! Keine AXA - Allianz oder sonstiges
Selbst in Deutschland wird seit Jahren gezockt und gestritten wegen der Rente = Generationenvertrag!
Wie soll ein weniger industriallisertes Land das bitte auf die Reihe bringen?
Da werden einfach Kinder - weil es Gott usw. will in die Welt gesetzt in der Hoffnung das genug übrig bleiben für das eigene Alter.
Und apropo China mit der ein Kind Politik - das fällt denen gerade selber auf die Füsse! haben ja umgeschwenkt auf 2Kinder pro Paar aber da macht die Bevölkerung wohl nicht so schnell mit - evtl die ärmeren Schichten die anderen überlegen sich das mehrmals.

@ 0_Panik

Nahrungsmittel oder Grundprodukte gelangen aus dem fruchtbaren Hochland ggf eher selten in die Ebenen, insbesondere dann wenn die Staßen wieder mal unpassierbar sind.
...
Im trockenen Hinterland versuchen Familien irgendwie durchzukommen, was aber wegen fehlendem Regenniederschlag immer schwieriger wird.

Ist das Hinterland jetzt fruchtbar oder trocken? Da müssen Sie sich schon einig werden, wenn Sie uns von etwas überzeugen wollen.

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